Der öffentliche Sturm gegen die Klimarealisten flaut ab. Sie gewinnen ihren Fall.

Die Apokalypse im Jahr 2012 erwies sich wieder mal als falsch. Falls die alten Mayas jemals etwas über die Zukunft gewusst haben, haben sie eine schwere Fehlkalkulation gemacht. Das gleiche Schicksal widerfuhr der internationalen Klimaänderungs-Notfallbrigade. Viele Milliarden Dollar und 18 „Kyoto“-Treffen später ist die Welt überein gekommen, nichts zu tun, außer sich wieder zu treffen.


Bild rechts: Illustration: John Spooner

Wie konnte sich diese ängstigende Klimabedrohung in wissenschaftlicher Ungewissheit und politischer Konfusion auflösen? Was ist mit den vielen Milliarden Dollar verschwendeter öffentlicher Ressourcen? Einige bezeichnen die „Skeptiker“, als „Kaufleute des Zweifels“ oder als „Leugner“. Andere zeigen auf die globale Finanzkrise.

Wir können mit Sicherheit sagen, dass viele zögerliche Individuen den Druck des Gruppendenkens, der Einschüchterung und der gemeinschaftlichen Missbilligung überwunden haben, um die Beziehung zwischen wirklicher Wissenschaft, Politik und Geschäftsleben näher zu betrachten.

Ein Freund sagte mir einmal, dass es, wenn es um wissenschaftliche Dinge von großer öffentlicher Bedeutung geht, „nicht darauf ankommt, was man weiß, sondern wen man kennt“. Ich glaube, er meinte, dass mein kindischer [fledgling] Skeptizismus hinsichtlich der gefährlichen anthropogenen globalen Erwärmung (DAGW) sinnlos sei, weil ich als Cartoonist nicht so wissenschaftlich qualifiziert war wie er.

Die dahinter stehende Absicht war, dass alle, die nicht mit der „Klimawissenschaft“ befasst waren, aufgefordert sind, die wissenschaftliche und politische Autorität des IPCC und dessen lokale Kollegen wie die CSIRO zu akzeptieren: das wissenschaftliche Establishment.

Anmerkung der Redaktion: Wie die staatlich finanzierte Lobbygruppe "Klima-sucht- Schutz" bedauernd mitteilt flaut auch das Interesse der deutschen Öffentlichkeit an der Klimakastrophenverbreitung ab. (Siehe Graphik). Es ist zwar anzunehmen, dass die Kurve im iV. Quartal wg. der Berichterstattung zu DOHA wieder etwas ansteigt, aber am negativen Trend wird das insgesamt wenig ändern. 

Ich fand den Ratschlag meines Freundes verblüffend. Jeder, dem der juristische Prozess vertraut ist, weiß, dass die gravierendsten Dinge von Freiheit und Glück oftmals von einer von der Öffentlichkeit gewählten Jury bestimmt werden. Experten können als Zeugen Beweise liefern, die die eine oder andere Seite dabei stützen. Der Richter muss über Fragen der Zulässigkeit urteilen, aber am Ende ist es die Jury, die darüber befindet, welchem der wissenschaftlichen Beweise zu glauben sei.

In der Klimadebatte ist der einzige „Richter“ die wissenschaftliche Methode – eine testbare Hypothese, gefolgt von faktischer oder experimenteller Herausforderung. Die „Tatsachen“ hier repräsentieren ein Angst erzeugendes Problem für die AGW-Befürworter. Zum Beispiel sieht jeder, dass die Erwärmung vor 16 Jahren aufgehört hat, trotz einer korrespondierenden Zunahme des atmosphärischen CO2 um 10 Prozent. Das sollte ein Ärgernis für die Alarmisten der globalen Erwärmung sein. Wie genau sieht die Beziehung zwischen Temperatur und CO2 aus? Warum hat der Erwärmungstrend aufgehört, wie es schon einmal zwischen 1945 und 1975 der Fall war, als die CO2-Emissionen nach oben schossen?

Wie Dr. David Whitehouse, der ehemalige Direktor von BBC online Wissenschaft, im New Statesman 2007 gesagt hat: „Etwas Anderes widerfährt dem Klima, und es ist unabdingbar, dass wir herausfinden, was es ist, oder wir können hunderte Milliarden Pfund umsonst ausgeben“. Offensichtlich sollten wir den Computermodellen große Aufmerksamkeit schenken, die die Basis der Projektionen seitens der Klimawissenschaftler bilden. In Wirklichkeit sind diese Modelle offensichtlich damit gescheitert, die gegenwärtige Pause der globalen Erwärmung abzubilden, geschweige denn den großen, der Dürre in Australien folgenden Regen. Der auf diesen Computermodellen basierende wissenschaftliche „Konsens“ wird ziemlich wackelig.

Der Grund für das Auftauchen des wissenschaftlichen Konsens’ in dieser Debatte ist, dass die politischen Aktivisten die Dinge in Gang bringen wollen, und wenn sie sagen, dass der Konsens erschreckend und dringend ist, sollten die Skeptiker besser aus dem Weg gehen.

Das aktivistische Gehabe erreichte Anfang 2007 seinen Höhepunkt, als Al Gores Film An Inconvenient Truth zum internationalen Hit wurde. Diese Dokumentation war oberflächlich überzeugend für die Uneingeweihten, aber im Oktober 2007 fand der British High Court neun Tatsachenfehler darin.

Professor Bob Carter von der James Cook University in Queensland lieferte die Beweise in diesem Fall; nur wenigen Menschen in Australien war dieses ernste Ärgernis für Al Gore bewusst geworden.

Später in jenem Jahr sendete ABC Martin Durkins provokative Dokumentation The Great Global Warming Swindle, und zwar gegen den wütenden Widerstand vieler prominenter Alarmisten. Wie interessant. Die Wissenschaft war „settled“, die Debatte, so hieß es, war vorbei und keine weitere Diskussion war erforderlich. Jeder professionelle Medienvertreter hätte bei einer solchen Zensurkampagne auffahren müssen, und es führte mich zu meinem ersten Cartoon zu diesem Thema (oben), welcher den familiären Fernsehapparat als einen gefangenen Skeptiker darstellt, der mit dem Fernseh-Essen der Familie beworfen wird.

Mir scheint, dass sich die Dinge nach dem Senden dieser Dokumentation verändert haben. Vielleicht hat der Schock zu hören, dass Größen wie Nigel Calder, ehemaliger Herausgeber des New Scientist, und Patrick Moore, Mitbegründer von Greenpeace, der Reihe der Skeptiker beigetreten sind, zu groß für einige Leute.

Die Dinge wurden hässlich. Jemand trat mit der brillanten, aber heimtückischen Idee hervor, den Ausdruck „Leugner“ als Beschreibung für jemanden zu benutzen, der agnostisch oder skeptisch blieb hinsichtlich des genauen menschlichen Beitrags zu der Erwärmung um 0,7°C während der letzten 100 Jahre. Diese bösartige Rhetorik wurde von Klima-Aktivisten, Medienreportern und Politikern bis hinauf in höchste Ebenen übernommen. Viele angesehene Wissenschaftler wie Paul Reiter vom Pasteur Institute in Paris, Professor Richard Lindzen vom MIT und Bill Kininmonth, ehemaliger Vorsitzender unseres National Climate Centre, wurden gelegentlich auf diese Weise diffamiert. Das gleiche Attribut erhielten der weltbekannte theoretische Physiker Freeman Dyson und der angesehene Professor Bob Carter.

Die Leugnung des Holocaust beschreibt die herzlose und verabscheuungswürdige Ablehnung der Antisemiten, die historische Wahrheit des Völkermordes an den Juden während des 2. Weltkriegs anzuerkennen. Wenn man den beleidigenden Ausdruck „Leugner“ verwendet, tut man das aus Gründen, die am besten einem selbst bekannt sind. Man kann berechnend oder gleichgültig sein, aber wie Wong, Rudd und Gillard [australische Politiker] wissen müssten, ist die Wirkung beißend. Kein vernünftiger, moralisch verantwortlicher Mensch möchte auf diese Weise stigmatisiert werden.

Einige prominente australische Intellektuelle stellen bis auf den heutigen Tag die Moral hinsichtlich des Holocaust und der globalen Erwärmung auf eine Stufe. Dies ist umso unglaubwürdiger, weil es von Akademien kommt, die den Horror des Holocaust verstehen. Außerdem wurden Skeptiker auch mit Befürwortern des Sklavenhandels im 18. Jahrhundert, Tabak-Lobbyisten und sogar Befürwortern von Pädophilie verglichen.

Aber die Zeiten haben sich geändert, und seit 2007 wurden die nichtwissenschaftlichen Mitspieler in diesem großen intellektuellen Drama mit einer schleichend aufkommenden Ungewissheit wesentlicher Aspekte der Klimawissenschaft konfrontiert. Diese enthalten auch die Zusammensetzung des IPCC und die Glaubwürdigkeit seiner Handlungen; erinnern Sie sich an Glaciergate? Das IPCC sagte das Ende der Himalaya-Gletscher voraus, basierend auf nicht wissenschaftlicher Literatur, das ungewöhnliche (oder nicht stattfindende) Schmelzen von Meereis und Gletschern, die Beweise für warme Temperaturen während des Mittelalters, die Bedeutung von Sonnenflecken, Änderungen (oder nicht) von Extremwetterereignissen, die „Versauerung“ der Ozeane, die Erwärmung der Ozeane und steigende Meeresspiegel, Absorption durch Biomasse und die Langlebigkeit atmosphärischer CO2-Moleküle, der Einfluss kurzperiodischer El Nino Southern Oscillation (ENSO) und andere ähnliche Oszillationen im Zeitraum mehrerer Jahrzehnte, das chaotische Verhalten von Wolken, der Einfluss kosmischer Strahlen auf das Klima. Selbst James Lovelock, der Begründer der „Gaia“-Bewegung, wurde zum Skeptiker.

Anfang 2010 schien es, als ob nahezu jedes einzelne Element der Debatte um die globale Erwärmung zu haben war, und Skandale wie Climategate und große Fehler in ihrer Arbeit haben die Glaubwürdigkeit des IPCC geschwächt. Selbst Professor Paul Jones [Anm.: gemeint ist Phil Jones] von der Climate Research Unit an der University of East Anglia, ein führender Beitragender zu IPCC-Berechnungen, bestätigte 2010 in einem BBC-Interview, dass die Erwärmungsperioden von 1860 bis 1880, 1910 bis 1940 und 1975 bis 1998 statistisch ähnlich verlaufen waren. Er sagte auch: „Ich glaube nicht, dass die große Mehrheit der Klimawissenschaftler die Debatte um die Klimaänderung für abgeschlossen hält“.

Es ist The Age und dessen pluralistischer Tradition hoch anzurechnen, dass gelegentliche Berichte skeptischer Wissenschaft zusammen mit regelmäßigen Cartoons hierzu veröffentlicht worden sind.

Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Stimmen hoch qualifizierter Skeptiker nicht genügend gehört werden. In einem Versuch, dieses Ungleichgewicht auszugleichen, wird 2013 ein ungewöhnliches Buch mit den Standpunkten der Skeptiker veröffentlicht.

Der Text mit eingestreuten Bildern und Cartoons hat die Sokrates-Form und gibt Antworten auf allgemeine Fragen über die Wissenschaft und die Ökonomie der Klimaänderung. Der Inhalt wird in Zusammenarbeit von fünf hoch qualifizierten Experten dargebracht. Darunter sind ein Meteorologe, nämlich der ehemalige Direktor des Australian Research Council und Vorsitzender des Earth Science Panel; ein unabhängiger Energieberater, der sein eigenes kleines Wasserkraftwerk betreibt; ein Umwelt-Ingenieur-Professor (Hydrologie) und einer der führenden australischen Steuerberater.

Ich traue der Integrität und der Leidenschaft dieser „Leugner” und bewundere ihren Mut und ihre beeindruckende Beharrlichkeit und Ausdauer. Wir hoffen, dass das Buch helfen wird, das Ungleichgewicht des Wissens einer „Jury“ aus ganz normalen Australiern einfach zugänglich zu machen und zu beseitigen.

John Spooner

Read more: http://www.theage.com.au/opinion/society-and-culture/sceptics-weather-the-storm-to-put-their-case-on-climate-20121228-2bz91.html#ixzz2GiqQvbwP

Link: http://www.theage.com.au/opinion/society-and-culture/sceptics-weather-the-storm-to-put-their-case-on-climate-20121228-2bz91.html#ixzz2GPb5uHYT

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentar(e)

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1

@Rainer Steppan #2
Aus dieser ökosozialistischen diktierten Ideologielage können uns in Deutschland nur zwei Fakten raushelfen.

Entweder wir wahlberechtigen Bürger wählen bei den nächsten Wahlen (Landtag-Bundestag) mit großer Mehrheit KEINE der jetzt im Bundestag vertrettenen Parteien und dafür eine Partei die bis dato unter der 5% Hürde (außer die FDP 😉
liegt.
Oder wir lassen die Zeit und damit das Natur-Kapital für uns die Arbeit erledigen. Die nächste Abkühlung (mit ihren ganzen negativen Nebenwirkung für das menschliche Leben) steht ja schon vor der Tür. Und mit dem Kapital (Geld) wird es in Deutschland für viele Bürger auch immer knapper werden. Wenn natürliche Abkühlung und Mangelwirtschaft in Folge von künstlich politisch gesteuerter (per Gesetz und Verordnung) Kostensteigerung bei Energie und Nahrung zusammen treffen, dann wird es richtig ungemütlich im deutschen Lande.

Jedem Bürger sollte bewusst sein, dass ein ökosozialistische Grünleben nicht das Wohlstandsleben mehr ist, dass er heute (noch) kennt, sondern das es hart und unbequem ist. In dieser grünen Traumwelt werden die meisten Bürger mehr mit Mangel als mit dem Wohlstand zu kämpfen haben!

2
Juergen Uhlemann

Zum Glück nimmt das Interesse der deutschen Öffentlichkeit an der Klimakastrophenverbreitung ab. Ich hatte auf dem ZDF Mediathek die Sendung "Sonnenspiegel im All" angeschaut und sofort kam es mir vor als ob ich einen Si-FI mit schlechtem Drehbuch anschaue. http://tinyurl.com/a55e3vf

Da wurde gleich am Anfang davon gesprochen, die Temperatur zurück vor die Industrielle Revolution zu bringen. Es wurde nicht klar ob das die Zeit ist in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts oder später. Ich nehme an das die Dampfmaschine der Anfang war. Das war auch zu einer Zeit wo wir noch eine kleine Eiszeit hatten.
Wann muss ich in den Süden umziehen? 😉

Die Englische Presse berichtete ausführlich das der Britischer Wetterdienst die Erwärmungsprognose bis 2020 reduziert . Begründung “Es scheint das die natürlicher Zyklen gegen den wärmenden Effekte von Treibhausgasen arbeiten” und “kühlere Meerestemperaturen kühlt die untere Atmosphäre trotz immer höheren Treibhausgaskonzentrationen”.
Auch auf http://www.kaltesonne.de/?p=7934 (URL ist sowieso kurz)

Dumme Frage: Warum sind die Meerestemperaturen jetzt kühler nachdem sie sich aufgewärmt hatten? Ich wunder mich sehr, wie tief die sich schon eingegraben haben. Die kommen da niemehr heraus! Deckel zu!

Vieleicht die Windräder abstellen, die haben doch die warme Luft lange genug abgekühlt. 😉

3

Die Leute sind nur deshalb so leichtgläubig, weil sie dumm gehalten werden. Naturwissenschaftliche Fächer in den Schulen wurden zu unwichtigen Nebenfächer degradiert. Daneben gibt es eine Elite von Wissenschaftlern, die für eigene und die Interessen ihrer Auftrag- und Brötchengeber bestimmen, was wahr und falsch ist. Der Begriff „Skeptiker“ ist seltsamerweise in dieser Gesellschaft negativ behaftet. Dabei ist es doch erstrebenswert, skeptisch und nicht naiv zu sein.

4

@#1: D. Glatting sagt:

"Wenn man sich anschaut, was für einen Shitstorm die Klimapropagandaartikel in den bereits zensierten Kommentarbereichen erzeugen, dann hat man eine Vorstellung davon, welcher Realismus sich mittlerweile breit gemacht hat."

HAMDULLAH

5
Rainer Hoffmann

Eine Präzisierung:
Der Film "The Great Global Warming-Swindle" wurde ca. im März 2007 veröffentlicht, worauf auch der deutsche RTL-TV-Beitrag "Der Klimaschwindel" im Juni 2007 aufsetzte...

Wie die obige Grafik auch korrekt zeigt, ist der Klimaschwindel endgültig durch "ClimateGate" im November 2009 und der Aufdeckung der vielen Fehler im letzten IPCC-Klimabericht 2007 aufgeflogen, z.B. den Himalaya-Schwindel mit dem Vertauschen der Jahreszahl "2035", anstatt 2350.

Wenn ich daran denke, wie VOR November 2009 die Klimarealisten beschimpft worden sind. Womöglich hätte vor November 2009 die Forderung nach der "Todesstrafe für Klimaleugner" sogar bei der dummen "Politiker-Kaste" Erfolg gehabt.

Ich will gar nicht länger darüber nachdenken...

6
Rainer Steppan

Das Gutmenschentum wird alle Register ziehen. Die Grünen haben damit die Deindustrialisierung wenigstens von Deutschland beschlossen. Vielleicht wird dann doch eine härtere Gangart gegen die Skeptiker beschlossen oder toleriert. Man hat ja wie alle linken die Moral absolut auf seiner Seite. Es ist aber wirklich unklar, wie das Meinungsbild hier in Deutschland in der Klimafrage wirklich ist, den Medien nach zu urteilen, herrscht ja der Konsens pro menschenverursachter Klimawandel. Unpassende Stimmen werden vorher abgeblockt oder ignoriert oder als Verwirrung abgetan. Von daher kann man gar nicht genau sagen, wie die schweigende Mehrheit wirklich denkt. Einige könnten auch Angst haben, sich als Skeptiker zu outen wegen der u. U. dadurch verursachten Ausgrenzung oder Nachteile im Beruf. Viele genießen ihr Weltretter-Image und die so selbstgerechte moralische Erhebung über die Sünder (Skeptiker).
Man hat hier wieder die Analogie zu einer Religion.

7

Wenn man sich anschaut, was für einen Shitstorm die Klimapropagandaartikel in den bereits zensierten Kommentarbereichen erzeugen, dann hat man eine Vorstellung davon, welcher Realismus sich mittlerweile breit gemacht hat.
Claudia Fathima Roth hat nach der Klausurtagung der Grünen angekündigt, das Thema Klimawandel in das Zentrum des Wahlkampfes zu stellen.
Da bin ich mal gespannt, was denn dabei raus kommt.