Windpolitik wird auf dem Meer gemacht

Christopher Booker
Die Abnutzung von Windparks auf See bedeutet, dass wir innerhalb eines Jahrzehnts Zehner-Milliarden Pfund zahlen müssen, um sie zu ersetzen.
Schon lange war offensichtlich, dass es das desillusionierendste Element des Schlingerkurses der Energiepolitik der Regierung ist, alles andere einer Besessenheit unterzuordnen, tausende hoffnungslos ineffiziente und übersubventionierte Windmühlen zu errichten. Dies wird jetzt nur noch verschlimmert durch George Osbornes Angebot, seine Hinterbänkler zu beschwichtigen durch die Umverteilung eines Teils der 100%-Subventionen, die für die immer unbeliebter werdenden Windparks auf dem Festland gezahlt werden, hin zu gigantischen Offshore-Windparks, die schon jetzt eine 200-prozentige Subvention erhalten, indem sie Strom zu einem Preis erzeugen, der sechsmal höher liegt als bei der Erzeugung mit Kohle.


Bild rechts: Gescheitert: Die Auswirkungen von Wetter und Salzkorrosion werden dem Strom-Output schwer zusetzen. Photo: ALAMY

Allerdings ist es jetzt schon ein Jahr her, dass in einem Bericht von Prof. Gordon Hughes, einem ehemaligen Energieberater der Weltbank, für die Renewable Energy Foundation etwas stand, dass eine weitere riesige Bombe in der Energiedebatte hätte sein sollen.

Unter Verwendung offizieller Daten aus Dänemark und UK zeigte Prof. Hughes, dass wir bis jetzt schon so viel Erfahrung bei der Errichtung von Turbinen gesammelt haben, dass die erzeugte Strommenge mit den Jahren sehr dramatisch zurückgeht infolge der Abnutzung der Maschine und der Rotorblätter. Eine Turbine, die anfangs im Mittel 25% ihrer „Kapazität“ Strom erzeugt, kann so weit korrodieren, dass sie nach 15 Jahren lediglich noch 5% erzeugt. Bei Offshore-Windturbinen sind die Auswirkungen von Wetter und Salzkorrosion so gewaltig, dass der Output von 45% auf kaum 12% zurückgeht.

Laut Prof. Hughes bedeutet das, dass wir entweder noch viel mehr Windturbinen errichten müssen als die Regierung erlaubt, um unsere Verpflichtung gegenüber der EU zu erfüllen, bis zum Jahr 2020 32% unseres Stromes aus Erneuerbaren zu erzeugen; oder wir müssen innerhalb eines Jahrzehnts mehrere zehn Milliarden Pfund zahlen, um die meisten dieser Turbinen zu ersetzen.

Ich vermute, dass Prof. Hughes seine Forschungen David McKay vorgelegt hat, dem leitenden wissenschaftlichen Berater des Department of Energy and Climate Change DECC, das seine Forschungen nicht anzweifeln konnte. Daraus folgt, dass dem DECC das verheerende Scheitern seiner Projektionen in vollem Umfang bewusst ist. Und doch treibt es seine wahnhafte Politik voran.

Link: http://www.thegwpf.org/christopher-booker-wind-turbines-policy-sea/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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13 Kommentar(e)

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1

@ K.Sander

Bei WKA, die über ein Getriebe laufen, muss nach einer bestimmten Zeit das Getriebe ersetzt werden. Da kommen für die Betreiber richtig Kosten auf, das wird aber von ihnen nicht gern erwähnt! Bei Offshore-Anlagen kommen, wie Sie richtig erwähnen, die Einwirkungen von Wasser und Salz als Korrosions-Kostenfaktor dazu!

Ein prägnantes Beispiel dafür ist der erste Offshore-Windpark Horns Rev 1 vom dänischen Unternehmen Elsam, der 14–20 km vor der Küste südwestlich von Blåvandshuk erbaut wurde. Er befindet sich vor der dänischen Küste westlich von Esbjerg auf der Sandbank Horns Rev, die sich vor Blåvand an der Westküste von Jütland erstreckt .

Auf einer Fläche von ca. 20 km² wurden 80 Vestas V80-2.0 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 160 MW aufgestellt. Im Jahr 2004 kam der Windpark in die Schlagzeilen, als alle 80 Anlagen aufgrund technischer Schäden durch die Salzerosion an den Trafos stillgelgt werden mussten. Sie mussten abgebaut und an Land repariert werden, bevor sie wieder installiert werden konnten. Das war für den Betreiber ein ziemlicher Vrtlust. Seit 2005 gehört der Windpark zu 60 % Vattenfall und zu 40 % Dong Energy.

Pleiten, Pech und Pannen
http://www.readers-edition.de/2010/06/14/alpha-ventus-offshore-windparks-pleiten-pech-und-pannen/

2

Alle 10 Jahre neue Windenergieanlagen. Da fehlt doch irgendwie der Protest unserer CO2-Klimaforscher und Naturschützer. Die müssten Windenergieanlagen sofort verbieten, weil dadurch der CO2-Anteil immer mehr steigt.

Windenergieanlagen werden ja nicht aus Eisen gebaut sondern aus Stahl. Und Stahl wird aus Eisen hergestellt. Stahl ist eine Eisen-Kohlenstofflegierung mit einem sehr geringen Kohlenstoffanteil. Also muss der Kohlenstoff weg. Zur Herstellung wird Sauerstoff in die Eisenschmelze eingeblasen. Somit verbrennt der Kohlenstoff und erzeugt .... genau: CO2.

Verrostet der Stahl, dann brauchen wir neuen und immer mehr. Und es gibt auch immer mehr CO2. Und das Eisenerz muss ja auch irgendwoher kommen ... nur nicht aus deutschen Gärten. Und Energie braucht man auch noch. Aber dann gilt es mal wieder als ökologisch.

3

Herr Zuber, gegen Windmühle kämpf man vergeblich.Das hat schon mal Jemannd versucht,das Ende kennen wir alle.

4

Mir hat Jemand oben in Nordfriesland erzählt, dass etliche Windmühlen schon nach 8 Jahren stark angerostet waren. Da hat man den Bauern gesagt sie sollten die alten Windmühlen abreissen und neun viel größere hinbauen, dass rechnet sich dann wierder. Das Ende der Geschichte haben wir dann nicht mehr mitbekommen, der Urlaub war zu ende.

5

Herr Adam, zunächst einmal vielen Dank für Ihren hervorragenden Beitrag zur Stromwirtschaft und der Funktionsweise der Netzstabilität und der katastrophalen Ineffizienz von Windkraft und Solaranlagen (auch wenn Sie davon nicht explizit gesprochen haben). Ich würde allen fachlich unbedarften Ökostromphantasten (Hader, Diehl, Jung, etc.) dringend empfehlen, den Kommentar von Herrn Adam zu studieren und versuchen zu schnallen, dass der Wind- und Solarunsinn die grösste wirtschaftliche und technische Idiotie ist, die das Grünideologie Sklaventum jemals hervorgebracht hat.

An Herrn Adam noch die Frage: Was schätzen Sie, wieviel Prozent der Öko-Besessenen, Journalisten, Politiker und der Durchschnittsbürger wissen, dass der in jeder Zehntelsekunde verbrauchte Strom genau in jeder Zehntelsekunde auch von den Stromlieferanten, sprich Kraftwerken, auch bei Windstille und fehlendem Sonnenschein, in das Netz eingespeist sein muss. Ich denke, dass dieses Wissen bei den erwähnten Gruppen ziemlich nahe bei NULL Prozent liegt.

6

Ich bin als Fachingenieur für rationelle Energieanwendung und Energieeffizienz immer wieder übberascht, wie einseitig die Diskussion von den Wimndmüllern geführt wird, denn über die Nachteile wird kaum oder gar nicht gesprochen. Dabei geht es nicht nur um die irreführende Bereichnung "erneuerbare" Energien! Denn es ist laut Energieerhaltungssatz bekannlich nicht möglich, dass sich Energie "erneuert"!

Bei der Energieversorgung zur Abdeckung der Netzlast ist nicht die produzierte Strommenge, sondern die „verfügbare Leistung“ des Kraftwerkes oder der WKA wichtig. Energieversorgung bedeutet primär LASTMANAGEMENT, d.h. Die Netzbetreiber müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt, die bestehende NETZLAST der Verbraucher durch die VERFÜGBARE KRAFRWEKSLEISTUNG der Stromproduzenten (EVU) abdecken.

Entscheidend für die Energieversorgung eines Landes ist aber nicht nur die VERFÜGBARE KRAFRWERKSLEISTUNG und die NETZLAST, sondern auch die VERSORGUNGSSICHERHEIT die sich in der Leistungs-, Spannungs- und Frequenzstabilität, auch NETZSTABILITÄT genannt, niederschlägt. Das bedeutet, das EVU oder der Netzbetreiber müssen zu jedem Zeitpunkt garantieren können, die benötigte LEISTUNG bereitzustellen, um Strom spannungs- und frequenzstabil zu liefern. Das bedeutet aber besonders in den SPITZENLASTZEITEN für das EVU im LASTMANAGEMENT erhöhte Anforderungen. Hier können stark erhöhte Lastanforderungen, sogenannte SPITZENLASTEN die bis zu das doppelte der Normallastanforderungen des elektrischen Versorgungsnetzes betragen können, das E-Netz ziemlich belasten – in Deutschland ca. 43.000 MW GRUNDLAST und ca. 86.000 MW SPITZENLAST bei einer Jahresenergieproduktion von ca. 610 TWh (Brutto).

Bedarfsgerechten Versorgung bedeutet also, dass das Stromangebot immer gleich der Stromnachfrage sein muss. Die Kraftwerksbetreiber müssen eben soviel Strom zur Verfügung stellen wie gerade benötigt wird. Die grundlegendste Charakteristik der Windenergie ist aber, dass sie extremen Schwankungen unterliegt, was wiederum die Menge des eingespeisten Stromes wenig planbar macht. Als Konsequenz müssen Betreiber konventioneller (= umfasst fossile und Kernenergieträger, also die nicht erneuerbaren Energien) Kraftwerke Reserven halten und bei Über- bzw. Unterversorgung ihre Lastgänge entsprechend regeln. Dies hat zur Folge, dass die eigenen Kraftwerke eine geringere Kapazitätsauslastung haben. Die schwierige Planung und unsichere Prognosen komplizieren das Lastmanagement der Betreiber konventioneller Kraftwerke und erschweren die Erfüllung der Strombedarfsdeckung.

Die Nachteile von WKA :
- hohe spezifische Anlagekosten
- zu geringe Energiedichte
- fluktuierendes Angebot
- mangelnde Verfügbarkeit
- hoher Flächenbedarf

Wind-Kraft-Anlagen (WKA) können im Schnitt in D-Land mit 1.350 Voll-Laststunden aufwarten und erreichen einen Systemwirkungsgrad von ca. 20 – 22 %, sie sind als Energiewandler ziemlich ineffizient.

Was leisten WKA wirklich?

Ein Beispiel: Wieviel WKA werden benötigt, um um ein Kraftwerk zu ersetzen?

Nehmen wir als Beispiel das Braunkohlen-HKW Lippendorf bei Leipzig: 2 Blöcke je 900 MW (netto) ergeben eine Gesamtleistung von 1800 MW:

Bei einer WKA mit einer Leistung von 2 MW ergeben sich - 900 WKA, bei 3 MW – 600 WKA! Die installierte Leistung der WKA, ist aber noch keine Netto-Nennleistung, wie beim Kraftwerk, die auch als verfügbare Leistung eingesetzt werden kann! Es müssen, um eine bestimmte Leistung für das Netz verfügbar zu haben, die doppelte bzw. dreifache Anzahl WKA installiert werden. Das wären in diesem Beispiel bei 3 MW-Turbinen 1.2000 bzw. 1.800 Anlagen!

WKA produzieren nur Strom bei entsprechenden Windverhältnissen! Denn WKA haben in der Deutschland im Durchschnitt NUR ca. 1350 Vollast-Stunden im Jahr, das aber 8.760 Betriebsstunden hat ! Man müsste also die Anzahl der WKA zusätzlich berücksichtigen um die installierte Nennleistung eines konventionelles Kraftwerk zu erreichen – aber ohne Gewähr, dass sie auch VERFÜGBAR ist.

Auf Grund der hohen Anzahl der benötigten WKA haben sie einen hohen Flächenbedarf – hier bei 1.800 WKA mit 6.000 m² je Anlage wären das 1.080 ha bzw. 10,8 km²! Weiterhin muss beachtet werden, je größer die installierte Windkraft-Leistung wird, um so größer muss bei Flaute die bereitgestellte Regelleistung werden, was zusätzlich die Energiekosten erhöht!

7

@ #5

Öko ist vielleicht nur das Etikett auf den Windmühlenwerbeprospekten, die Hochglanzprospekte und erst recht die Windmühlen sind es nicht.

8

@Hans Meier #4
Mit dieser ideologischen Energiepolitik der Merkel-CDU (Energiewende/Kernkraftausstieg) verliert nicht nur unsere Volkswirtschaft zusehends gut bezahlte Industrie-Handwerksarbeitsplätze, sondern auch die deutsche Gesellschaft an Wohlstand!
Die Merkel-Energiewende/Kernkraftausstieg ist ein Vernichtungsfeldzug gegen das eigene Volk (Werte-Gesellschaft)!
Die Merkel-CDU wirft ja nicht nur bei der Energiepolitik alle naturwissenschaftlichen Werte über den Haufen, sondern auch in der EURO-Politik, in der Familien-Politik und in der Wirtschafts-Politik. Die Marktwirtschaft steht bei dieser Merkel-CDU schon längst nicht mehr im Zentrum! Staatliche Anmaßungen und Murks zeichnen diese Merkel-Regierung aus. Dieser Murks und diese Anmaßung vernichten unseren, über Jahrzehnte aufgebauten industriellen und energieintensiven "sozialen" Wohlstand über Nacht!
Ich verstehe nicht, wie da der Wirtschafts- und freiheitliche Marktwirtschaftliche Flügel der CDU IMMER NOCH so ruhig bleibt!?
Sind die ALLE in der CDU so machtgeil und geldgierig, dass bei denen keiner mehr die Eier in den Hosen hat?!
ZUM WOHL DES DEUTSCHEN VOLK....liebe CDU-Abgeordneten...ZUM WOHL DES DEUTSCHEN VOLK..kann ich da nur immer wieder sagen!
Die Merkel-CDU hat anscheinend gute Arbeit geleistet und den Wirtschaftsflügel komplett abgeschafft!

9

Und bei uns wird auch noch 22.000 Liter Diesel jeden Monat verfeuert, um die Windmühlen des Offshore-Windpark Riffgat
am Leben zu erhalten.
http://tinyurl.com/mzayb55
Wenn das nicht echt öko ist, was dann?

Mit den besten Grüßen (aus dem hohen, aber windstillen und ziemlich dunklen) Norden
Tyron Booker

10

Die Tatsachen in der Windbranche und die Wünsche, bzw. Erwartungen der Investoren laufen zusehends auseinander. Das ist bei der Finanz- und Auftragslage der Windmühlen-Hersteller ganz klar vorherzusehen. Da findet der gleiche Struktur-Prozess statt, den die Solar-Anlagen-Hersteller schon hinter sich haben. Es wurde sehr viel Kapital mit abwegig hohen Rendite-versprechen eingesammelt, worin sich ja das Risiko spiegelt, was solide Geschäftsbanken meiden. Die Windmühlen-Hersteller haben offensichtlich Probleme und brauchen ständig frisches Geld, weil die Kalkulation nicht stimmt. Kommt nun bei der eingeleiteten Untersuchung des EU-Wettbewebs-Kommissars Almunia endlich die Tatsache der sittenwidrigen Wettbewerbs-Verzerrung durch völlig marktwidrige Preisgarantien und Abnahme-Privilegien, auf die Tagesordnung, dann helfen kaum noch weitere hohe Zahlungen an die Politik, um Monopol-Gewinne in der Windstromerzeugung einzustreichen. Eine überflüssige Investitionsblase würde sich dem Wettbewerb eines europäischen Strom-Marktes stellen müssen und damit wieder zur wirtschaftlichen Vernunft zurückkehren. Nicht nur Vestas hat Probleme, siehe

http://tinyurl.com/omotwop

Die Wartungskosten offshore sind immens und der Verschleiß der Windmühlen wird meist unterschätzt. RWE zieht sich z.B. hier zurück

http://tinyurl.com/kp3gdqd

Wobei man sich fragen muss, wie so naive Entscheidungen im Management als „modische Experimente“ leichtsinnig desaströse Folgen für die Unternehmen ausgelöst haben.
Verlieren Unternehmen mit ihrem Produkt, ihrem Geschäftsmodell in einem regulären Markt, dann verlieren doch auch offensichtlich alle Beteiligten. Die Hersteller, die Eigentümer und die politisch betrogenen Zwangs-Kunden, denen zu hohe Preise abverlangt werden. Sogar die Profite der wenigen Nutznießer, sind doch nur ein Anteil der gewaltigen Verlustsumme die durch nicht marktkonforme politische Vorgaben unsinnig verursacht werden.

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Ja, das liebe Salzwasser! Das wird den Windmühlen noch arg zu schaffen machen. Eine Windmühle ist ja bei weiten nicht so eine robuste Technik wie ein Naturgewalten erprobtes Kohle-Gaskraftwerk. Und von der Robustheit und Sicherheit eines Kernkraftwerkes ist so eine Windmühle meilenweit entfernt. Meiner Meinung nach werden die Kosten der Instandhaltung und Wartung höher sein, als die Baukosten einer solchen Windmühle.
Noch ein Grund mehr, für Investoren (Großinvestoren), von diesen Windmühlen-Titanic-Schiff (Erneuerbare Energien) abzuspringen. Meiner Meinung nach erleben gerade und werden weiterhin erleben, dass sich das Großkapital (Investoren) sich von den sog. Erneuerbaren Energien verabschiedet und lieber in stabile uns sichere (marktwirtschaftlich Profitable und geprüfte) Energieerzeugungsformen (Kohle,Gas und Kernkraftwerke) weltweit investiert. Es wird spannend, wie sich die deutsche Regierung darauf einstellen wird...wird die Merkel-Regierung weiter die Kohle (CO2) verteufeln und politisch-gesetzlich verteuern? wird die Merkel-Regierung weiter am Kernkraftausstieg festhalten? wie will die Merkel-Regierung Investoren für das deutsche Energieversorungssystem in Zukunft gewinnen (Gaskraftwerke)?
Bei einen Jahrzente Projekt, wie es eine Energieversorungssystem darstellt, wird sich kein seriöser Investor auf staatliche Dauersubentionen einlassen. Ein "ehrlicher" wirtschaftlicher Investor wird sich immer am Markt ausrichten und nicht an Subventionen (die immer zeitlich begrenzt sind)! Ein Geschäft aufgebaut auf staatlichen Subventioen wird früher oder später eingestellt und der sog. Investor (=in diesem Fall Abzocker) springt wieder ab.
Es bleibt spannend im Energieversorungskampf..

"Naturwissenschaften/Physik gegen Politische Ideologien"

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Jürgen Wanninger

@#1 Václav Endrst:

Ihr Vergleich stimmt so nicht. Das U-Boot erfüllt eine Funktion. Über deren Sinn und Nutzen kann man streiten.

Windmühlen und Sonnenpaddel aber erfüllen definitiv KEINE Funktion. Sie sind im Vergleich zu konventionellen Erzeugern EnergieVERNICHTER im Stromnetz bis der Zufallsstrom mit Regelenergie als nutzbarer Strom bedarfsgerecht an der Steckdose anliegt!

Dass wir heute Strom erheblich uneffektiver herstellen als noch vor 5 Jahren, sieht man daran, dass der Strompreis um 50% gestiegen ist und damit weit mehr als alle Primär-Energieträger.

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Volkswirtschaftlich gesehen bedeutet es eine Verschwendung, aber wer man bedenkt was schon in der Vergangenheit manche politische Entscheidung gekostet hat.... , oder - wenn man bedenkt was ein U-Boot kostet und nach 10 bis 15 Jahren auch nur ein Schrottwert hat.
Politik ist halt keine Naturwissenschaft.
MfG