Neue Studie enthüllt: US Wetterbehörde NOAA setzt die Erwärmung der letzten 30 Jahre doppelt so hoch an wie gemessen!

Am 30. Juli 12:00 Uhr pazifische Ortszeit veröffentlichte ein Team renommierter Klimaforscher unter Beteiligung des Meteorologen und Betreibers des weltweit erfolgreichsten Klimablogs Antony Watts, eine Pressemitteilung zu ihrer zeitgleich veröffentlichten Studie über den Einfluss des unvermeidlichen Wärmeinseleffekts (UHI deutsch WI) auf den Temperaturtrends der letzten 30 Jahre in den USA. Sie schlug ein wie eine Bombe. Denn sie zeigt nichts anderes, als dass der Erwärmungstrend in den USA für die letzten 30 Jahre grob – um den Faktor zwei- überschätzt wurden. Er war künstlich verdoppelt worden. Mit der realen übrig gebliebenen geringen Veränderungen ist wieder einmal aufgezeigt, dass die Erwärmung der letzten 30 Jahre wenig bis nichts mit dem steigenden CO2 Gehalt zu tun haben kann. Darin liegt die eigentliche Bedeutung dieser. Studie


Denn legt man die realen Bedingungen zugrunde, und das haben die Autoren der Studie mittels neuer Verfahren getan, dann bleibt nur ein Erwärmungstrend  der qualitativ hochwertigen Stationen von +0,155 °/Dekade übrig, während die Stationen auf oder im Umfeld von dichter  Bebauung, Kläranlagen, Parkplätzen, Einkaufszentren, Flughäfen usw. einen solchen von +,0248 bis 0,309 °C/Dekade aufwiesen. Mithin besonders die Zunahme an veränderter Landnutzung bzw. Stadtbebauung etc. maßen. Die NOAA hingegen hatte bei ihrer Korrektur die richtigen  Daten  der unbeeinflussten Stationen, auf die Werte der kontaminierten Stationen – also deutlich nach oben- korrigiert, während die Absenkung der Werte auf die der unbeeinflussten Stationen richtig gewesen wäre.

Update 31.7.12

Abbildung 1 Das folgende Diagramm (entnommen hier) zeigt Anomalien mit laufendem 12-Monats-Durchschnitt   für die drei unterschiedlichen Datensätzen (USHCN, CRUTem3 und ISH PDAT) … Man beachte die große Unterschiede in der berechneten linearen Erwärmung Trends. Wo ist die Erwärmung?

Quelle für PDAT  U.S. Population-Adjusted Temperature Dataset (PDAT)  von Dr. Roy Spencer, die besser behandelt UHI entwickelt.

Ausgangspunkt der Studie war die Klärung der Frage, ob die starke Umwandlung der Landschaft, sowie die weithin zunehmende  Verstädterung in den USA – unter dem Begriff UHI zusammengefasst- einen erheblich, statistisch signifikanten, Einfluss auf den Erwärmungstrend in den USA hätte oder nicht. Die  US Wetterbehörde NOAA hat diesen Einfluss zwar bisher nicht verneint aber stets behauptet, dieser sei statistisch belanglos (nicht signifikant) oder sauber korrigiert worden.  Dabei verwendete sie die 1999 von Marcel Leroy (Meteo France) eingeführte Klassifizierung von Stationen. Leroy hat diese Klassifizierung vor einiger Zeit noch einmal überarbeitet und 2011 diese Version vorgeschlagen. Sie ist von der WMO* zertifiziert. Die Watts et al Studie nutzt daher diese neue Klassifizierung, die wesentlich genauer die Abschätzung der Wirkung der Umgebung auf die Messergebnisse von Wetterstationen erlaubt.

Die Pressemitteilung schließt mit den Sätzen:

Vergleiche zeigen, dass NOAA Korrekturverfahren bei der Korrektur der schlecht aufgestellten Stationen versagen, denn die hätten nach unten angepasst werden müssen,  stattdessen wurden die gut aufgestellten  Stationen nach oben d.h  an die schlechten Stationen angepasst. Gut aufgestellte ländliche Stationen zeigen daher nach der USHCNv2 Korrektur einen dreifach höheren Erwärmungstrend. Es wird auch gezeigt, dass urbane Gebiete sich schneller erwärmen, als mittel-urbane Gebiete und diese wiederum schneller als ländliche Gebiete.

Da eine unverhältnismäßig hoher Anteil Stationen städtisch (10%) und semi-urbanen (25%) sind, wenn man sie mit der tatsächlichen Topographie der USA vergleicht, dann übertreibt dies die Temperatur Trends weiter. Montandon et al (2011) dokumentiert diesen großen urbanen Fehler bei den Stationen auf gemäß dem Global Historical Climate Netzwerk.

Diese Faktoren, zusammen mit der Qualität der Stations Standorte, haben zu einer Verdoppelung in der 30-jährigen Periode der Jahre 1979  – 2008  und damit zu unechten US- Temperaturtrends geführt.

Kritiker wandten natürlich sofort ein, dass dies nur die USA und damit ca. 2 % der Landfläche der Erde beträfe, übersahen dabei aber, dass die US Stationen – bis heute- als die besten der Welt galten, und sie übersahen auch, dass für andere Kontinente – insbesondere Europa – (siehe auch EIKE Bericht über den Wäreminseleffekt hier und hier) genau  so gilt. Es bleibt abzuwarten ob, wann und wie die deutschen Mainstreammedien über diese Studie berichten werden. Wir werden Sie jedenfalls auf dem Laufenden halten.

Michael Limburg EIKE

*Commission for Instruments and Methods of Observation (CIMO-XV, 2010) Fifteenth session, in September 2010 as a WMO-ISO standard

Die Berichterstattung wird fortgesetzt.

Hier die Original Pressemitteilung

und hier die PowerPoint undefinedDateien sowie undefinedhier und undefinedhier (im Original) mit Einzelheiten

weiter führende Links

Ein dicker Hund: Erwärmung der USA in den letzten 30 Jahren wohl nur halb so stark wie bislang angenommen

The big news is out on Watts Up: Half the trend is due to badly placed thermometers and erroneous adjustments 

Anthony Watts Drops A Big Bomb – That Makes A Little Bang

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33 Kommentare

  1. @Kommentar M.L. zu #31
    Da bin ich mit Ihnen auf einer Linie. Jedoch muss ich es dem „unwissend“ Volk mit einfachen Regeln näher bringen.
    Eine Formel dazu kann lauten…
    Fallen die Temperaturen in der Nacht und steigen diese mit dem Sonnenaufgang wieder an so ist dies ein natürlcher Prozess.
    Würde das CO2 (nur so angenommen) die Klimatemparaturen beeinflussen, so dürfte es Nachts nicht mehr abkühlen. Es müssten in der Nacht genauso die Höchsttemperaturen wie am Tag um 12 Uhr Mittag herrschen. Und dies immer wieder.
    Um das Volk aufzuklären bedarf es kleiner und kurzer aussagekräftiger Sätze. Das Klein-Klein und Detailkauderwelsch versteht da draußen in der Welt kein Mensch. Die Wählermasse muss mitgenommen werden und nicht die Gelehrten bzw. Möchtegern-Gelehrten.
    So gut und wichtig Details im Hintergrund sind aber wenn es um die „Front“ das Volk geht, dann muss ich diese Details so kurz und bündig fassen, dass auch jeder damit was anfangen kann.

  2. Sehr geehrter Herr Limburg,
    als Ergänzung zu Ihrem Kommentar zu 21. Besonders interessant ist ja die Arbeit von McNider et al, die zeigt, daß durch turbulente Strömungen durch auf den Menschen zurückgehende Störungen der Oberfläche warme Luft in die sich ausbildende kühlere Schicht eingetragen wird und somit Tmin zu hoch gemessen wird. Diese Einwirkung dürfte primae facie allerdings auch bei allen anderen Meßmethoden eine Rolle spielen, wenn auch eher schleichend.
    MfG
    H. Urbahn

  3. @Kommentar M.Limburg zu #29
    Die Kernüberlegung was ich dabei habe ist, dass doch erst mit einem ständigen Anstieg der Morgen-(Sonnenaufgang) bzw. Abendstundentemperartur (Sonnenuntergang) eine „unnatürlche Einflussnahme, hin zu einer ständigen Erderwärmung, in betracht gezogen werden kann.
    Solange jedoch die Temperaturen im Durchschnitt am Abend- und am Morgen niedriger sind als zur Mittagszeit ist doch alles im normalen „natürlichen“ Kreislaufbereich.
    Eine ständig ansteigende Erderwärmung durch das „menschengemachte CO2“ müsste doch auch und vor allem die Morgen- und Abendtemperaturmessungen nach oben schnellen lassen. Eine Abkühlung durch die „Nacht“ dürfte es so zu sagen nicht mehr geben, wenn man den „Treibhausgläubigen“ recht geben will.

  4. Hallo Herr Venema
    „Alleine schon weil ich habe kein Lust jedes Mal ohne Not die URLs zu verkleinern.“

    Klar ist das einerseits nervig, auch weil man bei anderen Beiträgen nicht gleich sieht, wo man landet (wenn es der jeweilige Autor nicht dazuschreibt). Aber nicht jeder kann perfekt programmieren.

    Es hat aber einen schönen Vorteil. Es gibt URL-Verkürzer (nicht tinyurl) bei denen wird automatisch etwas Datensammlung betrieben. Man erfährt als Linkersteller z.B. wie oft der Link verwendet wurde. Das ist insofern spannend, dass wenn 3 Skeptiker antworten, aber Sie genau wissen, dass nur einer (mutmaßlich der Admin) den Link überhaupt gelesen hat.
    (Jetzt habe ich es zwar gesagt, insofern wird dieser Effekt wohl abnehmen.)

    mfg
    E.T.

  5. Jetzt ist mir noch ein Gedanke zur Bestimmung des richtigen Zeitpunkts der Temperaturmessung in Bezug auf die Vorhersage der näheren Temperaturentwicklung gekommen.
    Um eine Vorhersage zu treffen, wie es mit dem Wettertemperaturen in der näheren Zukunft weiter geht, sollte man sich evtl. mehr an der Natur orientieren. Und meiner Meinung nach zeigt die Natur ihr „wahres Gesicht“ nicht zur Mittagszeit sondern in den Morgen- und Abendstunden. Und genau hier würde ich die Temperaturmessungen ansetzen. 2xMorgenstunden+2xAbendstunden/4 + die Beobachtungen die man in der Natur (Flora+Fauna) macht, kann ich so ein Naturprofil erstellen. Dieses Profil bzw. Profile helfen mir in Zukunft die Natur besser zu verstehen und die zukünftige Wetterentwicklung an Ihr „abzulesen“
    Meiner Meinung verfälscht der Blick auf gemessene „Höchsttemperaturen“ die wirklichen Wetterereignisse in der Natur.
    Naja, wie geschrieben, ist halt nur mal so ein Gedanke..

  6. @Admin: „Dr. Venema ist Niederländer und spricht bestimmt Deutsch besser als Sie niederländisch“

    FALSCH, das können Sie aber nicht wissen, und deshalb sollen Sie auch keine Mutmassungen darüber anstellen.

    Zudem: Ihre Kritik an meinen Bemerkungen zu Venema’s Beitrag #1 ist zumindest unsachlich, denn Venema sagte „Diese Änderung hat zu einen künstlichen Abkühlung in den Rohdaten geführt, die durch Homogenisierung korrigiert wird werden muss um den unverfälschten Klimasignal zu sehen“

    Unter Klimasignal versteht man aber ganz eindeutig (und das wissen Sie, wie auch Herr Venema, ganz genau) eine sich in einer Temperatursteigerung äussernde Wirkung des steigenden CO2 Gehalts der Luft. Er will also die Homogenisierung von Temperaturdaten um das als a-piori gegeben gesetzte „Klimasignal“ von CO2 besser herausarbeiten zu können. Und genau hier setzt meine Kritik an Venema an (falls Sie dies nicht verstanden haben): ich akzeptiere nicht, dass ein CO2 Klimasignal schon in den Temperaturdaten irgendwie vorhanden sein müsse, weil alle Welt ewig davon spricht, und offenbar alle davon ausgehen, dass dieses auch tatsächlich in den „Globaltemperaturen“ sich irgendwie finden lassen müsste. Das ist aber wissenschaftlich nicht korrekt und deshalb äusserst ärgerlich, denn normalerweise muss man in der Wissenschaft einen Effekt zuerst nachweisen, und darf diesen keinesfalls als von Gott gegeben einfach voraussetzen. Genau aus diesem Grund wird ja die „Klimatologie“ sehr oft zurecht als „postnormale“ Wissenschaft geschimpft. Ich meine, dass Herr Venema sich genau an diesem Punkt wissenschaftlich unredlich ausgedrückt hat (und dies hatte gar nichts mit Sprachschwierigkeiten zu tun, sondern mit Endzweck-gerichtetem pro-CO2 Erwärmungseffekt Denken eines Angehörigen des AGW Lagers) und deshalb meine Kritik mehr als verdient hatte.

    Und dass Herr Fischer so exaltiert auf Venema reagiert, zeigt ja alleine schon, dass es bei seinen Einlassungen keineswegs um objektive Informationsvermittlung gegangen ist, sondern um den Ausdruck der besorgten Abwehr eines das AGW Wahnbild gefährdenden Artikels von Watts. Die Einlassung Venemas kommt zwar anscheinend sachorientiert daher, ist aber offensichtlich ausschliesslich klimapolitisch motiviert. Daher meine geharnischte Reaktion.

  7. #24: Franz Zuber sagt am Donnerstag, 02.08.2012, 15:48

    „@23 Herr Marvin Müller, es ist ja schon sehr peinlich, wie Sich über einen normalen wissenschaftlichen Diskurs aufregen. “

    Ach wissen Sie Herr Zuber, man kann in #23 sehr genau sehen, worüber ich mich geärgert habe. Wenn Sie einen Tipp brauchen, der wissenschaftliche Diskurs war es nicht…
    (Was mich wieder mal allgemein ärgert, ist, dass Sie hier gegen jede Regel verstoßen dürfen, während meine sachlichen Kommentare wieder mal zensiert werden.)

  8. Norbert Fischer sagt: „Herr Venema, falls Sie noch mitlesen, ein großes Kompliment von mir für ihren Blog. Ich bin sehr, sehr skeptisch, was die Idee des öffentlichen Reviews in der Blogosphäre angeht, aber ihr Blogbeitrag hat gezeigt, dass es funktionieren kann. Lob und Respekt auch für ihren sachlichen und stets höflichen Stil, das ist alles andere als selbstverständlich in der aufgehitzten Klimadebatte.“

    Danke, danke. Es ist nicht immer einfach, vor allem bei WUWT und hier, aber ich hoffe immer, dass einige Leser schon an der Wahrheit interessiert sind.

    Wer das Englisch mächtig ist, kann die Hintergrunde hier nachlesen:
    Skeptical science: „As it currently stands, the issues we discuss below appear to entirely compromise the conclusions of the paper.“
    http://tinyurl.com/c3e4ta9

    Oder bei Open Mind: Much Ado about Nothing
    http://tinyurl.com/cawne3j

    Den TOB nicht zu berücksichtigen ist einfach schlampig arbeiten und demonstriert, dass Herr Watts sich nicht für die Wirklichkeit interessiert.

    Das war wohl mein letzter Beitrag hier. Alleine schon weil ich habe kein Lust jedes Mal ohne Not die URLs zu verkleinern.

  9. @1 Herr Victor Venema, Sie haben ja überhaupt nichts begriffen in der Klimadebatte!

    Ihre Aussage „Diese Änderung hat zu einen künstlichen Abkühlung in den Rohdaten geführt, die durch Homogenisierung korrigiert wird werden muss um den unverfälschten Klimasignal zu sehen“ ist an XXXXXXX kaum mehr zu üerbieten!! Es steht also bei Ihnen schon vorher fest, dass es ein „Klimasignal“ (welch entsetzliche Ausdrucksweise! Mensch lernen Sie mal Deutsch!) gibt. Und Rohdaten dienen Ihnen nur mehr dazu, dieses Ihr „Klimasignal“ möglichst klar hervortreten zu lassen.

    NEIN, HERR VENEMA, GUTE ROHDATEN STEHEN FÜR SICH SELBST. DIESE BRAUCHEN SIE KEINESWEGS FÜR IRGENDWELCHE ZWECKE ZU FÄLSCHEN!!! DAS IST EBEN SCHÄBIG AN IHRER GLAUBENSBRUDERSCHAFT!!!

  10. @23 Herr Marvin Müller, es ist ja schon sehr peinlich, wie Sich über einen normalen wissenschaftlichen Diskurs aufregen. Das zeigt wieder einmal überdeutlich, dass Ihnen und dem gesamten Klimaverein dieser zutiefst fremd ist.

    Bei Ihnen in der Klimakirche ist das natürlich ganz anders, da wird ja gar nicht wirklich diskutiert, sondern das Endresultat steht schon vorher fest und wird vom grossen Vorsitzenden als letzte Wahrheit den Jüngern verkündet, die diese dann unter das Volk zu bringen versuchen, so wie Sie eben, der N. Fischer, N. Baecker, Ketterer, Mendel und viele andere CO2 Süchtige.

  11. M.L. kommentierte „#21, Marvin Müller, Mittwoch, 01.08.2012, 15:00“

    „Das stimmt zwar mal wieder nicht, denn ich hatte Ihnen ja die Conclusion kopiert. Wenn Sie sie nicth zur Kenntnis nehmen, spricht das für sich.“

    Pielke Sr. schrieb am JULY 31, 2012 · 7:00 AM einen Artikel, der mit der von Ihnen zitierten Conclusion endete. Ich habe ihn gelesen (vorher bereits) und auch zur Kenntnis genommen. Nach Bekanntwerden der Kritik schob er zwei Updates nach, leider ohne Datum. Ich habe aus dem ersten Update zitiert, wovon sich jeder auf http://tinyurl.com/c2uyg7d überzeugen kann. In diesem Update schreibt er das oben zitierte – er räumt also ein, dass seine Schlußfolgerung eine vorläufige ist und sie unter dem Vorbehalt steht, dass sich die Ergebnisse bei korrekter behandlung des TOB-Problems nicht ändern.

    Ich nehme jetzt einfach mal an, dass Ihnen der zeitliche Zusammenhang einfach entgangen ist. Sonst wäre das „Wenn Sie sie nicht zur Kenntnis nehmen, spricht das für sich.“ einfach nur schlechter Stil…

  12. M.L. kommentiert:

    „Auch diesen nicht vergessen:
    Roger Pielke sr. http://tinyurl.com/c2uyg7d

    Hmm, ich hätte jetzt erwartet, dass Sie folgendes zitieren:

    „There has been discussion as to whether the Time of Observation Bias (TOB) could affect the conclusions reached in Watts et al (2012). This is a valid concern. Thus the “Game Changing” finding of whether the trends are actually different for well- and poorly-sited locations is tenative until it is shown whether or not TOB alters the conclusions. The issue, however, is not easy to resolve. “

    Pielke sr. revidiert damit seine initiale Beurteilung und verschiebt sie auf den Zeitpunkt, an dem das TOB-Problem gelöst ist.

  13. M.L. kommentierte:

    „Stephen McIntyre „beerdigt“ mit keinem Wort das paper von Antony Watts und seinen Mitautoren. Er lenkt nur den Blick auf ein potentielles Problem, dass seiner Meinung nach evtl. nicht richtig behandelt wurde. A. Watts hat umgehend darauf reagiert und die Gründe dafür benannt (TOBS). http://tinyurl.com/csnfv7t
    Sie werden aber in einer weiteren Veröffentlichung behandelt. “

    Hier sollte man wirklich bei Steven McIntyre nachlesen. Ich habe seine Aussagen auch so verstanden, dass er ohne eine korrekte Behandlung des TOB-Problems nicht als Autor auf dem Papier stehen möchte, wenn es irgendwo eingereicht wird.
    Und er hat auch nicht drauf aufmerksam gemacht – er wurde darauf aufmerksam gemacht. Was ihn umsomehr ärgerte, da er das Problem eigentlich kennt und auch schon Artikel drüber geschrieben hat – und er es dann in diesem Papier (unter Zeitdruck) übersehen hat…

  14. #17: Dr.Paul sagt am Mittwoch, 01.08.2012, 09:48:

    „#14: Marvin Müller
    Sind Sie intellektuell wirklich nicht in der Lage zu verstehen, dass die Bezeichnung „Verdächtiger“ nicht zu dem passt, der eine unkorrekte Temperaturmessung korrigieren möchte, sondern nur zu dem (NOAA), der diese Temperatur messung offensichtlich unzulässig manipuliert hat?“

    Also wirklich herr Paul, ist Ihnen das nicht ein wenig zu albern? Ersten schrieb ich nicht einfach etwas von einem „Verdächtigen“, sondern ich schrieb: „Die üblichen Verdächtigen stehen schon in Warteposition,“. Lesen Sie doch einfach mal nach, was die Redewendung „die üblichen Verdächtigen“ so bedeutet. Das werden Sie doch hinkriegen, oder?
    Und zum anderen habe ich doch nun lang und breit erklärt, was ich gemeint habe. Spätestens danach müßten doch auch Sie in der Lage sein, über das anfängliche Mißverstehen hinwegzukommen und den eigentlichen Kern der Aussage zur Kenntnis zu nehmen.

    Und inzwischen kommen auch die ersten Kommentare von eben den erwähnten Leuten, z.B. http://tinyurl.com/cxccvpl „Initial thoughts on the Watts et al draft“, Zeke Hausfather oder bei einem der Autoren des Drafts selbst – Steve McIntyre auf climateaudit.org, der dort interessanterweise schreibt: „I’ve been involved with this paper for only a few days. I did some limited statistical analysis, which, to my considerable annoyance, I need to revisit. … So I’m going to either have to do the statistics from the ground up according to my standards or not touch it anymore.“

    Ich würde nicht ganz so drastisch wie Herr Fische formulieren, aber „Ich muss die Statistic nochmal ganz neu machen“ ist schon etwas drastisch.

  15. @ N. Fischer #15

    Sie schreiben mal wieder vorsätzlich Unfug: „…insbesondere in den USA haben die ländlichen Rohdaten einen kühlenden Bias, einen zu kleinen Trend, wegen TOB (time of observation bias).“

    Bei Minimum-Maximum-Thermometern, wie sie bis zur Ablösung durch die elektronischen verwendet wurden, spielt die Ablesezeit, ob nun 7 Uhr oder 18 Uhr Ortszeit keine Rolle.

    Das einzige Problem, welches bei den COOP-Stationen existiert, ist deren häufiger Umzug oder deren Installation an ungeeigneten Orten wie Klärwerken, neben oder auf Parkplätzen und nicht zu vergessen neben den Auslässen von Klimaanlagen.

    Ihre unqualifzierte Äußerung zeigt, daß Sie noch nie mit den COOP-Daten des NCDC gearbeitet haben.

    „Rohdaten zeigen in der Regel meist nichts brauchbares an, …“

    Das ist nun völliger Quatsch, denn die Meßdaten einer Station sind so lange richtig, wie nicht das Gegenteil bewiesen wurde, also z.B. Änderungen durch nicht dokumentierte Verlagerung der Station zu „Verfälschungen“ geführt haben … .

  16. Update:

    Koautor McIntyre beerdigt das Paper, siehe sein Beitrag bei climateaudit ( http://tinyurl.com/ckxk9tn ).

    Damit gesteht er ein, dass Kritikpunkte, wie sie z.B. auf Herrn V. Venemas hervorragendem Blog (siehe #1) und von Eli Rabett ( http://tinyurl.com/chz4bh2 ) geäußert worden sind, stichhaltig sind.

    Watts unterlag demselben Denkfehler, wie er auch in Herrn Kowatschs #7 zum Ausdruck kommt, ich zitiere:
    „Die Virgina-dale-Enterprise Station, weitab von allen Wärmeinseln und deshalb fast WI-frei, zeigt den tatsächlichen Verlauf der Erwärmung an“

    Nein, Herr Kowatsch, Rohdaten zeigen in der Regel meist nichts brauchbares an, insbesondere in den USA haben die ländlichen Rohdaten einen kühlenden Bias, einen zu kleinen Trend, wegen TOB (time of observation bias).

    Ich denke, das war’s, das Paper wird in dieser Form voraussichtlich nie eingereicht werden, es wird wohl von Grund auf neu bearbeitet werden müssen.

    PS:
    Herr Venema, falls Sie noch mitlesen, ein großes Kompliment von mir für ihren Blog. Ich bin sehr, sehr skeptisch, was die Idee des öffentlichen Reviews in der Blogosphäre angeht, aber ihr Blogbeitrag hat gezeigt, dass es funktionieren kann. Lob und Respekt auch für ihren sachlichen und stets höflichen Stil, das ist alles andere als selbstverständlich in der aufgehitzten Klimadebatte.

  17. #14: Marvin Müller
    Sind Sie intellektuell wirklich nicht in der Lage zu verstehen,
    dass die Bezeichnung „Verdächtiger“ nicht zu dem passt,
    der eine unkorrekte Temperaturmessung korrigieren möchte,
    sondern nur zu dem (NOAA), der diese Temperatur messung offensichtlich unzulässig manipuliert hat?

    mfG

  18. Ich möchte eh mal wissen, wie die Temperaturdaten in welcher Zeit die Temperaturdaten erfasst werden.
    Beim genauen Bestimmen einer Jahres-Durchschittstemperatur ist doch bis jetzt zu wenig auf den Faktor „Mess-Zeit“ eingegangen worden. Es wird nur über den Faktor „Ort“ und „Warm“ geredet und diskutiert.
    Für mich macht es aber erst mit dem Faktor „Mess-Zeit“ einen aussagekräftigen Sinn, wenn ich eine „Jahresdurchschnittstemperatur“ bestimmen will.
    Das heißt, dass ich nicht nur die Höchsttemperatur an den Tagen (1x am Tag gemessen) im Jahr zusammenziehe und dann durch 365 teile, sondern dass ich STÜNDLICH (Tag und Nacht) messe und diese stündlichen Messungen dann addiere und durch 8760 Stunden (=365 Tage) teile. Somit erhalte ich den bestmöglichsten Aussagewert, wenn es um „Durchschnittswerte“ geht.

  19. #13: Dr.Paul sagt am Dienstag, 31.07.2012, 15:20:

    „#11: Marvin Müller jetzt verwirren Sie mich aber echt!“

    Wieso verwirrt Sie mein Hinweis darauf, dass Sie den zur Verfügung gestellten Link einfach mal lesen sollten? Was ist denn daran verwirrend?

    Ron Broberg, Zeke Hausfather, Steven Mosher (Autor von „Climategate: The Crutape Letters“) sind einige von denen, die in den letzten Jahren eigene Temperaturrekonstruktionen gemacht haben, um die offiziellen Rekosntruktionen zu prüfen. Das sind halt die „üblichen verdächtigen“, wenn man nach jemandem Ausschau halten will, der das papier genauer unter die Lupe nimmt.

    Oder hatten Sie einfach nur ein Problem mit der Formulierung „die üblichen Verdächtigen“?

  20. #11: Marvin Müller jetzt verwirren Sie mich aber echt! Ich verbitte mir aber irgend welche Unterstellungen oder Anpöbeleien von Ihnen.

    Verdächtig ist hier ZWEIFELLOS die NOAA

    mfG

  21. #10: H. Urbahn sagt am Dienstag, 31.07.2012, 10:14:

    „Hallo Herr Müller,
    was wollen Sie mit diesem Nullsatz eigentlich sagen.“

    Ist doch ganz einfach. Sie haben geschrieben, herr Fischer würde die notwendigen Daten auf nachfrage sicher erhalten, daher habe ich darauf hingewiesen, dass die nachfrage schon gestellt wurde – und zwar von Leuten, die sich bereits seit mehreren Jahren mit der Thematik befassen, deren Artikel auch auf WUWT veröffentlicht wurden (zuletzt am 22.6.2012). Die stehen also in den Startlöchern, um die Arbeit von WUWT einer intensiven Prüfung zu unterziehen.

    „Ich fordere auch Sie hiermit auf, die Arbeit von Watts, vielleicht zusammen mit Herrn Fischer, einer entsprechenden fachlichen Kritik zu unterziehen, falls Sie dazu in der Lage sind“

    Ich kann das nicht. Ich behaupte das allerdings auch nicht von mir und ich enthalte mich jeglicher Aussage zu dem Papier. Ich bewundere ehrlich gesagt Leute wie Sie und Herrn Limburg, die sich innerhalb weniger Stunden von der Korrektheit des Drafts überzeugen konnten.

    „P.S. ist Herr Fische nicht in der Lage selber zu antworten?“

    Können tut er das sicher. Häufig kommen seine Kommentare hier nur nicht an … Aber ich wusste nicht, dass man hier nicht in einer allgemein kommentieren darf, wenn man der Meinung ist, etwas interessantes beitragen zu können.

  22. #5: Dr.Paul sagt am Montag, 30.07.2012, 22:59:

    „#3: Marvin Müller
    „Die üblichen Verdächtigen?“ Sie denken sicher an dieses staatlich finanzierte NOAA?

    p.s. danke für den link“

    Warum bedanken Sie sich für einen Link, den Sie nicht gelesen haben? Es gibt abseits der offiziellen Quellen nur eine handvoll Leute, die sich mit Temperaturrekonstruktionen befassen. Zwei der Leute standen in dem Kommentar, auf den der Link verwies und den Sie anscheinend gar nicht gelesen haben… Andere haben an anderer Stelle schon ihrer Erwartung Ausdruck verliehen, dass auch die Daten zu dem Draft freigegeben werden – es wurde sonst ja auch immer gefordert.

  23. Hallo Herr Müller,
    was wollen Sie mit diesem Nullsatz eigentlich sagen.Ich fordere auch Sie hiermit auf, die Arbeit von Watts, vielleicht zusammen mit Herrn Fischer, einer entsprechenden fachlichen Kritik zu unterziehen, falls Sie dazu in der Lage sind und nicht nur hier rumstänkern können.
    MfG
    H. Urbahn
    P.S. ist Herr Fische nicht in der Lage selber zu antworten?

  24. Heute schon gelacht?
    Auf der Seite http://savethearctic.com/ finde ich die Erkenntnis: „Das Eis am Nordpol reflektiert Sonnenstrahlen zurück ins All.“ Da wundere ich mich, woher die Meeresbodenvermüller wissen, dass die Erde eine Scheibe ist. Oder liegt die Arktis am Äquator?

  25. Die von den C02-Erwärmungsgläubigen verkündete starke Klimaerwärmung der letzten 100 Jahre beruht auf einem schlichten (gewollten) wissenschaftlichen Handwerkerfehler. Die Virgina-dale-Enterprise Station, weitab von allen Wärmeinseln und deshalb fast WI-frei, zeigt den tatsächlichen Verlauf der Erwärmung an: 0,2 Grad Erwärmung in den letzten 100 Jahren. Seit 1998 sinken bei dieser Station die Temperaturen, noch vier, fünf Jahre Abkühlung, dann wäre auch dieser positive Trend aufgebraucht. Steter Tropfen hat den Stein nun gehöhlt.

  26. Sehr geehrter Herr Venema,

    was soll ihr Kommentar #1? Wie wäre es, wenn Sie sich den Artikel erst genau durchlesen, bevor Sie ihn kommentieren? Dort steht doch eindeutig, dass die Rohdaten der Stationen, die nicht bzw. kaum durch einen Wärmeinseleffekt verfälscht werden, verändert wurden und an die durch den Wärmeinseleffekt verfälschten Daten „angepasst“ = homogenisiert wurden. Ihre Kritik ist demnach völlig gegenstandslos und Ihr „Verbesserungsvorschlag“ an Herrn Watts unsinnig!
    Auch Ihr zweiter behandelter Aspekt ist nicht relevant. Wenn die Daten durch eine Veränderung der Messmethode (wie die Umstellung auf automatische Wetterstationen) homogenisiert werden müssen, geschieht dies doch für alle Stationen und nicht nur für die Stationen, die einem starken Wärmeinseleffekt unterliegen. Diese Homogenisierung hat doch für die hier behandelte Aussage, dass der Erwärmungstrend durch den Wärmeinseleffekt etwa verdoppelt wird, keinerlei Bedeutung!

    MfG

  27. Ironie muss auch mal sein:

    Vor zwei Wochen hat es geregnet. Innerhalb einer Stunde entstand auf dem Hof eine Pfütze. Vom Tag vorher waren noch 1 bis 2 cm Wasser übrig. Und dann hat es richtig viel geregnet. Der Pfützenspiegel stieg innerhalb einer Stunde um 10 cm an. Also habe ich ein Klimamodell für den Computer gemacht, wegen dem menschengemachten Meeresspiegelanstieg und so. Mein Computer hat dann ausgerechnet, dass – wenn es auch nur 5 Stunden so weiterregnet – die Pfütze auf 0,5 m ansteigt. Mein Computermodell hat auch berücksichtigt, dass der Pfützenspiegel innerhalb eines Tages sich wieder auf 1 cm reduziert. Das habe ich physikalisch gemessen. Vom Vortag war ja auch nur noch 1 cm übrig. Wäre nicht soviel CO2 in der Luft, wäre es bestimmt verdampft. Ist es aber nicht, ist ja menschengemacht. Mein Computermodell hat dann ausgerechnet, dass täglich der Pfützenspiegel um 1 cm ansteigt. Bei 1 Jahr macht das 3,56 m. Oh, Katastrophe, Untergang. In hundert Jahren steigt der Pfützenspiegel um 365 m … sagt mir mein Computermodell. Das lässt sich auch auf den Meeresspiegel übertragen. Logisch. Im nächsten Schritt erweitere ich mein Computermodell und lasse jemanden ins Wasser springen. Vielleicht wird es dann weniger. Das Wasser spritzt ja zur Seite weg.

    Ich mag lineare Modelle. Die sind so schön verständlich. Mit solchen Modellen hat vor rund 100 Jahren den Anstieg der Bevölkerung und die Nahrungsmittelerzeugung berechnet, auch ganz linear. Und dann hat er höchst wissenschaftlich festgestellt, dass in nicht mal 50 Jahren die Bevölkerung durchweg verhungert ist.

  28. #3: Marvin Müller
    „Die üblichen Verdächtigen?“ Sie denken sicher an dieses staatlich finanzierte NOAA?

    Richtig, es sieht wirklich nicht gut aus für sie.
    Allein schon die REDUZIERUNG der Messstationen von über 6000 auf weniger als 1500, o Gott, o Gott, o Gott
    na ja, welchen Ruf haben die noch zu verlieren?

    mfG

    p.s. danke für den link
    wirst mir langsam sympathisch,
    jeder kann sich ändern

  29. @ V. Venema

    „In dem Untersuchungszeitraum sind viele Beobachtungen (Stevensons Wetterhütten) durch automatische Wetterstationen ersetzt worden“. Am gleichen Ort oder wegen der der technisch begrenzten Kabellängen 8aus Kostengründen?) dicht an Gebäuden?

    Ich jedenfalls kann keinen signifikanten Effekt durch die Auswechslung der Thermometer in den US- COOP-Rohdaten feststellen. Bei einer seitens des DWD betriebenen Meßgenauigkeit von 0,1 °C und der der USA mit 1 °F = 0,556 °C ist der träge Thermometereffekt (eines Flüssigkeitsthermometers) vernachlässigbar.

    Homogenisierung ist m.E. nur dann zulässig, wenn man die Ursachen der Abweichungen (in jedem Einzelfall) qualitativ kennt und auch quantifizieren kann.

    Das ist jedoch nur mit einem sehr dichten standardisierten Meßnetz möglich, wie es z.B. in den USA (existiert hat) und Deutschland noch existiert.

    Bereits durch die Nutzung der Daten der Wetterstation Bremerhaven Doppelschleuse, direkt an der Weser, werden die klimatisch relevanten Daten der Region an Land verfälscht. Welchen Einfluß der Umzug der Wetterhütte nebst Zusatzinstrumentarium vom Osten des Wetterstationsgebäudes in den Norden hatte, vermag ich nicht zu beurteilen. Das mögen andere Leute herausfinden.

  30. #2: H. Urbahn sagt am Montag, 30.07.2012, 18:24:

    „Sie können ja sich die Arbeiten herunterladen und diese einer wissenschaftlichen Kritik unterziehen. Ich bin mir sicher, daß Anthony eine fachlich, sachliche Kritik willkommen ist. Falls Ihnen zur Beurteilung noch Daten fehlen, wird Anthony Ihnen sicher gerne helfen.“

    Die üblichen Verdächtigen stehen schon in Warteposition, wie man an den Kommentaren auf WUWT sehen kann. Da wird man also schnell sehen, wann die Daten zur Verfügung stehen. (siehe http://preview.tinyurl.com/bqlymo8)

  31. So weit ich es am Moment beurteilen kann ist die wichtigste Neuigkeit, dass die Wetterstationsklassifikation von Leroy (2010) besser ist als die von Leroy (1999).
    Es wäre eleganter gewesen, wenn Herr Watts in seinem Pressbericht bereits geschrieben hatte, dass die Trend-Differenzen nur in den Rohdaten gefunden werden. In den homogenisierten Daten sind die Trends für alle Stationsqualitätsklassen etwa gleich.
    Das der Trend in den homogenisierten Daten starker ist als in den Rohdaten ist keine Überraschung. In dem Untersuchungszeitraum sind viele Beobachtungen (Stevensons Wetterhütten) durch automatische Wetterstationen ersetzt worden. Diese Änderung hat zu einen künstlichen Abkühlung in den Rohdaten geführt, die durch Homogenisierung korrigiert wird werden muss um den unverfälschten Klimasignal zu sehen.
    Auf meinem „http://tinyurl.com/clcehzj“ finden Sie mehr Details zu der Watts et al. Studie.

  32. Hallo Herr Fischer,
    ich antworte Ihnen hier bei der Watts -Veröffentlichung auf meine Anmerkung zur Homogenisierungsstudie. Diese bestätigt übrigens die Arbeit von Watts.
    Ich verstehe Ihre Bemerkungen nicht. Mir ist sehr wohl bewußt, daß die Arbeit von Watts et al. noch nicht begutachtet und in eine wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht ist. Aber dies hat Sie damals als die BEST-Arbeit vor ihrer Begutachtung veröffentlicht wurde doch auch nicht gestört.
    Die BEST-Autoren haben ja geschrieben, sie wollten ihre Untersuchungen der wissenschaftlichen Gemeinde zur Kritik zur Verfügung stellen auch wenn diese noch nicht für eine Fachzeitschrift begutachtet ist/war. Gestehen Sie dies doch Anthony zu. Sie können ja sich die Arbeiten herunterladen und diese einer wissenschaftlichen Kritik unterziehen. Ich bin mir sicher, daß Anthony eine fachlich, sachliche Kritik willkommen ist. Falls Ihnen zur Beurteilung noch Daten fehlen, wird Anthony Ihnen sicher gerne helfen. Also ran ans Werk.
    meine Anmerkung zur BEST-Studie wirft dieser ja nicht vor, daß sie vorab schon veröffentlicht wurde, sondern daß die Studie wegen ihrer Mängel den Begutachtungsprozess bisher trotz zweier Anläufe nicht bestanden hat. Es hatte ja nach der Vorabveröffentlichung in den Blogs Kritik an der Arbeit gegeben.
    Also Herr Fischer jetzt mal ran an den Speck. Vielleicht sind Sie in der Lage die Arbeit vollständig auseinander zu nehmen.
    MfG
    H. Urbahn

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