Energie-Hokuspokus des Fraunhofer Instituts für Energiesysteme

EIKE Redaktion
Die deutsche Fraunhofer Gesellschaft mit ihren div. Instituten hatte bisher einen guten Ruf. Nach eigenen Angaben ist sie „die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Ihre Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen“. Nun sagt Größe allein noch nichts über die Qualität aus. Es gibt zwar die Lebensweisheit “ klein, aber fein“ aber ein Gegenstück „groß, aber….“ fehlt. Vielleicht liegt es daran, dass man sich zu viel vorgenommen hat, um auf jeder Hochzeit tanzen zu können. Denn, so der Originaltext weiter: :..“Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege. Wir erfinden Zukunft.“ Und zur Zukunft gehören für Fraunhofer auch regenerative Energien, und zwar nicht zu knapp.

Deshalb haben sich ein ganze Anzahl von Instituten dieser staatlich massiv geförderten Pfründe gewidmet und arbeiten ausschließlich dafür. Immer wieder und oft am lautstärksten dabei, das (ISE) Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg unter seinem mehr berüchtigten, als berühmten Chef Eike Weber.

Das IDE hat jetzt (mal wieder) eine "Studie" vorgestellt. In der liest man: (Es).. wurde erstmals mit einem Energiemodell untersucht, wie Wärme und Strom in Deutschland in einem regenerativen Energiesystem optimal zusammenspielen könnten." Die Ergebnisse sind verblüffend, denn sie .. "zeigen, dass ein regeneratives Energiesystem für Wärme und Strom zu ähnlichen Kosten realisierbar ist wie unser heutiges Energiesystem." Wir haben das überprüft. Der Artikel erschien (hier). Man sollte ihn lesen! Das Fazit der Fraunhofer-Autoren lautet:

Erstmals wurde ein komplettes Energiesystem im Strom- und Wärmesektor auf stündlicher Basis simuliert und in mehreren Varianten die prinzipielle Machbarkeit zu VERTETBAREN (Anmerkung: "vertretbar" von der EIKE Redaktion groß geschrieben) Kosten nachgewiesen. Das tatsächliche System zu finden, ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die neben Ökonomie und Technik auch Aspekte wie Landschaftsplanung, Akzeptanz und Bürgerbeteiligung berücksichtigen wird.

Schon hier schnappt jeder Fachmann, der mit Energieversorgung und deren Kosten beruflich zu tun hatte, erstmal nach Luft. Wir schenken uns hier eine genaue Analyse dieses sachlichen Schwachsinns des Fraunhofer Instituts und lassen stellvertretend dafür drei Fachleute Ihren Kommentar dazu abgeben:

Dipl.-Ing. Peter Dietze schreibt:

"Hokuspokus – weg sind die 1 Billion Kosten von Altmaier!! UNGLAUBLICH!!! Wo doch von den 550 GW nur etwa 60 GW in Betrieb sein können und der untätige Rest sicher bezahlt werden muß und Power-to-Gas-Strom etwa auf 50-100 ct/kWh kommt…"

Dipl.-Ing. Michael Limburg kommentiert:

"Unglaublich, was heute unter dem Namen Wissenschaft verkauft wird. Wir sollen über 500 GW (kostet mindestens 6 bis 8 x mehr als konventionell) installieren, um in der Spitze sicher 80 GW nutzen zu können. Verrückt ist noch ein harmloser Begriff dafür."

Prof. Dr.-Ing. Alt (FH Aachen) meint:

"Es ist in der Tat unglaublich, welcher Unsinn auf staatlicher Gehaltsbasis in wissenschaftlichen Instituten von Leuten, die noch nie Verantwortung für unsere Energieversorgung getragen haben oder jemals tragen müssen, verbreitet wird.
Das Problem, wir haben zu viele vom Steuerzahler staatlich finanzierte Sandkastenspieler, und es kommen noch immer neue hinzu, siehe PIK und Töpfer-Institut. Die Wahrheit sagen nur noch ehrenamtliche arbeitende Rentner, die aber allesamt 40 Jahre Verantwortung in der Industrie und Energieversorgung getragen haben und das zu weit niedrigeren Stromkosten für alle Bürger, ohne smart grid und ohne smart meter in einer freien selbstbestimmten Welt der Strom- und Gasverbraucher.
"

EIKE Pressesprecher Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke kommentiert schließlich:

"Regenerative Energien zur Erzeugung von elektrischem Strom haben die naturgesetzlichen Nachteile zu geringer Leistungsdichten, (und daraus folgend) zu hoher Kosten, der Unstetigkeit ihrer Stromerzeugung und schließlich der Nichtskalierbarkeit. Mit Letzterem ist gemeint, dass Kraftwerke zur Stromerzeugung der Raum- und Netzplanung anpassbar sein müssen. Klassische Kohle- und Gaskraftwerke und insbesondere Kernkraftwerke haben diese Eigenschaft (sie können beliebig groß, klein und überall gebaut werden), Windräder nicht. Diese müssen riesig sein, in großer Zahl in windreichen Gegenden aufgestellt werden und sind überdies mit hohen Stromleitungskosten verbunden. Das Fraunhoferinstitut sollte sich besser mit modernen Konzepten schneller Brüter beschäftigen, als "regenerativen Unsinn" zu betreiben. Die schon teilweise im Pilotstadium befindlichen Brüterkonzepte zielen auf inhärente Sicherheit und verschwindenden Abfall an Kernbrennstoff. Kernbrennstof mit Brütertechnik reicht selbst 10 Milliarden Menschen bei ausschließlicher Stromerzeugung aus Brütern viele 100 Millionen Jahre (Uran aus Meerwasser und Thorium). Liebe Entscheidungsträger des Fraunhofer Instituts: wären schnelle Brüterkonzepte nicht ein sinnvolleres Forschungsfeld? Der Autor ist sich natürlich der Naivität dieser rethorischen Frage bewusst. Deutsche Politik verweigert sich vernünftiger Energieforschung."

Bemerkenswert ist auch der letzte Satz im Fazit des Fraunhofer-Artikels:

Das tatsächliche System zu finden, ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die neben Ökonomie und Technik auch Aspekte wie Landschaftsplanung, Akzeptanz und Bürgerbeteiligung berücksichtigen wird.

Kommentar der EIKE Redaktion: Landschaftszertörungen durch Zehntausende von Windradungetümen, wovon inzwischen noch nicht einmal Naturschutzgebiete verschont werden, Bodendegradierung durch Maismonokulturen, unaufhaltsam hochschießende Strompreise, zunehmendes Lavieren an einem bundesweiten Black-Out, haben wir das nicht schon zur Genüge? Und nun noch so ein Schmarrn! Was verstehen eigentlich diese staatlich finanzierten Phantasten am Fraunhoferinstitut unter Bürgerbeteiligung? Etwa Beteiligung am weiteren Zerstören unser Naturumgebung? Vielleicht liegen aber diese Leute sogar richtig, denn wie es unsere Geschichte bereits vielfach bewiesen hat, ist in Deutschland an purem Wahnsinn so gut wie alles möglich.

Die besondere deutsche Spezialität hierbei: Einmal begonnene Vorhaben, deren Irrsinn selbst dem Dümmsten augenfällig ist (Musterbeispiele Energiewende, Klimaschutz), werden auf Biegen und Brechen zu Ende geführt – bis zur "letzten Patrone". Erst danach beginnt das große Aufräumen. Wir werden es wieder erleben und wir werden auch wieder erleben – denn dies kennen wir ebenfalls zur Genüge -, dass es danach niemand gewesen sein will.

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24 Kommentare

  1. #21 Hans Jung
    schoen dass Sie sich um Inhalt und Qualitaet diese Blogs Sorgen machen, allerdings fehlt ein bisschen Mumm. Sagen Sie doch, dass Ihnen das alles nicht passt hier. Fuer mich als Ingenieur im Berufsleben, Schwerpunkt Kraftwerkstechnik und Thermodynamik ist das hier ein Platz zum Auftanken. Fuer falsch geschriebene Namen braucht sich hier nicht einmal das Rechtschreibprofessorin (wenns das geben sollte) schaemen. Hier gehts um mehr, mein (neutrum, d.h. saechlich) Stoerenfriedin.

  2. an Herrn Jung:
    Abgesehen davon, das Sinn nicht „gemacht“ werden kann, ist es durchaus sinnvoll, die Umstände zu beschreiben, unter denen sich Wissenschaftler dazu hinreißen lassen, völlig lächerliche Aussagen zu treffen. Als diplomierter Elektoing. steht mir das Haar zu Berge, wenn ich diesen Schwachsinn von „Machbarkeit“ lese. Die in besagter Studie fast 10-fach über dem tatsächlichen Energiebedarf geforderte Erzeugerkapazität bedarf nicht der weiteren Kommentierung – es ist einfach abstrus. Die „Man-nehme-Mentalität“ wird letztendlich daran scheitern, dass nichts mehr da ist, was man nehmen könnte.

  3. @Gerald Pesch #20
    Einen Verstand und Vernunft Menschen mache ich nicht am Alter fest, sondern an seinen schlüssigen Aussagen und Taten.
    Und das Eingestehen eines Fehlers und die Korrektur dieses Fehlers, zum Wohle der Menschen, machen eine starke persönliche Führungskraft erst aus!
    Was diese Merkel Kanzlerin und der gesamte Bundestags-Politiker-Verein momentan bzw. seit Jahren veranstalten, hat nichts mehr mit diesen Werten und schon gar nichts mehr mit dem „WOHL DES DEUTSCHEN VOLK!“ zu tun. Diese Politiker Clowns sind nur noch eines….Machtgierige und egoistische Selbstdarsteller und das „ZUM SCHADEN FÜR DAS GESAMTE DEUTSCHE VOLK!“

  4. #8 Admin sagt: „..ist der Schwachsinn den diese „Studie“ verbreitet schon zigfach auf diesen Seiten behandelt worden, und sollte auch Ihnen aufgefallen sein. Wenn nicht, umso schlimmer!“

    Nun, wenn diese Thesen schon ausreichend diskutiert und von EIKE widerlegt wurden, warum wird dann nocheinmal ein Thread zu diesen Thesen eröffnet?
    Es macht doch keinen Sinn ein Thema zu beginnenn und gleichzeitig zu erklären, daß es darüber nichts mehr zu diskutieren gibt, weil sowieso alles Schwachsinn und schon zigfach widerlegt ist.
    Ich finde dies schon ein seltsames wissenschaftliches Gebaren; insbesondere weil gerade die Klimaskeptiker sich immer wieder darüber beschweren, daß man mit ihnen nicht ernsthaft diskutiert.
    Gruß
    Jung

  5. # Hoffmann

    Antwort:

    Sir Peter Ustinov (1921 – 2004) : »Wir alten Männer sind gefährlich, weil wir keine Angst mehr vor der Zukunft haben. Wir können sagen, was wir denken, wer will uns denn dafür bestrafen?«

    Wer also etwas unverfälschtes über die Deutsche „Energiewende“ wissen will, muss alte Männer fragen….

  6. #14 Hader

    „EIKE hat sich ja immer gewehrt, als Rentner-Verein bezeichnet zu werden. Aber genau so sehen sich selbst EIKE-Mitglieder.“

    „Aha, alle anderen, vor allem berufstätigen Menschen, sagen nicht die Wahrheit“

    Herr Hader,
    was würde mit Herrn Thüne geschehen falls er noch für das ZDF arbeiten würde? Nichts gute fürchte ich.

    Was würde mit Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler geschehen, wenn sie noch politisch aktiv wäre z.B. in Form eines politischen Amtes? Ebenfalls nichts gutes.

    Sich eine Meinung abseits des gleichgeschalteten Polit- und Medienmainstreams erlauben ist ein Privileg, welches sich bald nur noch wenige Menschen erlauben können. Vor allem Leute, die nicht mehr um ihre politische oder berufliche Karriere bangen müssen. In der Politik vielleicht noch ein Bossbach aber dann wird es sehr eng.

    Übrigens wird die AfD ebenfalls als „so eine Art Rentnerverein“ gescholten. Vielleicht sind Rentnervereine gar nicht so übel?

  7. Herr Hader, Sie schon wieder, in völliger Unkenntnis jeglicher Zusammenhänge:

    Die Universität Leipzig hat gerade beschlossen, in der Grundordnung „Professor“ durch „Professorin“ zu ersetzen. Ich würde dann künftig als „Herr Professorin Schlohr“ angeschrieben werden, ich meine, natürlich nur dann, wenn die geheime Universität von Lummerland, wo ich C5-Professor bin, dem Beispiel aus Leipzig folgen würde. Da ist es doch nur gut und richtig, die Fraunhofer Gesellschaft (übrigens überwiegend von dem goodwill der Industrie abhängig und daher leicht zur Forschungs-Prostitution zu bewegen) bspw. Frauenhofer-Gesellschaft zu nennen. Im Sinne der Verweiblichung, Frau Hader, wäre das doch ein konsequenter Schritt, oder nicht ?

  8. #14 Herr Hader

    ich weiss ja nicht, für welchen Brötchengeber Sie arbeiten. In meinem Bekanntenkreis wird wird jedenfalls das gearbeitet und geforscht, was „von Oben“ in Auftrag gegeben wird. Wer nicht mitzieht riskiert seinen Job.
    Wer, in vollem Berufsleben stehende, kann sich da offene Kritik erlauben? Sie als Mitläufer brauchen sich darüber keinerlei Gedanken machen. Was natürlich auch für alle obrigkeitshörigen Wendehälse zutrifft.
    Mit verlaub: Rentner und Pensionäre sind frei von Sachzwängen und Repressalien. Wer sonst könnte besser und vor allem risikolos offene Kritik an hirnlosen Beschlüssen üben?

    Herr Hader, Sie mögen vielleicht verbeamtet und somit unkündbar sein. Aber auch Sie werden sich eine offene Gegenrede verkneifen, wenn es um Ihre Kariere geht.

    mfg

  9. @Uwe Klasen #12
    Und gleichzeitig will unsere ökosozialistische Einheitsführung das Fördern von Schiefergas verbieten….ALLES „ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLK!“..versteht sich natürlich 😉

  10. #7: „Ich verfolge schon lange die wissenschaftliche Entgleisung des Frauenhoferkonsortiums wie sie sich in den früher mir zugesandten Jahresberichten zu Tage trat. Armer Frauenhofer.“

    Lieber Dr.Sattler, es heißt Fraunhofer. Echt peinlich, wenn man das als angeblich Promovierter das nicht weiß.

    Generell zu dem Artikel, eigentlich ging die Kritik von EIKE fast ausschließlich an die festgelegte Einspeisevergütung und EEG-Umlage und betonte häufig, dass man nichts dagegen hätte, dass man im Bereich der alternativen Energien (Grundlagen-)Forschungen betreibt. Nun gibt man hier im Artikel zum Ausdruck, dass man sich doch eine andere Verteilung von Forschungsgeldern wünscht und am liebsten sollte man gar keine Drittmittel mehr an Forschungsprojekten für EE vergeben.

    Bemerkenswert ist auch die Äußerung von Prof. Alt: „Die Wahrheit sagen nur noch ehrenamtliche arbeitende Rentner, die aber allesamt 40 Jahre Verantwortung in der Industrie und Energieversorgung getragen haben und das zu weit niedrigeren Stromkosten für alle Bürger, ohne smart grid und ohne smart meter in einer freien selbstbestimmten Welt der Strom- und Gasverbraucher.“ Aha, alle anderen, vor allem berufstätigen Menschen, sagen nicht die Wahrheit. EIKE hat sich ja immer gewehrt, als Rentner-Verein bezeichnet zu werden. Aber genau so sehen sich selbst EIKE-Mitglieder.

  11. @ Gerald Pesch #11
    Das EEG ist ja noch perfider und assozialer als Sie hier darlegen.
    Nicht nur die Kosten für den Stromendkunden steigen durch mehr und mehr Installierung von PV-Anlagen und Windmühlen, sondern auch die Gewinnmarge bzw. die Ammotisierungsrechnung (Kosten-Zeit-Rückforderung) wird durch die zunehmende Abwesenheit von Sonne und Wind in die Verlustzone getrieben.
    Somit zahlt der kreditaufnehmende PV-Anlgeneigentümer zweimal die Zeche. Zum einen über die unaufhaltsamen steigenden Strompreise per EEG-Zwangsabgabe und zum anderen über die zu wenig profitable PV-Stromerzeugungsanlage.

  12. Und weil die ganze sog. „Energiewende“ so hervorragend Funktioniert und immer mehr „Backup“-Kraftwerke, zumeist mit Gas betrieben, gebraucht werden, ist die Meldung, das Gazprom einen Gasspeicher in Deutschland erweitern möchte vermutlich auch im Kontexte der „Energiewende“ zu betrachten.
    Sollte Deutschland durch diese Wende nicht unabhängiger von Importen von Primärenergieträger werden?
    Schöne neue Welt die unsere „klügsten“ Köpfe da basteln!

    Meldung:
    „Der russische Gaskonzern Gazprom rechnet damit, dass der Ausbau des Untergrundgasspeichers Katharina in Deutschland in nächster Zeit beschlossen wird.“

    Quelle: http://tinyurl.com/mzmdapz

  13. Passend dazu der Kommentar eines Kenners der schlandschen Mentalität:

    Napoleon über die Deutschen
    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“

    Napoleon I: „Proklamation an die Völker“, die vor seinem Abzug auf die Insel Elba erschien.

    Worauf das wohl bezogen war? Auf eine mögliche Verfolgung seiner deutschen Helfer und Bündnispartner nach dem Untergang der napoleonischen Regime in Deutschland?

    http://tinyurl.com/lfpzlsw

    http://tinyurl.com/lx5vvtb

  14. Die Kostenspirale dreht sich weiter. Das EEG-Umlagekonto ist selbst nach dem trübsten Frühjahr seit 40 Jahren nicht aus dem negativen Bereich heraus gekommen:
    http://goo.gl/2dYNk
    Kontostand Ende Mai: -503 Mio €
    Die PV-Saison beginnt, die Kosten gehen durch die Decke; mal sehen wie es mit dem EEG nach den Wahlen im September weiter geht.

    P.S. Der Link zum EEG-Umlagekonto wird z.B. bei SPON fast immer vom Moderator gelöscht; die grünen Schlümpfe sollen wohl nicht zu brutal aus den „Energiewendeträumen“ gerissen werden….

  15. Das EEG ist nach dem Urteil des OLG Hamm auf dem Weg zum BVerfG; die Politik stellt sich schon mal tot, und überlässt es den Richtern einen Ausweg aus dem Dilemma der „Energiewende“ zu finden. Politik wird ja inzwischen nicht mehr im Parlament, sondern vom BVerfG gemacht…

  16. @U.Hildebrandt #6
    (zum Kommentator..)
    Er will nicht nur die E-Zertifikate verteuern, der fordert einen staatlich Strom-Kapazitäten-Steuertopf! Damit verabschiedet sich Hr. Löscher mit Siemens komplett von der Marktwirtschaft! Diese sog. neuen staatsdienden Manager sind der Sargnagel für jede freieheitliche Markt- und Bürgergesellschaft! Eine Schande für jeden ehrbaren Kaufmann und freiheitsliebenden wie selbstbestimmenden Unternehmergeist. Siemens und andere Großkonzerne unterwerfen sich wieder einmal dem Diktat einer Ideologie. War bei der braunen, wie auch bei der Roten Diktatur nicht anders. Und jetzt unterwerfen sich diese Heuchler-Manger der neuen grünsozialistsichen Diktatur auf deutschen Boden!
    Da brauch sich jetzt keiner mehr wundern, wie leicht es eine Diktatur in Deutschland IMMER NOCH hat! Erst wird die politische Klasse (Parteien) im Bundestag mit Hilfe der deutschen Medien auf Linie gebracht und dann schwenken die Großunternehmer und Konzerne auf diese Linie mit ein. Und schon habe ich die drei wichtigsten Meinungsführer unter einen neuen Diktatorenhut vereinbart. Die Gesellschaft läuft in treue und glauben diesem neuen Diktatoren-Trio hinter her.

  17. EIKE sagt: „Wir schenken uns hier eine genaue Analyse dieses sachlichen Schwachsinns des Fraunhofer Instituts“

    Schade.
    Genau das hätte ich eigentlich von einem „Institut für Klima und Energie“ erwartet.
    Gruß
    Jung

  18. Ich verfolge schon lange die wissenschaftliche Entgleisung des Frauenhoferkonsortiums wie sie sich in den früher mir zugesandten Jahresberichten zu Tage trat. Armer Frauenhofer.

  19. Die Ersten verlassen das sinkende Schiff.

    Die Energie-Wende des Peter Löscher?!
    Früchte der Energiewende ernten? Fehlanzeige!
    „Deutschland im Jahr 2 der Energiewende ist leider ein Land kostspieliger Widersprüche“, donnert Löscher vom Podium. Er spricht von hohen Kosten und geringem Nutzen für die Bundesrepublik.
    s.a.
    http://tinyurl.com/lsee9cu

  20. „zeigen, dass ein regeneratives Energiesystem für Wärme und Strom zu ähnlichen Kosten realisierbar ist wie unser heutiges Energiesystem.“

    Das ist doch nicht mal gelogen.
    Wenn man die Klimaschwindel“wissenschaftler“ eine Grafik dazu erstellen läßt mit einer passenden Skalierung, wird man deutlich sehen, daß kWh-Preise von 5, 10, 20 Cent für zuverlässige Energie aus Kernkraft und fossilen Quellen ungefähr gleich viel ist wie 100, 200,… Cent/kWh aus NIE.
    Alle Preise sind über 990 Euro unter 1000€/kWh, liegen also alle in derselben Größenordnung.

  21. Naja, was soll man zu so viel geballten Schwachsinn eines Forschungsinstitut sagen….auch eine Zukunftsforschung sollte, erst recht, mit Verstand und die Vernunft betrieben werden. Und diese Forschung und dies gilt für jede andere Forschung, hat sich IMMER am Gegenwertigen-Bestehenden System zu messen!
    Schein- und Schönwetter Prognossen helfen hier nicht weiter und schaden der Zukunft mehr als es ihr Nutzen/Verbesserung bringt!
    Das sollten sich diese angeblichen (möchte gern) Wissenschaftler mal hinter die Ohren schreiben! Die technisch machbaren Theorien sind das eine aber viel wichtiger ist der wirtschaftliche Vorteil der eine neue Technik/System mit sich bringen MUSS, wenn es ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLK, sein soll!!!
    Und da versagt das Erneuerbare Energiesystem auf ganzer Linie. Die Energiewende ist eine Wende zurück ins vorindustrielle Mittelalter! Das EEG ist die politische diktierte Zwangs-Wohlstandsvernichtungswaffe einer Wohlstandsgeselslchaft, die auf der Industrie,Mittelstand,Handel und im allgemeinen auf der freien Marktwirtschaft basiert!
    Übrigends gefallen mir alle 4 Kommentare von Hr. Dietze,Hr.Limburg,Hr.Alt und Hr. Lüdecke!

  22. Das schlimmste ist die Engstirnigkeit der deutschen Politik, niemals einen Fehler zuzugeben, und den Kurs nie zu ändern, höchstens zu verlangsamen (nach dem Motto „zwei Schritte nach links, dann einen Schritt nach rechts“). Seit Anbeginn des Öko-Wahns mit den Grünen wurde praktisch kein einziges Öko-Gesetz, keine Ökosteuer, kein Verbot, rückgängig gemacht. Es wurden zwischen den Parteien immer nur Nuancen von ein und derselben linksgrünen Politik diskutiert. Partei A fordert den sofortigen Atomausstieg, Partei B fordert einen Aufschub bis zu 20 Jahre. Man einigt sich auf 10 Jahre. Das gleiche jetzt mit der Energiewende – kann denn nicht jemand einmal gegen die Energiewende sein und das Gegenteil fordern? Das „nur noch ehrenamtliche sagen die Wahrheit“ ist leider sehr sehr treffend. Mit über 50% Staatsanteil hat kaum ein Wirtschaftsteilnehmer mehr den Mut oder die Kraft, gegen den Strom zu schwimmen.

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