Klimawandel in Deutschland: Real sinken seit 25 Jahren die Temperaturen

Kowatsch, Kämpfe, Leistenschneider
Teil 1: Der historische und aktuelle Temperaturverlauf und die Entwicklung der CO2- Konzentration
Entgegen den Verlautbarungen lautstarker Minderheiten, wie sie z.B. im PIK-Potsdam zusammengefasst sind, haben wir in Deutschland (und der Welt) keine steigenden, sondern sinkende Temperaturen. Verschleiert wird dies teilweise durch den Wärmeinseleffekt, der Temperaturvergleiche ohne entsprechende Korrektur, sinnlos macht. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen stellt sich dann die Frage, warum besonders in Deutschland seit über 20 Jahren über die drohenden Gefahren eines sich immer weiter verstärkenden Klimawandels berichtet wird und die Politik sich als Hauptmotor dieser Berichterstattung zu erkennen gibt. Hiobsbotschaften von selbst ernannten und teuer bezahlten Klimawissenschaftlern überschlagen sich von Jahr zu Jahr, von den Medien willfährig und kritiklos nachgebetet. Städte und Gemeinden werden aufgefordert und mit Geldern gelockt, gegen die bereits begonnene und sich angeblich von Jahr zu Jahr verstärkende Erderwärmung anzukämpfen.

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„Kampf dem Klimawandel“ heißen die Parolen, unter denen dann gegen den vermeintlichen Feind, das vom Menschen erzeugte Kohlendioxid vorgegangen wird. Dieser vermeintliche Klimaschädling CO2 muss mit allen finanziellen Mitteln bekämpft werden. Wo die herkommen, ist auch klar, siehe nur die immer weiter steigenden Stromkosten. Viele Wissenschaftler und Heilsbringer, bis hinunter zu den Klimabeauftragten der Gemeinden, haben sich hier bequem eingerichtet und leben gut von unseren Steuermitteln und Abgaben, ohne jemals für die Gesellschaft auch nur den geringsten Mehrwert zu erbringen, im Gegenteil, unserem Land Schaden zufügen. Unser Bericht wird zeigen, dass sowohl der staatlich verordneten Abzocke (insbesondere der EU) und den IPCC-Behauptungen jedwede reale Grundlage fehlt und deren Klimawissenschaft, als Pseudowissenschaft zu bezeichnen ist, wie sich der Physik-Nobelpreisträger Ivar Giaever ausdrückte. 

Wie sieht nun die Wirklichkeit der angeblich von CO2 verursachten Erwärmung aus? Soll sich die Menschheit doch bereits mitten in der Erwärmungsphase befinden, zumindest wird dies regelmäßig von den gut bezahlten Erwärmungswissenschaftlern verkündet.

Die letzten Jahrhunderte

Nur aus Zentralengland liegen einigermaßen zuverlässige Temperaturaufzeichnungen für mehr als 350 Jahre vor. Diese wurden unter dem Kürzel CET (Central England Temperature Records) bekannt. Zu Beginn der Aufzeichnung herrschte die „Kleine Eiszeit“ (die kälteste Epoche der letzten 2.000 Jahre), die nach heutigem Kenntnisstand durch eine außergewöhnlich geringe Sonnenaktivität („Maunder- Minimum“, es waren über längere Zeiträume keine Sonnenflecken zu beobachten) verursacht und eventuell durch stärkere Vulkanausbrüche verstärkt wurde. Im 18. Jahrhundert war dann eine leichte Erwärmung zu verzeichnen. Doch mit dem „Dalton- Minimum“, einem erneuten Einbruch der Sonnenaktivität, und zeitweise verstärkt durch den schweren Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora 1815 („Jahr ohne Sommer“ 1816) sanken die Temperaturen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts erneut, bevor dann die oft als „Beginn einer Klimakatastrophe“ fehlgedeutete Erwärmung einsetzte:

 

Abb. 1 :Temperaturgangreihe Zentralenglands von 1659 – 2008 (Quelle, Prof. Ewert, EIKE). Kein Trend erkennbar. Auch kein Ansteigen der Temperaturen auf ein noch nie dagewesenes Niveau, wie so gern immer von den Warmisten der sog. Klimaforscher verkündet wird. Anmerkung: Im ausgeglichenen Seeklima Englands zeichnet sich der Höhepunkt der Kleinen Eiszeit etwas weniger deutlich ab.

Dass sich das Klima in Europa in den letzten Jahrzehnten lediglich von dieser kältesten Epoche der letzten 2.000 Jahre erholt hat, zeigt hingegen die folgende Langzeitbetrachtung.

Abb. 2, Quelle: Prof. Augusto Mangini aus Wiener Zeitung. Prof. Augusto Mangini (Universität Heidelberg) hat in Zusammenarbeit mit Prof. Spötl von der Universität Innsbruck Stalagmiten der Spannagel-Höhle (Tirol) ausgewertet. Mittels weiterer Proxys (13C, Strontium, Barium, Yttrium, Blei, Schwefel sowie ins Meer gespülte Sedimente) hat das Forscherteam seine Temperaturreihen abgesichert, so dass aus Sicht von Mangini et al. die Temperaturwerte (blaue Kurve) genauer, als mit Vergleichsmethoden (rote Kurve) angegeben werden konnte. Dabei fällt auf, dass die Temperaturwerte sehr viel variabler sind, als vom IPCC ausgewiesen. So stieg im 4. Jahrhundert n.Chr. die Temperatur um 1,6°C in 120 Jahren. Hierzu ist der heutige Temperaturanstieg von 0,8°C im 20. Jahrhundert vergleichsweise gering. Aber auch bei Schönwiese (rote Kurve) ist deutlich zu sehen, dass das heutige Temperaturniveau vergleichsweise niedrig und als „Erholung“ des Kälteeinbruchs der Kleinen Eiszeit zu betrachten ist. 

Die letzten 25 Jahre

Seit 1850, dem Ende der Kleinen Eiszeit wurde es also langsam wärmer. Das war auch gut so. Denn die Kleine Eiszeit war eine harte Zeit für die Menschen. Doch wie verhielten sich die letzten 25 Jahre? Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach (DWD) unterhält ein Netz von gut 2.000 Messstationen und veröffentlicht regelmäßig die Temperaturwerte Deutschlands. Und die zeichnen ein ganz anderes Bild als uns von PIK und CO. vermittelt wird. Keine Spur einer durchgehenden sich ständig fortsetzenden Erwärmung. Seit 25 Jahren gibt es keine Erwärmung mehr:

 

Abb. 3: In den letzten 25 Jahren sind die gemittelten Temperaturen in Deutschland nahezu konstant geblieben. 1988 betrug die Jahrestemperatur 9,1°C, genauso wie 24 Jahre später, im Jahre 2012. 1989 war sie 9,5 Grad und 2013 nur noch 8,7 Grad, deswegen die fallende Tendenz. Dazwischen gab es Phasen von leichten Abkühlungen, aber auch Erwärmungen. Derzeit liegt wieder ein Abkühlungstrend vor. Die Datenreihe des DWD (gezeichnet nach den Originalangaben des DWD) zeigt vielmehr, dass es keine konstanten Temperaturen und schon gar keinen konstanten Aufwärtstrend gibt.

1. Ergebnis:

Die Wiedererwärmung Deutschlands und Europas nach der Kleinen Eiszeit (1450 bis 1850) fand um 1998 ein vorläufiges Ende. Da die Temperaturen seitdem fallen, sind wir wieder bei den Temperaturen wie vor 25 Jahren angekommen.

Somit gilt: Seit 25 Jahren gibt es neben einem üblichen Auf und Ab keine weitere Erwärmung mehr.

Die letzten 17 Jahre

Wie sieht der aktuelle Trend aus und wohin geht der weitere Trend? Hierzu analysieren wir die DWD-Daten:

Das Jahr 1997 wird beim DWD mit 8,9°C und 1998 mit 9,1°C in der Statistik geführt und 2013 war mit 8,7°C unwesentlich kälter.

Ob der Trend nach oben oder nach unten geht, darüber entscheiden die Jahre dazwischen. Ab 1997 stiegen zunächst noch die Temperaturen bis zur Jahrtausendwende. Das Jahr 2000 war laut DWD-Statistik das wärmste Jahr in Deutschland in den letzten 150 Jahren. Das haben wir uns vom Deutschen Wetterdienst auch schriftlich bestätigen lassen: „Weltweit war 1998 das wärmste Jahr und in Deutschland ist es das Jahr 2000. Das ist kein Geheimnis und das darf auch jeder wissen.“ Doch seit diesem Temperaturwendepunkt zur Jahrtausendwende waren alle Jahre kälter, und das bedeutet für die Statistik einen abnehmenden Trend.

 

Abb. 4:  Die Deutschlandtemperaturen der letzten 17 Jahre. (Quelle: DWD-Werte Offenbach) Die in Excel errechnete Trendlinie sinkt um 0,4°C in den letzten 17 Jahren. Vorhergesagt war eine Erwärmung um denselben Betrag.

2. Ergebnis:

In den letzten 16/17 Jahren wurde es kälter, nicht nur in Deutschland. Anstatt der weiteren postulierten Erwärmung, zeigt die Temperaturtrendlinie in den letzten 17 Jahren eine Abkühlung von 0,4°C. Somit ist die immer wieder gehörte und insbesondere in Schulpropagandabüchern propagierte Aussage, besonders in den letzten Jahren sei es wärmer geworden, grundsätzlich falsch.

Und das Kohlendioxid?

Während des ganzen Zeitraumes ist das angebliche klimaschädliche CO2, das die Ursache der Erwärmung sein soll, die aber gar nicht stattfindet, weiter gestiegen. Das zeigt Abb. 5, die verkleinert in die vorigen Abbildungen eingearbeitet ist.

Vor 25 Jahren betrug die CO2-Konzentration der Atmosphäre nach berechneten Daten der Station auf dem Mauna Loa knapp 0,035%, während sie momentan bei ca. 0,040% liegt. Bei so geringen Konzentrationen verwenden die Naturwissenschaftler die Einheit ppm (1 ppm = 1 Millionstel). Wir haben also in den letzten 25 Jahren einen CO2-Anstieg in der Atmosphäre von 50 ppm. Dieser CO2-Anstieg hat aber keine steigenden Temperaturen bewirkt, diese sind vielmehr gefallen.

 

Abb. 5: Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Luft, gemessen auf dem Mouna Loa. Dieses Jahr sollen bereits kurzfristig Konzentrationen von 400 ppm gemessen worden sein. 400ppm wären 0,04% CO2-Anteil in der Luft. (ppm = parts per million)

3. Ergebnis:

Die Kohlendioxidkonzentration ist gestiegen, die Temperaturen sind gefallen.

Somit steht fest: Das Kohlendioxid hat auf den Temperaturverlauf der Luft keinen Einfluss, bzw. er ist nicht messbar, was in der Praxis aufs Gleiche hinausläuft. Die Temperaturen der Erde werden von anderen Faktoren, in der Hauptsache von der Sonnenaktivität gesteuert. Was nun nicht wirklich verwundern kann, da die alleinige Energie von der Sonne stammt (der geringe Anteil, 0,02% aus dem Erdinnern, sei hier vernachlässigt). Weiteren Einfluss haben die kosmischen Strahlung, sowie, zeitlich begrenzt (siehe Pinatubo) Vulkanausbrüche und aus den v.g. Einflüssen  resultierenden kurz- mittel- und langfristigen Schwankungen der Intensität der Meeresströmungen, der Häufigkeitsverteilung bestimmter Großwetterlagen und weiterer natürlicher Faktoren. Demnach ist es abenteuerlich, wenn behauptet wird, CO2 habe irgendeinen erkennbaren Einfluss auf die Temperatur. Wie Abb. 6 zeigt, ist genau das Gegenteil der Fall, die Temperatur hat Einfluss auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre. Dies kann wiederum nicht verwundern, weil der überwiegende Anteil von CO2 in Gesteinen und im Meer gebunden und deren Aufnahme temperaturabhängig ist. Will heißen, bei Erwärmung gast CO2 aus Meerwasser und Böden aus (Abb. 6).

 

Abb. 6 zeigt den aus Eisbohrkernen gewonnenen Zusammenhang zwischen Temperaturerhöhung und CO2, ermittelt von drei unabhängigen Forscherteams. Sie belegt, dass die Aussage, CO2 würde die Temperatur erhöhen, falsch ist, weil zuerst die Temperaturerhöhung auftritt und danach erst der CO2-Gehalt steigt. Da der postulierte Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur logarithmisch ist, belegt die Abbildung weiter – sie zeigt eindeutig lineares Verhalten, dass es sich nicht um eine CO2-induzierte Erwärmung handeln kann, sondern um eine CO2-Ausgasung. Diese ist linear!

Die vier folgenden Teilabbildungen (in Abb. 7 zusammengefasst) zeigen den jahreszeitlichen C-Emissionsunterschied der Landfläche zwischen den Monaten Januar, April, Juli und Oktober.

 

Abb. 7 zeigt die Veränderung der C-Emissionen im Januar, April, Juli und Oktober. Die Datenerfassung erfolgte in einem 0,5°-Raster, Quelle: (http://cdiac.ornl.gov/epubs/db/db1015/db1015.html). Sie zeigt, dass die C-Emissionen im Rhythmus der Jahreszeiten schwanken, wie die Mauna-Loa-Kurve und zum anderen, dass CO2 verstärkt durch Wärme ausgast.

Vor allem die Schulbücher müssen von der Unwahrheit entrümpelt werden, CO2 habe Einfluss auf das Klima. Die allermeisten Schüler haben, wie die vorherigen Abbildungen nach Daten des DWD belegen, in ihrem Leben noch gar keine Erwärmung erlebt.

4. Ergebnis:

CO2 hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Temperatur.

Anstatt in unsinnigen Klimaschutz zu investieren – allein das Wort ist schon eine Zumutung, da Klima vom Sinn her Neigung bedeutet und meteorologisch Mittelwerte darstellt und es unsinnig ist, Mittelwerte zu schützen – sollte besser in Naturschutz investiert werden. Allen voran, muss ein Stopp und der Abriss unsinniger Windräder angegangen werden, da diese nicht nur, wie dies jüngst Oskar Lafontaine formulierte, ganze Landstriche verschandeln, sondern auch zig-tausendfachen Tod für Vögel und Fledermäuse jedes Jahr bedeuten. Umweltschonend sind nur solche Energieerzeugungsanlagen, die den geringsten Flächenbedarf und den höchsten Wirkungsgrad haben und dies sind nun einmal Kohle- und Kernkraft. Bei einer Energiedichte z.B. Kernenergie zu Windenergie von 100 Millionen zu 1 !!, braucht nun wirklich, jedwede ideologische Betrachtung abgelegt, nicht weiter darum gestritten zu werden, welche Energiegewinnung für ein modernes Land, mit seinem Anspruch auf modernste Techniken, die sinnvolle darstellt und die umweltverträglichste ist. Sicherlich nicht die des Mittelalters, mit ihren Windmühlen. Wie unsere Industrie, der Säule unseres Wohlstandes, angesichts der immer weiter steigenden Energiekosten, sinnlosen Klimaauflagen und der damit immer größer werdenden Kostenschere zu unseren Konkurrenten im Ausland weiter unseren Wohlstand garantieren soll, wird immer schwieriger und ist zusehends gefährdet und damit Millionen von Arbeitsplätzen.

So sind weiter der „Energiepflanzenanbau“ für die Faulgasanlagen mitsamt dem starken Gift- und Düngereinsatzeinsatz nicht umweltverträglich, sondern wirken sich meist naturzerstörend aus. Außerdem ist der Wirkungsgrad der „Biotreibstoffe“ äußerst gering. Bei der Berücksichtigung der gesamten Prozesskette, von der Saatbettbereitung bis zum fertig extrahierten und aufbereitetet „Biotreibstoff“ oder Faulgas, muss annähernd so viel Energie eingesetzt werden, wie am Ende im fertigen „Biotreibstoff“ zur Verfügung steht. Rechnet man die Umweltzerstörung, die Vergiftung der Böden und des Grundwassers durch Pestizide, und die Vernichtung von Anbauflächen für die Nahrungsmittelproduktion (Preissteigerungen für Nahrungsmittel wegen der Konkurrenz durch „Biotreibstoffe“ sind besonders für die ärmsten Länder ein wachsendes Problem!) mit ein, wird klar, dass „Biotreibstoffe“ ungeeignet sind, die Energieprobleme der Menschheit zu lösen. Dies können nur Energieträger, mit einer hohen Leistungsdichte. Denn die Physik setzt die Maßstäbe, nicht irgendwelche Ideologien.

Es wird höchste Zeit, den Umwelt- und Naturschutz anstelle eines fragwürdigen, wissenschaftlich nicht konsensfähigen Klimaschutzes in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen. Saubere Luft, sauberes Wasser, ein intaktes Ökosystem kommen den Menschen heute und zukünftig zugute. Natur- und Umweltschutz ist deshalb ein konsensfähiges Ziel. Wie ideologisch vermessen muss man sein, um der Natur ein „2-Grad-Ziel“ vorzugeben.

5. Ergebnis:  

Anstatt Klimaschutz, sollte der Natur- und Umweltschutz das Kriterium sein, nach welchem wir uns richten. Klimaschutz gibt es nicht. Klimaschutz ist eine Erfindung der Lobbyisten, die sich im Weltklimarat zusammengefunden haben. Klimaschutz ist ein Geschäftsmodell und bringt denen Geld, unser Geld, die ihn propagieren.    

Dr. Hartmut Bachmann war dabei, als der Club der Lobbyisten mit dem gezielt gewählten Namen Weltklimarat gegründet wurde. In seinen Schriften und Büchern legt er deren Machenschaften offen. Siehe: http://www.klima-ueberraschung.de/     

Teil 2, Deutschlandtemperaturen unter Berücksichtigung des Wärmeinseleffekts in Kürze

Raimund Leistenschneider, EIKE

Stefan Kämpfe, Weimar

Josef Kowatsch, Hüttlingen

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79 Kommentare

  1. @#78
    Lieber Herr Ulf …
    Wenn man sich Ihren link ansieht, so stellt man fest, dass da den Klimarealisten viele unsinnige Aussagen zugeschustert werden, die Sie hier bei EIKE nicht finden. Mit Ausnahmen natürlich.
    Aber über die anderen Punkte wird hier doch ausgiebig diskutiert.
    Ich denke, niemand hat hier etwas dagegen, wenn Sie sich an den Diskussionen lebhaft beteiligen!

  2. Hallo,
    ich versuche grade durch Recherche zu einer eigenen Menung zum Thema Klimawandel zu kommen. Die Seite http://www.klimafakten.de/behauptungen scheint jede IHRER Behauptungen zu widerlegen. Das Sinken der Temperaturen an einigen Orten wie Deutschland soll ein Ergebnis der Erwärmung an anderen sein (z.B. durch Abschmelzen von Gletschern, die dann andere Orte abkühlen). Es wird dort auch das Ausmaß des Einflusses der Sonne widerlegt, die Kurve ist seit Jahren nicht mehr kongruent zum Wärmeverlauf. Zu CO2 wird dort eine schöne Analogie vorgestellt: Der natürliche CO2 Zyklus ist wie das zeitgleiche Zulaufen und Abfließen von Wasser in einer Badewanne. Wenn man nur ein wenig den Zulauf erhöht (durch Industrie verursachte Zunahme an CO2) dann läuft die Wanne über. Jetzt, nach intensivem Lesen stellt sich mir die Frage: Gibt es noch irgendeine Behauptung von Klimawandel-Skeptikern, die nach dem Durcharbeiten der oben genannten Seite weiterhin Bestand haben? Ich bin da ergebnisoffen, jedoch zur Zeit vollkommen Überzeugt von den Argumenten eines menschengemachten Klimawandels.

    Noch eine Frage zur Kernenergie: Sind die Kosten für die in Ihrem PDF angeführte „Jahrtausendelang notwendige Endlagerung des Atommülls“ -selbst wenn diese verkürzt wird- eigentlich in den echten (!) Preis für Strom aus Atomkraft eingerechnet?
    Oder nutzen wir nur die Vorteile und überlassen die Kosten unseren Nachfahren? Wurde nicht auch die Kernenergie über alle Maßen finanziell gefördert?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Die angegebene E-Mail Adresse ist valide.
    Vielen Dank, Ulf.

  3. @Admin:
    „Sie posten im Teil 1. Teil 2 wurde heute freigeschaltet. Sie finden ihn hier:http://tinyurl.com/ks6ykt4
    mfG
    Admin“

    Ihr Link verweist – genau wie der auf der Startseite – auf den 1. Teil, dem, in dem wir gerade sind:

    „Teil 1: Der historische und aktuelle Temperaturverlauf und die Entwicklung der CO2- Konzentration“

  4. @Kommentar:

    Sie posten im Teil 1. Teil 2 wurde heute freigeschaltet. Sie finden ihn hier:http://tinyurl.com/ks6ykt4
    mfG
    Admin

    Ich würde sagen, Sie haben ein kleines Problem mit dem Blog-Modul. Wenn die URL von einem Artikeln allein durch dessen Überschrift bestimmt wird, kann die Datenbank zwei Artikel mit derselben Überschrift nicht voneinander unterscheiden. Typo3 bekommt dann beide Artikel von der Datenbank zurück postet aber nur einen davon. Deswegen können wir den Teil 2 nirgends lesen und gelangen immer wieder auf Teil 1 egal wo man hinklickt.

  5. @41:
    „Übrigens: für die Homogenisierung von T Reihen sind „Wetterlagen“ „einzelne Tage“ so was von unwichtig, dass ich bei meiner Vermutung bleibe: sie haben von Klimatologie bestenfalls wenig Ahnung.“

    Das ist genau der Fehler! Wer Wetterlagen oder einzelne Tage bei der Homogenisierung alle über einen Kamm schert, verliert genau die Information, die er sich erhofft, oder auch nicht, wenn er gar nicht wissen will, wie das Klima im Detail überhaupt funktioniert, weil er schon seinen Standpunkt hat.

  6. In der groben Grundaussage könnte man dem Beitrag zuzustimmen, das interessante Thema hätte aber eine differenziertere Behandlung verdient.

    „Seit 25 Jahren Abkühlung“ ist eine zu kühne Behauptung. Allgemein zeigen lokale Temperaturreihen weltweit eine erstaunlich hohe Verschiedenheit in Trend und Standardabweichung (Schwankungsbreite). Es gibt zweifellos Temperaturreihen, für die die behaupteten 25 Jahre zutreffen, diese sind aber seltene Ausnahmen auf der Südhalbkugel. Lokale Temperatur-Mittelung ist bekanntlich problematisch, am verlässlichsten dürften in dieser Beziehung die MSU-Satellitendaten sein, die man unter tinyurl.com/n8tpp4q numerisch aus dem Netz herunterladen kann (angegeben werden dort 9 Verläufe für verschiedene Breitenzonen). Von denen zeigt nur ein einziger Verlauf (Breite -70Grad bis -60Grad, also ein schmaler Bereich der Südhalbkugel) über 35 Jahre eine Abkühlung von -0,04 °C gemäß linearer Regression. Für den Zeitraum von 1998 bis 2014 zeigen dagegen alle Reihen, bis auf zwei Ausnahmen, schwache Abkühlung. In 1998 gab es freilich den bekannten El Nino – Erwärmungspeak, so dass dieser Zeitraum ein wenig mit Vorbehalt zu betrachten ist. Drückt man es also zurückhaltend aus, so beobachten wir seit etwa 15 Jahren eine weltweite Temperaturstagnation. Ist schließlich auch etwas – bei stetig ansteigendem CO2! Übertreibungen sind gar nicht nötig.

    Die gezeigte mittelengliche Reihe (CET) bietet zweifellos einen hübschen Vergleich mit dem Hockey-Stick-Betrug eines M. Mann, ansonsten zeigt ihr Verlauf aber ab 1850 in etwa das Gleiche wie die HADCRUT-Daten des CRU. Damit man etwas sieht, sollte man die Ordinatenskala der CET spreizen. Dazu muss man sich die Mühe machen, die numerischen Werte (sie werden sogar als Monatsmittelwerte angegeben) auszuwerten und selber in ein Diagramm zu übertragen. Dies haben die Autoren leider nicht unternommen.

    Quadratische Approximation mit dem vorliegenden Datenmaterial, wie sie von den Autoren vorgenommen wurde, ist „Vergewaltigung“. Ihr Aussagewert ist im hier gegebenen Fall gleich Null.

    Zum Einfluss des CO2: Die Autoren haben recht, dass die Temperaturverläufe der letzten Jahrzehnte die AGW-Hypothese einer maßgebenden(!) globalen Erwärmung nicht stützen. Die Messwerte sind aber durchaus verträglich mit einer Klimasensitivität des CO2, wie sie von Harde (etwa 0,5 °C) oder sogar vom IPCC ohne WD-Rückkoppelung (1,1 °C) angegeben werden. Ein kompletter Ausschluss der Erwärmungswirkung des anthropogenen CO2 ist an Hand von Temperaturmessungen bis heute leider nicht möglich, nur der Nachweis, dass der Einfluss mit hoher Wahrscheinlichkeit unmaßgeblich ist. Die bisherigen Messwerte zeigen allerdings sehr wohl, dass politisch motivierte Spekulationen wie etwa das 2 °C – Ziel von Schellnhuber in den Bereich der Phantasie gehören.

    Dennoch: Der Beitrag ist zumindest deswegen zu begrüßen, weil er die Aufmerksamkeit auf das Thema „Erwärmunsstillstand“ lenkt, das von den grün/gleichgeschalteten deutschen Medien konsequent ausgeblendet wird. Als Ersatz dafür wird uns bis zum Erbrechen immer wieder der kaum zu überbietende sachliche Unsinn eines Herrn Rahmstorf über (zukünftig?) dramatisch zunehmende Extremwetterereignisse infolge einer ungebremsten globalen Erwärmung aufgetischt. Dass es hierfür außer der Phantasie von Rahmtorf (Voreingenommenheit wurde ihm von den Reviewern einer renommierten Fachzeitschrift attestiert) keine seriösen wissenschaftlichen Belege gibt, interessiert die einschlägigen Medien nicht.

    Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke

  7. @27
    „Das ändert nichts an dessen Existenz.“

    Krass. Das Fehlen eines Nachweises für den THE, egal ob nun in der Realität oder im Labor, ändert nichts an dessen Existenz!

    Tiefstes Mittelalter…

    Zur Homogenisierung beim DWD:
    Vielleicht machen die da was, keine Ahnung. Ich weiß nur aus täglicher Zusammenarbeit, dass dort 80 bis 90% der Tätigkeiten von Hand gesteuert werden und somit ständig etwas vergessen wird. Und die dortige Zusammenarbeit mit den Zweigstellen in den verschiedenen Bundesländern ist, ja, wie soll ich sagen, einfach ein reines Chaos. Dort kocht jeder sein eigenes Süppchen.

  8. Worüber ich mich als kleiner dummer Ing. freuen würde, wäre ein emotionsloser Kongress auf dem die jeweiligen Parteien ihre Standpunkte darlegen.
    Ich würde sogar dafür Steuern zaheln, diesen Kongress ins Leben zu rufen, damit es nicht von der einen oder anderen Seite als Lobby-Veranstaltung bezeichnet wird. Obwohl die Steuern an die Regierung fließen und die ja ebenfalls ein Lobbyist ist.

    Auf diesem Kongress sollten sich beide Konzepte vorstellen und, wie es in der Wissenschaft nun mal üblich ist, sachlich und belgbar argumentieren.
    Was mich immer wundert ist, dass man, was Klima angeht, jede Information hinausposaunen darf. Es gibt soviele verdrehte Wahrheiten in diesem Wissenschaftszweig, es gibt da doch gar kein entrinnen mehr. Ich finde es traurig.
    Wenn ich meine Rechnungen und Bewertungen verteidigen muss, dann stehe ich Rede und Antwort und höre mir auch vollkommen emotionslos, die Argumente der Anderen an. Ich diskeditiere sie nicht, ich mache mich nicht lustig über sie, sondern überlege, warum deren Argumente berechtigt sein können. Im Anschluss daran erfolgt die Überprüfung und als Ergebnis kommt ein Ja oder Nein heraus, sprich ich muss meine Bewertung anpassen oder ich erbringe den Nachweis, dass die Argumente der anderen Seite wiederlegt sind.
    Warum geht das nicht auch hier?

    Ich glaube der Grund ist ein ganz einfacher. Es ist Geld. In Deutschland ist so ein Haufen davon in den „Klimaschutz“ geflossen, dass die Politiker jetzt nicht ohne Gesichtsverlust davon weg können und jene, die die Gelder zu Hauf bekommen haben und noch bekommen, nicht darauf verzichten wollen. Gelder mit denen man mit Sicherheit sinnvolleres machen könnte als Institute etc. zu bezahlen, die nur dafür sorgen, dass eine natürlich Schwankung weiterhin als Katastrophe behandelt werden kann.

    Ich würde das Buch „Kulturgeschichte des Klimas“ jedem ans Herz legen, es vorurteilsfrei zu lesen und sich über die unsere Geschichte seine Gedanken zu machen.

    Und zu guter letzt noch zwei Dinge:
    zum Statement #1 „wozu dieses Wirrwarr?“ Das nennt sich Wissenschaft.
    Und zum Statement #59: Mich würde es auch interessieren, ob etwas korrigiert werden muss. Wenn zwei Messreihen unterschiedliche Ergebnisse bringen, können beide nicht verwendet werden, bis eine davon bestätigt werden kann..

  9. Herr Paul #68:

    „Ein Klimawirksamkeit ist also ausgeschlossen!“

    Sie widersprechen ja nicht nur aller Wissenschaft, sondern zusätzlich sich selbst.

    Sie glauben ja, mehr CO2 kühlt, also muss es sehr wohl eine Klimawirksamkeit haben. Aber auch schon egal, warum sie allerdings überall ihren Senf dazu posten müssen, bleibt ein psychologisches Rätsel…

  10. #7: Chris Frey prinzipiell ja!
    Jedenfalls besteht an dem „Nachhinken“ physikalisch kein Zweifel (Henry-Gesetz)!
    Allerdings muss man die Zuverlässigkeit der Eisbohrkerne für ein „eingeschlossenes Gas“ sehr relativieren,
    siehe M. Salby, Hamburg und schon früher Jaworowski, der eigenhändig auf Gletschern rumgekraxelt ist und Proben genommen hat.

    Ein Klimawirksamkeit ist also ausgeschlossen!

    mfG

  11. Herr Frey #7

    nein, ich denke, die MWP trägt so gut wie gar nichts zum aktuellen CO2 Anstieg bei, aus folgenden, einfach Überlegungen.
    1. müssen sie das Holozän betrachten. Langfristig geht die T zurück, global wohl so um 1-2K seit dem Höhenpunkt vor ca. 5000-8000a, auch wenn die letzten Dekaden sich diesen T Werten wieder nähern.

    2. die MWP, welche global vielleicht um 1K milder war, als viele Jahrhunderte davor, dass aber auch nur für einige Dekaden, wird die Ozeane und um die geht es in diesem Fall hauptsächlich, nur um wenige 1/10°C erwärmt haben und das auch „nur“ oberflächlich.

    3. wenn sie grob vergleichen: eine globale T Änderung von ca. 6K macht über lange Zeiträume von vielen Jahrtausenden ca. 100ppm mehr CO2 in der Atmosphäre aus, so sind das bei 1K nur rund 15ppm, bezüglich MWP, Ozeane und Dauer eher noch deutlich weniger.

    4. außerdem folgte dannach über ein paar Jahrhunderte die Abkühlung in die LIA, was dieses eine „kurze“ Ereignis wieder „ausgleichen“ konnte.

    5. Wenn sie in tausenden Jahren einen Eisbohrkern auswerten und der heutige CO2 Gehalt würde die kommenden Dekaden wieder auf ca. 300ppm sinken, würden sie den peak um 400ppm nicht erkennen, wahrscheinlich würden sie nur ein kurzes „Zappeln“ um 320ppm feststellen. Diese Daten und Darstellungen sind immer nur ein Mittel aus Jahrhunderten.

  12. Lieber Herr Landvoigt,

    die Arbeit von Lindzen & Choi bezieht sich bekanntlich auf die Tropen und kurze Zeitraeume Wenn Sie meinen, diese sei global und langfristig gueltig, so muessen Sie dies beweisen. Die beiden Autoren haben dies nicht. Also legen Sie Ihnen auch keine Aussage in den Mund, die diese nicht getan haben. Das ist unredlich.

  13. #62: Martin Landvoigt sagt:
    #60: Hans Jung sagt:

    Mit welcher Begründung ist hier irgend etwas strittig?
    ====================================

    Ganz einfach deswegen, weil es noch andere Meinungen gibt, als die von Herrn Lüdecke.
    Und andere Behauptungen als die von Lindzen und Choi
    ————–
    Das ist eine Begründung? ‚Ich habe eben eine andere Meinung‘?
    ==========================

    Richtig, das ist die Begründung warum man etwas als „strittig“ bezeichnet.
    Die Meinungen über die Klimasensitivität incl. aller Rückkopplungen differieren um mehrere Grad.
    Also ist dieser Wert strittig.
    Gruß
    Hans Jung

  14. #61: Verehrter Herr Martin Landvoigt, Sie antworten auf meine Feststellung:
    „die Primäre Klimawirkung des CO2″ ist noch nicht nachgewiesen.“
    Landvoigt:
    „1)Ich bin keineswegs sicher, dass es diese primäre Wirkung überhaupt gibt, da sie eben nicht isoliert zu überprüfen ist.2) Allerdings hat das Modell eine gewisse Schlüssigkeit. “

    1)Ehrlich gesagt interessiert mich nicht so sehr ihre persönliche Meinung, sondern eine vernünftige Begründung, denn es geht hier nicht um einen wissenschaftlichen Elfenbeinturm,
    sondern um stattfindende massive Eingriffe in menschliche Lebensbedingungen, auch meine eigenen
    und dafür fordere ich ganz entschieden eine stichfeste Begründung.
    Wenn Sie gleichzeitig die Behauptung der AGW übernehmen, ein behaupteter physikalischer Effekt ließe sich nicht überprüfen (was ich nicht teile, siehe WOOD),
    verlassen Sie damit automatisch „die Wissenschaftlichkeit“ einer Hypothese (Popper).
    Damit ist die Hypothese tot!

    2) Welches Modell?
    Herr Lüdecke hat ja von seiner empfohlenen anonymen THE-Seite wieder eine ganz neue Variante vorgestellt.
    Keine Physik diesmal,
    sondern eher ein
    „nix genaues weis man nicht“

    Leider haben Sie hier aber das Thema gewechselt,
    das da von Herrn Jung lautete:
    „die physikalischen Grundlagen des THE“

    die möchte ich hören.
    Bleiben wir doch dabei!

    mfG

  15. #60: Hans Jung sagt:

    Mit welcher Begründung ist hier irgend etwas strittig?
    ====================================

    Ganz einfach deswegen, weil es noch andere Meinungen gibt, als die von Herrn Lüdecke.
    Und andere Behauptungen als die von Lindzen und Choi
    ————–
    Das ist eine Begründung? ‚Ich habe eben eine andere Meinung‘?
    Nach meinem Verständnis geht es in der Wissenschaft um Fakten und Argumenten. Dafür gibt es Untersuchungen und Veröffentlichungen.

    Selbst einem Gläubigen steht es nicht gut an, einfach argumentfreie Meinungen zu vertreten.

    Entweder ist die Arbeit von Lindzen und Choi eben im Wesentlichen fehlerhaft, dann liefern die kein gültiges Argument, muss aber zeigen, was da falsch ist.

    Oder aber, die Arbeit ist korrekt, und dann kann man dies nicht einfach als Meinung abtun.

  16. #58: Dr.Paul sagt:

    #57: Martin Landvoigt
    „Ich weiß eigentlich nicht, was da strittig sein soll. In der Arbeit von Lüdecke et al. geht dieser von der Richtigkeit einer Primären Klimawirkung des CO2 aus.“

    Antwort:
    „die Primäre Klimawirkung des CO2“ ist noch nicht nachgewiesen.
    Wer so naiv fragt, kann nur den ideologischen Lager der Treibhausverteter angehören.
    ————–
    Ich bin keineswegs sicher, dass es diese primäre Wirkung überhaupt gibt, da sie eben nicht isoliert zu überprüfen ist. Allerdings hat das Modell eine gewisse Schlüssigkeit.

    Nun kann man die Diskussion nicht sinnvoll vermischt auf unterschiedlichen Ebenen führen, sondern bedarf der Strukturierung.

    Sie vertreten eine Fundamentalkritik, die natürlich auch dikussionsfähig ist, aber in diesem Siskussionsstrang nicht konstruktiv verwerbar ist.

    Ich kann auch unter Vorbehalt die Richtigkeit eine primären Klimasensitivität von 0,95 – 1,2 Grad hypothtisch annehmen, ohne mich in Fundamentalkritik zu verzetteln. Das ist Der Ansatz einer konstruktiven Diskussion mit Hans Jung.

    Dieser thematisierte die Rückkopplungen. Um das konstruktiv diskutieren zu können, müssen wir Annahmen als Prämissen akzeptieren, ohne dass man gleich ein Credo dafür abgibt.

    Ein persönliches Wort: Ich habe wenig feste Meinungen, auch wenn ich mich zunehmend mit den Details beschaftigt habe, und mitterweile einige Ansichten nicht mehr vertrete, die ich früher noch für schlüssig hielt. Summarisch habe ich lediglich massive Zweifel, dass es eine bedrohliche menschengemachte globale Erwärmung nebst allen hypothetischen katastrophalen Wirkungen gibt.

  17. #57: Martin Landvoigt sagt:
    #50: Hans Jung sagt:
    Ich sprach von den physikalischen Grundlagen.
    Diese sind recht banal und schon sehr lange bekannt und nachgewiesen.
    Strittig ist nur der genaue Wert der Klimasensitivität unter Berücksichtigung aller positiven und negativen Rückkopplungen.
    ———–

    Ich weiß eigentlich nicht, was da strittig sein soll. In der Arbeit von Lüdecke et al. geht dieser von der Richtigkeit einer Primären Klimawirkung des CO2 aus. wegen einiger kleiner Nebenrechnungen kommt der Mainstream hier auf eine theoretisch primäre Sensitivität von 0,95 und 1,2 Grad.

    Bei den Rückkopplungen kommte Lüdecke mit Bezug auf Lindzen und Choi auf eine empirisch nachweisbare starke negative Rückkopplung, so dass diese insgesamt eine Sensitivität von rund 0,5 Grad behaupten.

    Mit welcher Begründung ist hier irgend etwas strittig?
    ====================================

    Ganz einfach deswegen, weil es noch andere Meinungen gibt, als die von Herrn Lüdecke.
    Und andere Behauptungen als die von Lindzen und Choi
    Gruß
    Hans Jung

  18. #55: Norbert Fischer sagt:
    Re #51
    Stimmt, ich hatte es auch überprüft: +0,05°C/Jahrzehnt für diesen Zeitraum. Deshalb plötzlich ein polynomischer Fit in der Abbildung?
    =============================
    Danke Herr Fischer, hab ich mich also nicht vertan.
    Ob EIKE wohl den Fehler korrigiert?
    Gruß
    Hans Jung

  19. #57: Martin Landvoigt
    „Ich weiß eigentlich nicht, was da strittig sein soll. In der Arbeit von Lüdecke et al. geht dieser von der Richtigkeit einer Primären Klimawirkung des CO2 aus.“

    Antwort:
    „die Primäre Klimawirkung des CO2“ ist noch nicht nachgewiesen.
    Wer so naiv fragt, kann nur den ideologischen Lager der Treibhausverteter angehören.

    mfG

  20. #50: Hans Jung sagt:

    Ich sprach von den physikalischen Grundlagen.
    Diese sind recht banal und schon sehr lange bekannt und nachgewiesen.
    Strittig ist nur der genaue Wert der Klimasensitivität unter Berücksichtigung aller positiven und negativen Rückkopplungen.
    ———–

    Ich weiß eigentlich nicht, was da strittig sein soll. In der Arbeit von Lüdecke et al. geht dieser von der Richtigkeit einer Primären Klimawirkung des CO2 aus. wegen einiger kleiner Nebenrechnungen kommt der Mainstream hier auf eine theoretisch primäre Sensitivität von 0,95 und 1,2 Grad.

    Bei den Rückkopplungen kommte Lüdecke mit Bezug auf Lindzen und Choi auf eine empirisch nachweisbare starke negative Rückkopplung, so dass diese insgesamt eine Sensitivität von rund 0,5 Grad behaupten.

    Mit welcher Begründung ist hier irgend etwas strittig?

  21. #52 Hallo Herr Dr. Paul,
    als Ergänzung: Was bei Homogenisierung der Temperaturanomalien herauskommt, kann man sehr schön in der Arbeit von Zhang et al:“Effect of data homogenisation on estimate of temperature trend:… im „Journal of theoretical and applied clmatology“ nachlesen. Danach fügen die Anpassungen mehr Erwärmung hinzu als das globale Erwärmungsignal selber.
    MfG

  22. #45

    Richtig Herr Jung. Es reicht, wenn wir widerspruchlos den ganzen Klamauk mitmachen und bezahlen. Wer zusätzlich glaubt, tut sich dabei natürlich etwas leichter.
    Ist eben wie bei allen Religionen.

    mfg

  23. #47: M.U,Paesler Schwindler verteidigen Schwindler und nennen ihre Kritiker auch noch hier öffentlich Lügner.

    Als angeblicher Östereichischer Meteorologe, der die „Homogenisierung“ so toll findet, muss er nicht nur die vorsätzlichen Fälscher aus Davos, Philipona und Co. verteidigen, sondern auch Temperaturdatenfälscher von HISTALP.
    Deshalb steht er so auf der Nachbearbeitung von Temperaturdaten.
    Hier ist ein Vergleich mit Originaldaten
    http://tinyurl.com/qhp3l2m
    Übrigens wurde der DWD gelobt, dass er kein Theater gemacht hat, seine Originaldaten zu zeigen.
    Wir haben starke Gegner,
    die glauben, sie hätten noch ein Recht auf Lüge,
    eine Eigenschaft von Diktatoren.

    mfG

  24. „Klimawandel in Deutschland: Real sinken seit 25 Jahren die Temperaturen“
    =================================

    Stimmt das eigentlich?

    Ich habe aus der genannten Quelle (DWD) die Daten ab 1989 ausgewertet, und komme auf einen positiven Trend.
    Gruß
    Hans Jung

  25. #45:Kommentar:
    “ Und diese sind schon seit über hundert Jahren bekannt und im Labor nachgewiesen.“
    Daran stimmt nur, dass der THE seit über 100 Jahren postuliert wurde. Einen Nachweis, weder in der Natur noch im Labor
    =====================================

    Ich sprach von den physikalischen Grundlagen.
    Diese sind recht banal und schon sehr lange bekannt und nachgewiesen.
    Strittig ist nur der genaue Wert der Klimasensitivität unter Berücksichtigung aller positiven und negativen Rückkopplungen.
    Gruß
    Hans Jung

  26. @ #44: Dr.Paul

    Ja, dass finde ich auch! Er kann das alles wunderbar unaufgeregt zusammenfassen – und scheut sich nicht Ross und Reiter zu nennen.

    Es gibt noch mehr Vorträge, z.B.:
    Wo bleibt der Klimawandel? Vortrag von Prof. Dr. Werner Kirstein
    http://tinyurl.com/orc883q

    mit einer bemerkenswerten Einleitung vom ehemaligen “Häuptling“ der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Landfried.

  27. #45: Hans Jung sagt zum THE:
    „falls Sie Interesse an der Sache haben sollten(?), können Sie sich hier die physikalischen Grundlagen des THE erklären lassen“

    Interesse besteht bereits seit 4 Jahren,
    also dann mal los!

    mfG

  28. #37: B. Neelen sagt:…mit anderen Worten es gibt keinen Beweis, weder in der Natur noch im Labor und trotzdem sollen wir das GLAUBEN weil SIE das für richtig halten…..ja?
    =======================================

    Nein, Herr Neelen, sie können glauben was Sie wollen. Sie brauchen nicht mal an die Evolutionslehre zu glauben. Das steht Ihnen vollkommen frei.
    Aber falls Sie Interesse an der Sache haben sollten(?), können Sie sich hier die physikalischen Grundlagen des THE erklären lassen. Und diese sind schon seit über hundert Jahren bekannt und im Labor nachgewiesen.
    Gruß
    Hans Jung

  29. Lieber Herr Weissenborn,34

    „Die Klimasensitivität in quantitativer Hinsicht scheint zu jeder Zeit und ständig zu schwanken“

    Sie verwechseln Klimasensititvitaet mit Klimatrend.

  30. Lieber Gunnar, #28

    „naja, die Stationshistorien müssen schon einzeln bekannt sein, sonst bringt der beste Algorithmus nichts, bzw. nur Unsinn.“

    Ja klar. 

    „Übrigens steht demnächst die nächste, gröbere Homogenisierung an, denn so zwischen 1980 und 2000 wurden etliche Stationen mit automatisierten Messgebern ausgestattet und da weiß man bis heute kaum Bescheid, inwieweit neuerliche Korrekturen nötig sein werden.“

    ist nicht das erste Mal, Korrekturen aufgrund eines anderen Messequipments oder der Messvorschrift zu machen. 

  31. Herr Paesler #36

    …“Um diese Prüfung zu bestehen musste man eben Klimatologie studiert haben – so einfach ist das!“

    Aha, sie haben es gerne sehr einfach, kein Problem, dann haben sie eben Klimatologie studiert, mir egal.

    Dann habe aber auch ich Klimatologie, Synoptik, Glaziologie, Fernerkundung, Mathematik, Physik, Technik und was weiß der Teufel noch alles studiert, nur weil ich diese Prüfungen wärend der Studienzeit der Meteorologie & Geophysik (so nannte sich das bei uns vor dem dämlichen Bachelor, Master Wahn) bestanden habe.

    Ich kann auch ein Paper von Papst soweiso „studieren“, bin ich dann Theologe?

    Übrigens: für die Homogenisierung von T Reihen sind „Wetterlagen“ „einzelne Tage“ so was von unwichtig, dass ich bei meiner Vermutung bleibe: sie haben von Klimatologie bestenfalls wenig Ahnung.

  32. Lieber Herr Neelen

    „““….“Auch wenn paleoklimatologisch meist
    (nicht immer!) zuerst der Klimawandel´eintritt“……“Und klar ist auch, die Atmosphäre ist nicht in einem Labor nachzubilden und somit auch nicht der THE. Das ändert nichts an dessen Existenz“

    …mit anderen Worten es gibt keinen Beweis, weder in der Natur noch im Labor und trotzdem sollen wir das GLAUBEN weil SIE das für richtig halten…..ja?….“““““

    Doch, das Labor ist die Natur, die Werkzeuge sind die Physik und die Technik. Wir kennen Strahlungsflüsse, wir kennen Spektralanalysen, wir kennen den Aufbau und die Zusammensetzung der Atmosphäre, wir haben Instrumente am Boden und in Umlaufbahnen, wir kennen die Solarkonstante usw usw. Nur wenn sie die anerkannte und x fach bestätigte Physik, das gesamte Wissen vieler Naturwissenschaften mit Füßen treten od. einfach nichts (od. zu wenig) davon verstehen, nur dann können sie den THE in Frage stellen. Wie stark dieser exakt sein mag, dass ist tatsächlich nicht genau bekannt und wäre zB. eine sinnvolle Diskussionsbasis.
    Ich habe ehrlich gesagt schon die Schnautze voll, immer wieder bei Null beginnen zu müssen, nur weil ein paar Laien glauben, sie müssten sich unbedingt in Klimaforen austoben. Siehe ua. Paul, ein abschrenkendes, negatives Beispiel.

    „Vielleicht sollten Sie bei Herr Prof. Kirstein Nachhilfe ordern:
    http://tinyurl.com/kxca7ut

    Mei wie nett von ihnen, nur was soll ich mit diesem Blablabla for very beginners? Was der pensionierte Geograph Kirstein über CO2 ua. wissen mag, ist ok, nur hat er offensichtlich wenig Ahnung von Strahlungsbilanzen und Strahlungsflüssen und von Klimatologie im Allgemeinen.

    Es stimmt schon, dass viele AGW Fanaten alles aufs CO2 schieben wollen und das ist freilich total falsch, genau so dämlich, wie zu sagen, CO2 spielt keine Rolle od. es gäbe keinen THE.
    Die „langweilige“ Mitte ist oft viel interessanter, wenn man die Natur verstehen will.

  33. zu #34 Nachtrag,

    ja, der Denkteufel hat mich wieder befallen.

    Ich schrieb:

    „Wikipedia, sicher nicht von Skeptikern bevölkert, gibt aus (eher unsicheren) Proxydaten gewonnene +14°C als Globaltemperatur über diese lange Zeitspanne an.

    Also ca. 1,5°C unter dem aktuellen Wert.“

    Natürlich muss es heißen: „Also ca. 0,5°C unter dem aktuellen Wert.“

    mfG

  34. Lieber Herr Klasen #31

    was sie mit den Links zeigen ist nicht das, was gemeint war. Es gibt (noch) kein Studium der Klimatologie.
    Es gibt Studien der Meteorologie (früher auch Meteorologie und Geophysik od. Geodynamik genannt) od. Studium der Atmosphärenwissenschaften, Geowissenschaften, wo sie dann wie eh und je zB. Schwerpunkte in Klimatologie wählen können. Was sie zeigen sind also bestenfalls Studienzweige, wie Glaziologie, Synoptik, Fernerkundung etc.
    Klimatologie ohne Meteorologie ist so ähnlich wie Physik ohne Mathematik und hier im Forum wimmelt es an Leuten, die weder in Physik, noch Mathematik, noch Meteorologie ausgebildet sind, aber sich selbst gerne zu Klimatologen aufpusten.

  35. #22: Wie nett, GI hat sogar Humor und beliebt zu scherzen!
    Sollte o.a. Beitrag allerdings ernst gemeint sein, muss ich doch sehr an Ihrer Intelligenz zweifeln! Oder Sie haben einfach nur wenig oder keine Ahnung von der früheren deutschen Diplomprüfungsordnung. Selbstverständlich gibt es keinen Dipl.-Klim., aber beim Met-Studium gibt/gab es in Vordiplom und Diplom 10 Prüfungsfächer, u.a. neben Math., Physik, allgem. Met., Synoptik etc. eben auch Klimatologie. Um diese Prüfung zu bestehen musste man eben Klimatologie studiert haben – so einfach ist das! Für Sie wärs wohl zu schwer gewesen, wenn ich mir den Sinngehalt Ihrer blogs so anschaue… Ach ja, sollten Sie wirklich interessiert sein – mein Lebenslauf ist ja in einem der hier aufgeführten links nachzulesen.
    #24: Es tut mir leid Herr Bäcker, dass ich Ihren jugendlichen Überschwang-Optimismus in Bezug auf Homogenisierungen, noch dazu vom DWD, stark dämpfen muss, lesen Sie #26, Herr Heinzow weiß, wovon er spricht (und ich auch). Und wenn Sie meinen, mit einem schnellen Algorithmus
    eine objektive und wissenschaftlich belastbare Homogenisierung fabrizieren zu können, die der früheren, geschmähten, langsamen Handarbeit gleichwertig ist, so täuschen Sie sich gewaltig. Diese Alg. fabrizieren systematische Fehler ohne Ende, da weder einzelne Tage, noch bestimmte Wetterlagen noch schleichende Veränderungen der Umgebung so berücksichtigt werden, wie es nötig wäre.Aber da es beim DWD wie gesagt keine diesbezüglichen Fachleute mehr gibt und da die Gefahr bestünde, die herauszuarbeitende Erwärmung nicht herstellen zu können, bearbeitet man eben die Handvoll Stationen „modern-objektiv“.

  36. @ #27: Gunnar Innerhofer

    Jetzt überlegen Sie doch einmal mit etwas Abstand was Sie da eigentlich sagen:

    ….“Auch wenn paleoklimatologisch meist
    (nicht immer!) zuerst der Klimawandel´eintritt“……“Und klar ist auch, die Atmosphäre ist nicht in einem Labor nachzubilden und somit auch nicht der THE. Das ändert nichts an dessen Existenz“

    …mit anderen Worten es gibt keinen Beweis, weder in der Natur noch im Labor und trotzdem sollen wir das GLAUBEN weil SIE das für richtig halten…..ja?

    Vielleicht sollten Sie bei Herr Prof. Kirstein Nachhilfe ordern:
    http://tinyurl.com/kxca7ut

  37. #32: Juergen Uhlemann, Unsinn, Ihr Deutsch ist gut,
    wir sind hier nicht auf einem Germanistik-Seminar.
    Besser als das Englisch in englischen (USA) Foren, in den z.B. for you schon 4yu geschrieben wird.
    Meine Tochter hatte dort Englisch mit geborenen Amerikanern, in dem (high school!) auch englische Vokabeln gelernt wurden.
    Nun ja,
    bei uns ist hier der Inhalt wichtiger als die Verpackung
    und wir haben bei der verrückten „Klimarettung“ mächtige Feinde, weshalb hier sich wohl einige Störer so stark fühlen.
    Die Wahrheit wird siegen.

    mfG

  38. #17 Gunnar Innerhofer,

    Herr Innerhofer,

    na. das war doch mal ein Kommentar, auf dem sich aufbauen lässt! Natürlich abgesehen davon, dass ich Ihnen das „Du“ bisher nicht gewährt habe.

    Soweit alles nachvollziehbar, was Sie schrieben.

    Ich finde es auch gut, dass Sie sich mal mit der Angabe eines quantitativen Bereiches „aus dem Fenster gelehnt haben“:

    …was auch meiner Sicht ca. 30-50% der bisher gemessenen Erwärmung mit verursacht hat.

    Sie müssten dann nur noch den Beginn Ihrer dazugehörigen Zeitreihe angeben.

    James Hansen wird in Wikipedia mit der Aussage zitiert, dass eine 2%ige Zunahme der Sonnenleuchtkraft einer Verdopplung des atmosphärischen CO2-Gehaltes von 280ppm (vorindustriell) auf 560ppm entspricht, also in Bezug auf die bodennahe „Globaltemperatur“ Damit eben auch der „Klimasensitivität“. Wahrscheinlich bei konstanter Direktreflexion an der Atmosphäre.

    Wenn ich nun die Gleichgewichtstemperatur (natürlich ohne THG) mit 2% mehr Leuchtkraft der Sonne berechne, so ergibt sich ein „Temperaturplus“ von ca. 1,6°K o. Grad C.

    Bilde ich dann dass Verhältnis 120ppm (Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehaltes gegenüber dem präindustriellen Wert) zu 280ppm, und multipliziere mit den obigen 1,6K, so ergeben sich

    ca. 0,55K Temperaturzunahme

    Da mir nun nicht bekannt ist, wo Sie Ihre Zeitreihe beginnen lassen, kann ich anhand dieses Zahlenwertes nicht erkennen, ob dieser damit innerhalb der von Ihnen genannten 30-50% Anteils an der Gesamterwärmung liegt. Könnte aber sein.

    Ist die Generierung Ihrer 30-50% auf diesem Weg erfolgt?

    Alles ohne Berücksichtigung der übrigen Einflüsse gerechnet und betrachtet, versteht sich.

    Im Bericht der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags „Schutz der Erdatmosphäre“ (1992) ist von damals 357ppm CO2-Konzentration die Rede.

    Bei Ansetzung des Quotienten 77 / 280 (=0,275) und Multiplikation mit 1,275° komme ich dann auf ziemlich genau 0,35° Erwärmung seit 1992. Aus dem Kopf würde ich jetzt mal sagen, dass da etwas nicht stimmt, auch wenn man berücksichtigt, dass das Jahr 1992 noch in der Zeit der (direkten) Zunahme der Globaltemperatur lag.

    Mir erscheint die häufig angeführte Klimasensitivität nicht im Sinne einer physikalischen Konstante zu gelten. Dieser „Wert“ ist seinerseits von den „zahlreichen anderen Einflüssen“ abhängig und schwankt somit auch in zeitlicher Hinsicht. Ob er selbst bei konstanten sonstigen Bedingungen linear verläuft, wage ich zu bezweifeln.

    Die Klimasensitivität in quantitativer Hinsicht scheint zu jeder Zeit und ständig zu schwanken.

    Welchen Nutzen zieht man also aus diesem Wert?

    Noch ein Punkt:

    Sicher war die Gesamtsituation im Karbon der heutigen aus vielerlei Gründen kaum vergleichbar. Wikipedia, sicher nicht von Skeptikern bevölkert, gibt aus (eher unsicheren) Proxydaten gewonnene +14°C als Globaltemperatur über diese lange Zeitspanne an.

    Also ca. 1,5°C unter dem aktuellen Wert. Und das bei den angegebenen 800ppm CO2-Gehalt, immerhin das doppelte des heutigen Wertes! Ob nun die effektive Insolation höher als heute war oder aus anderen Gründen wird so nicht klar. Auf alle Fälle konnten damals Vereisungen, so wie auf Gondwana, auch bei doppelt so hohen CO2-Konzentrationen stattfinden.

    Jetzt kann man spekulieren, ob die Leichtkraft der Sonne damals noch (etwas) niedriger als heute war. Oder hat der wesentliche höhere O2-Gehalt der damaligen Erdatmosphäre eine mächtigere bzw. dickere Ozonschicht zur Folge gehabt, die Ihrerseits die UV-Einstrahlung verminderte?

    mfG

    Dirk Weißenborn

  39. #27: Gunnar Innerhofer mit diesem tollen Satz:

    „Auch wenn paleoklimatologisch meist (nicht immer!) zuerst der Klimawandel´eintritt (zB. Milankovic Zyklen, Eis/Warmzeit Wechsel), heisst das noch lange nicht, dass nun eine zuerst CO2 Änderung irgendwas mit den Klimaänderungen der Vergangenheit zu tun haben muss.“

    … haben Sie es ja endlich geschafft, sich von einer „Klimawirkung“ durch CO2 zu verabschieden!
    Gratulation!

    mfG

  40. @#16: Norbert Fischer

    Stimmt, mein Deutsch ist saumäßig.
    Der Grund ist wohl das ich seit über 20 Jahren in Irland lebe und fast ausschließlich in English kommuniziere.

    EIKE find ich sehr gut und ist deswegen mehr oder weniger der einzige Platz wo ich Deutsch benutze.

  41. Na dann hoffe ich mal, daß bei diesem Homgenisieren der Meßdaten die Ergebnisse der Arbeit von Zhang et. al. „Effect of data homgenisation on estimate of Temperature trend….“ berücksichtigt werden. Das Ergebnis dieser Arbeit war, daß die Anpassungen mehr zum Erwärmungstrend hinzufügen als das globale Erwärmungssignal selber. Weiterhin viel Spaß mit der AGW-Wissenschaft.
    MfG

  42. Herr Demming #21:

    „Sie vergessen, dass die Pflanzen sehr gerne zusätzliches Co2 in Wachstum umsetzen.“

    Nein, habe ich noch nie vergessen. Eine nicht genau bekannte Senke stellt die Biosphäre sicher dar, aber dennoch lagern sich zz ca. 50% der CO2 Emissionen in der Atmosphäre ab.

    „Warum ist den dann der gemessene Anstieg so gering?“

    Wie bitte? Von ca. 300 auf 400 in einigen Dekaden soll gering sein? Na, wenn sie meinen…

    „Warum ist der O-Gehalt so konstant?“

    Erstens O2 und er ist nicht ganz konstant, weil eben C+O2 produziert wird, aber in Relation 21% O2 bzw. 0,04% CO2 ändert sich am Sauesrtoffgehalt zum Glück nichts, was das Leben auf Erden irgendwie nachteilig beeinflussen könnte.

  43. @ nico #24

    naja, die Stationshistorien müssen schon einzeln bekannt sein, sonst bringt der beste Algorithmus nichts, bzw. nur Unsinn.
    Übrigens steht demnächst die nächste, gröbere Homogenisierung an, denn so zwischen 1980 und 2000 wurden etliche Stationen mit automatisierten Messgebern ausgestattet und da weiß man bis heute kaum Bescheid, inwieweit neuerliche Korrekturen nötig sein werden.

  44. Herr Neelen #25:

    „Es handelt sich aber um ein Pflanzen-Mangelnährstoff. Darum wird ja in echten Treibhäusern bis zu 15% C02 zugegeben um zB. bei C3 Pflanzen bis zu 200% mehr Wachstum zu erreichen.“

    Wie bitte 15% CO2? So weit ich weiß, werden Gärtner Treibhäuser mit bis zu 1.500ppm geflutet, das wären dann 0,15%!

    „Die natürliche Schwankung des C02 Gehaltes übersteigt ja bei weitem unseren Beitrag.“

    Oje, wie kommen sie den darauf?
    Blickt man die ca. 500.000a zurück, wo man halbwegs zuverlässige Analysen aus Eisbohrkernen ua. hat, so zeigt sich ein CO2 Gehalt grob zwischen 200 und 300ppm, wobei diese Änderung über etliche Jahrtausende erfolgt. Ca. die gleiche Zunahme haben wir nun in ein paar Jahrzenhten geschafft.

    „Mal abgesehen davon das der ganze Effekt ja bis heute unbewiesen ist – Sie wissen genauso gut wie ich…“

    Nur für Laien und Leute, die von Physik nichts verstehen, ich zähle mich nicht dazu.

    „das aller C02 Anstieg dem Temperaturanstieg hinterherläuft – es selbst im Labor kein verlässlicher C02 Treibhauseffekt nachweisbar ist……“

    Habe sie das noch immer nicht kapiert? Auch wenn paleoklimatologisch meist (nicht immer!) zuerst der Klimawandel´eintritt (zB. Milankovic Zyklen, Eis/Warmzeit Wechsel), heisst das noch lange nicht, dass nun eine zuerst CO2 Änderung irgendwas mit den Klimaänderungen der Vergangenheit zu tun haben muss. Ist das echt so schwer zu verstehen?
    Und klar ist auch, die Atmosphäre ist nicht in einem Labor nachzubilden und somit auch nicht der THE. Das ändert nichts an dessen Existenz.

  45. @ #24

    „Außerdem objektiv.“

    Genau, es werden die Fehlerübernahmen objektiviert. Kann man übrigens sehr gut anhand der Stationen in Norddeutschland nachvollziehen, die da wären: Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg Fuhlsbüttel, Lübeck Flughafen, Schleswig, Schleswig Jagel, Kiel, …

    Alles perfekte Stationen in Bezug auf systematische Fehler, die selbstredend per Algorithmus objektiv homogenisiert werden …

    Mannoman, Ihre Nivität ist ja grenzenlos.

  46. @ 18: Gunnar Innerhofer

    Zitat:….“dürfen sie nie vergessen, dass es sich A um einen Kreislauf handelt und B um zusätzliche Einträge“.

    Es handelt sich aber um ein Pflanzen-Mangelnährstoff. Darum wird ja in echten Treibhäusern bis zu 15% C02 zugegeben um zB. bei C3 Pflanzen bis zu 200% mehr Wachstum zu erreichen. Die natürliche Schwankung des C02 Gehaltes übersteigt ja bei weitem unseren Beitrag. Mal abgesehen davon das der ganze Effekt ja bis heute unbewiesen ist – Sie wissen genauso gut wie ich das immer noch keinen Hot-Spot entdeckt wurde – das aller C02 Anstieg dem Temperaturanstieg hinterherläuft – es selbst im Labor kein verlässlicher C02 Treibhauseffekt nachweisbar ist……

  47. Lieber Herr Paesler, 19

    den Personalmangel beim DWD kann ich nicht beurteilen, aber ich könnte mir vorstellen, daß Sie recht haben. Allerdings sind Sie methodisch wohl etwas in der Vergangenheit hängengeblieben, denn Homogenisieren muß ja keine Handarbeit mehr sein, das kann auch ein Algorithmus. Ist zwar nicht mehr so schön wie damals und vielleicht nicht so gut, aber viel schneller und trotzdem brauchbar. Außerdem objektiv.

  48. An Herr Neelen #12

    Lassen Sie sich nicht veräppeln. Wir hatten Erdgeschichtlich nie einen niedrigeren CO2-Wert. Nach der Kleinen Eiszeit hatten wir sogar 280 ppm, knapp über der Grenze von 200 unter der die Fotosynthese so sehr eingeschränkt wird, dass eine ausreichende Nahrungsmittelproduktion nicht mehr gewährleistet ist. Jetzt haben wir wieder etwas mehr mit knapp 400 ppm, was aber immer noch eindeutig zu wenig ist. Denn nicht irgendwelche selbsternannten Weisen aus dem Abendlande bestimmen, wie viel CO2 „zu viel“ oder „zu wenig“ ist, sondern die DNA der Pflanzen. Und die enthält eindeutig die Information, dass die CO2-Konzentration noch immer sehr niedrig ist. Nur braucht man halt einen offenen Geist um die Informationen der Pflanzen auch zu erkennen.

  49. Herr Paelser #19

    „Ach ja, damit G.H. (#12) nicht wieder grübeln muss: Jawohl, ich habe ein Studium der Klimatologie absolviert, und jawohl, ich hatte auch beruflich damit zu tun“

    Sie lügen, da es gar kein Studium der Klimatologie gibt. So einfach kann man Leute überführen, auch ohne aus dem Inhalt der Beiträge zu schließen, dass sie völlig fachfremd sein müssen.

    Der DWD hat sehr wohl einige seiner Stationsreihen homogenisiert, einige sind auch beim HISTALP Datensatz dabei, welcher aus dem über 200 Stationen fassenden Raum um die Alpen gewonnen wurde. Eine Hand voll Leute war nötig, um über wenige Jahre (immerhin!) diese wichtige Arbeit zu erledigen. Ich glaube nicht, dass der DWD so arm ist, sich so etwas nicht zu leisten. Ich bin mir aber auch sehr sicher, dass die meisten hier gar nicht wissen, was genau man unter Homogenisierung von T Reihen überhaupt versteht. Aber Klimatologie haben alle studiert, ein Studium, welches bis dato gar nicht angeboten wird. Super, mit welchen Leuten man es bei EIKE zu tun bekommt, echt doll.

  50. #18: Gunnar Innerhofer

    Sie arguemntieren: „Herr Neelen #12

    doch, kann schon sein…Wenn es tatsächlich „nur“ so 3-5% sind, was wir pro Jahr im Vergleich zum Natürlichen CO2 Kreislauf beitragen, so dürfen sie nie vergessen, dass es sich A um einen Kreislauf handelt und B um zusätzliche Einträge. Angeblich verleibt ca. die Hälfte davon ne Zeit lang in der Atmosphäre …“

    Sie vergessen, dass die Pflanzen sehr gerne zusätzliches Co2 in Wachstum umsetzen. Warum ist den dann der gemessene Anstieg so gering?
    Warum ist der O-Gehalt so konstant?

  51. #2: Danke für Ihren Beitrag, lieber Herr Hager, leider haben Sie nur zu recht! Und dann kommt ein Herr Fischer mit der in seinen Augen wohl selbstverständlichen Aussage, solche Daten werden homogenisiert!! Vielleicht sogar vom Deutschen Wetterdienst? Glaubt dieser Traumtänzer eigentlich an den Weihnachtsmann oder an den Osterhasen? Wahrscheinlich an beide, wenn er sich so etwas vorstellen kann!! Zur Klarstellung für einen absolut unbedarften Blogger von einem Insider: Der DWD hätte viel zu tun, wenn er seine Daten homogenisieren würde, er hätte nicht einmal genug Leute dazu und zusätzlich viel zu wenige (eigentlich gar keine) mit dem nötigen Sachverstand! Den hatte nicht einmal ein früherer Präsident (den Namen nenne ich lieber nicht), der nicht verstehen konnte, warum die Daten von MUC nicht ohne Korrektur von denen von M-Riem verglichen werden können (Was tatsächlich so geschehen ist!). Und dass Augsburg alt (bis 77) ohne Homogen. mit A-neu verglichen wurde, kann sich ein Fischer sicher nicht vorstellen. Solche Untersuchungen machte man im Dienst nebenher, wenn Klimatologie das Hobby war, aber Leute, die sich für Klimat. interessieren gibt es eben kaum im DWD – und jetzt noch weniger…
    Und außerdem: Eine wissenschaftliche Untersuchung könnte ja ergeben (und würde es auch!), dass das ganze Gequatsche von der anthrop. glob. warm. nur eine politisch gewollte Volksverdummung ist und unsere Regierung, allen voran Honeckers Rache (die Pseudo-Christin), setzt schon nur solche Leute an die DWD-Spitze, die linientreu gebürstet und gut eingenordet sind!
    Ach ja, damit G.H. (#12) nicht wieder grübeln muss: Jawohl, ich habe ein Studium der Klimatologie absolviert, und jawohl, ich hatte auch beruflich damit zu tun

  52. #14

    „Zahlreiche und zunehmende Rechtschreibfehler, der ungeschickte Satzaufbau und der anmaßende Tenor Ihrer Kommentare lassen auf hohe innere Emotionalität schliessen. Nicht gut für die Argumentation – und erst recht nicht für das Herz-Kreislaufasystem. Lassen Sie sich diesbezüglich von Herrn Dr. Paul beraten…“

    Genau, Gunnar. Insbesondere bei Rechtschreibung zählt Paul zu den ganz Großen.

  53. Herr Neelen #12

    doch, kann schon sein…Wenn es tatsächlich „nur“ so 3-5% sind, was wir pro Jahr im Vergleich zum Natürlichen CO2 Kreislauf beitragen, so dürfen sie nie vergessen, dass es sich A um einen Kreislauf handelt und B um zusätzliche Einträge. Angeblich verleibt ca. die Hälfte davon ne Zeit lang in der Atmosphäre (mit gröberen Unsicherheiten von 30a bis 200a in etwa!) und wenn sie über ein paar Dekaden jedes Jahr ca. 2% vom natürlichen Umsatz dazu geben, so kommt jeder mit einfachster Rechnung auf eine Zunahme, wie sie historisch gesehen zumindest eine extrem seltene, vielleicht die schnellste Rate überhaupt darstellt.

  54. Lieber Herr Dirk #15:

    Herr Innerhofer

    „die anthropogenen CO2 Emissionen sind ein Faktor von vielen im Klimageschehen.“

    richtig!

    „Warum kommen Sie jetzt ausgerechnet mit den Milankovitch-Zyklen? Woher nehmen Sie eigentlich die Gewissheit, dass deren Wirkung hinter derjenigen der anthropogen bedingten TGH-Mengen quasi nicht mehr sichtbar ist?
    Glauben Sie, diese Zyklen gäbe es aktuell nicht mehr? Gab es sie im Permokarbon nicht?“

    auf kurzen Zeitskalen von Dekaden bis Jahrhunderten sind die „MZ“ gegenüber dem aktuellen THG forcing vernachlässigbar. Vor ca. 8ka war die NHK über den Sommer so gesehen am stärksten „bestrahlt“, seiher nimmt diese Insolation ab und es hat auch die T global gesehen mit einigen Schwankungen ein paar tausend Jahre lang abgenommen, vom Holozän Max. bis zur LIA ca. 2-3K.
    Die MK existieren freilich, seit es das Sonnensystem gibt.

    „Außerdem stelle ich fest, dass Sie sich sehr an der „Verbrennung“ festhalten. Spielt eine andere Gestaltung der Erdoberfläche durch Rodungen, Landwirtschaft und Siedlungen keine Rolle?

    Klar doch und ich bin der letzte, der ein sg. CO2 Alarmist wäre od. so was wie ein AGW Fanatiker. Ich sage immer, zum Glück haben wir Kohle, Gas und Öl nutzbar gemacht, sonst wäre wohl schon der letzte Baum gefällt…Die letzten Dekaden aber wurde eben durch die Verbrennung von C viel CO2 in der Atmosphäre (ua) angereichert, was auch meiner Sicht ca. 30-50% der bisher gemessenen Erwärmung mit verursacht hat.

    “ Also mäßigen Sie sich in Ihrer überheblichen Wortwahl!“

    Hängt vom Gegenüber ab, sorry…

    “ Lassen Sie sich diesbezüglich von Herrn Dr. Paul beraten…“

    Ganz sicher nicht:-)

    MfG Gunnar

  55. @#12: Gunnar Innerhofer

    Ja, ich benutze Google um Daten und Informationen zu bekommen die ich sonst nicht bekommen kann.

    Nur die Daten zeigen oft ein Bild das gegen die AGW Idee spricht.

    Beispiel: Die Vostok Ice Core Graph zeigt mir das in den letzten 10000 Jahren die Temperatur zwischen ca. +1.9 Grad C und -1.7 Grad C variert hat obwohl das CO2 (ca. 20ppm) fast ausschlieslich anstieg.
    Die kleinen Eiszeiten, 18 in den letzten 7500 Jahren, waren in dem Bereich. Wir wissen vom Maunder Minimum das die Sonnenflecken sehr gering waren und Solar Cycle 24 ist sehr niedrig und ähnlich wie Solar Cycle 5.

    In der NHK wurden in den letzten Jahren sehr viele Kälterekorde gebrochen. Kälterekorde die 50-100+ Jahre alt waren.

    Der History Channel Film „Little Ice Age, Big Chill“ zeigt einige Informationen die teilweise mit den Wetterextremen von den letzten Jahren vergleichbar sind. Stehen wir vor der 19. Eiszeit?

    Ohne unsere Technischen Möglichkeiten hätten vielleicht viele Menschen sehr leiden müssen. Wir sitzen in unseren warmen Wohnungen und haben moderne Transportmittel.

    Dank Google – Beispiel: Elf Menschen starben, mehr als tausend wurden verletzt und Zehntausende verloren Strom, wenn der schlimmste Schneesturm seit Jahrzehnten traf Tokio und Bereiche um die japanische Hauptstadt.

    „Jahrzehnten“ ist das Stichwort. Ich kann nicht wirklich sagen wie viele Jahrzehnte aber es wird von 78 Jahren reported.

  56. #12 Gunnar Innerhofer,

    Herr Innerhofer

    die anthropogenen CO2 Emissionen sind ein Faktor von vielen im Klimageschehen. Übrigens einer auf dessen aktuelles „Wirksamwerden“ wir ja alle gespannt warten.

    Warum kommen Sie jetzt ausgerechnet mit den Milankovitch-Zyklen? Woher nehmen Sie eigentlich die Gewissheit, dass deren Wirkung hinter derjenigen der anthropogen bedingten TGH-Mengen quasi nicht mehr sichtbar ist?

    Nebenbei: Glauben Sie, diese Zyklen gäbe es aktuell nicht mehr? Gab es sie im Permokarbon nicht?

    „Heute, als die letzten Dekaden haben wir den CO2 Gehalt über die Verbrennung von Millionen Jahren alten fossilen Stoffen binnen einem Bruchteil der Zeit genau so stark verändert, wie es Eiszeitzyklen über grob 5000a geschafft haben, also ca. 100 mal so schnell.“

    Dann müsste sich doch irgend etwas im atmosphärischen Geschehen der vergangenen Jahrzehnte deutlich verändert haben. Woran machen Sie eine solche deutliche Veränderung zweifelsfrei fest?

    Außerdem stelle ich fest, dass Sie sich sehr an der „Verbrennung“ festhalten. Spielt eine andere Gestaltung der Erdoberfläche durch Rodungen, Landwirtschaft und Siedlungen keine Rolle? Ist wohl nicht so spektakulär.

    Es ist wohl eine plausible Überlegung, dass selbst ein deutlicher Rückgang der Photosyntheseleistung der Landpflanzen ab Oberkarbon Westphal C auch nicht der alleinige Grund für die Abkühlungstendenzen im folgenden Stefan auf der Südhalbkugel und deutliche trockenerem Klima im damaligen Europa bzw. Nordamerika gewesen sein muss.

    Es ist klar nachgewiesen, dass gerade in der Frühdiagenese von Steinkohlen noch enorme Mengen an Methan(!) und CO2 in die damalige Atmosphäre entwichen sein MÜSSEN – also selbst nach dem Ende der paralischen Steinkohlenwälder. „Verbrennung“ in Form natürlicher Brände hat es gegeben, jedoch wohl nicht in Form der massenhaften anthropogenen Freisetzung von THG wie heutzutage.

    Wären diese damaligen Emissionen unterblieben, wäre die heutige geochemische und vor allem isotopengeochemische Zusammensetzung bestimmter Erdgase in den Kohleflözen und darüber liegenden Reservoiren anders (z.B. STAHL, 1968). Somit kann dieses Entweichen als gesichert angesehen werden.

    Trotz dieser Emissionen kam es auf der Südhalbkugel zu einer weitflächigen Vereisung.

    Ich habe nur etwas gegen ihre THG-Monokausalität, Herr Innerhofer! Ansonsten würde ich Ihnen gern zuhören.

    Noch eine Bemerkung zum Abschluss:

    Ich kann keiner der aufgeführten Forenregeln entnehmen, dass hier im Klimabereich ausschließlich habilitierte und promovierte Klimaexperten kommentieren dürfen. Auch Sie sind noch nicht zu internationalem Ruhm in der Klimawissenschaft gekommen. Also mäßigen Sie sich in Ihrer überheblichen Wortwahl!

    Zahlreiche und zunehmende Rechtschreibfehler, der ungeschickte Satzaufbau und der anmaßende Tenor Ihrer Kommentare lassen auf hohe innere Emotionalität schliessen. Nicht gut für die Argumentation – und erst recht nicht für das Herz-Kreislaufasystem. Lassen Sie sich diesbezüglich von Herrn Dr. Paul beraten…

    Übrigens kann ich mich nicht erinnern, dass wir ein gegenseitiges „Duzen“ verabredet hätten.

    Unterlssen Sie also bitte allzu vertrauliche Plumpheiten!

    Hochachtungsvoll

    Dirk Weißenborn

  57. @ 12: Gunnar Innerhofer

    Zitat…“über googel ein wenig informieren würde, was so die Basics betrifft“…

    Sehen Sie wenn Sie das mal selber machen, werden Sie alsbald feststellen das der menschliche Co2 Anteil gerade mal bei 3% liegt.

    Aber da Sie ja schreiben: …“Heute, als die letzten Dekaden haben wir den CO2 Gehalt über die Verbrennung von Millionen Jahren alten fossilen Stoffen binnen einem Bruchteil der Zeit genau so stark verändert, wie es Eiszeitzyklen über grob 5000a geschafft haben“…

    Kann das ja wohl irgendwie nicht so ganz stimmen, oder?

  58. @ #3 & 4

    vorweg sei die Frage erlaubt, ob ihr euch je über ein Studium od. beruflich in Sachen Klimatologie gebildet habt, hmm?
    Wohl kaum, nach dem Geschreibe oben.

    Egal, jeder, auch wenn noch so laienhaft, darf hie posten und soll es auch. Gut wäre es aber schon, wenn man sich vor dem Getipsle wenigsten über googel ein wenig informieren würde, was so die Basics betrifft.

    Ein paar Beispiele:
    die sg. Milankovic Zyklen verändern die Insolation regional. In Summe bleibt die Sonneneinstrahlung global gesehen fast gleich, über dem Festland der höheren Breiten der NHK wird diese aber zeitweise um dutzende W/m² schwächer und zwar über den NHK Sommer. Schnee und Eis, welches über den Winter auch bei etwas höherer Insolation fällt, bleibt dann viel länger liegen und das sg. Schnee/Eis Albedo Feedback kommt über Millionen km² zur Wirkung. Einige % mehr an Insolation werden sofort ins All reflektiert, die Strahlungsbilanz der Erde ändert sich gravierend. Das macht die Eiszeitzyklen über die letzten paar 100.000 Jahre aus, im Groben gesehen. Diese Erwärmungen und Abkühlungen über diese Zyklen lassen auch die THG mitgehen, hauptsächlich wegen der Aufnahmefähigkeit von zB. CO2 in wärmeren od. kälteren Gewässeren.
    „Früher“ war so gesehen wirklich einiges anders, wir reden hier aber über Zeiträume von Jahrtausenden. Heute, als die letzten Dekaden haben wir den CO2 Gehalt über die Verbrennung von Millionen Jahren alten fossilen Stoffen binnen einem Bruchteil der Zeit genau so stark verändert, wie es Eiszeitzyklen über grob 5000a geschafft haben, also ca. 100 mal so schnell.

    Genau deshalb ist heute tatsächlich einiges anders als „früher“, wie auch ein „Tojaner“ vor einigen Jahrhunderten noch ganz eine andere Bedeutung hatte, wie in Zeiten des http://www...

  59. Sehr geehrte Herren Kowatsch, Kämpfe und leistenschneider,
    Vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit und speziell für diesen gelungenen Artikel. Ich hätte eine Bitte an Sie: Könnten Sie anstatt wie in Abb. 3 die Jahresmittelwerte das gleitende 12-Monatsmittel darstellen. Die Monatsmittelwerte vom DWD sind im Internet verfügbar und können in Excel einfach zu einem gleitenden 12-Monatsmittel addiert werden. Als Startwert kann man Jul87-Jun88 nehmen. Zeichnet man dann noch den gesamten Mittelwert (9,1 Grad als waagerechte Linie) mit ein, dann sieht man, dass das 12-Monatsmittel relativ gleichmäßig um die 9,1 Grad-Linie pendelt, keine Spur von einer Klimaveränderung. Die Öffentlichkeit sollte dieses Diagramm unbedingt zu sehen bekommen, es ist sehr eindrucksvoll.
    Gruß, Dr. Kuhnle

    @#2 Klaus Hager,
    Sehr guter Einwand. Der Instrumentenwechsel wurde bisher kaum untersucht. Im Internet findet man zumindest nichts. Allerdings gibt es einige Meßreihen ohne Instrumentenwechsel und mit durchgehender Verwendung der Mannheimer Stunden. Nach Abwägung einiger Indizien vermute ich, dass der Klimawandel 1987 tatsächlich stattgefunden hat.

    Zu Hartmut Bachmann:
    Bachmann hat meineswissens keinen Doktortitel, soll aber Aerodynamik und Meterologie und Politik studiert haben. Sein Buch wollte ich nicht kaufen, der Titel schien mir zu reißerrisch. Ich bekam das Buch dann zum Geburtstag geschenkt. Ich habe es in einem durchgelesen, es ist spannender als jeder Krimi.

    Meine Sichtweise ist zwar etwas differenzierter, aber viele Grundgedanken Bachmanns sind nicht von der Hand zu weisen. Der Klimawahnsinn ist, wie der Börsianer sagt, eine Story. Darauf wurde das Geschäft des Jahrhunderts aufgebaut. Es geht um einen 14-stelligen Dollarbetrag. Italien Staats-Schulden, immerhin die höchsten in der EU und hinter USA und Japan die dritthöchsten der welt, sind Peanuts dagegen. Wer glaubt es ginge um Wissenschaft oder um Naturschutz, muss extrem naiv sein. Angstmache und Einschüchterung werden dazu benutzt um Macht auszuüben und Aubeutung zu betreiben.

  60. @ innerhofer: „Widerholungen alle paar Wochen ändern daran nichts.“ WIEDERHOLUNG!!! mit „ie“. Ich denk das kann man einem „Besserwisser“ wie Ihnen, welcher sich anmaßt, kritische Zeitgenossen mit nichtssagenden „Argumenten“ zu belästigen, schon unter die Nase reiben. Warum sind Sie denn so empfindlich?? Vielleich suchen Sie sich ein anderes Hobby und verschonen den gemeinen Eike-Leser mit Ihren geistigen Ergüssen… Ich bin mit dem Artikel absolut einverstanden!

  61. Danke dem bewährten Team,
    auch für den dringenden Hinweis auf den nicht nur energetischen Schwachsinn sondern auch der schwerwiegenden Umweltbelastung durch die

    „Biotreibstoffe“

    letztlich auch für unverzichtbare Sauberkeit des Grundwassers mit seiner praktisch fehlenden Selbstreinigungskraft,
    unsere mit Abstand wichtigste Trinkwasserquelle.
    Eine schädliche „Agrarförderung“, die dringend wieder verschwinden muss!

    mfG

  62. Hallo zusammen,

    mal ’ne dumme Frage: Wenn der Anstieg des CO2-Gehaltes der Temperatur hinterher hinkt (ca. 800 Jahre?), könnte es dann nicht sein, dass sich jetzt hin sichtlich des CO2-Anstiegs die Mittelalterliche Warnzeit auswirkt? Ich meine, vor 800 Jahren hatten wir die doch, oder?

    Ich frag ja nur! Freundliche Grüße Chris Frey

  63. @ Klaus Hager

    „Ich frage mich als Praktiker, wie lange arbeiten die vielen Klimaexperten noch mit den zwar amtlichen Temperaturdaten, wissen wohl aber nicht, dass die Sensoren der Temperaturmessungen zwischen 1980 und 2000 von Glasthermometern in elektrische Thermometer ( meist Pt 100 ) gewechselt wurden“

    Solche Brüche sind den Wissenschaftlern wohlbekannt, deshalb werden Daten homogenisiert. Fragen Sie lieber ihre Mitkommentatoren hier, welche Rohdaten für die einzig verlässliche Datenquelle halten.

  64. Ich finde die Ausarbeitung sehr gut aufbereitet.
    #1 hat recht, es kommt alle paar Wochen wieder – muss man aber wohl, denn es gibt immer noch zu viele Denk- und Realitätsverweigerer.

    Danke für die Mühe

    Dumm das die Erwärmungspause nun schon seit 17 Jahren andauert, wann kommt endlich die versprochene Erwärmung?

    Die Kölner Verkehrsbetriebe berufen sich bei ihrer Klimakampagne zwar auf das UBA, machen aber vorsichtshalber einen generellen Rundumschlag: Zu Warm, Zu Kalt, Zu Stürmig, Zu viel Schnee usw. – alles Co2 und der zahlende Mensch ist Schuld.

    http://tinyurl.com/p6zcykq

  65. @#1: Gunnar Innerhofer

    Ja „früher“ war alles anders.
    Als T plötzlich nach unten ging aber das THG ging weiter lustig für eine längere Zeit nach oben.
    Dann schafte es das THG dem T nachzugehen. Also nach unten. Aber das THG schafte es nicht mit T im Einglang zu kommen.
    Da plötzlich ging T nach oben und THG versuchte zu bremsen, aber es ging nicht. Es ging noch eine Zeit lang nach unten.
    Endlich konnte das THG wieder ansteigen und versuchen T einzuholen …

    Und wenn sie nicht gestoben sind dann machen sie es noch heute.

    AGWler sagt: Heute ist das anders!

    Ach nee. Die Temperatur hat gestoppt. Autch, und das THG geht weiter nach oben. Ehm … was … nicht … can’t compute

    Dumme Frage: Wenn damals THG damals weiter anstieg aber T nach unten ging, was die Klima Sensitivity damals anders?

  66. „Einmal Central England, dann Deutschland, dann Tirol usw. mal linearer Trend dann Polynom Nr. x usw. und die Überschrift stimmt einfach nicht, über 25a gesehen gibt es in D keine Abkühlung, auch wenn man den „Kowastchen“ UHI berücksichtigt, denn was jat sich die letzten 2 Dekaden groß geändert und zeigen doch homogenisierte Daten aus anderen Studien (HISTALP) und die Bergstationen den ganz gleichen Trend. Es stimmt, die Erwärmung macht sozusagen Pause, in D schon etwas länger als global oder NHK, aber Pause bleibt Pause.“

    Stimmt, allerdings ist der Begriff „Pause“ willkürlich und ungenau. Die Detailprozesse laufen weiter.

    „Das T Niveau ist aber generell sehr hoch…“

    Das ist eine quatschige Aussage. Was ist „sehr hoch“? Ist „sehr hoch“ auch „zu hoch“? War die Temperatur noch nie so hoch?

    „Übrigens ist es doch logisch, dass „früher“ meist zuerst die T anstieg und dnanach die THG und das diese Tatsache nichts mit dem aktuellen CO2 Anstieg zu tun hat.“

    Woher Sie das nun wieder wissen, Herr Immelhofer?

    Wann war „früher“ vorüber? Zeitpunkt?

    Ist das heutige CO2-Molekül IR-strahlungsaktiver, als das frühere?

  67. Ich frage mich als Praktiker, wie lange arbeiten die vielen Klimaexperten noch mit den zwar amtlichen Temperaturdaten, wissen wohl aber nicht, dass die Sensoren der Temperaturmessungen zwischen 1980 und 2000 von Glasthermometern in elektrische Thermometer ( meist Pt 100 ) gewechselt wurden und damit belegbar !! aus ungeschönten Vergleichsmessungen ein Temperaturanstieg von 0,9 K Fakt ist. Zudem hat man die Methodik der Mittelwertbildung von den Mannheimer Stunden in 24 Einzelstundenwerte geändert.
    Hier liegt die Wahrheit und nicht beim steigenden CO 2. Leider wird das unterdrückt – eine Schande für die Wissenschaft.

  68. wozu dieses Wirrwarr?

    Einmal Central England, dann Deutschland, dann Tirol usw. mal linearer Trend dann Polynom Nr. x usw. und die Überschrift stimmt einfach nicht, über 25a gesehen gibt es in D keine Abkühlung, auch wenn man den „Kowastchen“ UHI berücksichtigt, denn was jat sich die letzten 2 Dekaden groß geändert und zeigen doch homogenisierte Daten aus anderen Studien (HISTALP) und die Bergstationen den ganz gleichen Trend. Es stimmt, die Erwärmung macht sozusagen Pause, in D schon etwas länger als global oder NHK, aber Pause bleibt Pause. Das T Niveau ist aber generell sehr hoch, die letzte Dekade war ca. genau so warm wie die davor und beide waren die wärmsten seit Instrumentenmessungen.
    Übrigens ist es doch logisch, dass „früher“ meist zuerst die T anstieg und dnanach die THG und das diese Tatsache nichts mit dem aktuellen CO2 Anstieg zu tun hat. Ich glaube das hat mittlerweie sogar jeder EIKE Leser verstanden und die Widerholungen alle paar Wochen ändern daran nichts.

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