Saturnmond TITAN enthält mehr Kohlenwasserstoffe auf der Oberfläche als die Erde Öl-Reserven hat!

Der orangefarbene Saturn-Mond TITAN hat hundertmal mehr flüssigen Kohlenwasserstoff als alle bekannten Öl- und Erdgas-Lagerstätten der Erde enthalten, wie neue Daten vom NASA-Raumfahrzeug CASSINI ergeben. Kohlenwasserstoffe regnen vom Himmel und sammeln sich in großen Speichern in Form von Seen und Dünen. Die neuen Erkenntnisse einer Studie von Ralph Lorenz, einem CASSINI-Radar-Team-Mitglied von der Johns Hopkins University, Applied Physics Laboratory, Laurel, Md., sind in der Ausgabe vom 29. Januar der GEOPHYSICAL RESEARCH LETTERS veröffentlicht. „TITAN wird von kohlenstoffhaltigem Material umhüllt – er ist eine Fabrik für organisches Material,“ sagte Lorenz. „Jene großen Kohlenstoffvorräte bilden ein wichtiges Fenster zur planetarischen und klimatischen Geschichte von TITAN.“

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Mit seinen milden minus 179 Grad Celsius ist TITAN ganz anders als die Erde. Anstelle von Wasser befinden sich flüssige Kohlenwasserstoffe in Form von Methan und Ethan auf der Oberfläche des Mondes und THOLINE bilden vermutlich die Dünen.

Die Bezeichnung THOLIN wurde 1979 von Carl Sagan zur Bezeichnung der komplexen organischen Moleküle geprägt, die den Kern der präbiotischen Chemie bilden. CASSINI hat etwa 20 Prozent der TITAN-Oberfläche mit Radar erfasst. Hunderte von Seen und Ozeanen wurden beobachtet, von denen mehrere Dutzend mehr flüssigen Kohlenwasserstoff enthalten als alle irdischen Öl- und Gas-Reserven.

Die dunklen Dünen entlang des Äquators enthalten eine viel hundertmal größere Menge von organischem Material als alle Kohlereserven der Erde. Die nachgewiesenen Erdgas-Reserven der Erde betragen 130 Mrd. Tonnen. Das entspricht der 300fachen Energiemenge, die in den USA jährlich für Heizung, Kühlung und Beleuchtung der Wohnungen verbraucht wird. Unter Dutzenden von TITAN-Seen enthält jeder einzelne diese Energiereserven in Form von Methan und Ethan.

Dieser Film, der aus einzelnen Radarbildern CASSINI zusammengesetzt ist, zeigt Mengen von Flüssigkeit in der Gegend des Norpols. Video mit voller Abdeckung. „Diese grobe Abschätzung beruht auf den Bildern der Seen in der Norpol-Region. Wir nehmen an, dass der Südpol ähnlich ist, aber wir wissen noch nicht, wieviel Flüssigkeit dort ist,“ sagte Lorenz.

Das CASSINI-Radar hat die Südpolregion erst einmal beobachtet und da waren nur zwei kleine Seen zu sehen. Weitere Beobachtungen sind für die vorgeschlagene erweiterte CASSINI-Mission geplant. Die Tiefe der TITAN-Seen wurde aufgrund von Annahmen geschätzt, die auf irdischen Seen beruhen. Man nahm die durchschnittliche Fläche und Tiefe von Seen auf der Erde unter Berücksichtigung der angrenzenden Umgebung, wie auch der Berge. Auf der Erde ist die See-Tiefe meist 10 mal geringer als die Höhe der umliegenden Berge. „Wir wissen auch, dass einige Seen mehr als 10 Meter tief sind, weil sie rabenschwarz auf dem Radar aussehen. Wenn sie flach wären, würden wir den Grund sehen, was nicht der Fall ist,“ sagte Lorenz. Die Frage zur Menge der Flüssigkeit auf der Mond-Oberfläche ist wichtig, weil Methan ein starkes Treibhausgas auf TITAN ist, wie auch auf der Erde. Aber auf TITAN ist viel mehr davon. Wenn alle beobachtete Flüssigkeit auf TITAN Methan ist, würde sich das nur ein paar Millionen Jahre halten, weil es sich in der TITAN-Atmosphäre verflüchtigt und in den Weltraum verschwindet. Falls das Methan ausginge, würde TITAN viel kälter.

Die Wissenschaftler nehmen an, dass Methan vom Inneren durch kryo-vulkanische Eruptionen in die Atmosphäre geblasen wird. Falls das zutrifft, hätten der Methan-Anteil und die Temperatur dramatisch während TITANs Vergangenheit geschwankt. „Unser Leben beruht auf Kohlenstoff,“ fügte Lorenz hinzu, „und zu wissen, wie weit die chemische Komplexitätskette zum Leben in einer Umgebung wie auf TITAN gehen kann, ist wichtig für unser Verständnis von der Entstehung des Lebens im Universum.“ 

Der nächste Radar-Überflug auf TITAN ist am 22. Februar. Dann wird das Radar den Landeplatz des Huygens-Raumfahrzeugs inspizieren. 

Wer mehr sehen und erfahren will, sei auf http://www.nasa.gov/cassini und  http://saturn.jpl.nasa.gov verwiesen.

Den Originalartikel finden Sie hier 

Die CASSINI-Huygens Mission ist ein Gemeinschaftprojekt der NASA, der ESA und der Italienischen Raumfahrtbehörde. JPL, eine Abteilung des California Institute of Technology in Pasadena steuert die Cassini-Huygens Mission im Auftrag des NASA Science Mission Directorate, Washington. Das Cassini Raumfahrzeug ist bei JPL entworfen, entwickelt und gebaut worden. Das Radargerät wurde von JPL und der Italienischen Raumfahrtbehörde in Zusammenarbeit mit den USA und anderen Europäischen Ländern gebaut. 

Carolina Martinez 818-354-9382 Jet Propulsion Laboratory, Pasadena, Calif. carolina.martinez@jpl.nasa.gov 2008-025

Mit Dank an Spürnase Ferner!

Man sehe auch hier: Scinexx Wissensmagazin (mit Dank an Spürnase Olaf Köhler)

Erdöl und -gas aus dem Erdmantel?
Experiment belegt Entstehung von Ethan, Propan und Butan auch ohne organische Relikte
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23 Kommentare

  1. soso, um ein vielfaches? Average: Berlin bietet 1.131 std./a; Istanbul 1.454 Std./a; Usedom in unserem schicken nördl. Osten hat 1900 Std./a schon geschafft.also von stabilem Vielfachen kann keine Rede sein…Zeitverschiebung gibts auch nicht dolle und Nacht wirds da halt auch.
    gruss klaus

  2. Herr Mager #21 – Das Wort rentabler nehme ich in diesem Sinne zurück. Aber es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass z.B. in der Türkei die direkte Sonnenscheindauer (Tage) um ein vielfaches höher ist, als bei uns in der BRD. Folglich she ich -intern- für die Türkei hier eine Möglichkeit ! Ähnliches geschieht ja zur Zeit in den USA (Kalifornien) mit dem Bau des größten Solarparks der Welt.
    Habe ich mich jetzt verständlich ausgedrückt ?

    Erich Richter

  3. #20 herr Richter, danke für den unfreiwilligen witz; wo bitteschön ist ohne wahnsinnsförderung Solartechnik rentabel, pardon, gar „rentabler“??
    Und hegen sie gar Hoffnung, dass ostanatolien zugunsten westeuropas versorgungstechnisch weiter hängen gelassen wird? naja, sie habens visionär nett gemeint, muss man ja lassen. gruss klaus

  4. Die Türkei würde es jedenfalls unabhängiger machen und wenn es weltweit nur für 3 Monate reichen sollte, dann reicht es für die Türkei selbst, wohl „etwas“ länger und könnte kombiniert wie der in der Türkei rentableren Solartechnik ganze neue Maßstäbe setzen.

    Erich Richter

  5. schliesse mich dem Dank an #olaf für Quelle Kutcherov an…gibt aber noch eine ähnliche.egal.
    im artikel wird die frage aufgeworfen wie die oxidation bei Migration verhindert wird… es gibt aberbeim Aufsteigen des Methan kein sauerstoffüberschuss, da alles in Gesteinen gebunden ist weitgehend oder im Wasser der tiefe (Schätzungen der Amis zufolge sei ein mehrfaches der Ozeane in Kruste, wär mal interessant, reaktionsmöglichkeiten zu prüfen, ob beim aufstieg von Methan nicht das H zuerst mit evtl. lösbarem O zu H2O reagiert und dann um so besser längere Kohlenwasserstoffe (Erdöl)verbleiben bis hin zu reinem C
    (Steinkohle). Nicht hier im Gespräch war die mögliche Katalysatorwirkung der riesigen Biosphäre in der Tiefe, der Bakterien, Mo was immer, da ist sicher auch vieles möglich, denn die holen sich den O-Bedarf aus S- und Fe verbindungen vorwiegend…schade, dass ich da nicht so der biochemiker bin, um da zu einsteinen… aber vllt anregung für andere, bitte sehr; gruss klaus-M.

  6. @Erich Richter,

    8 Milliarden Barrel ist in der Tat „riesig“. Beim gegenwärtigen Weltverbrauch von ca. 85 Millionen Barrel pro Tag reicht das für rund drei Monate. Wirklich „riesig“!

  7. @Erich Richter

    Früher gab es mal den Begriff Mineralöl. Der traf es schon ganz gut.

    Von den Energie- und Klimapraktikanten in den Redaktionen wurde er irgendwann schlagartig nicht mehr verwendet. Wird schon seine Grund haben.

  8. AHP meldet 26.10.10 – 15:15 MEZ – Bei Probebohrungen in der Türkei sind riesige Ölschiefer-Vorräte geortet worden. Die Bodenschätze in Zentralanatolien könnten bis 8 Milliarden Barrel Öl erbringen und hätten einen Wert von ca. 700 Milliarden US$ berichteten türk. TV-Sender und Internetmedien übereinstimmend. Jetzt aber – schleunigst die Türkei in die EU aufnehmen ! Natürlich dies alles ohne uns, denn wir haben ja die erneuerbaren mit viel Wind ums Haus und werden demnächst gerade im Sommer von der Sonne verwöhnt auch wenn es in den Ballungsräumen etwas stickig werden sollte. Denn der „Klimawandel“ bringt stickige Sommer und natürlich Winterstürme, sagt der US-Klimaforscher Paul 0 Gorman…vom Massachutsetts Institute of Technology !

    Erich Richter

  9. @ limburg

    Originalüberschrift:
    Titan’s Surface Organics Surpass Oil Reserves on Earth

    Die Überschrift ist schlicht falsch übersetzt, fragen Sie doch mal bei Herrn Frey nach.

  10. #10 zu Günther, hab die Quellen nicht zur Hand, aber (glaube russ.) Wissenschaftler haben bereits mit Druck und Temperatur nachgewiesen, dass aus Methan höhere Verbindungen entstehen können , und zwar auch die, welche dann als unentvbehrlich für die Entstehung des Lebens betrachtet werden, aus Torfdreck ist das lange nicht gelungen, aber US-Wiss. sollen das Alchemistenkunststück inzwischen hinbekommen haben bei 200°C und bei über 300 bar… wie tief muss da das Sediment kommen? noch nicht geprüft, sorry. in Namibia gibts Graphitgebirge mit Diamantstruktur und Kimberlitminen spiehen die Diamanten als unterkühltes Rein- C aus 140-170km Tiefe, wenn ich mich korrekt erinnere.
    gruss Klaus

  11. Ergänzungen (und sorry wegen den doppelungen, hatte und habe Probleme beim posten…):
    1.also handelte sich 1985 um Siljan-krater in Schweden, Bohrung in Urgestein 6700m tief.mit guten Ergebnissen bei H2, He, Methan, u anderen Kohlenwasserstoffen bis Pentan, und unterwegs in Gesteinsspaltenn teerähnliche Einschlüsse
    2. Helium ist seit Erdentstehung gleichmäßig verteilt -Wie sind denn die hohen He -edelgas-Konzentrationen in einigen Regionen in den Erdgasvorkommen zu erklären, wenn nicht durch aus der Tiefe aufsteigendem Methan?
    3. Ebenfalls nur durch durch aufgestiegene Organometalle können die Gols-Silber-u.a. Metallminen entstanden sein, fein aufgefächert in bestimmter Reihengfolge der jeweiligen Reaktionsbedingungen
    4.Kohlenstoff in der Kruste, Sedimenten , müßte über die Zeit (Kreislauf vorausgesetzt) höhere Konzentrationen schwerer C13 Isotope aufweisen. ist nicht so, ergo müssen die meisten der Ablagerungen von nicht oxidiertem C aus der Tiefe (Gas,ÖL,Kohle und CH4-Hydrate) stammen.
    5. Die Annahme einer riesigen Co2 at wie Venus ist unwahrscheinlich, da dann beim Verschwinden des CO2 die Edelgase in viel höherer Konzentration in der kleinen Rest- at verblieben sein müßten.
    6. Auch können nicht von dem bischen Atmosphäre die Ozeane erregnet sein, nur die ständige Nachlieferung von CH4 aus der Tiefe und anderer Kohlenwasserstoffen über Jahrmillionen führte bei Oxidation am langen Ende immer nur zu COo2 und …Wasser !
    7. Magnetit als Ergebnis von Bakterien in großer Tiefe zeigt, dass dort das Leben als erstes entstand und erst mit Bildung der Ozeane dann auch dort MO entstanden, die als erstes Sauerstoff im Überschuss entliessen in at.

    Soweit zunächst, denke, rundet etwas ab und gibt Stoff zum Weiterdenken. gruss Klaus-M.

  12. Na, das ist doch mal eine intelligente Antwort, auch wenn Herr Limburg offensichtlich nicht weiß, dass

    1. Erdgas je nach Herkunft stark schwankende Zusammensetzung haben kann und auch deutlich weniger als 90% Methan enthalten kann

    2. Butan (C4H10) ohne „h“ geschrieben wird

    3. vor Butan in der homologen Reihe der Alkane noch das Propan (C3H8) kommt

    4. die Alkane ab Pentan (C5H12) ausnahmslos schon bei Zimmertemperatur flüssig sind und auch deshalb im Erdgas nur in verschwindend geringer Konzentration vorkommen

    5. ALLES Erdgas, das gefördert wird, höchstwahrscheinlich biotischen Ursprungs ist.

    Es besteht also immer noch kein Zusammenhang zwischen der Überschrift und dem Inhalt des Artikels

  13. Irgendwie vermag ich keinen Zusammenhang zwischen der Überschrift und dem Inhalt des Artikels zu erkennen, denn nirgendwo im Artikel wird auch nur näherungsweise von ÖL gesprochen.

    Kohlenwasserstoffe fangen bekanntlich beim Methan an, dann folgen Ethan, Propan, Butan, usw. Mit der Masse steigt auch der Siede- bzw. Festpunkt. Wenn es also auf Titan Seen und Meere gibt, können die bei -197 °C unmöglich aus schwereren Kohlenwasserstoffen bestehen, da bereits Butan unterhalb von -140 °C erstarrt.

    Auch in dem verlinkten Scinexx-Artikel ist an keinen Stellen die Rede davon, dass man aus einfachen Kohlenwasserstoffen wesentlich komplexere hätten herstellen können.

    Die These von der abiotischen Ölentstehung ist also offensichtlich das, wofür ich es schon immer gehalten habe: ein Märchen für Erwachsene.

  14. ab und zu sind auch unsere mainstream Medien auf wissenschaftlich hohem aktuellen Niveau .

    Der science Bericht über Kutcherov und seinem Beweis für abiotisches Öl, wurde bereits vor gut einem halben Jahr im TV gezeigt.

  15. Nach meinem Wissen soll es schon seit Jahrzehnten bekannt sein, daß auch im Weltall organische Moleküle bilden/“herumfliegen“ etc. Es ist völlig absurd zu behaupten, daß nur auf der Erde organische Moleküle entstehen können. Völlig absurd. Denn zuerst waren diese Moleküle da und dann entstand das Leben. Nicht umgekehrt!!!!

  16. Sehr geehrter Herr Frey (# 3),

    ich denke, es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Methanvorkommen auf Titan und einer möglichen abiotischen Kohlenwasserstoff-Bildung im Erdmantel. Der Titan konnte einfach das Methan aus seiner Bildungsphase halten. Bei den meisten anderen Planeten und Monden ist es entweder entwichen oder wurde abgebaut. Von der Erde vermutet man, dass ihre Uratmosphäre ebenfalls Methan enthielt. Das verschwand mit der Zeit, weil die Erdatmosphäre allmählich oxidierend wurde. In einer oxidierenden Atmosphäre kann sich das Methan nicht lange halten. Es wird abgebaut.
    Die Titan-Atmosphäre ist nicht oxidierend. Darum kann sich das Methan (und andere Kohlenwasserstoffe) dort lange halten. Man könnte es allerdings auch nicht durch Verbrennung nutzen (mangels Sauerstoff).
    Schade.

    Zu Ihrer Überlegung, das „Zeug“ selbst herzustellen: Die Möglichkeiten gibt es längst. Die „Kohlehydrierung“ wird sich wohl in der Post-Erdöl-Ära durchsetzen. Heute wird sie noch nicht in großem Maßstab praktiziert, weil das Fördern und Raffinerieren von Erdöl einfach kostengünstiger ist.

  17. Hallo Herr Köhler, nur Torf und Braunkohle sind „fossil“ in Ihrem Sinne, bitte mal Thomas Gold lesen mit Bisphäre der heissen Tiefe und Das Jahrtausend des Jahrzehnts, gab mal in Achzigern Bohrexperiment in Schweden unter Urgestein(sedimentfrei!) wurde in 7,6km oder Tiefe Öl gefördert, warr nur wegen Magnetitgehalt zu klebrig, aber gab prima Schwedenstahl, war von Bakterien reduziertes Fe3oxid übrigens, also leben enstand auch unter der Erde übrigens, wenn wir beim aufräumen der Märchen sind, und so kann auch unterhalb der unwirtlichen Oberflächen(welche zweifellos später die evolutionäre Vielfalt begründen) zu 90% auf anderen benachbarten Himmelskörpern Leben vermutet werden, da gleicher Druck und bestimmte Temperatur und ein flüssiges Fluidum
    milliardenfache Reaktionen ermögliche, wo schon mal die entscheidenden Peptide entstehen önnen…gruss Klaus

  18. #2
    Hallo Herr Köhler, Herr Limburg hat Sie bischen schnell im Regen stehen lassen. Erdgas, Erdöl und Steinkohle sind abiotischen Ursprungs, sorry, längst klar und bereits vor über 100 Jahren stets gleichberechtigt in Rus parallel zur westlich-unsäglichen Kinderbuchdarstellung in Diskussion, aber nach den sich wieder auffüllenden Vorkommen und dem interessanten Fund von Schweröl unter dem Urgestein in Schweden so in 7km Tiefe- wegen reger Bioshäre in der Tiefe aber zu klebrig, weil Magnetit Reduktionsprodukt der Bakterien war (Schwedenstahl)-siehe Thomas Gold, das Jahrtausend des Methans und Biosphäre der heissen Tiefe, nach der Lektüre werden Sie sicher völlig neue Sichtweisen haben! sehr zu empfehlen auch annderen hier, weil immer noch unrichtig von fossilen Brennstoffen im Sinne verwest-verpresster Bäume gesprochen wird …
    nur Braunkohle und Torf sind in diesem Sinn „fossil“, an der zwingenden Argumentation von Gold kommt keiner vorbei, andere Thesen darin eingeschlossen. Leben entstand in der Erde, und zum leben nötiger Sauerstoff wurde durch Reduktion von hochoxidiertem S und Fe gewonnen durch Bakterien, das Leben entstand in der Tiefe und hat an der unwirtlichen Oberfläche entsprechend höherem Evolutionsdruck die Vielfalt erbracht, die wir heute schützen möchten…Methan quellt stets auf seit Millionen Jahren, wenn langsamer, dann Umsetzung in Co2 und wasser, schnell auch mit Volkanschloten als Feuersäulen, die die Lava hochschleudern und diffus in aller Welt, noch nicht quantifizierbar die Menge, aber die am Meeresgrund als Methaneischelate gelagerte Menge übertrifft alle bekannten sonstigen Energievorräte im Wert und auch im Permafrostboden ist viel zurückgehalten worden und die Explosionen in den steinkohlebergwerken.trotz Lüftung-resultieren vom endlos nachkommendem Methangas…alles logo.
    weiss gar nicht, wieso das denn keiner mal langsam aufgreift? grüsse Klaus

  19. Guten Abend Herr Frey,
    „ … bitte nicht böse sein, aber ich weiß nicht, warum Sie mich namentlich angesprochen haben!“
    Warum sollte ich Ihnen böse sein, ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt oder missverstanden.
    Der Übersetzer hat am Ende des Artikels,
    „Mit Dank an Spürnase (leider finde ich den Hinweisgeber nicht so schnell) XYZ.“,
    geschrieben und nur auf einen Blogger mit Namen „Ferner“ hingewiesen, der im unter der verlinkten Adresse zu findendem Beitrag Nr. #86 genau diesen Artikel direkt auf der NASA – Seite entdeckt und zu EIKE verlinkt hat.
    „Ferner“ hat sich dort nur ganz kurz in die Diskussion, zw. den Herren Vennecke und D.Glatting, eingeklinkt um wohl auf die Existenz von abiotischen Kohlenwasserstoffen hinzuweisen, welche Hr. Vennecke ob seines unerschütterlichen Glaubens an die eigene Unfehlbarkeit absolut verneinte.
    Da ich nun annahm Sie hätten genau diesen – http://tinyurl.com/2lwaec – Artikel von der NASA – Seite übersetzt, wollte ich lediglich einen Fingerzeig auf die „Spürnase“ geben und Ihnen für die Übersetzung des Artikels Danken.
    Sollte der Lorbeer also fälschlich an Sie gegangen sein, so bitte ich meinerseits um Entschuldigung und um Weitergabe des selben an den wirklichen Übersetzer.
    Danke.
    Ich denke man wird irgendwann ganz sicher in der Lage sein die Prozesse der Natur nachzuvollziehen um Kohlenwasserstoffe herzustellen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl Rannseyer

  20. Lieber Herr Ranseyer #1,

    bitte nicht böse sein, aber ich weiß nicht, warum Sie mich namentlich angesprochen haben! Unter Ihrem Link finde ich den EIKE-Artikel nebst 99 Kommentaren zu der abstrusen Spiegel-Darstellung, aber der Spiegel wurde ja schon öfter hier negativ vorgeführt.

    Meine Frage zu dem Artikel lautet: wird eigentlich irgendwo an irgendeiner Stelle der Zusammenhang hergestellt, dass damit die vehement bestrittene abtiotische Entstehung von Erdöl (auf der Erde) nicht doch ohne Weiteres möglich ist? Wenn ja, wird man sicher eines nicht fernen Tages die technischen Schwierigkeiten überwinden, das Zeug selbst herzustellen.
    Oder?

    Chris Frey

  21. Wie wir wissen, sind die organischen Erdöle und -Gase höchst endlich, weil nur aus ehemaliger Flora und Fauna gebildet. Das spräche dafür, dass es auf dem Titan früher allerhand Leben gegeben hat.

    Oder: es sind Straßenbäume von der Milchstraße runter gefallen und haben sich dort auf dem Titan versammelt und vergammelt.

    Oder: Vielleicht ist alles aber auch ganz anders, im Himmel und auf Erden. 😉

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-10263-2009-07-29.html

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