HADCRU Energie und Temperatur

17. September 2017 Chris Frey 2

Andy May
Allgemein herrscht Übereinstimmung, dass die Energiebilanz an der Obergrenze der Atmosphäre (TOA) im Gleichgewicht ist innerhalb der Bandbreite der Fehler-Abschätzungen (siehe Kiehl und Trenberth 1997. Die einfallende Energie wird nach Subtraktion der reflektierten Energie angenommen mit 239 W/m², was innerhalb der Fehlerbandbreite zur ausgehenden Energie von 239 W/m² passt. Satellitendaten zeigen ein Energie-Ungleichgewicht an der TOA bis zu 6,4 W/m² (Trenberth et al. 2008). Allerdings zeigen Zhang et al. 2004, dass die Unsicherheit der Messungen an der TOA bei 5 bis 10 W/m² liegt und die Unsicherheit bei der Strahlungsabsorption und -emission an der Oberfläche mit 10 bis 15 W/m² noch größer ist. Wir untersuchen die möglichen Ursachen für diese Unsicherheiten.

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Beweist die Temperatur des Mondes den hemisphärischen Stefan-Boltzmann Ansatz?

2. Juli 2017 Admin 32

Leser senden uns immer wieder neues Material mit der Bitte um Veröffentlichung. Zum Teil selber erstellt, zum Teil von Dritten, das sie aber für interessant und wichtig halten. Wir können das nicht immer tun, besonders dann nicht, wenn uns die darin geäußerten Ansichten zu weit weg von unseren Überzeugungen zu sein scheinen. Schon mehrfach hatten wir in der Vergangenheit Beiträge des Physiker Uli Weber veröffentlicht, der gut begründete Zweifel an der Verwendung sphärischer Durchschnittswerte zur Bestimmung der Durchnittstemperatur nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz anmeldete. Jedesmal folgte diesen Beiträgen ein lebhafte Diskussion. Ein Konsens wurde nicht erzielt. Jetzt legt Uli Weber nach. Diesmal in dem er die Temperatur des Mondes analysiert. Üblicher Vorbehalt. Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder. Diese deckt sich nicht automatisch mit der der EIKE Redaktion. Aber lesen Sie selbst.

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Noch ein paar Fragen zum „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffekt

23. Juni 2017 Admin 43

von Uli Weber
Vorbemerkung: Der „natürliche“ atmosphärische Treibhauseffekt (THE) unserer Erde von 33 Grad Celsius ergibt sich als Differenz zwischen einer mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz aus der globalen Energiebilanz ermittelten theoretischen globalen Durchschnittstemperatur von -18° Celsius und der „gemessenen“* globalen Durchschnittstemperatur von +15° Celsius. Zur theoretischen Ableitung dieses THE liegen inzwischen hinreichendviele kritische Veröffentlichungen des Autors vor, denn dieser „natürliche“ atmosphärische Treibhauseffekt bezeichnet lediglich die Differenz zwischen einer Fehlanwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes und der Realität.

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