Weltuntergangsstimmung bei der FAZ- PIK-Prof. betätigt sich als Nostradamus!

Pünktlich zum Jahreswechsel betätigt sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung einmal mehr als Pflichtlektüre für alle Intellektuellen, Wissenden, Besorgten, Mahnenden und Umkehrrufern. Die Redaktion erlaubte nämlich dem jungen Professor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) Anders Levermann einmal mehr seine angstvollen Ahnungen über kommende Klimakatastrophen in starke Glaubensbekenntnisse zu packen, und daraus Menetekel zu erkennen. Passenderweise ins Feuilleton verschoben, durfte Levermann unter dem Titel „Die Erderwärmung um acht Grad wird es niemals geben“ seinen Panikattacken folgen, in der nicht unbegründeten Hoffnung, diese an das geschätzte Publikum weiterzugeben. Der Artikel erschien am 30.12.10. Die EIKE Geologen J. Goldmann und K.F. Ewerte haben daraufhin in Leserbriefen versucht die Dinge wieder etwas zurecht zu rücken. Bitte lesen Sie was sie der Redaktion ins Stammbuch schrieben:


Zitat FAZ -Autor Levermann:

Die derzeitige Winterkälte in Europa ist alles andere als ein Beweis gegen die Erderwärmung. Klimaforscher prognostizieren bis zum Jahr 2200 einen Temperaturanstieg um acht Grad. Doch die fossile Zivilisation hat sich möglicherweise schon früher zerstört.

Leserbrief Goldmann:

An die Redaktion der FAZ: Sehr geehrte Damen und  Herren,

   in dem Beitrag von Herrn Anders Levermann –junger Professor am PIK; Physiker & Modellierer- werden wieder einmal schlimme, emotional gefärbte  Horrorszenarien als mögliche Konsequenz einer globalen Erderwärmung an die Wand gemalt, die von einem kühl recherchierenden  Wissenschaftler nicht, von  einem Politiker aber durchaus erwartet werden können. Seine  Projektionen und Wahrsagereien werden mit Sicherheit nicht eintreffen, weil die von ihm dafür vorausgesetzten Bedingungen einfach nicht gegeben sind.       

    So ist nach Spektralmessungen die Klimasensitivität des als Treibhausgas ausgemachten  C02 so gering, daß selbst bei der vollständigen Verbrennung sämtlicher verfügbarer Kohlenwasserstoffe der Erde es nur zu einem Temperaturanstieg von unter 1 Grad C kommen würde. Außerdem steht es zweifelsfrei fest, daß die gemessene C02-Erhöhung auf nunmehr 0.038% das Ergebnis einer Erwärmung , also Folge und nicht deren Ursache ist, also einfachen physikalischen Gesetzen  folgt. Die regelmäßig in der Erdgeschichte regis-trierten  Erwärmungs- und Abkühlungsphasen der Erde sind nach allen wissenschaftlichen Indizien natürlichen Urspungs und werden neben Exzentrizitäten der Erdbahnparameter auf den indirekten Einfluß des stark wechselnden Magnetfeldes der Sonne zugeschrieben, die in Zyklen von 11, 22 und 180 bis 208 Jahren gemessen werden können. Und die von dem Autor genannte globale Erwärmung und die Aussage, daß 2010 das wärmste Jahr seit Beginn der Meßreihen sei, ist ein ideologisch-religiöses Märchen, das nicht nachvollziehbar ist. Diese oft kolportierte „Erwärmung“ ist ein statistisch verursachter Mißgriff, verursacht dadurch, daß vor allem die ehemals 6000 Klimastationen von ländlichen Gebieten wie Sibirien und Kanada auf nunmehr 1100 reduziert und vornehmlich in Stadtbereiche oder Flughäfen gelegt worden sind (Wärmeinseleffekt) ferner wurden Quecksilberthemometer durch elektronische Meßverfahren ersetzt. Berücksichtigt man ferner dass ca. 3 % der Erdoberfläche urbanisiert sind, und 80 % der wenigen Meßstationen auf Flughäfen oder in Städten stehen, dann kann man leicht feststellen, dass diese die Zunahme des Weltflugverkehrs bzw. der zunehmenden Verstädterung anzeigen. Mit einem Treibhauseffekt hat das alles nichts zu tun.

Vorgenommene Korrekturen ergaben nun eine dadurch um ein knappes Grad C erhöht errechnete Temperatur. Und trotzdem stagniert die mittlere Global-Temperatur (was immer das ist), seit ca 10-12  Jahren und reduziert sich letzlich .

So dokumentieren drei von vier weltweit tätigen Instituten (UAH; RSS; CRU-Metoffice) bereits eine signifikante Abkühlung.

   Für 2010 kommt als zusätzliches Element der alle paar Jahre wiederkehrende El-Nino-Effekt hinzu, der zu einer Aufwärmung der globalen Luft führt und damit immer einen entscheidenden Einfluß auf unser Klimageschehen mit stoßartigen Erwärmungen hat.  Aber letztendlich nur die Abkühlung des oberflächennahen Meerwassers verzögert. 

Für Deutschland ist die mittlere Jahresdurchschnittstemperatur lt. DWD für dieses Jahr von 8.2 Grad auf nunmehr 7.9 Grad C abgesunken, wobei man noch den erwähnten Wärmeinseleffekt abziehen müßte, so daß die Temperaturen sich denen am Ende der spätmittelalterlichen Eiszeit um 1850 annähern.

   Und die vermeintlich von Ihrem Autor seit Jahren verzeichneten klimatischen Jahrhundertrekorde und Katastrophen? Sie sind leicht erklärbar durch eine intensivere Berichterstattung seitens der Medien, darauf fußenden politisch gefärbten Kommentierungen und der dramatisch ansteigenden Bevölkerungsdichte –  von der aus real gesehen die größte Bedrohung für unser Klima ausgeht – sowie des allgemein Wohlstands. Dies führt zu größeren Schadenssummen bei Extremwetter.  Eine von ihm vorhergesagte starke Erwärmung aber wird es nach jetziger Beurteilung nicht geben. 

Glückauf

Dr. Klaus-Jürgen Goldmann

Dipl.-Geologe

Leserbrief Ewert:

Wer Geologe werden will, hat die Grundlagen der Physik zu lernen, wer Theoretischer Physiker werden will, kann das ohne Grundkenntnisse der Geologie. Man kann nur staunen, wie mutig Theoretische Physiker sind: Obwohl sie wahrscheinlich wissen, dass die Erde etwa 4,5 Mrd Jahre alt ist und dementsprechend eine sehr lange und wechselvolle Klimageschichte hat, trauen sie sich zu, auf der Basis von 130 Jahren Temperaturaufzeichnungen die Temperaturentwicklung für die Zukunft vorherzusagen. Temperaturganglinien, die 1880 beginnen, zeigen tatsächlich Erwärmungsphasen an. Diese werden jedoch unerheblich, wenn man auch die älteren Daten mit einbezieht. Sie sind seit 1701 verfügbar und darauf beruhende Langzeit-Ganglinien zei­gen, dass es in den zwei Jahrhunderten wiederholt noch schnellere und stärkere Erwärmungen gegeben hat. Das industriell und vom Menschen erzeugte CO2 hat damals noch keine Rolle gespielt, woraus zwangsläufig folgt, dass es die Erwärmung nicht verursacht. Wenn sich Theoretische Physiker im Rahmen klimatologischer Fragen zu geologischen Sach­verhalten äußern, sind die resultierenden Folgerungen meistens falsch.

Mit seinem Beitrag in der FAZ vom 30.12.2010 „Die Erderwärmung um acht Grad wird es niemals geben“ hat Prof. Anders Levermann vom Potsdamer Institut für Klimafolgenfor­schung (PIK) einen neuen Rekord aufgestellt. Seine Fakten sagen ihm, dass sich bis 2200 „eine Erwärmung von mehr als acht Grad ergibt.“ Sie sind allerdings so durchsichtig, dass sie sich bei einem Vergleich mit wirklichen Fakten schnell als falsch entlarven:

  •  „In Pakistan entstand im letzten Sommer der größte Süßwassersee der Erde – als Folge von Überschwemmungen, weil „das Klimasystem bebt“. Nach den Regeln der Hydrologie ist eine überflutete Niederterrasse kein Süßwassersee, selbst wenn das Wasser nur langsam abfließt.  An Flüssen gelegene Städte weisen üblicherweise Hochwassermarken aus. Am Zusammenfluss von Werra und Fulda sind 6 Hochwässer verzeichnet – der höchste Pegelstand erreichte am 24.7.1342 mindestens 10 m und der niedrigste am 17.5.1943  etwa 5 m über dem Mittelwasserstand, und dazwischen er­eigneten sich vier weitere in Zeitabständen zwischen 100 und 300 Jahren. Hochwas­serkatastrophen sind episodische Wetterkapriolen, die es unabhängig von Klimaände­rungen immer gegeben hat.

  • Der „größte Süßwassersee“ schrumpft durch den Vergleich mit wirklichen Seen zum Tümpel: er bedeckte zwar für kurze Zeit eine größere Fläche, enthielt aber als typisches Flachwasser nur ca. 300 km³ Wasser. Der bis zu 1642 m tiefe Baikalsee enthält als größtes Süßwasserreser­voir der Erde 23.000 km³ – die 78-fa­che Menge.  Der Vergleich kann durch die nordamerikanischen Großen Seen und viele andere beliebig und eindrucksvoll ergänzt werden.

  • Dass Bangladesh durch das „Eindringen von Meerwasser… unbewohnbar“ werden könnte, ist nicht zu befürchten. Das als Hafenstadt gegründete Ravenna liegt heute viele Kilometer landeinwärts. Aus dem gleichen Grund wächst Bangladesh: die aus dem Himalaya kommenden Sedimente vergrößern das Flussdelta.

  • Winterkälte in Europa infolge fortschreitender Erderwärmung: „Kollegen haben den ….Mechanismus entdeckt“, warum „…die derzeitige Winterkälte in Europa alles an­dere ist, als ein Gegenbeweis“, und  „…durch die globale Erwärmung noch verstärkt werden“ könnte. „Durch das Schmelzen des Eises in der russischen Karasee kann sich ein Hochdruckgebiet bilden, dass arktische Winde nach Eurasien umlenkt und damit zu extrem kalten Temperaturen in Europa führt.“ Die Kollegen haben neue Er­kenntnisse nicht berücksichtigt, denn K.E.Trenberth & J.T.Fasullo von der NASA stellen für das arktische Meer fest: „Seit 10 Jah­ren gibt es keinen Anstieg der Meeres-Temperatur“ (Science, Vol. 328, 16.4.2010, S.316-317). Tatsächlich wächst der arkti­sche Eisschild wieder; seit 2006 hat er sich um die doppelte Fläche Deutschlands ver­größert, und selbst im Sommer 2010 waren die NW- und NO-Passagen nicht vom Eise befreit – auch die Karasee nicht. Aus Platzgründen werden die weiteren Beweise nicht erläutert.

Angeblich verzeichnen wir „klimatische Jahrhundertrekorde“. Selbst der Weltklimarat (IPCC) sieht keine Anzeichen für eine Zunahme extremer Wetterlagen und führende Meteo­rologen stimmen damit überein. „Dass 2010 das wärmste Erdenjahr seit Beginn der Auf­zeichnungen vor über 130 Jahren war“,  ist in Anbetracht der Kälterekorde in der Antarktis, eines überdurchschnittlich kalten und schneereichen Winters in Südamerika, der seit ca. 2000 andauernden Abkühlung und der erneuten Ausdehnung des arktischen Eises, aber auch in Erinnerung an ClimateGate mit triftigen Gründen zu bezweifeln. Im Internetportal eike-klima-energie.eu hat Leistenschneider im Detail nachgewiesen, dass 2010 nicht das wärmste Jahr gewesen ist. Dies bestätigen auch NASA-Temperaturganglinien. Aber selbst wenn das so wäre, was sagt das schon?  Die Datenbasis des IPCC und des PIK ist für einen Vergleich mit früheren Jahrhunderten zu kurz; die älteren Daten weisen frühere Dekaden zweifelsfrei als wärmer aus.

Ein Bericht des Weltklimarates (IPCC) hat schon früh festgestellt, dass das Wetter ein nichtlinearer chaotischer Prozess ist, der keine Voraussagen erlaubt. Wenn man dem zu­stimmt, und das darf man umso mehr, als schon lange fest steht, dass sich die bisherigen Voraussagen nicht bestätigt haben. Dafür nur zwei Beispiele: 

·      „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie im April 2000 dem SPIEGEL.

·      Eine be­sonders eklatante Fehlprognose wurde für das Kaspische Meer 1995 abgege­ben: sein Meeres­spiegel sollte bis 2005 um einen Meter steigen, tatsächlich begann er kurz darauf zu sinken – bis 1996 um 30 cm und bis 2005 um 40 cm.

Trotz dieser eindeutigen Erfahrungen werden weiter Szenarien erstellt. Ist das Autismus oder geht es in Wahrheit um den Erhalt gutdotierter Arbeitsplätze? Dass die Kapa­zität unseres Raumschiffes nicht unendlich ist,  weiß man schon seit Jahrhunderten, und dass es langsam eng wird, ist ebenfalls bekannt. Doch mit Panikmache lässt sich das Problem nicht lösen, sondern wie immer in der Menschheitsgeschichte mit Anpassung. Dafür eignen sich weder ein vermeintlicher Klimaschutz noch der ergebnislos bleibende Versuch, den CO2-Ge­halt par ordre de mufti zu regulieren. Sollte jedoch entgegen aller Erwartung das Lever­mann’sche Szenarium über uns kommen, hätte dies einen makabren Charme: die Erde wäre nicht nur die Panik-Propheten los, auch das Prinzip Narrenfreiheit bliebe der Wissenschaft erspart.

Prof. Dr. F.K. Ewert Dipl. Geologe

Den Artikel unter der beeindruckenden Überschrift "Unsere Systeme sind erschreckend verwundbar"  von A. Levermann finden Sie hier in FAZ Online.

A. Levermann erreichen Sie hier.

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34 Kommentare

  1. Quasi als Nachschlag noch zwei zusätzliche Meldungen, die ebenfalls in diese Richtung gehen.

    „Klimawandel geht bis zum Jahr 3.000
    Simulation zeigt erstmals Klimaverlauf der nächsten 1.000 Jahre bei komplettem Emissionstopp
    Der Klimawandel ist bereits unumkehrbar: Selbst wenn wir sämtliche CO2-Emissionen stoppen würden, würde die Erwärmung von Luft und Ozeanen noch mindestens bis zum Jahr 3000 anhalten.“
    Quelle: http://tinyurl.com/68cj7eu

    „Gebirgsgletscher in Europa und Neuseeland schmelzen am schnellsten“

    Quelle: http://tinyurl.com/4v5ugvb

  2. @Harry Hain #4
    Volle Zustimmung! Den Angstpredigern wird in unserer Gesellschaft viel zu viel Platz eingeräumt. Man wartet förmlich auf negative Nachrichten und freut sich nicht mehr über die positiven Nachrichten.
    Das Leben auf unseren Planeten regelt sich von selbst. Es hat genug Gehilfen in Form von Naturkatastrophen. (Klimaänderungen,Vulkanausbrüche,Überschwemmungen,Dürren,Erdbeben,Seuchen,die Macht des Starken über den Schwachen, die Macht des Schlauen über den Dummen usw.usw.)
    All dies sind Selektionswerkzeuge des Lebens auf unseren Planeten. Wir nennen diese Selektionsarbeit des Lebens auch Evolution.
    Mein Motto:
    Lebt das Leben und hab keine Angst vorm Tod.
    oder
    Leben und leben lassen.

    Wer Angst vorm Tod hat, der hat in Wahrheit Angst vorm Leben.

  3. Lieber Herr Hartmann,

    auch noch ein frohes neues Jahr. Nichts für Ungut, aber ich habe Ihren Beitrag tatsächlich falsch in den Hals bekommen und mich über Sie unnötig gewundert. Aber Sie sind ja im neues Jahr doch der Alte geblieben…

    Ich habe mich an diesem Satz gestoßen:

    „“Außerdem steht es zweifelsfrei fest, daß die gemessene C02-Erhöhung auf nunmehr 0.038% das Ergebnis einer Erwärmung, also Folge und nicht deren Ursache ist,…“, was u. a. aus der Auswertung von Ergebnissen aus Eisbohrkernen eindeutig, ganz wertfrei gefolgert, hervorgeht. “

    Dies ist doch alles andere als eindeutig.

    Denn das CO2 wird nicht alleine durch die Temperatur gesteuert. Und 0.01% davon kommen aus fossilen Quellen. Und diese Meinung ist das Resultat interdisziplinärer Forschung, zu der auch Geologen ihre Beiträge geliefert haben, Herr Hartmann.

    „Mit Beginn des Pleistozän oder spätestens des Holozän soll sich dies also plötzlich geändert haben..!?“

    Wer behauptet das?

  4. Sehr geehrter Herr Kowatsch,

    bei den 8° habe ich natürlich auch gestutzt, meine aber dem Artikel entnehmen zu können, dass ihre Vermutung, dies sei ein Wert der Klimasensitivität, falsch ist.

    Levermann geht von einem extrem pessimistischen Szenario aus, nämlich einem „Weiter so“ bis 2200, unter Verbrennung des überwiegenden Teils der verfügbaren fossilen Rohstoffe. Damit müsste er oberhalb von 1000ppm CO2 liegen, unter Verwendung des Standardwerts von 3°C sogar über 1500ppm. Levermann sagt aber selbst im Artikel, so weit wird es nicht kommen.
    (Schade, dass er selbst dazu nichts schreibt, leider scheinen ppm’s in einem Feuilleton nichts verloren zu haben 😉

    Mit dem von der anderen Seite genannten Wert von 1°C für die Klimasensitivität oder darunter wäre ich sehr vorsichtig:

    1. Aufgrund der unsymmetrischen Fehlerbereich um den idealisierten, wahren Wert ist 1°C inetwa genauso unwahrscheinlich (oder wahrscheinlich) wie ein Wert von sagen wir mal +6°C.
    Man kann nicht jemanden, der +6° nennt, „Alarmist“ nennen und selbst genauso unwahrscheinliche Vorhersagen verbreiten. Konsequenterweise hießen solche Leute dann wohl „Verharmloser“, oder?

    2. Ich kenne keinen Wissenschaftler (Pro-AGW, kritisch oder skeptisch, ich verwende einfach mal diese blödsinnigen Unterscheidungen), der mit diesem Wert erklären könnte, wie die Erde aus den Eiszeiten oder gar aus den sogenannten „Snowball-earth“ Zuständen, wo die Erde fast oder gänzlich vollständig vereist war (zuletzt vor ca. 600 Mio. Jahren), herauskommen konnte.
    Das Klima der Erdgeschichte wäre nun in vielen Ereignissen unerklärlicher geworden.
    Ich behaupte mal: Wäre 1°C richtig, wäre die Erde heute noch überwiegend vereist.

    @ all
    Eine Frage konnte mir hier bislang noch niemand beantworten:
    Glaubt hier irgendjemand, er könne sich einen Temperaturunterschied von 5°C zwischen Eiszeit/Interglazial alleine durch Milankovich-Zyklen und ohne Wirkung des CO2 erklären?
    Falls ja, bitte ich zugleich um eine Abschätzung des daraus folgenden Werts der Klimasensitivität, sie müsste meines Erachtens dann um ein Vielfaches höher als 3°C sein.
    Der nächste logische Schluss wäre, dass alle IPCC-Prognosen untertrieben sind. Vielleicht wäre es Anbetracht dessen doch sinnvoller, als Skeptiker die Wirkung des CO2 zu akzeptieren.

    Oder man verweigert sich einfach solchen logischen Gedankengängen und konstruiert sich seine eigene Realität bzw. Parallelwelt. Um dann aus seiner Perspektive erstaunt festzustellen, dass die Welt, Politik und Medien offenbar verrückt spielen.

  5. Lieber Herr Bäcker,
    ein gutes Neues noch!
    Dass Sie auf meine Äußerung anspringen, wusste ich.
    Sie ordnen mich mit Ihrer Einschätzung vollkommen falsch ein! Natürlich können Sie nicht wissen (auch wenn es unbescheiden klingen sollte), dass in meinem ganz konkreten Fall zu meinem Studium ein 6 Semester währendes Grundstudium u. a. mit den Fächern höhere Mathematik (3 Semester), allg. und analytische Chemie (2 Semester), physikalische Chemie (2 Semester), Physik (2 Semester), techn. Mechanik, Informatik (2 Semester) usw. absolviert werden musste, ob ich dies wollte oder nicht. Auch bei Weitem ist dies nicht vergleichbar mit der Absolvierung dieser Fächer im Rahmen irgendwelcher Blockkurse, was so oder so nicht machbar, unseriös und kläglich ist, aber so derzeit, falls überhaupt, praktiziert wird. Angesichts dessen verliert das Belegen bzw. das Studium (für Geologiestudenten) solcher Fächer wie Mineralogie, Kristallographie, Geotechnik-Ingenieurgeologie, Hydrogeologie, Hydrochemie, Geophysik usw. seine Qualität und eigentlichen Sinn, wird für die Studierenden zur reinsten Qual (in D. ist das aber leider die Norm, wirklich!), wie für Medizinstudenten in frühen Semestern das Auswendigpauken der menschlichen Anatomie.

    In so fern können Sie einerseits davon ausgehen, dass ich beispielsweise vor theoretischen Physikern nicht die geringste Angst aber andererseits vor dem Wissen anderer Wissensgebiete und deren Vetreter äußersten Respekt habe, so auch auch gegenüber theoretischen Physikern. Eine solche Haltung erwarte ich auch von anderen Wissenschaftlern. Ich denke, dass wir damit nicht auseinander liegen. Bei Licht besehen, haben wir es also beide nicht nötig, uns gegenseitig zu belehren, wie wirkliche Wissenschaft zu funktionieren hat („So jedenfalls funktioniert moderne Wissenschaft nicht.“)

    „Wenn ihnen an ehrlicher aufklaerung liegt, so recherchieren sie bei geologenkollegen, die interdisziplinaer arbeiten. Fruchtbare Kooperationen zwischen Physikern, Geologen, Minearalogen, Chemikern, Biologen, Meteorologen, Geophysikern, Astrophysiker, etc. gibt es ja nicht nur auf dem Gebiet der Klimaforschung.“ Recherchieren brauch ich da nicht. Dass es generell interdisziplinäre Zusammenarbeit gibt, wissen wir doch beide. Ansonsten wäre das Gegenteil die absolute Katastrophe. Aber das soll auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass gegenwärtige Zustände nicht verbesserungswürdig wären. Sie wissen doch auch, dass es andererseits an vielen Hochschulen viele beispielsweise halbe Stellen für Doktoranden oder auch manche drittmittelfinanzierte Projekte gibt, wo halbprofessionell und kleinkariert so vor sich hingewurschtelt wird, oder ?!

    Nun gut! In diesem Sinne, verwechseln Sie mich bitte nie wieder mit Personen, die Wissen aus für sie „fremden“ Fachgebieten „verteufeln“.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Hartmann

  6. lieber herr hartmann,

    sie tun sich keinen gefallen, Ihnen fremde wissenschaftszweige zu verteufeln.

    Wenn ihnen an ehrlicher aufklaerung liegt, so recherchieren sie bei geologenkollegen, die interdisziplinaer arbeiten. Fruchtbare Kooperationen zwischen Physikern, Geologen, Minearalogen, Chemikern, Biologen, Meteorologen, Geophysikern, Astrophysiker, etc. gibt es ja nicht nur auf dem Gebiet der Klimaforschung.

    Wenn wie wie Ihre Geologenkollegen Angst vor theoretischen Physikern haben, so tut mir das Leid fuer Ihre fachliche Selbstbeschraenkung. So jedenfalls funktioniert moderne Wissenschaft nicht.

  7. Lieber Herr Goldmann, Lieber Herr Ewert,
    Ihre Leserbriefe sprechen mir förmlich in vielerlei Hinsicht aus der Seele! Was sollte ich einerseits auch Anderes erwarten (:-))!?

    Im überwiegenden Verlauf der Erdgeschichte hatte das Klimageschehen eher einen drittrangigen Einfluss auf die Entwicklung des Meeresspiegels. In Wirklichkeit liegt hier die Priorität auf der Wirkung großtektonischer Prozesse (Plattentektonik, Gebirgsbildung), in deren Resultat sich das Fassungsvermögen der Meeresbecken veränderte. Wie wurden bei der Interpretation von Meeresspiegelmessungen lokale und regionale Schwereanomalien des Erdinneren berücksichtigt? Was soll denn auch dort der Begriff Meeresspiegel aussagen? Tatsächlich geht es nämlich um das zu konkreten Zeitpunkten vorhandene Volumen der ozeanischen Wässer. Das wurde meines Wissens so in Form von Rekonstruktionen und aktuellen Messungen in Raum und Zeit noch nie praktiziert. Aus praktischer wissenschaftlicher Sicht war das bisher auch unmöglich. Vielleicht wäre dies heute unter Zuhilfenahme moderner Satellitentechnik möglich?

    „Außerdem steht es zweifelsfrei fest, daß die gemessene C02-Erhöhung auf nunmehr 0.038% das Ergebnis einer Erwärmung, also Folge und nicht deren Ursache ist,…“, was u. a. aus der Auswertung von Ergebnissen aus Eisbohrkernen eindeutig, ganz wertfrei gefolgert, hervorgeht. Mit Beginn des Pleistozän oder spätestens des Holozän soll sich dies also plötzlich geändert haben..!?

    Ja, der Bemerkung „…wer Theoretischer Physiker werden will, kann das ohne Grundkenntnisse der Geologie. Man kann nur staunen, wie mutig Theoretische Physiker sind:…“ (die die offizielle Stimmung in der Klimatologie offensichtlich auch maßgeblich bestimmen) stimme ich hier ausdrücklich zu. Vor noch nicht all zu langer Zeit hätte ich mich nicht getraut, dies so öffentlich zu bekunden. Die Realität und die damit verbundene Zeit der eingehenden Beschäftigung mit der betreffenden „Materie“ hat inzwischen diese Überzeugung tief in mein Gewissen eingebrannt. Vielmehr muss die Auseinandersetzung mit vergangenen und künftigen Klimaten ein hoch interdisziplinäres Werk sein, darf und kann keinesfalls einzelnen Wissenschaftsdisziplinen überlassen werden!

    Außerdem befinden wir uns in einer zeitlichen Phase, in der die Herkunft des Kohlenstoffs in der Erdkruste und der Atmosphäre primär als endogenes Produkt in Form von CO2, CH4 u. a. KW in ganz neuem Licht betrachtet werden muss und letztendlich auch wird. Das bestehende Wissen über den Kohlenstoffkreislauf auf unserem Planeten in qualitativer und quantitativer Hinsicht, so ist mein Eindruck, wird aber häufig auch von Physikern als weitgehend abgeschlossen betrachtet, was natürlich so keineswegs stimmt. U. a. auch Geologen haben da ein äußerst ernsthaftes Wörtchen mitzureden!

    Und Herr Beckmann, Ihre von mir durchaus geteilte Kritik am Prinzip der Gewinnmaximierung (wenn ich einige Ihrer Äußerungen damit auf den Punkt bringen darf) und dem damit verbundenen teilweise auch ungezügelten schädlichen anthropogenen Einfluss auf die Umwelt ist eine, aber naturwissenschaftliche Erkenntnisse einseitig subjektiv zu interpretieren oder sie selektiv bei der Argumentation heranzuziehen, eine andere Sache…

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Hartmann

  8. #23: Uwe Klasen sagt am Freitag, 07.01.2011, 10:21:

    „eine Frage als Laie. Warum werden die massgeblichen CO2-Messungen an einem aktiven Vulkan (Mouna Loa) durchgeführt? Gibt es dort keine Verfälschung durch die vulkanischen Aktivitäten?
    Nach meinem Verständnis müssten solche Messungen doch an einem „neutralen“ Ort durchgeführt werden.“

    Das kann man auch WUWT nachlesen, Willis Eschenbach, „Under the Volcano, Over the Volcano“, http://preview.tinyurl.com/38pbbo6
    Kurzform: Die Messungen finden Nachts statt, wenn aufgrund der abkühlenden Luft die Luft aus den höheren Luftschichten nach unten strömt.

  9. zu#23 Herr Klasen
    In der Tat habe ich das früher auch geglaubt, dass ein Vulkan die C02-Messergebnisse verfälscht. Herr Beck hat mir erklärt, dass dies durchaus nicht zu sein braucht. In aller Kurze: Würde man in der Stadt messen oder wie in BW. auf dem „Schauinsland“, dann hat man starke Variationen durch örtliche Vorkommnisse, die auch noch wechselnd sind. Auf dem Mouna loa hat man nur eine zusätzliche Einflussquelle, nämlich den Vulkan und die veröffentlichen Werte sind keine direkten Messungen, sondern Ermittlungen aus eine Querschnitt, wobei man Ausschläge nach oben wegläßt. Diese kämen dann praktisch vom Vulkan. Anschließend wird das ganze dann auch noch auf Meeresniveau nach einem Verfahren (MBL) umgerechnet.
    Nur wenn der Mouna Loa schleichend seinen C02-Austoß erhöhen würde, dann könnte man diesen Anteil nicht aussieben, aber dies müsste nun bereits seit 50 Jahren so sein. Die Stationen in Deutschland, die geplant sind, werden nach dem Mouna Loa eingeeicht. Sie messen logischerweise ganz andere tatsächliche Werte. C02-Ermittlungen sind also viel komplizierter als Sauerstoffmessungen.
    Unregelmäßigkeiten und Unzuverlässigkeiten bei den Umrechnungen sind mir bisher noch nicht bekannt.

  10. Sehr geehrter Hr. Kowatsch,

    eine Frage als Laie. Warum werden die massgeblichen CO2-Messungen an einem aktiven Vulkan (Mouna Loa) durchgeführt? Gibt es dort keine Verfälschung durch die vulkanischen Aktivitäten?
    Nach meinem Verständnis müssten solche Messungen doch an einem „neutralen“ Ort durchgeführt werden.

    Zu ihrem Schreiben, der derzeitige Medien-Hype um den sogenannten menschenverursachten Klimawandel. Man kann durchaus Vergleiche anstellen mit Nostradamus. Dessen Anhänger sind ja auch nur in der Lage, die sogenannten „Vorhersagen“ im nachhinein in vergangene Ereignisse zu interpretieren.

  11. Hier versucht mal wieder ein junger theoretischer Physiker durch Angstmacherei ohne Beweise an die Geldquellen zu kommen, die unser Staat so großzügig für derlei Blödsinn vergibt. Es scheint so, als habe die demokratische Mehrheit im Bundestag irgendwie die Klimaerwärmung per Abstimmung beschlossen und die seriöse Wissenschaft, die dem widerspricht, wird aufs Abstellgleis gestellt. Wer gegenteiliges behauptet, der wird von den Forschungsgeldern ausgeschlossen. So können immer neue Märchen dem Volk unterbreitet werden und leider machen die Medien immer noch mit.
    Nun zu den wissenschaftlichen Fakten:
    1) Die behauptete Erwärmung durch C02 ist nur eine Theorie. Sie kann durch keinen wissenschaftlichen Versuch nachgewiesen werden. Ich muss das wissen, denn ich habe mich jahrelang als einst gläubiger Treibhäusler mit Versuchsbeweisen beschäftigt. Auch die vom Author behaupteten 8 Grad – das ist übrigen ein Behauptungsrekord- an Klimasensitivität von C02 können durch keinen wissenschaftlichen Versuch bewiesen werden.
    2) Weil der Beweis fehlt, bedient sich Anders Levermann der alten Masche, nämlich Katastrophenbeweise zu erfinden, von denen noch niemals einer in den letzten 30 Jahren eingetroffen ist. Eigentlich müßte Holland bereits 7m unter Wasser stehen, und der Nordpol abgeschmolzen, die Eisbären ausgestorben sein.
    3)In Wirklichkeit ist die Marke am Pegel von Amsterdam genau dort, wo sie auch vor 50 Jahren war, die Eisbären haben zugenommen und das Nordpoleis dehnt sich seit 2007 wieder aus. Überschwemmungen wie derzeit in Australien machen diese Kontinent kälter und nicht wärmer, genauso wie Bangladesh und Indien durch verstärkte Regenfälle eine Abkühlung erfahren hat.
    4) Das Gegenteil von all den wissenschaftlichen Märchen Levermanns sind der Fall. In den letzten 12 Jahren hat sich die Erde abgekühhlt. In Deutschland sind die Temperaturen seit dem Jahre 2000 um 2 Grad zurückgegangen, die angenehme Erderwärmung ging leider im Jahre 2000 in Deutschland zu Ende. Wir hätten gerne mehr davon gehabt. Der Temperaturrückgang ist in Wirklichkeit viel höher, denn der Wärmeinseleffekt der Messstationen wirkt der Abkühlung entgegen. Die Thermometer wissen nicht, ob die Wärme vom KLima oder von der Bebauung oder von den heißen Abgasen der Flugzeuge kommt und messen sie einfach mit.
    5) Der C02-gehalt der Luft ist gestiegen, das stimmt. Doch diese Tatsache allein beweist noch nicht, dass dieser Anstieg etwas wärmer gemacht. Die Messungen am Mouna Loa beweisen nur, dass der Gehalt gestiegen ist und sonst nichts. Alle Rückschlüsse daraus müssen in wissenschaftlichen Versuchen erbracht werden. Hier hat der Autor genauso wenig an Beweisen erbracht wie seine berühmten „Ziehväter“ Schellnhuber und Rahmstorf.
    Unabhängig von diesen fünf Punkten bleibt Umwelt- und Naturschutz wichtig, genauso wie Energieeinsparung und Schonung unserer Rohstoffressourcen, das ist selbstverständlich und steht außerhalb jeder Diskussion. Dazu braucht es keiner unseriösen Klimaforschung, die nur darauf abzielt, dass wir Bürger für unnötiges in einer Art Ablaßhandel zahlen und wenige dafür reich werden bzw. gut von ihren Märchen weiterleben können. Als Anlage sende ich die Deutschlandtemperaturen der letzten 11 Jahre und die wärmeinselbereinigten Temperaturen Deutschlands der letzten 120 Jahre.
    -Brief wurde bereits der FAZ und dem jungen Author zugestellt-

  12. @#20 Der Forentroll

    Da Ihnen scheinbar das intellektuelle Niveau fehlt, hier sachliche Beiträge zu posten, sollten Sie sich wieder auf das lesen und amüsieren verlegen.

    Dass sogar die Gala zu schwere Kost ist für Sie, hätte ich gleich im ersten Beitrag an den Rechtschreibfehlern erkennen sollen. Aber man glaubt ja an das positive in den Menschen.

    Wieso Sie allerdings Dinge von denen Sie überhaupt keine Ahnung lustig finden, könnten Sie bei Gelegenheit erklären. Das ist mir nicht zugänglich obwohl meine komödiantische Erfahrung bis Heinz Ehrhard und Herbert Hiesel zurück reicht.
    Die wenigen zum Teil sehr humorvollen Beiträge von Lord Monckton alleine können es wohl nicht sein.

    Wie gesagt, erklären Sie das mal.

    Ansonsten Tschüss

  13. @#17: Jürgen Beckmann,

    hat die Gala denn keine Kommentarfunktion in der Sie sich austoben können. Gehen Sie bitte jemand anders auf die Nerven.

    OfG

    D. Glatting

  14. Zu #17, Hr. Beckmann,

    wenn man ihre Ankündigung unter http://tinyurl.com/2unealr Kommentar #31 liest, muss ich Hr. Glating recht geben, im Moment produzieren sie nicht mehr als heiße Luft.
    Die Art und Weise wie sie hier im Blog „herumpoltern“ nennt man für Gewöhnlich „Forentroll“.
    Und in Anlehnung an ihr Sprichwort, für welchen Krieg möchten sie gerüstet sein? Vielleicht gegen Menschen die die allgemein verkündeten Klimaentwicklungen hinterfragen?

  15. Herr Glatting, warum so grantelig. Angesichts wirtschaftlichen Aufschwungs und nicht vorhandenem Klimawandel sollte man fröhlich im Forum gestimmt sein.

    Ach ja: Lateinkenntnisse bezieht man nicht nur aus dem christlichen Glauben, sondern sogar in der Schule.

    Also: „Si vis pacem, para bellum.“

  16. @ Beckmann,

    in http://tinyurl.com/2unealr unter Kommentar #31 treten Sie an und kündigen Sachverstand zu der Mathematik, ihrem Teilgebiet Statistik und vielleicht der Meteorologie an. Was ist daraus geworden?

    “Es heißt „mea culpa““

    Ich werf mich weg. Bei Ihnen scheint der christliche Glaube direkt mit der AGW-Sekte zu verschmelzen. Den anderen fehlende Kompetenz vorwerfen und dann selbst nur Glaubenssätze drauf zu haben. Sie reihen sich damit nahtlos in die FAZ Kommentare 33 und 43 ein.

    Der größte Knaller unter den Kommentaren kam aber von Lothar Woelfel. Lodda meinte

    „Danke für die Warnung, ich dachte schon nach drei langen und harten Wintern begännen die Menschen in Deutschland an der Klimaerwärmung und den katastrophalen Folgen zu zweifeln. Man muss den Zweiflern der Klimaerwärmung die globalen Dimensionen vor Augen führen. Irgendwo wird das Klima schreckliche Unwetter und lokale Erwärmungen hervorrufen. Im Extremfall kann die Entwicklung so laufen, dass es in Deutschland zu lokaler Gletscherbildung in der Norddeutschen Tiefebene kommt, die Erderwärmung global(!) aber zunimmt. Um diesen Zweifeln an der Klimaerwärmung vorzubeugen, kam dieser Artikel gerade rechtzeitig. An der Vergrabung von CO2 führt kein Weg vorbei.“

    Wenn Ihnen dieser Sachverstand fehlt, dann sollten Sie sich aus diesem Forum schleunigst verabschieden.

  17. @Herrn Glatting
    Ich vermute inzwischen das subversive Werk von heimlichen Skeptikern, die ganz offiziell den Main Stream ad absurdum führen.
    @ Herrn Beckmann
    Sie übersehen ganz offensichtlich, daß die Lüge auch als Fakt festgestellt werden kann. Einen Lügner Lügner nennen,ist eine Tatsachenbeschreibung und keine justiziable Beleidigung. Die Forumsregel wurde also richtig angewandt.Sie dürfen sich aber gerne auf die
    Religionsfreiheit berufen und dabei lachen.
    MfG
    Michael Weber

  18. Man könnte meinen Herr Levermann hat in seinen Modellen den Maia-Kalender , nach dem die Welt Dez. 2012 untergehen soll, als Hauptquelle benutzt.
    Bild .de titelte schon am 22Juli 2009 : “2012 – Menschheit soll in Raumschiffen fliehen”

    Ich würde auch sagen, daß einige fliehen sollten, allen voran die Klimamafia zusammen mit den PIKisten, die Welt wäre dann tatsächlich gerettet !!!

    http://tinyurl.com/2652kuu

  19. In dem hervorragenden Film (auf you tube) : „We feed the world“ (hier spricht ein Hybrid Saatguthersteller der Fa. Pioneer, von den Erfolgen in der weltweiten Vermarktung von Gensaatgut, ein jeder kann dies im Film allerdings kritisch beurteilen)
    Sagt unter anderem der ehem. Schweizer UN Sonderberichterstatter (2000-2008) für das Recht auf Nahrung Jean Ziegler, dass die Welt jederzeit ohne Gensaatgut 12 Mrd. Menschen ernähren kann. Es wird auch gezeigt wie viel Nahrungsmittel weggeworfen werden und wie viel Getreide nur zur Verbrennung und Herstellung von Sprit angebaut wird.

    Die Sahara hat in den letzten 20 Jahren im Norden um ca. 300 tsd. km² abgenommen (Bericht im Spiegel). In ähnlichen Grö-ßenordnungen haben sich Bäume, Pflanzen in der Sahelzone neu ausgedehnt. (Bericht aus National Geographic)
    (Herr Puls schrieb darüber)

    Deswegen ist die Aussage, dass es langsam eng werde subjektiv. Eng ist es in Europa ohne Russland, und in vielen Teilen Asiens.
    Nahrungsmäßig könnten wir noch erheblich mehr Menschen ernähren als jetzt auf der Erde leben. Wir alle wissen doch, wie man sich in der westlichen Welt Gedanken macht nicht zu dick zu werden.

    Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf ca. 9,5 Mrd. Menschen geschätzt (wikipedia)

  20. Ist doch traumhaft, wie sich diese Sektierer selbst ins Knie schiessen und einfach nur erbärmlich lächerlich machen!

    I love CO2!

  21. Zu #2 Hr. Beckmann,

    sie haben sich bereits hier
    http://tinyurl.com/2unealr unter Kommentar #31 über diesen Blog und seine Teilnehmer lustig gemacht.
    Wenn sie es zukünftig mit Objektivität versuchen, dann kann man ihre Kommentare vielleicht beachten und auch ernst nehmen.

  22. @ Herr Hain

    Es heißt „mea culpa“. Die Schuld, die die tragen, die aus blindem Wachstumsstreben die Vernunft vergessen und nachfolgenden Generationen den Tribut schuldig bleiben. Man muß schon sehr verzweifelt sein, um solche Statements in die Welt zu setzen.

    Hm,unter Punkt 2 der Forendisziplin lese ich, dass hier Beleidigungen unterlassen werden sollen. Wie nennt man das dann, jemand als Lügner zu bezeichnen?

    Aber ist schön hier, ich habe noch nirgendwo anders so gelacht – obwohl manche sicher meinen, es wäre ein ernsthaftes Forum.

    J.Beckmann

  23. @Jürgen Beckmann
    Welche anderen Gründe als die der Aufklärung wären das denn Ihrer Meinung nach?

    Und finden Sie nicht, dass es in erster Linie darauf ankommt sachlich richtig zu berichten?

    Es geht doch nicht darum sich ewig vor zu halten was man persönlich glaubt. Wenn eine Hypothese an der Realität gemessen, sich als richtig erweist, wird sie im eingegrenzten Geltungsbereich als Beschreibung der Realität vorläufig akzeptiert.

    Wenn man weiß, dass in der Geschichte der Erde ein Anstieg der Temperatur immer einem Anstieg der CO2 Konzentration voraus ging. Und wenn man akzeptiert, dass die globale Temperatur der Erde(wenn es das gibt) seit über 10 Jahren trotz steigender CO2 Konzentration eher zu sinken scheint, kann die Hypothese, der Anstieg der CO2 Konzentration wäre für ein Ansteigen der globalen Temperatur verantwortlich nicht mehr als Beschreibung der Realität hinzu gezogen werden.

    Oder was dachten Sie worum es geht?

  24. #3: Michael Weber erkennt:

    „95% der FAZ-Leserbriefschreiber sind offensichtlich immun geworden gegen das AGW-Gefasel.“

    Nicht nur FAZ-Leser, bei Welt und WAZ sieht es ebenso aus, selbst die Leserschaft des linken Boulevardblättchen taz zeigt sich genervt von der obsoleten Klimakatastrofenpropaganda, insb., seit immer deutlicher wird, mit welch großkapitalistischer Abzockermafia man da „gemeinsam kämpft“. Gegen die behauptete Erderwärmung durch das „menschengemachte“ Spurengas CO2, um das noch mal in Erinnerung zu rufen. Die Qualitätspresse opfert ihre Rest-Glaubwürdigkeit der aufgeflogenen Klimalüge.

    btw, In GB „wütet“ angeblich mal wieder die WHO-Schweinegrippe, diesmal macht sie aber an der Grenze halt. 🙂 Die BRD-Presse weiß: Wenn sie uns noch einmal mit der miesen WHO-Pharmapropaganda gekommen wäre, wären ihr die Rest-Abbonenten massenweise weggelaufen. Qualitätsjournalismus hat fertig. Wer einmal lügt …
    Bei Politikern ist man’s gewohnt, Journalisten nimmt man’s sehr übel.

  25. Zitat: „das Klimasystem bebt“. 🙂

    Verstehe. Das hat also ein sog. Wissenschaftler gesagt. Glückwunsch!
    Wie ist’s mit der Aussagelogik? Bebt die auch, oder rotiert die eher?

    5.1.2011:

    „Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und eisige Winde aus dem Himalaya haben im Norden Indiens Dutzende Menschen das Leben gekostet. Fünf Menschen seien über Nacht erfroren und die Zahl der Todesopfer damit auf 41 gestiegen, sagte ein Sprecher des am stärksten von der Kälte betroffenen Unionsstaats Uttar Pradesh am Mittwoch.

    In Neu-Delhi war die Temperatur am Dienstag auf 3,7 Grad gefallen, die Durchschnittstemperatur in Januar liegt bei 14 Grad.

    Wegen der Kälte wurden die Schulen in Neu-Delhi und dem Unionsstaat Bihar im Osten des Landes am Mittwoch für eine Woche geschlossen.“ (dapd / 20min.ch)

    Weltweit steigt die Zahl der KÄLTETOTEN!
    Wie kommentieren das unsere CO2-Emissionsdealer und Subventionsbetrüger?

    „Erster Kältetoter in Hamburg …“
    ?WELT ONLINE, 3.1.2011

    „Schon mehr als 150 Kältetote in Polen“
    05. Jänner 2011 standard.at

  26. @#3: Michael Weber

    Hallo Herr Weber,

    so hatte ich auch gezählt. Ich frage mich dabei, wieso eine Zeitung Artikel bringt, die 90% ihrer Leser für Schrott hält. Werden die bezahlt oder gezwungen?

    @#2: Jürgen Beckmann

    Was reden Sie denn für einen Unsinn daher.

    Wenn Sie, auf die doch sehr reale Bedrohungen hinweisen wollen, dann können Sie das ja tun. Alles was Sie jedoch verbreiten ist lauwarme Luft.

    Von welchem Institut erwarten Sie Berichterstattungen aus allen Richtungen? Vom PIK? LoL. Wiehrlachkicherbrüll.

    Es geht in diesem Artikel nicht um 20 Statements, sondern um das Eine. Dazu können Sie sich äußern. Damit scheinen Sie aber stark überfordert zu sein.

  27. „Dass die Kapa­zität unseres Raumschiffes nicht unendlich ist“ – Sehe ich nicht so als dramatisch. Wir sind klug genug das Vorhandenen schlau zu nutzen – ohne Merkel u. a. Öko-Gläubige.

    „…und dass es langsam eng wird, ist ebenfalls bekannt.“ Wieso eng? Das sehe ich komplett anders.

    Genau die ungeprüfte und so daher geschriebene Behauptung erlaubt den krakelenden Weltuntergangspropheten ihre absurden Behauptungen frech in die Welt setzen zu können, weil sie auf unsicherer Charktere treffen, die sich fast schuldig fühlen als Mensch auf der Erde zu leben. Wieso und woher diese „mia culpa“-Einstellung? Warum immer noch den „Club-of-Rome“-Lügen aufsitzen? Befreit Euch von alten Armuts- und Schuldgelübten. Es gibt keinen Grund dafür. Die Erde ist groß, die Erde ist reich und wennn wir in Freiheitleichtkeit arbeiten und Werte schaffen dürfen, dann ist für jeden genug da. Nicht der Wohlstand macht die Erde unbewohnbar, sondern die die Wasser predigen und Wein trinken!! (z. B. die Berufs-Lügner vom PIK)

  28. Der Artikel des Klima-Scharlatans Levermann ist ein richtiger Genuss,wenn man die Leserbriefe mitliest.Von 45 Zuschriften machen 2 Reklame für den christlichen Glauben,2 unterstützen den Klima-Glauben und 41 vertreten unterschiedlichste skeptische Positionen. 95% der FAZ-Leserbriefschreiber sind offensichtlich immun geworden gegen das AGW-Gefasel. Dem IPCC-Leit-Autor Levermann ist es damit unbeabsichtigt gelungen, die reale Schwäche seiner Bewegung öffentlich darzustellen.
    Michael Weber

  29. Guten Tag,

    vielleicht sollte man weniger gegen die Mahner hetzen, als mehr auf doch sehr reale Bedrohungen hinweisen.

    Von einem Institut, wenn es den eines ist oder sein will, erwartet man Berichterstattungen aus allen Richtungen, wenn nicht der Eindruck entstehen soll, andere Gründe als die der Aufklärung zu haben. Man nehme 20 zufällige Statements aus variablen Quellen, untersuche sie kritisch und finde Übereinstimmungen oder Gegensätze – selbst der von sich Überzeugteste wird nicht unter 35 % sachlich Richtiges finden, auch wenn ihm die Nachricht politisch, wirtschaftlich oder persönlich nicht gefällt.

    Jürgen Beckmann

  30. Hier noch zwei weitere Meldungen die zum o.a. Text passen.

    „Naturkatastrophen 2010: Dominiert von Erdbeben und Extremwetter
    Klimawandel mitschuldig an zweithöchster Zahl an Naturkatastrophen seit 1980“

    Quelle: http://tinyurl.com/29blvvm

    und

    „Die Wissenschaftler vermuten eine direkte Verbindung zwischen den Meeresströmungsveränderungen im Nordatlantik und der hauptsächlich durch den Menschen verursachten globalen Klimaerwärmung“

    Quelle: http://tinyurl.com/3y5v995

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