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Sonntag, 09.10.2011 08:20

Windräder machen krank durch Infraschall

Die Symptome kommen einem sehr bekannt vor: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Ohrendruck, Benommenheit, Schwindel, Übelkeit, verschwommenes Sehvermögen, Herzrasen, Reizbarkeit,

Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Panikattacken und Zittern. Sie könnten als Hinweis auf Alkoholismus im Spätstadium gedeutet werden. Doch handelt es sich hierbei um Beschwerden nüchterner Landbewohner, die lediglich das Pech haben, nur wenige hundert Meter von Windkraftanlagen (WKA) entfernt zu wohnen. Da es sich bei den geschilderten Symptomen sozusagen um Allerweltsbeschwerden handelt, die außer von einem übermäßigen Alkoholkonsum auch von Stress und Überarbeitung herrühren könnten, wurden sie bislang weder von den meisten Ärzten noch von den Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden als Hinweis auf schädliche Einflüsse der WKA gedeutet und dem entsprechend ernst genommen.

Ganz anderer Meinung ist da die kalifornische Medizinerin Nina Pierpont. In einer vor knapp zwei Jahren veröffentlichten Studie, der die medizinische Beobachtung von zehn Familien mit insgesamt 38 Personen zugrunde lag, deutet Pierpont die oben geschilderten Symptome als Hinweis auf ernste Störungen des vestibulären Organs im Innenohr, dem Gleichgewichtssinn, durch den von WKA erzeugten Infraschall. Pierpont spricht deshalb vom Windturbinen-Syndrom. Unter Infraschall versteht man weitgehend unhörbare Luftschwingungen (Druckschwankungen) mit sehr tiefen Frequenzen unter 100 Hertz (im engeren Sinn unter 20 Hertz). Solche Schwingungen werden von WKA zweifelsohne erzeugt. Das streiten nicht einmal deren Planer und Betreiber ab. Nur behaupten sie, unhörbarer Schall könne nicht schädlich sein. Sie können sich dabei sogar auf die bislang geltende Rechtsverordnung TA Lärm nach dem deutschern Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) berufen, denn diese beschäftigt sich nur mit der Messung und Begrenzung von hörbarem Lärm. Die genannten Beschwerden von WKA-Anwohnern beruhen nach Ansicht der WKA-Befürworter auf Angst und Einbildung.

 

Pierpont konnte demgegenüber nachweisen, dass psychisch vorbelastete Personen nicht besonders anfällig für das WKA-Syndrom sind. Besonders stark unter dem WKA-Syndrom leiden hingegen Personen, die zu Migräneanfällen und zur Reise- bzw. Seekrankheit neigen oder wegen eines Innenohrschadens bewegungssensibel sind. Nach Ansicht von Pierpont gaukelt Infraschall dem menschlichen Otolithenorgan (Vestibulärsystem) im Innenohr vor, es sei in Bewegung. Dieses Gleichgewichtssystem ist beim Menschen genauso aufgebaut wie bei allen Fischen, Amphibien und Meeressäugern. Von diesen weiß man, dass sie auf Schall-Frequenzen um 100 Hertz besonders empfindlich reagieren. Auch beim Menschen werde das Gleichgewichtssystem durch Töne von 100 Hertz, die über die Schädelknochen geleitet werden, stark angeregt, sagt Pierpont. Doch während für Schweinswale inzwischen ein akustischer Belastungswert ermittelt und in die Genehmigungsverfahren für Offshore-WKA aufgenommen wurde, warten die Menschen im Umkreis von Onshore-WKA noch immer auf eine offizielle Anerkennung ihrer Beschwerden.

 

Nina Pierpont grenzt übrigens das Wind-Turbine-Syndrome (WTS) ab gegenüber der Vibro-Akustischen Krankheit (Vibro-Acoustic Desease, VAD), die von den portugiesischen Arbeitsmedizinern Mariana Alves-Pereira und Nuno A. A. Castelo Branco auf dem Second International Meeting on Wind Turbine Noise im September 2007 in Lyon mit WKA in Zusammenhang gebracht wurde. WTS sei eine sensorische und neurologische Störung, die über das Vestibulärsystem vermittelt wird, während VAD auf direkte Schäden an Geweben zurückgehe, die durch sehr starken Schall niedriger Frequenz in Schwingungen versetzt werden. Typisch dafür sind Blutungen der Bronchien oder Verdickungen der Herzwand. Solche Schäden seien aber allenfalls bei längerem Aufenthalt in unmittelbarer Nähe zu den Windrädern zu erwarten, während das WKA-Syndrom (WTS) auch bei weiter entfernten WKA-Anwohnern auftritt.

 

Während aber VAD als Berufskrankheit (beispielsweise für Piloten von Propellermaschinen oder Bauarbeiter mit Presslufthämmern) anerkannt ist, wird WTS bislang nur von wenigen Medizinern ernst genommen. Doch weist Nina Pierpont zu recht darauf hin, dass nachweisbare Beeinträchtigungen des Gleichgewichtssinns nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürfen. Denn unser ganzes Selbst hängt vom Gleichgewichtssinn und dem damit verbundenen räumlichen Denken ab. Wie der berühmte portugiesisch-kalifornische Hirnforscher Antonio Damasio gezeigt hat, beruht unser Gedächtnis auf Dispositionen beziehungsweise Anweisungen für die Erzeugung von Karten und Bewegungs-Bildern. Diese Fähigkeit hängt eng mit dem Gleichgewichtsystem zusammen. Wird dieses durch Infraschall gestört, kann das sämtliche Hirnleistungen beeinträchtigen.

 Nach Ansicht von Prof. Dr. iur. Erwin Quambusch und seines Mitarbeiters Martin Lauffer müsste aus diesem Grund bei der Genehmigung von WKA unbedingt das im BImSchG verankerte Vorsorgeprinzip beachtet werden. Sie schließen sich deshalb ausdrücklich Pierponts Empfehlung an, bei der Errichtung von Windparks im Flachland 1,25 Meilen (2 Kilometer) und im Hügelland 2 Meilen (3,2 Kilometer) Mindestabstand zu Wohngebäuden einzuhalten. Danach hätten etliche der inzwischen weit über 20.000 deutschen WKA nie errichtet werden dürfen. Vielleicht nimmt aber die Merkel-Regierung die Beeinträchtigung des Denkvermögens ihrer Untertanen durch das WKA-Syndrom bewusst in Kauf, denn mit klar denkenden Menschen ist Deutschlands selbstmörderische „Energiewende“ wohl nicht zu machen. 

Edgar Gärtner EIKE

In diesem Zusammenhang auch interessant: 

 

Münster (dpa/lnw) - Der Lärm der Windräder brachte ihn um den Schlaf und störte bei Grillabenden auf der Terrasse: Vor Gericht hat ein Hausbesitzer aus Warendorf sich jetzt erfolgreich gegen den Nachtbetrieb einer Windanlage nahe seinem Grundstück gewehrt (Az.: 10 K 1405/10). Seine Klage vor dem Verwaltungsgericht Münster hatte sich gegen zwei von sieben neuen Anlagen in seiner Nachbarschaft gerichtet. Sie waren 2007 von der Bezirksregierung genehmigt worden - zu Unrecht, wie der Kläger argumentierte.

Denn bei der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung sei der Lärm von zwei älteren Windkraftanlagen nicht korrekt berücksichtigt worden, die sich schon in der Nähe des Hauses befanden. Durch den zusätzlichen Krach der beiden neuen Anlagen würden die zulässigen Grenzwerte überschritten. Zur Verhandlung am Freitag kam auch der Betreiber der Windparks aus Warendorf: Er sieht die Verantwortung für den Lärm bei dem Betreiber der alten Anlagen.

Nach hitziger Debatte im Saal hob das Gericht die Genehmigung der Bezirksregierung am Freitag schließlich teilweise auf. Eine der beiden strittigen Anlagen darf nun zwischen 22 und 6 Uhr nicht mehr laufen. «So ist die Zusatzbelastung deutlich geringer», erklärte der Richter. Berufung sei nicht zugelassen, sagte ein Gerichtssprecher.

 


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73 Kommentare:
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#1: M. Köcher sagt:

am Sonntag, 09.10.2011, 14:07

Bislang wurden Todesfälle und epileptische Anfälle bei Nutzvieh in der Umgebung von Windrädern stets mit einem Stroboskop-Effekt in Zusammenhang gebracht.

Bedauerlicherweise kann ich hierzu nur aus der Erinnerung einen älteren Artikel zitieren, der (zu allem Überfluss) auch noch dem PM-Magazin entstammt:

Dort wurden Spukerscheinungen durch Interferenzen von Infraschall (in zugigen langen Fluren etwa)mit den Taktfrequenzen des Gehirns in Zusammenhang gebracht. Wohl im selben Artikel wurde auch auf "Geisterschiffe" verwiesen, deren Besatzungen wohl durch ebendiese Interferenzen bei bestimmten Wellenmustern "verrückt" wurden.

Möglichereweise ist das ein Ansatz, der Potential zur Erforschung bietet - die unter Umständen künstliche Erzeugung von "Sharp Waves", welche in der neurologischen Diagnostik als Indikator für Epilepsie gelten.

 

#2: Thomas Lutz sagt:

am Sonntag, 09.10.2011, 16:31

Wut-Demo gegen Windkraft
17.12.2010 — 23:12 Uhr Bild
In diesm Falle ist die Bild mal lesenswert.
„Das Geräusch des Windrades dringt durchs geschlossene Fenster, obwohl wir 470 Meter entfernt wohnen.“
http://tinyurl.com/5w99ef3

Hoffentlich wird diesem Energie Wende Wahnsinn bald ein Ende bereitet.

 

#3: Helga Hung sagt:

am Sonntag, 09.10.2011, 18:07

„müsste aus diesem Grund bei der Genehmigung von WKA unbedingt das im BImSchG verankerte Vorsorgeprinzip beachtet werden. „


Aus: Vorläufige Hinweise für das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen (WKA) Bayern

Es ist darauf hinzuweisen, dass auch Infraschall den Gesetzen der Akustik unterliegt (VG Würzburg Urteil vom 7. Juni 2011, AZ W 4 K 10.754). Bei komplexen Einwirkungen, über die noch

keine hinreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen,

gebietet die staatliche Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 1 GG


nicht,


alle nur denkbaren Schutzmaßnahmen zu treffen. Deshalb ist der Verordnungsgeber

nicht verpflichtet, Grenzwerte zum Schutz von Immissionen zu verschärfen (oder erstmals festzuschreiben),

über deren gesundheitsschädliche Wirkungen keine verlässlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen (BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 28. Februar 2002, AZ 1 BvR 1676/01). Jedenfalls ab einem Abstand von 250 Metern von einer WKA sind im Allgemeinen keine erheblichen Belästigungen durch Infraschall mehr zu erwarten. In diesen Fällen ist

keine weitere Prüfung zum Infraschall geboten.




MITTEILUNG DER KOMMISSION
die Anwendbarkeit des Vorsorgeprinzips

Zusammenfassung

5. Die Entscheidungsträger müssen wissen, mit welchem Unsicherheitsfaktor die
Ergebnisse der Auswertung vorhandener wissenschaftlicher Informationen behaftet sind. Die Festlegung eines der Gesellschaft „zumutbaren“ Risikograds stellt eine mit hoher politischer Verantwortung verbundene Entscheidung dar.

Entscheidungsträger, die mit einem nicht hinnehmbaren Risiko, wissenschaftlicher Unsicherheit und einer besorgten Öffentlichkeit konfrontiert sind, müssen reagieren. Deshalb sind alle diese Faktoren zu berücksichtigen.

In manchen Fällen kann die richtige Reaktion darin bestehen, nicht tätig zu werden oder

jedenfalls keine verbindlichen Rechtsvorschriften zu erlassen.

Im Falle eines Tätig werden steht eine breite Palette von Maßnahmen zur Wahl, von rechtlich verbindlichen Maßnahmen bis hin zu Forschungsprojekten oder Empfehlungen.
Das Verfahren der Entscheidungsfindung sollte transparent sein und alle Betroffenen so früh wie möglich und in dem Umfang einbeziehen, in dem dies vernünftigerweise möglich ist.


Ohne Kommentar

MfG

Helga Hung

 

#4: H. Urbahn sagt:

am Montag, 10.10.2011, 15:14

Es ist schon beachtlich, daß unsere Regierung für jeden Unsinn Geld hat z.B. die sinnlosen LeuKämiestudien, aber zur Untersuchung der Auswirkung von gepulsten Infraschall von Windrädern keine Studie in Auftrag gegeben wird. Nach meiner Kenntnis gibt in Bezug auf Infraschall von Windrädern (immerhin beträgt dessen Lautstärke 120 dB und es gibt keinerlei Abschirmungsmöglichkeit) nur eine Studie mit harmonischem Infraschall an Studenten. Dauer dieser Untersuchung 6 in Worten s e c h s Stunden.

 

#5: S.Hader sagt:

am Montag, 10.10.2011, 20:36

@H. Urbahn ,#4:

"Es ist schon beachtlich, daß unsere Regierung für jeden Unsinn Geld hat z.B. die sinnlosen LeuKämiestudien, aber zur Untersuchung der Auswirkung von gepulsten Infraschall von Windrädern keine Studie in Auftrag gegeben wird."

Sorry wenn ich das mal so hart sagen muss, aber hier wird nicht gerade viel für eine bessere Informierung getan, um nicht gerade das Wort "Desinformation" zu verwenden. Das zeigt sich hier auch in dem Kommentar. Zum einen werden Leukämiestudien nicht durch die Regierung in Auftrag gegeben, genausowenig wie die Regierung andere Forschungsaufgaben in Auftrag gibt. Studien zur Leukämie und welche Faktoren sie begünstigen, sind genereller Gegenstand der Forschung.

Und zum anderen ist es falsch, dass es keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung von Windkraftanlagen gebe. Würde man selbst ein bissel suchen, käme man selbst auf die Existenz solcher Untersuchungen.

http://www.apug.de/archiv/pdf/infraschall.pdf


"Nach meiner Kenntnis gibt in Bezug auf Infraschall von Windrädern (immerhin beträgt dessen Lautstärke 120 dB und es gibt keinerlei Abschirmungsmöglichkeit) nur eine Studie mit harmonischem Infraschall an Studenten. Dauer dieser Untersuchung 6 in Worten s e c h s Stunden."

Hier müssten doch eigentlich Physiker aufschreien, wenn jemand die Angabe macht "dessen Lautstärke beträgt 120 dB" und man sagt überhaupt nichts dazu, in welchem Abstand diese Pegelstärke gemessen wurde und wie sich der Schall mit der Entfernung abschwächt.

 

#6: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 10.10.2011, 22:49

@ Helga Hung

"5. Die Entscheidungsträger müssen wissen, mit welchem Unsicherheitsfaktor die
Ergebnisse der Auswertung vorhandener wissenschaftlicher Informationen behaftet sind. Die Festlegung eines der Gesellschaft „zumutbaren“ Risikograds stellt eine mit hoher politischer Verantwortung verbundene Entscheidung dar. "

Sehr geehrte Frau Hung,

Sie nehmen doch nicht etwa an, daß die fachlich schlecht gebildeten Politiker (ich denke da nicht nur an die Bauern mit bestenfalls Hauptschulabschluß in den Gemeinderäten, oder an den MP von Bayern, der noch nicht mal die Zahl 3015237 verbalisieren konnte) den obigen Satz nebst Inhalt überhaupt begreifen können?

Unsere Parlamente sind gefüllt mit diesen ungebildeten Jasagern gemäß dem Führerprinzip, wie man sehr gut an der Beleidigung des Herrn Bosbach durch den Adlatus der Kanzlerin nachvollziehen kann.

 

#7: A. Kossorz sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 15:56

#5: S.Hader sagte:

"Und zum anderen ist es falsch, dass es keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung von Windkraftanlagen gebe. Würde man selbst ein bissel suchen, käme man selbst auf die Existenz solcher Untersuchungen.
http://www.apug.de/archiv/pdf/infraschall.pdf"

Und das nennen Sie eine Untersuchung?
Ich zitiere mal:

"Dazu wurden Messungen und Beurteilungen seitens der Bundesländer [...], der Windenergieverbände
[...] und Umweltschutzverbände [...] vorgenommen. Sie ergaben einheitlich, dass die festgestellten
Infraschallpegel von Windkraftanlagen unterhalb der normalen Wahrnehmungsschwelle liegen.
Da die individuelle Wahrnehmungsschwelle stark um die nominale Wahrnehmungsschwelle streut, muss auch an die besonders sensitiven Personen gedacht werden. Darüber hinaus muss hinsichtlich
der gesundheitlichen Bewertung auch der tieffrequente Hörschall beachtet werden.
Hierzu liegen bisher keine ausreichenden Daten vor."

Und das wars dann auch schon! Na ganz toll, diese Erkenntnisse!

Wenn Sie also schon andern den Vorwurf machen, nicht richtig zu suchen, dann sollten Sie es zumindest besser machen.

Im übrigen gebe ich Ihnen recht, daß es falsch ist, es gäbe keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung.
Diese gibt es durchaus, zum Beispiel hier:

http://tinyurl.com/6y4vshx
http://tinyurl.com/6656hlq
http://tinyurl.com/6hwpwpe

Sie schreiben weiter:

"Hier müssten doch eigentlich Physiker aufschreien, wenn jemand die Angabe macht "dessen Lautstärke beträgt 120 dB" und man sagt überhaupt nichts dazu, in welchem Abstand diese Pegelstärke gemessen wurde und wie sich der Schall mit der Entfernung abschwächt."

Ja und? Wenn kein Abstand genannt wird, ist vielleicht auch keiner vorhanden. Es ist also wahrscheinlich der Pegel an der WKA gemeint. Da man ja bereits bei Wikipedia lesen kann: "Besonders Infraschallwellen sehr tiefer Frequenz breiten sich gut über große Entfernungen aus." ist dies wohl auch nicht ganz so relevant.
Und wie man hier "http://tinyurl.com/6y4vshx" erkennen kann, sind bei größeren Anlagen diese Pegel auch in Entfernungen von 100m und mehr vorhanden. Tendenz steigend...

 

#8: Helga Hung sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 17:59

#6 Thomas Heinzow,

Sehr geehrter Herr Heinzow,

es ist ungefähr so, wie wenn sie mit der Endlosschleife der Telekom verbunden sind.

Man hat einfach die Hoffnung, dass mal einer abhebt.

Zu dem fachlich schlecht gebildeten Kreis, gehören ebenfalls die Juristen.

Ein Windpark an der deutsch/holländischen Grenze. Auf holländischer Seite werden Lärmmessungen durchgeführt. Dauer ein Jahr über 1000 Messungen verteilt über verschiedene Tages- und Nachtzeiten, mit jeweiligem Abstand von 400m und 1000m.

Differenzen zu den in Deutschland berechneten Schallprognosen bis zu 14 dB. Die Messungen von der Universität Groningen wurde vom holländischen Gericht anerkannt.

Ähnliche Meßreihen liegen aus anderen Ländern vor. Z.B. in Dänemark wurden um die 20 neue moderne WKA vermessen (die genaue Zahl müsste ich erst nachschlagen), dort wurde festgestellt, dass es auch an Land zur sogenannten trichterförmigen Schallausbreitung kommen kann. Dort kann die Schalldämpfung gleich Null sein.

Wir haben in Deutschland um 22000 WKA, also eine große Auswahl an Meßobjekten.

Was machen die zuständigen Behörden?
Sie geben eine Studie in Auftrag in der ein 140 m hoher Stab ein Windrad simuliert

„2.1 Schallausbreitungsmodell
In der vorliegenden Studie wird das zweidimensionale (vertikal und eine horizontale Richtung) Schallstrahlenmodell SMART angewendet. Ausgehend von einer Schallquelle, von der eine Anzahl an Schallstrahlen ausgesandt wird, kann unter Verwendung eines Refraktionsgesetzes für bewegte Medien (Ostashev et al., 2001) die zurückgelegte Schallstrecke verfolgt werden.“

„Es wurde eine Monopol-Schallquelle in einer Höhe von 140 Meter über Grund für die Simulation zukünftiger Windenergieanlagen verwendet.“

„Die Schalldämpfung wurde für Terzbänder mit den
Mittenfrequenzen von 63 Hz bis 3150 Hz bestimmt.“
(Auszug aus Wiss. Mitteil. Inst. f. Meteorol. Univ. Leipzig Gekoppelter Atmosphäre-Boden-Einfluss auf die Schallausbreitung einer höher gelegenen Schallquelle )


Da wurde noch nicht einmal der niederfrequente Schall unter 63 Hz berücksichtigt, gerade der Schall der sich am weitesten ausbreitet und schwer zu dämpfen ist.


Erkenntnis dieser Studie, von den berechneten Schallprognosen wurde lediglich eine Abweichung von 1 dB festgestellt.

Diese Studie und dazu noch die völlig veraltete 29 Jahre alte Studie Ising 1982, „Infraschallwirkung auf den Menschen“, sind die Basis deutscher Verwaltungsgerichte.

Unsere Politik übernimmt zwar die Schulden aus anderen EU-Ländern, aber keine Forschungs- und Meßergebnisse.

MfG
Helga Hung

 

#9: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 20:03

@ A. Kossorz #7

Sehr geehrter Herr Kossorz,

"#5: S.Hader sagte:

"Und zum anderen ist es falsch, dass es keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung von Windkraftanlagen gebe. Würde man selbst ein bissel suchen, käme man selbst auf die Existenz solcher Untersuchungen.
http://www.apug.de/archiv/pdf/infraschall.pdf"

Und das nennen Sie eine Untersuchung?"

Der Herr Harder hat die Mitteilung des Robert Koch Institutes (RKI) erst über meine Vortragsfolien gefunden.

Die entscheidende Feststellung des RKI verschweigt er aber:

"Es muss insgesamt ein deutlicher Mangel
an umweltmedizinisch orientierten
wissenschaftlichen Studien zu tieffrequentem
Schall konstatiert werden. Im
Vergleich zum normalen Hörbereich [46]
liegen nur wenige gesicherte Erkenntnisse
über Auftreten und Wirkung von tieffrequentem
Schall vor.
Die Kommission sieht einen großen
Handlungs- und Forschungsbedarf in
folgenden Bereichen:
... "

Die Feststellung durch das renommierte RKI 'Großer Handlungs- und Forschungsbedarf' läßt sich nicht wegdiskutieren.

Und das heißt natürlich auch, daß es keine medizinisch relevanten Studien weltweit gibt, die die Ungefährlichkeit durch Dauerbeschallung mit pulsiertem Infraschall, ausgesendet von Windmühlen, beweisen.

Jeder Hersteller und/oder Vertreiber von neuen Produkten hat die Unschädlichkeit für den Menschen und Umwelt zu beweisen bzw. bestimmte Normen zu erfüllen.

Erstaunlicherweise gilt dieses Prinzip nicht für Windmühlen, Biogasanlagen und Solarpanels.

 

#10: S.Hader sagt:

am Dienstag, 11.10.2011, 20:30

Hallo A. Kossorz, Sie schreiben in #7:

"#5: S.Hader sagte:

“Und zum anderen ist es falsch, dass es keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung von Windkraftanlagen gebe. Würde man selbst ein bissel suchen, käme man selbst auf die Existenz solcher Untersuchungen.
http://www.apug.de/archiv/pdf/infraschall.pdf "

Und das nennen Sie eine Untersuchung?
Ich zitiere mal:

“Dazu wurden Messungen und Beurteilungen seitens der Bundesländer [...], der Windenergieverbände
[...] und Umweltschutzverbände [...] vorgenommen. Sie ergaben einheitlich, dass die festgestellten
Infraschallpegel von Windkraftanlagen unterhalb der normalen Wahrnehmungsschwelle liegen.
Da die individuelle Wahrnehmungsschwelle stark um die nominale Wahrnehmungsschwelle streut, muss auch an die besonders sensitiven Personen gedacht werden. Darüber hinaus muss hinsichtlich
der gesundheitlichen Bewertung auch der tieffrequente Hörschall beachtet werden.
Hierzu liegen bisher keine ausreichenden Daten vor. “

Und das wars dann auch schon! Na ganz toll, diese Erkenntnisse!

Wenn Sie also schon andern den Vorwurf machen, nicht richtig zu suchen, dann sollten Sie es zumindest besser machen.

Im übrigen gebe ich Ihnen recht, daß es falsch ist, es gäbe keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung."


Mit Ihrem letzten Satz konterkarieren Sie genau das, was Sie vorher geschrieben haben. Ich habe das wirklich mit einem leichten Anflug von Verwunderung registriert. Ich schreibe zuvor, dass die Aussage falsch ist, dass es "keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung von Windkraftanlagen gebe". Sie schreiben zum Schluß, dass Sie mir Recht geben, "daß es falsch ist, es gäbe keine Untersuchungen zur Infraschall-Lärmbelastung". Ja! Damit hätten Sie sich all die Sätze zuvor sparen können. :-) Denn um nichts anderes ging es mir. Das Ihnen die Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen nicht gefallen....nunja, da kann ich nicht viel machen.

Man kann evtl. eine öffentliche Diskussion anregen, die auf weitere Untersuchungen zu dem Thema drängen. Aber falls auch diese neuen Erkenntnisse Ihnen nicht gefallen, dann geben Sie bitte nicht mir die Schuld. ;-)


"Ja und? Wenn kein Abstand genannt wird, ist vielleicht auch keiner vorhanden. Es ist also wahrscheinlich der Pegel an der WKA gemeint. Da man ja bereits bei Wikipedia lesen kann: “Besonders Infraschallwellen sehr tiefer Frequenz breiten sich gut über große Entfernungen aus.” ist dies wohl auch nicht ganz so relevant.
Und wie man hier “http://tinyurl.com/6y4vshx” erkennen kann, sind bei größeren Anlagen diese Pegel auch in Entfernungen von 100m und mehr vorhanden. Tendenz steigend…"

Okay, vielleicht sollte man das etwas aufdröseln. Das der Abstand zur Lärmquelle für den auftreffenden Schall wichtig ist, dürfte einleuchten. Physikalisch macht es einen Unterschied, ob man besagte 120 dB mit einem Abstand von beispielsweise 10 oder 100 Metern gemessen hat. Für Schallwellen allgemein gilt die Regel, dass der Schalldruck mit dem Abstand zum Quadrat abnimmt. Es ist ein Zeichen von hoher Empfindlichkeit für die Meßgeräte, wenn sie noch kilometerweit im Frequenzbereich von 1 bis 2 hz die Windräder hören, weil diese über dem Hintergrundrauschen liegen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass das vom Menschen überhaupt registriert wird. Mir scheint zwar, dass sich einige regelrecht wünschen, dass Infraschall in Zimmerlautstärke gesundheitsschädlich ist, aber bisher deuten die Untersuchungen nicht darauf hin. Wenn dem übrigens so wäre, dann hätten wir nicht nur bei Windkrafträdern eine gesundheitliche Beeinträchtigung, sondern auch Anwohner, die beispielsweise in Nähe eines Gewerbegebietes wohnen, weil dort ständig schwere Maschinen mit einem hohem Infraschallpegel zu Gange sind.

 

#11: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 10:56

@ S. hader #10

"Physikalisch macht es einen Unterschied, ob man besagte 120 dB mit einem Abstand von beispielsweise 10 oder 100 Metern gemessen hat."

Aha: 120 dB (10m) 120 dB (100m)

Ist das die neue oder alte "DDR"-Mathematik und Physik?

Unglaublich was Sie hier so zusammenlabern.

 

#12: Helga Hung sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 12:13


#9 Thomas Heinzow

„Und das heißt natürlich auch, daß es keine medizinisch relevanten Studien weltweit gibt, die die Ungefährlichkeit durch Dauerbeschallung mit pulsiertem Infraschall, ausgesendet von Windmühlen, beweisen.“

Im August 2003, erhielt ich ein Schreiben von Prof. Mausfeld (Studie über Schattenschlag), dass die Landesbeauftragten AUSDRÜCKLICH DARAUF VERZICHTET HABEN, die Auswirkungen periodischem Lärmes von Windkraftanlagen systematisch zu untersuchen.

Die Studie wurde abgelehnt, weil die TA Lärm nur besonders hohe Pegeländerungen berücksichtigt und nicht die Dauerwirkung minimaler Effekte.
Wir wissen doch jetzt, dass der Verordnungsgeber nicht verpflichtet ist, Grenzwerte zum Schutz von Immissionen zu verschärfen oder erstmals festzuschreiben oder Studien dazu durchzuführen.

„Jeder Hersteller und/oder Vertreiber von neuen Produkten hat die Unschädlichkeit für den Menschen und Umwelt zu beweisen bzw. bestimmte Normen zu erfüllen.“

Aber nicht im Immissionsschutz.

Hinzu kommt noch das deutsche Beweissystem, wonach nicht derjenige, der in die Rechtssphäre Dritter aktiv eingreift (z.B. durch Immissionen), eine Rechtfertigungsnorm heranziehen muss, sondern DAS OPFER EINE SPEZIELLE SCHUTZNORM NACHZUWEISEN HAT.“
Autor: KATALYSE-Institut, Köln

Um das ganze zu vervollständigen, dass Opfer muss beweisen, dass er ein „verständiger durchschnittlich empfindlicher Mensch ist“ und zudem muss er im richtigen Gebiet wohnen.
Dank dem „Abschlussbericht zum BMU-Forschungsvorhaben (FKZ: 03MAP134) 1
Halle, den 30.4.2010“ ist wenigstens die Zahl der atypisch sensiblen Menschen bekannt, : Es ist davon auszugehen, dass in der Nähe jedes WP mehr als 10 % Anwohner leben, die durch akute sowie chronische, psychische und körperliche Beschwerden/Erkrankungen vorbelastet sind.
Es wird festgestellt, dass diese durch die Beleuchtung der Windkraftanlagen stark belästigt werden.

„besondere Empfindlichkeit oder der Gesundheitszustand, spielen bei der Bewertung nur dann eine Rolle, wenn das fragliche Gebiet – etwa durch eine Einrichtung – insofern geprägt ist (OVG NW vom 1811.2002 NVwZ 2003, 756; Jarass, BImSchG, 7. Auflage 2007, RdNr. 53 zu §3“

Diese 10% haben einen ausreichenden Immissionsschutz nur dann zu erwarten, wenn sie in Heimen oder Kliniken leben.

Sie können theoretisch jemanden so lange stark belästigen bis er Tod umfällt.

Der Begriff „erhebliche Belästigung“ sagt nichts über die Stärke der Belästigung aus. Es ist völlig unerheblich ob sie sich nur gestört fühlen oder gesundheitliche Auswirkungen dadurch haben. Es ist eine normkonkretisierende Verwaltungsvorschrift die rechtlich Einklagbar ist.

Siehe Kinderlärm, der bis vor kurzem noch dem Lärm von Industrieanlagen gleichgestellt wurde.


# 10 S.Hader
„Wenn dem übrigens so wäre, dann hätten wir nicht nur bei Windkrafträdern eine gesundheitliche Beeinträchtigung, sondern auch Anwohner, die beispielsweise in Nähe eines Gewerbegebietes wohnen, weil dort ständig schwere Maschinen mit einem hohem Infraschallpegel zu Gange sind.“

Sehr geehrter Herr Hader,

Sie liegen in diesem Punkt vollkommen richtig. VAD ist auf dem Weg zur Volkseuche nimmer eins zu werden.

Der WHO Bericht “Burden of disease from environmental noise Quantification of healthy life years lost in Europe” berichtet von dem Verlust von einer Million gesunde Lebensjahre, berücksichtigt aber nur Lärmquellen ab 55 dB. Die Erkrankungen durch tiefe Frequenzen sind nicht berücksichtigt.

Die klinischen Untersuchungen berücksichtigen zellulare oder neurologische Veränderungen durch tiefe Frequenzen nicht.

In der Charité Forschte man vor kurzen ob sich bei VAD Patienten nicht doch die Haargefäße im Ohr bewegen. Nach dem Motto, was ich nicht höre kann, kann auch nicht schaden. Demnach müssten die zellularen oder neurologischen Veränderungen vom Gehör gesteuert werden. Also ob Collagen eingelagert wird oder nicht entscheidet das Gehör.

Das ist das Hauptproblem der Forschung, nicht von alten Vorstellungen abweichen zu können.

MfG
Helga Hung

 

#13: Ketterer sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 15:58

#11: Thomas Heinzow sagt:am Mittwoch, 12.10.2011, 10:56
"
@ S. hader #10

"Physikalisch macht es einen Unterschied, ob man besagte 120 dB mit einem Abstand von beispielsweise 10 oder 100 Metern gemessen hat."
Aha: 120 dB (10m) 120 dB (100m)
Ist das die neue oder alte "DDR"-Mathematik und Physik?
Unglaublich was Sie hier so zusammenlabern. "


Was ist der Unterschied ob 120 dB in 10 oder in 100m von der Schallquelle gemessen wird?

Das hören Sie, wenn sie sich in beiden Fällen 20m von der Schallquelle weg bewegen. Wer's kann wäre darauf auch ohne "Feldversuch" gekommen....

Mit Verlaub, für jamand in Ihrer akademischen Position argumentieren Sie ein wenig plump und flach.

 

#14: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 21:23

@ Ketterer #13

Sehr geehrter Herr Ketterer,

leider scheint das Textprogramm von EIKE die Zeichen für ungleich nicht zu kennen.

Mit 120 dB (10m) ungleich 120 dB (100m), wie von Herrn Hader behauptet, ergibt sich das von mir Gesagte.

"Mit Verlaub, für jamand in Ihrer akademischen Position argumentieren Sie ein wenig plump und flach."

Wohl kaum. 120 dB sind nun einmal 120 dB, da wo sie gemessen werden. Daß der Schalldruck einer punktförmigen Schallquelle, die z.B. 110 dB in 10m Entfernung erzeugt, in 100m Entfernung niedriger ist, ist trivial.



 

#15: Thomas Heinzow sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 22:11

@ Helga Hung #12

Sehr geehrte Frau Hung,
gemäß $ 5 des BImSch müßte die Genehmigung zur Errichtung von Windmühlen zur Stromerzeugung versagt werden:

"§ 5 Pflichten der Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen
(1) Genehmigungsbedürftige Anlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass zur Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für die Umwelt insgesamt

1.schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft nicht hervorgerufen werden können;"

Spätestens als ich mich mit der Euthanasie in Hamburg beschäftigt habe, weiß ich, daß Juristen in "roten" oder "braunen" Roben nur das Lied ihrer Herren singen und dementsprechend urteilen, denn sie wurden ja von den Herren gezielt auserwählt.

Da aber Juristen andere Juristen (insbesondere Richter) aus Gründen des Korpsgeistes schützen, sollten Windmühlengegner in umittelbarer Nähe von (Verwaltungs-)Richtern Windparks planen.

Da werden dann ganz schnell seitens der Richter Urteile oder Verwaltungsentscheidungen gegen die Windparks erwirkt werden.

 

#16: Dr.Paul sagt:

am Mittwoch, 12.10.2011, 22:22

#12: Helga Hung
offenbar hat der Rechtsstaat Lücken.
Die 10% Schädigungsgrenze erscheint mir eine wirkliche UNGEHEUERLICHKEIT!!!
Verwaltungsgerichtsverfahren kranken nicht selten daran,
dass die "Rechtsvermutung" für öffentliche "Behörden" gilt.
Zivilverfahren sind hier "neutraler",
kosten aber leider mehr Geld.
Ich kenne das Dilemma.
Was Sie benötigen, ist ein zivilgerichtliches Beweissicherungsverfahren,
über das auch ein Verwaltungsgericht nicht einfach hinweggehen kann.
Ich bin kein Jurist, nicht genaueres weis ich nicht.

mfG

 

#17: Holger Burowski sagt:

am Freitag, 14.10.2011, 21:30

Was den Kernkraftgegnern die Radioaktivität ist, ist den EEG-Gegnern der Infraschall. Mit beiden lassen sich wunderbar Ängste schüren, da auch dieser Beitrag keinen wesentlichen Wissenszuwachs bringt. Wenn man die Fakten berücksichtigt, dass Infraschall durch Wind, Wellen, Industrieanlagen, generell durch große bewegte Massen entsteht, wird klar, das Infraschall permement vorhanden ist. Zudem sollte bekannt sein, das die menschliche Reizschwelle bei Infraschall äußerst hoch liegt (100 db bei 8 Hz, steigend mit fallender Frequenz). Insofern sind Aussagen über die Schädlichkeit von Infraschall durch WKAs als monokausaler Auslöser von Beschwerden der Anwohner in mehreren hundert Meter Entfernungen mit sehr viel Vorsicht zu sehen.

Gruß Holger Burowski

 

#18: Helga Hung sagt:

am Samstag, 15.10.2011, 14:02


#17 Holger Burowki

Sehr geehrter Herr Burowki,

Ängste können nur da geschürt werden, wo Unsicherheit besteht.

Diese Unsicherheit wird von Seiten der Regierung dadurch aufrecht erhalten, indem notwendige Messungen nicht durchgeführt werden.

Nach der alten DIN 45680 darf in Wohnungen nachts der frequenzabhängige Mittelungsschallpegel folgende Werte nicht überschreiten.

8 Hz/ 103 dB, 10 Hz/95 dB,.. 12,5 Hz/87 dB,..16 Hz/79 dB,…20 Hz/71 dB, 25 Hz/63 dB
31,5 Hz/55,5 dB,…40 Hz/48 dB …50 Hz/40,5 dB,…63 Hz/33,5 dB,…80 Hz/33 dB,…100 Hz/33,5 dB

Das Bundesumweltamt schreibt dazu.
Zum einen liegen im Bereich unter 100 Hz nur wenige Daten über Schalldämmwerte von Bauteilen vor (bauakustische Anforderungen werden für Frequenzen unter 100 Hz nicht gestellt), andererseits können durch Resonanzphänomene Pegelerhöhungen in den Räumen auftreten. Daher sind bei Einwirkung tieffrequenter Geräusche ergänzende Messungen innerhalb der Wohnungen notwendig.

Zusammengefasst, - man kennt weder die Schalldämmwerte (bis 100 Hz), noch die auftretenden Resonanzen und in den Häusern wird NICHT gemessen.

Anders in Dänemark, da wurden im Rahmen einer Studie die Schalldämmwerte der Frequenzen unter 100 Hz in verschiedenen Häusern nach üblicher Bauweise erfasst, so wie auch die Resonanzen die in den Häusern entstehen können.

Bei einem Außenschallpegel von 44 dBA wurden die Erlaubten (31,5 Hz/55,5 dB) um 15 dB und bei (63 Hz/33,5 dB) um 5 dB überschritten.

Nach der alten DIN 45680 müssten die WKA reduziert betrieben werden.

Ebenso in dem Haus in Portugal, auch dort wurden die zulässigen Werte der Frequenzen unter 100 Hz überschritten.

In Deutschland geht man davon aus, dass wenn 45 dBA außen nicht überschritten werden, automatisch auch die Bedingungen der alten DIN 45680 eingehalten sind. Messen ist deshalb nicht angebracht und wird von den Verwaltungsgerichten auch nicht eingefordert.

Grundlage der DIN 45680 ist die mittlere Hörschwelle.

In den Empfehlungen des Robert Koch Institut können Sie lesen, dass die Reizschwelle für tiefe Frequenzen bei älteren Menschen bis zu 12 dB unterhalb der mittleren Hörschwelle liegen kann.

Stellen Sie sich einmal vor, ein Bewohner mit geringerer Hörschwelle(.minus 12dB) in einem Haus in dem die zulässigen Werte um 15 dB überschritten sind.

Hörschwelle minus 12 dB unter mittlerer Hörschwelle - Überschreitung (31,5 Hz/55,5 dB) um 15 dB hat für den Betroffenen die Wirkung einer Überschreitung von schlappen 27 dB.

Da nur der Mensch mit der mittleren Hörschwelle berücksichtigt wird, dass betrifft nicht nur Windkraftanlagen, ist die DIN 45680 nicht geeignet (Berufs-)Krankheiten zu verhindern.

Kennen Sie den demographischer Wandel? Arbeiten bis 67 mit Immissionsschutz für 20 jährige?

Gut die DIN 45680 ist seit mehreren Jahren in Überarbeitung. Die mittlere Hörschwelle soll um 5 dB abgesenkt werden.

In den Empfehlungen des Robert Koch Institut steht, um 95 % der Bevölkerung zu schützen sollte eine Absenkung der mittleren Hörschwelle um 10 dB erfolgen.


„Zudem sollte bekannt sein, das die menschliche Reizschwelle bei Infraschall äußerst hoch liegt (100 db bei 8 Hz“

Dieser Satz ist 30 Jahre alt. Ziehen Sie die empfohlenen 10 dB ab, dann ergibt es nach Adam Riese 90 dB und damit wären wir bei der Lärmkrankheit VAD (>90 dB

 

#19: S.Hader sagt:

am Samstag, 15.10.2011, 16:24

@Helga Hung,

angenommen man würde die Grenzwerte für den Infraschall von 33 dB (zulässiger Mittelwert) bei 80 Hz um weitere 12 dB auf 21 dB absenken. Würde das nicht auch Menschen betreffen, die nahe an Durchgangsstraßen wohnen? Wie sieht es mit hauseigenen Geräten aus, die selbst Infraschall erzeugen, Klimaanlagen, Kühlschränke, usw.?

 

#20: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 16.10.2011, 07:39

#17: Holger Burowski

wenn Sie schon den stark hinkenden Vergleich wählen

- von "permanent vorhanden" kann nur bei (massenloser) Strahlung gesprochen werden NICHT bei Schallwellen! -

so sollte Ihn doch die total unterschiedliche Behandlung durch Staat und öffentliche Behörden ins Auge fallen.

Bei "Strahlung" wird eisern (gesetzlich!) an der falschen Hypothese einer linearen Dosiswirkungsbeziehung ohne Schwellendosis festgehalten und penibel gemessen in Bereichen, die sicher unschädlich sind,
einige 100 000 Menschen stehen in Deutschland unter behördlich kontrollierter Dosisüberwachung.

Bei dem inzwischen nachweislich schädigenden niedrigfrequenten Schall VERZICHTET man auf Messung und ignoriert sogar wissenschaftlich empfohlene "Schwellwerte".

Das ist irrational und nur durch ideologische Denkblockaden zu erklären.

mfG

 

#21: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 16.10.2011, 10:16

#19: S.Hader,
Sie haben wenigstens verstanden, dass es sich wieder einmal um eine DOSISFRAGE handelt.
Das spricht eindeutig GEGEN die Windmühlen.
Infraschall beginnt übrigens unter der "Höhrschwelle" von 20 Hz,
je tiefer die Frequenz, desto höher die erforderliche Energie, als Daumenregel.
80 Hz kann man dagegen gut hören und wird "im Haushalt" allenfalls durch einen guten und teuren Basslautsprecher und durch keinerlei "Küchengerät" produziert.
Diese professionellen Geräte (Basslautsprecher) führen auch zur wirklich weit verbreiteten "Discoschwerhörigkeit" gerade von Jugendlichen, so etwas gibt es also weder im Straßenverkehr noch in einem Haushalt. Je tiefer die Frequenzen, desto energiereicher und "durchdringender", also nicht nur durch geschlossene Fenster, sondern auch Mauern.
Es geht also Frequenzen und um deren Dosierung und es gibt eine Lärmkrankheit VAD
Ignorieren von Gefahren ist ebenso abzulehnen, wie das maßlose Übertreiben.
Wenn man also bei "konventioneller" Energieerzeugung einen SEHR GROßEN AUFWAND betreibt, gefährliche Begleiteffekte zu minimieren, ist es doch geradezu grotesk, das gleiche bei den angeblichen Alternativen zu UNTERLASSEN!
mfG

 

#22: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 16.10.2011, 14:00

@ Dr. Paul #20

Sehr geehrter Herr Dr. Paul,

"Das ist irrational und nur durch ideologische Denkblockaden zu erklären."

Das ist sogar in höchstem Maße rational, denn es geht um Geld.

im heutigen sonntagsjournal läßt sich ein Kreistagsabgeordneter darüber (es geht um Naturschutz vor Windmühlen!!! und den nachrangigen Schutz der Menschen!!!) wie folgt aus:
"Ebenso scheiterte Walter Witthohn (Bürgerfraktion) mit seinem Antrag zum Windpark Sellstedt. Er wollte das fünfte Windrad in südöstlicher Richtung verschieben, um negative Auswirkungen für die Sellstedter Anwohner zu vermeiden. Allerdings würde das Rad dann nach Angaben der Kreisverwaltung im 500-Meter-Puffer eines Vogellebensraums liegen, der freizuhalten ist.
„Was die Tiere im Moment für Macht haben, da kann der Mensch nicht gegenhalten“, schimpfte Witthohn."

Es geht um Kommerz und nichts anderes.

 

#23: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 16.10.2011, 17:55

#22: Thomas Heinzow,
Kommerz (Gewinn) ist zunächst durchaus "neutral".
Wenn sie (er) aber als "Objekt" dazu etwas schädliches aussucht, dann ist es eher Parasitentum, das nach den Folgen des "Gewinnes" nicht fragt, also "blinder Kommerz",
den schon der Altmeister Aristoteles als schädlich verurteilt hat.
Bei "alternativen" Energien läuft das Geschäft nur auf Kosten anderer weil sich das, was hier produziert wird trägt sich nicht selbst.
Ich bleibe dabei,
es ist fehlgeleitete Ideologie, die das ermöglichen soll.
Auch der Parasit wird die Folgen spüren, wenn es seinem Wirt, ohne den er nicht leben kann, schlechter geht.
Deshalb nenne ich das auch IRRATIONAL.

mfG

 

#24: A. Marie sagt:

am Sonntag, 16.10.2011, 19:49

#62: Dr.Paul

Diese Ergebnisse sind vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und ich nehme an, daß dies kein Garagenamt ist. Zumal dieses Bundesamt vorher nichts von solchen Zusammenhängen wissen wollte und sich daher den bekanntgewordenen Tatsachen beugen mußte. Und die lauten eben, 60% mehr Kinderkrebs im Umkreis von 5 km.

Ihre Einwände, Herr Paul, bzgl. der Aufenthaltsdauer und auch der genauen Bestimmung der Radioaktivität sind vollkommen unerheblich, da hierüber gar nichts gesagt werden muß, um die 60% erhöhte Krebsrate feststellen zu können.

Es wird nur festgestellt, daß mit zunehmendem Abstand von Kernkraftwerk die Krebsrate bei Kleinkindern sinkt.

"Einen entsprechenden link von mir ignorieren Sie einfach!"

Ganz im Gegenteil. Genau Ihren eigenen Link vom Kinderkrebsregister habe ich Ihnen bereits um die Ohren gehauen, weil dieses Kindrekrebsregister nach anfänglichem Dementi, das war Ihr Link, die Studie von Dr. Körblein vollumfänglich bestätigt hat!

Diese bestätigte Studie von Dr. Körblein hatte nur die Auswirkung von Niedrigstrahlung im Sinn und darin konnte praktisch der lineare Zusammenhang "ab Null" festgestellt werden. Jede Änderung von Umgebungsstrahlung macht sich bemerkbar und aus den Daten konnte auch eine tödliche Dosis von 4,22 Sv für den Erwachsenen und 0,49 Sv für den Säugling berechnet werden (kann man mit Extrapolieren der Werte feststellen). Mit Kernkraftwerken hatte die Studie noch gar nichts zu tun.

Kinderkrebsregister, aus IHREM Link:

"Schlussfolgerung

Trotz gewisser methodischer Schwächen hat Herr Dr. Körblein die ihm vorliegenden Daten im Prinzip angemessen ausgewertet, die von ihm festgestellte quantitative

Bewertung können wir bestätigen. "

Damit ist erstmalig die lineare Wirkungsbeziehung festgestellt und auch die hohe Empfindlichkeit von Säuglingen.

"..weil Radioaktivität EXTREM GENAU gemessen werden kann..."

Ihre Aussage ist EXTREM LÄCHERLICH und zeugt von Unvermögen im Erkennen von Zusammenhängen! Zudem haben Sie als Mediziner während Ihres Studiums von Genauigkeit gar nichts gehört. Ihnen wurde nämlich immer nur beigebracht in Kategorien wie "erhöht", "niedriger", "größer", "nicht so hoch", "mehr" oder "weniger" zu denken!

Dies erfuhr ich einmal von einer Medizinstudentin, welche ich nach den Auswirkungen bei radioaktiven Angelegenheiten während einer Zugfahrt befragte. Sie sagte mir darauf hin, wenn Sie mich so fragen muß ich feststellen, daß wir eigentlich niemals Zahlen gehört haben. Und dann nannte sie mir obige Präzisionsaussagen, welche ihnen beigebracht wurden!

Nun wird mir auch bewußt, was bei Ihnen "EXTREM GENAU" bedeutet. Sie haben endlich irgendwo einmal einen Zahlenwert gehört :-)

Sie verwechseln offenkundig bei einer Messung "Genauigkeit" mit "Empfindlichkeit". Eine Messung, bei der 1 Nanovolt gemessen wird ist zwar empfindlich, muß aber nicht genau sein, wenn dies mit 100 Pikovolt Fehler geschieht. Wenn dieses Nanovolt jedoch "die letzte sichere Stelle" bei einem Spannungspegel von 10 V darstellt, ist die Messung tatsächlich sogar extrem empfindlich. Nur dann, wenn der gemessene Wert auch "stimmt", ist die Messung extrem genau. Zeigt das Messgerät die 10 V Referenzspannung mit "stehendem" Nanovolt nur mit 9,00... Volt an, hat das Präzisionsmeßgerät einen Fehler von rund 10% und darf neu geeicht werden, weil es an Präzision dem Urmeter in Nichts nachsteht :-)

Bei radioaktiven Ganzkörpermessungen reicht im Allgemeinen die Genauigkeit eines schlechten Zeigerinstruments der Klasse 10 völlig aus, also Schätzeisengenauigkeit mit zwei Meßstrichen auf der Skala. Am Anfang der Skala der 0-Strich und am Ende der Skala der "100"-Strich. Zwischenanzeigen dürfen dann mit dem Augenmaß geschätzt werden.

"Leider gibt es einen solchen dosisabhängigen Effekt NICHT, jedenfalls nicht in dem Dosisbereich, der AKW´s, der um Potenzen UNTER der natürlichen Strahlung liegt.
Ich weis, dass eine moderne einfache Rö-Lungenaufnahme in der Strahlenbelastung etwa der natürlichen Strahlenbelastung von 3 Tagen entspricht, je nach dem wo man wohnt. "



Ich halte Aussagen von Ihren Kollegen entgegen. Leider sind sie etwas widersprüchlich:

1. "Röntgen Thorax (Lunge), 1 Aufnahme: 0,02 - 0,08 mSv"

2. "Bei einer Lungenaufnahme beträgt das Risiko 1 : 250.000. Das bedeutet, erhalten 250.000 Menschen diese Untersuchung, so wird eine Person an den Folgen der Lungenaufnahme - Jahrzehnte später - versterben. Das Risiko einer Lungenaufnahme entspricht dem eines Transatlantikfluges (Hin- und Rückflug)."
http://www.rad-pb.de/faq/roentgen

250000*.02 mSv/1000 = 5 Sv und bei 0.08 mSv sind das 20 Sv als tödliche Dosis. Die 20 Sv entsprechen dem kernenergiefreundlichem Wert von WHO und IAEA.
Bei einem 8 stündigen Transatlantikflug beträgt die Dosisleistung etwa das 20 fache der Bodenstrahlung. Dies bedeutet dann 13 Tage Bodenstrahlung 0,035 mSv.

3. "Die zivilisatorische Strahlenbelastung beträgt etwa 2 mSv/a, verursacht durch....Radioaktive Stoffe und ionisierende Strahlung in der Medizin (2 mSv/a)."

2 mSv/a bei 80 Mio Menschen in Deutschland bedeutet dann bereits 38000 Tote jährlich durch medizinische Behandlung, wenn man den Wert von Dr. Körblein (4,22 Sv ) zugrundelegt.

Nur frage ich mich dabei, woher kommt der hohe medizinische Anteil überhaupt her? Dieser entspräche schließlich rund 100 Lungen-Röntgenaufnahmen jährlich bei jedem der 80 Millionen!

Oder wird von diesen Quellen, insbesonders von 4. etwas rübergeschaufelt?

4. "Kerntechnische Anlagen (< 0,01 mSv/a)"
5. "Forschung, Technik und Haushalt (< 0,01 mSv/a)"
6. "Fall-out von Kernwaffenversuchen (< 0,01 mSv/a)"

"Der Mediziner weis aus TÄGLICHER Praxis, ab wann Strahlenschäden eintreten (lokale Organdosis, Ganzkörperdosis)"

Sie können bestenfalls von direkten Hochdosisschäden sprechen. Nur die können Sie täglich erkennen. Die Langzeitschäden können Sie dagegen gar nicht beobachten!

Aus dem Artikel kann noch eine Aussage entnommen werden:

"Es gibt keinen Schwellenwert, ab welchem erst eine schädigende Wirkung auftritt. "

Dies wurde auch durch die Untersuchung von Dr. Körblein bestätigt.

Auch andere kommen zu einem ähnlichen Schluß:

"05.05.2011 Radioaktive Strahlung immer gefährlich
Bislang vertrat die WHO immer dieselbe Position wie die IAEA: So genannte "interne radioaktive Strahlung", im Körper angereichert, sei nicht gefährlich. Damit ist nun Schluss. "Es gibt keine ungefährlichen Niedrigwerte radioaktiver Strahlung", erklärte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan am Mittwoch bei einem kurzfristig anberaumten Treffen mit Mitgliedern der kritischen "Initiative für eine unabhängige WHO". Die von ukrainischen, russischen und westeuropäischen Ärzten und Strahlenbiologen sowie ehemaligen WHO-MitarbeiterInnen gegründete Initiative demonstriert seit über vier Jahren täglich vor der WHO-Zentrale für eine Kündigung des Abkommens mit der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA).

Bislang hatte die WHO immer die von der IAEA vorgegebene Position vertreten, radioaktive Strahlung unterhalb bestimmter Grenzwerte sei ungefährlich. Chan bezog sich bei ihrer Aussage auf die interne Strahlung radioaktiver Partikel – beispielsweise Jod131, Cäsiums137, Strontium90, Plutonium – die über Nahrungsmittel, Wasser oder Atemluft in den Körper aufgenommen werden und sich in der Schilddrüse, Knochen oder inneren Organen ablagern und dort weiterstrahlen. Diese Partikel sind nach zahlreichen Untersuchungen unabhängiger Wissenschaftler, die seit der Atomkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 durchgeführt wurden, verantwortlich für bis zu 95 Prozent aller durch radioaktive Strahlung verursachten Krebsfälle und genetischen Veränderungen.

Die WHO hat die interne Strahlung bis heute negiert, und sich in allen Aussagen zu potentiellen Gesundheitsgefahren immer nur auf externe radioaktive Strahlung – etwa durch Vorbeizug einer radioaktiven Wolke – und die diesbezüglichen Messungen nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1945 bezogen.

Chan distanzierte sich von Tschernobyl-Aussagen der WHO
Chan distanzierte sich auch von den bisherigen Aussagen der WHO zu den Folgen von Tschernobyl. "Ich persönlich glaube nicht, daß der Nuklearanfall in Tschernobyl nur 50 Todesopfer gefordert hat" erklärte die WHO-Generaldirektorin laut Mitschrift des Gesprächs mit der Kritiker-Initiative. Im Einklang mit der IAEA behauptet die WHO bis heute offiziell, in Folge der Tschernobyl-Katastrophe seien lediglich 52 verstrahlte Personen gestorben und bis zu 6.000 weitere an Schildrüsenkrebs erkrankt. Diese Zahlen hat auch die UN-Wissenschaftlerkommission UNSCEAR übernommen und zuletzt im Februar dieses Jahres veröffentlicht.

Unbeschadet der Korrektur bisheriger Positionen beharrte Chan darauf, mit Blick auf die aktuelle Atomkatastrophe in Fukushima habe die WHO "ihre Verantwortung voll wahrgenommen". Und dies "ohne Einschränkung durch das bilaterale Abkommen mit der IAEA von 1959." Chan verteidigte gegenüber den Kritikern auch, daß die WHO bis heute die Meßergebnisse zu Fukushima unter Verschluss hält, die sie und die IAEA regelmäßig von der internationalen Behörde zur Überwachung des Abkommen über Teststop von Atomwaffen (CTBTO) erhält. Die weltweit 80 Messstellen der CTBTO registrieren rund um die Uhr die radioaktive Strahlung in der Atmosphäre.

WHO hält jedoch Fukushima-Meßergebnisse unter Verschluss
Die "Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik" (ZAMG) in Wien, die ebenfalls Zugriff auf die Meßergebnisse der CTBT0 hat, stellte bereits Ende März einen deutlich höheren Austritt von Radioaktivität aus Fukushima fest, als die japanischen Behörden – und gestützt auf deren Angaben die WHO und die IAEA – öffentlich bekannt gaben. Chan erklärte, die WHO würde die CTBTO-Meßdaten "nur veröffentlichen, wenn sie gefährliche Werte anzeigen". Ob das der Fall sei, entscheide sie "allein".

Zugleich räumte die Generaldirektorin ein, daß sie "keine Expertin für radioaktive Strahlung" ist, und daß die WHO "bei diesem Thema heute fast überhaupt keine eigene Kompetenz mehr hat". Die Abteilung für Strahlenbiologie in der Genfer WHO-Zentrale wurde vor zwei Jahren auf Druck privater und staatlicher Geldgeber geschlossen. Zuvor war der stellvertretende Leiter der Abteilung mit dem Versuch, niedrigere WHO-Grenzwerte für Jodbelastung durchzusetzen, am Einspruch der IAEA und Frankreichs gescheitert.

WHO vertuschte Tschernobyl-Konferenz-Dokumente
Heute gibt es in der Genfer WHO-Zentrale nur noch eine einzige Strahlenbiologin. Chan sagte der "Initiative für eine unabhängige WHO" zu, sie wolle "untersuchen, was mit den Dokumenten der 2001 gemeinsam mit der IAEA veranstalteten Tschernobyl-Konferenz in Kiew geschehen ist". Bislang behauptet die WHO wahrheitswidrig, die Dokumente seien vollständig veröffentlicht worden."
http://www.taz.de/!70237/


#61 Admin

"Ihnen ist vermutlich nicht bekannt, dass Kohlekraftwerke bei ungenügender Filterung Radioaktivität in die Atmosphäre blasen, soweit uns bekannt, früher in erheblichem Umfang."

Doch, sicherlich ist mir dasschon lange bekannt. Schaumermal:

Aus Wikipedia:
"Da weltweit etwa 7800 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr in Kohlekraftwerken verbrannt wird, schätzt man den Gesamtausstoß auf 10.000 Tonnen Uran und 25.000 t Thorium, der zum großen Teil in der Asche enthalten ist. Die Asche von europäischer Kohle enthält etwa 80–135 ppm Uran. Durch diese im Verhältnis zum Boden kaum höhere Radioaktivität in der Asche entsteht aber praktisch keine zusätzliche radioaktive Belastung."

Die gesamte Aktivität durch Kohle beträgt dann rund 2e14 Bq oder sagen wir eben 180 Watt weltweit Radioaktivitäts-ZUWACHS je Jahr durch Kohle. Heute haben wir dann vielleicht 18000 W radioaktive Gesamtleistung durch Kohle.

Die heutige gesamte Kohleradioaktivitätsleistung ist weitaus weniger als ein einziger 1 MW Forschungsreaktor an Spaltproduktradioaktivität produziert! Oder anders: Die Kernenergie schafft rund das Milliardenfache der Kohleleistung.

Die Kernspaltung setzt 200 MeV frei und daraus resultieren rund 4 MeV Spaltprodukte oder 2e-2 der Energie.

Bei der Kohle ist dagegen der radioaktive Umsatzanteil nur 2e-11 der Energie.

 

#25: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 16.10.2011, 20:59

@ Dr. Paul #23

"Bei "alternativen" Energien läuft das Geschäft nur auf Kosten anderer weil sich das, was hier produziert wird trägt sich nicht selbst."

Das ist richtig, und richtig ist auch, daß die sog. "EE" parasitär und nicht symbiotisch sind.

llerdings scheinen Sie sich noch nicht mit der Historie befaßt zu haben, denn dann würden Sie erkennen, daß der sog. Klimawandel nur dazu dient, die wahren Ziele der hinter den sog. EE" stehenden Profiteure zu verschleiern. Daß da auch ein paar verblendete Ideologen dabei sind, will ich gar nicht bestreiten. So wie die Banken dafür gesorgt haben die Gefahren der "Lehman-Zertifikate" zu verschleiern, sorgen sie als Hauptprofiteure des per Direktsubventionen und auf Kredit erzeugten "Booms" (der Verbraucher zahlt die Kredite über die EEG-Umlage wieder ab) dafür, daß der Bürger nichts davon merkt, wer ihm das Geld aus den Taschen saugt.

Bei den Krediten für die Staaten ist das nicht anders, obwohl jeder Ökonom weiß, daß unrentable Investitionen über Kredite die Steuererhöhungen von morgen sind. Irgendwann platzt dann die Blase, wie z.b. bei Lehman & Co oder Griechenland, Spanien, Italien, Irland, Portugal und auch Frankreich.

 

#26: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 17.10.2011, 15:41

@ Helga Hung #18

In den Empfehlungen des Robert Koch Institut können Sie lesen, dass die Reizschwelle für tiefe Frequenzen bei älteren Menschen bis zu 12 dB unterhalb der mittleren Hörschwelle liegen kann."
+
"In den Empfehlungen des Robert Koch Institut steht, um 95 % der Bevölkerung zu schützen sollte eine Absenkung der mittleren Hörschwelle um 10 dB erfolgen."

Zunächst einmal haben 100% der Bevölkerung Anspruch auf Schutz, soweit er möglich ist. Daß Windmühlen mit ihren gerichteten und gepulsten Infraschallabstrahlungen und sonstigen Schallabstrahlungen und zerstörerischem Wirken in der Insekten-, Vogel- und Fledermauswelt notwendige Stromerzeuger sind, hat noch niemand bewiesen. Die ehemals wunderschöne Landschaft Ostholsteins (aus der Luft betrachtet) zwischen Neustädter Bucht und Fehmarnsund wird von ca. 210 Windmühlen (ich hatte sie am Freitag alle auf einmal im Blick und konnte sie zählen) zerstört. Auf Fehmarn kommen dann noch einmal ca. 70 hinzu.

Am Sonntag konnte ich dann im Landkreis Cuxhaven bei schwachen Winden an einem Windpark vorbeiradelnd sehr genau orten, wo der Infraschall wirksam ist und wo nicht, es sich also um gerichteten Schall hanelt. Direkt im Luv der Windmühlen war ich gezwungen ständig!!! zu schlucken und das herzustellen, was Leute im startenden oder sinkenden) Linienflieger machen müssen, bis der Kabinenendruck auf ein konstantes Niveau eingependelt ist, um das äußerst unangenehme "Druckgefühl" in den Ohren zumindest kurzfristig zu lindern. Selbst bei einem Windenstart, der binnen weniger als 60 Sekunden zu 500m Höhenunterschied führt brauch ich das nicht, und natürlich auch nicht während der ganz normalen Höhenänderungen während eines Segelflugs.

Derartige Beschwerden ließen sich sehr wohl objektivieren, wenn konsequent untersucht werden würde. Politisch ist dies jedoch nicht erwünscht, denn dann könnte niemand mehr - nach Vorlage der Ergebnisse - in Deutschland Windmühlen errichten. Und das Potemkiensche Dorf, welches diverse Regierungen haben erbauen lassen, um die Bevölkerung vorsätzlich zu täuschen und ihre Klientel mit Milliarden Dirktsubventionen zu versorgen, würde als solches für jedermann erkennbar.

 

#27: Holger Burowski sagt:

am Montag, 17.10.2011, 23:11

#18: Werte Frau Hung,
vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, nur kommt sie der Beantwortung der Frage, Wo entsteht Wie und in Welcher Intensität an einer Windkraftanlage Infraschall? nicht näher. Das ist aber meiner Meinung nach Grundvoraussetzung, um ideologiefrei, also objektiv, eine Bewertung vorzunehmen.
#20: Dr. Paul
"...so sollte Ihn doch die total unterschiedliche Behandlung durch Staat und öffentliche Behörden ins Auge fallen."
"Bei dem inzwischen nachweislich schädigenden niedrigfrequenten Schall VERZICHTET man auf Messung und ignoriert sogar wissenschaftlich empfohlene "Schwellwerte".

Die unterschiedliche Behandlung fällt mir schon auf und kann ich nicht nachvollziehen. Ihnen dürfte doch aber auch bekannt sein, dass, bevor man etwas messen will, zuerst die Frage beantwortet muss, Wo soll Wie Was gemessen werden und das setzt voraus, dass man, ich wiederhole mich, Wo entsteht Wie und in Welcher Intensität an einer Windkraftanlage Infraschall? beantwortet hat.

Können Sie diese Frage beantworten?

Gruß Holger Burowski

 

#28: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 18.10.2011, 12:15

@ H. Burowski #27

"Wo entsteht Wie und in Welcher Intensität an einer Windkraftanlage Infraschall?"

Und Sie wollen erfolgreich studiert haben, und wissen solch simple Sachen nicht?

Ihnen dürfte doch aber auch bekannt sein, dass, bevor man etwas messen will, zuerst die Frage beantwortet muss, Wo soll Wie Was gemessen werden und das setzt voraus, dass man, ich wiederhole mich, Wo entsteht Wie und in Welcher Intensität an einer Windkraftanlage Infraschall? beantwortet hat."

Das ist dämliches Gelaber zum Zwecke der Ablenkung.

Kommentar:

Bitte höflicher formulieren.
mfG
admin

 

#29: Michael Weber sagt:

am Dienstag, 18.10.2011, 20:08

Lieber Herr Burowski
Wenn Sie wissen, WAS Sie messen wollen und wissen, WIE Sie zu messen haben, spielt das Wo überhaupt keine Rolle. Da wo etwas zu messendes ist werden Sie es sicher mit geeigneten Methoden finden. Das gilt auch für Schallwellen. Wo sie entstehen spielt keine Rolle, das kriegen Sie ganz einfach per Schallortung raus, wenn Sie fündig werden. Auch an einer WKA. Messen Sie mal!
MfG
Michael Weber

 

#30: Helga Hung sagt:

am Dienstag, 18.10.2011, 21:10

#27 Holger Burowski
„ideologiefrei, also objektiv, eine Bewertung vorzunehmen. “


Sehr geehrter Herr Burowski,

eine ideologiefreie Bewertung wurde vorgenommen im Rahmen des internationalen Überwachungssystems für die Einhaltung des Atomwaffenteststoppabkommens.

Um einen notwendigen Abstand von WKA zu der Infraschall-Messstation im Bayerischen Wald zu ermitteln, sind genaue Infraschallwerte zu erfassen.

Genau bedeutet in diesem Fall, die Messgeräte sind so eingestellt, dass die Frequenzen der Flügelharmonischen voll erfasst werden.

Wenn NICHT im Bereich der Flügelharmonischen gemessen wird, bekommen sie deutlich niedrigere Werte.

Siehe # 7 http://tinyurl.com/6y4vshx
In Abbildung 3 können sie das schlagende Geräusch, deutlich erkennen.
In Abbildung 7 die Reichweite des Infraschalls.

Für eine 1.5 MW-WKA sind es in einem Kilometer Entfernung noch 80 dB.

In der 30 Jahre alten Studie war die Verringerung der Atemfrequenz bei 70 dB noch signifikant.

Die Eskdalemuir Erdbebendienst Recording Station befindet sich im südlichen Schottland, auch dort wurden Windparks vermessen, um den notwendigen Abstand zu ermitteln, damit die Aufzeichnungsgeräte nicht gestört werden.

http://tinyurl.com/3edqwnx

Zwei Institute die sich ideologiefrei mit dem Infraschall von WKA befassen.

MfG
Helga Hung

 

#31: niebach sagt:

am Freitag, 21.10.2011, 14:58

alptraum: vor über einem jahr wurden 18, 160 m wka anlagen, 800 m entfernt errichtet. seit dem bin ich schwer erkrankt. ständige pulsierende vibrationen lassen meinen kopf vibrieren, starke kopfschmerzen, extreme schlaflosigkeit haben mich arbeitsunfähig gemacht.so riet man mir wegen der ausichtslosigkeit meiner beschwerden, haus und hof zu verkaufen, seit einem jahr versuche ich das,
ebenso aussichtslos, vom wertverfall möchte ich gar nicht sprechen.trotz vieler briefe hat das amt für verbraucherschutz bis heute keine messung
durch geführt, man hat mir zwar bestätigt das man
das problem infraschall unterschätz hätte, dies sei aber oben noch nicht angekommen.

ein traum der zum alptraum wurde

niebach, wallmow in der uckermark

 

#32: D. Glatting sagt:

am Freitag, 21.10.2011, 15:29

@#31: niebach,

Hallo Herr Niebach,

das komplette politische System der etablierten Parteien ist von oben mit der CO2-Ideolgie verwanzt.
Nichtgrüne Bürgerinitiativen, die gegen diesen Wahnsinn mobil machen werden gebraucht. Und wenn Sie eine Partei suchen, die WKA für Unfug hält und die CO2 Propaganda für Schwindel, dann müssen Sie in der Partei der Vernunft PdV mitarbeiten.
Grüße

 

#33: niebach sagt:

am Freitag, 21.10.2011, 16:08

danke, leider bin ich sehr mutlos geworden, weder unsere gemeinde, noch die gesundheitsämter noch das
amt für verbraucherschutz nehmen meine beschwerden war. meine firma steht vor dem finanziellem ruin,
meine mieter ziehen aus wegen der enormen lärmbelästigung, die errichtung der wkanlagen stellt sich für uns als wirtschaftlicher nachteil dar, von den gesundheitlichen auswirkungen auch auf
die allgemein bevölkerung gar nicht zu sprechen.
hier in der uckermark sind die psychischen erkrankungen letztes jahr um 10 % angestiegen.
wir sind nicht nur 18 wk anlagen ausgesetzt sondern
hier sind es schon über 1000, des nachts eine rotglühend blinkende geisterbahn. die belastungen sind enorm, ein brummen wabert hier über die
gesamte uckermark, für den tourismus ungeeignet.

wer wird hierfür dann die verantwortung übernehmen.

mein schreiben mit bitte um beantwortung bei direkt zu brandenburg ist ein einziger witz.

was nicht sein darf kann nicht sein.

niebach, wallmow in der uckermark

 

#34: D. Glatting sagt:

am Freitag, 21.10.2011, 19:59

@#33: niebach,

Hallo Herr Niebach,

daran wundert mich nichts, aber auch gar nichts. Ich war die Woche bei einer Sozen Veranstaltung. Da gelten die Prinzipien:
Kernkraft ist diabolisch,
der Klimawandel ist dramatisch
"EEs" sind gut und billig!

Die alten Männer die in die Partei eingetreten sind als die Partei die Interessen der Arbeiterschaft vertreten haben, sind aus der Veranstaltung gelaufen, weil Sie dieser Linie nicht folgen konnten.

Wir leben in der EUDSSR. Die Parteien sind die Transmissionsriemen um der Bevölkerung die Errungenschaften des Sozialismus klar zu machen.
Nein, es ist noch viel schlimmer. Im Sozialismus ging es noch darum den Kapitalismus zu schlagen. Das war noch der Anspruch etwas besser zu machen. Das brachte Fortschritt.

Im EUDSSR Kommunismus geht es darum die Menschen zurück ins Mittelalter zu führen.
Kein Atom,
Keine Chemie
Keine Biotechnologie.

Nur Windmühlen, Sonnenpaddel und anderen Quatsch, der den Fortschritt aufhält, die Menschen nieder macht etc.
Rückschritt pur.

BRD, Freiheit war eine Illusion. Die Diktatur ist nur subtiler. Ich versuch etwas zu machen. Versuchen Sie es doch auch.

Grüße

 

#35: Holger Burowski sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 00:31

#30:Frau Hung
"... eine ideologiefreie Bewertung wurde vorgenommen im Rahmen des internationalen Überwachungssystems für die Einhaltung des Atomwaffenteststoppabkommens."

Werte Frau Hung,

das rotierende Systeme Infraschall aussenden ist bekannt. Bei einer Windkaftanalge lässt sich das mit v/(pi*n*d) berechnen. v = Geschwindigkeit in m/s an der Flügelspitze, d: Rotordurchmesser in m und n: Anzahl der Rotorblätter). Mit dieser Frequenz kommen die Rotorblätter am Turm vorbei und in diesem Moment wird die Auftriebskraft am Rotorblatt kurz unterbrochen und führt zu einer kurzzeitigen Schwingung des Rotorblattes. Die Harmonischen, Physik bis 12.Klasse erklärt alles.
Die von Ihnen verlinkten Untersuchungen dokumentieren die Messung an technischen Messeinrichtungen, die dem Menschen weit überlegen sind. Wie empfindlich der Mensch ist, habe ich eindeutig nicht klären können. Meine Recherchen haben zwischen den Extremen Reizschwelle = Schmerzgrenze bis gar keine Wirkung alles ergeben.

Was mich wundert, ist die äußerst tendenziöse Fixierung aus WKA. Wind erzeugt Infraschall - häufen sich die Erkrankungen beim Durchzug eines Sturm-/Orkantiefs? Meereswellen erzeugen Infraschall - gibt es Häufungen bei Bewohnern an der Küste? Turbinen, Generatoren, Pumpen erzeugen Infraschall - gibt es Häufungen im Umfeld von konventionellen Kraftwerken? usw. usv.
Für eine sachliche Diskussion wäre die Analyse aller(!) Infraschallerzeuger notwendig

Gruß Holger Burowski

 

#36: S.Hader sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 12:07

Werter Holger Burowski,

"Was mich wundert, ist die äußerst tendenziöse Fixierung aus WKA. Wind erzeugt Infraschall - häufen sich die Erkrankungen beim Durchzug eines Sturm-/Orkantiefs? Meereswellen erzeugen Infraschall - gibt es Häufungen bei Bewohnern an der Küste? Turbinen, Generatoren, Pumpen erzeugen Infraschall - gibt es Häufungen im Umfeld von konventionellen Kraftwerken? usw. usv.
Für eine sachliche Diskussion wäre die Analyse aller(!) Infraschallerzeuger notwendig"

Auf diesen Aspekt habe ich auch schon versucht hinzuweisen. Einigen scheinen die Konsequenzen von niedrigeren Grenzwerten im Bereich Infraschall gar nicht richtig bewusst zu sein. Verbunden sind damit Betriebstops von Unternehmen im Gewerbegebiet, die nahe an Wohngebieten liegen, Fahreinschränkungen auf Straßen, häusliche Umbaumaßnahmen bei Wärmepumpen usw. Mich würde mal interessieren, wer dann immer noch für niedrigere Infraschall-Grenzwerte wäre und sich auch öffentlich dafür einsetzt.

 

#37: Helga Hung sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 13:38

#35 Holger Burowski,
„Für eine sachliche Diskussion wäre die Analyse aller(!) Infraschallerzeuger notwendig“

Werter Herr Burowski,

in der 30 jährigen Forschungsarbeit bezüglich VAD , wurden alle Infraschallerzeuger berücksichtigt.

Ergebnisse gibt es für U-Bahnen, Straßenverkehr, Büros, jegliche Arten von Industrie usw.

Büroschlaf mag zwar gesund sein, es ist aber nicht üblich das die ganze Familie vom Säugling bis zum Opa, Nacht für Nacht in U-Bahnen oder in produzierenden Fabrikgebäuden nächtigt.

„Meine Recherchen haben zwischen den Extremen Reizschwelle = Schmerzgrenze bis gar keine Wirkung alles ergeben.“

Dann dürfte es Ihnen auch bekannt sein, dass wenn Sie eine Lärmquelle mit einer anderen vergleichen wollen, Sie eine genaue Frequenzanalyse benötigen. Lärm wird nur dann von einem anderen Lärm überdeckt, wenn in JEDER Frequenz vergleichbare Werte vorliegen. (WHO-Bericht über Lärm 1999/98?).

Der Vergleich mit Wind ist ein Totschlag-Argument von den Grünen und den Umweltschutzverbänden.

Aber abgesehen davon hat bereits Sokrates ein Anfalls -Tagebuch geführt und Zusammenhänge mit dem Wetter (Wind) vermutet.

Bei Föhn-Wetterlagen entstehen niederfrequente Luftdruckwellen im Bereich von 0,1 Hz. Das ist die Eigenfrequenz des Barorezeptors der an der Halsschlagader sitzt. Dieser wird angeregt und es folgt eine Fehlregulierung die Infolge Herzprobleme und Anfälle auslösen kann.

Wenn ein Organ in der Eigenfrequenz angeregt wird, reagiert es.
Wenn ein Organ in der Eigenfrequenz periodisch angeregt wird, reagiert es stärker. (siehe Brücke-Gleichschritt von Soldaten)

Das schlagende Geräusch ist periodisch und umfasst Frequenzen von Infraschall bis?

Dieses periodische schlagende Geräusch unterscheidet die tiefen Frequenzen einer Windkraftanlage von anderen Quellen.

Ergebnisse von anderen tieffrequenten Schallquellen sind nicht auf periodische tieffrequenten Schallquellen übertragbar.

Eine Analyse aller anderen Infraschallquellen bringt Sie deshalb kein Stück weiter.

MfG
Helga Hung

 

#38: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 17:01

#37: Hallo Frau Hung,
sachlicher geht es nicht, vielen Dank,
ich habe einiges gelernt.
Ihr Detailwissen ist bemerkenswert. Die Eigenfrequenz des Barorezeptors muss ich mir merken.

Ihre Widersacher erinnern mich an ein Schulkind, dass sich für eine schlechte Schulnote damit entschuldigt,
dass andere noch schlechtere Schulnoten hätten :-)

Dass niedrigfrequente Schallwellen nicht nur die Ohren beeinflussen, wusste ich schon als Student, da ich Bassist in einer Band war, der Bassverstärker war am teuersten und benötigte den meisten Strom :-)
Wenn dieser tiefe Schall nicht nur durch geschlossene Fenster "dringt" sondern auch durch solide Steinmauern,
ist leicht nachvollziehbar,
dass er auch vollständig durch den kleinen menschlichen Körper flutet und dort jede einzelne Zelle erreicht.
Nachvollziehbar ist weiter, dass auf mechanischen Druck eine interstitielle Fibrose induziert wird.

Eigenresonanz verschiedener Organabschnitte ist ebenso ein hoch-interessantes Forschungsgebiet.

So ist die Wirbelsäule bzgl. ihrer Eigenresonanz besser auf den Pferdegallop eingestellt, als auf den vibrierenden Autositz eines LKW-Fahrers,
was zu bekannten Berufserkrankungen führt.

MfG

 

#39: Thomas Heinzow sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 17:12

@ S. Hader #36

"Verbunden sind damit Betriebstops von Unternehmen im Gewerbegebiet, "

Für Windmühlen gilt, daß in D an fast allen Orten der volkswirtschaftlich beste Betriebszustand der Stillstand ist, denn dann brauchen die Bürger auch keine Direktsubventionen zwangsweise zu entrichten. Einen ökonomischen und ökologischen Nutzen haben Windmühlen ohnehin nicht, wie ich bereits bewiesen habe. Übrigens peer reviewed.

 

#40: S.Hader sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 18:39

#40: "Einen ökonomischen und ökologischen Nutzen haben Windmühlen ohnehin nicht, wie ich bereits bewiesen habe. Übrigens peer reviewed."

Also ich habe Ihren Artikel von 2006 gelesen und methodische und mathematische Mängel festgestellt. Ich hatte schon mehrfach angeboten, die Kritikpunkte hier zu nennen, denke aber, dass Sie generell kein Interesse haben, an ihrer Arbeitsweise etwas zu ändern. Falls Sie aber doch Interesse haben sollten, liefere ich die Punkte gerne nach. :-)

 

#41: Thomas Heinzow sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 21:52

@ S. Hader #40

"Also ich habe Ihren Artikel von 2006 gelesen und methodische und mathematische Mängel festgestellt."

Die existieren nur in Ihrer Einbildung, denn jemand, der noch nicht einmal die Zins- und Zinseszinsrechnung beherrscht, ist das nun einmal so. Von Bilanzen etc. verstehen Sie nachweislich auch nichts, denn Sie können ja noch nicht einmal die bekannte EEG-Umlage richtig bilanzieren. Richtig Bilanzieren heißt z.B. Ein- und Auszahlungen (Kosten und Gewinne) korrekt (verursachergerecht) den einzelnen Kostenstellen zuordnen. Beschaffen Sie sich mal eine Bilanz von einem publikationspflichtigen Unternehmen. Sie werden allerdings nur Bahnhof verstehen bzgl. dessen, was da so drin steht und natürlich bzgl. dessen, was da nicht drin steht, der Fachmann aber erkennen kann. Was meinen Sie denn wohl, warum es nur wenige Leute gibt, die mit Aktien viel Geld verdienen, aber sehr viele, die Geld verlieren?

 

#42: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 22.10.2011, 21:59

#27: Holger Burowski, verstehe ich Sie richtig,
dass zur Voraussetzung der Messung erst gemessen werden muß? In der (höheren) Schule lernt man allerdings, dass der Selbstbezug in der (philosophischen) Logik keine legitime Form des logischen Schließens ist, bei ihrer Forderung handelt es sich also um einen Irrtum.

Aber ich kann Sie trotzdem beruhigen, die Voraussetzung ist längst erfüllt, lesen Sie einfach die Beiträge von Frau Hung.

Sie sollten nicht so einfältige Bemerkungen machen nur um die unverständliche Untätigkeit der Behörden in Schutz zu nehmen.

mfG

 

#43: S.Hader sagt:

am Sonntag, 23.10.2011, 11:59

#41: "Die existieren nur in Ihrer Einbildung, denn jemand, der noch nicht einmal die Zins- und Zinseszinsrechnung beherrscht, ist das nun einmal so. Von Bilanzen etc. verstehen Sie nachweislich auch nichts, denn Sie können ja noch nicht einmal die bekannte EEG-Umlage richtig bilanzieren. Richtig Bilanzieren heißt z.B. Ein- und Auszahlungen (Kosten und Gewinne) korrekt (verursachergerecht) den einzelnen Kostenstellen zuordnen."


Werter Herr Heinzow, die Arbeit "Offshore-Windstromerzeugung in der Nordsee -
eine ökonomische und ökologische Sackgasse?" von Thomas Heinzow, Richard S.J.Tol und Burghard Brümmer von 2005 (FNU-85) enthält gar keine Bilanzierung mit Ein- und Auszahlungen. Von daher kann ich die dort auch gar nicht kritisieren. ;-) Es geht dort auch gar nicht um Zinseszinsrechnungen. Ich habe dort allerdings mathematische und methodische Mängel festgestellt, bei denen ich mir schon aufgrund meiner Ausbildung einbilde, etwas sagen zu können, denn schliesslich ist das auch keine rein ökonomische Facharbeit gewesen, die Sie dort vorgelegt haben.

 

#44: Thomas Heinzow sagt:

am Sonntag, 23.10.2011, 20:46

@ S. Hader #43

"enthält gar keine Bilanzierung mit Ein- und Auszahlungen."

Ist mir schon klar, daß Sie etwas, was sie nicht beherrschen, auch nicht erkennen können. Aber Sie wollen ja nicht hören.

"Es geht dort auch gar nicht um Zinseszinsrechnungen."

Solch selbstverständlich benutztes Handwerkszeug schreibt man da auch nicht rein.

"..., bei denen ich mir schon aufgrund meiner Ausbildung einbilde, etwas sagen zu können, denn schliesslich ist das auch keine rein ökonomische Facharbeit gewesen, die Sie dort vorgelegt haben."

Wie ich Ihnen schon schrieb: Sie bilden sich zuviel ein. Schuster, bleib bei deinem Leisten, sagt der Volksmund. Außerdem können Sie mangels Kenntnissen in der ökonomischen Wissenschaft Arbeiten aus dieser Disziplin gar nicht beurteilen. Die sind übrigens selten monodisziplinär. Wer über Aktienkurse schreibt, muß sich z.B. intensiv mit Psychologie, Spieltheorie und Informatik befassen. Wer über die Ökonomie von Windmühlen schreibt, muß neben Fachkenntnissen in der Ökonomie auch in Meteorologie und Physik spezielle Kenntnisse haben, sonst geht das schief. Sie wissen ja beispielsweise noch nicht einmal was eine Lernkurve ist, denn sonst hätten Sie ja die kapitalen Fehler in den bezahlten Berichten der Fraunhofer Einrichtung erkannt. Und Sie wissen nicht, was beispielsweise die Kapitalwertmethode, der Barwert, Kapitalkosten oder die Zuschlagskalkulation sind, wann man die anwendet bzw. anwenden darf oder sogar muß.

Und Sie wollen methodische Fehler erkennen können, der Sie noch nicht einmal die Methoden kennen?

 

#45: Holger Burowski sagt:

am Sonntag, 23.10.2011, 22:24

#37: Frau Hung
Werter Frau Hung,

"...Ergebnisse gibt es für U-Bahnen, Straßenverkehr, Büros, jegliche Arten von Industrie usw. ..."

Mir ist nicht bekannt, dass bei der Planung von Verkehrswegen, Industrieanlagen u.a.m. diese Ergebnisse berücksichtigt werden.


"Büroschlaf mag zwar gesund sein, es ist aber nicht üblich das die ganze Familie vom Säugling bis zum Opa, Nacht für Nacht in U-Bahnen oder in produzierenden Fabrikgebäuden nächtigt."

Wir waren uns einig geworden, dass Infraschall über weite Strecken nahezu ungedämpft übertragen wird. Ein Nächtigen in der Schallquelle ist somit nicht notwendig, oder haben sich Ihre Erkenntnisse mittlerweile geändert?


"Dann dürfte es Ihnen auch bekannt sein, dass wenn Sie eine Lärmquelle mit einer anderen vergleichen wollen, Sie eine genaue Frequenzanalyse benötigen."
Ist mir bekannt.


"Lärm wird nur dann von einem anderen Lärm überdeckt, wenn in JEDER Frequenz vergleichbare Werte vorliegen. (WHO-Bericht über Lärm 1999/98?)."
Was heißt "überdeckt"? Was sind "vergleichbare Werte"? Pegel, Phasenlage?


"Der Vergleich mit Wind ist ein Totschlag-Argument von den Grünen und den Umweltschutzverbänden."
"Bei Föhn-Wetterlagen entstehen niederfrequente Luftdruckwellen im Bereich von 0,1 Hz."

Föhn ist also kein Wind.


"Das ist die Eigenfrequenz des Barorezeptors der an der Halsschlagader sitzt. Dieser wird angeregt und es folgt eine Fehlregulierung die Infolge Herzprobleme und Anfälle auslösen kann."

Davon abgesehen, dass die Barorezeptoren an allen großen Schlagadern vorhanden sind und als "Blutdruckmesser" agieren, scheint das von Ihnen geschilderte gesundheitliche Risiko die Bewohner der Alpen wenig zu tangieren oder ziehen die Bewohner massenhaft weg?


"Wenn ein Organ in der Eigenfrequenz angeregt wird, reagiert es.
Wenn ein Organ in der Eigenfrequenz periodisch angeregt wird, reagiert es stärker. (siehe Brücke-Gleichschritt von Soldaten)"

Dann listen Sie doch einfach die Eigenfrequenz der entsprechenden Körperorgane einerseits und die IR-Frequenz einer WKA auf der anderen Seite auf. Ich bin gespannt, bei welchen Organen es zur Resonanz kommt.

Übrigens hat es mal, ich finde leider im Moment die Quelle nicht wieder, ein interessantes Experiment zu einem ähnlichen Sachverhalt (Elektrosmog durch Basisstationen von Funknetzen) gegeben.
Die Anwohner wurden in über einen bestimmten Zeitraum regelmäßig nach ihrem Wohlbefinden befragt und Werte wie Blutdruck, Puls gemessen. Das Dumme an der Sache war, die Basisstationen waren fast immer ausgeschaltet, was die Anwohner aber nicht wussten. Ergebnis - das subjektive Wohlbefinden wurde nicht durch das tatsächlich (nicht) vorhandene elektro-magnetische Feld der Basisstationen bestimmt, sondern durch das bloße Vorhandensein(!) der Basisstationen. Sowas nennt man dann Phobie. Ich bin der Überzeugung, bei WKA kommt man zu ähnlichen Ergebnissen.

Gruß Holger Burowski

 

#46: Thomas Heinzow sagt:

am Montag, 24.10.2011, 15:28

@ H. Burowski #45

"Dann listen Sie doch einfach die Eigenfrequenz der entsprechenden Körperorgane einerseits und die IR-Frequenz einer WKA auf der anderen Seite auf. Ich bin gespannt, bei welchen Organen es zur Resonanz kommt."

Lesen Sie die entsprechende Veröffentlichung des Robert Koch Insitutes. Da wird Ihnen geholfen.

 

#47: Helga Hung sagt:

am Montag, 24.10.2011, 18:20

# 46 Holger Burowski
„Sowas nennt man dann Phobie. Ich bin der Überzeugung, bei WKA kommt man zu ähnlichen Ergebnissen.“


Herr Burowski,

dass Sie so denken ist offensichtlich.

Erklären Sie mir doch bitte einmal, wie ein siebzehnjähriger behinderter Junge, der es „coole“ findet, dass sein Vater mit dabei ist riesen Windräder zu bauen und der viel Zeit im Kuhstall des Nachbarn verbringt, welcher 300 000 € in die Windkraftanlagen investiert und sich vor Freude über den zu erwartenden Gewinn gerade zu Euphorisch ist, eine Phobie gegen diese Anlagen entwickeln soll?

Negative Äußerungen im Internet oder in Zeitschriften, kann er gar nicht lesen.

Wir haben, als wir eine Zunahme der epileptischen Anfälle bemerkten, erst einmal die Ursache in der Einrichtung gesucht, wo er unter der Woche lebte.

Die haben allerdings genauso gehandelt und die Ursache bei uns gesucht. Wir wurden angerufen ---Familie Hung, wenn wir sie nicht so gut kennen würden, müssten wir annehmen, dass sie ihrem Sohn am Wochenende die Epilepsiemittel nicht verabreichen. Jedes Mal wenn er vom Wochenende bei ihnen zurückkommt, hat er vermehrt epileptische Anfälle.

Derartige Dinge lassen sich über den Medikamentenspiegel im Blut klären.

Heute ist es mir peinlich, dass wir einmal so dumm waren, auf die banalen Sprüche von umweltfreundlicher Energiegewinnung hereinzufallen.

Wir haben gemeinsam mit der Einrichtung eine Korrelation erstellt zwischen der Häufigkeit der Anfälle und den Wochenenden bei uns.

Von 2002 bis 2004 wurde ein stetiger Anstieg festgestellt. Es traten nicht nur mehr Anfälle auf, auch die Art der Anfälle hatte sich verändert (Zunahme – Absenceepilepsie) In den letzten zwei Wochenenden die er Zuhause war,( September 2004) waren wir zweimal im Krankenhaus um die Platzwunden die er sich beim Sturz infolge von Anfällen zugezogen hatte zu
versorgen.

Das ganze endete mit einem tragischen Unfall in der Einrichtung. Seitdem er nicht mehr dem Einfluss der Windkraftanlagen ausgesetzt war, gingen seine Anfälle wieder auf den Stand zurück wie er vor der Inbetriebnahme der WKA war.

Bei Absenceepilepsie geht man davon aus, dass die normalen thalamocorticalen Regelkreise gestört sind. Es kommt zu einer Abnormen Impulsfeuerung der Hirnrinde im Wachzustand, die zu den entsprechenden EEG- Auffälligkeiten führt.

Der Literatur ist zu entnehmen, dass Frequenzen bis 30 Hz direkt (also ohne Wahrnehmungsschwelle – Hören) im Gehirn wirken. (Diskutiert wird bis 60 Hz)

Es kommt immer darauf an, welche Hirnregionen am empfindlichsten sind.

Die einen reagieren mit Angststörungen, Depressionen, Schlaflosigkeit oder Aggressivität, oder eben mit epileptischen Anfällen.

Dazu past auch die Untersuchung im Haus in Portugal P300 of 12-year-old: Jun 2007: 352 ms (norm: 300 ms)
Sep 2007 (after 2-month away from home): 322 ms

http://tinyurl.com/5tjodsp


Naja, vielleicht hatten die Tiere ja auch eine Phobie.

Heute in der Tageszeitung - Lungenleiden immer häufiger ---Bedrohung wird kaum wahrgenommen---WHO bis zum Jahr 2030 weltweit zur dritthäufigsten Todesursache werden---die Erkrankung sei schwer zu diagnostizieren und in der Vergangenheit etwas stiefmütterlich behandelt worden---eine krankhafte Vermehrung von Bindegewebe---es gebe auch Formen der Lungenfibrose, bei denen der Auslöser NICHT BEKANNT ist----

Aber klar doch, nur ja nicht tiefrequenten Lärm als Auslöser berücksichtigen, sind ja nur Phobien.

http://tinyurl.com/6fla4nw auf Behalten und dann auf Bronchoskopie Deutsch pdf klicken


MfG
Helga Hung

 

#48: S.Hader sagt:

am Dienstag, 25.10.2011, 10:47

#44: "Wer über die Ökonomie von Windmühlen schreibt, muß neben Fachkenntnissen in der Ökonomie auch in Meteorologie und Physik spezielle Kenntnisse haben, sonst geht das schief. Sie wissen ja beispielsweise noch nicht einmal was eine Lernkurve ist, denn sonst hätten Sie ja die kapitalen Fehler in den bezahlten Berichten der Fraunhofer Einrichtung erkannt. Und Sie wissen nicht, was beispielsweise die Kapitalwertmethode, der Barwert, Kapitalkosten oder die Zuschlagskalkulation sind, wann man die anwendet bzw. anwenden darf oder sogar muß."

Werter Herr Heinzow, Sie können ja gerne weiterpoltern, sollten aber mal zur Kenntnis nehmen, dass sich ihre Arbeit u.a. mit dem Materialbedarf von Rotorblättern und der Modellierung des Windertrages in der Nordsee befasste und deshalb auch auf mathematische Werkzeuge zurückgreift. Ich denke auch nicht, dass die Ökonomen das Monopol zur Anwendung von wissenschaftlichen Methoden besitzen, sondern das auch andere Naturwissenschaftler diese verstehen und beurteilen können. Es ist auch allzuverständlich, dass Sie Ihr bisheriges "Hauptwerk", welches überhaupt mal in einer Fachzeitschrift zu finden ist, mit aller Macht zu verteidigen suchen. Aber wenn Sie nicht immer auf denselben Kenntnisstand stehenbleiben und endlich was dazulernen wollen, dann sollten Sie sich der fachlichen Kritik mal stellen, und nicht die Leute ständig diffamieren, die diese Kritik anbringen.

MfG
S.Hader

 

#49: W.Rassbach sagt:

am Dienstag, 25.10.2011, 11:45

Da haben wir es wieder, "es kann nicht sein, was nicht sein darf"

Vorfahrt für grüne Ideologie.

mit nachhaltigen Grüßen

 

#50: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 25.10.2011, 13:39

@ S. Hader #48

"Aber wenn Sie nicht immer auf denselben Kenntnisstand stehenbleiben und endlich was dazulernen wollen, dann sollten Sie sich der fachlichen Kritik mal stellen, und nicht die Leute ständig diffamieren, die diese Kritik anbringen."

Der Kenntnisstand hinsichtlich der Wirkungsgrade und Kosten der Uralttechnik Windmühle hat sich seit 80 Jahren nicht mehr wesentlich verändert.

Das allerdings können Ideologen, bezahlte Forenschreiber und Geschäftemacher nicht zugeben. Wäre ja geschäftsschädigend.

 

#51: Thomas Heinzow sagt:

am Dienstag, 25.10.2011, 14:06

@ S. Hader #48

"mit dem Materialbedarf von Rotorblättern und der Modellierung des Windertrages"

Falsch, denn Sie verwechseln notwendige Kostenrechnung mit dem Ergebnis und das befaßt sich mit den Kosten der CO2-Vermeidung mittels Windmühlen in der Nordsee und alternativer Technologieanwendung.

Peinlich für Ideolgen wie Sie, wenn raus kommt, daß man durch Nutzung der Uralttechnologie Windmühle mehr Geld zum Fenster raus wirft und auch noch mehr CO2 in die Atmosphäre pustet, als wenn man alternativ investiert.

Da werden dann natürlich Nebelkerzen geworfen. Und falsch bilanziert wird auch gerne, wie man z.B. beim BWE nachlesen konnte, daß durch die Windmühlen sogar der sog. Atommüll reduziert wurde, obwohl jeder weiß, daß KKW nicht als Regelkraftwerke eingesetzt werden.

"deshalb auch auf mathematische Werkzeuge zurückgreift"

Pennälerwissen, nicht der Rede wert, es sei denn, daß man wie Sie nicht den Dreisatz und die Zins- und Zinsesrechnung beherrscht.

 

#52: Breckl. sagt:

am Donnerstag, 30.08.2012, 13:45

Wir wohnen in unmittelbarer Nähe von WKA
ich kann das nur bestätigen was die Medizinerin Nina Pierpont über die Symptombeschreibung schreibt
Es ist eine Bedrohung für Mensch und Tier

Kommentar:

Bitte mit vollem Klarnamen posten, so verlangen es unsere Regeln.
mfG
Admin

 

#53: Earl sagt:

am Donnerstag, 13.09.2012, 13:38

Unglaublich wieviel Blödsinn hier geschrieben wurde. 120dB in 10 oder 100 Metern? Wenn es in 100 Metern Abstand 120 dB laut ist, wie laut ist es dann an der Schallquelle?? Nee Leute ihr seit mir die richtigen Physiker. Und dieser Hader mit seinen 80 Hz im Haushalt und tiefer strahlt keiner?? Ach nee, und was ist mit unserer Netzspannung, die uns permanent mit 50 Hz entgegenbrummt? Was ist mit den 40 bis 100 kHz in primär getacktenden Reglern die in unseren Haushalten zu Dutzenden vorhanden sind??

Trinkt weniger Alkohol, raucht nicht, fahrt weniger in brummenden stinkenden Autos, meidet Petflaschen und vor allem Medikamente, denn ihr seit auf dem Weg euch umzubringen. Und schreibt nicht über Dinge von denen ihr nichts versteht.

 

#54: Pohl sagt:

am Dienstag, 18.12.2012, 14:47

Im Vorwort lässt sich Frau Dr. Nina Pierpont loben, sie präsentiere „harte Fakten“ mit bemerkenswerter Klarheit und ihre Ergebnisse gründen auf unanfechtbare Forschung. Leider ist der gesamte Studienaufbau von vorneherein als unwissenschaftlich zu bezeichnen und somit die ganze Mühe umsonst. Es wäre für die Ernsthaftigkeit der wissenschaftlichen Diskussion hilfreich gewesen, wenn diese Energie von Frau Dr. Pierpont wissenschaftlichen Kriterien genügt hätten, denn die Frage, ob und wenn ja unter welchen Umständen WKA im Infraschallbereich gefährdend oder belastend sein können sollte ernsthaft geführt werden.
Schon der Satz „Ich habe zehn Familien befragt, die in der Nähe von großen Windturbinen (…) wohnten“ kann keine wissenschaftliche Objektivität für sich beanspruchen. Das genügt einer Fragestellung, die einer Hausarbeit genügen kann, die der Frage nachgeht: Wie beurteilen Anwohner von WKA subjektiv ihren Wohnkomfort?
Leider dokumentiert die Autorin nicht, wie die Befragung stattfand, welche Fragen sie gestellt hat, ob es freie Schilderungen waren, oder ob sie sogar Symptome nannte, die dann von den Befragten bestätigt wurden…(S. 8)
Frau Dr. Pierpont erhebt die subjektiven Empfindungen zu objektiven Feststellungen, den möglichen Einfluss von Erwartungserwartung, Auswirkungen von Suggestivfragen und dem Gruppendruck scheint sie noch nie gehört zu haben. Sie sollte sich die Frage stellen, ob die Betroffenen auch weggezogen wären, wenn sie diese „Studie“ nicht durchgeführt hat, und ob sie hier nicht Ursache und Wirkung verwechselt.

 

#55: D. Eichhorn sagt:

am Montag, 14.01.2013, 13:08

Ich kann die Medizinerin Nina Pierpont nur bestätigen.


Ich wohne seit dem 01.04.2011 ca. 1500m von drei WKA entfernt. Seit ich dort wohne leide ich unter Herzrassen, Schwindel, Hertzrythmusstörungen innere Unruhe, Müdigkeit, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Gedächtnisstörung, Schweisausbrüche, Zittern und angina-pectoris und schlechte EEG und EKG werte(bin 24 Jahre alt). Aufgrund der zunehmenden Sympthomen und der Herzprobleme wurde bei mir im Oktober 2011 eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt, worauf mann ein Verengtes Herzkranzgefäß veststgestellt hat. Doch bei der Frage, warum ich auf einmal an einer angina-pectoris leide, konnte mir kein Arzt beantworten. Für die Ärzte ist es selbst ein Rätsel warum ein Herzkranzgefäß verengt ist, da meine Gefäße schließlich elastisch und frei von blag sind und ich jemals zuvoe keine Anzeichen auf diese Krankheit hatte.
Wenn wir weit weg von den WKA sind, ist auch mein Sohn ruhiger, kann besser schlafen und schreit lange nicht mehr so viel wie in undeser Wohnung. Mein Mann leidet auch nicht mehr unter ständiger müdigkeit und Kopfschmerzen.

Wenn ich gewusst hätte das Windkraftanlagen krank machen können, wäre ich nie in die unmittelbare nähe von WKA hingezogen.
Ich weiß´auch gar nicht mehr wo ich in Deutschland noch Wohnen soll, die werden bald überall stehen. Der Energiewende habe ich zu verdanken das ich Krank bin. Früher war ich auch gegen Atomkraft, aber wenn ich jetzt die Wahl hätte neben einem AKW oder WKA zu wohnen, würde ich mich für das AKW entscheiden. Das AKW macht nur Krank, wenn eine Kathastrophe passiert, aber Windkraftanlagen machen dauernd krank davor kann mann sich nicht schützen.Ich hoffe der Albtraum WKA hat beld ein Ende. Ich mache mir im moment nur noch gedanken um die ZUkunft und um die Gesundheit meiner Familie und meines Sohnes.
WKA sind die Pest des 21. Jahrhunderts.
vor Krankheiten kann mann sich schützen aber leider nicht vor den krankmachenden WKA.


Ich wünsche mir die saubere Atomkraft zurück


MFG

 

#56: A. Marie sagt:

am Montag, 14.01.2013, 15:20

Nach http://www.apug.de/archiv/pdf/infraschall.pdf liegt die "Hörschwelle" bei 8 Hz bei 100 dB und steigt bis 2 Hz linear auf 120 dB an. Desweiteren wird gemeint, daß bei besonders esoterisch veranlagten Personen die Schwelle um bis 12 dB niedriger liegen kann. Demnach kann die Grenzkurve von 88 dB 8 Hz bis 108 dB 2 Hz verlagert werden.

Nach http://tinyurl.com/6y4vshx kann man der Abbildung 7 folgendes erkennen:

Bei der größten 5 MW Anlage wird der esoterische 88 dB Grenzschalldruck bei 8 Hz, in diesem Fall jedoch 1,2 Hz, nach 500 m bereits unterschritten! In Abbildung 10 sind noch einmal die Empfindlichkeitskurven unterhalb von 20 Hz dargestellt.

Den Infraschallempfindlichen ist daher eine halbjährliche Rekreierungsreise hinter dem Mond anzuempfehlen, weil es dort garantiert keine infraschallerzeugenden Meereswellen, Brücken, Hubschrauber, Handkarren, Kirchtürme, Häuser oder Autos gibt!

 

#57: Paula P. sagt:

am Sonntag, 20.01.2013, 03:01

Leute, die Probleme mit Infraschall haben, haben nichts mit Esoterik oder geisteskrank zu tun!!! Auch nicht mit irgendwelchen Einbildungen oder Übertreibungen u.ä., liebe A. Marie. Leute, die Kommentare abgeben wie hier A. Marie, sind hauptsächlich daran Schuld, dass für Leute die von dem jeweiligen Problem ohnehin negativ betroffen sind, noch das weitere schwerwiegende Problem hinzukommt: nämlich haben sie keine geringste Chance, mit falschen Annahmen und Märchen, die weit und breit von Nichtswissern verkündet werden, aufräumen zu können. Das liegt immer wieder daran, dass viele unter uns schlichweg zu blöde sind zu verstehen, dass man doch lieber mal auf diejenigen hören sollte, die es ja wissen m ü s s e n - stattdessen posaunt man lieber froh und munter immer wieder allerlei Märchen durch die Weltgeschichte - und das, ohne dass sämtliche Nachplapperer auch nur im leisesten Ansatz eine kleinste Ahnung über die jeweilige Sache zu haben. Keine Chance der Wahrheit - und alle anderen Nachplapperer brauchens nur noch abzulesen, echt sehr praktisch

 

#58: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 20.01.2013, 12:37

#56: A. Marie "Infraschall" heißt definitionsgemäß
unterhalb der Hörschwelle, also lediglich orientiert am biologischen Wahrnehmungsspektrum des menschlichen Ohres.
Sie können z.B. bei einem Tauben nicht behaupten, der vorhandene Lärm würde nicht existieren.

Es geht also beim Infraschall um die biologische Wirkung von materiellen Druckwellen UNTERHALB des menschlichen Hörvermögens, der z.B. die Lungen von Fledernmäusen platzen lässt und der auch durch Hauswände geht, ja er kann sich sogar durch Resonanz verstärken. Es kommt dann zur Ausbildung sogenannter "stehender Wellen", wodurch zumindest lokal relativ hohe Pegel bei vergleichsweise geringem Schalleintrag verursacht werden. Dieser Effekt ist unabhängig von der Art der Transmission.
Die Rotorflügel sind exellente Erzeuger von luftgeleitetem Infraschall. Leider ist dieser mit der bekannten Schallmeßtechnik nicht zu messen, deren Meßgrenze liegt in der Regel oberhalb 20 Hz, die Schallabstrahlung von Windkraftanlagen braucht sogar erst oberhalb 45 Hz gemessen werden. Infraschall liegt aber definitionsgemäß zwischen 0,1 und 20 Hz.

Die Wirkung auf Menschen ist keineswegs neu
und natürlich individuell nicht gleich, aber eigentlich ausreichend untersucht:
H. Ising et. al., Infraschallwirkungen auf den Menschen,
Bundesgesundheitsamt, VDI-Verlag, 1982

Man sieht hier ganz besondern deutlich die unverantwortliche ideologische Einseitigkeit der staatlichen Gefahrenüberwachung im Vergleich z.B. zum staatlichen Strahlenschutz, der irrational weit in den nachweislich ungefährlichen Bereich hineinreicht.

mfG

 

#59: A. Marie sagt:

am Sonntag, 20.01.2013, 15:58

#58: Dr.Paul sagt:

"Es geht also beim Infraschall um die biologische Wirkung von materiellen Druckwellen UNTERHALB des menschlichen Hörvermögens, der z.B. die Lungen von Fledernmäusen platzen lässt und der auch durch Hauswände geht, ja er kann sich sogar durch Resonanz verstärken."

Ich sprach von "Hörschwelle" und das bedeutet in diesem Fall *Empfindungsschwelle* und das hat nichts mehr mit dem Hörvermögen eines Blinden oder Tauben zu tun!

In einem Haus dürfte es auch keine Abmessungen geben, wo Infraschall stehende Wellen oder Resonanzen erzeugen könnten.

Um Lungen platzen zu lassen benötigt man Drücke von weit oberhalb von 1 Pa! Sie schaffen mit Ihren Lungen einen Druck von bestimmt 20000 Pa, ohne daß die Lungen platzen.

108 dB entsprechen 5 Pa und 88 dB entsprechen 0,5 Pa und die Empfindungsschwelle bei 2 Hz liegt bei empfindlichen Personen bei 108 dB und das sind 5 Pa.

Die 88 dB entsprechend 0,5 Pa werden nach 500 m bei einer 5 MW Anlage bereits unterschritten und das bedeutet, sie werden nicht mehr wahrgenommen, weil erst 5 Pa von empfindlichen Personen wahrgenommen werden.

"Leider ist dieser mit der bekannten Schallmeßtechnik nicht zu messen, deren Meßgrenze liegt in der Regel oberhalb 20 Hz"

Infraschall kann mit jedem sensiblen Drucksensor leicht gemessen werden. Ich habe einen Sensor mit einem Meßbereich von +- 50 Pa und der hat eine Auflösung von ca. 0,002 Pa. Damit kann ich das normale freie Atmen einer Person in einem 50 m³ großen Raum bereits feststellen! Das ist auch Infraschall und noch dazu impulshaltiger! Vom Husten braucht man da gar nicht zu reden, dessen Infraschallwellen sind wohl schon lebensgefährlich.

Die Menschen, welche sich über den schröcklichen Infraschalllärm beklagen, nehmen bestimmt auch moderne Verkehrsmittel in Anspruch. Etwa Füße oder Auto. Der damit bewirkte Infraschall auf den Körper ist wohl zigtausendfach stärker als der Infraschall von den Windrädern!

Die Infraschallproblematik halte ich daher für völlig an den Haaren herbeigezogen. Nur weil man etwas Messen kann bedeutet das noch lange nicht, daß es auch nennenswerte Auswirkungen hat!

 

#60: Paula P. sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 05:35

Ein kleines Beispiel für A.Marie: Die Hummel hat 0,7 qcm Flügelfläche bei 1,2 Gramm Gewicht.

Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik und der Flugtechnik ist es absolut ausgeschlossen, bei diesem Verhältnis von Größe + Gewicht + Körperform zur Flügelspannweite zu fliegen, was sich im Windkanal-Experiment nachweisen lässt.

Die Hummel kann also gar nicht fliegen.

Sie weiß davon aber nichts - und fliegt einfach.

Mit einigen anderen Gesetzen ist das Prinzip ähnlich.
Es braucht nur den Mut und die Erkenntnis,dass alles auch ganz anders sein kann und man nie, niemals alles wissen und alles kennen kann was es gibt, vorallem aber dann nicht: Wenn es mit anderen Leuten zu tun hat !

 

#61: A. Marie sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 11:47

#60: Paula P. sagt:

Also, wenn die Hummel es schafft, mit 0,7cm² bei 1,2g Masse dennoch fliegen zu können, einfach weil sie nicht weiß daß es gar nicht geht, dürfte es doch für jeden Esoteriker ein Leichtes sein sich zu denken, daß er den Infraschall gar nicht bemerken kann :)

 

#62: H. Urbahn sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 12:27

#60: Sehr geehrte Frau P. Was meinen sie mit dem uralten Aerodynamikerwitz?. Es war ja tatsächlich so, daß viele Jahrzehnte die Aerodynamik keine Erklärung dafür hatte, daß Hummeln fliegen können. Inzwischen ist dieses Rätsel schon seit mindestens einem Jahrzehnt gelöst. Es hat ganz vereinfacht gesagt damit zu tun, daß Hummeln in der Lage sind, so kräftige Wirbel mit ihren Flügeln zu erzeugen, daß der dadurch bewirkte Auftrieb die Hummeln fliegen läßt.
MfG
H. Urbahn

 

#63: Gunnar Innerhofer sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 12:53

@ Paula P #50

total falsch!

Sie reissen Sätze aus einem Zusammenhang und behaupten dann noch, so wäre es dann prinzipiell...

Dort wo sie ihre Sprüche hergaben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln

steht dann weiters:

"Hartnäckig hält sich in populärer Literatur die Legende, dass eine Hummel nach den Gesetzen der Aerodynamik nicht fliegen könne..."

"Tatsächlich gibt es hier kein Paradoxon. Hummeln sind sehr viel kleiner als Flugzeuge. Sie bewegen sich jedoch in der gleichen Luft mit der gleichen Dichte und der gleichen Viskosität. Das hat zur Folge, dass die Reynolds-Zahl für den Hummelflug viele Größenordnungen kleiner ist als die für den Flugzeugflugs..."

Den Rest kann jeder selbst lesen, sofern das wen interessiert.

Paula P, jedenfalls ist ihre Behauptung und vor allem die Schlussvolgerung totaler Quatsch und so ist es hier im Forum oft. Laien lesen irgendwas, es gefällt ihnen irgendwie und schon wird daraus eine Theorie, wie jene, es gäbe ja gar keinen Treibhauseffekt...:-)

 

#64: besso keks sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 13:55

@#59: A. Marie sagt:

"Nur weil man etwas Messen kann bedeutet das noch lange nicht, daß es auch nennenswerte Auswirkungen hat!"
Im Vergleich dazu unser geliebter Treibhauseffekt:
den kann man nicht mal messen...

MfG

 

#65: MEstermeier sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 14:48

#63

Fein Herr Innerhofer
Man hat also festgestellt, daß die altbekannte Berechnungsformel für den Hummelflug nicht angewendet werden kann.
Ob es da nicht auch eine Parallele zu den Formeln für Klimawirksamkeit zu diversen Luftbestandteilen geben könnte?

mfg
Markus Estermeier

 

#66: D. Glatting sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 16:23

@#63: Gunnar Innerhofer,

ihre beleidigende Ausdrucksweise bringt Österreich mal wieder unnötig in Verruf.

Aber so Leute muss es auch geben. Wer sollte sich sonst an einen Treibhauseffekt klammern in einer Atmosphäre, die gar keine Glaswände besitzt. Eigentlich muss man alle für doof halten, die von einem Treibhauseffekt sprechen.
In der Physik spricht man nämlich von einem Effekt wenn ein Ursache Wirkungsprinzip vorliegt, das sich experimentell reproduzieren lässt.

Was könnte also weiter weg sein von einem Effekt, wie der Quatsch von dem Sie, Baecker und Übel die ganze Zeit schwafeln. Das ist halt Neusprech, den man wieder und wieder unter die Leute bringen muss. Irgendwas wird schon hängen bleiben.

Mit der nach Strahlung verbogenen Physik sollte man auch langfristig nachweisen können, dass das Wasser den Berg hinauf läuft. (Dass das noch keiner als Folge des Klimawandels behauptet hat?)

Aber nachdem man schon mit entsprechender Propaganda die Mär vom pöhsen DDT, Mondlandung, das Einstürzen von Stahlgebäuden mit Fallbeschleunigung, Pandemien, Waldsterben und Ozonloch verkünden konnte, muss das doch mit dem anthropogenen Klimawandel auch funktionieren. Vor allem, wenn da soviel Geld mit zu verdienen ist und man andere politische Vorhaben so nebenbei mit durchziehen kann.

Die Physik der Atmosphäre ist kompliziert genug. Da bedarf es keinem Schwachsinnskonzept, das etwas erklären soll, was es nicht gibt. 30 Jahre Forschung, in denen man nicht belegen konnte, dass das pöhse CO2 auch wirklich zu der apokalyptischen Erwärmung führt.

Beim Schlittenfahren wurde schon gescherzt, dass wenn die globale Erwärmung in den nächsten Jahren so anhalten sollte, dass sich dann in den ganzen Mittelgebirgen Skilifte rechnen. Ich hasse zwar Schnee und Eis, aber wenn dann keiner mehr wegen dem Skifahren in die Alpen muss, ergo unfreundliche Österreicher pleite gehen und die hoch liegenden Dörfer von Gletschern weg geschoben werden, dann hoffe ich, dass Sie zu den geschädigten zählen.

 

#67: Rainer Manz sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 20:11

Hallo Herr Glatting,

beim Lesen Ihres Kommentars kam mir der zur Sache nichts beitragende Gedanke, was eigentlich schlimmer wäre - sein Land in Verruf oder in den Bankrott zu bringen.

Obwohl, hinsichtlich der Energiewende und weiterer auf uns und nachfolgende Generationen zukommende nachhaltige Kostenlawinen scheint mir mein Gedanke gar nicht mal so daneben...

Und nun verstehe ich auch "nachhaltig" endlich richtig.

 

#68: Klaus Konejung sagt:

am Dienstag, 22.01.2013, 20:42

Herr Glatting #66
Wo Herr Innerhofer Recht hat hat er Recht, aber ich verstehe, dass Sie das nicht verstehen.

Man kann gerne über die Höhe der Auswirkung der Erwärmung der Treibhausgase streiten, aber nicht über das ob. Stellen Sie mal eine Energiebilanz für die Erde ohne Treibhausgase auf, dann kommen Sie schnell darauf, dass hier eine gewisse Lücke zwischen den Temperaturen für die Energiebilanz und der tatsächlichen Oberflächentemperatur besteht.

 

#69: Paula P. sagt:

am Mittwoch, 23.01.2013, 02:41

Ihr Kommentar Frau P. wurde gelöscht. Unsere Regeln verlangen, dass Sie unter vollem Klarnamen posten. Sie haben mehrmals diese Regel mißachtet. Bitte bringen Sie Ihren Kommentar neu ein, unter Beachtung der Regeln.
mfG
Admin

 

#70: D. Glatting sagt:

am Mittwoch, 23.01.2013, 10:50

@#68: Klaus Konejung,

Sie sprechen von “Treibhausgasen“. Das ist genauso dämlich wie der “Treibhauseffekt“. Haben diese Gase kleine Glaswände, die die Konvektion stoppen?

Mit ihrer weiteren Begründung machen Sie es sich aber verdammt einfach. Sicher tragen Infrarotaktive Gase zur Wirkungsweise der Atmosphäre, so wie wir sie kennen, bei. Dabei ist insbesondere das H2O zu nennen, dass durch seine Eigenschaften (Verdunsten, kondensieren und insbesondere Wolken zu bilden) einen maßgeblichen Einfluss hat.

Sicher kann man auch die Wirkung des CO2 in einer detaillierten Analyse nicht vernachlässigen.

Aber ob es ein Unterschied macht ob 400 oder 800 ppm CO2 in der Atmosphäre sind konnte noch keiner zeigen.

Die angeblichen “Nachweise“ wurden mit Klimamodellen, den GCMs erbracht. Die haben angeblich einen Antrieb von 3,7 W/m2 bei CO2 Verdopplung errechnet. In numerischen Modellen steckt man aber Kennwerte und Formeln rein und bekommt Ergebnise raus. Und nicht umgekehrt.

Das wäre genauso, wie wenn man aus einer heute weit verbreiteten Strukturanalyse mit Finiten Elementen das E-Modul nicht in die Rechnung reinstecken würde, sondern damit ermitteln würde.

In 30 Jahren Forschung hat man keine physikalische Grundlage gefunden, die die 3,7 W/m2 rechtfertigen würden. Es wird immer wieder auf die HITRAN Spektren verwiesen. Aber das dies eine Lüge in der Größenordnung des Hockeysticks ist hat Dr. Hug gezeigt.

Deswegen haben Innerhofer und die anderen CO2 Priester nichts in der Hand, was den Alarmismus begründen könnte. Innerhofer hat damit nicht Recht sondern ist höchsten ein unhöflicher Propagandist.

Von “Treibhauseffekt“ spricht in der Atmosphärenphysik wahrscheinlich kein Forscher. Dort spricht man von der Atmosphärenphysik. Den Ausdruck “Treibhauseffekt“ verwenden nur Propagandisten.
Gehören Sie auch dazu?

 

#71: Claus Erbrecht sagt:

am Dienstag, 04.06.2013, 09:59

Ich wohne zwischen zwei Windparks, die etwa 1,8 bzw. 2 km entfernt sind.
Im letzten Jahr habe ich abends immer wieder mal sehr tieffrequente Geräusche wahrgenommen, deren Ursache ich nicht ergründen konnte. Ich habe im ganzen Haus nach Geräten (Pumpen, Heizung, Transformatoren o.ä.) gesucht, aber nichts gefunden; habe den gesamten Strom abgeschaltet - keine Änderung.
Es gibt vor der Tür eine Bahnlinie – Stille von dort; es gibt in der Nähe eine unterirdische Sole-Pipeline – am Erdboden nichts zu hören oder zu spüren. Überhaupt tritt das Phänomen verstärkt auf, wenn die Fenster geschlossen sind – als ob die Scheiben als Membran wirken. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass bei geöffnetem Fenster (oder wenn ich draußen nach der Ursache suche) andere Geräusche (Blätterrauschen, Tiere) das zugegeben leise Geräusch überdecken.
Ich habe auch immer wieder gezweifelt, ob ich da wirklich etwas höre, oder ob es ein Innenohrgeräusch oder mein Herzschlag ist. Mein Sohn war sich auch unsicher, bis er es dann tatsächlich auch mal deutlicher gehört hat.
Es gibt Abende, da macht es mich ziemlich kirre, und ich frage mich, ob und was es für ein Mittel dagegen gibt – ich bin unbedingt für die Energiewende (auch wenn daran, wie bei den meisten Aktivitäten in einer kapitalistischen Gesellschaft, Geld verdient wird), aber Menschen sollten nicht mehr als unbedingt vermeidbar beeinträchtigt oder gar geschädigt werden.
Was ich auf so einer Seite wie dieser vermisse, sind Überlegungen dazu oder Hinweise darauf, ob und wie sich solche negativen Auswirkungen (Infraschall) reduzieren lassen – z.B. durch bauliche Veränderungen an den WKA, andere Drehzahlen usw.
Tritt dieser Effekt denn auch bei den früher üblichen Schnellläufern auf? Das Frequenzspektrum dürfte doch da ganz anders sein.
Ich wünsche mir jedenfalls mehr Sachlichkeit – aber wie fast überall im Netz nutzen auch hier einige Menschen den Raum für Rundumschläge gegen die Regierung, imaginierte globale Verschwörungen oder ganz generell gegen die anderen, die immer die Blöden sind.
Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten, die (aus meiner Sicht) gute Idee der Energieerzeugung durch Windkraft besser an menschliche Bedürfnisse und Empfindungen oder Empfindlichkeiten anzupassen – der Mensch sollte bei allem (besonders wirtschaftlichen und politischen) Handeln immer im Mittelpunkt stehen, und das in einem ganzheitlichen Sinne.

 

#72: Peter Jensen sagt:

am Dienstag, 04.06.2013, 11:58

Herr Erbrecht, ihr ganzheitlicher Denkansatz (was auch immer das bedeuten soll) in allen Ehren, aber sie verwechseln da einige Dinge.

Bei der Energiewende wird kein Geld "verdient". Es wird vom Staat verteilt. Verdienen muss man sich Geld durch Anbieten einer Leistung, die besser oder billiger ist als andere Leistungen der Wettbewerber auf einem Markt.
Egal, von welcher Seite sie die Energiewende betrachten, sie ist weder besser noch billiger. Sie schützt nicht die Umwelt, sie mindert nicht den Ressourcenverbrauch. Sie leistet nichts, was für den Menschen von Vorteil wäre. Außer einem guten Gewissen für ahnungslose Ideologen.
Wie heißt es so schön: der beste Weg zu einem guten Gewissen ist, es nicht so genau wissen zu wollen.
Können sie auch bei der Spekulation mit Agrarrohstoffen beobachten. Da empören sich auch ahnungslose Ideologen, weil sie von der Materie einfach keine Ahnung haben. Aber sie fühlen sich als die besseren Menschen und haben ein gutes Gewissen.

Und die Lösung für ihr Schallproblem ist ganz einfach: abschalten. Und zwar alle. Kein Mensch braucht Windmühlen. Wer sich für den Eigenbedarf eine in den Garten stellen will, bitte schön. Auf eigene Kosten. Aber am Netz einer großen Industriegesellschaft haben solche Spielereien nichts zu suchen. Energieversorgung ist nichts, was Hausfrauen und Rentner in ihrer Freizeit nebenbei mit erledigen (Zitat aus der Werbung: wir können selbst Strom erzeugen und mit anderen teilen usw...)

Da sie aber für die Energiewende sind, müssten sie für immer mehr Windmühlen sein, aber das würde ihr Schallproblem noch verstärken.
Sie können allerdings Millionen von Windrädern in Deutschland aufstellen, ihre Energiewende wird dadurch auch nicht gelingen, denn wenn der Wind nicht weht, nützen ihnen auch Millionen von Windmühlen nichts. Deswegen ist diese Energiewende dummes Zeugs von Ahnungslosen.

 

#73: Peter Georgiev sagt:

am Dienstag, 04.06.2013, 13:32

# 71

Lieber Herr Erbrecht,

ich gebe Ihnen Recht, dass hier manchmal Emotionen überschwappen und die Sachlichkeit verloren geht...

Ganz sachlich: Man kann die Energieerzeugung aus Wind emotional aus dem Wunsch heraus, „praktisch kostenlose“ Energie „aus dem Nichts“ zu bekommen, betrachten. Oder rational, naturwissenschaftlich basierend, dass eine effektive Energieerzeugung nur möglich ist, wenn ein konstanter Strom hoher Energiedichte vorliegt (Wasserstrom vor Turbine, Dampfstrahl vor Turbine etc.). Der Wind ist es nicht. Also muss ein vergleichsweise riesiges Gerät her, dass vergleichsweise wenig Energie liefert. Nie konkurrenzfähig, einfach nie! Ich möchte es mit Kilometerkosten bei Autofahrten vergleichen: Es sind nicht nur10 Cent/km (Benzinpreis/km), sondern etwa 50 Cent/km, wobei der Löwenanteil von ca. 30 Cent/km der Wertverfall + Werkstattkosten, sind. Es sind Durchschnittswerte aus der Wirklichkeit, ohne Anspruch auf absoluter Exaktheit. Im steigenden Alter nimmt der Wertverfall ab, und die Werkstattkosten zu, der Posten bleibt hoch. Nun machen wir ein Gedankenexperiment, setzen die Kostenrechnung für Windstrom in Form einer Kostenrechnung für Autofahrten um, da diese leichter verständlich sind: die 10 Cent/km Benzin fallen weg (Wind ist ja umsonst) Die Anschaffungs-/Reparaturkosten verdreifachen sich 30x 3 90 Cent/km (der Anschaffungswert der Windmühle pro Kwh ist mehrfach höher). Man kommt bei meinem imaginären Beispiel auf die doppelte Kosten, obwohl das Benzin wegfällt. Möchten Sie ein Auto, dessen Fahrten doppelt so viel kosten und nicht fährt, wann Sie wollen, sondern nur dann, wenn der Wind weht? Keiner bracht so was!

Die Sonne schickt keine Rechnung auf alle Kanäle über Jahrzehnte... Es ist zu schön und (fast) alle glauben es. Leider ist die Natur Herr auf der Erde und sie erlaubt keine Abweichungen von den Naturgesetzen.... Von Gesundheitsschäden mal abgesehen....

Ich hoffe, Sie können manchmal rational nachdenken. Ansonsten zwingt Sie die Stromrechnung, früher oder später....

PG

 
 
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