CDU MdB Arnold Vaatz: Bemerkungen zur Energiepolitik in Deutschland

von Arnold Vaatz CDU MdB
Anlässlich des 45. Kraftwerkstechnischen Kolloquiums der Technischen Universität Dresden hielt der wiedergewählte CDU Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz eine vielbeachtete Grundsatzrede zur Energiepolitik in Deutschland. Wir bringen hier die vollständige Rede nach Vorgaben von A. Vaatz korrigiert und aktualisiert.


Be­mer­kun­gen zur Ener­gie­po­li­tik in Deutsch­land

von Ar­nold Vaatz

1                 Das Er­neu­er­ba­re-Ener­gi­en-Ge­setz  (EEG) – Gen­esis und Wir­kungs­wie se

2                 Die Kos­ten des EEG (all­ge­meiner Teil)

3                 Die Kos­ten des EEG (spe­zi­el­ler Teil)

4                 Zur Grund­last­fä­hig­keit von Son­nen- und Wind­strom

5                 Zu­sam­men­fas­sung 

6                 Quel­len 

Die Bun­des­re­gie­rung stellt in ih­rem Ener­gie­kon­zept von 2010 an die Ener­gie­ver­sorgung drei An­for­de­run­gen: Sie soll wirt­schaft­lich (so­wohl aus der Sicht der Wirt­schaft als auch der Ver­brau­cher), si­cher und um­welt­scho­nend sein.  Um dies zu er­rei­chen, soll bis 2050 60 % des Brut­to­ener­gie­ver­brauchs und 80 % der Strom­er­zeu­gung von so­ge­nann­ten Er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en ab­ge­deckt wer­den. Am 30. Juni 2011 prä­zi­sier­te der Deut­sche Bun­des­tag die­se Plä­ne durch die For­de­rung, bis zum 31. De­zem­ber  2022 vollstän­dig auf die Strom­er­zeu­gung aus Kern­ener­gie zu ver­zich­ten. Die Un­ter­neh­men RWE und E.on reich­ten da­rauf­hin Kla­ge beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein, Vat­ten­fall rief das in­ter­na­ti­o­na­le Schieds­ge­richt für In­ves­ti­ti­ons­strei­tig­kei­ten in Wa­shing­ton an. Die Ent­schei­dun­gen in die­sen Fra­gen ste­hen aus.

Wohl wis­send, dass die Strom­er­zeu­gung nur etwa 15 % des Ener­gie­ver­brau­ches in Deutsch­land aus­macht, möch­te ich mich in mei­nen Aus­füh­run­gen aus­schließ­lich auf die Strom­be­reits­tel­lung kon­zen­trie­ren, da ich hier den größ­ten Kor­rektur­be­darf sehe.

Ich möch­te mich mit fol­gen­den Fra­gen be­fas­sen:

•  Sind die ener­gie­po­li­ti­schen Zie­le ver­nünf­tig und er­reich­bar?

•  Be­wirkt die im­ple­men­tier­te Ge­set­zes­la­ge eine den ge­nann­ten An­for­de­run­gen entspre­chen­de Ener­gie­be­reits­tel­lung?

Po­li­tik be­ginnt mit der Be­trach­tung der Re­a­li­tät und setzt sich fort mit der Wahl der Wor­te. Die­se kön­nen die Re­a­li­tät  kor­rekt be­schrei­ben oder auch ver­ber­gen – je nach po­li­ti­scher Ab­sicht. Der Ter­mi­nus Er­neu­er­ba­re Ener­gie ge­hört zur letz­te­ren Ka­te­go­rie. So wie der Be­griff Gen­mais sug­ge­riert, ge­wöhn­li­cher Mais habe kei­ne Gene und der Be­griff CO2-freie Ge­sell­schaft es sei mög­lich ohne die Ab­ga­be von CO2 in die At­mo­sphä­re zu le­ben, ist auch der Be­griff Er­neu­er­ba­re Ener­gie ein Ap­pell an den phy­si­ka­li­schen Anal­pha­be­tis­mus der Ge­sell­schaft – denn dass Ener­gie nicht er­neu­ert son­dern verschie­de­ne Ener­gie­for­men le­dig­lich in­ei­nan­der um­ge­formt wer­den kön­nen, lernt man be­kannt­lich im ers­ten Jahr des Phy­sik­un­ter­rich­tes. Ich ver­mei­de den Be­griff Er­neuer­ba­re Ener­gi­en oder des­sen Ko­se­form "Die Er­neu­er­ba­ren", in­dem ich statt­des­sen von al­ter­na­ti­ven Strom­er­zeu­gungs­for­men spre­che -es sei denn, ich muss ihn zi­tie­ren – etwa im Kür­zel EEG für Er­neu­er­ba­re Ener­gi­en Ge­setz.

Ei­nes der all­ge­gen­wär­ti­gen neu­en po­li­ti­schen Prin­zi­pi­en des 21. Jahr­hun­derts – oder we­nigs­tens sei­ner ers­ten bei­den Jahr­zehn­te – ist die um­fas­sen­de Öko­lo­gi­sie­rung al­ler po­li­ti­schen Dis­zip­li­nen. Ins­be­son­de­re die Ener­gie­po­li­tik in Deutsch­land und der Eu­ro­pä­i­schen Uni­on ist heu­te fak­tisch eine Un­ter­dis­zip­lin der Kli­ma­schutz­po­li­tik. Die wie­der­um be­ruht auf der An­nah­me von der Kli­ma­schäd­lich­keit ei­ner er­höh­ten CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der At­mo­sphä­re. Ge­gen die­se An­nah­me meh­ren sich Zwei­fel. Ich ver­wei­se auf das 2012 er­schie­ne­ne Buch „Die Kal­te Son­ne“ von Fritz Vah­ren­holt und Sebastian Lüning [1]. Die Vermutung, eine erhöhte CO2-Konzentration in der Atmosphäre bewirke eine gefährliche Temperaturerhöhung auf der Erde, stützt sich auf Prognose-Modellrechnungen. Eine empirische oder experimentelle Verifikation steht aus.  Für die seit mehr als 10 Jahren stagnierende  Erdtemperatur bei rasant ansteigender CO2-Konzentration haben die Behaupter des CO2-getriebenen Klimawandels keine plausible Erklärung. Bohrkernanalysen aus der Antarktis zeigen zudem, dass bei Klimaveränderungen in der Erdgeschichte in der Regel die CO2-Konzentration in der Atmosphäre der Temperaturveränderung folgte und nicht vorausging – was wenig überraschend ist, weil dies exakt die Veränderungen der Phasenveränderungen im Meer bei sich ändernden Temperaturen abbildet.  Es stimmt allerdings, dass die Mehrzahl der Klimaforscher noch immer der CO2-Erderwärmungsthese anhängt. Nur entscheiden eben über physikalische Gesetzmäßigkeiten und Sachverhalte keine Mehrheiten. Fällt die Kli­ma­prä­mis­se, dann ver­kehrt sich die von Deutschland re­kla­mier­te ener­gie­po­li­ti­sche Vor­rei­ter­rol­le in der Welt in eine Vor­rei­ter­rol­le bei his­to­risch wohl bei­spiel­lo­sen Fehl­al­lo­ka­ti­o­nen, die die kom­men­den Ge­ne­ra­ti­o­nen von ei­ner völ­lig an­de­ren Sei­te als er­war­tet be­las­ten wer­den. 

Aber auch, wenn das CO2 der all­ge­mein be­haup­te­te Kli­ma­kil­ler sein soll­te, er­hebt sich die Fra­ge, ob die er­bring­ba­ren deut­schen oder eu­ro­pä­i­schen Bei­trä­ge zur Emis­si­ons­minde­rung an der Welt­si­tu­a­ti­on et­was än­dern und ob nicht die – in Deutsch­land frei­lich er­folg­reich ta­bu­i­sier­te – Dis­kus­si­on über eine An­pas­sung  an die Kli­ma­verän­de­rung mehr Er­folg ver­spricht als die Dis­kus­si­on um de­ren Ver­mei­dung.

Und schließ­lich: Wenn das CO2-Min­de­rungs­ziel in der Tat dem Kli­ma­schutz die­nen soll­te, er­hebt sich die Fra­ge, in­wie­weit der ener­gie­ge­setz­li­che Rah­men dazu bei­trägt, es zu er­rei­chen. Ord­nungs­po­li­tisch sinn­voll und aus­rei­chend hier­zu ist der eu­ro­päische Em­mis­si­ons­han­del. Je­der da­rü­ber hi­naus­ge­hen­de Ein­griff macht die Sta­tik des Sys­tems über­be­stimmt und führt zu subop­ti­ma­len Re­sul­ta­ten. Hier­zu ver­wei­se ich auf ein­schlä­gi­ge Li­te­ra­tur: Die Kli­ma­po­li­tik Ka­ta­stro­phe von Jo­a­chim Wei­mann [2] und Das grü­ne Pa­ra­do­xon von Hans-Wer­ner Sinn [3]. Mit der dem Kern­ener­gie­aus­stieg ver­wei­gert sich Deutsch­land zu­dem ei­ner CO2-neu­tra­len Strom­er­zeu­gung und de­ren Wei­ter­ent­wick­lung.

1. Das Er­neu­er­ba­re-Ener­gi­en-Ge­setz (EEG) – Gen­esis und Wir­kungs­wei­se

Um der Strom­er­zeu­gung aus Wind, Son­ne, Was­ser und Bi­o­mas­se eine Chan­ce zu ge­ben, hat­te der Bun­des­um­welt­mi­nis­ter  Töp­fer im Jahr 1990 ein Strom­ein­spei­se­ge­setz ent­wor­fen, das per 1. Ja­nu­ar 1991 in Kraft trat und die kon­ven­ti­o­nel­len Ener­gie­versor­ger ver­pflich­te­te, al­ter­na­tiv er­zeug­ten Strom ab­zu­neh­men und pro Ki­lo­watts­tun­de mit 75 – 90 % je­nes Er­lö­ses zu ver­gü­ten, den sie selbst im be­tref­fen­den Ka­len­der­jahr pro Ki­lo­watts­tun­de aus dem Ver­kauf ih­res ei­ge­nen Stro­mes nach ei­nem be­stimm­ten Mess­ver­fah­ren er­zielt hat­ten. 

Die seit 1998 – 2008 am­tie­ren­de Rot-Grü­ne Ko­ali­ti­on un­ter Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Trit­tin mach­te aus dem Tür­öff­ner für den Netz­zu­gang eine Geld­druck­ma­schi­ne für Wind-, Bio­gas-, Was­ser­kraft- und So­lar­an­la­gen­be­trei­ber (Ta­bel­le 1). Das Ge­setz er­hielt den Na­men Er­neu­er­ba­re-Ener­gi­en-Ge­setz und ver­sah die Lie­fe­ran­ten von Strom aus al­terna­ti­ven Quel­len mit ei­ner auf zwan­zig Jah­re gel­ten­den Ver­gü­tungs­ga­ran­tie ab dem In­be­trieb­nah­me­zeit­punkt, die sich bei So­lar­strom zu­nächst auf eine DM/kWh be­lief

– zu ei­nem Zeit­punkt, als der Her­stel­lungs­preis ei­ner Ki­lo­watts­tun­de aus kon­ven­tionel­len Quel­len etwa 5 Pfen­ni­ge be­trug.

 

Tab. 1: Das Er­neu­er­ba­re-Ener­gi­en-Gesetz vom 1. Ap­ril 2000

Der Aus­bau­grad mit EEG-pri­vi­le­gier­ten Strom­er­zeu­gern nahm nun ra­sant zu. Gleichzei­tig zeig­te sich die Wir­kung der Vo­la­ti­li­tät von Wind- und So­lar­stromdar­ge­bot: Es kam zu Netz­über­las­tun­gen und es muss­te aus Grün­den der Netz­sta­bi­li­tät Strom ab­ge­wie­sen wer­den. Die Kon­se­quenz war eine Re­gu­lie­rung der hier­aus er­wach­senden Er­trags­schä­den. Die­se ge­schah mit der EEG-No­vel­le von 2009 in der Ägi­de des Bun­des­um­welt­mi­nis­ters Gab­riel und trat in der fol­gen­den Le­gis­la­tur­pe­ri­o­de in Kraft.

Das EEG vom 1. Ja­nu­ar 2009

§ 12: Wird die Ein­spei­sung von EEG-Strom we­gen ei­nes Netz­eng­pas­ses re­du­ziert, sind die von der Maß­nah­me be­trof­fe­nen Bet­rei­be­rin­nen und Be­trei­ber für 95 Pro­zent der ent­gan­ge­nen Ein­nah­men zu ent­schä­di­gen. Über­stei­gen die ent­gan­ge­nen Ein­nah­men in ei­nem Jahr ein Pro­zent der Jah­res­ein­nah­men, sind die Bet­rei­be­rin­nen und Be­trei­ber zu 100 Pro­zent zu ent­schä­di­gen.

Bet­rei­be­rin­nen und Be­trei­ber von EE-An­la­gen sol­len künf­tig spä­tes­tens am Vor­tag vom Netz­be­trei­ber über den er­war­te­ten Zeit­punkt, den Um­fang und die Dau­er des Ein¬spei­se­ma­na­ge­ments (Anm.: ge­meint ist z.B. das Stop­pen der Ein­spei­sung in sein Netz ) in­for­miert wer­den.

Da­mit war die völ­li­ge Ri­si­ko­be­frei­ung der EEG-Pri­vi­le­gier­ten er­reicht. Wind- und Son­nen­strom wur­den von nun an auch dann be­zahlt, wenn sie gar nicht ins Netz ein­ge­speist wur­den.

Die­ses Ge­setz war der Ab­schied von den Prin­zi­pi­en der Markt­wirt­schaft in Ener­giepo­li­tik:

•  Der Staat tritt als Vor­mund der Wirt­schaft  auf. Er über­lässt die Wahl ge­eig­ne­ter  Tech­no­lo­gi­en nicht der Wirt­schaft und der tech­ni­schen Ent­wick­lung son­dern trifft selbst eine Vor­aus­wahl. Für eine breit an­ge­leg­te, au­ßer­halb der staat­li­chen Pri­vile­gie­rungs­sche­ma­ta  an­ge­leg­te For­schung und Ent­wick­lung gibt es kei­nen An­reiz mehr, wir er­le­ben eine Eng­füh­rung der Ener­gie­for­schung. In der DDR war dies als das Rin­der­of­fenstall-Prob­lem aus der Rin­der­zucht be­kannt.

• Die we­sent­li­che markt­wirt­schaft­li­che Ka­te­go­rie der Nach­fra­ge  als be­gren­zende Grö­ße für das An­ge­bot und da­mit die Pro­duk­ti­on ist dau­er­haft sus­pen­diert. Nicht die Nach­fra­ge nach Grün­strom be­stimmt die Pro­duk­ti­on von Wind­rä­dern oder So­lar­ele­men­ten, son­dern die vom tat­säch­li­chen Be­darf ent­kop­pel­te staat­liche Ab­nah­me­ga­ran­tie. Als Kon­se­quenz ent­steht ein Zau­ber­lehr­ling-Ef­fekt: Das Grün­stromdar­ge­bot wächst über alle Gren­zen und muss in zu­neh­men­dem Maße

–  nach­dem es dem Er­zeu­ger ver­gü­tet wur­de – vom Netz ab­ge­wie­sen oder un­ter dem Her­stel­lungs­preis ver­kauft wer­den. In der DDR ist als das Brot­ver­füt­te­rungs­prob­lem in der Schwei­ne­zucht be­kannt.

• Das un­ter­neh­me­ri­sche Ri­si­ko des In­ves­tors ist sus­pen­diert. Es wird auf die Stromkun­den ab­ge­wälzt. Er al­lein über­nimmt die vollstän­di­ge Haf­tung für Fehl­al­lo­ka­tionen von In­ves­ti­ti­ons­ka­pi­tal.

• Das Ge­setz be­straft die öko­lo­gisch  er­wünsch­te spar­sa­me Ver­wen­dung des Stro­mes durch Preis­an­stie­ge: Schrän­ken die Strom­kun­den ih­ren Ver­brauch um 50 Pro­zent ein so müs­sen die EVUs die Um­la­ge auf die ver­brauch­ten 50 % ver­dop­peln.

• Das Ge­setz macht die Er­zeu­ger wett­be­werbs­re­sis­tent und be­raubt da­mit die              techno­lo­gi­sche Ent­wick­lung ih­res wich­tigs­ten An­triebs. Es ini­ti­iert mas­sen­wei­se In­vesti­ti­o­nen in Be­kann­tes.

Das Ge­setz ist fak­tisch kaum kas­sier­bar.  Es be­grün­det markt­frem­de Be­sitz­stän­de.               

Die Ei­gen­tü­mer wer­den ihre Ge­win­ne  zur Ver­tei­di­gung ih­rer Ein­nah­me­quel­le ein­set­zen.  Erst die so­zi­a­len Fol­gen der mas­si­ven Um­ver­tei­lung von un­ten nach oben durch die­ses Ge­setz wer­den Än­de­run­gen er­mög­li­chen.

2. Die Kos­ten des EEG (all­ge­mei­ner Teil)

Um die Kos­ten zu er­mit­teln, die das EEG dem Strom­kun­den auf­er­legt, habe ich die jährli­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen der Netz­be­trei­ber he­ran­ge­zo­gen [4]. Ent­las­tend wur­den die ver­mie­de­nen Netz­ent­gel­te, die dann wirk­sam wur­den, wenn der Strom vom Er­zeu­ger zum Ver­brau­cher nicht das Über­tra­gungs­netz pas­sie­ren muss, von den Ge­samt­kos­ten ab­ge­zo­gen. So­dann wur­de an­ge­nom­men, dass die in je­dem Jahr neu hin­zu­ge­kom­me­ne Er­zeu­gungs­leis­tung von die­sem Jahr an 20 Jah­re lang an­fällt d.h. die neu­en An­la­gen eine Nut­zungs­dau­er von 20 Jah­ren ha­ben, also die EEG-Pri­vi­le­gie­rung voll aus­nut­zen.

 

Abb. 1: Be­reits fäl­li­ge EEG-Kos­ten, Sum­me: etwa 400 Mil­li­ar­den Euro (Zu­bau 2012 ge­schätzt)

Quel­le: http://www.eeg-kwk.net/de/ EEG_Jahresabrechnungen.htm

Als Re­sul­tat er­gibt sich (bei Schät­zung ei­nes Zu­wach­ses von etwa 3,5 Mrd. in 2012 – für das die Zah­len noch nicht vor­lie­gen) eine in­zwi­schen durch das Ge­setz ga­ran­tier­te Ge­samt­ver­bind­lich­keit von 400 Mil­li­ar­den Euro. Da­von wur­den in den Jah­ren bis 2013 etwa 90 Mil­li­ar­den EUR ab­ge­gol­ten, für die Jah­re bis 2032 wer­den wei­te­re 310 Mil­li­arden EUR fäl­lig. Haf­tungs­leis­tun­gen für un­ter­blie­be­ne Ab­nah­men – dazu spä­ter –, Re­fi­nan­zie­rungs­leis­tun­gen für den Lei­tungs­bau und stei­gen­de Kos­ten für Re­ge­le­nergie­ab­fra­gen oder Im­por­te da­bei nicht ent­hal­ten, sie sind, so­bald sie an­fal­len, hin­zuzu­ad­die­ren.

In di­ver­sen Stu­di­en – wie z.B. auch eine neu­e­re des DIW [5] – wird in der Re­gel da­rauf ver­wie­sen, dass al­ler­dings beim Ver­gleich der Kos­ten des EEG mit kon­ven­ti­o­nel­len Strom­er­zeu­gungs­tech­no­lo­gi­en de­ren ex­ter­ne Kos­ten zu be­rück­sich­ti­gen sei­en, da­run­ter fik­ti­ve Ver­si­che­rungs­kos­ten für Atom­un­fäl­le u.ä. Die­se wer­den dann aus will­kür­li­chen An­ga­ben zu­sam­men­ge­tra­gen und ad­diert. Bei al­ter­na­ti­ven Tech­no­lo­gi­en un­ter­blei­be­nin der Re­gel der­ar­ti­ge Über­le­gun­gen. Die Kos­ten der man­geln­den Ver­füg­bar­keit des Grün­stroms blei­ben ge­ne­rell un­be­rück­sich­tigt. Ich hal­te der­ar­ti­ge Vor­ge­hens­wei­sen für un­se­ri­ös.

 

Abb. 2: Kos­ten für 100 % al­ter­na­ti­ve Strom­er­zeu­gung bis 2050: 1,42 Bil­li­o­nen Euro

Quel­le: Sach­verstän­di­gen­rat für Umwelt­fra­gen, Son­der­gut­a­chen Jan. 2011 Wege zu 100 % er­neu­er­ba­rer Stro­merzeu­gung 

Die ge­nann­te Stu­die will be­wei­sen, dass der aus­schließ­li­che Ein­satz von al­ter­na­ti­ven Strom­er­zeu­gungs­for­men wirt­schaft­li­cher ist als Strom aus nuk­le­a­ren und fos­si­len Ener­gie­quel­len. Hier­für exis­tiert aber schon eine Aus­sa­ge des Sach­verstän­di­gen­ra­tes für Um­welt­fra­gen [6].

Die viel­fach kol­por­tier­te Aus­sa­ge von Bun­des­mi­nis­ter Pe­ter Alt­maier, wo­nach die Kos­ten der Ener­gie­wen­de bei etwa ei­ner Bil­li­on EUR lie­gen, wird also selbst dann von der Aus­sa­ge des Sach­verstän­di­gen­ra­tes noch über­trof­fen, wenn man da­von aus­geht, dass es bei dem avi­sier­ten Ziel der Bun­des­re­gie­rung bleibt, wo­nach nicht die ge­sam­te Strom­er­zeu­gung, son­dern nur 80 % bis 2050 aus al­ter­na­ti­ven Quel­len kom­men sol­len.

3. Die Kos­ten des EEG (spe­zi­el­ler  Teil)

Die all­ge­mein dar­ge­stell­ten Kos­ten des EEG-Stroms sa­gen je­doch noch nichts da­rü­ber aus, wie hoch kon­kret die Mehr­kos­ten für den Ver­brau­cher durch das EEG wer­den und auf wel­cher Wei­se sich die­se er­ge­ben. Dies soll nun an ei­ner Fall­stu­die er­läu­tert wer­den. He­ran­ge­zo­gen wird hier­zu die Ein­spei­se­gang­li­nie des EEG-Stroms im Mo­nat De­zem­ber 2012 (Ab­bil­dung 3) nebst Preis­ent­wick­lung (Ab­bil­dung 4).

 

Abb. 3: Ge­samt­ein­spei­sung von Wind- und So­lar­strom für De­zem­ber 2012 in das deut­sche Netz

 

Abb. 4: Ge­samt­um­satz: etwa 780 GWh (Ta­ges­be­darf in Deutsch­land etwa 1.600 GWh)

Quel­le: EEX Leip­zig Eu­ro­pe­an Energy Ex­change am Mitt­woch 26.12.2012

Am 26. De­zem­ber, dem 2. Weih­nachts­fei­er­tag  gab es eine gute Wind­strom­aus­beu­te, aber  fei­er­tags­be­dingt nur eine ge­rin­ge Ab­nah­me des Stroms. Die Ge­samt­bi­lanz er­gibt sich wie folgt:

• Kos­ten durch Ein­spei­se­ver­gü­tung an Er­zeu­ger (nur Wind­strom ge­rech­net):

• durch­schnitt­li­che Ver­gü­tung: etwa: 85.000 EUR/GWh

• Ver­lust aus Ein­spei­se­ver­gü­tung: etwa: 66 Mio. EUR

• Er­lö­se aus dem Strom­ver­kauf an den Im­por­teur:

•                  ver­kauf­te Ener­gie­men­ge: etwa: 780 GWh

•                  durch­schnitt­li­cher Ver­kaufs­preis: etwa: – 45.000EUR/GWh

•                  Ver­lust aus ne­ga­ti­ven Strom­prei­sen: etwa: 34 Mio. EUR

•                  Ver­lus­te für den Strom­kun­den an ei­nem Tag: etwa:        

100 Mio. EUR

Nun ist die­ser Ver­lust am zwei­ten Weih­nachts­fei­er­tag nicht sym­pto­ma­tisch für das ge­sam­te Jahr. Aber auch die Jah­res­rech­nung liegt vor und die be­sagt (Ta­bel­le 2):

 

Tab. 2: Ge­samt­ver­lus­te aus Strom­ex­por­ten im Jahr 2012

Quel­le: Sächs. Zei­tung v. 3. Ap­ril 2013

Dies ist ein Ver­lust von etwa 23 Mil­li­o­nen Euro pro Tag.

4. Zur Grund­last­fä­hig­keit von Son­nen- und Wind­strom

Aber leis­tet das EEG bei al­le­dem we­nigs­tens, was von ihm er­war­tet wird?                   Es soll­te die Sub­sti­tu­ti­on von un­er­wünsch­ten Strom­quel­len durch Grün­strom er­mög­li­chen.

Tut es das?

Die Ab­bil­dung 5 zeigt die schon aus Ab­bil­dung 4 be­kann­te Ein­spei­sungs­gang­li­nie in Deutsch­land für Wind (grü­ne Flä­che) und  So­lar­strom (klei­ne gel­be Spit­zen) im Mo­nat De­zem­ber 2012, ei­nem re­la­tiv win­drei­chen Mo­nat. Da­rü­ber ist eine Kur­ve mit der drei­fa­chen Or­di­na­ten­grö­ße ab­ge­tra­gen. Sie soll die (hy­po­the­ti­sche) Aus­stat­tung Deutsch­lands mit der drei­fa­chen Wind­verstom­ungs­ka­pa­zi­tät ge­gen­über dem Sta­tus quo mar­kie­ren. Das Re­sul­tat zeigt, dass dies zwar über gro­ße Ab­schnit­te die ver­minder­te Last­ab­ga­ben oder Ab­schal­tun­gen bei den grund­last­fä­hi­gen Strom­er­zeu­gern (Flä­che tür­kis) und schließ­lich Netz­ent­las­tun­gen zu ne­ga­ti­ven Strom­prei­sen (Flä­che gelb) er­zwingt, aber gleich­wohl dem Netz noch im­mer auch Un­ter­ver­sor­gungs­zei­ten (vi­o­let­te Flä­chen) be­schert, in de­nen die ge­sam­te oder na­he­zu die ge­sam­te Grund­last auf kon­ven­ti­o­nel­lem Weg be­schafft wer­den muss.

Abb. 5: Wind 12/2012 (real und bei hy­po­the­ti­scher drei­fa­cher in­stal­lier­ter Wind­strom­leis­tung)

Die Offs­ho­re-Wind­ener­gie könn­te hier die Ret­tung brin­gen.  Hier­zu gab es ehr­geizige Aus­bau­zie­le: bis 2013 soll­ten 3.000 MW Ma­xi­mal­leis­tung in­stal­liert oder im Bau sein. Zu er­war­ten sind beim ge­gen­wär­ti­gen Sach­stand bis Ende 2013 ma­xi­mal 305 MW, etwa 10 % des Plan­ziels.

Fol­ge: Enor­me Ein­nah­me­ein­bu­ßen der In­ves­to­ren, ein hef­ti­ger Haf­tungs­streit, da ei­ner­seits der the­o­re­tisch lie­fer­ba­re Strom man­gels Um­rich­ter-Platt­for­men und Zu­lei­tun­gen nicht ins Netz ab­ge­ge­ben wer­den kann und mit der bal­di­gen Fer­tig­stel­lung der be­nö­tig­ten Ein­hei­ten nicht kurz­fris­tig zu rech­nen ist, jedoch an­de­rer­seits der Ka­pi­tal­dienst für die In­ves­ti­ti­on zu er­brin­gen ist. Am 29. 8. 2012 be­schloss das Bun­des­ka­bi­nett ge­gen die Stim­me von Bun­des­ver­brau­cher­schutz-mi­nis­te­rin Ilse Aig­ner, die Haf­tung für die ent­gan­ge­ne Ein­spei­se­ver­gü­tung ab dem 11. Tag der Nicht­ein­spei­sung den Netz­be­trei­bern auf­zu­er­le­gen, die die­se dann auf die Strom­kun­den ab­wäl­zen kön­nen.

Aber wenn die Offs­ho­re-Win­dan­la­gen  der­mal­einst  in­stal­liert und zur Zu­frie­den­heit funk­ti­o­nie­ren: Wer­den sie dann den Grün­strom  zum prak­ti­kab­len Sub­sti­tut der kon­ven­ti­o­nel­len Ener­gie­er­zeu­gung ma­chen? Aber­mals Nein. Weil die Strom­aus­beu­te pro­por­ti­o­nal zur drit­ten Po­tenz der Wind­ge­schwin­dig­keit wächst und fällt, os­zil­liert der Offs­ho­re-Strom noch in viel kür­ze­ren Pe­ri­o­den von null auf Ma­xi­mal­leis­tung, so dass sich ein na­gel­brettar­ti­ges Aus­beu­te­pro­fil er­gibt (Ab­bil­dung 6).

Last­gang­li­nie beim Drei­fa­chen der in­stal­lier­ten Wind­strom­leis­tung Zu­schuss­be­darf zur De­ckung der Grund­last durch kon­ven­ti­o­nel­le Er­zeu­ger Un­ter­be­las­tungs­zei­ten der kon­ven­ti­o­nel­len Kraft­wer­ke Über­last­strom (Ver­kauf zu ne­ga­ti­ven Prei­sen)

 

Abb. 6: Offs­ho­re-Wind: wirk­li­che Gang­li­nie ver­sus ge­mel­de­te Leis­tung Quel­le: http://de.scribd.com/doc/109406767/Das-Offs­ho­re-Cha­os,Ten­net,Dar­stel­lung: Rolf Schus­ter

Da­ten­quel­le: Trans­po­wer / TEn­neT:Tat­säch­li­che ein­ge­speiss­te Leis­tung der Offs­ho­re-WE-An­la­gen

Dena-Chef Koh­ler sah sich des­halb be­züg­lich Offs­ho­re-Wind­strom  zu der Aus­sa­ge ver­an­lasst, dass von der ho­hen in­stal­lier­ten Leis­tung sei­en ge­ra­de ein­mal sechs Pro­zent wirk­lich ver­läss­lich ver­füg­bar sei­en.

Die Aus­sa­ge "Grund­last ist Den­ken von ges­tern" scheint da­her we­ni­ger mit be­last­ba­ren Prog­no­sen als mit Pfei­fen im Wal­de ge­mein­sam zu ha­ben. Dies gilt nicht ganz für jene Stim­men, die sa­gen, auch auf das Spei­chern von Strom käme es hin­fort nicht an. Als Aus­druck der Zu­ver­sicht sind sie frei­lich ver­fehlt. Die Aus­sa­gen sind rich­tig, wenn sie mei­nen, dass die zu spei­chern­den Ener­gie­vo­lu­mi­na – woll­te man die Wind­spit­zen spei­chern und in den Wind­sen­ken ein­spei­sen – so ge­wal­tig sind, dass sie für ef­fek­ti­ve Spei­cher­ar­ten wie Pump­spei­cher­wer­ke oder adi­a­ba­te Druck­luft­spei­cher ab­ge­se­hen von den ge­o­lo­gi­schen und ge­o­gra­phi­schen Gren­zen im ers­te­ren Fall nicht dar­stell­ba­re In­ves­ti­ti­ons­sum­men er­for­der­ten, an­de­re Spei­cher­prin­zi­pi­en aber im sta­tus nas­cen­ti ver­wei­len oder im Kos­ten-Wir­kungs­grad­ver­hält­nis nicht viel bes­ser sind, als den Strom weg­zu­wer­fen.

Der Strom­ver­brauch in Deutsch­land liegt bei etwa 1,6 TWh pro Tag. Bei aus­schließ­lich voll ge­füll­ten obe­ren Be­cken liegt die ma­xi­ma­le Ab­ga­be­leis­tung un­se­rer Pum­peicher­wer­ke über ganz Deutsch­land bei etwa 0,04 TWh. Das sind etwa 35 Mi­nu­ten Black­out-Re­ser­ve. Das Vier­zig­fa­che an Pump­spei­cher­ka­pa­zi­tät wäre etwa nö­tig, um ei­nen Ta­ges­ener­gie­be­darf bei Aus­fall des Grün­stroms zu kom­pen­sie­ren. Dies ist im groß­tech­ni­schen Maß­stab bis auf Wei­te­res nicht mög­lich. Man wird also in die­sem Fall ent­we­der auf Im­por­te zu­rück­grei­fen oder dras­ti­sche Ein­grif­fe bei den Strom­kun­den vor­neh­men müs­sen. Ers­te­res kann nur ge­lin­gen, wenn un­se­re eu­ro­pä­i­schen Nach­barn dann un­se­ren Be­darf zu de­cken imstan­de sind – was nur dann zu­ver­läs­sig mög­lich ist, wenn sie – an­ders als Deutsch­land – ihre grund­last­fä­hi­gen Strom­er­zeu­ger nicht ab­ge­schal­tet ha­ben und ge­nü­gend Über­schüs­se pro­du­zie­ren. Letz­te­res  aber ist nur un­ter In­kauf­nah­me grö­ße­rer wirt­schaft­li­cher Schä­den mit ent­spre­chen­den Haf­tun­gen denk­bar. Will man bei­des ver­mei­den, so er­for­dert dies die Vor­hal­tung von Strom­er­zeugungs­ka­pa­zi­tä­ten aus kon­ven­ti­o­nel­len Ener­gie­quel­len – das heißt:  Aus Kern­kraft oder fos­si­len Ener­gie­trä­gern. Da das Auf­kom­men an Wind-oder So­lar­strom über Stun­den und Tage ganz aus­fal­len kann, ge­nügt zur Vor­hal­tung die­ser Re­ser­ve­ka­pa­zi­tät auch nicht ein klei­ner Teil der jet­zi­gen Grund­laster­zeu­gungs­ka­pa­zi­tät, son­dern es muss die Fä­hig­keit zur Be­reits­tel­lung der vol­len Grund­last ste­tig im stand-by-mo­dus ge­hal­ten wer­den. Wenn für die­sen Zweck kei­ne Kern­kraft­wer­ke mehr zur Ver­fü­gung ste­hen, müs­sen die­se Auf­ga­be an­de­re fos­sil ge­feu­er­te Kraft­wer­ke (Gas oder Koh­le) über­neh­men, die zu die­sem Zweck er­for­der­li­chen­falls neu zu er­rich­ten sind.

Mit stei­gen­dem Ein­spei­se­an­teil an EEG-Strom steigt je­doch nicht nur das Vo­lu­men der EEG-Ver­gü­tun­gen ins­ge­samt an und er­höht den Strom­preis. Mit der rück­läu­fi­gen Nach­fra­ge nach Strom aus fos­si­len Quel­len bei der un­be­ding­ten Not­wen­dig­keit seiner Vor­hal­tung müs­sen die fos­si­len Kraft­wer­ke ent­we­der man­gels Wirts­chaft­lich­keit schlie­ßen oder ihre Prei­se um die stand-by-Be­triebs­kos­ten des ge­sam­ten Jah­res – ver¬teilt auf die im be­tref­fen­den Jahr an­ge­ge­be­ne Strom­men­ge er­hö­hen – und dies gilt für den ge­sam­ten grund­lastre­le­van­ten Kraft­werks­park. Will man dies ver­mei­den, so bleibt nur des­sen Vers­taat­li­chung, wo­mit die Mehr­kos­ten statt auf den Strom­kun­den auf den Steu­er­zah­ler ent­fie­len.

5. Zu­sam­men­fas­sung

Sind die ener­gie­po­li­ti­schen Zie­le ver­nünf­tig und er­reich­bar?

Die ener­gie­po­li­ti­schen Zie­le sind ver­nünf­tig. Si­cher­heit und Wirts­chaft­lich­keit sind un­ver­zicht­ba­re An­for­de­run­gen an jede Ener­gie­ver­sor­gung. Eben­so muss eine Ener­giever­sor­gung auch um­welt­scho­nend sein. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Scho­nung der na­tür­li­chen Res­sour­cen, denn eine Ener­gie­ver­sor­gung, die Res­sour­cen auf­braucht, die sich nicht in der glei­chen Zeit re­ge­ne­rie­ren, ist stets li­mi­tiert. Da­her ist es nö­tig, hier­zu Al­ter­na­ti­ven zu er­for­schen und zu im­ple­men­tie­ren. Nur ent­spre­chen die da­für vor­ge¬ge­be­nen Zeit­ho­ri­zon­te will­kür­li­chen An­nah­men, die kei­ner Mach­bar­keitsüber­prü­fung stand­hal­ten. Der auf­ge­bau­te Zeit­druck ist un­ver­nünf­tig und führt zu un­aus­ge­reif­ten Ak­ti­vi­tä­ten. Über den Res­sour­cen­schutz hi­naus ist je­doch der Be­griff um­welt­scho­nend kon­kre­ti­sie­rungs­be­dürf­tig. Hier ist die prak­ti­sche Po­li­tik an will­kür­li­chen Pa­ra­me­tern aus­ge­rich­tet. Der Atom­aus­stieg und die Kli­ma­schutz­ab­sicht fal­len nicht zwin­gend in die Rub­rik um­welt­scho­nend – wohl aber die An­for­de­run­gen der Ener­gie­öko­no­mie.

Be­wirkt die im­ple­men­tier­te Ge­set­zes­la­ge eine den ge­nann­ten An­for­de­run­gen ent­spre­chen­de Ener­gie­be­reits­tel­lung?

Die im­ple­men­tier­te Ge­set­zes­la­ge steht der Er­fül­lung der ener­gie­po­li­ti­schen Zie­le im Weg und macht das mit­tel­fris­ti­ge Schei­tern der deut­schen Ener­gie­po­li­tik un­aus­weich­lich.

Sie be­wirkt eine un­wirt­schaft­li­che, un­si­che­re und öko­lo­gisch un­ver­tret­ba­re Vers­chwendung von Res­sour­cen.

• Sie ori­en­tiert sich nicht an zwei­fels­frei­en um­welt­po­li­ti­schen Zie­len (wie            Ressour­cen­schutz, Um­welt­öko­no­mie, Wir­kungs­grad­ver­bes­se­rung, Mi­ni­mie­rung des Ener­gie­ein­sat­zes), son­dern an ide­o­lo­gisch vor­ge­ge­be­nen und da­mit frag­wür­di­gen um­welt­po­li­ti­schen  Zie­len wie Kli­ma­schutz und Atom­aus­stieg.

• Sie hat den Markt eli­mi­niert und ist po­li­tisch au­ßer Kon­trol­le.  

•  Sie un­ter­bin­det die freie Er­for­schung nach­hal­ti­ger Strom­be­reits­tel­lungs­lö­sungen, in­dem sie eine Vo­raus­le­se vor­nimmt und mit ide­o­lo­gisch be­grün­de­ten Ta­bus (Nu¬kle­a­re Quel­len) und Prä­fe­ren­zen (Wind und So­lar) die Va­ri­a­ti­ons­brei­te ein­schränkt.

• Sie führt zu ei­ner mas­si­ven Kos­ten­stei­ge­rung des Strom­kon­sums ohne zum Stromspa­ren an­zu­re­gen.

• Sie ver­sucht grund­last­fä­hi­ge Vers­trom­ungs­tech­no­lo­gi­en durch nicht grund­last­fähige zu substi­tu­ie­ren, was miss­lin­gen wird und

• den Be­trieb zwei­er na­he­zu kom­plet­ten Strom­er­zeu­gungs­pa­ral­lel­struk­tu­ren erzwingt,

• die Kos­ten den aus der  Re­ser­ve­hal­tung von Grund­last­fä­hig­keit stän­dig er­höht,

• sie er­for­dert ein Netz­re­gi­me, das Deutsch­lands Netz in­kom­pa­ti­bel und zu ei­nem Fremd­kör­per im eu­ro­pä­i­schen Ver­bund macht.

• Sie er­zwingt eine so­zi­al un­er­träg­li­che Um­ver­tei­lung von Mit­teln zu Las­ten                   der all­ge­mei­nen Strom­kun­den und zu Guns­ten der Al­ter­na­tiv­an­la­gen­be­sit­zer

• Sie wird die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Deutsch­lands we­gen der durch sie  ent­ste­henden sin­gu­lär ho­hen Ener­gie­prei­se und der ge­stei­ger­ten Ab­hän­gig­keit vom Aus­land mas­siv be­ein­tächti­gen

Gibt es Lö­sun­gen?

Die gibt es si­cher. Aber für ener­gie­po­li­tisch ver­nünf­ti­ge Ent­schei­dun­gen gibt es lei­der in Deutsch­land bis auf Wei­te­res kei­ne de­mo­kra­ti­schen Mehr­hei­ten. Ein übermäch­ti­ger me­di­al aus­ge­üb­ter Kon­for­mi­täts­druck hat die Ener­gie­de­bat­te in von ei­ner wis­sen­schaft­li­chen De­bat­te in eine mo­ra­li­sie­ren­de De­bat­te über gut und böse ver­wan­delt. Die­ser Zu­stand ist durch eine von öf­fent­li­cher Zu­stim­mung ab­hän­gi­ge de­mo­kra­tisch ge­wähl­te po­li­ti­sche Füh­rung kaum überwindbar, weil schon der Versuch, dies zu tun, im gegenwärtigen Meinungsklima mit hoher Wahrscheinlichkeit für jede politische Kraft, die dies wagt, den Entzug die­ses Füh­rungs­auf­tra­ges nach sich zieht. Wirt­schaft und Wis­sen­schaft scheu­en den Auf­wand des Strei­tes und ar­ran­gie­ren sich mit dem Sta­tus quo. Trotz mög­li­cher par­tei­über­grei­fen­der Ein­sicht wird auch die ei­gent­lich not­wen­di­ge Au­ßer­kraft­set­zung des EEG wird nicht ge­lin­gen. Statt­des­sen wird man mehr oder we­ni­ger um­ständ­li­che Scha­den­sbe­gren­zun­gen ver­su­chen. Wei­ter­ge­hen­de Ein­grif­fe wer­den an der Kraft zur Be­sitz­stands­ver­tei­di­gung der EEG-Pri­vi­le­gier­ten schei­tern.  Über wirk­li­che Aus­we­ge aus dem Di­lem­ma der Ener­gie­po­li­tik wird man erst re­den kön­nen, wenn die ge­genwär­tig ge­pfleg­ten Il­lu­si­o­nen begraben und die damit verbundene Umverteilung zu einem politischen Ärgernis geworden sind.

6. Quel­len

[1]              Vah­ren­holt, F.; Lün­ing, S.: Die kal­te Son­ne

[2]              Wei­mann, J.: Die Kli­ma­po­li­tik­ka­ta­stro­phe – Deutsch­land im Dun­kel der Ener­gie­spar­lam­pe

[3]              Sinn, H. W.: Das grü­ne Pa­ra­do­xon – Plä­doy­er für eine il­lu­si­ons­freie Kli­ma­po­li­tik

[4]              http://www.eeg-kwk.net/de/EEG_Jahresabrechnungen.htm

[5]              von Hirsch­hau­sen, C.; Kem­fert, C.; Kunz, F.; Men­de­le­vitch, R.: Stu­die: Eu­ro­pä­i­sche Stro­mer¬zeu­gung nach 2020: Bei­trag er­neu­er­ba­rer Ener­gi­en nicht un­ter­schät­zen. Wo­chen­be­richt des Deut­schen In­sti­tuts für Wirt­schafts­for­schung (DIW), Nr. 29.2013, 17. Juli 2013

[6]              Sach­verstän­di­gen­rat für Um­welt­fra­gen: Wege zu 100 % er­neu­er­ba­rer Strom­er­zeu­gung. Son­der¬gut­ach­ten, Jan. 2011

[7]              Keil, G.: Das Offs­ho­re-Cha­os. http://de.scribd.com/doc/109406767/Das-Offsho­re-Cha­os

Hinweis: Der Vortrag kann als pdf heruntergeladen werden. Diese Version weicht von der pdf Version geringfügig ab, denn die hier gezeigte

1. ist die aktuellere 

2. entspricht der gesprochenen Version

Mit Dank an Herrn A. Vaatz für die Korrekturen und an Leser Dr. E. Franz für den Hinweis auf diese Rede.

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43 Kommentare

  1. @#62 Hofmann,M:

    Merkel wird von späteren Zeiten als Synonym für politische Beliebigkeit charakterisiert werden.

    Tatsächlich ist diese Gesellschaft in ihrer Breiten Mitte denk- und streitfaul geworden. Dort wo Grundsatzdiskussionen stattfinden müssten gibt es nur noch ein Wischiwaschi. Faule Kompromisse mit ein paar Brocken für jeden. So lässt sich am besten die Macht erhalten. Einhergehende Sozialdemokratisierung der Gesellschaft eben. Die hat es sich bequem eingerichtet, nur keine abrupten Wechsel.

    Und wenn ausnahmsweise doch wie bei Atomausstieg und Energiewende, dann sind die durch jahrelange Desinformation hinsichtlich Notwendigkeit, Kosten und Folgen fein säuberlich vorbereitet.

  2. @Dr. Paul #40
    Das Problem sind nicht nur die ungebildeten Journalisten, sondern diese Journalisten, die ideologisch verblendet sind und nicht neutral aufklären wollen.
    Jedoch muss man auch zum großen Teil der deutschen Regierungspolitik eines Merkel-Stil die Schuld geben.
    Der Merkel-Stil ist alles andere als GUT für das deutsche/europäische Volk!
    Die Energiewende war kein politisches Meisterstück von Merkel (ZUM WOHL DES DEUTSCHEN VOLK), sondern ein machtpolitisches Diktat (auf Kosten des deutschen Volk). Und das hat diese Merkel auch billigend in kauf genommen. Operation am offenen „Energieversorungs-Wohlstandsherzen“ der deutschen Bevölkerung wurde von dieser Merkel billigend in kauf genommen. Mit allen fatalen und armutsfördernden Nebenwirkungen für ein GANZES VOLK!

  3. #39: Jürgen Wanninger,
    der Physiker Lesch ist sicher KEIN Dummkopf,
    das zeigen seine exzellenten früheren Sendungen,
    sondern ein wirklich schamloser Opportunist!
    Er ist natürlich seit seiner fachfremden „Klimataliban“-Sendung bei Fachkollegen unten durch,
    da es eine klare Mehrheit bei Astronomen für alternative Erklärungen des Klimageschehens gibt, die auch ordentlich wissenschaftlich publiziert sind,
    insbesondere von den klugen Russen.

    Ich habe persönlich eigentlich ein hohe Meinung von „Wissenschaft“ und bin daher überzeugt,
    dass alle „Experten“ auch wissen, dass hier vorsätzlich gelogen wird.
    Von PIK wurde mir hierzu schon „privates“ mitgeteilt.

    Das Problem ist das große Heer der ungebildeten Journalisten, die sich in diesem Sumpf ihren ideologischen Wunschprofessor suchen können.
    Wie weit in Meteorologie überhaupt Physik insbes. Thermodynamik gelehrt wird, kann ich nicht beurteilen,
    scheint manche zu überfordern, wie man an der völlig laienhaften Reaktion auf Gerlich sofort erkennen kann
    wie auch nicht allzuviele wissen, was Chaos eigentlich bedeutet.

    So etwas ähnliches kann man auch von „Firmenlenkern“ (Siemens) und Bankern behaupten, denen es nur um das schnelle Geld geht (Wahrheit unwichtig).

    Mich ärgert diese zunehmende Prostitution der angeblichen „Wissenschaft“ maßlos,
    da sie auch andere Bereiche zunehmend infiltriert, sozusagen als Zeiterscheinung, nicht in dem gigantischen Maße wie die idiotische Klimarettung,
    aber z.B. auch in der Medizin, eine wirklich ungeheuer „politische“ Wissenschaft, da „kollektiv“ finanziert.
    Fast jede „Untersuchung“ beginnt heute mit geradezu abenteuerlichen „Deutungen“ für Laien, welche vorteilhaften Konsequenzen die nachfolgenden Untersuchungen (vieeeeeleicht) ergeben könnten.
    Bei Medizin immer die unverzichtbare Kostensenkung.
    Das wird sich zunehmend rächen!

    mfG

  4. @#36 Dieter Ber:

    Sehr schön formuliert. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Wieso gibt es im TV Dummköpfe wie Yogeshwar und Lesch, die Physik studiert haben wollen und Herrn Bers Ausführungen nicht (zu) verstehen (vorgeben).

  5. Sehr geehrter Herr Vaatz,
    zunächst meine Anerkennung für Ihre hervorragende Darstellung der zweiten Phase des irrsinnigen politischen Eingriffs in die Stromversorgung Deutschlands!
    Sie schreiben richtig:
    „Die energiepolitischen Ziele sind vernünftig. Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sind unverzichtbare Anforderungen an jede Energieversorgung. Ebenso muss eine Energieversorgung auch umweltschonend sein………….Daher ist es nötig, hierzu Alternativen zu erforschen und zu implementieren.“
    Das war 1960 auch in Deutschland die friedliche Nutzung der Kernenergie. ( – 1,2×1015 t Sauerstoff beweisen zwar, dass die Erdkruste etwa 0,5×1015 t Kohlenstoff (teils gebunden an Wasserstoff) enthält, jedoch ließ bereits damals ein inzwischen auf 1,6×1010 t SKE angewachsener Jahresbedarf eine stetige Erhöhung der Bereitstellungskosten absehbar werden.
    Deutschland erreichte einen Spitzenplatz in der Entwicklung und auf dem KKW Weltmarkt. Davon hat ein erster „politischer Eingriff“ noch einige KKW hinterlassen, die allerdings von einer französischen Firma gewartet werden müssen. – Nun werden wohl den „deutschen“ Solarzellen aus China bald auch „britische“ Kernkraftwerke folgen!
    Gibt es denn eine andere Alternative für deutsche Politiker als: „Zurück zur globalen Vernunft!“?

  6. Lieber Herr Vaatz
    Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Energiegewinnungssystemen
    Bei allen Energiegewinnungs- und Sparsystemen ist der Energieaufwand zur Herstellung solcher Systeme als auch der Energieaufwand zum Betrieb der Systeme über die Lebenszeit, in Relation zum Energieertrag zu setzen.
    Hierzu ist es sinnvoll jeweils eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchzuführen.
    Kosten in der selbigen entstehen immer durch Aktivitäten und Prozesse. Damit einhergehend werden auch immer Energien verbraucht.
    Deshalb kann die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung statt in Geldmenge auch in Energiemenge erfolgen.
    Dabei müssen die Subventionen nicht als Einnahmen verbucht werden, sondern als Kosten, da diese an anderer Stelle vorher Energien verbraucht haben.
    Deshalb sind alle Arten von Subventionen Energieverschleuderungsmechanismen.
    Oft kommen dann die Argumente: aber wir müssen doch im Sinne des tech. Fortschritts…. wie soll das denn ohne Anschubfinanzierung….. wir brauchen Subventionen etc..
    Das Problem ist, dass zwischen Subventionen und (Anschub)finanzierung nicht unterschieden wird.
    Die Finanzierung eines Projekts wird durch die spätere Herstellung der Produkte aus dem Projekt so zu kalkulieren sein, dass sowohl das eingesetzte Kapital als auch die Kapitalkosten über den Verkaufserlös als Refinanzierung erfolgt. Selbst geplante Verluste können somit im System verkraftet werden. Das Kapital (auch z.B.: „venture capital“ genannt) wird durch Investoren zur Verfügung gestellt, die nach Prüfung der Erfolgsaussichten des Projekts bereit sind dieses Risiko einzugehen und damit persönlich zu haften.
    Subventionen sind dagegen verlorene Zuschüsse. Davon werden wir in diesem Jahr ca. 160 – 170 Milliarden € haben. Dies geht einher mit einer ungeheuren Energieverschwendung.
    Dies alles würde in einer funktionierenden wettbewerblichen Marktordnung nicht möglich sein.
    Da wir diese nicht mehr haben, stattdessen eine ökosozialistische Planwirtschaftsdiktatur bei uns vorherrscht, gehen wir sehenden Auges in den geplanten Abgrund der Diktatur einer Neuen Weltordnung.
    Man könnte das alles auch als Sabotage oder gar Hochverrat bezeichnen; denn gegen Deutschland wird „Krieg“ geführt:
    Energiekrieg, Finanzkrieg, Krieg gegen die Freihei (Überwachung total) und Krieg gegen unsere Sozialsysteme, im Wesentlichen durch unkontrollierte Zuwanderung.
    Lieber Herr Vaatz, Sie können das ändern
    Herzlichen Gruß
    Dieter Ber

  7. Die „Energiewende“ macht’s möglich, Deutscher Windstrom zu „negativen“ Preisen in’s Ausland verschenkt. Die Differenz zahlt der blöde grünverführte Deutsche Michel! Aber der will es ja nicht anders…

    http://goo.gl/EPSL5R

  8. #30: Horst Steinmetz:
    Wenn Sie nur mit der CO2-Problematik genauso überzeugend umgehen könnten, wie mit der Energieverschwende-Wende!

  9. @#30, Horst Steinmetz:

    Bis auf Ihre Sorge um Co2 und den angeblichen AGW kann ich Ihrem Beitrag nur zustimmen.

    Allerdings prallen Ihre frommen Wünsche an der nur auf persönlichen Machterhalt ausgerichteten Realität der Merkel-Politik ab. Künftige Generationen werden den Energiewende-Schock nur mit Merkel in Verbindung bringen. Die Schröders und Fischers wird die Geschichte vergessen.

    Ihre Stimme wird nicht gehört, treten Sie aus der CDU aus. Die Merkel-CDU hat nichts mehr mit der CDU zu tun, der Sie einmal beigetreten sind. Die Unwissenheit und später Ignoranz, die ich von meinem CDU-MdB zum Thema Energiewende erleben durfte, ist beschämend. Die Politik hat sich dermaßen verannt, dass es wohl zur Katastrophe kommen muss.

    Schauen Sie sich die AfD an. Bernd Lucke sprach auf einer Wahlkampfverantaltung von der Partei des gesunden Menschenverstandes. Da gehören Sie hin.

    Und zum Klmawanmdel lesen Sie einmal Lünig, Vahrenholt – Die kalte Sonne.

  10. Eine versorgungssichere Stromversorgung aus Wind und Sonne ist aus physikalischen Gründen nicht möglich, und weiterhin, kann mit Strom aus Wind und Sonne CO2 nur marginal, in manchen Jahren möglicherweise garnicht eingespart werden. Einerseits sagt die Bundesregierung, die Menschen und Unternehmen brauchen sichere, saubere und bezahlbare Energie und andererseits sagt sie, wir werden den Weg hin zu einer vollständig regenerativen und dabei verlässlichen, umweltschonenden und bezahlbaren Energieversorgung entschlossen vorangehen. Nach heutigem Stand der Technik ist das unmöglich! Wie soll Versorgungssicherheit entstehen, wenn 100% oder auch nur 50% des Strombedarfs nur in 25% der Zeit produziert werden soll aber es keine ökonomisch vertretbare Speichermöglichkeit gibt. Strom aus und statt Lebensmittel stößt ja wohl an Grenzen. Zur Ruhigstellung der Wähler wird eine Fata Morgana erzeugt aber die kann durch einen politischen Beschluss nicht Realität werden.
    Warum übertrifft man heute in der ganzen Bundesrepublik die energiepolitischen Visionen der hessischen Andrea Ypsilanti? Warum hat man das ursprüngliche Ziel, die CO2-Emmissionen zusenken, aus den Augen verloren?
    Die Energiewende, soweit es um die Stromerzeugung aus Wind und Sonne geht, ist ein Placebo. Der überwiegende Teil der Bürger ist beruhigt, es wird ja etwas getan. Das hat die CO2-Reduzierung völlig aus dem Blick verschwinden lassen.

    Wir brauchen die Rückkehr der Politik zu Rationalität und Realismus. So wie die Energiewende heute gestaltet wird, mag sie zwar politisch zu beschließen sein aber sie ist bei dem heutigen Stand der Technik physikalisch unmöglich. Strom aus Wind und Sonne ist kein ÖKO-Strom. Die CO2-Einsparung gegenüber 100% fossiler Stromerzeugung beträgt vernachlässigbaren ca. 10 – 15%, maximal und raubt dabei der Volkswirtschaft jetzt ca. 24 Milliarden Euro p.a. mit kräftig steigender Tendenz. Keine Volkswirtschaft dieser Welt kann diese Energiepolitik verkraften. Ich fasse eindringlich zusammen:
    Die Fakten:
    Bei der Stromproduktion aus Wind auf dem Festland kann naturbedingt die 20%-Zeitgrenze (= 1752 von 8760 Benutzungsstunden p.a.) nur im Großraum Bremen erreicht werden. Z.B. in Hessen 2012 nur 16% = 1400 Benutzerstunden. Bei Photovoltaik war die durchschnittliche Ausnutzung p.a. seit 2004 bei ca. 8% der Zeit. Die Überschneidung der Produktionszeiten von Wind und Sonne beschränkt die gemeinsame Stromproduktion auf ca. 22%, maximal 25% der Zeit. Sowohl Frau Puttrich, die hessische Umweltministerin, als auch Minister Altmaier haben mir in unterschiedlichen Gesprächsrunden bestätigt, dass die Einschätzungen richtig sind. Wind- und Solarstrom sind außerstande, auch nur ansatzweise eine kontinuierliche Stromversorgung zu gewährleisten. Die Zahl der Stunden, in denen Netze reguliert werden mussten, stieg von früher 500 auf 4000 Stunden p.a. Tendenz steigend.

    Wir brauchen eine CO2-Reduzierung. Die ist aber mit Strom aus Wind und Sonne nicht machbar.

    Weil Wind- und Solarstrom nur in maximal 25% der Zeit erzeugt werden können, muss in 75% der Zeit der Strom in fossilen Kraftwerken erzeugt werden. Demzufolge ist bei 75% des verbrauchten Stroms eine CO2-Reduzierung ausgeschlossen. Hinzu kommt die Emission aus fossilen Kraftwerken im Stand-by-Modus, die wegen des fluktuierenden Wind- und Solarstromaufkommens notwendig sind. Befragte Ingenieure gehen je nach alter und Bauart der Anlage von 40-60% CO2-Emission im Stand-by-Modus aus. Bei angenommen 50% sind den 75% 12,5% hinzuzurechnen. Daraus ergibt sich, die Differenz zwischen konservativer und regenerativer Stromerzeugung schrumpft auf ca. 12,5% CO2-Vermeidung. Es gibt keine ineffektivere marktzerstörerische und teurere Möglichkeit zur CO2-Einsparung. Prof. Lomborg sagt in der FAZ „Extrem viel Geld für wenig Klimaeffekt. Für jeden Euro, den Deutschland mit seiner gegenwertigen Klimapolitik ausgibt, vermeidet es etwa 3 Cent Schäden durch den Klimawandel.“
    In Hessen will man zu einem Zeitpunkt X eine 100%ige Stromversorgung aus Erneuerbaren, in Bayern zu einem früheren Zeitpunkt 35%. Da in Deutschland rein rechnerisch in maximal 2190 unsteuerbar übers Jahr verteilten Stunden Strom aus Wind und Sonne erzeugt werden kann, kann das nur heißen, dass rein rechnerisch, in jeder Stunde, in der Strom aus Wind und/oder Sonne erzeugt wird, bis zur vierfachen Menge des Bedarfs erzeugt werden soll. Wo kommt dann in den 6500 sonnen- und windstromfreien Jahresstunden der Strom her? Was machen sie mit dem Überschuss? Verschenken oder den bezahlen, der ihn abnimmt? 2012 haben deutsche Verbraucher die Stromverbilligung in Nachbarländern mit 3 Milliarden Euro subventioniert und 421 Megawatt konnten in Deutschland vom Netz nicht aufgenommen werden, mussten aber zu Lasten der Verbraucher trotzdem bezahlt werden. Das hat sich seit 2010 verdreifacht und trotzdem soll der Ausbau immer weiter gehen.

    Aber ist es nicht einfach absurd in 25% der Zeit soviel Strom mit Wind und Sonne erzeugen zu wollen, wie in 35% oder 80% oder 100% der Zeit verbraucht wird, ohne Aussicht auf eine ökonomisch verantwortbare Speichermöglichkeit. Berlin wird Schilda.
    Die Speichermethode „Power to Gas“ arbeitet inklusive Stromrückgewinnung mit ca 65 – 75% Verlust. Hinzu kommen Investitions- und Handlungskosten. Das bedeutet der dem Wind- und Solarinvestor garantierte Strompreis vervierfacht sich ca. Selbst wenn das durch Forschung noch um 10 – 20% verbessert werden sollte, würde die weitere Steigerung des schon jetzt die Investitionen einschränkenden Strompreises auch im privaten Bereich zu einem exorbitanten Kaufkraftentzug führen mit verheerenden Folgen für die gesamte Volkswirtschaft. Wenn man liest, die Union wolle sich von einem Zieldreieck Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit leiten leiten lassen, klingt das, verglichen mit der Realität, wie Hohn. (Ich bin CDU-Mitglied in Frankfurt-Westend.)

    Wollen sie wirklich diese ineffektive Klimapolitik und Kapitalvernichtung weiterhin mitverantworten?

    Z.B. lag der CO2-Prokopfverbrauch in Deutschland 2011 bei 8,834 Tonnen, in Frankreich bei 5.02 Tonnen, also in Deutschland um ca. 75% über der CO2-Emission in Frankreich und das bei dort im privaten Bereich pro Kopf deutlich höherem KWh-Verbrauch.

    Das neue IPCC-Gutachten zeigt nachdrücklich, das ursprüngliche Ziel der Energiewende, die CO2-Reduzierung, muss wieder in den Mittelpunkt der Energiepolitik. Keine Placebos!

    Selbst wenn der weitere Ausbau der Regenerativen sofort gestoppt wird, wird es ca 20 Jahre dauern bis deutsche Strompreise wieder wettbewerbsfähig sind. Die gigantische jährliche Kapitalvernichtung im zweistelligen Milliardenbereich entzieht der Bevölkerung Kaufkraft und der Wirtschaft Investitionskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Auch nichtexportierende Unternehmen verlieren in einem globalisierten Markt durch die deutschen Strompreise gegenüber Importiertem Ihre Wettbewerbsfähigkeit. Wie umfangreich wird der strompreisgetriebene Exodus deutscher Unternehmen sein? Angefangen hat er! Wie viel Arbeitsplätze werden verloren gehen? Wie wirkt sich das auf den Bundes- und die Länderhaushalte aus? Kann unter diesen Umständen die Schuldenbremse Bestand haben? Welche Folgen hat es für die einzelnen Parteien, wenn die Bevölkerung merkt, die ersten Zweifel sind schon zu spüren, dass sie mit den Regenerativen hinters Licht geführt wurde? Wie werden sich die politischen Gewichte verschieben, wenn die Bürger nicht mehr mitmachen? Ein trotziges Weiterso verstärkt die Probleme.

    Kein Abgeordneter, kein Minister, kein Ministerpräsident keine Kanzlerin kann ein Soweiter verantworten. Ökonomische Gesetzmäßigkeiten können mit dem Primat der Politik zwar ignoriert aber nicht überwunden werden.
    Unbezweifelbar ist ebenfalls, dass eine weitere Förderung der erneuerbaren Energien weder ökonomisch verantwortbar ist, noch einen ökologischen Nutzen bringt.“Wenn die Maßnahmen gegen Klimawandel nicht effizient sind, werden sie nicht nachhaltig sein, weil um ihren Aufstieg kämpfende Länder sich ihnen nicht anschließen werden.“ (Prof. Lomborg, FAZ)
    Entscheidend ist nicht, ob in Deutschland genutzter CO2-freier Strom auch in Deutschland hergestellt wird oder importiert wird. Die Fakten zeigen, dass mit regenerativer Herstellungsweise weder in Deutschland noch in unseren Nachbarländern Strom CO2-frei erzeugt werden kann. Unbezweifelbar ist ebenfalls, dass eine weitere Förderung der erneuerbaren Energien weder ökonomisch verantwortbar ist, noch einen ökologischen Nutzen bringt.
    Einerseits ist zu akzeptieren, dass in Deutschland eine Stromerzeugung mit Atomkraft gegen den Willen der Bevölkerung nicht möglich ist, andererseits sollten wir dankbar sein, dass in unseren Nachbarländern die Atomkraft akzeptiert wird. Um des Ziels der CO2-Reduzierung willen und aus ökonomischer Vernunft müssen wir zukünftig CO2-freien Strom preiswerter importieren, als wir ihn selbst auf Grund der politischen Situation herstellen können.

    Gegenüber der deutschen Bevölkerung muss mit Überzeugungskraft vertreten werden, dass es nicht möglich ist, Strom aus Wind und Sonne zu wollen, wenn niemand die Kosten tragen will oder kann, und dass weiterhin ca. 75% des Strombedarfs sowieso nicht mit Windkraft und/oder Solarenergie gedeckt werden können und weiterhin die deutsche Wirtschaft parallel zu steigenden Strompreisen ihre Wettbewerbsfähigkeit verliert, was die Richtung der Arbeitslosenstatistik umdrehen würde. Steigende Strompreise sind eine starke Wachstumsbremse.

    Der durch die steigenden Strompreise erzwungene Exodus von Unternehmensteilen bis zu ganzen Branchen wird schleichend zu steigender Arbeitslosigkeit, sinkender Kaufkraft, steigenden Sozialkosten bei sinkenden Steuereinnahmen führen.

    Wie muss die Politik entscheiden, um die notwendige nachhaltige ökologische CO2-Reduzierung mit dem ökonomisch Verantwortbaren in Einklang zu bringen.

    Die jetzt von der Monopolkommission erneut ins Spiel gebrachte Quotenregelung kann eine Lösung sein, aber nur wenn Gegenstand der Quote das eigentliche Ziel, den CO2-freien Strom verfolgt und ein ansonsten freier Markt auf alle nationalen und internationalen CO2-freien Stromproduktionen zugreifen darf. Die Absicht von Herrn Öttinger die Subventionierung von Stand-by-Kraftwerken nicht zuzulassen und stattdessen endlich einen europäischen Strommarkt zu schaffen, wo Deutschland seinen fehlenden Strom kaufen kann, schlägt in die gleiche Kerbe. Dies würde gleichzeitig gemäß den verständlichen Wünschen unserer Nachbarn deren Handelsbilanz verbessern. Der sinnlose Ausbau der Erneuerbaren muss ein Ende haben.
    Union und SPD können so gemeinsam den Verlust an Kaufkraft stoppen und gleichzeitig den begonnenen jetzt noch schleichenden Exodus von Unternehmensteilen stoppen oder gar umkehren, indem sie ihre Energiepolitik wieder an den Interessen der Menschen, insbesondere den Geringverdienenden, Rentnerinnen und Rentnern, ausrichten.
    Vor einigen Jahren sagte die Bundeskanzlerin: Wann immer wir Gesetze machen, müssen wir fragen, stärken wir den Wettbewerb, fördern wir Leistung, denn nur mit diesen Grundsätzen kann die Politik die Voraussetzungen für wirkliche soziale Verbesserungen schaffen. Das war so und wird immer so sein! Warum ist das Heute vergessen?

    Angeblich will die SPD in Deutschland die Forschung im AKW-Bereich verbieten. Damit würde die neuzubildende Regierung den deutschen Einfluss auf die Sicherheit der weltweit neu hinzukommenden AKW zerstören und Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit bestehender AKW blieben evtl. unentdeckt, weil die deutsche Kompetenz zerstört würde.
    Das Gegenteil ist richtig. Wenn Deutschland sein diesbezügliches Know-how erweitert und exportiert und deutsche Unternehmen sich am Bau von AKW aktiv oder beratend beteiligen, erhöht das auch die Sicherheit der deutschen Bevölkerung.

    Weitere Aufsätze unter:
    http://www.politikbetrachtung.de

  11. #27: m. michael sagt:
    finde den fehler:
    „Abb. 4: Ge­samt­um­satz: etwa 780 GWh (Ta­ges­be­darf in Deutsch­land etwa 1.600 GWh)“
    ——————-

    Schön, dass sie nachfragen. Aber das müssen sie nicht gleich als Fehler titulieren. Denn im Text steht:

    —————
    … die Ein­spei­se­gang­li­nie des EEG-Stroms im Mo­nat De­zem­ber 2012
    —————
    Klartext: Die Tagesproduktion von Windstrom 26.12. deckte rechnerisch den Gesamtbedarf Deutschlands zur Hälfte. Da aber die Grundlastkraftwerke nicht einfach abgeschaltet werden können, hatten wir ein Überangebot, das in den frühen Morgenstunden zu negativen Kaufpreisen führte. D.H. wir mussten dafür bezahlen, den Strom überhaupt los zu werden.

    Der Text unter der Grafik erklärt das noch mal ausführlich.

  12. #27: m. michael

    Ich finde keinen Fehler. Die Grafik zeigt die an der EEX Umgesetzte Windenergie aus Deutschland am 26.12. Die deutschen Windräder mit eine Installierten Leistung von 35GW habe sich 24 Stunden gedreht und dabei durchschnittlich knapp 33GW abgegeben 24hx33GW also an dem einen Tag 780GWh. Also ungefähr die Hälfte des deutschen Tagesbedarfs von 1600GWh.

    Welchen Fehler haben Sie entdeckt?

  13. es ist ja schön, wie viele hier dem beitrag zustimmen, aber haben die kommentatoren den beitrag überhaupt gelesen?

    finde den fehler:
    „Abb. 4: Ge­samt­um­satz: etwa 780 GWh (Ta­ges­be­darf in Deutsch­land etwa 1.600 GWh)“

  14. #22: Kosendey sagt:

    am Montag, 21.10.2013, 09:58

    Ich hoffe ganz im ernst, daß dieser Volksentscheid erfolgreich ist…

    Ich drücke auch ganz fest die Daumen, wenn die 650.000 Hobby-Netzbetreiber dann von der Kette gelassen werden wird sich endlich mal ein richtig „nachhaltiges“ Beispiel in aller Öffendlichkeit zeigen wie es nicht geht. Die Restberliner, dann höchstwarscheinlich die Mehrheit, wird sich freuen.

    P.Große

  15. Ich bin entsetzt über so viel Ignoranz und Kurzsichtigkeit des Herrn Vaatz! Für das Ziel „Große Transformation“ (vgl. Schellnhuber, Töpfer) hin zu einer grün-sozialistischen Wohlfühloase muss man solche Kleinigkeiten (z.B. Fremdkörper im europäischen Netz, na dann müssen sich die Anderen eben anpassen) in Kauf nehmen. Außerdem könnte man in D. viel weniger Strom verbrauchen, z.B. braucht man nicht die großen Metallverarbeitungsbetriebe (Schmelzen u.ä.). Viel stromsparender lässt sich z.B. heisse Luft in Werbeagenturen produzieren (ich sage nur:Dienstleistungsgesellschaft!).
    Also, mal nachdenken!

    –Wer Ironie und Sarkasmus findet, kann sie behalten—-

  16. Was lesen wir heute auf SPON

    Kooperation mit China: Großbritannien baut erstes Atomkraftwerk seit Jahrzehnten…

    Was mir dazu spontan einfällt:
    Deutsche « Energiewende » und was dabei raus kommt…
    – Die Technologieführerschaft im Nuklearbereich weg
    – Die Stromversorgung immer kritischer
    – Strompreisweltmeister
    Und drum herum finanzieren jetzt die Chinesen den Bau neuer Kernkraftwerke, die man doch eigentlich alle weg haben will…
    Dumm gelaufen, Ökos, mal sehen ob die Zipfelmütze was daraus lernt oder weiterhin glaubt der weltweite Vorturner in Sachen „Energiewende“ zu sein.
    Und was kommt als nächstes dran? Klar, die Deutsche Premium-Automobilindustrie muss per CO2 Grenzwerte kaputt gemacht werden; dann stehen die Fabriken in China, und der Michel geht zu Fuß, bzw. Mobilität per E-Bike. Genau das was H. Kretschmann ja so vorschwebt; Mobilitätskonzepte statt Autos, Windmühlen statt Kraftwerke… Weiter so, Deutschland!!

  17. #13: Michael Weber

    Aus der Menge guter Antworten sticht ihrer heraus. Sie bringen die Hintergründe der Misere zur Sprache. Ich will Sie darum gerne zitieren:

    —————
    Damit reichen Sie den Gestaltungsauftrag der politischen Führung an das Unwesen „öffentliche Zustimmung“ weiter und entziehen sich damit Ihrer Verantwortung und Ihrer Aufgabe.IM GG steht nichts davon, daß Abgeordnete mit beiden Augen auf manipulierbare Umfrageergebnisse schielen sollen,sie sind dem Wohl der Gemeinschaft und ihrem Gewissen verantwortlich, sonst niemand. Es ist entwürdigend sein Wissen und Gewissen an Umfragen zu orientieren und an der öffentlichen,veröffentlichen Meinung.
    ————–

    Man könnte sich natürlich auch an dem Thema abarbeiten, dass es eine Manipulation der öffentlichen Meinung gibt. Aber wichtiger ist, dass die Frage des Gewissens, die Frage nach Richtig und Falsch sich tendenziell im Relatvismus auflöst. Wichtig ist verstärkt, was als politisch korrekt gilt. Unwesentlich werden die Fakten. Es genügt demnach nicht, die Wahrheit zu kennen, sondern man muss jener folgen auch wenn es perönliche Nachteile nach sich zieht. Dieser Gedanke der Redlichkeit ist zutiefst christlich und ein kulturprägender.

    Ohne jene, die immer wieder aufgestanden sind, und persönliche Opfer und Rückschläge in Kauf nahmen, hätten wir eine völlig anderen Geschichtsverlauf.

    Wenn Menschen ihr Gewissen nicht mehr am Wahren, sondern der Mehrheit orientieren, wird der Verfall nicht mehr aufzuhalten sein. Es ist nicht eine Frage ob wir dieses oder jenes Prroblem noch einmal lösen, sondern ob überhaupt die Substanz der Entwicklung noch da ist.

    Das EEG und dessen Unsinn ist da eher Symptom, und weniger Ursache.

  18. Weil es grad` so schön in`s Thema paßt… am 3.11. gibt es einen Volksentscheid in Berlin, um das Stadtwerk zurückzukaufen. Hier das Video dazu:http://tinyurl.com/k4g4zdp

    …laut Video soll es dann komplett auf NIE (sie wissen was das heißt 😉 ) umgestellt werden. Ein sozial,-ökologisch,-demokratisches Stadtwerk, na da sag ich doch mal Holla!! Ich hoffe ganz im ernst, daß dieser Volksentscheid erfolgreich ist… Denn die Berliner bekommen nach S-Bahn Chaos, Flughafen Chaos und galoppierdener Verschuldung gleich das nächste Chaos auf`s Auge gedrückt. Es ist wie es immer war – die Deutschen lernen nur aus Schaden… obwohl ich mir da immer unsicherer bin…

  19. CDU MdB Arnold Vaatz; Mathematiker: „Die wie­der­um be­ruht auf der An­nah­me von der Kli­ma­schäd­lich­keit ei­ner er­höh­ten CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der At­mo­sphä­re. Ge­gen die­se An­nah­me meh­ren sich Zwei­fel.“
    ===========================================

    Lieber Herr Vaatz, Zweifel?

    Das IPCC präsentiert den „Treibhauseffekt“ als dass die Erdoberfläche sich selbst aufwärmt (über das hinaus, was die Sonne so schafft). Und zwar, die Kraft dieser Selbsterwärmung ist das Doppelte dessen, was die Erdoberfläche selbst produziert.

    Und nun ist es leider nicht so, dass Sie verstehen, was für absurder unwissenschaftlicher Quatsch das ist, sonst hätten Sie sich nicht bei der Rede auf Zweifel beschränkt, richtig?

    Das sind relevante Links zu der IPCC Darstellung des „Treibhauseffektes“: http://is.gd/JSxH2C or imgur.com/gDRQL15 und http://is.gd/kZ0Q7q

  20. #13: Ich sehe ebenfalls den einzigen Schwachpunkt dieser exzellenten Übersicht der Realitäten in der Annahme der Dummheit der Wähler,
    die hier nie ernsthaft gefragt wurden!!!

    Zitat:
    „bis auf Wei­te­res kei­ne de­mo­kra­ti­schen Mehr­hei­ten.“

    Das ist eher ein Parteienkartell als eine „Demokratie“.
    Welche etablierte Partei hat denn für den Wähler eine Alternative angeboten???

    Ich hoffe sehr,
    sehr geehrter Herr Vaatz,
    dass Sie hier etwas für die verärgerten Wähler tun können,
    sonst bleibt nur die AfD!

    mfG

  21. In Baden Württemberg wurden laut Schwarzbuch 2013, 2 Fledermaus Brücken gebaut. Der Sinn bleibt manchem verborgen, wenn man jedoch weiß, das in diesem Land 447 Windkraftanlagen laufen so ist es doch reine Tierliebe wenn den Fledermäusen die den Schredder Anlagen mit gebrochenen Flügeln entkommen sind eine Brücke baut um zu Fuß sein Heim zu erreichen.

  22. #14: Lothar Steinbock

    „;-) es gibt doch schon „Stromspeicher“. Jeder Supraleiter lässt den Strom beliebig lange kreisen und flüssiger Stickstoff zur Kühlung kostet nicht mehr als Sprudelwasser ;-)“

    Ja, Sie haben recht, nur wenn Sie dieser Strom dann arbeiten soll, hört er einfach auf zu fließen, wie sonst auch.
    -Perpetuum …

    Einer von meinen Regional-Grünen meinte mal, man müsste zusätzlich kleine und kleinste Windmühlen aufstellen, weil wir doch dann jeden (Verzeihung) Pups zu Strom machen können.

    Der Begriff „Energieinhalt“ war ihm fremd.

  23. Die Kernkraft ist nicht böse, sie wurde in vielen Jahrzehnten immer so genannt, jetzt glauben es die Leute.

    Das Risiko der Kernkraft ist das Risiko durch Strahlung, die Strahlung wird aber gut beherrscht. Also ist das Risiko der Kernkraft winzig. Dieses Risiko beruht auf einer willkürlichen Annahme, daß jede noch so kleine Strahlendosis unabhängig von der Zeit ihres Einwirkens schädlich wäre (Konjunktiv!!!!).

    Nur weiß ich nicht, wie man dieses doch recht komplizierte Thema den Menschen nahe bringen könnte. Die Menschen informieren sich im Fernsehen, nicht in Büchern, zumal die besten englisch ge-schrieben sind, siehe

    http://tinyurl.com/nlsm4wm

    Frau Merkel könnte eine Änderung zum Guten in Deutschland bewirken, so wie es ihr Handeln am 14.3.2011 und danach gezeigt hat. Aber vermutlich will sie es nicht.

  24. Danke Herrn Vaatz, aber wird sich etwas ändern? Danke auch den Betreibern dieser Seite für ihre unermüdliche Sammlung aller Informationen. Leider stelle ich fest, das unsere Bürger weitgehend uninteressiert sind was da passiert, sie halten mich wahrscheinlich für einen Spinner. Trotzdem habe ich den, oder die auf diese Seite gebracht und man beginnt nachzudenken. Regelmäßig schreibe ich E-Mails an meinen Bundestagsabgeordneten, hatte auch ein persönliches Gespräch. Auch diesen Beitrag, habe ich an ihn weitergeleitet. Zwar hatte ich den Eindruck, dass er verstanden hat, aber da ist doch noch die Karriere. Danken möchte ich bei diese Gelegenheit auch Chris Frey, der die manchmal sicher nicht einfachen Übersetzungen macht.

  25. Das kennen wir doch alle, das wissen wir doch alle. Jahrelang dem Mainstream hinterherlaufen und jetzt die Wende der Wende einleiten ?
    Schön Hr. Vaatz, fragen Sie sich denn auch manchmal, warum es bei Ihnen so lange gedauert hat ?
    Mich überzeugen Sie nicht – Sie schickt doch die Kanzlerin, damit die CDU auf beiden Seiten fischen gehen kann.

  26. 😉 es gibt doch schon „Stromspeicher“. Jeder Supraleiter läßt den Strom beliebig lange kreisen und flüssiger Stickstoff zur Kühlung kostet nicht mehr als Sprudelwasser 😉

  27. Lieber Herr Vaatz
    Ihre Analyse ist richtig. Nur ein einziger,allerdings gravierender Denkfehler ist zu finden. Sie postulieren „eine von öf­fent­li­cher Zu­stim­mung ab­hän­gi­ge de­mo­kra­tisch ge­wähl­te po­li­ti­sche Füh­rung“ Damit reichen Sie den Gestaltungsauftrag der politischen Führung an das Unwesen „öffentliche Zustimmung“ weiter und entziehen sich damit Ihrer Verantwortung und Ihrer Aufgabe.IM GG steht nichts davon, daß Abgeordnete mit beiden Augen auf manipulierbare Umfrageergebnisse schielen sollen,sie sind dem Wohl der Gemeinschaft und ihrem Gewissen verantwortlich, sonst niemand. Es ist entwürdigend sein Wissen und Gewissen an Umfragen zu orientieren und an der öffentlichen,veröffentlichen Meinung. Der Wähler quittiert die Führung mit Wahl, das Hinterherlaufen hinter Meinungen führt nur zur Wahlabstinenz, weil das Hinterherlaufenwählen eine ernsthafte Beleidigung des Wählers darstellt. Die Energiewende wird teuer an die Wand klatschen.Sorgen Sie dafür, daß Ihre Kollegen die Wähler aus dieser Sackgasse herausführen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Weber

  28. Trittihn war also bis 2008 Umweltminister! Kann man so sehen – denn Gabriel war nicht anders. Und wer war vor ihm für diesen Bereich zuständig? Frau Merkel. Das EEG hat der Herr T. nicht erfunden, da gab es schon Vorläuferpläne – also ist Kontinuität gewahrt.
    Zum andern: Wieso kann Frau Merkel das EEG nicht einfach auch so aussetzen (EEG-Moratorium), wie sie, die gesamte Exekutive und die Legislative (ohne zu murren wie bei der Euro-Rettung! Wozu haben wir eigentlich noch ein Parlament, das immer wieder vom BVerfG auf seine Pflichten aufmerksam gemacht werden muß(te)?) wie Merkel und Co es also mit dem ein Jahr zuvor vom Parlament verabschiedeten Gesetz über die Laufzeitverlängerung der KKWs (sic!) gemacht hat? Warum nicht? Ist doch nun schon quasi Usus. Ein klein wenig Diktatur, macht ja nichts, ist ja für einen guten Zweck. Der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel. Einfach ein Moratorium verabschieden – an die Stromriesen werden die Steuerzahler neben den EEG-Unsummen noch munter Schadenersatz wegen des Fukushima-Moratoriums zu zahlen haben (ausgenommen ENBW, da dieses inzwischen im Staatsbesitz ruhende Unternehmen nicht klagen kann! Ist Herrn Mappus zu danken (ein Scherz), aber faktisch könnte man die etwaig zu hochbezahlten Übernahmekosten mit dem nun entgehenden Schadenersatz mal vergleichen – kommt vielleicht sogar noch was raus für’s Ländle?).

  29. # 10 Stefan Steger,

    danke für Ihre Antwort!

    Ja, dann wollen wir mal sehen, ob sich mit abnehmendem Massenwohlstand nicht auch die GRÜNEN politisch verflüchtigen. Diese Entwicklung scheint angesichts der aktuellen Strompreisentwicklung schon bei der vergangenen Bundestagswahl eingesetzt zu haben. Neben Steuererhöhungen, Pädo-Debatte und Veggie-Day hat das Thema „Strompreise“ aus meiner Sicht schon dazu beigetragen, die bürgerlichen Wechselwähler von GRÜN wegzujagen. Im Saldo haben nur noch die grünen Stammwähler GRÜN gewählt. Diese Tatsache, wurde von den GRÜNEN bisher öffentlich verdrängt.

    Zu den Stromspeichern. Da haben Sie sicher recht. Nur ist mein Ansatz auch: Nichts auf Dauer ausschließen und offen für alle Ansätze bleiben. Schon häufiger gab es auf allen Gebieten große Fortschritte technologischer Art.

    Zu Forschungsaktivitäten im Bereich „großtechnische Stromspeicherung“ habe ich keine detaillierten Informationen. Sie deuteten mit Ihren letzten Worten an, dass da wahrscheinlich Fehlanzeige ist, denn die Physik scheint (bisher) nicht gnädig zu sein.

    Es kommt aber wohl auch hinzu, dass die EE- Investoren am schnellen Euro interessiert sind – sich also zumindest in dieser Hinsicht auch nicht „nachhaltig“ wirtschaftlich betätigen.

    mfG

    Dirk Weißenborn

  30. @#8, Herr Weißenborn,

    Dass die Grünen überwiegend betuchte Wähler haben ist klar, denn der erste grüne Ministerpräsident kommt ja aus BaWü und nicht etwa einem der Armenhäuser der Republik; das ist aber auch Fukushima geschuldet das kurz vorher passiert war. Grün ist eben ein Wohlstandsphänomen: Wenn´s dem Esel zu wohl wird geht er aufs Eis – oder er wählt grün

    Das Thema Stromspeicher ist so alt wie die Elektrotechnik (>100 Jahre) und bis heute ungelöst. Warum sollten EE-Erzeuger darin forschen? Das verbrennt nur deren Geld und verringert den Profit.

  31. „Wenn das Merkel liest“ – Merkel hat doch mit Einsetzung ihres Sowjets zur Gutheißung der „Energiewende“ für alle, die nicht total realitäsfremd sind, gezeigt, daß es ihr um Macht, Macht und Macht geht – aber keinesfalls um sinnvolle, vernünftige oder gar etwa marktwirtschaftliche Lösungen. Merkel ist CDU-lackierter Sozialismus.

  32. #4 Stefan Steger,

    Hallo Herr Steger,

    zumindest eine deutliche Rückführung der überbordenden Subventionslasten, welche aus dem EEG resultieren, halte ich seitens einer Großen Koalition auch für möglich.

    Die Union wird sich flexibel erweisen und die SPD auch an ihre weniger betuchten Wähler denken.

    Bei einer schwarz-grünen Koalition wäre selbst dazu kaum etwas möglich oder aber es kämen abstruse zusätzliche planwirtschaftliche Elemente hinzu.

    Der neue Matador Anton Hofreiter redet mir ohnehin in den letzen Tagen verdächtig oft von „Klimakatastrophe“ und dem Zusammenbruch der Ökosysteme. Er und andere werden nach dem Scheitern des „Steuerwahlkampfes“ zu den originären „Grünthemen“ zurückkehren und sich radikal als Verteidiger des Klimas und der Energiewende in der Opposition profilieren. Selbiges gilt natürlich auch für die LINKE als Fundamentalopposition.

    Einen Unterschied gibt es aber zwischen GRÜN und DUNKELROT: Bei GRÜN spielen die Stromkosten in den Haushalten der „Freundinnen und Freunde“ scheinbar gar keine Rolle, da GRÜNE ja offensichtlich fast alle über ein sattes Monatseinkommen verfügen.

    Bei den LINKEN gibt es wenigstens ein Bewusstsein für die Nöte der sozial Schwächeren. Gregor Gysi machte selbst schon einmal im Sommerinterview den Vorschlag, die ersten 500kwh des Haushaltsjahresverbrauches „freizustellen“.

    Andererseits müsste die Mittelschicht die dadurch nicht gedeckten EEG-Verpflichtungen zusätzlich schultern. Auch nicht gut.

    Besser wäre, die Anbieter des „erneuerbaren Stroms“ durch eine drastische Reform des EEG schnell dem marktwirtschaftlichen Wettbewerb aussetzen. Warum lassen die nicht verstärkt hinsichtlich wettbewerbsfähiger Stromspeicher forschen?

    mfG

    Dirk Weißenborn

  33. Sehr geehrter Hr. Vaatz,

    Danke für diese präzise Beschreibung der Fakten und der Perspektiven. Sie beschreiben genauestens das Dilemma, in das sich das Land aktuell hineinmanövriert hat: „Trotz mög­li­cher par­tei­über­grei­fen­der Ein­sicht wird auch die ei­gent­lich not­wen­di­ge Au­ßer­kraft­set­zung des EEG wird nicht ge­lin­gen. Statt­des­sen wird man mehr oder we­ni­ger um­ständ­li­che Scha­den­sbe­gren­zun­gen ver­su­chen. Wei­ter­ge­hen­de Ein­grif­fe wer­den an der Kraft zur Be­sitz­stands­ver­tei­di­gung der EEG-Pri­vi­le­gier­ten schei­tern. Über wirk­li­che Aus­we­ge aus dem Di­lem­ma der Ener­gie­po­li­tik wird man erst re­den kön­nen, wenn die ge­genwär­tig ge­pfleg­ten Il­lu­si­o­nen begraben und die damit verbundene Umverteilung zu einem politischen Ärgernis geworden sind.“

    Mit anderen Worten: Man wird versuchen, sich bis zum unvermeidlichen Crash durchzuwursteln.

    Bleibt nur zu hoffen, dass es danach zu einem reinigenden Gewitter kommt.

    Mit freundlichen Grüssen

    Fred F. Mueller

  34. Nachtrag zu meinem Kommentar:
    Sollte natürlich „liest“ heißen und nicht „ließt“.
    Peinlich, da ich nachweislich vor dem Bildungschaos zur Schule ging.

  35. Die im Artikel artikulierte Hoffnungslosigkeit bezüglich der notwendigen Abschaffung des EEGs kann ich so nicht teilen.
    Falls es zur großen Koalition kommt, wäre eine Mehrheit für die Abschaffung denkbar. Neben dem Wirtschaftsflügel der Union ist die CSU dem EEG gegenüber sowieso wesentlich reservierter eingestellt weil die Landwirte schon alle ihre PV-Anlagen haben und WKA nicht gerne gesehen sind. Aber auch die SPD wird erkennen, dass das EEG vor allem ihrer Klientel schadet, denn die wenigen übriggebliebenen SPD-Wähler sind i.d.R. keine Profiteure des EEGs.
    Ob die politische Kraft dafür reicht, ist aber unsicher.

  36. Na, wenn das Merkel ließt, dann darf er aber nicht einmal mehr in der letzten Reihe im „Haus der gleichgeschalteten Köpfe“ (Parlament) sitzen.
    Was nutzen 2 – 3 Leute im Meer der Unwissenden und ideologisch Verblendeten.
    Deutschland hat keine Wahl mehr. Zu viele gravierende Fehlentscheidungen wie Euro, „Energiewende“ und unkontrollierte Zuwanderung werden unseren Wohlstand kosten und für viele ein böses Erwachen geben.

  37. Der letzte Absatz: „Gibt es Lö­sun­gen?“ zeigt hoffnungslos, dass es keine Änderungen geben wird. Wir werden weiter bezahlen müssen.

  38. Das sind faule Ausreden einer machtbesessen deutschen Regierungspolitik! Die Merkel-CDU könnte, wenn diese es wollte von heute auf morgen dem EEG-/Energiewende Irrsinn eine Ende bereiten! Die Merkel hat in ihrer letzten Regierungszeit nichts mehr zu verlieren und die Unions-Parteien haben eh schon längst all ihre Werte und Ideale zur Schaffung eines Volkswohlstand verloren und somit ihre Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit beim Vernunft und Verstand Bürger. Wenn es der Union erst ist mit dem WOHL DES DEUTSCHEN VOLK, dann sollte diese Union diese Energiewende/EEG sofort einstampfen! Lieber ein Schrecken mit Ende wie Schrecken OHNE ein Ende!
    Das gleiche gilt auch bei der EURO-PLEITE BANKEN/LÄNDER-RETTUNG! Danke!

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