Stuss mit lustig: Torsten Albig erklärt die Energiewende

Torsten Albig MP Schleswig Holstein; Bild SPD

von Alexander Wendt
Seit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig Angela Merkel zur gemeinsamen Kanzlerkandidatin von SPD und Union ausrief, genießt der Sozialdemokrat aus dem Norden einige Bekanntheit. Kürzlich erklärte der Regierungschef im „Spiegel“* die deutsche Energiewende. Er versuchte also, genau den großen Plan vorlegen, um den sich Angela Merkel bisher drückt. Wer Albigs Antworten liest, kommt zu dem Schluss: Möglicherweise überlässt die Kanzlerin Details aus guten Gründen ihren Sozialdemokraten. Denn als euphorischer Energiewendebefürworter kommt man zwangsläufig argumentativ ins Stolpern, sobald es um Zahlen und Physik geht.


Albig beginnt seine Darlegung mit einer düsteren, fast schon enigmatischen Schelte:

„Es ist typisch deutsch, dass wir wegen eineinhalb Cent mehr für erneuerbare Energien das ganze Projekt in Frage stellen.“

Leider lässt er offen, worauf sich die „eineinhalb Cent“ beziehen. Jürgen Trittins Versprechen kann er nicht meinen, eine Familie müsste für Grünenergie den Gegenwert einer Kugel Eis im Monat bezahlen, also etwa einen Euro. Die Familieneisrechnung liegt heute bei 240 und nicht bei 12 Euro im Jahr. Vom Energiewendejahr 2011 bis 2015 stieg die EEG-Umlage von 3,53 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde, zu zahlen von allen Stromverbrauchern mit Ausnahme der energieintensiven Industrie. Seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2000 zahlten die Verbraucher entweder direkt oder durch feste Verpflichtungen für die Zukunft mehr als 400 Milliarden Euro Subventionen für Windparks, Solardächer und Biogastanks. Zu welchem Endzweck, das macht Albig deutlich:

„Die deutsche Volkswirtschaft stemmt gerade eine heroische Aufgabe, nämlich aus Kernkraft und Kohle auszusteigen, ohne die Industriegesellschaft aufzugeben. Und wir zeigen, wie das geht.“

Aus Kernkraft und Kohle auszusteigen wäre in der Tat ein heroisches Unterfangen. Selbst im Energiewunderland Deutschland fließt nach wie vor 97 Prozent der Energie aus fossilen und nuklearen Quellen. Strom macht ungefähr 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Aber selbst da stammten 2014 immer noch 43,2 Prozent der Elektrizität aus der Kohleverstromung und 15,8 Prozent aus Kernkraftwerken. Macht zusammen mit Gas immer noch gut 75 Prozent.

Ein paar Zeilen später wird deutlich, wie Albig die große Energietransformation kalkuliert – nämlich so ähnlich wie die eineinhalb Cent mehr:

„In Schleswig-Holstein haben in der Vergangenheit drei Atomkraftwerke jährlich knapp 30 Terrawattstunden Strom produziert. Rund 6000 Windwühlen werden bis 2020 die gleiche Menge Strom liefern. Grünen Strom, der weder unseren Planeten verstrahlt, noch das Klima kippen lässt!“

Abgesehen davon, dass die Atomkraftwerke im Norden und anderswo weder den Planeten verstrahlt haben noch das Klima – also die Wetterdaten der letzten 30 Jahre – umkippen konnten, abgesehen davon verwechselt Albig wie fast alle Politiker die installierte Leistung von Windparks mit der produzierten Strommenge. Das ist ungefähr so, als würde jemand von der Motorleistung eines BMW auf die technische Höchstgeschwindigkeit schließen und danach die Fahrzeit von Kiel nach Berlin berechnen. An sehr guten Küstenstandorten kommen Windräder auf etwa 4000 Volllaststunden. Das entspricht einer Jahresauslastung von 46 Prozent. Der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn überschlug einmal grob, welche Zahl an Windrädern mit drei Megawatt Leistung nötig wäre, um rein rechnerisch – das Problem der fehlenden Stromspeicher einmal ignoriert – so viel Strom zu liefern wie ein Atomkraftwerk. Das Ergebnis: 6 800 Rotoren müssten aufgestellt werden, um einen einzigen Kraftwerksblock mit einem Gigawatt Kapazität zu kompensieren.

Auch ein bisschen Kritik an der Energiewende bringt Albig an, damit sein Ökoenergielob nicht ganz so werblich ausfällt:
„Heute wissen wir, dass wir den erneuerbaren Energien auch mit weniger Geld zum Durchbruch verholfen hätten. Wir sollten die Fehler, die wir gemacht haben, nicht wiederholen; aber wir können sie leider auch nicht rückwirkend beseitigen.“

Ein paar Milliarden weniger hätten auch gereicht? Den subventionsfinanzierten Zweitporsche des Landverpächters hätte es bei näherer Betrachtung gar nicht gebraucht? Bei jeder kleiner Anpassung der Vergütungssätze in den letzten 15 Jahren stimmte die Grünstromlobby zuverlässig ein orchestriertes Wutgeheul an: Da wurde „die Energiewende abgewürgt“, ein paar Cent weniger Subventionen bedeuteten „Kürzungsorgien“, den Untergang des letzten Eisbären und selbstverständlich Verrat an unseren Kindern, von denen wir die Welt nur geleast haben. Und immer mittemang im Hungermarsch der Sonnen- und Windinvestoren: Politiker der Grünen und der SPD, fest untergehakt mit Greenpeace und Grünstromverbänden.

Nein, rückgängig machen kann Torsten Albig die große Umverteilung der Vergangenheit nicht. Tausendmal schade! Aber er könnte wenigsten jetzt für die Abschaffung der dreistesten Wohltaten für die Grünbarone werben. Warum müssen Stromkunden beispielsweise über die „Offshore-Haftungsumlage“ zwangsweise einspringen, wenn die Projekte auf hoher See nicht laufen wie geplant? In keiner anderen Branche gibt es eine derartige Gewinngarantie bei gleichzeitigem Ausschluss jedes wirtschaftlichen Risikos.  Ganz ähnlich läuft es für Windmüller an Land: Passt der Strom nicht mehr ins überlastete Netz (was durch den Albig und Genossen vorangetriebenen Ausbau immer öfter geschieht), dann muss die theoretisch lieferbare Energie trotzdem zum subventionierten Preis abgenommen und von allen Stromnutzern bezahlt werden. Dieser Phantomstrom nennt sich „Ausfallarbeit“. Für die Nichtenergie zahlten die Deutschen 2014 erstmals über 100 Millionen Euro.

In diesem Sommer fahren die konventionellen Kraftwerke zudem besonders hektisch nach unten, weil sie die Solarstromflut ins Netz lassen müssen, die Vorrang genießt – und sie müssen nach Sonnenuntergang ebenso schnell wieder hochgejagt werden. Nach Angaben der vier Netzbetreiber dürfte dieser so genannte Redispatch, der nur durch den grünen Zufallsstrom nötig wird, etwa eine Milliarde Euro kosten. Darüber, wenigstens die Verbraucher nicht mehr für den Phantomstrom aus Windmühlen abzukassieren und Grünstromproduzenten an den von ihnen verursachten Kosten zu beteiligen, verliert Albig kein Wort. Der „Spiegel“ fragt auch nicht nach.
Müssten Offshore-Windfirmen ihr Risiko selbst tragen, dürften Windmüller an Land nur produzierten Strom in Rechnung stellen und müssten sie sich an Folgekosten beteiligen, dann brächen allerdings massenhaft Kalkulationen zusammen – trotz EEG-Subventionen von gut 22 Milliarden Euro im Jahr.

Möglicherweise stellt Albig ja im Jahr 2020 fest: Hätte man auch günstiger haben können. Aber leider – im Nachhinein kann man nichts mehr ändern. Oder, um es mit Albig zu sagen: „Ja, wenn man aus dem Rathaus kommt, ist man immer schlauer.“

*33/2015

Mehr über die Energiewende und ihre Kosten in:

Alexander Wendt „Der grüne Blackout. Warum die Energiewende nicht funktionieren kann“ 170 Seiten, E-Book 3,99 Euro, Taschenbuch 9,90 Euro,http://www.alexander-wendt.com

Übernommen von ACHGUT hier

Nachtrag der Redaktion:

Von T. Albig stammt auch der selbstbewusste Spruch eines SPD Granden, der zwar niemals in der Wirtschaft sein Geld verdienen musste, aber dafür umso lockerer anderen Leuten dafür die Leviten liest.

"Ein Windpark auf der Insel Fehmarn bringt Renditen, für die ich Herrn Ackermann von der Deutschen Bank wüst gescholten hätte", sagt er dem SPIEGEL.

Selbstkritik? Fehlanzeige!

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27 Kommentar(e)

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1

#26: Fabian Paul, sind Sie Innerhofer? Wenn AGW-Ideologen wie Sie die Argumente ausgehen werden sie noch frech und argumentieren ad hominem.
Das verstöst hier gegen Forenregel 2 und 4
Meinen Sie, damit könnten Sie Norweger überzeugen, für deutsche Windräder Talsperren zu bauen?

2

#24 Zitat Pseudonym Dr.Paul:

Wie sind Sie denn drauf, Pseudonym Dr.Paul? Erst kapieren Sie nichts und dann antworten Sie dummdreist. Wenn Sie mit mir diskutieren wollen, reißen Sie sich mal etwas zusammen, danke.

Fabian Paul

Kommentar in #22:
„1. Wind und Sonne fallen regelmäßig aus. Das ist systemimmanent. Und das können Sie auch nicht bestreiten.“

Nein, das kann weder ich noch sonst jemand bestreiten. Da aber alle wissen, dass Wind und Sonne vollständig ausfallen können, ist diese simple Tatsache auch in den Modellen eingearbeitet, die von einem Szenario mit 100% Energie aus EE ausgehen.

„2. Können Sie mir einen vernünftigen Grund nennen, warum wir die Kernkraftwerke abschalten, neue Gaskraftwerke, die sich nicht rechnen, bauen sollen, und dafür enorme Kosten auferlegt bekommen, nur um zusätzlich 6000 WKA zu bauen, samt Leitungen nach sonstwo, die - nur rechnerisch- dasselbe an Energiemenge liefern, wie zuvor die KKW allein?“

Ich kann jede Menge Gründe nennen, die ich für vernünftig halte. Sie halten diese Gründe bestimmt nicht für vernünftig und damit erübrigt sich eine Diskussion über den Ausstieg aus der Kernenergie. Dieser Ausstieg wurde von RotGrün beschlossen, von SchwarzGelb bestätigt, von RotSchwarz nicht infrage gestellt und von einer großen Mehrheit der Bevölkerung unterstützt. Und jetzt wird die Kernenergie abgewickelt … wir haben eh viel zu viel Kraftwerkskapazität in Deutschland.

Fabian Paul

3
Katrin Meinhardt

#18: Danke, sehr verehrter und geehrter Herr Thomas Heinzow, für diesen Bericht.

In Schleswig-Holstein stehen, laut einer Qelle (schleswig-holstein.de, Landesamt für Landwirtschaft) vom 23. April 2015,

2.636 Wind(schwach)anlagen in Betrieb,
367 vor Inbetriebnahme,
412 im Genehmigungsverfahren.

Macht rein technisch-mathematisch-wissenschaftlich-und so weiter 3.415 großartige moderne Gebilde.

Ich finde, das ist immer noch zu wenig, viel zu wenig. In Kiel, Flensburg, Neumünster stehen KEINE. Jedoch, in irgendeinem Garten müßten doch wenigstens einige hineinpassen.

Da ist (also) noch sehr (seeehr) viel Spielraum. Hoffentlich geht es denen da oben bald so gut, dass die sezessionistischen Kräfte Auftrieb bekommen.

Und wegen dem mangelnden Wind, machen Sie sich mal keine großen Sorgen. Sie zahlen das doch letztendlich mit, über viele Kanäle. Für BMW-Interessen wird immer gesorgt. Kein Wunder, dass der hohe Norden von Sozis regiert wird. Was für ein komisches Völkchen dort oben. Wir im Süden träumen immer noch von der Elb-Philharmonie, beim Arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

P.S.: Ich würde um Hamburg herum, auf Holsteinischer Seite, eine geschlossene Kette von Wind(schwach)anlagen aufstellen. Es ist phantastisch, was man alles so planen kann, und umsetzen, in diesem unserem wunderbaren und einzigartigen Land. Es lebe der Psychologe, die Psychologie. Ein wunderbares Fach. Wie geschaffen für Sozis und (viele, nicht alle, aber sehr viele) Soziologen. 😉

4

#18 Zitat: „Der Autor kann das nicht berechnen? Oder wozu braucht er Sinn, der bekanntlich nach seinem Eingeständnis ein funktionaler technischer Analphabet ist.“

Nein, der Autor Alexander Wendt hat offensichtlich Probleme mit dem Rechnen. Sonst hätte er erkannt das die Aussage Albigs „In Schleswig-Holstein haben in der Vergangenheit drei Atomkraftwerke jährlich knapp 30 Terrawattstunden Strom produziert. Rund 6000 Windwühlen werden bis 2020 die gleiche Menge Strom liefern.“ sachlich völlig richtig ist. Wenn man so plump kritisiert, wie der Autor, muss man sich nicht wundern, wenn man nicht ernst genommen wird.

Dass Prof. Sinn ein technischer Laie ist, zeigt sich krass an seiner völlig fehl geschlagenen Kritik der Energiewende „Energiewende ins Nichts“. Er rechnet in Kernkraftwerken und Pumpspeicherkraftwerken; Kernkraftwerke sind bald Geschichte und Pumpspeicherkraftwerke werden nicht wesentlich ausgebaut werden. Also, was sollte das?? Natürlich ist die Sicherung unserer Stromversorgung mit Pumpspeicherkraftwerken in Deutschland unmöglich aber vielleicht hätte man Prof. Sinn sagen sollen, dass das jeder weiß und ein wesentlicher Ausbau der Pumspeicherkapazität nie zur Debatte stand und auch nicht steht. Pumpspeicherkraftwerke sind geeignet, kurzfristig Wind- oder Sonnenstrom zu speichern und in 50- oder 100 Ladezyklen pro Jahr wieder einzuspeisen. Das ist deren Aufgabe aber das ist doch keine Grundlastsicherung.

Die Sicherung unserer Stromversorgung ist doch viel simpler. Wenn Wind und Sonne ausfallen, müssen in letzter Konsequenz Gaskraftwerke einspringen, um die Grundlast zu sichern.

Torsten Albig hat es noch einfacher. Der verweist auf die Stromleitungen, die Richtung Norwegen verlegt werden und die Kapazitäten der Speicherseen dort sind „unbegrenzt“. Bei Flaute liefert uns Norwegen Strom (und verbraucht viel Wasser) und bei Wind liefern wir Strom an Norwegen (und die Norweger sparen Wasser).

Fabian Paul

5

#22: Fabian Paul hören Sie bitte auf mit dem schwachsinnigen Wunschdenken der Wasserstromleitungen aus und nach Norwegen,
es wird dort KEINE weiteren Stauseen geben!!!
Die Regierung hat bereits in der Vergangenheit solche Pläne im hohen fast menschenleeren Norden endgültig abgeblasen wegen Protesten aus der Bevölkerung.
Dort herrscht noch Demokratie.

Genießen Sie statt dessen das finanzielle und technische Desaster der unbezahlbaren deutschen Windmühlen aus der Nordsee.
Wir werden, wie schon heute, Strom aus Atomkraftwerken im Ausland benötigen
und unsere defizitären Windmühlen wieder abbauen müssen.

mfG

6

# 17 G.Dehren,

Sie haben vollkommen Recht, hier dazu aufzurufen, damit noch mehr Konstruktive in den zugänglichen Medien posten.
Der alltägliche Spaß mit Kommentaren in der Presse, wo den Trotteln von der Aktivisten-Front förmlich der speichelnde Kragen platzt, ist eine Gegenmeinung zum Mainstream, siehe z. B. http://tinyurl.com/p3hc6b7 .

Sogar eine fortgesetzte Toleranz-Probe und eine Auseinandersetzung mit denen, die Politik für ihre Rendite als Finanziers der entsprechenden Klima-Politik bestellen, um Nebeneinkünfte zu realisieren, sind eher wahrscheinlicher, wie NGO`s und unsere vereinnahmten Ministerien in ihrem US-Beeinflussten Verhalten zeigen.

Im amerikanischen Wahlkampf, kommt es darauf an, einen großen Etat zu haben, um erfolgreich sein zu können.
Welchen dominierenden Einfluss diese Mäzene anschließend ausüben, um ihr Geschäftsmodell mit Hilfe der Regierungspolitik noch profitabler zu gestalten, zeigt sich u. a. z. B. in der subventionierten Bio-Äthanol und Bio-Diesel Beimischung zum KFZ-Treibstoff, die nicht auf die USA beschränkt blieb, sondern auch für die EU verbindlich verordnet wurde.
Unter dem „Label“ Klimarettung, vermarkten sehr potente Finanzholdings, eine politische Agenda, um die enorm hohen Versicherungswerte, die in den USA eingesammelt wurden, wo nun krampfhaft Rendite-Optionen sucht, und politisch bedient werden müssen, weil dort kein „Generationen-Vertrag“ einen sozialistischen Ausweg eröffnet.

So wie uns längst klar ist, welcher Unfug mit der „Energie-Wende“ verordnet wurde, um angeblich das „Klima“ zu retten, bzw. die Leute zu plündern, verbergen sich noch immer diejenigen, hinter visionären Märchen, oder Merkel-Masken, welche eine solche verrückte Politik mit konfiguriert haben, weil sie die Provisionen der kommerzielle Seite mit
Absicht verschleiern.

7

Sehr geehrter Herr Pesch, ich weiss nicht, warum Sie beim SPON-Forum gesperrt wurden.
Ich selbst schreibe dort seit Jahren dort Beiträge, die Klimawandel und Energiewende so beschreiben, wie man es hier bei EIKE gewohnt ist. Ich wurde einmal für 8 Tage gesperrt, aber in einem ganz anderen Zusammenhang.
Ausserdem gibt es ausser mir noch viele Teilnehmer beim SPON-Forum, die in unserem Sinn argumentieren.
Auch wenn Sie heute dort reinschauen, können Sie durchaus kontroverse Beiträge bei den beiden aktuellen Themen Paris und wärmster Juli lesen.
@ Admin:
Wenn ich geschrieben habe "Jammern bei Eike", dann meinte ich Kommentare von Leuten, die die Flinte ins Korn werfen wollen.
Wenn das falsch verstanden worden ist, bitte ich um Entschuldigung.
Ich selbst bin ein Fan von EIKE und lese seit Jahren ALLE Artikel von vorne bis hinten. Es gibt wohl keine Quelle, die so umfangreich und so sachlich informiert. Ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten, insbesondere an Herrn Frey für die so verständlichen Übersetzungen!

8

#17: G.Dehren sagt:
am Donnerstag, 20.08.2015, 22:40
Ich muss es hier noch mal sagen, - jammern auf EIKE bringt nicht viel.
Von meinen Bekannten kennt keiner EIKE, geschweige denn, dass er hier reinschaut.
Aber jeder kennt den Spiegel, viele lesen in Spiegel Online und einige haben sogar Spon als Startseite installiert.
Deshalb nochmal mein Aufruf: Beteiligt Euch dort bei den entsprechenden Themen zu Klimawandel und zur Energiewende!
Meine Beiträge werden dort zu 100% angenommen und ich stehe oft auf einsamen Posten, wenn ich gegen Sprüche wie: Irgendwo weht immer Wind, das Stromnetz ist der Stromspeicher, Speichersysteme stehen kurz vor dem Durchbruch, Norwegen ist der Stromspeicher Europas, Smart grid ist die Lösung u.ä. ankämpfe.
Im Moment sind wieder 2 neue Themen zu Gange, Paris und der wärmste Juli.
Freunde, macht mit!
Ausser sehr vielen Beobachtern lesen natürlich auch die betreffenden Spiegelredakteure mit.
Wenn Überzeugung leisten, warum dann nicht dort?
########################################################,

Bei SPON werden meine Beiträge meistens vom Zensor geblockt. Schon vor Jahren erhielt ich eine Mail von Herrn Theurich (SPON Verantwortlicher) persönlich der mich „wegen ungebührlichem Diskussionsstil...“ sperrte. Auch danach habe ich alleine oft ein halbes Dutzend EE-Freunde argumentativ vor mich her getrieben, und wurde dann nach 2 Stunden vom entnervten Zensor gesperrt. Leute die Ahnung von Physik und Technik haben, und der Klimakirche argumentativ überzeugend entgegen treten können, gegen die macht SPON von seinem Hausrecht Gebrauch; man fliegt aus der Diskussion raus! Auch die SPON Redaktionen sind fest in der Hand der Klimakirche.

9
Manfred Oellien

17# G.Deren.
Ich bin dabei, ich unterstütze es voll und ganz, ich werde heute dort noch mal rein schauen und auch dementsprechend was zu schreiben.
Leute, macht Bitte alle mit.
Nun so geht's.

10

"Das Ergebnis: 6 800 Rotoren müssten aufgestellt werden, um einen einzigen Kraftwerksblock mit einem Gigawatt Kapazität zu kompensieren."

Mal so gefragt: Der Autor kann das nicht berechnen? Oder wozu braucht er Sinn, der bekanntlich nach seinem Eingeständnis ein funktionaler technischer Analphabet ist. Ist nicht weiter tragisch, denn als VWLer ist er ja anerkannt der Spitzenmann.

Albig ist für die Windmühlen, weil er 1. weit und breit keine vor seiner Haustür hat, was ich heute nachkontrolliert habe. Und da, wo die Dinger in Massen rumstehen, in Clustern von 25 bis 100 auf einem Haufen - auch heute selbst nachgeprüft -, begibt er sich nicht hin, denn da kann er mangels Volksmassen ohnehin keine Wählerstimmen einfangen. Die paar Geschädigten Anwohner zählen für ihn nicht. Und da die Masse Mensch gar nicht die Möglichkeit hat die Landschaftsverschandelung und die Unsinnigkeit zu überblicken, sieht man erst in der Regel aus 1000m Höhe bei sehr guter Sicht, interessiert es die nicht. Die sehen auch nicht, daß sich heute in S.-H. die Windmühlen nicht nennenswert gedreht haben. Und die, die sich drehten wurden von Strom aus der Steckdose angetrieben und liefen somit als Elektromotoren. Stromerzeugung heute in S.-H. quasi Null. Ach ja, ich vergaß die vielen Solardächer und die Faulgasanlagen. Sogar auf Nordstrand hat einer eine Faulgasanlage in Betrieb.

11

Ich muss es hier noch mal sagen, - jammern auf EIKE bringt nicht viel.
Von meinen Bekannten kennt keiner EIKE, geschweige denn, dass er hier reinschaut.
Aber jeder kennt den Spiegel, viele lesen in Spiegel Online und einige haben sogar Spon als Startseite installiert.
Deshalb nochmal mein Aufruf: Beteiligt Euch dort bei den entsprechenden Themen zu Klimawandel und zur Energiewende!
Meine Beiträge werden dort zu 100% angenommen und ich stehe oft auf einsamen Posten, wenn ich gegen Sprüche wie: Irgendwo weht immer Wind, das Stromnetz ist der Stromspeicher, Speichersysteme stehen kurz vor dem Durchbruch, Norwegen ist der Stromspeicher Europas, Smart grid ist die Lösung u.ä. ankämpfe.
Im Moment sind wieder 2 neue Themen zu Gange, Paris und der wärmste Juli.
Freunde, macht mit!
Ausser sehr vielen Beobachtern lesen natürlich auch die betreffenden Spiegelredakteure mit.
Wenn Überzeugung leisten, warum dann nicht dort?

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Manfred Oellien

Buehner, Endres #8#4
Genau, nicht die Flinte ins Korn werfen.
Ich persönlich habe mir auch angewöhnt nicht mehr zu belehren oder groß gegen anderer Leute Meinung gegen zu halten, ich mach lieber ein auf ,zynisch, und stelle den Gegenüber konkrete Fragen und mach ein auf unwissend und dumm.
Dann bekommt man meist die Leute da hin wo man sie haben will, nämlich in die Ecke mit dem Rücken zur Wand. Und wenn es an dem tag noch nicht geklärt wird dann eben beim nächsten mal, meist widersprechen sich die Leute dann selbst und wissen nich mehr was sie beim letzten mal für ein Blödsinn von sich gegeben haben oder haben eventuell auch ihre Meinung auch leicht geändert .

PS nicht verzagen, die Leute haben die Schnauze auch voll von der Klimaerwärmung, die meisten können es nicht mehr hören.
Jetzt brauchen wir nur noch ein ordentlichen "Al Goor" Effekt und dann klappt es schon.

13

#7: Es besteht keinerlei Gefahr, dass ich mich dem mainstream zuwende, das habe ich als unbequemer Querdenker noch nie getan. Ich verzweifele eher an den Deutschen, die sich belügen und betrügen lassen und dann auch noch Geld für die Lügenpresse ausgeben, von der sie auch belogen werden.

Zum Glück habe ich ja fast alle Freiheiten dieser Welt. Sorgen bereitet mir das immer weiter sinkende studentische Niveau.

14

Wie das Gehirn aussetzt sobald es irgendwo um Natur geht sehen sie an den Kommentaren unter diesem Artikel.
http://tinyurl.com/pdc9jx3

Im Artikel steht das dort zu wenig Wasser ankommt wegen der Landwirtschaft (Essen finde ich auch sinnvoller als einen Badesee) und was ein Nachkomme von "Denkern und Dichtern"?

Und trotzdem gibt es weiterhin notorische Klimawandel-Leugner, die sagen, es wäre ja schon immer in der Erdgeschichte zu Änderungen gekommen, da wäre es ja egal, ob wir Millionen Tonnen zusätzlich CO2 produzieren, und die Treibhausgase wären ja auch nicht so schlimm.

Was zum Teufel hat dies mit dem Artikel zu tun?
Von dieser Gehirnwäsche konnte Honecker nur träumen!

ps:Komischerweise wird nicht erwähnt das Jordanien und Israel ein Leitung vom Meer ins tote Meer bauen und damit gleichzeitig Strom erzeugen werden.

15

Auch wenn´s ´ne Übernehme ist, hier ist wohl MWh mit MW verwechselt worden --> Korrektur.

"Der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn überschlug einmal grob, welche Zahl an Windräder mit drei Megawattstunden Leistung nötig wäre, um rein rechnerisch ..."

16
Katrin Meinhardt

#10: Nein, nein, Sie haben das Kleingedruckte nicht gelesen? Wenn Sie nicht zur Wahl gehen, steigern Sie den relativen Anteil derjenigen, die sehr wohl zur Wahl gehen. Und was die Politiker von Nichtwählern halten, fragen Sie mal. Irrelevant.

Sie wollen einige Menschen hier nur veräppeln.

Mit Wissen hat das nichts zu tun. Sondern mit Freiheit UND GLEICHBEHANDLUNG. Und Regeln. Sie haben diese Regeln wohl nicht begriffen. Es gibt keine zwei Menschen mit dem gleichen Wissen. Was Sie empören sollte, ist, wenn jemand etwas nicht weiß, warum derjenige nicht einen Menschen fragt, der es weiß, wissen muss. Und wieso die heutigen Menschen, mehr und mehr, nicht mehr zu erkennen vermögen, wenn jemand ihnen die Wahrheit sagen will. 🙂

Es ist die Zeit der falschen Propheten und die bringen immer sehr teure (noch zu bezahlende) Rechnungen mit. :))

Irre, diese Oberschlauen.

17
Katrin Meinhardt

#9: Verehrter Herr Rasim, Zitat:
"[...]
Also, Deutschland schafft sich allein mit der Energiewende ab und benötigt dafür keinerlei ausländische Einflüsse."

a. Ausländischer Einfluss. Diese Regierung steht immer noch massiv unter besagtem ausländischem Einfluss. (Vgl. Mechanismus der UN, 170 Länder an sich gebunden, durch einen Vertrag; Vgl. Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung)

Zitat (aus dieser Nachhaltigskeitsstrategie):
'1992 haben sich die Vereinten Nationen zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung bekannt. In Rio de Janeiro verabschiedeten sie ein globales Aktionsprogramm. Mit der "Agenda 21" erklärte sich jeder der über 170 Unterzeichnerstaaten bereit, das Leitbild national in allen Politikbereichen unter Beteiligung von Gesellschaft und Wirtschaft umzusetzen. Auch Deutschland hat unterzeichnet.'

Quelle: http://tinyurl.com/ooeetwb

b. Die Energiewende ist noch harmlos, wiederum im Vergleich zur Euro-Problematik, die zu starken und irgendwann nicht mehr heilbaren Spannungen, zwischen den Mitgliedsstaaten, führen wird. Auch aus dem Ausland gesteuert.

c. Die unreflektierte Migration lässt dieses Land weiter verarmen. Auch die, wird aus dem Ausland gesteuert.

MfG

Erst dieses Gespann macht alles so gefährlich. Geld ist noch genug da. Im Moment. Man gibt es jedoch mit vollen Händen aus. Und wir haben eine Zentralbank, zur Not.

18
Michael Leiser

Bei genauerer Betrachtung, kann man nur zu einer Schlussfolgerung kommen: NIE wieder wählen gehen. Denn damit wird den Politikern für ihre Taten die Legitimation erteilt. Dabei mache ich nicht mit.
Dazu ein einfaches Gedankenexperiment: Niemand hat das Recht über andere zu herrschen. Ich kann keine physische Macht über andere ausüben. Das wäre Sklaverei! Wie kann ich aber ein Recht, welches ich nicht besitze, auf eine andere Person übertragen. Das ist unmöglich und unverantwortlich.

Wer hat denn z.B. Kriege zu verantworten? Regierungen! Also Politiker!

Hier kann man sich einmal informieren: https://goo.gl/e3tceA

Das Beispiel im Artikel zeigt deutlich: Wenn man vom Sachverhalt keine Ahnung hat, sollte man einfach mal den Mund halten und sich erst einmal kundig machen.
Politiker sind da offenbar anders: Das müssen Genies, ja Götter sein. Haben sie doch von allem eine Ahnung. Vor allem wissen sie ganz genau, wer von uns welches Bedürfnis hat. Hier besonders in Bezug der Energieerzeugung.

Übrigens, wenn man die Wahlbeteiligung betrachtet, stellen die Nichtwähler die Mehrheit und nicht etwa die Befürworter irgendeiner Partei 😉

Beste Grüße

19
Wolfgang Rasim

Albig bezeichnete kritische Fragen der SPIEGEL- Redakteure zur holprigen und überteuerten Energiewende als deutsches Genöle von Einäugigen und behauptete, dass es bei der Windstromerzeugung mit gut ausgebauten Netzen Schwankungen nie geben würde.
Dümmer gehts nimmer oder nach Einstein, "....ist unendlich."

Derartige Naivität scheint aber bei SPD- Ministerpräsidenten Standard zu sein, denn "mein" Landesvater antwortete mir auf meinen Brief mit Fakten zur technisch/ökonomischen Sinnlosigkeit einer landesweiten Elt- Speicherung etwa so: " mit der Speicherforschung stehen wir erst am Anfang".

Wenn mir dann nach ein MdB (nicht SPD) unter vier Augen auf meine diskrete Kritik an seiner positiven Äußerung zur offshore- Windkraft im Plenum sagt: "...das ist nicht meine persönliche Meinung", frage ich mich, warum man überhaupt noch wählen geht.
Also, Deutschland schafft sich allein mit der Energiewende ab und benötigt dafür keinerlei ausländische Einflüsse.

20

@ #4: Frank Endres
Mir geht es auch so. Leider zählen Argumente nicht. Aber soll man die Flinte ins Korn werfen? Das hatte ich zwar schon, aber ich habe mich besonnen. Gegen stark verblendete Menschen und deren politischen Glauben kann man eigentlich nichts ausrichten. Es gilt also, hauptsächlich im kleinen zu überzeugen, mit der Hoffnung, dass sich Auffassungsgabe, Realität und erkannte Wahrheit irgendwann quadratisch entwickeln. Es geht kurzfristig nicht um uns oder unsere Kinder. Ich glaube aber, schon die Enkelkinder werden den großen Knall erleben. Das betrifft nicht nur den Klima-Energie-CO2-Unfug. Wenn man es genau durchschaut, gibt es ein großes Interesse an kriegerischen Konflikten. Es ist erschreckend, zu sehen wie unsere „Vertreter des Volkes“ gegen das Volk vorgehen um Menschen für „sich“ sterben (und verarmen) zu lassen. Verteidigung ist in keiner Weise angesagt. Man will mit aller Gewalt auf dem Kriegsmarkt mitmischen. Macht und Geld sind der einzige Antrieb (abgesehen von der unendlichen Profilneurose dieser Pfeifen). Mit etwas mehr Abstand von den Problemen kann man weiter machen und die Freude am täglichen Leben doch nicht verlieren. Das hoffe ich für alle die den ehrlichen Weg gehen wollen! Um beim Thema zu bleiben – der Subventions-Selbstbedienungsladen muss schnellstens abgeschafft werden. Es ist schon schlimm genug, dass die Verträge für die Betrugsenergieerzeuger (ich glaube über einen Zeitraum von 20 Jahren) eingehalten werden müssen. Auch da sieht man die massive Illegalität unseres Gesetzgebers, wenn genehmigten Kraftwerken die Laufzeit gekappt wird, aber man sich vor den daraus ergebenden Kosten drücken will. Wenn es ganz eng wird, verabschiedet man halt, unter Applaus des Wählers, ein Gesetz, das den staatlichen Betrug legalisiert. Das geht ganz einfach wenn man die Staatsgewalt als etwas Höheres, abstraktes sieht, im Grunde selber schlecht ist und der Meinung ist: „Wenn wir dran wären, würden wir es ja genau so machen.“ Ich betrachte es mittlerweile als Kampf, den Mitmenschen aus seiner politischen Faulheit und seiner Unfähigkeit, wirklich kritisch zu sein, zu wecken.

21

Lieber Herr Endres,
ich lese Ihre Beiträge hier schon seit einer Weile, und möchte Ihnen, wie all denen, die sauerer werden, je mehr sie die Verhältnisse realisieren, trotzdem raten, kämpferisch und optimistisch zu bleiben.

Zu erkennen was man nicht ändern kann und zu akzeptieren, wie verschieden die menschliche Realität in ihrer persönlichen Beschaffenheit ist, wurde früher schon mal in der Soziologie zum Thema, die damals als politische Klasse, heute sogar angeblich differenziert wissenschaftlich gegendert wird, aber immer den unterschiedlich verteilten Verstand ausblendet.
Gegen die verblenderte Dummheit können wir nicht an, wir sind vielleicht noch nicht einmal 5% der Bevölkerung oder gar mehr, aber immer in der entscheidenden Minderheit, die froh sein kann, nicht von der Mehrheit Dummer angegriffen zu werden.
Ihre Schilderungen Ihres beruflichen Umfeldes und Ihr Unbehagen sich dem Mainstream anzupassen sind mutig, denn dafür werden sie Prügel erhalten. Als „Batterie-Experte“ schätze ich Sie und Ihre Beiträge die physikalische Fakten klarmachen.
„Glückauf“! was bleibt uns denn sonst noch, als optimistisch zu bleiben?

22

Es genügt die Aussage vom Anfang:

„Es ist typisch deutsch, dass wir wegen eineinhalb Cent mehr für erneuerbare Energien das ganze Projekt in Frage stellen.“

Der Aussage am Ende gegenüber zu stellen:

"Ein Windpark auf der Insel Fehmarn bringt Renditen, für die ich Herrn Ackermann von der Deutschen Bank wüst gescholten hätte", sagt er dem SPIEGEL.

Um den Betrug am Stromkunden offensichtlich zu machen. Nur leider erreichen solche Erkenntnisse die Zipfelmütze nicht, denn die Lügenpresse steht dem grünen Raubzug ja tatkräftig zur Seite. Um so wichtiger sind solche Seiten wie EIKE die wenigsten im Internet den Betrug aufdecken.

23
Horst Lauterbach

Das kommt davon, wenn man zu lange auf Kinderspielzeugwindrädchen glotzt. Man wird ganz rahmdösig im Kopf und kann nicht mehr klar denken.

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#2: Die zitierten links überzeugen mich nicht.

Ich kann ruhig öffentlich sagen, dass ich kurz davor bin, mich für die Deutschen in keinster Weise mehr einzusetzen und dieses Land in sein Verderben rennen zu lassen, denn zu retten ist es m.E. nicht mehr. Ich verstehe die NIMBY-Logik der Anti-Wind-BI nicht: die Energiewende fordern, WKA vor der eigenen Türe aber ablehnen. Meine Position gibt mir ja beinahe jede Freiheit der Welt. Es nervt mich auch langsam, dass ich etwas vorrechne, damit mir diejenigen, denen ich eigentlich helfen will, auch noch so in den Rücken fallen, dass sie mir virtuell das Messer vom Rücken durch das Herz bis durch die Brust stoßen. Wenn die Deutschen betrogen und belogen werden wollen, kann ich dagegen wohl nichts tun. Ich kann für mich nur entscheiden, mich an dem Betrug nicht zu beteiligen - und diese Freiheit habe ich zum Glück auch.

Einstein hatte schon recht: "Zwei Dinge sind unendlich .....".

EIKE scheint leider auch die betrogenen Menschen nicht zu erreichen. Ich hoffe trotzdem, dass das EIKE-Team weiter am Ball bleibt. Vielleicht wachen die Deutschen eines Tages doch noch aus ihrem Tiefschlaf auf, und vielleicht hat Frau Petry bei der AfD den Mut, die ganzen Lügen zu thematisieren.

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Katrin Meinhardt

Da nur Physiker ("korrekt") rechnen können, bzw. das Establishment unterstellt dem wäre so, habe ich zum Telefon gegriffen und um die halbe Welt telefoniert. 🙂 Ein australischer Astrophysiker, der hier nicht (namentlich) genannt werden will, hat sich bereit erklärt mir zu helfen. Ich gab ihm die diesbezüglichen Formeln und er rechnete. Und das Geräte spuckte dann aus.

Bzgl. der Rendite des Windparks auf der deutschen (Wunder-)Insel Fehmarn, gilt, jeder eingesetzte Euro verdoppelt sich in 3,11 Jahren, oder so. Es ist eine fabelhafte Welt. Kein Wunder, diese Energiewende muss und wird gelingen. Ohne praktisches Risiko. Die Zentralbank garantiert. Es ist also sehr (atheistisch) vernünftig diesen Staat zu plündern, bis aufs letzte Hemd. Bei den Aussichten. Hui! Und wer nicht mitmachen will, den lässt der technische Fortschritt links liegen.

Der Ackermann, dieser Angeber, musste ja bereits seinen Platz räumen. 🙂

Wie lange gehen die versprochenen staatlichen Unterstützungen für Windkraft? 20 Jahre? Wau, wau, wau, wau, falls dem so sein sollte.

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@ #1: Frank Endres

Die Deutschen wählen die Parteien eben nicht mehrheitlich. Der Glaube daran entsteht durch Wahlmanipulation [1] und irreale Wahlergebnisse [2]. Sobald man das verinnerlicht hat, erklären sich die Probleme der BRD von selbst: das Volk ist komplett von der Herrschaft ausgeschlossen, die Regierung übt eine gewissermaßen absolutistische Macht aus, wobei die Medien voll und ganz eingebunden sind. Hinzu kommen die pausenlose Indoktrination ("Kernkraft ist gefährlich!") sowie ein breit gefördertes Mitläufertum und plötzlich hat man alles beieinander um das Zustandekommen des EEG zu begreifen. Wie nennt man die autoritäre Herrschaft aus Wirtschaft und Politik nochmal? Ach ja, Faschismus...

Mit freundlichen Grüßen
Gerd Schober

[1] http://tinyurl.com/7egr5a9
[2] http://tinyurl.com/pqgshwy

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Ähm, nur als kleine Anmerkung am Rande: Die Deutschen wählen diese Leute doch wohl (irgendwie) mehrheitlich. Wer Grüne, Rote und "Mutti" wählt, wählt Windmonster und De-Industrialisierung. Solange die Deutschen sich nicht wehren sondern geduldig jede Anordnung "von oben" schlucken, werden Windmonster aufgestellt, bis das Netz zusammenbricht und der Strompreis jenseits der 50 Ct/kWh liegt. Und um das sicher zu stellen, erfolgt tagtäglich die CO2-Indoktrination. Die AfD hat es auch nach Austritt des Ober-Grünen Bernd Lucke bis heute nicht geschafft, eine Alternative zu sein. Solange es keine politische Alternative gibt, wird sich NICHTS in diesem Lande ändern, zumal das Heer der Subventionsempfänger gigantisch groß geworden ist und diese Leute mit allen Waffen kämpfen werden, diese Subventionsmaschinerie am Laufen zu halten. So what ?