„Eine Lüge oft genug wiederholt wird zur Wahrheit“ – Vorsicht, wenn sich 97 Prozent aller Wissenschaftler einig sind …

Vorsicht ist geboten, wenn sich wieder mal alle einig sind. Das geht für diejenigen selten gut aus, die nicht bei der trauten Einigkeit dabei sind.

Bei Honecker seinerzeit waren sich 98,85 Prozent einig. Heute sollen sich 97, manchmal auch 98 Prozent aller Wissenschaftler einig darüber sein, dass die Sache mit dem menschengemachten Klimawandel wahr sein muss. »Wir«, also die Menschheit, stehen am Abgrund und müssen sofort »das Ruder rumwerfen«.
Das sei einhellige Meinung nahezu aller Wissenschaftler. Also nahezu aller, damit sie nicht gleich 100 Prozent sagen müssen. Das klingt denn doch zu undemokratisch.

Die Geschichte geht auf den Kognitionspsychologen John Cook zurück. Der wertete 2013 knapp 12.000 Studien zum Thema globale Erwärmung aus. Die ZEIT zitierte das Ergebnis folgendermaßen: »97 Prozent derjenigen, die sich zum Klimawandel positionierten, waren sich einig, dass der Klimawandel auch menschengemacht ist.« Und sie wusste: »Es sind Lobbygruppen der fossilen Industrie, die seit Jahrzehnten bewusst Zweifel an diesem wissenschaftlichen Konsens streuen.«

Cook und seine Kollegen hatten knapp 12.000 Beiträge aus den Jahren 1991 bis 2011 gesammelt. Die sollten in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, welche »Haltung« sie zum Klimawandel einnehmen. Weil auch 12.000 Arbeiten eine Menge Leseaufwand bedeuten, haben das »Bürger« in einem »citizen science project« getan. Wer genau, wie und nach welchen Kriterien, ist nicht bekannt.

Dann werfen sie jene Beiträge in den Papierkorb, die keinen Einfluss des Menschen sehen. Das sind rund 66 Prozent jener 12.000 Beiträge. Die willkürlich übrig gebliebenen 4.014 Beiträge teilen sie dann in eine pro und contra Kategorie. Sie finden nur 118 Arbeiten in der contra-Kategorie. Macht jene berühmten 97,06 Prozent.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama jubelte per Twitter: »97 Prozent der Wissenschaftler stimmen überein: Klimawandel ist eine Tatsache, menschengemacht und gefährlich.« Er berief sich auf diese auf merkwürdige Weise zustande gekommene Studie. Das Problem ist allerdings: Der Konsens der Wissenschaftler ist ein anderer, als Obama suggeriert.

Der Spiegel hat das damals, in seinen glanzvolleren alten Tagen, so gesehen und erzählte selbst, wie diese Fake-News-Nummer aufkam:

»Die Studie belegt also lediglich eine Banalität: Wissenschaftler sind sich weitgehend einig, dass der Mensch zur Klimaerwärmung beiträgt. Selbst hartgesottene Kritiker der Klimaforschung zweifeln nicht an dem physikalischen Grundsatz, dass Treibhausgase aus Autos, Fabriken und Kraftwerken die Luft wärmen.

Zu den eigentlich entscheidenden Fragen jedoch mache die Cook-Studie keine Aussage: Wie groß ist der menschengemachte Anteil am Klimawandel? Und wie gefährlich ist der Klimawandel? Die bedeutendsten Fragen der Umweltforschung sind weitaus schwieriger zu beantworten – und hier gehen die Meinungen der Wissenschaftler weit auseinander.

Warum erwecken die 97 (%) Forscher mit ihrer Kampagne den gegenteiligen Eindruck? Die Öffentlichkeit, so begründen die Autoren die Idee zu ihrer Studie, zögere bei der Unterstützung des Klimaschutzes aus Unwissenheit über den Wissenschaftlerkonsens.«

In den USA würden viele bezweifeln, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Das ist schlecht für die Spendenkassen der vielen Panik-NGOs, die fett daran verdienen. Die sind mittlerweile zu einer unüberschaubaren Masse herangewachsen und tönen alle dasselbe. Die 97-Prozent-Kampagne sollte entsprechenden Druck ausüben. Doch die Kritik daran bezieht sich darauf, dass solche vereinfachenden Kampagnen den »Argwohn« stärken würden.

Der Spiegel zitierte damals noch den Meteorologen Victor Venema von der Universität Bonn, der fünf Gründe auflistet, warum Forscher den Konsens über den Klimawandel nicht mögen. «Über die meisten Fragen der Klimaforschung herrsche keine Einigkeit … Die Kampagne schaffe zudem zwei Lager, die Hauptgruppe und die Sonderlinge. Solch ein Gegensatz widerspreche der Widerspruchskultur der Wissenschaft.«.

In der Wissenschaft werden Erkenntnisse eben nicht mit Mehrheitsabstimmungen verabschiedet. Im Gegensatz etwa zum Fußball, wo 97 Prozent aller Fans der Meinung sind, dass Jogi Löw kein guter Bundestrainer ist; leider interessiert das wenig. Ein ›Wir stimmen ab, ob sich die Sonne um die Erde dreht oder doch umgekehrt‘ gibt es nicht. Bisher jedenfalls nicht.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

Weiterführende Literatur zur Erfindung von „Konsens“ in der Klimawissenschaft finden sie ua. auch hier:

Was stimmt nicht mit der Behaup­tung, „97% aller Klima­wissen­schaftler“ stimmen hinsicht­lich AGW überein?

 

 




Es ist für uns alle an der Zeit, den 97%-Schwindel zu erkennen

Viele Beiträge zur Widerlegung dieser Behauptung sind schon geschrieben worden, aber sie alle verlieren sich im statistischen Dickicht. Der gesunde Menschenverstand würde nämlich ausreichen, um zu sehen, wie es ist. Falls jemand den Original-Beitrag von Naomi Oreskes lesen würde, mit dessen Veröffentlichung im Science Magazine im Jahre 2004 alles begonnen hatte, würde man sich totlachen.

Die fehlgeleiteten Herrschaften, welche aus einer wahrhaft bizarren Umfrage aus der wissenschaftlichen Literatur abgeleitet hatten, dass 97% aller Autoren an den Menschen als Ursache der globalen Erwärmung glauben, hätten sich einen größeren Gefallen getan, wenn sie die Zahl 70% genannt hätten. Das hätte tatsächlich sein können. Allerdings reicht eigentlich schon ein Minimum an gesundem Menschenverstand aus, dass keine einzige größere Gruppe von Menschen auf unserem Planeten jemals Einigkeit von 97% bzgl. irgendetwas erreichen kann. Ja, irgendetwas, einschließlich dass die Erde rund und nicht flach ist oder dass die Sonne im Osten und nicht im Westen aufgeht oder gar die Schwerkraft.

Ein einfacher Beweis für dieses irrige Gerede bietet das Global Warming Petition Project am Oregon Institute of Science and Medicine im Jahre 1997. Dort haben 31.478 amerikanische Wissenschaftler unterschrieben, darunter 9021 mit einem Ph.D., dass sie nicht an eine signifikante Auswirkung der Menschheit auf das Klima glauben. In der Deklaration finden sich u. A. diese Worte [übersetzt]: „Es gibt keinerlei überzeugende Beweise, dass menschliche Freisetzungen von Kohlendioxid, Methan oder anderen Treibhausgasen eine katastrophale Aufheizung der Erdatmosphäre verursachen oder eine Störung des Klimas. Mehr noch, es gibt substantielle beweise, dass ein gesteigerter atmosphärischer Kohlendioxidgehalt viele vorteilhafte Auswirkungen auf die natürliche Pflanzen- und Tierwelt auf der Erde haben“.

Alle Namen werden in einem Buch genannt. Es ist ziemlich zweifelhaft, dass alle diese Menschen die 3% der Nicht-Gläubigen umfassen.

Wir zweifeln nicht daran, dass viele Wissenschaftler tatsächlich daran glauben, dass die Menschheit eine Hauptrolle spielt bei der Entwicklung des Klimas. Allerdings hat die fast universelle Behauptung von „den 97%“ bei der arglosen Bevölkerung sehr viel Schaden angerichtet. Sie führte zu einer erbärmlichen Anti-Fossile-Politik in allen US-Staaten. Darunter fällt auch, dass einige [US-]Staaten die Paris-Bemühungen übernehmen, welche 3 Billionen amerikanischer Dollars an Nationen umverteilen würde, die wenig fossile Treibstoffe verbrauchen. Die Politik dieser amerikanischen Staaten dürften Null Auswirkungen auf die Thermometer des Planeten haben, aber sie kann und wird die Ökonomie dieser Staaten sowie den Lebensstandard der Bürger schädigen.

Der betrügerische 97%-Konsens ist eindeutig ein marktwirtschaftlicher Trick. Was Wissenschaft von Religion unterscheidet ist, dass ausschließlich empirische Beweise gelten und nicht irgendwelche Meinungen. Konsens spielt in der gesamten Wissenschaft keine Rolle.

Es ist nicht das erste Mal in der Wissenschaft, dass falsche Sichtweisen Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte lang Bestand haben, bevor die Massen sich wieder unwiderlegbaren Beweisen öffnen. Die Historie der Medizin ist voll mit Minderheiten, die versuchen, Operationen erfolgreicher zu machen einfach dadurch, dass man sich die Hände wäscht. Von Geschwüren glaubte man lange Zeit, dass sie die Folge von Persönlichkeiten des Typus‘ „A“ seien anstatt dass eine bestimmte Bakterienart die Ursache derselben ist. Einstein höchstselbst stand allein gegen alle bei seinem Kampf um die Relativitätstheorie. Als 100 deutsche Konsens-Wissenschaftler bei ihm vorstellig geworden waren und sich gegen seine Theorie wandten, äußerte er den berühmten Spruch: „Warum so viele? Wenn ich unrecht habe, hätte doch ein einziger genügt!“.

Man denke lieber mal ein wenig nach, wenn man das nächste Mal mit gefährlichen Absurditäten konfrontiert wird – was schon morgen der Fall sein kann.

Link: https://www.cfact.org/2019/04/10/its-time-for-us-all-to-recognize-the-97-con-game/?mc_cid=d109d7e337&mc_eid=1ad97dafa6

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Ausführliche Erwiderung auf einen Politikwissenschaftler zur Globalen Erwärmung

Vor kurzen lasen Sie auf Eike den Bericht über obige Angelegenheit. Die lokale Zeitung brachte verschiedene Meinungen zum Thema:
Der Pro- Kommentar wurde durch Dr. Sean Connin, den Leiter des Clean Energy Program verfasst. Der Kontra Kommentar wurde durch John Droz jr., Physiker und Umweltanwalt verfasst.

Wie üblich, wichen die Kommentare einiger Leser dann auf die Bedrohung durch Klimawandel (AGW) aus, um ihre Vorliebe für Wind und Solarenergie voranzubringen. Zum Stichwort AGW veröffentlichte die Zeitung dann ein Opposite Editorial eines Paläoklimatologen, Dr. Curt Stager [… was Klimaleugner falsch machen], der sich vor allem an dem als unwissenschaftlich abgelehnten Konsens des Kontra Autoren abarbeitete.

Einleitung durch den Übersetzer

***

 

John Droz jr.

Ich war aus mehreren Gründen ziemlich überrascht, den Kommentar von Dr. Curt Stager [gemäß angloamerikanischen Gebräuchen im Folgenden nur Curt genannt] im Adirondack Almanac zu sehen. [… was Klimaleugner falsch machen]

Weshalb?

  • Ich habe mich in der Vergangenheit mehrfach höflich mit Curt ausgetauscht und er hat nie etwas wie in der Zeitung geschrieben, direkt zu mir gesagt.
  • sein Kommentar enthält mehrere Fehlschlüsse und
  • weil er die traditionelle Wissenschaft so offen ablehnt.

Der letzte Punkt überrascht und beunruhigt mich am meisten. Überdenken Sie dieses Zitat von Curt vor acht Jahren (ich habe die wichtigsten Teile hervorgehoben):

„Wissenschaftler sind Menschen, die eine Vielfalt von Meinungen und Einstellungen widerspiegeln. Natürlich haben die meisten von uns diese lächerliche Situation satt, daher ist es nicht verwunderlich, dass Sie von so vielen hören, die diese Bedenken äußern. Ich bin es auch satt, aber ich bin auch nicht alleine in meinen Präferenzen, weil ich von „aggressiven Aktivistenhaltungen“ Abstand genommen habe. Ich tue das, weil ich Wissenschaft an sich mehr schätze als jedes einzelne Thema, das damit verbunden wird.

„Ich betrachte Wissenschaft als eine der wertvollsten Erfindungen der menschlichen Zivilisation, und ich erkenne, wie wertvoll und anfällig für Korruption sie für jemanden ist, der an die objektive Realität, die Fehlbarkeit der menschlichen Wahrnehmung und die Notwendigkeit objektiver Methoden zur Suche nach Wahrheit glaubt . Ich erkenne auch an, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft selbst stark vom Vertrauen in die Objektivität derer abhängt, die sie verfolgen. Wir müssen eine klare Linie zwischen der Verteidigung der Wahrheit und dem Versuch, sie anderen Menschen aufzuzwingen, gehen und ich persönlich entscheide mich dafür, diese Linie vorsichtiger zu gehen. “

Dies ist eine gut formulierte, wichtige Aussage – und ich würde jedem Wort zustimmen. Seit dieser Zeit ist Curt jedoch radikalisiert worden. Wie sein Adirondack-Almanack-Kommentar zeigt, hat er sein früheres Bekenntnis zu den Grundlagen seines Berufs im Wesentlichen aufgegeben und ist stolz ein politikwissenschaftlicher Aktivist zu sein.

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Auf den ganzen Unfug in seinem Kommentar korrekt zu reagieren, würde mehr Zeit und Platz in Anspruch nehmen, als es hier möglich ist.  Daher werde ich nur einige Punkte davon ansprechen. Anspruchsvolle Leser können sich den Rest hoffentlich selbst interpretieren…

Beginnen wir mit einer einfachen Definition. Was wir diskutieren, heißt „Anthropogen Globale Erwärmung “(AGW). Grundsätzlich ist dies der Glaube, dass die globale Erwärmung fast ausschließlich durch vom Menschen verursachte Einflüsse (z. B. Verbrennung fossiler Brennstoffe) verursacht wird.

Der Kern des Problems besteht darin, dass Curt sich entschieden hat, sich selbst in ein Dilemma zu bringen. Einerseits möchte er, dass wir glauben, dass seine Ansichten über die AGW auf korrekter Wissenschaft beruhen – aber andererseits möchte er nicht durch die Zwänge belastet werden, wenn man die Verfahren der wirklichen Wissenschaft einhält. Anders ausgedrückt, seine Kommentare zeigen eine klare Unterscheidung zwischen echter Wissenschaft und Politikwissenschaft. Betrachten Sie einige Beispiele:

# 1 – Wenn zwei Wissenschaftler nicht übereinstimmen, legt jeder höflich die besten empirischen (d. h. realen) Beweise vor, von denen sie glauben, dass sie ihren Fall stützen. Zu keinem Zeitpunkt wird die Motivation des anderen, frühere Assoziationen, Überzeugungen, Schwiegermutter usw. verunglimpft, da dies für die vorliegende Diskussion irrelevant ist. Wenn Curt so überzeugt von den wissenschaftlichen Beweisen seiner Behauptungen wäre, warum sollte er dann ein einziges Wort seines limitierten Textfeldes vergeuden, um mich abzulehnen? Dies ist eine politische Taktik außerhalb von Wissenschaft.

# 2 – Curt macht dann fälschlicherweise  geltend, dass die einzigen Personen, die zur Beurteilung der Gültigkeit der AGW-Angelegenheit kompetent genug seien, „nur wirklich qualifizierte Klimaforscher“ sein dürften. Ob die AGW-Hypothese korrekt ist oder nicht, beruht allein auf den Behauptungen ihrer Befürworter.

Jeder kompetente Wissenschaftler kann sehen, ob andere Wissenschaftler (auf ihrem Fachgebiet oder auf andere Weise) wissenschaftliche Regeln befolgt haben. Interessanterweise untergräbt Curt seine eigene Behauptung (das AGW der ausschließliche Bereich von Klimawissenschaftlern ist), indem er „Physik“ (d.h. mein Fachgebiet) als Grundlage für einige seiner AGW-Ansprüche zitiert.

# 3 – Curt beschreibt dann unkorrekt, was eine wissenschaftliche „Hypothese“ ist, indem er sie als „bloßes Schätzen“ bezeichnet. Hier ist eine vernünftige Definition:

„Die Formulierung und Prüfung einer Hypothese ist Teil der wissenschaftlichen Methode, mit der Wissenschaftler versuchen, Vorstellungen über Naturphänomene zu verstehen und zu testen. Die Erstellung einer Hypothese wird häufig als kreativer Prozess beschrieben und basiert auf vorhandenem wissenschaftlichem Wissen, Intuition oder Versuch. Die zwei Hauptmerkmale einer wissenschaftlichen Hypothese sind Falsifizierbarkeit und Nachweisbarkeit. “

# 4 – Curt weiß das sehr genau, ist jedoch nicht geneigt zuzugeben, dass die AGW-Angelegenheit eine Hypothese ist – da er die meisten der traditionellen, belastbaren wissenschaftlichen Methoden nicht einhalten möchte. Warum nicht? Aus verschiedenen Gründen wie:

  1. es ist zu zeitaufwändig,
  2. AGW ist zu kompliziert, um von der traditionellen Wissenschaft analysiert zu werden,
  3. AGW ist nicht falsifizierbar (siehe oben), und
  4. die traditionelle Wissenschaftsmethodik wirft erhebliche Zweifel an der AGW-Hypothese auf. Mit anderen Worten, sagt Curt, lassen Sie uns all das nervige Wissenschafts-Zeug überspringen und zur Sache kommen. Auch dies ist die Perspektive einer politisch argumentierenden Person: Lassen Sie uns die Regeln ändern!

# 5 – Die AGW-Hypothese basiert fast ausschließlich auf Computermodellen. Computermodelle sind jedoch keine Zauberei: Sie sind das Ergebnis von (selbst) ausgedachten Rechenanweisungen für den dummen Computer, um ein bestimmtes Ziel (Ergebnis) zu erreichen und von den Daten, die von den Menschen dafür als wichtig erachtet werden. Aber wenn AGW zu kompliziert ist, um von der traditionellen Wissenschaft analysiert zu werden, wie können dann bestimmte Personen überhaupt entschlüsseln, welche Daten relevant sind und wie sie miteinander in Beziehung stehen? Anders formuliert: Wenn eine genaue Beurteilung der Gültigkeit und der Ergebnisse von AGW für die traditionelle Wissenschaft zu kompliziert ist, ist sie auch für Computermodelle zu kompliziert. Übrigens, Wissenschaftler konzentrieren sich auf empirische Daten. Politikwissenschaftler bevorzugen Computermodelle als Kinderspiel, um sie zu manipulieren (ohne das die Bürger sich dessen bewusst sein sollen), sodass jedes gewünschte Ergebnis erzielt werden kann…

# 6 – Es ist bedauerlich, dass Curt nicht öffentlich eingeräumt hat, dass wir RIESIGE Wissenslücken in unserem Verständnis des Klimas haben. Zum Beispiel scheint die AGW-Angelegenheit auf einer sehr grundlegenden Gleichung zu beruhen: der globale CO2-Anteil. Auf der einen Seite befinden sich „CO2-Quellen“, die entweder natürlicher Natur oder von Menschen gemacht sind. Auf der anderen Seite gibt es „CO2-Senken“, die zumeist natürlich sind. Wenn die Zuflüsse die Abflüsse (Absorptionen) übersteigen, haben wir einen Netto-CO2-Anstieg. Eines von mehreren Problemen ist, dass bis zu 30% der Abfluss-Seite der Gleichung nicht verstanden werden. Wie genau können Computermodelle sein, wenn es so viel Unbekanntes gibt? Traditionelle Wissenschaftler wissen sehr genau, was sie / wir wissen und wissen nicht. Politikwissenschaftler überdecken die unbekannten Zusammenhänge und Daten.

# 7 – In Curts Kommentar gibt es mehrere Verweise auf „Peer-Review“. Zwei Ergänzungen dazu. Erstens ist es rätselhaft, dass Curt die Leser nicht darüber informiert, dass es rund 2000 von Experten begutachtete Artikel gibt, die seine AGW-Position in Frage stellen (hier ein Beispiel). Ein Wissenschaftler stellt beide Seiten eines Streits objektiv vor. (Beachten Sie das Zitat von Curt zu Beginn!) Ein Politikwissenschaftler befürwortet nur seine eigene Agenda und tut so, als gäbe es keine andere vernünftige Schlussfolgerung als die ihre.

# 8 – Zweitens besteht das Ziel dieser Peer-Review-Hinweise darin, den zufälligen Leser davon zu überzeugen, dass die Wissenschaft die Behauptung von Curt‘s AGW-Hypothese unterstützt. Das ist schlicht nicht so. Laien müssen wissen, dass ein Peer-Review-Prozess NICHTS mit der Feststellung der Gültigkeit der Schlussfolgerungen einer Studie zu tun hat. Im Peer-Review-Prozess beispielsweise wiederholt KEIN EINZIGER irgendeins in der Studie angeführte Versuche, um die Ergebnisse zu überprüfen.

Um ein gutes Bild davon zu bekommen, worum es bei Peer-Review geht, lesen Sie die Aussage eines der wichtigsten Akteure des Prozesses, des Herausgebers der weltberühmten medizinischen Zeitschrift Lancet:

„Der Fehler ist natürlich die Ansicht, dass Peer Review mehr als ein grobes Mittel ist, um die Akzeptanz – und nicht die Gültigkeit – eines neuen Befundes zu bestätigen.

Redakteure und Wissenschaftler bestehen gleichermaßen auf der zentralen Bedeutung von Peer Review. Der Öffentlichkeit wird Peer Review als quasi-sakraler Prozess vorgestellt, der dazu beiträgt, die Wissenschaft zu unserem objektivsten Wahrsager zu machen.

Aber wir wissen, dass das Peer-Review-System voreingenommen, ungerecht, nicht nachvollziehbar, unvollständig, leicht voreingenommen, oft beleidigend, in der Regel unwissend, gelegentlich dumm und häufig falsch ist.“

Mit anderen Worten, Verweise auf Peer-Review zur Unterstützung der Behauptungen basieren auf der Prämisse, dass der Leser nicht über Peer-Review-Realitäten informiert ist. Dies ist eine Strategie, die von Politikwissenschaftlern genutzt wird: um einen Vorteil aus dem zu ziehen, was die Bürger nicht verstehen – um ihre eigenen Ziele zu fördern.

[Ein peer-review-prozess zeigt m.e. nur, dass die Gedankengänge des Autors in sich logisch sind (erscheinen). Um eine Aussage zur Gültigkeit (Wahrheit?!) der Schlussfolgerungen zu treffen, müssten die Bewerter selbst alle Versuche und Untersuchungen durchführen, auch müssten alle Daten und Annahmen vorliegen. – der Übersetzer]

# 9 – Auf derselben Linie liegt Curt’s Verweis auf „Konsens“. Oh Mann! Wenn Curt eine unwiderlegbare Wissenschaft zur Unterstützung seiner AGW-Hypothese hat, warum sollte er dann Zeit verlieren, indem er über solche unwissenschaftlichen Themen wie Konsens spricht? Schauen Sie sich die wissenschaftliche Methode genau an. Gehört Konsens dazu? NEIN!

Unstrittig ist auch, dass es in der Vergangenheit zahlreiche Fälle gab, in denen der Konsens dessen, was die Wissenschaftler glaubten, sich als falsch erwies. Echte Wissenschaftler sind sich dieser Realität durchaus bewusst, also würden sie niemals versuchen, ihre Hypothese zu rechtfertigen, indem sie auf die Überzeugungen anderer Wissenschaftler verweisen. Auf der anderen Seite geht es in der Politik (-wissenschaft) um Konsens.

# 10 – Trotz seines Kommentars von 1300 ± Wörtern sprach Curt nicht wirklich die Hauptpunkte an, die ich in meinem Adirondack Explorer-Artikel angesprochen hatte. Stattdessen faselte er beredsam über AGW – das war nicht das Thema, über das ich einen Beitrag schreiben sollte / geschrieben habe. Erneuerbare Energien im Adirondack Park waren meine Aufgabe. Er hat dazu nichts gesagt! Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass wenn einem Politiker eine Frage gestellt wird, die ihm nicht gefällt, dass er das Thema reibungslos ändert? Das ist ein weiterer krasser Unterschied zwischen echter Wissenschaft und Politikwissenschaft.

# 11 – Die Bemerkungen von Curt zur Skepsis sind ebenfalls interessant. Er versteht, dass Skepsis das Markenzeichen eines echten Wissenschaftlers ist – er weist Sie also darauf hin, dass er [früher] mal ein AGW-Skeptiker war. Obwohl ich keinerlei skeptischen Berichte / Studien von ihm zur AGW finden konnte, bin ich bereit, sein Wort dafür zu nehmen. Aber jetzt, wo er zufrieden ist, warum sind es nicht auch alle anderen? Tatsächlich, wenn er eine erlernte Position vertreten hätte:

  1. die den Konventionen der traditionellen Wissenschaft folgen würde,
  2. die ehrliche Anerkennung, das wir viel über AGW nicht wissen,
  3. ohne 1. das folgte den Konventionen der traditionellen Wissenschaft,
  4. dass wir ehrlich anerkannt haben, wie viel wir über AGW nicht wissen,
  5. ohne ad hominems [Angriff persönlicher Umstände oder Eigenschaften des Streitgegners],
  6. ohne Hinweise auf solche unwissenschaftlichen Angelegenheiten wie Konsens und
  7. ohne falsche Implikationen zur Wahrhaftigkeit der Peer-Review zu machen,

– dann könnten wir erkennen, dass er auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse eine ernstzunehmende Aussage vorbrachte. Stattdessen bekamen wir eine politikwissenschaftliche Antwort, die kein Vertrauen weckt.

# 12 – Aus all dem ist klar, dass es in diesem AGW-Thema nicht wirklich um CO2 geht. Stattdessen ist dies nur ein bequemes Mittel für diejenigen, die unsere amerikanische Lebensweise radikal verändern wollen – um uns buchstäblich in eine agrarisch-marxistische Gesellschaft zu verwandeln. Glauben Sie meinen Worten nicht, sondern prüfen Sie genau die Elemente (und Konsequenzen) des Green New Deal (voller Wortlaut im Original), der nur ein Testballon für das ist, was wirklich die Agenda ist, die hier durchgesetzt werden soll.

Unter dem Strich wollen Curt und andere ähnliche denkende Parteien, dass wir mehr als 100 Billionen US-Dollar investieren:

  1. um ihre AGW-Hypothese zu akzeptieren, die sich nicht mit traditionellen Wissenschaft Regularien abgibt, und
  2. um „Lösungen“ zu implementieren (wie die industrielle Windenergie), die keinerlei wissenschaftliche Grundlage haben.

Was ist falsch gelaufen?

John Droz, jr. Physicist Brantingham Lake, NY 3-18-

Die übersetzte Stellungnahme findet sich hier .pdf, etwa Mitte März 2019

Übersetzt durch Andreas Demmig




Wie sich die Winde drehen: Alarmisten ,leugnen‘ jetzt Klimawissenschaft, Big Oil verteidigt sie

Kalifornische Städte, Umweltaktivisten und einige Wissenschaftler argumentierten, dass die Anerkennung der jüngsten IPCC-Einschätzung irreführend sei, weil diese überholt ist. Im Endeffekt werfen all jene, die danach trachten, Öl-Unternehmen zu bestrafen, den sonst so oft beschworenen „Konsens“ in der Klimawissenschaft beiseite.

Die Ironie blieb dem Professor der University of Colorado Roger Pielke Jr. nicht verborgen. Dieser hatte mehrere Studien zu Klimawissenschaft und Politik veröffentlicht:

Dieser Tweet zeigt, wie sehr sich die Klimadebatte verändert hat. Ein Öl-Unternehmen beruft sich auf den IPCC-Konsens; Umweltaktivisten (einschließlich einiger Klimawissenschaftler) leugnen den IPCC-Konsens. Bizarre Welt! https://t.co/M8lbeZHlQi

Roger Pielke Jr., March 21, 2018

San Francisco und Oakland verklagten fünf Öl-Unternehmen einschließlich Chevron wegen der vermeintlichen Schäden der von ihnen verursachten globalen Erwärmung. Chevron war das einzige beklagte Unternehmen, welches an der Anhörung zur Klimawissenschaft teilzunehmen beschlossen hat, aber das Unternehmen überraschte die Kläger, als es den „Konsens“ der IPCC-Einschätzung nicht in Frage gestellt hat.

Das zerzauste die Federn einiger Wissenschaftler und Umweltaktivisten, welche augenblicklich in die Offensive gegen Chevron gingen und dem Unternehmen vorwarfen, das IPCC vorzuschieben, um die Klimapolitik zu diskreditieren.

„Der Anwalt von Chevron übernahm seine Strategie direkt aus dem Drehbuch der Klimaleugner“, sagte der Klima-Aktivist Shayne Wolf.

Offenbar ist das IPCC ein Bestandteil in diesem „Drehbuch der Klimaleugner“. Chevron stimmte der wissenschaftlichen Einschätzung des IPCC zu, lehnte jedoch die politischen Vorschläge der internationalen Körperschaft ab.

„Der Anwalt übertrieb geringe Bereiche der Unsicherheit hinsichtlich Auswirkungen der globalen Erwärmung. Er blähte diese auf, um sich so aus der Anerkennung der Rolle fossiler Treibstoffe herauszustehlen“, sagte Wolf.

Die Klimawissenschaftlerinnen Kate Marvel von der NASA und Katharine Hayhoe von Texas Tech fuhren fort zu argumentieren, dass der IPCC-Bericht 2013 überholt sei und dass wissenschaftliche Studien während der Folgejahre ein alarmierenderes Bild der von Menschen verursachten Erwärmung gezeigt haben.

„Der jüngste IPCC-Bericht stammt aus dem Jahr 2013, aber die Klimamodell-Simulationen in jenem Report endeten 2005“, sagte Marvel. „Mit ,endeten‘ meine ich, dass sie sich auf beobachtete Daten (Treibhausgase, Aerosole, Vulkanstaub, solare Fluktuationen) nur bis zu jenem Zeitpunkt verließen. Alles Weitere waren Projektionen, konstruiert aus unseren Schätzungen, wie Emissionen aussehen würden“.

„Der IPCC-Bericht ist der goldene Standard der klimawissenschaftlichen Einschätzung. Aber er bleibt in drei bedeutenden und relevanten Punkten zurück, welche mich als Wissenschaftlerin zu dem Ratschlag bringen, dass die in diesem Fall herangezogene Literatur erweitert wird, falls man wünscht, die umfassendste und aktuellste Perspektive zum Zustand der Klimawissenschaft zu erhalten“, plapperte Hayhoe nach.

In einem anderen Fall argumentierte Prof. Gary Griggs von der University of California, dass die von Chevron gezeigten IPCC-Projektionen des Meeresspiegel-Anstiegs überholt seien. Griggs, ein Experte der Küstengeographie, wurde von den Anwälten der Städte San Francisco und Oakland ins Spiel gebracht.

Die Präsentation von Chevron bzgl. des Meeresspiegel-Anstiegs beruft sich auf den IPCC-Bericht 2013, was bedeutet, dass die beobachtungen ein paar jahre zuvor beendet waren. Die Wissenschaft vom Anstieg des Meeresspiegels hat aber seitdem signifikante Fortschritte gemacht, wie Gary Griggs schon früher betont hatte. – #climatetutorial

Auch Chevron präsentierte vor Gericht Graphiken, die belegen, wie sehr Klimamodelle dazu neigen, die vom Menschen verursachte Erwärmung zu übertreiben.

Die Anwälte und Wissenschaftler von den kalifornischen Städten gerieten in Aufruhr, als der Anwalt von @chevron den Richtern vorführte, wie sehr die Klimamodelle schon immer den Temperaturanstieg übertrieben haben #climatechange trial @climatedepot @steynonline

Phelim McAleer (@PhelimMcAleer) March 21, 2018

Link: http://dailycaller.com/2018/03/21/chevron-agrees-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Was stimmt nicht mit der Behaup­tung, „97% aller Klima­wissen­schaftler“ stimmen hinsicht­lich AGW überein?

Im Jahre 2004 hat Science die Ergebnisse einer Studie der Historikerin Naomi Oreskes veröffentlicht, in welcher sie behauptet, dass „ohne substantielle Unterschiede die Wissenschaftler erkennen, dass menschliche Aktivitäten die Erde erwärmen“. Aber ein Versuch, die Studie nachzuvollziehen, ergab, dass sie sowohl bei der Bearbeitung der Daten schwere Fehler gemacht hatte als auch, dass nach einer Neubearbeitung der Daten entgegengesetzte Ergebnisse herauskamen. Benny Peiser wies in einem Brief an Science (Submission ID: 56001) darauf hin, dass das Magazin es abgelehnt habe, dies zu publizieren. Aber die Cornwall Alliance hat die Ergebnisse im Jahre2006 so zusammengefasst:

Oreskes behauptete, dass eine Analyse von 928 Abstracts in der ISI-Datenbasis, welche den Terminus „Klimawandel“ enthielten, den vermeintlichen Konsens beweisen würden. Es stellte sich heraus, dass sie die Datenbasis nach drei Schlüsselwörtern durchsucht hatte („global climate change“) anstatt der zwei Wörter („climate change“), die sie genannt hatte. Dies hat die Anzahl der Suchergebnisse um eine Größenordnung verkleinert. Die Suche lediglich nach „climate change“ ergab stattdessen fast 12.000 Artikel in der gleichen Datenbasis während der relevanten Dekade. Außen vor gelassen wurde in Oreskes‘ Liste „zahlreiche Forschungsstudien, welche zeigen, dass die globalen Temperaturen ähnlich oder sogar höher gelegen haben während des Klimaoptimums im Holozän und während der Mittelalterlichen Warmzeit, als das atmosphärische CO2-Niveau viel niedriger war als heute; dass solare Variabilität ein Schlüsseltreiber des jüngsten Klimawandels ist und dass die Klimamodellierung höchst unsicher ist“. Außerdem, selbst wenn man die drei Schlüsselwörter eingibt, was sie tatsächlich getan hat, ergaben sich nicht 928, sondern 1247 Treffer, von denen 1117 Abstracts enthielten. Eine Analyse dieser Abstracts ergab:

nur 1 Prozent der Abstracts stützte explizit, was Oreskes den „Konsens-Standpunkt“ nannte,

29 Prozent akzeptierten das implizit, „aber hauptsächlich konzentriert auf Abschätzungen der Auswirkungen eines vorhergesagten globalen Klimawandels,

8 Prozent rankten sich um „Abschwächung“,

6 Prozent konzentrierten sich auf Fragen der Methodik und der Verfahren

8 Prozent behandelten „exklusiv paläo-klimatologische Forschung ohne Bezug zum jüngsten Klimawandels

3 Prozent wiesen den Standpunkt zurück oder bezweifelten ihn, dass menschliche Aktivitäten der Haupttreiber der ,beobachteten Erwärmung während der letzten 50 Jahre‘ sind,

4 Prozent konzentrierten sich auf „natürliche Faktoren eines globalen Klimawandels“, und

42 Prozent enthielten keinerlei direkten oder indirekten Link oder einen Bezug zu menschlichen Aktivitäten, CO2- oder Treibhausgas-Emissionen, geschweige denn einen anthropogenen Antrieb des jüngsten Klimawandels.

Die Studie von Peter Doran und Maggie Zimmerman mit dem Titel Examining the Consensus on Climate Change (EOS, Januar 2009) kam zu dem Ergebnis: „Es scheint, dass die Debatte um die Authentizität der globalen Erwärmung und welche Rolle menschliche Aktivitäten dabei gespielt haben, großenteils gar nicht existiert unter denen, welche die Nuancen und die wissenschaftliche Grundlage langfristiger Klimaprozesse verstehen“. Allerdings zählten Doran und Zimmerman lediglich 79 aus den 3146 Antworten auf ihre Umfrage, welche den vermeintlichen Konsens bejahen, und die beiden Fragen in der Umfrage waren derart formuliert, dass selbst die passioniertesten Skeptiker – wie Fred Singer, Richard Lindzen und Roy Spencer – mit ,ja‘ geantwortet hätten. Die beiden Fragen lauteten:

Im Vergleich mit dem Niveau vor Beginn des 19. Jahrhunderts – glauben Sie, dass die mittleren globalen Temperaturen allgemein gestiegen, gesunken oder relativ konstant geblieben sind?

Glauben Sie, dass menschliche Aktivitäten ein signifikanter beitragender Faktor sind bei der Änderung der mittleren globalen Temperatur?

Eine andere Studie, nämlich Expert credibility in climate change [etwa: Glaubwürdigkeit der Experten beim Thema Klimawandel] (vom 9. April 2010 in PNAS) von William Anderegg et al. berichtete von einer Durchsicht von veröffentlichten oder zitierten Daten von 1372 Klimaforschern, wobei sich zeigte, dass 97% bis 98% glaubten, dass „anthropogene Treibhausgase verantwortlich waren für die ,meiste eindeutige‘ Erwärmung der mittleren globalen Temperatur während der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts“. Aber die Studie von Abnderegg deckte lediglich die 200 produktivsten Autoren zum Thema Klimawandel ab und ließ tausende andere außen vor, und selbst die Schlussfolgerung, dass die Menschen ursächlich waren für die „meiste“ Erwärmung bedeutet nicht, dass jene Wissenschaftler die globale Erwärmung als eine Krise ansehen oder dass wir Billionen Dollar ausgeben sollten für den Versuch, diese zu stoppen.

Die wohl am häufigsten genannte Studie bzgl. eines solchen Konsens‘ ist Quantifying the Consensus on Anthropogenic Global Warming in the Scientific Literature von John Cook et al. Darin wird als Ergebnis behauptet, dass angeblich „unter den Abstracts 97,1% die Konsens-Position bestätigt haben, wonach Menschen die globale Erwärmung verursachen“. Nun ist die Phrase „Menschen verursachen globale Erwärmung“ eine solche, die fast jeder Skeptiker einschließlich ich selbst bestätigen könnten [Aber gibt es auch daran inzwischen nicht immer mehr Zweifel? Anm. d. Übers.]. Die Frage lautet nicht, ob wir eine globale Erwärmung verursachen, sondern ob wir für den größten Teil der jüngsten Erwärmung ursächlich sind, ob die Erwärmung gefährlich ist und ob wir Energieerzeugung aus bezahlbaren, zuverlässigen und reichlich vorhandenen fossilen Ressourcen aufgeben und ersetzen sollten durch dürftige, teure und unterbrochene „Erneuerbare“ in dem Bemühen, den Klimawandel zu stoppen. Die Studie von Cook et al. wurde auch in einer anderen Studie von David Legates et al. kritisiert. Dieser hatte die gleichen Studien unter die Lupe genommen wie Cook et al. und war zu dem Ergebnis gekommen, dass der tatsächliche Konsens in deren Abstracts nur 0,3% betragen hat.

Legates et al. kritisierten lediglich die statistischen Verfahren und die Art und Weise, mit der Cook et al. die Literatur interpretiert hatten, nicht aber die Qualität des Auswahlverfahrens, mittels welchem Cook et al. festlegten, welche Studien man betrachtete und welche Studien außen vor bleiben sollten. Aber ein anderer Gelehrter, nämlich José Duarte, hat genau dieses Auswahlverfahren unter die Lupe genommen und festgestellt, dass es „in vielfacher Hinsicht betrügerisch“ war. Also forderte Duarte in einem Brief die Environmental Research Letters auf, Cook et al. zurückzuziehen. Er wies darauf hin, dass obwohl Cook et al. behauptet hatten, Studien zu „Sozialwissenschaft, Bildung, Forschungen bzgl. der Meinung der Öffentlichkeit zum Klimawandel“ nicht berücksichtigt zu haben, er in Wirklichkeit viele derartige Studien mit einbezogen hat. Er listete auch viele ordentliche wissenschaftliche Studien, die Cook et al. ignoriert hatten, was aber nicht hätte sein dürfen, und welche im Widerspruch zu ihrer Schlussfolgerung standen.

Cook et al. beleuchteten 11.944 Studien zur globalen Erwärmung, welche von 1991 bis 2012 veröffentlicht worden waren. Sie haben diese Studien nicht gelesen oder mit deren Autoren gesprochen, sondern sie haben die Abstracts gelesen. Die Ergebnisse dieser Abstracts wurden in 7 Kategorien eingeteilt:

1. Die Menschheit verursacht die gesamte Erwärmung                                                         64

2. Die Menschheit verursacht über 50% der Erwärmung                                                   922

3. Die Menschheit verursacht weniger als 50% der Erwärmung                                     2910

4. Keine Meinung oder unsicher                                                                                            7930

5. Die Menschheit verursacht einige Erwärmung, aber weit weniger als 50%                 54

6. Die Menschheit verursacht keine Erwärmung, with qualifications                              15

7. Die Menschheit verursacht keinerlei Erwärmung                                                               9

Es scheint, dass Cook et al. sich entschlossen haben, nur jene Wissenschaftler untereinander zu vergleichen, welche eine eindeutige feste Meinung haben. Falls das so ist, repräsentieren die ersten beiden Kategorien Wissenschaftler, die glauben, dass die Menschheit die gesamte Erwärmung oder den größten Teil davon verursacht (986), während jene in den Kategorien 6 und 7 glauben, dass der Mensch keine oder fast keine Erwärmung auslöst (24). Das Verhältnis beträgt etwa 97%. Aber das wichtigste Ergebnis dieser Studie lautet, dass fast 8000 Wissenschaftler keine Meinung dazu hatten oder sich dessen unsicher waren. So viel zu den 97%.

Warum gab es lediglich 24 von Skeptikern veröffentlichte Studien? Im Jahre 2009 haben wir dies mittels 22.000 E-Mail-Korrespondenzen zwischen leitenden Meteorologen in den USA und in Europa herausgefunden, als jene Korrespondenzen bekannt wurden. Viele der E-Mails wurden veröffentlicht von Steven Mosher und Thomas Fuller in Climategate: The Crutape Letters (nQuire Services, 2010). Dieser Skandal brachte ans Tageslicht:

Die Propagandisten der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung haben:

1. alle Meteorologie- und Klimatologie-Journale in den USA kontrolliert

2. alle nicht meteorologischen wissenschaftlichen Veröffentlichungen kontrolliert (Nature, Science, etc.)

3. Wikipedia kontrolliert

4. Daten manipuliert

5. Skeptiker dämonisiert.

Studien von Skeptikern wurden ausgeschlossen und in Profi-Journalen in den USA nicht veröffentlicht. Im Gegensatz dazu hat Kenneth Richard über 1000 begutachtete Studien dokumentiert, welche in Europa und Asien während der Jahre 2014, 2015 und 2016 veröffentlicht worden waren. In diesen wird die Hypothese in Frage gestellt, dass CO2 der Haupttreiber der jüngsten globalen Erwärmung ist (ebenso wie andere Aspekte des betrügerischen „Konsens’“). Vielmehr werden darin solare, ozeanische und andere natürliche Zyklen als primäre Ursachen der globalen Erwärmung gestützt. Aber diese Studien fanden sich nicht unter den Veröffentlichungen in den USA.

[This article is excerpted from Dr. Frank’s review of the book Caring for Creation: The Evangelical’s Guide to Climate Change and a Healthy Environment.” For further critique of the consensus claim, see Joseph Bast and (Cornwall Alliance Senior Fellow and climatologist) Dr. Roy W. Spencer, “The Myth of the Climate Change ‘97%’,” Wall Street Journal, May 26, 2014.]

Link: http://cornwallalliance.org/2017/06/whats-wrong-with-the-claim-that-97-of-climate-scientists-agree-about-global-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

———————————————————-

Anmerkung eines Zeugen dazu, der auch den Hinweis auf diesen Beitrag gegeben hat:

Ich habe kürzlich gesehen, dass an der dubiosen Australischen 97%-Cook-Studie auch eine Bärbel Winkler mitgeschrieben hat.
Ich habe diese Frau im Januar 2015 in Radolfszell am Bodensee erlebt. Sie ist eine gelernte Computer-Programmierin, die dann beim NABU auf Klimaaktivismus „umgeschult“ hat, wie sie es selbst (mit anderen Worten) in Radolfszell erwähnt hatte.
Sie hatte in Radolfszell einen Klima-Vortrag gehalten, voller faktischer Fehler und Widersprüche.
Ich hatte ihr mehrfach während ihres Vortrags „die Karten gelegt“, in dem ich ihre Fehler und Widersprüche richtiggestellt hatte.
Am Ende ihres Vortrags kamen ca. 20 Leute auf mich zu und stellten mir Fragen,  und nicht Frau Winkler.
Das war eine der besten Situationen, die ich je erlebt habe. Das hatte mir damals richtig Motivation gegeben.
Auch deshalb ist mir klar, dass die australische Cook-Studie „Müll“ sein muss.




Sie nennen mich „Anti-Wissenschaftlich?“

Aber was hat das mit jemandem wie mir zu tun? Ich bin sehr damit einverstanden, dass sich das globale Klima in den vergangenen 150 Jahren um etwa einen Grad Celsius erwärmt hat. Doch mein Studium der relevanten Geologie und Physik führt mich zu der Annahme, dass solare Variabilität, nicht Kohlendioxid, für diese Erwärmung verantwortlich ist.

Und so ist es gerade der Wissenschaft wegen, dass ich gegenüber menschengemachter [also künstlicher!] Erwärmung skeptisch eingestellt bin. Soll ich dennoch als „anti-wissenschaftlich“ bezeichnet werden können?

Den Leuten, die meinen Klima „Leugner“ verhöhnen zu können, möchte ich einige grundlegende Fragen stellen:

  • Wissen Sie, dass Kohlendioxid mit wachsender Konzentration progressiv [stufenweise sich steigernd] die Fähigkeit verliert, Wärme zu absorbieren?
  • Wissen Sie, dass die Theorie einer von Menschen verursachten Erwärmung auf Wasserdampf beruht, nicht auf Kohlendioxid, um die zukünftige Erwärmung voranzutreiben?
  • Wissen Sie, dass die Wolkenbildung dieser positiven [= „Wärme verstärkenden“] Wasserdampf „Rückkopplung“ widerspricht
  • Wissen Sie, dass Klimawissenschaftler dieses „Wolkenproblem“ noch nie gelöst haben?
  • Wissen Sie, dass sich die solare Aktivität im 20. Jahrhundert auf ihr höchstes Niveau seit mindestens 2.000 Jahren verstärkt hat?
  • Wissen Sie, dass jede vorherige warme Periode in den letzten tausend Jahren mit einer starken Solaren-Aktivität zusammenfiel?

Das sind nur einige grundlegende Fragen an die Klimawissenschaft. Aber sie helfen zu illustrieren, warum die Klimadebatte nicht so einfach ist, wie viele annehmen würden.

Ich bin besorgt, dass die Öffentlichkeit keinerlei Verständnis für o.g. Kernfragen hat und sie auch nicht diskutieren will. Und doch verteidigen sie „Klimawandel“ gegen jegliche Andersdenkenden.

Ironischerweise, wenn ich die Leute in Diskussionen oder Debatten über das Thema verwickle, antworten sie unveränderlich: „Nun, davon weiß ich nichts“ oder „Ich habe es nie studiert, aber vertraue darauf, was ich in den Nachrichten höre.“ Die schlimmsten AGW-Aktivisten bekommen ihre „Fakten“ von Bill Nye oder Bill Maher.

[Bill Nye, etwa zu vergleichen mit Prof. Harald Lesch, hier der Link zu Bill Nye: der Missbrauch der Wissenschaft,
Bill Maher, Fernsehmoderator, -produzent, Demokratische Partei, der schon Al Gore gegen George Bush unterstützte; Recherche des Übersetzers]

Warum sind sie dann mit Kritik so schnell bei der Hand, wenn einer eine andere Ansicht hat, besonders, wenn dieser auch viel Zeit und Mühe darauf verwandt hat, um das Thema zu studieren?

Meine Bedenken sind, „Klimawandel“ ist wie ein Buch, von dem jeder gehört hat – aber niemand hat es gelesen. Die energische Verteidigung der künstlichen Erwärmung durch Aktivisten ist der Aussage verwandt: „Es ist ein tolles Buch.“ Aber wenn sie nach Einzelheiten gefragt werden, geben sie zu, dass sie es nie gelesen haben.

Meine Sorge ist, dass das globale Klima in eine kühlere Ära zurückfallen könnte. Es gibt gute Gründe, sich um eine solche Möglichkeit zu kümmern, da die langfristige Solaraktivität nun rückläufig ist. Und noch beunruhigender ist die Aussicht, dass eine so kältere Ära im Tandem mit Entkarbonisierungsstrategien kommen könnte, die die globale Energieproduktion einschränken.

Das Ergebnis wäre eine humanitäre Katastrophe – ein Mangel an zuverlässiger Energie an genau dem Punkt, da das menschliche Überleben den größten Zugang zu billiger, zuverlässiger und skalierbarer Stromproduktion benötigen würde.

All dies deutet auf eine Reihe von Fragen hin, die eine ehrliche Diskussion verdienen sollten. Leider macht die wütende Rhetorik der Klimadebatte das jetzt unwahrscheinlich.

Erschienen auf Climate Change Dispatch (CCD) am 12. Mai 2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://climatechangedispatch.com/youre-calling-me-anti-science/

 

Angeregt durch die Übersetzung obigen Beitrags, habe ich ein wenig weitergelesen und recherchiert.
Eindeutig wie bekannt, der einschlägige Tenor im deutschen Wiki, im Gegensatz zur englischen Ausgabe.

Der Übersetzer

 

Über uns

Climate Change Dispatch (CCD) ist eine Wissenschaft und Umwelt-News-Website und zeigt seinen Besuchern die Fakten hinter der Theorie der globalen Erwärmung, die nicht von den Mainstream-Medien und den global-wärmenden Eiferern erzählt werden. Wie unten angemerkt, glauben wir nicht an Konsenswissenschaft. Glauben gehört in die Kirche, in Gebete, aber nicht in wissenschaftliche Methoden.

Globale Warmisten (diejenigen, die glauben, dass der Mensch für irgendwelche Schwankungen in der Oberflächentemperatur des Planeten verantwortlich sind) haben den Klimawandel als Religion umgesetzt und nicht als wissenschaftliches Streben nach Antworten. Wir sind hier, um das zu ändern. Unser Ziel ist es nicht, Ihre Meinung zu ändern, sondern mit Ihnen alle Möglichkeiten zu teilen, die konsequent der Theorie der von Menschen verursachten globalen Erwärmung (AGW) widersprechen.

Wir bemühen uns, die Theorie des AGW (in der der Hauptschuldige CO2 ist – ein Spurengas), durch Fakten, Artikel, Multimedia und andere Quellen, die durch die Mainstream-Medien und andere Quellen von „Experten“ nicht leicht zugänglich sind, zu erklären.

Ein weiteres Ziel ist es, die vom Ex-Vice President zum grünen Aktivisten gewandelten Al Gore und dem hochpolitischen IPCC propagierte künstliche Welttheorie zu dekonstruieren. Vor zehn Jahren war es eine Multi-Millionen-Dollar-Industrie. Ab 2013 ist die globale Erwärmung zu einer Grundstoffindustrie geworden, die jetzt Billionen von Dollars wert ist (IPCC-Finanzierung, Zuschüsse, Bau, staatliche Expansion, Emissionssteuern, gescheiterte „grüne“ Industrien, CO2-Handelssysteme und vieles mehr). Alle sind auf dem zarten Rückgrat der Konsenswissenschaft verankert.

Der verstorbene Michael Crichton* erinnerte uns:

„Die Arbeit der Wissenschaft hat nichts mit Konsens zu tun. Konsens ist das Geschäft der Politik. Wissenschaft. Im Gegenteil, es erfordert nur einen Forscher, der zufällig recht hat, was bedeutet, dass er oder sie Ergebnisse hat, die mit Bezug auf die reale Welt verifizierbar sind. In der Wissenschaft ist Konsens irrelevant. Was relevant ist, sind reproduzierbare Ergebnisse. Die größten Wissenschaftler in der Geschichte sind groß geworden, gerade weil sie mit dem Konsens gebrochen haben … Es gibt keine Konsensuswissenschaft. Wenn es ein Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Wenn es Wissenschaft ist, ist es kein Konsens. Und das gilt unbefristet.“

* * *

 

Wikipedia-de schreibt zu ihm [Teilauszug des deutschen Originals]

Michael Crichton, M.D. , US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur, Doktor in Medizin,

2004 kam sein umstrittener Roman Welt in Angst heraus. Darin geht es um Ökoterroristen, die ein künstliches Seebeben auslösen wollen, um die Welt in Angst vor dem Klimawandel zu halten. Der Roman kritisiert die nach Meinung des Autors ideologisierte Wissenschaft. Crichton hielt die Thesen vom weltweiten Klimawandel für falsch; wenn es überhaupt eine Erwärmung gebe, dann sei sie Teil eines natürlichen Zyklus, da sich die Erde seit der letzten Eiszeit erwärme.[3] In der Wissenschaft werden diese Thesen abgelehnt. Zwar seien die vorgebrachten Argumente auf den ersten Blick plausibel, tatsächlich seien sie jedoch Scheinargumente, die einer wissenschaftliche Überprüfung nicht standhielten. Oft seien sie auch einfach nur falsch. Tatsächlich zeige die Lektüre deutlich, dass Crichton auf gängige Pseudoargumente von Klimaskeptikern reingefallen sei.[4] Umweltschützer warfen ihm zudem Missverständnis von Fakten und Fehlinformationen und die Leugnung der anthropogenen Ursachen der Klimaerwärmung vor. Kurz nach Erscheinen des Romans ereignete sich im Dezember 2004 ein Seebeben in Südasien mit verheerenden Tsunamis, was die Aktualität des Themas unterstrich und dem Roman zusätzliche Aufmerksamkeit einbrachte. Obwohl ein fiktionales Werk, wurde ihm von der ölindustrienahen „American Association of Petrol Geologists“ ein Journalismuspreis verliehen.

 

Wikipedia-en, die Gegenüberstellung zum vorgenannten deutschen Wiki [Übersetzter Teilauszug des englischen Originals]

In 2004, Crichton published State of Fear,

Ein Roman über Öko-Terroristen, die durch Massenmorde versuchen, ihre Ansichten zu unterstützen. Die globale Erwärmung dient als ein zentrales Thema des Romans, obwohl ein Review in Nature es als „wahrscheinlich fand, dass die Unwissenden in die Irre geführt werden“. [32] Der Roman hatte eine erste Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren und erreichte die Nr. 1 Bestseller Position bei Amazon.com und Nr. 2 auf der New York Times Best Seller Liste für eine Woche im Januar 2005. [33] [34]

Zahlreiche Charts und Zitate aus realen Weltdaten, einschließlich Fußnoten, Diagramme, die eine Senkung der globalen Temperatur in dieser Ära erkennen lassen. Wo lokale Temperaturen einen allgemeinen Anstieg der mittleren Temperatur zeigen, vor allem in den großen Weltstädten, ist Crichtons Einstellung darauf zurückzuführen, dass es sich um städtische Zersiedelung und Entwaldung, nicht um CO2-Emissionen handelt.

Crichton argumentiert, Politik aus der Wissenschaft zu entfernen und nutzt die globale Erwärmung und real-historische Beispiele in den Anhängen, um dieses Argument zu unterstützen. In einer 2003er Rede am California Institute of Technology äußerte er seine Besorgnis darüber, was er als „aufkommende Krise im gesamten Unternehmen der Wissenschaft – nämlich die zunehmend unruhige Beziehung zwischen harter Wissenschaft und öffentlicher Politik“ betrachtete. [7]

Hier das Buch und die Bewertungen auf Amazon

 




Warum sich Wissen­schaftler bzgl. globaler Erwärmung uneins sind

Im Jahre 2017 hat das Heartland Institute rund 200.000 Exemplare der zweiten Ausgabe der Broschüre an Lehrer im Bereich Naturwissenschaften an Colleges in den gesamten USA gesandt. Der Begleitbrief dazu steht hier.

Am 3. April 2017 hat der Präsident des Heartland Institutes Joseph Bast eine Erwiderung auf eine Presseerklärung abgegeben, welche von den Abgeordneten der Demokraten Raul Grijalva (Arizona), Eddie Bernice Johnson (Texas) und Bobby Scott (Virginia) verfasst worden war. Diese hatten den Lehrern empfohlen, die Broschüre in die Tonne zutreten, ohne sie überhaupt angeschaut zu haben.

[Diese Erwiderung folgt unten ebenfalls in deutscher Übersetzung.]

Am 4. April schrieb Bast eine weitere Erwiderung an die liberalen Demokraten, welche die vielfältige unberechtigte Kritik in deren Verlautbarungen dazu ansprach.

[Einschub des Übersetzers: Auch diese Erwiderung folgt unten in deutscher Übersetzung. Das Ganze ist ein Musterbeispiel dafür, wie man verbohrten, Lügen verbreiteten Ideologen entgegentreten kann – und auch dafür, zu welchen verzweifelten Mitteln diese Ideologen inzwischen greifen müssen, um für sie zu retten, was wohl nicht mehr zu retten sein wird {hoffentlich!}.

Ende Einschub]

Das wichtigste, oftmals aber übersehene Faktum über die Klimawissenschaft ist, dass sich Wissenschaftler hinsichtlich der umweltlichen Auswirkungen der Verbrennung fossiler Treibstoffe auf das globale Klima sehr uneins sind. Es gibt keine Umfrage oder Studie, die einen „Konsens“ hinsichtlich der wichtigsten wissenschaftlichen Themen zeigt – trotz aller Behauptungen des Gegenteils seitens der Befürworter.

Wissenschaftler sind sich uneins über die Gründe und Konsequenzen des Klimas, und zwar aus vielen Gründen. Klima ist ein interdisziplinäres Studienobjekt, welches Forschungen in vielen Bereichen erfordert. Nur sehr wenige Gelehrte haben einen Master in mehr als ein oder zwei dieser Disziplinen. Fundamentale Unsicherheiten ergeben sich aus unzureichenden Beweisen aus Messungen, unterschiedlichen Ansichten darüber, wie man die Daten interpretieren muss und welche Parameter in die Modelle eingehen sollten. Das IPCC, gegründet, um Forschungsergebnisse über den menschlichen Einfluss auf das globale Klima aufzufinden und zu verbreiten, ist keine glaubwürdige Quelle. Es ist von einer Agenda getrieben; eine politische und kaum eine wissenschaftliche Institution, und Einige werfen ihm vor, korrupt zu sein. Und schließlich können Klimawissenschaftler, wie alle Menschen, in eine bestimmte Richtung gezogen werden. Unter den Gründen hierfür sind Karrierestreben, das Trachten nach Forschungsgeldern, politische Standpunkte und falsche Bestätigungen [confirmation bias].

Der möglicherweise einzige einzige „Konsens“ unter den Klimawissenschaftlern ist, dass menschliche Aktivitäten sich auf das lokale Klima auswirken können [z. B. in großen Städten? Anm. d. Übers.] und dass sich die Summe derartiger lokaler Auswirkungen hypothetisch so akkumulieren kann, dass ein messbares globales Signal herauskommt. Die noch zu beantwortenden Schlüsselfragen jedoch sind, ob das menschliche anthropogene Signal stark genug ist, um überhaupt gemessen werden zu können, und falls ja, ob dieser Umstand zu einer gefährlichen Änderung außerhalb der natürlichen Variabilität führt oder wahrscheinlich führen kann. Über diese Fragen ist eine energische wissenschaftliche Debatte im Gange, die sich in vielen begutachteten Beiträgen in Wissenschaftsjournalen niederschlägt.

Im Widerspruch zur wissenschaftlichen Methode geht das IPCC davon aus, dass dessen implizite Hypothese – nämlich dass aufgrund menschlicher Treibhausgas-Emissionen eine gefährliche globale Erwärmung resultiert oder resultieren wird – richtig ist und dass die einzige Pflicht des IPCC darin besteht, dafür Beweise zu sammeln und plausible Argumente zugunsten der Hypothese zu formulieren. Es ignoriert einfach die Alternative und die Null-Hypothese, welche vielfach durch empirische Forschungen gestützt werden, dass gegenwärtig beobachtete Änderungen der globalen Klima-Indizes sowie die physikalische Umgebung das Ergebnis der natürlichen Variabilität sind.

Die Ergebnisse der globalen Klimamodelle (GCMs), auf die sich das IPCC stützt, sind nur so zuverlässig wie die in sie eingehenden Daten und Theorien. Die meisten Klimawissenschaftler stimmen darin überein, dass diese Daten erheblich unzulänglich sind und die IPCC-Schätzung der Klimasensitivität von CO2 viel zu hoch ist. Wir schätzen, dass eine Verdoppelung des CO2-Gehaltes vom vorindustriellen Niveau (von 280 auf 560 ppm) lediglich zu einem Strahlungsantrieb der Temperatur von 3,7 W/m² in der unteren Atmosphäre führen wird, das bedeutet etwa 1°C Erwärmung prima facie. Die seit einiger Zeit ruhige Sonne und die Extrapolation solarer Zyklen in die Zukunft zeigen, dass es während der nächsten paar Jahrzehnte sehr gut zu einer planetaren Abkühlung kommen kann.

In gleicher Weise sind alle fünf Postulate oder Hypothesen des IPCC durch Beobachtungen in der realen Welt widerlegt, und alle fünf IPCC-Behauptungen, die sich auf unwesentliche Beweise stützen, sind gleichermaßen widerlegbar. Beispiel: Im Gegensatz zum IPCC-Alarmismus zeigt sich, dass weder die Rate noch die Größenordnung der Erwärmung zum Ende des 20. Jahrhunderts außerhalb der normalen Variabilität liegt. Auch war diese Erwärmung in keiner Weise ungewöhnlich im Vergleich zu früheren Epochen der irdischen Klimahistorie. In jedem Falle können derartige „Beweise“ nicht herangezogen werden, um eine Hypothese zu „beweisen“, sondern nur, um sie zu widerlegen. Das IPCC hat es versäumt, die Null-Hypothese zu widerlegen, der zufolge die jüngst beobachteten Änderungen der globalen Klima-Indizes und die physikalische Umgebung die Folge der natürlichen Variabilität sind.

Anstatt sich ausschließlich auf das IPCC als wissenschaftlichen Ratgeber zu verlassen, sollten die Politiker nach Ratschlägen von unabhängigen Nicht-Regierungs-Organisationen und Wissenschaftlern trachten, die frei von finanziellen und politischen Interessenkonflikten sind. Die Schlussfolgerung des NIPCC, gezogen aus einer extensiven Begutachtung aller wissenschaftlichen Beweise, lautet, dass jedweder menschliche Klima-Einfluss innerhalb der Hintergrund-Variabilität des natürlichen Klimasystems liegt und nicht gefährlich ist.

Angesichts derartiger Fakten muss die umsichtigste Klimapolitik eine sein, die sich auf Extremwetterereignisse vorbereitet und sich an diese anpasst, nebst deren Änderungen aus welchen Gründen auch immer. Planungen der Anpassung an zukünftige gefährliche Klima-Ereignisse und -Änderungen sollten so zugeschnitten sein, dass sie zu den bekannten Raten, Größenordnungen und Risiken der natürlichen Änderungen passen. Einmal in Kraft gesetzt werden diese gleichen Pläne eine angemessene Reaktion sein auf jedwede vom Menschen verursachte Änderung, zu der es kommen kann oder auch nicht.

Politiker sollten dem Druck von Lobbygruppen widerstehen, Wissenschaftler ruhig zu stellen, welche die Autorität des IPCC in Frage stellen, für die „Klimawissenschaft“ zu sprechen. Der angesehene britische Biologe Conrad Waddington schrieb im Jahre 1941 (Waddington, C.H. 1941. The Scientific Attitude. London, UK: Penguin Books):

Es ist wichtig, dass Wissenschaftler bereit sein müssen dafür, dass sich ihre Lieblingstheorien als falsch herausstellen. Wissenschaft als Ganzes erlaubt es mit Sicherheit nicht, die Beurteilung von Fakten zu verzerren, nur um dem Gedanken zu genügen, wie es sein sollte oder was einer hofft, wahr zu sein“.

Dieses vorausschauende Statement verdient eine sorgfältige Beachtung seitens derjenigen, die weiterhin dem derzeit in Mode befindlichen Glauben huldigen, dass menschliche CO2-Emissionen eine gefährliche globale Erwärmung verursachen – trotz starker empirischer Beweise für das Gegenteil.

Striche

Hier folgt ein Video mit einer Rede des Präsidenten des Heartland Institutes Joseph Bast über die Broschüre am 9. März 2016 im Andrew Breitbart Freedom Center von Heartland:

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Link: https://www.heartland.org/publications-resources/publications/why-scientists-disagree-about-global-warming

Striche

Hier die erste Erwiderung von Heartland vom 3. April 2017:

Presseerklärung: Präsident des Heartland Institutes antwortet den Abgeordneten Grijalva, Johnson und Scott

Joseph Bast

„Ist dies ein verspäteter Aprilscherz? Falls nicht, sollte es das sein. Dies ist urkomisch!“ – Joseph Bast

Drei liberale Demokraten im US-Repräsentantenhaus sind heute zusammengekommen, um eine nicht profitorientierte Forschung und eine Bildungsorganisation zu verdammen, weil diese ihre Forschungsergebnisse an Schullehrer verschickt hatte.

Einer Presseerklärung zufolge haben die Demokratischen Abgeordneten Raul Grijalva (Arizona), Eddie Bernice Johnson (Texas) und Bobby Scott (Virginia) das Heartland Institute aufgefordert, seine Kampagne sofort einzustellen, und die Bildungsfunktionäre im ganzen Land, die gelieferten Materialien wegzuwerfen. Der wissenschaftliche Konsens, dem zufolge menschliche Emissionen den Prozess des Klimawandels verschlimmern, ist seit vielen Jahren weithin akzeptiert, auch vom Verteidigungsministerium.

Die folgenden Bemerkungen von Joseph Bast, dem Präsidenten des Heartland Institute, sind eine Erwiderung darauf:

Joseph Bast, Präsident, The Heartland Institute:

Ist dies ein verspäteter Aprilscherz? Falls nein, sollte es einer sein. Das ist urkomisch.

Das Heartland Institute ist eine seit 33 Jahren bestehende nichtkommerzielle Bildungsinstitution. Es sind die Verteilung von Forschungsergebnissen und Kommentaren zu Themen der öffentlichen Politik – wie Umweltschutz, in diesem Falle. Und nein, wir werden nicht damit aufhören, nur weil Sie nicht mit uns übereinstimmen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Grijalva das Heartland Institute und andere Organisationen und Personen verdammt hat, die es gewagt hatten, den so genannten „wissenschaftlichen Konsens“ zur globalen Erwärmung in Frage zu stellen. Im Jahre 2015 verschickte er Drohbriefe an die Arbeitgeber von einem halben Dutzend Wissenschaftler, deren Arbeit Behauptungen widersprach, wonach die globale Erwärmung vom Menschen verursacht und gefährlich ist. Dabei hat dies die rote Linie überschritten!

Wir sagen Ihnen, was wirklich vor sich geht. Das Heartland Institute verteilt Gratisexemplare seines jüngsten Buches Why Scientists Disagree About Global Warming an Lehrer, College-Professoren sowie zivile und industrielle Führer im ganzen Land. Man kann es hier gratis herunterladen.

Das Buch ist von drei herausragenden Klimawissenschaftlern geschrieben worden: Dr. Craig Idso, Dr. Robert M. Carter (1942–2016) und Dr. S. Fred Singer. Die Autoren nehmen auf das Sorgfältigste die Behauptung eines „wissenschaftlichen Konsens’“ unter die Lupe, dem zufolge der größte Teil des Klimawandels während der letzten 50 Jahre erfolgt war, dieser menschlichen Aktivitäten geschuldet ist und dass er in Zukunft gefährlich ist. Es wird enthüllt, dass diese Behauptung schlicht und ergreifend falsch ist: Es gibt keine Umfrage unter Wissenschaftlern oder eine Begutachtung von Literatur, welche einen solchen Konsens zeigen. In Wirklichkeit zeigen die zuverlässigsten Umfragen und Begutachtungen ein Vorherrschen von Skeptizismus.

Heartland verschickte das Buch an Lehrer zusammen mit einem Begleitbrief, in welchem sie aufgefordert werden, die „Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Wissenschaft in Wirklichkeit eben nicht settled ist. Falls das der Fall ist, wäre den Studenten besser gedient, sie wissen zu lassen, dass derzeit unter den Wissenschaftlern eine lebhafte Debatte im Gange ist darüber, wie stark der Einfluss des Menschen auf das Klima wirklich ist, und ob wir uns darüber Sorgen machen sollten oder nicht“. Das klingt ziemlich vernünftig, oder? Offensichtlich nicht jedoch für realitätsferne Demokraten in Washington D.C.

Am 8. November 2016 haben die Wähler einen Präsidenten gewählt, der sagt, dass die globale Erwärmung nicht die Krise ist, als die Präsident Obama und Umweltaktivisten sie dargestellt haben. Er sagte, dass er im Falle seiner Wahl den Krieg gegen fossile Treibstoffe beenden, die EPA in die Schranken weisen und einer Pro-Energie, Pro-Umwelt und Pro-Arbeitsplätze-Agenda folgen werde. Er wurde gewählt – und die Demokraten flippen aus.

Bild: Juergen Jotzo / pixelio.de

Mein Rat an Grijalvas und seine Kollegen lautet, dass sie ihren Kopf lang genug aus dem Sand holen, um das Buch zu lesen. Dann werden sie verstehen, warum Wissenschaftler, Wähler und jetzt der Präsident der USA allesamt glauben, dass die globale Erwärmung keine Krise ist. Es ist an der Zeit, vorwärts zu gehen und eine neue Fake-Krise zu finden, um Wähler zu ängstigen und Dollars für Kampagnen locker zu machen. Die Angst vor der globalen Erwärmung ist jedoch vorbei.

[Nun ja, hierzulande wird das wohl noch etwas dauern. Für Indoktrination sind die Deutschen wohl anfälliger als alle anderen Völker der Welt. Anm. d. Übers.]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/press-release-heartland-institute-president-replies-to-reps-grijalva-johnson-and-scott

Einschub des Übersetzers: Die Demokraten gaben natürlich keine Ruhe, so dass Bast sich genötigt sah, nur einen Tag später, also am 4. April, eine weitere Erwiderung auszugeben:

Demokraten im Weißen Haus liegen völlig falsch hinsichtlich des Buches von Heartland zu Klimawandel

Joe Bast

Man hat uns gefragt, ob wir mehr im Detail antworten können auf einige der Behauptungen in der gestern von Kongressmann Grijalva und zwei anderen liberalen Demokraten [Liberaldemokraten?] ausgegebenen Presseerklärung. Sie waren erbost über unsere Verteilung des Buches Why Scientists Disagree About Global Warming (und einer Begleit-DVD) an zehntausende Lehrer in der ganzen Nation. Okay.

In der Presseerklärung liest man:

Rechtsgerichtete Finanzierer einschließlich der Koch Brothers und Scaife Finanz-Netzwerke haben mit Millionen Dollar Projekte des Heartland Institute gefördert.

Heartland sammelt etwa 6 Millionen Dollar pro Jahr an Spenden und gibt diese wieder aus, und die meisten unserer Spender sind Konservative oder libertarians. Technisch ist das Statement also korrekt. Aber „die Kochs“ haben lediglich 25.000 Dollar an das Heartland Institute gespendet – direkt indirekt mittels „dunkler Geld-Kanäle“ oder in einem nachts unter der Tür durchgeschobenen Umschlag – einmal während der letzten 15 Jahre, und das war für ein Reformprojekt der Gesundheitsfürsorge. Sie haben niemals unsere Arbeit bzgl. Klimawandel unterstützt. Wir werden zu Spenden-Ereignissen nicht eingeladen, und offensichtlich sind die Mitglieder ihres „Netzwerkes“ nicht in der Stimmung, uns zu unterstützen. Hier steht Weiteres zu dieser Ente. Seit über 20 Jahren hat die Scaife Foundation keinerlei Spenden gezahlt.

In der Presseerklärung wird des Weiteren behauptet:

Die Organisation hat zuvor Geld von dem Tabakriesen Philip Morris erhalten und dieses verwendet, um die Validität des Zusammenhangs zwischen Rauchen und Krebs in Frage zu stellen, neben Anderem.

Wir akzeptieren Spenden von Tabak-Unternehmen, aber nicht, „um die Validität der Forschung zu Rauchen und Krebs in Frage zu stellen“. Sie spenden an uns, weil sie unsere Opposition gegen hohe Steuern auf Tabakerzeugnisse und Raucherersatz wie E-Zigaretten teilen. Unsere Haltung zur Tabak-Regulierung ist Mainstream. Wir haben niemals die Tatsache angezweifelt, dass Rauchen Krebs verursacht. Was wir wie so viele andere Gelehrte gesagt HABEN ist, dass das Risiko seitens Aktivisten bzgl. öffentlicher Gesundheit übertrieben worden ist, um eine unfaire Besteuerung von Tabakwaren und Vorschriften für Raucher zu rechtfertigen. Besonders das Risiko des Passivrauchens ist übertrieben worden. Wir sind gegen Rauchverbote und hohe Steuern für Raucher aus libertären Gründen. Wir drängen Raucher aufzuhören, und wir verweisen auf E-Zigaretten als den effektivsten Weg aufzuhören. Daher drängen wir auch die Politiker, E-Zigaretten nicht durch zu hohe Steuern und zu viele Vorschriften aus dem Markt zu drängen. All dies erklären wir hier detailliert.

In der Presseerklärung wird ein „Richter an einem Bezirksgericht in Texas“ [a “Texas district court judge”] erwähnt, der mich gerügt hat. Jener Richter – ein realitätsferner* Liberaler, der möglicherweise auf der Gehaltsliste von Lehrergewerkschaften steht – rügte jeden Zeugen, der für die freie Schulwahl eintrat und in einem Falle der Bildungsfinanzierung aussagen sollte. In dem Fall war ich vorqualifiziert als ein Experte. Diese Kritik betrachte ich tatsächlich als hohes Lob. Meine Aussage steht hier und mein vollständiger Lebenslauf hier.

[*a wacknut liberal. Zu ,wacknut‘ siehe hier. Anm. d. Übers.]

In der Presseerklärung wird gesagt, dass sogar das Verteidigungsministerium „den Konsens anerkennt, dass anthropogene Emissionen den Prozess des Klimawandels verschlimmern“. Das ist falsch! Das Verteidigungsministerium versteht, dass Klimawandel, egal ob natürlichen oder anthropogenen Ursprungs, Implikationen für die Landesverteidigung hat, die untersucht und in Betracht gezogen werden müssen, wenn man die Verteidigung Amerikas plant. Niemand in dem Ministerium hat eine unabhängige Studie zu diesem Thema durchgeführt, niemand behauptet so etwas wie einen „Konsens“, und das Ministerium hat eindeutig klargestellt, dass es im Namen des „Kampfes gegen den Klimawandel“ keinerlei militärische Bereitschaft opfern werde.

Der Abgeordnete Scott behauptet, dass wir „einer falschen Agenda zur globalen Erwärmung Vorschub leisten“. Das ist falsch. Wir haben mehr objektive Forschungen zu den Gründen und Konsequenzen des Klimawandels durchgeführt als jede andere Denkfabrik in den USA und möglicherweise auf der ganzen Welt. Die vier Bände von Climate Change Reconsidered, geschrieben von fast 100 Wissenschaftlern und anderen politischen Experten, werden in über 100 begutachteten Journalen erwähnt und sind so viel beachtet, dass die Chinese Academy of Sciences die ersten beiden Bände ins Chinesische übersetzt und selbst veröffentlicht hat. Die Bände enthalten über 6000 begutachtete Studien und kommen zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel keine Krise ist. Was ist daran „falsch“?

Der Abgeordnete Scott behauptet des Weiteren, dass „die Schulen unserer Nation nicht der geeignete Ort sind, um jene Agenda voranzutreiben“. Wirklich? Glaubt der Abgeordnete Scott, dass es unpassend ist, Al Gores Dokumentarfilm An Inconvenient Truth in öffentlichen Schulen zu zeigen? Dieser Film wurde von einem britischen Gericht als „Propaganda“ eingestuft und unterscheidet sich durch nichts von hunderten anderer alarmistischer Publikationen, Studienführern und Videos, die an K-12-Lehrer in den USA verteilt werden. Der einzige Unterschied unserer Arbeit zu den anderen Arbeiten ist, dass wir glauben, dass eine sorgfältige Durchsicht der Wissenschaft zeigt, die globale Erwärmung ist keine Krise. Das ist es, wogegen der Abgeordnete Scott ist, und nichts anderes.

In der Presseerklärung wird der Abgeordnete Grijalva mit den Worten zitiert „Kinder zu belügen über die Welt, in der wir leben, um Verschmutzern weiterhin Profite zu verschaffen, ist grausam“. Nein, „grausam“ handelt ein Kongressabgeordneter, wenn er bzgl. der Motive, der Finanzierung und der Qualität der Forschung einer nichtkommerziellen Organisation lügt, die nichts anderes tut als die Wahrheit zu sagen. „Grausam“ ist, dass die 5000 Spender an das Heartland Institute lächerlich gemacht und erniedrigt werden, nur weil sie einfach die Wahrheit vorherrschend sehen wollen in der öffentlichen Debatte über ein kompliziertes und schwere Konsequenzen nach sich ziehendes Thema.

Mr. Grijalva, bitte hören Sie auf, grausam zu sein!

Striche

Joe Bast

Joseph Bast is president and CEO of The Heartland Institute. Bast is the coauthor of 12 books, including Rebuilding America’s Schools (1990), „Why We Spend Too Much on Health Care“ (1992), „Eco-Sanity: A Common-Sense Guide to Environmentalism“ (1994), and „Education & Capitalism“ (2003). He is also the editor of the Climate Reconsidered Series and „Why Scientists Disagree About Global Warming“ (2015). His writing has appeared in Phi Delta Kappan, Economics of Education Review, Wall Street Journal, Investor’s Business Daily, The Cato Journal, USA Today, and many of the country’s largest-circulation newspapers.

Link: http://blog.heartland.org/2017/04/more-response-to-house-democrat-freak-out-over-heartland-climate-book-mailing/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Sprechen wir über den 97% Konsens zum Global Warming

Die 97-Prozent-Zahl wurde oft von der Obama-Regierung verwendet, um ihren Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu stützen und Präsident Barack Obama selbst benutzte diesen Ansatz, um seine Kritiker zum Schweigen zu bringen. Die NASA zitiert sogar Studien, die behaupten, eine nahezu einstimmige Übereinstimmung über das Thema zu zeigen.

In jüngster Zeit hat Newsweek diesen Ansatz in einem Beitrag aufgenommen, der „Klima-Leugner“ in staatlichen Ministerien angreift, die versuchen, das wissenschaftliche Curriculum zu beeinflussen. Der Autor konnte nicht widerstehen, dass „97% der Wissenschaftler, die aktiv das Klima der Erde studieren, sagen, dass es sich wegen der menschlichen Aktivität ändert.“

Video der Prager University zum „97 %“ Konsens. Mit Dank an Spürnase R. Hoffmann

Die Liberalen benutzen dieses Argument, um die Debatte um die globale Erwärmung zu beenden. Immerhin, wie können Sie mit all diesen Wissenschaftlern nicht einverstanden sein, von denen viele ihr Leben damit verbracht haben, das Klima zu studieren?

Aber wie viele Befürworter von „Klimawandel“ haben sich tatsächlich die Mühe gemacht, die Forschungsberichte zu lesen, die einen so populären Gesprächspunkt behandeln? Wie viele erkennen das der „Konsens“ eher eine statistische Verrenkung ist als tatsächliche Übereinstimmung?

Wahrscheinlich nicht viele, also lassen Sie uns über die 2013-Studie unter der Leitung des australischen Forschers John Cook reden, der behauptet, dass es einen 97-Prozent-Konsens über die globale Erwärmung gibt.

 

Was bedeutet der „Konsens“ wirklich?

Cook und seine Kollegen haben gezeigt, wie viel Wissenschaftler sich einig waren, dass die Menschen zur globalen Erwärmung beitragen.

Um dies zu tun, analysierte Cook die Abstracts von 11.944 Peer-Review-Studien zur globalen Erwärmung, die zwischen 1991 und 2011 veröffentlicht wurden, um zu sehen, welche Position sie in Bezug auf menschlichen Einfluss auf das Klima einnahmen.

Von diesen Studien, nahm knapp über 66 Prozent oder 7.930, keine Position in Bezug auf die von Menschen verursachte globale Erwärmung ein. Nur 32,6 Prozent oder 3.896 von Peer-Review-Papieren, befürworteten den „Konsens“, dass die Menschen zur globalen Erwärmung beitragen, während nur 1 Prozent der Papiere entweder diese Position ablehnten oder unsicher waren.

Video nicht mehr verfügbar

Video Ausschnitt aus der PHOENIX Runde vom 9.12.2010 zum Konsensgerede. Mit Dank an ‚FMD’s TV-Channel

Cook geht davon aus, dass von diesen Studien, die eine Position zur globalen Erwärmung einnehmen (entweder explizit oder implizit), sich 97,1 Prozent einig waren, das die Menschen zu einem gewissen Grad zur globalen Erwärmung beitragen.

In Bezug auf Peer-Review-Studien ist der „97-Prozent-Konsens“ nur der „32,6-Prozent-Konsens“, wenn alle untersuchten Studien berücksichtigt werden.

Aber Cook lud auch die Autoren dieser Studien ein, ihre Anerkennung des „Konsens“ zu bewerten. Cook Emailed an 8.574 Autoren, ihre Studien selbst zu bewerten, davon bewerteten nur 1.189 Autoren selbst 2.142 Studien.

Auch hier haben 35,5 Prozent oder 761 von diesen Selbstbewerteten keine Stellungnahme zur Ursache der globalen Erwärmung. Etwa 62,7 Prozent oder 1.342 dieser Studien befürworteten den „globale Erwärmung Konsens“, während 1,8 Prozent oder 39 Selbstbeurteilte Studien es ablehnten.

Verdreht man die Zahlen ein wenig, kommt Cook zu dem Schluss, dass 97,2 Prozent (1.342 von 1.381) der selbst bewerteten Studien mit einer Position zur globalen Erwärmung, die Idee unterstützen, dass Menschen dazu beigetragen haben.

Andere Studien, die vor und nach Cooks versuchten, einen Konsens zu finden, aber in unterschiedlichem Ausmaß, finden eine Reihe von 7 bis 100 Prozent (ja, keine Meinungsverschiedenheit) unter Klima-Experten, je nachdem, welche Untergruppe befragt wurde.

Cook’s Studie ist wohl die am meisten zitierte, nachdem sie mehr als 600.000 Mal heruntergeladen und in populären Medien beschrieben wurde.

Kritik

Linke Politiker und Umweltaktivisten, die Gesetze und Verordnungen vorantreiben, um die globale Erwärmung zu adressieren, beziehen zweifellos die Studie von Cook damit ein.

Aber nicht jeder stimmte zu. Einige globale Erwärmungs Skeptiker warfen einen genaueren Blick auf Cook’s Arbeit und fanden einige eklatante Probleme.

Andrew Montford von der Global Warming Policy Foundation hat eine große Kritik an der Cook Studie vom Jahr 2013 verfasst.

Montford argumentierte, Cooks „97-Prozent-Konsens“ -Deutung ist bedeutungslos, denn es umspannte ein weites Netz von globalen Erwärmungs-Skeptikern zusammen mit hard-Core Gläubigen.

Um ein Teil des Konsens von Cook zu sein, musste eine wissenschaftliche Studie nur dazu beitragen, dass Kohlendioxid ein Treibhausgas ist und dass die menschlichen Aktivitäten den Planeten „in einem nicht näher bezeichneten Umfang“ erwärmt haben. Keiner dieser Punkte ist umstritten, schrieb Montford.

Es ist wie die Behauptung, dass es einen Konsens über die legalisierte Abtreibung gibt, indem sie Pro-Abtreibungsaktivisten mit denen, die jede Abtreibung ablehnen, in einen Topf werfen, außer in Fällen von Inzest und Vergewaltigung. Dieser „Konsens“ wäre ein sinnloser Ansatz.

Geologe David Legates und seine Kollegen der University of Delaware, untersuchten in 2015 einen Bruch in Cook’s Arbeit und fanden, dass die Zahlen über einen grundlegenden und weitgespannten Konsens zusammengestellt waren.

Legate-Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Science and Education, fand, das nur 41 von Cooks 11.944 Peer-Review-Klima-Studien, ausdrücklich angaben, dass die Menschheit das meiste der Erwärmung seit 1950 verursacht hat.

Cook nahm grundsätzlich ein weitgespanntes Netz, um einen scheinbar großen Konsens zu schaffen, obwohl er nur ein Bruchteil der Studien, die er näher betrachtete, „Menschen sind die Hauptursache der jüngsten globalen Erwärmung“ oder etwas zu diesem Effekt ausdrücklich beinhalteten.

Dr. Richard Lindzen, ein Klimatologe am Massachusetts Institute of Technology, nannte Cooks Arbeit „Propaganda“, um das politische Argument für eine wirtschaftlich schmerzhafte Klimapolitik zu stärken.

„Also alle Wissenschaftler sind sich einig, dass es heutzutage wärmer ist, als es am Ende der Kleinen Eiszeit war“, sagte Lindzen 2016. „Fast alle Wissenschaftler sind sich einig, dass, wenn Sie CO2 hinzufügen, Sie etwas Erwärmung haben werden. Vielleicht sehr wenig Erwärmung. „

„Aber es ist Propaganda, dass als gefährlich zu bezeichnen und wir müssen CO2 reduzieren“.

 

Gibt es einen Konsens?

Cook’s Studie ist zum Trumpf für Alarmisten geworden, um diejenigen nieder zu halten, die mit ihnen nicht einverstanden sind. Selten ist ein Tag vergangen, ohne dass ein Politiker oder Aktivist den 97-Prozent-Konsens zitiert hat, aber nur wenige realisieren, wie bedeutungslos die Zahl ist.

Aber es gibt ein grundsätzliches Problem mit Cook’s 97 Prozent Zahl – Konsens ist kein Beweis.

Experten können alle zustimmen, aber das bedeutet nicht, dass sie Recht haben. Die meisten politischen Experten und Abgeordneten prognostizierten, das Hillary Clinton die Präsidentschafts-Rennen 2016 gewinnen würde, das wurde aber am 8. November als total falsch bewiesen.

Der Versuch, den Dissens zu beenden, mit „nun, dass all diese klugen Leute nicht mit dir übereinstimmen“, beweist nichts. Es gewinnt keiner damit. Im Gegenteil, die meisten Amerikaner glauben nicht einmal, dass es tatsächlich einen „97-Prozent-Konsens“ unter den Wissenschaftlern gibt.

„Nur 27% der Amerikaner sagen, dass“ fast alle „Klimawissenschaftler das menschliche Verhalten für den Klimawandel verantwortlich machen“, so Pews neue Umfrage vom Oktober. [Web-Link reagiert nicht]

Das heißt, die meisten Klima-Wissenschaftler sind wahrscheinlich einverstanden, dass die Menschen zur Erwärmung in irgendeiner Weise beitragen.

Die Gruppe von Klimaforschern, die mit dem IPCC zusammenarbeiten, glauben sicher, dass die meisten globalen Erwärmungen, wenn auch nicht alle, seit 1950 von menschlichen Aktivitäten getrieben wurden.

Das lässt uns noch viele Möglichkeiten. Sind 51 Prozent der globalen Erwärmung auf den Menschen zurückzuführen oder sind es 99 Prozent? Wissenschaftler können raten, aber niemand weiß es sicher.

Auf der anderen Seite, ergab eine Umfrage [Dieser Absatz ist zusammengefasst und übersichtlicher dargestellt; der Übersetzer]

In 2016 machte die George Mason University bei mehr als 4.000 Mitgliedern der American Meteorological Society (AMS) eine Umfrage. Diese ergab:

29 Prozent der AMS-Mitglieder dachten, dass die globale Erwärmung „weitgehend oder ganz“ durch Menschen verursacht wurde

38 Prozent glauben, dass die Erwärmung „meist“ auf den Menschen liegt.

33% glauben entweder, dass der Klimawandel nicht beeinflusst ist, meistens natürlich ist, oder ist höchstens halb-natürlich und halb-künstlich.

Andere Wissenschaftler, wie Lindzen, sehen den Einfluss der Menschen auf das Klima der Erde als minimal an. Klimawissenschaftler am libertären Cato-Institut – wo Lindzen jetzt ein Mitglied ist – haben gezeigt, dass Klimamodelle seit sechs Jahrzehnten den globalen Temperaturanstieg falsch vorhergesagt haben.

Klimamodelle zeigen derzeit doppelt so viel Erwärmung wie bisher beobachtet wurde – ein Problem, das viele Wissenschaftler erst vor kurzem realisiert haben.

Erschienen auf The Daily Caller am

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2017/03/05/lets-talk-about-the-97-consensus-on-global-warming/




Der „Klimakonsens“ schmilzt weiter dahin!

Aber das bisher recht unbekannte vielleicht aber angesehene InterAcademy Council (IAC), eine unabhängige Gesellschaft „der besten Wissenschaftler und Ingenieure weltweit“ (wie es auf der Website dieser Gesellschaft heißt), im Jahr 2000 gegründet, um „internationalen Institutionen hoch qualifizierte Ratschläge zu geben“, hat eine gründliche Untersuchung der Praktiken im IPCC abgeschlossen – und fand sie schwer mangelhaft.

Beispielsweise hat das IPCC im viel gerühmten Vierten Sachstandsbericht [Fourth Assessment Report AR4] 2007 behauptet, dass die Gletscher des Himalaya rasant schmelzen und möglicherweise im Jahre 2035 verschwunden sein werden. Die Behauptung war völlig falsch – und doch hat das IPCC dies als Beweis der anthropogen verursachten globalen Erwärmung angeführt.

Dann gab es eine frühere Vorhersage des IPCC im Jahre 2007 – verbunden mit der Behauptung, das IPCC habe „großes Vertrauen“ darin – dass die globale Erwärmung zu einer Reduktion der Ernteerträge um 50% in der auf Regen angewiesenen Landwirtschaft in Afrika führen könnte. (noch mehr Fehler hier)

Eine solche dramatische Einbuße bei der Nahrungsmittelerzeugung in einem ohnehin schon armen Kontinent wäre eine erschreckende Aussicht und würde zweifellos zu einer Hungersnot für Millionen führen. Aber die Untersuchung des InterAcademy Council fand heraus, dass diese Behauptung des IPCC auch auf sehr schwachen Beweisen beruhte.

Alles in allem verurteilte das IAC dass IPCC wegen seines Anspruchs auf „hohes Vertrauen in einige Feststellungen, für die es kaum Beweise gibt. Außerdem, durch vage, nur schwer zu widerlegende Aussagen war es den Autoren möglich, das Attribut ‚hohes Vertrauen‘ zu diesen Aussagen einfach hinzuzufügen“. Die Kritiker stellen fest, dass „bei vielen solcher Aussagen nicht erwähnt oder klar zum Ausdruck gebracht wurde, wie wenig sie durch die Literatur unterstützt werden“.

Einige Praktiken des IPCC kann man nur als Schund bezeichnen. Wie [die Zeitung] Wall Street Journal berichtet: „Einige Wissenschaftler, die vom IPCC eingeladen wurden, den Bericht des IPCC aus dem Jahr 2007 vor seiner Veröffentlichung zu begutachten, stellten die Behauptung mit den Himalaya-Gletschern in Frage. Aber diese Einwände wurden laut Untersuchung des IAC ‚nicht angemessen beachtet‘, und die Behauptung fand Eingang in  den schließlich veröffentlichten Bericht."

Und dies, obwohl diese Behauptung nicht auf begutachteten wissenschaftlichen Daten, ja nicht einmal auf irgendwelchen Daten beruhte – sondern auf einer Spekulation eines einzigen Wissenschaftlers in einem Telefoninterview.

War echte Wissenschaft überhaupt jemals ein Thema für das IPCC? Im Januar berichtete [die Zeitung] Sunday Times, London, „dass das Energy and Resources Institute, Neu Delhi, des IPCC-Vorsitzenden Rajendra Pachauri wegen dieser betrügerischen Gletschergeschichte eine Zuwendung in Höhe von 310 000 Pfund [Sterling] durch die Carnegie Corp. erhalten hat… und einen Löwenanteil in Höhe von 2,5 Millionen Pfund von der EU, finanziert von den europäischen Steuerzahlern“.

Die ‚Times’ resümierte: “EU–Steuerzahler finanzieren die Forschung aus einer wissenschaftlichen Behauptung, die jeder Gletscherforscher sofort als Quatsch erkennt“.

All dies folgte auf die Enthüllungen der Climategate – e-mails, die ebenso schändliche Praktiken enthüllten (ebenso wie die Unterdrückung von Kritik) durch Wissenschaftler an der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia – vielleicht die einzige hoch wichtige Quelle von Daten, die vermeintlich die höchst alarmistischen Behauptungen bewiesen.

Al Gore und viele andere Alarmisten haben darauf bestanden, dass “die Diskussion beendet ist” – und dass die Wissenschaft „entschieden [settled]“ sei. Dieser Anspruch liegt jetzt in Trümmern – obwohl die Zuwendungen immer noch fließen und manche Advokaten [in den USA] immer noch hoffen, dass der US-Kongress irgendeiner Version des wirtschaftlich ruinösen Zertifikatehandels zustimmen wird.

Was sagt uns das alles nun? Dass die anthropogen verursachte globale Erwärmung eine bloße Hypothese ist, die durch Übertreibungen und schlichte Gesetzeswidrigkeiten aufgebläht wurde, am Leben gehalten durch die Gewährung fetter Zuwendungen und Gehälter für Wissenschaftler, die die „richtigen“ Ergebnisse erzeugt haben.

Die “wissenschaftliche” Gesellschaft der Erwärmung [warming “scientific” community], besteht, wie die Climategate – e-mails enthüllen, aus einer engen Clique gleichgesinnter Wissenschaftler und Bürokraten, die sich gegenseitig die Jobs zuschieben und die Arbeiten der jeweils anderen veröffentlichen – und die konspirativ verhindern, dass abweichende Meinungen diesen Zug entgleisen lassen.

Dieses Verhalten kann man vielleicht von Politikern und Funktionären erwarten. Von Wissenschaftlern ist es eine Schande.

Am Ende wird schwerer Schaden nicht nur für den Ruf individueller Wissenschaftler angerichtet worden sein, sondern für das einst große Ansehen der Wissenschaft selbst. Dafür werden wir alle büßen müssen.

Matt Patterson ist Herausgeber von Green Watch, einer Zeitschrift des Capital Research Center.

Den Originalartikel finden Sie hier:
Details zur Zusammensetzung der Konsenswissenschaftler des IPCC finden Sie hier in einer Arbeit von McLean 2009 Treffender Titel: "The IPCC can’t count its "expert scientists": – Author and reviewer numbers are wrong"

Übersetzt von Chris Frey  für EIKE. Alle Einschübe in eckigen Klammern vom Übersetzer. Sämtliche anderen Hervorhebungen (runde Klammern, Anführungszeichen, kursiv etc.) im Original!




Ein IPCC-Insider: Der IPCC-Konsens zum Klimawandel war erlogen!

"Behauptungen wie z. B.:  ’2500 der weltbesten Wissenschaftler haben sich auf einen Konsensus geeinigt, dass die menschliche Tätigkeit einen signifikanten Einfluss auf das Klima ausübt’ sind unaufrichtig".

So steht es unmissverständlich in dem Papier und auch, dass dies den "IPCC angreifbar für externe Kritik" machte. 

Hulme, Professor für Klimawandel bei der Schule für Umweltwissenschaften an der UNIVERSITY OF EAST ANGLIA –  der Universität mit dem Klimagate-Stigma — ist Gründungsdirektor des TYNDALL CENTRE FOR CLIMATE CHANGE RESEARCH und einer der bekanntesten englischen Klimatologen. Unter seinen vielfältigen Rollen im Klimawandel-Establishment war auch die eines koordinierenden IPCC-Leitautors für das Kapitel ‘CLIMATE SCENARIO DEVELOPMENT’ im dritten Auswertebericht (TAR) und die eines Ko-Autors einiger anderer Kapitel.

Hulmes Darstellung der IPCC-Übertreibung von der Anzahl der Wissenschaftler, die dessen Behauptung vom menschengemachten Klimawandel unterstützten, findet man auf den Seiten 10 und 11 seines Papiers (hier)

Lawrence Solomon ist Direktor von ENERGY PROBE und Autor von: The Deniers.

Den Originalartikel finden Sie hier.

Die Übersetzung besorgte dankenswerterweise Helmut Jäger EIKE