Woher kommt der Strom? keine negativen Strompreise für Deutschland

25. Juni 2020 Axel Robert Göhring 3

von Rüdiger Stobbe

Die gute Nachricht zuerst. Diese Woche ergaben sich keine negativen Strompreise für Deutschland. Der Grund liegt in der verhältnismäßig geringen Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger. Das wird die Freunde der Energiewende nicht freuen. Doch leider ist der beobachtbare Sachverhalt genau der: Je mehr Wind- und/oder Sonnenstrom erzeugt wird, desto mehr sinken die Strompreise. Bis hin in die Bereiche, in denen Zusatzzahlungen geleistet werden müssen, damit unsere Nachbarn den Strom überhaupt abnehmen.

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Woher kommt der Strom? steigende Durchschnittswerte für Ökostrom

4. Juni 2020 Axel Robert Göhring 23

von Rüdiger Stobbe

Energie-Aufzeichnungen berechnen seit einiger Zeit die Durchschnittswerte des Anteils – ja, man liest es dort genau so – der „erneuerbaren“ Energien pro Jahr, Monat, Woche, Tag an der Stromerzeugung in Deutschland. Das ist schön, das ist fein, das ist vielleicht auch hilfreich für die Menschen, die meinen, dass steigende Durchschnittswerte den Fortschritt der Energiewende in Richtung 100 Prozent Stromversorgung mittels erneuerbarer Energieträger signalisieren. Wäre da nicht das Milchmädchen, das glaubt, es hätte das perfekte 35-Grad-Fußbad, wenn es einen Fuß in 60 Grad heißes Wasser, den anderen in zehn Grad kaltes Wasser taucht.

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Wind und Solar fügen dem Netz Null Wert zu

8. Mai 2020 Chris Frey 12

Dr. Jay Lehr
Warum gibt es bei Wind und Solar so gar keine Fortschritte hinsichtlich eines substantiellen Anteils erneuerbaren Stromes? Im Energiemix der USA hat Wind einen Anteil von 8% und Solar von 2%, und das schon seit über einem Jahrzehnt. Um zu verstehen, warum das so ist, muss man einige fundamentale Elemente eines Stromnetzes verstehen.

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Woher kommt der Strom? Hellflaute oder Dunkelwind

22. April 2020 Axel Robert Göhring 2

von Rüdiger Stobbe

Die 15. Woche zeichnet sich durch strahlendes Frühlingswetter mit entsprechend starker Sonnenstromerzeugung und weniger starker Windstromerzeugung aus. Darin liegt eins der großen Dilemmata der Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger. Beides gleichzeitig gibt es nur sehr selten.

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Woher kommt der Strom? Es bleibt desaströs

12. März 2020 Axel Robert Göhring 7

von Rüdiger Stobbe
Der Blick auf den Agora-Wochenchart offenbart die Volatilität, die Schwankungsbreite insbesondere der Windstromerzeugung im Winterquartal. Sonnenstrom wird da ohnehin nur wenig erzeugt. Auch wenn die Sonne desto kräftiger scheint, je näher die Tag-Nachtgleiche, der Frühlingsanfang, kommt, erreicht die Sonnenstromerzeugung nicht mal 0,1 Terawattstunden (TWh)/Tag.

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Woher kommt der Strom? Zwischen den Jahren

17. Januar 2020 Axel Robert Göhring 0

von Rüdiger Stobbe
Zwischen den Analysejahren
Die ersten Tagesanalysen des neuen Jahres (1.1.2020 bis 11.1.2020) lege ich erst nächste Woche vor, die Verzögerung ergibt sich, weil erst nach einer guten Woche die Werte, die den Analysen zugrunde liegen, verlässlich sind. Die Wind- und Sonnenstromerzeugung wird differenziert – absolut und prozentual – dargestellt. Auch werden zusätzliche, zusammenfassende Charts des Agorameters übernommen. Insgesamt werden die Analysen noch übersichtlicher und noch genauer. Lassen Sie sich überraschen.

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Woher kommt der Strom? prozentualer Rekord

26. Dezember 2019 Axel Robert Göhring 10

von Rüdiger Stobbe

Diese Woche wartete die Windstromerzeugung fast mit einem prozentualen Rekord auf. Zusammen mit Sonne, Wasserkraft und Biomasse wurden am Sonntag, den 8.12.2019, genau 73,68 Prozent des insgesamt erzeugten Stroms durch erneuerbare Energieträger hergestellt (Ungebrochener Rekord: Ostermontag 76,4 Prozent). Welche Auswirkungen das hatte, lesen Sie in den Tagesanalysen.

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Kernkraft und Arbeit

13. November 2018 Admin 20

von Dr. Klaus-Dieter Humpich
Kernkraftwerke erzeugen nicht nur elektrische Energie, sondern bieten auch — meist überdurchschnittlich bezahlte — Arbeitsplätze. Dies ist der breiten Öffentlichkeit nicht so bewußt, weshalb viele „Ökos“ kopfschüttelnd vor Bürgern stehen, die sich für den Erhalt „ihres Reaktors“ (z. B. Fessenheim) einsetzen oder sich gar um ein „atomares Endlager“ (Schweden, Finnland) bewerben. Es erscheint daher sinnvoll, dieser Frage mal etwas näher nachzugehen.

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Harald Lesch, ein Professor mit NULL Wissen zur Kernkraft

10. September 2018 Admin 69

Dr. Lutz Niemann

Unsere Medien reden der Politik nach dem Munde, so wieder einmal der Physiker und Fernseh-professor Harald Lesch in der talkshow von Markus Lanz im ZDF. Das Thema war das Klima, die momentane Dürre hier in Deutschland, darüber wurde bei EIKE berichtet (hier) und (hier). Aber Herr Lesch zeigte seine Unkenntnisse und Halbwahrheiten nicht nur beim Thema Klima, auch die Kernenergie wurde angesprochen und dort war es nicht anders.

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U-Battery aus Europa

6. September 2018 Admin 33

von Dr. Klaus Dieter Humpich
Auch in Europa geht (noch) die Reaktorentwicklung weiter. Es begann 2008 an den Universitäten: University of Manchester (UK) und Technology University of Delft (NL). Es ging um die Entwicklung eines Reaktors zur Stromerzeugung und zur gleichzeitigen Auskopplung von Wärme (mit Temperaturen bis 750 °C) für Heiz- und industrielle Zwecke. Vorgabe war eine optimale Lösung für das Dreieck aus: Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit zu finden.

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