„Energiewende“ wirkt! Aluminium-Hütte Voerdal in Voerde ist zahlungsunfähig

Bild Gerd Altmann/Shapes:
AllSilhouettes.com / pixelio.de

Das Handelsblatt meldet: „Aus für Aluhütte alarmiert Wirtschaftspolitiker
Das drohende Aus der Aluminiumhütte Voerdal im niederrheinischen Voerde ist aus Sicht von Wirtschaftspolitikern der Vorbote einer drohenden Deindustrialiserung aufgrund steigender Strompreise“. Und „Der Westen“ ergänzt. Die kriselnde Aluminium-Hütte Voerdal in Voerde-Emmelsum ist insolvent. Vermutlich haben die Zahlungsunfähigkeit der niederländischen Schwestergesellschaft und die hohen Energiekosten für die finanzielle Schieflage gesorgt. Betriebsrat und IG Metall wollen Freitagnachmittag ein offizielles Statement abgeben, was die 410 Mitarbeiter erwartet.

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"Die Bundesregierung müsse jetzt „ein klares Signal für den Erhalt des Industriestandortes setzen“, heißt es in einem Brief des wirtschaftspolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), an Kanzlerin Angela Merkel. Details dazu hier und hier

Dem Leser stellt sich die Frage, welche Signale, neben den bereits beschlossenen Gesetzen und Verordnungen zur "Energiewende" der CDU Bundestags-Abgegordnete Pfeiffer eigentlich noch sehen will, um zu erkennen, dass hier ein ganzer Industriestandort aus ideologischen Gründen gegen die Wand gefahren werden soll? Die gesamte Grundstoffindustrie mit insgesamt 1 Mio wertschöpfenden Arbeitsplätzen (direkten wie indirekten) sitzt auf gepackten Koffern, oder ist bereits am gehen. Die Chemie wird folgen!

Die Redaktion

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32 Kommentare

  1. #23 J.Huels

    ich kann zwar die Panoramasendung erst am Wochenende sehen, aber Frau Reschke kenne ich aus den Sendungen als doch taffe Moderatorin und sie hat schon etliche Berichte in den letzten Jahren gebracht die gegen AGW waren, sogar auch schon gegen Al Gore, so dass ich einfach behaupten möchte , ihre Bemerkungen sind sehr trockener Humor, vielleicht das Maximum, dass man sich als Moderator gegen die AGW-Richtung erlauben kann/darf.

  2. #27 Sehr geehrter Herr Schmitz,
    Von Frau Kraft können Sie doch nichts anderes erwarten. die Dame hat keine Ahnung davon, was mit der CO2 -Abgabe angerichtet wird und wer die Erde (drunter tut man es nicht)vor dem Untergang retten will, der kann doch auf solche Kleinigkeiten wie produktiven Arbeitsplätzen keine Rücksicht nehmen Man kann auch nicht erwarten, daß der Moderator des rot-grünen Haussenders Frau Kraft auf die Beantwortung der konkreten Frage festnagelt.
    MfG
    H. Urbahn

  3. #26 lieber Herr Hoffmann,
    der Witz war ja erst mal einen Betreiber mit 1 Milliarde locken und dann sollte ja danach die Strompreise erhöht werden, so daß er sein Gaskraftwerk rentabel betreiben kann. Dieser Mist kann von Herrn Zeil FDP. dies heißt doch noch höhere Strompreise, von denen die Industrie wieder ausgenommen werden muß. So dreht sich die Spirale im weiter. man sieht, daß das mit den „erneuerbaren“ nicht funktioniert, aber es werden die falschen Konsequenzen daraus gezogen. Ich hatte schon den Eindruck, daß die Nachrichtensprecherin kapiert hat, daß die sogenannte Energiewende Wahnsinn ist, aber solange man selbst sehr gut von unseren Zwangsabgaben lebt, ist Ihr das Wohlgefühl wichtiger.
    MfG
    H. Urbahn

  4. Anja Reschke kann ich nicht richtig einschätzen.Ich nehme sie erstmal aus meiner Osterfahrung als ahnungslosen Propagandisten wahr, der nur den Schuldigen sucht an der verpatzten Energiewende und nicht ahnt , dass es an der ökologistischen Ignoranz vollidiotischer Professoren gegenüber Mathematik und Physik liegt.

    Hier kann man kommentieren.

    http://tinyurl.com/c4wa552

  5. Was ein CEO eines Konzerns wirklich denkt, weiß man nicht.
    Alle Konzerne folgen den Regeln der NGOs und stellen sich klimakatastrophentechnisch auf, Mitarbeiter und Broschüren von Greenpeace, steht überall das Gleiche drin.

    Folgen sie nicht, werden sie medial geächtet und gebranntmarkt. Da kommen sie dann nur mit einem 5-6 stelligen gnädigen Beitrag wieder raus. Die NGO ev. setzen Mio. um, steuerfrei 😉 Sie machen nicht nur dem Volk Angst, sondern auch den CEOs.
    Nette Geschäftsidee.

  6. Liebe CO2 – Freunde,
    Montag, 07.05.2012, WDR 2, im Mittagsmagazin ist Hannelore Kraft zu Besuch, um Fragen der Hörer zu beantworten. Plötzlich kommt die Frage eines Hörers (sinngemäß): „Wir von Thyssen-Krupp befürchten, dass ein Teil der Produktion ins Ausland verlegt wird wegen der hohen CO2-Abgaben.“ Die Antwort beschränkte sich auf allgemeine Angaben zur Industriepolitik, mit keinem Wort wurde die ‚Klimaschutzabgabe’ erwähnt. Nachfragen gab es nicht. Entweder die Frage wurde nicht verstanden oder die Politikerin wollte sich den Mund nicht verbrennen.
    Im Nachhinein möchte ich erwähnen, dass mir ein Mitarbeiter dieses Konzern vor einiger Zeit erzählte, dass bei dieser Firma alleine 20 (in Worten zwanzig) Mitarbeiter mit Klimaschutzfragen beschäftigt sind. Wir alle müssen doch letztendlich die Kosten tragen.
    Gruß Peter

  7. @H.Urbahn #21
    1 Millarde EURO Prämie…ist ja dann nich als Einmalsache zu sehen sondern muss als Dauersubvention betrachtet werden.
    Entweder der Staat subventioniert dauerhaft die Gaskraftwerke im Schattenbetrieb oder die Klausel der Vorrangeinspeisung im EEG wird gestrichen.
    Wie lang kann sich das EEG (Wohlstandsvernichtungsgesetz) noch halten?!
    Bricht das EEG auseinander dann wars das mit den sog. erneuerbaren Energien in Deutschland und weltweit! Unser einziger Trost wird sein, dass wir die Erkenntnis haben, dass dies fürher oder später der Fall sein wird. Und damit geht dann die 3 Ideologie (Ökoglauben) in Deutschland den Bach runter.

  8. @22# Sie beschreiben gut was in DL auch passierte, als eine Sorte Sozialisten an die Macht kamen und das sogar gewählt. Nur, was hat das mit der „Energiewende“ zu tun?
    In jüngerer Zeit konnte man ja auch Minister als Taxifahrer und wurfbereit Steine in der Hand werden… aber lassen wir das. Weil auch das die Frage bringt, was hat das mit der… “ Vertiefen wir auch nicht weiter, dass „unser“ politisch-gesellschaftliche System Dilettanten jeglicher Farbe und Geschlecht fördert und fordert, insofern war die gestrige, doch mal wieder gesehene Panoramasendung u.a. zum Wahlkrampf in NRW und die Aussagen der Spitzendil… äh Kandidaten zum selbst propagierten Sparen sowie die fulminante „Marktprämie“ für Windanlagenbetreiber wieder eine aufschlussreiche Bestätigung – eben meiner Meinung. Sie kennen bereits die Frage – was hat das mit der „Energiewende“ zu tun?
    Wenn wir von den Folgen dieser sprechen wollen und der Artikel zur Aluhütte beschreibt eine Folge davon, müssen wir uns mit den Ursachen beschäftigen und dürfen uns nicht an den Symptomen verweilen. Dann schließt sich auch der Kreis aus der Vergangenheit mit der Gegenwart und vielleicht auch mit der Zukunft. Sie fragen immer noch, was das mit der „Energiewende“ zu tun habe? Ab jetzt dürfen Sie mal wieder selbst Antworten finden. Ja, sofern Sie denn wollen, werte Leserin, werter Leser.

    Werten Sie aber selbst, was Sie wo wie über das Schließen der Aluhütte in Voerde erfahren dürfen. Werten Sie selbst, was Sie wo wie über die erwähnte „Marktprämie“ für Windanlagenbetreiber erfahren dürfen. Fragen Sie sich dabei, wer das alles bezahlen darf… Wie heißt es so schön vielsagend bei mir – alles hat seinen Preis!
    Ich kann Ihnen verraten, dass ich diesen nicht länger bereit bin zu zahlen und auch deswegen Sie hier mit meinen Kommentaren belästige. In der Hoffnung, dass Sie es auch nicht mehr bereit werden, alles hinzunehmen und was ja – zu zahlen. Je mehr bereit dazu sind, desto weniger… oder?

  9. Dazu kommt noch, dass 50% der Windenergieleistung leer laufen muss, weil die dazu nötigen Speicherkraftwerke fehlen, diese Scheinleistung aber bezahlt werden muss. Mit dem Netzanschluss der riesigen Offshore-Windenergieanlagen wird sich diese Situation noch verschlimmern.
    In ganz Europa keine Produktion von Lithium-Batterien als Speicher und ebenso bleiben die
    Speicher-Potentiale nördl. der Donau mit etwa 4,7 TWh ohne Beachtung.

  10. #19 Herr Woitoll:

    Da muß man ihnen Recht geben. Auch ich war auf Grund des Kommentars von M.L. (zu #10) voeingenommen bezgl. der Moderatorin Anja Reschke, wurde während der Sendung jedoch positiv überrascht:
    Zu Wort kamen hauptsächlich Stimmen von echten Experten der „Front“, die sich allerdings immer noch sehr vorsichtig äußerten, aber auch Töpfer und Diplom-Dilettant und Politiker-Darsteller Röttgen bekamen UND NUTZTEN die Gelegenheit, sich (mal wieder) bis auf die Knochen zu blamieren – herrlich. ;o)

    Natürlich konnte in der Kürze der Zeit nicht alle Aspekte eingehend thematisiert werden, aber als Denkanstoß, auch und besonders für die Energiewende-Fans unter den Zusehern, war die Sendung auf jeden Fall geeignet.

    Kein schlechter Anfang..

    MfG
    J.Huels

  11. Auch meinen Dank Herr Guske für den Link zu dieser Panorama Sendung.

    Diese Sendung ist mit Abstand das Beste das ich zum Thema Energiewende jemals gesehen habe. Die Moderatorin verteilt mit neugierig-naiver Miene am laufenden Band klatschende Ohrfeigen an alle Wendebefürworter dass es nur so rauscht.

    Schon der Titel der Sendung „Größenwahn statt Megaplan“ ist Spitze und die Suche nach dem nichtvorhandenen Unterseekabel nach Norwegen, Prof. Töpfers Geseiere und zum Schluss der Auftritt dieses Diplom-Dilettanten Röttgen sind einfach sehenswert.

    Herr Limburg und Herr Hofmann: Schade dass Sie ihr Lagerdenken nicht überwinden konnten. Diese Sendung hat es verdient, Punkt für Punkt gewürdigt zu werden. Informativ, mit unglaublich aussagekräftigen Bildern und einer gehörigen Portion Sarkasmus.

    Es gibt noch guten Journalismus – und das sollte hier bei EIKE unbedingt gewürdigt werden.

    Gruß aus Südhessen

  12. @ Herr Hammer und Herr Heinzow,

    der Exodus einer ganzen Intelligenz-Schicht die ab 33 floh, der Tribut an Gefallenen, der Verlust durch Abwanderung von gut Gebildeten, sind für ein Volk eine sehr Nachhaltige Katastrophe, wo zurückgebliebene leichter verführbar werden. Überspitzt fand eine Kastration am Kopf statt, schauen Sie mal welche Hirnakrobaten der Uni-Rumtreiberei und Studienabbrecher mit den gleichen Hirnchen politische Posten inne haben, die sind doch nicht schlauer geworden, nur älter.

  13. Gerade in den Nachrichten des Bayerischen Fernsehns gehört. In Vilshofen steht ein altes Gaskraftwerk. Für den Standort braucht es deshalb keine neuen Genehmigungen. der Bürgermeister von Vilshofen findet aber keinen Investor, der in ein neues Gaskraftwerk investieren will, wegen EEG-Gesetz. Dies wurde auch deutlich gesagt. Der Clou ist der bayerische Wirtschaftsminister will 1 Milliarde Euro locker machen als Prämie für EVUs, die in unrentable Gaskraftwerke investieren. Das Geld soll dann natürlich von den Stromkunden wiedergeholt werden. Tolle Markwirtschaft.

  14. @Markus Hammer #12
    Warum das die ganzen Jahre keinem Aufgefallen ist und Alle noch so ruhig sind….
    Da müssen wir die Vergangenheit bemühen. Das ist nicht einfach von heute auf morgen gekommen. Das „deutsche Volk“ wurde von den Ökosozialisten über Jahrzehnte geschickt in ein Ökonetz eingwebt.
    Erst war es der Natur- und Umweltschutz. Dann der Biotrend in der Nahrung. Dann die Ökogeräte. Die Ökogebrauchsprodukte. Mittlerweilen besteht ganz Deutschland nur noch aus Öko und Bio.
    Über Jahre wurde über die Medien und die Politik ein Ökobild gezeigt, dass als erstrebenswert galt und bis heute noch gilt. Keiner hat je die Frage aufkommen lassen, ob dies überhaupt erstrebenswert und wohlstandstfördernd ist oder ob wir uns damit nicht nur weiter von einer industriellen Wohlstandsgesellschaft entfernen…!?

    Der gemeine Bürger wude also über die Propagandsmedien und die beeinflussbare Politik weichgespült. Und der wohlhabende Bürger wurde mit den staatlich subventionierten Einspeisevergütungen (Gierrenditen) ruhig gestellt.
    Die Industrie wurde mit der Befreiung vom EEG geködert. Wer aber genau hinschaut, der wird sehen, dass die Industrie sich mit der Zeit Schritt für Schritt nach Asien verlagert hat und dort die großen Umsätze einfährt. Ist ja auch kein Wunder, wenn in Deutschland/Europa auf Dauer Absatzflaute herrscht. Der Großindustrie ist es so ziemlich egal wo Sie auf der Welt ihr Geschäft macht. Da sind die ganz schnell flexibel in Ihrer Produktionsstandortwahl.
    Das Handwerk wurde durch das EEG mit einem staatlich bestimmten Konkunkturauftrag, zu Lasten des Bürger, geködert. Das Bau- und Elektorhandwerk profiert bis heute von den Zwangsbestimmungen durch das EEG.
    Auf der Strecke bleibt in Deutschland nicht nur der „Normal“Bürger sondern auch das übrige Gewerbe. Das Konsumgewerbe war ja, neben dem Fortschritt und Wohlstand, den Ökosozialisten schon immer ein Dorn im Auge.

    Die Grünen sind genauso eine radikale Ideologie-Gruppierung wie es Die Linke oder die NPD ist.
    Nur mit dem Unterschied, dass diese Grünen alle anderen Parteien im Bundestag mit Ihrer Ideologie überzeugen (erpressen) konnten und noch können!

  15. @ #15

    „Was Trittin und Schröder angeleiert haben,“

    die waren es ausnahmsweise mal nicht. Das Einspeisegesetz und die Priviligierung (Austermann) der Windmühlen wurde unter Kohl Ende der 80er Jahre entworfen und in den 90ern umgesetzt. Antreiber des Umweltschutzes in D war Genscher von der FDP (der damit bereits 1969 begann), der nach und nach die Bürokratie und dann auch die Gesetze fabrizierte bzw. fabrizieren hat lassen.

  16. @ M. Hammer #12

    „Warum ein solches Verhalten in unserem Land so ausgeprägt ist, kann ich mir schlüssig nicht erklären.“

    Das finden Sie auch in anderen Ländern, allerdings nicht so ausgeprägt wie in D. Das hat historische Ursachen.

    Vergessen Sie nicht, daß Westdeutschland als wirtschaftsstärkstes europäisches Land noch vor 20 Jahren Ziel der östlichen Geheimdienste war, insbesondere dem der „DDR“, die neben den Medien selbstverständlich nicht nur die Schulen und Universitäten übernehmen, sondern auch die Wirtschaft schädigen wollten.

    Eine gute Dokumentation und Zusammenstellung der Quellen enthält das Buch „Rote Lügen im grünen Gewand“ von Thorsten Mann. Die Übernahme der Urgrünenpartei durch die Kommunisten können Sie bei J. v. Ditfurth nachlesen. Die Entstehung der Anti-AKW-Bewegung wurde vom sowjetischen Geheimdienst initiiert, nachdem klar war, daß der Ersatz der Ölkraftwerke durch Kernkraftwerke die Abhängigkeit Westeuropas von Energieimporten erheblich reduzieren würde.

    Wer als Konkurrent eine Volkswirtschaft schädigen will, muß die Energie des Konkurrenenten verteuern und Abhängigkeiten schaffen. Wind- und Solarenergienutzung ist solch eine Strategie, denn erstens verteuert es die Stromerzeugung enorm = für den Preis der konventionell erzeugten Energie erhält man nur 10% der konventionell erzeugten Energie und schafft eine enorme Abhängigkeit von Erdgasimporten, denn um die Fluktuation auszuregeln braucht man schnell regelbare Gaskraftwerke oder Kernkraftwerke. Für Gasprom war Fukushima also ein Geschenk des Himmels.

    Den Rest erledigt halt die Mainstreamjournaille, so daß eben der spezielle deutsche Hammelherdeneffekt entsteht.

  17. @ Björn Guske, danke für Ihren Link.

    Wir hatten mal eine stabile Stromerzeugung und -Versorgung, die brauchte keine Speicher und keine zusätzlichen Netze, aber dann kamen Mitbegründer der Grünen auf die Idee mit dem EEG.
    Was Trittin und Schröder angeleiert haben, was Merkel übernommen und verschlimmert hat und ein Töpfer derilierend fantasiert, das ist ein Schildbürgerstreich, der in seiner Dimension eines der albernsten „Bullerbüh-Projekte“ in die Geschichte eingehen wird.

  18. Der Beitrag von Panorama ist bemerkenswert.
    Anja Reschke zeigt eine tiefe Nachdenklichkeit und benennt manche der Probleme, die die politsche Geisterfahrerfahrt der Energiewende mit sich bringt und der Beitrag wird auch noch gesendet.
    Das hätte man so erst einmal nicht erwartet.
    Mal sehen, was das Medienecho dazu sagt.

    Schon bemitleidenswert der Herr Professor Töpfer, der ja voll innerer Überzeugung ausspricht, was er bezüglich der Tiefe der Bedeutung seiner Worte gar nicht versteht.

    „Wir stehen im Mittelpunkt des Interesses. Weltweit.
    Das, was in Deutschland gemacht worden ist, ist ein Unikat, das gibt es nirgends mehr.“

    Fürwahr, und das wird auch so bleiben, Herr Professor.
    Man schaut auf uns, interessiert, mitleidig, fassungslos, voll klammheimlicher Freude, entsetzt.

    U. Ernst

  19. Zum Artikel und überhaupt:

    Wer nicht hören will, muss fühlen!
    Ein alter, durchaus beängstigender Spruch… für die Dagebliebenen, sich nicht rechtzeitig auf dem Weg machenden oder nicht wollenden, wie mich…
    Ich muss mich zwingen, zu den Folgen aus… wie im Artikel und den bisherigen Kommentaren naheliegend gefolgert geschrieben die dazu begehrlich aufkeimenden eigenen Gedanken nicht in die Finger zu lassen. Dass wäre nicht nur gegen jegliche Forenbedingung hier sondern eindeutig strafbar. Es bleibt somit in zivilisatorischer Zurückhaltung nur beim Denken und nicht schreiben. Und auch noch nicht beim Umsetzen des dann vielleicht doch mal geschriebenen Gedachten.

    Ich war früher begeisterter Seher von Geifersendungen wie das erwähnte Panorama. Seit ich das durchschaue, regt mich nur eines auf, dass ich mit dem GEZ-zwangsabgezogenen Beitrag das mitfinanzieren darf. Dass wäre das Erste, Zweite und Dritte auch, was ich abschaffen würde, wenn ich Kaiser von DL wäre..

  20. @Hofmann,M : Einen ganz ähnlichen Kommentar zu dem Thema hatte ich gestern schon vorbereitet. Ihr Beitrag animiert mich dazu Ihre Beschreibung unterstützend zu kommentieren.
    Was uns Deutschen von dem Rest der Welt unterscheidet, ist dieses verbissene Festhalten an offensichtlichen Fehlentwicklungen. Auch jenseits des EEG gibt es etliche Beispiele dafür : E10, CO2-Zertifikatehandel, Plastikflaschenpfand, der Gelber Sack, u.ä. Allen gemein ist, dass dadurch Institutionen geschaffen wurden, selbstverständlich gepaart mit unvermeidlichen Interessenvertretern.
    Das alles ist Kleingeldgeklingel im Gegensatz zu dem, was uns mit der Energiewende bevorsteht. Und ich habe derzeit wenig Hoffnung, dass unsere Berufspolitiker ob der dramatischen Auswirkungen auf unsere Ökologie, Ökonomie und das Sozialgefüge diesmal rational handeln werden. Warum ein solches Verhalten in unserem Land so ausgeprägt ist, kann ich mir schlüssig nicht erklären. Vielleicht ist es eine Mischung aus deutscher Sturheit, um nicht zu sagen Besserwisserei, erfolgreicher Lobbyarbeit und Angst davor einen Fehler eingestehen zu müssen.
    Mich wundert es nach wie vor, dass unsere Wirtschaft in Deutschland diesen Frontalangriff derart gelassen hinnimmt.

  21. @Björn Guske #10
    Naja, was will man schon von so einem ökosozialistischen Propagandasender anders erwarten.
    Die Parole „Kampf bis zum Endsieg“ hatten wir schon mal in Deutschland zu hören bekommen….
    Schlacht um Schlacht geht verloren aber am Endsieg wird (immer noch) bis zum bittern Ende festgehalten.
    Wenn Ideologie auf Realität trifft….wenn staatliche subventionierte Unwirtschaftlichkeit auf die Harte Realität des internationalen Energiemarkt trifft….wenn der Glaube der Wirklichkeit weichen muss….ja dann ist ein Stück an „freiheitlicher Vernunft und Verstand“ wieder zurückgewonnen worden.

  22. Für alle die am Dienstag Abend im NDR fernsehen „Panorama“ verpasst haben hier ein Link zur letzten Folge (die 1/2 Stunde lohnt sich wirklich!)

    http://tinyurl.com/74vqbrs

    Das zeigt doch ganz klar das es voran geht in Deutschland, wenn auch in andere Richtung…
    Wie sagt der Norweger im Interview sinngemäß: Was interessieren uns die deuschen Probleme.

  23. Liebe deutsche Freunde,
    das, was man hier miterlebt, wird man bald überall in Europa miterleben. Es wird keinen Platz für die Industrie mehr geben, und wir werden zu dummen Verbrauchern, die Waren aus Billigländern wie China, Russland, Indien, Brasilien konsumieren werden.
    BTW
    Polnische Industrie wird bald die Kosten des CO2-Wahnsinns mittragen. Man rechnet mit einem Todesstoß, da diese Kosten zur Insolvenz führen werden. Es würde sich lohnen, beispielsweise das Zement aus China zu importieren, anstelle es in Polen herzustellen! Es scheint mir zu sein, dass dieses aus der Politik der Großkonzerne folgt. Es ist erwähnenswert zu sagen, dass die Produktion sowohl in Deutschland als auch in Polen aufgeteilt ist, wobei kein Betrieb in der Lage ist allein zu funktionieren. Sie müssen die Halbprodukte aus Billigländer importieren, sie können aber keine Endprodukten herstellen. Damit ist wohl gewährleistet, dass keine Fremdfirma zum Konkurrenten gegenüber der westlichen Konzernen wird. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Ich sehe nur was gemacht wird.

    Quellen:
    Zementfabriken in Gefahr
    http://tinyurl.com/c2srylb
    http://tinyurl.com/cf9cxg6
    http://tinyurl.com/d4fxvep

  24. @ #6

    „Als Deutscher wurde ich bemitleidet, denn alle waren sich sicher, dass die deutsche Energiepolitik eine rasante De-Industriealisierung bewerkstelligt.“

    Rasant wird das erst am Ende ablaufen, so wie die „Griechenlandkrise“ oder die Immobilienblase davor. Die Lernfähigkeit der Politiker und der Journaille ist allerdings begrenzt, denn das alles hatten wir bereits schon einmal.

    Warum plädiert der Finanzminister für höhere Löhne, obwohl Nichts zur Umverteilung ansteht?

  25. Die Aluminium-Hütte Voerdal in Voerde ist ja kein Einzelfall, da gleiche droht den anderen Aluminium-Werken, den Gießereien, den Qualitätsstahl-Herstellern, den Schmiede- und Presswerken usw. usf., eigentlich der gesamten Industrie, durch die Vervielfachungen der Strompreise, sind die Industrieunternehmen schon jetzt auf der Flucht.
    Ich traf letztens in Reykjavik zufällig drei Herren an der Hotelbar, ein Norweger, ein Kanadier und ein Süd-Afrikaner und erfuhr, dass sie im Auftrag ihrer Company die Planung eines Aluminiumwerkes erkundeten. Meine Vermutung, dass also mit einem eigenen Geo-Kraftwerk Strom dazu erzeugt werden solle, konterten die Herren mit der Frage, ob ich auch Ingenieur sei, wenn mir die Zusammenhänge so geläufig seien und wo ich denn her käme, usw.
    Als Deutscher wurde ich bemitleidet, denn alle waren sich sicher, dass die deutsche Energiepolitik eine rasante De-Industriealisierung bewerkstelligt.

    Gerade das haben Konzerführer in einigen Branchen längst erkannt, denen dieser Öko-Unfug zu Entscheidungen reichte, um in Übersee zu investieren, wie z.B. Thyssen-Krupp, die ihren Stahl zukünftig in Rio verhütten und in einem weiteren Walzwerk in Alabama das Blech für den amerikanischen Fahrzeugbau herstellen – nur im Ruhrgebiet tut man so, wie zuvor als abzusehen war, das Krupp unrentable Werke schließen würde und Massenentlassungen akut wurden. Die Gewerkschaften und die SPD spielen „Blinde Kuh“ und die ganz verrückten roden weiter Wälder, um Windmühlen auf zu stellen.
    Man fragt sich da schon ob die „Frauenquote“ die ja in der Politik, diesen gigantischen Fehler in aller Naivität gegangen hat, eben eine mangelnde fachliche Qualifikation ist, mit der man aber in der Politik locker an die Spitze gerät.

  26. @#3 Es wird analog wie mit der Verteilung der Steuer- und Abgabenlast verlaufen: Für jede soziale Gruppierung, die sich laut beschwert und politischen Einfluss hat (Gewerkschaften, medienwirksame Demonstranten, einflussreiche Grosskapitalisten, Banken&Versicherungen) wird eine Sonder-Lösung geschaffen. Leute die ihre Rechnung nicht bezahlen können, und vielleicht sowieso schon Sozialhilfe erhalten, bekommen dann vom Staat eine Energie-Zuzahlung (dies ist bereits der Fall im Wind&Erdgas-Land England). Industrien können von Teilen der EEG Kosten befreit werden oder steuerliche Abschreibungen für Energieverbrauch erhalten. Bei dieser Gelegenheit kann der Staat natürlich deren Handeln beeinflussen, indem er an die Hilfen Bedinungen knüpft – denkbar wäre z.B. die Bedingung „Ökostrom“ zu kaufen und „Atomstromfrei“ zu sein.

    Die „Dummen“ werden – wie bei den Steuern&Abgaben – am Ende die sein, die keine Subventionen erhalten, weil sie als „stark“ und/oder „reich“ bezeichnet werden, die normalen Berufstätigen, die keine Zeit haben zu demonstrieren und auch nicht reich genug sind um politisch Einfluss zu nehmen. Bei denen lädt man alle Kosten und Abgaben wie eine Ladung Schrott ab. Wie lange wird diese – immer schmäler werdende – Gesellschaftsschicht das ertragen? Vielleicht wird diese Schicht einfach verschwinden und übrig bleibt eine Bananen-Republik mit ein paar Machthabern und der breiten, verarmten Masse. Die Strom-Verteuerung ist m.E. nach nur Teil eines viel größeren Problems, der sozialistischen Umverteilung im ganz großen Stil. Wenn wir ansonsten Wohlstand und freie Marktwirtschaft hätten, wäre das EEG noch erträglich, aber so ist es ein Tropfen der das Fass weiter füllt.

  27. @Klaus Leim #3
    Ich glaube das ganze erledigt schon vor der „Kostenexplosion im Strombereich“ und zwar durch eine Regelung im EEG.
    Momentan hat ja die Regierung das Problem mit der selbstgemachten EEG-Regelung „Vorrangeinspeisung der sog. erneuerbaren Energien“.
    Solange dieser Faktum besteht, solange werden keine neuen Gaskraftwerke bzw.überhaupt irgendwelche Kraftwerke in Deutschland gebaut und wirtschaftlich betrieben.
    Ein Kraftwerk muss eine bestimmte Auslastung haben um wirtschaftlich betrieben zu werden.
    Ist diese Auslastung (Stichwort: Schattenkraftwerke) nicht gegeben, muss der Staat (WIR ALLE) mit Dauersubventionen bzw. Zwangsabgaben (Stromkostensteigerung) aushelfen. Das geht nur solange gut, solange der Staat (Wir alle) noch Kreditwürdig sind. Nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland scheint aber die deutsche Kreditwürdigkeit in Zukunft sehr in Leidenschaft gezogen zu werden.
    Daher gehe ich davon aus, dass diese Klausel im EEG fällt und die „Vorrangeinspeisung der sog. Erneubaren Energien“ wird zu fall gebracht. Und damit auch gleich die gesamte sog. erneubare Energiebranche. Die staatlich verordnete „Zwangswirtschaftlichkeit“, die politisch durch das EEG, für die sog. erneubaren Energieerzeuger gedeckt wurde, ist damit erledigt und somit bleibt für Investoren diese Energieerzeugungsart ein Draufzahlgeschäft!

  28. Was wird die Überlegung der Politiker sein?
    Die Ausdehnung der Befreiung von Netznutzungsentgelt, EEG-Umlage, Stromsteuer, KWK-Umlage … auf immer mehr Industrien und Gewerke. Die Kosten werden auf die Haushaltskunden umgelegt, so steigt der Preis der kWh für den Endverbraucher immer weiter. Keinesfalls wird „unsere“ Regierung die Wurzel des Übels anpacken und die vorgenannten Abgaben generell streichen oder signifikant verringern.

  29. Hr. Pfeiffer das sind doch erst die Vorboten. Jetzt lassen Sie mal das nächste Jahr ins Deutsche Land gehen….
    Bei Fr. Merkel ist mit dem Abschalten der Kernkraftwerke im letzten Jahr nicht nur eine Sicherung durchgebrannt, die hat gleich unseren ganzen industriellen Wohlstand mit der Ökoideologie der sog. erneubaren Energieerzeugungs- und verteilungsstruktur gegeiselt.
    Wo vor 2011 in der deutschen Politik noch einiger Maßen Vernunft und Verstand zuhause waren ist nach Fukushima die Vernunft und der Verstand der Glaubenensideologie einer diktatorischen Ökonenergiewelt gewichen.
    Deutschland subventioniert mit den sog. erneubaren Energien seinen Strom teuer und setzt mit den sog. „Smart-Grids“ schon mal auf die zukünftige Mangelwirtschaft!
    Das und nur das ist die Wahrheit, Hr. Bundestagsabgeordnerter Pfeiffer!

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