Gesundheitsgefahr durch Großwindradanlagen: Ärzte erheben ihre Stimmen

Lärmschutz zwingend; Bild © Johan Larson/fotolia

EIKE-Redaktion
Wir haben schon mehrere Beiträge veröffentlicht, die die gesundheitlichen Schäden für Anrainer von Großwindanlagen thematisieren. Nun ist auch eine Gruppe von Ärzten hinzugekommen, die es als ihre staatsbürgerliche/berufsethische Pflicht ansehen zu warnen. Es handelt sich um den Arbeitskreis „Ärzte für Immissionsschutz“ (AEFIS) mit dem Positionspapier „Zu Gesundheitsrisiken beim Ausbau der erneuerbaren Energien“.

Die Webseite des Arbeitskreises AEFIS hier. Wir bringen ihren Beitrag unverändert als angehängtes pdf, bei dem wir lediglich auf S. 16 die Namen die Unterzeichner herausgeschnitten haben, weil einige von ihnen handschriftlich signiert waren (Datenschutz). Im so geänderten pdf-Dokument fehlen auf S. 16 somit die Unterzeichnernamen, und die Seitenzahl ist mitabgeschnitten. Die Unterzeichner (ohne handschriftliche Unterschrift) sind nachfolgend aufgeführt als

Prof. Dr. med. Heyo Eckel, Dr. med. Rolf Sammeck, Dr. med. Thoams Carl Stiller, Dr. med. Anita Schmidt-Jochheim, Dr. med.habil. Eberhard Franz, Dr. med. Ulrike Diehl, Dr. med. Martina Ohlmer,  Dr. med. Michael Jäkel, Dr. med. Herbert Klengel, Dr. med. Stephan Bartels.

Die bisherigen EIKE-News zum Thema "Infraschall durch Großwindkraftanlagen" hier, hier, hier,hier, hier, hier.

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27 Kommentare

  1. Nachdem dies offenbar schon der siebte Artikel ist, der sich mit dem Phänomen „Lärm“ beschäftigt, sollte das Thema Manchen wachgerüttelt haben. Infraschall hat ein zerstörerisches Potential.
    Hypnotisierend, ja lähmend, soll die Wirkung des Brüllens eines Tigers sein, wo drunter eben ein solcher Infraschall vermutet, wird. Versuche diesen Schall als Waffe zu nutzen wurden auch schon durchgeführt. Schriftliche Belege liegen, soweit mir bekannt, nicht vor. Aber meine Aussagen sind nach dem Anschauen eines TV Berichtes (Discovery Kanal) gemacht, der sich mit dem Infraschall befaßte. Okay, glaube nicht alles, was das Fernsehen dir zeigt.
    Es ist wie mit der Gefahr, die man nicht sieht. Sie wird zwar gespürt, aber die öffentliche
    Sensibilisierung darauf hin ist nicht ausgeprägt, so daß nach anderen Ursachen geforscht wird; und die ablehnende Haltung, den Windkrafträdern gegenüber, anderswo verortet und vermutet wird. Verminderung der Wohnqualität, als nur einem von mehreren Beispielen.

  2. @ #25 Pseudonym Dr. Paul

    „Ich hatte NICHT gesagt, dass ein Schlaflabor notwendig ist!!!“

    Eben drum, aber das werden Sie wohl nicht begreifen. Sie werden auch nicht begreifen, daß „Schlaflaborbedingungen“ nicht die Realität sind, auf die es ankommt. Denn bereits die Bedingungen im Schlaflabor beeinflussen das Ergebnis.

    “ dass der naturwissenschaftliche Nachweis einer Schädigung fehlt.“

    Aber sicher fehlt der. Oder sind Sie der Ansicht, daß das RKI Forschungsbedarf konstatiert (hat), wenn der Nachweis bereits erbracht wurde?

    „ohne Ihren reflektorischen antiärztlichen Reflex,“

    Hinsichtlich medizinischer Erkenntnisse ist extreme Vorsicht angebracht, denn die grundlegenden wissenschaftlichen Arbeitsmethoden erlernen Mediziner während des Studiums nicht, weshalb ja auch die meisten Dissertationen gerade mal das Qualitäts- und Anspruchsniveau von ersten Hausarbeiten der Ökonomen erreichen, also unterhalb dessen rangieren, was als Diplomarbeiten in allen Diplomstudiengängen üblich war.

    Wie unsauber gearbeitet (wurde!), kann man an den „Magengeschwüren“ und deren chirurgischer „Behandlung“ erkennen, wo keiner gemerkt hat, daß es sich um eine Infektionskrankheit handelt. Ach ja, die Säureblocker waren auch ein blendendes Geschäft.

    Und daß Seeleute, die oberhalb der Schiffsantriebe schlafen mußten und Lärm nebst Vibrationen ausgesetzt waren, spezifische Erkrankungen aufwiesen, wurde selbstverständlich von „Ärzten“ bestritten. Ach ja, es gab da noch einen „Experten für Unbedenklichkeiten“, der die bei den Boehringer-Arbeitern diagnostizierten Krankheiten aufgrund des Kontaktes mit chlorierten Kohlenwasserstoffen (Lindan, Agent Orange, Dioxine …) nicht auf diese Giftstoffe zurückführte.

    „Der Wettermast liegt nördlich des 45. Breitengrades bei 53° 31′ 09,0“ N, muss also immer eine negative Strahlungsbilanz haben,“

    Sie wissen daß das hahnebüchener Unfug ist, den Sie da geschrieben haben!

    „mehr Abstrahlung als Einstrahlung, ich hoffe, das verstehen Sie“

    Nee, Unfug werde ich nie begreifen … . Auch nicht, wie der entstehen kann, obwohl sämtliche Parameter im vorliegenden Fall zur Allgemeinbildung gehören.

  3. #24:Herr T.Heinzow es für den Leser und Ihren Ruf besser, wenn Sie auf Ihre kindischen ad hominem-Stänkereien gänzlich verzichten könnten
    und sich einfach ein bischen mehr Mühe geben würden, das zu verstehen, was der andere geschrieben hat.
    Ich hatte NICHT gesagt, dass ein Schlaflabor notwendig ist!!!
    Sondern nur ein objektiver Nachweis einer deutlichen Schlafstörung, das macht man zu hause im Bett.

    Wenn Sie den EIKE-Bericht ernsthaft gelesen hätten, ohne Ihren reflektorischen antiärztlichen Reflex, könnten Sie nicht schreiben, dass der naturwissenschaftliche Nachweis einer Schädigung fehlt.
    Dann wüssten Sie auch, dass man im Einzelfall keineswegs noch Schallwellen messen muss, sondern nur Standort und Watt-Leistung der Windmühle(n) kennen muss.

    Physik ist nach wie vor Ihre Schwäche, ich habe jetzt nicht die Zeit, auf Ihre unverstandenen ANDEUTUNGEN zum Hamburger Wettermast näher einzugehen,

    nur so viel:
    Der größte Fehler der Treibhauskünstler ist die Berechnung der Erdoberflächentemperatur mit Strahlungsbilanzen. Es gibt keinen Strahlungserhaltungssatz, wenn Strahlung absorbiert wird.
    Bei Temperaturangaben und Wärmebilanzen muss man daher die viel wichtigere Konvektion und im Falle von Hamburg „Advektion“ = horizontalen Wärmetransport dazu nehmen.
    Der Wettermast liegt nördlich des 45. Breitengrades bei 53° 31′ 09,0“ N, muss also immer eine negative Strahlungsbilanz haben,
    mehr Abstrahlung als Einstrahlung, ich hoffe, das verstehen Sie
    und wir haben Winter, was das noch erheblich verstärkt. Da geht es um deutlich mehr als 1-2 Grad Temperaturunterschied, eher das 10-fache.
    Man muss sich also etwas mehr Mühe geben, wenn von Bilanzen die Rede ist,
    im Sommer ist das, was ich über die fehlerhafte Strahlungsbilanz des Wettermastes erwähnt habe, natürlich leichter zu erkennen.
    Gute Nacht!

  4. @ #23 Pseudonym Dr. Paul

    Der Nullsatz der Erkenntnis des Monats?

    „Jedes größeres Krankenhaus hat heute schon sein Schlaflabor.“

    Und wie kriegt man das Krankenhaus zu den Windmühlen?

    „…statt einen Hurrah-Schrei auszulösen.“
    Warum sollte unsereins das tun, ist mir die Problematik schon lange bekannt.

    „“Gerichtsfest“ ist bekanntlich etwas anderes als ein wissenschaftlicher Beweis, sondern eine Frage der Gesetzeslage, wer ist wofür und warum überhaupt schadensersatzpflichtig.“

    Wovon Sie nicht alles detaillierte Kenntnisse haben wollen. Ich frag mich nur, warum unsereins neben Gesundheitsökonomie auch Umweltrecht studiert hat, wo der Tausendsassa Dr. Paul schon alles weiß, nur nicht wie man für 60 Cent das Parkinsonsyndrom ausschließen kann.

    Die Gesetzeslage ist ausreichend, um gegen Windmühlen wegen Infraschall eine Klage zu gewinnen. Was fehlt ist der naturwissenschaftliche Nachweis einer Schädigung, das der Ausschluß anderer Möglichkeiten der gemessenen Beeinträchtigungen.

    Da die meisten Mediziner nicht gelernt haben sauber wissenschaftlich zu arbeiten, reichen irgendwelche Atteste etc. nicht aus. Einzelmessungen auch nicht. Also Langzeitmessung schon bevor was passiert ist und danach. Ziemlich teure Angelegenheit.

    Auch ein Schlaflabor im Haus nützt da nicht viel. Die kontinuierliche Infraschallmessung der Windmühlen nebst meteorologischer Parameter bis in Höhen von 300m ist schlichtweg zu teuer und würde garantiert von den Windmühlenbetreibern hintertrieben werden.

    „Klagen Sie mal gegen eine staatliche Behörde.“

    Das ist der 1. Fehler, den die Windmühlengegner machen. Sinnvollster Beklagter ist der Grundstückseigentümer, der verletzt nämlich das Nachbarschaftsrecht. Und die Streitwerte sind gering. Sowas freut die Rechtsschutzversicherung. Deshalb schließen ja schlaue Häusleeigentümer den Rechtsschutz gegen Nachbarschaftsstreitigkeiten mit ein. Rechtzeitig, bevor da irgendwelche Leute Windmühlen hinstellen wollen. Zuständig sind dann nicht die Verwaltungsgerichte.

    Aber das ist wohl höhere Mathematik für Sie, der Sie schon damit scheitern IR-Strahlung zu messen bzw. eine kontinuierliche Aufzeichnung von Strahlungs-, Temperatur- und Wolkenmessungen beurteilen zu können.

  5. #22: T.Heinzow und andere „Skeptiker“
    ich bin schon etwas erstaunt, dass die Ausführungen über die Gesundheitsschädlichkeit von entsprechend energiereichem niedrigfrequenten Schall auf soviel „Zurückhaltung“ bei angeblichen „Windkraftgegnern“ stoßen,
    statt einen Hurrah-Schrei auszulösen.

    Fakten dazu gibt es ausreichend, es muss nicht alles in Deutschland gemessen werden. Die Diagnostik im Einzelfall ist NICHT sehr teuer: EEG (Elektroenzephalogramm) ist ähnlich dem EKG ambulant als 24-Stundenmessung möglich (Routine bei Epilepsie-Diagnostik). Die so mögliche objektive Dokumentation der Störung des Nachtschlafes ist bereits ausreichen, weil es eine etablierte unbestrittene Schlafstörungsliteratur als Krankheitsquelle gibt. Schlafqualität ist heute medizinisch in knallharte EEG-Charakteristik definierbar.
    Jedes größeres Krankenhaus hat heute schon sein Schlaflabor.
    „Gerichtsfest“ ist bekanntlich etwas anderes als ein wissenschaftlicher Beweis, sondern eine Frage der Gesetzeslage, wer ist wofür und warum überhaupt schadensersatzpflichtig.
    Stellen Sie mal die CO2-Treibhaustheorie vor Gericht. Fällig wäre es.
    In der Regel ist nachweisliche persönliche Betroffenheit eine Voraussetzung für eine Klage.
    Klagen Sie mal gegen eine staatliche Behörde.
    Portugiesische Gerichte haben es jedenfalls schon geschafft, BESTEHENDE Windräder stillzulegen.

    Verehrte Frau Helga Hung,
    ich hätte gerne Ihren email-Kontakt über Herrn Limburg bzw. Admin

    mfG

  6. @ #21 Helga Hung

    Ja Frau Hung, man kann die physiologischen Auswirkungen in der Tat messen. Allerdings sind die dazu benötigten Gerätschaften nicht billig. Außerdem muß man den Infraschall auch messen, was noch schwieriger ist. Zudem ist der von Windmühlen emittierte Schall gerichtet, was auch eine Überwachung der Rotationsebenen der Windmühlen erfordert. Außerdem muß die Schichtung der Atmosphäre bekannt sein, denn Infraschall wird an den Grenzschichten gebrochen.

    Das auptproblem besteht jedoch in einer gerichtsfesten Dokumentation, denn man darf nicht vergessen, daß die Juristen wie alle anderen Bevölkerungsteile einer intensiven Gehirnwäsche unterzogen worden sind und Juristen, was Medizin und Physik betrifft, nun nicht gerade die hellsten Köpfe sind. Kann man daran erkennen, daß alle viel Geld für Repititorien ausgeben, um überhaupt die Examen zu bestehen. Fürs Richteramt reicht zudem in Niedersachsen ein Examen mit 9 von 18 Punkten. In Niedersachsen konnte man sogar Prüfungsaufgaben käuflich erwerben.

  7. helmut kunz sagt:

    „Wenn es in der Form zuträfe, müssten in Norddeutschland, wo ja ganze Gegenden verspargelt sind, längst massivste Probleme vorliegen.“

    Im Jahr 2004 gab es in Niedersachsen sehr viele Hinweise von Hausärzten über gesundheitliche Auswirkungen im Umkreis von Windenergieanlagen, worauf der niedersächsische Ärzteverband ein Kongress zu diesem Thema veranstaltete.

    Im Verlauf dieser Tagung wurde von einem Lärmpsychologen der Vorschlag gemacht, den Anwohnern Bürgerbeteiligungen zu verkaufen, gemäß dem Motto – Wenn schon schlaflos, dann soll man sich wenigstens freuen, das der Geldbeutel aufgefüllt wird.

    Das Windturbinensyndrom wurde bereits unter einem anderen Namen „diffuse Stressreaktionen“ in der Infraschallstudie des Bundesgesundheitsamt 1982 festgestellt. Ebenso wurde eine hochsignifikante Verringerung der Atemfrequenz dokumentiert. Problemlösung war damals ein Gespräch mit einem amerikanischen Lärm-Psychologen. Man kam im Verlauf des Gespräches auf die Erklärungshypothese, das die Probanden wohl ein dunkles Grollen wahrgenommen haben und vor Schreck die Luft angehalten haben.

    Spätestens seit es in der Medizin den Begriff Atemdepression gibt, hätte die hochsignifikante Verringerung der Atemfrequenz neu überprüft werden müssen, ob sie harmlos oder gesundheitsgefährdend ist, dass ist nicht erfolgt.

    Windenergieanlagen werden nach der im Umweltrecht verankerten differenzierten und typisierenden Betrachtungsweise zugelassen. Differenziert = Gebietsschutz (von Gewerbegebiet bis ruhiges Wohngebiete) Typisiert = 50% Hörschwellenkurve = Durchschnittsmensch
    Das darf allerdings nur bei nicht gesundheitsrelevanten Immissionen angewendet werden.

    Vor ein paar Jahren hat ein portugiesisches Verwaltungsgericht den Abbau einer Windenergieanlage und die Nachtabschaltung drei weiterer Windenergieanlagen beschlossen, weil die gesundheitlichen Auswirkungen auf die als Probanden auf den Hof gebrachten Tiere dokumentiert und von dem Gericht akzeptiert wurden. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Anwohner blieben unbeachtet.

    Inzwischen hat sich die Sachlage verändert und das Gericht hat erneut Beschlossen, dass auch die drei reduziert laufenden Anlagen abgebaut werden müssen. Weitere Windenergieanlagen sind nicht betroffen, weil sie nicht Gegenstand der vor Jahren eingereichten Klage waren.

    Was ist passiert? Zu den bislang dokumentierten Gesundheitsbeeinträchtigungen z.B. die Erhöhte Gehirnaktivität bei dem jungen Sohn wurde eine weitere Untersuchungsmethode eingeführt.

    Es wurde nicht nur die Atemfrequenz gemessen, sondern auch die Sauerstoffsättigung.

    Manchmal liegen die einfachen Dinge so Nahe und man sieht sie nicht.

    Eine Verringerung der Atemfrequenz ist nur dann harmlos, wenn es nicht zu einer verringerten Sauerstoffsättigung führt. Ist dies der Fall, ist mit gesundheitlichen Auswirkungen zu rechnen.

    Verringerte Atemfrequenz verbunden mit Abnahme der Sauerstoffsättigung stehen im Zusammenhang mit dem ZNS. Bestätigt wird dies durch erhöhte Gehirntätigkeit und veränderten EEG-Aufzeichnungen.

    Erschwerend bei den Windenergieanlagen kommt hinzu, dass die Anregung der Hirntätigkeit periodisch erfolgt und dadurch die Anregung in der Eigenfrequenz zur Synchronisation führt. Vergleichbare Effekte können durch Flackerlicht ausgelöst werden.

    Vier einfache Untersuchungsmethoden, die in jedem Krankenhaus zum Alltag gehören, sind geeignet die gesundheitlichen Auswirkungen zu dokumentieren.

    Aber würde es durchgeführt und anerkannt werden (dann gebe es auch eine Statistik), müsste nach dem GG jeder Bürger geschützt werden, also nicht nur 50 %.

    Die Frage bei den Umweltämtern ist doch, wie können wir das verhindern.

    Mit freundlichen Grüßen und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015
    Helga Hung

  8. #17: Dr.Paul sagt:

    „…Hier bleibt wirklich nur noch der Wald“

    Ha, das würde Ihnen so passen! Aber nicht mehr lange!
    Die blöden Bäume weg und schon ist Platz für Solarmodule.

    Mit besten Grüßen für ein erfolgreiches neues Jahr

  9. #16: Dr.Paul sagt: „#13: Herr Greg House, eine ziemlich unverschämte Äußerung über ein Papier mit ca. 50 Literaturstellen.“
    ==========================================

    Richtig, so soll ein guter Schwindel aussehen. „Literaturstellen“ statt konkrete Beweise.

  10. @ #14 h. kunz

    „Allerdings kann ich mir vorstellen, dass solcher auch in der Natur öfters vorkommt …“

    Radioaktivität kommt in der Natur überall vor. Allein die Dosis bzw. die Energie, die frei gesetzt wird, bestimmt die Wirkung. Beim Schall ist das nicht anders.
    Aber es gibt beim Schall noch etwas anderes, was den menschen nervt: Eintönigkeit bzw. ein enges Frequenzband. Und dann noch etwas, periodische Lautstärkeänderung. Schall ist ungleich Schall und für manche Leute muß Musik laut sein, aber der Düsenflieger mit demselben Schalldruck oder weniger nervt.

    „Wäre er ein so großes, gesundheitliches Problem, gäbe es dazu eine Menge guter Untersuchungen.“
    Da der Schalldruck der natürlichen Quellen niedrig ist, weit unter 40 dB C, gibt es mit natürlichen Quellen keine Probleme, wie auch beim höbaren Schall.

    “ Meine Erfahrung gerade bei den so aktuellen „Alternativwissenschaften““
    Medizin ist keine Alternativwissenschaft. Es gibt nur wegen der unendlichen Zahl von Freiheitsgraden und Wechselwirkungen eben noch weite Bereiche, die noch unerforscht sind.

    Allerdings gibt es viele Quacksalber unter den Medizinern. Gerät man an einen solchen, wird es schnell gefährlich für den Gesundheitszustand.

    Das Pseudonym Dr. Paul weiß ja z.B. nicht, mit welch simplem Test man eine Parkinson-Erkrankung ausschließen kann. Das stand sogar im Pflichtblatt der Ärzte, dem Deutschen Ärzteblatt drin.

  11. #14: Sehr geehrter Herr helmut kunz:
    wenigsten ein Paar grobe Orientierungen.
    In der Stadt gibt es KEINE dauerhaften Infraschallwellen, wie in Sichtweite von Windmühlen auf dem Land.
    Je größer die Windmühle (elektr. Leistung) desto schlimmer, wobei GEMESSEN eine große Windmühle schlimmer ist als mehrere kleine gleicher elektr. Leistung.
    Da nun mal das Gehirn als bevorzugtes Resonanz-Organ besonders betroffen ist, insbesondere der gestörte Nachtschlaf, ist die Psychologie mitbetroffen. Wobei EEG-Untersuchungen (=Elektroenzephalogramm) OBJEKTIVE Befunde darstellen. Es gibt ausreichen Fachliteratur nur zum Thema Schlafentzug, ist u.a. epilepsiefördernd, auch so eine merkwürdige Gehirnreaktion, die Herr House noch nie gehört hat.
    Im Gegensatz zur Onkologie,
    gehört allerdings die „Tiefenpsychologie“ weder zur Medizin, noch überhaupt zur Naturwissenschaft.
    Bedenken Sie bei allem was so „medizinisch“ publiziert wird den hohen politisch-ökonomoschen Konflikt, man möchte Geld sparen, das aber nicht zugeben, oder umgekehrt, börsennotiert Geld verdienen und das auch verschleiern.
    Bei einem gesunden Säugling in Niedersachsen, wohnhaft ländlich in Sichtweite mehrerer Windmühlen, der altersbedingt über alle psychologischen Verdächtigungen erhaben ist,
    habe ich selbst erlebt, dass er bei einem Wohnungswechsel in eine Großstadt im Ruhrgebiet wirklich SCHLAGARTIG von ersten Tag an besser schlafen konnte. Im übrigen ist auch heute ein Spaziergang auf dem Lande mit leicht riechbarer Überdüngung von Monokulturen (Mais für Strom) und nicht riechbarer Pestizide schon lange keine gesunde Angelegenheit mehr. Hier bleibt wirklich nur noch der Wald.

    mfG

  12. Naja, es KÖNNTE ja sein dass Infraschall von den Windmühlen genau so wie Elektrosmog von den PV-Modulen auf dem Dach physische und psychische Schäden bei Mensch, Tier und Pflanzen bewirken.
    Also, diese Anlagen sofort verbieten.

    Desweiteren KÖNNTE Angst die gleichen Schäden hervorrufen. Demzufolge muss jegliche Angstmache sofort unter empfindliche Strafe gestellt werden.

  13. #12
    Wenn jemand einen Unfall (oder Zahnweh) hat, wird jeder froh sein, dass es die moderne Medizin gibt. Leider ist aber nicht alles so eindeutig. Nehmen wir die Onkologie, die in vielem extrem widersprüchlich ist. Beipiel eine große EU-Studie zum Brustkrebs. Im Vorwort ein Kommentar der (damaligen) Gesundheitsministerin, dass damit die Wirksamkeit von Vorsorgeuntersuchungen belegt sei. Beim selbst Lesen aber die Verblüffung, dass genau das die Zahlen der Studie überhaupt nicht hergeben (häufiges Indiz: sie ist sehr lang). Jahre später die Bestätigung durch eine Presseinfo der Uni Erlangen (man forscht, um die extreme Fehlerrate zu verbessern), die meine damalige Vermutung bestätigte.

    Nun bin ich kein Fachmann für medizinische Auswirkungen von Infraschall. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass solcher auch in der Natur öfters vorkommt (z.B. um Wasserfälle und im Wald). Wäre er ein so großes, gesundheitliches Problem, gäbe es dazu eine Menge guter Untersuchungen. Meine Erfahrung gerade bei den so aktuellen „Alternativwissenschaften“ ist, dass wenn ein Thema 100 Jahre bekannt war, aber niemanden interessiert hat, die 100 Jahre meist Recht hatten.

  14. #10: Dr.Paul sagt: „Lesen Sie doch einfach mal das Papier,“
    ======================================

    Das „Papier“ ist pure Angstmacherei ohne konkrete Beweise. Als Wissenschaft getarnter Infraschallschwindel. Schande.

  15. @ #11 h. kunz

    „vor allem die statistische Belegung überzeugt“

    Das ist etwas, was man zunächst nicht heranziehen darf, jedenfalls nicht im Bereich der Erfahrungswissenschaften.

    Nehmen Sie den bestuntersuchten Effekt in der Medizin: Placeboeffekt. Wird immer noch untersucht per Doppelblindstudie … .

    Und wenn Ihnen morgen ggfs. ein Böller um die Ohren fliegt und Sie ein Knalltrauma erleiden, werden Sie bestimmt nicht nach der Statistik fragen.

    „Meine Anmerkung dazu ist einfach, das genau dies die Argumentation ist, wie sie von Greenpeace und auch Ärzten gegen Atomkraft konsequent angewandt wird.“

    Irrtum, denn im Gegensatz zum Infraschall wird niemand in D der „künstlichen“ Radioaktivität aus KKW ausgesetzt. Infraschall ist real und die potentiellen physiologischen Wirkmechanismen sind auch bekannt.

  16. #8
    Es geht nicht um Fakten für und gegen. Wie das endet, sieht man ja bei den anderen Beispielen, wo man Fakten fast nur noch nach dem Papiergewicht und nicht nach Inhalt bewertet.
    Mich stört im Artikel die Argumentation. Ich lese „gerne“ Studien auch aus fremden Fachgebieten (z.B. Klimawandel, Strahlungseinwirkungen, Elektrosmog – ist eher Fachgebiet –, Medizin, Religion). Dabei betrachte ich nur, ob mich die Argumentation und vor allem die statistische Belegung überzeugt und ich selbst danach wirklich Entscheidungen treffen oder argumentieren würde (Anm.: gerade bei medizinischen Studien führt diese Vorgehensweise zu verblüffenden Ergebnissen). Und das würde ich nach dieser Argumentation eben nicht.
    Mir sind darin zu viele Vermutungen, die teils einfach darin bestehen, etwas als Verursachend zu bezeichnen und es damit zu begründen, dass das Gegenteil nicht bewiesen ist „Es gibt keine belastbaren Studien, die die Unbedenklichkeit von langfristiger Einwirkung tieffrequenten Schalles unterhalb der Hörschwelle beweisen!“. Meine Anmerkung dazu ist einfach, das genau dies die Argumentation ist, wie sie von Greenpeace und auch Ärzten gegen Atomkraft konsequent angewandt wird. Auch die LNT-Hypothese wird im Artikel angewandt. Wenn ich das feststelle, werde ich aber sofort skeptisch.
    Zudem stören mich die zunehmend psychologischen Begründungen „..Durch die ständige und unausweichliche Präsenz des Auslösers wird das Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins noch verstärkt. Durch diesen Dauerstreß treten die oben beschriebenen Folgeerscheinungen auf…“.
    Ich erkenne den Wahrheitsgehalt der Tiefenpsychologie an. Aber seit Psychologen in Deutschland auf Krankenkassenkosten behandeln können, ist ganz Deutschland behandlungsbedürftig geworden (soll ca. 1/3 der Bevölkerung sein) und kann auch scheinbar ohne entsprechende Betreuung die Umwelt nicht mehr bewältigen.
    Das kann natürlich eine etwas persönliche Aversion sein. Doch finde ich einfach, dass es bei uns Blüten treibt. Bsp.: Weil besoffene Kids nachts in ihre Schule einbrachen, aufs Dach stiegen und einer dabei herunterfiel und sich verletzte, wurde ein Krisenteam aus Psychologen eingesetzt, um die Schüler dieser Schule auf diese „furchtbare“ Nachricht vorzubereiten und bezüglich deren Auswirkungen zu betreuen. Da frage ich mich dann schon, wie eine so „betreut“ aufwachsende Generation ihre Zukunft meistern soll. Vielleicht sollen das aber auch die Gläubigen von denen werden, die wir in diesem Blog so oft kritisieren.

  17. #7: Greg House natürlich erzeugt ein Ventilator auch entsprechende Druckwellen, ich kenne auch keinen ganz geräuschlosen. Ich hoffen, sie nehmen das mit dem Baby „CO2-Ansammlung“ nicht ernst, Zugluft ist eher swchädlich.
    Aber es scheint, Sie haben noch nie etwas von dem Begriff Lautstärke gehört.
    Der Vergleich mit einem Hubschrauber wäre passender.
    Lesen Sie doch einfach mal das Papier, bevor Sie Unsinn verbreiten.
    Die Rotoren sind größer als die Spannweite eines Jumbo-Jets haben eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 400 km/h und 60% der Energie wird in diese Schallwellen umgewandelt.
    Bei Hubschrauberpiloten sind Schalldruckschäden schon als Berufserkrankung anerkannt.

    mfG

  18. @ #7 Greg House

    Deckenventilatoren erzeugen auch keinen Infraschall.

    Der Infraschall der Windmühlen ist deshalb gesundheitsschädlich, weil er
    1. gepulst ist
    und
    2. die Organe und sonstigen Körperstrukturen Resonanzfrequenzen im Infraschallbereich aufweisen.

    Es gibt verschiedene „Erkrankungen“, die auf Infraschall zurückgeführt werden:
    Die Föhnempfindlichkeit und das Sick-Building-Syndrom, welches durch Klimaanlagen und den damit einhergehenden niederfrequenten Druckschwankungen mit verursacht wird.

  19. Bei aller Begeisterung als EEG-Kritiker. Aber das Paper erinnert mich schon etwas an die „… gegen Atomkraft“, „… gegen Elektrosmog“, usw. Danach ist der Mensch immer grundsätzlich nicht anpassungsfähig und alles“ was der Bauer bisher nicht kannte“ bringt ihn vorsichtshalber um, bevor nicht das Gegenteil per Studien bewiesen ist. Das ist auch das Beweisprinzip von Greenpeace & Co.

    Danach wäre regelmäßig die Menschheit längst ausgerottet und in den Städten dürfte sowieso kein Mensch länger überleben, denn da trifft ihn praktisch alles viel konzentrierter, als den Bauern auf dem Land ein Windrad.
    Wenn es in der Form zuträfe, müssten in Norddeutschland, wo ja ganze Gegenden verspargelt sind, längst massivste Probleme vorliegen.

  20. Was die Jungs hier veröffentlicht haben,
    reicht für den Anwalt zum Schadensersatz bzw. Abrissantrag für Windmühlen!
    Ich kann nur ergänzen, besonders schlimm für Säuglinge und Kleinkinder, für alte Menschen, deren Gehirn zunehmend empfindlicher wird und natürlich für alle Kranken besonders im neurologisch-psychiatrischen Bereich.
    Das ändert aber nichts daran, dass auch JEDES KERNGESUNDE GEHIRN auf tieffrequenten und „Infraschall“ reagiert, das zeigen systematische EEG-Untersuchungen.

    Daher muss gefordert werden:
    KEINE GENEHMIGUNGEN MEHR
    und Abbau der bestehenden Schilda-Denkmäler!

    mfG

  21. Wo ist das Problem? Erika installiert das PISM (Potzdamer Institut für Schallmessung) mit einem Jahresetat von 100 Millionen Euronen und 250 Mitarbeitern. Dann wird geforscht das die Fetzen fliegen und nach kurzer Zeit werden wir auf allen Kanälen hören und sehen wie gesundheitlich unbedenklich unsere Windrädlein sind. Wetten?

  22. Immer mehr Ärzte warnen vor dem krankmachenden Infraschall. Die riesigen Megawattanlagen (die neuesten Modelle sind 240 Meter hoch !) erzeugen permanente Infraschall-Emissionen. Die Auswirkung von Infraschall ist noch in 10 – 15 Kilometer Entfernung feststellbar. (Messgeräte reagieren noch im Abstand bis zu 25 Kilometer).
    Anwohner leiden körperlich und psychisch ! Wie lange wird es noch dauern, bis die politisch Verantwortlichen reagieren ?
    „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, und dem Volke zum Spott ! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, und es gnade euch Gott !
    (Carl Theodor Körner, 1791-1813)

  23. Das kümmert doch die Klimaschutz-Religiösen einen Dreck. Es ist ja auch absolut ok, dass massenhaft Wald gerodet werden müsste, wobei früher bei jedem Grashalm, der geknickt worden ist eine Demo angezettelt wurde. Dass es die Tierwelt auch schädigt, kümmert ebenfalls gar nicht. Früher wurden wie oft wegen Käferpopulationen ganze Projekte als unzulässig erklärt. Das zeigt auch eindeutig, dass Klimaschutz das Gegenteil von Umweltschutz ist, wofür die Grünen einst eintraten, das war mal.

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