Energiespeicher sind noch nicht verfügbar, für einen Einsatz im Stromsystem

Das beste Beispiel ist der scheinbar erfolgreiche Einsatz eines TESLA Lithium-Ionen-Akkuspeichersystems in Südaustralien im November 2017. Bereits einen Monat später sprachen die Medien bereits von großem Erfolg:

 „Mindestens zwei größere Energieausfälle konnten entschärft werden, die Batterien reagieren schneller als kohlebefeuerte Backup-Kraftwerke. Die Batterie von Tesla (Hornsdale Power Reserve) lieferte bereits nach nur 0,14 Sekunden nach einer der größten Braunkohle Kraftwerke Australiens, dem Loy Yang-Kraftwerk, das einen plötzlichen, unerklärlichen Produktionsrückgang erlitt.“

Ende 2017 und auch heute noch in Australien gibt es ein großes Problem – Wenn das Batteriespeichersystem von Tesla so effektiv ist -, warum hat die Financial Times Ende August 2018 festgestellt [Bezahlsperre]: „Die politische Krise in Australien hat seine Wurzel in der Energiefrage.“

Die derzeit eingesetzten Energiespeichersysteme sind nicht skalierbar, erschwinglich oder flexibel wie Erdgas, so sind viele Länder wie die Australier zu höheren Strompreisen verdammt, wie auch Deutschland und Dänemark beweisen. Stromausfälle und höhere Emissionen durch verstärkten Einsatz von backup-Kraftwerken; insbesondere Kohlekraftwerke sind unabwendbar. Wenn China behauptet, sie seien führend in grüner Energie, so täuscht es die politischen Führer der Welt und die Umweltschützer, die auf erneuerbare Energien und Energiespeicher abzielen, die jedoch nicht als Ersatz zuverlässiger Energieversorgung eingesetzt werden können.

China baut weitere Kohlekraftwerke in rasantem Tempo, während Australien, das auch das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet hat, Kohle nach Asien exportiert.

Nach Auswertung vom Juni 2018 , wird Australien im Zeitraum 2017-2018 voraussichtlich 60,2 Milliarden US-Dollar mit Kohleexporten verdienen – das ist das höchste jemals erreichte Niveau -, darunter 182 Millionen Tonnen oder 37,5 Milliarden US-Dollar an metallurgischer Kohle und 200,5 Mio. Tonnen oder 22,7 Milliarden US-Dollar an thermischer Kohle.

Wenn die Energiespeicherung funktionieren würde, würden auch erneuerbare Energien funktionieren, da sich jede Technologie gegenseitig ergänzt. Erneuerbare Energien kommen ungeplant und nur zeitweilig und benötigen Energiespeicherkapazität und / oder die Sicherung durch zuverlässige Kraftwerke. Energiespeicherung ist derzeit oder in naher Zukunft nicht 24 Stunden an 365 Tagen bedarfsgerecht verfügbar [und bezahlbar].

Weitere Beispiele für einen fehlgeschlagenen Einsatz erneuerbarer Energien gibt es viele. Über Deutschland und Frau Dr. Merkels gescheiterte Klimaziele berichtete Bloomberg Mitte August

„Deutschland, die Nation, die mehr als jedes andere Land erneuerbare Energien zum Einsatz gebracht hat, wird ihre Ziele zur Reduzierung der „schädlichen“ Kohlendioxidemissionen wahrscheinlich sogar dann verfehlen, wenn bis 2025 weitere 500 Milliarden Euro für den Umbau des Energiesystems aufgewendet werden. Deutschland ist eine der Top-Volkswirtschaften der Welt, seine Ingenieurskunst ist seit über einem Jahrhundert legendär und sie haben einen politischen Konsens für grüne Energie, aber sie können erneuerbare Energien nicht mit den Emissionszielen in Übereinstimmung bringen. Der Grund dafür liegt in der launischen Natur der erneuerbaren Energien und es gibt keine ausreichenden Energiespeicher. Selbst in dem technologisch fortgeschrittenen Deutschland, das nach dem Tsunami und Ausfall von Fukushima Daiichi in Japan versucht, seine Atomkraftwerke stillzulegen, hat seine nicht gelösten Probleme:

„Durch die Schließung von Kernkraftwerken bleiben in Deutschland keine Erzeugungsanlagen, die an den dunklen Tagen im Winter arbeiten können, wenn Windparks und Solaranlagen nicht viel zum Netz beitragen – und die Nachfrage auf dem Höhepunkt ist.“

Zusätzliche Probleme treten für Benutzer und Netzbetreiber ohne ausreichende Energiespeicher in Deutschland auf: „Das Netz ist so stark mit Strom überschwemmt, dass die Preise auf dem Großhandelsmarkt oft unter null fallen.“

Was die politischen Entscheider in Deutschland, der EU, in China und der industrialisierten Welt zusätzlich beeinflusst ist, dass die deutsche Wirtschaft mehr dienstleistungsorientiert ist und weniger Energie verbraucht und weniger CO2 emittiert, im Gegensatz zu China und zunehmend den USA, deren Industrie und Fabriken einen größeren Anteil am BIP haben. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist ohne skalierbare, erschwingliche und zuverlässige Energiespeichersysteme nicht zu erreichen.

Auch die Vereinigten Staaten (USA) sind ein Beispiel, wo die Preise ohne ausreichende Energiespeicherung gestiegen sind, Kalifornien hat darüber hinaus noch höhere Großhandelspreise und Einzelhandelspreise, da in diesem Bundesstaat überhaupt keine Energiespeicherung verfügbar ist. Minnesota lag in der Vergangenheit um 18,2% unter dem nationalen US-Durchschnitt der Energiepreise. Minnesota investierte in 2009 10 Milliarden US-Dollar für Windparks, modernisierte die Übertragungsleitungen und erließ eine Vorschrift des zu erreichenden Anteil der Stromversorgung aus erneuerbarer Energien:

„Die Energieversorger müssen 25-30% des Stroms aus erneuerbaren Quellen verkaufen, hauptsächlich aus Wind.“

All dies sollte ohne ein Speichersystem erreicht werden. Das Ergebnis: Die Energiepreise von Minnesota liegen seit Februar 2017 über dem nationalen Durchschnitt und sie haben die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum US-Durchschnitt und die Umweltverschmutzung nicht verringert.

Hätte Minnesota keine nicht so sehr auf  „erneuerbare Energie“ gesetzt und dann noch ohne Energiespeicher und wäre stattdessen bei seinem traditionellen Energiemix geblieben, wären den Strombeziehern von 1990 bis 2017 4,4 Milliarden Dollar erspart geblieben. Energiespeicherung ist unabdingbar neben zufälliger Lieferung von  Energie aus Wind und Sonne.

Befürworter von erneuerbaren Energien, Batteriespeicherung, intelligenten Netzen [d.h., Verbraucher abschalten zu können] werden jedoch weiter daran glauben, dass die Technologie verfügbar, skalierbar, erschwinglich ist und die flexible Zusatzleistung wie Erdgas bietet. „Die heute verfügbaren handelsüblichen Großbatterien speichern jedoch nur zwischen zwei  Minuten und maximal zehn Stunden lang Energie, d.h. Strom.“ Energiespeicher , die tatsächlich Stromausfälle von Tagen, besser zwei Wochen überbrücken könnten, sind weder in naher oder langfristiger Zukunft absehbar noch finanzierbar – obwohl Befürworter, Politiker und Teile der profitierenden Privatwirtschaft weiterhin auf erneuerbaren Energien und einer kohlenstofffreien Lebensweise bestehen.

Jede Art von lokalem, landesweitem, landesweitem, nationalem oder internationalem Ansatz für Energiespeichersysteme erfordert eine Strategie und Technologie, die Flexibilität, allgemein akzeptierte Planungsmethoden, bedarfsorientierte Verbraucherverwendung, national und international angeschlossene Übertragungsleitungen, Umfasst die Handhabung der variablen, intermittierenden Natur der erneuerbaren Erzeugung. Teil 2 der Reports des Energieministeriums vom Nov. 2016, noch Obama Regierung. Berücksichtigt werden muss auch die IT-Sicherheit einer Netzmodernisierung, damit die Energiespeicherung einen Beitrag dafür liefert, dass erneuerbare Energien und die CO2-freie Gesellschaft Realität werden.

US-Gov, Department of Energy

Unter Punkt 3.2 im Report des Energieministeriums, findet man [nur wenige Phrasen] zur Energiespeicherung

Empfehlung 3.2: Festlegung eines Rahmens und einer Strategie für Energiespeicherung und Flexibilität. Es gibt bislang nur wenig Informationen zu den Vorteilen und Kosten eines Energiespeichers und zur Bereitstellung flexibler Ressourcen unterhalb des „bulk system level“, [Sinngemäß: … unterhalb des Speichervermögens / der Speicherkapazität, müssen back-up Energiequellen zuverlässig einspringen]. Der Report ergab, dass das Energieministerium Analysen der Speicherkapazität auf regionaler und Bundesland Ebene durchführen sollte. Die im März 2016 durchgeführte Studie „Bedarf und Reaktion integrierter Energiespeicher“ wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und den Nationalen Forschungslabors erstellt. Für das Geschäftsjahr 2017 wird vorgeschlagen, 2,6 Millionen US-Dollar im Rahmen der Netz Erneuerungs-Initiative (GMI )für die Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden für die Entwicklung von Analysen einzusetzen

Einheitliche Modellstandards für die Energiespeicherung werden regionale Vielfalt berücksichtigen. Die Modelle enthalten Risikoattribute der Energiespeicherung sowie der primären, sekundären und tertiären Energieflüsse.

Die Projekte werden auch mit Normungsgremien zusammenarbeiten, um die Definition von Energiespeichercodes  und Standards in Bezug auf Sicherheit und Leistung zu erleichtern.

Bericht erschienen auf CFact vom 06.11.2018

Übersetzung und Interpretation durch Andreas Demmig

http://www.cfact.org/2018/11/06/energy-storage-isnt-ready-for-wide-deployment/




Es ist Zeit, das Pariser Abkommen zu über-“Trump”en; selbstzerstörerische Energiepolitik in Australien

Die US-Wirtschaft boomt: Der australische Dollar kassiert auf Kosten des Dollar eine Züchtigung; Die Arbeitslosigkeit in den USA beträgt 3,7%, die niedrigste seit 50 Jahren . Wenn Donald Trump verrückt ist, wie die Mainstream-Medien ihn gerne portraitieren, dann ist er eindeutig verrückt wie der berühmte  Fuchs.

In der Zwischenzeit klammert sich Australien an den Pariser Deal, als ob unser Leben davon abhängt.

Wie Alan Moran betont, ist es höchste Zeit, dass Australien der Führung Amerikas folgt und Paris für immer verlässt.

 

Die Warmisten beginnen zu schwitzen

Quadrant Online, Alan Moran
7 October 2018

In der nächsten Woche wird der Bericht, der auf einem dem Treffen des IPCC in Korea fertiggestellt wird, eine Flut von Panikmache zeigen. Endzeit-beladene Faktoiden und Prognosen werden veröffentlicht, um einen drohenden Zusammenbruch des „Konsens“ abzuwenden, der in der Obama-Ära seinen Höhepunkt erreicht hatte. [Der Ausdruck Faktoid (englisch factoid) bedeutet im gewöhnlichen Gebrauch eine falsche oder scheinbar richtige Feststellung, die als Tatsache ausgegeben wird]

Die EU-USA-Achse, die im Pariser Abkommen von 2015 gipfelte, hat die Entwicklung politischer Maßnahmen zur Regulierung von Kohlendioxid- und anderen Treibhausgasemissionen vorangetrieben.

Die Strategie bestand im Grunde darin, die Nutzung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen für die Stromversorgungsindustrie herunter zu drücken und diese Quellen durch Wind- und Solarenergie zu ersetzen.

Die Industrieländer einigten sich darauf, die Emissionen um etwa 26% zu reduzieren; Erfolgreiche Entwicklungsländer wie China und Indien erklärten, sie würden sich (erst) in 15 Jahren dazu in Einklang bringen. Auf Grund dieses zweifelhaften Versprechens wurden ihnen keine Disziplinen auferlegt, während sie die selbstverstümmelnden Handlungen der entwickelten Welt begrüßten, die ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit verbesserten.

Die emissionssuppressive Koalition wurde durch eine Reihe von scheiternden Entwicklungsländern, die durch das Versprechen eines 100-Milliarden-Dollar-Jahresfonds, um ihre Bettelschalen zu füllen und den Lebensstil ihrer Eliten zu finanzieren, unter Dach und Fach gebracht. Sehr unwahrscheinlicher  Zufall, dass dies jemals geschehen wird.

Von dem Treffen in Korea können wir mehr vom Bekannten erwarten: Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme und reduzierte Nahrungsmittelproduktion, höhere Temperaturen, die auch Seuchen, Massensterben und die lang vorhergesagten, aber nie gesehenen „Klimaflüchtlinge“ bringen.

Weitere behauptete Ergebnisse, werden das fortschreitende Verschwinden des Great Barrier Reefs [Korallen überstehen auch wärmere Perioden und: 1790 war es in Sidney viel wärmer] und die steigenden Infrastrukturkosten beinhalten, da Regen (oder ist es die Dürre?) das Fundament von Straßen und Gebäuden untergräbt.

Es gibt nicht den geringsten Beweis, dass irgendwelche dieser Ergebnisse irgendwo anders, als in den Vorstellungen ihrer Befürworter auftreten werden. Tatsächlich haben wir in den letzten 40 Jahren, in denen die Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre um 30% gestiegen sind, den Planeten um 11% grüner gemacht, was alles die landwirtschaftliche Produktivität verbessert hat. Währenddessen ist die Hurrikan-Aktivität tatsächlich gefallen, im Gegensatz zu dem, was uns die Klima-Karrieristen glauben machen wollen.

Es gab keine Zunahme von Dürre oder wärmebedingten Bränden. Sprüche über dauerhaft geringere Niederschläge wurden von den Ikonen der Linken gefördert. Sie kennen den „shtick“: „Die Dämme werden sich nie wieder füllen“, „Murray Darling wird nie wieder so fließen wie er es einmal getan hat“ erzählt man Ihnen bis zum Erbrechen. Professor Ross Garnaut sagte sogar, dass das Murray-Becken die Bewässerung der Landwirtschaft  für 50 Jahre lang nicht unterstützen würde.

[Murray-Darling-Becken, die Kornkammer des Landes, hat eine Ausdehnung von über eine Million Quadratkilometer]

All dies wird aufgebracht, um Ereignisse mit viel Hype zu versehen, aber die Warmisten-Krieger schnappen kaum Luft, bevor sie die letzte Wetteranomalie, was immer es auch sein mag, als Vorläufer eines tödlichen neuen Trends beschworen haben.

Wissenschaftler, Soziologen, Diplomaten, Anbieter erneuerbarer Energien und andere haben sich königlich an der Größe der Datenmanipulationen gemästet, die die Regierungen dazu veranlasst haben, die Problemlösungen an sie zu übertragen. Machen Sie sich nichts vor, die USA nehmen werden ihre Unterstützung und noch wichtiger, ihre Barmittel aus dem Pariser Deal abziehen. Die Profiteure verstehen, dass der [Geld-] Zug im Begriff ist, ohne sie weiterzufahren.

Ein Teil der Panik der globalen Klimaveränderung ist die Erkenntnis, dass der Temperaturanstieg aufgrund der prognostizierten CO2-Vermehrung eben gerade nicht stattfindet. Der Durchschnitt der 32 Klimamodelle, die von John Christy an der Universität von Alabama untersucht wurden, ist für eine Erwärmung von 2,4° C pro Jahrhundert, aber das tatsächliche Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1979 beträgt nicht viel mehr als 1 ° C pro Jahrhundert.

Dies ist vergleichbar mit den Projektionen von Richard Lindzen und Donald Trumps neuem Berater: Will Happer. Und nimmt man selbst die IPCC Daten, als Grundlage der künftigen Emissionen, ist es schwierig, ein Szenario zu finden, bei dem die Temperaturen weit über 2 ° C ansteigen werden bis 2100. Daher die plötzliche Betonung des IPCC beunruhigender Ergebnisse, bereits bei weit niedrigeren Temperaturen, als die Alarmisten sich zuvor darauf konzentrierten.

Der Trump-Sieg von vor weniger als zwei Jahren bedroht den Geldfluss der Steuerzahler und Elektrizitätsverbraucher für die Warmisten viel direkter.

Der Triumph des Außenseiters untergräbt diese eigennützige Konstellation, nicht nur wegen der Größe der US-Wirtschaft, sondern weil Trumps Ablehnung von Emissionsminderungen Konsequenzen im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie bedeutet.

Die USA erweisen sich als ein Magnet auf Kosten der Länder, die ihren Elektrizitätsindustrien Klimakosten auferlegt haben. Besonders betroffen ist die EU, aber auch, wie man an Visys Investmentstrategie sehen kann, Australien. [Visy Industries Australia Pty Ltd. Ist ein Spezialist für neue und recycelte Verpackungen].

Die Morrison Regierung behauptet, dass Australien seine eigenen Ziele von Paris in einem Galopp schlagen wird. Das kann bedeuten, dass die Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen gewollt noch weiter zerstört wird und im Gegenzug, die bereits schon exorbitant teuren, weil subventioniert, erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden sollen. Die Elektrizitätsversorgung aus fossilen Quellen machen jedoch nur etwa 30% der Emissionen aus, der Rest kommt aus der Landwirtschaft, dem Verkehr und der Industrie.

Die Aktivisten erkennen zu Recht an, dass das Erreichen von CO2-Kürzungen in anderen Wirtschaftsbereichen noch schwieriger sein wird, als bei der Elektrizität. Um dies zu unterstreichen, gibt es bereits Aufrufe, die nationalen Viehbestände um 25% oder mehr zu keulen.

Die Morrison-Regierung, anstatt Trump zu folgen und vollständig von Paris abzukehren, will den Prozess der „Absetzung“ CO2-intensiver Aktivitäten fortsetzen. Dies ist ein schrecklicher Fehler – vielleicht wurde er dem Premierminister von seinen Unterstützern in der Liberalen Partei in New South Wales diktiert, bei denen der Warmismus weit mehr verbreitet ist als bei den Konservativen. Es bedeutet auch, dass die Liberalen dort keine klare Abgrenzung von der Australian Labor Party haben.

Die Abwendung vom Pariser Abkommens und Beendigung aller Subventionen für erneuerbare Energien, sowohl der regulatorischen Bedingungen wie das RET [Erneuerbare-Energien-Ziel] als auch der direkten Haushaltsauszahlungen, würde Einsparungen in Höhe von mindestens 4 Milliarden Dollar und mehr bringen.

Diese Strategie würde die australischen Investitionen in die USA bremsen und Investitionen aus anderen Ländern in Australien fördern. Vielleicht ist das noch viel wichtiger als einen Wahlkampf zu führen, damit Australien seine preiswerte Stromversorgung zurückbekommen kann – eine Position, die es vor 15 Jahren innehatte, bevor das Gift der Erneuerbaren Energien die Strompreise in schwindelnde Höhen katapultierte.

Möglicherweise ist diese Strategie für die Regierung von Morrison die größte Chance, dass sie / er wiedergewählt wird.

Quadrant Online

 

NEM National Electricity Market, [~Strommarkt nach staatlichen Regeln, Start in Dez. 1998]

Gefunden auf Stopthesethings vom 18.10.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2018/10/18/time-to-trump-paris-climate-deal-suicidal-energy-policy-based-on-hysterical-ipcc-report/




Deutschlands wirtschaftliches Rückgrat leidet unter steigenden Energiepreisen

Das ökonomisches Rückgrat in Deutschland, der so genannte Mittelstand, wird von Strompreisen, die nicht nur schon jetzt zu den höchsten in Europa zählen, sondern immer noch steigen, langsam aus dem Geschäft gedrängt (siehe Grafik).

Seit Jahrzehnten wird wirtschaftliche Hegemonie zugunsten Deutschlands vermutet. Die zerstörerischen Kosten der Energie bedrohen jetzt ernsthaft die Vorherrschaft als ein industriell starkes Land. Es hat bereits zu Armut an elektrischer Energie geführt, Hunderttausende von Deutsche, die sich keinen Strom mehr leisten können, wurden vom Netz getrennt.


Deutschlands wirtschaftliches Rückgrat leidet unter steigenden Energiepreisen

Bloomberg; William Wilkes und Brian Parkin; 24. September 2018

Ein Stahlhersteller in Nordwest-Deutschland hat die althergebrachte Beleuchtung zugunsten von LEDs gewechselt, Mitarbeiter basteln an ihren Maschinen, um sie effizienter zu machen und organisierten Schulungen, um den Arbeitern und Angestellten beizubringen, wie man Energie spart.

Durch das ganze Land machen tausende Unternehmen dasselbe, um die Auswirkungen der seit 2016 verdoppelten Stromkosten zu mildern. Diese kleineren, oft familiengeführten Unternehmen werden gemeinsam als Mittelstand bezeichnet und bilden entscheidende Glieder in den Lieferketten der größten deutschen Unternehmen. Sie bieten fast 20 Millionen Menschen Arbeit und Einkommen und produzieren mehr als die spanische Wirtschaft.

Handelspreise an der Strombörse

Wenn der Mittelstand leidet, hustet Deutschland. Und doch haben die kleineren Unternehmen zusammen mit den Haushalten die Hauptlast der Energiepolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu tragen, die ihnen höhere Stromrechnungen zur Rettung der Welt vor den CO2-Emissionen auferlegt hat. Während 2.000 Konzernriesen wie die Volkswagen AG und der Chemiekonzern BASF SE eigene Kraftwerke haben und von Umwelttarifen befreit sind, zahlen kleinere Unternehmen mehr, um diese Kosten zu tragen.

„Wir versuchen ständig, die Energieeffizienz zu verbessern“, sagte Klaus Schmidtke, Sprecher der Georgsmarienhütte GmbH, die 1.000 Mitarbeiter beschäftigt und Stahlteile an die Volkswagen AG liefert. „Aber um offen zu sein, wir können die steigenden Strompreise nicht ausgleichen.“

Großhandels-Stromtarife steigen in ganz Europa, und abgesehen davon, dass sie versuchen weniger zu verbrauchen, gibt es wenig, was Unternehmen dagegen tun können. Der Anstieg ist auf die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Kohle in China und Erdgas in Japan zurückzuführen. Und die Globalisierung des Energiemarktes, verzehrt die Unterstützung für Merkels Übergang von der Kohle zu sauberer Energie.

Die Energierechnungen für den Mittelstand stiegen bereits vor dem diesjährigen Anstieg der Großhandelspreise. Die Unternehmen, zusammen mit den Haushalten, mussten bereits mehrere hunderte Milliarden Euro aufbringen, um Merkels Übergang zu einer Wirtschaft zu finanzieren, die hauptsächlich aus Solar- und Windenergie besteht. Dadurch wurden sie gegenüber Konkurrenten von China bis USA und anderen europäischen Länder benachteiligt.

Die Subventionen für Solar- und Windprojekte sowie eine Reihe von Umweltsteuern zur Senkung der Emissionen haben die deutschen Strompreise für private und gewerbliche Verbraucher in der Europäischen Union zusammen mit Dänemark zu den teuersten gemacht.

Zum Vergleich können auch die Kosten für den Strom einer 10-Watt-Lampe an drei Stunden pro Tag auf ein Jahr dienen.

Die steigenden Kosten zwingen mittelständische Unternehmen, die fast alle einen Umsatz von weniger als 1 Million Euro haben, für teure, energieeffiziente Ausrüstung tief in die Tasche zu greifen und die Preise für Lieferanten für mehrere Jahre abzusichern. Einige fangen sogar an, ihren eigenen Strom zu produzieren, während andere die Produktion ins Ausland verlagern, um mit chinesischen, südkoreanischen und US-amerikanischen Konkurrenten mithalten zu können, welche viel weniger für Strom bezahlen.

„Die Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit ist besonders schwerwiegend für kleine und mittlere Unternehmen“, sagte Eric Schweitzer, der Präsident der deutschen Handelskammer, per E-Mail.

Die steigenden Stromkosten drohen die Unterstützung für Merkels Energiewende zu unterminieren, wobei ihre Regierung verlorenes Terrain auf dem schleppenden Weg zu ihren Emissionsreduktionszielen für 2020 gut machen will. Nach einer Studie des Mittelstands der DZ Bank sind ein Drittel der Unternehmen der Meinung, dass die Strompreise eine Bedrohung für ihr Geschäft darstellen.

Vom Großhandelsmarkt gebeutelt, suchen die Mittelständler andere Wege zu gehen. Einige haben sich gegen höhere Energiekosten durch den Kauf von Futures-Kontrakten an der European Energy Exchange AG [EEX Strombörse] abgesichert, sagte Wolfgang Hahn, Gründer von ECG-Consulting, der deutsche Unternehmen bei der Senkung der Energiekosten berät.

Andere treten in die Fußstapfen des Osnabrücker Stahlwerks, indem sie kräftig in energieeffizientere Maschinen, Beleuchtung und Ausbildung investieren, sagte Hahn. Rund ein Drittel der Unternehmen hat steigende Kosten an ihre Kunden weitergegeben, aber damit die Nachfrage nach Made in Germany-Produkten reduziert, so die Handelskammer Leipzig.

„Das Problem ist oft, dass man so schnell keine Ergebnisse sieht“, sagte Hahn. „Unternehmen werden extrem nervös, dass sie nicht so schnell Geld sparen können, wie die Preise steigen.“

Die deutsche Interessenvertretung für Glasmacher hat den Mitgliedern geraten, „jedes Kilowatt“ Energie zu sparen. Trotzdem seien alle tief hängenden Früchte bereits gepflückt worden, sagte Generaldirektor Johann Overath. „Die Branche produziert jetzt an den Grenzen dessen, was in Sachen Stromsparen möglich ist.“

„Und wenn die Strompreise weiter steigen, könnten viele Unternehmen zur Schließung gezwungen werden“  sagte Utz Tillmann, Sprecher der Energie Intensiven Industrie Deutschlands: „Das würde die engmaschigen Lieferketten der deutschen Industrie zerstören“.

 ***

Dabei bedeuten steigende Preise nur einen Teil der Kopfschmerzen für den Mittelstand.

Der deutsche Inlandsgeheimdienst hat immer wieder davor gewarnt, dass das wertvolle geistige Eigentum von mittelständischen Unternehmen, Opfer von Hackerangriffen geworden ist und die Unternehmen dazu gezwungen waren, massiv in Cyber-Sicherheit zu investieren. Weiterhin hat der rekordhohe Wirtschaftsboom in Deutschland, auch zu einem Fachkräftemangel bei Ingenieuren geführt, was bedeutet, dass Unternehmen mehr Gehalt für ihre Mitarbeiter zahlen müssen, was ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter schmälert.

Eine weitere Bedrohung ist Pekings Plan für „Made in China 2025″, zur Unterstützung seiner eigenen Staatsunternehmen zur Beherrschung von fortgeschrittenen Fertigungsbereichen.

Bloomberg

Gefunden auf Stopthesethings vom 04.10.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2018/10/04/renewables-reckoning-german-business-being-throttled-by-rocketing-power-prices/




Ein Blick auf die Auswirkung der Stromer­zeugung durch Wind und Solar auf die Strom­preise

Mit Beginn des Gipfels in Rio [1] im Jahre 1992 haben regierungsamtliche Institutionen mit wilden Versprechungen begonnen, die Erde zu retten. Erneuerbare Energie wurde in den neuen Status als die Energiequelle gehoben, um den Planet zu retten helfen. Heutzutage sind regierungsamtliche Verpflichtungen, den Verbrauch auf Kohlenstoff basierender Treibstoffe zu eliminieren und 100% Erzeugung durch Erneuerbare zu erreichen fast langweilig in ihrer Vorhersagbarkeit. Schließlich müssen wir den Planeten retten. Es ist keine Zeit mehr für „vernünftige“ technologische Neuerungen. Seit Jahrzehnten haben sich diese Versprechungen zumeist als heiße Luft erwiesen, aber Politik basiert oftmals auf leeren Versprechungen.

Zur Zeit der „Klimarettungs“-Konferenz in Paris im Jahre 2015 hatte der Terminus ,den Planeten retten‘ so viele Bedeutungen, dass es schwierig war, darin irgendeinen Sinn zu erkennen – es sei denn, jemand glaubt daran, dass Unmassen politisch korrekter Plattitüden allein die Fähigkeit der Rettung haben. Sogar der oberste Planetenretter-Wissenschaftler James Hansen nannte die Pariser Gespräche „Betrug“.

Unglücklicherweise bedeutet „Rettung des Planeten“ auf extreme Weise während ultrakurzer Zeiträume vielfach auch extreme Konsequenzen. Die Europäer haben über eine vollständige „Dekarbonisierung“ Europas gesprochen (was die Eliminierung der meisten Industriebetriebe erfordert), aber mit der Zeit scheinen die Implikationen derartiger, den Planeten rettender Bemühungen die Rhetorik abgekühlt zu haben. Die Hawaiianer haben versprochen, bis zum Jahr 2045 eine „saubere“ Energie-Ökonomie zu haben. Was immer das auch bedeutet, wird sich während der nächsten Jahrzehnte erweisen. Kalifornien hat jetzt versprochen, bis 2045 zu 100% durch Erneuerbare Strom zu erzeugen. Wie leer werden diese Versprechungen sein? Der zeitliche Horizont liegt zu weit in der Zukunft, um darüber jetzt schon nachzudenken.

Hasten zu Änderungen

Glücklicherweise hat der Schub in Richtung erneuerbare Stromerzeugung zu bedeutenden Zunahmen des Anteils Erneuerbarer zu erzeugtem Strom geführt, ebenso wie zu bedeutenden Verbesserungen bzgl. Technologie und Einspeisung in das Netz. Aber inzwischen sind Bedenken aufgekommen, dass das Hasten zu Erneuerbaren zu weit (oder vielleicht zu schnell) gegangen ist, zumindest an einigen Orten. Abgaben und Steuern auf Energie zur Stützung der Implementierung weiterer Erneuerbarer haben zu erheblichen Preissprüngen für Strom geführt. In den USA hat die Zunahme der Stromerzeugung mittels Erneuerbarer an manchen Orten zwar nur geringe Auswirkungen auf die Preise, obwohl der rückläufige Verbrauch von Kohle schon merkliche Auswirkungen auf den Preis zeitigt.

In Deutschland wurden im Jahre 2016 16% des Stromes durch Wind und Solar erzeugt, und die daraus resultierenden Preissteigerungen waren nicht gerade populär. Dort haben sich aber rund 800 Bürgerinitiativen gebildet, um die Energiepläne und Ziele der Regierung zu bekämpfen. Im Juni 2018 schien sich der deutsche Energieminister bis zu einem gewissen Grad von den europäischen Zielen zu verabschieden, wie aus seinen Äußerungen bei einer Konferenz der Energieminister Europas hervorging. Die Subventionen für Windenergie in Deutschland werden bald auslaufen, und Tausende älterer Windturbinen dürften den Betrieb einstellen.

In Südaustralien scheinen wiederholte Unterbrechungen ihre Ursache in der massiven Zunahme der Einspeisung von durch Wind und Solar erzeugtem Strom in das Netz zu haben, und die Strompreise in Australien sind während des vorigen Jahrzehnts dramatisch gestiegen. Windenergie macht etwa 35% der Gesamt-Stromerzeugung in Südaustralien aus, mehr als das Doppelte von Deutschland. Die Australier scheinen scharf polarisiert zwischen jenen, welche hinter den den Planeten rettenden Bemühungen stehen (und die von den drastischen Strompreis-Steigerungen unbeeindruckt scheinen) und jenen, die den Eindruck haben, dass derartige Bemühungen im besten Falle in die Irre führen und im schlimmsten Falle ökonomischen Selbstmord bedeuten können. (Einige politische Selbstmorde könnten auch noch kommen).

Ein Beitrag in der MIT Technology Review veröffentlicht eine Schätzung, der zufolge die Bemühungen Kaliforniens in Richtung 100% Erneuerbarer Investitionen in Höhe von 2,5 Billionen Dollar erfordern werden (und die Zuverlässigkeit von Speicher-Technologien ins ungewiss). [2] Man muss sich fragen, ob die Bürger dort irgendwann anfangen, gegen diese zusätzlichen Investitionen in die Energie-Infrastruktur aufzubegehren. Vor allem, wenn sie anfangen müssen, dafür zu zahlen (vielleicht sogar mehrfach, falls die zuverlässige Lebensdauer von Speicher-Technologien zu kurz ist).

Derzeitige skeptische Studien hinsichtlich der Auswirkungen der Stromerzeugung durch Wind und Solar auf die Strompreise haben typischerweise die Relation betrachtet zwischen installierter Kapazität pro Kopf (kW/Kopf) und den Preisen [3]. Ein Beispiel dieser Präsentation zeigt die Abbildung unten auf der Grundlage von Daten aus dem Jahr 2014. Die Interpretation, wie sich eine Trendlinie des Energieverbrauchs (kWh) zu Energie (W) verhält, ist nicht einfach.

Bedenken hinsichtlich steigender Preise infolge Stromerzeugung durch Wind und Solar fangen an, einigen Widerstand gegen den weiteren Ausbau der Solar- und Windkapazität auszulösen. Bedenken hinsichtlich der potentiellen Unzulänglichkeit oder hoher Kosten von Energie-Speicherkapazitäten lassen ebenfalls Vorsicht aufkommen. Die Analyse von Preistrends ist begrenzt, und der regierungsamtliche Druck in Richtung 100% Erneuerbarer kann sich am Ende als zu teuer erweisen. Der Schub zur Rettung des Planeten steht auch im Widerspruch zu einer Unmenge wissenschaftlicher Daten, welche belegen, dass der Planet nicht kurzfristig „gerettet“ werden muss (oder überhaupt nicht gerettet werden muss). Die Überlegungen, ob es ein optimales Niveau der Wind- und Solarerzeugung gibt und welche Faktoren dieses Optimum beeinträchtigen, scheint in den Konflikten unterzugehen.

Besseres Verständnis wecken

Diese Studie vergleicht den Energiepreis mit dem Gesamt-Prozentanteil der Stromerzeugung durch Wind- und Solar-Technologien im Jahre 2016 in vielen europäischen Ländern und den 50 US-Staaten nebst dem District of Columbia [= Washington DC]. Trends auf der Grundlage dieser Faktoren werden direkt gezeigt und nicht verschleiert durch unterschiedliche Einheiten, obwohl es immer noch Unstimmigkeiten gibt im Zusammenhang mit Netzeinspeisung, Stromexport und -import und was ein „mittlerer“ Strompreis sein soll. Die Änderung der Einheiten zu Prozent erzeugtem Strom ist eine Möglichkeit, die Lage verständlicher zu beschreiben. Ein besseres Verständnis der Auswirkungen von Wind- und Solar-Stromerzeugung auf die Strompreise ist nötig, um potentielle Optimierungen eines Mix‘ aus verschiedenen Erzeugungs-Technologien zu analysieren; und vielleicht auch, um über vernünftige Zeitrahmen und Strategien nachzudenken, zu anderen Technologien zu wechseln.

Der Schub in Richtung Zunahme der Erneuerbaren-Stromerzeugung weist in den USA und in Europa Ähnlichkeiten auf, aber weil die USA ein so großes Land sind und weil die Stromleitungen über Staaten hinweg substantiell sind, könnte die Vergleichbarkeit der Lage in den USA und individuellen europäischen Ländern begrenzt sein. In Europa ist der Stromfluss über Staatsgrenzen hinweg offenbar begrenzter als zwischen den US-Staaten. Das Ausmaß dieser Unterschiede kann ganz nützlich sein für Überlegungen, wie man am besten zu neuen Technologien wechseln und Preisauswirkungen in Grenzen halten kann. Das wird hier aber nicht analysiert.

Dieser „Blick“ auf die gegenwärtige Lage zieht bestehende Daten heran, um die Vergleiche anzustellen, und es gibt Differenzen zwischen den Preisarten in Europa und in den USA. Die EIA der USA schätzt einen mittleren Preis direkt. Eurostat tut dies nicht und führt stattdessen Daten zu Preiskomponenten, so dass die Berechnung eines mittleren „Preises“ kompliziert ist. Folglich sind die hier gezeigten Ergebnisse bis zu einem bestimmten Grad wegen der verfügbaren Daten begrenzt, aber sie bieten doch Erkenntnisse um gegenwärtige wahrnehmbare Auswirkungen auf den Preis. Das muss noch weiter untersucht werden.

USA-Trends

[Hier folgt eine ausführliche Darstellung der Verhältnisse in den USA, auf deren Übersetzung hier verzichtet wird, weil in der Schlussdiskussion die Ergebnisse des Vergleichs zusammengefasst werden. Die Analyse der Verhältnisse in Europa wird aber hier wieder übersetzt. Anm. d. Übers.].

Europäische Trends

Die Energiedaten des Jahres 2016 für Europa stammen von Eurostat [6] (Version Mai 2018). Die Preisangaben von Eurostat sind schwierig zu erkennen ohne detaillierte Kenntnis darüber, wie Tarife, Steuern und Subventionen zusammenspielen. Daher stammen die herangezogenen Strompreis-Daten vom Strom-Report-Blog für einen „mittleren“ Haushalt im Jahre 2016 [7]. Haushalte sind offenbar die Haupt-Zahler für die Solar- und Windstromerzeugung, und die Preise für die Industrie liegen deutlich unter denen der Haushalte. Für das produzierende Gewerbe können Reduktionen von Steuern und Abgaben die politikinduzierte Komponente des Strompreises substantiell senken. Vereinfacht gesagt, der Industrie werden Mittel an die Hand gegeben, ihren Strompreis zu senken, während Haushalte mehr bezahlen, um die Erneuerbaren-Initiativen zu stützen. Der Widerstand in Deutschland gegen das Energieprogramm der Regierung scheint hauptsächlich von Haushalten zu kommen, obwohl viele dieser Haushalte reich an technischer Erfahrung sind.

Der Anteil an der Erzeugung ist der Gleiche wie in den USA. Der Wind- und Solar-Anteil ist ein Prozent des erzeugten Stromes innerhalb des Landes, einschließlich Exporte, aber ohne Importe. Die Länder, die in diesem Datensatz der Importe am meisten betroffen sind, sind Litauen und Luxemburg, wo der meiste verbrauchte Strom importiert wurde. Folglich ist der Anteil von Wind und Solar des erzeugten Stromes irreführend und würde viel geringer sein, falls berechnet als Prozentzahl des Gesamtverbrauchs. Der Preis ist für diese beiden Länder ebenfalls irreführend, da der Preis durch die Importpreise beeinflusst wird.

Der berechnete Anteil an der Erzeugung gilt für die Summe von Wind, Solar und Ozean-Gezeiten, aber Frankreich war das einzige Land mit irgendwelcher Gezeiten-Energie, und das auch nur zu einem sehr geringen Teil. Daher werden die Ergebnisse als die Summe von Wind und Solar dargestellt. Daten zu Energie und Preisen stehen aus 27 Ländern zur Verfügung und sind in der folgenden Graphik dargestellt:

Die Export-Import-Werte beeinflussen die hier gezeigten Daten, aber nicht so stark, dass sich der Trend der Preise vs. Prozentanteil Wind- und Solar-Erzeugung stark verändert. Eine OLS-Regression [OLS = Ordinary Least Squares] dieser Preisdaten für Wind+Solar zeigt einen ziemlich starken cross-sectional Trend F = 17,54; Modell-Pr = 0,0003; adj R² = 0,39). Die Ergebnisse zeigen, dass ein Land ganz ohne Wind- und Solarstrom im Mittel einen Preis pro „mittlerem“ Haushalt von 12,7 Cent pro kWh zahlen muss, und das erwartete Mittel steigt um 0,48 Cent pro kWh für jede Zunahme des Wind- und Solar-Anteils an der Stromerzeugung (wie in der Graphik gezeigt). Die Signifikanz des Abschnitts liegt über dem 99,99%-Niveau, und der Koeffizient der Preissteigerung liegt beim 99,97%-Niveau. (Der US-Datenpunkt für das ganze Land betrüge 6,5% und etwa 8 Cent).

[Die folgenden beiden Kapitel, ,Diskussion‘ und ,Schlussfolgerungen‘ sind teilweise sehr langatmig, so dass einzelne Absätze nicht mit übersetzt worden sind. Diese Lücken sind gekennzeichnet durch „…“. Anm. d. Übers.]

Diskussion

Dieser Blick auf potentielle Trends der Auswirkung von Stromerzeugung durch Wind und Solar auf die Strompreise hat in den USA bis dato keinen wahrnehmbaren Trend auf das Niveau der Strompreise gehabt. Anders in Europa, wo es zu einem starken Trend steigender Strompreise für die dortigen Haushalte gekommen war.

Subventionen für Wind und Solar waren in den USA über Jahrzehnte substantiell, und die Kosten dafür verteilten sich über das ganze Land [die USA] und weisen zumeist KEINEN Anstieg der Strompreise auf [8]. Die europäischen Länder fangen an, Auspreisung und Beschaffung von Strom relativ zu Wind und Solar zu verschieben einschließlich Auktionen, um die besten Deals für Wind und Solar zu erreichen. Gegenwärtige politische Trends zeigen, dass die Auswirkungen starker Preisanstiege aufgrund der gegenwärtigen Subventionen Schwierigkeiten mit sich bringen (in Gestalt von Widerstand seitens der Wähler) gegen amtierende Politiker, und die Maßnahmen zur Akquise von Wind- und Solar-Ressourcen können durch politische Trends beeinflusst werden. Subventionen in Europa für Wind- und Solarstrom scheinen sich hauptsächlich in den Preisen für die privaten Haushalte niederzuschlagen, so dass die Natur der Subventionen und woher man sie aufbringt die hier erkennbaren Ergebnisse beeinflussen. Subventionen für ältere Windturbinen in Deutschland beginnen im Jahre 2020 auszulaufen, und ob der Anteil von Wind und Solar an der Gesamt-Stromerzeugung nach 2020 erhalten bleibt, ist unbekannt.

Über die Vorzüge spezifischer Subventionen lässt sich streiten, aber Subventionen für Energie gibt es seit Jahrzehnten, und deren veränderliche Natur muss so weit verstanden werden, dass Auswirkungen auf die Entwicklung der Energie-Infrastruktur untersucht werden können. Die US-Subventionen ändern sich gerade, so dass die nächste Dekade der Stromerzeugung anders aussehen könnte als diese Dekade.

Schlussfolgerungen

Diese Untersuchung möglicher wahrnehmbarer Trends der Strompreise infolge zunehmender Anteile von Wind- und Solarstrom haben für Europa und die USA unterschiedliche Ergebnisse gezeitigt. Im numerischen analytischen Abschnitt der Untersuchung wurde der Bruchteil des erzeugten Stromes als unabhängiger und der Strompreis als abhängiger Parameter betrachtet. Die Preisangaben für die USA sind das Gesamtmittel des Preises in den USA als Ganzes, und zwar für alle Endverbraucher zusammen im Jahre 2016. Die Zahlen stammen von der EIA. Preise in Europa sind „mittlere Preise pro Haushalt“ für individuelle Länder, wie sie im Strom-Report-Blog für das Jahr 2016 gelistet sind auf der Grundlage länderspezifischer Tarife. Die US-Stromerzeugung durch Wind und Solar plus die Solartechnologie wurde für jeden US-Staat durch die Gesamt-Stromerzeugung dividiert, um den Anteil von Wind und Solar bei der Stromerzeugung zu berechnen. Sowohl für die USA als auch für Europa gilt, dass Importe nicht als Erzeugung Eingang in diese Untersuchung gefunden haben, anders als die Exporte von in den Staaten/Ländern erzeugten Strom.

In Europa scheinen die Kosten für die Implementierung von durch Wind und Solar erzeugten Strom bis 2016 zumeist über die Stromrechnungen der privaten Haushalte aufgebracht worden zu sein. In den USA tauchen die Subventionen großenteils nicht in den Stromrechnungen auf. Strompreis-Berechnungen für die USA zeigen 2016 keinen wahrnehmbaren Trend. Kohle war der einzige Treibstoff, der einen merklichen Trend aufwies dergestalt, dass je höher der Anteil des durch Kohle erzeugten Stromes war, desto mehr sanken die Strompreise.

Die Strompreise für die „mittleren Haushalte“ in Europa zeigten 2016 einen ziemlich starken Trend (auf der Grundlage von Daten aus 27 Ländern), wobei die Preise parallel mit dem Anteil des durch Wind und Solar erzeugten Stromes stiegen.

Die Ergebnisse dieser Studie ergeben zwei kontrastierende Bilder der Auswirkung der Stromerzeugung durch Wind und Solar auf die Strompreise – mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Strompreise in den USA und in Europa. Es sind hauptsächlich zwei Faktoren, die hierbei eine bedeutende Rolle spielen. Einmal ist das die Art und Weise der Subvention und zum Anderen die Verbindung mit dem Netz und die Übertragung. Ein gewisses Niveau des Weiterbetriebs von Kohlekraftwerken kann ebenfalls eine Rolle gespielt haben.

In dieser Studie ging es nicht um die umweltlichen Auswirkungen von Wind- und Solar-Erzeugungstechnologien, sondern um nicht triviale Auswirkungen. Der Widersinn, sich die Rettung des Planeten auf die Fahnen zuschreiben, in dessen Zuge man lokal verheerende Umweltschäden auslöst, ist reich an Ironie, aber zu kompliziert, um es zu beschreiben.

Es muss noch mehr untersucht werden, wie der brauchbarste Mix von Technologien zur Energieerzeugung aussieht angesichts der erheblichen Zunahme der Erzeugung mittels Wind und Solar während der letzten beiden Jahrzehnte – vor allem vorangetrieben durch neue Subventionen. Dies ist erforderlich, um gegen offensichtlich unerwünschte Auswirkungen vorzugehen, welche bis heute beobachtet werden und die sich während der nächsten Jahre anhäufen dürften. Die Kosten-Nutzen-Rechnung für verschiedene Technologien ist gegenwärtig verschleiert, und der Rauch muss sich verziehen. Davonlaufende Preise und nachlassende Zuverlässigkeit des Netzes sollten nicht akzeptabel sein, obwohl die Klima-Zeloten derartige Bedenken vom Tisch wischen. Es ist einfach besseres Verständnis bzgl. des Potentials einer Optimierung der Erzeugungs-Technologie vonnöten, aber nicht die Gesellschaft spaltende Änderungen.

Die Rettung des Planeten mag ein erhabenes Ziel sein und ist mit Sicherheit eines, dass nunmehr seit Jahrzehnten hinaus posaunt wird. Aber die Zeiten ändern sich, und die gegenwärtigen Untergangs-Szenarien sind alt, ermüdend und wahrscheinlich demnächst irrelevant. Vielmehr muss auf vernünftige Weise über eine zuverlässige Stromerzeugung mittels vergleichbarer Daten nachgedacht werden, um die Stromversorgung im 21. Jahrhundert nachhaltig zu sichern.

Die gegenwärtige Lage in den USA ist nicht gekennzeichnet durch große Themen, obwohl extreme Änderungen wie gesetzlich „100% Erneuerbare“ vorzuschreiben ein solches sein kann. Die gegenwärtigen Konflikte in Australien befeuern politische Verwerfungen, und man kann zusehen, was dort jetzt daraus wird. Die schwindende Zuverlässigkeit des Netzes in Südaustralien ist es aber nicht wert, irgendwo anders reproduziert zu werden. Die Lage in Europa befindet sich in einem starken Zustand der Änderung, und zusätzliche Lektionen aus den Erfahrungen in Europa während der nächsten Jahre können sehr wichtig werden.

Alles in allem haben sich seit mehreren Jahrzehnten bedeutende Änderungen der Stromerzeugung gezeigt, und viel Erfahrung wurde gesammelt und erreicht hinsichtlich der Zunahme der Stromerzeugung mittels Erneuerbarer. Der Schub pro Erneuerbare auf der Grundlage umweltlicher Leidenschaft steht jetzt vor Rückschlägen wegen einiger unerwünschter Nebenwirkungen. Diese Studie soll lediglich einen oberflächlichen Blick auf Änderungen und Trends werfen. Beides muss aber noch näher betrachtet werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/09/04/a-look-at-impacts-of-wind-and-solar-electric-generation-on-electricity-price/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Ontarios Besessenheit: Wie die Premierministerin Kathleen Wynne mit Windkult eine Provinz zerstört

In den letzten zehn Jahren ist Ontario von diesen Dingen überrannt worden: die Strompreise sind in schwindelnde Höhen getrieben, die Anwohner sind stinkig geworden und außer Haus vertrieben; die unterirdisch laufende Wasserversorgung ist ruiniert.

Angefangen bei Kathleen Wynne, hat Ontarios Regierung alles in ihrer Macht Stehende getan, um einst friedliche und sehr wohlhabende ländliche Gemeinschaften zu zerstören.

Hier finden Sie einen Überblick darüber, wie das Desaster begann.

 

Einschub: Am .7. Juni ist „Landtagswahl“ in Ontario.

The Star schreibt:

… Wie unpopulär ist Kathleen Wynne als Ministerpräsidentin? Quälend. Nicht nur in den Umfragen, sondern auch bei Kontakten von Tür zu Tür, wenn die Leute den Kandidaten von ihrer Abneigung gegen sie erzählen.

Einiges davon ist verständlich. Nachdem sie den Vorsitz bei so problematischen Themen wie dem Verkauf von Hydro One, steigenden Stromkosten und den Lehrergewerkschaften innehatte, fiel sie im vergangenen Jahr auf ein Allzeittief von 12 Prozent. Sie war immer unter 20 Prozent Zustimmung. …

Financial Post schreibt:

… Die Liste der Versäumnisse der Linken ist lang – ein katastrophales Grüne Energie Gesetz, eHealth-Debakel, skandalöser Ornge-Skandal [Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation], ökologisch unbrauchbares und teures Cap-and-Trade-Programm, parteiisch motivierte Schließungen von Gaskraftwerken – zusätzlich zu allgegenwärtiger Bürokratie, erdrückenden Steuern und wachsenden Schulden. Das kumulative Ergebnis hat das Leben weniger erschwinglich und die Unternehmen weniger wettbewerbsfähig gemacht und den größten subnationalen Schuldner der Welt noch mehr in die Knie gezwungen. Herzlos kommt mir in den Sinn….

 

Grüne Energie ist eine Mega-Fehlleistung

Toronto Sun, Lorrie Goldstein, vom 25 März 2018

Wenn es um die unzähligen Fehler geht, die die linke Regierung von Ontario in Bezug auf die zukünftige Energieversorgung gemacht hat, war die Verabschiedung des Gesetzes über grüne Energie und Green Economy im Jahr 2009 der größte Fehler von allen.

Es erleichterte die Verschwendung von Milliarden von Dollar an öffentlichen Geldern, wie von zwei Auditoren in Ontario dokumentiert.

Den Bürgern des ländlichen Ontarios wurde keinerlei Entscheidungsmöglichkeit zugestanden, indem die Planungsbefugnisse ihrer Gemeindeverwaltungen diktatorisch in Bezug auf den Standort industrieller Windfabriken und Solarparks missbraucht wurden.

Damit wurden Nachbarn gegen Nachbarn ausgespielt, grüne Energieentwickler schlossen heimlich und still bereits Verträge, um Privatgrundstücke im ländlichen Ontario für Windfabriken und Solarparks zu pachten. Die Projekte wurden den angrenzenden Gemeinschaften dann als vollendete Tatsachen vorgestellt, Einwände waren nicht mehr möglich.

Die Schuld lag nicht bei Leuten, die ihr Land an diese Entwickler verpachteten.

Es liegt bei der liberalen Regierung, zuerst unter Dalton McGuinty und jetzt Kathleen Wynne, die die ordnungsgemäße Rolle der Regierung, öffentliche und private Interessen auszubalancieren, aufgab.

Stattdessen wurden die Linken zu schamlosen Cheerleadern, Befürwortern und Verbündeten der grünen Energiewirtschaft, bis zu dem Punkt, an dem die Bürger, die gegen diese Projekte waren, die unmögliche Situation erlebten, gegen die Industrie und die linke Regierung gleichzeitig zu kämpfen.

Im Jahr 2011, als der damalige Auditor General Jim McCarter [~Präsident des Rechnungshofes] die Grüne Energiestrategie der Linken untersuchte, berichtete er, dass seine Abteilung bei null anfangen müsse, weil die Linken – unglaublich, „keine Überprüfung zu Erneuerbare-Energien-Initiativen durchgeführt hätten.“

Unter Berufung auf das Grüne Energie Gesetz warnte McCarter, dass die Linken „einen neuen Prozess zur Beschleunigung der Entwicklung erneuerbarer Energien geschaffen hätten, indem sie dem Minister (der Energie) die Befugnis erteilten, viele der üblichen Planungs- und Regulierungsaufsichtsprozesse der Regierung zu ersetzen, bzw. überflüssig zu machen. … Als Ergebnis , wurde keine umfassende Business-Case-Evaluierung durchgeführt, um die Auswirkungen der Milliarden-Verpflichtung objektiv zu bewerten.

McCarter sagte, die Linken hätten sogar den Rat ihrer eigenen Energieexperten ignoriert, als sie beschlossen, über ihr „Feed-in Tariff” (FIT) [Einspeisetarif] 20-jährige öffentliche Subventionen für Wind- und Solarinvestoren zu zahlen. Die linke Regierung hätte bei Befolgung der Vorschläge von Experten, der öffentlichen Hand über zwei Jahrzehnte hinweg 4,4 Milliarden Dollar einsparen können.

Bonnie Lysyk, McCarters Nachfolgerin, schloss das Thema im Jahr 2015 für die Linke Regierung ab und so wird die Öffentlichkeit in 20 Jahren 9,2 Milliarden Dollar für Wind- und Solarenergie bezahlen, doppelt so viel wie die Amerikaner für Wind- und 3,5 Mal so viel für Solarenergie.

Trotz der weit überbezahlten Subventionen für unzuverlässige Wind- und Solarenergie, die weniger als 7% des Strombedarfs von Ontario decken und auch keine Grundlast des Netzes bereitstellen kann, haben die Linken ihr Vorrang vor allen anderen Energieformen eingeräumt. Es muss für Wind- und Solarenergie bezahlt werden, auch wenn sie nicht genutzt werden kann, weil das Stromnetz in Ontario gerade einen riesigen Energieüberschuss hat.

Dies macht das Elektrizitätssystem weniger effizient und teurer, was dazu führt, dass sogar andere Formen grüner Energie, wie zum Beispiel Wasserkraft, entsorgt oder mit Verlust an Quebec und die USA verkauft werden.

Während die Linken vor zwei Jahren widerwillig ihren Fehler eingestanden haben, indem sie die Finanzierung von Mega-Projekten für grüne Energie endgültig eingestellt haben, bringen sie unerklärlicherweise immer noch Hunderte von kleineren Projekten online und kaufen teurere und unzuverlässige Elektrizität, die keiner braucht.

Schließlich sind Wind- und Solarenergie nicht notwendig, um Ontarios Abhängigkeit von kohlebefeuertem Strom zu beenden, wie die Linken behaupten, denn Ontario hätte genügend Kernkraft und Erdgas.

Toronto Sun

 

Erschienen auf StopTheseThings am 06.04.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2018/04/06/ontario-obsession-how-wynnes-wind-power-cult-wrecked-once-prosperous-province/




Die Lösung des EEG-Problems wurde von der EU gestartet – Energie (in Deutschland) immer teurer zu machen, bis sie niemand mehr „benötigt“

Die Reform: Den Preis drastisch erhöhen, und zwar verlässlich

Was NGOs [4] [7], andere Länder und in deren Schlepptau unsere Umweltministerin laufend fordern:
Die Bundesregierung: [3]
Ein wirksamer CO2-Preis muss steigen
… Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sprach sich gemeinsam mit ihren Kollegen aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Schweden und den Niederlanden dafür aus, den CO2-Ausstoß mithilfe eines „wirksamen Preises“ zu senken.
Der CO2-Preis sei ein effektives Mittel, um den Ausstieg der Weltwirtschaft aus fossilen Brennstoffen voranzutreiben, weil er etwa die Stromgewinnung aus Kohle teurer mache, so Hendricks. Derzeit gibt es in der EU zwar einen Emissionshandel, der CO2-Preis ist aber so gering, dass er kaum Auswirkungen zeigt.
Die Ministerinnen und Minister unterstrichen, dass die Bepreisung von CO2-Emissionen verlässlich sein sollte. Das Preisniveau muss im Laufe der Zeit so erhöht werden, dass das Ziel des Pariser Übereinkommens erreicht wird, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen
.
In Deutschland jedoch noch nicht umgesetzt werden konnte, hat die EU nun mit Unterstützung Deutschlands (als Zahlmeister) und Frankreichs (als einer der Profiteure) dankenswerter Weise übernommen:
KLIMARETTER.INFO Dienstag, 06. Februar 2018: [1]
Neuer Emissionshandel beschlossene Sache
Die Abgeordneten im Europäischen Parlament haben die Reform des EU-Emissionshandels verabschiedet, die damit praktisch in trockenen Tüchern ist. Sie wird den Preis pro Tonne CO2 deutlich erhöhen – allerdings nicht auf die magische Grenze von 30 Euro, die als echter Anreiz für klimafreundliche Investitionen gilt.
Innerhalb des kommenden Jahrzehnts soll sich der CO2-Preis im EU-Emissionshandel ungefähr verdreifachen. Das Europäische Parlament hat die Reform des Emissionshandels verabschiedet, an der es gemeinsam mit dem Ministerrat seit Jahren arbeitet. Die Regelungen betreffen die Zeit von 2021 bis 2030. Damit ist die Gesetzesänderung quasi in trockenen Tüchern.

Bei solchen Summen musste die EU und manche Nachbarn einfach gierig werden

Betrachtet man die (künftigen) Summen des Zertifikatehandels, wird klar, warum die EU-Bürokratie – und Länder, welche daran partizipieren – mehr als „gierig“ danach sind. Alleine mit der Emission von Deutschland sprudeln bald viele Milliarden Euros jährlich. In der Tabelle sind nur die Daten der Stromgewinnung hinterlegt. Mit der geplanten Ausweitung auf alle Emissionsbereiche vervielfachen sich diese Werte.

Tabelle 1 CO2-Daten und Zertifikatekosten Deutschland auf Basis 2015. Quelle CO2-Daten: [5], Tabelle 3
Die „Denkfabrik“ Agora zeigt, wie man sich die „ideale“ Zertifikatepreis-Entwicklung vorstellt. Es ist das gleiche Modell, wie es die Kirche einst zur Finanzierung des Petersdomes erfunden hatte. Verspreche einen imaginären, nicht konkret messbaren Vorteil (weniger CO2 = ideale Welttemperatur) und bepreise ihn. Die gläubige Anhängerschar wird das Geld hoffnungsvoll im Kasten klingeln lassen.

Bild [4]

Und weil es „viel Ehre“ bringt, fordern Unternehmen (natürlich nicht selbst) noch etwas draufzulegen

Viel ist noch nicht genug. Nachdem in unserer Gesellschaft auch Firmen und Institutionen nach „Ökokarma“ gieren, um öffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten (und damit werben zu können), soll die Politik nach deren Pfeife tanzen und das CO2-Zertifikatesystem um Sektoren erweitern:
[7] UnternehmensGrün (Mitgliederliste):
Die unterzeichnenden Unternehmen und Verbände unterstützen hierzu den offenen Brief … der u.a. folgende Leitplanken für einen Passus im Koalitionsvertrag formuliert:
… Eine Konkretisierung und
Ausweitung einer CO2-Bepreisung auf alle Sektoren (Strom, Wärme, Verkehr), die konform zum Europäischen Emissionshandel ist …
… Aufbauend auf dem EU-ETS und nationalen CO
2-Bepreisungen eine Initiative zu beschließen, die wirksame CO2-Preise in allen Sektoren auf europäischer Ebene einführt.

Unser Parlament kann man auflösen –gemacht wird, was die EU vorgibt

Dass unsere Parteien nichts vom Wählerwillen halten und Regieren als nicht mehr zeitgemäß betrachten, zeigt der Koalitionsvertrag. Eindeutig steht darin, dass man eine eigenständige Politik aufgegeben hat, da EU-Recht ohne Diskussion 1:1 umgesetzt wird.
GroKo Vertrag [10]: 6465 EU-Recht setzen wir 1:1 um
Daran anschließend erzählen und beweihräuchern sich die Koalitionäre, wie sie in Zukunft schaffen werden, was sie in der Vergangenheit nicht erreicht haben:
GroKo Vertrag [10]: … Wir werden zeigen, dass anspruchsvoller Klimaschutz, wirtschaftliche Prosperität und sozialer Ausgleich erfolgreich vereinbar sind. Mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und dem bereits weit fortgeschrittenen Ausstieg aus der Kernenergie haben wir wichtige Grundlagen für die Zukunft gelegt. Wir werden nun ein neues integriertes Energiesystem schaffen aus Erneuerbaren, Energieeffizienz, einem beschleunigten Ausbau der Stromnetze, einer schrittweisen Reduzierung der Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern und einer forcierten Nutzung der Digitalisierung. Klima- und Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit sind die Eckpfeiler dieser Energiepolitik.
… Den EU-Emissionshandel wollen wir als Leitinstrument weiter stärken. Unser Ziel ist ein CO2-Bepreisungssytem, das nach Möglichkeit global ausgerichtet ist, jedenfalls aber die G20-Staaten umfasst …

Das eigene Volk kennt man nicht mehr

Bezahlbarkeit ist ein relativer Begriff. Deutschland hat in Europa inzwischen den Spitzenplatz beim Strompreis für den privaten Verbraucher erreicht [6]. Es stört nicht, schließlich hat der Untertan kein Anrecht auf billige Energie [8].
Und deshalb kommt der private Stromverbraucher – der eigentlich „das Volk“ repräsentiert, im Vertrag gar nicht mehr vor. Nur die NGOs und Interessensverbände dürfen sich in diesem „Geldregen“ weiter tummeln und Vorschläge machen, wie man diesen ausweiten kann. Gut, es wird auch daran gedacht, eine Folgenabschätzung zu starten. Allerdings mit unwichtigem Ergebnis, denn die Ziele dürfen dadurch nicht gefährdet werden.
GroKo Vertrag [10]: … „Wir werden eine Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ unter Einbeziehung der unterschiedlichen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Umweltverbänden, Gewerkschaften sowie betroffenen Ländern und Regionen einsetzen, die auf Basis des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 und des Klimaschutzplans 2050 bis Ende 2018 ein Aktionsprogramm mit folgenden Elementen erarbeiten soll:
– Maßnahmen, um die Lücke zur Erreichung des 40 Prozent-Reduktionsziels bis 2020 so weit wie möglich zu reduzieren,
– Maßnahmen, die das 2030-Ziel für den Energiesektor zuverlässig erreichen, einschließlich einer umfassenden Folgenabschätzung,
– einen Plan zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung, einschließlich eines Abschlussdatums und der notwendigen rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen und strukturpolitischen Begleitmaßnahmen und
– die finanzielle Absicherung für den notwendigen Strukturwandel in den betroffenen Regionen und einen Fonds für Strukturwandel aus Mitteln des Bundes“.

Fazit

Wenn es nicht irgendwann oppositionellen Parteien gelingt, diesen CO2-hysterisch begründeten Umverteilungswahnsinn zu stoppen, leiden folgende Generationen bald wirklich. Nicht am sich vielleicht leicht erwärmenden Klima, sondern vor allem am immer schneller dahinschmelzenden, privat noch verfügbarem, monetären Budget.
Dann gehen auch die Visionen „großer Denker“ in Erfüllung, denen dies (selbst wie verbeamtet und damit wenig betroffen) für das gemeine Volk vorschwebt:
[9] H. P. Gensichen, Gründungskurator der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, in: Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit Armut wird uns retten:
These 5 (Arme leben zukunftsfähig): Die Seligkeit der Armen und Randexistenzen – ArmSeligkeit – holt die Zukunft des Reiches Gottes in die gesellschaftliche Gegenwart. Das gegenwärtige Leben der Armen ist zukunftsfähig und zukunftsträchtig.
These 10 (Ein gemeinsamer Wohlstand): Südliche Theorie der Befreiung aus der Armut und Nördliche Theorie der Befreiung zur Armut und aus dem Reichtum heraus sind verwandt, allerdings über Kreuz. Eine akzeptierte und gestaltete Süd-Nord-Annäherung der Entwicklungsniveaus drückt diese Verwandtschaft aus: Eine dortige Befreiung aus der Armut und eine hiesige Befreiung in die Armut haben
ein gemeinsames Ziel: Einen globalen Wohlstand etwa auf dem Niveau von Chile bzw. Slowenien.

Quellen

[1] KLIMARETTER.INFO Dienstag, 06. Februar 2018: Neuer Emissionshandel beschlossene Sache

[2] ECOKompass Erneuerbare Energie 16.01.2015: Studien: Atom- und Kohlestrom sind schmutzig, aber nicht billig

[3] Die Bundesregierung 12.12.2017: Pariser Gipfel „One Planet Summit“ CO2-Preis muss steigen

[4] Agora Dr. Patrick Graichen BERLIN, 13. JANUAR 2016:: Elf Eckpunkte für einen Kohlekonsens Konzept zur schrittweisen Dekarbonisierung des deutschen Stromsektors

[5] arepo consult: Kurzanalyse der nationalen Treibhausgasemissionen fürdasJahr2016 (Kurzstudie für die Bundestagsfraktion Bündnis90/DieGrünen)

[6] EIKE 30.01.2018: Deutschland hat in Europa einen neuen Spitzenplatz erklommen – beim Strompreis

[7] UnternehmensGrün, 9. November 2017: In: Nachhaltige Wirtschaftspolitik, Pressemitteilungen Mit dem CO2-Preis im Koalitionsvertrag kommt auch der Kohleausstieg

[8] Basler Zeitung 29.01.2018: Das dicke Ende der Energiewende, Forscher, deren Arbeit vom Bund finanziert wird, fordern Umerziehungsprogramme und staatliche Agenten.

[9] Die deutschen Bischöfe Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen Kommission Weltkirche, Nr. 29, September 2006, Mit einem Geleitwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz: Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit Ein Expertentext zur Herausforderung des globalen Klimawandels.

[10] Entwurf KoaV, Stand 07.02.2018: Ein neuer Aufbruch für Europa Eine neue Dynamik für Deutschland Ein neuer Zusammenhalt für unser Land Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD




Deutschland hat in Europa einen neuen Spitzen­platz erklommen – beim Strom­preis

Stromvergleich.com: [1] Strompreise in Europa
Die deutschen Strompreise liegen im Vergleich schon lange weit über dem europäischen Durchschnitt. 2017 hat Deutschland nun auch den ersten Platz des Eurostat Rankings erreicht. Mit einem durchschnittlichen Strompreis von 30,5 Cent pro Kilowattstunde [Cent|kWh] zahlen deutsche Verbraucher nun genau so viel wie der langjährige Spitzenreiter Dänemark. Nur der Anteil „Steuern und Abgaben“ ist im Nachbarland mit 67% etwas höher als hierzulande [55%].
Der europäischen Statistik zufolge müssen Stromkunden in Deutschland mehr als doppelt so viel bezahlen wie ihre Nachbarn in Tschechien [14,4 Cent] und in Polen [14,6 Cent]. Aber auch Frankreich ist mit 16,9 Cent|kWh im Vergleich sehr günstig gefolgt von Österreich mit 19,9 Cent.

Aus dem tagesspiegel vom 9.1.18:

Wer erinnert sich noch an die Zeiten, als die folgenden Gerüchte mit ihren ganz bestimmt eintreffenden Zukunftsvisionen kursierten:
Damaliger Umweltminister Trittin (GRÜNE): … „Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.“ – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Pressemitteilung 231/04, Berlin, 30.07.2004, www.bmu.de
Franz Alt: Die Sonne schickt uns keine Rechnung: Neue Energie, neue Arbeit, neue Mobilität Taschenbuch – 1. Oktober 2009

KLIMARETTER.INFO, 06. Juni 2013: Strompreis auf Vier-Jahres-Tief Der Strompreis an der Strombörse ist weiterhin auf Talfahrt.

Dass diese nicht eintreffen würden, stimmt natürlich nicht: Versprochen ist versprochen. Ein Ziel kann man nur erreichen, wenn man es verfolgt, ohne sich ablenken zu lassen. Unsere (bald wieder) herrschenden Parteien verfolgen diesen Weg zum versprochenen Ziel deshalb unbeirrt und zielorientiert weiter.
[3] Aus dem Berliner Tagesspiegel vom 09.01.2018

Leider hat es Begleiterscheinungen, wie in noch bestehenden, aber auch schon aufgelösten Staaten auf dem Weg ins sichere Arbeiterparadies
Frankfurter Allgemeine 22.10.2017: Rechnung nicht gezahlt: 330.000 Haushalten wurde der Strom abgestellt
Die Stromrechnung nicht bezahlt, die Mahnung ignoriert: Stromsperren bleiben im reichen Deutschland ein Massenphänomen.
Doch in der bisherigen Geschichte hat noch keine deutsche Regierung bei einer ihrer „Weltrettungsmaßnahmen“ Rücksicht auf die schon länger im Land lebenden Untertanen genommen.

Bild Strompreise in Europa [1]
Quellen

[1] Stromvergleich.com: Strompreise in Europa

[2] vernunftkraft.de: Strompreis-Europameister

[3] vernunftkraft.de: FAKE – News prägen “GroKo” – Sondierungen




Merkel tadelt Trump bzgl. Klima und Energie, aber Deutsch­land wird von seiner Politik profitieren

Deutschland hat den Ruf, eine Supermacht bzgl. grüner Energie zu sein, aber in vielfacher Hinsicht ist diese Etikettierung übertrieben. Es stimmt zwar, dass Deutschland im Jahre 2016 29 Prozent seines Stromes mittels Erneuerbarer erzeugt hat, aber Wind und Solar machen nur einen sehr kleinen Anteil am Gesamtenergieverbrauch aus.

Im Jahre 2016 wurden 34 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie durch Öl erzeugt, 23,6 Prozent durch Kohle, 22,7 Prozent durch Erdgas, 7,3 Prozent durch Biomasse, 6,9 Prozent aus Kernkraft, 2,1 Prozent durch Wind und 1,2 Prozent durch Solar. Abfall, Geothermie und Wasserkraft rundeten das Bild auf 100 Prozent ab.

Alles in Allem erzeugte Deutschland 80,3 Prozent seiner verbrauchten Energie durch fossile Treibstoffe. Das sind schlechte Nachrichten für ein Land, das zu 97,2 Prozent von Öl-, zu 88 Prozent von Erdgas- und zu 87 Prozent von Kohle-Importen abhängig ist (hier).

Die gute Nachricht für die Deutschen lautet, dass sie gewaltig von einem US-Präsidenten profitieren werden, welcher die heimische Energieerzeugung fördert ebenso wie den Export amerikanischer Energie-Ressourcen nach Übersee.

Mit seiner Bevorzugung von Öl, Erdgas und Kohle in den USA, mit der Aufhebung von Vorschriften, die von seinem Vorgänger erlassen worden sind, und der Beschleunigung des Genehmigungsverfahren für Flüssiggas-Terminals beschleunigt, unternimmt Trump bedeutende Schritte um sicherzustellen, dass diese Energiequellen billig bleiben und auch in Zukunft verfügbar sind. Weil Deutschland so schwer von Energieimporten abhängig ist, werden niedrigere Preise eine Wohltat für die deutschen Bürger sein.

Beispielsweise gaben die Deutschen im Jahre 2013 73,5 Milliarden Dollar für Ölimporte aus, als der Preis für die Sorte Brent im Mittel bei 108 Dollar pro Barrel lag. Seitdem hat hydraulisches Brechen in den USA eine Flutwelle amerikanischen Rohöls in den Markt gespült, was die globalen Ölpreise auf 47 Dollar pro Barrel abstürzen ließ. Ein wenig Bierdeckel-Mathematik zeigt, dass die Deutschen jetzt 29,3 Milliarden Dollar pro Jahr für ihre Ölimporte zahlen müssen, was im Mittel Einsparungen von rund 1958 Dollar für jeden der 37,5 Millionen deutschen Haushalte bedeutet.

Im Gegensatz dazu hat die Klima- und Energiepolitik von Merkel dazu geführt, dass die Strompreise in Deutschland seit dem Jahr 2006 um etwa 47 Prozent gestiegen sind. Das macht pro Jahr für einen normalen deutschen Haushalt etwa 380 Dollar pro Jahr zusätzlich aus. Die höheren Preise sind weitgehend einer Zunahme der Abgaben für erneuerbare Energie um das Zehnfache geschuldet, damit den Garantien für die Profite der Wind- und Solarindustrie genügt werden kann. Diese Aufschläge machen inzwischen 22 Prozent der Stromrechnungen für deutsche Familien aus.

Obwohl die Deutschen zusätzlich zehner Milliarden Dollar durch höhere Strompreise gezahlt haben, haben sie kaum etwas dafür bekommen, weil die an sich beabsichtigte Reduktion von CO2-Emissionen praktisch Null ist (hier).

Inzwischen kam es in den USA während der Jahre 2015 und 2016 zu einen stetigen Rückgang der CO2-Emissionen, und zwar um 14 Prozent seit 2005. Ermöglicht wurde dies durch das hydraulische Brechen, allgemein „Fracking“ genannt – ein Verfahren, welches in Deutschland unter Merkel verboten worden ist. Fracking hat es der Erdgas-Industrie ermöglicht, wettbewerbsmäßig auf eine Art und Weise mit Kohle mitzuhalten, die früher nicht möglich war, was die Kosten für alle sinken ließ.

Merkel mag politisch punkten, wenn sie Trump schilt, weil dieser bei den Deutschen extrem unpopulär ist, aber Deutschlands Haushalte werden weit mehr von seiner Politik der amerikanischen Energieerzeugung und Exporte profitieren als von der teuren und ineffizienten Politik, die Merkel in Kraft gesetzt hat.

[Originally Published at the Wall Street Journal]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/merkel-chides-trump-on-climate-and-energy-but-germany-will-benefit-from-his-policies

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Arbeitsplatz-Illusion von der Energiewende

 Als „System-Medium“ macht die FAZ die Merkel’sche Energiewende samt Klimaschutzwahn stets brav mit. Aber gelegentlich finden sich in dem Blatt dazu auch lichte Momente. Zwar bleiben Zweifel am Glauben oder gar der blasphemische Unglaube, das Klima vor Erwärmen schützen zu können, nach wie vor ausgespart, doch liest man dort zuweilen, was der Schwindel teilweise kostet und dass der menschenverursachte CO2-Ausstoß in Deutschland trotz aller Aufwendungen nahezu unverändert bleibt. Einen dieser lichten Momente hat die FAZ den Lesern neulich in ihrem Wirtschaftsteil beschert und dem Ökonomen Manuel Frondel eine ganze Seite eingeräumt, um vorzuführen, dass die vielen zusätzlichen Arbeitsplätze der abenteuerlichen Stromerzeugungspolitik mittels Wind, Sonne und Pflanzenmasse eine Illusion sind. Das zu tun, ist notwendig und für Ökonomen geradezu verpflichtend, denn in Deutschland pflegt die Energiewende-Lobby und die ihr hörige politische Führung Energiewende und Klimaschutz von jeher als „Job-Motor“ anzupreisen. Noch im Juni 2017 hat das Bundesministerium für Wirtschaft in einem Newsletter  die „erneuerbaren“ Energien als „Jobmotor“ bezeichnet. Auch das Wort „Job-Wunder“ hat man in diesem Zusammenhang schon vernommen.

 

Was schlechte und gute Ökonomen unterscheidet

„Was man sieht und was man nicht sieht“, war ein Essay überschrieben, den 1848 der französische Ökonom Frédéric Bastiat verfasst hat. Als einer der Klassiker seiner Zunft unterschied er zwischen schlechten und guten Ökonomen. Die schlechten nähmen nur das offenkundig Sichtbare von Maßnahmen wahr, aber nie – wie die guten – deren (zunächst) verborgenen Wirkungen. Zu den schlechten Ökonomen gehören meist auch die Politiker und die übrigen Menschen. Darum ist schlechte Politik mit ökonomischen Fehlschlüssen und ungewollten wirtschaftlichen Folgewirkungen so populär.

Was eine ehrliche Beschäftigungsbilanz ausmacht

Zu den in diesem Sinn guten Ökonomen kann man also auch Manuel Frondel*) zählen. Er nämlich legt dar, warum die Subventionierung der Stromerzeugung mit Wind, Sonnenlicht und „Biogas“  (alternative oder „erneuerbare“ Energien) als Arbeitsplatzargument ebenso wenig taugt wie einst die subventionierte deutsche Steinkohle.  Eine ehrliche Beschäftigungsbilanz dürfe nicht nur die durch Subventionen erkauften  n e u e n  Arbeitsplätze ins Blickfeld rücken, sondern auch die Subventionsfolgen auf die  b i s h e r i g e n  Arbeitsplätze und  a n d e r e  Wirtschaftsbereiche.

Die Arbeitsplätze, die man sieht

Was man zunächst sieht, sind die Arbeitsplätze, die durch die alternative Stromerzeugung entstehen: Windkraftanlagen sind zu bauen, ebenso Fotovoltaik- und Biogasanlagen. Die Teile dafür müssen produziert und zugeliefert, sie müssen montiert und die fertigen Anlagen gewartet werden. Die Investitionen dafür benötigen eine Finanzierung und Kreditverträge. Das verschafft zusätzliche Beschäftigung in Banken und Anwaltskanzleien. Subventionierung muss gesetzlich geregelt und überwacht werden, und es sind – wie stets bei staatlicher Intervention – immer mehr Folgeregulierungen nötig, was zu noch mehr Arbeitsplätzen in der behördlichen Bürokratie führt und zu zusätzlicher Freude in Anwaltskanzleien.

Die Arbeitsplätze, die man zu sehen vermeidet

Was man nicht gleich sieht (oder vielleicht auch zu sehen vermeiden will), sind jene Arbeitsplätze, die als Folge der Subventionierung verloren gehen. Das sind zuerst jene in der bisherigen, der herkömmlichen Stromerzeugung mit Kohle, Erdgas und Kernkraft. Die staatliche Intervention führt dazu, dass diese konventionellen Kraftwerke nur zeitweise Strom liefern dürfen und daher unwirtschaftlich werden oder – wie Kernkraftwerke – ganz verschwinden sollen. Später soll es selbst Braunkohlekraftwerke nicht mehr geben dürfen. Frondel schreibt: „Daher ist seit Jahren bei den großen Stromversorgern ein deutlicher Rückgang der Beschäftigung um Tausende von Stellen zu verzeichnen. Negative Beschäftigungswirkungen sind darüber hinaus in den der konventionellen Stromerzeugung vorgelagerten Sektoren wie dem konventionellen Kraftwerksbau zu erwarten. Die so verlorenen Arbeitsplätze müssen den im Erneuerbaren-Sektor entstandenen Stellen gegenübergestellt werden, wenn eine ehrliche Bilanz gezogen werden soll.“

Wenn eine ehrliche Arbeitsplatz-Bilanz gezogen werden soll

Ferner, so Frondel, sei auch jene fiktive Zahl an Arbeitsplätzen zu berücksichtigen, die hypothetisch geschaffen worden wären, wenn es die Subventionierung der alternativen Stromerzeugung nicht geben würde, und dieser fiktive Wert sei von der Zahl der tatsächlich entstandenen Stellen in der alternativen Stromherstellung abzuziehen. Dadurch, dass diese nachteiligen Wirkungen unberücksichtigt blieben, würden sie die wahren Folgen für die ökonomische Wohlfahrt einer Gesellschaft verschleiern. Nur die mit dem Alternativstrom geschaffenen und vorhergesagten Arbeitsplätze herauszustellen, zeichne in vieler Hinsicht ein verzerrtes Bild. Damit gäbe man nur die Brutto- und nicht die Nettobeschäftigungseffekte wieder. Die verlorenen Arbeitsplätze müssten den in der subventionierten Stromerzeugung entstandenen Stellen gegenübergestellt werden, wenn eine ehrliche Bilanz gezogen werden solle. In diesem Zusammenhang hält Frondel zwei Aspekte für besonders wichtig:

Investitionen, die wegen höherer Strompreise unterbleiben

„Erstens: Mit Ausnahme der von der EEG-Umlage weitgehend verschonten rund 2500 energieintensiven Betriebe fallen auch die Investitionen der industriellen Stromverbraucher infolge höherer Strompreise um Milliarden Euro geringer aus als ohne Subventionierung der alternativen Energietechnologien.“

Der addierte Kaufkraftverlust und seine Milliarden-Folgen

„Zweitens: Der Kaufkraftverlust der privaten Verbraucher infolge höherer Strompreise addiert sich über die jahrzehntelange Förderdauer hinweg auf dreistellige Milliardenbeträge – auch wenn sich die Belastung eines einzelnen Haushalts vergleichsweise gering ausnimmt. Nach langjährigen RWI-Erhebungen für das Bundeswirtschaftsministerium verbraucht ein Drei-Personen-Haushalt im Durchschnitt jährlich rund 4000 Kilowattstunden. Das macht bei der derzeitigen EEG-Umlage von 6,88 Cent pro Kilowattstunde rund 330 Euro pro Jahr (inklusive Mehrwertsteuer).“

Was den Stromverbrauchern an zusätzlichen Milliarden abgeknöpft wird

Frondel rechnet vor: Seit die Subventionierung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz im Jahr 2000 eingeführt worden sei, hätten die Stromverbraucher mehr als 150 Milliarden Euro mit ihren Stromrechnungen bezahlt. Da die EEG-Vergütungen noch bis zu zwei Jahrzehnte lang gesetzlich festgeschrieben seien, ergäben sich, grob überschlagen, weitere Subventionskosten von 400 Milliarden Euro. Dabei geht er davon aus, dass die EEG-Subventionen von durchschnittlich 20 Milliarden Euro im Jahr über die nächsten zwanzig Jahre hinweg weiterlaufen.

Was die Verbraucher für Strom mehr bezahlen müssen, fehlt ihnen zum Ausgeben woanders

Dadurch, dass die staatlich nach oben getriebenen Strompreise den privaten Verbrauchern Kaufkraft entziehen, entstehen negative Arbeitsplatzeffekte zu Lasten anderer Wirtschaftszweige: Was die Verbraucher für Strom mehr ausgeben müssen, fehlt ihnen für den Kauf anderer Dinge. Und den davon nachteilig betroffenen Unternehmen entziehen sie sonst mögliche Einnahmen und damit Kapital für Investitionen, was ebenfalls auf negative Arbeitsplatzeffekte hinausläuft. Zu Arbeitsplatzverlusten kommt es wegen der hohen Subventionierung also auch außerhalb der Stromerzeugung.

Die stets vergessenen Opportunitätskosten

Darüber hinaus würden bei der Subventionierung von Alternativstrom, wie Frondel kritisiert, deren „Opportunitätskosten“ vergessen. Das sind Kosten, die aus dem entgangene Nutzen von Investitionen  resultieren und wegen dieser Subventionierung  nicht getätigt werden, aber eventuell profitabler sind als die Investitionen in den Alternativstrom. So müsse zum Beispiel für alle seit 2000 in Deutschland mit realen Nettokosten von mehr als 110 Milliarden Euro installierten Solaranlagen „die Frage gestellt werden, ob diese gewaltige Summe nicht besser hätte investiert werden können. Dazu zählen beispielsweise Ausgaben für Bildung oder für Forschung und Entwicklung von Energiespeichertechnologien, für welche wesentlich mehr Geld zur Verfügung gestanden hätte, wenn auf die starke Förderung der Photovoltaik verzichtet worden wäre“.

Investitionen in Bildung und Forschung bringen mehr Arbeitsplätze als Subventionen

Frondel abschließend: „Die Frage, was eine Nation dafür aufgeben muss, also die Frage nach der Verwendung substantieller Mittel für alternative Zwecke, wird von der Politik selten gestellt. Dies ist umso bedauerlicher, als zu erwarten ist, dass Investitionen in Bildung und Forschung die Wohlfahrt und Beschäftigung eines Landes langfristig wesentlich stärker steigern als die flächendeckende Verbreitung noch längst nicht ausgereifter alternativer Technologien, die aufgrund von Effizienz- und Kostennachteilen auch zum jetzigen Zeitpunkt noch immer nicht wettbewerbsfähig sind.“

Eine Frage, die sich die Politiker stellen müssten, aber zu stellen vermeiden

Frondel mahnt, bei allen ökologischen Vorteilen, die das Subventionieren von Alternativstrom durch das Verdrängen fossiler Stromerzeugung und das damit einhergehende Verringern negativer externer Umwelteffekte bringe, müssten sich Politik, Befürworter und Verbraucher die Frage stellen, welchen Preis sie dafür bezahlen – und welchen sie zu zahlen bereit sind. Ja, das müssten sie. Aber Politiker und Befürworter (Subventionsprofiteure) wollen diese Fragen nicht stellen, und die Masse der Verbraucher stellt sie noch nicht, weil sie desinformiert sind und der Schaden für sie bisher nicht spürbar genug ist.

Die Energiewende-Kosten sind sinnlos rausgeschmissenes Geld

Zu bestreiten ist, dass der Alternativstrom überhaupt ökologische Vorteile hat. Frondel sieht sie offenkundig im Verdrängen der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen (Kohle, Erdgas, Erdöl), also im Einsparen von anthropogenem CO2 aus (vorgeblichen) Klimaschutzgründen. Warum sich das Klima mit diesem Einsparen gar nicht schützen lässt, ist die letztlich entscheidende Frage. Diese Frage müsste sich Frondel selbst stellen. Da dieses CO2 auf das Klima, wie vielfach plausibel belegt, nahezu keinen Einfluss hat, sind das Subventionieren und die Kosten des Alternativstroms sinnlos rausgeschmissenes Geld.

Der ganze FAZ-Beitrag von Frondel hier.

__________________________________________________________________________

*) Manuel Frondel ist Professor für Energieökonomik und angewandte Ökonometrie.Näheres über ihn hier.

PS.  Darüber, wie EEG und Energiewende Arbeitsplätze vernichten und dass dieser Zusammenhang unterdrückt wird, weil es (klima)politisch nicht opportun ist, habe ich anhand von Beispielen schon am 14. November 2013 etwas geschrieben (hier).

Zum Argument, der Alternativstrom schaffe zahlreiche neue Arbeitsplätze hat der Wirtschaftswissenschaftler Carl Christian von Weizsäcker schon 2008 knapp und kühl befunden: „Das Argument halte ich für Unsinn. Damit könnte man sagen: je ineffizienter eine Technik ist, desto mehr Arbeitsplätze schafft sie. Denn eine ineffiziente Technologie benötigt pro Output-Einheit mehr Arbeitskräfte als eine effizientere Technologie. Unser Wohlstand beruht darauf, dass seit Jahrhunderten ineffiziente Technologien im Wettbewerb mit effizienteren Technologien ausgemerzt wurden. Nun zu sagen, dass Technologien, die nur durch die enorm überteuerte Einspeisevergütung existieren, wettbewerbsfähige Arbeitsplätze schaffen, ist volkswirtschaftlich unsinnig. Das lehrt auch die Geschichte: Unsere heutige Volkswirtschaft ist etwa 40mal produktiver als vor zweihundert Jahren. Das heißt aber nicht, dass wir heute nur 1/40 der Zahl der damaligen Arbeitsplätze haben. Daraus folgt, dass das Argument, ineffiziente Technologien würden Arbeitsplätze schaffen, nicht stimmen kann.“  (Im Interview mit Welt Online  am 8. Dezember 2008. Das ganze Interview hier).

Dort hat Weizsäcker auch dies geäußert: „Ich halte die ganze Politik der Erneuerbaren Energiequellen für schlecht durchdacht. Aber das ist natürlich eine Lobby-Geschichte. Die Art und Weise, wie Energien am Haushalt vorbei gefördert werden, führt dazu, dass sich bestimmte Interessengruppen durchsetzen und für ihre Klientel elegant absahnen können. Der Staat missbraucht die Tatsache, dass der Konsument auf das Stromnetz angewiesen ist, um dem Bürger allerhand Lasten aufzulegen. Das nennt man Steuer. Steuern werden immer da erhoben, wo der Mensch nicht ausweichen kann.“

Zur Frage, ob es zwischen dem einstigen Kohlepfennig und der EEG-Einspeisevergütung Parallelen gebe, weil das Bundesverfassungsgericht 1994 den Kohlepfennig für verfassungswidrig erklärt habe, meinte Weizsäcker unter anderem: „Kohlepfennig und EEG-Einspeisevergütung sind wirtschaftlich genau das Gleiche.“ Daher seien Verfassungsklagen auch gegen diese Vergütung versucht worden, „doch hat das Bundesverfassungsgericht die Klage nicht einmal angenommen. Das ist erstaunlich, denn sowohl beim Kohlepfennig damals als auch bei der Einspeisevergütung heute handelt es sich um eine Sonderabgabe, letztlich eine Steuer, unter Umgehung unseres Haushaltsrechtes. Vermutlich war die Klage schlecht vorbereitet oder die Kläger nicht seriös genug“.

Zur Frage „Warum gibt es keine seriösen Kläger?“ lautet Weizsäckers Antwort: „Das EEG ist inzwischen gut verankert. Sehr viele Gruppen profitieren davon. Die Grünen sind sowieso dafür, die Bauern auch. Die Zustimmung reicht von konservativ bis links, vom Wähler in Freiburg bis zum Wähler im Kaiserstuhl. Die Energiewirtschaft ist in der Defensive; sie wird von links angeschossen, weil sie Kernkraftwerke betreibt, von der anderen Seite, weil die Strompreise zu hoch seien. Zudem haben sie von der Einspeisevergütung unmittelbar keinen Schaden; sie leiten den teuren Strom nur weiter und lassen die Stromkunden zahlen. Inzwischen haben sie die Erneuerbaren auch als Markt entdeckt, auf dem sich, gesetzlich garantiert, gutes Geld verdienen lässt.“

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors hier




Lange genug haben wir das Märchen der billigen Öko­energie erzählt, jetzt erzählen wir das der teuren, konventio­nellen

Agora, Foliensatz: [2] Energiepreise und Energiewende Ein „Weiter So“ bei den Abgaben und Umlagen auf Strom ist nicht zukunftsfähig: Das derzeitige System macht CO2-armen Strom immer teurer

Dieses führt jedoch nicht zum Nachfragen nach dem Sinn, sondern wie bei jedem ideologisch geführten Kampf zur Verstärkung der Anstrengungen:
Agora, 10.04.2017: [1] Grundlagenstudie von Agora Energiewende konstatiert große Unwucht bei Energiepreisen zugunsten klimaschädlicher Energie.
Diese „Studie“ ist insofern interessant, als sie den neuen Trend in der EEG-Berichterstattung repräsentiert und diesem ein „wissenschaftliches Mäntelchen“ umzuhängen versucht. Und dies soll den Bürgern vermitteln, dass nicht der Ökostrom teuer wäre, sondern konventionelle Energie zu billig, zusammengefasst: D
er EEG-Strom wird immer teurer und kann auch nicht wie vorhergesagt billiger werden. Also müssen wir den konventionellen Strom teurer als den EEG-Strom machen, damit unsere Vorhersagen eintreffen.
In schöne Worte verpackt, wird es als eine:
Reform des Abgaben- und Umlagensystems … für den klimafreundlichen Umbau des Energiesystems, verkauft.

Was sich schon im Alten Testament bewährt hat, gilt auch für das der Ökoreligion

Als Hebel zu dieser Maßnahme wird etwas angesetzt, was sich bereits durch das gesamte Alte Testament wie ein roter Faden zieht: Wenn das Volk dem Ökogott nicht einzig und allein huldigt und seine Vorgaben unwidersprochen umsetzt, wird es mit Feuer und Schwert, oder Hungersnöten und Seuchen geschlagen. In die heutige Zeit modernisiert ist es die bedingungslose CO2-Vernichtung, der Rest bleibt bis auf das etwas veraltete Schwert erhalten.
Folgerichtig muss das vom Ökogott als giftiger Klimaschadstoff bezeichnete CO2, massiv besteuert werden, was nach Ansicht von Agora (und allen um das Klimawohl der Welt „Besorgten“), wie unserer unselige Klima- und Energieberaterin mit ihrer Homepage:
Klimaretter.Info: [3] Emissionen müssen etwas kosten,
Klimaretter.Info: [4] IWF fordert weltweite CO₂-Steuer,
längst überfällig ist.

Damit würden die EEG-erzeugten Energien sofort „billiger“ als die konventionellen und die Vorhersagen der Ökogläubigen hätten sich auf einmal bewahrheitet:
Agora: [1]

Dabei wird Strom durch den stetig steigenden Anteil Erneuerbarer Energien immer sauberer, durch den Anstieg von Abgaben und Umlagen jedoch auch immer teurer. Die fossilen Energieträger wie Benzin, Diesel, Heizöl und auch Erdgas bleiben hingegen klimaschädlich – und günstig.
… „Diese Unwucht ist unbeabsichtigt im Laufe der letzten 15 Jahre entstanden, kann aber so nicht bleiben. Denn sie bestraft klimafreundlichen Energieverbrauch und belohnt klimaschädliches Verhalten“, kritisiert Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. „In einem Land, das sich eine kosteneffiziente Energiewende auf die Fahnen geschrieben hat, muss es natürlich genau andersherum sein: Die Preise sollten klimaschädlichen CO2-Verbrauch belasten. Das System der Abgaben und Umlagen auf Energiepreise muss daher dringend vom Kopf auf die Füße gestellt werden.

Sofern das noch nicht ausreicht, beziehungsweise, weil es nicht schnell genug umgesetzt werden kann, sind die horrenten EEG-Kosten im Bundeshaushalt zu verstecken:

Agora: [1] Zu den Lösungsansätzen gehört unter anderem, einen Teil der EEG-Umlage vom Strompreis in den Bundeshaushalt oder in einen Fonds zu verlagern. Dabei geht es etwa darum, die Stromverbraucher von den Kosten für die Technologieentwicklung der Photovoltaik und der Offshore-Windkraft oder der EEG-Ausnahmen für die Industrie zu entlasten.

Und auf jeden Fall muss etwas getan werden, damit es dem Bürger noch mehr weh tut, von der Klimareligion nicht nach dem „Klima-halal“ [5] für zulässig erklärte Energie zu konsumieren, als die schon über-teure Ökoenergie:

[1] Eine weitere Option besteht darin, Abgaben auf Heizöl, Erdgas und Kraftstoffe künftig entsprechend der Klimaschädlichkeit dieser Energieträger zu erheben. So sind Heizöl, Erdgas, Diesel und Benzin in Deutschland billiger als im europäischen Mittel – und heute deutlich günstiger als vor fünf Jahren.

Wie üblich, fragt auch die „Studie“ nirgends nach dem Sinn

In der Studie: Agora: [6] Studie Neue Preismodelle für Energie Grundlagen einer Reform der Entgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen auf Strom und fossile Energieträger,
werden Zwänge, welche zur zwangsweisen CO2-Besteuerung „verpflichten“, auf 116 Seiten ausgeführt. Beteiligt waren neben Agora mehrere Institute, allerdings keines, welches anhand seiner Bezeichnung irgendwie für das angegebene Hauptproblem – den AGW-Klimawandel – zuständig ist.
Entsprechend wird in der Studie zwar an drei Stellen CO2 als Schadenspotential erwähnt, Beispiele:

Agora Studie: [6] weil der EU-Emissionshandel mit seinem Preisniveau von fünf Euro pro Tonne CO₂ sehr weit weg davon ist, die tatsächlichen CO₂-Schadenskosten abzubilden – und so ein angemessenes Level Playing Field zwischen den Energieträgern zu schaffen
Das Verursacherprinzip verkörpert auf normativer Ebene sowohl eine Effizienz- als auch eine Gerechtigkeitsnorm, denn es ist theoretisch ökonomisch optimal und erscheint auch intuitiv richtig, dem Verursacher eines Umweltschadens (wie dem Klimawandel) … auch die entstandenen Kosten anzulasten …,
in irgend einer konkreten Form ausgeführt wird es jedoch nicht entfernt, wenn man davon absieht, dass der magische Grenzwert angegeben wird:
Agora:
[6] beispielsweise bei der Notwendigkeit einer schnellen, aktiven Reduktion der CO₂-Emissionen, um mindestens das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen

Jedoch nirgends eine Fundstelle genannt, aus welcher sich der angegebene „Schaden“ nachvollziehen ließe. Wohl um den Mangel zu vertuschen, wird er sprachgewaltig umschrieben, was für die teils erschreckend „geschwollene“-Sprachweise insgesamt gilt: ein angemessenes Level Playing Field zwischen … Das Verursacherprinzip verkörpert auf normativer Ebene sowohl eine Effizienz- als auch eine Gerechtigkeitsnorm, denn es ist theoretisch ökonomisch optimal und erscheint auch intuitiv richtig …“.

Und das ist das Erschütternde: Unsere (angebliche) „Intelligenz“ fällt problemlos zurück in die Fehler der Vergangenheit

Es ist eine Feststellung, dass der Mainstream-Intelligenz in aller Regel das fehlt, was den Unterschied zwischen fleißig und intelligent ausmacht. Es reicht dieser Sorte, mit ihrem Wissen Vorgaben von zur „Unfehlbarkeit“ erklärten Personen, vor allem, wenn solche dies durch 100 % Zustimmung belegen können [9] und zum ersten Mal in der Geschichte sogar von unfehlbaren Computersimulationen:
EIKE: [10]
Fällt die nächste Eiszeit aus?

PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!

immer effizienter und perfekter umzusetzen.

Was die Scholastik des Mittelalters schon auf die Spitze trieb, sich um die Anzahl der Seelen, welche auf eine Nadelspitze passen könnten zu kümmern [7], um dann mit dem Ablasshandel – basierend auf Ablebens-Zukunftsfolgen-Vorhersagen – ein lukrativeres Geschäftsfeld zu erschließen, wiederholt sich mit den negativen Tonnen an CO2-Äquivalenten, welche das Klima auf +2 °C begrenzen könnten. Auch die Verfahren, sich unliebsame Kritiker durch wortgewaltige Prediger vom Hals zu halten, ähneln sich [8]. Die vollkommene Resistenz gegenüber den Ergebnissen der Maßnahmen auch:
EIKE: Jede uns von Politikern auferlegte Klima-Initiative endete in einer Katastrophe,
EIKE: Strom zu Wärme: Oder wie man mit dem Schinken nach der Wurst wirft ,
Was den Schluss zulässt, dass Deutschland zwar weiterhin ein Vorbild an Fleiß ist, aber eben nie gescheiter wird.

Quellen

[1] Agora, 10.04.2017: Grundlagenstudie von Agora Energiewende konstatiert große Unwucht bei Energiepreisen zugunsten klimaschädlicher Energie

[2] Agora, Foliensatz: Energiepreise und Energiewende Optionen für eine Reform der Entgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen

[3] Klimaretter.Info: Emissionen müssen etwas kosten

[4] Klimaretter.Info: IWF fordert weltweite CO₂-Steuer

[5] fit for fun: Halal Was Muslime essen dürfen

[6] Agora: Studie Neue Preismodelle für Energie Grundlagen einer Reform der Entgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen auf Strom und fossile Energieträger

[7] WIKIPEDIA: Quaestio (Lehrpraxis)

[8] EIKE 27.09.2016: Der Krieg des Klimas gegen die Menschheit Über den weltweit bekanntesten Klimaaktivisten Bill McKibben

[9] EIKE 04.10.2016: Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung. Die DDR Volkskammer lässt grüßen
[10] EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!