Unsere Gesellschaft ist grundsätzlich unehrlich

In jüngster Zeit mehren sich die kritischen Stimmen von Klimaforschern. Dass dies immer erst nach Ausscheiden aus ihren akademischen Ämtern erfolgt, hat gute Gründe. Zu stark ist der Druck der Kollegen, die sich als Beutegemeinschaft hinter der ihr zuarbeitenden Politik und den sie unterstützenden grünroten Medien in agressiver Wagenburgmentalität verschanzen. Dabei wird keine Niedrigkeit ausgelassen, wenn es darum geht, gegen Kollegen vorzugehen, die das einträgliche Klimageschäft dieser Beutegemeinschaften stören. Stellvertretende Beispiele sind die Schmutzkampagne des PIK gegen eine Veröffentlichung von Jan Veizer und Nir Shaviv (die inzwischen sogar zum wissenschaftlichen Standard gehört) und jüngst die Angriffe gegen den Meteorologen Lennart Bengtsson. Nun meldet sich der Berner Geologe Christian Schlüchter mit kaum an Deutlichkeit zu überbietender Kritik gegen die Klima-Alarmisten zu Wort. Denn mit „Gesellschaft“ meint Schlüchter zweifellos nicht die Gesellschaft schlechthin sondern die „Gesellschaft“ seiner Klima-Kollegen.


Christian Schlüchter war Forscher und Lehrer an der ETH Zürich, wo er 1990 die Lehrbefugnis erwarb. Von 1993 bis 2012 war er Inhaber des Lehrstuhls für Umwelt- und Quartärgeologie an der Universität Bern. Schlüchter forschte in den Alpen, in der Antarktis, in Neuseeland, auf dem Plateau von Tibet und in der Türkei. Auf der Home Page der Universität Bern werden über 2000 wissenschaftliche Publikationen von ihm aufgeführt (hier).

Der Bund, eine Schweizer Tageszeitung der Stadt Bern, hat ein längeres Interview mit Christian Schlüchter veröffentlicht, das wir nachfolgend in voller Länge veröffentlichen. Wir danken dem Bund für die freundliche Genehmigung für diese Veröffentlichung. Der Artikel des Bund selber ist auch im Internet (hier) aufzufinden. Nun das Interview:

Herr Schlüchter, Sie haben aufgrund der Analyse von Holzfunden im Vorfeld von Gletschern herausgefunden, dass Hannibal bei der Überquerung der Alpen meist durch den Wald, aber nie über Gletscher ging.
Das ist pointiert ausgedrückt. Mit Hannibal wurde ich im Laufe meiner Forschungen aber tatsächlich konfrontiert. Ein Freund sagte mir, dass ich die Öffentlichkeit darauf vorbereiten sollte, vom hehren Bild der Alpen mit Gletschern im Abendrot Abschied zu nehmen – zugunsten einer «hannibalistischen Welt».

Was meinen Sie mit «hannibalistischer Welt»?
Die Waldgrenze lag viel höher als heute, Gletscher gab es kaum. In keinem der detaillierten Reiseberichte aus der Römerzeit werden Gletscher erwähnt.

Den ersten Holzfund machten Sie am Steingletscher im Sustengebiet. Es habe sie «tschuderet», sagten Sie später. Wie haben Sie das gemeint?
Bis in die 90er-Jahre beschränkte sich die Gletscherforschung auf eine Datierung der Gletschervorstösse und Moränenstände. Dabei ging vergessen, was zwischen den Vorstössen geschah. Man kannte nur 50 Prozent der Gletschergeschichte. Und plötzlich stiess ich auf dieses Holz, wenige Meter vor dem Gletscher. Es war zerschlissen, als ob jemand mit einem stumpfen Beil daran gearbeitet hätte. Mir war sofort klar: Das ist ein Dokument, wie man es bisher noch nie gefunden und analysiert hatte. Der Baum musste älter sein als die Kleine Eiszeit (1400 bis 1850). Ich liess ihn umgehend im Labor datieren.

Und wie alt war er?
Knapp über 4000 Jahre alt.

Was haben Sie sich dabei gedacht?
Ich müsse weitere Belege finden. Kurz darauf war ich mit Studierenden im Val Malenco im Veltlin, wo wir auf ein Seelein vor einem kleinen Gletscher stiessen. Das Gewässer wurde gestaut von einer Moräne aus der Kleinen Eiszeit. In deren Erosionsrillen fanden wir zusammengedrückte Sedimente eines weiteren Sees mit organischen Spuren. Diese waren praktisch gleich alt wie das Holz am Steingletscher. Das heisst: Vor der Kleinen Eiszeit gab es bereits ein Seelein, das dann vom Gletscher zugedeckt wurde. Zwei Jahre später fand ich zahlreiche Hölzer am Unteraargletscher. Seither habe ich mehr oder weniger regelmässig weitere Belege gefunden.

Dort, wo heute der Unteraargletscher liegt, war einst grüne Fläche?
Es war eine Landschaft mit einem breiten, verwilderten Fluss. Wir fanden auch viele über 2000-jährige Torfstücke.

Haben Sie je daran gedacht, dass 10’000 Jahre Erdgeschichte neu geschrieben werden müssten?
Nein, nein. Das wäre vermessen. Die holozäne Gletschergeschichte war ja nicht mein primäres Forschungsgebiet.

Aber bis dahin ging man ja von einem Rückgang der Gletscher seit dem Ende der Eiszeit aus?
Ja, mehr oder weniger, mit etwas oszillierenden Gletscherzungen. Man hat sich aber nicht überlegt, was zwischen den Vorstössen geschehen ist. Es hat mich fasziniert, mehr über die Rückzugsphasen der Gletscher zu erfahren.

Die Reaktionen auf Ihre Entdeckungen waren harsch. Der Berner Klimaforscher Heinz Wanner hielt Ihnen vor, aus Holz- und Torfanalysen alleine könne man keine Rückschlüsse auf die Bewegungen der Gletscher schliessen. Dazu brauche es Energie- und Massenbilanzen.
Ich hätte das Holz gar nicht finden dürfen, weil ich nicht zum engeren Kreis der Holozän- und Klimaforscher gehöre. Meine Funde haben daher viele Experten auf dem falschen Fuss erwischt: Jetzt hat ein «Laie» etwas gefunden, was die Holozän- und Klimaforscher hätten finden müssen.

Also ging es bloss um Forscherneid, und die Einwände waren haltlos?
Ich würde das nicht so ausdrücken. Wir hatten am Anfang aber Mühe, Publikationsmöglichkeiten in wissenschaftlichen Zeitschriften zu finden. So mussten wir die ersten Beiträge in methodischen Publikationen unterbringen. Wieso sollte es Massenbilanzen brauchen, wie Wanner sagte? Ein Gletscher geht zurück, wenn die Masse schwindet. Wenn die Masse wieder zunimmt, stösst auch der Gletscher vor. Die Lage der Gletscherzunge ist ein leicht verzögertes Abbild der Massenbilanz.

Haben Sie das Gespräch mit Herrn Wanner gesucht?
Wir haben uns öfters darüber unterhalten. Er hat mir schliesslich anvertraut, dass er aus einem unserer Aufsätze zitiert habe. Das ist eine Ehre für uns.

Sie standen in einem fremden Gärtchen herum?
Das ist etwas zugespitzt formuliert. Ich habe ein Leben lang geforscht, was Gletscher mit ihrer Unterlage machen. Dabei habe ich mir zwangsläufig auch Gedanken über die Gletschergeschichte gemacht. Wir haben zum Beispiel eine andere Datierungsmethode entwickelt als die gängige C-14-Methode, die auf organischen Materialien basiert. Mit unserer Methode kann man das Alter einer geologischen Oberfläche bestimmen.

Das waren die Forschungen an der Felskante des Rhonegletschers beim Hotel Belvédère?
Genau. Diese Publikation hatte für grosses Aufsehen gesorgt. Wir wollten prüfen, ob die vom Rhonegletscher freigegebene Felsfläche schon einmal der kosmischen Strahlung ausgesetzt war. War der Gletscher schon einmal so klein wie heute? Ist das messbar anhand der Isotopen an der Oberfläche des Gesteins? Die Resultate waren klar und eindeutig. Die Felskante war in den letzten 10’000 Jahren während 5800 Jahren eisfrei.

Dann ist der heutige Zustand des Gletschers der Normalfall?
Der Gletscher war mehrheitlich gar noch kleiner. Vorher hiess es bei unseren Publikationen jeweils: «Der Schlüchter ist wieder einmal holzen gegangen.» Nun war klar, dass unsere Forschungsergebnisse sich nicht nur auf die Altersbestimmung von Holz stützten. Von da an konnten wir ungehindert publizieren. Ein Jahr später fanden wir im Vorfeld des Glacier du Mont Miné im Wallis riesige Stämme. Bei der Altersbestimmung konnte festgestellt werden, dass diese Bäume innerhalb eines Jahres gestorben sind. Das war das zweite Mal, dass es mich «tschuderet» hat.

Der Gletscher stiess sehr rasch vor?
Vielleicht wurden die Bäume nicht vom Gletscher direkt, sondern von Murgängen gefällt. Das Todesjahr konnte exakt auf 8195 Jahre vor heute datiert werden. Die Sauerstoffisotope im grönländischen Eis zeigen um 8200 Jahre vor heute eine markante Abkühlung. Damals stiessen die meisten Gletscher in Grönland rasch vor. Unsere Funde am Glacier du Mont Miné zeigten, dass dieses Kälteereignis offenbar auch die Alpen erfasste.

Deshalb kamen Sie zum Befund, dass die Bewegungen der Gletscher vor allem von der Aktivität der Sonne abhängen?
Nein, darauf kam ich schon vorher. Aber von da an konnten unsere Forschungen nicht mehr negiert werden.

Der UNO-Weltklimarat prophezeite 2001, dass die Alpengletscher im Jahr 2100 weitgehend verschwunden sein werden. Ihre Forschungen stehen da quer in der Landschaft?
Ich würde das nicht so formulieren. Wir haben Folgendes gezeigt: Erdgeschichtliche Erwärmungsphasen waren stets intensiv, rasch und von Katastrophen begleitet. Heute befinden wir uns immer noch in einer exponentiellen Zunahme der Erwärmung nach der Kleinen Eiszeit.

Laut UNO-Weltklimarat kommt zusätzlich zur erdgeschichtlichen Erwärmung aber noch die vom Menschen gemachte dazu?
Richtig. Aber es gilt zu bedenken, dass das System extrem dynamisch ist und nicht linear funktioniert. Die Gletscher rücken nicht friedlich vor, bleiben eine Weile liegen und gehen dann zurück.

Warum bewegten sie sich in den letzten 200 Jahren denn viel dynamischer als vorher?
Das trifft so nicht zu. Man kannte früher nur Bruchstücke der Geschichte und wusste nicht, dass das System so dynamisch ist. Mitte des 19. Jahrhunderts war der Höchststand der Kleinen Eiszeit, die Gletscher waren vorgerückt. Dann fielen sie zurück. In den 1980er-Jahren gab es aber erneut Vorstösse.

Der Rückgang Mitte des 19. Jahrhunderts fiel doch mit dem Beginn der Industrialisierung zusammen?
Diese Frage ist bis heute nicht beantwortet: Wieso gingen die Gletscher Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, obwohl der grosse CO2-Anstieg in der Atmosphäre erst später kam? Warum «kippte» die Erde in derart kurzer Zeit in eine Erwärmungsphase? Warum gab es in den 1880er-, 1920er- und 1980er-Jahre wieder Vorstösse? Ein berühmter Klimaforscher liess in den 1980er-Jahren in «Bund» und BZ verlauten, uns stehe die nächste Eiszeit bevor.

Es schleckt aber keine Geiss weg: Der Gletscherschwund ist rasant.
Ja. So katastrophal wie am Ende der letzten Eiszeit. Aber das System funktioniert nicht linear. Früher oder später muss die Klimaforschung die Frage beantworten, warum der Rückgang der Gletscher am Ende der Kleinen Eiszeit um 1850 derart rasch eingesetzt hat.

Das CO2 spielte keine Rolle für den Gletscherschwund?

CO2 spielt eine Rolle. Aber man kann es nicht zur alleinigen Ursache erklären, ohne die Vorstösse der Gletscher in den 1980er-Jahren zu erklären. Zudem müsste man erklären, welche Rolle das CO2 bei den grossen erdgeschichtlichen «Wendepunkten» zum Beispiel vor 115’000 Jahren spielte.

Da gab es ja noch keine Menschen.
Eben. Warum wurde es da kälter? Warum wurde es vor 17’500 bis 18’000 Jahren wieder wärmer? Ich negiere nichts, ich will aber wissenschaftliche Antworten auf diese Fragen.

Sie führen die Gletscherbewegungen auf die Sonnenaktivität zurück. Da müssten wir heute in einer Phase grosser Sonnenaktivität sein.
Auf der Nordhalbkugel sind wir heute in einer Phase mit Abkühlungstendenzen. Trotzdem gehen die Gletscher zurück. Viele sind überzeugt, dass der Mensch dafür verantwortlich ist. Für mich persönlich ist das nicht die zentrale Frage. Unsere Gesellschaft ist grundsätzlich unehrlich. Man spricht immer vom «Hockey-Stick», der eine lange Phase konstanter Temperaturen mit einer exponentiellen Erwärmung in den letzten 100 Jahren anzeigt. Aber es ist eigentlich ein «Double-Stick», weil man auch die Bevölkerungszunahme zeigen müsste. Darüber spricht aber niemand. Der Konnex zwischen Erderwärmung und Bevölkerungszunahme wird nicht gemacht.

Warum ist eine menschliche Ursache der Klimaerwärmung für Sie nicht zentral? Sind Sie ein Zyniker?
Nein, ganz im Gegenteil. Aber wir wissen noch so wenig, wenn wir nicht erklären können, warum die alpinen Gletscher am Ende der Kleinen Eiszeit zurückgingen. Und warum die Kleine Eiszeit überhaupt angefangen hat. Haben die Römer mit Heizen aufgehört, sodass es weniger CO2 in der Atmosphäre gab?

Nach dem Untergang des Römischen Reiches ging es kulturell ja schon etwas bachab.
Das ist jetzt aber auch zynisch. Die Zeit, die wir betrachten, ist doch viel zu kurz.

Beim sogenannten Klimagate vor ein paar Jahren wurde ein Mail eines Wissenschaftlers publik, der schrieb, man müsse die Kleine Eiszeit wegdefinieren.
Genau diese Diskussion berührt mich nicht, weil sie nicht ehrlich ist.

Es geht wohl um Geld.
Es geht auch um Geld für Forschung und Renommee.

Unterstellen Sie den Forschern des UNO-Weltklimarates politisches Kalkül?
Ich wurde einmal aus Versehen an ein Meeting in England eingeladen. Die Diskussion dort war sehr denkwürdig. Sie wurde von jemandem des East Anglia Climate Center geführt, das wegen der publizierten E-Mails im Zuge von «Klimagate» in die Kritik geraten war. Der Gesprächsleiter sprach als eine Art Vater. Er setzte sich auf einen Tisch vor der versammelten Gemeinde und nahm die Messages entgegen. Diese kommentierte er entweder wohlwollend oder ablehnend. Zuletzt ging es um Tipps, wie man welches Gesuch an welcher Stelle für bestimmte Forschungen formuliert. Für mich war es beeindruckend, zu sehen, wie der Gesprächsleiter Informationen gesammelt und selektioniert hat. Mir geht es auch um die Glaubwürdigkeit der Naturwissenschaft.

Die Naturwissenschaft wird korrumpiert?
Viele Naturwissenschafter sind heute Zudiener von Politikern, aber nicht mehr Naturwissenschafter, denen es um neues Wissen und Daten geht. Und das macht mir Sorge. Es gibt in der Geschichte viele Beispiele für das Versagen der Naturwissenschaft, weil der Mut gefehlt hat. Dasselbe gilt auch für andere Disziplinen, aktuell zum Beispiel für die Ökonomie.

Und heute sind wir wieder in einer Situation, in der man gewisse Möglichkeiten im Voraus ausschliesst?
Es gibt schon Fragen, die tendenziell (noch) ausgeblendet werden. Mehr und mehr jungen Forschern wird aber bewusst, dass der Stellenwert der Forschung sinkt, je mehr sie sich der Politik ausliefert.

Laut einem weiteren Berner Klimaforscher, Thomas Stocker, haben wir nur noch die Wahl zwischen einer Erderwärmung um zwei oder um vier Grad. Ist das Hysterie?
Die Erfindung des Teufels war die grandioseste Erfindung, die die Menschheit je gemacht hat. Man kann viel Geld machen, wenn man ihn an die Wand malt. Andererseits wären die möglichen Auswirkungen einer Erwärmung auf eine so komplexe und verwöhnte Gesellschaft wie die heutige gravierend – vergleichbar mit der Situation, die die Völkerwanderung ausgelöst und das Römische Reich zum Einsturz gebracht hat.

Ist es nicht beängstigend, wenn die Gletscher im Jahr 2100 weg sind?
Sie kommen wieder, weil wir auf der Nordhalbkugel noch im Modus der Eiszeit sind. Die Gleichgewichtslinie, also die Linie zwischen Nähr- und Zehrgebiet eines Gletschers, lag zu Zeiten Hannibals mindestens 300 bis 350 Höhenmeter höher als heute. Die Durchschnittstemperatur lag anderthalb Grad über jener von 2005. Erdgeschichtlich ist die jetzige Entwicklung nicht neu.

Gab es in der Römerzeit auch aufgetaute Permafrostböden, Murgänge und gefährdete Verkehrswege?
Murgänge gibt es in der Phase des Übergangs von kalt zu warm. Danach sind diese Böden wieder stabil. Das geht oft vergessen. Unsere Infrastruktur heute ist aber viel verletzlicher als damals.

Die Alpen ohne Permafrostböden wären kein Drama?
Mittelfristig nicht. Kurzfristig ist es für Bauten in diesen Böden dramatisch.

Ist die Wasserversorgung durch den Gletscherschwund nicht gefährdet?
Auf die Reserven der Wasserversorgung hätte das einen Einfluss, da der Gletscher als Speicher entfällt. Auf die Wasserversorgung als solche nicht. Es ist unwahrscheinlich, dass es in den Alpen keinen Niederschlag mehr gibt.

Werden die Kinder Ihrer Enkel dereinst noch Gletscher erleben?
Ich versuche meinen Enkeln zu vermitteln, dass der Mensch nicht der Herr des Universums ist. Ich ermahne sie zu einem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen, zum Beispiel dem Wasser. Man muss nicht jeden Tag duschen. Und ich versuche ihnen zu zeigen, dass sich die Umwelt verändert.

Trotzdem traten Sie als Kronzeuge gegen die Klimaerwärmung in der «Weltwoche» auf.
Ich habe mich nie politisch eingemischt.

Sie traten an SVP-Versammlungen als Gastreferent auf.
Ich habe vor allen Parteien gesprochen – nicht immer über «Eis und Holz».

Nochmals: Was steckt hinter den Gletscherschwankungen? Am Hebel der Veränderungen steht die Sonnenaktivität. Zudem spielen tektonische Bewegungen und die Verschiebung der Jahreszeiten in der Nordhemisphäre eine Rolle. Ein Auslöser können auch Vulkane sein.

Dieser Beitrag erschien zuerst in "Der Bund" 

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11 Kommentar(e)

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1

#10: NicoBaecker sagt:

"Da der Temperaturbegriff mikroskopisch nicht definierbar ist, sind auf dieser Skala weder Dampfmaschine noch Treibhauseffekt noch eine warme Tasse Kaffee erklärbar."

Es ist wirklich nicht zu fassen. Offenbar haben Sie noch nie etwas davon gehoert, wie die Temperatur auf der mikroskopischen Skala definiert ist.

Aus der kinetischen Theorie fuer ideale Gase ergibt sich, dass die absolute Temperatur T proportional zur mittleren kinetischen Energie {Ekin} der Gasmolekuele ist. Das wird im allgemeinen durch die Gleichung

1/2 {mv^2} = 3/2 k T

ausgedrueckt, worin v die mittlere quadratische Geschwindigkeit, m die Molekuelmasse und k die Boltzmann-Konstante sind. Dieser Stoff stammt bereits aus dem 19. Jahrhundert.

Einstein (1917) geht in dem Paragraphen 4 seines Artikel, "Zur Quantentheorie der Strahlung" explizit darauf ein.

Offenbar, Herr Nico Baecker oder wie auch immer Sie heissen moegen, sind Sie nicht mit der Materie vertraut. Woher nehmen Sie eigentlich Ihre Unverfrorenheit her, bekannten Stoff der Physik in Frage zu stellen, und dabei auch noch so zu tun, als haette ich keine Ahnung.

2

Lieber Herr Kramm, #6

„wuerde ich gerne die physikalische Beweisfuehrung erleben, denn nach den Arbeiten von Einstein (1917), Einstein & Ehrenfest (1923), Fowler & Milne (1925) Tolman (1925), Dirac 91927) sowie Milne (1928) sind Absorption und Emission von infraroter Strahlung durch das CO2-Molekuel auf der mikroskopischen Skala reversibel. „

Da der Temperaturbegriff mikroskopisch nicht definierbar ist, sind auf dieser Skala weder Dampfmaschine noch Treibhauseffekt noch eine warme Tasse Kaffee erklärbar.

3

#4: Greg House sagt:

"Für diese Unterstützung sind IPCC, PIK, Bundesregierung etc. dem Herrn Schlüchter mit Sicherheit dankbar."

Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie das herausgegriffen haben.

Mit Bezug auf den Kommentar des Admins,

"Na und? CO2 spielt allein aus physikalischen Gründen eine Rolle. Sie werden von keinem ernsthaften Experten skurrile Auffassungen von der völligen Unwirksamkeit oder gar einer bodennahen Kühlung des CO2 zu hören bekommen."

wuerde ich gerne die physikalische Beweisfuehrung erleben, denn nach den Arbeiten von Einstein (1917), Einstein & Ehrenfest (1923), Fowler & Milne (1925) Tolman (1925), Dirac 91927) sowie Milne (1928) sind Absorption und Emission von infraroter Strahlung durch das CO2-Molekuel auf der mikroskopischen Skala reversibel. Spontane und induzierte Emission erfolgen isotrop. Aber ein Energiegewinn infolge einer hoeheren Absorption kann auf der mikroskopischen Skala nicht nachgewiesen werden.

Da ein Strahlungsgleichgewicht am Oberrand der Atmosphaere, wenn ueberhaupt, nur auf der globalen Skala diagnostiziert werden kann, kann eine Abweichung von diesem Strahlungsgleichgewicht auch nur auf der globalen Skala diagnistizieren. Wenn also z.B. Hansen et al. (2011) eine radiative Imbalance von (0,58 =/- 0,15) W/m^2 fuer die Zeitspanne von 2005 - 2010 diagnostizierten, dabei aber den global gemittelten Eintrag von solarer Strahlung auf Grund des Verwendens einer obsoleten Solarkonstanten um etwa 0,9 W/m^2 zu hoch ansetzten, dann darf man wohl zurecht auf die sich daraus ergebende Diskrepanz hinweisen.

Da die Diagnose von Hansen et al. (2005) ebenfalls auf dem Verwenden einer obsoleten Solarkonstanten beruhte, moechte ich Kopp & Lean (2011) zitieren:

"[23] Instrument inaccuracies are a significant source of uncertainty in determining Earth’s energy balance from space?based measurements of incoming and reflected solar radiation and outgoing terrestrial thermal radiation. A nonzero average global net radiation at the top of the atmosphere is indicative of Earth’s thermal disequilibrium imposed by climate forcing. But whereas the current planetary imbalance is nominally 0.85 W m?2 [Hansen et al., 2005], estimates of this quantity from space?based measurements range from 3 to 7 W m?2. SORCE/TIM’s lower TSI value reduces this discrepancy by 1 W m?2 [Loeb et al., 2009]. We note that the difference between the new lower
TIM value with earlier TSI measurements corresponds to an equivalent climate forcing of ?0.8 W m?2, which is comparable to the current energy imbalance."

Ich moechte darauf hinweisen, dass die Ergebnisse von Hansen et al. (2011) und (2007) zur radiativen Imbalance am Oberrand der Atmosphaere bis auf die Weiterfuehrung der Kurve identisch sind. Auch die Werte von Hansen et al. (2005) weichen nicht sonderlich von denen von 2007 ab. Das ist bemerkenswert, weil Hansen et al. (2007) die Rekonstruktionen der totalen solaren Irradianz (TSI) von Lean (2000) sowie Lean et al. (2002) verwendeten.

Die Unehrlickkeit, die in dem obigen Artikel beklagt wird, laesst sich im Falle von Hansen et al. (2011) sogar belegen. In Abbildung 17, in der die solare Irradianz dargestellt ist, wird suggeriert, dass es vor 1979 nur proxi-Daten gegeben habe. Das ist falsch. Der einzige direkt gemessene Wert der Solarkonstanten stammt von Laue & Drummond (1968). Er lag bei 1361 W/m^2. Die Messungen wurden mit Hilfe einer X-15 vorgenommen, die auf ueber 80 km ueber Meeresniveau aufstieg. Raschke et al. (1973) bestimmten die Solarkonstante an Hand von Nimbus3-Daten und erhielten 1361,2 W/m^2. In dieser Abb. 17 wird zudem suggeriert, dass SORCE data erst ab 2010 existieren. Das ist auch falsch, denn SORCE/TIM wurde bereits 2003 gestartet. Seit Butler et al. (2008) ist bekannt, dass die Messungen von SORCE/TIM eine Solarkonstante von etwa 1361 W/m^2 liefern. Butler war ein Kollege von Hansen bei der NASA. Dlugi und ich haben in einer Arbeit von 2010 auf die Werte von SORCE/TIM hingewiesen. Nach Kopp et al. (2012) wird dieser Wert mittlerweile von drei verschiedenen Satellitensysteme bestaetigt.

Die ersten Hinweise auf einen Wert von 1361 W/m^2 gehen allerdings auf Houghton (1951) zurueck. Dieser Wert beruht auf V2-Aufstiegen. Nimmt man nun die Rekonstruktion der TSI von Lean (2010) zur Hand, so ergibt sich, dass sich die Solarkonstante praktisch seit Houghton (1951) nicht geaendert hat. Der langjaehrige Wert der Solarkonstanten, wie er vom Smithsonian Istitute 1952 veroeffentlicht wurde, lag um etwa 4 W/m^2 niedriger. Von daher erscheint es merkwuerdig, dass im Jahre 1956 ploetzlich ein Werte von etwa 1380 W/m^2 propagiert wurde. Bei einem solchen Wert war eine radiative Imbalance am Oberrand der Atmosphaere garantiert.

Anzunehmen, dass die Erdoberflaeche durch CO2 in der Atmosphaere gekuehlt wird, mag skurril erscheinen. Die Annahme, dass CO2 zur Erwaermung der Atmosphaere beitraegt, ist kein Iota weniger skurril.

4

# 4 Admin

Wieso übernimmt man bei EIKE den Unsinnsbegriff "anthropogenes CO2?

Die Wirkung des CO2 an sich auf das choatische System "Klima" ist völlig unklar - oder weiß man bei EIKE Eindeutiges?
Warum dann in diesem Nebel des Unwissens das Verkomplizieren durch den heimtückischen Hinweis auf den Menschen?

5

Sehr geehrter Herr House,
was erwarten Sie von dem Admin, wobei ja leicht zu erraten ist, wer sich in diesem Falle dahinter verbirgt und der ein ausgewiesener Treibhausvertreter ist. Bemerkenswert ist doch nur, daß derjenige alle, die nicht seine Auffassung teilen, also auch einen ausgewiesenen Experten wie Prof. Kramm zu einem Nichtfachmann machen.
MfG

6

#4 Admin: "Na und? CO2 spielt allein aus physikalischen Gründen eine Rolle. Sie werden von keinem ernsthaften Experten skurrile Auffassungen von der völligen Unwirksamkeit oder gar einer bodennahen Kühlung des CO2 zu hören bekommen. Es geht darum, wie groß die klimawirksame Rolle des anthropogenem CO2 ist. Bis jetzt ist sie noch nie gemessen oder gar direkt/indirekt nachgewiesen worden. Das sollte eigentlich ausreichen."
===============================================

Wenn ein, sagen wir, normal entwickelter Politiker oder Journalist diese Argumentation liest, der selbst auf den Klimaschwindel hereingefallen ist, dann wird im sofort der Widerspruch zwischen "es gibt den Effekt" und "er ist nie nachgewiesen worden" auffallen. Zweitens, er wird sich an ganz konkrete Zahlen erinnern, die die Presse und "Klimawissenschaftler" zu diesem Effekt immer wieder liefern. Daher bleibt der Klimaschwindel von dieser Argumentation unberührt und Warmisten freuen sich riesig.

Das mal ohne auf die Einzelheiten des physikalisch unmöglichen "Treibhauseffektes" einzugehen.

7
Katrin Meinhardt

#1
#3

Sehr geehrter Herr H. R. Vogt,

ich sehe mich, durch die unglückliche und falsche Einschätzung, des verehrten Herrn Admin, genötigt, etwas klarzustellen. Zu keiner Zeit habe und würde ich mich über Sie auch nur im Entferntesten lustig machen wollen, oder gar Sie auslachen wollen, noch sonst was. So etwas tue ich nicht, habe ich nie (!) getan und ich habe so etwas ganz sicher nicht nötig.

Und ganz sicher, absolut sicher, ist das, was ich schrieb, alles andere als Unsinn. Und natürlich steht es nur im Zusammenhang mit Ihrem genannten sinngemässen Zitat über das von Ihnen bestellte Buch. Wenn dies nicht erlaubt sein sollte, bei allem gebührenden Respekt, dann werfen sich ganz andere Fragen auf. Ich kenne gewisse Fachbereiche sehr gut und weiss wie unsere Universitäten ticken. Dies steht ausser Frage. Das wäre ja noch schöner. Daher, ich hoffe und bin sehr sicher, dass Sie das nicht so gesehen haben können, jedenfalls nicht in der vom verehrten Admin aufgefassten Weise, die nur einem Irrtum unterliegen kann.

Die kleine Geschichte, aus 2 Sätzen bestehend, soll etwas sehr wichtiges aufzeigen. Auch dies ist alles andere als Unsinn. Sie stammt aus der Wissenschaft und Feinheiten sind und bleiben wichtig und lassen sich in keine Dissertation formen. Niemals. Absolut unmöglich.

Und ja, einem Lateiner würde dies niemals widerfahren. Das ist und gilt als sicher.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.:
Wenn einer hier beledigt sein sollte, dann bin ich wohl eher das Ziel. Daher, die höfliche Aufforderung, an den gleichen verehrten Admin, sich zu korrigieren, weil diese Tatsachen nicht umzustossen sind, und allein der Autor wissen kann, was damit gemeint war. Vielleicht hätte ich mehr dazu sagen sollen. Okay. Aber Ihre Kritik greift ins Leere. Wenn dies nur ein Vorwand sein soll(te) um mich zu sperren, dann, es steht Ihnen frei. Wie auch immer Sie sich entscheiden sollten, Ihre Argumentation ist in jeglicher Ausführung unzutreffend. Und wenn hier in diesem Forum Leute gesperrt werden sollten, dann sicherlich nicht meine Wenigkeit. Ich bin immer höflich gewesen und respektvoll. Und wenn ich mich wehre, dann gegenüber Leuten, die zuerst auf fieseste Art andere durch den Kakao ziehen oder sehr wohl persönlich und unfair werden und argumentieren.

Verehrter Admin, wenn eines sicher ist, dann dass diese die als Buch erschienene Dissertation und vom verehrten Herrn Vogt bestellt, nichts wirklich Neues bringt, bringen kann. Allein das Wort "Alpha-Journalist" und andere Formulierungen deuten darauf hin, es muss sich wohl um ein Skandal handeln. Es steht jedem Menschen frei dies anders zu sehen. Und was ist mit meiner Auffassung? Ist diese unfrei? Ist das Toleranz? Die neuartige?

Wenn also der Kommentar vom verehrtern Herrn Vogt in Ordnung war, und ich (!) habe dagegen nichts einzuwenden, ich kenne mich in der Wissenschaft sehr gut aus, dann ist Ihre Kritik an meinem Kommentar? Unvollständig? Nicht nachvollziehbar? Inhaltlich nicht genau?

Ich bin fassungslos. Wenn wertvolle Menschen wie der verehrte Dr. Paul hier, in einem anderen Beitrag, in diesem Forum, auf dümmste und unwissenschaftlichste Weise, wiederholt (!), durch den Kakao gezogen wird, da wird nicht ein Pieps gesagt, ganz davon abgesehen, dass es die betreffenden Menschen gänzlich und für immer disqualifiziert. Werden jetzt die Bösewichte geschützt? Ich frage, lediglich. Den Schuh werde ich mir niemals anziehen.

Verehrter Admin, es war und kann kein Unsinn sein. Ich hoffe, für Sie selbst, dass Sie es zurücknehmen. Ihr Urteil sagt sicherlich nichts über mich aus. So leid es mir tut. Suchen Sie in allen (!) meinen Beiträgen, bis heute, und zeigen Sie mir, ein einziges Mal, wo ich Unsinn geschrieben haben soll. Sie werden nicht eine einzigen Beleg finden können. Nicht von mir.

8

Christian Schlüchter: "CO2 spielt eine Rolle."
====================================

Für diese Unterstützung sind IPCC, PIK, Bundesregierung etc. dem Herrn Schlüchter mit Sicherheit dankbar.

9
Katrin Meinhardt

#1: H. R. Vogt

Durch kluges und mit klugen Fragen hätten Sie mehr erreichen können. Sie sollten sich lieber ernsthafte Sorgen um diese Universität machen, die dafür auch noch Dissertationen verleiht. Nichts wirklich Neues. Macht und Geld sind nicht gefährlich. Nicht wirklich. Stattdessen sollten sie den Medienwissenschaftler anrufen und ihn fragen, ob er Altgriechisch und Latein beherrscht. Für die Schärfe des Verstandes. Viele Fachbereiche sind verseucht. Und niemand vermag mehr zu helfen. Sie wird aus Stolz abgelehnt.

Mit sehr freundlichen Grüssen

P.S.: In der Zwischenzeit erzähle ich Ihnen eine kleine Geschichte, die einen Satz lang ist. Jemand (ein Mensch) hält ein Messer in der Hand. Dann geht die Geschichte weiter. Es gibt zwei Varianten, die sich ausschliessen. 1. Der Mensch befindet sich in der Küche. 2. Der Mensch ist im Schlafzimmer.

10
Rainer Hoffmann

Prof. Christian Schlüchter ist auch in diesem markanten TV-Ausschnitt zu sehen:

In dem obigen TV-Bericht ist womöglich das Holzstück zu sehen, was Schlüchter auch in dem jetzigen BUND-Artikel erwähnt...

11

Habe mir gerade ein Buch bestellt, von dem ich mir auch einige in diesem Zusammenhang einige relevante Erklärungen erhoffe.
Über diese Buch ist im WWW u.a. zu lesen:
“Die „Meinungsmacht“, so die These der kürzlich als Buch erschienenen Dissertation des Medienwissenschaftlers Uwe Krüger, liegt dann nicht bei einem einzelnen Machthaber (zum Beispiel der Staatszensur), sondern verteilt sich auf Netzwerke einflussreicher Eliten, in die auch meinungsbildende „Alpha-Journalisten“ eingebunden sind. Letztere werden natürlich nicht erpresst oder anderweitig dazu gezwungen, bestimmte Meinungen zu vertreten, sondern von den Eliten in Politik und Wirtschaft „kognitiv vereinnahmt“. Journalisten nehmen etwa an Veranstaltungen der „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ oder der „Atlantischen Initiative“ teil und geraten dadurch in ein Milieu, dessen Deutungen sie übernehmen. Um diese These plausibel zu machen, müsste sowohl die inhaltliche Übereinstimmung der von den Journalisten vertretenen Positionen mit jenen der Eliten als auch ihre Einbindung in persönliche Netzwerke gezeigt werden können.“

PS
Den BUND werde ich nun wohl öfters online lesen.
FAZ und Spiegel reichen wirklich nicht aus, um sich einigermaßen objektiv zu informieren.
Und das deutsche Staatsfernsehen sollte man eh nur noch nach Mitternacht einschalten.
Gestern Abend war bei Markus Lanz Bernd Lucke eingeladen. Dabei war mal wieder ziemlich klar zu erkennen, in wessen Auftrag auch dieser TV-Moderator agiert.