Was ist dran am globalen Anstieg des Meeresspiegels?

8. Februar 2010 Mörner, Glasshouse 139

Das IPCC – häufig hochtrabend „Weltklimarat“ genannt- scheut sich nicht auch noch die krudesten Zeitungsenten, sofern sie von Umweltgruppen wie dem WWF kommen und ins Panikkonzert passen, als „wissenschaftlichen“ Beleg für seine Phantasien zu bezeichnen. So wieder geschehen mit der Tartarenmeldung über die Niederlande im IPCC-Bericht 2007. Dort steht: „Die Niederlande sind das Beispiel dafür, dass das Land sowohl von der Steigung des Meeresspiegels als auch durch Überschwemmungen der Flüsse gefährdet ist, denn 55 Prozent des Landes liegen unter dem Meeresspiegel.“ Wie so häufig beim IPCC stimmt auch das nicht*, denn nur 26 Prozent der Fläche der Niederlande, (die 41 525 Quadratkilometer beträgt), liegen unter dem Meeresspiegel. Und bedroht sieht sich dort niemand. Selbst die niederländische Umweltministerin Jaqueline Kramer glaubt diesen Humbug nicht und fordert eine Untersuchung. Man fragt sich allerdings wofür? Was es wirklich mit dem Meeresspiegel auf sich hat, erklärt uns einer der weltweit besten Meeresspiegel Experten N.A. Mörner im folgenden Glashouse Interview.

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Arktiseis III:Das Ende der Arktischen Schmelzsaison – Ein Resümee!

27. September 2009 Kipp 18

Wie jedes Jahr geht auch der arktische Sommer nun zuende. Das Seeeis wächst wieder, und alles geht seinen gewohnten Gang. Weil dies so ist, müssen von interessierter Seite unbedingt neue Alarmmeldungen erzeugt werden. Wenn schon die Eisfläche nicht kleiner werden will, dann muss sie wenigstens (etwas) dünner werden. Schließlich hat man jetzt neue Werkzeuge mit Lasern, die das bestimmen können. Die müssen sich amortisieren. Also geistert fast jeden 2. Tag ein alarmistischer Artikel durch die Gazetten, der sich mit dem drohenden Unheil aus der Arktis befaßt. Interessanterweise nicht mehr auf Seite 1 sondern weit hinten, unter der Rubrik „Sonstiges“. Unser Autor Rudolph Kipp hat die Faktenlage wieder mal zusammen getragen.

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Arktisches Eis II: Schwankungen der arktischen Eisbedeckung und wodurch sie ausgelöst werden.

26. August 2009 Leistenschneider 16

Jedes Jahr im sog. Sommerloch grassieren Meldungen über eine vermeintlich gefährliche Eisschmelze in der Arktis, so auch wieder in diesem Jahr. Darum möchte wir Ihnen ein paar Hintergrundinformationen liefern, die arktische Eisschmelze besser einschätzen zu können. Die wichtigste Erkenntnis daraus: Dass im Sommer das arktische Eis deutlich zurückgeht, ist ebenso natürlich, wie im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen. Aber was beeinflusst nun die Eisentwicklung? CO2 oder andere Faktoren?
Unser Autor R. Leistenschneider fasst die Faktenlage zusammen.

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