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Horst-Joachim Lüdecke: Energie und Klima - Chancen, Risiken, Mythen
Weitere Veröffentlichnunen von Horst Joachim Lüdecke hier
Montag, 26.11.2012 08:12

„DIE ZEIT“: „Wie guter Journalismus überleben kann“ und das Phantom „Die Klimakrieger“

Anders als fast alle Zeitungen und Zeitschriften leidet die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ noch nicht an Leserschrumpfung und damit Verlust an Auflage, Umsatz und Bedeutung. Während "Die Frankfurter Rundschau" und die "Financial Times Deutschland" wg. zu hoher Verluste eingeestellt werden, die FAZ einen Millionenverlust erleidet und die Süddeutsche Zeitung ein immenses Sparprogramm plant, hält sie ihre verkaufte Auflage seit 2011 stabil. Dies hat sie in erster Linie – wie der Verlag betont- ihrem wachsendem Abonnentenstamm zu verdanken. Diese Stabilität nimmt die Chef-Redaktion stolz zum Anlass ihre Konkurrenten darüber zu belehren, wie man das macht: „Wie guter Journalismus überleben kann“ schreibt sie ihren Kollegen als Aufmacher (Seite 1) der Ausgabe vom 22.11.12 ins Stammbuch und meint mit „gutem Journalismus“ natürlich in erster Linie sich selbst.

Was sie darunter versteht, ist exemplarisch am Dossier über die „Die gekauften Klimakrieger“ – so der Aufmacher zum Dossier auf Seite 1 derselben Ausgabe- zu erfahren. (Occupy hat das komplette ZEIT "Dossier" ins Internet gestellt. Zum Nachlesen hierMit Dank an Leserin Barbara)

„Die Zeit“ - früher das etwas sperrige Leib- und Magenblatt des liberalen Bürgertums mit durchweg ausgewogenen Pro und Kontra Darstellungen auch kniffligster Probleme, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zum links-grünen Kampfblatt des öko-industriellen Komplexes entwickelt. Neue Abonnenten aus dem frisch ergrünten satten Bürgertum dankten es ihr. Und die wollen entsprechend bedient werden. Mit „gutem Journalismus“.

Dazu eignet sich besonders die Betonung von der Notwendigkeit der Weltrettung, z.B. vor der Klimakatastrophe.  Da die aber, trotz aller wiederholten Kassandrarufe, seit Jahrzehnten auf sich warten lässt, weil sich das Weltklima zudem noch total anders entwickelte, als die IPCC-&-PIK Gurus voraussagten, sollte die Neuanfachung des Katastrophenglaubens eine wichtige ZEIT-gemäße, erzieherische Aufgabe werden. Und so widmet man sich dieser Aufgabe immer wieder mit Inbrunst. Auf Seite 32 liefern die bereits einschlägig bekannten Redakteure Frank Drieschner und Fritz Vorholz dem Klimakastrophisten Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK), die Stichworte für sein heißes vier Grad Scenario – welches uns zum Glück erst in 90 Jahren droht.

Weil dieses wahrlich heiße Scenario aus Computer Modellen aber evtl. noch nicht genug Panik liefert, mussten zusätzlich investigative SpitzenjournalistInnen ran, um die Gegner dieser Panikmache, „gut bezahlte Söldnertruppe“  genannt, zu „enttarnen“ und damit unschädlich zu machen. Was bei dieser Anstrengung herauskam war „..ein Lehrstück über die Kunst des Lügens“ wie die AutorInnen ungewollt selbstironisch zu Protokoll gaben.

Und weil die Söldner (wie anders) alles Männer waren, wählte die Chefredaktion trickreich und zudem in politisch sehr korrekter Übererfüllung der Frauenquote  für diese schwierige Aufgabe zwei, in investigativem Journalismus trainierte und damit gestählte, JournalistInnen aus.

Aus dem neugegründeten Ressort „Dossier“ durften Frau Anita Blasberg Jg. 1977 (anita.blasberg@zeit.de)  und Frau Kerstin Kohlenberg (kerstin.kohlenberg@zeit.de) Jg. 1970 den Kampf gegen die Söldner aufnehmen. Gewiss keine leichte Aufgabe, denn sie verlangte Mut und Kenntnisse in journalistischer Kampftechnik. Doch sie waren gut vorbereitet. Denn zuvor hatten sie so harte Fächer wie – Soziologie, Politik, Psychologie und Germanistik, bzw. Soziologie, Volkswirtschaft und Politik studiert und sich anschließend einem Journalismustraining in bekannten Kaderschmieden, wie der Henri-Nannen-Journalistenschule unterzogen, bzw. als Redakteurin beim "Tagesspiegel" das investigative Handwerk von der Pike auf gelernt. Die eine bekam dafür bald den Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus  und den Deutschen Sozialpreis, die andere wurde u.a. für den Henri-Nannen-Preis nominiert.

So trefflich gerüstet flog man zur Recherche mehrere Male ins Lieblings-Reich des Bösen aller deutschen Intellektuellen, den USA. Dort hatte zwar die Lichtgestalt deutscher Gutmenschen Barack Obama erneut – wenn auch mit knapper Not- die Präsidentschaft übernommen, derselbe Obama, der im Wahlkampf 2008 von sich behauptete, dass er – wenn gewählt- den Planeten heilen werde, und das Meer veranlassen würde nicht mehr zu steigen. Nun, der Planet ist zwar so heil oder kaputt wie eh und je, aber das Meer stieg nun prompt nicht mehr an. Wohl angespornt durch diesen unverhofften Erfolg erklärte sich Obama nach seiner Wiederwahl zum treuen Gläubigen des Märchens vom (anthropogenen) Klimawandel und versprach mehr Augenmerk als in seiner ersten Amtszeit auf dieses „brennende“ Problem zu lenken.

Damit voll in Linie, scheute „Die Zeit“ keine Kosten und Mühen ihn im Kampf gegen die „Klimaleugner“ brav und vorauseilend zu unterstützen. Doch im Eifer die vermuteten Klimakrieger hart zu treffen, unterlief ihr schon der erste Fehler in „guter journalistischer Arbeit“. Statt den Betreiber des weltweit mit Abstand meist gelesensten und zitierten Klimarealisten Blogs WUWT von Anthony Watts anzugehen, wählte man als Hauptzielperson Marc Morano aus. Den Betreiber des CFACT Blogs „Climate Depot“ Der passte doch viel besser ins Gut-Böse Schema, war er doch nicht nur „Klimaleugner“ sondern zudem noch überzeugter Republikaner und hatte – über allerlei Umwege zwar- indirekt auch für den verhassten George W. Bush gearbeitet. Das hatte zudem den Charme, dass man sich fachlich nicht auseinander zu setzen hatte, denn Marc Morano ist kein Meteorologe wie Antony Watts, sondern glücklicherweise nur ein „PR-Stratege“ mit dem „bösen“ Parteibuch der Republikaner.  Um ihn niederzuschreiben konnte man leichter alte und neue Kamellen nahtlos aneinander reihen. Sie passten allesamt gut ins fest geschlossene Weltbild der Zeit. Zum Beispiel die Behauptung, dass der „PR-Stratege“ die weltweite Kampagne der Klimaleugner entfacht hätte (s. Bildbeschriftung und im Text). Dass diese schon seit mindestens 20 Jahren läuft und von zehntausenden Wissenschaftlern weltweit unterstützt wird, war den ZEIT-InvestigatorInnen in ihrem Eifer eine Sensation aufzudecken, entgangen, oder hätte den schönen Anklagetext gestört.

Ein professioneller Fotograf machte dann viele schöne Aufnahmen eines unerbittlich schauenden Marc Morano, wie der das Klima verbissen leugnet. Pate Godfather ließ grüßen. Dabei soll er doch das „wohl aggressivste Mitglied einer gut bezahlten Söldnertruppe“ sein. An seiner „guten“ Bezahlung kann sein grimmiger Gesichtsausdruck daher wohl nicht liegen. 

Oder die Behauptung über die vielen hundert Millionen Dollar, welche die Klimaleugner von der bösen Industrie erhalten hätten. Denn leider vergaßen die AutorInnen eine Quelle anzugegeben welche die hunderte von Millionen belegen könnte, die – so wird einfach im Text „gut journalistisch und investigativ“ behauptet- die Klimaleugner erhalten hätten. Wir von EIKE müssen für uns und auch für CFACT enttäuscht feststellen, dass von diesem Geldsegen bei uns nichts angekommen ist.

Völlig außen vor ließen die AutorInnen hingegen die jährlichen hunderte bis tausende von Milliarden die von staatlicher wie privater Seite an die Klimakatastrophisten bezahlt wurde. Die folgende Tabelle holt dies für alle Leser nach und gibt einen Überblick:

Entity

USD

 Quelle

Greenpeace

 $300m

 2010 Annual Report

WWF

 $700m

 ”  ($524m Euro)

Pew Charitable Trust

 $360m

2010 Annual Report

Sierra Club

 $56m

2010 Annual Report

NSW climate change fund (just one random govt example)

 $750m

 NSW Gov (A$700m)

UK university climate fund (just another random govt example)

$360m

UK Gov (£234 m)

Heartland Institute

$7m

 (actually $6.4m)

US government funding for climate science and technology

 $7.000m

 “Climate Money” 2009

US government funding for “climate related appropriations”

$1.300m

USAID 2010

Annual turnover in global carbon markets

$120.000m

2010 Point Carbon

Annual investment in renewable energy

$243.000m

2010  BNEF

US government funding for skeptical scientists

$ 0

 

Das sind jährliche Beträge und jährliche Etats. "m" steht für Million;  Quelle: Joanne Nova Blog

Im Gegensatz zum harten Hund Morano wurde hingegen bei Michael Mann der journalistische Weichzeichner eingesetzt. Er ist bekannt geworden als der Erfinder, der schnell als Fälschung entlarvten, Hockeystickkurve, und größter Trickser (und hier und hier) in der Klimawissenschaft,.

Da wird von einem „scheuen, etwas rundlichen Wissenschaftler in ausgetretenen Schuhen“ erzählt, der davon „träumte die Schwankungen des Klimas zu erklären und sich noch immer im Labor“ (in welchem wird nicht gesagt, vermutlich im Klimalabor?) wohler fühlt, als unter Menschen. Er mag es auch sehr in den Wäldern Pennsylvanien zu wandern. Doch wie er wirklich tickt, lässt er -zum Entzücken der InterviewerInnen- auch alle wissen:  „Der Hockeyschläger war das Schlimmste was der Industrie passieren konnte“ sagte er und dass er es liebt, dass sein Strom für sein „kleines“ Haus durch Windkraft erzeugt wird. Und er findet auch – liefert aber natürlich keinen Beweis- dass„seit Jahren industriefinanzierte Kampfgruppen  versuchen, mich zu diskreditieren, mit einem einzigen Ziel: politisches Handeln zu verhindern“.

  Aufgrund dieser Aussagen, so lassen uns  die AutorInnen wissen, seien seine Ergebnisse völlig unstrittig,  auch wenn einer der besten Statistikexperten Amerikas -Eduard Wegmann – belegte,  dass die Mann´sche Methodik und damit seine Ergebnisse[1] schlicht falsch sind und zudem nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema auch enthüllte, dass Mann als Mittelpunkt und Treiber einer ganzen Wissenschaftlertruppe des hehren „Weltklimarates“ agierte, die wegen ihrer Tricksereien und Betrügereien um den Anstieg der Welttemperatur wenig später durch den ClimateGate Skandal zu trauriger Berühmtheit gelangten. Auch das IPCC bemühte sich später nach Kräften die Hockeystick-Kurve -nach der Entlarvung durch McIntyre und McKitrick 2006- im nächsten Bericht (AR4) vergessen zu machen und versteckte ihn dieserhalb unter einer Fülle von anderen Temperaturkurven anderer Forscher, welches als Spagetti-Diagramm zu trauriger Berühmtheit gelangte.

Dies alles sei natürlich nur eine Verschwörung der Klimaleugner, lassen uns die AutorInnen wissen, zumal doch Michael Mann, edel wie er und auch seine Kollegen vom „Weltklimarat“ sind, nur von der Luft und von der Liebe leben, weil sie doch „unentgeltlich“ arbeiten. Während die bösen Seitz, Singers etc. nicht nur für die Tabaklobby, sondern auch noch für die Raketen- und Atomindustrie gearbeitet hätten, und sich für ihr schändliches Treiben auch noch mit 5000 $ pro Monat (Singer!) entlohnen ließen. Ja, die Welt ist schlecht, da muss der Leser den AutorInnen recht geben.

Den Kampf um die Öffentlichkeit geben die AutorInnen für die USA verloren, aber in Europa seien die Klimaleugner noch in der Defensive, denn hier – in Deutschland - glauben die meisten Leute noch an die Ergebnisse der Wissenschaft. Nur der richtigen, natürlich!

Und damit kommt das lange, lange  Dossier doch noch auf Deutschland und damit EIKE und all die anderen Bösen. Z.B. auf Fritz Vahrenholt, Mitautor des Bestsellers „Die kalte Sonne“.  EIKE, dem man immerhin nicht absprechen kann die wichtigste deutsche Plattform der „Klimaleugner“ zu sein, versucht man im spätjugendlichen Hochmut als „Rentnerverein“  zu diskreditieren,  ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass offensichtlich nur finanziell unabhängige Leute wie z.B. Rentner, in Deutschland sich objektiv dieser Thematik annehmen können, weil alle anderen sonst erhebliche Schwierigkeiten im beruflichen Umfeld zu erwarten haben. Einer insbesondere staatlichen Repression – das Beispiel Dött wurde sogar erwähnt- der sich viele nicht aussetzen wollen.

Wie richtig diese Erfahrung ist, belegten die AutorInnen später, wo sie in bewährter grün-roter Manier Fritz Vahrenholt seine vermutete Nähe zur Industrie bei Ölkonzernen wie Shell und später RWE als belastend auslegten. Obwohl er – das wurde irgendwie empört festgestellt- doch eigentlich zu den Guten gehörte, so als SPD-Mitglied und ehemaliger Umweltsenator! Wie kann der nur? Und weil sie ihm sachlich nichts entgegen setzen konnten, auch weil seine Interviewerin nichts von dem verstand, was er ihr sagte und zeigte, behaupteten die beiden dann :

„Vahrenholt behauptet nicht, die Klimaforscher seien Betrüger, aber er suggeriert, sie seien dümmer als er!“

Wer Fritz Vahrenholt kennt, weiß, dass dieser gebildete Mann niemals zu so plumpen Methoden, wie ihm die AutorInnen unterstellen, greifen würde. Er hat sich aber des Verbrechens schuldig gemacht, von seiner Interviewerin -Frau Blasberg- mehr zu erwarten, als sie verstehen konnte, indem er ihr die entsprechenden offiziellen Temperaturgraphen zeigte, die seine Feststellungen -für jeden, der klar im Kopfe und guten Willens ist – deutlich untermauern. Frau Blasberg hat diese Graphen leider nicht so recht deuten können und schloss deshalb messerscharf von sich auf „dümmeren Klimaforscher“.  So was kann einem passieren, Shit happens!

Das lange Dossier endet dann mit dem denkwürdigen Absatz: „Als Fritz Vahrenholt in Dresden spricht, liegt der Tag, an dem Michael Mann und seine .Kollegen das „Hockeyschäger-Diagramm“ veröffentlichten, 14 Jahre zurück. In diesem Zeitraum ist der jährliche Ausstoß von Kohlendioxid auf der Welt um mehr als 40 Prozent gestiegen“. Das die globale Mitteltemperatur im selben Zeitraum aber nicht mit stieg, wie es die These von der Wirksamkeit des CO2 zwingend verlangt, sondern sogar leicht fiel,  war den AutorInnen in ihrem Eifer glatt entgangen, obwohl das deutlich auf den offiziellen Graphen, die Vahrenholt zeigte, zu erkennen war. Blinder Eifer ist leider kein Ersatz für guten Journalismus, darf hier getrost festgestellt werden, auch wenn er bei der ZEIT wohl dafür gehalten wird.

Unser Fazit: Nur für die Wahrheit blinde (oder unwillige) JournalistInnen sind für „Die Zeit“ gute Journalisten. Ein Lehrstück in Orwellscher Rhetorik.

Michael Limburg EIKE


[1] Prof. Mc Kitrick: Das Wegman-Komitee stellte eigentlich fest, dass „die Darstellungen, die Neunziger Jahre das wärmste Jahrzehnt im Jahrtausend und 1998 das wärmste Jahr im Jahrtausend gewesen seien, durch die Analyse von Mann et al. nicht gestützt werden“. Und Wegman Original  „Ganz allgemein finden wir die Kritik (von McIntyre und McKitrick) berechtigt und ihre Argumente überzeugend. Wir konnten ihre Ergebnisse reproduzieren und sowohl theoretische Erklärungen wie auch Simulationen bieten, die verifizieren, dass ihre Beobachtungen korrekt sind“.


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37 Kommentare:
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#1: Harry Hain sagt:

am Montag, 26.11.2012, 12:05

Das erfolgtreiche Konzept der Zeit ist nicht neu. Heute aktuell in der FAZ
http://tinyurl.com/bu7t9cr
Es gibt keine Zweifel, am AGW.

Dieser linksgrüne Trend ist aber nicht neu. Angefangen hat damit Kohl vür 30 Jahren. Mit Waldsterben/Töpfer für den Öko-Part und mit Blüm (die Rende is sischer) für den Sozen-Sozialneid-Gewerkschaftskomplex.
Ich gehe davon aus, dass der Höhepunkt dieser Entwicklung überschritten ist. Der Wendepunkt ist überschritten. Schaut man sich eine Sinuskurve an, dann ist die Steigung der Kurve vor und nach den Wendepunkt recht gering. Dort befinden wir uns. In den näcshten wenigen Jahre nimmt die Steigung zu - aber negativ. Schau mer mal. :-)

 

#2: Rainer Manz sagt:

am Montag, 26.11.2012, 12:17

Nun denn, wohl an mit all den KlimakriegerInnen an die Klimapropagandafront! Die schreiben für den Sieg des einzigartigen Energieklimawendelwandel! So wie die heutigen Ur-Opas damals…
Dieses Schreibgesindel, Mann und Frau mögen diese plastische Ausdruckweise geflissentlich überlesen, kapiert nichts und da es nichts kapiert ist alles was den geistigen Horizont mangels realexistierender technischer und/oder kaufmännischer Praxiskenntnisse übersteigt – wie lauteten die vielfältigen Studiengänge der beiden QualitotsjounalistINNEN? – falsch und von den falschen Kreisen gesponsert! Alle nicht wie wir (WeltschreiberINNEN und wahrscheins WELTLeserINNEN) sind dumm, dreist und bezahlt. Ich merk nur nichts davon…

Herr Limburg – Sie schreiben es einfach richtig - Blinder Eifer ist leider kein Ersatz für guten Journalismus! Schlichter Umkehrschluss Ihres Fazits – Gute Journalisten sind bei der WELT fehl am Platze.

Aber will grünsattgefressene BürgerIn denn was anderes lesen außer der WELT-bildbestätigung?

„Unser“ Trittin will ja die Mitte, das Bürgertum, erobern. Die laufen schon freiwillig zu, bei all dieser medialen "Aufklärungsarbeit" solcher guter Journalisten halt dikrimínierend JournalistInnen...

 

#3: Klaus Metzger sagt:

am Montag, 26.11.2012, 12:38

Ich glaube, die Zeit klopft sich wegen ihrer konstanten Abonnentenzahlen zu unrecht auf die eigene Schulter. Dass Printmedien durch den technischen Fortschritt insgesamt stetig an Bedeutung verlieren werden, ist zwangsläufig. Da hilft der beste Journalismus nichts. Der Markt schrumpft. Die Zeit profitiert nur kurzfristig von einer Verschiebung von Tageszeitungen zu Wochentiteln. Wer will sich auch jeden Tag zum Frühstück schon die Horrorgeschichten antun. Einmal die Woche reicht. Man muss ja schließlich auch noch das öffentlich rechtliche Fernsehen verdauen!

Mit der Frankfurter Rundschau und der FTD fallen jetzt die schwächsten Blätter im Markt. Ein linkes Kampfblatt weniger - wer wird es vermissen? Und die Idee ein rot/günes Wirtschaftsfachblatt auf den Markt zu bringen, war ja irgendwie von Anfang an sehr ambitioniert. Die 18.000 verkauften Exemplare sind wahrscheinlich allein an Bibliotheken u. ä. gegangen und verschimmelt.

Im Gegensatz zu Klimamodellen, gehe ich kein großes Risiko ein, wenn ich prophezeie, dass noch viele Titel der FR und der FTD folgen werden.

Also liebe Zeit-Redaktion, die konstante Auflage kam wohl eher trotz des selbst empfundenen “Qualitätsjournalismus” zustande. Ein paar ex Frankfurter Rundschau Leser kommen sicher noch dazu, aber eine Überlebensgarantie würde ich da nicht ableiten wollen.

Qualitätsjournalismus heißt eben nicht Ideologie zu verbreiten und menschlich anrührige Geschichten über Wissenschaftsthemen zu produzieren, sondern ein breites und fundiertes Informationsspektrum anzubieten, dass über den Mainstream hinausgeht. Das ist die Nische für Qualitätsjournalismus. TV kann das nicht leisten und im Internet muss ich mir das erst mühsam zusammensuchen. Für so ein Medium ist auch in der Zukunft Platz am - dann allerdings sehr viel kleineren - Markt.

 

#4: H. Urbahn sagt:

am Montag, 26.11.2012, 15:19

mit dem Qualitätsjournalismus ist das ja so eine Sache. Früher hieß es immer, Bild ist für Lieschen Müller und die Zeit für Dr. Lieschen Müller, also auch nicht besser nur mit Doktortitel. Bei der Zeit werden ja wohl auch Umfragen zu ihrer Leserschaft gemacht und da findet man wohl Grün-rot ist in der weit überwiegenden Mehrheit. Dieses Klientel und seine Vorurteile wird also entsprechend bedient., d. h. man schreibt auch über die andere (böse) Seite aber nicht so, daß deren Argumente dargestellt werden, sondern in negativen persönlichen Darstellungen. Auf der anderen Seite werden Pseudowissenschaftler wie Mann in hellem Licht beschrieben. Climategate hat für die Zeit nie stattgefunden, ihre Leser gefahren davon nichts, allenfalls in Form der Weißwaschungsanhörungen.
MfG
H. Urbahn

 

#5: Andreas Demmig sagt:

am Montag, 26.11.2012, 22:34

Nein, über die FTD kann ich nicht viel Negatives sagen.
Es waren viele Beiträge durchaus von beiden Seiten der Medaille - muss ja wohl -auch genügend kritisch und wer sich wie ich die wichtigsten Beträge fürs eigene Archiv sammelt, kann sehr viel finden was den AGW'lern und Grünen Esoterikern nicht schmeckt.

Ich bedaure dass es die FTD in Kürze nicht mehr gibt. Ich hoffe, dass es nicht an den Beiträgen gegen die Verars... von unserer Melonenregierung und Lobbygruppen lag.

 

#6: Dr. Kuhnle sagt:

am Montag, 26.11.2012, 22:38

Prof. Vahrenholt wirkt auf mich sehr authentisch. Sein Buch beweist viel Mut, und ich glaube kaum, dass die Reaktionen darauf für ihn immer nur angenehm sind. Ihm als Motiv eine Nähe zum Ölkonzern Shell zu unterstellen ist völlig unlogisch. Der niederländisch-britische Konzern hat sehr enge Verbindungen zum WWF. Gründungspräsident des WWF war der niederländische Prinz Bernhard, der den Shell-Konzern als wichtigstem Geldgeber an den WWF gebunden hat. Der damalige Shell-Boss J.H. Loudon wurde dann Nachfolger als WWF-Präsident und war gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender von Shell. Auch heute noch ist Shell ein WWF-Sponsor, auch in Sachen Klimaschutz mit dem der WWF erhebliche Umsätze akquiriert. Für Shell hat sich dieses Engagement immer bezahlt gemacht. Die Ölkonzerne können mit dem Klimawahn sehr gut leben und schaffen sich sogar neue einträgliche Geschäftsfelder. So betreiben alle Ölkonzerne heute auch Raffinerien für Biokraftstoffe. Mit Leuten, wie Prof. Vahrenholt, die gegen den Strom schwimmen kann man niemals Geld verdienen. Gewinne werden nur in Strömungsrichtung erzielt. Daher sind die meisten Klimarealisten nicht nur deswegen Rentner, weil sie sonst Repressionen ausgesetzt wären, sondern auch weil sie Zeit haben und diese meist kostenlos spenden, um die Menschen aufzuklären. Die Zeitungen, denen das Wasser bis zum Hals steht, ist dies wohl heutzutage zu riskant. Sie vernachlässigen damit ihren Auftrag und machen sich letztlich überflüssig. Umfassende Informationen findet man leider nur noch im Internet. Liebe EIKE-Rentner: Vielen Dank für euer Engagement! Ihr seid wichtig!

 

#7: Hofmann,M sagt:

am Dienstag, 27.11.2012, 08:33

Was machen wir uns überhaupt über die Printmedien noch gedanken....mit der Energiewende veteuert sich die Zeitungen automatisch. Druckereien, Server, technische Anlagen benötigen einfach sehr viel Strom. Und das ja "Die Zeit" und anderen Printmedien in Deutschland die Energiewende für was gutes ansehen, werden Sie gerade an diesem "Guten" scheitern.
Glaube und "Gut-Menschntum" ersetzen eben keine wirtschaftliche Vernunft!

 

#8: Klaus Metzger sagt:

am Dienstag, 27.11.2012, 10:30

Thema Qualitätsjournalismus

Diverse Untersuchungen belegen, dass sich die überwiegende Mehrheit der Journalisten politisch selbst dem rot/grünen Lager zuordnen, auch solche, die bei eher konservativen Medien, wie z.B. der FAZ arbeiten. „Der Traumberuf eines FAZ-Redakteurs ist, für den Spiegel zu schreiben“, sagt Jan Fleischhauer.

Das sollte niemand verwundern. Für gelernte Soziologen, Germanisten, Historiker, Philosophen u.ä., die keinen Unterschlupf in einem staatlichen Institut gefunden haben und die sich deshalb massenhaft im unbequemen Medienmarkt verdingen müssen, ist das grüne Weltbild überschaubar und kuschelig. Was soll man auch schreiben, über eine immer komplexere Welt, die nur noch Fachleute durchschauen und von der man selbst nicht mal im Ansatz etwas verseht. Dann doch lieber die einfache grüne Utopie propagieren, in der wir alle Gemüse aus der Region essen und Hand in Hand um unser eigenes kleines, dezentrales, buntes Windrad Ringelreihen tanzen.

Und Reformeifer kann man von Journalisten auch nicht erwarten. Keine andere Berufsgruppe hat in den letzten Jahren so viel Einkommen eingebüßt. Dazu werden Redaktionen eingedampft und der durchschnittliche Schreiberling steht selbst 12 Monate vor dem Harz 4-Bezug. Die Herrschaften in den Redaktionen, die jeden Tag das Modell Deutschland schlecht reden und schreiben, sind eher Propagandisten ihrer eigenen Ängste und Lebenssituation, als Zeugen der realen Situation. Nur so kann man das Stahlgewitter der Armutsberichterstattung verstehen. Immer erst an sich selbst denken und dann den Leser manipulieren.

 

#9: Helwig Börger sagt:

am Dienstag, 27.11.2012, 14:39

Dabei hat die "Zeit" doch selber schon zumindest relativierend berichtet:
Nach dem gescheiterten Gipfel von Kopenhagen verlangt nicht nur die deutsche Industrie derzeit von der Regierung eine Pause beim Klimaschutz (ZEIT Nr. 4/10); vergangene Woche stellte der Chefunterhändler der chinesischen Regierung (Anm: Klimagipfel Kopenhagen 2009) den menschlichen Beitrag zum Klimawandel plötzlich wieder infrage; und in den USA muss sich wohl bald die Bundesumweltbehörde EPA vor Gericht fragen lassen, wie solide die wissenschaftliche Einschätzung sei, auf deren Basis sie CO2 zum »Luftschadstoff« erklärt hat." DIE ZEIT, 28.01.2010, S.33, Sp.1; sowie: http://www.zeit.de/2010/05/U-IPCC
(vgl.: http://tinyurl.com/bl87gzc)
Hm, die lesen wohl ihre eigenen Beiträge nicht. Raus und weg. Und wieder neu. Hauptsache die Generalrichtugn stimmt - und die heißt: Auf zum Gutmenschentum!
Und die ach so gebildeten Leser kommen da auch nicht ins Nachdenken: Hm, mal schreiben die so, mal so? Was gilt denn nun.
Tja, was gilt: Es gilt, was labortechnisch oder zumindest empirisch bewiesen ist! Und danach geht keine der Hypothesen der Klimagasenthusiasten auf.
Ich empfehle mal das Video "Broder - Nachhaltigkeit" anzuschauen: http://www.youtube.com/watch?v=4Rl5xq2tDTs
Viel Spaß in der neuen GRÜNEN WELT - vor der auch die anderen "SED"-Parteien nicht halt machen. Koste es, was es wolle.

Kommentar:

Bitte URL Verkürzer wie tinyurl einsetzen.
mfG
Admin

 

#10: MEstermeier sagt:

am Dienstag, 27.11.2012, 15:16

#6 Dr. Kuhnle

Die Nähe, oder gar bezahlte Schreiberlinge der Öl- und sonstigen Energie-Lobby wird ja allen qualifizierten Klimawahnkritikern unterstellt. Dabei übersehen die Warmisten gefließentlich, daß es den Energiekonzernen schnurzpiepegal ist, mit welcher Art von Energie sie ihr Geld verdienen. Es hat immer wieder ein gschmäkle, wenn ein paar Institutionen oder Einzelpersonen von den verpönten Konzernen Zuschüsse für ihre Forschung bekommen, und diese dann als Bestätigung der Bestechlichkeit dargestellt werden.

WWF und andere NGO's
Diese Organisationen wurden allesamt mit sehr noblen Zielen gegründet. Zu was sie sich über Jahre hinweg entwickelten, ist das Ergebnis einer Durchseuchung von Apparatschkis. Kann man gut nachlesen, wenn ausgeschiedene Altmitglieder auspacken.

mfg
Markus Estermeier

 

#11: E.Lerche sagt:

am Dienstag, 27.11.2012, 18:20

auch ich habe das Dossier gelesen.Ich hätte es eher am 1.April vermutet. Damit hat sich die Zeit aber wieder einmal als Zentralorgan der rot/grünen Alarmisten präsentiert. Wenn die ZEIT sich als selbsternannter "wichtigster"Medienmacher
ausgibt,drohen uns schlimme Zeiten. Das Neue Deutschland läßt grüßen. Die ZEIT kommt mir nicht mehr ins Haus.

 

#12: Dr. Kuhnle sagt:

am Dienstag, 27.11.2012, 20:00

Noch ein Lesetip:
"Schwarzbuch WWF", liest sich wie ein guter Krimi.
Zur Einstimmung auf youtube: "Der Pakt mit dem Panda",
Das Buch ist aber noch besser. Interessant ist auch die juristische Geschichte rund um das Buch. Was der Klimaschutz weltweit für Blüten treibt, ist in Deutschland kaum bekannt. Wir sehen nur Windmühlen und Solardächer. Das ganz große weltweite Geschäft wird mit "Bioenergie" gemacht. Verhungernde Menschen und eine Zerstörung der Umwelt sind dabei die Kollateralschäden. Grüne Politiker, Aktivisten und Zeitungsblätter klatschen Beifall und prügeln lieber gegen die Klimawahnkritiker, weil die kein Geld haben sich zu wehren. Das sind niederste Instinkte.

Kommentar:

Man sehe weitere Details zum WWF hier: http://tinyurl.com/cguwpse
mfG
ADMIN

 

#13: Helmut Kunz sagt:

am Dienstag, 27.11.2012, 23:10

Habe ein recht gut gemachtes Video zur "Verlässlichkeit" der Aussagen der AGW-ler gefunden. Kann man gut an "Gläubige" verteilen.
http://www.youtube.com/watch?v=OPh-KnaZZlQ&feature=player_embedded

 

#14: Ulf Engel sagt:

am Mittwoch, 28.11.2012, 06:34

Sie betreiben sehr viel Aufwand. Inhaltlich sehe ich nicht einmal einen halben Satz, mit dem Sie den Artikel aus der Zeit auf der Sachebene parieren. Stattdessen versuchen Sie, die Autorinnen mit vermeintlich feinem Spott ins Lächerliche zu ziehen. Das ist purer BILD-Zeitungsstil, nur mit vielen Worten.

Kommentar:

Welche Sachebene meinen Sie? Ich habe da nichts - außer falschen und unbewiesenen Behauptungen, samt ad hominem Attacken - entdecken können.
Dass der Beitrag als spöttische Glosse geschrieben haben Sie gut bemerkt. Auf diese Weise lassen sich die z.T infamen Attacken am besten konterkarieren.
Wenn Sie mehr aber anderes wollen, dann kann ich Ihnen diesen Artikel empfehlen. http://tinyurl.com/d3juskc
mfG
M.L.

 

#15: Gerd Stender sagt:

am Mittwoch, 28.11.2012, 09:26

#14 @Engel

"Sie betreiben sehr viel Aufwand. Inhaltlich sehe ich nicht einmal einen halben Satz, mit dem Sie den Artikel aus der Zeit auf der Sachebene parieren. Stattdessen versuchen Sie, die Autorinnen mit vermeintlich feinem Spott ins Lächerliche zu ziehen. Das ist purer BILD-Zeitungsstil, nur mit vielen Worten."

Wie wäre es, wenn Sie obigen Artikel einmal
lesen würden?

 

#16: Jürgen Wanninger sagt:

am Mittwoch, 28.11.2012, 09:40

#14: Ulf Engel sagt:

'... Das ist purer BILD-Zeitungsstil, nur mit vielen Worten.'

Na dann nehmen wir Sie doch mal beim Wort! Was stimmt an den Ausführungen von Herrn Limburg nicht? Bisher ist Ihr beitrag substanzlos!

 

#17: Jürgen Wanninger sagt:

am Mittwoch, 28.11.2012, 10:54

@#14 Ulf Engel,

hier http://tinyurl.com/d3juskc steht noch eine interessante betrachtung an der wohl sachlich nichts auszusetzen ist.
Spiegel, Zeit, WAZ, Süddeutsche u,a, sind halt die Bildzeitung derjenigen, die sich selbst für intelektuell halten! Das inhaltliche Niveau ist genau das gleiche.

 

#18: Ulf Engel sagt:

am Mittwoch, 28.11.2012, 12:35

Die Sachebene des fraglichen ZEIT-Artikels besteht nicht in der Behauptung, eine menschenverursachte Erderwärmung komme, sei im Gange oder komme nicht. Auf der Sachebene besagt der Artikel nur dies: 1. Eine große Mehrheit der Wissenschaftler sei aufgrund der Ergebnisse jahrzehntelanger Messungen und deren Auswertung der Meinung, diese Erwärmung komme oder sei bereits im Gange. 2. In Wissenschaftlerkreisen sei der Anteil derer, die das bestreiten, sehr gering. 3. Die Bewegung derer, die derzeit mit hohem Aufwand daran arbeitet, die wissenschaftlich untermauerten Erkenntnisse in Zweifel zu ziehen, stütze sich ihrerseits kaum auf Untersuchungen oder Personen, die das Prädikat „wissenschaftlich“/“Wissenschaftler“ verdienen. 4. Die Strategie dieser Bewegung bestehe hauptsächlich darin, die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern und die Relevanz ihrer Methoden anzugreifen.
Was auf dieser Ebene in diesem Artikel behauptet wird, ist überprüf- und im Zweifelsfalle auch widerlegbar. In dem Artikel von EIKE entdecke ich nichts, was da ansetzt. Wird zum Beispiel irgendwo darauf eingegangen, wo die sehr große Mehrheit der Wissenschaftler steht? Wird widerlegt, dass Fritz Singer die Leute, die er um sich versammelt hat, willkürlich ausgewählt habe und es sich keinesfalls um Klimaexperten handele? Das meine ich mit: Auf der Sachebene wird der ZEIT-Artikel hier in keiner Weise verhandelt. Stattdessen geht man die Autorinnen an. Das lässt den Verdacht aufkommen, dass man sonst nicht viel hat.
Es geht mir nicht um kritiklose Wissenschaftsgläubigkeit. Wissenschaftlich darf sich eine These dann nenne, wenn das Untersuchungsverfahren nachvollziehbar und die daraus gewonnene These widerlegbar ist: das meint „wissenschaftlich“. „Wissenschaft“ trägt, seriös betrieben, stets den Zweifel an sich selbst mit sich. Diesen Zweifel vermisse ich bei EIKE.
Kommt der Klimawandel, ist er schon im Gange? Ich weiß es nicht. Ich glaube aber verstanden zu haben, dass man, sollten die Klimaskeptiker Recht behalten, bisher wenigstens nicht alles falsch gemacht hat. Sollten aber die eher düsteren Prognosen sich als richtig erweisen, wäre der Preis, den unsere Nachkommen dafür zu zahlen hätten, ungleich höher als alles, was wir heute mit der „Energiewende“ in Verbindung bringen.
Meines Wissens waren es übrigens zuerst die ZEIT und der SPIEGEL, also die sattsam bekanntren Organe der linksgrünen Kampfpresse, die auf den gefährlichen Unsinn des Anbaus von Biosprit auf Kosten von Agrarnutzflächen hinwiesen.
Ein Letztes: Mitteleuropa wird, den allermeisten Berechnungen zufolge, am wenigsten unter den Folgen einer Erderwärmung zu leiden haben bzw. als Letztes davon betroffen sein. Im Moment haben wir also leicht pupsen. WENN es der Klimawandel ist, dann tötet er jetzt schon, z. B. in Bangla Desh.
Ich bin gespannt, ob man hier mit dem Mittel der indirekten Rede und den sonstigen sprachlichen Mitteln des Vorbehalts, wie ich sie verwendet habe, umgehen kann. In Bezug auf den ZEIT-Artikel konnte man das wohl eher nicht, die vielen Anführungszeichen: geschenkt.

Kommentar:

Wenn Sie im EIKE-Artikel nichts über klimaskeptische Wissenschaftler finden, liegt das daran, dass wir unzählige Male darüber berichteten. Hier einige Links:

http://tinyurl.com/4zcrb5f
http://tinyurl.com/y9jrjaf
www.petitionproject.org
http://en.wikipedia.org/wiki/Heidelberg_Appeal
http://en.wikipedia.org/wiki/Leipzig_Declaration
http://tinyurl.com/6oqu3m
http://tinyurl.com/ltakyk
http://www.cato.org/special/climatechange/
http://tinyurl.com/ygdmzq
http://w3k.gkss.de/staff/storch/pdf/GKSS_2007_11.pdf
http://tinyurl.com/yf58y39
http://tinyurl.com/ylgvjgy

Zu Ihrer Frage zum Klimawandel "Kommt der Klimawandel, ist er schon im Gange?" sollten Sie die jüngste EIKE-News zur ZEIT Angelegenheit vom 28.11.2012 lesen. Die Problematik "Klimawandel" ist dort angesprochen und wird Ihre Frage sicher eantworten können.

Die Redaktion

 

#19: Rainer Manz sagt:

am Donnerstag, 29.11.2012, 16:52

@18 „Diesen Zweifel vermisse ich bei EIKE. Kommt der Klimawandel, ist er schon im Gange? Ich weiß es nicht. Ich glaube aber verstanden zu haben, dass man, sollten die Klimaskeptiker Recht behalten, bisher wenigstens nicht alles falsch gemacht hat. Sollten aber die eher düsteren Prognosen sich als richtig erweisen, wäre der Preis, den unsere Nachkommen dafür zu zahlen hätten, ungleich höher als alles, was wir heute mit der „Energiewende“ in Verbindung bringen.“

Holla, wir versenken Milliarden in den Umbau einer funktionierenden in eine unstete und unverzulässige Energieversorgung mit deswegen unvermeidlich doppelten Boden und vierfachen Kosten, wir nötigen uns alle zu Energiesparmaßnahmen koste es was es wolle, wir installieren legalisierte Freiheitseinschränkungen, Eigentumswertminderung und –vernichtung, wir steigern die Energiekosten in für viele unbezahlbare Höhen und der Mann stellt sich hin und behauptet – „dass man bisher wenigstens nicht alles falsch gemacht hat.“
Das ist grundlegend falsch was da gemacht wird. Und es wird damit weder Vorsorge noch Sicherung noch Wahrung noch Schutz betrieben. Und das wäre wenn Ihre düstere Prognose käme, genauso erfolgreich wie auf die Zigarettenschachtelgröße mutierenden Wa(r)hnhinweise.
Sie können Wandel nicht aufhalten. Das liegt außerhalb unserer Macht. Nicht umsonst war das in früheren Zeiten den Göttern und später Gott vorbehalten. In einer gottlosen und goldener Kälberersatzreligionen, vor narzisstischer-hedonistischer Übersättigung strotzender Natur-Entfremdeter will man Gott spielen und auf die CO2-Bremse treten. Da muss man es doch an der Waffel haben, auch angesichts des CO2-Promillebeitrags Deutschlands.

Werter Herr Engel, erläutern Sie doch mal nachvollziehbar, dass Klimawandel in Bangladesch schon jetzt tötet wie Sie ein paar Sätze weiter behaupten. Ich glaube aber verstanden zu haben, dass Sie das nicht können. Noch viel weniger begreifen Sie, dass es bei der Energiewende nicht um Klimawandel oder sog. Erderwärmung geht (was an sich schon sprachliches Unwort und damit unwissenschaftlich bleibt). Noch viel weniger erkennen Sie die Auswirkungen der Energiewende auf unsere Gesellschaft. Und das der Preis ungleich höher und EINDEUTIG durch Menschen verursacht ist im Gegensatz zum natürlich Klima beeinflussenden menschlichen Gestaltungsdrang auf diesem Planeten und den natürlichen Einflüssen. Sie unterliegen der üblichen zeitgenössischen Verteufelung eines Klimawandels, die uns täglich auf vielfältige Weise untergejubelt wird. Keine Zeitung, kein Radiotag, keine TV-Doku ohne mahnenden Klimawandelfinger! Da hebe ich nicht nur innerlich einen anders zu bezeichnenden Finger… an zwei Händen.

Mann, kapieren Sie es nicht? Klima ist ständig und fortwährend im Wandel und unterliegt keiner dauerhaft statischen Größe, auch weil vermeintlich für uns statische Größen sich in menschlich unfassbaren Zeiträumen permanent ändern. Z.B. von Kontinentaldrift und Erdachsenverschiebung sollten Sie wenigstens mal gehört haben, oder? Es gibt zwar selten geworden, aber dennoch eindrucksvolle Dokumentation OHNE lautstark mahnenden Klimawandelfinger, die darlegen, dass die Welt im steten Fluss der Veränderung und auf das Leben einwirkt. Wir leben in keiner Friede-Freude-Eierkuchen-Welt.
Leider lernen wir in der Schule und im späteren Leben, wenn nicht gerade diese Themen studierend, nur am Rande die Zusammenhänge zwischen völlig dynamischen Wetterer-eignissen über einen längeren Zeitraum (=Klima) und den Auswirkungen auf alle Lebensformen besonders menschliche Zivilisationen. Wer sich allerdings für menschliche Zivilisationsgeschichte interessiert und klimatische, geologische Bedingungen und außerirdische Einflüsse in Zeitbezug setzt, wird keineswegs daran glauben, dass irgendeine menschliche 2 Grad-Festschreibung oder CO2-Mengenbeschränkung am fortwährenden Klimawandel zu allen Zeiten in allen Regionen dieser Erde was ändert. D.h. nicht, dass wir Menschen keinen Einfluss haben sondern das wir uns dabei selbst überschätzen!

Übrigens wo liegt Bangladesch eigentlich oder wie nennt man eine solche Niederung im geografischen Sinn? Und aus der Antwort kann man durchaus erkennen, das hat mit mordenden Klimawandel erst mal gar nichts zu tun sondern ergibt sich aus der Natur der Sache in einem riesigen Flussdelta zu leben.

Glauben Sie nicht länger den Mist der Allparteienklimawandelfraktion und fangen Sie an selber zu denken und zu recherchieren. Mit der Kritik am Artikel und EIKE beweisen Sie durchaus Potential dazu.

 

#20: Hofmann,M sagt:

am Freitag, 30.11.2012, 09:00

@Ulf Engel #18
Jetzt fragen Sie sich doch mal selbst, was hätte unsere zukünftige Generation davon, wenn wir heute unsere Energie nicht mehr einsetzen (wegen Verzicht/Unbezahlbarkeit)?!
Wir üben heute den Verzicht damit wir morgen keine Zukunft mehr haben. Wer heute auf unbezahlbare Energie und damit zwangsläufig auf Energiesparen setzt, der will keine Zukunft für die nächste Generation mehr haben. Wer seine hart erwirtschafteten Rücklagen für den deutschen Sozialstaat heute in die Euroschuldenländer steckt, der will keine zukünftige soziale Wohlstandsgesellschaft mehr!
Und ich werde es immer wieder schreiben und sagen.
Das EEG und die Euroschuldenzahlungen sind pure deutsche Wohlstandsvernichtung hier und heute und auch für unsere zukünftigen Generationen! Die grünsozialisten haben diesen perfiden Plan einfädelt und eine wertelose Kanzlerin Merkel hat diesen Plan dann endgültig in die deutsche Gesellschaft verpflanzt!

 

#21: J.Kowatsch sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 10:19

ZU: „Vahrenholt behauptet nicht, die Klimaforscher seien Betrüger, aber er suggeriert, sie seien dümmer als er!“ Ob Vahrenholt/Lüning das behaupten oder nicht behaupten ist eigentlich egal. Denn beide Aussagen stimmen. Betrüger deswegen, weil die Temperaturen seit 98/99/2000 fallen und die CO2-Konzentrationen weiter steigen,und just dieses Fallen der Öffentlichkeit als weiterer Anstieg verkauft wird. Und dumm, weil sie den mittleren Temperaturanstieg seit der letzten kleinen Eiszeit nicht als eine Folge der großflächigen Landschaftsumgestaltung sehen, sondern die Erwärmung aus den flächenhaften Wärmeinseln irrtümlicherweise als CO2-Treibhauseffekt missdeuten. Das ist ein grober wissenschaftlicher Denkfehler.

 

#22: Ulf Engel sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 11:49

Oha. Schrieb ich da etwas von sprachlichen Mitteln des Vorbehalts? Tja… Dennoch antworte ich GERNE im nicht totzukriegenden Glauben, dass respektvolle und VERNUNFTbasierte Auseinandersetzung immer besser ist, als sich ohnmächtige Wutanfälle um die Ohren zu hauen.

Vorbehalt, das ist es, was ich hier generell vermisse, auch bei Herrn Manz. Den Gedanken: Ich könnte mich auch irren. Und wenn, was folgte dann daraus?

Aber nein, alles ist ganz klar. Die Erderwärmung (Unwort? Warum?) – erfunden. Oder wahlweise nicht von uns zu beeinflussen und daher außerhalb unserer Verantwortung, für unser Planen und Handeln daher irrelevant. Maßnahmen gegen diese – erfundene oder irrelevante – Erwärmung können daher nur gegen unsere individuelle Freiheit gerichtet sein. Das mündet in etwas, was einer Weltverschwörungstheorie nicht fern steht. Alles Geisterfahrer. Die anderen.

Ja: der Mensch kann das Klima nur sehr begrenzt beeinflussen. Aber ein bisschen kann er, möglicherweise, und hat das möglicherweise schon getan. Die Wissenschaftler, die das sagen, sind sicherlich nicht nur eine kleine Splittergruppe, und über Details sind sie sich uneins, was die allgemeine Richtung – die Erwärmung findet statt, sie ist vermutlich anthropogen, und sie kann dem Menschen gefährlich werden – eher stützt. Und da geht es möglicherweise um die paar Promille, die das Leben von Menschen auf der Erde möglich machen. Ein hoher CO2-Ausstoß ist dem Planeten als Ganzem sicherlich wurscht. Die Flora wird sich immer leichter anpassen als hochentwickelte Wirbeltierspezies. Der Korridor, der unser Leben zumindest in der uns bisher bekannten Form möglich macht, ist relativ klein.

Ich bin übrigens im Begriff, eine Initiative gegen die Auswirkungen der Kontinentaldrift zu gründen. Der Montblanc ein Zehntausender? Nicht mit uns! OK, Ironie aus…

Auch bei Herrn Hofmann die Theorie der Verschwörung der Grünsozialisten, die alles weitere Übel gleich mit erklärt. Ansonsten fällt mir nur ein: das liest sich so, als wäre die Energie schon da. Sie muss aber immer erst erzeugt werden, und das kostet - nicht nur den Endverbraucher via Strom- und Gas- oder Ölrechnung, sondern auch volkswirtschaftlich (was bislang keineswegs eins zu eins an den Endverbraucher weiter gegeben wird) und eben immer auch die Ökosphäre. (Eine Belastung der Ökosphäre durch den Menschen ist unvermeidlich, die Frage ist immer: was kann man dem belasteten System quasi zurückgeben, damit es, soweit von uns beeinflussbar, stabil bleibt.)

Zum Thema allgemein bin ich so frei, eine Buchempfehlung zu geben: Friedrich Schmidt-Bleek, Wieviel Umwelt braucht der Mensch? Faktor 10 - das Maß für ökologisches Wirtschaften, München 1994. Sperrig, voller Fachbegriffe, die sich mir erst beim zweiten oder dritten Lesen erschlossen haben. Schwierige Beschreibungen komplexer Wirkungsketten, wirtschaftlicher wie ökologischer. Keine Ökostreitschrift. Teils überraschende Aussagen zu Ökobilanzen, die den gängigen Klischees nicht immer entsprechen. Zahlen heute zum Teil überholt. Im Ganzen trotzdem wichtig, weil vorsichtig machend. Viele Fragen werden bewusst als momentan nicht beantwortbar offen gelassen. Wer sich da durcharbeitet, wird am Ende einige Gewissheiten verloren und im Gegenzug nicht entsprechend viele neue Gewissheiten gewonnen haben. Aber sich vielleicht bewusst gemacht haben, dass er auch als Einzelner Verantwortung trägt.

 

#23: Norbert Fischer sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 14:36

@ J. Kowatsch

"Und dumm, weil sie den mittleren Temperaturanstieg seit der letzten kleinen Eiszeit nicht als eine Folge der großflächigen Landschaftsumgestaltung sehen, sondern die Erwärmung aus den flächenhaften Wärmeinseln irrtümlicherweise als CO2-Treibhauseffekt missdeuten."

Eine Frage aus Neugier:
Und wie erklären Sie sich die Erwärmung der Ozeane seit der kleinen Eiszeit?

Durch den Anstieg des Schiffsverkehrs? Die Frage ist ernst gemeint, ich traue ihnen inzwischen alles zu.

PS:
Klimaforscher sind "Betrüger" und "dumm"? Da mache ich mir jetzt eher Gedanken über Sie, der Gentleman schweigt aber besser ;-)

 

#24: Hofmann,M sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 17:05

@Ulf Engel #22
Jetzt kommen Sie mal mit Ihrem Geschwafel auf den Punkt! Erkennen Sie die Marktwirtschaft jetzt an oder nicht?!

 

#25: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 18:29

#18: Ulf Engel Thema verfehlt!
Bei der Zeit ging es geraden NICHT um die Sachebene,
sondern um Verleumdung,
auch so etwas muss beim Namen genannt werden!
Dass AGW-Anhänger darüber begeistert sind ist klar :-)

mfG

 

#26: Gunnar Innerhofer sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 18:44

@ Fischer und andere "Alarmisten"

ein Teil der Erwärmung seit der LIA geht ua. sicher auf die Sonne, ich bin überzeugt, es ist der überwiegende Anteil. Arbeiten zum solaren forcing wie diese hier bei der ZAMG publizierten, finden im IPCC aus bekannten Gründen keinen Einzug, wäre ja blöd für die Abzocke:
http://tinyurl.com/9agwut7

In Summe bleiben wohl nur 2-3/10°C für AGW bis dato (acuh die Tropopause ist "nur" ca. 300m angestiegen!) und somit wird es wohl bei max. 1,0-1,5° bis irgendwann reichen. Auch das wird Folgen haben, wer geschickt ist, wird aber die Vorteile zu nützen wissen und den armen Teufeln helfen, die Dämme etwas zu erhöhen...:-)

 

#27: Ulf Engel sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 19:29

@herr Hofmann:ich erinnere mich nicht, in eine Debatte über Marktwirtschaft eingestiegen zu sein. In dem von mir empfohlenen Buch ist aber an vielen Stellen von der Bedeutung der Märkte die Rede, falls Sie das interessiert. - Ansonsten entgeht mir, was Sie eigentlich sagen wollen. Sie schreiben vielleicht weniger, schwafeln aber mehr.
@Dr. Paul: dass der fragliche ZEIT-Artikel verleumderisch sei - wem gegenüber eigentlich -, ist zunächst einmal eine Behauptung. Ich wiederhole mich: in dem Artikel sind etliche überprüfbare Behauptungen enthalten. Welche ist nachweislich falsch?
@Herr Kowatsch: es ist eine Fehlannahme, dass ein Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre unmittelbar zu einer Erwärmung des Klimas führe. Kein Klimaforscher hat das je behauptet. Vielmehr ist stets von einer Verzögerung von mehreren Jahrzehnten die Rede gewesen. Witzig, dass diejenigen, die immer damit kommen, dass man aus ein paar lächerlich kurzen Jahrzehnten (verglichen mit dem Alter der Erde) bitteschön doch keine übereilten Schlüsse ziehen solle, sich jetzt auf EIN Jahrzehnt stürzen, um ihren Eskapismus zu rechtfertigen.

 

#28: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 22:20

#27: Ulf Engel, Sie werden langsam unverschämt,

die wissenschaftlich mehr als berechtigte Kritik z.B.
an der Hokeystick-Kurve von M.Mann als "Verschwörung von Klimaleugnern" zu bezeichnen,
ist lächerliche Polemik!

POLEMIK übelster Art!
so etwas ist schlicht nicht mehr diskutabel!

Es zeigt, was Sie hier beabsichtigen!
Suchen Sie sich dafür eine anderes forum,
oder dürfen wir Sie hier
den hokeystick-Verteidiger nennen?

mfG

 

#29: Dr.Paul sagt:

am Samstag, 01.12.2012, 22:33

#26: Gunnar Innerhofer
"in der Summe" bleibt überhaupt nichts für das CO2,
sonst wäre es nicht so kalt geworden bei dem rasanten CO2-Anstieg.
Mathematisch ausgedrückt,
es fehlt eine Korrelation
wenn Du weist was das ist :-).

mfG

 

#30: Ulf Engel sagt:

am Sonntag, 02.12.2012, 10:37

Sehr geehrter Herr Dr. Paul,
Zunächst stelle ich fest, dass Sie auf meine Frage, welche der überprüfbaren Behauptungen in dem ZEIT-Artikel nachweislich falsch seien, nicht eingehen.
Ferner suggerieren Sie, ich hätte die Phrase "Verschwörung von Klimaleugnern" verwendet. Das habe ich nicht getan; eine solche Phrase findet sich auch nicht in dem Artikel.
Ob die Kritik an der hockeystick-Kurve "wissenschaftlich mehr als berechtigt" ist, lasse ich mal dahingestellt. Ich habe bereits einige der von Herrn Lüdecke freundlicherweise zur Verfügung gestellte Links weiterverfolgt, und bis jetzt bin ich nicht überzeugt. Sind Sie bereit, das so stehen zu lassen, oder ist allein die Tatsache, dass ich Ihre Meinung nicht teile, "unverschämt"?
In einem Forum, denke ich, dürfen unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen. Mit allem gegenseitigem Respekt, wie ich weiter oben schon schrieb. Den Respekt vermisse ich ein wenig in Ihrem posting.

 

#31: Dr.Paul sagt:

am Sonntag, 02.12.2012, 17:33

#30: Ulf Engel Sie haben recht, dass ich keinen Respekt vor Verteidigern des hockeystick dieses M.Mann habe, der so sympathisch in dem polemischen Zeit-Artikel dargestellt wird.
Mit "Polemik" war also unmissverständelich der Zeit-Artikel gemeint,
Wortverdreher Engel!
Von solchen Verteidigern ohne Argumente wie Sie gibt es hier einige (wenige), die nichts anderes bezwecken, als eine sachliche Diskussion hier immer wieder gezielt zu torpedieren.
Hierzu gehört keinesfalls Prof. Lüdecke, hinter dem sich so mancher Allarmist gerne verstecken möchte!

Dieser "hockeystick" soll ja die Behauptung belegen, es gäbe einen einmaligen mindestens in den letzten 1000 Jahren noch nie dagewesenen Temperaturanstieg (na klar, durch den Menschen!)

"noch nie dagewesen" im Bereich UNTER EIN GRAD CELSIUS

Das ist eine dreiste vorsätzliche FÄLSCHUNG,
nichts anderes. Es hat schon 10x so starke und schnelle Temperaturveränderungen gegeben,
deshalb ist die Diskussion über den Hockeystick wissenschaftlich mehr als peinlich und ABGESCHLOSSEN

Ihre persönliche "andere" Meinung in diesem "Skeptiker"-forum, in dem das bereits x-mal AUSDIKUTIERT wurde, ist daher nichts anderes als die Zumutung, das alles immer wieder wiederholen zu sollen. Das müssen Sie sich als "Neuleser" hier schon anhören!

Und zu Ihren "überprüfbaren" Behauptungen "auf Sachebene" in #18, das Ihnen das Wort "Sachebene" nicht in der Feder stecken geblieben ist:
1. bis 4.
Alle 4 sind falsch.
Nur 4 ist teilweise richtig

1. und 2. ist identisch und schon mehrfach auf zahlreichen Skeptikerforen WIDERLEGT.
3. IST eine Verleumdung und alles andere als eine "Sachebene".
"stütze sich ihrerseits kaum auf Untersuchungen oder Personen, die das Prädikat „wissenschaftlich“/“Wissenschaftler“ verdienen."
So, so, Nobelpreisträger verdienen also nicht, wissenschaftlich genannt zu werden?
und wo ist die "Sachebene" beim "hohen Aufwand" ohne Wissenschaft der Skeptiker???
Wer so etwas behauptet, muss das bitte belegen können!!! Welchen "hohen Aufwand" hat Gerlich getrieben, oder EIKE, ehrenamtlicher Aufwand?

Und 4 ist kein manco von "Skeptikern",
die Fehler in Theorien andere nachweisen.

Es ist nicht die Aufgabe der Überprüfung eine Theorie,
eine alternative Theorie zu präsentieren.

Trotzdem ist auch 4. falsch, wenn Sie schon mal was von dem Svensmark-Effekt gelesen haben,
einer alternativen Theorie, die auch durch ein CERN-Experiment gestützt wird (nicht wissenschaftlich?),
im Gegensatz zum "Treibhauseffekt", der bisher bei allen seriösen Experimenten widerlegt wurde.
Und sind die Sonnenastronomen keine seriösen Wissenschaftler,
die eine neue "kleine Eiszeit" befürchten?
hier
http://tinyurl.com/cmjrqro
und hier
http://tinyurl.com/ccmby5u


Ich kann daher nur wiederholen,
der Zeit-artikel ist einseitige Polemik
ohne "Sachebene".

Nachweispflichtig sind nach wie vor diejenigen,
die behaupten, es gibt eine Treibhauseffekt durch Gase, die der Mensch beeinflusst.

Hierfür werden Milliarden verschwendet,
OHNE dass hierfür bis heute ein Nachweis geliefert werden konnte.
Komputermodelle, die es bekanntlich gibt,
na klar auch mit hohem finanziellen Aufwand,
und ihre Vorhersagen haben bisher kläglich versagt
und können daher selbstverständlich NICHT als Nachweis angeführt werden.
Man muss sich schon bitte an der Realität orientieren.

mfG

 

#32: Ulf Engel sagt:

am Sonntag, 02.12.2012, 23:18

Auf dieser Seite von EIKE:
http://tinyurl.com/d8zltnd
wird auf diese Seite verwiesen:
http://tinyurl.com/32z9tr,
die auf "zusätzlich auch noch begutachtete Publikationen, die die Fehler in der Vorgehensweise von M. Mann nachweisen", verweisen.
Der 2. Link ist die Seite "Hockeystick controversy" der englischsprachigen Wikipedia.
Ich empfehle die Lektüre des kompletten Artikels, außerdem den Download der genannten Quellen, soweit verfügbar (auch selbstverständlich den des Wegman-Berichts).
Möge jeder selbst sehen, was er daraus entnimmt.

Ob Sie, Herr Dr. Paul das alles lesen werden, weiß ich nicht. Vielleicht aber lesen Sie wenigstens Ihr posting #28 noch einmal. Wenn Sie etwas anderes meinen, als Sie da geschrieben haben, müssen Sie halt besser aufpassen, was Sie schreiben, statt mir den "Wortverdreher" vorzuhalten.
Ich will keine sachliche Diskussion torpedieren, sondern führen. Ich betrachte mich nämlich auch als Skeptiker und glaube nicht alles, was ich lese. Wenn Sie die Definition von "Skeptiker" bereit sind nachzuschauen, dann dann ist das ein Mensch, der von Zweifeln umgetrieben wird, durchaus auch an sich selbst. So habe ich mich bisher nirgends als Anhänger der Hockeystick-Theorie bezeichnet. Ich halte sie nicht für widerlegt (s. obigen Link), das heißt noch lange nicht, dass ich sicher bin, dass sie stimmt. Mir geht es einzig und allein darum: Was wäre, WENN sie stimmt?
Sie führen sich aber auf wie ein Wissender. Von Skepsis keine Spur. Wer da stört, wird weggebissen. Schon schön, so ein geschlossenes Weltbild.

 

#33: Ulf Engel sagt:

am Montag, 03.12.2012, 00:35

Ein Nachtrag: vom Svensmark-Effekt weiß ich und halte das auch für ziemlich interessant. Die Sache ist vergleichsweise neu und in der Diskussion - nicht weniger, aber auch nicht mehr. Als von anderen Wissenschaftlern auf breiter Basis nachvollzogen und somit bestätigt gilt Svensmarks Theorie bis heute nicht. Was nicht heißt, dass das nicht noch kommen könnte.
Die Astronomen, die aufgrund der sonnenaktivität eine neue kleine Eiszeit befürchten, widersprechen damit nicht dem Treibhauseffekt. Sie sagen, diese Eiszeit könnte einen eventuellen Treibhauseffekt überlagern, sprich: nicht spürbar werden lassen. Womit dann in der Tat einiges an der heutigen Klimaschutzpolitik sich als nutzlos erweisen könnte. Nur: KEINER behauptet, er sei sich sicher, dass das so kommt! Und die meisten dürften einer politischen Instrumentalisierung ihrer Forschungen widersprechen.

Herrn Dr. Pauls Bemerkung über Prof. Dr. Luedecke, hinter dem sich angeblich die sog. Alarmisten verstecken, verstehe ich nicht. Was ich mir vorstellen kann, ist dass Herr Lüdecke sich - als Professor, der ein Leben mit wissenschaftlich-skeptischem Arbeiten zugebracht hat, sich hin und wieder heimlich schämt ob des Niveaus, auf dem sich viele Unterstützer seines Standpunkts hier äußern. Das gilt nicht zuletzt für Herrn Dr. Paul, der von ihm selbst Geschriebenes nicht lesen kann. Es muss sich aber niemand mehr die Mühe machen, mir das zu erklären, denn:

Nach Durchlesen des kompletten Threads wie auch des benachbarten, der sich ebenfalls mit dem Artikel der ZEIT befasst, komme ich zum Ergebnis, dass meine Hoffnung, auf diskussionsbereite - auch und besonders anders denkende - Forumsteilnehmer zu treffen, wohl von Anfang an illusorisch gewesen ist.

Was EIKE den sog. "Alarmisten" vorwirft, fällt auf die Vertreter der sich selbst so nennenden "Klimaskeptiker" zurück, oder fairerweise: auf viele von ihnen, wie z.B. Dr. Paul:
- Leugnen des momentanen Stands hinsichtlich der Mehrheiten unter den Wissenschaftlern;
- alles glauben, was man liest, insofern es die bereits gebildete Meinung bestätigt;
- Umkehr der Beweislast;
- Konstruktion von untergangsszenarien;
- quasi-religiöse Überzeugung, den rechten Glauben gefunden zu haben, der keinesfalls mehr zu erschüttern ist;
- (in erschreckend vielen postings) Diffamierung des Andersdenkenden.

Also war das hier mein letzter Beitrag, ich werde die 'sachliche Diskussion' nicht weiter stören.

 

#34: HofmannM sagt:

am Montag, 03.12.2012, 08:12

@Ulf Engel #27
Da Sie gegen die Marktwirtschaft sind, sind Sie also kein Realist. Sie behaupten immer noch, dass das menschengemachte CO2 einen Klimawandel vollziehen kann. Dies ist falsch! Auf dieser Basis sind Sie für das abschaffen der marktfähigen Kohle, Uran und Gaskraftwerke in Deutschland und unterstützen zu gleich damit nicht marktkonformen Erneuerbaren Energien in Form des EEG. Damit sind Sie für eine diktierte staatliche Planwirtschaft und stellen sich gegen die freiheitliche Marktwirtschaft! Im Geiste sind Sie sind ein Feind des freien Bürgertums und ein Befürworter der diktierten Staatswirtschaft/Leben.
Jeder der das EEG als was richtiges hält, ist gegen die Marktwirtschaft und damit schon jetzt zum Scheitern verurteilt. Jeder der für das Märchen vom menschengesteuerten Klimawandel durch CO2 ist, der ist gegen jede Kenntnisnahme der Realität und somit zum Scheitern verurteilt. Früher oder Später muss jedes System sich an der Realität messen lassen. Die freie Marktwirtschaft macht dies tag täglich vor. Hier muss sich alles früher oder später messen lassen. Auch die DDR ist an der freien Marktwirtschaft gescheitert.
Auch wenn das einige Kommunisten immer noch nicht realistiert bzw. einsehen wollen, werden Sie genau an der freien Marktwirtschaft mit Ihrem EEG und Klimamärchen scheitern!

 

#35: Ulf Engel sagt:

am Montag, 03.12.2012, 10:46

Ciao auch an Herrn Hofmann. Lesen ist eine Kunst.

Ich wünschte übrigens, Sie hätten recht.

 

#36: Rainer Manz sagt:

am Montag, 03.12.2012, 11:35

22#, z.B.
Herr Engel Sie sind ein hartnäckiger Vertreter der C02-Kirche, der zeitgenössischen Ersatzreligion für die Gottlosen wie auch Gottes Strafe Fürchtigen. Das schreibe ich als überzeugter Atheist. Alles was Sie so eloquent unter Vorbehalt sehen wollen ist nichts was diskussionswürdig ist. Dass Klimawandel etwas Ständiges ist und alle wirksam auftretenden Lebensformen, zu denen auch unsere Spezies kraft der Fähigkeiten wie auch der Anzahl gehören, Einfluss auf die Lebensbedingungen nehmen, bestreitet hier kein Mensch. Es ist und bleibt die Frage einer globalen Wirksamkeit wie auch der Wahrnehmung daraus. Erhebt man daraus einen religiösen Unfehlbarkeitsanspruch -wie die Diskussion ist zu Ende, die große Mehrheit von..., einer gesetzlichen, gesellschaftlichen und medialen Dauerschwingkeule oder benutzt man, Ihre Worte übernehmend, eine respektvolle und vernunftbasierte Auseinandersetzung über das Thema menschlicher Einfluss auf die Lebensbedingungen dieses Planeten unter Abwägung der menschlichen Lebensbedürfnisse.

Also gesunden Menschenverstand, den ich allerdings nicht im Zusammenhang mit religiösen Fanatismus und Ideologien bringen kann. Gesunder Menschenverstand würde berücksichtigen, dass all Ding zwei Seiten hat und Klimawandel besonders hinsichtlich höherer Jahrestemperaturen mehr positive Auswirkungen mit sich bringt als Abkühlungen, je nach Lage der betroffenen Regionen und weiterer Größen. Auch da lehrt uns die menschliche Geschichte einiges aus der zivilisatorischen Vergangenheit. Und sie lehrt uns auch, was passieren kann, wenn man über seine Ressourcen lebt und keinen Ersatz schafft. Schlichtes Aussterben und Verschwinden. Man kann auch sagen, Platz machen für Neue und Andere.

Gestern kam Menschen 2012 im ZDF, dem Zentralen Dummheitsfernsehen… in die ich mich kurzzeitig verirrt hatte. Der Moderator schämte sich nicht, einen in eine Gletscherspalte gefallenen und dort erstaunlicherweise 6 Tage Überlebenden mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen. Um das geht es, Herr Engel, diese ständige Indoktrination und Instrumentalisierung von Geschehnissen, die Dämonisierung natürlicher Abläufe und Stoffe, die Verteufelung der Technik und der Möglichkeiten, täglich satt zu werden, länger als jemals zuvor zu leben, Zeit für mehr als nur dem täglichen Überlebenskampf vieler Generationen vor uns und neben uns zu haben. Und diesen geistigen Klimawandel-Tiefflug können wohl nur Menschen absondern, die übersättigt, bestens genährt wie auch materiell sorgenfrei leben können. Also wir in relativ breiter Menge. Ist wohl eine Gegenreaktion auf das von unseren direkten Vorfahren geschaffenen Wohlstandsland, dem Tabuisieren der Vergangenheit durch diese Generation und unserer zunehmenden persönlichen Passivierung durch eine übermächtige Staatsbürokratie und Staatsform mit ideologischen Überbau. Da braucht es irgendwie einen Ausgleich…

Ihr unterstützter Ausgleich heißt Askese („guter“ Mensch), Selbstgeißelung (C02-Sparen als moderne Fastenversion), Brandmarken (ökol. Fussabdruck) Einschränkung (Energiesparen um jeden Preis), in Richtung Lebenszöllibat (Verneinung des Lebens) gehend. . Also alles, was uns täglich unter und mit dem schlichten „Klimawandel“ mit dahinter versteckter Katastrophenbotschaft als Notwendigkeit des Tun und Handeln untergejubelt wird. Und das ist eben Ausdruck von Fanatismus und Dogmatismus.

Einfach nur zu äußern, dass Änderungen der klimatischen Bedingungen etwas völlig Normales auf diesem Planeten sind, ist damit bereits heidnisch und darf ohne den moralischen Treibhausfinger ja gar nicht mehr ausgesprochen werden. Kohlendioxid als Teufelszeug zu halten, haben die Priester der New Transformation Church in den Köpfen der Menschen nachhaltig festgesetzt. Weil diese neue Religion massive Auswirkungen auf mich, meine Familie, ja letztlich auf die gesamte Gesellschaft und das friedliche Zusammenleben hat, werden Sie von mir kaum Friede-Freude-Eierkuchen-Rhetorik erwarten können.

Sie können das gerne ohnmächtige Wutanfälle nennen.

Übrigens warte ich immer noch auf Ihre vernünftige Erklärung, warum Erderwärmung / Klimawandel in Bangladesch Menschen tötet.

 

#37: Gerd Zelck sagt:

am Sonntag, 16.12.2012, 11:40

Wegen eines Artikels in der ZEIT vom 4.Oktober d.J. hatte ich noch im gleichen Monat eine Untersuchung zum Thema (Notiz Nr 10)durchgeführt und diese Ende Oktober per Post an den Redakteur geschickt. Diese Notiz habe ich dann auch an einen grösseren Verteiler dieser Diskussionsrunde als Anhang einer Email verschickt. Ich war dann etwas entteuscht darüber, nur wenige Rückmeldungen erhalten zu haben.
Nachfolgend mein Begleitschreiben an den Zeitredakteur:

G e r d Z e l c k Fachenfelder Weg 129
Dipl. Ing. (FH) 21220 Seevetal 3
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Gerd.Zelck@online.de

-, 27. Oktober 2012

An die Redaktion der Wochenzeitung
Die Zeit
zu Hd. von Herrn Frank Drieschner

20095 Hamburg



Sehr geehrter Herr Drieschner,

Ihr Artikel vom 4. Oktober d.J. „Der große Selbstbetrug „ hat mich erschüttert. Nicht wegen der angekündigten Katastrophen, sondern wegen Ihrer persönlichen Ängste, die in dem Artikel glaubhaft durchdringen. Schon im Vorspann werden diese deutlich, wenn Sie schreiben:

>Unser Planet wird heiß, trocken und lebensfeindlich werden, selbst wenn
wir radikal umsteuern<

Mit umsteuern meinen Sie, den weltweiten anthropogen verursachten CO2-Ausstoß bis 2050 soweit zu senken, dass eine globale Erwärmung von 2°C bis Ende des Jahrhunderts nicht überschritten wird. Dazu schreiben Sie: Wahrscheinlich werden unsere Kinder und Enkelkinder aber eine Erwärmung von 4°C erleben, weil die Emissionen des klimaschädlichen Gases weiter zunehmen werden. Millionen Menschen dürfte dieser Klimawandel das Leben kosten.

Für mich ist wieder einmal deutlich geworden, dass insbesondere Geisteswissenschaftler den Prophezeiungen der Katastrophenverkünder vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) – den heutigen Rasputins - erliegen und allein deren Aussagen für richtig halten.

Ihr Artikel war für mich der Anlass, einmal ausgehend von den Eiszeiten in zeitlicher Abfolge zusammenzustellen, wie es zu den heutigen Temperaturen gekommen ist (siehe Anlage). Das gleiche beschrieb ich dann für den Meeresspiegel, dessen Höhenschwankungen ja ebenfalls auf die auf ihn einwirkenden Temperaturen zurückzuführen ist.

Dann habe ich die zeitlichen Verläufe von Lufttemperaturen und Wasserspiegel-Veränderungen verglichen und konnte bei markanten Ereignissen eine Gleichzeitigkeit der Reaktionen feststellen, allerdings nur bis zum Beginn der 1980-ziger Jahre. Danach entkoppelten sich Lufttemperaturen und Wasserspiegel. Eine Analyse brachte ein überraschendes Ergebnis.

Die beiliegende Notiz Nr.10 hat einen kleinen Schönheitsfehler: sie ist leider etwas zu lang geraten. Angepeilt hatte ich etwa 10 Seiten mit konzentrierter Beschreibung. Aber dann erschien mir diese und jene Grafik noch wichtig, zu der dann wieder eine ausreichende Erläuterung gehörte. So wurden es letztendlich 23 Seiten.
Ich kann nur hoffen, dass Sie diese auch lesen werden, denn sie führen eindeutig zu einer Entwarnung: Die von Ihnen befürchteten katastrophalen Klimabedingungen wird es nicht geben. Eher wird es in den nächsten 30 bis 40 Jahren für uns hier in Deutschland zu kühl und durch die Energiewende auch noch teuer werden.

Bitte teilen Sie mir mit, welche Aussagen in meiner Untersuchung Ihrer Ansicht nach nicht stimmen und warum. Auf Ihre Antwort werde ich mich freuen.
Leider muss ich ab nächsten Montag für längere Zeit ins Krankenhaus. Eingehende Post wird mir aber von Verwandten mitgebracht. Telefonisch können Sie mich unter der oben angegebenen Handy-Nr. erreichen.

Mit freundlichen Grüßen






Anlage: Notiz Nr. 10


 
 
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