Das Elend des deutschen Klima-Journalismus

Beruht die berühmte und viel zitierte „Hockeyschläger-Kurve“ des amerikanischen Klimaforschers Michael Mann auf einer Fälschung? Die Kurve hatte Mann und seine Kollegen Raymond Bradley und Malcolm K. Hughes 1998 schlagartig berühmt gemacht.

Das Trio rekonstruierte damals eine Temperaturkurve von 1998 zurück bis in das Jahr 1400. Über Jahrhunderte blieb der Graph konstant und fiel leicht ab – der Griff des Hockeyschlägers – um mit dem Beginn der industriellen Moderne schlagartig nach oben zu springen – der Schlägerkopf. Im Jahr 2001 stellte das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) den Graph in seinem Bericht prominent heraus, als eingängigen Beleg für eine rasante Klimaerwärmung. Weltweit wurde die Kurve zur leicht verständlichen Chiffre für die aufrüttelnde Klimabotschaft des IPCC.Stellte ein kanadisches Gericht nun kürzlich in seinem Urteil fest, die Kurve sei falsch? Um es gleich zu sagen: nein. Der Gerichtshof in British Columbia hatte auch gar nicht die Absicht, über eine wissenschaftliche Kontroverse im Allgemeinen und Michael Mann im Besonderen zu entscheiden. Trotzdem verhält sich der Fall ziemlich komplex. Die WELT veröffentlichte dazu einen Artikel unter der Überschrift „Warum ein Klimaforscher seit Jahrzehnten attackiert wird“, dessen Autorin Birgit Herden Fakten zu dem Mann-Prozess gegen das „Internet“ geraderücken will.
Allerdings lässt sie dabei entscheidende Punkte weg, andere schiebt sie an den Rand. Der WELT-Artikel steht – leider – prototypisch für das Elend der Klimaforschungs-Berichterstattung in den meisten deutschen Medien. In ihm findet sich vieles an unsystematisch zusammengetragenen Informationen, gemischt mit Kommentaren. Der entscheidende Punkt fehlt allerdings völlig – eine Beschreibung der jahrelangen wissenschaftlichen Kontroverse über die „Hockeyschläger-Kurve“ Manns. Im Fall Michael Mann gegen Kollegen geht es eben nicht nur um Wissenschaft, sondern auch um Politik und Deutungshoheit.

Für den Prozess Michael Manns gegen Timothy Ball gilt das erst recht. Ball, pensionierter britisch-kanadischer Geograf, zuletzt an der Universität Winnipeg, hält nach eigenem Bekunden die These für Unfug, 95 Prozent der Erderwärmung der letzten Jahrzehnte sei menschengemacht. Er attackierte Mann und vor allem dessen Erwärmungskurve als Datenmanipulation und Betrug. Über den Wissenschaftler aus Pennsylvania ätzte er in einem Wortspiel, Mann „should not be in Penn State but in state pen“, also im Gefängnis. Worauf Mann Timothy Ball im Jahr 2011 wegen Verleumdung verklagte.

Allerdings lieferte Michael Mann in den folgenden Jahren keine Argumente gegen Ball und für die Richtigkeit seiner Hockeyschläger-Kurve, sondern verzögerte den Prozess immer weiter. Im August 2019 verlor das Gericht schließlich die Geduld und stellte das Verfahren mit der Begründung ein, Mann beziehungsweise dessen Anwalt hätten keine Argumente vorgetragen, und auch keine Begründung für die jahrelange Verzögerung genannt. Drei von Ball benannte Zeugen waren mittlerweile verstorben. Richter Christopher J. Giaschi befand in seinem Schlussstatement, diese Hinhaltetaktik Michael Manns sei nicht entschuldbar („I now turn to whether the delay is excusable. In my view, it is not. There is no evidence from the plaintiff explaining the delay. Dr. Mann filed an affidavit but he provides no evidence whatsoever addressing the delay. Importantly, he does not provide any evidence saying that the delay was due to his counsel, nor does he provide evidence that he instructed his counsel to proceed diligently with the matter“).

Aus dieser Verfahrenseinstellung lässt sich kein Urteil gegen Mann und erst Recht keines über die Hockeyschläger-Kurve herauslesen. Aber der Wissenschaftler machte in dem Prozess eine außerordentlich schlechte Figur.

In ihrem Text referiert die WELT-Autorin über lange Strecken, diese Verfahrenseinstellung sei auf „rechten Seiten“ im Internet fälschlich als Urteil gegen Mann gefeiert worden, sie erwähnt, der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen habe etwas dazu getwittert. Im historischen Rückblick beschreibt sie noch, wie der republikanische Senator James Inhofe und der konservative Kongressabgeordnete Joseph Barton Mann in früheren Jahren angegriffen hatten. Beide stützten sich damals schon auf wissenschaftliche Kritiker Manns. Erst im letzten Drittel kommt die Autorin überhaupt darauf zu sprechen, dass bis heute in der Wissenschaft eine Kontroverse über die Hockeyschläger-Kurve anhält. Sie erwähnt immerhin den Artikel in Science, in dem der Paläoklimatologe Eduardo Zorita und der Meteorologe Hans von Storch im Jahr 2004 Michael Manns Kurve einer vernichtenden Kritik unterzogen hatten. Beide Autoren zählen zu den Schwergewichten der Klimaforschung: Zorita forscht am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, von Storch, mittlerweile pensioniert, war damals Meteorologe an der Universität Hamburg, Direktor des Instituts für Küstenforschung in Geesthacht und Autor für das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). Allerdings schafft es die Journalistin, mit keinem Wort zu erklären, worin eigentlich die Kontroverse bestand und bis heute besteht.

Der Kern des wissenschaftlichen Streits besteht, etwas gerafft, aus zwei grundsätzlichen Kritikpunkten. Michael Mann und seine Kollegen rekonstruierten für ihre Temperaturkurve die Klimadaten der vergangenen Jahrhunderte bis ins Jahr 1400. Da Thermometerdaten erst ab etwa 1860 existieren, müssen Wissenschaftler bei der Erforschung historischer Werte auf so genannte Proxydaten zurückgreifen – Eisbohrkerne, Sedimente, Baumringe, Korallen – an denen sich Temperaturentwicklung, Atmosphärenzusammensetzung und Meeresspiegel ungefähr ablesen lassen. Nur eben nicht mit der Genauigkeit einer Thermometermessung. Allerdings können Forscher seit 1860 Baumringe und Thermometerdaten miteinander vergleichen.
Dabei zeigte sich: Sie weichen teils erheblich voneinander ab. Trotzdem formten Mann und Kollegen aus Proxy- und Thermometerdaten eine durchgehende Kurve. Die Abweichung von Thermometer- und Baumring-Daten erklärte Mann mit dem verzerrenden Einfluss des CO2 in der Neuzeit. Vorher habe es diese Differenz nicht gegeben. Da für die Zeiten vor 1860 nicht die Ergebnisse beider Ermittlungsmethoden vorliegen, lässt sich die Behauptung nicht widerlegen. Aber sie bleibt eben eine Behauptung.

Um aus den disparaten Daten eine Kurve zu bauen, entwickelte Mann mit seinem Team eine Modellationsformel. Datenmodellation ist generell üblich, um das statistische Rauschen (’white noise’) mit vielen Ausreißern möglichst in den Hintergrund zu drängen, so dass sich ein Trend aus einer Zahlenmasse herauslesen lässt. Die Berechnungsformel von Mann, Bradley und Hughes von 1998 ging in die Wissenschaftsgeschichte als MBH98 ein. Und in ihr lag das eigentliche Problem: Sie begünstigte generell einen langen flachen Verlauf der Temperaturkurve und einen schlagartigen Anstieg in der Gegenwart, indem sie größere Temperaturvariationen kleinrechnete. In dem MHB98-Graphen kommt die mittelalterliche Warmzeit, in der selbst in Schottland Wein gedieh, kaum vor.

Hans von Storch und sein Team erstellten eine große Zahl historischer Temperaturkarten, die ihnen zur Überprüfung von Manns These dienten. Als die diese Daten mit der MBH98-Formel durchrechneten, flachte sich ihre Temperaturkurve ebenfalls deutlich ab. Klimavariationen der Vergangenheit spielten plötzlich eine viel geringere Rolle. Die Schlussfolgerung Manns, so von Storch, wurde also von der Berechnungsformel zumindest stark begünstigt. Zu diesem Schluss kam später auch eine ganze Reihe weiterer Wissenschaftler. Das IPCC verwarf Manns Hockeyschläger zwar nicht völlig, benutzte ihn aber schließlich auch nicht mehr als zentrales Argument. Über die Kontroverse, deren Kern sie gar nicht erklärt, schreibt die WELT-Autorin den wertenden Satz: „Sicher nicht zu Unrecht hält Mann die Vorwürfe für politisch motiviert.“

Die Formulierung lässt in der Schwebe, worauf sie sich eigentlich bezieht. Auf die Attacken republikanischer Politiker gegen Michael Mann? Politiker haben meistens politische Motive. Oder auch auf den Widerspruch durch Zorita, von Storch und etliche andere renommierte Wissenschaftler? Dafür präsentiert sie keinen Beleg. Welches politische Motiv hätte von Storch – selbst jahrelang Autor für das IPCC – dabei auch treiben sollen?

In dem WELT-Text heißt es auch, als Kommentar der Autorin: „Die Hockeyschlägerkurve war nie der eine, entscheidende Beweis für einen menschengemachten Klimawandel.“ Was freilich niemand behauptet. Interessanterweise handelt es sich um die fast wörtliche Übersetzung eines Satzes, der sich auf Michael Manns Website in seinem autobiografischen Abriss findet: „The hockey stick is not one of the central lines of evidence for human-caused climate change.“

An einer anderen Stelle schreibt die Autorin: „Unter Laien sind Vorwürfe gegen Mann indes nie ganz verstummt.“ Was grober Unfug ist. Detaillierte Vorwürfe gab und gibt es gerade von wissenschaftlichen Kollegen. Keiner sah bisher einen Grund, sie zurückzunehmen.
Wissenschaftliche Kritiker Manns mussten übrigens lange öffentlich Druck ausüben, bis er und seine Verbündeten ihnen die Rohdaten seiner Berechnungen aushändigte – was bei kontrovers diskutierten Ergebnissen eigentlich zum Standard gehört. Als er und Kollegen von ihm die Daten dann endlich widerstrebend herausgaben, warf ihm vor allem der Mathematiker und Statistiker Ross McKitrick erhebliche Ungenauigkeiten im Umgang mit dem statistischen Rohmaterial vor, die seiner Meinung nach die Grenze zur Manipulation überschritten hatten.

Sowohl in der Kontroverse als auch in dem verschleppten kanadischen Gerichtsverfahren gegen Tim Ball schaffte es Mann nicht, seine Kritiker überzeugend zu widerlegen. Trotzdem zählt er gerade in der deutschen Klimaberichterstattung zu den unumstrittenen Protagonisten der hellen Seite – eine Deutung, für die vieles ausgespart und andere Details journalistisch ausgeschmückt werden müssen. Und zwar nicht nur in dem WELT-Artikel. Das Prinzip zieht sich durch etliche deutschsprachige Veröffentlichungen.

In der ZEIT erschien schon im November 2012 eine umfangreiche Reportage von Anita Blasberg und Kerstin Kohlenberg unter dem Titel Die Klimakrieger. Wie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge.“ Blasberg und Kohlenberg gewannen für ihren Text den mittlerweile ziemlich ramponierten „Deutschen Reporterpreis“.

Nach den Kriterien der Nach-Relotius-Ära müsste ihnen die Auszeichnung eigentlich nachträglich aberkannt werden. In dem Stück des Autorinnen-Duos gibt es zwei Helden ohne Graustufen – Michael Mann, den Wissenschaftler, der die Klimaforschung mit seiner Hockeyschläger-Kurve revolutioniert, und Marc Morano, einen PR-Manager und Zuarbeiter republikanischer Politiker, der ihn attackiert. Der gesamte Artikel beschreibt eine Auseinandersetzung mit klar verteilter Sympathie und eindeutigen Rollen. Hier der Wissenschaftler, dort PR-Leute, die Ölindustrie und ihre politischen Unterstützer auf der rechten Seite.
Die Reporterinnen gehen noch etwas weiter als andere. Sie lassen die gesamte wissenschaftliche Kontroverse über den Hockeystick zwischen Mann und Zorita, von Storch, McKitrick und anderen einfach weg. Ihre Botschaft lautet: Wer Mann angreift, ist ein Klimawandelleugner, ein Handlanger der Industrie, ein Teil der dunklen Macht. Die ZEIT-Journalistinnen sprachen für ihren Text mit Mann – aber nicht mit seinem angeblich großen Gegenspieler Morano. In einer kleinen, leicht überlesbaren Notiz ganz am Ende ihres Textes wiesen sie darauf hin, dass sie alle Morano-Zitate von dessen Webseite abgeschrieben hatten. Woher dann die bei Reporterpreis-Juroren so beliebten szenischen Beschreibungen stammen („Marc Morano sät den Zweifel per Tastendruck. Er sitzt im Fond einer schwarzen Lincoln-Town-Car-Limousine und bedient seine wichtigste Waffe, den Laptop. Draußen fliegt der Herbstwald vorbei, Morano lädt eine neue Schlagzeile auf seine Website: ‚Die amerikanische Umweltbehörde wird beschuldigt, Menschenversuche durchzuführen’“) erfährt der Leser nicht.

Über Manns Forschung heißt es in dem preisgekrönten ZEIT-Text:
„Es ist das Jahr 1998, Mann ist damals 33 Jahre alt, ein junger Wissenschaftler, der davon träumt, die Schwankungen des Klimas zu erklären. Gemeinsam mit zwei Kollegen sammelt er Temperaturdaten aus Tausenden von Jahren, sie analysieren Korallen, Baumrinden und Bohrproben aus dem Polareis.“
Bei dem, was Mann und seine Kollegen analysierten, handelte es sich, siehe oben, um Baumringe, nicht um Baumrinden. Das wirft die Frage auf, wie weit sich die Autorinnen überhaupt mit Manns Arbeit beschäftigten, beziehungsweise, was sie davon verstanden hatten. Der Fehler findet sich auch heute noch in der Onlineversion des ZEIT-Artikels. Mann und Kollegen analysierten übrigens auch nicht Baumringe und Eisbohrkerne selbst, sondern die Daten, die andere darüber erhoben hatten.

Dem ZEIT-Duo ging es erkennbar nicht darum, eine wissenschaftliche Auseinandersetzung beziehungsweise überhaupt wissenschaftliche Forschung nachzuzeichnen, sondern eine Gut-Böse-Story zu servieren, die keine Spuren von Ambivalenz enthält. Genau darin liegt das Elend der deutschsprachigen Klima-Berichterstattung.
Das Prinzip zieht sich nicht nur durch journalistische Texte. Sondern auch durch eine Quelle für viele Journalisten – die deutschsprachige Ausgabe von Wikipedia. In dem englischsprachigen Artikel über den Klimaforscher Hans von Storch findet sich eine kurze, aber prägnante Zusammenfassung seiner Kritik an Mann und der Hockeyschläger-Kurve:

“In late 2004 Storch’s team published an article in the journal Science which tested multiproxy methods such as those used by Mann, Bradley, and Hughes, 1998, often called MBH98,[14] or Mann and Jones,[15] to obtain the global temperature variations in the past 1000 years. The test showed that the method used in MBH98 would inherently underestimate large variations had they occurred; but has subsequently been challenged: see hockey stick controversy for more detail.

To reach this conclusion, Storch et al. used a climate model to generate a series of annual temperature maps for the world over the past several centuries. They then added white noise to the proxy data and applied the methods used in MBH98, a variation of principal component analysis, to the computed temperature maps and found that the amount of variation was considerably reduced.

Der deutsche Artikel über von Storch enthält zwar anders als der englische die Mitteilung, bei der AfD-Politikerin Beatrix von Storch handle es sich um eine angeheiratete Verwandte des Wissenschaftlers (mit der er nicht sympathisiert). Aber hier fehlt die Beschreibung des Streits mit Michael Mann komplett. In dem deutschsprachigen Wikipedia-Artikel zu Michael Mann wird die Kritik von Wissenschaftlern zur Hockeyschläger-Kurve ebenfalls nicht ausgeführt. Stattdessen heißt es:
„In der wissenschaftlichen Literatur wird die grundsätzliche Korrektheit des Hockeyschläger-Diagramms nahezu durchgehend bestätigt.“
Zwar ist der englischsprachige Eintrag zu Mann ebenfalls sehr freundlich gehalten. Aber nicht derartig einseitig und propagandistisch.

Warum findet die Kontroverse unter Klimawissenschaftlern in deutschen Medien kaum statt? Weil sie einfach nicht zu dem etablierte Narrativ passt, „die Wissenschaft“ sei sich in der Beurteilung des Klimawandels praktisch einig, und jetzt gehe es nur noch darum, die Gesellschaft von den richtigen Schritten zu überzeugen. In dem Drama existieren nur zwei Seiten: „die Wissenschaft“ auf der einen, und „die Leugner“, „die Industrie“, und diejenigen, die die apokalyptische Botschaft eben noch nicht begriffen haben.

In Wirklichkeit ist die Wissenschaft in der Klimafrage eben nicht “crystal clear“, wie Greta Thunberg bei ihrem Vortrag in New York behauptete (“For more than 30 years the science has been crystal clear“). Über das Tempo des Klimawandels gibt es nach wie vor eine erhebliche Kontroverse, ebenso über die Prognosekraft von Klimamodellen, über den menschlichen Anteil am Klimawandel, den Einfluss der Sonne, der Wolkenbildung, den Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre und Ozean und die CO2-Bindekraft von Pflanzen. Und zu Recht gibt es einen Streit darüber, ob etwa das Verbot von neuen Ölheizungen in Deutschland einen überhaupt messbaren Effekt auf die Globaltemperatur haben wird (eher nicht).

Ein Hans von Storch kommt in den Talkrunden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zum Thema Klima praktisch nicht vor. Die amerikanische Klimawissenschaftlerin Judith Curry schon gar nicht. Sie hatte wiederholt von dem „Unsicherheits-Monster“ in den gängigen Klimamodellen gesprochen. Von dem aktuellen Appell von 500 internationalen Klimawissenschaftlern – unter ihnen auch Curry – der erklärt, dass es sehr wohl eine Klimaerwärmung und einen menschengemachten Anteil gebe, aber keinen Grund, einen Klima-Notfall auszurufen, nahmen die meisten größeren deutschen Medien kaum Notiz. Offenbar, weil sehr viele Journalisten jede Ambivalenz in der Klimadebatte für schädlich halten. „Skeptiker“ ist für sie ein strikt negativ belegter Begriff.

Kein Wunder, dass Hans von Storch nicht zu ihren bevorzugten Interviewpartnern gehört. Seine beiden Lieblingssätze lauten: „Skepsis ist eine wissenschaftliche Grundtugend.“ Und: „Die neueste Theorie ist immer die am schlechtesten überprüfte.“

Der Beitrag wurde vom Blog des Autors hier übernommen.

Anmerkung der Redaktion

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider nur in der Printausgabe der Welt am Sonntag vom 29.9.19 war der  Artikel von Birgit Herden zu lesen: „Der Kampf um die Wahrheit!“
Trotz erkennbaren Bemühens einigermaßen neutral zu berichten, ergreift die Autorin darin eindeutig Partei zugunsten des Michael Mann.
Nun, bei einem Meinungsartikel wäre das akzeptabel, bei einem Wissensartikel jedoch nicht.
Dies sei an drei Beispielen deutlich gemacht.
1. Schreibt die Autorin korrekt, dass die Verschleppung des Gerichtstermins durch den Kläger (also Michael Mann) erfolgte. Sie verliert jedoch kein Wort und hat darüber wohl auch nicht recherchiert, warum er verschleppte? Warum hat Michael Mann den Termin verschleppt? Die Antwort ist einfach: Er wollte seine Methoden, Software und Rohdaten nicht offenlegen. Stattdessen warf er Nebelkerzen, wie die, dass die seit Jahren im Internet zugänglich seien. Schaut man die an, sieht man alles Mögliche, nur nicht dass, was das Gericht haben wollte.  Wenn die wissenschaftlich sauber gewesen wären, hätte es doch genügt ,wenn Mann die dem Gericht zur Verfügung gestellt hätte. Hat er aber nicht. Warum nahm er lieber die Abweisung seiner Klage in Kauf, als der Forderung des Gerichts nachzugeben?
2. Schreibt die Autorin fälschlich, dass die MWP (mittelalterliche Warmzeit) die bei Mann völlig fehlt, nur ein lokales Phänomen gewesen sei. Das ist aber eindeutig falsch, wie u.v.a das Projekt „Mittelalterliche Warmzeit“ (hier)  der Autoren von die Kalte Sonne nachdrücklich zeigt. Da nördliche Halbkugel rd. 60 % der Landmasse und überdies den am meisten besiedelten Teil trägt, hätte die Mann´sche Kurve diese Warmzeit (Klimaoptimum genannt) zeigen müssen. Hat sie aber nicht. Warum nicht? Dieser Frage geht die Autorin nicht nach, sondern erklärt sie als unwichtig.
3.  Die Autorin spielt zudem die Bedeutung dieser Hockeystick Kurve herunter, obwohl sie die Basis für die heutige Klimahysterie legte. Deswegen kommt ihr grundsätzliche Bedeutung zu. Denn im  3. Bericht des IPCC (TAR) von 2001 wird sie über 70 x gezeigt oder erwähnt. Sie war damals sozusagen der „rauchende Colt“ den das IPCC brauchte, um seine Existenz zu rechtfertigen und damit die Klimahysterie anzuheizen die wir heute erleiden müssen.
Schade, wieder einmal wurde eine Chance vertan, einem gebildeten Leserkreis die realen Zusammenhänge zu erläutern.
Ich bitte um Veröffentlichung
und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Limburg
Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)
Tel: +49-(0)33201-31132
http://www.eike-klima-energie.eu/



Mann vs. Ball – die 5.

Folgt man lediglich Michael E. Mann, so stellt er sich als Gewinner dar. Verständlich. Das aber ist nur die eine Hälfte. Der Blick auf die andere Hälfte rückt das einseitige Bild wieder gerade.

Bleibt festzuhalten: Michael Mann konnte oder wollte keine Beweise für seine Behauptungen vorlegen, der Verlauf der Erdtemperatur zeige ein ähnliches Bild wie ein Hockeyschläger: Eine lange Zeit etwa gleichbleibend, dann, sobald der Mensch mit seiner Industrie die Bühne betrete, schieße sie steil nach oben. Diese Kurve hatte sich als falsch erwiesen; sie gibt den realen Temperaturverlauf nicht wieder und unterschlägt eine Reihe von Temperatursprüngen wie die mittelalterliche Warmzeit.

Der Richter hatte es stattdessen satt, von Michael Mann immer wieder vertröstet zu werden und wies nach über acht Jahren Verhandlungsdauer die Klage ab. Es gab also kein Urteil!

Was bedeutet das Ergebnis? Tim Ball darf weiterhin sagen, Mann lügt, die Hockeystick-Geschichte ist falsch. Er darf außerdem sein respektloses Wortspiel weiter fortsetzen, Mann gehöre in das Staatsgefängnis von Pennsylvania. (»Mann should not be at Penn State but in a State Pen[itentiary].«)

Der Richter ist der Auffassung, dass die Verzögerungstaktik von Michael Mann nicht entschuldbar sei: »Der Anwalt von Dr. Mann behauptet, dass die Verspätung darauf zurückzuführen sei, dass er mit anderen Angelegenheiten beschäftigt war, aber die eidesstattlichen Beweise reichen bei weitem nicht aus, um dies zu belegen. Die eidesstattliche Versicherung von Jocelyn Molnar, die am 10. April 2019 eingereicht wurde, befasst sich lediglich mit den Angelegenheiten, an denen der Anwalt des Klägers zu verschiedenen Zeiten beteiligt war. Die eidesstattliche Versicherung verbindet diese anderen Dinge nicht mit der Verzögerung hier. Sie erklärt nicht die lange Verzögerung in den Jahren 2013 und 2014 und erklärt nicht ausreichend die Verzögerung ab Juli 2017. Die Beweise reichen bei weitem nicht aus, um eine Entschuldigung für die Verzögerung zu finden.«

In der Frage der Verzögerungen des Verfahrens konnten Mann und sein Anwalt erstaunlicherweise ganze Ordner voller Belege dem Gericht vorlegen, warum die Verspätungen sein mussten. Es waren sogar so viele, dass sich der Richter über den Umfang beschwerte. Zwei eidesstattliche Versicherungen hätten in dieser Frage ausgereicht, sagte er in seiner Entscheidung laut Protokoll des mündlichen Urteils. Er kann also Unterlagen vorlegen.

https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm

 

Der Richter rügt Manns Verzögerung und weist darauf hin, dass auch der Schaden für den Beklagten zu prüfen sei. Der werde durch »unangemessene Verzögerung beeinträchtigt«. Der Richter weiter: »Die Klägerin scheint sich damit begnügt zu haben, diese Angelegenheit einfach auf sich beruhen zu lassen.« Dementsprechend findet er die Verzögerung »unentschuldbar«.

»Darüber hinaus hat der Beklagte Beweise für tatsächliche Nachteile vorgelegt.« Der Angeklagte hatte drei Zeugen für seine Seite berufen. Doch, so der Richter weiter: »Diese Zeugen sind jetzt gestorben. Ein vierter Zeuge kann nicht mehr reisen. So stelle ich nicht nur fest, dass die Vermutung des Vorteils nicht widerlegt wurde, sondern auch, dass als Folge der Verzögerung ein tatsächlicher Schaden für den Angeklagten entstanden ist.«

Tim Ball durfte zwar auf Anraten seines Anwaltes keine Erklärung abgeben, gegenüber Tichys Einblick führte er dennoch aus:

»Die ursprüngliche Anklage lautete auf Verleumdung wegen meiner Kommentare bei einer öffentlichen Präsentation, wie Mann seinen »Hockeyschläger« kreierte.

Ich fasste es in einem Interview mit dem Kommentar zusammen, dass er im »Penn State« ist, aber er sollte im State Pen sein. Seine Anklage war, dass ich angedeutet habe, dass er ein Krimineller sei. Ich erklärte, dass es keine wissenschaftliche Grundlage für die Behauptung gebe, dass menschliches CO2 einmal die globale Erwärmung und zweitens den Klimawandel verursacht. Ich glaube, dass seine Manipulation der Daten, der Missbrauch wissenschaftlicher Techniken und die irreführende Darstellung seiner Ergebnisse tatsächlich kriminell waren. Er kannte die Wahrheit und traf bewusste Entscheidungen, um das gewünschte Ergebnis in Form des Hockeyschlägers zu erzielen.«

»Das Gericht entschied, dass er keine Beweise für seine Anklage vorlegte. Es entschied auch, dass die Verzögerung unzumutbar war.«

»Die ursprüngliche Klage wurde im Jahr 2011 eingereicht. Die Frage ist, wie viel Zeit hat er gebraucht? Außerdem war die Verzögerung hauptsächlich seine Schuld. Wir hatten einen Gerichtstermin am 20. Februar 2017. Er hat ihn abgesagt.«

Ball und sein Anwalt werfen Mann vor, das Rechtssystem missbräuchlich zu nutzen, um Ball mit viel Zeit- und Kostenaufwand zu schaden.

Mann hatte möglicherweise auch darauf gesetzt, dass der heute 81-jährige Tim Ball das Ende des Prozesses nicht mehr erleben würde.

Dieses Video mit der Sichtweise von Dr. Tim Ball lohnt:

Da erinnert die Inszenierung des Erfinders des Klima-»Hockeysticks« als Opfer und das Beharren, er habe den Prozess nicht verloren, an ein skurriles Duell, das Filmgeschichte gemacht hat:

Im Film der »Ritter der Kokosnuss« der britischen Komikertruppe »Monty Python« kommt es zu einem Duell zwischen König Artus und einem Ritter in schwarzer Rüstung. König Artus schlägt ihm mit seinem Schwert den linken Arm ab. »Das ist nur ein Kratzer«, ruft der schwarze Ritter und kämpft entschieden weiter: »Ich bin unbesiegbar!« Ritter Artus schlägt ihm – zack – den anderen Arm ab, doch »der schwarze Ritter triumphiert immer!« Zackzack, beide Beine sind mit dem Schwert weggeschlagen. Der schwarze Ritter schlägt schließlich vor: »Also gut: Einigen wir uns auf unentschieden!«

 

In der kurzen und knappen Erklärung des Richters zur Einstellung des Verfahrens hat er Michael Mann die Kosten der Klage auferlegt, da die Klage abgewiesen wurde.

Währenddessen wendet sich Mann schnell modernen Themen zu und verkündet in einem Kommentar für Newsweek: »Greta Thunberg, nicht Donald J. Trump, ist der wahre Anführer der freien Welt.«

»Greta Thunberg hat innerhalb eines Jahres mehr Führungspotenzial gezeigt als der Präsident in seinem ganzen Leben.«

Der Professor lobt sogar ihr klares Verständnis (»clear-eye understanding«): »Der Führer der freien Welt saß einst im Oval Office. Jetzt steht sie umgeben von Tausenden ihrer Altersgenossen, fordert Action und kämpft für den Erhalt dieses Planeten für sich und zukünftige Generationen.«

Er schließt enthusiastisch: »Macht weiter, Kinder, und führt. Nichts weniger als die Zukunft unseres Planeten liegt in der Waagschale.«

 

https://www.newsweek.com/greta-thunberg-donald-trump-true-leadership-climate-change-free-world-1461147

Währenddessen schreiben 500 Klimawissenschaftler in einem Brief an die UN: Es gibt keine Klima-Krise.

»Die verbreiteten Klimamodelle, auf denen die internationale Politik derzeit beruht, sind für ihren Zweck ungeeignet. Deshalb ist es sowohl falsch als auch unklug, sich für die Verschwendung von Billionen auf Grundlage solcher unreifen Modelle einzusetzen. Die derzeitige Klimapolitik untergräbt sinnlos das Wirtschaftssystem und gefährdet Leben in Ländern, denen der Zugang zu erschwinglicher, kontinuierlicher elektrischer Energie verwehrt ist.«

https://www.technocracy.news/climate-scientists-write-to-un-there-is-no-climate-emergency/

 

Dagegen hat sich Petteri Taalas, Chef der Weltmeteorologen-Organisation WMO, gerade eine blutige Nase geholt: Er hatte in einem Interview mit einer finnischen Finanzzeitung vor einem »grünen Extremismus« gewarnt. Klimaexperten würden von grünen Extremisten angegriffen und aufgefordert, viel radikaler zu sein. »Sie sind Schwarzmaler und Extremisten; sie drohen.« Taalas forderte dazu auf, ein breiteres Meinungsspektrum zuzulassen und auch Experten kritisch herauszufordern.

Kurz darauf leistete Petterie Taalas in einer Erklärung Abbitte, dass seine Worte aus dem Zusammenhang gerissen seien: »Um einen globalen Temperaturanstieg von mehr als zwei Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu stoppen, muss das Ziel verdreifacht werden. Und um den Anstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss er mit fünf multipliziert werden.«

Leichte Ratlosigkeit, wie das gehen solle, darf man heraushören: »Die Herausforderungen sind immens!« Taalas darf übrigens Chef der WMO bleiben.

https://public.wmo.int/en/media/news/statement-wmo-secretary-general-petteri-taalas

 

Schließlich: Aus der Antarktis werden gerade neue Rekorde vermeldet: minus 98,6 Grad! Neuer, weltweiter Kälterekord.

 

https://www.wetteronline.de/wetterticker/antarktis-fast-minus-100-grad-201909162858107

 




HOCKEYSCHLÄGER DES KLIMAS Klimapolitik vor Gericht: Wie steil ist der Temperaturanstieg wirklich?

Er war schon ein wenig in Vergessenheit geraten, jener Hockeyschläger, der vor fast 20 Jahren für den großen Knall in der Klimadiskussion sorgte. Der junge Wissenschaftler Michael E. Mann machte einen radikalen gerade verlaufenden Strich: So gleichmäßig und gut verlief das Klima, bis, ja, bis der Mensch kam und eingriff. Dramatisch steigt seitdem die Temperatur der Erde an, das Klima wandelt sich, der Mensch hat Schuld! Das Hockeystick-Diagramm sorgte für einen weiteren Schub in der Klimapolitik. Das Klimakurve steigt zwar in vorgeschichtlicher Zeit langsam und behäbig wie das untere Ende eines Hockey-Schlägers – dann aber rasend schnell und steil wie der lange Griffteil – aus dieser simplen Kurve leitet sich der gesamte Alarmismus auch von Greta und ihrem Kinderfeldzug ab. Die Form des Klimaanstiegs ist zwar eingängig und wurde populär – aber nicht unumstritten. Gegenspieler ist der Klimawissenschaftler Tim Ball. Ball und Mann streiten vor Gericht; wobei Ball genau diesen schnell Anstieg, den Hockeyschläger, und die wissenschaftliche Qualität der Daten bestreitet. Ein Streit, der Gelehrte also seit buchstäblich 20 Jahren beschäftigt. 

Wie krank sind gegnerische Klimaforscher?

Jetzt kam mit diesem aufsehenerregenden Urteil aus Kanada die alte Geschichte wieder hoch, und die Schlammschlacht geht munter weiter. Michael Mann behauptet auf Twitter, sein Kontrahent, der Professor für Geographie an der Universität von Winnipeg und Autor zahlreicher Bücher über Klimawissenschaften, Tim Ball, sei so krank, dass er ein Ende des Prozesses wollte. Daraus wird abgeleitet: die Hockeyschläger-Hypothese ist richtig. Wer dagegen argumentiert, ist ein »Klimaleugner«.

Eine ziemlich böse Polemik von Mann. Tim Ball wiederum erweist sich in einem ausführlichen und gut geführten Rundfunkinterview als hellwach und sehr lebendig. Er beklagt, dass das Gericht bereits vor zwei Jahren Beweise von Michael Mann haben wollte.

Mann beantragte stattdessen die Vertagung des für den 20. Februar 2017 geplanten Prozesses. Ball berichtet: »Wir hatten kaum eine Wahl, denn die kanadischen Gerichte gewähren immer Vertagungen vor einem Prozess in der Überzeugung, dass eine außergerichtliche Einigung vorzuziehen ist. Wir haben einer Vertagung mit Bedingungen zugestimmt. Der wichtigste war, dass er [Mann] bis zum 20. Februar 2017 alle Dokumente einschließlich Computercodes produziert. Er hat die Frist nicht eingehalten.«

Die Dokumente habe er nicht vorgelegt. Den Hockeyschläger gebe es also in der Klimawissenschaft nicht. Damit sei dem Alarmismus der Boden entzogen.

Tatsache ist: Der Anwalt von Ball mahnte damals ein wenig zur Beschleunigung des Verfahrens, wies auf das hohe Alter Balls und auf die Dauer des Prozesses hin. Der begann immerhin bereits 2011. Daraus dann einen angeblichen Wunsch Balls nach Einstellung zu formulieren, wie Mann es tut, grenzt schon an Bösartigkeit – und schon gar nicht, weil in der Sache der Hockeyschläger einfach künstlich zusammengebastelt sei.

Mann twittert übrigens nach dem Urteil: »Wir werden wahrscheinlich die Abweisung der Klage anfechten.« Großes Siegesschreien klingt anders.

Die Geschichte des Streits um den Hockeyschläger

Tim Ball kritisierte die Hockeykurve von Michael Mann und fügte an, dass Mann ein Schwindler sei und eher ins Gefängnis als an die Universität gehöre. Sein keckes Wortspiel: »Mann should not be at Penn State but in a State Pen[itentiary].« Michael Mann verklagte daraufhin Tim Ball, um zu belegen, dass dies nicht zutreffe und seine Aussagen keine Schwindelei seien. Das Gericht will herausfinden, ob Manns Klimawarnungen richtig oder falsch sind. Es will daher von Mann Beweise sehen und forderte bereits 2017 Michael Mann dazu auf. Dem kam er nicht nach.

Das Gericht musste daher davon ausgehen, dass Michael Mann dies nicht konnte und seine Aussagen und Daten falsch sind. Es wies daher jetzt die Klage von Michael Mann ab und beschloss die Einstellung des Verfahrens. Ziemlich schräg, zu behaupten, das Gericht habe die Thesen Balls als abstrus zurückgewiesen.

Nochmal: Tim Ball war der Beklagte und nicht der Kläger. Dessen Behauptung hat das Gericht geprüft und als nicht stichhaltig zurückgewiesen.

Mann muss klar gewesen sein, dass er mit seiner Weigerung, seine vollständigen Dokumente und Rechenwege herauszugeben, seinem Gegner Tim Ball in die Karten spielen würde. Doch, wie man hört, wollte er auf keinen Fall erklären müssen, wer seine Geldgeber sind.

Die im Netz herumgeisternden Datensätze von 1998 sind nicht die in Rede stehenden Unterlagen. Sie geben die Mann´schen Kurven wieder, die die kanadischen Wissenschaftler Steven McIntyre und Ross McKitrick bereits näher untersuchten, teilweise zurückrechneten und als unvollständig charakterisierten. Es fehle die »statistische Relevanz«. Für das 15. Jahrhundert beispielsweise basierten sie letztlich auf der Datenreihe eines einzigen Baumes, einer Bristlecone Pine (Borstenkiefer). Das sei zuwenig für eine globale Theorie.

Wie solide sind die Daten?

Das ist nicht das erste Mal, dass Michael Mann sich weigert, seine Daten und Berechnungswege offenzulegen. 2010 war Michael Mann Assistenzprofessor an der Fakultät für Umweltwissenschaft an der Universität von Virginia. Der damalige Generalstaatsanwalt Ken Cuccinelli hatte beantragt, dass Mann die Unterlagen seiner wissenschaftlichen Arbeiten herausgeben müsse.

Denn Dokumente, die im Rahmen von »Climategate« in die Öffentlichkeit durchgestochen wurden, heizten Zweifel an der wissenschaftlichen Arbeit von Michael Mann an. Die Universität von Virginia allerdings sah darin ein Angriff auf die Freiheit der Lehre und Forschung und verweigerte die Herausgabe – an sich ungewöhnlich und befremdlich. Denn Wissenschaft besteht darin, Daten und Hypothesen immer wieder zu überprüfen. Wer seine Daten versteckt, handelt damit per se unwissenschaftlich, weil er sich der Überprüfung durch die Wissenschaftsgemeinde entzieht.

Climategate – seit 10 Jahren vor Gericht

Climategate – das war zu jener Zeit der Super-Gau für die Klimawissenschaftler. Ein Hacker war in die Rechner des Klimaforschungsinstitutes der University of East Anglia eingedrungen und hatte Tausende von Mails von Klimaforschern veröffentlicht. Die zeigen eine beeindruckende und ernüchternde Mauschelei dieser »Klimawissenschaftler«, wie die Daten am besten zurechtzubiegen seien.

Ein beherrschendes Thema bei Climategate: »Hide the decline« – den Rückgang verstecken. Eine unbequeme Temperaturkurve wird einfach nicht mehr weitergeführt. Die Temperaturverläufe zeigen in den vergangenen 40 Jahren zum Erstaunen der Klimaforscher einen leichten Rückgang, wo doch ihrer Theorie zufolge ein menschengemachter Anstieg zu verzeichnen sein sollte. Noch erstaunlicher: Trotz der leicht zurückgehenden Temperaturverläufe steigt der CO2-Gehalt in der Atmosphäre weiterhin deutlich an. Das bedeutet: Der CO2-Gehalt kann keinen wesentlichen Einfluss auf die Temperatur ausüben.

Daten werden bestritten

Der deutsche Klimaforscher Hans von Storch urteilte damals in einem Fernsehbeitrag: »Die E-Mails zeigen, dass man in Bezug auf Offenheit und Nachprüfbarkeit Probleme hatte. Man hat versucht, zu hintertreiben, dass Leute in Zeitschriften veröffentlichen. Man hat versucht, dass veröffentlichte Resultate möglichst nicht im UNO-Klimabericht auftauchen. Jedenfalls hat man das erörtert. Und zum Dritten hat man sich einer Nachprüfung durch Dritte der eigenen Resultate verweigert.«

Hans von Storch kritisierte auch den Alarmismus der Forscher und mahnte, dass jeder Wissenschaftler seine Ergebnisse immer mit einer kritischen Distanz betrachten müsse: »Beim Hockey Stick geht es darum, dass zwei Sorten von Daten miteinander vermischt worden sind. Nämlich aus Baumringdaten abgeleitete Temperaturen und Thermometerdaten. Es stellt sich heraus, dass die beiden Daten sehr gut zusammenpassen von 1850 bis 1960. Danach passen sie nicht mehr zusammen. Die Baumringdaten deuten darauf hin, dass die Temperatur fällt, während die Thermometerdaten zeigen, dass sie tatsächlich nicht fällt. Das Problem ist, dass man in den entsprechenden Abbildungen dann nicht mehr gezeigt hat, dass Baumringe und Thermometerdatum nicht mehr gut passen seit 1960.«
Eine lesenswerte Erinnerung der damaligen Auseinandersetzung hat der pensionierte Meteorologe Klaus-Eckart Puls zusammengestellt.

Der Sündenfall der Klimaforscher begann, als sie versuchten, Politiker zu spielen. Mehr »Drama« war aus ihrer Sicht notwendig, sogar die Demokratie sollte abgeschafft werden, um eine angeblich schreckliche Entwicklung eines »überhitzten« Planeten zu stoppen. Es sei höchste Eile geboten, »wir« hätten keine Zeit mehr. Das Geschrei ist bis heute geblieben.

Doch, wie Hans von Storch sagte, Klimawissenschaftler sind Fachidioten. Sie wissen eben nicht am besten, wie man damit umgeht sollte. Das muss politisch diskutiert werden.

Zu glauben, der »Mensch in Deutschland« könne am Klima der Welt etwas beeinflussen, zeugt von arger Hybris. Er sollte sich besser freuen, jetzt in einer Phase ohne dramatische Klimaschwankungen zu leben, wie sie in der Erdgeschichte vielfach vorkamen und die »er« kaum überlebt hätte.

So war es vor 450 Millionen Jahren auf der Erde extrem kalt. Doch der Gehalt an CO2 in der Atmosphäre war zehnmal höher als heute. CO2 hat also nicht viel Auswirkung auf das Klima. Vor 100 Millionen Jahren befand sich die Erde zwischen zwei Spiralarmen. Die Erde durchlebte eine Warmzeit. Dinosaurier lebten sogar in Alaska. Vor rund 70 Millionen Jahre kühlte sich es sich wiederum dramatisch ab.

Ab 1940 begann übrigens eine kleinere Abkühlungsphase, die bis 1975 andauerte. Der CO2 Gehalt ist jedoch weiter angestiegen. In den vergangenen 100 Jahren gab es eine globale Erwärmung von einem dreiviertel Grad. Seit 1998 steigen die Temperatur nicht weiter an, höchstens ein bis zwei zehntel Grad, im Prinzip bleibt die Temperatur etwa gleich. Einige Quellen sehen gar eine leichte Abkühlung. Aber: Der CO2 Gehalt steigt weiterhin deutlich an.

Die Komplexität des Klimas

Klima ist ein hochkomplexes, nicht-lineares System, deshalb sind Prognosen unmöglich. Genau das steht auch wörtlich im IPCC-Bericht 2001. Die Natur macht, was sie will, und nicht das, was die Modelle prophezeien. Die ganze CO2-Debatte ist unsinnig. Doch sie bildet die Grundlage für jene verheerende »Klimaschutzpolitik«, die ein Industrieland zerstört und gleichzeitig Grundlage für hervorragende Geschäftsmodelle bietet.

Doch es wird nicht darüber geredet – außer von einer Partei. TE befragte das Bundesumweltministerium, in welcher Weise das Urteil aus Kanada die deutsche Umweltpolitik ändern werde. Die erwartbare Antwort des Ministeriums: »Die Grundlage der deutschen Klimapolitik fußen nicht auf einer einzigen Theorie, sondern auf einer Fülle von Fachexpertise, wissenschaftlichen Untersuchungen und Quellen. Auch der IPCC beruft sich nicht ausschließlich auf Michael Mann, sondern auf abertausende von wissenschaftlichen Studien, die zu über 99 Prozent den menschengemachten Klimawandel belegen.«

Das Bundesumweltministerium macht schon 99 Prozent aus – besser als bei Honeckers. Bisher war eine Zustimmung von 97 Prozent aller Wissenschaftler angesagt. Über die Tricks hinter dieser Zahl berichtete TE. Man kann es auch so lesen: Das Bundesumweltministerium lässt sich nicht auf die These von Mann ein, sicherheitshalber, und zieht andere Argumente und Wissenschaftler heran. Die Auseinandersetzung wird in die frühe Geschichte der Klimapolitik verwiesen. Das kann man sicherheitshalber so machen. Doch der Hockeyschläger hat das Thema ungeheuer plausibilisiert und damit popularisiert – und steht unter Erklärzwang.

Das Ministerium verweist zur näheren Beantwortung auf eine Kleine Anfrage. In der Antwort verweist es unter anderem auf Klimakoryphäen wie Stefan Rahmstorf vom Potsdamer PIK und auf den »internationalen Konsens«. Dies sei die Grundlage für eine auf »Treibhausgasneutralität ausgerichtete internationale Klimaschutzpolitik«.
Gut, dass das nur in Deutschland so gesehen wird. So hat jedenfalls die übrige Menschheit eine gute Überlebenschance.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier




Aktualisierung: Dr. Tim Ball gewinnt Prozess gegen @MichaelEMann – Mann „versteckt ERNEUT den Rückgang“

Im Februar 2018 gab es bereits eine vollständige Zurückweisung in dem Verfahren gegen Dr. Ball von Andrew Weaver aus Kanada, ebenfalls wegen „Beleidigung“.

Die Beleidigungs-Klage von Weaver bezog sich auf einen Artikel von Ball, in welchem er schrieb, dass das IPCC fast alle Forschungsgelder und wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema anthropogene globale Erwärmung umgeleitet hat. Dies bedeutete, dass es praktisch keinerlei Fortschritte hin zu einem breiteren Verständnis von Klima und Klimawandel gekommen war. Ball bezog sich auf ein Interview mit Weaver und auf Versuche seitens eines Studenten, eine Debatte zu arrangieren. Ball gab einige Kommentare ab, die nicht völlig fundiert waren, weshalb sie zum Gegenstand der Beleidigungs-Klage geworden sind.

Jener Fall wurde komplett abgewiesen. Mehr dazu hier.

Jetzt in der Causa Mann, die bis in das Jahr 2011 zurückreicht, gab es ebenfalls eine vollständige Zurückweisung. Ball schrieb mir erst vorhin, mit der Bitte, es hier zu veröffentlichen.

Er schrieb:

Hallo Anthony,

Michaels Klage gegen mich wurde heute morgen vom Obersten Gerichtshof von British Columbia abgewiesen, und die Kosten des Verfahrens wurden mir erlassen.

Tim Ball

Das wird Kreise ziehen. Ich melde mich, sowie ich mehr weiß.

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AKTUALISIERUNG:

Dr. Mann hat auf Twitter auf diesen Beitrag geantwortet.

Sein Statement steht hier. Für all jene, die von Dr. Mann gesperrt sind (darunter ich selbst):

Tweet: Michael E. Mann

Es gab einige total unwahren Behauptungen über die jüngste Abweisung der Beleidigungs-Klage gegen Tim Ball, welche in den sozialen Medien zirkulieren. Hier ist unser Statement:

Und falls man bei Facebook von Dr. Mann gesperrt ist – das Statement lautet folgendermaßen:

Der beklagte Ball hat den Fall nicht „gewonnen“. Das Gericht fand nicht, dass irgendeine Verteidigung von Ball valide war. Das Gericht fand nicht, dass irgendeine meiner Behauptungen *nicht* richtig war.

Die Abweisung involvierte die vermeintliche Ablehnung des Gerichts wegen Verzögerung des Verfahrens. Ich habe ein absolutes Berufungsrecht. Meine Anwälte werden die Urteilsbegründung lesen und innerhalb von 30 Tagen eine Entscheidung treffen.

Das Urteil des Gerichts hinsichtlich der Verfahrenskosten bedeuten NICHT, dass ich die legalen Strafen von Ball bezahlen werde.

Dieses Urteil involviert in absolut keiner Weise irgendein Ergebnis, dass Balls Vorwürfe den Tatsachen entsprechen oder er zu Kommentaren legitimiert war. Mit seiner Eingabe auf der Grundlage von Verzögerung sagte Ball der Welt effektiv, dass er kein Urteil wollte zu den realen Themen in dem Verfahren.

John O’Sullivan von PSI schrieb an einen unserer Moderatoren mit dieser Einführung und dem Statement, von dem ich nichts wusste. Mann sagt seinen Lesern natürlich nichts von dieser anderen sehr bedeutsamen Tatsache von der Art dessen, was er bei „den Rückgang verstecken“ [hide the decline] gemacht hatte, nämlich dass er nichts von negativen Ergebnissen gesagt hat, welche seine Argumentation gefährdet hätte. Mann tat alles in seiner Macht stehende, um derartige Verzögerungen zu erreichen, datiert doch der Beginn des Falles schon im Jahre 2011.

Mark Steyn sagte einmal: „Der Prozess ist die Strafe“.

O’Sullivan schreibt:

Kurz gesagt, Manns Statement ist

1. ein schonungsloses Eingeständnis, dass er offen und ehrlich verloren hat, und

2. eine unaufrichtige Argumentation, dass die Zurückweisung allein auf der Grundlage von Manns „Verzögerung“ beruhte, dass Mann seine R2-Zahlen nicht in angemessener Zeit offengelegt hat.

Das Verfahren zog sich ganze neun Jahre hin.

Zu diesem Punkt könnten meine Leser wünschen, auf den Artikel mit dem Titel ,Fatal Courtroom Act Ruins Michael ‘Hockey Stick’ Mann‘ vom 4. Juli 2017 zu verweisen. Darin wurde Manns fataler juristischer Fehler analysiert. Dr. Ball schrieb zu jener Zeit:

Michael Mann sorgte für eine Vertagung der für den 20. Februar 2017 anberaumten Gerichtsverhandlung. Wir konnten kaum etwas dagegen tun, weil kanadische Gerichtshöfe immer Vertagungen zustimmen, weil sie glauben, dass eine außergerichtliche Einigung zu bevorzugen ist. Wir stimmten einer Vertagung unter bestimmten Bedingungen zu. Die Hauptbedingung war, dass Mann sämtliche Dokumente einschließlich der Computer-Codes bis zum 20. Februar 2017 offenlegt. Dieses Ultimatum hat er verstreichen lassen“.

Wie ich in dem Artikel erklärte, haben Mann (und sein betrügerischer Anwalt) böse Absicht gezeigt, was seinen Fall für die Abweisung verantwortlich machte. Ich drängte Tim, diese Gewinn-Taktik weiter zu verfolgen, und glücklicherweise hat er das getan.

Meine Assistenz für Dr. Ball war eine sehr große Ehre für mich und vermutlich eine der größten Errungenschaften meines Lebens. Aber Tim hat seine berühmte Schlacht im Gerichtssaal dank massiver Unterstützung seitens der Basis in aller Welt gewonnen.

Anthony: Meiner Ansicht nach interpretiert Dr. Manns Ego die Fakten ausschließlich in einer Art und Weise, die zu einen Standpunkten passt, und das ist auch der ganze Grund, warum er mit seinem Hockeyschläger von Anfang an in Schwierigkeiten geraten war.

Und nicht nur ich glaube, dass Manns Argumente wertlos sind – in der anderen Beleidigungs-Klage, die er angestrengt hatte, hat er keine Freude:

Manns Medien-Kumpels haben ihn im Stich gelassen – sind gegen seine Klage.

24 Medien-Organisationen, darunter die Washinton Post, NBC Universal und Fox News haben sich an die Seite des konservativen National Review und dem sich am freien Markt orientierenden Competitive Enterprise Institute (CEI) gestellt bzgl. einer Beleidigungs-Klage, angestrengt seitens eines führenden Klima-Wissenschaftlers.

Die Organisationen, darunter auch die Society of Professional Journalists sowie die American Civil Liberties Union of the District of Columbia waren Unterzeichner eines Briefes vom 13. Februar, welcher dem D. C. Circuit Court of Appeals zugeleitet worden war, wobei sowohl National Review als auch das CEI eine erneute Anhörung ihres Falles vor dem Appellationsgericht verlangten.

Im Dezember 2018 überarbeitete ein aus drei Richtern bestehendes Gremium ein zuvor ergangenes Urteil gegen sie. Aber dem Reporters Committee for the Freedom of the Press zufolge, welches zwei Dutzend Medien-Gesellschaften repräsentiert, ist eine volle Neu-Anhörung des Falles jetzt „garantiert“.

Die Entscheidung des Gremiums hinsichtlich der Stichhaltigkeit der Beleidigungs-Klage seitens der Kläger … könnte unbeabsichtigte und unerwünschte Konsequenzen in zukünftigen Fällen haben, welche die Ausübung der Rede- und Pressefeiheit implizieren können“, stellten die Anwälte des Reporters Committee fest.

Diese Story steht hier.

Die folgenden zwei Worte scheinen relevant für Dr. Manns Eskapaden, und ich denke, das erste spricht lauthals über seine „rettet-den-Planeten-vor-der-globalen-Erwärmung“-Machenschaften:

Wenn irgendein Mann dümmer, nutzloser und empörend egoistischer ist als seine Mitmenschen, wird er seine Abscheulichkeit hinter Humanismus verstecken. – George Moore

Egoismus ist das Betäubungsmittel, welches uns die Natur an die Hand gibt, den Schmerz zu beseitigen darüber, dass man ein Narr ist. – Dr. Herbert Shofield

2.Aktualisierung

Dann gibt es da noch das hier:

Bill Capeheart am 23. August 2019 als Antwort auf MichaelEMann

Allen Ernstes, wann werden wir sehen, was das Gericht *wirklich* gesagt hat.

Michael E. Mann:

Es war ein Urteil aus dem Stegreif, es gibt (noch) keine schriftliche Entscheidung. Wir werden wahrscheinlich die Abweisung der Klage in Frage stellen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/08/22/breaking-dr-tim-ball-wins-michaelemann-lawsuit-mann-has-to-pay/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Gericht urteilt gegen den Schöpfer des Klimawandel-Hockeyschlägers

Ist der »Hockeyschläger« jetzt endgültig vom Tisch? Und damit die Basis für die These von der menschengemachten Erwärmung der Erde? Sein »Erfinder«, Michael Mann hat gerade in Kanada mit Pauken und Trompeten einen Prozess vor dem Obersten Gericht von British Columbia verloren. Den hatte er gegen Tim Ball angestrengt.

Michael Mann ist »Mister Hockey-Stick«, der mit seiner berühmten Hockeyschläger-Kurve 1998 die Grundlage für Greta Thunbergs und aller anderen Klimabewegten Panik legte. Er nämlich dramatisierte die Temperaturentwicklung der jüngsten Zeit, indem er die Verlaufskurve am Ende willkürlich steil nach oben zog. Mit diesem Kunstgriff brachte Michael Mann mehr Drama in die Klimadiskussion. Für die weltweite Propaganda sorgte Al Gore, Ex-Vizepräsident der US-Demokraten. Der pimpte damit seinen Weltuntergangsfilm »Eine unbequeme Wahrheit« auf. (Grafik Hockeystick-Kurve u.a. hier zu finden oder hier.)

Doch die Temperatur hält sich nicht an die Klimapanik-Vorgaben, pendelt bekanntlich in den vergangenen 30 Jahren um eine relativ gerade Linie, sie steigt und fällt nicht; die mittlere Temperatur der Erde weiß im Augenblick offenbar nicht so recht, ob es wärmer oder kälter werden soll. Das alles passt nicht in das Klimapanik-Konzept mit integriertem Angstfaktor. So kann man schlecht behaupten, wir stünden vor einer katastrophalen Erderwärmung. Bis eben Michael Mann zu seiner Radikallösung griff und am Ende die Kurve fälschte. Das Ergebnis sah wie ein Hockeyschläger aus. Eindrucksvoll – mit dem kleinen Nachteil, dass dies nicht durch die Daten gedeckt wurde.Der hochgelobte Michael Mann weigerte sich nämlich beharrlich, seine Rohdaten und Computercodes herauszurücken, damit nachgeprüft werden konnte, wie sein berühmter Kunstgriff zustandekam. Mann selbst hielt sich für den Inbegriff der Tugend und Kämpfer für die wissenschaftliche Wahrheit und entpuppte sich letztlich doch als plumper Fälscher. Er erwies sich überdies als sehr empfindlich gegenüber der Kritik, seine Grafik sei gefälscht, und griff immer wieder unter anderem seinen ärgsten Kritiker Tim Ball an. Der heute 81-jährige ist kanadischer Geograph und kritisiert in zahlreichen Kommentaren und Reden die These vom menschenerzeugten Klimawandel. Er warf dem IPCC auch vor, Gelder für die Hypothese der anthropogenen Erwärmung zu verschwenden und damit gleichzeitig richtige Forschung und ein tieferes Verständnis von Klima und Klimawandel zu verhindern.

Den hat der schnell beleidigte Michael Mann verklagt – und jetzt nach neun Jahren den Krieg in Schlachten vor den verschiedenen Instanzen endgültig verloren. Das Gericht wollte Beweise sehen, die konnte Mann nicht liefern. Er muss außerdem Prozesskosten in Millionenhöhe bezahlen. Michael Mann twitterte und wetterte wild um sich, bestreitet jetzt übrigens, dass er verloren hat: »Es gab einige wild unwahrheitsgemäße Behauptungen über die kürzliche Einstellung des Verleumdungsprozesses gegen Tim Ball, der in den sozialen Medien zirkuliert.«Mann erfuhr sein erstes Waterloo schon vor zehn Jahren bei jenem »Climategate«, als Hacker tausende von internen Mails der Klimaforscher veröffentlichten, aus denen der Schwindel hervorgeht. Climategate eröffnete auch Einblicke in das merkwürdige Gebaren des Potsdamer Klimafolgeninstituts PIK.

Gut möglich, dass auf Mann jetzt sein zweites Waterloo zukommt. Denn hinter dem jüngsten Urteil verbirgt sich Sprengstoff mit drastischen Folgen und weiteren Klagen. Denn das Gericht kann jetzt davon ausgehen, dass der klimatische »Hockeyschläger« auf gefälschten Daten beruht. Der Wissenschaftler hätte in diesem Falle nicht nur gezielt Regierungen getäuscht, sondern auch öffentliche Gelder mit wahrscheinlich krimineller Energie veruntreut. Ein heftiger Vorwurf. Denn dieser »Hockeyschläger« bildet die Grundlage für all die Klimapanik, die hier zahllose Investmentfondsgesellschaften und NGOs abziehen. Diese Grundlage wiederum beruht auf einer Fälschung.

Sie rückt jetzt auch verstärkt den Kardinalfehler der gegenwärtigen Klimapanik-Diskussion ins Rampenlicht: Es gibt keinerlei Kontrolle über das, was an wilden Klimakatastrophentheorien hinausposaunt wird. Die Katastrophenapostel bis hin ins Potsdamer Klimafolgeninstitut PIK (die Jörg Kachelmann kürzlich als: „lustig-scharlataneske[…] Konstruktionen aus der potsdämlich-professoralen Welt […], die so sehr verzweifelt einen Zusammenhang zwischen Hitze und Waldbränden konstruieren“ bezeichnete) dürfen unkontrolliert und unbehelligt jeden Unsinn über menschengemachte Klimaerwärmung erzählen und die Politik in ihrer Zerstörung eines Industrielandes bestärken. Mindestens als unverantwortlich muss eine solche Politik bezeichnet werden, die auf Grundlage einer unbewiesenen Theorie Milliarden verpulvert – ohne jegliche Qualitätskontrollen.In der Industrie finden nicht umsonst zu allen möglichen Qualitätsfragen permanent Audits statt – in Sachen »Klima« nichts dergleichen. Einige wenige Meinungsmacher bestärken sich lediglich gegenseitig.

Von jenem Hockeyschläger bis hin zu der vorläufigen Schließung des Tagebaues Jänschwalde und der Zerstörung der Autoindustrie ist es ideologisch nur ein kleiner Schritt. Doch jetzt scheint einiges ins Stocken geraten zu sein. Das Urteil in Kanada stürzt die Community der »Klimawissenschaftler« in eine tiefe Krise. »Eine bittere und peinliche Niederlage für den selbsternannten »Nobelpreisträger«, bewertet das Online-Tech-Magazin das Urteil in Kanada und fährt dort: »Hunderte von Peer-Review-Papiere zu Manns Arbeiten – jetzt erweisen sie sich als wertlos.«

Die Klimaapostel agieren zunehmend gereizter, sichtbar an der seit der »Klimakonferenz« in Krakau verstärkten Propaganda. Das System »Greta« ist letztlich die Spitze der Emotionalisierung der Klimapanik, mit der die Heimatfront der Unwilligen geknackt werden soll.Doch in Amerika zeigt sich, dass die Klimapanik jenseits des großen Teiches gestorben ist. »Greta« interessiert dort weitestgehend niemanden mehr, die Hintermänner in den diversen Fonds hatten wohl mit einem rauschenden Empfang gerechnet, wie das bei Mr. Obama sicherlich der Fall gewesen wäre. Der wird demnächst auf einem prächtigen, 15 Millionen Dollar teuren Anwesen auf Martha’s Vineyard in Massachusetts residieren, direkt am Atlantik. Hat er denn keine Angst vor seinen Prophezeiungen von steigenden Meeresspiegeln und ab- und versinkenden Küsten? Er glaubt wohl selbst nicht so recht an die Klimapanik.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

Nachtrag der Redaktion:

Michael Mann wurde immer tatkräftig unterstützt z.B. von den Potsdamer Klimaforschern Stefan Rahmstorf, ebenso wie Hans-Joachim Schellnhuber, der sich jüngst für Brandenburg als zukünftiger Umweltminister ins Spiel brachte, denn sie lobten diese „Rekonstruktion“ immer wieder überschwänglich[1] und erteilten ihr so den obersten Segen. Und das obwohl Michael Mann – wie seit langem bekannt ist- alle Regeln wissenschaftlichen Arbeitens missachtet hatte, verschiedene Datensätze miteinander verschnitten hatte, dabei die, die eine fallende Temperatur zeigten, einfach abschnitt und wohl deswegen niemandem erlaubte seine Daten und Berechnungsmethodik einzusehen, oder gar zu überprüfen. Diese im wissenschaftlichen Betrieb unerlaubte Art und Weise der Datenmanipulation brachte ihm aber in Kreisen der IPCC Chefwissenschaftler um Dr. Phil Jones das bewundernde Attribut „Mikes Nature trick“ ein, denn die besagte Arbeit erschien bereits 1998 im bis dahin weltweit renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature“.

So blieb es mangels Fachkritik aus den eigenen Reihen dem Ingenieur und Statistiker Stephen McIntyre und dem Wirtschaftsstatistiker Prof. Ross McKittrick überlassen, schon bald nach der Veröffentlichung der Mann´schen Kurve, nachzuweisen, dass dessen Algorithmus so konstruiert war, dass, egal welche Daten vorn in die Blackbox seines Computers eingegeben wurde, am Ende immer ein Hockeyschläger herauskam.

Dieser Michael Mann erlitt jetzt vor dem obersten Bundesgericht von British Columbia mit seiner Klage gegen den Klimaforscher Dr. Tim Ball eine vernichtende Niederlage. Er versäumte nämlich, dem Gericht die Rohdaten und die von ihm selbst produzierten Software-Algorithmen vorzulegen, die es jedem neutralen Sachverständigem erlaubt hätte, die wissenschaftliche Korrektheit seiner Berechnungen zu überprüfen. Er zog es vor nicht zu liefern, wohl weil er immer geblufft hatte, war nun aber gezwungen, entweder den Bluff zuzugeben, oder den Fall, der ihn wohl einige Millionen Dollar kosten wird, zu verlieren.  Michael Mann zog es vor zu verlieren. Ein schwacher Trost später Gerechtigkeit. Denn der Hockeystick ist damit Geschichte, aber er hat die westliche Welt – uns alle- bisher einige Billionen € an „Klimaschutzgeldern“ gekostet.

[1] Sie­he z.B https://www.pik-potsdam.de/ser­vi­ces/in­fo­thek/PIK_EIKE_Argumentesammlung.pdf da­raus Zitat PIK: „Die Tem­pe­ra­tu­ren der letz­ten tau­send Jah­re wur­den seit Pub­li­ka­ti­on der ers­ten Proxy‐ ba­sier­ten Da­ten­rei­hen von Mann und Kol­le­gen­ mit ver­bes­ser­te Sta­tis­tik, grö­ße­rer Da­ten­ba­sis und von meh­re­ren an­de­ren For­scher­grup­pen neu re­kon­stru­iert. Die­se Re­kon­struk­ti­o­nen be­stä­ti­gen die Er­geb­nis­se der ur­sprüng­li­chen „Ho­ckeysti­ck‐Kur­ve“.Zitatende  Eine Google Su­che Schelln­hu­ber und Ho­ckey­stick er­gibt ca, 7.000 Tref­fer, Rahm­storf und Ho­ckey­stick so­gar rd. 15.000

Hinweis:

Natürlich hat dieses Urteil auch viele Klimaalarmisten aufgeschreckt. Auch Michael Mann sah sich genötigt in der ihm eigenen Art und Weise das Urteil in sein totales Gegenteil umzuinterpretieren. Hier wird darüber ausführlich berichtet. Der kanadische Radiosender Global News ließ seine hervorragend vorbereitete Moderatorin Danielle Smith Dr. Tim Ball dazu interviewen, der Manns Auslassungen wieder ins rechte Licht rücken durfte. Für des Englischen gut kundige Leser ein Muss.

So stellte Tim Ball richtig, dass das Gericht bereits für den 20. Feb. 2017 die Vorlage von Daten und Methode angeordnet hätte, Michael Mann aber wieder und wieder um Aufschub bat, bis das Gericht dann jetzt die Reißleine zog und gegen Mann entschied.

Michael Mann behauptet auch, dass seine Daten – (Anmerkung: die ersten 1000 Jahre – der Griff des Hockeyschägers- gewann Mann lt. Ball aus nur einem einzigen Bristle Cone Baum aus den Rocky Mountains, und als weitere Baumring-Daten sogar ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Abkühlung zeigten, schnitt er diese ab und spleißte stattdessen, die aus Messdaten gewonnen Temperaturwerte an. Das ging als Mikes Nature Trick in die Geschichte ein) seit 10 Jahren öffentlich zugänglich wären, wenn das so ist, stellt sich die Frage, warum er dem Gericht wieder und wieder die Übergabe dieser Daten verweigerte. Ein oder zwei links hätten doch auch dem Gericht genügt.




Der oberste Gerichtshof wurde angerufen, die Rechte der Redefreiheit in Bezug auf Emails zu „Climate Gates“ wieder herzustellen

Das Competitive Enterprise Institute (CEI) möchte eine Entscheidung eines untergeordneten Gerichts rückgängig machen, die es dem Klimaforscher Dr. Michael Mann von der Penn State University ermöglichte, die Redefreiheit über [vor allem seine] Klimaforschungen einzuschränken.

„Die Entscheidung des Berufungsgerichts DC in der Rechtssache CEI gegen Dr. Michael Mann gefährdet nicht nur die Ausübung der Meinungsfreiheit, sondern auch den wissenschaftlichen Widerspruch und die Möglichkeit einer soliden politischen Debatte über Angelegenheiten von großer Bedeutung“, sagte CEI-Generalanwalt Sam Kazman in seiner Erklärung.

CEI hat seine Petition am Donnerstag eingereicht. National Review (NR) [eine konservativ-libertäre politische Zeitschrift in den USA] hat ebenfalls eine Petition am Obersten Gericht eingereicht.

(RELATED: Meteorologist Fact-Checks Ocasio-Cortez On Climate Change) [Zum Thema: Meteorologe prüft und antwortet auf die Aussage der demokratischen Repräsentantin Ocasio-Cortez [New Green Deal]zu „… diese Tornados sind Beweise für den Klimawandel“]

Das [untergeordnete] Berufungsgericht entschied mit einem Präzedenzfall, dass der Schutz der Redefreiheit nicht für „Meinungsäußerungen zu öffentlichen Kontroversen wie der Debatte über die Klimawissenschaft“ gilt, argumentiert CEI in seiner Petition.

Dr. Mann reichte 2012 eine Klage gegen CEI, CEI-Adjunct Fellow Samburg [~ Honorar Professor], den konservativen Kolumnisten Mark Steyn und gegen National Review ein.

„Es ist eine Sache, sich auf Diskussionen über umstrittene Themen einzulassen“, schrieben Manns Anwälte in seiner 2012 eingereichten Beschwerde . „Es ist etwas ganz anderes, zu versuchen, die [meine] konsequent validierte wissenschaftliche Forschung durch die professionelle und persönliche Verleumdung eines Nobelpreisträgers in Misskredit zu bringen“.

In seiner ersten Klageschrift behauptete Dr. Mann fälschlicherweise, er und seine Kollegen seien mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Tatsächlich wurde Dr. Mann für seine Arbeit in den Klimawissenschaften nicht mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

CEI und National Review veröffentlichten Kommentare, in denen die Untersuchungen von Penn State zu Dr. Manns berüchtigtem „Hockeyschläger“ -Diagramm mit den soeben abgeschlossenen Ermittlungen gegen Jerry Sandusky verglichen wurden , einen ehemaligen stellvertretenden Fußballtrainer, der wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen verurteilt wurde .

CEI gab zu, dass der Vergleich von Dr. Mann mit Sandusky „unangemessen“ war, aber der Think Tank widerrief seine Kritik an Manns zugrunde liegenden Nachforschungen und den Vorwürfen von Fehlverhalten aufgrund durchgesickerter „Climategate“ -E-Mails nicht. Die Kontroverse ergab sich aus der Veröffentlichung von gehackten E-Mails von Servern der University of East Anglia.

Viele Skeptiker der menschgemachten globalen Erwärmung sagten, dass die E-Mails von Wissenschaftlern, die an Klimaanalysen der Vereinten Nationen beteiligt waren, große Missstände zeigten.

Die E-Mails von Climategate enthüllten, „dass Manns berühmtes Hockeyschläger-Diagramm einen Trick verwendete, um den Rückgang der globalen Temperaturen zu verbergen“ und „dass Mann und seine Verbündeten die Untersuchung ihrer Forschungen, Daten und statistischen Methoden [durch andere Forscher] blockieren wollten“. schrieb CEI in seiner Petition.

Das DC Superior Court [Kammergericht] lehnte den Antrag des Beklagten auf Klageabweisung ab und legte 2014 Berufung beim DC Court of Appeals [Berufungsgericht]ein. Das Berufungsgericht entschied 2016 gegen CEI und Mitangeklagte, wies jedoch mehrere von Mann erhobene Klagen ab.

Eine Reihe von Organisationen und Wissenschaftlern reichten Amicus-Schriftsätze zur Unterstützung des CEI-Berufungsverfahrens ein, darunter die American Civil Liberties Union, die Washington Post und die Klimaforscherin Judith Curry.

„Wir hoffen, dass der Oberste Gerichtshof diesen Fall annehmen und den grundlegenden First Amendment Schutz der freien Rede bekräftigen wird“, sagte Kazman.

Amendment I
Garantiert die Rechte auf Redefreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, friedliche Versammlungen und das Recht auf Antragstellung zum Regierungswechsel

Dr. Mann antwortete nicht auf die Bitte der Daily Caller News Foundation um einen Kommentar.

Gefunden auf The Daily Caller vom 24.05.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/05/24/supreme-court-climategate-emails/

 

Über dieses Thema wurde bei Eike z.T. schon sehr engagiert diskutiert

Hide the Decline-der Staatsanwalt und der Hockeystick Autor: Klimaforscher Dr. Michael Mann!

Klimawissenschaftler Michael Mann vergleicht seine persönliche Situation mit dem Holocaust

 

Ergänzung, Aufmacher oben

„Eine Schande für den Berufsstand“
Die Wissenschaftler der Welt, in ihren eigenen Worten, über Michael E Mann, seinen Hockeyschläger und ihren Schaden für die Wissenschaft
Band I,

zusammengestellt und herausgegeben von Mark Steyn, mit Illustrationen von Josh

Michael Mann, Phil Jones und Stefan Rahmstorf sollten gesperrt werden … weil die wissenschaftlichen Beurteilungen, an denen sie teilnehmen können, nicht mehr glaubwürdig sind.

Eduardo Zorita, Senior Scientist am Deutschen Institut für Küstenforschung

Erhältlich hier: http://www.steynstore.com/product133.html

 




,Leugner‘, Lügen und Politik

Anhörung des Wissenschaftskomitees des Weißen Hauses: Wo sich so genannte ,Leugner‘ wie Wissenschaftler verhalten und der Verteidiger des Establishment-Konsens‘ … Lügen verbreitet.

Nun, ich bin wieder gut nach Hause gekommen nach der Anhörung und hatte Muße, darüber nachzudenken, ebenso wie den Twitter- und Medien-Reaktionen der Anhörung zu folgen.

Berichterstattung in den Medien:

Hier folgt eine repräsentative Sammlung von Beispielen:

Mother Jones: Ein Wissenschaftler hat zwei Stunden lang im Kongress damit zugebracht, mit den größten Leugnern der globalen Erwärmung zu debattieren (hier).

Pacific Standard: Das Wissenschaftskomitee des Weißen Hauses missachtet die Wissenschaft (hier).

Das völlig unkritische Interview der BBC mit Michael Mann (hier).

Scientific American: Wissenschaftskomitee des Weißen Hauses fordert die Alt-Science auf, die Politik zu bestimmen (hier).

Huffington Post: Kongressabgeordneter der Republikaner verwandelt das Wissenschaftskomitee in eine Plattform für seine eigenen Wissenschafts-Standpunkte (hier).

Eine relativ ausgewogene Zusammenfassung gibt es bei EOS.

Minderheiten und Opfer

Viel Aufhebens wurde um die fehlende Ausgewogenheit unter den Zeugen gemacht, bei denen es sich um drei ,Leugner‘ und ein den Konsens unterstützender ,Establishment‘-Wissenschaftler handelte. Nun ja, falls wirklich jedermann dem Konsens und untereinander zustimmt, sehe ich nicht, warum man mehr als einen den Konsens vertretenden Wissenschaftler hören sollte.

Ironischerweise spielten die Demokraten dem einzigen Zeugen, den sie geladen hatten, in die Hände. Alle Mitglieder der Demokraten fütterten Mann mit Gefälligkeits-Fragen. Auch einige Republikaner stellten Mann Fragen. Mann hatte vermutlich mehr Redezeit als Christy, Pielke und ich selbst zusammen.

Aber obwohl Mann mit seinem behaupteten 97%-Konsens die Mehrheit repräsentiert, beanspruchte er immer noch den Opferstatus einer Minderheit. Aus dem Beitrag von Julie Kelly [hier, auf Deutsch beim EIKE hier, woraus auch die zitierten Passagen genommen sind]:

In seiner Aussage vor dem Wissenschaftskomitee des Weißen Hauses vor ein paar Tagen hat Michael Mann, einer der führenden Klimawissenschaftler der Welt, die Geschichte von Trofim Lysenko erzählt, einem Biologen in Diensten des stalinistischen Russland: Lysenko war russischer Agronom, und es wurde zur Lenin’schen Doktrin, seine Ansichten bzgl. Vererbung, welche total spinnert waren, vollständig in Übereinstimmung stünden mit den Wissenschaftlern der Welt. Unter Stalin wurden Wissenschaftler ins Gefängnis geworfen, wenn sie seinen Theorien zur Landwirtschaft nicht folgten. Und tatsächlich litt die russische Landwirtschaft, Wissenschaftler wurden eingesperrt, viele starben in ihren Zellen, und potentiell Millionen Menschen litten unter der katastrophalen Landwirtschaftspolitik auf der Grundlage dieser kruden Theorien.

Die Kernaussage in Manns Anekdote war, dass Wissenschaftler, die das herrschende Diktat der Regierung zu jedwedem wissenschaftlichen Thema in Frage stellen, dämonisiert und bestraft werden, während unschuldige Zuschauer leiden. Im Hier und Jetzt war dies anscheinend auf die Minderheit der Wissenschaftler gerichtet, die tapfer und mutig genug waren, das herrschende Dogma der Klimawissenschaft in Frage zu stellen. Schließlich sind es diese Leute, die durch höchste Funktionäre persönlich und beruflich attackiert wurden seitens ihrer Fachkollegen und welche sogar aus ihren akademischen Stellungen gedrängt wurden. Aber erstaunlicherweise redete Mann gar nicht von diesen Wissenschaftlern: er redete von sich selbst! In seinem alternativen Universum seien er und andere Klimawissenschaftler die Märtyrer, unterdrückt und ruhig gestellt durch das Politbüro. Da spielt es keine Rolle, dass Mann – ein unkündbarer Professor an einer der Spitzen-Universitäten der Nation – seine Aussage begann mit der Aufzählung einer ungeheuren Liste von Auszeichnungen, die er gewonnen hatte, seiner Bücher und der wissenschaftlichen Organisationen, deren Leiter er war. Er wird von Medien und Umweltgruppen auf der ganzen Welt gefeiert, und dennoch verhielt er sich vor dem Kongress wie ein Kerl auf seinem Weg zum Gulag. Es braucht schon eine ganz besondere Sorte von Überheblichkeit, Juvenilität und Unehrlichkeit, um sich selbst als Opfer darzustellen, wenn man in Wirklichkeit der Täter ist.

Ich finde auch Manns Grübeleien zur Serengeti-Strategie … ironisch. Aus seiner Aussage:

Ich warf den Terminus „Serengeti Strategie“ im Jahre 2012 auf in [übersetzt] „der Hockeyschläger und die Klimakriege“. Damit wollte ich beschreiben, wie spezielle Interessen der Industrie durch wissenschaftliche Ergebnisse bedroht waren – seien das nun Tabak und Lungenkrebs oder Verbrennung fossiler Treibstoffe und Klimawandel – und sie sich individuelle Wissenschaftler aussucht, die Angriffe in gleicher Weise wie Löwen in der Serengeti fahren, welche sich ein individuelles Zebra aus der Herde aussuchen. In der Herde liegt Stärke, aber Individuen sind viel verwundbarer. Kritiker der Wissenschaft werden sich daher oft einen einzelnen Wissenschaftler heraussuchen, den sie lächerlich machen und einschüchtern. Das vermutliche Ziel ist es, ein Beispiel zu geben für andere Wissenschaftler, die sich überlegen könnten, ihren Kopf hinzuhalten, indem sie an dem öffentlichen Diskurs über bestimmte Bereiche politisch relevanter Wissenschaft teilnehmen.

Mann ist ein Meister der Serengeti-Strategie, wie er in seiner schriftlichen Aussage in Bezug auf mich illustriert:

Bates Vorwürfe wurden auch auf dem Blog der Klimawissenschafts-Leugnerin Judith Curry veröffentlicht.

Darunter ist die Studie 28 unter Leitung von Zeke Hausfather vom „Berkeley Earth Project“ einem teilweise von den Koch Brothers finanzierten Projekt einschließlich 29 als eines der Mitglieder im Originalteam, nämlich Klimawandel-Kontrarian Judith Curry. Anmerkung von JC: Fußnote 29 ist die Schmierenkampagne bei source watch gegen mich).

Nun, das war ein Anfang … in den Aufzeichnungen des Kongresses ,Klimawissenschafts-Leugnerin‘ genannt zu werden.

Lügen, verdammte Lügen und noch mehr Lügen

Ich hatte immer gedacht, dass es Konsequenzen haben würde, während einer Anhörung des Kongresses zu lügen. Das denke ich nicht mehr. Mann verstrickte sich in viele eklatante Lügen während der Anhörung.

Diese hier ist wirklich klassisch: Mann nennt mich eine Lügnerin (hier, ist auch in der Übersetzung beim EIKE verlinkt):

Mir wurde eine Reihe von Aussagen zugeordnet. Ich denke nicht, dass ich irgendjemanden einen Leugner genannt habe.

Dabei schreibt er in seiner schriftlichen Aussage:

Bates Vorwürfe wurden auch auf dem Blog der Klimawissenschafts-Leugnerin Judith Curry veröffentlicht.

Mann ,leugnet‘ seine Verbindung zum Climate Accountability Institute (hier). Julie Kelly schreibt in ihrem Artikel [Links siehe oben, der Übersetzer]:

Es stellt sich heraus, dass Mann selbst ein Leugner ist. Auf Nachfrage leugnete Mann, mit dem Climate Accountability Institute CAI in Verbindung zu stehen, obwohl er auf dessen Website als Mitglied genannt wird. CAI ist eine der Agenturen, welche eine Verbrannte-Erde-Taktik gegen Klimaleugner fährt, wobei der Gesetzgeber gedrängt wird, das RICO-Statut anzuwenden, welches gegen Unternehmen fossiler Treibstoffe gerichtet ist. Auf die direkte Frage, ob er Beziehungen zum CAI habe, antwortete er „nein!“. (Anmerkung von JC: Mann listet diese Verbindung in seinem Lebenslauf).

Weitere zusätzliche ,Schweinereien‘ listet James Delingpole [Links siehe oben].

Käufliche Motive

Die Aussagen Michael Manns spielen zur Melodie der bösen Ölunternehmen und der Koch Brothers, welche für die Klimaleugnung verantwortlich sind. Ich warte immer noch auf den großen Scheck (Mann zufolge habe ich den bereits erhalten).

Werfen wir einen Blick auf Manns käufliche Motive. Ein kleines birdie landete heute morgen in meiner Mailbox:

x

[Hinweis des Übersetzers: Auch im Original waren diese Faksimiles nicht deutlicher.]

Die Absendezeit der E-Mail war nur wenige Augenblicke nach der Anhörung. Offensichtlich hat Michael Mann jetzt ein Political Action Committee (PAC) 314.action.

Ich kann mir vorstellen, dass mein Erhalt dieser E-Mail intensiv irgendjemandes Paranoia erwecken wird.

Red Teams

Nun muss ich meiner Befürchtung Ausdruck verleihen, dass unsere Schlüsselaussagen bei all dem Gezänk und dem Unsinn der Anhörung untergegangen sind.

Ich war sehr gerührt, als ich diesen Beitrag von Chelsea Harvey in der Washibgton Post sah [übersetzt]: Diese Wissenschaftler wollen die Klimaforschung herausfordern. Der Kongress hört zu. In dem Artikel geht es grundsätzlich um die ,Red Team‘-Strategie, über die ich mit Christy diskutiert habe. Es ist ein guter Artikel, und ich danke Chelsea Harvey dafür, dass sie ihn geschrieben hat.

Während der kommenden Monate werde ich wohl noch viel mehr dazu zusagen haben.

Gedanken von Judith Curry:

Nun, die Anhörung war reichlich bizarr. Ich glaube, dass niemand das daraus entnommen hat, was er wollte (anders als MM mit seinen PAC-Spenden). Ich hoffe, dass meine schriftliche Aussage einige Wissenschaftler zum Nachdenken bringt. Und es scheint möglich, dass der Gedanke mit den Red Teams ins Laufen kommt.

Einige Wissenschaftler des Establishments fordern Klimawissenschaftler auf, diese Anhörungen zu boykottieren. Nun, das wäre mit mir in Ordnung. Wissenschaftler, die sich nicht einer respektvollen Diskussion stellen wollen, sollten zu Hause bleiben und zu ihren Führern beten.

Hier folgt ein Ratschlag für Lamar Smith. Falls Sie eine weitere Anhörung zum Thema Klimawandel abhalten und die Demokraten Michael Mann vorladen, dann sagen Sie die Anhörung entweder ab oder laden Steve McIntyre und/oder Mark Steyn als Zeugen. Während der Anhörung kam mir immer wieder der Wunsch, Mark Steyn wäre anwesend. Wer könnte seine Leistung bei der Anhörung zuvor unter Ted Cruz vergessen (hier)!

Link: https://judithcurry.com/2017/03/31/deniers-lies-and-politics/

Übersezt von Chris Frey EIKE




Anhörung des Kongresses: Michael Mann vs. Wahrheit

Mann pflegte oftmals zu behaupten, ein Nobelpreisgewinner zu sein – bis irgendjemand unbequemerweise darauf hinwies, dass er nichts weiter war als einer unter Hunderten Wissenschaftlern, die zu den IPCC-Zustandsberichten beigetragen hatten (das IPCC gewann 2007 den Nobelpreis).

In dieser Woche spielte der glatzköpfige Gauner wieder einmal seine alten Tricks und produzierte auf einer Klimaanhörung vor dem Committee on Science, Space and Technology des Weißen Hauses eine Reihe von Schwindeleien.

Angesichts dessen, wie streitsüchtig dieser lügnerische und schwafelnde Feigling sein kann – gegenwärtig steckt er in mindestens zwei Verleumdungsklagen: Eine gegen Tim Ball, die andere gegen Mark Steyn – muss ich offensichtlich hier wohl sehr sorgfältig vorgehen.

Darum sage ich nur so zurückhaltend und höflich wie nur irgend möglich zu einem berühmten Professor der Atmosphärenwissenschaft an der Penn State University:

Liar, liar. Your pants on fire.”

Und nun zu den Beweisen:

Schwindelei Nummer eins:

Mann sagte bei der Kongress-Anhörung, dass er keine Verbindung mit dem Climate Accountability Institute habe (eine der zahlreichen Ad-Hoc-Organisationen, die sich gebildet haben, um der Schikanierung von Klimaskeptikern eine gewisse wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu verleihen).

Und doch ist er seinem Lebenslauf zufolge Mitglied im Beratergremium dieses Instituts, und zwar bereits seit 2014.

Schwindelei Nummer zwei:

Mann leugnete, dass er seine Klimawissenschafts-Kollegin und Sonderzeugin Judith Curry, ehemals bei Georgia Tech, eine „Leugnerin“ genannt hatte. Feierlich erklärte er auf der Anhörung: „Mir werden eine Reihe von Statements zugeschrieben. Ich denke nicht, dass ich jemals irgendjemanden als Leugner bezeichnet habe“.

Worauf die neben ihm sitzende Judith Curry erwiderte: „Das steht aber in Ihrer schriftlichen Aussage. Lesen Sie diese noch einmal!“

Der Moment, in dem Judith Curry ihn in die Knie zwang, lässt sich auf diesem Video anschauen:

[Link, falls die Einbettung nicht klappt]: https://youtu.be/DPUMztYMuis

 

Darauf fuhr Mann ungehalten fort zu streiten, dass obwohl er Curry eine „Klimawissenschafts-Leugnerin“ genannt habe, er sie nicht als „Klimawandel-Leugnerin“ bezeichnet habe. (Als ob es zwischen diesen beiden Verunglimpfungen irgendeinen wesentlichen Unterschied gibt). Aber auch diese Behauptung war eine Lüge, wie Stephen McIntyre nachwies:

Schwindelei Nummer drei:

Mann, der eifrig bemüht war zu gerieren, dass Klimawissenschaftler wie er die unschuldigen Opfer bösartiger Verleumdungen sind, wurde dann gefragt, ob er jemals einen der anderen, vor diesem Gremium aussagenden Experten, nämlich beispielsweise Roger Pielke Jr. mit dem Ausdruck „Marktschreier“ diffamiert hätte.

Manns Antwort: „Sie müssen mich im Zusammenhang zitieren! Ich kann mich nicht daran erinnern, etwas dergleichen gesagt oder getan zu haben“.

Hier folgt ein Beispiel:

Und hier ein Beispiel, wie Mann erneut zur Beleidigung seines eindeutig bevorzugten Opfers Judith Curry griff:

Schwindelei Nummer vier:

Mann unternahm noch einen weiteren Versuch, sich als verfolgter Märtyrer anti-wissenschaftlicher Republikaner zu gerieren mit der Behauptung, dass Joe Barton – der Vorsitzende des Energy and Commerce Committee im Weißen Haus – gefordert hatte, ihm „alle seine persönlichen E-Mails und Korrespondenzen mit anderen Wissenschaftlern zu übergeben“.

Auch das war eine Lüge!

Barton hatte nach Manns Finanzierungsquellen gefragt – was Mann bei der Anhörung als fair bezeichnet hatte – und nicht nach seinen persönlichen E-Mails.

Wieder präsentiert Steve McIntyre den Beweis:

Michael Mann behauptet, ein Experte bzgl. Klimawandel zu sein und wird oft von offiziellen Gremien wie diesem Kongress-Komitee aufgefordert, für das wissenschaftliche Establishment zu sprechen.

Gibt es noch irgendjemanden, der diesen Typ ernst nimmt?

[Leider wohl ja, zumindest hierzulande, nämlich Medien (allen voran wie üblich die „Süddeutsche Zeitung“ und sämtliche etablierten politischen Parteien). Anm. d. Übers.]

http://www.breitbart.com/big-government/2017/03/31/delingpole-michael-mann-vs-the-truth-at-congressional-climate-hearing/

———————————

Einschub des Übersetzers: James Delingpole geht hier sehr hart mit Mann ins Gericht. Es gibt aber auch andere Stimmen zu Manns Auftritt vor dem Kongress-Ausschuss, die zu ähnlichen Einschätzungen kommen:

Michael Mann blamiert sich vor dem Kongress

Julie Kelly
Wenn man dem Evangelisten des Klimawandels nicht attestieren kann, dass er die Anhörung vor dem Weißen Haus ernst nimmt, warum sollte dann ihn irgendjemand ernst nehmen?

In seiner Aussage vor dem Wissenschaftskomitee des Weißen Hauses vor ein paar Tagen hat Michael Mann, einer der führenden Klimawissenschaftler der Welt, die Geschichte von Trofim Lysenko erzählt, einem Biologen in Diensten des stalinistischen Russland: Lysenko war russischer Agronom, und es wurde zur Lenin’schen Doktrin, seine Ansichten bzgl. Vererbung, welche total spinnert waren, vollständig in Übereinstimmung stünden mit den Wissenschaftlern der Welt. Unter Stalin wurden Wissenschaftler ins Gefängnis geworfen, wenn sie seinen Theorien zur Landwirtschaft nicht folgten. Und tatsächlich litt die russische Landwirtschaft, Wissenschaftler wurden eingesperrt, viele starben in ihren Zellen, und potentiell Millionen Menschen litten unter der katastrophalen Landwirtschaftspolitik auf der Grundlage dieser kruden Theorien.

Die Kernaussage in Manns Anekdote war, dass Wissenschaftler, die das herrschende Diktat der Regierung zu jedwedem wissenschaftlichen Thema in Frage stellen, dämonisiert und bestraft werden, während unschuldige Zuschauer leiden. Im Hier und Jetzt war dies anscheinend auf die Minderheit der Wissenschaftler gerichtet, die tapfer und mutig genug waren, das herrschende Dogma der Klimawissenschaft in Frage zu stellen. Schließlich sind es diese Leute, die durch höchste Funktionäre persönlich und beruflich attackiert wurden seitens ihrer Fachkollegen und welche sogar aus ihren akademischen Stellungen gedrängt wurden. Aber erstaunlicherweise redete Mann gar nicht von diesen Wissenschaftlern: er redete von sich selbst! In seinem alternativen Universum seien er und andere Klimawissenschaftler die Märtyrer, unterdrückt und ruhig gestellt durch das Politbüro. Da spielt es keine Rolle, dass Mann – ein unkündbarer Professor an einer der Spitzen-Universitäten der Nation – seine Aussage begann mit der Aufzählung einer ungeheuren Liste von Auszeichnungen, die er gewonnen hatte, seiner Bücher und der wissenschaftlichen Organisationen, deren Leiter er war. Er wird von Medien und Umweltgruppen auf der ganzen Welt gefeiert, und dennoch verhielt er sich vor dem Kongress wie ein Kerl auf seinem Weg zum Gulag. Es braucht schon eine ganz besondere Sorte von Überheblichkeit, Juvenilität und Unehrlichkeit, um sich selbst als Opfer darzustellen, wenn man in Wirklichkeit der Täter ist.

Es war schon ein beachtliches Spektakel.

Bei der Anhörung wurden auch Judith Curry, John Christy und Roger Pielke Jr. gehört* – drei Wissenschaftler, die tatsächlich genau die Art politischer Hexenjagd erduldet hatten, auf die sich Mann bezog. Anstatt sich auf Daten oder Diskussionen der Wissenschaft zu konzentrieren, erging sich Mann in der Sophisterei, die graduell die Glaubwürdigkeit der Klimawissenschaft immer mehr zerstört hat. Er verwies wiederholt auf den betrügerischen „97%-Konsens“ bzgl. des vom Menschen verursachten Klimawandels und warf dem Heartland Institute vor, eine „den Klimawandel leugnende und von den Koch Brothers finanzierte Institution“ zu sein.

[*Einen vollständigen Bericht einschließlich des Wortlautes der Anhörung gibt es hier (PDF, 60 Seiten) bei der GWPF. Anm. d. Übers.]

Er erging sich in einem persönlichen Angriff nach dem anderen gegen die anderen drei Kollegen und den Vorsitzenden des Komitees, den Abgeordneten Lamar Smith. Er fragte, ob Smith wirklich die wissenschaftliche Methode verstünde, und verlas ein hässliches Zitat über Smith aus einem Schmierenartikel im Magazin Science. Manns Rhetorik wurde schließlich so wutentbrannt, dass die Abgeordnete Dana Rohrbacher ihn mit folgenden Worten zur Ordnung rief.

„Von Anfang an haben wir einen persönlichen Angriff nach dem anderen gehört von jenen, die behaupten, den Mainstream der Wissenschaft zu vertreten. „Nennen Sie alle Menschen ,Leugner‘, gebrauchen Sie jedes Schimpfwort Ihrer Wahl … wenn wir über Mr. Lysenko reden, ist das genau das, was den Wissenschaftlern in Russland widerfahren ist. Wenn Sie versuchen, Menschen zu verunglimpfen und sie zum Rückzug zu zwingen, ist das eine stalinistische Taktik“.

Manns Beleidigungen veranlassten die Abgeordnete Darin LaHood (Republikaner), auf seine Verleumdungsklage gegen National Review zu verweisen. Nachdem Curry und Pielke ihr bestätigt hatten, dass sie Opfer der Angriffe Manns seien – Pielke sagte, er „könne nicht mit allen von Manns Auslassungen mithalten“ – sprach sie Mann wegen seiner Scheinheiligkeit an: „Sie haben in Ihrem Eingangsstatement erwähnt, dass sie von so etwas Abstand nehmen, und doch haben wir ein Verfahren aufgrund genau jener gleichen Dinge. Es gibt einen wirklichen Widerspruch zwischen einer Verleumdungsklage, bei der genau das Gleiche passiert, was Sie hier vor diesem öffentlichen Forum von sich geben“.

Es stellt sich heraus, dass Mann selbst ein Leugner ist. Auf Nachfrage leugnete Mann, mit dem Climate Accountability Institute CAI in Verbindung zu stehen, obwohl er auf dessen Website als Mitglied genannt wird. CAI ist eine der Agenturen, welche eine Verbrannte-Erde-Taktik gegen Klimaleugner fährt, wobei der Gesetzgeber gedrängt wird, das RICO-Statut anzuwenden, welches gegen Unternehmen fossiler Treibstoffe gerichtet ist. Auf die direkte Frage, ob er Beziehungen zum CAI habe, antwortete er „nein!“.

Nach der Anhörung sprach ich mit Pielke. Er war eindeutig frustriert hinsichtlich des Zustandes der Wissenschaft, die er liebt. „Falls dies die führenden Stimmen der Klimawissenschaft sind, dann soll es so sein“, sagte er mir. „Das Feld ist derartig politisiert, dass es fast unmöglich zu durchbrechen ist. Jetzt werden wir verglichen mit Mördern und Stalinisten. Falls ihre bevorzugte Politik im Lichte legitimer Kritik auf so tönernen Füßen steht, sollten sie ihre Politik überdenken“. Mann machte sich über das Komitee lustig und tat nicht einmal so, als ob er es ernst nähme. Das ist sicherlich sein Vorrecht. Aber man würde doch denken, dass am Tag nach der Dezimierung der Klimawandel-Agenda von Präsident Obama und der Annullierung des Clean Power Planes ein führender Klimawissenschaftler zumindest versuchen würde, überzeugend gegen eine derartige Politik aufzutreten. Aber Mann stellte sein eigenes Ego über die Wissenschaft.

Nicht jeder war amüsiert. „Dr. Manns Scheinheiligkeit wurde in vollem Umfang offenbar“, schrieb mir Smith via E-Mail. „Mitglieder der wissenschaftlichen Gemeinschaft sollten nicht derartige persönlichen Angriffe fahren. Jene, die sich in Schimpfwörtern ergehen, haben selten die Fakten auf ihrer Seite“. Falls Manns Verhalten repräsentativ für die Ernsthaftigkeit der „Mainstream“-Klimawissenschaftler ist, sollten wir alle über die Glaubwürdigkeit seiner Botschaft nachdenken.

Julie Kelly is a writer from Orland Park, Illinois.

http://icecap.us/index.php/go/joes-blog vom 31. März 2017

Beide Beiträge übersetzt von Chris Frey EIKE




Hide the Decline-der Staatsanwalt und der Hockeystick Autor: Klimaforscher Dr. Michael Mann!

Der Senat des Kollegiums der Universität von Virginia hat Cuccinellis Anforderung als einen ernsthaften Angriff auf die Freiheit der Lehre und der Forschung verurteilt. Er schließt sich einem Chor von Stimmen an, die sich der massive Unterstützung mit Steuergeldern erfreuen und ihr nachjagen, die aber anscheinend glauben, dass diese Mittel bedingungslos zu fließen haben, wie es gesetzlich geboten sei.

Im Grunde haben sie ein Problem mit einer Regelung von 2002, die beide gesetzgebende Kammern des Bundesstaates [Virginia] einstimmig passiert hat, nämlich das in Virginia gültige "Gesetz wegen Betrug am Steuerzahler". Es enthält keinen Hinweis, dass Universitätslehrer, Wissenschaftler oder andere von seinen Bestimmungen ausgenommen oder von Ermittlungen verschont wären, die mit der Verwendung von entsprechenden Geldmitteln zu tun haben. Es ermächtigt den Generalstaatsanwalt, die Herausgabe von Dokumenten zu erzwingen und Befragungen durchzuführen.

Niemand behauptet, das Gesetz sei hier nicht anwendbar. Mit Unschuldsmiene verlangen Wissenschaftler und Akademiker, dass es für sie nicht zu gelten habe. Die akademische Freiheit bedeutet für sie offensichtlich, Steuergeld zu anzunehmen und von der Verantwortlichkeit befreit zu sein, die für uns andere gilt. Seit wann gibt es denn so etwas?

Die Ermittlung rührt aus der Veröffentlichung der Ende 2009 durchgesickerten Emails und Computercodes mit Erläuterungen her, die von Mann und Kollegen aus dem "Klima-Establishment" stammen. Allgemein ist das als "Klimagate" bekannt. 

Trotz heftiger Anstrengungen, die Enthüllungen ungeschehen zu machen, belegen die Eingeständnisse und Code-Erläuterungen unter Anderem die Bemühungen, das Absinken der Temperaturen zu verheimlichen ("hide the decline") und am Ende von Baumring-Temperatur-Rekonstruktionen Messdaten anzustücken, obwohl Kollegen davor warnten, weil dies unzulässig sei.

Wie könnte der Generalstaatsanwalt diesen Berg von Indizien in der Öffentlichkeit missachten, und dazu veranlasst werden, sie für unglaubwürdig und in eine Reihe von Missverständnissen umzuetikettieren?  

Nur durch Einschüchterung, scheint es. Es mangelt nicht an ritueller "McCarthyism"-Rhetorik und vorgeschobenen Ablenkungsargumenten, auch nicht an Wehklagen über haltlose Betrugsbeschuldigungen. Cuccinelli hat keine erhoben und greift auch keine wissenschaftlichen Schlussfolgerungen an. Er folgt nur den Bestimmungen einer Gesetzesvorschrift, die zur Ermittlung wegen Betrugsverdachts auffordert.

Das Heulen und Zähneklappern der wissenschaftlichen, universitären und anderer Interessengruppen soll wohl Druck aufbauen, damit er aufhört. Hoffentlich geht das daneben, weil davon eine in vielerlei Hinsicht teure Botschaft ausginge. 

Angesichts der Klimagate-Enthüllungen scheint es entscheidend zu sein, alle diejenigen, die von Steuermitteln leben und an die Entfaltung unzulässiger Tätigkeiten denken, an diese Bestimmungen zu erinnern. Es gibt darüber hinaus keinen äußeren Ansporn für Ehrlichkeit. Die mit öffentlichen Geldern wohlausgestattete Klimatologie hat bewiesen, dass sie sich aus eigener Kraft nicht sauber halten kann. Schließlich ist es unser Geld, mit dem sie spielen. 

Die nun stark zum Vorschein kommende "Klima-Industrie" wird auf spektakuläre Weise vom Steuerzahler finanziert, mit etwa um die 9 Mrd. Dollar von der Bundesregierung allein. Bei weitem übertrifft sie z. B. unsere öffentliche Förderung der AIDS-Bekämpfung (Sollten etwa AIDS-Forscher auch von ihrer Verantwortlichkeit entbunden werden?). Das scheint eine Belastung auch bei anderen quasi über Nacht entstehenden Wachstums-Industrien zu sein. Sie vor der Gefahr von Ermittlungen zu schützen, nur weil gewisse Bereiche glauben, einen Freibrief zu haben, wäre die falsche Antwort. 

Die Überwachung der Einhaltung der für die Verwendung von Steuergeld gültigen Bestimmungen ist Sache des [U.S.] Zivilrechts. Das Verlangen auf Herausgabe von Dokumenten und der Verweis auf die Bestimmungen, hat die Wissenschaftler daran erinnert, dass sie ihre Arbeit in Offenheit tun müssen, in Ehrlichkeit und mit dem traditionellen Ansatz des Beobachters, der unparteiisch gegenüber dem Versuchsergebnis ist. Das steht im vorliegenden Fall in ernsthaftem Zweifel. Besorgniserregend ist, dass dies auszusprechen für inakzeptabel gehalten und ein Generalstaatsanwalt zunehmend beschimpft wird. Der hält sich an ein einstimmig verabschiedetes geltendes Gesetz, wogegen niemand zuvor Klage geführt hat. 

Und es gibt noch einen weiteren verstörenden Aspekt bei der von der Universität übermittelten Anfechtung. Der liegt in der doppelten Moral und dass sie denjenigen Akademikern scheinbar übel mitspielt, die weniger "politisch korrekt" denken als Dr. Mann.

Man denke nur an Manns ehemaligen Kollegen Dr. Pat Michaels, der als Forschungsprofessor der Umweltwissenschaft großen politischen und akademischen Zorn auf sich lud, als er genau diese politische Zielsetzung von Mann anprangerte.

Ganz anders als im Fall von Mann hat die Universität von Virginia Michaels darüber informiert, dass sie seine Unterlagen und Emails an Greenpeace weitergeben wird in Erfüllung des Gesetzes über den freien Zugang zu Informationen [FOIA]. Wo bleibt die Reaktion des Establishments? Schweigen!

Seltsamerweise hat die Universität von Virginia den Abgeordneten Bob Marshall in Kenntnis gesetzt, dass er Manns Unterlagen nicht erhalten könnte, weil sie bei Manns Abgang von der Universität vernichtet worden wären.

Auch Michaels ging weg. Beide waren in der gleichen Abteilung. Aber Michels Unterlagen blieben erhalten und sind auf dem Weg zu Greenpeace. Ein Universitätsbeauftragter für die Einhaltung des Gesetzes zur Informationsfreiheit erklärte Michaels, dass die Unterlagen einiger Leute anders behandelt würden.

In der Tat. Die Universität muss sich selbst reinigen und treu und gleichermaßen alle Gesetze erfüllen. (Siehe diesen Beitrag).

 Chris Horner CEI

wir danken Helmut Jäger EIKE für die Übersetzung

ICECAP Hinweis: 

Die Universität von Virginia ist eine öffentliche Forschungsuniversität mit Sitz in Charlotteville, Virginia. Gegründet von Thomas Jefferson aufgrund Beschlusses von 1800, nahm sie ihre Tätigkeit 1819 auf. Derzeit wird sie vom U.S. News & World Report als Nummer 2 der besten öffentlichen Universitäten der USA eingestuft. Sie [der akademische Senat der Universität von Virginia] müssen wissen, dass sie durch diese doppelzüngige Aktion ihre Reputation aufs Spiel setzen, die sie in den vergangenen beiden Jahrhunderten aufgebaut haben. Der seit 1990 amtierende Präsident der University of Virginia, John T. Casteen III, wird zu Beginn seines 20. Amtsjahrs am 1. Aug. 2010 zurücktreten. Er wird dann Präsident Emeritus sein.

Adresse: P.O. Box 400224, Charlotteville, VA 22904-4224
Telefon: USA  .434-924-3337

(ICECAP – International Climate and Environmental Change Assessment Project)
Die gemeinnützige ICECAP Webseite will ein Forum für Alle sein, die den ständigen Klimawandel als eine Konstante der Natur begreifen, und die dafür halten, dass der Mensch seinen Anteil daran hat. ICECAP sorgt sich aber, dass die alleinige Ausrichtung auf Treibhausgase und die unkluge Abstützung auf nicht vollkommene Rechenmodelle bei gleichzeitiger Missachtung der Daten der reellen Welt, unsere Zivilisation unvorbereitet für einen plötzlichen Klimawandel lassen könnte, der wieder geschehen wird, und das wahrscheinlich sehr bald. Das lehrt die Geschichte.]




Atlantische Wirbelstürme: Ein Beitrag von Dipl.-Meteorologen Klaus-Eckart Puls, sowie die erstaunliche Wandlung des US-Klimaforschers Michael Mann

Unser neben dem Autor dieser Zeilen weitere Pressesprecher, Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls, hat zum Thema "tropische Wirbelstürme" jüngst einen an den Klima-Laien gerichteten Übersichtsartikel verfasst, der im Laufpass 0309 vom August 2009 veröffentlicht ist. Der Inhalt dieses Beitrags (hier als pdf-File) spricht für sich und braucht nicht weiter kommentiert zu werden. Interessant auch ein weiterer zum Thema gehörender Artikel aus dem Tagesanzeiger. Dieser Beitrag liegt ebenfalls als pdf-File bei. Weitere Weblinks zum Thema "Wirbelstürme" hier und hier.

Besonders kritische Blogger werden vielleicht immer noch nicht zufrieden sein. Daher wird hier ergänzend ein absolut ofenfrischer, nur wenige Tage alter Artikel vom 13.August 2009 über das Thema "tropische Wirbelstürme" vorgestellt. Der Hauptautor ist Michael Mann, und der Aufsatz ist in der renommierten Fachzeitschrift nature als LETTER erschienen. Klimaforscher Michael Mann ist uns bestens von seiner berühmt-berüchtigten Hockey-Stick-Kurve her bekannt, deren starke Fehlerhaftigkeit inzwischen nachgewiesen wurde und zur Korrektur durch M. Mann selber führte. Er galt, zumindest bis heute, als einer der rigidesten IPCC-Advokaten.

Sein Aufsatz trägt den Titel "Atlantic hurricanes and climate over the past 1500 years". Aus urheberrechtlichen Gründen wird hier nur die erste Seite als pdf-File angegeben. Wir finden dort gleich am Anfang die Sätze "Antlantic tropical cyclone activity, as measured by annual storm accounts, reached anomalous levels over the past decade.The short nature of the historical record and potential issues with its reliability in earlier decades, however has prompted an ongoing debate regarding the reality and significance of the recent rise". Der zweite Satz trifft in der Tat den Punkt! Eine Dekade sind für Klima-Aussagen zu kurz, ferner hat unser guter M. Mann punktgenau die Dekade besonders vieler und starker Stürme, unter ihnen den berühmten Kathrina, erwischt. Danach war es dann bekanntlich ungewöhnlich ruhig geworden (s. auch den Bericht von Puls). War die Wahl dieser speziellen Dekade Zufall oder Absicht, schließlich gibt es auch noch vor und nach Kathrina Hurrkane-Statistiken? Wir wollen und können dies nicht entscheiden. Dass seine Klima-Kollegen und natürlich auch EIKE die Signifikanz des von M. Mann benannten Anstiegs bezweifeln, ist daher nachvollziehbar. Von dieser Seite her bietet der Aufsatz gegenüber der umfassenderen Zusammenstellung von Klaus-Eckart Puls nichts Neues: Eine Zunahme von tropischen Wirbelstürmen über ausreichend lange Zeiträume ist definitiv nicht nachweisbar.

Etwas anderes ist aber höchst bemerkenswert: Der Wirbelsturm-Aufsatz von M. Mann et al. erwähnt den Begriff "CO2" oder gar "anthropogenes CO2" mit keinem Sterbenswort. Als Ursache von tropischen Wirbelstürmen werden ausschließlich natürliche Fluktuationen, wie z.B. die NOA, der El Nino etc. angesehen. Mit anderen Worten: Die von M. Mann in seiner Einleitung erwähnte Zunahme von Hurrikanen wird mit menschgemachtem CO2 nicht mehr in Verbindung gebracht. Wir haben hier also neben vielem anderen den allerjüngsten Beleg dafür, dass die seriöse Klimawissenschaft sich längst von der ehemaligen Arbeitshypothese einer maßgebenden Beeinflussung von Extremwetterereignissen durch anthropogene CO2-Emissionen verabschiedet hat. Und noch ein weiteres gibt zu denken: In einer kleineren Wiener Klima-Fachkonferenz in 2009 hat M. Mann einen Vortrag gehalten, in dem er von 60% Sonneneinfluss auf Klimawerte sprach (persönliche Mitteilung eines Konferenzteilnehmers an den Autor). Bekanntlich sind die wissenschaftlichen IPCC-Berichte dem inzwischen wohl unbestrittenen Einfluss der Sonne auf Klimawerte nicht sonderlich freundlich gesonnen. Was ist von all dem zu halten? Beginnt etwa M. Mann die Fronten zu wechseln? Wie auch immer: Wenn die Entwicklung des ehemaligen IPCC-Advokaten Michael Mann in dieser Geschwindigkeit weitergeht, werden wir ihn in spätestens zwei Jahren bei EIKE als neues Mitglied begrüßen dürfen.

Prof. Dr. rer.nat. Horst-Joachim Lüdecke

EIKE-Pressesprecher

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