Der Große Schwindel mit dem Meeresspiegel – Es gibt keinen alarmierenden Anstieg des Meeresspiegels!

In einem Interview und einer Studie, die 2007 in 21st Century veröffentlicht worden ist, habe ich gezeigt, dass der globale Meeresspiegel nicht alarmierend steigt, was im Szenario des IPCC als die Hauptbedrohung dargestellt wird. Falls der Meeresspiegel tatsächlich nicht stark steigt, gibt es keine ernste Bedrohung und kein echtes Problem. In nachfolgenden Arbeiten habe ich weitere und neuere Daten zur Stabilität des Meeresspiegels präsentiert. Eine weitere Arbeit über Bangladesh wurde 2010 veröffentlicht (Mörner 2010a). Weitere neue Daten mit Berücksichtigung der generellen Änderungen des Meeresspiegels wurden in einer anderen Studie gezeigt (Mörner 2010b). Außerdem wurde meine Broschüre über den Meeresspiegel mit dem Titel „The Greatest Lie Ever Told“ [etwa: Die größte Lüge, die jemals erzählt wurde] 2009 und 2010 überarbeitet (Mörner 2010c).


In diesem Papier möchte ich die vom IPCC und Anderen propagierten Raten des Meeresspiegelanstiegs untersuchen. Abbildung 1 zeigt die Unterschiede zwischen den Modellrechnungen des IPCC und den beobachteten Fakten. Nach 1965 beginnen die beiden Kurven, signifikant auseinander zu laufen (markiert mit einem Fragezeichen). Diese Studie wird die Unterschiede beleuchten und eine Lösung anbieten, welchen Daten man trauen kann und welche zu verwerfen sind.

Abbildung 2 zeigt das Spektrum der gegenwärtigen Abschätzungen zur Änderung des Meeresspiegels. Die Raten reichen von 0,0 bis 3,2 mm pro Jahr. Logischerweise können nicht alle diese Raten richtig sein. Ich möchte versuchen, das Fragezeichen in Abbildung 1 aufzulösen, und zwar durch eine kritische Untersuchung der Graphen in Abbildung 2. 

Während das IPCC und seine Propagandisten immer wildere Vorhersagen des Anstiegs des Meeresspiegel in naher Zukunft abgeben, zeigen die tatsächlich beobachteten Fakten, dass der Meeresspiegel während der vergangenen 40 bis 50 Jahre weitgehend stabil war.

Beobachtete Fakten

Eindeutige Messungen vor Ort deuten darauf hin, dass der Meeresspiegel weder bei den Malediven noch in Bangladesh, Tuvalu, Vanuatu und Französisch Guayana steigt (Mörner 2007a, 2007b, 2007c, 2010a, 2010b). Alle diese Orte nehmen in der Diskussion um den Meeresspiegel Schlüsselstellungen ein, in der das IPCC und seine ideologischen Erfüllungsgehilfen katastrophale Überflutungsszenarien entworfen haben. Die Wirklichkeit unterscheidet sich jedoch fundamental von den Behauptungen des IPCC, wie ich in einem Beitrag und dem Interview in 21st Century hier  dargelegt habe.

Das IPCC und die Präsidenten von den Malediven und Tuvalu behaupten weiterhin, dass die Überflutung bereits im Gange ist und die Inseln bald von der Oberfläche des Planeten (oder besser des Ozeans) verschwinden werden. Schon hier erleben wir ein Verhalten, das man gut und gerne als „Sea-Level-Gate“ bezeichnen könnte. In einem offenen Brief an den Präsidenten der Malediven (Mörner 2009) brachte ich die Diskrepanz zwischen dieser Behauptung und unseren Messungen zum Ausdruck. Bisher gab es keine Antwort.

Bangladesh ist eine Nation, die häufig Opfer von Naturkatastrophen ist – starke Niederschläge im Himalaya und tropische Wirbelstürme an der Küste. Als wäre das noch nicht schlimm genug, wurde behauptet, dass der Meeresspiegel in raschem Anstieg begriffen sei. Diese Behauptung wurde in meiner Studie im Sundarban-Gebiet total diskreditiert, wo es eine Tatsache ist, dass der Meeresspiegel seit 40 bis 50 Jahren stabil geblieben ist (Mörner 2010a).

Der fälschlich hergeleitete Anstieg des Meeresspiegels wurde benutzt, um wilde Szenarien zu erzeugen, in denen behauptet wird, dass Hunderte und Tausende Menschen ertrinken könnten und dass „Millionen von Menschen im Verlauf dieses Jahrhunderts aus ihren Häusern wegen des Anstiegs des Meeresspiegels vertrieben werden würden“ (Byravana und Raja 2010). Dies ist wirklich eine schlimme Verfälschung der augenblicklichen Situation. Zweifellos stehen wir vor einem „Sea-Level-Gate“. Das Magazin, dass die falschen Behauptungen verbreitet, Ethics and International Affairs, lehnt es ab, einen Kommentar zu veröffentlichen, der „empirische Daten in den Mittelpunkt stellt“. Mit Befremden müssen wir fragen: Was bedeuten die moralischen Warnungen, wenn die gesamte empirische Basis falsch ist?

In Tuvalu behauptet der Präsident weiterhin, dass sie dabei sind, überflutet zu werden. Und dies, obwohl Messungen des Pegelstands klar auf die Stabilität des Meeresspiegels während der letzten 30 Jahre hinweisen (Mörner 2007a, 2007c, 2010b; Murphy 2007). In Vanuatu zeigen die Wasserstandsmessungen während der letzten 14 Jahre einen stabilen Meeresspiegel (Mörner 2010c).

Von den Küsten von Französisch-Guayana und Surinam gibt es ausgezeichnete Aufzeichnungen des Meeresspiegels, die multiple 18,6 Jahre lange Tidenzyklen zeigen (Gratiot et al. 2008). Sie zeigen Variationen rund um einen stabilen Nullwert während der letzten 50 Jahre (Mörner 2010b). Für das gleiche Gebiet zeigen die Satellitenmessungen einen Anstieg des Meeresspiegels um 3,0 mm/Jahr. Dies erweckt erhebliche Zweifel an der Qualität der Satellitenwerte, was weiter unten diskutiert wird. 

Die Aufzeichnungen des Meeresspiegels in Venedig können als ein Test für die globale Eustatik² verwendet werden. Zieht man den Faktor ab, der sich aus der Landabsenkung dort ergibt, zeigt sich kein Anstieg eustatischen Ursprungs, keine wie auch immer geartete Beschleunigung; statt dessen zeigt sich ein Absinken des Meeresspiegels um das Jahr 1970 (Mörner 2007a, 2007c).

² Eustatik oder eustatische Änderung (Im Gegensatz zu Änderungen der Landoberfläche) bedeuten Änderungen des Ozeanspiegels (von dem man früher dachte, er sei global, doch fand man inzwischen heraus, dass es wegen einer horizontalen Umverteilung von Wassermassen auch regionale Änderungen geben kann).

Die Küsten Nordwesteuropas sind interessant, weil es hier sowohl ein Heben als auch ein Absinken von Landmassen gibt. Der Pegel bei Korsør im Großen Belt (zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland) beispielsweise befindet sich seit 8000 Jahren an einem Angelpunkt zwischen Hebung und Absenken. Dieser Pegel zeigt während der letzten 50 bis 60 Jahre keinen Anstieg des Meeresspiegels.

Cuxhaven an der deutschen Nordseeküste verfügt über einen Pegel bis zurück zum Jahr 1843, und zwar in einem Gebiet, dass das absinkende Segment der deutschen Nordseeküste repräsentiert. Abbildung 3 zeigt die mittleren jährlichen Werte über 160 Jahre mit einem langzeitlichen angepassten Trendpolynom (Herold, nicht veröffentlicht) versehen. Diese Kurve (blau) zeigt einen leichten Anstiegstrend in einem sinusförmigen Verlauf, welcher die mittleren relativen Änderungen des Meeresspiegels in dem Gebiet repräsentiert. Nächste Spalte über den beiden Bildern Zusätzlich zu dieser eustatischen Komponente in Nordwesteuropa (Mörner 1973) bekommt man teilweise die lokale Rate des Absinkens von Land (rote Kurve) und die teilweise eustatische Komponente, extrapoliert bis in die Gegenwart und doppelt geprüft für den Zeitraum bis 1970 (der Unterschied zwischen der roten und der blauen Kurve).

Die regionale eustatische Änderung des Meeresspiegels nimmt nach 1930 bis 1940 ab, wird flach von 1950 bis 1970 und fällt seit 1970 bis zum heutigen Tag. Dies stellt einen sicheren Beweis dafür dar, dass sich der Meeresspiegel heute in keiner Weise in einem rapiden Anstieg befindet; vielmehr gibt es einen gegenteiligen Trend: einen langsam fallenden Meeresspiegel.

Pegelmessstellen wurden an Häfen installiert, um die Änderungen des Tidenhubs und langfristige Änderungen des Meeresspiegels zu messen. Der Pegel in Amsterdam ist der Älteste, wurde er doch schon im Jahre 1682 errichtet. Die Messstelle in Stockholm ist die zweitälteste und wurde 1724/1774 errichtet, die drittälteste befindet sich in Liverpool, und zwar seit 1768. Die meisten Pegel sind auf instabilen Hafenkonstruktionen oder Landungsbrücken installiert. Daher neigen diese Aufzeichnungen dazu, den Anstieg des Meeresspiegels zu übertreiben. In der National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA enthält die Datenbasis 159 Pegelmessstellen (Abbildung 4)

Die Autoren des IPCC nehmen sich die Freiheit, zur Rekonstruktion eines Meeresspiegeltrends pro Jahrhundert bestimmte Stationen auszusuchen, die sie „repräsentativ“ nennen. Dies bedeutet natürlich, dass ihre persönliche Ansicht – nämlich das IPCC-Szenario seit Beginn des Projektes – in dieser Auswahl einfließt und „repräsentativ“ nur die Messstellen sind, die diese Vorgabe erfüllen. Es beginnt, nach einem neuen „Sea-Level-Gate“ zu stinken.

Die Messung mit Satelliten ist eine wunderbare neue Technik, die eine Rekonstruktion von Änderungen des Meeresspiegels an der gesamten Wasseroberfläche zulässt. Dies ist unabdingbar, da sich der Meeresspiegel nicht nur vertikal, sondern auch horizontal ändert. Die horizontale Umverteilung von Wasser im Maßstab von Jahrhunderten und Jahrzehnten wurde zum ersten Mal während des späten Holozäns beobachtet (siehe z. B. Mörner 1995 und 1996) und zeigen sich deutlich in den Satellitenaufzeichnungen von 1992 bis 2010 (siehe z. B. Nicholls und Casenaye 2010; Casenaye und Llovel 2010). Jedoch verbleiben große Probleme hinsichtlich des gewählten Null-Niveaus und für den langfristigen Trend (Mörner 2004, 2007c, 2008).

Die Missionen Topex/Poseidon und später Jason zeichneten die Variationen der Ozeanoberfläche in hoher Auflösung auf. Nachdem man alle notwendigen technischen Korrekturen angebracht hat, präsentierten Menard (2000, auch Aviso 2000) den ersten Verlauf der Meeresspiegels von 1992 bis 2000 (Abbildung 5).

Die Abbildung 5 mit einem Trend von 1,0 mm/Jahr wird durch die lineare Annäherung begründet. Die Tatsache, dass das große Hoch in den Zyklen 175 bis 200 durch ein ENSO-Ereignis hervorgerufen wurde, wird ignoriert. (Bei ENSO handelt es sich um die El Niño – La Niña Southern Oscillation, eine quasi-periodische Schwankung, die es alle paar Jahre im tropischen Pazifik gibt). Darum ergibt sich eine viel bessere Annäherung, wenn man diese ENSO-Signale als ein separates Ereignis betrachtet, der dem langzeitlichen Trend überlagert ist, wie in Abbildung 6 gezeigt (Mörner 2004). Abbildung 6 zeigt eine Variabilität (von ±10 mm) um einen stabilen Nullwert (blaue Linie) im Jahre 1997 und ein starkes EBSO-Ereignis (gelbe Linien) im Jahre 1997. Der Trend danach ist weniger klar (graue Linien). Dieser Graph zeigt keinerlei Hinweis auf irgendeinen Anstieg während der betrachteten Zeitspanne (Mörner 2004, 2007a, 2007c).

Als die Satellitengruppe merkte, dass der Anstieg 1997 das Signal eines ENSO-Ereignisses war und sie den Trend bis 2003 extrapolierten, scheint es, dass sie ein Problem hatten: Es gab keinen sichtbaren Anstieg des Meeresspiegels, und daher musste eine „Reinterpretation“ vorgenommen werden (dies wurde mündlich auf dem Global Warming Meeting bestätigt, welches von der russischen Akademie der Wissenschaften abgehalten worden ist und an dem ich teilnahm). Nur, was man genau gemacht hatte, blieb unklar, da die Satellitengruppe die zusätzlichen „Korrekturen“, die sie angebracht hatten, nicht spezifiziert haben.

Im Jahre 2003 geriet die Aufzeichnung der Satellitenmessungen plötzlich erneut in Schieflage (Aviso 2003) – weg von dem weitgehend horizontalen Verlauf von 1992 bis 2000, wie man in den Abbildungen 5 und 6 erkennt – und zwar hin zu einer Rate von 2,3 (± 0,1) mm/Jahr (Abbildung 7)

Woher kommt diese neue Schieflage? War der Verlauf in Abbildung 5 aus dem Jahr 2000 noch flach, zeigt er jetzt aufwärts in Abbildung 7 aus dem Jahr 2003 (Aviso 2000, 2003). Offensichtlich wurde irgendeine Art „Korrektur“ angebracht, ohne diese jedoch zu spezifizieren, so dass eine Auswertung vorgenommen werden könnte (siehe Mörner 2007c, 2008). In den meisten Graphen der Satellitenaufzeichnungen des Meeresspiegels Seite 5 à Seite 6) (im Internet und Artikeln in Zeitschriften) wird nicht einmal angemerkt, dass die Graphen eben nicht die gegenwärtigen Trends zeigen, wie sie von den Satelliten registriert werden, sondern Trends nach Anbringung von „Korrekturen“. Ursprünglich schien es so, als ob sich diese nicht spezifizierte „Extrakorrektur“ auf die globale isostatische³ Anpassung (GIA) von 2,4 mm/Jahr (siehe z. B. Peltier 1998), oder 1,8 mm/Jahr (IPCC 2001) bezogen hatte. Die Nullbasis der GIA wurde nach Peltier (1998) in Hong Kong ermittelt, wo eine Messstelle einen relativen Anstieg des Meeresspiegels um 2,3 mm/Jahr zeigte. Dies entspricht genau dem Wert in Abbildung 7. Diese Messung steht jedoch im Widerspruch zu den vier anderen Messstellen in Hong Kong und repräsentiert offenbar eine lokale spezifische Landabsenkung, ein Faktum, dass den Geologen vor Ort wohlbekannt ist.

³Isostatisch bezieht sich auf die Balance der geologischen Massen und der Tendenz zum Gleichgewicht.

Nichtsdestotrotz wurde ein neuer Anpassungsfaktor an den Graph in Abbildung 7 angebracht.  Auf dem Moskauer Treffen 2005 erwiderte eine der Personen in der britischen IPCC-Delegation auf meine Frage und Kritik an dieser „Korrektur“: „Wir mussten das tun, weil es sonst gar keinen Trend gegeben hätte!“ darauf antwortete ich: „Haben Sie gehört, was Sie sagen? Das ist doch genau das, was ich Ihnen vorwerfe!“ Daher wurde in meinem Booklet aus dem Jahre 2007 (Mörner 2007c) der Graph in Abbildung 7 zurück in seine Originalposition gebracht (Abbildung 5).

Die Kalibrierungen, die an die altimetrischen Satellitenmessungen angebracht worden waren, werden bei Mitchum (2000 – cf. Casenave und Nerem 2004; Leuliette und Scharroo 2010) diskutiert. Die Messungen an den Pegeln spielten dabei eine zentrale Rolle und schlossen eine gewisse Art von Zirkelschluss hinsichtlich dieser Kalibrierungen ein. Andere wichtige Faktoren sind die globale isostatische Anpassung (GIA) und die Vertikalbewegungen der Orte mit den Pegeln.

Mitchum (2000) stellt zum Einen fest: „wir haben die Rate vorgegeben durch Douglass (1991, 1995) von 1,8 ± 0,1 mm/Jahr übernommen“, und zum Anderen: „von den Messstellen wurde angenommen, dass sie vertikal stabil sind“. Beide diese Annahmen sind falsch. Die Rate von 1,8 mm/Jahr ist nicht belegt, sondern eher im Gegenteil (siehe Abbildung 2). Die Aufzeichnungen an Messstellen sind alles andere als vertikal stabil, sondern eher im Gegenteil (dies gilt für die 6 Messstellen, die von Church et al. sowie die 25 Messstellen, die von Douglas verwendet wurden). Mitchum (2000) schlug die folgenden Beziehungen vor (wie in der farbig hinterlegten Gleichung unten):

Der vorgeschlagene „globale Faktor des Meeresspiegels” (Kasten B) ist niemals eindeutig und vertrauenswürdig, sondern eher Gegen­stand persönlicher Ansichten, wie man in Abbildung 2 sieht. Die Rate von 1,8 mm/Jahr ist mit Sicherheit eine Überschätzung, die stark durch Landabsenkungen an den ausgewählten Messstellen beeinflusst ist (Abbildung 2). Nach meiner Ansicht wäre 0,0 mm/Jahr (oder ein wenig darüber) ein viel besserer Wert.

Die lokalen Landbewegungen an den Messstellen (Kasten C) ist eine weitere komplexe Angelegenheit, die nach einem geologischen Verständnis der fraglichen Messstelle verlangt. Lokale Änderungen des aus Sedimenten gebildeten Untergrundes (wie Verdichtung, Rückzug des Wassers (water withdrawal) usw.) ist ein primärer Faktor, dem man Rechnung tragen muss (Mörner 2004, 2010b). Diese Änderungen können durch Satellitenmessungen nicht aufgezeichnet werden, sondern nur mit genauen Kenntnissen der Verhältnisse vor Ort. Viele Messstellen wurden in Häfen und an Landungsbrücken installiert, die alles andere als stabil sind. Bewegungen der Erdkruste sowie die Seismoektonik sind andere Faktoren. Im Falle des Hafens der maledivischen Hauptstadt Malé ist diese Insel so überladen mit Bebauung, dass die Hafenbauten zerbrechen und sich in einer Weise verändern, die jede glaubwürdige Messung des Meeresspiegels dort ungültig machen.

Abbildung 9 zeigt die Satellitenaufzeichnungen, wie sie von NOAA (2008) veröffentlicht worden sind, und die einen Anstieg von 3,2 ± 0,4 mm/Jahr ergeben.

In Abbildung 10 sind die Satellitenmessungen von Abbildung 9 zurück geneigt worden, damit sie zu dem Originaltrend der Abbildungen 5 und 6 im Zeitraum 1992 bis 2000 (gelbe Bereiche) sowie zu den Rohdaten von GRACE in Abbildung 8 des Zeitraumes 2003 bis 2007 (gelbe Linie) passen.

Ich habe früher behauptet (Mörner 2008), dass die Satellitenaufzeichnung aus drei Schritten besteht: (1) Messung mit den Instrumenten an Bord des Satelliten, (2) „instrumentelle Aufzeichnung“ (nach der Korrektur durch technische Anpassungen) S. 8 à S. 9 wie in Abbildung 10 gezeigt, und (3) „interpretierende Aufzeichnungen“ (nach Anbringung von „persönlichen Korrekturen“) wie in Abbildung 9 gezeigt. Dies veranschaulicht Abbildung 11.

Wie oben schon erwähnt hat mir ein Mitglied des IPCC hinsichtlich solcher Anpassungen gesagt: „Wir mussten das tun, denn anderenfalls hätte sich kein Trend irgendeiner Art gezeigt“, und genau das scheint der Fall zu sein. Das bedeutet, dass wir hier vor einem sehr schweren, um nicht zu sagen unethischen, „Sea-Level-Gate“ stehen. Somit ergibt sich aus den „instrumentellen Aufzeichnungen“ aus Satellitenmessungen (Abbildung 10) einen Anstieg des Meeresspiegels von 0,0 mm/Jahr. Dies passt viel besser zu den beobachteten Fakten, und es scheint sich hier ein schlüssiges Bild mit keinem oder höchstens einem sehr geringen (in einer Größenordnung von 0,5 mm/Jahr) Meeresspiegelanstieg während der letzten 50 Jahre abzuzeichnen .

So sehen wir, wie des IPCC Bedrohung durch den Meeresspiegel verschwindet. S. 9 à S. 10 Der Gedanke an einen fortgesetzten Anstieg des Meeresspiegels, der Inseln und niedrig liegende Küstenbereiche überflutet, mit Zehntausenden Ertrinkenden und Hunderttausenden bis Millionen Menschen, die zu Meeresspiegelflüchtlingen werden, ist einfach ein schwerer Irrtum, der hiermit als Täuschung, Humbug und schlimmer Desinformation entlarvt wird. Dies ist zweifellos ein ernstes und schäbiges „Sea-Level-Gate“.

Die echten Fakten können in der Natur selbst gefunden werden; mit Sicherheit aber nicht an den Modelliertischen. Einige Aufzeichnungen sind interpretativer Natur. Andere sind ziemlich eindeutig und geradlinig. Ich habe oft behauptet, dass „Bäume nicht lügen“ (z. B. Mörner 2007c) und meinte damit den einsamen Baum auf den Malediven, der auf einen stabilen Meeresspiegel während der letzten 50 bis 60 Jahre hinwies (und der daher von Hand durch eine Gruppe australischer „Wissenschaftler“ und Kundschaftern des IPCC gefällt worden ist). Und ich dachte an die Bäume auf einem Strand in Sundarban, die eine starke Erosion, aber keinerlei Anstieg des Meeresspiegels zeigen. (Mörner 2007c, 2010a).

Durch diesen Beitrag können wir, so hoffe ich, die Welt von einer künstlichen Krise befreien, zu der sie durch den IPCC und seinen Schergen verdammt worden ist, einer Krise durch extensive und desaströse Überflutungen in naher Zukunft. Dies war die Hauptbedrohung im Szenario des IPCC, und jetzt ist sie verschwunden.

 Autor Nils Axel Mörner; mit freundlicher Genehmigung

Übersetzt von Chris Frey für EIKE

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43 Kommentare

  1. @40 „Meeresspiegelanstieg? Von wegen“

    Hallo Herr Rasbach

    zu allem Überdruss kommt noch dazu, dass ja dem „globalen Meerespiegel“ seit dem Jahre 1992 ca. 2.3 mm jährlich „hinzugeschwindelt“ werden (bitte sehen Sie dazu die Publikation von Nerem et al., http://tinyurl.com/5szvrqq): mit der Begründung, dass Pegelmessungen in verschiedenen Häfen während 50 Jahren zuvor ja genau so einen durchschnittlichen globalen Meeresspiegelanstieg pro Jahr von 2.3 mm gezeigt hätten, was der Satellit Topex / Poseidon während 4 Jahren (1992 bis 1996) nicht gezeigt hatte (er wies nämlich einen jährlichen Rückgang von 0.2mm aus), weshalb man den mutmasslich wesentlich genauer messenden Satelliten mit alten Pegelmessdaten der Vergangenheit „kalibrieren“ musste (eine seltsame Umwertung der Werte).

    Das legt doch den Schluss ziemlich nahe, dass man es in IPCC Kreisen für denkunmöglich hielt, dass der satelliten-altimetrisch ermittelte „globale“ Meeresspiegel (eine Grösse, die ja an sich auch schon wieder überhaupt keinen Sinn macht, ähnlich der „Globaltemperatur“) durch Hinzufügung von jährlich 2.3mm künstlich frisiert werden musste, damit die AGW Kirche wieder beruhigt werden konnte von etwas gänzlich Unvorstellvorbarem: DASS DER MEERESSPIEGEL WOMÖGLICH ÜBERHAUPT NICHT STEIGT (Topex / Poseidon haben jedenfalls einen Anstieg während 1992 bis 1996 nicht gezeigt, sondern einen minimen Rückgang, bevor die Daten dann „frisiert“ wurden).

    Sie sehen also einmal mehr, mit welchen Methoden eine erwünschte „Wahrheit“ herbeigebogen wurde von IPCC-nahestehenden „Wissenschaftlern“. Nichts scheint diesen Leuten zu weit hergeholt, um ihre prädefinierten, teleologischen Wahrheiten „wissenschaftlich“ a-posterori demonstrieren zu lassen (Schellnhuber, Rahmstorf, Fischer, Bäcker decken das selbstverständlich).

    Wenn man es in der „Klimaforschung“ mit echter Wissenschaft zu tun hätte, hätte man auch die umgekehrte Hypothese diskutiert, nämlich dass der Trend der Pegelmessstände willkürlich ausgewählter Häfen falsch gewesen sei, dafür aber der moderne Satellit die ‚richtigeren‘ Werte geliefert hat und daher eher der modernen Technik vertraut werden könnte, als den vorsintflutlichen Pegelmessungen in Küstenstädten (wie waren übrigens damals die Korrekturen der unterschiedlichen Wellenhöhen, Tiden-unterschiede, Strömungen, Volumenausdehnungen durch Erwärmung des Meereswassers, etc.?). Nein, nein, dies ist keine Wissenschaft, dies ist eine Veranstaltung der willentlichen Herbeiführung vordefinierter Resultate, gemäss dem politischen Auftrag des IPCC und dem Willen seinen Hauptprofiteurs, Al Gore, zu Lasten der Volkswirtschaften und des Portemonnaies der Steuerzahler, die in furchtbarer Weise von „Wissenschaftlern“ über den Tisch gezogen werden. Der Rosinenpicker in Meerespiegelfragen ist übrigens Rahmstorf und nicht seine Kritiker (es würde sich wirklich lohnen, dies einmal präzise aufzuzeigen auf Basis der öffentlichen Beiträge von Rahmstorf zum Thema).

    Der „Nerem“-Faktor von +2.3 mm wird übrigens als eine von vielen Korrekturmassnahmen der satellitenaltrimetrischen Daten bis heute jedes Jahr dem globalen Meeresspiegel hinzugeschlagen. Der Öffentlichkeit und auch vielen Wissenschaftlichern und interessierten Laien ist dieser Sachverhalt überhaupt nicht bekannt, geheim sozuzusagen. Wenn es also heute heisst, der Meeresspiegel steige nur noch um 2.x mm pro Jahr, dann steigt er in Tat und Wahrheit überhaupt nicht, da ja 2.3mm unter fadenscheinigen methodologischen Begründungen (s.o.) einfach so hinzugefügt werden.

    Bleibt noch anzumerken, dass eines der deklarierten Ziele der Topex / Poseidon Mission mit Start im Jahr 1992 gewesen ist, die Messgenauigkeit der altimetrischen Meeresspiegelmessung auf unter 4mm zu senken. Von daher gesehen kann man sich kaum ausmalen, wie gross denn die Genauigkeit der vorsintflutlichen Pegelmessungen, die der Satellitenkalibrierung im Jahre 1997 zugrunde lagen, gewesen sein könnten: vielleicht 10cm, 20cm, 50cm, oder sonst etwas ? Kaum vorstellbar, dass man einen solch unbekannt hohen Grad von Ungenauigkeit der Eichung des damalig (1992) modernsten Systems (Topex / Poseidon) zugrunde gelegt hatte. Aber logisches Denken ist in diesen Kreisen ja offenbar vollständig ausgeblendet (meine diesbezügliche Kritik ist übrigens bezeichnenerweise Herrn Bäcker besonders übel aufgestossen: was Wunder ……….????)

  2. @ #39: D. Glatting

    Puh, da haben wir ja richtig Glück. Vielleicht gibt es da ja Experten, die den Weltuntergang noch verhindern können.
    So gegen Mitternacht hinter dem Friedhof usw. Wenn ich nur wüßte, muß es Vollmond oder Neumond sein?

    Auf jeden Fall haben sich auf der Seite die richtigen Verwandten im Geiste getroffen :-(((
    Geld für Ablaßzertifikate in verschiedenen Formen nehmen die auch alle.

  3. Putzig, die AGWler. Der jetzige Anstieg ist der kleinste. Zuletzt waren wir bei 3mm/a , jetzt sinds 2,1mm/a 😉

    Aber durch Abflachung der Vergangenheit ist der aktuell Anstieg schlimmer, als die AGWler befürchtet haben, ich lach mich schlapp;-)

    Die Kurve ist eine orig. Mannkurve, starker Schwanz da hinten dran;-)

  4. @ weber
    „Die Anzeige kommt. Aber nicht jetzt, Sie dürfen noch Material liefern, bis der geeignete Zeitpunkt da ist.“
    Puh, jetzt kann ich wieder ruhig schlafen.

    @ weiss
    „Wie Herr Weber völlig korrekt sagt, erfüllt die Darstellung wissenschaftlich unbewiesener Zusammenhänge als Wahrheit den Tatbestand des vorsätzlichen Betrugs.“
    Abgesehen davon, dass Sie die Erkenntnislage enorm unterschätzen (aber keine Sorge: Unwissenheit bleibt straffrei), könnten Sie mit diesem Argument sämtliche Stringtheoretiker direkt mit einbuchten *lol*

  5. Lieber Herr Fischer
    machen Sie sich keine Sorgen: Die Anzeige kommt. Aber nicht jetzt, Sie dürfen noch Material liefern, bis der geeignete Zeitpunkt da ist. Und denken Sie immer dran. Die Betrugshandlungen von 2011 verjähren erst 2016. Bei Herrn Madoff hat es auch eine Weile gedauert, bis er für 150 Jahre einfahren durfte. Ein Herr aus den besten Kreisen, aber halt ein Finanzbetrüger. Tempora mutantur. Die veröffentlichte Meinung wird auch Sie nicht ewig schützen. Dann darf gelacht werden!
    MfG
    Michael Weber

  6. @35 Herr Fischer, können Sie nicht mehr logisch argumentieren ? Es ist doch eindeutig die „AGW-Bande“, die etwas behauptet, was sie nicht beweisen kann: dass ein wissenschaftlich nicht zweifelsfrei nachgewiesener „globaler“ Mittelwertstemperaturanstieg durch anthropogenes CO2 bedingt ist (weswegen Gesetze abgeleitet wurden, die die Wirtschaft und Gesellschaft finanziell schwer belasten werden). Wie Herr Weber völlig korrekt sagt, erfüllt die Darstellung wissenschaftlich unbewiesener Zusammenhänge als Wahrheit den Tatbestand des vorsätzlichen Betrugs. Noch schlimmer ist es, wenn daraus der deutschen Gesellschaft und Wirtschaft ein grosser finanzieller Schaden erwächst.

    Ganz im Gegensatz dazu verhält es sich mit der von Ihnen als „Skeptikerseite“ (einem völlig unkorrekten Begriff) bezeichneten Kritikern Ihres einseitigen, von CO2 bessessenen, AGW Weltbildes: die Kritiker betreiben in keiner Weise irgendeine Art von Betrug, wenn Sie die Argumente und Resultate der AGW Kirche kritisieren. Der Betrüger ist immer ein aktiver Täter (hier zum Beispiel, weil etwas als sicher vorgetäuscht wird, was gar nicht als sicher bewiesen ist), aber nicht der, der die böse Tat kritisiert. DAS KÖNNEN SIE DOCH WOHL HOFFENTLICH NOCH AUSEINANDER HALTEN !!!

  7. Hallo Herr Weber,

    Sie scheinen sich sicher zu sein, deshalb mein Vorschlag:
    Machen Sie eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen die „AGW-Bande“ und halten Sie uns über den Gang der Ermittlungen auf dem laufenden, damit der Spaß für uns hier erhalten bleibt.

    PS:
    Was würden Sie sagen, wenn Leggewie oder andere Gefängnis für EIKE und ihr Skeptikerumfeldes wegen Betruges fordern würden? Der Aufschrei wäre groß. Aber keine Sorge: Wir (die AGW-ler) sind die besseren Demokraten und können geballten Unsinn einfach aushalten.

  8. Lieber Herr Fischer
    Für Sie als juristisch offenbar völlig Ahnungslosen noch mal ganz einfach. Wie in der
    Physik gelten auch in der Rechtswelt Gesetze. Die sind kodifiziert und nachlesbar. Z.B. der
    Betrug nach §263 StGB. Lesen Sie mal dieses „paper“, es ist peer-reviewed. Und dann gucken Sie mal selbst, wieviel der Kriterien für bandenmässiges betrügerisches Handeln von der AGW-Bewegung erfüllt werden. Reichlich viel, bei genauer Betrachtung. Und gut dokumentiert. Wenn eine Staatsanwaltschaft sich des Falles annimmt kann das sehr ungemütlich werden. Auch für Sie.
    Noch schützt Sie das mediale Klimaglaubensklima. Aber Sie wissen, Klimata ändern sich.
    MfG
    Michael Weber
    PS. Ihre Ablenkung vom Thema Betrug durch AGW ist leicht durchschaubar. Ihre Unterstellungen ebenso. Machen Sie das als Teil des von Knast bedrohten Systems AGW-Profiteure? MW

  9. @ weber

    Beinahe glaube ich, Sie erkennen gar nicht, wie absurd ihre Thesen sind.

    Im anderen thread meinen manche zwischen den Zeilen Leggewies so etwas wie Ökodiktatur mit Verfolgung und „Kaltstellung“ von Skeptikern herauslesen zu können.

    Hier treten nun Sie auf, definiert missliebige Ergebnisse als „Betrug“ um und fordert Gefängnis. Drängen sich da nicht eher Mutmaßungen über undemokratische Gesinnung und Diktatur auf?

    Sie meinen also, aufgrund Mörners Ergebnisse müsse man sämtliche anderen Forschungsergebnisse als Betrug klassifizieren.
    Würden Sie in Betracht ziehen, dass Mörners Ergebnisse aufgrund sämtlicher anderer zweifelhaft sind (ich vermeide ihre Diktion „Betrug“, ist nicht mein Sprachgebrauch)?

    PS:
    Welche Strafe finden Sie denn nun angemessen für Wegmann und Said? Ihr Schweigen auf diese Frage ist auffällig und der Verdacht drängt sich auf, dass ihre Regeln nur für Forscher gelten sollen, die ihnen missliebig sind.

  10. Nochmal.Herr Fischer
    Das StGB fordert die Verfolgung und Bestrafung von Betrügern. Nicht nur der Herr Weber. Der hat den § 263 StGB nicht gemacht. Und der gilt für alle, ganz wie die StVO. Das ist eine Sache von Staatsanwälten und Gerichten, die bringen die Betrüger in rechststaatlichen Verfahren ins Kittchen. Auch wenn sie weisse Kragen und saubere Hände haben. Wenn genügend Beweise vorliegen sind sie fällig. Das gilt prinzipiell für jeden, auch für Sie. Sie können nicht mit Herrn Limburg eine Sondervereinbarung treffen die die 3.Gewalt in irgendeiner Form bindet.
    Ihre offensichtlichen Ablenkungsversuche von den oben von Herrn Mörner geschilderten Tatsachen macht Sie verdächtig, Teil eines groß angelegten Betruges zu sein. Ihre über die Jahre hier abgelegten Kommentare sind Futter für den Staatsanwalt, wenn es soweit ist. Deswegen war ich so nett, Sie auf die Verjährungsfristen hinzuweisen. Machen Sie das Beste draus.
    MfG
    Michael Weber

  11. Herr Fischer, Herr Fischer
    Der Fehlerbalken eines Scenarios ist eine sehr seltsame Messlatte. Scenarios beruhen auf willkürlichen Annahmen, die mehr oder minder wissenschaftlich fundiert sind. Seit wann ist sowas ein Maßstab zum Messen der Realität? Prof. Mörner beschreibt oben sehr exakt, daß er in 50 Jahren keinen Anstieg festellen konnte und daß der behauptete Anstieg nur durch Manipulation erzeugt wurde.
    Die gemessenen Werte wurden „korrigiert“ bis sie ins IPCC-Modell passten. Und das IPCC-Modell „beweist“ , daß sie richtig sind, weil sie ja „passen“. Wer das nicht für Betrug hält. hält auch Hütchenspieler für ehrbare Kaufleute. Wie das StGB Betrug definiert habe ich oben geschrieben. Wo Sie meine „drakonischen Strafvorschläge“ gefunden
    haben befinden Sie sich im Irrtum. So steht es im Strafgesetzbuch. Und das gilt auch für die white collar Betrüger. Auch wenn Sie bona fide einer Betrügerbande behilflich sind gilt das Gesetz. Unterhalten Sie sich mal mit einem Experten für Bandenbetrug, der kann Sie darober aufklären.
    MfG
    Michael Weber

  12. Für Herrn M.L. zum Verständnis:
    Herr Fischer versuchte seine Schadenfreude über den Plagiatsvorwurf gegen Wegmann und mit gleichzeitiger Beschwichtigung gegenüber Bestrafungen einen Einklang zu erzielen. Er ist dementsprechend nicht ganz einverstanden mit „drakonischen“ Strafverfolgungen der einseitigen Art .
    Er wirft Herrn Weber indirekt vor , dass er vergisst, dass die Strafverfolgung dann ja genauso für die Verbreitung von bewusst gefälschten klimaskeptischen Thesen gelten müsste.
    Herr ML , Sie treffen den Punkt wieder nicht

  13. #19: Thorsten, #25: Norbert Fischer

    Sie und die ganze AGW Kirche werden lernen müssen, dass für die Temperaturen auf der Erde zunächst einmal nur die Sonne verantwortlich ist (die Sonne scheint die AGW Gläubigen nicht zu interessieren, auch Teilnehmer am Geniegipfel in Stockholm scheinen davon noch nie gehört zu haben). Was dann als nächstes folgt in der Bedeutung für die Bodennahen Lufttemperaturen (weit, weit vor den „Treibhausgasen“, einer falsche Bezeichnung, da es sich um kein Treibhaus handelt) sind die Wolken. Wenn vom Einfluss verschiedener Faktoren auf die bodennahen Temperaturen der Atmosphäre gesprochen wird, sollte man zuächst einmal sehr lange von den Wolken sprechen, bevor man über weitere Faktoren spricht, wie zum Beispiel Vulkane, Wasserdampf, „natürliches“ CO2 (nicht von Verbrennungen stammend), und zuletzt – und nur sehr kurz, vom quantitativ vollkommen unbedeutenden und verschwindend kleinen – antropogenen CO2 (1 bis 2 ppm).

    Schätzen wir mal grob, dass die Wolken 100’000 mal wichtiger sind hinsichtlich des Einflusses auf die bodennahen Temperaturen als 1 ppm menschen-verursachtes CO2, dann müssten sich doch all jene im IPCC / PIK / Bäcker / Fischer, die so versessen um die Wichtigkeit dieses winzigsten Faktors streiten, zunächst doch jahrzehntelang nur mit den Wolken allein beschäftigen, um deren Einfluss genau zu begreifen. Aber nein, diese „intelligenten“ Herren blenden – im Sinne eines perfekten Verhältnisblödsinns – alles was wirklich wichtig wäre (Sonne, Wolken, Vulkane, Wasserdampf, natürliches CO2) zum Verständnis der Gründe für die Werte bodennaher Temperaturen vollständig aus, und reden nur vom klitzekleinen 1 – 2 ppm menschlichen Anteil am CO2 der Luft.

    Man kann nur den Kopf schütteln über so viel geistige Bescheidenheit …

  14. Aber Herr Limburg, seit wann ist das Nennen von Fakten (Plagiieren) denn „Anschwärzen“? Warum berichtet EIKE nicht?

    Es gibt noch weitere Vorwürfe, die über simples Plagiieren weit hinausreichen und in die McIntyre involviert ist (siehe DeepClimate). Insofern würde ich nicht viel auf ihre Quelle geben, warten wir doch lieber mal den Untersuchungsbericht der GMU ab. Man verschleppt dort zwar nach Kräften, die gesetzlichen Fristen sind mit 14 Monaten längst überschritten, aber irgendwann müssen sie doch Farbe bekennen.

    Aber immerhin sind wir uns darin einig, dass Gefängnisstrafe wie von Herr Weber gefordert, völlig überzogen ist, oder?

  15. @ weber (#22)

    „Für die, die es angeht“

    Ich nehme mal an, Sie meinen Wegmann und Said, die des Betrugs überführt worden sind, siehe http://tinyurl.com/4ys7v9u.

    Ihre Strafvorschläge empfinde ich aber als drakonisch, ich denke, die öffentliche Schande ist (wie bei Guttenberg) schon Strafe genug.

  16. @Norbert Fischer #23
    Das ist natürlich gequirlter Quatsch, wenn sich 2 uneinig sind über Sat-Daten ja/ nein, und ich darauf hinweise, daß es in der Angelegenheit keinen Konsens geben muß oder sogar kann, dann sind Deine Schlußfolgerungen natürlich abenteuerlich. Zumal es nich gerade um Thesen ging, sondern um die Qualität von Sat-Daten und in wie weit es Sinn hat, die so zu verwenden.
    Ich selbst finde Sat-Daten ganz interessant, aber wie mein Link zu dem verformten Globus zeigt, ist das wohl eher etwas ungenau. Da sind die Betrachtungen von Küstenlinien und von am Ufer stehenden Bäumen, bei denen der Abstand zum Wasser sich seit Jahren nicht geändert hat bedeutend aufschlußreicher.
    Deine Äußerungen kladssifiziere ich entweder unter Folgen von Mai-Bock oder Vatertagsumtrunk.

    Zitat
    —–
    Sie sind nur GEGEN eine bestimmte Theorie, und alles, was diesem Zwecke dienlich erscheint, ist Ihnen recht, egal ob richtig oder falsch.
    —–
    Bin ich ein Alarmist, der auf Biegen und Brechen am CO2 festhält, an globalem Fieber mit den unendlichen damit einhergehenden drohenden Gefahren, u.a. der Ausweitung der Wüsten, obwohl die Fakten genau das Gegenteil belegen, Sahara Sahel….

  17. @ weber

    „Die CO-2-These hat sich selbst erledigt, weil weder die Temperaturen noch der Meeresspiegel sich entsprechend der These verhalten.“

    Nun liegt der Temperaturwert für 2010 nicht nur innerhalb des Fehlerbereiches des Szenarios, sondern fast punktgenau auf der Vorhersage. Was wollen Sie eigentlich mehr?

    Beim Meeresspiegel liegt der Anstieg aber in der Tat zwar gerade noch im Fehlerbereich, er droht ihn aber nach oben zu verlassen. Ja, der Meeresspiegelanstieg scheint unterschätzt worden zu sein im AR4.

  18. Lieber Thorsten
    Thesen werden dadurch erledigt, daß ihnen ein immanenter Fehler nachgewiesen wird. Dazu ist keine Gegenthese notwendig. Die CO-2-These hat sich selbst erledigt, weil weder die Temperaturen noch der Meeresspiegel sich entsprechend der These verhalten. Das ist der Beweis, daß man mit CO-2 das Klima nicht steuern kann wie z.B. das Pflanzenwachstum.(Optimum bei 800-1000 ppm.)Der derzeitige Anstieg hilft also die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen. Aber das ist eine andere These, die die CO-2-Verteufler erst mal widerlegen müssen.
    MfG
    Michael Weber

  19. @ Krishna Gans

    Wissenschaft ist sehr brutal. Wenn sich zwei Thesen widersprechen, muss (mindestens) eine der beiden als falsch aussortiert werden auf der Suche nach der Wahrheit.

    Ihre Äußerungen beweisen dagegen nur, dass Sie weder an der Suche nach der Wahrheit noch an wissenschaftlicher Methodik interessiert sind.
    Sie sind nur GEGEN eine bestimmte Theorie, und alles, was diesem Zwecke dienlich erscheint, ist Ihnen recht, egal ob richtig oder falsch.

    Danke für ihre offenen Worte, ich hatte immer schon diesen Verdacht.

  20. Für die, die es angeht

    Bei Betrug fängt die Verjährung erst nach Abschluss der zeitlich letzten Betrugshandlung an. D.h. wer 20 Jahre betrügt kann sich nicht auf Verjährung von Einzeltaten berufen, sondern muss sich für den gesamten Zeitraum verantworten und ggf bestrafen lassen. Die Verjährungsfrist bei Betrug beträgt m.W. 5 Jahre. Und in diesen 5 Jahren kann verdammt viel ans Licht der Öffentlichkeit kommen. Climagate lässt grüssen. Das „Sea-level-gate“ zeigt, daß betrügerische Handlungen nur begrenzte Zeiträume unerkannt bleiben. „You can not fool all the people all the time“ (Peter Tosh) Fragen sie mal ihren Anwalt, wie es um ihr persönliches Risiko steht.

    Michael Weber

  21. @Thorsten #19
    Zitat:
    —–
    Wer von aderen 100% ige Beweise fordert, sollte diese für seine Gegenthese auch liefern können!
    —–
    Nö, nicht zwangsläufig, und wenn, werden, begründet, oder wie fast immer, diese zurückgewiesen, weil sie dem CO2 Konsens widersprächen……
    Also, bleibt es von meiner Seite beim „nö“

  22. @Thorsten #19
    Zitat
    —–
    Auch eine gute Ausrede, um sich aus Widersprüchen der eigenen Argumentation zu winden
    —–
    Falsch, es gibt so viele Gründe und Argumente, die gegen die Alleinherrschaft des CO2 sprechen, daß es da zu einzelnen Aspekten durchaus zu unterschiedlichen Meinungen und Auffassungen kommen kann.
    Ist allemal sinnvoller, als alles dem ideologischen Ziel der Weltveränderung unterzuordnen und den Morgethau Plan ein halbes Jahrhundert später doch noch in die Tat umzusetzen, was weiter 20 Jahre bis zur endgültigen Umsetzung dauern müßte….

  23. @ Krishna Gans

    Warum, Konsensgeschrei ist Sache der Alarmisten, wie man unschwer erkennen kann.

    Auch eine gute Ausrede, um sich aus Widersprüchen der eigenen Argumentation zu winden… 😉

    So lange man sich selbst nicht über den Sachverhalt im Klaren ist, sollte man 1.) nicht andere kritisieren und 2.) nicht so überheblich auftreten, wie Klimaskeptiker dies in aller Regel tun!

    Wer von aderen 100% ige Beweise fordert, sollte diese für seine Gegenthese auch liefern können!

  24. @Norbert Fischer #12
    Zitat
    —–
    Wie gesagt, in den letzten beiden EIKE-Artikeln wurden die Satellitendaten akzeptiert, versuchen Sie doch, sich erst mal mit ihresgleichen zu einigen.
    —–
    Warum, Konsensgeschrei ist Sache der Alarmisten, wie man unschwer erkennen kann.

  25. Lieber Herr Hartmann, #14

    „Die undifferenzierte Betrachtung von Meeresspiegelschwankungen hinsichtlich ihrer Ursachen ist also absolut unzulässig.“

    Da stimme ich Ihnen zu. Ich sehe allerdings nicht, warum dies in unserem Fall zutreffend sein sollte, siehe Methodik.

  26. Für die Beobachtung von aktuellen Meeresspiegelschwankungen und deren Prognose besteht schon immer ein handfestes lebenswichtiges Interesse besonders für Meeresanreinerländer (bestes Beispiel Niederlande). Diese Untersuchungen, Erhebungen oder wie auch immer beziehen sich im Sinne des Zivilschutzes o.ä. immer auf bestimmte Regionen, die einen bestimmten Teil der Erdoberfläche repräsentieren. Das Wissen über die konkreten Gründe von Meeresspiegelschwankungen spielte in diesem Zusammenhang keine vordergründige Rolle. Wichtig dabei war bisher stets die halbwegs zuverlässige Prognose als solche.

    Beginnt man nun Meeresspiegelschwankungen global zu betrachten und diese mit klimatischen Verhältnissen in Zusammenhang zu bringen, begibt man sich auf ein völlig anderes Gebiet. Der Ausweis von globalen Meeresspiegelschwankungen bzw. -anstiegen und dies auch noch im mm-Bereich erscheint mir als bloße Produktion von nichtsagenden Hausnummern, macht mich von Hause aus schon rein intuitiv ob der ausgewiesenen Messgenauigkeit äußerst stutzig.

    Die eine Sache ist das tatsächliche Volumen der Meereswässer, welches aller Wahrscheinlichkeit nach auch von den herrschenden klimatischen Verhältnissen abhängt. Die andere Seite ist darin zu sehen (auch wenn ich mich hier wiederholen mag), wie sich die Meeresbecken verhalten, wie sich ihre Form und damit auch ihr Fassungsvermögen verändert. Letzteres steht im engen Zusammenhang mit langfristig wirkenden epirogenetischen Bewegungen und dem neotektonischen Verhalten der Erdkruste. Hinzu kommt die ungleichmäßige Verteilung von Schwereanomalien innerhalb des Erdkörpers (bzw. des Erdmantels), welche dazu führt, dass die Oberfläche der Ozeanosphäre als keineswegs idealer Körper erscheint.
    (Nebenbei gesagt, ist gerade die Skandinavische Halbinsel ein Beispiel für Welrekordniveau hinsichtlich von Beträgen neotektonischer Hebungen, wogegen die Variabilität des Volumens der Meereswässer um Größenordnungen kleiner ist.)Und von planetarischen Sachverhalten ganz zu schweigen…
    Die undifferenzierte Betrachtung von Meeresspiegelschwankungen hinsichtlich ihrer Ursachen ist also absolut unzulässig. Es ist demnach irreführend und schlichtweg falsch, Meeresspiegelschwankungen ausschließlich mit klimatischen Veränderungen in Zusammenhang zu bringen. Wer mag mir da wohl widersprechen?

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Hartmann

  27. to whom it may concern

    …..oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Der Versuch ist strafbar.
    (3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    1.- gewerbsmässig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
    2.- einen Vermögensverlust großen Ausmasses herbeiführt oder in der Absicht handelt eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
    3.- eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
    4.- seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger missbraucht oder
    5.- einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem……
    Dankenswerterweise ist die AGW-Bande gezwungen ihr Vorgehen zu dokumentieren, so daß die Staatsanwaltschaft bei zukünftigen Prozessen umfangreiches Material verwerten kann. Und dann gilt auch für Lohnschreiber „mitgegangen, mitgehangen“. Und eine betrogene Öffentlichkeit wird Bestrafung fordern. Da wird es Schellnhuber auch nichts mehr nützen, daß er in Europa mal die Meinungsführerschaft in den Medien hatte. Tempora mutantur. Beispielhaft gilt immer noch das Schicksal des Glaubenskämfers Savonarola.

    Michael Weber

  28. Herr Weiß,

    Sie machen es sich etwas einfach, Sie müssen sich für eine Bewertung schon die Arbeit machen, die Gründe und Methoden der Korrekturen zu untersuchen (an ihren Erklärungsversuch der „Vorgaben“ durch Al Gore glauben Sie doch wohl selbst nicht).

    Wie gesagt, in den letzten beiden EIKE-Artikeln wurden die Satellitendaten akzeptiert, versuchen Sie doch, sich erst mal mit ihresgleichen zu einigen.

    PS:
    Bei den Temperaturdaten werden genau anders herum die Satellitenkorrekturen als einzig selig machende Wahrheit akzeptiert, Daten von Bodenstationen verworfen.
    Kann es sein, dass man möglicherweise einer einfachen unwissenschaftlichen Regel folgt:
    „Gibt es mehrere Messmethoden, wähle die, die meinem Wunschbild am nächsten kommt!“
    ???

  29. Herr Weiss,

    ich kenne diese Geschichte. Zu verlockend um wahr zu sein….

    Im uebrigen bieten solche Satellitendaten noch viel mehr Schnittstellen, um manipuliert zu werden, wenn man dies beabsichtigte. Warum macht man es dann so offensichtlich?

  30. Jährliche Meersesspiegelfälschung seitens NASA um +2.1 mm

    Hallo Herr Bäcker und Herr Fischer

    War Ihnen folgender Sachverhalt bekannt?
    In der ersten vier Jahren der satellitenaltimetrischen Bestimmung der Meeresspiegelhöhen durch Topex/Poseidon ergab die Auswertung der Messdaten (nach allen Korrekturen), dass der mittlere Meeresspiegel (MSL) jedes Jahr von 1992 bis 1996 um 0.02 mm sank. Das verwirrte die dem IPCC nahestehenden „Forscher“ natürlich sehr und diese sannen danach, den unbotmässigen Satelliten, der ihnen den gewünschten und schon als selbstverständlich angenommenen jährlichen Meeresspiegelanstieg verweigerte, zu räsonieren. Man ersann eine Strategie, um zu „besseren“ Resultaten zu gelangen und beschloss, aus den Pegelmessungen am Küstenufer weniger, relativ südlich gelegener europäischer, amerikanischer und asiatischer Stationen über die letzten 50 Jahre, die einen Trend eines jährlichen Anstiegs um etwa 2.1 mm zeigten einen langfristigen Trend herzuleiten. Man argumentierte, dass es doch nicht sein könnte, dass so ein dummer Satellit wie Topex/Poseidon den Trend des den IPCC-nahen Forschern so einleuchtenden (auch nach den Vorgaben des von Klimapapst Al Gore vorgegebenen Gebots in „An Inconvenient Truth“, wofür dieser den Nobelpreis erhielt) jährlichen Meeresspiegelanstiegs, den die simplen Pegelmessungen so „klar“ gezeigt hätten, auch zeigen müsse und beschlossen dem Satelliten Topex / Poseidon einen Bonus von +2.1 mm Meeresspiegelanstieg pro Jahr einzuräumen, damit sich dieser in Übereinstimmung mit dem Trend der Vergangenheit vorsintflutlicher Meeresspiegelmessungen befinde. Nerem et al., 1997, publizierten diesen Vorschlag, der von den verantwortlichen IPCC Autoren selbstverständlich mit grosser Begeisterung und Applaus aufgenommen wurde.

    Seither wird jedes Jahr dem Meeresspiegel eine künstlich gewährte Erhöhung von 2.1 mm zugeschlagen. Sie, Herr Fischer und Herr Bäcker, reden nun vollmundig von einem Anstieg von 3mm pro Jahr. Wenn Sie die geschenkten 2.1 mm mal abziehen bleiben noch 0.9 mm pro Jahr. Messen kann man dies bei all den Verzerrungen der Messmethoden ohnedies nicht.

    Aber träumen Sie weiter Ihr Märchen von der anthropogenen Temperaturerhöhung durch 1-2 ppm CO2 und dem bedrohlichen Meeresspiegelanstieg von 0.9 mm, der gar nicht messbar ist (also frei erfunden ist).

    Wussten Sie übrigens, dass jeder Bürger in Deutschland (auch Sie) wegen der Staatsschuld mit mehr als 20’000.- Euro verschuldet ist. Durch den von Ihnen tatkräftig mitgestützten CO2 Zertifikatshandel kommen auf die deutsche Wirtschaft zusätzliche Belastungen von vielen Milliarden Euro hinzu. Dies wird zweifellos zu mehr Arbeitslosigkeit und weiteren Erhöhungen der Staatsschulden führen. Mit Ihrem Verhalten (der Unterstützung der Belastung der Wirtschaft) machen Sie sich also mitschuldig an einem drohenden Finanzkollaps Deutschlands mit völlig unabsehbaren ökonmischen und sozialen Folgen. Aber das scheint Ihnen ja vollkommen egal zu sein. Hauptsache, das eigene Wolkenkuckucksheim wird nicht gestört. Wachen Sie doch endlich auf und werden auch Sie Ihrer Verantwortung gerecht …

  31. @#2: NicoBaecker

    Und wie sind die hier mit Fakten belegten Naturphänomene mit ihrem AGW Naturbild unter einen Hut bringen zu bringen? Ist da nicht ein Irrtum in ihrem Naturbild nicht viel naheliegender?

  32. Herr Weber,

    jede ihrer Thesen ist kühn, diese
    „Selbst Herr Fischer akzeptiert den Vorwurf unethischen Verhaltens durch Schweigen“
    sogar tollkühn 😉

    Blättern Sie doch einfach mal zu den letzten beiden EIKE-Artikeln zum Meeresspiegel zurück.
    Dort fanden sich viele Abbildungen zum Meeresspiegelanstieg (ca. 3mm pro Jahr), es ging damals nur um die Frage, ob in den Daten eine Beschleunigung des Anstiegs erkennbar ist.

    Beide Artikel widersprechen sich, dh. rein logisch muss mindestens einer falsch sein.
    Die Entscheidung, welcher es ist, überlasse ich dem Fachbeirat oder den geneigten Lesern.

  33. Das „Waldsterben“ lässt grüßen. Prof.Mörner zeigt uns, daß der Meeresspiegelanstieg nur in Computern, auf Papier und in Pressemitteilungen stattfindet. Nicht aber an kalibrierten Pegeln. Die Angstmacher geraten in Erklärungsnot. Selbst Herr Fischer akzeptiert den Vorwurf unethischen Verhaltens durch Schweigen, bzw versucht auf einen veränderten Graphen abzulenken. Hallo? der Vorwurf heisst Betrug!
    §263 StGB: Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt

  34. Herr Rassbach, #3

    dass Sie die Mannsche Temperaturrekonstruktion als Delphisches Orakel fuer alle Klimafragen missdeuten, wissen wir ja schon, und offenbar helfen Ihne auch keine empirische Daten (auch wenns vom Schwiegervater ist), Ihnen den Unterschied zwischen Mittelwert und Einzelwert zu verdeutlichen.

  35. Herr Fischer,
    ich glaube, Sie meinen 2005-2007? Löst bei mir keinen Skeptizismus aus.
    Ich vermute nach Moskau brach für ihn eine kleine wissenschaftliche Welt zusammen. Vielleicht versuchte er zwei Jahre lang auf diese Lüge hinzuweisen? Er hörte nur Dinge wie, sei ruhig, wir bekommen sonst keine Förderung mehr oder die Welt geht unter und wir können dies doch nicht nur wegen dieser Korrektur gefährden;-)

    2005 bis 2007 hätte ich ihn auch für einen Verschwörer gehalten. Er brachte nach diesen schlimmen Erfahrungen sein Booklet heraus:

    N.-A. Mörner, 2007c. “The Greatest Lie Ever Told.” P&G-print (2nd edition 2009, 3rd edition 2010.

    Könnte es so gewesen sein? Er machte es erst zwei Jahr später öffentlich und Sie glauben trotzdem, die „Korrektur“ dient einem guten Zweck?

  36. Hallo Herr Rassbach,

    Sie haben im Beitrag wirklich nichts entdeckt, was Sie skeptisch stimmt??

    „Auf dem Moskauer Treffen 2005 erwiderte eine der Personen in der britischen IPCC-Delegation auf meine Frage und Kritik an dieser „Korrektur“: „Wir mussten das tun, weil es sonst gar keinen Trend gegeben hätte!“ darauf antwortete ich: „Haben Sie gehört, was Sie sagen? Das ist doch genau das, was ich Ihnen vorwerfe!“ Daher wurde in meinem Booklet aus dem Jahre 2007 (Mörner 2007c) der Graph in Abbildung 7 zurück in seine Originalposition gebracht (Abbildung 5).“
    Und da fällt Ihnen auch nichts auf??

  37. Herr Bäcker,

    „Und wenn man diese Phänomene nicht alle in seinem Naturbild unter einen Hut bringen kann, lügt dann da was oder wäre ein Irrtum im Naturbild nicht viel naheliegender?“

    Bei mir war lag aber ein anderes Naturbild vor. Natürlich registrierte ich beim Skifahren und bei Bergwanderungen die Erwärmung und las entsprechende Berichte mit Begeisterung!

    Meinen Schwiegervater belächelte ich, wenn er mir sagte, glaube das nicht, in den 30iger Jahren trieben die Bäume schon Ende Januar aus. Er sagte mir sogar das Jahr und den Geburtstag seiner Schwester dazu. Für mich konnte das nicht stimmen, weil es ja lt. Micheals Hockeystick damals ja viel kälter war.

    Jetzt weiß ich, er hatte recht und die Berichte der 90iger waren maßlos übertrieben, sind sie immernoch;-)

    Einen wachsenden Baum sollten Sie nicht als Phänomen bezeichnen, er wächst doch nur, wie überall in der Natur, wenn genügend CO2 vorhanden ist;-)

    War die „Korrektur“ wissenschaftlich begründet?

    „Auf dem Moskauer Treffen 2005 erwiderte eine der Personen in der britischen IPCC-Delegation auf meine Frage und Kritik an dieser „Korrektur“: „Wir mussten das tun, weil es sonst gar keinen Trend gegeben hätte!“ darauf antwortete ich: „Haben Sie gehört, was Sie sagen? Das ist doch genau das, was ich Ihnen vorwerfe!“ Daher wurde in meinem Booklet aus dem Jahre 2007 (Mörner 2007c) der Graph in Abbildung 7 zurück in seine Originalposition gebracht (Abbildung 5).“

    Die Frage ist, sollten wir unser Naturbild ändern oder den Trend?

  38. #1: W.Rassbach sagt:

    „Bäume lügen nicht.“

    Nicht nur die nicht, sondern alle anderen Naturphänomene auch nicht!

    Und wenn man diese Phänomene nicht alle in seinem Naturbild unter einen Hut bringen kann, lügt dann da was oder wäre ein Irrtum im Naturbild nicht viel naheliegender?

  39. Hallo Herr Bäcker,
    „Ich habe oft behauptet, dass „Bäume nicht lügen“ “ Dies sagt hier Herr Mörner. Ist das nicht witzig?

    Ich habe Ihnen ähnliches gesagt zu Schlüchters BÄUMEN, die nach langer Liegezeit im Gletscher 2004 auftauchten und von wesentlich wärmeren Zeiten künden. Bäume können nicht vertrendet oder vermodelliert werden;-)

    Bäume lügen nicht.

    Ich befürchte nicht nur ein „Sea-Level-Gate“.
    Das IPCC hat es übertrieben, es sollte verschrottet werden;-)

    Ich widerspreche Herrn Mörner nur in einem Punkt:

    „Dies war die Hauptbedrohung im Szenario des IPCC, und jetzt ist sie verschwunden.“

    Nein, die Bedrohung war nie da;-)

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