EEG-Unterstützer verzweifelt gesucht

EEG Unterstützer gesucht! Bild Walter Reich / pixelio.de

von Alexander Wendt
Ich weiß, mit Prognosen sollte sich jeder vorsehen. Erst recht in eigener Sache. Als mir der Presseclub Wiesbaden eine Einladung zum Streitgespräch über die Energiewende schickte, meinte ich, das Publikum auf meinem Blog schon mal einstimmen zu können. Eins würden die Gäste dort nicht zu hören bekommen, nämlich den Standardsatz aller Podiumsgespräche: ich bin ja ganz bei Ihnen. Meine Voraussage erwies sich allerdings als, nun ja, Pustekuchen.


Und das, obwohl mich der Presseclub beziehungsweise mein hochehrwürdiger ZDF-Kollege Reinhard Schlieker ausdrücklich als Autor des Buches „Der grüne Blackout. Warum die Energiewende nicht funktionieren kann“ gecastet hatte. Ambivalent kann man den Titel nicht gerade nennen. Mein Gegenspieler Jens Strüker, Professor für Energiemanagement an der Fresenius-Universität, würde das Gegenteil behaupten respektive beweisen. Also drehte ich gleich am Anfang alle rhetorischen Geschütztürme in seine Richtung: Erstens, in Norddeutschland wird schon jetzt an vielen Tagen weit mehr Grünstrom erzeugt als verbraucht; da sowohl Stromtrassen als auch Speicher fehlen, muss er oft massenhaft in Ausland verschenkt oder teuer entsorgt werden. Zweitens bestehen die windschwachen Südländer wie Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg trotz des Stromüberflusses im Norden darauf, ihre eigenen Windrädchen vorzugsweise in Waldgebiete zu stellen, und das, obwohl mittlerweile zwei Drittel der Mühlen im Binnenland rote Zahlen produzieren. Drittens decken die regenerativen Energien an sonnigen und windigen Junitagen schon den gesamten Strombedarf Deutschlands, bei stilltrübem Wetter wie im Dezember 2013 liefern sie allerdings kaum fünf Prozent der Elektroenergie – ein Umstand, an dem auch jedes weitere Windrad nichts ändert. Folglich braucht Deutschland neben dem Ökostromsektor auch in Zukunft fast seinen gesamten konventionellen Kraftwerkspark, der selbst mehr und mehr zum Subventionsfall wird, weil er nur noch als Lückenspringer ans Netz darf. Die gesamte Operation Energiewende – Kosten bis heute: 400 Milliarden Euro – spart nicht ein Gramm Kohlendioxid, weil Windräder und Solarzellen keine Kilowattstunde berechenbare Grundlast ins Netz schicken. Was mich zu meinem Ceterum censeo führte: das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, muss weg – ein Gesetz, das die gewaltigste ökonomische Fehlentwicklung nach dem zweiten Weltkrieg befördert und außer ein paar tausend Subventionsrittern keinem nützt.

Dann war Professor Strüker am Zug, und nach ein paar Minuten wurde mir klar, dass ich in Wiesbaden keine Chance zu einem Meinungskampf bekommen würde. Mein Gegenspieler sagte nämlich: Sehe ich im Prinzip genau so. In der Analyse seien wir uns sehr einig. Er finde auch, das EEG könne weg. Mit anderen Worten: ich bin ganz bei Ihnen.

Puhh. Eine rhetorische Breitseite, nur um zu sehen: Bei dem anvisierten Karthago handelt es sich um keine Festung, sondern um eine offene Stadt, über der scheinbar längst die weiße Fahne flattert.

Deshalb frage ich mit diesen Zeilen einmal in die ganz große Runde: Wer verteidigt eigentlich noch das EEG? Schon 2013 empfahl die Monopolkommission, ein Beratungsgremium führender Wirtschaftswissenschaftler, das EEG wegen gravierender Fehlsteuerungen zu streichen. Als nächstes empfahl eine von der Bundesregierung selbst eingesetzte Expertenkommission, das EEG zu streichen, weil es praktisch nichts zur technischen Innovation beitrage. Im Herbst 2014 empfahlen die so genannten Wirtschaftsweisen der Bundesregierung wiederum, das EEG abzuschaffen. Vor wenigen Tagen erklärte Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel bei einem Auftritt in Stuttgart, bei der Energiewende „passt so gut wie nichts zusammen“. Er sagte dort praktisch das Gleiche wie ich, der kleine unmaßgebliche Buchautor, in Wiesbaden. Aber irgendwelche Unterstützer muss es doch geben, die sich für die milliardenverschlingende Umverteilungs- und Chaosmaschine in die Bresche werfen. Franz „die Sonne schickt keine Rechnung“ Alt? Claudia „die EEG-Umlage wird nicht über 3,59 Cent steigen“ Kemfert? Jürgen „Eiskugel“ Trittin? Anyone? Wenn sie noch zu den EEG-Anhängern zählen, dann meiden sie jedenfalls seit einiger Zeit die Arenen des öffentlichen Meinungskampfes.

Praktisch alle Wirtschaftsexperten rammen das EEG in den Boden, der zuständige Minister hält es für ein missratenes Monstrum. Aber trotzdem läuft es weiter und weiter, zerlegt die Energiewirtschaft und schluckt jährlich über 20 Milliarden. Karthago steht ohne Verteidiger da, bleibt aber rätselhafterweise Großmacht.

Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit, jetzt eine Massenpetition gegen das EEG zu starten.

Siehe auch hier und hier.

Das Buch des Autors "Der grüne Blackout" kann u.a. hier erworben werden.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT 

  

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30 Kommentar(e)

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1

Das EEG stabilisiert die folgende Situation am Ende des Jahres 2014:

400 Milliarden € sind investiert in Technik zur Herstellung eines Produktes, das nur zwangsweise mit einem Preis von fast 30 Cent/kWh den Kapitaldienst finanzieren kann. Preisdumping am Markt treibt die zur sicheren Versorgung unverzichtbaren Stromerzeuger in die Insolvenz. Folgekosten von jährlich 20 Milliarden € wurden garantiert. Der gegenwärtige Marktanteil des „EEG Produktes“ hat technische Grenzen erreicht hat, die nicht überschritten werden können, ohne auf eine einigermaßen zuverlässige Stromversorgung zu verzichten. Das EEG verbietet jedoch (heilige Unlogik) die Investition in ein Phantom wachsender Marktanteile nicht.

Für den Ratio ist die Antwort trivial: „Das EEG muss weg!“ - „Doch wie?“ – fragen die Fakten:

Banken haben faule Kredite gegeben. Gierige und/oder fehlgeleitete Investoren warten auf die goldenen 20 Jahre. Alle Politiker haben im „EEG Chor“ gesungen. Einige haben sich sogar als Dirigenten profiliert! – Ein gordischer Knoten?

Wer ihn löst, ist jedoch noch immer nicht am Ziel, denn es steht ja noch der Wind- und Solarschrott für 400 Milliarden € in der Landschaft.

Für den Ratio ist die Antwort trivial: Der Schrott muss weg, dann sinkt der Strompreis bereits unmittelbar nach der Abschaltung (ohne Belastung durch die Abrisskosten) sofort auf die Hälfte und die Versorgung erfolgt wieder zuverlässig.

Doch Weh! Selbst die Erstklässler weinen bittere Umwelttränen, weil doch nun die Rettung der Welt ausfallen muss. –

Die allfällige Belohnung der Schuldigen sowie die Bestrafung der Unschuldigen sollte vielleicht hier diskutiert werden, oder warten wir doch besser den Eiertanz auf den Parteilinien ab? –

Übrigens (nicht weitersagen!), die Subventionierung der deutschen Steinkohle war, pardon ist ja immer noch, wesentlich teurer!

2

Natürlich wissen Wissenschaftler ,Redakteure,die meisten Politiker ,daß der ganze Klimawahn und auch das EEG blanker Unsinn sind und aus politischen Gründen entgegen dem gesunden Menschenverstand produziert wurden.
Insbesondere wichtige Politiker wissen aber ,daß sie Marionetten einer höheren Macht sind .
Deren Ziele sind nicht das Wohl der deutschen Bevölkerung sondern die Umsetzung des Morgenthauplans 2.0.
Auch die wichtigen Medien sind unterwandert und voll im Griff.Erleichtert wird das Alles durch die extreme Leichtgläubigkeit der deutschen Bevölkerung,die bereits Napoleon treffend charakterisiert hat.Die Wissenschaft ist inzwischen bereits derart angegriffen,daß ein Rückfall in mittelalterliches Denken um sich greift.Rückgrat haben nur wenige und die kriegen die Nazikeule übergebraten.
Der Klimawahn ist nur eines der Themen.Wie jeder jeden Tag in der Zeitung verfolgen kann,wird zum Angriff auf Rußland geblasen um endlich den 3.WK weiterzubringen und die krauts natürlich an vorderster Front.
Was man von seinen "Freunden" halten kann verdeutlicht am besten ein Artikel im Stern 1956 in dem die US-Pläne des Pentagon gegen einen Vormarsch der Roten Armee in Richtung Westen dargestellt wurden- damals war sowas noch möglich im Stern-.Danach sollte ein 300 km breiter Streifen quer durch Deutschland von N-S durch Atombomben in eine Wüste verwandelt werden.Merkwürdigerweise hat der Artikel damals kaum Aufregung erzeugt,obwohl man doch wußte ,das Pentagon meint das ernst.Gott sei Dank hat Stalin ein Einsehen gehabt.

3

Peter Hadler sagt:

Was ist wohl falsch an ihrer Aussage?
Nun, ihnen ist es hoffentlich klar, dass sie uns hier mit einem einfältigen Rosstäuschertrick in die Irre führen wollen, oder kennen sie schlicht nicht die an der Börse gehandelten Strompreise?
Der gehandelte Strompreis an der Börse beträgt ca. 0,04 € oder weniger für die Kilowattstunde.
Wenn sie jetzt etwas realistischer rechnen oder einfach ehrlicher argumentieren, müssten sie uns folgende Rechnung präsentieren.
1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,04€/kWh gehandelt. Das macht einen Gesamtpreis von 4,00€

@Herr Hadler
Die gegenwärtigen 4 Cent oder weniger sind doch wegen des also „mit“ EE Strom.

Ohne wären die doch fast doppelt so hoch.

4

@24 Hans Diehl
„Um Ihnen zu zeigen, wie teurer EE Strom den Börsenpreis senkt, gebe ich Ihnen mal ein Beispiel in vereinfachter Form, mit fiktiven Zahlen.

1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht einen Gesamtpreis von 25,00€

2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh. Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

Das geschieht jeden Tag an der Strombörse.
Da müssen Sie nichts tun um daraus eine wahre Aussage zu verhindern, das ist schon eine. Es sei denn Sie können mir sagen, was an meiner Aussage falsch ist.
Warum ich Sie mit dieser „wahren“ Aussage auf die Palme bringe, oder gar als „Forenstörer“ bezeichnet werde, wird Ihr Geheimnis bleiben denke ich. „
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Was ist wohl falsch an ihrer Aussage?
Nun, ihnen ist es hoffentlich klar, dass sie uns hier mit einem einfältigen Rosstäuschertrick in die Irre führen wollen, oder kennen sie schlicht nicht die an der Börse gehandelten Strompreise?
Der gehandelte Strompreis an der Börse beträgt ca. 0,04 € oder weniger für die Kilowattstunde.
Wenn sie jetzt etwas realistischer rechnen oder einfach ehrlicher argumentieren, müssten sie uns folgende Rechnung präsentieren.
1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,04€/kWh gehandelt. Das macht einen Gesamtpreis von 4,00€

5

Sorry wie komme ich den in #24 auf Herrn Brandenburger.

Gemeint ist natürlich der Herr Braunschweiger.

6

Peter Jensen sagt:

Zum wiederholten Male: machen sie sich mit den Gegebenheiten des Strommarktes vertraut, bevor sie in eine Diskussion mit Fachleuten steigen. Ansonsten sind sie nichts weiter als der nervige Klassenstreber von früher, der zwar alles wusste, aber nichts begriffen hatte und deswegen immer wieder saudämliche Fragen gestellt hat. Kennen sie sicher auch, solche Typen. Gab es in jeder Klasse einen oder zwei davon!

@ Herr Jensen
Es gab aber auch in jeder Klasse welche, die mit dem Neuen schneller vertraut waren als andere.
Ist natürlich schwierig, wenn man mit Fachleuten der Vergangenheit über die Realität diskutieren soll. Sozusagen mit „EON Alt“ über das künftige Marktdesign.

7

M. Brandenburger sagt:

#18 Herr T. Heinzow
Ja, Sie haben natürlich Recht auch wenn ich annehme es ist Herrn Diehls Privatvergnügen und vielleicht freut er sich auch nur wenn er jeden Tag jemand auf die Palme treibt. Nicht füttern hilft auf Dauer auch nicht, so entsteht eventuell der Eindruck einer wahren Aussage. Und ich gebe zu es nervt mich teils gewaltig.

@ M.Brandenburger
Ich weiß gar nicht wie Sie auf die Idee kommen, dass ich jeden Tag jemand auf die Palme bringen will. Ein Diskussionsforum ist dazu da, um bestimmte Themen zu diskutierten. Auch gegensätzlich zu betrachten, wie ich meine. Wenn ich hier Zahlen und Fakten argumentativ anders darstelle, können Sie das doch genau so widerlegen. Das muss Sie doch nicht nerven.
Es sei denn dieses Forum ist nur dazu gedacht, dass sich gleiche Ansichten gegenseitig beweihräuchern.

Um Ihnen zu zeigen, wie teurer EE Strom den Börsenpreis senkt, gebe ich Ihnen mal ein Beispiel in vereinfachter Form, mit fiktiven Zahlen.

1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht einen Gesamtpreis von 25,00€

2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh  für nur noch 0,20€/kWh. Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist..

Das geschieht jeden Tag an der Strombörse.
Da müssen Sie nichts tun um daraus eine wahre Aussage zu verhindern, das ist schon eine. Es sei denn Sie können mir sagen, was an meiner Aussage falsch ist.
Warum ich Sie mit dieser „wahren“ Aussage auf die Palme bringe, oder gar als „Forenstörer“ bezeichnet werde, wird Ihr Geheimnis bleiben denke ich.

8

Herr Diehl, wieder einmal stellen sie ihre Naivität und Ahnungslosigkeit eindrucksvoll unter Beweis!
Ihre "Gewinnvermutung" durch Börsengeschäfte geht nur auf, wenn es sich beim Einkauf und Verkauf um DIESELBEN Mengen handelt, die denselben Unternehmen ge- und verkauft werden.

An der Börse handeln aber Unternehmen aus ganz Europa. Manche kaufen mehr als sie verkaufen und umgedreht. Der Saldo sagt nicht mehr aus, als dass mehr Mengen verkauft als eingekauft wurden.

Wenn zB ein Händler in Deutschland noch Strommengen "übrig" hat, weil sein Kunde weniger zieht als prognostiziert, dann muss er die Mengen "kurz vor Schluss" noch an der Börse loswerden. Er verkauft die Menge zu dem Preis, der sich dann aktuell bildet. Das heißt nun aber nicht, dass sein Einkaufspreis vorher zwangsläufig niedriger war, er also die Mengen mit Gewinn verkauft.
Stark vereinfacht: wenn das das einzige Geschäft des Jahres an der Börse wäre, dann wäre der Saldo aus Export/Import positiv. Was aber, wenn der Händler die Mengen vorher nicht an der Börse beschafft hat, sondern zu einem höheren Preis direkt bei einem Erzeuger.
Dann haben sie zwar einen positiven Saldo an der Börse, aber ein Verlustgeschäft für den Händler.
Verstehen sie jetzt, dass sie mit ihrer simplen und naiven Logik im Wirtschaftsleben nicht weiterkommen.
Genauso ist ihre simple und naive Logik:

"sinkende Börsenpreise = sinkende Beschaffungskosten für alle EVU"

FALSCH!

Zum wiederholten Male: machen sie sich mit den Gegebenheiten des Strommarktes vertraut, bevor sie in eine Diskussion mit Fachleuten steigen. Ansonsten sind sie nichts weiter als der nervige Klassenstreber von früher, der zwar alles wusste, aber nichts begriffen hatte und deswegen immer wieder saudämliche Fragen gestellt hat. Kennen sie sicher auch, solche Typen. Gab es in jeder Klasse einen oder zwei davon!

9

Gerald Pesch sagt # 19
Herr Diel, haben Sie das Folgende übersehen?
EEG Differenzkosten 2013 : 16 Mrd €
-16 Mrd € + 1,95 Mrd € = - 15,05 Mrd €

Diese Angaben basieren auf den Daten der BDEW Jahresabrechnung 2013

@Herr Pesch
Es ging um „Falschmeldung“, was Sie übersehen haben

Ihre Rechnung ist übrigens auch falsch.
Die 16 Mrd bezahlen die Verbraucher, das ist Richtig. Aber die 1,95 Mrd kassieren diejenigen, die mit den niedrigen Börsenpreise Geschäfte machen.
Dazu kommen noch 3,3 Mrd niedrige Börsenpreise, die nicht bei den Verbrauchern ankommen.
Siehe hier: http://tinyurl.com/pttfdfs auf Seite 3

10
M. Brunschweiger

#16 Hans Diehl
Natürlich gibt es auch Gewinner im System EE (unter anderen Solaranlagenbetreiber), hat auch niemand Behauptet es gäbe keine Nutznießer. Man kann auch Krieg führen weil einzelne daran verdienen. Das macht beides nicht Sinnvoller.
Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, wenn etwas unter den Gestehungskosten verkauft wird, wird Geld verschenkt bzw. versenkt. Teilweise wurde der Strom sogar ganz verschenkt bzw. sogar Verwertungskosten bezahlt.
Alles andere ist nur Ablenkung vom Kern der Sache. Die Haarspalterei bzw. das herumlavieren einzelner Beteiligter könnte man ja als Realsatire belächeln, wenn der Schaden nicht so immens wäre.
#18 Herr T. Heinzow
Ja, Sie haben natürlich Recht auch wenn ich annehme es ist Herrn Diehls Privatvergnügen und vielleicht freut er sich auch nur wenn er jeden Tag jemand auf die Palme treibt. Nicht füttern hilft auf Dauer auch nicht, so entsteht eventuell der Eindruck einer wahren Aussage. Und ich gebe zu es nervt mich teils gewaltig.
Zum Artikel:
Die Probleme kann keiner mehr ernsthaft wegdiskutieren, nur die meisten waren von vorne herein absehbar. Mir wäre es sowas von egal ob der Strom in Nachbars Solaranlage erzeugt wird, wenn das bedarfsgerecht und günstig wäre. Leute können auch meinetwegen auf solche System setzten und sich dumm und dämlich zahlen, solange man mich nicht dazu zwingt etwas zu finanzieren, von dem ich weiß es macht so keinen Sinn. Mir kann keiner vorwerfen ich hätte die grundsätzlichen Probleme mit dieser Technik nicht von Anfang an benannt. Ich kenne viele mit Fotovoltaik-Anlagen und es macht ja erst einmal für den Betreiber wirtschaftlich Sinn. Nur von einem einzigen habe ich gehört dass es ihm um die Umwelt ging und der hat schon vor etlichen Jahren viel Geld durch Windkraft verloren. Den Leuten mache keinen Vorwurf, wer sich nicht intensiv mit der Materie beschäftigt bzw. auskennt merkt meist nicht was da abläuft. Die Propaganda wirkt, und einzelne wie ich werden als Spinner abgetan, selbst wenn die Probleme anstehen die man von Anfang an kundtat.
Es ist die Integrität vieler Fachleute, Wissenschaftler, Journalisten und Politiker die einer Demokratie so nicht gut zu Gesicht steht. In Deutschland darf nur noch mit Vorzeichen (alternativlos) diskutiert werden, dies ist einer angeblich aufgeklärten Gesellschaft nicht würdig. Folglich fehlen auch alternativen in der Parteienlandschaft. Die AfD ist diesbezüglich noch schwer einzuordnen. Wir haben viele Dichter in Deutschland, mir scheint es fehlen zuweilen die Denker.

Sorry Admin wegen der länge.

11
Jürgen Wanninger

@#19 Gerald Pesch,

vergebene Liebesmüh'. Die gespielte Dummheit eines H. Diehl ist nicht zu übertreffen. Reiner Forenstörer.

12

#17: Hans Diehl sagt:

@ Herr Pesch
Haben Sie das Folgende übersehen.

Zitat: Strom: Netto-Exportüberschuss 2013 von 1,95 Mrd. Euro
Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
##################################################,
Herr Diel, haben Sie das Folgende übersehen?
EEG Differenzkosten 2013 : 16 Mrd €
-16 Mrd € + 1,95 Mrd € = - 15,05 Mrd €

Diese Angaben basieren auf den Daten der BDEW Jahresabrechnung 2013

13

@ #9 M. Brunschweiger
"Das wissen Sie alles und Intellektuell überfordert es Sie auch nicht, da bin ich mir sicher, also was ist Ihre Intention?"

Rumtrollen und sich als Trollo gebärden. Die Subventionsindustrie hat Massen dieser Forenstörer auf den Gehaltslisten und benutzt auch die sog. Künstliche Intelligenz (Weitzenbaum, MIT!), um in nicht gesicherten Foren die Nutzer mit Propaganda vollzumüllen oder automatisch Fragen und Antworten zu generieren.

14

Gerald Pesch sagt #13
Das IWR – Institut für regenerative Energien – verbreitet also solche Falschmeldungen ! Dass die Differenz zwischen Börsenpreis und EEG geförderten Stromgestehungskosten immer durch eine Umlage gedeckt wird, müsste den „Fachleuten“ des IWR eigentlich bekannt sein. Dass diese Umlagesumme einen volkswirtschaftlichen Verlust darstellt ist für jeden der bis 3 zählen kann offensichtlich; eigentlich auch für die Professoren des IWR. Vor diesem Hintergrund dann solche Aussagen zu tätigen wie: „…Die deutsche Stromwirtschaft hat im Jahr 2013 mit dem Export von Strom so viel verdient wie noch nie. …“ ist nur noch mit dem Begriff „Ökopropaganda“ zu beschreiben. Und wie jeder Propagandist der sich der politisch motivierten Lüge bedient, hat man damit nichts gutes im Sinn. Wer sein Sie eigentlich, Herr Diehl, dass Sie solchen Leuten zuarbeiten? Sicher einer von denen, die nach dem Blackout von nichts gewusst haben wollen, und eigentlich nie dabei waren. Kennt man ja aus der Deutschen Geschichte….

@ Herr Pesch
Haben Sie das Folgende übersehen.

Zitat: Strom: Netto-Exportüberschuss 2013 von 1,95 Mrd. Euro
Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

15

M. Braunschweiger sagt:

#6 Herr Diehl
Sie wissen ganz genau dass der Börsenpreis unter den Herstellungskosten aus den sogenannten „Erneuerbaren“ liegt, die aber die deutsche Volkswirtschaft trägt.

@ M. Braunschweiger
Wenn Sie mit der deutschen Volkswirtschaft die einzelnen Verbraucher meinen, haben Sie Recht. Die zahlen die EE Herstellungskosten über die EEG Umlage. Die Geschäfte machen allerdings alleine diejenigen, die von den, durch die EE gesenkten Börsenpreise lukrative Geschäfte machen Geschäfte machen, z.B. mit dem Verkauf ins Ausland.

Sie sehen verschenkt wird da absolut nichts

M. Braunschweiger sagt:
Alle Probleme und weiteren Kosten werden den Netzbetreibern zugeschoben, auch wieder von der deutschen Volkswirtschaft getragen. Hier wäre der Begriff externe Kosten wirklich angebracht.
Das wissen Sie alles und Intellektuell überfordert es Sie auch nicht, da bin ich mir sicher, also was ist Ihre Intention?

@M. Braunschweiger
Mit externen Kosten rennen Sie bei mir offene Türen ein. Dann aber auch bitte bei den EE berücksichtigen.
Meine Intention ist, das „Märchen“ vom Strom verschenken, bei Lichte zu betrachten.

16
Dietmar Fürste

Vielleicht läßt sich die Frage, warum dieser Irrsinn weiterläuft, dann beantworten, wenn man die anderen "Tätigkeitsfelder" des laufenden Politikbetriebs in die Betrachtung einbezieht, die einen ständig steigenden Finanzbedarf generieren:

So z.B. die NATO-Auslandseinsätze der BW, die Sozialindustrie als größter Arbeitgeber der BRD mit ihren Aktivitäten für die progressive Zuwanderung, ständige Rettungsmaßnahmen für den Euro, die Banken und südliche EU-Länder, die Zahlungen an die EU-Kasse, der aus der Staatsverschuldung von über sieben Billionen (explizite und implizite Verpflichtungen) resultierende Schuldendienst (an wen eigentlich?), das Vorhaben eines angesichts der Gesamtverschuldung der EU "ausgeglichenen" Haushalts (Schäuble's Finanzwunder) und nicht zuletzt die Ausgaben für den Politikbetrieb selbst, für Propaganda-Medien und den Parteiapparat, für Besatzungskosten und all die Solidaritätszahlungen an die dritte Welt und weitere kaum bekannte Zahlungen an Weltbank, IWF und Co. einschließlich Kostenbeteiligungen für U-Boote für Israel.

DAFÜR wird hierzulande auch in Zukunft JEDER Euro gebraucht, egal aus welcher Quelle und wie er dem Volk abgepresst wird. Um dieses System noch eine Weile am Leben zu erhalten, wird immer neues Geld gedruckt, werden durch die EZB Staatsanleihen gekauft, werden per Nullzins-Politik eine Massenenteignung der Kleinsparer und ein widersinniger und ruinöser Finanzkrieg gegen die Versicherungen realisiert, während offene Rechnungen der Export-Zielländer im TARGET II - Verfahren durch den Steuerzahler ausgeglichen werden müssen.

Jeder Privatmann, der SO wirtschaften würde, säße längst hinter Gittern. Das System "hat fertig" und nirgendwo "werden sie geholfen"!

17

#6: Hans Diehl sagt:
am Mittwoch, 03.12.2014, 14:37
Zitat aus dem Artikel:
Mein Gegenspieler Jens Strüker, Professor für Energiemanagement an der Fresenius-Universität, würde das Gegenteil behaupten respektive beweisen.
Also drehte ich gleich am Anfang alle rhetorischen Geschütztürme in seine Richtung: Erstens, in Norddeutschland wird schon jetzt an vielen Tagen weit mehr Grünstrom erzeugt als verbraucht; da sowohl Stromtrassen als auch Speicher fehlen, muss er oft massenhaft in Ausland verschenkt oder teuer entsorgt werden.
Zitat Ende.

@ Es würde mich mal interessieren, was der Prof. dazu gesagt hat, da dem doch bestimmt bekannt sein dürfte, dass das „Stromverschenken“ ins Ausland sehr Gewinn trächtig ist.
Siehe hier: http://tinyurl.com/nh9f4j3
Strom: Netto-Exportüberschuss 2013 von 1,95 Mrd. Euro
Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes. In der Gesamtbilanz erzielte Deutschland einen Netto-Exportüberschuss in der Rekordhöhe von 1,95 Mrd. Euro. Dabei kauften die Energieunternehmen den importierten Strom für durchschnittlich 4,9 Cent (ct) pro Kilowattstunde (kWh) ein, im Stromexport wurden mit 5,2 ct/kWh im Mittel deutlich höhere Erlöse erzielt.
##################################################################,

Das IWR – Institut für regenerative Energien – verbreitet also solche Falschmeldungen ! Dass die Differenz zwischen Börsenpreis und EEG geförderten Stromgestehungskosten immer durch eine Umlage gedeckt wird, müsste den „Fachleuten“ des IWR eigentlich bekannt sein. Dass diese Umlagesumme einen volkswirtschaftlichen Verlust darstellt ist für jeden der bis 3 zählen kann offensichtlich; eigentlich auch für die Professoren des IWR. Vor diesem Hintergrund dann solche Aussagen zu tätigen wie: „…Die deutsche Stromwirtschaft hat im Jahr 2013 mit dem Export von Strom so viel verdient wie noch nie. …“ ist nur noch mit dem Begriff „Ökopropaganda“ zu beschreiben. Und wie jeder Propagandist der sich der politisch motivierten Lüge bedient, hat man damit nichts gutes im Sinn. Wer sein Sie eigentlich, Herr Diehl, dass Sie solchen Leuten zuarbeiten? Sicher einer von denen, die nach dem Blackout von nichts gewusst haben wollen, und eigentlich nie dabei waren. Kennt man ja aus der Deutschen Geschichte….

18

Sehr geehrter Herr Schlohr, Ihrem Beitrag ist nichts hinzuzufügen, leider. Vielleicht sollte man sich die Mühe machen, die derzeit von allen politischen Entscheidungsträgern gemachten Ausssagen zu archivieren, dann könnte man immerhin in der "kälteren" Zukunft alle mit dem grenzenlosen Unsinn konfrontieren, den sie im Moment absondern. Die "Experten des Waldsterbens" gehören, sofern sie noch am Leben sind, ebenfalls an den Pranger der sachlichen Realität gestellt. Das sollte man Ihnen nicht einfach durchgehen lassen, schließlich haben einige auch witschaftlich davon profitiert.

19

#4: Deutschlands Niedergang ist nun nicht mehr aufzuhalten, faktisch wurde die Ökodiktatur beschloissen.. Die einen verstehen es nicht, die anderen sind Profiteure. Man sieht doch, was die ganzen Spinner (Forentrolle) hier bei EIKE an Schwachsinn produzieren.

20

@Alfred Schlohr #1
Siemens hat sich schon längst ins Ausland abgesetzt bzw. durch Joe Käser seine Geschäftssparten verselbstständigt. Siemens war mal ein Industriebetrieb...Siemens baut sich gerade von einen Inudstriebetrieb zu einen Dienstleistungskonzern = Holding um.
Kraftwerke werden in Zukunft weltweit und vor allen in Asien entwickelt, geplant und auf dem weltweiten Markt angeboten. Siemens oder andere deutsche Industriegrößen sind schon längst nicht mehr auf den Standort Deutschland angewiesen und die deutsche marktwirtschaft feindliche grünsozialistsiche Politik unter einer schwarzen Merkelführung beschleunigt das ganze noch.
BASF und die gesamt Autoindustrie ist NICHT MEHR auf den Standort Deutschland angewiesen. Im Gegenteil! Unter der grünsozialistischen Merkelregierung verliert Deutschland mehr und mehr seine Industrie und verkommt zu einen Armenhaus.
BASF streicht die Segel in Deutschland, die ganze Grundstoffindustrie wird unter diesem CO2 Ablass-Zwang aus EU-Deutschland auswandern.
Die Merkel-Union ist das Problem und der Industrie-Wohlstandsvernichter für das deutsche Volk.
Diese Regierung hat immer noch nicht begriffen, dass Deutschland im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsstandort/Industriestandorten dieser Welt steht. Und ein CO2 Verbot ist hier ein ganz klarer Wettbewerbsnachteil genauso wie das EEG oder die ganze CO2 Klimapolitik!

21

So lange das Fernsehen Lügen verbreitet wird sich nichts ändern.Bevor ich mich selbst informiert haben habe ich auch gedacht Solarzellen etc. sind eine gute Sache.Ich habe das alles auch schon Leuten erkärt und sie haben mir zugestimmt,paar Monate später fanden sie Solarzellen aber trotzdem gut...Diese Gehirnwäsche funktioniert immer.Man denken an die DDT zurück.Nach paar Jahren hatten sie es geschafft das die Verwandten im Westen als Faschisten,Kapitalisten etc waren.Nach paar Monaten bei der NVA machte man aus normalen Menschen Mordmaschinen die auf "Staatsfeinde" die das Land illegal verlassen wollten schiessen wollten.Nein solange die Medien ihren Schwachsinn verbreiten wird nichts geändert werden,denn die Politiker wollen Wahlen gewinnen-nur darum geht es.

22
M. Brunschweiger

#6 Herr Diehl
Sie wissen ganz genau dass der Börsenpreis unter den Herstellungskosten aus den sogenannten „Erneuerbaren“ liegt, die aber die deutsche Volkswirtschaft trägt. Wie viel bekommen Sie denn für den Strom aus Ihrer Solaranlage? 4,9 Cent/KWh? Sie speisen natürlich bedarfsgerecht ein, so dass ich nachts das Licht einschalten kann und im Winter mehr da der Bedarf zu dieser Jahreszeit besonders hoch ist.
Alle Probleme und weiteren Kosten werden den Netzbetreibern zugeschoben, auch wieder von der deutschen Volkswirtschaft getragen. Hier wäre der Begriff externe Kosten wirklich angebracht.
Das wissen Sie alles und Intellektuell überfordert es Sie auch nicht, da bin ich mir sicher, also was ist Ihre Intention?

23

#6: Hans Diehl sagt:
"@ Es würde mich mal interessieren, was der Prof. dazu gesagt hat, da dem doch bestimmt bekannt sein dürfte, dass das „Stromverschenken“ ins Ausland sehr Gewinn trächtig ist.
Siehe hier: http://tinyurl.com/nh9f4j3
Strom: Netto-Exportüberschuss 2013 von 1,95 Mrd. Euro"

Lieber Hansi,

wieder mal ein ganz frecher Post von dir.
Du vergleichst Einkaufspreis (=Beschaffungskosten AUSLAND) aus dem Ausland mit Verkaufspreis ins Ausland.
Was Du geflissentlich verschweigst ist, daß dem Verkaufserlös ins Ausland doppelt so hohe Kosten für die Stromerzeugung im Inland (=Beschaffungskosten INLAND) gegenüberstehen.

Damit auch du es verstehts:
-Ausland tut Strom für 4 Cent erzeugen und für 4,8 Cent verkaufen
-Okovollidiotenblödland tut Strom für 10 Cent und mehr erzeugen und für 5,2 Cent verkaufen.

Und weil die Ökodeppen blöd wie 3m Feldweg sind, meinen sie, sie hätten ein gaaaanz dolllles Geschäft gemacht.

Das wirkliche Geschäft haben aber vorher schon andere in die Hirne der Ökos gemacht...

Wenn du das nicht begreifen tust, frag deinen Pappi oder besser Großpappi.
Und sag Mammi Bescheid Sie soll dich ins Bettchen bringen.
Und wechsle bitte den Kindergarten bzw. die Grundschule zu der du gehst.
Oder geh nicht nur hin, sondern mal rein...

24

Noch was zum brüllen aus SPON
....
Aber weil diese Vorschläge nicht reichen, formulierte die Bundesregierung zusätzlich ein paar kleinere Einspar-Visionen:

So sollen Beamte zum Beispiel künftig dazu animiert werden, mehr Fahrrad zu fahren (minus 300.000 Tonnen CO2).
.....

Das ist Realsatire vom feinsten; Willkommen im Land der bekloppten!

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Ich frage den Autor und auch Herrn Schlohr: Warum weiß der Autor nicht, weshalb dieses EEG nahezu ungebremst weiterläuft? Hat er sich mit diesem Aspekt nicht befaßt? Es sind doch wahrlich nicht die kleinen Anleger, die natürlich drauf gehen bei diesem Geschäft, um die es geht, sondern Banken, Hedgefonds und EZB-gequälte Versicherungen - die werden mittels Steuergeldern ruhig gestellt. Denn sonst wäre dieser Spuk schon längst geveschpert.Mit den niedrigen Zinsen der EZB - das kostet die deutschen Sparer an 200 Milliarden p.a. - wer bekommt denn die? -
stehen die Versicherungen und die privaten Rentenfonds wie der der Lufthansa vor dem Bankrott (der "ewige Zins von ca. 3%" existiert im EUROland nicht mehr. Wer aber profitiert davon? Nun, Herr Draghi, ehemals Goldman&Sachs - die Bank, die seinerzeit zuständig für die Bilanz war, mit der Griechenland in den Euroraum kam - kann es Ihnen sagen - und andere wie Herr Schäuble wissen das auch!).
Und was beschließt unsere wunderbare Bundesregierung heute: CO2-Senkung bis zum es geht nicht mehr - bei uns - aber in Polen etc. geht es munter weiter; Gebäudedämmung - zusätzlicher Subventionswahn a la DDR geht ebenfalls munter weiter, Fahrradwege - ich schlage vor, Herr Gabriel transportiert auf einem Fahrrad - ähnlich wie die Chinesen, die das inzwischen abgeschafft haben - als Fahrradkuli Lasten durch die Republik. Da spart man mindestens ein 100.tel eines LKW. Diese Republik geht vor die Hunde - sie schafft sich ökonomisch ab!

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Zitat aus dem Artikel:
Mein Gegenspieler Jens Strüker, Professor für Energiemanagement an der Fresenius-Universität, würde das Gegenteil behaupten respektive beweisen.
Also drehte ich gleich am Anfang alle rhetorischen Geschütztürme in seine Richtung: Erstens, in Norddeutschland wird schon jetzt an vielen Tagen weit mehr Grünstrom erzeugt als verbraucht; da sowohl Stromtrassen als auch Speicher fehlen, muss er oft massenhaft in Ausland verschenkt oder teuer entsorgt werden.
Zitat Ende.

@ Es würde mich mal interessieren, was der Prof. dazu gesagt hat, da dem doch bestimmt bekannt sein dürfte, dass das „Stromverschenken“ ins Ausland sehr Gewinn trächtig ist.
Siehe hier: http://tinyurl.com/nh9f4j3
Strom: Netto-Exportüberschuss 2013 von 1,95 Mrd. Euro
Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes. In der Gesamtbilanz erzielte Deutschland einen Netto-Exportüberschuss in der Rekordhöhe von 1,95 Mrd. Euro. Dabei kauften die Energieunternehmen den importierten Strom für durchschnittlich 4,9 Cent (ct) pro Kilowattstunde (kWh) ein, im Stromexport wurden mit 5,2 ct/kWh im Mittel deutlich höhere Erlöse erzielt. 

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Die Merkel bräucht nur ein Machtwort sprechen und das EEG wäre Geschichte.
Aber da der Staat/Bundesfinanzminister selbst am EEG über die Steuer den Bürger mit abzockt, wird dies nicht geschehen. Es ist diese Ethik-Merkel-Image Mutti, die dem deutschen Volk schadet und es in einer heuchlerischen Art und Weise weiter am Leben erhält.
Die Merkel-Union ist das Problem!

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Es wird immer wieder behauptet, die Klimakatastrophe interessiere Keinen mehr, das EEG wär schon gescheitert, nur warum geht alles weiterhin in strammen Gleichschritt in die Richtung weiter? Von den Qualtitäts ökosozialistischen Medien ist nur linientreues Gefasel zu hören. Langsam erhoffe ich mi auch einen Mega-Blackout oder rasant steigende Strompreise, das könnte die Klimaschutz-Terroristen demaskieren und manche Lemminge u. U. zum Nachdenken bringen.

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Rainer Hoffmann

Alexander Wendt schreibt:
"Ich weiß, mit Prognosen sollte sich jeder vorsehen. Erst recht in eigener Sache. "

...und sogar NACHWEISBAR(!) gibt es KEINE(!) KLIMA(!)PROGNOSEN (!)

was wir in 110 Minuten im Video hier belegt haben..:

http://tinyurl.com/l34szo4

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Herr Wendt, und trotzdem sind die "Alternativlosigkeit der Energiewende" und die "Klimakatastrophe" so tief und fest in den deutschen Köpfen verankert, dass die Industrie nun wohl resigniert. EON hat eine nachvollziehbare Entscheidung gefällt und damit den deutschen Markt faktisch aufgegeben. Siemens konzentriert seine Anstrengungen auf die Entwicklung "Erneuerbarer Lösungen" für den deutschen Markt, insbesondere für die zahlungswilligen Privathaushalte. Ich teile die Ansicht von Fred F. Mueller, dass der "Point of no return" nun erreicht wurde. Die Frage für mich ist nun nur noch, wie schnell die De-Industrialisierung nun voranschreitet, wieviel Schaden noch angerichtet wird und wann es den dauerindoktrinierten Deutschen dämmert, dass sie nach Strich und Faden verarscht werden. Aber diese Erkenntnis wird sehr lange brauchen, da der gigantische Betrug nicht so leicht zu durchschauen ist. M.E. wird nur noch helfen, wenn die Erde sich abkühlt, wie es von den natürlichen Klimazyklen nach der letzten kleinen Eiszeit um 1650 zu erwarten wäre. Der "Waldsterben"-Schwachsinn endete auch erst, nachdem klar war, dass die Voraussagen der "renommiertesten Experten" nicht eingetreten sind. Ich kann Ihnen versichern, dass es in der Professorenschaft viele widerliche Speichellecker gibt, die ich zutiefst verachte, aber auch viele vernünftige Denker, die den Mund nicht aufmachen, um ihrem Drittmittelgeschäft nicht zu schaden. Herr Limburg weiß, dass ich weiß, von was ich rede.