Katastrophaler Rückzug der Gletscher auf Spitzbergen! Brandheiße Meldung von: 1934!

Abschnitt 162

Ein weiterer Bericht über den Zustand der Gletscher auf Spitzbergen beschreibt die Entwicklung als „katastrophal” und „beispiellos”. Der Bereicht beschreibt Temperaturanomalien bis 10°C und offene Meeresflächen von 2 Millionen Quadratkilometern. Die jetzt bekannt gewordenen schockierenden Details sind das Lesen wert.

Abschnitt 162

Die Wortwahl aus diesem Absatz von Seite 471 (oben) wirkt vertraut, nur die Jahresangabe 1934 nicht:

Katastrophaler Rückzug der Gletscher auf Spitzbergen

Nun, die Realisten wissen, wie warm 1934 war (nur Hansens GISS und die übrigen Leugner versuchen die Warmphase der 1930er Jahre und die anschließende Abkühlung abzustreiten).

In diesem Abschnitt werden temperaturanomalien von bis zu 10°C erwähnt:

Temperaturanomalien

Das Eis ist in großen Gebieten verschwunden:

Eisschwund

Wind scheint eine Rolle beim Verschwinden des Eises aus dem arktischen Becken gespielt zu haben:

Wind-Einfluß

Die Erwärmung ist nicht beendet:

Erwärmung

Hier ist der Buchtitel:

Buchtitel

All diese Mitteilungen über einen katastrophalen Eisschwund klingen vertraut, nur eben das Jahr der Veröffentlichung nicht:

vorwort

Ganz offensichtlich hat es in der Arktis schon immer ein Auf und Ab des Eises gegeben. Veränderung ist die Normalität, nicht – wie uns die Alarmisten etwa beim NSIDC oder Rahmstorf einreden wollen – ein absolut stabiler Zustand, der bis zum „Eingriff” durch den Menschen in Gestalt der „Treibhausgas-Emissionen” andauerte.

Von Klimaskeptikerinfo
externer Link Quelle (englisch, externer Link) 

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60 Kommentare

  1. Lieber Herr Fischer
    Wenn mir einer falsche Tatsachen vorspiegelt nenne ich ihn mit Fug und Recht Betrüger. Das IPCC hat allen vorgemacht, es sei vollständig
    transparent.Gleichzeitig lässt es seine offiziellen Arbeitsgrundlagen im Internet verschwinden. Das soll kein Betrug sein? Wieso
    wurden Sie nicht fündig als Sie suchten? Weil Sie
    a)als studierter Physiker zu doof sind,oder weil b)man Ihnen (und uns) die Informationen vorenthalten will? Kreuzen Sie das Zutreffende an.
    MfG
    Michael Weber

  2. @#56, NF

    Sie scheinen Lindzen irgendwie zu mögen.
    Dan werden Sie sich sicher auch dafür interessieren, was er am vergangenen Sonntag „at Heartland Institute“ präsentiert hat.
    http://tinyurl.com/lindzen-heartland-2010

    Zitat des Schlussworts:

    “In the meantime, while I avoid making forecasts for tenths of a degree change in globally averaged temperature anomaly, I am quite willing to state that unprecedented climate catastrophes are not on the horizon though in several thousand years we may return to an ice age.”

  3. Hallo Markus,

    den Hinweis in Wikipedia auf „Sponsoren“ halte ich auch für unglücklich. Wenn jemand publiziert und methodisch korrekt gearbeitet hat, dann ist seine Publikation eine Bereicherung der Wissenschaft. Punkt.

    Sie übersehen aber etwas anderes:
    Hat jemand methodische Fehler begangen, dann ist die Aussage seines papers wissenschaftlich nicht mehr abgesichert und damit nicht mehr existent.
    Das heißt natürlich nicht zwangläufig, dass seine Aussage falsch ist. Es heißt nur, dass seine Aussage eben Spekulation bleibt und die Ausgangsfrage damit nicht beantwortet ist.

    Kommt übrigens häufiger vor, als man denkt, auch bei peer-reviewing, und passiert beileibe nicht nur Skeptikern 😉

    Was ich an Lindzen schätze ist, dass er die Spielregeln der Wissenschaft einhält. Damit ist er für mich kein „Skeptiker“, sondern Bestandteil der Wissenschaftsgemeinde, auch wenn ich seine Einschätzungen nicht teile. Aber andere Meinungen machen Diskussionen erst spannend und zwingen auch die Gegenseite, ihre Argumentationen zu überdenken und zu schärfen. Für mich eine Bereicherung.
    Wie gesagt: Er zweifelt nicht die Wirkung von CO2 als Treibhausgas an, sieht aber die Wirkungen der feedbacks anders (hat aber noch keinen Beweis!) und glaubt deshalb, die CO2-Sensitivität sei deutlich geringer als ca. 3°, eher in Richtung 1°.

    Beste Grüße,
    Norbert

  4. Sehr geehrte Damen und Herren!

    @#52
    Leider kann ich mit mehr auch nicht dienen 🙁

    @#56
    Nun gut. Ich kann, wie gesagt nicht unterscheiden, ob ein Artikel, der zB. bei „Climate Research“ erscheint, gut, ein zweiter, der ebenfalls bei „Climate Research“ publiziert wird, schlecht ist. Ich gehe davon aus, dass der peer-perview-process sicherstellt, zumindest in der Regel, dass ein gewisses Niveau gewährleistet ist.

    Ihre Erwähnung Soon/Baliunas, wahrscheinlich in Bezug auf „Proxy climatic and environmental changes of the past 1000 years“, als widerlegt und/oder qualitativ minderwertig anzusehen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Gehen wir zur Kritik:
    Auf Wikipedia finde ich letztlich folgende, unter der Rubrik „Bezahlte Aussagen“, Statements:
    „Im Jahr 2003 veröffentlichten Willie Soon und Sallie Baliunas in der Zeitschrift Climate Research einen Aufsatz, in dem sie zur Schlussfolgerung gelangten, dass in der Gegenwart weder die wärmsten Jahre des 2. Jahrtausends noch die Jahre mit den extremsten Wetterereignissen zu finden seien und dass der anthropogene Treibhauseffekt überschätzt werde.[33] Zwei Herausgeber der Zeitschrift, Otto Kinne und Hans von Storch, distanzierten sich im Nachhinein von dem Aufsatz, da die Lektoren methodische Mängel übersehen hatten. Von Storch trat daher sogar von seinem Posten als Mitherausgeber zurück. Auch wurde der Artikel aufgrund der Tatsache kritisiert, dass Soon und Baliunas sowohl vom George C. Marshall Institute finanzielle Unterstützung erhielten, das lange gegen eine Begrenzung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen gekämpft hatte, als auch vom American Petroleum Institute.[34] Die American Geophysical Union kritisierte das Papier, da Soon und Baliunas falsche Schlüsse aus einzelnen Veröffentlichungen gezogen hätten.
    [35]“ (http://tinyurl.com/25tv2d )

    Kritik:
    „Schlussfolgerung gelangten, dass in der Gegenwart weder die wärmsten Jahre des 2. Jahrtausends noch die Jahre mit den extremsten Wetterereignissen zu finden seien und dass der anthropogene Treibhauseffekt überschätzt werde.[33]“

    [33] bezieht sich auf (http://tinyurl.com/33zaoom ), einen Artikel in der Harvard Gazette. Soon/Baliunas konkludierten jedoch folgendermaßen: „The picture emerges from many localities that both the Little Ice Age and Medieval Warm epoch are widespread and near-synchronous phenomena, as conceived by Bryson (1963)[Bryson RA, Arakawa, H, Aschmann HH, Baerris DA and 36 others {1963} NCAR Technical Note in : Bryson RA, Julian PR {eds} Proc Conf Climate of the 11th and 16th Centuries, Aspen CO, June 16-24 1962, National Center for Atmospheric Research Technical Notes 63-1, Boulder CO, M. M], Lamb (1965)[Lamb HH {1965} The early medieval warm epoch and its sequel. Palaeogeogr Palaeoclim Palaeoecol 1:13-37, M. M.] and numerous researchers since. Overall, the 20th century does not contain the warmest anomaly of the past millennium in most of the proxy records, which have been sampled world-wide. Past researchers implied that unusual 20th century warming means a global human impact. However, the proxies show that the 20th century is not unusually warm or extreme.“ (http://tinyurl.com/35sj9c )

    Nun, sie gelangten nicht zur Schlussfolgerung, „dass in der Gegenwart weder die wärmsten Jahre des 2. Jahrtausends noch die Jahre mit den extremsten Wetterereignissen zu finden seien …“ – Sie sagen nur, auf Basis der Untersuchungsergebnisse: „Overall, the 20th century does not contain the warmest anomaly of the past millennium in most of the proxy records, which have been sampled world-wide. Past researchers implied that 20th century warming means a global human impact. However, the proxies show that the 20th century is not unusually warm or extreme.“ Auf Basis der angeführten, letztlich ca. 140 Studien, ist, ihrer Ansicht nach, nur aus 14

    Studien definitiv eine negative Beantwortung der Frage: „(3) Is there an objectively discernible climatic anomaly within the 20th century that is the most extreme (the warmest, if such information is abailable) period in the
    record)“ (http://tinyurl.com/35sj9c /p.92, Table1, [3], M. M.) herauszulesen. – Sie ziehen nicht den Schluss, „… und dass der anthropogene Treibhauseffekt überschätzt werde“. Sie sagen nur:

    „Overall, the 20th century does not contain the warmest anomaly of the past millennium in most of the proxy records, which have been sampled world-wide. Past researchers implied that unusual 20th century warming means a global human impact. However, the proxies show that the 20th century is not unusually warm or extreme.“

    „Zwei Herausgeber der Zeitschrift, Otto Kinne und Hans von Storch, distanzierten sich im Nachhinein von dem Aufsatz, da die Lektoren methodische Mängel übersehen hatten. Von Storch trat daher sogar von seinem Posten als Mitherausgeber zurück.“

    Kinne schreibt, unter dem Kapitel „The paper that caused the storms“: (Soon & Baliunas, Clim Res 2003, 23:89-110) evoked heavy criticism, not least in EOS 2003 (84, No 27, 256). Major conclusions of Soon & Baliunas are: ‚Across the
    world, many records reveal that the 20th century is probably not the warmest nor a uniquely extreme climatic period of the last millenium.‘ (p. 89) and ‚Overall, the 20th century does not contain the warmest anomaly of the past millenium in most of the proxy records which have been sampled world-wide‘ (p. 104). While these statements may be true, the critics point out that they cannot be concluded convincingly from the evidence provided in the paper.“ (http://tinyurl.com/3ycl5xu )

    Kritik:
    Erstens fällt besagte erste „Hauptkonklusion“ „Across …“ in die Zusammenfassung, den Abstract und nicht in den Abschnitt „Conclusions“. Der logische Zusammenhang wird von Kinne, m.E. mit „Across …“ nicht erfasst. Soon/Baliunas schreiben nämlich: „Furthermore, the individual proxies can be used to address the question of whether the 20th century is the warmest of the 2nd millennium locally. Across the world, many records …“ (Siehe oben). Insofern die einzelnen Proxydaten bis ans Ende des 20 Jhs reichen, können sie dazu benutzt werden, die Frage nach „whether …“ aufzuwerfen. Von den vorgestellten Proxydaten in den untersuchten Arbeiten, zeigen viele ein solches Bild, darum können Soon/Baliunas auch schließen, dass, in Bezug auf vorgestellte Daten, viele, „reveal that.. “ WAHRSCHEINLICH – hier die akademische Redlichkeit – „not .. of the last millennium“
    Zur zweiten Konklusion „Overall …“ siehe oben. Interessant, die Aussage, dass diese „Statements möglicherweise wahr sind“. Doch weiter: „… the critics point out that they [these statements, M. M.] cannot be concluded convincingly from the evidence provided in the paper“. Als Kritik wird die Arbeit von Mann et al. in EOS 2003 angeführt (http://tinyurl.com/3ypgcd2 ) oder hier (http://tinyurl.com/ycy2ago ) Am Rande; zu den 13 Unterzeichnern gehören zumindest 8 von mir gefundene, welche in den „ClimateGate-Skandal“ verwickelt sind: Mann, Jones, Osborn, Briffa, Trenberth, Wigley, Overpeck, Amman. Interessant auch, dass Soon/Baliunas die weltweit angelegten Arbeiten von ihnen gar nicht dahingehend interpretierten, dass gar behauptet würde, die Frage Nr. 3/Table 1, 92, mit „Nein“ beantwortet
    zu haben. Nun zu EOS 2003. Diese Kritik überzeugt gar nicht. Zuerst wird darauf eingegangen, dass „a number of reconstructions
    of large-scale temperature changes over the past millennium support the conclusion that late-20th century warmth was unprecedented over at least the past millennium. Modeling and statistical studies indicate that such anomalous warmth cannot be fully explained by natural factors,but instead, require a significant anthropogenic forcing of climate that emerged during the 19th and 20th centuries“ und dann wird behauptet, dass Soon/Baliunas „challenge this view“ – was ja nicht stimmt, da besagte „reconstructions“ auf Mann, Briffa, Crowley und Jones zurückfallen. (126 andere Studien fallen wohl nicht ins Gewicht, die Gegenteiliges aussagen). Gerber und Bauer publizierten 2003, Esper wird richtig
    erwähnt! Weiters scheint der gute Mann, Mann nicht imstande zu sein, Grafiken zu lesen (Cf. Fig 1, EOS, Vol. 84, No. 27, 8 July 2003, 257; url siehe oben). Weder Esper, Bauer noch Crowley und Lowery bestätigen seine Aussagen. Somit bleiben nur seine eigenen Studien und Briffa (Yamal!), Jones bzw. Gerber und Crowley übrig. Crowleys Studie (Causes of climate change over the past 1000 years) habe ich nicht vorliegen, da ich kein Subscriber von Science bin. Eine andere, nicht minder wichtige Studie von Crowley, ebenfalls 2000 erschienen (How warm was the Medieval Warm Period?) habe ich vorliegen (http://tinyurl.com/y984vlx ) Hier konkludiert Crowley, als Mitautor „neutral“! „Because of uncertainties in the proxy-instrumental temperature calibration, it is still difficult to unequivocably assert that the late 20th century warming is significantly greater than the peak warmth of the Medieval
    Warm Period. But there is even less justification to assert the opposite–it is not possible to make a robust statement that the Medieval Warm Period was warmer than the last two decades.“ Zu Gerber kann ich wenig sagen, da ich auch nicht bei Springer registriert bin.

    [Ich könnte maximal dagegenhalten, dass Eiskernbohrungen, ob all der Schwierigkeiten, die ihnen anhaften, gezeigt haben, dass einerseits die Co2-Konzentration in der Atmosphäre schon höher war als heutzutage und andererseits eine etwaige Korrelation zwischen Co2/ch4 Anstieg und Temperaturanstieg zeitversetzt, bis zu 800 Jahre erfolgte – wenn ich dies recht in Erinnerung habe. Ich kann es momentan nicht belegen, darum auch die Klammer]

    „… Hans von Storch, distanzierten sich im Nachhinein von dem Aufsatz, da die Lektoren methodische Mängel übersehen hatten. Von Storch trat daher sogar von seinem Posten als Mitherausgeber zurück.“

    Zu „von Storch“ habe ich genaue Kritik nicht eruieren können, vielleicht kann jemand nachhelfen! Was ich allerdings gefunden habe, ist die „ClimateGate“ Mail von Wigley, welche zusammengefasst – nicht in meinen Worten – Folgendes besagt: „Tom Wigley says that von Storch is partly to blame for skeptic papers getting published at Climate Research. Says he encourages the publication of crap science. Says they should tell publisher that the journal is being used for misinformation. Says that whether this is true of not doesn’t matter. Says they need to get editorial board to resign. Says they need to get rid of von Storch too. (1051190249)“

    „Auch wurde der Artikel aufgrund der Tatsache kritisiert, dass Soon und Baliunas sowohl vom George C. Marshall Institute finanzielle Unterstützung erhielten, das lange gegen eine Begrenzung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen
    gekämpft hatte, als auch vom American Petroleum Institute.[34]“

    Kritik
    Da es sich hierbei nicht um wissenschaftliche Kritik handelt, interessiert sie mich nicht. Wie es mich nicht interessiert, dass Greenpeace anscheinend von Ted Turner und den Rockefellers finanziert wird (http://tinyurl.com/2655ndz ), dass verschiedene Studien von Greenpeace und anderen Umweltgruppierungen mitfinanziert wurden etc. Dies sind keine Argumente gegen die Arbeit. Sondern diese dienen dazu, die Personen zu diskreditieren und dazu zu verleiten, falsche Schlüsse zu ziehen: „Ja, wenn diese Leute von denen Geld bekommen, ist die Arbeit nichts wert; die sind voreingenommen etc.“ Ausserdem wurden geflossene Förderungsmittel in „Acknowledgements“ von Soon/Baliunas offen gelegt – also nicht verschleiert: „This work was supported by funds from the American Petroleum Institute …“

    „Die American Geophysical Union kritisierte das Papier, da Soon und Baliunas falsche Schlüsse aus einzelnen Veröffentlichungen gezogen hätten.[35]“

    Kritik
    [35] (http://tinyurl.com/yzyp579 ) bezieht sich wieder direkt auf EOS – doppelt gemoppelt. Man sieht, so leicht ließe sich Manches entkräften.

    Ich halte fest, dass der Artikel von Soon/Baliunas meines Erachtens nicht als widerlegt oder qualitativ minderwertig anzusehen ist.

    zu Lindzen:
    Na, ja, die Konklusion von Lindzen in „Can increasing carbon dioxide cause climate change?“ (http://tinyurl.com/38nr8gj ) liest sich anders:
    „Conclusion
    The brief conclusion of this paper is that current GCMs are inadequate for the purpose of convincingly determining whether the small changes in TOA flux associated with an increase in CO2 are capable of producing significant climate change. However, we may not be dependent on uncertain models to ascertain climate sensitivity. Observations can potentially directly and indirectly be used to evaluate climate sensitivity to forcing of the sort produced by increasing CO2 even without improved GCMs. The observations needed for direct assessment are, indeed, observations that we are currently capable of making, and it is possible that the necessary observations may already be in hand, though the accuracy requirements may be greater than current data provide. Still, the importance of the question suggests that such avenues be adequately explored. Since the feedbacks involved in climatesensitivity are atmospheric, they are associated with short time scales. Oceanic delays are irrelevant, since observed surface
    temperatures are forcing the flux changes we are concerned with. The needed length of record must be determined empirically. Indirect estimates, based on response to volcanos, suggest sensitivity may be as small as 0.3–0.5°C for a doubling of CO2, which is well within the range of natural variability. This is not to suggest that such change cannot be detected; rather, it is a statement that the anticipated change is well within the range of what the earth regularly deals with. It is further noted that the common assertion that even small changes in mean temperature can lead to major changes in climate distribution is ill-founded and, likely, wrong.“

    Über die globale Messung, globale Temperaturmittel, Hansen, Hotspots etc. soll jemand berichten, der sich damit besser auskennt.

    Beste Grüße
    Markus

  5. Hallo Herr Michelsen,

    über 100 paper, die AGW in Frage stellen, ist so ziemlich das Gegenteil meiner Erfahrungen mit Google Scholar. Ich habe eben einen Blick in die Liste der „skeptischen“ paper geworfen und musste erst mal lachen:
    1. Da hat jemand ALLES zusammengekratzt, was irgendwie nach skeptisch riecht, und setzt diese Anzahl dann nicht in Relation zu allen Klimaartikeln, sondern nur zu einer begrenzten Anzahl in einem UNEP-Report.

    2. In der Liste der „skeptischen“ Papiere finde ich ziemlich viele „Altbekannte“, deren veröffentlichte paper teils widerlegt, teils als qualitativ minderwertig beurteilt werden müssen (Kritik ebenfalls peerreviewed).
    Soon/Balieras, Gerlich und Tscheuschner u.v.m.

    3. Und jetzt das merkwürdigste:
    Wann ist ein paper „AGW-skeptisch“? Ich lese z.B. häufiger Lindzen. Ich nehme Lindzen ernst und verwahre mich gegen die Unterstellung, Lindzen würde AGW in Frage stellen. Er sieht die Folgen als nicht so dramatisch an, weil er andere Vorstellungen der „feedbacks“ hat, aber das ist etwas anderes.

    4. Mein Highlight:
    Welcher Laie hat diese Liste zusammengestellt?
    Das muss einer gewesen sein, der nicht einmal die Überschriften bzw. die abstracts verstanden hat!
    Beispiel:

    Is the airborne fraction of anthropogenic CO2 emissions increasing? (PDF)
    (Geophysical Research Letters, Volume 36, November 2009)
    – Wolfgang Knorr“
    Dieses paper können Sie auch vollständig im Internet finden. Sie werden feststellen, dass Knorr aussagt Indizien gefunden haben, dass die Aufnahmefähigkeit der Ozeane für CO2 sinkt, was die Folgen des AGW sogar VERSTÄRKT!

    Oder S. Solomon: Entschuldigung, aber das paper ist interessant, nur war Solomon sogar schon Leitautorin für das IPCC und entwickelt die Theorie weiter!!

    Entschuldigung, Herr Michelsen, aber in diesem Punkt habe ich wie so oft das Gefühl, hinter den Verfassen stecken Leute mit seltsamen Ansichten. Ich persönlich fühle mich „verarscht“, aber auf Laien glaubt man wohl damit Eindruck machen zu können.

    „Wenn wir dies global betrachten, und feststellen können, dass es innerhalb einer Periode, wenn auch zeitversetzt, einen Temperaturanstieg gab, sodass die damaligen Spitzenwerte gleich hoch wenn nicht höher als heutzutage waren, ohne menschlich-industriellen Co2-Ausstoß, dann kann zumindest nicht schlüssig behauptet werden, dass der menschlich-industrielle Co2-Ausstoß zwingend für den „heutigen“ Temperaturanstieg verantwortlich bzw. mitverantwortlich ist.“
    Würde man dieses Urteil nur auf Basis von regionalen oder globalen Temperaturmitteln fällen, dann hätten Sie in der Tat recht. Wenn Sie stattdessen aber die Begründungen im AR4 (oder ausführlicher im TA3) lesen, werden Sie feststellen, dass zur Begründung viel, viel mehr herangezogen wird.

    „Wenn Mann dann weiter für eine Trennung in einzelne Lokalitäten eintritt, dann kann man den Umkehrschluss machen und sagen: He, dann kann es sein, dass ein Temperaturanstieg um 2% doch für manche Gegenden auf dieser Erde nur Vorteile mitsich bringt!“
    Streichen wir das Wort „nur“, und wir sind einer Meinung. Russland könnte z.B. einer der „Gewinner“ sein, was neben dem Umstand der russischen Rohstoffexporte die russische Haltung erklärt. Beachten Sie aber auch,
    – dass das 2°-Ziel schwer zu erreichen ist
    – dass 2° ein globales Mittel ist und Aufgrund der thermischen Trägheit der Ozeane die Zunahme der mittleren Landtemperaturen höher sind. Und rechnen Sie dann noch die regionalen Schwankungen hinzu, dann kommen wir auf regional ganz schön happige Zunahmen.

  6. Hallo Herr Weber,

    „Endlich können Sie zugeben,daß
    die AGW-Theorie Geschäftsgrundlage des IPCC ist.
    Sie haben auch persönlich festgestellt, daß die
    angebliche Transparenz nicht existiert.Eigentlich
    sollte das genügen, um sich als Wissenschaftler von diesen Betrügern zu distanzieren.“

    Wie gesagt, Stand 1998, was war ursprünglich.
    Außerdem sollte man richtig übersetzten:
    „…Untersuchung und Bewertung des RISIKOS eines AGW“, was definitiv nicht dasselbe wie „Nachweis des AGW“ ist, was Sie uns ohne Kenntnis von Originalquellen glaubhaft machen wollten. Aber dennoch, AGW steckt da scohon mit drin.

    Ihren Schritt zu „Betrügern“ halte ich für mehr als gewagt. Wenn alles, was ich nicht sofort im Internet finden kann, „Betrug“ ist, dann aber gute Nacht.

    In diesem Sinne,
    bis morgen 😉

  7. Sehr geehrter Herr Fischer,
    die 42% bezog sich auf das „Climate Change Science Compendium“ von 2009. Dort wurden, den Aussagen obig zitieren Reporters der „Canadian Free Press“ zufolge, 316 peer-perviewed papers, erschienen im Zeitraum 2007-2009, angeführt. Für den gleichen Zeitraum wurden zumindest 133 peer-perviewed papers nachgewiesen, welche die AGW-Hypothese kritisch beleuchten oder bestreiten. Die Seite, wo Sie sich die Arbeiten ansehen können, habe ich oben genannt. Einfach durchscrollen. Also ich habe die Arbeiten (ich habe 22 gesucht) über google-scholar, wenn auch meistens nur die Abstracts, gefunden. Wenn wir die 133 Arbeiten in Beziehung setzen zu den 316 aufgeführten Arbeiten, dann ergibt das einen Prozentsatz von 42,08 % (316=100 %).

    Ihre Aussage in Bezug auf Mann und seinen Blogeintrag, teile ich nicht. Ich trenne hier einen Blogeintrag, von einer wissenschaftlichen Aussage in einer Fachzeitschrift.
    Ich möchte nur eine Aussage herausgreifen:
    „Thus even though some locations may have been as warm or warmer than today, the hemispheric mean appears not to have been.“

    Ich habe für den Zeitraum 2003-2010 wiederum an die 200 Studien (peer-reviewed) gefunden (einige auf co2science.org), in welchen die Existenz einer MWP (gleich warme, wenn nicht wärmere Spitzentemperaturen, wie am Ende des 20 Jhs) postuliert wird. Freilich nur für die untersuchten Gegenden. Doch splitten wir die Untersuchungen auf, ergibt sich folgendes Bild:
    Afrika: 11 Untersuchungen
    Antarktis: 5
    Asien: 41
    Australien/Neuseeland: 3
    Europa: 58
    Nord Amerika: 51
    Nördliche Hemisphäre: 2
    Ozeane: 13
    Süd Amerika: 14

    Es scheint große Evidenz dafür zu geben, dass es sich um ein globales Phänomen handelte.

    Wenn wir dies global betrachten, und feststellen können, dass es innerhalb einer Periode, wenn auch zeitversetzt, einen Temperaturanstieg gab, sodass die damaligen Spitzenwerte gleich hoch wenn nicht höher als heutzutage waren, ohne menschlich-industriellen Co2-Ausstoß, dann kann zumindest nicht schlüssig behauptet werden, dass der menschlich-industrielle Co2-Ausstoß zwingend für den „heutigen“ Temperaturanstieg verantwortlich bzw. mitverantwortlich ist. Unter der Voraussetzung, dass Co2 etwas „Schlechtes“, das Klima negativ Beeinflussendes ist.
    Wenn Mann dann weiter für eine Trennung in einzelne Lokalitäten eintritt, dann kann man den Umkehrschluss machen und sagen: He, dann kann es sein, dass ein Temperaturanstieg um 2% doch für manche Gegenden auf dieser Erde nur Vorteile mitsich bringt!

    Ob die Hinweise für ein AGW, in Bezug auf die Statuten des IPCC, groß oder klein waren ist logisch gesehen irrelevant. Hier wurde vorausgesetzt und umzusetzen gesucht – was immer noch wird! -, was erst bewiesen werden hätte müssen. Für mich ist dies Ideologie und nicht Wissenschaft.

    Beste Grüße
    Markus

  8. Vielen Dank, Herr Markus Michelsen
    Ich kenne die Grenzen meiner EDV-Fähigkeiten und
    bin froh, daß es Kenner wie Sie gibt, die mit ihren Fähigkeiten anderen helfen.
    Ihren Link aus #48 hab ich heute Nacht noch gelesen.Dabei fiel mir auf, daß sich einige
    Links in dem aufgerufenen Dokument öffnen lassen,
    andere ( die interessanteren!) nicht.Kommen Sie da noch weiter?
    @Norbert Fischer. Endlich können Sie zugeben,daß
    die AGW-Theorie Geschäftsgrundlage des IPCC ist.
    Sie haben auch persönlich festgestellt, daß die
    angebliche Transparenz nicht existiert.Eigentlich
    sollte das genügen, um sich als Wissenschaftler von diesen Betrügern zu distanzieren.Oder wollen Sie einen auf Wernher von Braun machen?
    MfG
    Michael Weber

  9. Hallo Markus,

    im ersten Teil habe ich nicht verstanden, wie man auf die 42% nicht bestätigende Literatur kommt. Deckt sich überhaupt nicht mit meinen Beobachtungen zu Recherchen mit Google-Scholar.

    Zur mittelalterlichen Warmzeit bzw. mittelalterlichen Klimaanomalie (MCA) habe ich einen interessanten Artikel von Mann gefunden, der vieles klären kann:
    http://tinyurl.com/3a5x23h
    Beim Lesen hatte ich das Gefühl, wir alle hinken der wissenschaftlichen Diskussion um Jahre hinterher 😉

    Danke für den Link zur IPCC-Satzung, Sie waren erfolgreicher als Herr Weber und ich. Nein, ich möchte gar nicht abstreiten, dass da AGW als Voraussetzung drinsteckt. Beachten Sie aber, dass ich vorher schon schrieb, es hätte eine Änderung gegenüber der ursprünglichen Satzung gegeben. Man müsste vergleichen, wie stark die Hinweise für AGW 1999 im Vergleich zum Gründungsjahr waren. Leider habe ich dafür keine Satzung gefunden. Hätte ich mir in der Tat einfacher vorgestellt.

    Beste Grüße und Danke!

  10. Sehr geehrter Herr Weber,
    der IPCC kann von seiner Seite löschen, was er will. Im deep-internet, unter archive.org ist alles gespeichert 🙂 Ich verweise Sie auf mein Post #48, und die folgende tinyurl: (http://tinyurl.com/35ruqmv )
    Diese Seite ist von 99.
    Hier: (http://tinyurl.com/2vnnyqu )können Sie alle Änderungen von ’99 bis ’07 abrufen.

    Beste Grüße
    Markus

  11. Lieber Herr Fischer
    Anscheinend haben Sie jetzt selbst herausgefunden, daß es mit der propagierten Transparenz beim IPCC nicht weit her ist. Ihre
    Freunde vom IPCC verstossen fröhlich gegen ihre eigenen,lauthals propagierten, Ansprüche.Alles
    ist im Internet einsehbar und nachvollziehbar?
    Ganz offensichtlich nicht!Die Glaubwürdigkeit ist
    dahin,wenn die eigenen Regeln nur als Reklame
    verwendet werden,ohne jemals angewendet zu werden.Ich kann Ihnen daher nicht mit einem Link
    helfen, schreiben Sie doch Ihre Freunde im IPCC-
    Sekretariat in Genf an, die müssten wissen, wo
    die Dokumente versteckt sind.
    MfG
    Michael Weber

  12. Werte Damen und Herren,
    ich möchte einen Punkt einbringen, der mich stutzig werden ließ.
    Ich beziehe mich auf das „Climate Change Science Compendium von 2009“. Mitarbeiter der Canada Free Press haben die darin enthaltene Zitation mit peer-reviewed-papers, die im Zeitraum 2007-2009 erschienen sind, verglichen.
    Ich zitiere aus dem offenen Brief an Achim Steiner:
    „The UNEP report:

    A total of 376 scientific papers (not including references to Institutional Reports) out of which 316 papers refer to the period 2007-2009.

    The Popular Technology listing:

    A total of 438 papers (not including references to Institutional Reports) out of which 133 papers refer to the period 2007-2009.

    I’ve compared these listings in order to establish if any of the AGW-critical papers have been included in the UNEP publication’s scientific paper references.

    And I’ve found None! Nada! What I’ve only found are the names of a handful of scientists (I’ve counted to nine) that appear on both “sides” of the “issue-fence”.“
    (http://tinyurl.com/2vg2cnq )

    (Ps. Popular Technology listet momentan 700 papers (http://tinyurl.com/y9jrjaf ), alle peer-reviewed, doch sehen Sie selbst.)

    Ich lese hieraus, dass im Gegensatz zur bestätigenden Literatur, 42% nicht bestätigende Literatur einfach vernachlässigt wurde. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass in den Schlüsselpositionen der IPCC-Science-Community, Wissenschafter sind, die direkt oder indirekt in den E-mail Skandal verwickelt waren, dann wirft das ein ganz, ganz schlechtest Bild!

    Ein weiteres Beispiel ist die Existenz eines Phänomenes, genannt MCA. Hunderte Studien auf allen Kontinenten sagen: Ja! Manche, in den „Skandal“ verwickelte Wissenschafter noch immer „Nein“ – obwohl ich Arbeiten von ihnen vorliegen haben, in denen gegenteilige Conclusionen, zumindest durch die Unterschrift als Mitautor geteilt werden!

    Zu ihrer Frage eines Linkes, für die Statuten des IPCC. Es ist ganz einfach, auf der aktuellen Seite des IPCC ist eine solche Aussage nicht mehr zu finden. Wenn sie jedoch, ins deeper-internet gehen, und gelöschte Seiten suchen, finden sie die „Original“seite von zB. 1999. Dort steht u.a.:
    „The role of the IPCC is to assess the scientific, technical and socio-economic information relevant for the understanding of the risk of human-induced climate change.“(http://tinyurl.com/35ruqmv )

    Also, wenn hier ihrer Meinung nach nicht vorausgesetzt wird, was erst bewiesen werden muss, Herr Fischer, dann müssen wir uns mit Sprachlogik beschäftigen!

    Lg
    Markus

  13. Lieber Herr Kowatsch,
    sie haben völlig Recht, dass meine Kritik zurzeit an den politisch Verantwortlichen abprallen würde. Das liegt daran, dass Umweltschutz ja zunächst ein positiv besetzter Begriff ist. Der Begriff Klimaschutz hat sich da drangehangen. Quasi im Huckepack. Ist ja auch ein tolles kombiniertes Untersuchungsfeld mit Veröffentlichungsgarantie.
    Sie beobachten ein Ökosystem und nehmen subjektiv ein ökologisches Gleichgewicht an, dann haben sie immer eine gut Chance eine Veränderung zu beobachten. Denn in der Natur in komplexen nichtlinearen Systemen, gibt es sowas wie „Gleichgewicht“ immer nur als zeitlich begrenzten stationären Zustand. Nach einer endlichen Beobachtungszeit, werden einige Arten weniger Spezies haben und einige Arten mehr. Die Änderung schreiben sie dem Klimawandel zu. Eine unzulässige lineare Extrapolation gibt dann immer ein Aussterben einiger Arten. Manche Arten sind auch schlichtweg woanders hin gezogen. Soll ja vorkommen. Auch das können sie einem Aussterben zuschreiben.
    Gegen diese unzulässigen Schlüsse helfen in der Naturwissenschaft nur Langzeituntersuchungen und „Peer-Review“ und der Ehrenkodex der Naturwissenschaften. Kein scharfes Schwert. Mehr haben wir aber nicht. Graue Literatur von NGOs sind deshalb nicht akzeptabel.
    Das extrapolierte Aussterben bringt nämlich die Umweltschützer auf den Plan, der Zuwachs der anderen Arten nicht. Das ist der Umweltschutzbias. Das gleiche gilt meiner Meinung nach ähnlich für „Klimaschutz“. Einige Länder werden von einer Klimaänderung profitieren, andere Länder werden „schlechter“ da stehen. War schon immer so, oder nicht?
    Das „schlechter“ da stehen bringt die Klimaschützer auf den Plan, das „besser“ da stehen nicht.
    Ich würde es noch anders ausdrücken. Umweltschutz, Klimaschutz oder Naturschutz haben mit den Naturwissenschaften Ökologie und Klimatologie nicht notwendiger weise etwas zu tun.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  14. Sehr geehrter Herr Weber,

    haben Sie einen Link dazu? Würde mich interessieren, weil ich selbst (erfolglos) nach einer Art Satzung auf der IPCC-Homepage gesucht habe. Was ich aber immerhin meine verstanden zu haben (bin mir nicht ganz sicher) ist, dass die Ziele seit der Gründung mindestens einmal angepasst worden sind.

    Bitte nicht missverstehen: Ich zweifle ihre Aussage nicht an, möchte aber wie gewohnt selbst das Original lesen.

    MfG

  15. Lieber Herr Fischer
    Auf der deutschen Homepage des IPCC steht unter Mandat klar und eindeutig:
    “ Das Themengebiet reicht vom Risiko MENSCHENGEMACHTER Klimaänderung über ihre beobachteten und PROJIZIERTEN Auswirkungen bis hin zu Anpassung- und Minderungsoptionen.“ Ganz offiziell! Und man wusste schon bei der Einrichtung, dass man etwas „mindern“ wollte. Interessant besonders, weil Klima sich nicht mindern lässt. CO2 war also schon fest eingeplant.Und siehe da,es muss „gemindert“ werden.So ein Zufall.
    MfG
    Michael Weber

  16. Lieber Herr Heß
    Ihre Kritik in vier Punkten am politischen IPCC ist wieder in aller Kürze präzise und deutlich.
    Bei den politisch Verantwortlichen wird sie aber abprallen, da diese C02-Klimakillertheorie längst zur Glaubenssache geworden ist. Der wissenschaftliche Glaube tritt anstelle der Religion. Deswegen argumentiert Schellnhuber meistens nicht mehr wissenschaftlich, zuletzt in einer NDR-Sendung, als er behauptete, dass ein globaler Temperaturanstieg von 1 Grad die Meeresspiegel um 20 bis 25m steigen läßt. Das hätte dann eigentlich in den letzten 150 Jahren passieren müssen. Diese angeblichen Klimaschützer schaden auf Dauer dem Umweltschutz und dem sorgsamen Umgang mit der Natur.

  17. Hallo Herr Weber,

    ich bin an der Satzung des IPCC interessiert. Haben Sie einen Link? Auf der Homepage des IPCC habe ich leider auch nichts gefunden, was Ihrer Definition des Auftrags entsprach.

    MfG

  18. Lieber Herr Fischer
    Das Erkennen von Ironie scheint nicht Ihre Stärke zu sein. Aber Herrn Gans haben Sie verstanden. Und den bestätigen Sie sogar.Die Technik, die das IPCC anwendet, ist in der Wissenschaft weit verbreitet: Man erwähnt den Gegner kurz, ohne auf
    seine Argumente einzugehen und erklärt ihn/seine Theorie für unbedeutend.Die Erwähnung von Namen im IPCC-Bericht hat mit wissenschaftlicher Auseinandersetzung nichts zu tun. Ihrem Link http://tinyurl.com/27wz7ex lässt sich der Schwerpunkt unter 8.) leicht lesen „with all
    spects of climate change resulting of certain human activities.“ Abgesehen davon ist der Antrag von der damals weltweit führenden Wissenschaftsnation MALTA eingebracht.(Ironie!) Wieso,weshalb,warum? Das sieht nach Strohmann aus,hinter dem sich jemand versteckt hält.Und der Antrag ist nicht die SATZUNG des IPCC,von
    der lenken Sie ab, weil da der Nachweis des AGW expressis verbis drinsteht. Man sieht, Sie sind der wissenschaftliche Wahrheitsfindung sehr verpflichtet.(Ironie)
    Zu Ihrer Frage: M.Siegel ist seit Jahrzehnten Anti-Tabak-Aktivist: anti-tobacco und Siegel eingeben = 15.000 Ergebnisse.Eine deutsche Übersetzung finden Sie auf der ersten Seite bei der Raucherbewegung.eu. Viel Vergnügen beim Lesen.
    MfG
    Michael Weber

  19. Lieber Herr Fischer,
    Sie schreiben:
    „Vielleicht bin ich da naiv, aber ich habe die Hoffnung, dass sich wissenschaftliche Wahrheit mittel- bis langfristig immer durchsetzen wird.“
    Da bin ich auch ihrer Meinung und der WG 1 teil ist schon ja auch relativ vollständig, schließlich bekomme ich daraus auch immer meine Gegenargumente, siehe Wolkenbedeckung.
    In der Naturwissenschaft habe ich da keine Zweifel, aber was ist politisch.
    Ich sehe deshalb das IPCC problematisch vor allem in 4 Punkten:
    1. Die „political summary“ wird aufgrund eines politischen Kompromisses geschrieben. Das erinnert mich an „Wissenschaftlichen Sozialismus“. Eine ausgewählte Gruppe gibt vor, was die richtige Interpretation der wissenschaftlichen Ergebnisse ist.
    2. In die Berichte ab WG 2 geht graue Literatur und es schreiben demokratisch unkontrollierte NGOs mit. Für mich ist das Literatur, die zwar von Menschen mit möglicherweise naturwissenschaftlicher Ausbildung geschrieben, die sich aber nicht zu mindestens der rudimentären Qualitätssicherung des „Peer-Review“ stellen.
    3. Selbst Physiker wie Prof. Schellnhuber geben die Aussagen des WG 2 oder WG 3 Berichts unreflektiert und ohne Überprüfung der Konsistenz in der Öffentlichkeit wieder. Siehe die Aussage von Prof. Schellnhuber zum Abschmelzen der Himalaya-Gletscher bis 2035 in der ZDF Klimanacht. Haben sie mal im WG 2 und WG 3 gelesen. Wieviel Prozent ist ihrer Meinung nach reine Spekulation im Sinne eines Naturwissenschaftlers?
    4. Es gibt für die politische Interpretation in den Nationalstaaten keine vom IPCC wirklich unabhängigen wissenschaftlichen Gremien, die eine eigene politische Position vorbereiten, so dass wir Bürger als Demokraten darüber abstimmen können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  20. Hallo Herr Michelsen,

    Sie sprechen ein ganz spannendes Thema an, wo ich nur mit philosophischen Grundkenntnissen ausgestattet wohl eher von ihnen lernen könnte:

    „Mir persönlich, der ich ja eigentlich aus der Philosophie komme, stellt sich die Frage, ob postmoderne, poststrukturalistisch-ideologisch motivierte Ansätze so langsam in den Naturwissenschaften Fuss gefasst haben.(Siehe Alan Sokol)

    Das Gefährliche daran wäre:
    1. Die Leugnung der Existenz einer objektiven Wirklichkeit, welche von den Naturwissenschaften nicht erst erschaffen, sondern zu ergründen gesucht wird.
    2. Der Austausch von Wahrheit und Macht.“

    Leider kenne ich Sokols Theorien nicht, kann Ihnen aber vielleicht meine Erfahrungen aus dem Physik-Studium schildern:

    Heftig diskutiert unter erkenntnistheoretischen Ansätzen wird momentan die Forschung an String-Theorien. Es gibt Theorien, die die Welt mit Hilfe von 10 bis 12 Dimensionen beschreiben, erfahrbar sind für uns aber nur 4. Damit wird es prinzipiell problematisch, wie man diese Theorien bestätigen oder präziser formuliert, falsifizieren könnte. Der klassische Dreiklang Theorie-Experiment-Bestätigung/Widerlegung ist hier empfindlich gestört, sodass sich die Frage stellt, inwieweit diese Theorien noch auf der Basis wissenschaftlicher Methodik fußen.

    Fragen zur „objektiven Wirklichkeit“ sind philosophisch hochspannend, wir Wissenschaftler arbeiten aber pragmatischer: Wir wissen nicht, ob wir die Natur eines Elektrons verstanden haben oder wissen, was Quarks in Wirklichkeit sind. Wir begnügen uns bescheiden damit, MODELLE zu entwickeln, die geeignet sind, eine wie auch immer geartete Wirklichkeit zu beschreiben und Vorhersagen erlauben. Spätestens seit der Quantenphysik wissen wir auch, dass Messungen die „Wirklichkeit“ des Messobjekts beeinflussen.

    Aber kommen wir nun zur relevanten Klimaforschung:
    Ein methodisches Problem, das diese natürlich angreifbarer als andere macht, ist der Umstand, dass auch hier das direkte Experiment zur Bestätigung quasi ausscheidet. Experimente im labor sind nicht möglich, das reale Experiment wird im Jahr 2100 abgeschlossen sein. Auch hier ist also der klassische Dreiklang etwas gestört, an Stelle des Experiments treten Simulationen, die zwar auf physikalisch gesichertem Wissen basieren, aber eben Simulationen sind.

    Schwerwiegender ist aber das Problem, dass die Klimaforschung in den Interessensbereich von Gesellschaft und Politik gerät, zu einer sauberen Trennung von Forschung und gesellschaftlicher Diskussion der Ergebnisse sind leider weder Politiker (s. Senator Inhofe und sein Minorityreport) noch die Wissenschaftler in der Lage, die meinen, Umsetzungsdefiziten öffentlichkeitswirksam entgegenzutreten müssen. Insofern ist die Klimaforschung hochpolitisiert, was eine große Belastung ist. Ich meine sogar beobachten zu können, dass manche Wissenschaftler in eine Art „Freund-Feind“-Denken untereinander verfallen, quasi infiziert von der Politisierung. Dies sehe ich mit Besorgnis.

    Zu ihrem Punkt 2)
    Vielleicht bin ich da naiv, aber ich habe die Hoffnung, dass sich wissenschaftliche Wahrheit mittel- bis langfristig immer durchsetzen wird.

    Ich weiß, dass ich ihre tiefergehenden Probleme nur unzureichend anreißen konnte, aber vielleicht war es für Sie hilfreich zu sehen, wie ein (Ex-)Wissenschaftler so denkt.

    Viele Grüße

  21. Sehr geehrter Herr Weber,

    Sie schreiben
    „Forschung vorab schon Grenzen zu setzen ist zweifellos wissenschaftlich wünschenswert. Es vermeidet unerwünschte Ergebnisse.Noch besser ist, wenn man nur „auswertet“ was einem in den Kram passt und alles andere als Randmeinung abtut.“

    Das ist natürlich Unsinn, wie auch Herr Gans treffend mit seinem guten Vergleich mit einem „Leseclub“ dargelegt hat. Leseclub ist gut!
    Das IPCC hat doch überhaupt keine Möglichkeiten, auch nur irgendeiner Universität Vorgaben zu ihrer Forschung zu machen.

    Da ist der Einwand von Herrn Gans schon viel intelligenter. Er wirft die Frage auf, ob die Ergebnisse der freien Forschung auch in den IPCC-Berichten adäquat, das heißt ohne Vorauswahl, abgebildet werden.

    Er zweifelt dies an und schreibt „Literatur der wissenschaftlichen Art, die das nicht bestätigt wird nicht in den IPCC Auswahlprozess übernommen.“

    Tut mir Leid, Herr Gans, dies kann ich nicht nachvollziehen. Wie hat es z.B. dann Svensmark in den IPCC-Bericht geschafft? Meiner Meinung nach werden auch skeptische Einwände (Lindzen finde ich auch) geprüft und sorgfältig abgewogen.

    Es ist natürlich klar, dass in erster Linie die Qualität der paper entscheidet. Es gibt dennoch ein weiteres bemerkenswertes Indiz:

    Prüfen Sie doch einmal mit „google scholar“, welche Papiere z.B. 2009 und 2010 zum Thema Klima veröffentlicht worden sind. Dann schauen Sie in den frei einsichtbaren abstracts, wie viele paper Sie finden, die die etablierte Theorie in Frage stellt. Im Laufe der Monate sind mir von EIKE im Grunde nur Lindzen/Choi und Paltridge präsentiert worden, ich kenne keine weiteren. Würden Sie dann fordern, diese Außenseitermeinungen sollten im IPCC-Bericht großen Raum einnehmen? Wäre dies ein faires Abbild der wissenschaftlichen Forschung?

    Übrigens: Ich habe ja schon anfangs angemerkt, dass mir ihre Wiedergabe des Arbeitsauftrags des IPCC etwas einseitig dargestellt erscheint. Gegründet wurde das IPCC 1988 durch die UN-Resolution 43/53, nachzulesen hier:
    http://tinyurl.com/27wz7ex
    Punkt 10 lautet:
    „10. Requests the Secretary-General of the World Meteorological
    Organization and the Executive Director of the United Nations Environment
    Programme, through the Intergovernmental Panel on Climate Change, immediately
    to initiate action leading, as soon as possible, to a comprehensive review and
    recommendations with respect to:

    (a) The state of knowledge of the science of climate and climatic
    change;

    (b) Programmes and studies on the social and economic impact of climate
    change, including global warming;[…]“
    Klingt irgendwie anders als Sie es darstellen, „anthropogene Ursache“ fand ich gar nicht im Text.

    PS: Heartland und Raucherlobbyismus
    Außer im Zusammenhang mit dem Heartland-Institut habe ich mich mit dem Thema nie beschäftigt. Eine Frage hätte ich aber aus reiner Neugier: Wo haben Sie das über den mir unbekannten Michael Siegel gelesen? Ich habe den Namen noch nie gehört.

    Sind Sie nicht ein wenig gutgläubig in dem Sinne, wenn Herr Limburg mich der Lüge bezichtigt, dann wird es schon stimmen? Schauen Sie sich seinen Kommentar mal genauer an und Sie werden feststellen, dass er gar nicht bestätigt oder dementiert, ob Lobbyismus betrieben wurde. Warum nicht einfach mal selbst recherchieren? Es muss ja nicht wikipedia oder sourcewatch sein, ich habe z.B. schon Aussagen von Leuten gelesen, die für Heartland damals gearbeitet haben.

  22. @#32 Norbert Fischer

    Was soll der Blödsinn.

    Unterlassen Sie einfach diese untauglichen Versuche der Ablenkung oder googlen Sie selbst.

  23. Lieber Herr Fischer
    Wie kommen Sie auf die seltsame Idee, daß Politik auf einem Fundament gesicherten Wissens existieren muss. Hat sie nie in der Geschichte getan.Politik ist die Regelung der öffentlichen Angelegenheiten,sonst nichts. Und da sind unterschiedliche Meinungen gang und gäbe. Eine wird sich zeitweise durchsetzen, mit Mehrheit oder mit Gewalt, aber dauerhaft sicher ist nur, daß sich Meinungen und Politik stetig ändern.
    Evolution pur,Irrwege eingeschlossen.Wollen Sie eine „wissenschaftlichen Diktatur“? Dann sagen Sie es gerade heraus, statt hier den Retter der Wissenschaft zu geben.
    MfG
    Michael Weber

  24. Sehr geehrter Herr Fischer!
    Ich habe ihre Verlinkungen nachvollzogen und nehme den Spiegel-Artikel zur Kenntnis. Ich teile Ihre Meinung dahingehend, dass Angriffe in Richtung „Klimawissenschaft“ in generi verfehlt sind und nur Unmut und Polemiken aus Lagern links und rechts der Mitte schüren.

    Verweise auf sourcewatch.com, wikipedia etc. lehne ich, insofern in den verwiesenen Artikeln wertbehaftete Themen behandelt werden, persönlich ab. (Soweit ich weiß, wird dies an Universitäten genauso gehandhabt)
    Zur Begründung kann ich nur anführen, dass für mich zu oft! Artikel zu finden sind, welche besagte Polemiken, persönliche Wertungen, nachweisliche Falschaussagen, Verweise auf Quellen mit niedriger bis gar keiner wissenschaftlichen Relevanz (Zeitungsartikel, „Diplom“arbeiten etc.), welche aber zur Begründung einer gegen das Gros der in diesem Feld arbeitenden Wissenschafter und einer in diesem Bereich konsensualen Betrachtungsweise herangezogen werden, enthalten.

    So könnte ich gegen einen in wikipedia positiv dargestellten Sachverhalt, auf zB. conservapedia eine gegenteilige Meinung widerfinden. Es erscheint mir auch fraglich zu sein, ob auf sourcewatch.com ideologisch neutral gearbeitet wird. Einige, mir bekannte, im äußeren, linken Spektrum agierende, fraglich! fremdfinanzierte Interessengruppen, beheimatet in den Vereinigten Staaten, scheinen nicht auf; viele von sog. Konservativen finanzierte Interessengruppen hingegen schon. Wie dem auch sei.

    Ich möchte kurz noch auf die Petitionen zurückkommen, bevor ich ein anderes Thema hier anspreche. Nachstehende pdf-Datei ist von Interesse. Darin werden der „Heidelberg Appell“, die „Leipziger Deklaration“, die „Oregon-Petition“, das „Klima-Manifest von Heiligenroth“, offene Briefe von bis zu 500 Wissenschaftern gegen die AGW-Hypothese, das „Global Warming Petition Projekt“ und für mich von Interesse, der „US senate minority report (2008)“ aufgeführt. (http://tinyurl.com/2vghyuf )

    Im Minority Report werden 650 „International Scientists“, „Top“wissenschafter in ihrer Diktion, angeführt, welche „dissent over Man-Made Global Warming Claims“ (http://tinyurl.com/36wj82a )
    Das gibt einem sehr zu denken!

    Mir persönlich, der ich ja eigentlich aus der Philosophie komme, stellt sich die Frage, ob postmoderne, poststrukturalistisch-ideologisch motivierte Ansätze so langsam in den Naturwissenschaften Fuss gefasst haben.(Siehe Alan Sokol)

    Das Gefährliche daran wäre:
    1. Die Leugnung der Existenz einer objektiven Wirklichkeit, welche von den Naturwissenschaften nicht erst erschaffen, sondern zu ergründen gesucht wird.
    2. Der Austausch von Wahrheit und Macht.

    Die Folgen wären und sind? dramatisch. Man bedenke nur, was eine Unterwanderung des wissenschaftlichen Ethos bewirken würde. Inwieweit eine Gesellschaft ohne Wahrheit existieren kann, ist mir persönlich schleierhaft.
    Vielleicht sollte es einmal eine Petition gegen dekonstruktivistisch-postmodern-pseudowissenschaftlich-ideologische Einflüsse in den Naturwissenschaften oder auch in den sog. Geisteswissenschaften geben – an der Zeit wäre es!

    Beste Grüße
    Markus Michelsen

  25. @Norbert Fischer #30
    Zitat:
    —–
    „Sie verkürzen mit „Das IPCC wurde begründet und existiert “ um den menschengemachten Klimawandel nachzuweisen!“ natürlich den Arbeitsauftrag erheblich, vergessen aber selbst bei dieser Aussage das Wesentliche:
    Nachweis nicht durch eigene Forschung, sondern durch Auswertung der wissenschaftlichen Forschung!“
    —–
    Das ist leider, wie immer, nur die halbe Wahrheit.
    Im Prinzip ist das IPCC erst mal ein Leseclub, der vorhandene wissenschaftliche Literatur sichtet und nach den Kriteruen auswählt, die der Zielsetzung des IPCCs entsprechen, nämlich den „human impact“ nachzuweisen. Literatur der wissenschaftlichen Art, die das nicht bestätigt wird nicht in den IPCC Auswahlprozess übernommen. Also ist Ihre Aussage :
    „Nachweis nicht durch eigene Forschung, sondern durch Auswertung der wissenschaftlichen Forschung!“
    nur eine Halbwahrheit

    So, weiter im Text:
    Sie führen u.a. „Wikipedia und Sourcewatch“ als Gütesiegel / Quellen an, um über das Heartland Institut herzuziehen.
    Diese 2 „Quellen“ sind so sinnvoll für diese Ihre durchsichtigen Zwecke, wie den Papst als Quelle wissenschaftlicher Aussagen zum Thema Verhütung, Kinder kriegen o. ä. anzuführen.
    Insbesondere Sourcewatch ist ein dermaßen einseitig orientierter Haufen an Mißinformation, daß sich jeder, der das als ernstzunehmende Quelle anführt vor Scham im Boden versinken müßte.
    Na, und Wikipedia in Sachen Klima…
    Ich habe noch einige Märchenbücher hier rumstehen, da stehen mehr Wahrheiten drin…..

  26. Lieber Herr Fischer
    Das Wesentliche ist eindeutig die BEGRENZUNG des
    Auftrags auf anthropogene Ursachen.Das wie ist daneben bedeutungslos.Forschung vorab schon
    Grenzen zu setzen ist zweifellos wissenschaftlich
    wünschenswert. Es vermeidet unerwünschte Ergebnisse.Noch besser ist, wenn man nur „auswertet“ was einem in den Kram passt und
    alles andere als Randmeinung abtut.
    Das Thema Rauchen bringe ich deswegen ein, weil
    es das Vorgehen der Beteiligten exemplarisch
    vorführt.Die getürkten Erfolgsmedungen z.B.
    In Schottland gab es laut Tabakkontrolle nach
    Einführung des Rauchverbotes einen Rückgang der
    Herzinfarkte um 30(Dreissig)Prozent. Nach den
    Statistiken der Krankenhäuser um 0 (Null) Prozent.Ausser Spesen nichts gewesen.Viel Geld
    wurde ausgegeben ,um keinen Nutzen zu erreichen.
    Das gleiche Spiel läuft jetzt unter dem Titel
    „Klimarettung“ Da gibt es noch viel mehr Geld
    abzusahnen für die Profiteure.Das Schicksal des
    eingefleischten Tabakgegners Michael Siegel sollte Ihnen zu denken geben: Er verlor sämtliche
    Fördergelder, weil er bei seinen Freunden auf
    Wissenschaftlichkeit bestand.Zur Strafe wurde er
    aus der Community ausgeschlossen, denn auch da
    werden schwarze Listen geführt.Die Analogie
    zum Fall Hans von Storch ist doch verblüffend.
    Zum Nichtraucher Singer hat der Nichtraucher
    Limburg alles wichtige gesagt.

    MfG

    Michael Weber

  27. Hallo Herr Michelsen,

    zunächst möchte ich anmerken, dass mir unser Dialog viel Freude bereitet hat. „Heidelberger appeal“ kannte ich zuvor nur vom Hörensagen.

    Haben Sie meinen verlinkten Spiegel-Bericht gelesen? War schon interessant zu hören, dass die Teilnehmer hauptsächlich über Asbest, Genrisiken, Dioxin gesprochen haben und sich gegen das „mediale“ Hypen ausgesprochen haben mit dem Appell, bitte auf die wissenschaftlichen Fakten zu achten. Mir ist dabei aufgefallen, wie ausgesprochen gut dieser Ansatz in die heutige Diskussion um die Klimaforschung passt. Diese wird ja nicht durch wissenschaftliche Erkenntnisse attackiert, sondern durch unsachliche Polemiken, wie wir sie z.B. hier zu Genüge genießen dürfen. Wie gesagt, ich hätte wohl diesen Appell auch unterschrieben;-)

    Interessant aber der Zeitpunkt und Ort und Art und Weise der Veröffentlichung an die Presse:
    Rio 1992 ist noch logisch, damit ist mediale Aufmerksamkeit sichergestellt. Dass der eigentliche Appell aber zusammen mit einem klimakritischen Papier den Journalisten übergeben wurde, war wohl kein Zufall mehr. Dies war absichtliche mediale Irreführung und das sollte den Wissenschaftlern, die unterzeichnet haben, aufgefallen sein. Leider habe ich keine Reaktionen der Unterzeichner gefunden, spekuliere aber, dass der von mir verlinkte zweite Brief in 1992 als Klarstellung und Richtigstellung gemeint war.

    Dass Sie fälschlicherweise davon ausgingen, der von mir zitierte offene Brief sei von Klimaforschern, tut mir Leid, war keine Absicht.
    Ich dachte, alleine schon der Name NAS (national academy of science) und die Nobelpreisträger (für Klimaforschung gab es, glaube ich, noch keinen, wird mal Zeit) würden dies ausdrücken.

    Was sind „Topwissenschaftler“ für mich? Leute, die in ihrer Disziplin Herausragendes geleistet haben und auch über ihre Disziplin hinaus Geltung haben.

    Dass die meisten der Unterzeichner fachfremde Wissenschaftler waren, war mir sogar sehr willkommen, da viele hier ja von einer „Verschwörung der Klimaforschung“ auszugehen scheinen. Appelle von Klimaforschern verhallen deshalb hier in der Regel ungehört.

    Ich bin auch fachfremd (zwar Diplomphysiker, aber nix mit Klima), fühle aber wohl ähnlich wie die Unterzeichner:

    Ich bin hier aktiv, weil ich diese unwissenschaftlichen Attacken und Polemiken für sehr gefährlich halte. Nicht unbedingt für die Erkenntnisse der Klimaforschung, aber gefährlich für die Methode des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns, für mich einer der Grundpfeiler unserer aufgeklärten Kultur. Es kann für keine Gesellschaft auf Dauer gesund sein, wissenschaftliche Aussagen zu ignorieren, wenn ihr die Ergebnisse nicht passen. Damit wären Tür und Tor geöffnet, statt auf einem Fundament von gesichertem Wissen nur noch Politik auf Grundlage von persönlichen Meinungen zu gestalten.

    (PS: Zur Oregon-Petition hatte ich früher schon mal recherchiert, ich halte wenig von ihr:
    Es war eine Petition, wo sich jedermann per Internet-Anmeldung beteiligen konnte. Ich habe Hinweise auf Ungereimtheiten in der Liste erfahren, die Organisatoren verweigern aber Aussagen dazu, ob Sie beispielsweise die Echtheit der Namen, der Titel etc. überprüft haben. Zu „F. Seitz“ erfährt man zudem auch noch merkwürdige Dinge, siehe z.B. bei sourcewatch.com
    Ein Name wie Teller hat natürlich Gewicht, das ist glasklar ein Topmann. Ich hatte damals nach dem Zufallsprinzip ein paar Anfangsbuchstaben angeklickt und nicht einen gefunden, der mir etwas gesagt hätte. Vielleicht irre ich mich ja, aber es wirkte so, als würden wir in Deutschland eine Volksabstimmung machen, ob die Relativitätstheorie richtig oder falsch sei.

    Herzliche Grüße

  28. Hallo Herr Egon,

    Sie schrieben:
    „Es wäre nun ein Leichtes, auf die auch hier im Portal veröffentlichten Aussagen mindestens ebenso vielen Wissenschaftler und Nobelpreisträger hinzuweisen, die dieser These widersprechen und dies auch konzertiert nicht nur gegenüber der UN und dem amerikanischen Senat zum Ausdruck gebracht haben.“

    So leicht scheint es wohl doch nicht zu sein, ich warte immer noch auf Namen. Und dabei habe ich Ihnen schon 40 Nobelpreisträger erlassen und bin auf 5 Namen heruntergegangen.

    Ok, war wohl zu schwer.

    Wie wär’s damit: Nur noch 3 Namen (Literaturnobelpreise gelten nicht). Oder sind gar alle anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen bei der Verschwörung der Klimaforschung mit an Bord??

  29. Sehr geehrter M.L.,

    mich der Lüge zu bezichtigen ist sehr einfach und billig. Ich weise darauf hin, dass es eine Vielzahl von Quellen gibt (z.B. Wikipedia, sourcewatch, Spiegel u.v.m.), die die von mir genannte Rolle des Heartland-Instituts bestätigen. Möchten Sie wissen, wie viel Philip Morris damals ans Heartland-Institut bezahlt hat? Da würde EIKE richtig neidisch werden 😉

    Falls Interesse besteht, kann ich gerne viele weitere Quellen verlinken.

    Bin heute aber sehr entspannt und nehme ihre Entschuldigung an.

  30. Sehr geehrter Herr Weber,

    Sie verkürzen mit „Das IPCC wurde begründet und existiert “ um den menschengemachten Klimawandel nachzuweisen!“ natürlich den Arbeitsauftrag erheblich, vergessen aber selbst bei dieser Aussage das Wesentliche:
    Nachweis nicht durch eigene Forschung, sondern durch Auswertung der wissenschaftlichen Forschung!

    Warum schreiben Sie dann noch etwas zum Thema Rauchen?
    „Das gleiche Bild gilt übrigens bei der Tabakkontrolle der WHO. Erst wurde die Behauptung aufgestellt, es gäbe Passivrauchtote, dann wurde es mit Computermodellen bestätigt.“
    Ungewollt weisen Sie damit auf die Rolle des Heartland-Instituts und Fred Singers hin, die vor ihres derzeitigen Betätigungsfeldes des Antiklimalobbyismus im Auftrag der Tabakbranche versucht haben, strengere Nichtraucherschutzgesetze in den USA zu torpedieren. Übrigens auf Dauer ähnlich erfolglos;-)
    Man erkennt schön, wo die Fäden zusammenlaufen…

  31. Lieber Herr Fischer
    Das IPCC wurde begründet und existiert “ um den menschengemachten Klimawandel nachzuweisen!“ Das ist die klassische „irrational preception“. Das gleiche Bild gilt übrigens bei der Tabakkontrolle der WHO. Erst wurde die Behauptung aufgestellt, es gäbe Passivrauchtote, dann wurde es mit Computermodellen bestätigt.
    Ein Geschäftsmodell, das inzwischen Milliarden umsetzt ohne irgendeinen Nutzen zu bringen. Es gibt nach wie vor weltweit keine Passivrauchtoten aber jede Menge steuerfinanzierte Passivrauchtotevermeidungsorganisationen.
    Das gleiche zeichnet sich für CO2 ab, es ist unerheblich, aber ein wunderbares Geschäftsmodell.Nur keine seriöse Wissenschaft. Dagegen wehren sich die Nobelpreisträger zu Recht.

    MfG
    Michael Weber

  32. Sehr geehrter Herr Fischer!

    Natürlich werde ich auf die aufgeworfenen Punkte, so weit ich dazu in der Lage bin, eingehen.

    Vorher muss ich aber noch festhalten, dass es neue Kritikpunkte, in Bezug auf die von ihnen erwähnte „Petition“ geben soll. Es handelt sich hierbei um die Feststellung, dass die von ihnen erwähnten 255 „Topwissenschafter“ zum größten Teil fachfremd sein sollen.

    „Die 250 ‚Wissenschaftler‘, die dieses Glaubensbekenntnis unterzeichnet haben, sind zum großen Teil fachfremd. Kinderchirurgen, Chemiker mit Forschungsschwerpunkt Bakterien, Experten für Maja- und Olmekenkultur usw. sind natürlich Wissenschaftler bzw. akademisch gebildet, aber ihre Expertise in Klimafragen erstreckt sich nicht weiter als die andere interessierter Laien (wenn sie sich mit dem Thema überhaupt auseinandergesetzt haben).“ (Quelle: http://tinyurl.com/2uhkyuc )

    Dass ich hier im Konjunktiv schreibe, hat zwei Gründe. Zum Ersten habe ich besagte Information nicht überprüfen können, und lasse Sie hier so stehen; zum Zweiten besteht die Möglichkeit, dass Sie unter „Topwissenschafter“ auch Wissenschafter von „artfremden“ Gebieten inkludieren, solange sie Mitglieder der ‚National Academy of Sciences‘ sind oder dergleichen. Da Sie diese Aussage nicht spezifiziert haben, kann ich sie Ihnen nicht zum Vorwurf machen. Dies stelle ich fest.

    Jetzt zu Ihrer Replik:

    ad #25

    “ […] ich habe mir den „Heidelberger Appell“ gerade durchgelesen, zwei Dinge sind mir aufgefallen (nebenbei: auch da stehen Namen von Topleuten im Unterschied zu ihrem ersten Link):“

    Mein erster Link bzw. meine erste tinyurl bezog sich auf „das Global Warming Petition Project (http://tinyurl.com/2p95fp )“. Hier stellt sich die Frage, was Sie unter „Topleuten“ verstehen. Verwenden Sie den Begriff, in gleicher Weise wie „Topwissenschafter“, dann ist ihre Aussage ev. angreifbar – es handelt sich hierbei ja um Unterschriften von 31.000 amerikanischen Wissenschaftern, darunter auch Mitglieder der National Academy of Sciences, wie z.B. Frederick Seitz, ein ehemaliger Präsident selbiger oder zumindest einem Topwissenschafter aus einem anderen Fachbereich, wie der vielfach, jedoch nicht ob seiner Qualifikation, umstrittene, bereits verstorbene, Edward Teller.

    „The current list of petition signers includes 9,029 PhD; 7,157 MS; 2,586 MD and DVM; and 12,714 BS or equivalent academic degrees. Most of the MD and DVM signers also have underlying degrees in basic science.“ (http://tinyurl.com/m2jvs3 )

    Wenn sich das „Top“ hierbei auf „Klimaspezialisten“ od bezieht, wäre es angebracht, dies herauszustellen, ansonsten kommen wir in äquivoke Verstrickungen.

    Zu Ihrer direkten Kritik am Zustandekommen des „Heidelberger Appelles“ #25 ff. kann ich nur sagen: Ich weiß es nicht!

    Ich kann nur davon ausgehen, dass es sich hierbei um erwachsene Menschen handelt, die in der Lage sind, ein vorgelegtes Dokument zu lesen und zu verstehen und sich dann, aus freiem Willen dafür entscheiden, zu unterschreiben oder nicht. Dies setze ich voraus.

    Wenn ich dies voraussetze, dann ist/sind für mich nur das vorgelegte Dokument und die Unterschriften relevant; was heißen soll, dass bis dato 4000 Menschen, darunter 72 Nobelpreisträger dieses Dokument unterzeichnet haben und – zumindest zu einem Zeitpunkt – hinter den unterfertigten Aussagen:

    „We want to make our full contribution to the preservation of our common heritage, the Earth.

    We are, however, worried at the dawn of the twenty-first century, at the emergence of an irrational ideology which is opposed to scientific and industrial progress and impedes economic and social development.

    We contend that a Natural State, sometimes idealized by movements with a tendency to look toward the past, does not exist and has probably never existed since man’s first appearance in the biosphere, insofar as humanity has always progressed by
    increasingly harnessing Nature to its needs and not the reverse. [Unterstreichungen, M. M.] We full subscribe to the objectives of a scientific ecology for a universe whose resources must be taken stock of, monitored and preserved.

    But we herewith demand that this stock-taking, monitoring and preservation be founded on scientific criteria and not on irrational preconceptions.

    We stress that many essential human activities are carried out either by manipulating hazardous substances or in their proximity, and that progress and development have always involved increasing control over hostile forces, to the benefit of mankind.

    We therefore consider that scientific ecology is no more than extension of this continual progress toward the improved life of future generations.

    We intend to assert science’s responsibility and duties toward society as a whole.

    We do, however, forewarn the authorities in charge of our planet’s destiny against decisions which are supported by pseudoscientific arguments or false and nonrelevant data.

    We draw everybody’s attention to the absolute necessity of helping poor countries attain a level of sustainable development which matches that of the rest of the planet, protecting them from troubles and dangers stemming from developed nations, and avoiding their entanglement in a web of unrealistic obligations which would compromise both their independence and their dignity.

    The greatest evils which stalk our Earth are ignorance and oppression, and not Science, Technology, and Industry, whose instruments, when adequately managed, are indispensable tools of a future shaped by Humanity, by itself and for itself,
    overcoming major problems like overpopulation, starvation and worldwide diseases.“ (http://tinyurl.com/yubqu8 ) standen.

    Beste Grüße

    Markus Michelsen

  33. Doch noch ein letzter Nachtrag zum „Heidelberger Appell“

    Mein verlinkter SPIEGEL-Artikel zeigte ja schon, worum es im Heidelberger Appell in Wirklichkeit ging.

    Nun vertraut nicht jeder dem Spiegel (manchmal schreibt er in der Tat merkwürdiges ;-), deshalb noch etwas anderes interessantes:

    49 der genannten 72 Nobelpreisträger haben im selben Jahr 1992 noch ein weiteres Dokument unterzeichnet:
    „World Scientists‘ Warning to Humanity“
    Im Unterschied zum sehr allgemein gehaltenen Heidelberger Appell ist dieses Dokument inhaltlich konkret. So werden unter anderem CO2-Reduktionen gefordert.
    (Volltext: http://tinyurl.com/5qndft )

    Es bleiben natürlich Fragen offen:
    Wer machte den Heidelberger Appell verzerrend zu einer Kritik an Klimaforschung? Wer hat den Kongress in Heidelberg organisiert und welche Themen wurden dort diskutiert? Welche Teilnehmer waren anwesend?

    Ich habe genug für heute recherchiert und bin gespannt, ob jemand zu den obigen Fragen etwas herausfindet.

    Bis dann
    Norbert

  34. Sehr geehrter Herr Michelsen,

    ich glaube, mein Verdacht hat sich bestätigt, es ging im Heidelberger Appell gar nicht um Wohl oder Wehe der damaligen Klimaforschung.
    Es geht wohl eher um die Sorge vor medialen Übertreibungen und Falschdarstellung von außerhalb der Wissenschaft und dem Appell an die Politik, doch stärker auf wissenschaftliche Vernunft zu hören.

    Sehen Sie hier:
    „Das Ansinnen der Geistesgrößen überraschte: Nicht der Gefährdung von Weltklima oder Artenvielfalt gilt ihre größte Sorge; sie fühlen sich selbst bedroht. „An der Schwelle zum 21. Jahrhundert“, so hieß es in dem Aufruf der Gelehrtenelite, „kommt eine irrationale Ideologie auf, die sich dem wissenschaftlichen und industriellen Fortschritt entgegenstellt.“ Die Politiker, mahnen die Wissenschaftler, ließen sich zu sehr von „pseudowissenschaftlichen Argumenten oder falschen und irrelevanten Daten“ leiten.

    Sind demnach die Warnungen vor der Klimakatastrophe falsch oder übertrieben? Oder ist die Ausrottung biologischer Arten, um die es in Rio ging, nur ein Hirngespinst? Darüber schweigt der Aufruf der Forscher.

    Befremdlicher noch als diese Auslassungen mutet die Entstehungsgeschichte des „Heidelberger Appells“ an. Rund 50 europäische Mediziner, Biologen und Chemiker hatten sich Anfang April zu einem Seminar über Risiko-Einschätzung in Heidelberg getroffen. Eingeladen hatte Michel Salomon, Herausgeber der kleinen französischen Wissenschaftszeitschrift Projections.

    Auf der Tagung, von der Industrie gesponsert, hörten sich die gelehrten Gäste Vorträge darüber an, wie verzerrt und überdramatisiert Umweltgefahren in der Öffentlichkeit dargestellt werden. Als Beispiele wurden Asbest, Dioxin, Fluorchlorkohlenwasserstoffe und radioaktive Strahlung genannt – allesamt Probleme, die nach Salomons Überzeugung „größtenteils nichts als Mythen“ sind. „In Seveso zum Beispiel“, behauptet er, „ist eigentlich gar nichts passiert.“

    Die Referate verfehlten nicht ihre Wirkung. Vor allem die französische Mehrheit unter den Teilnehmern empörte sich: Die Medien, hieß es, schürten Emotionen mit Horrormeldungen, die Politiker entschieden unter dem Eindruck der entstehenden Panik, Wissenschaft und Technik gerieten zunehmend ins Kreuzfeuer fundamentalistischer Öko-Ideologen – der wissenschaftliche Fortschritt leide darunter.“

    (Spiegel 1992, http://tinyurl.com/34yzfpe )

    Interessant, wie dieser Appell im Laufe der Jahre umgedeutet wurde. Eigentlich müssten die Unterzeichner auch den von mir verlinkten offenen Brief inhaltlich unterstützen. Überschneidungen gibt es in der Tat (obwohl nur die wenigsten Teilnehmer von Heidelberg in der National Academy of Sciences sind), z.B. finde ich in beiden Petitionen

    Deisenhofer, Johan (Nobelpreisträger)
    Klug, Aaron (Nobelpreisträger 😉
    Nathans, Jeremy (Nobelpreis)

    Wären beim offenen Brief die Unterzeichner nicht auf die NAS beschränkt worden, hätten wir deutlich mehr Bekannte wohl gefunden.

    War auf jeden Fall ein interessanter Ausflug, habe wieder etwas dazugelernt.

  35. Sehr geehrter Herr Michelsen,

    ich habe mir den „Heidelberger Appell“ gerade durchgelesen, zwei Dinge sind mir aufgefallen (nebenbei: auch da stehen Namen von Topleuten im Unterschied zu ihrem ersten Link):

    1. Der Appell ist keine direkte Kritik an der Klimaforschung. Er ist sogar so allgemein gehalten, dass ich ihn auch gut unterschreiben könnte.
    “ We want to make our full contribution to the preservation of our common heritage, the Earth.

    We are, however, worried at the dawn of the twenty-first century, at the emergence of an irrational ideology which is opposed to
    scientific and industrial progress and impedes economic and social development.

    We contend that a Natural State, sometimes idealized by movements with a tendency to look toward the past, does not exist and
    has probably never existed since man’s first appearance in the biosphere, insofar as humanity has always progressed by
    increasingly harnessing Nature to its needs and not the reverse. We full subscribe to the objectives of a scientific ecology for a
    universe whose resources must be taken stock of, monitored and preserved.

    But we herewith demand that this stock-taking, monitoring and preservation be founded on scientific criteria and not on
    irrational preconceptions.“

    Wenn mit „irrational…“ die Konzepte der Klimaforschung gemeint sind, dann wäre das allerdings schon harsche Kritik, aber wie gesagt, man verbleibt im vorsichtigen allgemeinen.

    2. Der Zeitpunkt 1992
    1992 hätte man sicherlich noch streiten können, inwieweit die AGW-These wissenschaftlich untermauert ist. Man werfe nur einen Blick in die Formulierungen der bisherigen fünf IPCC-Berichte. Es war erst Ende der 90er Jahre, als das Signal der Erwärmung klarer aus dem Rauschen der natürlichen Variabilität hervortrat.
    Mich würde interessieren, was die Unterzeichner mit heutigem Kenntnisstand meinen, dies wäre sehr interessant.

    MfG

  36. @ #15

    Sehr geehrter Herr Fischer,
    ich möchte kurz zu ihrem Verweis, auf die in Science erschienene (P. H. Gleick et al.: Climate Change and the Integrity of Science, Science 7 May 2010: Vol. 328. no. 5979, pp. 689 – 690 DOI: 10.1126/science.328.5979.689) – ich nenne sie einmal „Petition“ – Stellung nehmen.

    Ich kann nur erwähnen, dass es mehrere Petitionen gegeben hat, die zu gegenteiligem Schluss gekommen sind – in denen oder besser, durch sie, also letztlich contra AGW-Hypothesen Stellung genommen wurde bzw. für eine Trennung von Wissenschaft und Ideologie!

    – Global Warming Petition Project (http://tinyurl.com/2p95fp ) – 31.000 „Scientists“ ist doch auch was.
    – The Manhattan Declaration
    (http://tinyurl.com/6znkpn ) – darunter immerhin auch 197 „climate science specialists or scientists in closely related fields“ (http://tinyurl.com/6qb89k ).
    – The Heidelberg Appeal (http://tinyurl.com/yubqu8 ) mit bis dato 4000 Unterzeichnern, darunter 72 Nobelpreisträgern.

    All dies sind kritische Stimmen.

    Jetzt direkt zur Petition. Auch hier ist wieder, im Umfeld, eine Schieflage. Die verwendete Grafik: „Eisbär auf Eisscholle“, scheint nur eine Collage zu sein. In der Correction (http://tinyurl.com/33ochvm ) ist zu lesen:
    „We did not realize that it was not an original photograph but a collage, and it was a mistake to have used it.“

    Für mich als, wie gesagt, Laien, ist das ein sehr schiefes Bild – wie so oft. Dies kann und darf nicht mehr vorkommen, ohne die Wissenschaft nachdrücklicih zu diskreditieren.

    Beste Grüße
    Markus Michelsen

  37. #15: Norbert Fischer:
    „Es geht überhaupt nicht um ein wissenschaftlich völlig bedeutungsloses Detail wie ein Gletscher auf Spitzbergen 1934, richtig erkannt. Ich habe und werde dieses Detail deshalb auch nicht kommentieren.“

    Falsch!!!
    Es geht immer um Details und deren Bedeutung,
    keinesfalls jedoch um Mehrheiten in der Meinungsbildung. Über Naturgesetze kann man schlecht abstimmen.
    Bei Einstein war es eine einzige Sonnenfinsternis 1919.
    Als man ihm eine Resolution von 100 bekannten Physikern entgegenhilt, die seine Relativitätstheorie kritisierten,
    antwortete er nur: wiso 100? Ein einziger genügt doch, wenn er ein stichhaltiges Argument vorweisen kann.

    Gruß

  38. @#15 Norbert Fischer

    Sehr geehrter Herr Fischer,

    beeindruckender hätten Sie die Aussage meines Kommentars nicht bestätigen können.

    Selbst in dieser Situation versuchen Sie mit einer erneuten Detaildiskussion über den Begriff Dogma vom eigentlichen Thema abzulenken.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich dies nun als sachliche Ignoranz oder ideologische Verblendung bewerten soll, denn auch Sie wissen ganz genau, dass mit dem Begriff in erster Linie die Behauptung gemeint ist, der Klimawandel sei maßgeblich durch Menschen verursacht und dies sei Konsens in der Wissenschaft.
    Und auch wenn Sie hier 255 Topwissenschaftler mit 11 Nobelpreisträger anführen, gibt es für die AGW-These keinen einzigen Beweis. Es wäre nun ein Leichtes, auf die auch hier im Portal veröffentlichten Aussagen mindestens ebenso vielen Wissenschaftler und Nobelpreisträger hinzuweisen, die dieser These widersprechen und dies auch konzertiert nicht nur gegenüber der UN und dem amerikanischen Senat zum Ausdruck gebracht haben.

    Auch Ihre Aussage, die AGW-Kritiker wüsten ganz genau, das AGW stattfindet, ist nicht mehr als der untaugliche Versuch davon abzulenken, dass natürlich kein Kritiker einen Klimawandel, den es immer schon gegeben hat und immer geben wird, in Frage stellt. Nur ein AGW ist und bleibt nicht mehr als eine These, die in keiner Weise bewiesen ist und deshalb in der Wissenschaft auch mehr als umstritten ist.

    Was Ihre persönlichen Anmerkungen in Sachen Glaube angeht, brauche ich hierauf im Gegensatz zu Ihnen mit Ihrer unbewiesenen AGW-These nicht zurückgreifen. Sie sind Anhänger der Klimareligion, und deshalb überlasse ich Ihnen gerne das Glauben.
    Ich halte ich es lieber mit der Realität, und die zeigt in Sachen Klima ein absolut moderates Bild im Rahmen der ganz normalen Schwankungsbreiten. Und was die apokalyptischen Prognosen der Simulanten der Klimareligion angeht, darf man ganz getrost auf die auch vom IPCC mitgetragen Aussage eines nichtlinearen chaotischen Klimas hinweisen, zu dem keine zukünftigen Prognosen möglich sind.

    Ja, Herr Fischer, das war auch diesmal wieder nur eine neue Nebelkerze von Ihnen.

    Rätselhaft bleibt mir allerdings noch das Motiv Ihres Handelns. Wenn Ihnen an einer seriösen und glaubhaften Wissenschaft auch nur etwas gelegen sein sollte, müssten auch Sie doch alles unternehmen, um alle aufgeworfenen und ungeklärten Vorgänge und Vorwürfe in der Klimawissenschaft rückhaltlos aufzuklären. Das ist bei Ihnen leider nicht zu erkennen, deshalb bleiben als mögliche Motive wohl nur Ihre persönlich-egoistischen übrig. Obwohl – nein – es kann natürlich auch noch tatsächlich der ideologische Glaube an dieser Klimareligion sein.

    @#17 Markus M.

    Sorry Herr Markus M.

    Hier liegt ein Missverständnis vor.

    Irrtümlich habe ich Kommentar #9 als Adressat angegeben und nicht der tatsächlich gemeinte Kommentar #3 des Herrn Fischer. Ob Tippfehler oder Unachtsamkeit weiß ich nicht. Jedenfalls werde ich zukünftig die Namen wieder dazuschreiben.

    Sachlich passt mein Kommentar auch gar nicht zu Ihren Ausführungen mit den interessanten Aussagen und Quellen, aber wie das Beispiel Herr Fischer zeigt, zieht sich der den Schuh an, dem er passt.

    Also, hierfür bitte ich um Entschuldigung.

  39. Hatte ich was falsch gemacht, dass das Nachrichtenmagazin nicht genannt wird ?
    ich versuch´s noch mal :
    also Nachrichtenmagazin : „Newsweek“

  40. #6

    Sehr geerter Dr. Ansbach,

    es mag ja sein daß Herr Richter manchmal etwas über die Stränge schlägt, aber Ihnen ist bestimmt auch der Spruch von Herrn Schellnhuber (in der Öffentlichkeit):
    “der Klimawandel ist mit demokratischen Mittel nicht zu stoppen”,bekannt.

    Genauso sicher ist, daß man die Theorie der anthropogenen Erderwärmung, nur mit wissenschaftlichen Argumenten nicht mehr aus der Welt schaffen kann.
    Insofern haben Herr Richters Beiträge durchaus ihre Berechtigung.

    Mit freundlichem Gruß,

    H.Stricker

  41. Sehr geehrter Herr Alois-Egon!
    Zum ersten: Ich habe hier das zweite Mal gepostet. Der Admin kann Ihnen dies bestätigen. Ich kenne Sie persönlich nicht – was auch kein Verlust zu sein scheint.

    „Wie oft muss man Sie eigentlich noch …“
    Auf mein erstes Post zur MWP wurde nicht geantwortet. Dort waren 4 Posts und mein Posting war das vierte.

    Wie ich in einem auch für Laien zugänglichen öffentlichen Forum meine Posts abfasse, geht Sie – mit Verlaub – einen feuchten Kericht an. Ich habe alle vom Admin gegebenen Auflagen, bis auf die tinyurl erfüllt – mea culpa – und mir erlaubt, wissenschaftliche Evidenz gegen die Behauptung der Einzigartigkeit des Rückzuges der Gletscher auf Spitzbergen aufzuführen. Da die Kernaussage obigen Berichtes, wenn auch für manche polemisch, selbige ist (Ganz offensichtlich hat es in der Arktis schon immer ein Auf und Ab des Eises gegeben) legitimiert in meinen Augen auch die thematische „Breite“ meiner affirmativen Antwort.

    Wie gesagt, ich kenne Sie nicht und lege keinen Wert darauf, ad hominem, von der Seite angemacht zu werden.

  42. Hallo Herr Egon,

    „Hier geht es nicht primär um wissenschaftliche Detail-Diskussionen, sondern um die Infragestellung der dogmatischen Behauptungen der AGW-ler.“

    Dem stimme ich voll zu, würde nur „Infragestellung der dogmatischen Behauptungen der AGW-ler“ durch Diffamierung und Verleumdung ersetzen.

    Es geht überhaupt nicht um ein wissenschaftlich völlig bedeutungsloses Detail wie ein Gletscher auf Spitzbergen 1934, richtig erkannt. Ich habe und werde dieses Detail deshalb auch nicht kommentieren.

    Was ist für Sie aber ein DOGMA?
    Eine Theorie, die zigfach geprüft und bestätigt worden ist? Ist die „runde Erde“ für Sie dann auch ein Dogma, das deshalb nicht hinterfragt wird, weil alle Medien unkritisch uniform darüber berichten?

    Entschuldigung, aber bei allem Respekt erscheint mir eher die Skeptikerseite dogmatisch zu sein, denn diese hält an ihrer Meinung fest, ohne diese wissenschaftlich untermauern zu können. Das ist Glauben pur.
    Hören wir doch mal 255 Topwissenschaftler, darunter 11 NObelpreisträger:

    „Many recent assaults on climate science and, more disturbingly, on climate scientists by climate change deniers are typically driven by special interests or dogma, not by an honest effort to provide an alternative theory that credibly satisfies the evidence. The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) and other scientific assessments of climate change, which involve thousands of scientists producing massive and comprehensive reports, have, quite expectedly and normally, made some mistakes. When errors are pointed out, they are corrected. But there is nothing remotely identified in the recent events that changes the fundamental conclusions about climate change:“
    (voller Brief unter http://tinyurl.com/373c5pp )

    Und wissen Sie, was Sie und Richter von den Leuten unterscheidet, die den Antiklimalobbyismus ins Leben gerufen haben?
    Diese Leute wissen ganz genau, dass AGW stattfindet, wollen aber ihrer Profite willens wenigstens auf Zeit spielen.

    Schön, Herr Egon, dass wir uns mal über das wesentliche unterhalten haben. Wer will, kann jetzt noch etwas zu einem Gletscher in Spitzbergen 1934 schreiben. Oder in einem anderen Artikel zu einer fehlerhaften Wetterstation oder dass es kein globales Temperaturmittel gibt oder zu Herrn Oxborgh.
    Aber was soll man außer unwesentlichen Details auch schon bringen, wenn man nichts wissenschaftliches findet. Glauben Sie ruhig weiter ihren Glauben, lieber Egon, wir haben Religionsfreiheit.

  43. Man sollte vielleicht andere Vergleiche suchen…
    es bieten sich hier die Rassenforscher vor und während des 3. Reiches an. Diese haben eine Unmenge an „Papers“ produziert, deren Forschungsergebnisse durchdrangen alles, sie folgten der politischen „Linie“, und alles ohne Größenwahn im Blick – sondern viel schlimmer, es passierte eiskalt.

  44. Wen die Erwärmung der Arktis vor 91 Jahren (Start Winter 1918/19) interessiert, kann es nachlesen in Kapitel –D- auf: http://www.seatraining.de/ . Hier der Schlusssatz:
    >>>>> Es ist an der Zeit, den ‚Wärmeknall’ von Spitzbergen ab Winter 1918/19 und die darauf folgende Erwärmung von Grönland bis ca. 1933, und in Europa bis Herbst 1939, überzeugend zu begründen. Das vielbeschworene Kohlendioxid (CO2) hat diese Erwärmung nicht bewirkt. Bisher ist die Seekriegsthese die überzeugenste Erklärung, wie es zu dem ‚Wärmeknall’ von Spitzbergen kommen konnte.

  45. Ich gebe H. Richter im 1. Beitrag ja recht, nur bedaure ich auch, dass er die Ironie in meinen Sätzen nicht verstanden hat. Und ich überlegte beim Schreiben, ob ich mich vielleicht nicht doch noch ein wenig feiner ausdrücken könne.

    Ich spielte auch auf einen Bericht an, von Dr. Adolf Hoel der eine Expedition im Auftrag des norweg. Wirtschaftsministeriums nach Spitzbergen leitete und von den radikalen Veränderungen der Arktis durch die Erwärmung berichtete. Das Jagdverhalten der Eskimos erfuhr eine radikale Änderung durch die klimatische Veränderung und den bis dato unbekannten hohen Temperaturen. Und das berichtete die Zeitung Washington Post am 2. Nov. 1922 !!
    Also ist unsere warme Arktis nichts Neues : wie ich sagte : Kalter Kaffee für Leute, die sich im Klima und seinen Veränderungen auskennen. Schellnhuber kennt sich anscheinend nicht aus : diese Erwärmung kommt bei ihm nicht vor.

    Am 28. April 1975 erschien ein Artikel im Nachrichtenmagazin , in dem Wissenschaftler in dramatischen Worten vor einer drohenden Eiszeit warnten. Die globalen Temperaturen wären stark gefallen und die Fläche der Polkappen würden zunehmen. Sie schlugen der amerikanischen Regierung vor, die ganze Eisfläche des Nordpols mit schwarzen Russ zu bedecken, damit die Sonne diese schmilzt, um eine gefährliche Klimaabkühlung zu verhindern.

    Man stelle sich mal vor man hätte das gemacht ? Plem plem die Wissenschaftler damals ? ja, genauso wie heute, wenn sie dem CO2 die Schuld an der Erwärmung geben und auf die irrwitzigsten Ideen verfallen.
    Noch 1979 wurde im US Kongress diskutiert, weil der Präsident eine Abgabe forderte um die Abkühlung aufzuhalten.

    Ich fasse es nicht wie schnell die Menschen vergessen ? nein, sie werden dumm gehalten.

  46. @#9

    Also Ihr xxxxxxxxxxxxxx ist nun wirklich nicht mehr zu unterbieten.

    Wie oft muss man Sie eigentlich noch darauf aufmerksam machen, dass es hier nicht in erster Linie um wissenschaftliche Detailfragen geht, sondern um das Verhalten und die Vorgehensweise der politisch gesteuerten Klimawissenschaft.

    Auch wenn Sie immer wieder versuchen, die Diskussion in unendliche Detaildiskussionen zu lenken, wird es Ihnen nicht gelingen, vom Hauptmotiv dieses Forums abzulenken.

    Da geht es nicht um Wissenschaft, da geht es um Fehlverhalten und Manipulationen, die von unabhängigen Gremien untersucht werden müssen, damit die Wissenschaft wieder glaubwürdig und seriös wird. Das ist bis jetzt noch nicht einmal im Ansatz passiert.

    Und wenn hier Themen eingestellt werden, dann doch nur deshalb, um die dogmatischen Behauptungen der AGW-ler in Frage zu stellen. Dabei können die Beiträge natürlich auch nicht den Anspruch auf unwiderlegbare Richtigkeit stellen, sondern nur die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten unterschiedlichster Wissenschaftler aufzeigen.
    Dies soll und muss wieder zu einer sachlich offenen Diskussion ohne jegliche Priorisierung führen. Davon sind wir aber noch weit entfernt.

    Und wenn sich dann Leute wie Sie in Foren tummeln, jeden Beitrag in Bezug auf die eigentliche Problematik in nichts sagende Detaildiskussionen lenken und selbst wie an dieser Stelle, wo eine Detaildiskussion nicht möglich ist, durch Angriffe auf andere Teilnehmer der Diskussion eine falsche Richtung geben, vergiften Sie damit die gesamte Diskussion.

    Dass dies auch Ihre Zielsetzung ist, wissen wir seit langem. Der Wissenschaft und den notwendigen Veränderungen erweisen Sie damit einen Bärendienst.

    EIKE ist ein Paradebeispiel dafür, dass ein erfolgreiches offenes Forum seine Qualität gerade auch dadurch erhält, dass störende und vergiftende Kommentare der eigentlichen Sache nicht abträglich sein können und erst durch deren Vorhandensein selbst jedem Leser die niederen Beweggründe der Verfasser solcher Kommentare offenbaren.

    Und wenn Ihnen dann zu einem sicher kritikwürdigen Kommentar, der zudem von EIKE schon verwarnt wurde und auch von #6 ganz sachlich kritisiert wurde, nichts anderes einfällt, als das Niveau der Klimaskeptiker als erbärmlich zu bezeichnen, lässt sich leicht erkennen, welches intellektuelle Niveau Ihnen innewohnt.
    Dass Sie nicht erkennen, dass Sie sich damit deutlich weiter ins Abseits stellen als der Autor des von Ihnen kritisierten Kommentars, verwundert deshalb auch nicht.

    Also, noch einmal ganz speziell für Sie:

    Hier geht es nicht primär um wissenschaftliche Detail-Diskussionen, sondern um die Infragestellung der dogmatischen Behauptungen der AGW-ler.

    Und dazu ist es nicht erforderlich und erst recht nicht sinnvoll, Beiträge mit ebenso dogmatischen Behauptungen entgegenzustellen, sondern vielmehr an vielen Stellen der Klimawissenschaft Gegenargumente zu bringen, die wieder zu einer offenen und unbelasteten Diskussion führen sollen.

    Und was die Teilnahme der wissenschaftlichen Laien angeht, traue ich denen sehr wohl durch Nutzung des gesunden Menschenverstandes zu, im direkten Vergleich wissenschaftliche Behauptungen in Bezug auf die Glaubwürdigkeit und Richtigkeit zu bewerten.
    Ihre „wissenschaftlichen“ Argumente sind leider allein schon durch Ihr Verhalten von Beginn an negativ belegt, und das können nur Sie selbst ändern.

  47. Die Einteilung der Menschheit in schwarz und weiß bzw. in Klimaskeptiker und AGW-ler geht mir so langsam aber sicher auf die die Nerven!
    Lieber Herr Fischer, wenn Sie nicht so jung wären, hätten Sie „damals“, im politischen Sinne gesagt, einen excellenten kalten Krieger auf der einen oder anderen Seite abgegeben.
    Bei vorhandener Intelligenz, Bildung und Kultur muss man doch letzendlich Fakten anerkennen, ob sie in die eigene Weltanschauung passen oder nicht sowie letztere gegebenenfalls modifizieren und ändern. Als inzwischen extrem skeptischer Mensch erkenne ich doch auch an, dass qualitativ der THE für CO2 wissenschaftlich bzw. physikalisch exakt begründbar ist.

  48. # Frank Glablitz – Sie reden doch offensichtlich
    „dummes Zeug“ und haben den Hintergrund nicht verstanden oder wollen dies auch nicht !
    Auf Wiedersehn in einer Tiefkühltruhe z.B. bei
    Aldi…aber man akzeptiert auch so etwas hier !

    Erich Richter

  49. Herr Fischer – jetzt haben Sie es endlich begriffen – Sie sind im falschen Blog !
    Nur die Zwischenfrage – wieso habe ich diesen
    Kanzlerinberaterklimafolgenforscher „John“
    Schellnhuber persönlich mit Hitler verglichen ?
    Sie können dem Anschein nach nicht einmal richtig lesen und ferner ist „Größenwahn“ eine Beleidigung? Finden Sie für sich selbst heraus,
    was Anstand ist oder auch nicht. Die Zeiten
    werden härter – Herr Fischer, auch Dank solcher
    Leute die offensichtlich auf einem falschen
    Dampfer reisen…Mein Rat: „Lassen Sie sich von
    „Onkel John“ oder Mister „PIK“ ans Händchen nehmen und betreiben Sie besser Anpassungsforschung als hier im Blog den Leuten
    auf den Nerv zu gehen ! Schönen Tag noch !

    Erich Richter

  50. Sehr geehrte Damen und Herren!

    Dass die konstatierten Gletscherrückgänge in der Nördlichen Hemisphäre, hier speziell in Norwegen/Spitzbergen, keine „einmalige“ Geschichte sind oder waren, erscheint selbst mir, als fachfremden Laien, keine große Erkenntnis mehr zu sein.

    Bereits Ende der 90er Jahre gab es Eiskernbohrungen in Lomonosovfonna, Svalbard. Ergebnis:
    „The d18O data from these ice cores suggest that the 1900s was by far the warmest century during the past 800 years.“ (Quelle: http://thule.oulu.fi/narp/Projects/a_natural/Isaksson.htm)

    Diese Ergebnisse wurden 2007 bestätigt:
    „Through a comparison of analyses of the ice core and the snow on top of the glacier in 2000 and 2001, we have found that warm summers such as those in 2000-2001 have not occurred in Svalbard since the 13th century, that is, the end of the Viking age”, says glaciologist Elisabeth Isaksson at the Norwegian Polar Institute.“ (Quelle: http://npweb.npolar.no/english/articles/vikingtemperatures)

    Der zugrunde liegende Artikel (Grinsted, A., Moore, J.C., Pohjola, V., Martma, T. and Isaksson, E. 2006. Svalbard summer melting, continentality, and sea ice extent from the Lomonosovfonna ice core. Journal of Geophysical Research 111: 10.1029/2005JD006494)bzw. die darin enhaltene Grafik, zeigt auf, dass es eine MWP gab, in der es gleich warm, wenn nicht wärmer als heutzutage war bzw. gewesen sein soll. Idso schreibt:
    „This work revealed, in their words, that the Medieval Warm Period in Svalbard summer conditions [was] as warm (or warmer) as present-day,“ because „the degree of summer melt was significantly larger during the period 1130-1300 than in the 1990s.“ (Quelle: http://www.co2science.org/data/mwp/studies/l2_lomonosovfonna.php)

    Die Grafik einzusehen unter:
    http://1.2.3.13/bmi/www.co2science.org/data/mwp/images/l2_lomonosovfonna2.gif

    In einer weiteren Arbeit aus dem Jahre 2007 (Virkkunen, K.; Moore, J.C.; Isaksson, E.; Pohjola, V.; Perämäki, P.; Grinsted, A.; Kekonen, T.: Warm summers and ion concentrations in snow: comparison of present day with Medieval Warm Epoch from snow pits and an ice core from Lomonosovfonna, Svalbard, in: Journal of Glaciology, Volume 53, Number 183, December 2007 , pp. 623-634) sprechen die Autoren dezitiert davon, dass der Gletscher“schwund“ keine einmalige Angelegenheit war, selbst in diesen Ausmaßen:
    „Comparing the snow-pit record with the ion record of more than 800 years from an ice core drilled on Lomonosovfonna in 1997 reveals some layers with similar composition to those that suffered significant melting in the snowpack: a few years in the 20th century and around AD 1750, and all of the core from before AD 1200 show unusually heavy melting.“ (Quelle: http://tinyurl.com/3xc5ubj )

    Dies ist wissenschaftliche Evidenz, die nicht zu leugnen ist!

    Beste Grüße
    Markus M.

    Ps. Entschuldigung, aber ich weiß nicht, wie man eine tinyurl setzt.

  51. @ richter

    Tut mir leid, dass Sie sich belästigt fühlen, mit wissenschaftlichen Diskussionen behelligt zu werden.

    Ich jedenfalls freue mich, dass Sie hier eifrig posten. Besser als Sie kann keiner darstellen, auf welch erbärmlichen Niveau der Klimaskeptizismus steht.

    In diesem Sinne: Weiter so, mich freut’s!

  52. An den Herrn „vorne er hinten ich“. Sie erweisen der Sache einen Bärendienst. Mit Ihren unsachlichen Beiträgen geben Sie sich der Lächerlichkeit preis. Ich selbst hege große Zweifel an der anthropogenen Erderwärmung, aber diesen unsäglichen Beiträge, wie die von Herrn Richter, sollte man auf einer seriösen Plattform wie EIKE keinen Raum lassen.

    Freundliche Grüße
    E. Ansbach

  53. Zu #1:

    Sind Beleidigungen erlaubt, wenn man sie in Anführungszeichen setzt?

    Bei „Größenwahn“ und dem „Vergleich mit Hitler“ sind sie allerdings vergessen worden.

    Wenn ich vergleiche, was von mir nicht veröffentlicht wurde, kann ich nur staunen. Aber solange die „richtigen“ Leute beleidigt werden, ist es offenbar ok.

    PS:
    In Kanada hat der erste Wissenschaftler einen Blog und bestimmte Nutzer wegen Beleidigung verklagt. Ob Sie, Herr Richter, eine juristische Grenze überschritten haben, vermag ich nicht zu beurteilen. Die Grenze des Anstands haben Sie jedenfalls schon weit hinter sich gelassen.

  54. Kalter Kaffee, die Meldung über die Erwärmung kam doch schon 1922 durch einen schwed. Kapitän, der in der Zeitung abgedruckt wurde.
    So was kann bestimmt durch die erfolgreiche Crew um Michael Mann und Phil Collins widerlegt werden. Es müssen eben nur die vorhandenen Rohdaten „abhanden“ kommen, dann geht das schon.
    Auch kann man erklären, dass der Kapitän damals wahrscheinlich zu viel Rum getrunken hatte o.ä.

    Die hier angeführten Daten sind natürlich schon viel zu alt, damit verstaubt und für die moderen Klimaforschung nicht mehr verwendbar.
    Versucht es mal mit Baumringen, oder einer Kristallkugel, – ist bestimmt auch magisch

  55. Neuerdings macht ein -für mich- neues Wort die
    Runde = Pathologische Wissenschaft…man könnte im weitesten Sinne auch als Pseudowissenschaft
    bezeichnen.
    Dies habe ich schon Anfang des Jahres beschrie-
    ben, ohne das ich diesen Fachausdruck kannte.
    Schellnhuber und mit ihm sein „Speichellecker“
    Rahmstorf haben sich geschickt „hochgearbeitet“
    PIK Postdam wurde von 18 Jahren gegründet und
    Schellnhuber hat schon damals versucht sich an
    Kohl und dann an Schröder als Berater heranzumachen, was ihm allerdings nicht so richtig gelang. Jetzt aber mit Merkel war ab 2006 in Interessenähnlichkeit der Weg frei.
    Die Studie von „Sir N. Stern“ von Merkel den
    andereren „Pappnasen“ der EU vorgestellt, er-
    brachte den Durchbruch in das jetzige Destaster.
    Durch Kreuz-und Querverbindungen z.B. IPCC gelang es Schellnhuber seine persönliche Philosophie durchzusetzen…seine eigene Agenda
    unter die sich alles unterzuordnen hat.
    Der Klimastaatsanwalt persönlich war es, der das
    2Gradziel und die C02-Gleichheit für Jedermann
    sich ausgedacht hat, welches von der Kanzlerin
    gerne übernommen wurde, um wiederum ihre versteckten (verkommenen) Interessen interna-
    tional voranzutreiben. Schnell hatte man die
    Trittbrettfahrer gefunden, weil es ja letztend-
    lich um ein angebliches Billionenschäft geht,
    dem größten seit dem 2. Weltkrieg !
    Zurück zu Schellnhuber, wahrscheinlich einer der größten Scharlatane der Neuzeit, der sich sozusagen als Klimaguru fühlt, zumal er auch
    noch in den Räumen von Einstein in Potsdam resi-
    diert. Anmerkung: Ich habe ihn vor ca. 2 Jahren
    auf einem sog. Petersbergforum aus nächster Nähe beobachtet. Er hat für mich den gewissen
    Größenwahn schon in den Augen „stehen“ und Ver-
    gleiche mit Hitler sind zwischenzeitlich sicher-
    lich nicht an den Haaren herbeigezogen.
    Dieser Mann muß wissenschaftlich entmachtet werden und gerade solche Beispiele wie der obige
    Vericht kommen evtl. noch früh genug.

    Erich Richter

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