Klimaforscher Rahmstorf vom Kölner Landgericht verurteilt

Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgen-Forschung fällt immer wieder dadurch auf, dass er Journalisten, die unbotmäßig über Fehler und Manipulationen in der Klimaforschung berichten, angreift und auch vor persönlichen Herabsetzungen nicht zurückscheut. Das ist jetzt auch gerichtsnotorisch: Die freie Wissenschafts-Journalistin Irene Meichnser klagte auf Unterlassung entsprechender Behauptungen und Unterstellungen und bekam vom Kölner Landgericht weitgehend Recht. Ein ausführlicher Bericht in der Vierteljahreszeitschrift der Wissenschafts-Pressekonferenz widmet sich dem Fall. Er ist ein Lehrstück darüber, wie Kritik auf diesem Feld ausgeschaltet werden soll. Die Überschrift sagt alles: „Ideologie und Klimawandel oder: Wie man Journalisten mundtot macht.“

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Download hier.

Auf der Achse des Guten haben wir immer wieder über Rahmstorfs Methoden berichtet und waren auch Gegenstand seiner Attacken.  Siehe dazu auch:

Herr Rahmstorf bastelt sich eine Verschwörung und Der Untergangsterror

Dirk Maxeiner

Mit Dank übernommen von ACHGUT

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7 Kommentare

  1. @ #5: Peter Heller, 07.11.2011, 15:22

    „Zitat Ebel:

    „Zu dem eigentlichem Vorgang steht darin eigentlich nichts.“

    Zwei Zitate von Herrn Lehmkuhl: …“

    Man sollte den Artikel schon richtig lesen. In dem Artikel wird als Verurteilungsgrund nicht der Inhalt des Artikels in der FR genannt, sondern die Geschehnisse aus den Rahmenereignissen um den Artikel – aber dazu ist nichts weiter ausgeführt.

    Manch einer kann eben Texte nicht verstehend lesen und zitiert die Einschätzung des Autors statt nachzufragen, um was es ging.

    MfG

  2. Jochen Ebel möchte nur sein Weltbild retten, ist völlig ok, menschlich gesehen.
    Mit politisch organisierter Pseudowissenschaft möchte keiner zu tun haben.

    „Auch wenn sie naß sind, sind sie schön trocken“ 😉 Zeitgeist 😉

    Eßt Salat, aber die Felder stellen wir mit Solarpaddeln zu 😉

    Hungert nicht Leute, wir heizen mit Weizen oder verfahren euer Essen mit dem Sprit 😉

    Wie sparen, koste es , was es wolle 😉

    Wir vom WWF retten unsere Urwälder, aber 470 Mill. ha roden wir für Ölpflanzen.

  3. Zitat Ebel:

    „Zu dem eigentlichem Vorgang steht darin eigentlich nichts.“

    Zwei Zitate von Herrn Lehmkuhl:

    „Alles in allem wird man also bei der
    Würdigung des Informationskerns des
    Artikels sagen dürfen, dass die darin
    enthaltenen Kernvorwürfe einer kritischen
    Überprüfung durchaus standhalten.
    Insbesondere das Urteil Rahmstorfs,
    die Vorwürfe seien erfunden und
    sachlich falsch, sind unbegründet. Auch
    kann man den von Rahmstorf vermittelten
    Eindruck nicht nachvollziehen, die
    Belege für die vom IPCC im Synthesis
    Report zitierten Passagen seien völlig
    ausreichend und alles in allem auch zutreffend
    wiedergegeben.“

    „Wer aber
    wie Rahmstorf zwischen Fakten und
    ihren Deutungen nicht sorgfältig unterscheidet
    und auf beides das unidimensionale
    Kriterium von richtig oder
    falsch anwendet, der betritt die Sphäre
    des öffentlichen Meinungskampfes.
    Er tarnt sich als wissenschaftlicher
    Experte, obwohl er tatsächlich politischer
    Agitator ist. Er kämpft nicht
    gegen falsche Tatsachenbehauptungen,
    sondern gegen missliebige Deutungen,
    und zwar in diesem Fall auch
    mit unlauteren Mitteln, wie das Kölner
    Urteil dokumentiert. Dass Rahmstorf
    bestimmte Passagen in seinem Blog
    vom 26. April 2010 inzwischen geändert
    bzw. ganz entfernt hat, dies dem
    Leser aber nicht kenntlich macht,
    passt ins Bild.“

    So so, „nichts“?

  4. @#2
    hm… und weil da „Nichts steht“, hat das Gericht St. Rahmstorf verurteilt?
    Und weil da“Nichts steht“ ist St. Rahmstorf auch nicht in Berufung gegangen?
    Und weil Jochen Ebel nicht alles weiss („Was ist dabei geschrieben oder gesprochen worden?“)ist St. Rahmstorf nun unschuldig?
    Was will uns J. Ebel sagen? Justizskandal oder will er einen Persilschein für den Oberpriester?

    Fragen über Fragen…

  5. Zu dem eigentlichem Vorgang steht darin eigentlich nichts. Die unwahre Tatsachenbehauptung soll sein:

    „Frau Meichsner hat mir derweil via FR Redaktion die Bitte ausrichten lassen, ich solle ihren Namen aus meinem obigen Blogbeitrag entfernen und nur die FR nennen. Sorry – ich stehe auch mit meinem Namen für die Qualität meiner Artikel ein.“

    Es hat ja offensichtlich Kontakte zwischen Rahmstorf und der FR gegeben. Was ist dabei geschrieben oder gesprochen worden? Konnte Rahmstorf irgend etwas dabei als Bitte von Frau Meichsner verstehen?

    Dazu steht nichts – also gerade zu dem Vorwurf steht Nichts. Und das in den Kontakten der Name von Frau Meichsner gefallen ist, dürfte auch zutreffen. Z.B. könnte man den folgenden hypothetischen Satz so interpretieren: „Frau Meichsner ist unsere beste Kraft. Wir haben mit ihr gesprochen und die Überschrift ist unsere Erfindung.“

    Also wie gesagt – zum eigentlichen Vorwurf steht Nichts. Dagegen steht ausführlich, was in dem Artikel alles nicht stimmt – und wo alles Rahmstorf Recht hat.

    Irgendwie ist sogar der Satz zur unwahren Tatsachenbehauptung nicht eindeutig. Im ersten Satz bezieht sich „Namen“ auf Frau Meichsner. Im zweiten Satz bezieht sich „Namen“ offensichtlich auf Rahmstorf. Wieso ist der zweite Satz dann eine unwahre Tatsachenbehauptung? Wenn aber der zweite Satz von Frau Meichsner stammen soll, dann paßt wieder der erste Satz nicht zum zweiten Satz.

    MfG

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