Globale Rekordtemperatur? Widersprüchliche Berichte, kontrastierende Implikationen

Paul C. “Chip” Knappenberger und Patrick J. Michaels
Trotz allem, was man glauben könnte, wenn man im Ostteil der USA wohnt – die Welt als Ganzes war im Jahre 2014 ziemlich warm. Während der letzten paar Monate haben viele verschiedene, die Temperatur aufzeichnende Agenturen angedeutet, dass sich dieses Jahr als „das wärmste jemals“ herausstellen könnte – was immer das auch wert ist (bitte zur Evaluierung weiterlesen!). Die Hinweise wurden noch etwas aufgewertet im Zuge der jüngsten kleinen UN-Klima-Konferenz in Lima. Die Mainstream-Medien waren sehr schnell bei der Hand, um diese Behauptungen freudig aufzugreifen, (genauso wie Wissenschafts-Lobbygruppen, die nach weiteren üppigen Geldzuwendungen seitens der Regierung gieren).


Aber bei näherem Hinsehen wird zweierlei deutlich: Erstens, ob das Jahr 2014 das wärmste jemals sein wird oder nicht, hängt davon ab, wen man fragt; und zweitens, unabhängig davon, wo dieses Jahr schließlich in den Beobachtungen rangiert, wird es unter den größten „Oberweiten“ der Klimamodellvorhersagen liegen (die kollektiv eine noch viel stärkere Erwärmung erwartet hatten). Die Implikation von Ersterem ist nichts weiter als ein Drängeln nach medialer Aufmerksamkeit. Die Implikation von Letzterem ist, dass das zukünftige Klima viel weniger eine Gefahr darstellt als es der Präsident und seine Steigbügelhalter kolportiert haben.

Schauen wir also mal genauer auf die verschiedenen Temperaturaufzeichnungen.

Zunächst ein wenig Hintergrund. Viele verschiedene Gruppen sammeln Daten der globalen Temperatur in Echtzeit. Jede einzelne wendet leicht unterschiedliche Verfahren zur Bearbeitung dieser Daten an (z. B. wie man Datenlücken füllt). Daraus folgt, dass jede Gruppe leicht unterschiedliche (aber nichtsdestotrotz sehr ähnliche) Werte erhält. Viele Gruppen berechnen die Temperatur an der Oberfläche, während andere die globale mittlere Temperatur der unteren Atmosphäre berechnen (was etwas unabhängiger von verzerrenden Faktoren wie Verstädterung ist). Alle haben bislang nur die Daten bis Oktober 2014 gesammelt, so dass der schließliche Rang des Jahres 2014 zu diesem Zeitpunkt nur Spekulation ist (wenngleich auch eine gut begründete).

Die drei Hauptinstitutionen, die die mittlere Oberflächen-Temperatur der Erde berechnen (Festland und Ozeane kombiniert) zeigen allesamt, dass 2014 wahrscheinlich das Jahr 2010 ausstechen wird (um ein paar hundertstel Grad Celsius), um zum wärmsten Jahr in jedem Datensatz zu werden (die Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts begannen). Dies wird fast mit Sicherheit so sein in den Datensätzen, die vom amerikanischen Wetterdienst NOAA und vom UK-Met.-Office gepflegt werden. In der vom GISS zusammengestellten Aufzeichnung liegt der bisherige Jahreswert dieses Jahres praktisch gleichauf mit dem Jahreswert für 2010. Daher wird der endgültige Rang sehr stark von den Daten im November und Dezember abhängen (die andere große Daten-Sammelstelle, also die von der Berkeley Earth Group entwickelte Datenreihe, wird nicht in Echtzeit aktualisiert).

Es gibt eine andere Zusammenstellung der Historie der Temperatur auf der Erde, die kürzlich von den Forschern Kevin Cowtan und Robert Way von der University of York entwickelt worden ist. Dieser Datensatz erreichte vor einem Jahr Prominenz-Status, zeigte er damals doch, dass verbesserte Verfahren zum Auffüllen datenarmer Gebiete der Erde (vor allem der Arktis) zu der Erkenntnis führten, dass der „Stillstand“ der globalen Erwärmung eher eine „Verlangsamung“ derselben war. Mit anderen Worten, ein besseres Verfahren zeigte, dass sich die Arktis stärker erwärmt hatte, als es in den anderen Datensätzen zum Ausdruck gekommen war. Dies machte den Datensatz von Cowtan und Way augenblicklich zum Liebling von Leuten, die zeigen wollten, dass die globale Erwärmung immer noch im Gange ist und nicht im Koma liegt (eine sorgfältige Analyse der Implikationen der Ergebnisse von Cowtan und Way ergab jedoch, dass deren Daten für diese Aufgabe ungeeignet waren). Wie also sind die Aussichten, dass 2014 ein rekordwarmes Jahr im Datensatz von Cowtan und Way ist? Dünn. 2014 folgt derzeit dem Jahr 2010 um ein paar hundertstel Grad Celsius – eine Größenordnung, die schwerlich zu halten sein wird, wenn nicht November und Dezember außerordentlich warm ausfallen. Als Konsequenz wird der kurzzeitig bevorzugte Datensatz jetzt weitgehend ignoriert.

Es ist den Hinweis wert, dass sich als ein Ergebnis der Daten- und Rechenungenauigkeit keiner der Datensätze der Oberflächentemperatur statistisch von 2010 unterscheidet – mit anderen Worten, es ist unmöglich, mit statistischer Sicherheit zu sagen, dass 2014 das wärmste Jahr jemals war – oder nicht.

In der unteren Atmosphäre sieht es anders aus.

Hier zeigen die beiden die Mitteltemperatur zusammenstellenden Institutionen, dass 2014 nicht einmal in die Nähe des wärmsten Jahres kommt (die Daten beginnen 1979), sondern um viele Zehntelgrad Celsius unter dem Wert von 1998 liegt. Dieser Unterschied ist so groß, dass statistisch eindeutig ist, dass 2014 kein Rekordjahr werden wird (es fällt möglicherweise in die untere Hälfte der fünf wärmsten Jahre sowohl nach RSS als auch nach UAH). Die Variabilität der Temperaturen in der unteren Atmosphäre reagiert empfindlicher auf El Niño-Bedingungen. Folglich steht die durch den Super-El Niño 1998 gesetzte Temperaturmarke auch viele kommende Jahre noch, oder zumindest bis es zu einem weiteren Super-El Niño kommt.

Unter dem Strich bedeutet dies alles, dass man – falls man das Jahr 2014 zum „wärmsten Jahr jemals“ machen will – Daten zur Stützung finden kann, und falls man das nicht will, findet man ebenfalls stützende Daten.

In allen Fällen wird nur Ersteres Schlagzeilen machen.

Aber all diese Schlagzeilen werden deplatziert sein. Die wirkliche Nachricht lautet, dass die Klimamodelle weiterhin unglaublich miserabel dastehen, indem sie das Ausmaß, mit dem sich die Erde erwärmt, maßlos überschätzen.

Schauen wir mal auf die Klimamodell-Projektionen für 2014 im Vergleich zu dem Datensatz, der am ehesten die Chance hat, das Jahr 2014 als das wärmste jemals auszuweisen – den NOAA-Datensatz.

Die Abbildung oben rechts zeigt das Mittel von 108 verschiedenen Klimamodell-Projektionen der jährlichen mittleren Temperatur an der Oberfläche von 1980 bis 2014 zusammen mit der jährlichen, von der NOAA zusammengestellten Temperatur.

Bild oben rechts: Globale jährliche mittlere Temperaturanomalien von 1980 bis 2014. Das Mittel von 108 Klimamodellen (rot) und Beobachtungen der NOAA (blau) sind anomalien vom Mittel des 20. jahrhunderts. Im Falle der NOAA-Beobachtungen ist der Wert für 2014 das Mittel von Januar bis Oktober.

Während der letzten 16 aufeinanderfolgenden Jahre haben die Klimamodelle kollektiv mehr Erwärmung projiziert als tatsächlich beobachtet worden ist.

Im Zeitraum von 1980 bis 2014 projizierten die Klimamodelle, dass die globale Temperatur mit einer Rate von 0,24°C pro Dekade steigen würde, während die NOAA-Daten diese Rate auf 0,14°C drückten, also etwa 40% weniger. Während der letzten 16 Jahre liegt der beobachtete Anstieg um 66 Prozent unter den Klimamodell-Projektionen. Und die Lage wird schlimmer, nicht besser. Das sind die wirklichen Nachrichten, weil es bedeutet, dass Aussichten für eine übermäßig schädliche Klimaänderung immer schwächer werden, ebenso wie die Rechtfertigungen für drastische Maßnahmen dagegen.

Wir erwarten nicht, dass es viele Stories gibt, die über den Tellerrand ihrer Schlagzeile „2014 ist das wärmste Jahr jemals“ hinausschauen.

Und was den Rest vom Schützenfest angeht und damit den Teil, der die tieferen und wichtigeren Implikationen aufweist – nun, da muss man immer wieder hier hereinschauen – wir klären gerne auf!

Link: http://wattsupwiththat.com/2014/12/10/record-global-temperatureconflicting-reports-contrasting-implications/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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10 Kommentare

  1. Die globalen Durchschnittstemperaturen Anomalien betragen nach GISS/NASA im
    meteorologischen (D-N) Jahr 2014 0,66° C und im meteorologischen(D-N) Jahr 2010 0,67° C.
    http://tinyurl.com/c6gkksn

    „Frage: Was ist eine meteorologische Jahr?
    A. Beim Vergleich saisonalen Temperaturen, bequem zu „meteorologischen Jahreszeiten“ auf der Grundlage der Temperatur und definiert eine Gruppe aus ganzen Monaten verwenden ist. So ist Jan-Jan-Feb die Nordhalbkugel meteorologischen Winter, Mar-Apr-Mai wird NH meteorologische Frühling, Jun-Jul-Aug NH meteorologischen Sommer und Sep-Oct-Nov NH meteorologische Herbst. String diese vier Jahreszeiten zusammen und Sie haben das meteorologische Jahr, das am 1. Dezember beginnt und endet am 30. November.” (Übersetzt mit google).
    http://tinyurl.com/ovvfdrp

  2. Rekorde spielen bei der Frage von Klima und Klimaveränderungen überhaupt keine Rolle. Klima spiegelt einen Erwartungswert für einen Ort oder eine Region wieder, und ein Rekord ist eben kein Erwartungswert, sondern eine maximale Abweichung von eben diesem.

    Einmal unabhängig von der Frager einer mit großen Unsicherheiten ermittelten globalen bodennahen Durchschnittstemperatur, kann man exemplarisch die mittlere Deutschlandtemperaturen, die jedem Monat vom DWD veröffentlicht werden, heranziehen. Das Jahr 2014 wird hier mit etwa 10,4 Grad als Wärmstes Jahr seit 1776 geführt werden. Das bisher wärmste Jahr war nur 9,9 Grad, also deutlich kälter. Zweifellos war 2014 eine Ausnahme, aber alles andere als völlig ungewöhnlich. Ein Rekord seit 1776 kling beeindruckend, doch muss man dabei berücksichtigen, dass bis 1987 Jahresdurchschnittstemperature über 9 Grad praktisch nie vorkamen. Man kann davon ausgehen, dass wir seit 1988 ein wärmeres Klima haben als davor. Ob dieser Klimawandel ganz natürliche Ursachen hat, oder von CO2-Emissionen beeinflusst wurde, ist eine komplett andere Frage, die nicht beweiskräftig beantwortet werden kann.

    Eine ander Frage ist interessanter:
    Btrachtet man nur die Temperature seit Mitte 1987, gibt es dann ein Klimaveränderung oder nicht? Von Mitte 1987 bis Mitte 2013 war der Trend der Monatsanomolien (minimal) negativ und praktisch Null. Man kann daher für diesen Zeitraum von einem konstanten Klima sprechen. Dass durch das sehr warme Wetter von Mitte 2013 bis heute auch der Trend seit Mitte 1987 wieder deutlich positiv ist, zeigt, dass es sehr schwierig ist, Trends über ca. 30 Jahre einzuordnen. In jedem Fall kann der jetzt positive Trend nicht signifikant sein, denn 18 Monate warmes Wetter können nicht klimarelevant sein. Uns bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten. Sollte wir die nächsten 10 Jahre nur noch Jahres-Mitteltemperaturen oberhalb von 10 Grad beobachten, dann kann man von einer weiteren Klimaveränderung sprechen oder von einem fortgesetzen Erwärmungstrend. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass 2015 wieder so kalt wird wie 2010. Dann wäre der stabile Temperaturtrend seit Mitte 1987 fortgesetzt. Es ist wie bei den Börsenkursen. Um zu beurteilen, ob ein Trend seinen Höhepunkt erreicht hat oder nicht, kann immer erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand bewertet werden.

    Wenn jetzt die Leute von Institut für die Klimaapokalypse mit Triumpfgeheule irgendwelche Rekordtemperturen feiern sollten, und uns weismachen wollen, dass ihr Klimakatastrophenmächen jetzt bewiesen sei, dann sollte man einer solchen Lüge entgegentreten.

  3. Das Problem eines menschenfreundlichen (=gesunden) Wohnklimas darf allerdings bitte nicht reduziert werden auf die Heizkosten, oder irgendwelche Renditefragen für den Bauinvestor.
    Ich möchte hier und heute angenehm wohnen können.

    Biologisch geht es dabei nicht nur um die sog. „Behaglichkeitstemperatur“ sondern auch um Feinstaub und Luftfeuchtigkeit. Der Mensch selbst produziert permanent beides
    und damit die Notwendigkeit einer permanenten Belüftung bzw. Luftwechsel.
    Hier entsteht typischerweise ein Konflikt bei einer „kalten“ Außenwand, der in dem Augenblik unlösbar wird wenn diese auch noch feucht ist.
    Die erste Forderung ist also TROCKENHEIT der Außenwand und die zweite wäre eine Temperatur, die optimalerweise auch der gewünschten Behaglichkeitstemperatur entspricht, sonst droht Kondenswasserbildung.

    Der Bewohner, auch gerade Mieter einer Wohnung ist nicht in erster Linie dazu da, irgendwelche Energiebilanzen zu optimieren oder auch Renditevorstellungen zu erfüllen.
    Das Problem hat sich durch perfekte „Dichtung“ (Fenster) und stark gestiegene Heizkosten enorm verschärft. Wohnen ist dadurch sicher ungesunder geworden (Pilzproblem. Nicht nur privat. In Berliner Schulen hat man schon CO2-Werte als „Marker“ für schlechte Luft von bis zu 11000 ppm = 1,1% !!! (statt 0,04) gemessen.
    http://tinyurl.com/nqejsl3

    Wärmedämmung solte daher nicht in Bausch und Bogen kritisiert werden.
    Der Kampf sollte daher nur gegen technisch fehlerhafte („nasse“) Dämmung geführt werden!

    mfG

  4. #5: Martin Landvoigt sagt:

    Sie sagen es, es kann nur eine Wahrheit geben. Die Satelliten messen ja eine Verteilung der Temperatur in verschiedenen Troposphärenschichten und nicht explizit die bodennahe Temperatur. Tun Sie uns den Gefallen und zeigen Sie mal die zeitliche Rekordfolge der Satellitenmessungen (mit Temperaturdaten) und die Fehlerbalken in beiden Temperaturdaten (bis 2011 sollten die Daten im AR5 zu finden sein). Die WMO gibt zum Beispiel Fehlerbalken für die bodennahen Temperatur an. Das muß berücksichtigt werden.

    Klimaskeptiker geraten leider durch solche Rekordmeldungen so durch Medien in Ihrem substanzlosen Standpunkt (der ja unter anderem über Gleichstände fabuliert) so unter Stress, daß Sorgfalt und Gelassenheit bei der Frage zum wissenschaftlich verbrieften Sachstand zur Rettung ihrer der Empirie widersprechenden Ideologie keine Rolle spielen.

  5. Und die Dämmindustrie-Lobby stimmt in den Chor der Klimawandel-Schreihälse heute mit ein: Doppelseitige Anzeige in der BAMS, auf den ersten Blick getarnt als redaktionelle Beiträge darüber, wie schlimm es um unser Klima steht. Und es hilft dagegen nur eins: Dämmen!
    Ulrich „the good one“ Wickert ist auch dabei und die „Deutsche Umwelthilfe“ liefert „Fakten statt Muthen“ zum Dämmen hinzu.
    Natürlich rechnet sich da das Dämmen. Und es sieht auch noch schön aus… usw…

    Dumm, dümmer, dämmen!

  6. Angesichts der Unauffälligkeit der Satellitengestützten Daten wirken die Rekordmeldungen wenig plausibel. Es gibt zwar viele Messungen. aber nur eine Realität. Es kann nicht zugleich ein unauffälliges Jahr und einen Rekordjahr sein.

  7. Wobei steigende Temperaturen auch nur reine Zufallskorrelation mit dem steigenden CO2 Gehalt der Troposphäre ist, da jede physikalisch plausible Kausalität fehlt. Eine Geisterdebatte also. ….

  8. Lieber Herr Urbahn,

    die Kartographie kennt auch verschiedene Methoden aus diskret über die Sphäre verteilte Daten T(xi,yi) eine kontinuierlich über die gesamte Sphäre verteilte Karte zu machen T(x,y) (Interpolationsmethoden,..). Der Mittelwert T über die Verteilung über die Sphäre (= globaler Mittelwert) ist das Oberfächenintegral T(x,y) über die
    Sphäre geteilt durch die Fläche (= aritmetisches Mittel). Das ist die Definition. Für andere Anwendungen könnten auf Funktionen von T im Integranden f(T(x,y)) nehmen, z.B. die Funktion Kehrwert.
    Wenn man jedoch vom „Mittelwert“ spricht, gilt immer das aritmetische Mittel, wei auch hier.
    Im übrigen sind die Unterschiede zwischen den Änderungen in den Mittelwerten irrelevant, es ist fast egal, ob Sie die Temperatur harmonisch mitteln und den Trend dieser „globale Mitteltemperaturen“ oder den Trend der kanonisch richtigen = aritmetischen Mitteltemperatur betrachten. Können Sie ja mal ausprobieren. Machen Sie sich aber keine Hoffnung: die globale Mitteltemperatur hat seit Jahrzehnten einen auf mehr-dedadischer Skala signifikant positiven Trend, egal welche Mittelwertbildung Sie nehmen.

  9. Im Artikel steht u.a.:“..Im Zeitraum von 1980 bis 2014 projizierten die Klimamodelle, dass die globale Temperatur mit einer Rate von 0,24°C pro Dekade steigen würde, während die NOAA-Daten diese Rate auf 0,14°C drückten..“ Und dieser Betrag ist ziemlich genau der von uns immer wieder dargestellte Wärmeinseleffekt, der aufgrund der ständigen Bebauung,weiteren Urbanisierung und Urwaldrodung hervorgerufene Erwärmungseffekt in der Nähe der Messstationen.Fast gar keine Messstation steht heute mehr in der gleichen Wärmeumgebung wie noch vor 100 Jahren.

  10. Die Berechnung einer globalen Mitteltemperatur ist schlicht und einfach Unsinn u.a. deswegen weil aus den Daten kein Verfahren zur Mittelwertbildung folgt. Welches soll denn von den unendlich vielen Verfahren genommen werden. Ich bevorzuge das harmonische Mittel.
    MfG

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