Wenn sich Blinde an Blinden orientieren – die Messreihen der GISS et al.-Oder Hütchenspieler unter sich!

Prof. Dr. Rahmstorf, Mitarbeiter und Klimafolgenforscher am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung PIK, (also nicht Klimaforschung, sondern Folgeforschung, was immer das auch sein mag) hatte am 07. Juni 2011 in der sueddeutsche.de wissen (“Wider die Rosinenpickerei der Klimaskeptiker“ hier) seine bekannte Theorie von menschen-gemachten Erwärmung verteidigt. Und behauptet dass es nach wie vor wärmer würde, obwohl doch z.B. auf der Nordhalbkugel, wo die allermeisten Stationen stehen, die letzten Winter in die entgegen gesetzte Richtung weisen. In Deutschland kam noch der letzte verregnete und kalte Sommer und die Rekordminustemperatur, die der DWD noch für 2010 auswies, hinzu. Zudem hat ein Synoptiker des DWD (die führen die großräumigen Wetterbeobachtungen durch) festgestellt, dass die Luft, die Anfang Juni 2011 aus Nordafrika in der 850 hPa-Höhe (wetterbestimmende Schicht) nach Mitteleuropa kam, bei gleicher Großwetterlage, 6 – 10 °C kälter ist, als im letzten Jahr.


Update: Solarforscher befürchten Beginn einer kleinen Eiszeit innerhalb der nächsten 10 Jahre! hier und hier

“If we are right, this could be the last solar maximum we’ll see for a few decades,” Hill said. “That would affect everything from space exploration to Earth’s climate.”

Prof. Rahmstorf untermauerte dann seine These mit fünf Temperaturdatenreihen (Abbildung 1), die des Hadley Centers, GISS, NOAA, UAH und RSS. Bei den beiden letztgenannten handelt es sich um Satellitenmessungen, von denen allgemein angenommen wird, sie seien korrekt.

Aber dazu später. Über die ersten drei, braucht seit Climategate nichts mehr gesagt zu werden. EIKE berichtete vielfach darüber. Sie sind durch Weglassen von kälteren Stationen verfälscht. Hier dazu ein Beispiel aus den USA, wie mit manipulierten Daten Temperaturwerte in die Höhe getrieben werden/wurden.

 

Abbildung 2 zeigt die Temperaturwerte für die USA des GHCN (Global History Climate Network – stellt die globalen Temperaturreihen zusammen, an denen sich GISS und NOAA anlehnt). Rot ist die Temperatur und blau die Anzahl der Messstationen. Ab 1880 erhöhte sich die Anzahl der Messstationen von ca. 200 auf ca. 1.800, wobei die neuen Stationen größtenteils nicht mehr in den Städten (waren bereits gut versorgt), sondern in ländlichen und gebirgigen Gebieten aufgestellt wurden. Zwischen 1970 und 2005 wurden die Stationen auf ca. 1.200 reduziert und insbesondere die „unpassenden“ Stationen in ländlichen Gebieten ausgesondert, wodurch es zu einem deutlichen Anstieg der Temperaturen kam (blauer und roter Pfeil). In 2009 wurden die Stationen von ca. 1.200 auf unter 200 (136!) reduziert. Diese verbliebenen Stationen liegen alle in Städten oder auf Großflughäfen.

Wie der Wärmeinseleffekt (WI) und Großflughäfen die Temperatur verfälschen, hatte EIKE berichtet:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/der-waermeinseleffekt-wi-als-antrieb-der-temperaturen-eine-wertung-der-dwd-temperaturmessstationen/

und hier

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/was-sind-temperaturmessungen-auf-grossflughaefen-wert-oder-wie-das-zdf-mit-bewusst-falschen-temperaturaussagen-die-oeffentlichkeit-taeuscht-und-die-abkuehlung-in-deutschland-verschleiert/

So ist denn auch in Deutschland in der von EIKE erstellten richtigen Vergleichskurve der Jahrestemperaturen von einer Erwärmung nichts zu sehen.

 

Abbildung 3 zeigt den unmittelbaren Vergleich der Deutschlandtemperaturen DWD und der WI-bereinigten von 1891 – 2009. Die blau gestrichelte Linie zeigt den Temperaturmittelwert im Betrachtungszeitraum. Die Temperaturen in Deutschland durchbrechen die Mittellinie nach unten, was bedeutet, dass es derzeit kälter als im 120-Jahresvergleich ist. Zum berechneten WI aus Abbildung 4, wurde, wie dies beim IPCC üblich ist, den Fehlertoleranzbereich angegeben (grüner Bereich).

Doch Rahmstorf bezieht sich ja auf die globale Mitteltemperatur, bzw. deren Änderung. Aber auch die globalen Temperaturreihen zeigen nicht nach oben, sondern nach unten – es wird kälter.

 

Abbildung 4 zeigt die Temperaturreihe des Hadley Centers, Quelle, (http://www.climate4you.com/GlobalTemperatures.htm) von 1850 – 2010. Wie unschwer zu erkennen, fällt seit Beginn des Jahrhunderts die Temperatur. Erwärmung leider: Fehlanzeige.

Inwieweit wir uns heute, wie die Temperaturreihen von Prof. Rahmstorf in seinem Artikel suggerieren sollen, in einer außergewöhnlichen Erwärmungsphase befinden, zeigt unbestechlich ein Blick in die Vergangenheit.

Abbildung 5 zeigt die Temperaturreihe seit der letzten Eiszeit (rot, gemessene Werte). Die heutigen Temperaturen sind vergleichsweise niedrig. Auch der Anstieg ist nichts Außergewöhnliches, Quelle, wie oben.

Das gleiche Bild ergibt sich, wenn noch weiter in die Vergangenheit der Blick gerichtet wird.

 

Abbildung 6 zeigt die Temperaturschwankungen der letzten 450.000 Jahre. Zum einen sind die Temperaturschwankungen zyklisch und zum anderen ist das heutige Niveau vergleichsweise niedrig! Quelle, wie oben.

Prof. Rahmstorf bezieht sich u.a. auf die berüchtigte GISS-Temperaturkurve. Hier ein kleines Beispiel, wie die GISS unter seinem Direktor, dem, spätestens seit Climategate, ins Gerede (Kohlezüge sind "Todeszüge") geratenen Prof. James Hansen, Temperaturreihen, manipuliert werden.

Abbildung 7 (Quelle: http://icecap.us/images/uploads/GHG_Model_failure_AO.pdf) zeigt die GISS-1980-Datenreihe (blau) und zum Vergleich, für exakt denselben Zeitraum, die GISS-Datenreihe 2010 (rot), in der auf wundersame Weise, der Temperaturverlauf gänzlich anders ist. Zum Vergleich ist die Abweichung der Satellitenmessungen (+0,26°C) für 2009 eingetragen.

Eingangs wurde erwähnt, dass Satellitenmessungen allgemein als verlässlich angesehen werden. Dies ist jedoch nicht so, wie die folgenden Zeilen zeigen.

Die MSU-Messgeräte (Microwave Sounding Unit) auf Satelliten messen die Mikrowellenstrahlung von Sauerstoffmolekülen im Wellenlängenbereich von 0,5cm – 0,6cm (50,3GHz – 57,95GHz) in der Atmosphäre, deren Abhängigkeit (Strahlungsverteilung) von der Temperatur sehr genau und bekannt ist. Grundlage der Berechnung (auch hier, wie bei der bodengestützten Temperaturmittelwertbildung, werden die Temperaturen nicht direkt gemessen, sondern berechnet) ist die Strahlungsübertragungsgleichung, in Form der Schuster-Schwarzschild-Gleichung, in der die Plancksche Strahlungsformel unter der Annahme eines lokalen thermodynamischen Gleichgewichts als Quellfunktion dient und der Gewichtung der unterschiedlichen Satellitenkanäle, für die sog. mathematische Quellfunktionen (Gewichtsfunktionen) verwendet werden. MSU, der von der University of Alabama bereitgestellt wird und RSS (Remote Sensing Systems) basieren auf den selben Rohdaten (MSU-Radianzen), weisen aber teils unterschiedliche Werte aus. An der Beobachtung und Aufnahme der Daten sind immer mindestens 2 Satelliten beteiligt, deren Daten untereinander verglichen werden, um die Fehlertoleranzen einzugrenzen. MSU-Daten besitzen den großen Vorteil, dass mit ein und demselben Messgerät an allen Flächen der Erde gemessen wird und nicht an wenigen, ausgesuchten Stellen, wie dies bei Bodenmessungen der Fall ist.

Abbildung 8: MSU-Daten werden seit 1979 aufgenommen. Satelliten messen Strahlungsdichten! Links, Nimbus-Satellit aus der Anfangszeit der Satellitenbeobachtung und rechts, derzeitiger Aqua Satellit mit AMSU (Advanced Microwave Sounding Unit, der in 20 Kanälen misst) der NASA liefern täglich ca. 300.000 Messungen.

Die MSU-Messgeräte besitzen vier Kanäle, mit denen die Strahlungsverteilung und somit die Temperatur in verschiedenen vertikalen Profilen (Höhenbereichen) gemessen wird. Die Kanäle wurden dabei so gewählt, dass die Wolkenbedeckung keinen Einfluss auf das Messergebnis ausübt. Die Kanäle im Einzelnen sind:

  • TLT = Temperature Lower Troposphere
  • TMT = Temperature Middle Troposphere
  • TTS = Temperature Troposphere / Stratosphere und
  • TLS = Temperature Lower Stratosphere

TLT deckt die tiefe Troposphäre mit dem stärksten Gewicht bei 850 hPa (siehe Diagramm “Relative Weighting Function“). In diesem Höhenprofil tritt eine starke Beeinflussung der Bodenbeschaffenheit (Bodenstrahlung) auf (10% über Wasser, 25% über Land und 60% über Eis).

Da der Kanal sehr nahe am atmosphärischen Fenster liegt, bestehen die gemessenen Rohdaten nicht nur aus den Emissionen aus der Atmosphäre, sondern auch aus Bodenemissionen und Bodenreflexionen aufgrund der Flüsse von sensibler und latenter Wärme. Die Troposphäre wird mehr durch die Flüsse sensibler und latenter Wärme, als durch IR-Strahlung erwärmt, die insbesondere die unteren Schichten dominieren.

TMT repräsentiert die mittlere Troposphäre im Bereich zwischen 300 hPa und 850 hPa. Auch hier bedingt die Nähe zum atmosphärischen Fenster Beeinflussung durch Bodenemissionen. Etwa 10% der Rohdatenwerte stammen von Bodeneinflüssen. Wie beim TLT werden auch hier zum Datenabgleich Temperaturdaten von Bodenstationen benötigt. Satellitendaten werden also mit den Daten von Bodenstationen abgeglichen, sozusagen „geeicht“.

Sind diese Temperaturdaten zu hoch (falsch, siehe Climategate), so sind zwangsläufig, wenn auch weniger in der Höhe, die Temperaturdaten von Satelliten falsch, sprich, zu hoch! Aus diesem Grund sind auch die Trends gleich.

TTS umfasst den Übergangsbereich Troposphäre und Stratosphäre mit Schwerpunkt bei 220 hPa (ca. 10 km-Höhe). Daten liegen seit 1987 vor.

TLS deckt den Atmosphärenbereich zwischen 90 hPa und 150 hPa in der Stratosphäre ab. Wie aus der “Relative Weighting Function“ hervorgeht, liegt seine Gewichtung bei 90 hPa. In dieser Höhe sind sowohl die Tag/Nacht-Unterschiede, als auch die Land/Meer-Unterschiede zu vernachlässigen, als auch der Einfluss der Bodenemissionen auf die Rohdaten.

 

Abbildung 9: Um den gemessenen Strahlungswerten eine Temperatur in den verschiedenen Schichtdicken zuordnen zu können, wird neben der Strahlungsübertragungsgleichung, eine Gewichts- oder Quellfunktion benötigt. Diese Gewichtsfunktion ordnet den Hauptdurckflächen Gewichte zu, wie die Abbildung 8 für die vier MSU-Kanäle zeigt. Die Gewichtsfunktion ist dabei die Ableitung des optischen Weges, der Transmission nach der Höhe und beschreibt, welche vertikale Schicht den größten Beitrag an den gemessenen Rohdaten besitzt. Unter der Annahme, dass die Verteilung des Sauerstoffgehalts in der Atmosphäre genau bekannt ist, so ist auch über die Kenntnis des optischen Weges die Transmission bekannt.

Die Abbildung 9 zeigt, dass die Kanäle TTS und TLS nicht von Bodenemissionen beeinflusst werden. Mittlere und vor allem tiefe Troposphäre haben dagegen unterschiedliche Gewichtsfunktionen über der jeweiligen Höhe.

 

Abbildung 10 links zeigt das Emissionsspektrum der Erde im Wellenlängenbereich von 0,1 – 3 cm. Dazu die Absorptionen/Emissionen von Sauerstoff und Wasserdampf. Im Frequenzbereich von 50,3 – 57,95 GHz liegt der Messbereich der MSU-Kanäle. Die Messbereiche, die für die untere und mittlere Atmosphäre relevant sind, liegen nahe dem atmosphärischen Fenster und werden somit von Emissionen des Bodens beeinflusst.

Abbildung 10 rechts, Quelle: Uni Graz, “Monitoring des Klimawandels mit Satellitenmethoden“, zeigt die unterschiedlichen Gewichtsfunktionen von RSS und UAH, die einen Grund für die unterschiedlichen Temperaturwerte der beiden Datenreihen darstellen.

Auch Satellitendaten, denen eine hohe Richtigkeit zugebilligt wird, sind von den Landmessungen abhängig. Sind diese zu hoch, siehe Climategate, können die Satellitendaten nicht richtig sein, sondern sind ebenfalls zu hoch.

Aber der Autor möchte mit Herrn Prof. Dr. Rahmstorf nicht zu hart ins Gericht gehen, da es in der Tat eine menchen-gemachte Erwärmung gibt, wenn sich diese auch lediglich auf die Messsationen bezieht. Anbei für unsere Leser zwei Beispiele der menschen-gemachten Erwärmung.

 

Abbildung 11 zeigt die Temperaturmessstation auf dem Flughafen von Rom und dessen Lage zum Rollfeld, Quelle: Watts up with that.

Abbildung 12 (http://www.albwetter.de/Wetterstationsbilder.htm) zeigt die Wetterstation auf dem Frankfurter Flughafen. Sie liegt nicht nur sehr nah am Rollfeld (ca. 70m), sondern in direkter Richtung zu den Abgasstrahlen der Jets, wie in der rechten Abbildung zu sehen. Das Bild erinnert frappierend an die Zustände auf dem Flughafen Rom, wie von Prof. Watts gezeigt.

Abbildung 13 zeigt die Lage der DWD-Wetterstation auf dem Flughafengelände (roter Pfeil). Sie wird von den startenden und landenden Jets von deren heißen Triebwerksabgasen direkt getroffen.

Prof. Dr. Rahmstorf, sowie seine Kollegen vom PIK sollten sich lieber etwas mehr mit handfester Wissenschaft, als mit Zukunftsforschung beschäftigen, möchte man ihnen zurufen. Mit 5-Jahresplänen hat die Menschheit bekanntermaßen keine guten Erfahrungen gemacht. Mit 50-Jahresplänen sieht es ganz sicher nicht besser, sondern nur schlechter aus. Wie auch immer, beide haben mit Wissenschaft nichts zu tun. Stattdessen versucht sich Rahmstorf als Hütchenspieler und bot dem von ihm direkt angegriffenen Prof. Fritz Vahrenholt eine Wette an.

Ich möchte Herrn Vahrenholt daher hiermit eine Klimawette vorschlagen. Das vergangene Jahrzehnt (2000 – 2009) war das wärmste seit Beginn der Temperaturmessungen, wahrscheinlich sogar seit mindestens 2000 Jahren. Wenn das angelaufene Jahrzehnt (2010 – 2019) global kühler ausfallen sollte, dann spende ich ein Monatsgehalt an einen gemeinnützigen Zweck seiner Wahl – wenn es wärmer ausfällt als das letzte, dann spendet er ein Monatsgehalt an eine gute Sache meiner Wahl.

Dieser mochte sich dem Vorschlag nicht anschließen und antwortete unter der Überschrift ebenfalls in der SZ: "Ich stehe für Hütchenspiele nicht zur Verfügung".

Recht hat er, sollte man hinzufügen. Darüber wetten nur Spieler oder eben Klimafolgenforscher. Auch EIKE hat einen offiziellen Widerspruch an die SZ geschickt, dieser wurde aber mit fadenscheinigen Begründung nicht veröffentlicht. Wir holen das demnächst nach.

Raimund Leistenschneider – EIKE, unter Mitarbeit von M. Limburg EIKE

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30 Kommentare

  1. Ja der ROME WSO AIRPORT war bis 1980 in den Giss Daten, nur befindet sich selbiger nicht in Italien sondern in den USA ( GEORGIA )

  2. #27: Raimund Leistenschneider sagte am Mittwoch, 29.06.2011, 12:13:

    „#24, #25, #26
    Sehr geehrte Herren,

    zur Trilogie Müller, Bäcker, Fischer wäre es wünschenswert, wenn, wie in der Wissenschaft üblich, auf Argumente und Belege eingegangen würde. “

    Würde ich gerne machen. Daher fragte ich ja nach so etwas ähnlichem wie einem Beleg für die nochmal extra von mir zitierte Behauptung. Kommt da nochwas oder habe ich etwas übersehen?

    (Irgendwie ist Ihre Antwort genauso die wie letztes Jahr zu meiner Anmerkung, Boden und Satelliten würden vergleichbare Verläufe zeigen. Damals glitten Sie auch in einen solchen abfälligen Ton ab – nun vertreten Sie den gleichen Standpunkt. Vielleicht sollte ich mir hier gar nicht gross Gedanken machen und auch nur ein Jahr warten …)

  3. @ R. Leistenschneider

    „zur Trilogie Müller, Bäcker, Fischer wäre es wünschenswert, wenn, wie in der Wissenschaft üblich, auf Argumente und Belege eingegangen würde.“
    Habe ich in #2 und #15 getan, Sie blieben die Antwort schuldig, ich verstehe die Gründe.

    „Wissenschaft ist die Lehre der Exaktheit.“
    Sehr richtig, Exaktheit bzw. Korrektheit der Daten und der Methoden.

    Herr Leistenschneider, wir haben ihren Beitrag auf Wissenschaftlichkeit geprüft und kommen wohl einmütig zum Schluss, dass er diesen Ansprüchen nicht genügt.
    Wenn Sie glauben, eine Aneinanderreihung von Bildern, Graphen, Aussagen, einem falschen Zitat (siehe #15), „Auswertung“ durch Pfeile etc. sei Wissenschaft, dann unterliegen Sie einem großen Irrtum.

    Ich glaube nicht, dass Sie dies selbst glauben, daher mein Urteil in #26.

    MfG

  4. #24, #25, #26
    Sehr geehrte Herren,

    zur Trilogie Müller, Bäcker, Fischer wäre es wünschenswert, wenn, wie in der Wissenschaft üblich, auf Argumente und Belege eingegangen würde. Allerdings ist hierfür natürlich Wissen notwendig, um mitreden zu können. Eine Orientierung an den Vorbildern, die diese Herren wohl haben, wie Rahmstorf et al. ist da wenig hilfreich, da solches dort ebenfalls nicht vorliegt, was ich in meinen direkten Diskussionen mit dem genannten Herrn erfahren durfte.

    Herr Müller, Sie konnten nicht einen einzigen Punkt widerlegen und mussten damit eingestehen, dass Satellitendaten geeicht, oder, wenn Ihnen das Wort nicht zusagt, durch Bodenstationen korrigiert werden.

    Wenn man etwas zitiert, dann sollte man auch wissen um was es geht. Allerdings ist hierfür natürlich auch Wissen notwendig. Ansonsten sollte man damit zurückhaltend sein. Die von ihnen angeführte Analogie zu den Ballonmessungen bezieht sich auf einen Vergleich der Jahre 1979 – 1999 und liegt demnach vor den Manipulationen, die GISS et al. vornehmen mussten, um nach der sonnenbasierten leichten Erwärmung bis zum Ende des letzten Jahrhunderts, den TH-gewünschten Erwärmungstrend zu retten, den Prof. Rahmstorf so effektvoll in der Abb. 1 darstellt. Wären Sie wissenschaftlich unterwegs, hätte Ihre erste Frage präzise lauten müssen, welcher Betrachtungszeitraum für die Übereinstimmung denn gemeint war….

    Wissenschaft ist die Lehre der Exaktheit. Leere klingt zwar ähnlich, hat jedoch nichts mit Wissenschaft zu tun. Aber mit drei Mann kann man auch Skat spielen, was ebenfalls anregend sein kann. Viele Grüße R.L.

  5. Lieber Herr Müller, #24

    „Die Eichung des Satelliten ist das eine, das wird ausführlich erklärt und hat nichts mit Bodenstationen zu tun. Können Sie für den anderen Teil, also für das Rausrechnen, mal einen Beleg bringen? Sind das „nur“ Ihre eigenen Gedanken dazu oder basiert das auf tatsächlichen Kenntnissen der Analyse oder gar Veröffentlichungen zu dem Thema?“

    Tja, ein typischer „Leistenschneider“.

    Das ist der einzige Abschnitt in dem ganzen Artikel, der nicht aufgewärmtes Zeug aus Leitenschneiders früheren Elaboraten darstellt.

    Und – typisch für Leistenschneider und Kowatsch – wird diese zentral wichtige Behauptung nur reingewurschtelt, von Erörterung oder sogar wissenschaftlich überzeugenden Erklärungen keine Spur.

  6. #23: Raimund Leistenschneider sagte am Dienstag, 28.06.2011, 12:28:

    „Sehr geehrter Herr Müller, #10
    dass Herr Dr. Spencer „seine“ Satellitendaten verteidigt, kann nicht verwundern. Da sich Satelliten, im Gegensatz von z.B. Wetterballons, nicht in der zu messenden Schicht bewegen, messen Satelliten grundsätzlich keine Temperaturen. “

    Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

    vor etwas mehr als einem Jahr schrieben Sie folgendes:
    „So zeigen die Satellitendaten der Temperatur, die, wie Sie richtig angeben, math. ermittelt werden müssen, da sich der Satellit nicht direkt in den Gegenden befindet, in denen er die Temperaturen erhebt, erstklassige Übereinstimmung mit den Direktmessungen der Wetterballone. Beide Kurvenverläufe sind kongruent.“

    Das deckt sich mit den Aussagen Spencers zur Verifizierung der Satellitendaten. Nach dem Aufkommen des Vorwurfs, die Daten seien anhand von Bodenmessunge geeicht, hat sich Spencer hingesetzt und einen Artikel zur Eichung und zur Messung geschrieben: „How the UAH Global Temperatures Are Produced“ (http://preview.tinyurl.com/ylx7sf6). Ein Teil der von Ihnen dargelegten Problematik (Quelle der Abstrahlung sowohl Boden als auch Atmosphäre) findet sich dort in der Erklärung wieder. Für folgendes gibt es jedoch keine Entsprechung:

    „Will man nun diese Störgrößen herausrechnen, muss man sie kennen. Dies geht aber nicht vom Satelliten aus, sondern über die Messdaten von Bodenstationen. Ob Sie dies „Eichung“ nennen oder dafür ein anderes Wort wählen, spielt dabei keine Rolle.“

    Die Eichung des Satelliten ist das eine, das wird ausführlich erklärt und hat nichts mit Bodenstationen zu tun. Können Sie für den anderen Teil, also für das Rausrechnen, mal einen Beleg bringen? Sind das „nur“ Ihre eigenen Gedanken dazu oder basiert das auf tatsächlichen Kenntnissen der Analyse oder gar Veröffentlichungen zu dem Thema?

  7. Sehr geehrter Herr Müller, #10
    dass Herr Dr. Spencer „seine“ Satellitendaten verteidigt, kann nicht verwundern. Da sich Satelliten, im Gegensatz von z.B. Wetterballons, nicht in der zu messenden Schicht bewegen, messen Satelliten grundsätzlich keine Temperaturen. Satelliten messen Strahlungsschichten. Also Schichtdicken. Wie Sie aus der Abbildung 9 unschwer erkennen können, werden zwei der zu messenden Strahlungsschichten deutlich bis stark von Bodeneinflüssen überlagert. Diese Bodenbeeinflussungen, man kann sie auch Störgrößen nennen, sind nicht konstant, sondern variieren mit den vom Boden ausgehenden Strahlenflüssen, die wiederum von der zuvor aufgenommenen solaren Strahlungsleistung, sowie den Bodenwärmeflüssen abhängig sind. Der Satellitenkanal, der lediglich die Strahlungsintensität der Schichtdicke misst, kann dabei nicht unterscheiden/erkennen, wo der Ursprung der gemessenen Strahlung liegt.

    Will man nun diese Störgrößen herausrechnen, muss man sie kennen. Dies geht aber nicht vom Satelliten aus, sondern über die Messdaten von Bodenstationen. Ob Sie dies „Eichung“ nennen oder dafür ein anderes Wort wählen, spielt dabei keine Rolle.

    Bei den Satellitentemperaturdaten ist es demnach vergleichbar zu den Satellitendaten der Meeresspiegelhöhe, die ebenfalls durch Bodenstationen „geeicht“ wurden/werden. Herr Prof. Mörner berichtete darüber in “The Great Sea-Level Humbug, There Is No Alarming Sea Level Rise!“ Viele Grüße R.L.

  8. #22: Jürgen Wanninger sagte am Montag, 20.06.2011, 22:07 in http://preview.tinyurl.com/3kdvbg3:

    „@ #20, Marvin Müller,

    das halte ich für nicht so wesentlich. Eine dramatische Reduzierung statt Erweiterung der messstellen wurde ja schon Ende der 80iger Jahre vorgenommen.“

    Sie finden das also OK, dass Vorwürfe aufgrund (momentan) unbelegter Behauptungen erhoben werden und können sich denen sogar anschliessen?

    Und wäre es nicht viel interessanter, sich mal die Ursachen und Auswirkungen des einzigen belegten Faktes — des Wegfallens von Station 90-95 und 2005 — anzusehen? Z.B. wie im verlinkten WUWT-Artikel geschehen oder durch einen Vergleich von Version 2 und 3 des GHCN — Version 3 hat 500 Stationen mehr als Version 2. Oder zukünftig durch einen Blick auf die Berkeley-Rekonstruktion, die nach eigenen Aussagen etwas die 5-fache Menge an Stationen enthalten wird (verglichen mit dem GHCN).

    „Das wäre gerade so, als hätten Die Astronomen irgendwann gesagt, mit dem VLT in la Silla haben wir jetzt das Non-Plus-Ulktra-Teleskop – lass uns die anderen alle wegschmeissen, ist ja eh alles das gleiche Sternenlicht.“

    Ich glaube, nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich. Aber um mal auf der Ebene zu bleiben: Messen Sie Fieber unterm Arm, oral und anal — und sicherheitshalber noch im Ohr?

  9. Hmm, meine erste, recht allgemein gehaltene Anmerkung hat es wieder mal nicht geschafft – ob ich je rausbekomme, woran das liegt, dass hier die größten Rumpöbeleien durchgehen, meine Kommentare allerdings nicht?

    #11: M. Weiss sagte am Freitag, 17.06.2011, 12:02:

    „3: Dabei wurden insbesondere die „unpassenden“ Stationen in ländlichen Gebieten ausgesondert, wodurch es zu einem deutlichen Anstieg der Temperaturen kam

    4: Unglaublich: in 2009 wurden die Stationen von etwa 1200 auf unter 136 reduziert.

    5: Noch unglaublicher: diese 136 verbliebenen Stationen liegen alle in Städten oder auf Großflughäfen“

    #14: M. Weiss sagte am Freitag, 17.06.2011, 17:20:

    „Was ich Ihnen beiden persönlich vorwerfe ist Ihre … gepaart mit dem völligen Fehlen wichtiger Tugenden wahrer Wissenschaftler: Demut, Bescheidenheit, Respekt vor dem Andersdenkenden, überlegte, ausgewogene Ausdrucksweise, Bereitschaft zur bedingungslosen Unvoreingenommenheit, etc.“

    Darf ich die Bedingungslose Unvoreingenomenheit mal aufgreifen? Haben Sie sich mal die Stellungnahmen von Herrn Leistenschneider zu den Satellitenmessungen von vor einem Jahr angesehen? http://preview.tinyurl.com/y8u2ttn „Climategate 13: Temperaturdatenreihen zwischen Fiktion und Wirklichkeit“
    Dort wurde noch gesagt, dass die Satellitendaten die einzigen richtigen wären
    und dass diese einen den Bodenmessungen entgegengesetzten Trend zeigen würden. Die Position hier im Artikel ist das genaue Gegenteil. Wie würden Sie das sehen?

    Und Bezugnehmend auf die von Ihnen aufgelisteten drei Punkte: Haben sie das mal unvoreingenommen geprüft? Kennen Sie einen Beleg für die Reduktion auf 136 Stationen? WUWT hatte vor einiger Zeit einen Artikel zum station-Drop und seinen Auswirkungen: „The Big Valley: Altitude Bias in GHCN“ (http://preview.tinyurl.com/2bwhtet) … da war nichts zu lesen von einem so drastischen Abfall der Anzahl der Messstationen. Auch die Wanderung der Termometer wurde auf WUWT des öfteren thematisiert und dabei wurden keine Belege gefunden, dass dadurch die Temperaturen gestiegen wären.

    Ich wäre gespannt, wie eine unvoreingenommene Beurteilung dieser Sachverhalte aussieht …

  10. @ #19 Werner Hein,

    Hurra! Danke! Dann kann ich endlich Tomaten wie in Italien ernten!
    Hoffentlich glauben mir die Tomatenpflanzen das aber auch. Vielleicht sind Tomaten nicht so einfältig und gutgläubig wie Menschen.

  11. #18: Jürgen Wanninger
    „Vielleicht sollte ich meine Gartentemperatur für ein besseres Tomatenwachstum einmal nach den bei den Temperaturmessstationen angewandten Verfahren ‚harmonisieren‘.“

    Lieber Herr Wanninger, das müssen Sie unbedingt tun!
    Bauen Sie Ihr Thermometer geschützt auf dem Dachboden auf. Vergleichen Sie dann einige Tage gleich am frühen Morgen dessen Anzeige mit der eines Thermometers im Garten.
    Schätzungsweise wird das Dachbodenthermometer jeden Tag ein, zwei Grad mehr anzeigen als das draussen im Garten.
    Damit haben Sie die Zahl für die notwendige Harmonisierung ermittelt, und müssen in Zukunft nur noch mittags diese ein, zwei Grad vom Meßergebnis abziehen, um mit den Gartentemparaturen vergleichbar zu werden.

    Ich wette, Sie werden damit auch sehen, welch katastrophale Erwärmung es gibt!

    Sollten Ihre Pflanzen trotz gemessener Erwärmung nicht so richtig besser gedeihen, liegt das bestimmt nicht an den Temperaturen. Vielleicht sind die Pflanzen ja schon mit den pöhsen GenAtomstrahlen der gaaanz pöhsen Spekulanten verseucht?

  12. @ Norbert Fischer,

    Sehr geehrter Herr Fischer,

    bitte nennen Sie mir EINE EINZIGE wissenschaftliche Disziplin (außer der sog. Klima’wissen’schaft) in der man freiwillig auf ein möglichst großes Datenmaterial verzichtet und Messwerte bzw. Messstationen wegwirft, völlig egal, welchen Trends diese gehorchen. Und das in Zeiten, in denen die Verarbeitung großer Datenmengen keinerlei Problem mehr für die Wissenschaft darstellt.

    Herr Weiss hat sehr wohl Recht: Sie verdummen hier und das mit voller Absicht! Und deshalb ist auch ein moralischer Anwurf an Sie höchst angebracht. ich schließe mich dem an: Schämen Sie sich, wie kann man nur einen derartigen Unsinn (Datenreduktion sei sinnvoll, da gleiche Trends) mit selbst aufgesetztem Wissenschaftsheiligenschein behaupten, ohne vor Schamesröte im Erdboden zu versinken!

    P.S. Übrigens bin ich in der Freizeit Hobbygärtner. Ich staune immer wieder, was der DWD so für ‚Ergebnisse‘ zur aktuellen Temperaturentwicklung präsentiert. Mein (die lokale Temperatur integrierender) Garten sagt mir da häufig völlig anderes. Allerdings liegt mein Garten auch nicht zwischen A8 und Frankfurter Flughafen Start-/Landebahn. Vielleicht sollte ich meine Gartentemperatur für ein besseres Tomatenwachstum einmal nach den bei den Temperaturmessstationen angewandten Verfahren ‚harmonisieren‘.

  13. @ Krishna Gans

    Nachdem praktisch alle Skeptikerblogs schon ein kleine Eiszeit prophezeien, sah Hill sich gezwungen zu reagieren:

    „Inzwischen sah sich auch Hill genötigt, öffentlich dem Eindruck entgegenzutreten, er habe eine Vorhersage über das Klima der Erde getroffen: „Wir haben keine neue Kleine Eiszeit prognostiziert“, sagte Hill der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir haben vorhergesagt, dass etwas mit der Sonne geschieht.“
    (Quelle: Spiegel Online)

    1:0 für mich, Herr Leistenschneider (s. #1), Sie sollten in Zukunft sorgfältiger lesen.

  14. #11 M.Weiss sagt:

    …und es wird Konsequenzen geben. Verlassen Sie sich darauf…

    Das traurige dabei, es werden wie immer die Falschen die Konsequenzen ertragen und finanzieren müssen. Und zwar die Bevölkerung. Bestes Beispiel, die Finanzkrise.
    Und warum? Die „Experten“, die mit ihren Prognosen den Klimahype, die Energiewende und die Atomangst immer wieder aufs Neue befeuern, lassen sich bei Nichteintreten ihrer Prognosen garantiert nicht dafür verantwortlich machen. Auch für falsche Entscheidungen in Politik und Wirtschaft auf Grund ihrer Prognosen, lassen sie sich nicht verantwortlich machen. Es wird ihnen nicht zu beweisen sein, dass sie Ihre Prognosen vorsätzlich zum Schaden des Staates und Volkes erstellt hätten, sondern nur nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, unter Abwägung aller Risiken und im Konsens mit Fachkollegen, ihre Aussagen getroffen hätten. Die Schuld gibt man dann den Politikern und Wirtschaftsführern. Die treffen schließlich die Entscheidungen. Um von Ihrer Schuld oder von ihrem Versagen abzulenken, treiben dann diese Politiker wieder eine neue Sau durchs Dorf, und lenken mit Hilfe der Medien von der alten Sau ab.
    Zuletzt ist das dumme Volk wieder sebst schuld. Und was mich noch trauriger macht. Dieses Volk wählt anschließend diese Politiker wieder.

    Wie war das noch mit der „selbstverschuldeten Unmündigkeit“?

    MfG

  15. #13: W.Rassbach
    Die in dem Artikel vorgeschlagenen (idiotischen) Massnahmen geistern schon seit Jahren in den Medien.
    Wenn man als Öko-VIP aber regelmässig an den entferntesten Orten der Welt mit First-Class Veranstaltungen auf Steuerzahlerkosten besuchen will, muss halt etwas diskutiert und publiziert werden.
    Da vernünftige Ideen fehlen, bleiben nur solche übrig. Und je teurer die sind (und von niemandem wirklich ernst genommen), umso länger kann man darüber diskutieren und auch Öko-Forschungsinstitute mit Fördermitteln beschäftigen.

  16. @12 Oberleher Fischer: „Ok, ich sehe, ich muss es noch einmal gaaaaanz laaaangsaaam erklären“

    Sie müssen überhaupt nichts erklären, denn die Primärquellen sprechen für sich und Ihre Verwedlerei ist kein Beitrag zur weiteren Klärung eines Sachverhalts. Hätten Sie etwas beizutragen zu den unsäglichen Behauptungen bezüglich der Verzerrungen der Wirklichkeit rund um die Lufttemperatur und ihrer Gefahren aus Ihrem Lager (IPCC / PIK), dann sollten Sie auf eigene Leistungen und Beiträge hinweisen können (IPCC Berichte, Publikationen). Das können Sie aber nicht (Ihre Beiträge sind samt und sonders Sekundärgequatsche und aufgeblasene Wichtigtuerei bzw. Wiederkäuerei von sattsam als falsch Bekanntem) und deswegen leiden Sie so sehr darunter und werden auch dermassen ausfällig. Sie werden vielleicht irgendwann einmal merken, dass Sie sich da hoffnungslos verrannt haben.

    Sie erreichen doch überhaupt nichts indem Sie mich beleidigen „aber vielleicht sollten Sie sich selbst ob ihrer unbeschreiblich großen Ignoranz und Dummheit schämen“, was mir übrigens vollständig wurscht ist, ein Non-Event sozusagen) und verwechseln – wahrscheinlich infolge mangelnden Intellekts oder Sprachverständnisses – meine Angriffe auf das schäbige wissenschaftiche Weltbild der AGW Kirche mit persönlichen Angriffen auf Sie (Bäcker missversteht das auch immer wieder und zeiht mich der ad hominem Angriffe auf Ihn: schon wieder so eine Selbstüberhöhung zu-kurz-gekommener Möchte-Gerne).

    Was ich Ihnen beiden persönlich vorwerfe ist Ihre unsägliche Präpotenz und Unbelehrbarkeit, gepaart mit dem völligen Fehlen wichtiger Tugenden wahrer Wissenschaftler: Demut, Bescheidenheit, Respekt vor dem Andersdenkenden, überlegte, ausgewogene Ausdrucksweise (nicht Rabulistik mit sarkastischen und zynischen Untertönen), Bereitschaft zur bedingungslosen Unvoreingenommenheit, etc. Aber was rede ich da? Sie kapieren es ja ohnehin nicht. Wenn Sie sich einbilden, Sie könnten auch nur in irgendeiner Dimension in der Öffentlichkeit für Wissenschaftlichkeit stehen, irren Sie sich gewaltig. Sie sind – in einem gewissen Sinne – das wahre Gegenoprogramm dazu, nämlich: parteiisch, mit Vorurteilen behaftet, polemisch argumentierend, beleidigend, politisch, usw. usw.

  17. Jetzt knallt die Klimakirche vollends durch?
    http://tinyurl.com/3b67uhk

    Für die australischen Kamele habe ich schon keine Hoffnung mehr aber das ist ja noch kranker;-(

    Wie wollen die denn die Dächer weiß streichen, wenn da schon Solarpaddel drauf sollen?

  18. @ M. Adeno
    Gute Idee, wird vom GISS aber schon länger praktiziert.

    @ weiss

    „Zwischen 1970 und 2005 wurden die Stationen auf ca. 1.200 reduziert und insbesondere die „unpassenden“ Stationen in ländlichen Gebieten ausgesondert, wodurch es zu einem deutlichen Anstieg der Temperaturen kam (blauer und roter Pfeil). In 2009 wurden die Stationen von ca. 1.200 auf unter 200 (136!) reduziert. Diese verbliebenen Stationen liegen alle in Städten oder auf Großflughäfen.“

    Ok, ich sehe, ich muss es noch einmal gaaaaanz laaaangsaaam erklären:

    Diese Behauptung bzw. Vermutung stammt ebenso wie die Klassifizierung in gute vs. schlechte Stationen von Anthony Watts. Jetzt nach Jahren hat er dann doch endlich mal durch Rechnung überprüft, dass beide Kategorien denselben Temperaturtrend ergeben (siehe Fall et. al.,2011).
    Ganz konkret: Laut Ergebnissen von Watts (oder von Menne et al.,2007) gibt es dieselben Trends, egal ob die Station am Flughafen liegt oder in der Wildnis.
    Aber ich wiederhole mich – siehe #1.

    Ob die Anzahl der Stationen Einfluss auf den Trend hat, lässt sich ebenfalls leicht überprüfen: Man nimmt einfach nach dem Zufallsprinzip Teilgruppen aus der Gesamtheit der Messstationen und schaut, ob es Unterschiede der Mittelwerte gibt. Alles schon gemacht, alles erledigt.

    PS:
    „An die Herren AGWler (darunter: Schellnhuber, Rahmstorf, Bäcker, Fischer, und viele mehr):
    SCHÄMEN SIE SICH FÜR DIESE NIEDERTRACHT.“

    Vielleicht sollten Sie hier ihren Tonfall überdenken. Nein, ich brauch mich für nichts zu schämen, aber vielleicht sollten Sie sich selbst ob ihrer unbeschreiblich großen Ignoranz und Dummheit schämen.

  19. @1 Fischer: Typisch wieder einmal für Sie, dass Ihnen nicht auffällt, worin eigentlich die Kritik an Rahmstorf und seinen Jüngern, zu denen ja offenbar Sie sich zählen, besteht. Zur Erinnerung bringe ich Ihnen folgendes nochmals näher:

    „Abbildung 2 zeigt die Temperaturwerte für die USA des GHCN (Global History Climate Network – stellt die globalen Temperaturreihen zusammen, an denen sich GISS und NOAA anlehnt). Rot ist die Temperatur und blau die Anzahl der Messstationen. Ab 1880 erhöhte sich die Anzahl der Messstationen von ca. 200 auf ca. 1.800, wobei die neuen Stationen größtenteils nicht mehr in den Städten (waren bereits gut versorgt), sondern in ländlichen und gebirgigen Gebieten aufgestellt wurden. Zwischen 1970 und 2005 wurden die Stationen auf ca. 1.200 reduziert und insbesondere die „unpassenden“ Stationen in ländlichen Gebieten ausgesondert, wodurch es zu einem deutlichen Anstieg der Temperaturen kam (blauer und roter Pfeil). In 2009 wurden die Stationen von ca. 1.200 auf unter 200 (136!) reduziert. Diese verbliebenen Stationen liegen alle in Städten oder auf Großflughäfen. “

    Wie ist es möglich, dass Sie die unglaubliche methodische Schweinerei bezüglich der Datenerfassung zur Errechnung eines globalen Mittelwerts über die angegebenen Jahre übersehen konnten, die hier korrekt beschrieben wird: damit das für Sie noch klarer wird fasse ich zusammen:

    1: Seit 1880 bis 1975 wurde in den USA die Anzahl der Temperaturmessstationen von 200 auf 1800 erhöht

    2: Zwischen 1970 und 2005 wurden die Stationen auf etwa 1200 reduziert

    3: Dabei wurden insbesondere die „unpassenden“ Stationen in ländlichen Gebieten ausgesondert, wodurch es zu einem deutlichen Anstieg der Temperaturen kam

    4: Unglaublich: in 2009 wurden die Stationen von etwa 1200 auf unter 136 reduziert.

    5: Noch unglaublicher: diese 136 verbliebenen Stationen liegen alle in Städten oder auf Großflughäfen

    Was meinen Sie wohl, wie ernst wohl daraus (unter Einschluss der übrigen Temperaturmessstationen in anderen Teilen der Welt zu Wasser und Lande ausserhalb der USA) errechnete „jährliche globale Mittelwerte“ und deren Differenzen von Jahr zu Jahr bei so wechselnden Zahlen von Messstationen zu nehmen sind. Wazu noch herbe Qualitätsdefizite eines riesig grossen Teils der Temperaturmessstationen zu beklagen sind (gucken Sie dazu bitte auf http://www.surfacestations.org): Sie sehen dort, dass alleine in den USA (wo ja die bei weitem meisten Messstationen in der Vergangenheit anzutreffen waren) mehr als 2 Drittel der Temperaturmessstationen Messabweichungen vom korrekten Wert von 2 bis mehr als 5 Grad Celsius pro Thermometer zu beklagen waren. Statt der gemessenen Temperaturen dort hätte man vielleicht besser die Hausnummern der nächstgelegenen Häuser nehmen können (nur so also kleiner Spass).

    NEIN, NEIN, Herr Fischer, SIE ÜBERSEHEN WIE IMMER DIE WESENTLICHEN EINWÄNDE AN IHREM AGW WELTBILD:

    A: Die Globalen Mittelwertstemperaturen sind aus immer wieder geschilderten Gründen NICHTS WERT: Sie stimmen nicht und sind methodisch katastrophal schlecht hergeleitet. Wenn hier schon eine katastrophale Schwäche der Methodik vorliegt, sind auch alle Konsequenzen aus der behaupteten Erhöhung hinfällig.

    B: Die Meeresspiegelmessungen sind KATASTROPHAL SCHLECHT, das heisst geschönt, gefälscht, unvollständig, etc. Um nur ein Beispiel der vielen Manipiulationen anzuführen: seit der Publikation von Nerem et al. 1997 wird dem Meeresspiegel jährlich über 2mm hinzugefügt, einfach weil die Satellitendaten Topex / Poseidon zwischen 1992 und 1996 keinen jährlichen Anstieg sondern einen minimalen jährlichen Rückgang gezeigt haben. Nerem et al. waren der Meinung, dass dies nicht sein dürfe (dass der Satellit keinen Anstieg vermeldete) und fanden – für die AGWler glücklicherweise – einen Trend von Hafenpegelmessungen seit den Kriegsjahren des 20. Jahrhunderts und der darauffolgenden 50 Jahre von über 2mm Anstieg pro Jahr. Man sagte also, dass der eigentlich als genauer messend gehandelte Satellit eine Korrektur durch die weit ungenaueren Hafenpegelmessungen in grauer Vorzeit benötige, weil es EBEN NICHT SEIN KÖNNE DASS DER SATELLIT TOPEX/POSEIDON KEINEN ANSTIEG ZU MESSEN IMSTANDE SEI: was ist denn das für eine dümmliche Argumentation. Diese zeigt nur wieder einmal aus welchem Holz AGW gläubige „Wissenschaftler“ geschnitzt sind: ES WIRD MANIPULIERT UND AUCH GEFÄLSCHT um im Sinne des angeblich so edlen Endzwecks der IPCC Bewegung und AGW Kirche die Menschheit vom Ersaufen und Verbrennen zu retten. Dazu sind dann alle Verballhornungen und Vergewaltigungen normaler wissenschaftlicher Vorgänge nicht schäbig genug.

    C: Ihre Theorie der riesigen Wasserdampfrückkopplung von anthropogenem CO2 ist reine Behauptung und durch nichts bewiesen: da darauf basierend die katastrophenhaften Temperaturanstiege von Ihren Klimamodellen ausgerechnet werden, die gleich dem delphischen Orakel als „Zukunftsforschung“ („Kimafolgenforschung“ im PIK bei a-priori gesetztem anthropogenem CO2 Anstieg, gemäss dem „the science is closed“, „the debate is over“ von Al Gore: JAWOLL HERR PRESIDENT, WIR VERSTEHEN DEN BEFEHL, wir dürfen nicht mehr weiterdenken, Sie wollen ja gerne Milliarden mit dem CO2 Zertifikatehandel in Chicago an der von Ihnen als Miteigentümer mitgegründeten dortigen Börse verdienen, und sollen von dummen NICHT-KONSENS Klimakritikern in Ihrem neuen Paradies nicht gestört werden, nachdem es nichts mit Ihrer Präsidentschaft wurde; aber FIEDENSNOBELPREIS FÜR KLIMAFORSCHUNG UND MENSCHHEITSRETTUNG UND VIELE MILLIARDEN DOLLAR VERMÖGENSZUWACHS SIND JA AUCH NICHT SCHLECHT; Ihre „nützlichen Idioten“ im IPCC / PIK / Bäcker / Fischer sind Ihenn voll auf den Leim gegangen und führen sklavenhaft Ihre wahnhafte Wunschwelt herbei) verkauft wird und doch nichts anderes als haltlose Spekulationen („Prognosen“).

    D: Wegen C: errechnen Ihre Computerspiele phantasiehafte Temperaturerhöhungen für die Erde für die nächsten Jahrhunderte bei undefinierbar hohen Fehlerbreiten. Computer als Ersatz für naturwissenschaftliche Beweisführung ist ein weitere Irreführung der Öffentlichkeit durch die AGW Freunde. Es gibt unter den IPPClern/ AGWlern Leute, die zugaben „Wir müssen übertreiben, dass man uns zuhört“, „wir mussten einen Trend herbeiführen“: SCHANDE

    E: Unermesslich viel wichtigere Faktoren (Herr Bäcker wird gleich wieder ablenken und fragen was denn „unermesslich viel“ heisst) bezüglich der Lufttemperatur als 1 – 2 ppm anthropogenes CO2 (1. Sonne, 2. Wolken, 3. Vulkane, 4. Wasserdampf, 5. Natürliches CO2) werden beinahe vollständig vom AGW ignoriert (na Herr Rahmstorf, Schellhuber, Bäcker, Fischer: warum legen Sie sich denn mit Ihrer Lebensenergie nicht so ins Zeug – wie bei dem Minifaktor anthropogenes CO2 – zur Erforschung der Variationen des solaren Forcings: ich stelle Ihne die Hypothese auf, dass nur das solare Forcing für die Lufttemperaturen zu 99.9999999% verantwortlich ist. Die wissenschaftlichen Arbeiten zur Falsifizierung dieser Hypothese kömnen Sie dann schon selbst durchführen, dazu haben Sie das Geld vom IPCC und der Regierung: als mal weg vom Verhältnisblödsinn 1 – 2 ppm CO2 hin zum wirklich Wichtigen. Wäre das nicht ein logischer Fortschritt für die IPCCler / PIKler ????)

    F: Am schlimmsten: Sie beweisen wissenschaftlich nicht Ihre Hypothese, dass anthropogenes CO2 in der Luft die Temperatur erhöht, sondern Sie behaupten nur: die langatmigen Ableitungen der Treibhausgastheorie mit Forcings, Rückkopplungen irgendwelcher Art, etc. sind da nur Wichtigtuereien mit theoretischen Konstrukten der Physiker (Verzeihung Herr Professor Lüdecke): Theoretische Physiker mögen von mir aus gerne darüber nachdenken und streiten: ABER die theoretischen Auseinandersetzungen können den wissenschaftlichen Beweis der Temperaturerhöhung NICHT erbringen, sie können ihn nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit postulieren: DAHER, ob es Ihnen passt oder nicht: Die Physiker melden sich in dieser Frage, ob es auf der Erde wegen CO2 oder irgendeinem anderen Faktor (zuerst würde da mir vor allem die Sonne einfallen), viel zu lautstark zu Wort. Viel zu lautstark deswegen, weil sie EBEN NICHTS beweisen können. Die Leute, die hier eigentlich gefragt wären, wären Meteorologen mit ihren Messstationen: von dieser Zunft hört man merkwürdigerweise im IPCC und PIK, bei Fischer und Bäcker fast gar nichts: Ist diesen „Eliten“ der Akt des Temperaturablesens möglicherweise eine zu profane Beschäftigung (eine zu einfache geistige Leistung, es nur mit Thermometern zu tun zu haben, Bäcker spielt sich ja lieber mit Messungen der Lichtgeschwindigkeit im Labor, das klingt ja schon viel elitärer, bei seiner „hohen“ geistigen Kapazität). Bevor wieder der Einwurf kommt: „wie könnten wir denn experimentell das Innere der Sonne oder kosmologische Fragestellungen untersuchen, die Antwort: na klar gibt es Fragestellungen, die Sie experimentell nicht untersuchen können, dann bleibt es eben bei theoretisch hergeleiteten Wahrscheinlichkeiten der Richtigkeit von Hypothesen: SICHERE, EXPERIMENTELL REPRODUZIERBARE WAHRHEITEN ENTSTEHEN DABEI ABER NICHT (auch wenn Ihnen dies nicht passt und man das bedauern mag). Bäcker glaube, hat mich einmal gefragt, wie denn meiner Meinung nach eine experimentelle Anordnung der ganzen Erde mit ihrer Atmosphäre aussehen müsste, damit man den behaupteten Treibhauseffekt quasi im Labor überprüfen könnte. Das geht natürlich nicht, daher können Sie hier auch den naturwissenschaftlich nachprüfbaren Beweis nicht erbringen, sondern nur theoretische Wahrscheinlichkeiten vortragen.

    G: Was die IPCCler / PIKler / Bäcker / Fischer auch nicht wissen und das ALLERSCHLIMMSTE ist: ähnlich wie es in Griechenland schon lange nicht mehr üblich war, Gesetze einzuhalten und zum Beispiel Steuern zu zahlen, und damit eine geänderte psychische Verfassung des ganzen Volkes entstand in dem das Unrecht als Normalzustand erfahren und gelebt wurde („es machen ja alle, also entsteht ein neuer Rechtszustand“), geschah auch der Sündenfall des IPCC und die schleichende Bewusstseinstransformation der gesamten offiziellen Klimaforschung, die Al Gore mit dem „Konsens in der Klimawissenschaft“ gemeint hat, vom Normalzustand Wissenschaft zu einer Art post-normaler Wissenschaft, und zwar durch folgenden Mechanismus: Die Behauptung, anthropogenes CO2 werde die Erde in ein Temperaturinferno verwandeln, wurde als – wissenschaftlich gesehen – praktisch sicher den Regierungen, den Medien und der Öffentlichkeit verkauft („smoking gun“ von Hansen 1988), und wissenschaftliche Korrektheit der Methodologie, der Beweisführung des behaupteten Effelts und der relativierenden Betrachtungsweise im Gesamtzusammenhang der Einflussgrössen (Sonne, Wolken, Vulkane, Wasserdampf, natürliches CO2) traten in den Hintergrund und wurden weitgehend vorsätzlich unter den Tisch gekehrt: so wurde die Wissenschaftlichkeit besudelt und zu einem willfährigen Instrument macht- und geldgieriger Politiker und zum Spielball der dümmlichen Medien gemacht. Ein eigentlicher Verrat an der Wissenschaft.

    An die Herren AGWler (darunter: Schellnhuber, Rahmstorf, Bäcker, Fischer, und viele mehr):
    SCHÄMEN SIE SICH FÜR DIESE NIEDERTRACHT. Wie bei den gefälschten Dissertationen wird die Aufarbeitung der AGW Verirrungen der Wissenschaft alles, was da nicht korrekt, sondern manipuliert und unkorrekt war, sehr transparent machen und es wird Konsequenzen geben. Verlassen Sie sich darauf …

  20. „Wie beim TLT werden auch hier zum Datenabgleich Temperaturdaten von Bodenstationen benötigt. Satellitendaten werden also mit den Daten von Bodenstationen abgeglichen, sozusagen „geeicht“.

    Sind diese Temperaturdaten zu hoch (falsch, siehe Climategate), so sind zwangsläufig, wenn auch weniger in der Höhe, die Temperaturdaten von Satelliten falsch, sprich, zu hoch! Aus diesem Grund sind auch die Trends gleich. “

    Nachdem das nun auch noch im Arikel fett hervorgehoben wird, muss ich doch mal was dazu anmerken. Die Behauptung der Eichung stammt wphl ursprünglich von Pielke Sen. und veranlasste Dr. Roy Spencer zu folgender Anmerkung in seinen monatlichen Temperaturupdates:

    „NOTE: These satellite measurements are not calibrated to surface thermometer data in any way, but instead use on-board redundant precision platinum resistance thermometers (PRTs) carried on the satellite radiometers. The PRT’s are individually calibrated in a laboratory before being installed in the instruments.“

    Es gibt also keine Eichung der Satellitendaten basierend auf Bodentermometern, Herr Leistenschneider irrt sich da mal wieder …

  21. @ Norbert Fischer

    Die Wahrscheinlichkeit für wärmer oder kälter ist 50/50. Kein Mensch weiß es. Was passiert denn, wenn die CO2-Werte in den nächsten 5-10 Jahren weiter kontinuierlich steigen und eine weitere Stagnation der Temepratur besteht. Wer gbit dann noch Geld für das weitere Erforschen der CO2-Zusammenhänge? Niemand.

    Übrigens:
    1. Wir könne das klima sowieso nicht positiv beeinflussen (was immer auch positiv sein könnte).
    2. Unsere Kinder und Kinderkinder werden mindestens doppelt so produktiv (bei den Problemlösungen) sein wie wir. Warum jetzt EUROS verschwenden, die später mit doppelter Wirkung ausgegeben werden können? Oder glauben wir etwa an das Märchen der Tipping Points?

  22. Kann man Sattelitenmessungen denn nicht nutzen um den Wärmeinseleffekt der Städte zu quantifizieren? Auch wenn der Absolutwert unklar ist, müsste man doch Differenzen zu ländlichen Gebieten sehen.

  23. Der Todesstoss von Watts, Herr Fischers Nebelkerze, ist die allfällige Registrierung einer Erwärmung nach einer Abkühlung. Diese Erwärmung ist real, das bedeutet aber nicht, daß die Konjunktiv-Katastrophen-Modelle des IPCC deswegen richtig wären. Weder das, noch daß ihre Berechnungsgrundlagen die richtigen sind. So sehen es die Klimarealisten, die haben nämlich keine „Wunschvorstellungen“. Auch wenn sich Herr Fischer das wünscht. Und die Fakten zeigen nur eine Erwärmung nach einer Abkühlung. (Der AGW-Effekt darin kann in der Grössenordnung der Wirksamkeit von Silvesterfeuerwerk und Sonnwendfeuern auf den
    Temperaturanstieg im Frühling vermutet werden.) Den Klimafolgenforschern muss man vorwerfen, sich nur um die negativen Auswirkungen von Änderungen zu kümmern und die
    positiven zu vernachlässigen. Aber inzwischen geben sie ja offen zu, daß das Klima nur ein Vorwand für einen radikalen Umbau der Gesellschaft ist. Nicht das ominöse 2°-Ziel sondern die „grosse Transformation“ soll erreicht werden.
    Michael Weber

  24. @ Krishna Gans

    Wenn wir uns einig sind, dass ein langjähriges solares Minimum in der gegenwärtigen Situation den Erwärmungstrend lediglich abschwächen kann, dann ist ja alles in Ordnung. Bin mir aber nicht so sicher, ob Herr Leistenschneider das so gemeint hat bzw. die üblichen Verdächtigen hier das auch so differenziert betrachten. Herr Leistenschneider kann es ja klarstellen.

    Im Grunde wünsche ich mir, dass die Skeptikergemeinde eine kommende Abkühlung prophezeien wird. („Prophezeien“ wurde als Verb gewählt, weil ich nicht damit rechne, dass jemand wissenschaftlich begründete zukünftige Temperaturverläufe präsentieren wird.)

    Wenn daraufhin die Temperaturen weiter steigen werden, haben sich dann diese Gruppierungen für immer lächerlich gemacht.

    In diesem Sinne:
    Ich wünsche mir viele Beiträge zur kommenden Abkühlung samt Eiszeit!

  25. @Norbert Fischer #2
    Zitat:
    —–
    Dann folgt ihr Update zur solaren Aktivität:
    Kein seriöser Wissenschaftler „befürchtet eine kleine Eiszeit“, ihr angeführtes Zitat belegt ihre Behauptung nebenbei bemerkt auch überhaupt nicht.
    —–
    Wer offiziell die u.U. kommende Situation mit dem Maunder Minimum vergleicht, spricht unausgesprochen von einer kleinen Eiszeit, ohne es explizit erwähnt zu haben…

  26. Es erinnert an die Geschichte des Waldsterbens. Der Erfinder des Waldsterbens (auf französisch = Waldsterben) Prof. Ullrich war in den 1990ern Manns genug sich für seinen Irrtum zu entschuldigen. Dieses Thema ist offiziell vom Tisch, auch wenn die deutsche Qualitätspresse darüber kaum berichtete.
    Nun bin ich einmal gespannt, wie die Herren vom PIK in den nächsten Jahren auf ihre Irrtümer reagieren werden.
    Weiterhin bin ich auf den nächsten Kassenschlager der german-angst gespannt. Gut im Rennen liegen zur Zeit die „pöhsen Atomstrahlen“.

  27. Die Sache mit dem Klima ist ein Megatrend, nichts anderes. Es ist sowieso nicht beeinflussbar, das merken inzwischen auch die Politiker. Warum man in NRW nun 40 Studien macht, um den Klimawandel zu verstehen bzw. um die Veränderung festzustellen, erschließt sich nicht so richtig. Warum will man denn Status quo behalten? Alle Studien kommen mehr oder weniger zu denselben Ergebnissen: Das Klima wandelt sich. Lassen Sie die globalen Temperaturen weitere 5 Jahre stagnieren oder sogar leicht zurückgehen, dann erledigt sich das Thema von selbst – und viele CO2-Geschäftsmodelle auch. Die Klima-Höhepunkte der vergangen Klimakonferenzen lassen sich auch nicht wiederholen. Die Zeit arbeitet eher gegen die Klima-Hysterie. Man hat ja auch schon ein weiteren Megatrend in Deutschland erfunden: Energiewende. Beides zusammen – das überfordert sogar Röttgen.

    Diese Frage hat mir noch niemand beantwortet: Welche Ethik steckt hinter dem Bemühen, uns schützen zu wollen (bzw. den Status quo erhalten zu wollen) und anderen Regionen und Ländern eine positive Entwicklung nicht gönnen zu wollen (z.B. warum sollen den die Grönländer jetzt nicht auch wieder mal Ackerbau betreiben und endlich ihre Ölquellen erschließen dürfen -was eben durhc iene Erwärmung möglich wird)?

  28. @ Herr Leistenschneider

    Bei so vielen Fehlern wie in diesem Artikel kann man langsam gar nicht mehr alle benennen. Ich konzentriere mich daher auf einige Beispiele:

    Rahmstorf Vorwurf an Vahrenholt lautet Rosinenpickerei, d.h. Vahrenholt kam zu seiner Aussage, indem er sich aus der Gesamtheit der Daten bestimmte kurze Bereiche herauspickt.

    Was machen nun Sie?
    Schon in der Einleitung verweisen Sie auf Regionen mit zwei kalten Wintern 2010 bzw. 2011 und übertreffen damit Vahrenholt noch, indem Sie anstatt langjähriger globaler Mittel mit kurzen Zeiträumen auf regionaler Basis argumentieren.
    Sehr schön ist auch Abb.4, wo mit 1998 als Startjahr des blauen Pfeils (warum wurde keine lineare Regression durchgeführt? Diese hätte die Steigung des Pfeils sofort relativiert) natürlich das El-Nino-Rekordjahr ausgewählt wurde.

    Dann folgt ihr Update zur solaren Aktivität:
    Kein seriöser Wissenschaftler „befürchtet eine kleine Eiszeit“, ihr angeführtes Zitat belegt ihre Behauptung nebenbei bemerkt auch überhaupt nicht.

    „Über die ersten drei [Temperaturzeitreihen], braucht seit Climategate nichts mehr gesagt zu werden.“
    ?? Der Welt ist nichts bekannt, dass die Emails irgendetwas über Manipulationen bei Temperaturzeitreihen ergeben hätte, die Diskussion kreiste um FOIA-Verstöße der CRU und dem Peerreviewprozess.
    Denken Sie doch selbst nach: Die Übereinstimmung mit den Satellitendaten würde dann ja bedeuten, dass Roy und Christy die Satellitendaten in dieselbe Richtung manipuliert hätten, absurd.

    Das Argument mit dem Wärmeinseleffekt hat sich im Prinzip schon mit dem Vergleich mit den Satellitendaten erledigt, der letzte Todesstoß erfolgte von Watts selbst, der in einem paper feststellte, dass die sog. „schlechten Stationen“ dieselben Temperaturtrends ergeben wie die von ihm als „gut“ klassifizierten. Leider verzichtete EIKE auf eine Berichterstattung dazu. Interessant, dass selbst wissenschaftliche Ergebnisse von Skeptikern konsequent ignoriert und ausgeblendet werden, sobald diese eigenen Wunschvorstellungen widersprechen…

    Inwieweit Temperaturzeitreihen, die Millionen von Jahren zurückreichen, geeignet sind, zwischen Vahrenholts und Rahmstorfs Thesen zur gegenwärtigen Temperaturentwicklung zu unterscheiden, bleibt wohl ihr Geheimnis.

    Und dass Satellitendaten plötzlich dann als unzuverlässig gelten, wenn sie Erwärmung zeigen und die Bodenmessungen bestätigen, überrascht mich im Grunde auch nicht mehr.

    PS:
    Was hat Hansen mit climategate zu tun?? Verwechseln Sie vielleicht etwas?

  29. Kleiner Fehler bei Ab. 13, die Wetterstation liegt zwischen den beiden Strat-/Landebahnen. Diese sind sehr gut am Reifenabrieb zu erkennen.
    Dort dürfte auch die „Belastung“ durch heiße Abgase entsprechend geringer sein.
    Trotzdem scheint mir die Einrichtung einer Wetterstation, so sie nicht für die relevanten Flugdaten gebraucht wird, an dieser Stelle suboptimal.

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