Schweden: Kinder als Klima-Experten

Das staatliche schwedische Fernsehen zeigte sie am Rednerpult bei einem leidenschaftlichen Plädoyer für drastische Maßnahmen zur Rettung des Weltklimas. Greta wandte sich anscheinend an die im Saal versammelte Creme de la Creme der Klima-Politik. Doch ein am folgenden Tag im Fernsehen gezeigter kurzer Video-Ausschnitt offenbarte, dass Greta in Wirklichkeit in einem fast leeren Saal sprach. Die meisten Delegierten hatten die Konferenz bereits verlassen. (Wir haben darüber berichtet.)

Wer ist Greta? Ihrem Alter entsprechend, geht sie noch zur Schule. Sie blieb dem Unterricht aber seit nun schon fast einem Jahr aus Protest jeden Freitag fern, um für die Rettung des Planeten zu demonstrieren. Sie und ihre Eltern halten das vermutlich für wichtiger, als Mathematik und Physik zu lernen. In diesen Fächern ist das Niveau in Schweden, wie die PISA-Tests ausweisen, ohnehin kaum hoch zu unterbieten.

Gretas Vater ist der Promotor. Er kooperiert mit der Firma WeDontHaveTime AB, die ihr Geld mit dem Verkauf von Klima-Informationen und CO2-Zertifikaten, das heißt einer modernen Form des Ablass-Handels verdient. Greta ist offenbar Teil dieser Ablass-Industrie. Am vergangenen Freitag, dem 18. Januar, abends räumte ihr das schwedische Fernsehen im Rahmen des Skvalan-Programms ganze 18 Minuten Sendezeit ein. Ohne durch kritische Fragen unterbrochen zu werden, konnte Greta hier ihr naives Weltrettungs-Glaubensbekenntnis ableiern.

Gretas Mutter Marlene Ernman ist eine bekannte Opern-Sängerin und Links-Aktivistin. Sie hat ein Buch über ihre Tochter veröffentlicht. Darin erfährt man, dass diese vom Asperger-Syndrom, einem mentalen Handikap, betroffen ist. Asperger-Patienten neigen bekanntlich zum Schwarz-Weiß-Denken. Das macht sich die Klima-Ablass-Industrie wohl gerne zunutze. So wird Greta nun in der ganzen Welt herumgereicht, um kleine und große Kinder für die lukrative Weltrettung zu begeistern. Sie sollen auf Fliegen und Autofahren verzichten oder wenigstens dafür CO2-Zertifikate erwerben. Das erinnert sehr an den propagandistischen Kindesmissbrauch durch Kommunisten und Nazis.

In dieser Woche wird Greta beim Treffen der „Welt-Elite“ in Davos erwartet. Und da die Räthische Bahn zurzeit wegen zu viel Schnee und Lawinengefahr nicht fährt, wird Greta wohl wie die geladenen Konzern-Chefs und Spitzenpolitiker mit dem Helikopter anreisen müssen. Ihr Vater wird ihr dafür sicher genug CO2-Zertifikate besorgen. Von Davos wird Greta weiterreisen nach Rom, um Papst Franziskus zu treffen. So schließt sich der Kreis, denn auch der Petersdom wurde bekanntlich über den Ablass-Handel finanziert.




Günter Ederer: Die Grünen zwischen Recht und Scheinmoral 12. IKEK München am 24.11.18

12. Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz (IKEK-12). Am 23. und 24. November 2018 in Aschheim/München.

Ederer ist der am häufigsten ausgezeichnete deutsche Wirtschaftsjournalist, der für den SWF in Baden-Baden, Bilanz-TV, das ZDF und die Achse des Guten arbeitete und arbeitet. In seinem Vortrag befasste er sich mit der Partei der Grünen, die in Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Weltrettungsideologien innehaben.




Brüderchen Klimakatastrophe und Schwesterchen Erdbebenkatastrophe eine Satire mit bitterem Hintergrund

Anders kann sich das hochheiligen Klimagasoffizium des IPCC die von der Raumsonde Odyssee gemessene Erwärmung des Pluto um 2 °C und das zunehmende Abschmelzen der Marspole nicht erklären. Um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, wird in den Qualitätsmedien nicht darüber berichtet. Was aber steckt dahinter? Eine Politikkampagne, aufmerksamkeitsheischende, geldgierige Forscher, ein tolles Mediengeschäft? Alles richtig –  aber auch eine 1992 in Rio neu gegründete Religion in unserem säkularisierten Zeitalter. Schauen wir uns die Szenerie genauer an:

Die Hohepriester der IPCC-Treibhausgasreligion (Intergovermental Panel on Climate Change) berufen sich auf sakrosankte Computermodelle, wenn mal wieder ein CO2-Hochamt abfackelt wird. So 2015 in Paris und 2018 in Katowice. Sie nennen den Klimagottesdienst Conference of Parties (COP) also COP-22 in Paris und COP-25 in Katowice. Auf diesen Parties geht es hoch her. Viel heiße Luft wird da von wichtigen Leuten abgelassen. Damit die frohe Botschaft auch richtig unters Volk kommt, gibt es eifrig berichtende Klimakirchenblättchen wie die „Süddeutsche“, die „Frankfurter Rundschau“, der „Spiegel“ oder den „stern“. Ja, sogar eigene Fernsehsender haben die Klimakleriker wie beispielsweise CNN in den USA oder ARD und ZDF in Deutschland.

Den Hochämtern sind Pontifikalämtern vorangegangen, die an renommierten Forschungsinstituten oder amerikanischen Ivy league-Universitäten mittels Supercomputern gefeiert werden. Solche Maschinchen konsumieren schon einmal 8,8 MW (Summit IBM Power System AC 922) – dem Strombedarf einer Kleinstadt. Als Gegenleistung liefern sie dafür bis zu 122,3 Petaflops, wobei Flop für Flop ein Meilenstein auf dem steinigen Weg zur sakrosankten Klimaerleuchtung ist. Heißa, wie leuchten da die Augen der Ökopriester, wenn die heiligen Treibhausgase den Computerschirm schön rot einfärben und im Voraus beweisen, dass das nächste und übernächste Jahr wieder das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnung wird (kann sowieso keiner kontrollieren und ist nächstes Jahr vergessen). Halt, hatten wir da nicht 2018 in Deutschland eine große Dürre, die uns 20 % Grüne in den Bundestag schwemmte? Das ist doch der Beweis! Verschweigen wir lieber, dass 1540 die Dürre noch viel größer war, was zum Versiegen der Elbe führte. Verschweigen wir auch, dass New York am 5.7.1934 unter eine Temperatur von 55 °C brütete.

Was aber ist der physikalische Dekalog der Treibhausgasreligion? Hier in gebotener Kürze: Wärmestrahlung absorbierende atmosphärische Spurengase (IR-aktive Spurengase wie CO2oder Methan unterhalb von Kuhschwänzen emittiert) absorbieren nicht nur sondern geben im gleichem Maße Wärmestrahlung ab (Kirchhoff-Gesetz). Das Klimacredo beruht also auf einem Art Pingpong-Spiel. Die warme Erdoberfläche emittiert Wärmestrahlung. Diese wird von CO2, Methan und Co. aufgefangen und wieder zur Erdoberfläche reflektiert – ein Treibhaus. Böse Ketzer behaupten, die Treibhausgase innerhalb der Atmosphäre sind kälter als die Erdoberfläche. Da Wärme aber stets von warm nach kalt fließt, können kältere Treibhausgase so wenig die wärmere Erdoberfläche erhitzen, wie Wasser den Berg rauffließt. Es gibt also gar keinen Treibhauseffekt. Das hat das heilige Klimaoffizium vom PIK auf den Plan gerufen. Die Kanoniker erklären beim Strahlungsaustausch gilt der 2. Hauptsatz der Thermodynamik nicht. Deshalb kann die kältere Atmosphäre aus klimapolitischen Gründen sehr wohl den wärmeren Erdboden zusätzlich aufheizen. Im Bundestag wird gerade das zugrunde liegende Naturgesetz überarbeitet.

Verlassen wir die Vulgärform des Treibhauseffekts und schauen genauer hin: Besagte Spurengase emittierten gemäß dem Planck’schen Strahlungsgesetz auch bei arktischer Kälte elektromagnetische Strahlung. So kalt ist es nirgendwo auf der Erde, also strahlen CO2, CH4u. a. immer. Wie die dazu notwendige Wärme in die Atmosphäre gelangt, ist uninteressant. Der Hinweis auf atmosphärische Konvektion  ist ein schweres Sakrileg, das im Mittelalter mit dem Scheiterhaufen oder zumindest mit Exkommunikation gesühnt worden wäre. Jetzt aber kommt der heilige Sankt Strahlungstransportins klimasakrale Ökospiel – der erste Helfer in der Not. Alles ist Strahlung, Strahlung und immer wieder nur Strahlung. Der heilige Sankt Strahlungstransport kann hervorragend mit Gradienten, partiellen Differentialen, Divergenzen, Halbintegralen und Tensoren hantieren. Mit ihm lässt sich der Temperatureffekt mittels Strahlungsantrieb(climate forcing) DFund dem KlimasensitivitätsparameterlRermitteln.

Um welche Größenordnungen geht es eigentlich? Bei einer Verdoppelung des CO2erhält man lt. IPCC einen unbeweisbaren aber auch nicht widerlegbaren Strahlungsantriebvon

DF= 5,35 W/m2×ln (2 CO2/ 1 CO2) = 5,35 W/m2×ln 2 = 3,7 W/m2

Die atmosphärische Rückstrahlung aller Treibhausgase beträgt lt. IPCC 324 W/m2. D. h. bei 100 % Steigerung des CO2erhöht sich der Treibhauseffekt um höllische 1,1 %, was zur globalen Erhitzung um 0,7 °C führt. Hierzu ist zu anzumerken: Es gibt nicht einen einzigen naturwissenschaftlich Beweis dafür, dass sogenannte Treibhausgase das Klima wirklich steuern. Dagegen sprechen nicht nur das mittelalterliche und das römische Klimaoptimum sondern auch die Bandbreite der CO2-Klimasensitivität, die von 0,1 °C (Sellers 1973) bis zu 9,6 °C (Moeller 1963) reicht. Nichts Genaues weiß man nicht, weshalb der IPCC 2007 Werte zwischen 2 °C und 4,5 °C für wahrscheinlich (!) hält. Wie gesagt, Klimaforschung ist eine sehr exakte Wissenschaft und „Science is settled“ (IPCC).

Eine so geringe Temperaturerhöhung wie die von 0,7 °C bei Verdoppelung von CO2, kann den Klimaklerikern nicht schmecken. Das ist klimaleugnerische Ketzerei! Also benötigt man  dringend „moreSophisticated Climate Change Models“ (IPCC). Und tatsächlich finden eifrige Exegeten eine Helferin in der Not – die heilige Sankt Wasserdampfverstärkung. Er ist zwar nur eine Computergeburt, hat aber wie der heilige Sankt Strahlungstransport eine naturwissenschaftliche Grundlage. Weiß doch jede Hausfrau, dass mehr Wasser verdampft, wenn der Topf auf dem Herd heißer wird und wenn es nur um 0,7 °C ist. Und genau das wird mit der Clausius-Clapeyronsche Gleichung beschrieben. Da Wasserdampf aus den Ozeanen selbst ein starkes Treibhausgas ist, steigt die Temperatur höher als um schnöde 0,7 °C. Natürlich hat man in die Klimamodelle eine Computerbremse eingebaut, damit weiterer Wasserdampf nicht zu noch mehr Wasserdampf führt und irgendwann die Ozeane kochen. Alles ist Fiction basierend auf beliebig zusammengeleimter Science, und bei genauer Betrachtung geht es, wenn die Treibhausgashypothese überhaupt stimmt, um kleine physikalische Größen, die mit dem Computerstrohhalm so lange aufgeblasen werden – bis sie platzen! Nichts ist beweisbar – nichts widerlegbar.

Der Nutzlosigkeit von „Sophisticated Computer Models“ muss jetzt aber heftig widersprochen werden! Nein, nicht nur, dass sich damit genügend Lehrstühle, renommierte Institute und staatliche Überwachungsbehörden nebst Ministerien finanzieren lassen. Ist wirklich nicht bekannt, dass amerikanische Wissenschaftler einer sehr renommierten Ivy league-Hochschule gerade neue aufsehenerregende Modelle zur Entstehung von Erdbebenkatastrophen entwickeln? Demnach korrelieren die Schäden durch Erdbeben mit dem anwachsenden PKW-Verkehr, was schon genügend Beweiskraft besitzt, wie der steigende CO2-Gehalt bei den Klimamodellen.

Die Arbeitshypothese des „Sophisticated Seismological Models“ (SSM) lautet: Beschleunigungs- und Bremskräfte der Fahrzeuge verschieben die Erdkruste und lösen dadurch besagte Katastrophen aus. Besonders PS-starke Oberklassenfahrzeuge erhöhen den seismologischen SensitivitätsparameterS(rappel). In den renommierten Zeitschriften „Nature“ und „Science“ durchlaufen gerade wissenschaftliche Studien ein „Peer review“-Verfahren. Mit diesen Arbeiten, die nur so von beweiskräftigen partiellen Differentialen, Divergenzen, Gradienten und Tensoren strotzen, soll ansatzmäßig die Entstehung von Erdbeben beschrieben werden. Dem Vernehmen nach sind weitere Forschungen unabdingbar. Die Rockefeller-Stiftung, Bill Gates und andere Weltenlenker sollen an der Finanzierung beteiligt sein. Bill Gates denkt besonders an die tektonische Plumpswirkung von WC-Spülungen, die sich durch Trockentoiletten minimieren lässt. Nach einschlägigen Studien, die auf dem Induktionsgesetz und den Maxwell‘schen Gleichungen basieren, interferiert das elektromagnetische Wirbelfeld der Motoren von E-Fahrzeugen mit dem Erdmagnetfeld, was zur umweltfreundlichen Minderung des autogenerischen S(rappel)führt.

Die UNO will ein IPSC (International Panel on Seismological Change) mit anschließend vielen COPs einrichten. Auch Frau Merkel plant ein „Potsdam Institute for Seismological Solicitude“ (PISS). Dessen Finanzierung soll über die KFZ-Steuer gesichert werden. Claus Kleber wird demnächst im heute-journal über die katastrophalen tektonischen Wirkungen des Individualverkehrs berichten und rät zum Umsteigen aufs Fahrrad, Pferd oder auf die besonders umweltfreundliche Pferdetrambahn. Brrrrr!




Der CO2-Schwindel : Auch auf dem Mars schmolzen die Polkappen in den letzten 14 Jahren, Pluto erwärmte sich um 2 Grad

Bekanntlich gab es Zeiten, die wesentlich wärmer als unsere Jetztzeit waren. Bis vor 34 Millionen Jahren war es sehr heiß auf der Erde, es bildete sich kein Eis an den Polkappen. Es gab damals eine über Millionen von Jahren anhaltende relativ stabile Wärmeperiode, das so genannte Eozän-Optimum. In der Antarktis war es so warm wie in den Tropen.

Die polaren Eiskappen begannen sich letztmalig vor etwa 13 Millionen Jahren zu bilden, vorher gab es über zwölf Millionen Jahre lang keine Vereisung der Pole. Eine verstärkte Vereisung von Grönland und Nordamerika setzte erst vor etwa drei Millionen Jahren ein, als auch ein schneller Wechsel von Eiszeiten und Warmzeiten begann; insgesamt ist aber eine globale Tendenz – bis heute anhaltend – zur Abkühlung erkennbar. Erdgeschichtlich gesehen sind sogar unsere drei vergangenen Warmzeiten eher im unteren Temperaturbereich der Erdgeschichte anzusiedeln.

Zurück ins Heute: Gegenwärtig ist eine Erwärmung seit 1975 festzustellen oder zumindest zu vermuten. Das führt zu der Frage, was verursachte diese oder viele andere Erwärmungen, wenn es CO2 jedenfalls nicht sein kann. Man kommt dann vielleicht auf eine ganz einfache Lösung der Frage; es ist nicht ausschließlich, aber im Wesentlichen die Sonne selbst, die Erwärmungen und Abkühlungen verursacht.

Für den Menschen ist es natürlich nicht einfach, in großen Dimensionen und gleichzeitig einfach zu denken, es fällt sogar schwer, sich vorzustellen, dass unsere Alpen bis etwa 1500 im Winter fast völlig schneefrei waren, so wie jetzt der Kilimandscharo schneefrei wird. Noch gibt es unzählige Forscher, die der CO2-Meinungsdiktatur Widerstand leisten wollen und so wurden in den letzten Jahren auch andere Theorien bezüglich der Erwärmung hervorgebracht. Eine davon bezieht sich auf die Rolle der Sonne.

Globale Erwärmung oder kosmische Erwärmung

Wie schon dargelegt, ist die Erde, anders als von der Treibhaustheorie ausgesagt, kein geschlossenes sondern ein offenes System. So ist es nicht unbedingt verwunderlich, dass es in den letzten Jahren nicht nur auf der Erde, sondern im gesamten Sonnensystem zu einer Erwärmung kam. Davon betroffen sind Mars, Jupiter, Pluto und andere Planeten und Monde.

Satellitenmessungen der letzten Jahre, beispielsweise der Raumsonde Odyssee, zeigen eine Erwärmung des ganzen Sonnensystems, nicht nur der Erde. So schmolz bereits ein Teil der Polkappen des Mars weg und Pluto erlebte eine Erwärmung von fast zwei Grad Celsius während der letzten 14 Jahre. Jay Pasachoff, Professor für Astronomie am Williams College, stellt fest, dass zum Beispiel Plutos globale Erwärmung (oder besser gesagt, plutonische Erwärmung) auf eine Zunahme des Sonnenlichts zurückzuführen ist.

Dennoch, so der Forscher, reiche diese Erklärung allein nicht aus, um die Zunahme der Erwärmung auf dem Pluto zu erklären. Hinzu komme die elliptische Bahn und die Rotationsachse des Planeten. Diese Faktoren lassen mehr oder weniger Sonnenlicht auf die Oberfläche auftreffen. Beide Faktoren führen zu einer deutlichen durchschnittlichen Erwärmung. Was für alle anderen Planeten gilt, kann zumindest auf der Erde auch in Betracht gezogen werden.

Verstärkung der Sonnenaktivität seit Jahrzehnten

Ilya Usoskin von der Universität Oulu, Finnland und Kollegen – unter anderem ein Wissenschaftler vom deutschen Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau – untersuchten die Sonnenaktivität der vergangenen Jahrhunderte und veröffentlichten ihre Entdeckungen Ende 2006.

Sie verwendeten eine neuartige Methode. Sie untersuchten die Titanium-44-Mengen in niedergegangenen Meteoriten der letzten 240 Jahre, wodurch letztlich auf die Sonnenaktivität geschlossen werden konnte. Ihre neuartige Messmethode hier zu beschreiben würde zu weit führen, aber sie erlaubte es, die Sonnenaktivitäten weitgehend ohne verzerrenden Einfluss von terrestrischen Faktoren nachzuweisen. Sie fanden dabei heraus, dass die Sonnenaktivität im 20. Jahrhundert stark zunahm, besonders ausgeprägt in den letzten Jahrzehnten.

Dieser starke Anstieg wurde vorher als nicht erwiesen betrachtet, weswegen die Vertreter der Treibhaustheorie die Sonne zwar für vergangene Temperaturanstiege ebenfalls in bestimmtem Maße verantwortlich machten, aber nicht für den der letzten zwei Jahrzehnte.

Frühere Berechnungen variierten von 60 bis an die 100 Prozent für den Einfluss der Sonnenaktivität auf das Erdklima. Als jedoch die Treibhaustheorie alles übernahm, verlor man diesen Ansatz aus den Augen. Wie kann man sich nun die Korrelation zwischen Sonnenaktivität und Erdklima vorstellen?

Die Sonnen- und kosmische Strahlentheorie (SKS)

Diese Theorie erklärt den Klimawandel nicht in Hinsicht auf ein paar hundert oder zehntausend Jahre, sondern rechnet in Erdzeitaltern und den einhergehenden Klima-Verschiebungen. Die SKS geht davon aus, dass die kosmische Strahlungsintensität das Wetter und insbesondere die Wolkenbildung beeinflusst. Explodierende Sterne verursachen bekanntlich einen konstanten Strahlungsregen in der Milchstrasse, bestehend aus Protonen, Elektronen, Heliumkernen und Myonen (schwere Elektronen).

Die Myonen ihrerseits sind auf atomarer Ebene dabei, die Wolkenbildung auf Höhen bis zu 3.000 m zu verursachen. Sie reißen nämlich in der Atmosphäre Elektronen von ihren Atomen und diese freigesetzten Elektronen lassen Wolkenkondensationskerne entstehen. Atmosphärischer Wasserdampf kondensiert um diese Kondensationskerne, um Wassertröpfchen zu bilden.

Wenn dann mehr Wolken gebildet werden, kommt nicht mehr soviel an Sonnenlicht zur Erde durch, wodurch ein Abkühlungseffekt erzeugt wird. 2006 waren die Entdecker dieser Theorie in der Lage, im Laborversuch nachzuweisen, dass ihre 1996 entwickelte Theorie stimmt, etwas, was bei der Treibhaustheorie nie geschah, dort verließ man sich auf Parameter und gewisse Annahmen und Vermutungen.

Zu dieser Wolkenbildung ist Schwefelsäure als Katalysator notwendig. Schwefelsäure kommt in der Atmosphäre vor und wird ständig durch Vulkane und vor allem Plankton ersetzt.

Die Heliosphäre als regulierender Faktor

Das variable Magnetfeld der Sonne umhüllt die Erde durch einen magnetischen Sonnenwind, Heliosphäre genannt. Ihr Radius wird auf 100 bis 150 Astronomische Einheiten (AE) geschätzt. Sie schützt uns vor ankommenden kosmischen Strahlen, die von den explodierenden Sternen verursacht werden und auf uns niederschießen.

Sonnenflecken sind dunkle Flecken oder Bereiche erhöhter magnetischer Intensität, die seit über 400 Jahren durch Teleskope zu beobachten sind. Gibt es mehr Sonnenflecken, verstärkt sich die Heliosphäre, wodurch wiederum mehr kosmische Strahlen von der Erde abgehalten werden.

Im 20. Jahrhundert verdoppelte sich die magnetische Aktivität der Sonne und so konnten weniger kosmische Strahlen die Erde erreichen. Die Wolkenbildung wurde reduziert und die Temperatur stieg an. Die SKS des Klimawandels erklärt erstmals diejenigen Beobachtungen, die während der letzten 400 Jahre gemacht wurden, und die immer einen direkten Zusammenhang von Sonnenflecken und Temperatur auf der Erde herstellen konnten.

Bild 2: Die Spiralarme der Milchstraße sind Bereiche erhöhter kosmischer Strahlung. Betritt das Sonnensystem diesen Bereich, erhöht sich nachweisbar die Temperatur der Erdatmosphäre. (NASA) Bild: Die Spiralarme der Milchstraße sind Bereiche erhöhter kosmischer Strahlung. Betritt das Sonnensystem diesen Bereich, erhöht sich nachweisbar die Temperatur der Erdatmosphäre. (NASA)

Intensität der kosmischen Strahlung entscheidend

Eine weitere Unterstützung erfährt diese Theorie durch Forschungen zweier Wissenschaftler: Unser Sonnensystem passiert alle 135 Millionen Jahre in seiner Rotation um das Zentrum der Milchstrasse einen der Spiralarme der Milchstrasse (Bild 2). Diese Arme besitzen eine hohe Dichte an kosmischer Strahlung.

Der Astrophysiker Nir Shaviv und der Geologe Ján Veizer zeigten 2003 beziehungsweise 2005 deutlich, dass die Veränderung der Erdtemperatur während der letzten 500 Millionen Jahre mit der Intensität der kosmischen Strahlung, die beim Passieren eines der Spiralarme der Milchstrasse auf die Erde trifft, korreliert (veröffentlicht in Geological Society of America Today 2003;13:4-10, Geoscience Canada 2005;32:13-30).

Sie fanden ebenfalls heraus, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre schon bis zu 18 Mal höher lag als heute. Während der ordovizischen Eiszeit war der CO2-Gehalt immerhin noch zehn Mal höher als heute, was ebenfalls jeglicher CO2-Erwärmungstheorie spottet, denn wieso hätte es in einer Eiszeit einen solch starken Anstieg beim CO2 geben können.

So zeigen andere Forscher, dass das allgemeine Magnetfeld der Sonne sich in den letzten 100 Jahren verdoppelte, ebenso die Anzahl der Sonnenflecken. Die Sonne wurde kräftiger und auch etwas heller. (Parker, E.N. 1999. Sunny side of global warming. in Nature).

Auf einer kleineren Zeitachse gesehen spielen noch andere solare Zyklen eine offensichtliche Rolle bei Erderwärmungen oder Abkühlungsphasen, insbesondere der 1.500jährige Sonnenzyklus spielt eine große Rolle. Dieser Zyklus kann seit 12.000 Jahren bei Erderwärmungen nachgewiesen werden, letztmalig verursachte er die mittelalterliche Wärmeperiode.

Die bislang völlig wirkungslose „CO2-Bekämpfung“, vor allem die dazugehörige, sich auf einem Irrweg befindende Forschung wird immer mehr zum globalen Geldfresser und verbraucht bereits soviel an Geld, wie etwa die Mongolei an Bruttoinlandsprodukt erwirtschaftet, Tendenz steil nach oben steigend. Wie viel CO2 der CO2-industriell-ideologische Komplex selbst ausstößt, wird wohl ein Geheimnis bleiben.

Der Beitrag erschien zuerst bei EPOCH Times hier



GLAUBE VERSUS WIRKLICHKEIT — Maybrit Illner im Klima-TV

So viel Bimbes für so wenig Ergebnis beim »Klimaschutz«. Deutschland pustet immer mehr CO2 raus und rutscht im Klima-Schutz-Index ab, gibt aber mit am meisten Geld für Klimaschutz aus. Warum nur? Was verpufft? Wo bleibt das Geld? Wer sackt es ein? Das hätte spannend werden können. Diese Frage wurde aber nicht gestellt.

Ebenso nicht die wichtigste Frage: Wozu der Kram überhaupt? Es gibt keinerlei Beleg dafür, dass CO2 das Weltklima schädigt, gar dafür, dass das arme Menschlein das Klima zerstören oder durch CO2-Einsparung eine Erwärmung verhindern kann. Und ob es denn überhaupt Erwärmung wirklich gibt. Im Augenblick wissen die Temperaturen noch nicht, wohin sie sich entwickeln. Eher ist wahrscheinlich, dass eine neue Eiszeit droht.In der TV-Gespensterjagd Drama pur: »Stürme, Dürren und Sintfluten lassen die Welt spüren: Wir sind mitten im Klimawandel. Doch die UN-Klimakonferenz in Kattowitz zeigt: Politik und Wirtschaft haben immer noch mehr Angst vor den Kosten des Klimaschutzes als vor den absehbaren Folgen für Planet und Mensch.«

Videozusammenschnitt der Sendung Maybrit Illner vom 13.12.18. Mit Dank an FMD’s TV-Channel

Maybrit Illner fragte: »Vorbild oder Versager? Hat Deutschland den Ernst der Lage schon verstanden? Wenn ja, tun wir das richtige? Können wir dem heißen Planeten einfach weiter die kalte Schulter zeigen?«

Es nahmen teil:

  • Peter Altmaier, CDU, gerade Bundeswirtschaftsminister, davor Kanzleramtsminister und Bundesumweltminister
  • Annalena Baerbock von Bündnis 90/Die Grünen. Zusammen mit Robert Habeck seit Januar 2018 Parteivorsitzende
  • Christian Lindner, seit 2013 »die« FDP und ihr Parteivorsitzender
  • Matthias Dürbaum, Betriebsratsvorsitzender Tagebau Hambach und Vorsitzender des Betriebsrats der RWE Power AG (Standort Tagebau Hambach), Mitglied der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie, SPD-Mitglied
  • Stefan Rahmstorf, Klimaforscher, gehört zu den Leitautoren des 2007 veröffentlichten Vierten Sachstandsberichtes des Weltklimarates (IPCC) und gilt als einer der weltweit bedeutendsten Ozeanographen. Er ist seit 1996 am Potsdam-Institut für Klima-folgenforschung (PIK).
  • Philipp Schröder, Experte für erneuerbare Energien und ehemaliger Vertriebschef Deutschland von Tesla.
Klimaschutz? Nennt es bitte nicht Wissenschaft!

Philipp Schröder wird als junger Unternehmer vorgestellt, der allen alternative Energien ans Herz legen will. Ein gutes Vorbild, muss man feststellen. Seine frühere Firma Tesla verbrennt bisher nur Geld in rauen Mengen. Das wenige, was reinkommt, stammt aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten, also von Autoherstellern, die normale Verbrennerautos produzieren. Die finanzieren mit ihren Ablassabgaben Tesla mit. Kein Wunder, dass Schröder in erneuerbaren Energien riesige wirtschaftliche Möglichkeiten sieht. Die sind allerdings nur dann sinnvoll, solange hohe Subventionen fließen. Die wiederum fließen nur, wenn kräftig auf das Katastrophenhorn gedrückt wird. Besser kann man die Verrücktheiten der vielen Wenden nicht illustrieren.Schröder fällt mit dem Satz auf: »Solarenergie ist die günstigste Stromquelle weltweit.« Das ist sie nicht. Die Leistung der Sonne ist zu gering. Pro Quadratmeter lassen sich hier in Deutschland auf das Jahr gemittelt etwa 10 Watt pro Quadratmeter errechnen. Mehr geht nicht. Das ist auch gut so, weil wir uns sonst nicht beispielsweise auf einer Wiese aufhalten könnten, ohne Verbrennungsschäden auf der Haut davonzutragen.

Das bedeutet: Es sind riesige Flächen und Anlagen notwendig, um diese Energie zu nutzen. Die wiederum kosten Geld. Es ist das Märchen von der Sonne, die angeblich keine Rechnung stellt. Nachts und in den langen herbstlichen Nebelperioden ist die Ausbeute denkbar gering. Sonne und Wind liefern nicht. Dennoch soll der Strom vorhanden sein und von irgendwoher kommen. Speicher in den notwendigen Größenordnungen gibt es nicht und sind auch nicht in Sicht. Ein Widerspruch. Solange der nicht geklärt ist, kann man nicht über Energiewende seriös reden.

Altmaier wies auf Trump als dämonischen Gegenpol hin: »Die Vereinigten Staaten sind vorn, wenn es um die Reduzierung der CO2 Werte geht. Ursache: Das verpönte Fracking, mehr Gas wird verwendet, und die Kernenergie wird verstärkt genutzt.« Daher die gute CO2-Bilanz Amerikas, so lobte Altmaier. Deutschland sei zwar der Musterknabe, aber, so Altmaier realistisch fortfahrend: »Wir erreichen unsere Klimaschutzziele nicht.« Seine Erkenntnis: Das hängt mit Planwirtschaft zusammen.

Da wirft Lindner ein: »Es ist nirgendwo auf der Welt so teuer, eine Tonne CO2 einzusparen wie bei uns.« Die Chance nutzt er nicht zu fragen, ob im »Klimaschutz« generell alles im Lot ist. Seine Erkenntnis: »Wir haben die höchsten CO2-Vermeidungskosten weltweit. Das hängt mit der falschen Politik zusammen, die eher planwirtschaftlich ist, die auf Subventionen setzt.«

Ohne Subventionen allerdings würde ein Projekt wie die Energiewende niemals funktionieren. Da hätte er nachhaken sollen. Stattdessen führt er auf ein weiteres Abstellgleis: »Wir setzen darauf, neue Windräder zu bauen, und erkennen nicht, dass der finanziell günstigste Hebel für die CO2-Einsparung gegenwärtig der Wärmemarkt, also die Sanierung von alten Heizungen wäre.« Niemand in der Runde kontert ihm mit einem Mövenpick 2.0, einer großartigen Unterstützungsaktion für Kesselbauer und Heizungsmonteure.Mit Altmaier spielt Lindner einig Weltpolitik: »China, Indien – das sind die großen CO2-Emittenten, wo hunderte von Kohlekraftwerken gebaut werden. Da kommt eine Verantwortung auf uns zu.« Nur: Dort interessieren westliche Befindlichkeiten niemanden. Dort wollen die Bürger das zur Verfügung haben, wonach sich Menschen in allen Zeiten und in allen Regionen gesehnt haben: Günstige, bezahlbare Energie jederzeit zur Verfügung, nicht nur dann, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Dagegen hatten früher die Windmüller genug zu kämpfen und sind nicht ohne Grund auf den elektrischen Antrieb umgestiegen, sobald der zur Verfügung stand.

Hierzulande propagieren jetzt Grüne die Wende zurück. Weg mit dem technischen System der Energieversorgung, das kluge Wissenschaftler und Ingenieure mit viel Versuch und Irrtum in hundert Jahren entwickelt haben, das billig und zuverlässig Energie lieferte. Freiwillig, ohne Not, wird es auf dem Altar einer Ideologie geopfert.
Einer der Verantwortlichen sitzt am Tisch.

Stefan Rahmstorf vom Klimafolgenforschungsinstitut in Potsdam. Der ruft aus seiner warmen Studierstube in Potsdam: »Je schneller aus der Kohle raus, desto besser.« Der Ablassprediger droht mit der Hölle, nicht so drastisch zwar wie in früheren Jahrhunderten: »Schmoren werdet ihr in der Gluthölle!« Aber dennoch drängend: »Wir haben keine Zeit mehr!« Warum Trump »Klimaleugner« ist, erklärt Rahmstorf vorbildlich primitiv: »Trump schaut immer Fox-News.« Also Fake-News.

Seine Antwort auf die Frage aus der Runde, warum denn in Deutschland die Energiewende nicht funktioniert: »Weil die Kohlekraftwerke noch nicht abgeschaltet sind.« Deutschland exportiere doch so viel Strom. Warum fragt Illner hier den Professor nicht, dass dieser Strom nur zu bestimmten Zeiten exportiert wird, häufig dann, wenn ihn hier niemand brauchen kannl und »wir« kräftig Millionen draufpacken müssen, damit ihn überhaupt jemand abnimmt? Diesen Wahnwitz bezahlt der deutsche Stromkunde mit seinen Wucherpreisen für Strom. Noch stillschweigend und duldsam.Dann Auftritt der Klimadramaqueen Annalena Baerbock. Sie träumt vom Umbau, »vom Leitplanken setzen«, mal eben ein mit viel Versuch und Irrtum über hundert Jahre gewachsenes Energieversorgungssystem wegwischen und ein neues hinstellen. Jedem gestandenen Fachmann müssen angesichts solch großen Unsinns die Augen tränen. Baut doch mal eben das Stromversorgungsnetz um! Deutschland brauche, so wurde in der Sendung gesagt, 6.000 Kilometer Kabel für die unterirdische Leitung von Nordseestrom. Die weltweiten Fertigungskapazitäten für diese teueren Spezialkabel liegen bei 2.000 km: pro Jahr. Und was ist mit den Bau-Genehmigungen und dem Bau? 20 Jahre? Oder 30? Baerbock hat keinen Plan – wie die Grünen insgesamt, aber einen festen Glauben.

Ihr gegenüber sitzt Matthias Dürbaum. Er ist Betriebsratsvorsitzender des Tagebaus Hambach und vertritt die vielen, die die Kohle abbauen und in die Kraftwerke fördern. Das Mitglied der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie, fragt ganz klar: Wo bleiben wir, die hier die Kohle auch im übertragenen Sinne erwirtschaften? Er wird gegenüber Annalena in einer kurzen Brandrede sehr deutlich: »Das Vertrauen in den Revieren in die politisch Verantwortlichen ist verspielt! Da spielt auch Ihre Partei eine nicht unwichtige Rolle. Wir haben 2016 unter rot-grün in der Landesregierung noch entschieden, wir machen eine Leitentscheidung. Damals ist gesagt worden, die Tagebaue Hambach und Inden bleiben unberührt. Zwei Jahre später weiß man von nichts mehr. Jetzt kommen Sie zu mir und sagen: Wir machen einen Plan, der mehrere Jahre hält. Da muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen, wir müssen uns erst einmal wieder auf einer Vertrauensbasis treffen, bevor ich Ihnen glauben kann.«Den Klimawandel will er nicht kleinreden, das traut er sich denn doch nicht. »Die Frage ist nur, wie wir uns in Deutschland in der Energiewendefrage aufstellen. Wir müssen schauen, dass die Energiewende nicht zu Lasten der Beschäftigten geht.« Vielleicht könnte er sich mit Betriebsräten in der Autoindustrie unterhalten, wie düster die ihre Zukunft angesichts der vielen drohenden Wenden sieht. Das ist genau der Witz. Eine »Energiewende« geht per se zu Lasten der Beschäftigten in der Kohleindustrie. Kraftwerke werden angeblich nicht mehr gebraucht, also auch keine Kohle, keine Beschäftigten.

Eine Antwort hat Baerbock nicht: »Wir müssen gemeinsam eine Lösung … schwall, schwall schwall, wirft das Wort »Prozesswärme« ein, will, daß die »Politik steuert«, nicht etwa ein Markt, sondern sie, die Grünen. Die wissen nämlich, was notwendig ist, und wie es geht. Sie kommt gerade vom Weltklimagipfel aus Kattowitz: »Wenn man die Auswirkungen der Klimakrise nicht selbst spürt, bisher war es ja so, dass die weltweite, an anderen Orten zu spüren war mit furchtbaren Wirbelstürmen, kennen wir ja alle die Bilder gerade aus Bangladesch und aus anderen Regionen, wir erleben das an allen Orten Deutschlands, Jahrhunderthochwasser, die alle zehn Jahre kommen …«

Da schaut sogar Lindner etwas mitleidig drein. Jeder mittelalterliche Ablassprediger würde neidisch werden, sähe er, was heute alles durchgeht. Gleichgültig sind Argumentationslinien, Belege für Behauptungen überflüssig, technische Kenntnisse unnötig. Baerbock: »Wenn im Sommer die Bauern nicht mehr ernten können. Im Sommer Felder geglüht, Menschen konnten nachts nicht mehr schlafen.« Zentrale Flüsse führten Niedrigwasser, BASF müsse seine Produktion runterfahren, weil die Schiffe das Werk nicht mehr erreichen können. Sie sah darin deutlich die Zeichen an der Wand: »Wir brauchen politische Regelungen.«»Die Schäden werden immer teurer, wenn wir das nicht tun«, redet sie Rahmstorf nach. Sie gibt sich davon überzeugt: »Das ist die Aufgabe unserer Zeit, unserer Generation ist es, diese Klimakrise in den Griff zu bekommen.« Sie selbst bekommen nichts in den Griff, träumen von politischen Regelungen, damit »wir diese Transformation im Energiebereich, Verkehrsbereich jetzt endlich angehen können und das Geld in die richtige Richtung lenken können.« Dazu passend wird in dieses Plaudergewirr wieder auf das Pariser Abkommen verwiesen. Dort verabredeten Abgesandte mal eben, weltweit bis 2030 die CO2-Emissionen zu halbieren und sie spätestens bis 2050 auf null zu stellen.

»Das Pariser Klimaabkommen bedeutet, in allen Bereichen CO2 neutral zu werden und zwar an jedem Winkel der Erde«, phantasiert Baerbock von einer totalitären Weltperspektive. »Klimaziele setzen und einhalten« – die Hohlfloskel unserer Zeit. Die Frage ist, wer hat den Mut und zerlegt öffentlich den Unsinn des Pariser Klima-Abkommens.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier




Halbschlaf – Ein Zwiegespäch

Die Stimme: Tja, das liegt nun an dem CO2. In der Luft sind insgesamt etwa 0,4 Promille enthalten. Das ist natürlich nur ein Spurengas. Rechnen wir einfach jedes Jahr mit einer Zwei und Spurengas, also  2,0004 * 2,0004 und tun alles, was mehr als 4 ist, in eine extra Schachtel. Diesen Rest fügen wir unserem jährlichen Ergebnis hinzu. Dann sieht in den ersten Jahren alles so aus wie immer, den Inhalt der Schachtel können wir glatt vernachlässigen. Aber, bereits nach rund 645 Jahren ist der winzige Rest zu einer ganzen Zahl gewachsen und es kommt dann 2 x 2 + Rest = 5 raus! Und das ist eine Katastrophe: Keine Brücke würde mehr halten, kein Kraftwerk funktionieren und die Zivilisation würde zusammen brechen! Also, damit siehst Du, das auch solch kleine Spuren etwas bewirken, wenn es nur lange genug zum Wirken aufgehoben wird.

Ich: Das ist ja nur ein Taschenspielertrick und hat mit Mathematik gar nichts zu tun. Die Realität ist doch ganz anders. Genauso wie die Behauptung, die – wie auch immer errechneten – 0,7 Grad C /100 Jahre Temperaturerhöhung wären schlecht für die Menschheit.  Wir wissen doch, dass es in der Vergangenheit viel größere Temperaturänderungen und auch schneller gab. In Warmzeiten ging es den Menschen gut, alle hatten genügend zu essen und konnten sich um Dinge  kümmern, die nicht mit dem unmittelbaren Überleben zu tun hatten. Wie hart war es dagegen, als sogar die salzige Ostsee zugefroren war.

D.S.: Das mag sein, aber Du wirst doch nicht abstreiten, dass es heutzutage wärmer ist als damals. Und die Arktis ist eisfrei und die Eisbären kommen um, weil sie nicht genügend Eisschollen haben. Am Südpol ist auch zu wenig, die Pinguine verlieren ihre Feder, weil es denen zu warm wird.

Ich: Na, das kenne ich aber anders: Seit etwa 1960 haben sich die Eisbären von geschätzten 5.000 auf mehr als 25.000 vermehrt, außerdem brauchen sie keine Eisscholle zum jagen, sondern suchen ihre bevorzugten Robben immer in der Nähe des Ufers, egal ob Eisscholle oder nicht. Und am Südpol brüten die Pinguine zur dortigen Sommerzeit, wenn einige Ufergebiete eisfrei sind. Dann finden die auch mehr Nahrung.

Im Übrigen gab es bereits schon früher alarmistische Meldungen in den Medien “ Die Arktis ist eisfrei“, das war 1934. Später, um 1941, gerade als deutsche Soldaten nach Norden und Osten zogen, waren besonders strenge Winter bis zu minus 50°C angesagt, was denen gar nicht gut bekommen war.

1974 wieder, haben die Medien vor der nächsten Eiszeit gewarnt und Rudi Carrell sang darauf  „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ Schau mal auf die Grafik der Eisbedeckung der Pole. Am Südpol, im Durchschnitt seit 1974 unverändert [2], am Nordpol etwas weniger [3], aber das darf man wohl erwarten, wenn damals gerade Angst vor der nächsten Eiszeit geschürt wurde.

D.S.: Du hast ja Recht, aber das wissen die damals gerade geborenen doch heute nicht mehr.

Der diktatorische Präsident der Malediven hielt medienwirksam unter Wasser eine Konferenz ab. Das hat Eindruck gemacht und die westlichen Staaten sollen Entwicklungshilfe zahlen.

Ich: Na hör mal, inzwischen müsste der für so eine Konferenz wohl tiefere Wasser aufsuchen, außerdem hat er den schon fertigen Bericht über die wissenschaftliche Untersuchung des Wasserpegel an seinen Inseln unterdrückt, wegen unliebsamer Ergebnisse. Der Pegel ist schon seit vielen Jahren nicht gestiegen, im Gegenteil gefallen.

Und wie ist es nun mit der Emissionsschutzverordung, wieso wird denn für CO2 Geld verlangt? Etwas das jedes Lebewesen ausatmet und die Bier- und Weinhersteller und vor allem die Vulkane?

D.S.: Tja, denk doch mal drüber nach, die Idee mit dem CO2 ist doch einfach genial. Das IPCC hat 2001 ausgewiesen, dass nur knapp 3% des gesamten CO2 auf der Erde den Menschen angerechnet wird [1]. Damit nicht auffällt, dass das so wenig ist, schreiben alle auch nur von gesparten Tonnen CO2 und nicht in Prozent zum Ganzen. Da wird für etwas, auf dem unser Leben auf der Erde basiert und das überall auftritt, Geld verlangt. Das hilft zwar nur den Geschäftemachern, aber macht wie der Ablasshandel ein gutes Gewissen. Du darfst nicht vergessen, unsere Regierung hat noch immer keine Rückstellung für die immer höher ausfallenden Beamtenpensionen. Hast Du eine Ahnung was uns die Banken noch kosten? Nur die Dummen dachten, dass die LKW Maut tatsächlich für die Reparatur der Straßen genommen werden.

Ich: Also ist es wie schon immer, die einen sitzen an der Quelle, haben viel Geld und hoffen auf noch mehr. Wie z.B. die Zerschlagung einer funktionierenden und bezahlbaren Energieversorgung: Die Windkrafthersteller haben die Milliardengrenze im Umsatz längst überschritten, die Solarzellenhersteller in Asien haben ebenfalls das lukrative Geschäft entdeckt. Die Banken machen mit der Finanzierung immer guten Gewinn ohne großes Risiko. Die vielen privaten Investoren hoffen auf gute Gewinne, abhängig von den Launen der Politik. Die bisher vom Kartellamt kontrollierten Energiekonzerne haben ebenfalls ihre Kosten gedeckt, denn die garantierten Abnahmepreise und Investitionen in neue, diametral entgegengesetzte Strukturen werden natürlich weitergegeben. Der einzige der dabei verliert ist der Verbraucher, der das alles zahlen muss, ob er will oder nicht. Warum gibt es z. B. keinen Tarif „Atom- und Kohlestrom“?

Wo dabei irgendwann mal bezahlbare, günstige Strompreise herauskommen sollen ist völlig unklar, denn die vielen, privaten Stromerzeuger werden ihre Einnahmen mit allem was sie haben verteidigen. Politiker wollen schließlich wieder gewählt werden.

Das UBA will dreimal soviel Windkraftwerke aufstellen lassen und die Hälfte der Dachflächen sollen Solarzellen bekommen. Die andere Hälfte soll Solarthermeanlagen tragen.

Der Bund Naturschutz kann dann die „Natur“ in seinem  Namen streichen.

D.S.: Du siehst das alles zu hart. Denk doch mal an die vielen Arbeitsplätze, die dadurch geschaffen wurden.  Da nach jeder Fertigstellung eines Windspargels nur noch wenig zu tun ist, muss natürlich weitergebaut werden.

Solange jedenfalls, bis jeder in Deutschland ein Investor ist und wir untereinander Tauschhandel betreiben, denn das Geld wird ja für Energie und Mehrwertsteuer aufgebraucht.

Damit haben wir in Optimierung der Ich-Ag’s keine Arbeitslosen mehr, nur Gewinner. Die paar Verlierer, die partout nicht investieren wollen sind selber schuld, auch wenn Sie nichts dafür können.

Neue Zeiten haben schon immer Anpassungen gefordert. Für die Welt sind wir bestimmt ein Vorbild, denn wir Deutsche werden bestimmt weniger werden, das bedeutet weniger Konsum aber auch weniger Exportüberschuss, außerdem müssen die paar unverbesserlichen Optimisten, die ihre Industrie noch nicht verlagert haben, zuverlässigen Strom aus dem Ausland beziehen. Diese Wertschröpfung verbessert die Handelbilanz. Du siehst also, das ist ein ganz großer Plan mit dem was alles dran hängt.

Ich: Das muss ich erst mal verdauen. Kannst Du mir denn zum Abschluss die nun richtige Temperatur der Erde nennen? Unsere Kanzlerin will doch den Anstieg auf 2 Grad begrenzen?

D.S.: Na ja, das ist nichts als eine politische Schaumschlägerei wie das Glühbirnenverbot und gibt es nur bei uns. Stell Dir mal vor, die Leute würden nachdenken, das IPCC gibt eine Klimawirksamkeit bei Verdoppelung des CO2 Gehaltes von 0,9 Grad an. Die Verdoppelung würde aber bedeuten, dass alle bekannten Kohle, Öl usw. Vorräte auf einen Schlag verbrannt werden würden. Was da dran ist, kannst Du Dir nun selber denken. Außerdem ziehe ich demnächst in Richtung Süden wo es wärmer ist. Der letzte kalte Winter war ein deutliches Zeichen für die abnehmende Temperatur, deshalb sprechen die Medien und ihre gefälligen, von Fördergeldern abhängigen Wissenschaftler nun nur von Klimaänderung. Damit passt es immer.

Nur nicht zuviel Ausbildung der Massen, denn physikalische Grundlagen und Fachwissen waren schon immer der Tod von grünen Visionen.

Ich: Andreas Demmig

 

Aufgeschrieben Anfang Sep. 2010 und m.e. noch immer nicht veraltet.

Damals war u.a. einem Amateur aufgefallen, dass der Satellit ‚NOAA-16‘ (amerikanischer Wetterdienst) bereits lange Zeit falsche Temperaturen meldet. Z.B. sollte das Wasser im Michigan See z.T. mehr als 100°C haben. Diese Daten werden automatisch ausgewertet und dienen der Argumentation einer trotz gefühlter Kälte weiter gestiegenen Erwärmung.

Das Neueste: Weil es wärmer wird haben wir tiefere Temperaturen! Und deshalb friert die Ostsee zu.




Das Maybrit Illner Tribunal – mit Meerblick

Aus der Ferne sieht eigentlich alles viel kleiner aus. Viel unwichtiger. Vieles auch unnötiger! Sollte man meinen, doch seit Einführung des Satellitenfensehens und noch mehr, seit Einführung des Internets, ist das Lokale all überall, gleich wuchtig und oft auch gleich wichtig, wie zuhause auch. So sitze ich in diesen Tagen im sonnigen Teneriffa – einer der Inseln des ewigen Frühlings von denen auch schon Homer schwärmte- und genieße die abendliche Wärme auf meinem Balkons mit Meerblick. Doch vom Meer ist jetzt nichts mehr zu sehen, denn auch hier geht gegen 18:30 Uhr die Sonne unter. Also – es wird langsam kühler- gehe ich rein, und schalte das Fernsehen ein. Es laufen die letzten Minuten eines Maybrit Illner Spezial mit dem interessanten Titel „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen?“

Und noch interessanter; diesmal ist auch der AfD Vorsitzende Alexander Gauland mit von der Partie. Nanu, denke ich, was ist da schiefgelaufen? Die AfD in einer Talkshow des ÖR-Fernsehens? Nach gefühlt 100 Talkshows ohne jede AfD Beteiligung, aber fast immer über die AfD, ein echtes Novum.  Doch von einer Befassung mit dem eigentlich interessanten Thema höre und sehe ich nichts in den wenigen Minuten, die die Sendung hier (eine Stunde früher als in Deutschland) noch läuft. Stattdessen „ So viel Hass war selten öffentlich im Gebührenfernsehen, fein geschürt und eingeschenkt von der personifizierten süffisanten Harmlosigkeit, Maybrit Illner“ wie der schmerzerprobte, aber immer muntere Stefan Paetow bei Tichys Einblick vermutlich noch am selben Abend bemerkt und schreibt. Diesen Eindruck hatte ich auch, nachdem ich einige wenige späte Minuten lang der hasserfüllten evangelischen EKD Präsin Katrin Göhring-Eckardt zugehört und -gesehen hatte.   Ich beschließe also mich ins Bett zu begeben und von der Erholung des Tages zu erholen. Da wusste ich aber noch nicht, dass es in dieser Sendung auch um das Klima gegangen war.

Am nächsten Morgen weckt mich ein Klingelton meines Handys und mir wurde der link zu folgendem Videousschnitt zugespielt

Video-Ausschnitt der Sendung Maybritt Illner Spezial vom 15.11.18

Da wusste ich, dass ich etwas versäumt hatte, die räumliche Distanz spielte plötzlich keine Rolle mehr. Ich war wieder mittenmang. Und sah mir das Video einige Male an. Hier mein Eindruck:

Politiker und Journalisten haben es schwer. Ständig müssen die einen über etwas reden, die anderen etwas berichten, wovon sie keine Ahnung haben. Und das soll möglichst keiner merken.

Talkshow Journalisten haben es besonders schwer, denn da müssen sie zwar auch so tun, als ob sie Ahnung haben, aber zusätzlich wird das, was sie da gerade von sich geben, ungefiltert in Millionen Wohnzimmer übertragen. Da gibt es kaum Möglichkeiten sich zu korrigieren.

Hier noch ein etwas ausführlicheres Video mit Ausschnitten aus der Sendung

Das gilt auch für Politiker in einer Talkshow. Denn nicht jeder ist darin so begabt wie die Merkel-Vielzweckwaffe, der aktuelle Wirtschaftsminister Peter Altmeier, der stundenlang reden kann, ohne irgendetwas zu sagen.  Die anderen müssen sich richtig mühen.

Da haben sie oft schon in der Schule die tollsten Aufsätze geschrieben, haben die Schülerzeitung betrieben, und natürlich Mathe und Physik und dieses ganze Gedöns entweder abgewählt, oder mit minimalsten Aufwand betrieben. Und dann doch noch das Abitur gemacht, und anschließend irgendwas mit Kirche oder besser noch  Medien studiert. Vielleicht reichte es auch noch zu einem Volontariat in einer Provinzredaktion oder an einem Kirchensprengel, bevor man zu höheren Weihen als Jungreporter zur TAZ ging, oder an die Henri-Nannen-Schule oder, wenn man in der DDR aufwuchs ans rote Kloster in Leipzig oder zu einer der dortigen Kirchen ging. Dort lernte man alles, was man in einem Politiker- oder Journalistenleben braucht, vor allem aber ohne Ahnung von irgendwas ständig mitzureden, wortgewaltig den Kampf gegen rechts zu führen und auch zu allem und jedem eine klare Meinung zu haben. Nämlich die, die alle anderen auch haben, seien es Journalistenkollegen oder Politiker.

Eva Hermann packt aus. „Wie funktionierte eine Talkshow!“ mit Dank an Leser Rainer Wehner für diesen Tip

Da fühlt man sich dann geborgen, da kann nichts schief gehen und dann wird man auch Talkmasterin oder von selbiger immer mal wieder zu einer Talkshow eingeladen. Und natürlich wird auch das Publikum vorher gecasted. Es soll je nichts schiefgehen. So auch im Maybrit Illner Spezial vom 15.11.8 – welches treffender Maybrit Illner Tribunal hätte heißen müssen.

Der Titel war fürsorglich gewählt: „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen“ hieß er. Doch darum ging es aber überhaupt nicht. Es ging wieder einmal allein darum über der AfD zu Gericht zu sitzen. Diesmal – und das war der einzige Unterschied zu fast allen früheren Talkshow- im Beisein eines AfD-Vertreters.

Nach monatelanger Abstinenz in ansonsten von GrünInnen nur so überquellenden Talkshows war nämlich tatsächlich ein leibhaftiges AfD  Mitglied geladen, der Teufel persönlich, Dr. Alexander Gauland.

Er wurde sicherheitshalber von 5 ScharfrichterInnen flankiert, von denen eine – die Familienministerin Franziska Giffey-  noch am wenigsten scharf richtete, aber auch nur deshalb, weil sie ständig aus dem Mustopp kam. Der Rest – inklusive der Talkmasterin Maybrit Illner – fing sofort an auf den Leibhaftigen einzudreschen. Und sollte der irgendwann mal doch versuchen einen einzigen längeren Satz sagen zu wollen, dann fielen ihm entweder die Talkmasterin oder die Fast-Pfarrerin Katrin Göring-Eckhardt ungeniert ins Wort.

Auch und besonders als die Rede auf die kommende Klimakatastrophe kam. Da gab es kein Halten mehr.

Illner fing an, in dem sie einen AfD Slogan von Dirk Spaniel zitierte „Kein Diesel ist illegal“ und fragte dann ihre -auch schon angejahrte- Juvenilität betonend, Gauland, ob das nicht „..sehr achtziger Jahre (wäre), wenn Sie so auf die Welt schauen?“. Der war völlig überrascht, weil er diesen Spruch noch gar nicht kannte  fand ihn aber überhaupt nicht  „achtziger Jahre“ und leitete auf den Unsinn weiter, dass man die AfD Leute „Klimaleugner“ nenne. Das sei völlig falsch, den das Klima leugnete niemand bei der AfD, wohl aber, dass die Menschheit daran einen maßgeblichen Anteil hätte . Das hätte er besser nicht gesagt, denn nun folgte, angefangen von der Talkmasterin, munter unterstützt von Katrin Göring Eckard, Plattitüde auf Plattitüde. Und dann machte Gauland noch einen schweren Fehler. Er glaubte, dass er mit nackten Zahlen seine Argumente durchbringen könne, dabei völlig vergessend, dass Zahlen etwas mit Rechnen, und Rechnen etwas mit Mathematik zu tun haben, und das ist – siehe oben – besonders bei JournalistInnen und PolitikerInnen „sowas von achtziger Jahre“, dass niemand weiter darauf einging.

Gauland betonte nämlich zu Recht dass – auch wenn man an das Märchen (sagte er zwar anders, aber meinte es so) von der Klimawirksamkeit des anthropogenen CO2 glaube, Deutschland mit seinen 2 % Anteil an den weltweiten Emissionen doch wohl schwerlich etwas würde erreichen können. Dieser Zahl widersprach anfangs auch niemand, Prozentrechnen ist nun mal nicht die Stärke dieser Leute.

Frau Illner – überrascht, dass ihr das Dieselthema so schnell abhanden gekommen war- hakte dann noch mal nach, und fragte, ob Alexander Gauland nun zur Überzeugung gekommen wäre, dass die Menschen an der kommenden Klimakatastrophe, sich verbessernd, die „Klimaprobleme der Welt, menschengemacht sind“ . Gauland bekräftigte noch einmal die skeptische Haltung der AfD zur Behauptung, dass die Menschen einen „entscheidenden Anteil“ an der Klimaentwicklung hätten, weil natürliche Kräfte (er sagte Dinge) einen viel größeren Einfluss auf dasselbe hätten, und führte dann weiter aus, dass die früheren Klimaänderungen wesentlich dramatischer gewesen wären.

Das wiederum nahm Talkmasterin Illner zum Anlass – ihm mitten im Satz ins Wort fallend – den alten Kalauer zu präsentieren „dass 95 % der Wissenschaftler“ völlig gegenteiliger Meinung seien, um dann noch maliziös nachzuschieben, dass es auch Forscher gäbe, die die Evolutionstheorie anzweifelten.

Leider überging Gauland diese vielfach von den Medien verbreitete Fakenews mit den 95 % der Wissenschaftler, die wohl prominent erst Barack Obama in die Welt gesetzt hatte. Auch der hatte munter und ohne, dass es einem seiner vielen Nachplapperer aufgefallen wäre, Wissenschaftler mit wissenschaftlichen Studien verwechselnd, von denen bei genauerem Hinsehen auch nicht 95 % der Studien, auch keine 80, 70 oder 60 % sondern ganze 0,5 % der Studien die in der gemeinten Metastudie von Cook et al untersucht wurden, expressis verbis, den Menschen als Verursacher des Klimawandels vermuteten. Das alles muss man ja nicht wisssen, wenn man sich zum Klima äußert, weder als Talkmasterin, noch als Politikerin.

Doch auch als Gauland nochmals auf den äußerst geringen deutschen Anteil von nur 2 % der weltweiten Emissionen verwies, begriff Frau Illner immer noch nicht was in dieser Aussage steckte, sondern versuchte Gauland das Wort im Munde zu verdrehen, ob er damit meine, dass der Mensch einen „verschärfenden Anteil aller Klimaprobleme“ hätte. „Ob er dies nicht mehr bezweifle“ Doch auch in diese Falle ging Gauland nicht, sondern betonte erneut, dass die geringe Menge die Deutschland emittiere so minimal wäre, dass die Wirkung dieser Politik den Klimawandel nicht ändern könne.

Frau KGE verwies dann schneidend auf die Tatsache, dass in Deutschland vier von fünf Deutschen das Bedürfnis hätten (sagte sie wirklich) den Klimawandel in den Mittelpunkt zu stellen und betonte dann das alle Deutsche ein Recht auf saubere Luft, sauberes Essen, sauberes Trinkwasser und natürlich saubere Energie hätten, um daraus abzuleiten, dass „wir uns hier in Deutschland eben um saubere Luft kümmern, um sauberes Wasser, um eine anständige (sagte sie wirklich) Landwirtschaft, ist per se, wahnsinnig schlau“ und im Übrigen sei es totaler Quatsch sich hinzustellen und darauf zu beharren, dass wir nur 2 % wären („emittieren“ meinte sie), denn „nein wir sind ja eine Industrienation“– und vergaß ein „noch“ hinzuzufügen- und haben deshalb als Vorbild zu dienen.

Auf Gaulands Frage: Haben wir denn 2 % oder haben wir nicht 2 %? wusste Frau Göring Eckardt nur zu antworten:

„Das ist Quatsch Herr Gauland, das ist wieder eine typische Fakenews die Sie da durch die Gegend blasen“

und ratterte dann ihr Glaubensbekenntnis herunter :

„wenn wir es nicht machen, wenn wir es nicht vormachen, wie man aus der Kohle aussteigt, wenn wir nicht dafür sorgen, dass der Kohleaussteig zeigt wie man neue Arbeitsplätze schafft… ich sehne mich nach Zukunft, ich sehne mich nach sauberer Arbeit, ich sehne mich danach dass unsere Kinder auch noch einen Planeten haben, auf dem sie leben können, ….Sie rennen nämlich rum und sagen, wir wollen die Gesellschaft auseinander bringen, sie rennen nämlich rum und sagen Klimawandel gibt es eigentlich nicht, dann bleiben Sie bitte dabei, dann werden sich nämlich noch mehr Menschen den Grünen zuwenden!“

Das sorgfältig gecastete Publikum klatschte gehorsam Beifall, in der Kirche wäre noch ein Amen fällig.

 

 




Die Mainstream Medien hofieren Experten, die den Strom von Migranten, als Vorschau der Wellen von „Klimaflüchtlingen“ ansehen

Der Guardian zitierte „Experten„, die sich sicher sind, dass der Klimawandel die Landwirte zwingt ihr Land zu verlassen – und es wird wahrscheinlich noch schlimmer kommen. Die Huffington Post schreibt, dass die Karawane der Migranten „die unausweichlichen Anzeichen sind„, was mit der weitergehenden globalen Erwärmung auf die USA zukommen wird.

Ebenso nennt die E & E -News, die Karawane eine „Vorschau von Klima -Migrationen“ – die Menschen werden aufgrund vom Menschen verursachter globaler Erwärmung aus ihren Häusern vertrieben.

Tausende Migranten aus mittelamerikanischen Ländern wie Honduras und Guatemala machen sich auf dem Weg durch Mexiko zur US-Grenze, um Asyl zu beantragen. Viele der Migranten berichteten von schrecklichen Geschichten über das organisierte Verbrechen, extreme Armut und mangelnde Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten.

Die MSM, welche die globale Erwärmung hochhalten, fanden Experten, die der Meinung sind, dass die Karawane der Migranten eine Vorschau auf die Wellen der „Klimaflüchtlinge“ ist, die mit mehr Erwärmung einhergehen.

Es ist eine Zukunft, die schnell voranschreitet“, sagte Frank Femia, Mitbegründer des Zentrums für Klima und Sicherheit, gegenüber E & E News.

Femia ist auch ein Befürworter der Theorie, dass die globale Erwärmung den syrischen Bürgerkrieg ausgelöst hat. Er wie andere Gleichgesinnte argumentieren, die globale Erwärmung habe eine mehrjährige Dürre verschärft und dadurch den Aufstand des Arabischen Frühlings im Jahr 2011 ausgelöst, der schließlich zu einem Bürgerkrieg geführt habe.

Das Ganze ist Teil einer umfassenderen Theorie, dass die globale Erwärmung zu gewalttätigen Konflikten in gefährdeten Gebieten der Welt führen kann. Das Verteidigungsministerium der Obama-Regierung, hielt die globale Erwärmung sogar für einen „Bedrohungsmultiplikator“.

Viele dieser Behauptungen sind durch Konfliktforscher weitgehend entlarvt, aber die Medien versuchen mit ideologischem Eifer, die globale Erwärmung mit den Migrationen in Zentralamerika zu verknüpfen.

Der Guardian berichtete beispielsweise, dass „… der Klimawandel in der Region das Ausmaß anderer Probleme, darunter Ernteausfälle und Armut, verschlimmert und manchmal auch verursacht. … Und sie warnen davor, dass in den kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich Millionen Menschen mehr nach Norden, in Richtung USA gedrängt werden“.

Wie in Syrien weisen angebliche Experten auf den Kampf Mittelamerikas mit Dürren in jüngster Zeit hin, die die Ernten von Mais und Bohnen fast ausfallen lassen. Vertreter der Vereinten Nationen warnten davor, dass Millionen Menschen verhungern könnten.

Mit „Die Auswirkungen des Klimawandels sind Teil der Auslöser der Migration“ steht auch die zentralamerikanische Kommission für Umwelt und Entwicklung in einer veröffentlichten Erklärung in dieser Linie.

Die jüngsten Dürreperioden in Zentralamerika wurden von dem unglaublich starken El Nino getragen, der 2015 begann und anhielt. El Nino ist jedoch ein regelmäßig vorkommendes Naturphänomen, nicht das Produkt menschlicher Emissionen.

Und in Bezug auf Dürreperioden stellte das IPCC fest : „das Vertrauen in einen global beobachteten Trend von Dürre oder Trockenheit (Regenmangel) seit der Mitte des 20. Jahrhunderts ist gering“. [d.h.: … wir können keinen Trend feststellen]

Der Guardian wies auch darauf hin, dass die Daten der Bundesstaaten „einen Anstieg der Abwanderung aus West-Honduras, einem erstklassigen Kaffee-Anbaugebiet, gezeigt haben“. Das liegt daran, dass der Preiseinbruch bei Kaffeebohnen den Anbau weniger rentabel macht und die Arbeiter gezwungen waren, sich auf den Weg zu machen, zu Gegenden, wo es Arbeit gibt.

Gefunden auf The Daily Caller vom 31.10.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2018/10/31/media-caravan-global-warming/

 




Porträt eines Klima-Propagandisten, der sich als Journalist tarnt

Borenstein hat einen Abschluss in Journalismus und arbeitet seit 2006 für die Associated Press (AP) als Wissenschaftsreporter.  Er könnte Anspruch auf das Journalismus-Label haben, außer dass alles, was er schreibt, voreingenommen, irreführend, verzerrt und falsch ist, weil er nur seine Seite jeder Geschichte präsentiert. Es ist keine Überraschung, dass er die jüngsten Behauptungen des IPCC ausnutzt. Sein Artikel zeigt, dass er ein Meister der Propaganda und gefälschten Nachrichten ist.

Viele haben seine Aktivitäten, Vorurteile und Verfehlungen identifiziert, aber eine gute Zusammenfassung erscheint in „Left Exposed“. Dort werden viele Beispiele aufgelistet, darunter auch Artikel in der Associated Press.

Im Juni 2006 veröffentlichte die Washington Post einen Beitrag von Seth Borenstein, mit der Überschrift “Scientists OK Gore’s Movie for Accuracy.”:

Die Top Wissenschaftler der Nation geben dem Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ fünf Sterne für Korrektheit.

 

Dagegen nahm der US-Senatsausschuss für Umwelt und Öffentlichkeits-Arbeiten (EPW) Stellung in einer Pressemitteilung

 [Hinweis: im Original ist ein falscher Link verknüpft, der von mir gefundene ist richtig, der Übersetzer]

Pressemitteilung: AP INCORRECTLY CLAIMS SCIENTISTS PRAISE GORE’S MOVIE

 27. Juni 2006

Der Artikel in der Associated Press (AP) vom 27. Juni 2006 mit dem Titel „Wissenschaftler geben Gores Film das OK für Genauigkeit“ von Seth Borenstein, wirft einige ernste Fragen über die Voreingenommenheit und Methodik von AP auf.

AP entschied sich, die Zahl der Wissenschaftler zu ignorieren, die die Wissenschaft, die in dem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ des ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore präsentiert wurde, scharf kritisiert haben.

Im Interesse einer vollständigen Offenlegung sollte die AP die Namen der „mehr als 100 Top-Klimaforscher“ veröffentlichen, die sie kontaktieren wollten, um „Eine unbequeme Wahrheit“ zu überprüfen. AP sollte auch alle 19 Wissenschaftler benennen, die Gore „fünf Sterne für Genauigkeit gaben „AP behauptet, 19 Wissenschaftler hätten Gores Film gesehen, aber zitieren nur fünf davon in dem Artikel. AP sollte auch die Namen der sogenannten wissenschaftlichen „Skeptiker“ veröffentlichen, von denen sie behaupten, sie hätten sie kontaktiert.

Borenstein hat sich hartnäckig geweigert, die Namen bekannt zu geben.“

Der Artikel enthält keinen spezifischen Hinweis, auf die Berücksichtigung der von ihm selbst reklamierten journalistischen Prinzipien. Borenstein stand in ausschließlichem und regelmäßigem Kontakt mit den Leuten der Climate Research Unit (CRU), berüchtigt durch die im November 2009 veröffentlichten E-Mails, bekannt als Climategate, die das Niveau der korrupten Wissenschaft(ler) offenlegten. Eine E-Mail vom 23. Juli 2009, stammte auch von  Borenstein. Er schrieb,

„Kevin, Gavin, Mike, hier ist wieder Seth.
Anbei ist ein Artikel vom JGR [Journal of Geophysical Research] von heute, den Marc Morano wild aufbauscht. Es ist in einem legitimen Journal. Was denkst Du?“

[im selben Link zu den Emails ist auch zu lesen:

On Jul 23, 2009, at 11:01 PM, Jim Salinger wrote:
… Gibt es eine Chance an JGR zu schreiben und das Ganze als Müllwissenschaft darzustellen? … …..wenn es nicht widerlegt wird, dann werden alle Skeptiker dies nutzen, um ihre Meinung zu rechtfertigen.Jim

Kevin Trenberth antwortet und wiederholt eine Mail von Phil Jones, in der dieser schreibt:

… Das IPCC soll feststellen und nicht alles was geschrieben wurde überprüfen

Das Wort „wieder“ weist auf eine vorherige Kommunikation. Die in der E-Mail vorkommenden Namen sind Kevin (Trenberth), Gavin Schmidt) und Mike (Mann). Marc Morano, ein [Gegner und Skeptiker und] ehemaliger Assistent von Senator James Inhofe, der einzige Senator, der sich über die korrupte IPCC-Arbeit aussprach. Marc betreibt jetzt Climate Depot , eine zuverlässige Informationsquelle. JGR ist das Journal of Geophysical Research.  Der Artikel und die ganze Geschichte, auf die Bezug genommen wird, werden in “Censorship at AGU: Scientists Denied the Right of Reply.” „Zensur bei AGU: Wissenschaftler verweigert das Recht zu antworten“ diskutiert.

Borensteins Voreingenommenheit und der Mangel an selbst minimaler Objektivität, die vom Journalismus verlangt werden, sind offensichtlich, aber noch mehr, wenn Sie die gesamte IPCC-Täuschung betrachten. Das schockierende ist, dass die Schöpfer und die Teilnehmer des IPCC wussten, was sie taten. Es war von Anfang an eine vorsätzliche wissenschaftliche Täuschung, aber sollten Sie mir nicht glauben, sie haben es gesagt und ihre gescheiterten Ergebnisse bestätigen es. Hier ist das, was Borenstein den Leuten bewusst nicht erzählt.

Das IPCC hat bewusst eine Illusion von Gewissheit über ihre Wissenschaft und damit ihre Vorhersagen geschaffen. Sie wussten von Anfang an, dass die Wissenschaft unzulänglich und falsch war, weil sie es uns erzählten. Sie strukturierten den gesamten Prozess, um die Täuschung durchzuführen. Sie lassen die Menschen denken, dass sie alle [möglichen] Ursachen des Klimawandels untersuchen, dabei betrachten sie nur vom Menschen verursachte Veränderungen. Das ist nur möglich, wenn Sie mehr über den Klimawandel und die Mechanismen kennen und verstehen, aber wir nicht. Es erlaubte ihnen, alle nicht-menschlichen Ursachen der Veränderung zu ignorieren.

Das IPCC erstellte vier Berichte , aber nur zwei folgerichtig. Der erste von Arbeitsgruppe I trägt den Titel “ The Physical Science Basis“. Dessen Ergebnisse untermauern den zweiten und dritten Bericht, also zählen sie nicht. Das vierte ist der Synthesis Report Summary for Policymakers.(SRS) Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger. Er wurde zuletzt geschrieben, aber zuerst von der Redaktion veröffentlicht, wie der IPCC Reviewer David Wojick erklärte:

Was aus dem SRS systematisch weggelassen wird, sind genau die Unsicherheiten und positiven Gegenbeweise, die die menschliche Interferenztheorie[… Einflussnahme] negieren könnten. Anstatt diese Einwände zu bewerten, behauptet die Zusammenfassung selbstbewusst nur die Ergebnisse, die ihren Fall stützen. Kurz gesagt, das ist Interessenvertretung, nicht Beurteilung.

In diesem letzten Fiasko hat der IPCC einen Sonderbericht zum SRS erstellt, um sicherzustellen, dass niemand den Hype verpassen würde. Zweifellos haben sie das getan, weil die Umfragen zeigen, dass sich die Öffentlichkeit ironischerweise, teilweise von der Fehlinformation Borensteins abwendet.

Der Science Report steht in direktem Gegensatz zum SRS. Er listet alle Probleme auf, Mangel an Daten, unvollständiges Wissen über Mechanismen und schwerwiegende Einschränkungen der Wissenschaft. Im Jahr 2012 habe ich eine im Umfang begrenzte Listung der Probleme erstellt.

Das IPCC erstellt die Zusammenfassung zuerst und in dem Wissen, dass es die Medien und die Öffentlichkeit täuschen will. Aber selbst wenn jemand den Wissenschaftsbericht liest, ist es unwahrscheinlich, dass er es versteht, und wenn er es tut, wird derjenige ausgegrenzt als Skeptiker, Leugner oder Schlimmer: bezahlt durch eine Ölgesellschaft. Unabhängig von meiner Aufstellung, genügt ein Zitat aus Abschnitt 14.2.2 des Wissenschaftlichen Teils des Dritten IPCC-Berichts, um zu beweisen, dass sie die Zukunft nicht vorhersagen können:

„Insgesamt muss eine Strategie erkennen, was möglich ist. In der Klimaforschung und -modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nichtlineares chaotisches System handelt und daher die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist „ (Mein Schwerpunkt).

Denken Sie an die weitere Tatsache, die erklärt, warum ihre Computerprognosen scheitern. Ihre Computermodelle sind so programmiert, dass ein CO2-Anstieg [von vorher] einen Temperaturanstieg [danach] verursacht.

Jede Aufzeichnung der Wetterdaten zeigt jedoch genau das Gegenteil, zuerst steigt die Temperatur, erst danach das CO2.

Die IPCC-Klimaprognosen waren seit dem frühesten Bericht von 1990 falsch. Sie waren so falsch, dass sie aufhörten, sie Prognosen zu nennen und drei „Projektionen“ daraus machten; niedrig, mittel und hoch. [Trotzdem] waren seitdem sogar ihre „niedrigen“ Szenario-Prognosen (Vorhersagen) falsch.

Jede IPCC-Vorhersage ist falsch und wenn Ihre Vorhersage falsch ist, ist auch die [genutzte] Wissenschaft falsch. Das garantiert, dass die 12-Jahres-Vorhersage im aktuellen Bericht falsch ist. Das IPCC weiß das, aber es egal, denn es geht um Politik, nicht um Wissenschaft. Es gibt keine bestätigenden Beweise; ein vertrauter Refrain in Washington in diesen Tagen. Hier ist es jedoch schlimmer, weil die Beweise der Behauptung widersprechen.

Nur wenige Wissenschaftler, wahrscheinlich nur etwa 3%, haben überhaupt einen der Berichte gelesen. Die angenommenen 97% anderen, gehen davon aus, dass andere Wissenschaftler die Wissenschaft nicht für eine politische Agenda manipulieren würden. Einer, der die Berichte gelesen hat, ist der deutsche Physiker und Meteorologe Klaus Eckart Puls  [der auch öfter bei Eike schreibt]:

Puls: Bis vor zehn Jahren habe auch ich ungeprüft nachgeplappert, was das IPCC uns so erzählt. Irgendwann dann habe ich angefangen, die Behauptungen nachzuprüfen. Das Ergebnis: Es begann mit Zweifeln und mündete dann in Entsetzen und in der Erkenntnis, dass ganz viel von dem, was der IPCC und die Medien bezüglich des Klimawandels sagen, nicht stimmt und gar nicht durch naturwissenschaftliche Fakten und Messungen gedeckt ist. Für das, was ich früher als Naturwissenschaftler ungeprüft auch in eigenen Vorträgen „nach-erzählt“ habe, dafür schäme ich mich heute.

Die offensichtlich in Deutschland besonders stark ausgeprägte CO2-Klima-Hysterie wird meines Erachtens durch eine Interessen-Gemeinschaft von Profiteuren ideologisch und materiell vernetzt und durchgesetzt.

Die letzte „Bedrohung“ ist ein Anstieg um 1,5 bis 2 ° C, aber [keiner sagt, von welchem Niveau aus, und] die globalen Temperaturen waren während des Holozän-Optimums in den letzten 10.000 Jahren auf mindestens den gleichen Stand wie heute. Eine Studie zeigte, dass es vor 9000 Jahren 6°C wärmer war. Die Eisbären und die Welt haben überlebt. Erwarten Sie jedoch nicht, dass solche Journalisten wie „Borenstein“ überhaupt die Fakten berücksichtigen oder eine Erklärung liefern. Wenn es so wäre, wäre Journalismus keine Propaganda.

Gefunden auf Technocracy News vom 11.10.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://www.technocracy.news/seth-borenstein-portrait-of-a-master-climate-propagandist-masquerading-as-a-journalist/




Die Klimageschichte der Ideologen: tricksen, täuschen und lügen

[Der Autor bezeichnet unten genannte Gruppierungen in den USA als politische „Linke“. Sicherlich sind diese Bezeichnungen zu einfach und werden bestimmt nicht allen Anhängern der Demokraten gerecht. Mir fällt aber keine bessere Bezeichnung für die unten genannten Gruppen und Aktivisten ein. Sicherlich gibt es auch „Rechte“ Korruption; der Übersetzer]

Der Washingtoner Sumpf zeigte während der Kavanaugh-Anhörungen all seine Auswüchse von Korruption mit Lügen, Betrug, Falschdarstellungen und bewusster Täuschung. Die Bereitschaft der linken Politiker, alles zu zerstören, wofür Amerika steht, war beängstigend. Wir haben Senator Blumenthal erlebt, der angab, in Vietnam gedient zu haben, aber die Vereinigten Staaten nie verließ und aber selbst meinte,  Richter Kavanaugh an eine gesetzliche Maxime  erinnern zu müssen: „Falsus in Uno, Falsus in Omnibus “ –  in einer Sache falsch, in allem falsch.

Der einzige Unterschied zwischen diesen und früheren ähnlichen Taktiken war die Dreistigkeit – die Linke war gezwungen, ihre Moral mehr als vorher aufzuzeigen. Es gibt nur wenige helle Streifen am Horizont, denn wenn es gelingt, ist es das Ende von Amerika. Alles, was die Linke getan und gesagt hat, untergräbt die Kernwerte einer zivilisierten Gesellschaft, die korrekt und eindeutig als amerikanischer Exzeptionalismus identifiziert wurde.

Neben dem Dunklen Sumpf an Korruption um eine politische Agenda zu erreichen, gibt es auch eine gute Seite. Für viele Menschen ist es einfacher geworden, das Ausmaß der Korruption auch bei der größten Täuschung in der Geschichte zu erfassen, der Mär der von Menschen verursachten globalen Erwärmung (AGW). Es ist jetzt offenbar geworden, dass die Linke alles tun wird, um ihr Ziel zu erreichen. Die signifikanten Unterschiede zwischen AGW und dem Kavanaugh Debakel liegen in der Zeitdauer und dem Ausmaß. Die AGW-Täuschung hat sich seit den späten 1960er Jahren langsam und heimtückisch entwickelt. Es begann als Ziel von David Rockefellers Club of Rome (COR), die Energie und damit die politische Macht zu kontrollieren. Es ist ein ebenso korrupter wie verheerender Angriff auf den amerikanischen Ausnahmezustand, aber noch viel schlimmer, weil er global ist. Der Club of Rome (COR) beschreibt sich selbst:

 “ Wir sind eine Gruppe von Weltbürgern, die sich gemeinsam für die Zukunft der Menschheit einsetzen“

Vergleichen Sie diese Behauptung mit H.L. Menckens Beobachtung, dass

„Der Drang, die Menschheit zu retten, ist fast immer die Vorspiegelung für den Drang zu (be)herrschen.“

Amerika wurde als die größte Bedrohung ihrer Ziele angesehen, daher wurde es zu einem Hauptkriegsplatz, aber es war immer noch nur ein Teil der globalen Kontrolle.

COR-Mitglied Maurice Strong nutzte die Chance etwas in seinem Sinnen zu beeinflussen bei der UNO. Elaine Dewar verbrachte fünf Tage mit Strong bei der UN und beschrieb seine Ziele in ihrem Buch Cloak of Green (Tarnkappe der Grünen).

Strong nutzt die UN als Plattform, um eine globale Umweltkrise und die Global Governance Agenda zu verkaufen.

Er schuf das politische Monster namens Agenda 21 und den Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) und organisierte die Unterstützung durch willige Wissenschaftler und Aktivisten zur Beeinflussung der Öffentlichkeit und vor allem der Politik. Wie bei allen Täuschungen gibt es Lügen innerhalb von Lügen und Täuschungen innerhalb von Täuschungen. Selbst die Auswahl der Terminologie und der Wörter war bewusst geplant, um zu täuschen. Zum Beispiel funktioniert die Erdatmosphäre nicht wie ein Gewächshaus. Die Analogie war nur wertvoll, weil sie automatisch das Konzept von Wärme für die Öffentlichkeit auslöst. Die Betrüger wussten, dass diese Art von Falschdarstellung funktionierte, weil die gleichen Leute den Begriff „Löcher im Ozon“ kreierten. Sie wussten, dass Löcher innerhalb einer Atmosphäre Quatsch sind [wie Luftlöcher beim Fliegen], aber der Begriff implizierte ein Leck, eine Unterbrechung in der Atmosphäre mit all dem  Märchen von “Chicken Little”, dass Angst hat, „der Himmel fällt ihm auf den Kopf“.

Das nächste Beispiel war das Wort Skeptiker, das Michael Shermer wie folgt erklärt:

„Wissenschaftler sind Skeptiker, müssen Skeptiker sein. Es ist bedauerlich, dass das Wort „Skeptiker“ andere Konnotationen mit Nihilismus und Zynismus angenommen hat. Wirklich, in seiner reinen und ursprünglichen Bedeutung ist es nur eine nachdenkliche Untersuchung.

[Das bildungssprachliche Substantiv Nihilismus bezeichnet eine Weltanschauung, die von der Nichtigkeit und Sinnlosigkeit alles Bestehenden und Seienden ausgeht. Alle positiven Zielsetzungen, Ideale und Werte werden in diesem Sinne abgelehnt, gepaart mit einer völligen Verneinung aller Normen und Werte.

Bedeutende Vertreter des Nihilismus als philosophische Strömung sind Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger.]

Nach 1998 stimmten die Beweise [der Realität] nicht mehr mit der AGW-Theorie überein, so dass sie 2004 von der globalen Erwärmung auf die Theorie des Klimawandels übergingen. Sie änderten auch den Bogen von Skeptikern zu Leugnern mit ihren Holocaust-Konnotationen. Sie ignorierten die Tatsache, dass diese Wissenschaftler nichts anderes machen, als die Menschen über Ausmaß und Auswirkung des natürlichen Klimawandels zu unterrichten.

Die effektivste Täuschung war die Behauptung, dass 97% der Wissenschaftler dem zustimmen. Das ist so falsch wie die gesamte Darstellung und wurde auch bewusst erfunden. Es entstand auch große Verwirrung, durch die unterschiedliche Bedeutung von Wörtern, die von verschiedenen Teilen der Gesellschaft geschaffen und zur Täuschung  wurden.

Schon Voltaire hatte erkannt:

„Wenn Sie mit mir sprechen möchten, definieren Sie die Bedingungen.“

Das klingt arrogant und herablassend, aber es ist für eine Chance auf genaues Verständnis unerlässlich.

RealClimate war die Website, die erstellt wurde, um die manipulierte Erderwärmungsgeschichte auch den Leuten nahe zu bringen, die mehr wissen wollten. Die meisten Personen, die an der Gründung beteiligt waren, waren Mitglieder der Climatic Research Unit (CRU) und des IPCC. Der Bedarf an einer Propaganda-Plattform wurde im November 2009 aufgedeckt, als Tausende von E-Mails durchsickerten (Climategate) und ihre Taktiken und Aktivitäten offengelegt wurden.

Ein Buch von Mosher und Fuller listete einige davon auf.

  • Aktive daran arbeiten, um „Freiheit nach Information“ Anfragen zu umgehen, löschen von E-Mails, Dokumenten und sogar Klimadaten.
  • Versuche, die Peer-Review-Prinzipien zu korrumpieren, die die Grundlage der modernen Wissenschaft bilden und danach die Arbeit des anderen zu überprüfen sind, die Bemühungen der Gegner zu sabotieren, versuchen, ausschließlich eigene, [gefakte]  Arbeiten zu veröffentlichen und bedrohen der Redakteure von Zeitschriften, die sich ihren Forderungen nicht beugen
  • Sogar die Ergebnisse ihrer eigenen Daten zu verändern, in den Zusammenfassungen die den Politikern gezeigt werden, die damit beschäftigt werden sollen, unsere Welt zu verändern.

RealClimate erklärte am 22. Dezember 2004, warum sie begonnen haben, das Wort Konsens zu verwenden. Es zeigt, wie politisch es war und wie sie wussten, dass es nicht für die Wissenschaft galt, aber das Ziel war Täuschung.

Wir haben den Ausdruck „Konsens“ hier in letzter Zeit ein wenig gebraucht, ohne jemals wirklich zu definieren, was wir damit meinen. In der normalen Praxis gibt es keinen großen Bedarf, es zu definieren – keine Wissenschaft hängt davon ab. Aber es ist nützlich, den Kern, auf den sich die meisten Wissenschaftler geeinigt haben, für die öffentliche Präsentation aufzuzeichnen. Der Konsens, der existiert, ist der der IPCC-Berichte, insbesondere der Arbeitsgruppe, über die ich berichte (es gibt drei Arbeitsgruppen. Bei „IPCC“ meinen die Leute eher Arbeitsgruppe I).

Kurz gesagt, wir sind uns einig, dass es einen Konsens gibt.

Die akademische Quelle der 97% Behauptung stammt von John Cook et al., 2013 unter dem Titel“Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature.”    „Quantifizierung des Konsenses über die anthropogene globale Erwärmung in der wissenschaftlichen Literatur“.

Lord Monckton zerpflückte diese Behauptung in seinem Kommentar mit dem Titel: 0,3% Konsens, nicht 97,1%   Er erklärt, wie die Autoren 11.944 Zusammenfassungen von Artikeln in drei Kategorien unter Verwendung ihrer eigenen Definitionen aufteilten.

Monckton erklärt:

Die eigenen Daten der Autoren kategorisierten 64 Zusammenfassungen, bzw. nur 0,5% der Stichprobe als Bestätigung der so definierten Konsenshypothese. Die Inspektion zeigt, dass nur 41 der 64 oder 0,3% der gesamten Stichprobe ihre Hypothese tatsächlich bestätigten.

Der vorletzte Kommentar kommt vom Harvard-Absolventen, Arzt und weltberühmten Science-Fiction-Autor Michael Crichton .

„Ich möchte hier innehalten und über diesen Konsensbegriff und den Aufstieg dessen sprechen, was man als Konsenswissenschaft bezeichnet hat. Ich halte die Konsens-Wissenschaft für eine äußerst schädliche Entwicklung, die in ihrem Fortgang gestoppt werden sollte. Historisch gesehen, war der Konsensanspruch die erste Zuflucht der Schurken; Es ist eine Möglichkeit, die Debatte zu vermeiden, indem behauptet wird, dass die Angelegenheit bereits geregelt ist. Wann immer Sie den Konsens von Wissenschaftlern hören, halten Sie Ihrem Geldbeutel fest, denn Sie werden gelinkt.

Der ultimative Kommentar stammt von Albert Einstein.

Keine Menge an Experimenten kann mich jemals bestätigen: Jedoch ein einziges Experiment kann zeigen, dass ich mich irre.

Die Linke wurde im Debakel von Kavanaugh vollständig offenbart. Es war so extrem, dass die Leute es kaum glauben konnten, aber es zeigte ihre Methoden und Taktiken klar auf. Jetzt ist es für sie [hoffentlich] leichter, die AGW-Täuschung zu erfassen.

Gefunden auf Technocracy News vom 03.10.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://www.technocracy.news/dr-tim-ball-on-climate-lies-wrapped-in-deception-smothered-with-delusion/

 

Dr. Tim Ball

Dr. Tim Ball ist ein renommierter Umweltberater und ehemaliger Professor für Klimatologie an der Universität von Winnipeg. Er war in vielen lokalen und nationalen Ausschüssen und als Vorsitzender der Provinzräte für Wassermanagement, Umweltfragen und nachhaltige Entwicklung tätig. Dr. Balls umfangreicher naturwissenschaftlicher Hintergrund in der Klimatologie, insbesondere die Rekonstruktion vergangener Klimate und die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Geschichte und den menschlichen Zustand machten ihn zur perfekten Wahl als Chief Science Adviser der International Climate Science Coalition.