IPCC erreicht Glaubwür­digkeit Null!

Mit Stand im Jahre 2015, welches sich nicht wesentlich vom Jahr 2010 unterscheidet, stammte über die Hälfte der Gesamt-CO2-Emissionen des Planeten aus nur drei Ländern:

Sowohl China als auch Indien haben eindeutig klargestellt, dass die dringendsten Bedürfnisse ihrer Völker jede Möglichkeit einer Beteiligung an Emissions-Reduktionen im Zuge des Pariser Klimaabkommens vor dem Jahr 2030 ausschließen. Stattdessen wird erwartet, dass China sein Emissionsniveau um 50% bis 100% steigern wird, während die International Energy Agency vorhersagte, dass Indien seine Emissionen im Zeitraum 2010 bis 2030 verdreifachen wird.

Falls Indien und China allein im Jahre 2030 23,31 GT freisetzen würden – etwa 65% der jetzigen Gesamt-Emissionen – ist das vom IPCC vorgegebene Ziel einer globalen Reduktion um 45% eindeutig unmöglich. Selbst wenn alle anderen 195 Mitglieder des UNFCCC (einschließlich der USA) irgendwie alle ihre CO2-Emissionen bis 2030 eliminieren könnten, würden immer noch viel weniger Reduktionen erreicht als die globale Abnahme verlangen würde.

Aber es kommt noch schlimmer. Die USA haben das Paris-Abkommen vollständig zurückgewiesen. Gestattet man den USA Emissionen von 5 GT im Jahre 2030 bedeutet das, dass die übrigen 194 Länder ihre Emissionen um 134% reduzieren müssten. Klar, dass es dazu nicht kommen kann.

Im SR15 wird berechnet, dass gegenwärtige nicht bindende Vereinbarungen unter dem Paris-Abkommen zu einer Erwärmung um mehr als 3°C führen würden. Diese Ziele sollen Treibhausgas-Emissionen im Jahre 2030 auf weniger als 58 GT CO2-Äquivalent drücken – eine Zunahme um fast 30% im Vergleich mit dem Niveau von 2014. Aber schon das erweist sich als viel zu ambitioniert, und nur sehr wenige Länder versuchen überhaupt erst, diese Ziele anzustreben.

Trotz der Tatsache, dass die Regierungen der Welt schon verkündet haben, dass selbst ihre intensivsten kollektiven Bemühungen nicht mehr erreichen können als einen Anstieg auf 46 GT CO2-Äquivalent, verlangt das IPCC eine Reduktion auf weniger als 30 GT CO2-Äquivalent. Ein solches Luftschloss kann nicht durch noch größere Anstrengungen erreicht werden und kann nur zu hilflosem Zusammenschlagen der Hände über dem Kopf führen.

Die Forderungen des IPCC sind verwegener als selbst das ambitionierteste, von der IEA in seinem World Energy Outlook 2017 ausgegebene Szenario. Grund hierfür ist, dass im SR15 nur jene modellierten Wege herangezogen werden, die vorstellbar zu 1,5°C führen, aber nicht Szenarien dessen, was überhaupt in der realen Welt möglich ist.

Man betrachte nur einmal die Ungeheuerlichkeit der 1,5°C-Phantasterei. Kohle, welche derzeit 37% der Weltenergie deckt, muss innerhalb von 11 Jahren komplett eliminiert werden. Aber der WEO17-Report stellt fest, dass Kohle weiterhin einen Anteil von 20% über die nächsten 20 Jahre behalten wird. Außerdem heißt es darin, dass CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Öl im Transportwesen fast jenes Niveau erreichen würden, welches bis 2040 von Kohlekraftwerken ausgeht. Die IEA vermutet, dass ein Anstieg der Emissionen um 20% durch zunehmenden Luftverkehr und Hochsee-Schifffahrt bis 2040 die Emissions-Reduktionen der 280 Millionen Elektroautos weit überkompensieren wird (erwartet werden global bis zum Jahr 2040 2 Milliarden derartige Fahrzeuge).

Ein anderer IEA-Report vor einigen Tagen kam zu dem Ergebnis, dass Petrochemikalien der Haupt-Verbraucher des globalen Öls und für die Zunahme des Ölverbrauchs um ein Drittel bis 2030 verantwortlich sein werden (und um fast 50% bis 2050) – noch vor Lastwagen, Luftverkehr und Transportwesen.

Um das 2°C-Ziel zu erreichen, müsste die Abnahme bis zum Jahr 2030 20% betragen und um 2075 Null erreichen.

Ist das bezahlbar?

Die vom IPCC modellierten Wege zeigen, dass 2,4 Billionen Dollar investiert werden müssen in neue saubere Energie bis 2035 – jedes Jahr! Dazu merkt Bloomberg an, dass dies eine Steigerung der Investitionen in erneuerbare Energie in Höhe von 333,5 Milliarden Dollar im Jahre 2017 um das Siebenfache bedeutet. Das ist eine gesamtwirtschaftliche Investition von 48 Billionen Dollar. Die Zinsen allein (vielleicht 5% p.a.) würde 200 Billionen Dollar pro Monat ausmachen – das ist mehr als die ganze Welt derzeit für Bildung und Umweltschutz zusammen aufbringt.

Der Bericht sagt, dass „das Informationsmaterial der Gesamtkosten bzgl. Abschwächung von 1,5°C begrenzt ist und in dem Report nicht berücksichtigt worden ist“. Andere haben massive zusätzliche Ausgaben bzgl. Energie-Effizienz, Stromleitungen und Speicherung, CCS und andere Verfahren zur Kohlendioxid-Entfernung berechnet. Aber selbst mit diesen Schätzungen wird nicht versucht, einen Preis abzuschätzen für die „beispiellosen Änderungen sämtlicher gesellschaftlichen Aspekte“, welche das IPCC verlangt.

Man stelle sich einmal vor, nur ein Bruchteil dieser massiven Gelder würde stattdessen in Anpassung an das Klima investiert. Oder in Forschungen für Zukunfts-Technologien. Oder in die Bekämpfung von Armut.

Der Nobelpreisträger William Nordhaus verwendet komplexe Modelle, um Kosten und Nutzen zur Erreichung von Klimazielen zu taxieren. Er kommt zu dem Ergebnis, dass das optimierte Ergebnis ein Anstieg um 3,5°C bis zum Jahr 2100 wäre. Björn Lomborg sagt dazu:

Eine noch stärkere Reduktion des Temperaturanstiegs würde höhere Kosten als Vorteile verursachen, was der Welt potentiell einen Verlust von 50 Billionen Dollar bescheren könnte“

Ist das notwendig?

Dr. Judith Curry schreibt:

Auf dem Festland sind wir bereits über diese 1,5°C hinausgekommen, falls man es mit dem Jahr 1890 vergleicht. Um das Jahr 1820 war es über 2°C kühler“.

Alle vom IPCC gelisteten Risiken treten auf dem Festland auf, falls die Temperatur um mehr als 1,5°C über das vorindustrielle Niveau steigt. Sogar der Anstieg des Meeresspiegels wird durch Abschmelzen auf dem Festland getrieben. Und obwohl mit „vorindustriell“ per definitionem das Jahr 1750 gemeint ist, wird die Grundlinie der Temperatur bereits von 1850 bis 1900 festgelegt.

Willis Eschenbach stellt dazu unmissverständlich fest:

Wir haben das Experiment durchgeführt. Die Temperatur ist bereits um 2°C gestiegen – und das hat überall große Vorteile mit sich gebracht. Warum also sollte man hinsichtlich eines geringeren Anstiegs um 1,5°C hyperventilieren?“

Warum also hat das IPCC diesen jede Glaubwürdigkeit zerschlagenden Bericht veröffentlicht? Ein Bericht, der von 91 Wissenschaftlern aus 41 Ländern unter Hinzuziehung von über 6000 begutachteten Studien geschrieben worden ist?

Von anderen Entwicklungsländern, darunter Iran, Indonesien, Mexiko, die Türkei und Vietnam wird erwartet, dass sie ihre Emissionen bis 2030 signifikant steigern werden. Auch hinsichtlich des internationalen Transportwesens (o,6 GT) und der Luftfahrt (0,5GT) wird ein starker Anstieg erwartet.

Am anderen Ende der Skala stehen 47 weniger entwickelte Länder, welchen unter dem UNFCCC „spezielle Aufmerksamkeit zuteil wird aufgrund ihrer begrenzten Kapazität, auf den Klimawandel zu reagieren“. Nur von Annex II countries (OECD-Mitglieder) wird erwartet, dass sie Maßnahmen zu Emissions-Reduktionen ergreifen können.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/10/14/ipcc-achieves-net-zero-credibility/




Aktuell zur Durban UN Klimakonferenz-Neuer IPCC Bericht: Zunahme von Extremwetterlagen ?

Unbestritten: Im 20. Jahrhundert wurde eine mäßige säkulare Erwärmung der Erd-Atmosphäre von etwa 0,7°C gemessen  –  bis 1998. Seither stagniert die Erderwärmung in den vergangenen 13 Jahren, bzw. zeigt sogar eine leichte Abkühlung, wie z.B. die Meßkurve des IPCC-Instituts UEA in England zeigt [1]. Da die CO2-Konzentration der Luft weiter angestiegen ist, wachsen die Zweifel an einem Zusammenhang.

Auch alle aus dem jüngsten IPCC-Bericht [2] abgeleiteten Extrem-Wetter-Ereignisse lassen erhebliche Zweifel aufkommen: Sie sind Modell-Projektionen in die Zukunft. Das Eintreten dieser Szenarien (keine Prognosen!) ist schon deshalb unwahrscheinlich, weil sich nach 150 Jahren Erderwärmung bis zum Ende des 20. Jahrhunderts keinerlei statistisch belastbare Signale in dieser Hinsicht ergeben. Warum sollte das in der Zukunft anders sein? In einer Zukunft, von der außerdem Niemand weiß, ob die Erwärmung anhält ?

Bei den Extrem-Wetter-Ereignissen ist zumindest für das vergangene Jahrhundert nach den Statistiken der Wetterdienste weltweit  kein Trend erkennbar. Darüber sind ganze Bücher geschrieben, die zu folgenden Ergebnissen kommen:

"Es ist wärmer geworden. Das ist alles" [3]  …u.w.a.a.O.: "Die nächsten 100 Jahre: Kein Grund zur Panik!" Und in einem anderen Buch zweier Meteorologie-Professoren [4] heißt es: "Es gibt keine Beweise dafür, daß die extremen Wetterereignisse  –  global betrachtet  –  im 20. Jahrhundert zugenommen haben"   

Und weiter a.a.O.: "Insbesondere wurde kein Trend festgestellt bei den Hurrikanen, die seit 1900 an der Küste der USA auf Land übergetreten sind, gibt es keine schlüssigen Beweise für Änderungen bei den Mittelbreiten-Zyklonen, konnten keine Beweise für die Zunahme von Tornados, Gewittern und Staubstürmen gefunden werden."

Selbst das IPCC kommt  –  bei genauem Hinsehen  –  auch zu keinen anderen Ergebnissen:

IPCC [5]: “Recent analyses in changes in severe local weather (tornados, thunder days, lightning and hail) in a few selected regions provide not compelling evidence for widespread systematic long-term changes“.

In einer anderen Zusammenstellung [6]: "Das IPCC konnte auf globalem Niveau keinen Trend bei den Extremwetterereignissen erkennen und zuordnen"  …und weiter a.a.O.: "Die Analysen der Langzeitdatenreihen der Naturkatastrophen-Schäden zeigen, daß gesellschaftlicher Wandel und wirtschaftliche Entwicklung hauptsächlich für die ansteigenden Schäden bis heute verantwortlich sind."

Zum gleichen Ergebnis kamen fünf "Extremwetter-Kongresse" [7] 2006-2010 in Hamburg und Bremerhaven. Dort wurden zwar im Rahmen der Vorträge hier und da auch Spekulationen zu Extremwetter-Trends geäußert, aber keinerlei signifikante Daten und Beweise für bisher eingetretene Extrem-Ereignisse vorgelegt.

Ein bekannter Klimaforscher [8] sagt: “Die Aussage, das Klima in Europa sei generell extremer geworden, läßt sich allerdings nicht halten“.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) [9] kommt zu folgenden Ergebnissen: "Der Deutsche Wetterdienst wertet … auch die Häufigkeit und Intensität extremer Witterungsbedingungen aus. … daß sich zumindest in Deutschland bislang nur für den Parameter Temperatur eine Änderung der Anzahl extremer Ereignisse nachweisen läßt."

Und nochmals der DWD [10]: "Eine generelle Zunahme extremer Ereignisse ist bisher nicht zu beobachten und wahrscheinlich auch nicht zu erwarten."

Und weiter der DWD [11]: "Bislang noch keine Zunahme von Extremereignissen:  Bislang sind jedoch – mit Ausnahme der bereits erwähnten sommerlichen Starkniederschläge – keine systematischen Veränderungen oder Verschiebungen der Extremwerte nachweisbar". 

Dabei merkt der DWD an, daß sich die Aussage zu Niederschlägen und Hochwasser auf den Osten Deutschlands bezieht, wo es offensichtlich wegen einer Zunahme der vom Mittelmeer nach NE ziehenden sgn, "Vb-Zyklonen" seit ca. 2 Jahrzehnten einen solchen Trend gibt. Hierzu muß beachtet werden, daß es auch früher schon solche Trends gegeben hat. Ob der derzeitige Trend anhält, oder gar der rezenten Klimaerwärmung anzulasten ist  –  das muß sich erst noch erweisen.

Zu den Hochwasserereignissen sagt der DWD [12]:

"Bei extremen Wetterereignissen sind in Deutschland hingegen bisher keine signifikanten Trends zu beobachten gewesen. Auch solche Ereignisse wie die Hochwassersituation 2002 gehören zum normalen Repertoire unseres Klimas."

Das wird auch gedeckt durch die fast an allen großen deutschen Flüssen verfügbaren Hochwasser-Marken, die zeigen: Die extremen Fluß-Hochwässer in Deutschland sind nicht im 20. Jh. aufgetreten, sondern in vielen Jahrhunderten davor [13].

Hinzu kommt, daß es auf die Hochwasser-Ereignisse des letzten Jahrhunderts auch noch eine andere Sichtweise gibt [14]:

"Schäden durch Hochwasser-Ereignisse in Europa nehmen seit Jahren zu. In der aktuellen Klimadebatte wird oft gefragt, ob diese Zunahme auf den anthropogen verursachten Klimawandel zurückzuführen ist. Dabei wird oft übersehen, daß neben dem Klima-Einfluß auf die Hochwasser-Häufigkeit und –Intensität eine Reihe anderer Faktoren, unter anderem die Wertesteigerung und Exposition aufgrund veränderter Landnutzung die Hochwasser-Schäden beeinflußt." u.w.a.a.O.: "Ob die Änderungen der Abflüsse durch den anthropogen verursachten Klimawandel hervorgerufen sind oder durch natürliche Klimavariabilität erklärt werden, läßt sich momentan nicht beantworten. Es gab bereits in der Vergangenheit hochwasserreiche und –arme Jahrzehnte sowie außerordentlich starke und schadensträchtige Ereignisse, wie der Rückblick in die historischen Daten zeigt."

Der Klima-Forscher Hans von Storch [15] warnt vor einer Überbewertung von Einzel-Ereignissen:

“… ein Einzelereignis macht noch nicht das Klima aus: Es ist völlig belanglos. Klima ist vielmehr die Statistik des Wetters, erst lange Beobachtungsreihen lassen entsprechende Aussagen über das Klima zu. Ein einzelner heißer Sommer bedeutet genauso wenig wie ein einzelner kalter Winter, dass die Erderwärmung bereits durchschlägt oder umgekehrt gestoppt ist – auch wenn die Medien dies vielleicht gerne verknüpfen, weil es sich gut liest. Und leider treten auch immer wieder Aktivisten auf, die extreme Hitze oder Stürme mit dem Klimawandel in Zusammenhang bringen.“

S t ü r m e :

DWD [16]: “Insgesamt ist laut DWD im vergangenen Jahrzehnt (Anm.: 2000-2009) aber

keine Zunahme der großräumigen Stürme festzustellen.“

DWD [17]: “Die Aussagen der Klimamodelle zu Änderungen der Luftströmungen, der Windgeschwindigkeiten und vor allem der Stürme weisen noch größere Unsicherheiten auf. Dennoch zeichnen sich für Deutschland deutliche Trends ab: Die mittlere jährliche Windgeschwin­digkeit wird eher etwas ab, als zunehmen…“

Kraus/Ebel [18]"…daß die Intensität der Stürme in der Deutschen Bucht einer natürlichen Multidekadenschwankung unterliegt, aber in den letzten 120 Jahren keinerlei mit einer Klimaänderung zusammenhängenden Trend zeigt".

BSH [19]: "Es gibt in Norddeutschland nicht mehr Sturmfluten als vor 50 Jahren. Ein generell steigender Trend bei der Häufigkeit und Intensität von Sturmfluten als Vorbote des globalen Klimawandels ist gegenwärtig nicht erkennbar. Schon jetzt sind Küstenschutz und Deiche so ausgelegt, dass sie auch höheren Sturmfluten Stand halten als den bisher eingetretenen "

MPI Hamburg [20]: "In unserem Computermodell brauen sich weder mehr Stürme noch stärkere Stürme über uns zusammen"

GKSS [21]: “Wissenschaftler am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht haben gezeigt, daß die Häufigkeit von polaren Wirbelstürmen im Nord-Atlantik, so genannten Polartiefs, im Zuge der globalen Erwärmung abnehmen kann. Zusätzlich können sich die Entstehungsgebiete der Polartiefs in Zukunft weiter nordwärts verlagern. Die Ergebnisse der Geesthachter Küstenforscher wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.“

"Anders als oft behauptet wurde jedoch weder bei der mittleren Windgeschwindigkeit noch bei den Stürmen ein Langzeittrend festgestellt". [22]

"Wärmeres Meerwasser allein sorgt nicht für mehr Hurrikane. … Im Fachblatt NATURE GEOSCIENCE [23] haben Nataniel Johnson und Shan Ping Xie von der University of Hawaii in Manoa unlängst eine Studie zum Zusammenhang zwischen der ozeanischen Oberflächen-Temperatur und dem für einen Wirbelsturm nötigen Schwellenwert präsentiert. Sie kommen zu dem Schluß, daß ein Anstieg der gemittelten Temperatur der oberen Wasserschichten eines Ozeans stets mit einer Erhöhung der Schwellentemperatur einhergeht. Folglich könne die Erwärmung der Ozeane allein nicht zu vermehrten Stürmen führen. … Mit einer Ausdehnung der Entstehungsregionen von Wirbelstürmen hin zu den Polen sei nicht zu rechnen. Auch die Saison-Abhängigkeit der tropischen Wirbelstürme werde sich wohl nicht ändern."

Auch bei Tornados gibt es keine Trends :

DWD [24] :

"Bisher ist es wissenschaftlich nicht nachweisbar, daß sich die Anzahl der Tornados in Deutschland erhöht hat. Durch eine verstärkte Unwetterbeobachtung können heute mehr Tornados erfaßt werden, und die Dunkelziffer nimmt dadurch ab."

DWD [25]: “Die Zahl der Tornados in Deutschland hat nach Beobachtungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht zugenommen. 20 bis 60 Tornados werden pro Jahr registriert.“

USA [26]: “Number of severe Tornados in U.S. is decreasing“

"In den USA [27] existiert dank systematischer Tornadoforschung seit den 1950er Jahren und bedingt durch die hohen Fallzahlen eine belastbare Statistik. Diese zeigt aber weder eine Tendenz zu vermehrtem Auftreten noch zu größerer Heftigkeit von Tornados, wie im IPCC-Bericht von 2001 dargelegt."

H. Kraus u. U. Ebel [28] zitieren dazu zahlreiche Untersuchungen aus den USA und  kommen zu dem Ergebnis: "Es gibt keine Anhaltspunkte für die Vermutung, die Bedrohung durch Tornados hätte mit der Erwärmung der Atmosphäre zugenommen"; ..u.w.a.a.O., S.139:

"Es gibt keinerlei Hinweise darauf, daß die von einzelnen Tornados verursachten Schäden … zugenommen hätten. Es fehlen auch hier wie bei den Hurrikanen und den Mittelbreiten-Zyklonen Hinweise darauf, daß Häufigkeit und/oder Stärke der atmosphärischen Erscheinungen an sich in den letzten 100 Jahren zugenommen hätten, wie dies ja häufig in den Diskussionen über die Veränderung des Klimas vermutet wird."

Meeresspiegelanstieg

Die säkularen Hebungen und Senkungen des Meeres-Spiegels werden von etwa einem Dutzend Faktoren bestimmt, z.B.:

 

Ein Verbund etlicher Deutscher Geo-Forschungs-Institute hat kürzlich die REKLIM-Studie veröffentlicht. Aus dieser Studie geht hervor, daß es an den deutschen Küsten einen abnehmenden Trend beim seit Jahrhunderten vorhandenen Meeres-Spiegel-Anstieg gibt:

 

Auch global gibt es keine Beschleunigung des Meeresspiegels. Das zeigen aktuelle Auswertungen von EUMETSAT ganz klar:

 

 Beim Übergang der Meßmethode von Pegeln zu Satelliten ergibt sich ein "Sprung" von zuvor 1.6 mm/y auf plötzlich 3.3 mm/y, also eine sprunghafte Verdoppelung [29].

Das lässt auf einen Systemfehler schließen, wozu es zahlreiche Untersuchungen gibt [30], die genau zu diesem Ergebnis kommen. Diese These wird vor allem auch dadurch erhärtet, als daß die fortlaufenden Pegel-Messungen diesem Satelliten-Trend widersprechen, und sogar eine Abschwächung des mittleren Meeres-Anstieges zeigen (vgl.w.u.).

"Ob wir seit 1993 eine Beschleunigung haben, ist nicht klar", sagt John Church vom australischen Klimaforschungsinstitut CSIRO [31]. "Ich halte es für unwahrscheinlich, dass sich der Meeresspiegel-Anstieg ausgerechnet in dem Jahr beschleunigt haben sollte, als Satelliten in Dienst gestellt wurden" (a.a.O.), ergänzt Simon Holgate, Meeresspiegel-Forscher am National Oceanography Centre in Liverpool.

 Das gleiche Bild ergeben auch andere Auswertungen, so sind z.B. die Anstiegsraten seit 10 Jahren gesunken. Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß die Höhe der aus den Satellitendaten abgeleiteten Anstiegesraten weiterhin umstritten ist (vgl.w.o.) :

 

Eine soeben im US-Journal of Coastel Research publizierte Auswertung [32] von 57 Pegeln für 60-156 Jahre kommt sogar zu dem Ergebnis:

"Our analyses do not indicate acceleration in sea level in U.S. tide gauge records during the 20th century. Instead, for each time period we consider, the records show small decelerations that are consistent with a number of earlier studies of worldwide-gauge records."

Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß der mittlere globale Meeresspiegel-Anstieg seit ca. zwei Jahren eine deutlich fallende Tendenz zeigt [33], in einem Ausmaß und über einen Zeitraum, wie seit Jahrzehnten nicht. Dieses scheint derzeit außerhalb der natürlichen Fluktuation der letzten Jahrzehnte zu liegen.

Diese Tatsache wird mittlerweile auch in den Medien reflektiert, z.B. [34]:  "Der Meeresspiegel ist im weltweiten Durchschnitt in den vergangenen zwölf Monaten um mehr als einen halben Zentimeter gefallen. Nie zuvor seit Beginn der Satellitenmessungen vor 18 Jahren ist der Wasserstand so deutlich gesunken."

F a z i t :

Der neueste IPCC-Bericht steckt voller Spekulationen und wissenschaftlich ungesicherter Aussagen, wozu auf SPIEGEL-online [35] zu lesen ist:

"Bei Extremwetter-Ereignissen fällt bereits die Bestandsaufnahme schwer … Vorhersagen sind ungleich komplizierter." … u.w.a.a.O.: "Hat der UNO-Klimarat also seinen Auftrag ausgeführt? Die Präsentation des IPCC-Berichts zeigt eher das Gegenteil – auf diese Weise macht sich der UNO-Klimarat überflüssig. … Die Präsentation des neuen Klimaberichts jedoch zeigt, dass es gleichgültig zu sein scheint, was Wissenschaftler in jahrelanger harter Arbeit herausfinden –  die Botschaft ist immer die gleiche: "Alles wird schlimmer."

Dem ist hier Nichts hinzuzufügen.

Klaus-Eckart Puls (Diplom-Meteorologe); EIKE

Q u e l l e n :

[1]  http://www.cru.uea.ac.uk/cru/info/warming/

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,798406,00.html

[3] GERD GANTEFÖR: "Klima  –  der Weltuntergang findet nicht statt"; WILEY/VCH Weinheim, 2010

[4] Kraus H.; Ebel U.: Risiko Wetter, Springer Berlin, 2003, S.8

[5] IPCC, 2001, TAR-02-2, Chapt. 2.7.4., Summary, S.163-164

[6] Beising, R.: Klimawandel und Energiewirtschaft, VGB PowerTech Service GmbH, Essen, 2006, S.137

[7] (1) WETTERmagazin, 04/2006; (2) DMG-Mitt. 2/2007, S.2-3; (3) 3.ExtremWetterKongreß, Das Programm, Vortr.-Zusammenfassungen, März 2008, HH; (4) 4.ExtremWetterKongreß, Programm u. Vortrags-Kurzf., Brhv 19.-21.02.2009 (5) 5.ExtrWettKongr, Progr. u. Vortr.-Kurzf., HH, 12.-15.04.2011

[8] Chr. Schönwiese, Klima-Trend-Atlas, Extremwetterkongreß HH 2008, nachzitiert SZ 27.03.2008, Wissen

[9] T. Deutschländer u. A. Daschkeit : 6. ExtremWetterKongreß, 12.-15. April 2011, Hamburg, Programm-Heft, Nr.45: Klimaanpassung und Extremwetter-Ereignisse

[10] DWD, Gerhard Müller-Westermeier, Leiter DWD-Abt. "Nationale Klima-Überwachung": "Wetter ist nun mal chaotisch", Sächs. Zeitg., 01.02.2011, S.5:

[11] DWD/PM, 24.04.2007, Berlin, http://metportal.dwd.de/bvbw/generator/Sites/DWDWWW/Content/Presse/

Pressekonferenzen/2007/PK__20070424/20070424b,templateId=raw,property=publicationFile. pdf/20070424b.pdf, S.5, Abs.3, mit umfangreichen Daten und Papieren

[12] Mitteilungen der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, 3/2002, S. 2

[13] Zahlreiche Hochwasser-Marken zu den einzelnen Flüssen im Internet

[14] GFZ, S. Vorogushyn : 6. ExtremWetterKongreß, 12.-15. April 2011, Hamburg, Programm-Heft, Nr.43: Veränderungen des Hochwasser-Risikos

[15] H.v.Storch: Extreme Wetterereignisse machen noch nicht das Klima aus         http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-07/sd-ipcc-klimaforschung

[16]

http://www.dwd.de/bvbw/generator/Sites/DWDWWW/Content/Presse/Pressemitteilungen/2009/20091221__Die__waermste__Dekade__seit__130Jahren,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/20091221_Die_waermste_Dekade_seit_130Jahren.pdf

[17] http://metportal.dwd.de/bvbw/generator/Sites/DWDWWW/Content/Oeffentlichkeit/KU/KUPK/Homepage/Klimawandel/Der__Orkan__Kyrill,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Der_Orkan_Kyrill

[18] H.Kraus, U.Ebel: Risiko Wetter, Springer-Verlag 2003

[19] Pressemitteilung BSH, 26.09.2007, http://www.bsh.de/de/Das%20BSH/Presse/Pressearchiv/Pressemitteilungen2007/28-2007.jsp

[20] Jochem Marotzke, Direktor MPI HH, in DER SPIEGEL, 7.5.2007, Abschied vom Weltuntergang,  S.145

[21] GKSS-Forschungszentrum Geesthacht GmbH, Dr. Torsten Fischer,  Pressemitteilung IDW, 16.09.2010, Weniger Wirbelstürme im polaren Nord-Atlantik

[22] H.v.Storch, J.Doerffer, U.Kreis : Metropol-Region Hamburg, Klimabericht, KlimaCampus Univ. HH, 2010, Auszug, S.21

[23] NATURE GEOSCIENCE, 3, 809-876 (2010), nachzit. NZZ, 15.12.2010, Nr. 292

[24] DWD: 6. ExtremWetterKongreß, 12.-15. April 2011, Hamburg, Programm-Heft, Nr.26: Tornados in Deutschland

[25] Offenbach, dpa/tse, Hanauer Anzeiger, 25.08.2010

[26] OregonInst., 2007, http://www.oism.org/pproject/s33p36.htm, Fig.8, 1950-2006

[27] http://de.wikipedia.org/wiki/Tornado, 2011

[28] H. Kraus und U. Ebel, Risiko Wetter, Springer Berlin, 2003, S.137

[29] http://climatesanity.wordpress.com/2011/06/06/deception-from-nasa-satellites-are-true-cause-of-sea-level-rise/

[30] z.B.

(1) Nerem, R. S., et al.: Improved determination of global mean sea level variations using TOPEX/POSEIDON altimeter data, Geophys.Res.Lett., 24, (1997), 1331-1334

(2) There Is No Alarming Sea Level Rise! 21st Century Science & Technology Winter 2010/2011,

(3) G. Menard, 2000. “Satellite-based altimetry reveals physical ocean.” MEDIAS Newsletter, Vol. 12, pp. 9-17.

(4) Aviso, 2003. Observing the oceans by altimetry. www.aviso.cis.cnes.fr

[31] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,782324,00.html

[32] J. R. Houston and R. G. Dean: Sea-Level Acceleration Based on U.S. Tide Gauges and Extensions of Previous Global-Gauge Analyses, Journal of Coastal Research 27, 3, 409–417, West Palm Beach, Florida, May 2011;

[33] http://www.aviso.oceanobs.com/en/news/ocean-indicators/mean-sea-level/

[34] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,782324,00.html, 25.08.2011, Wetterumschwung senkt globalen Meeresspiegel

[35] http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,798406,00.html

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Unstimmigkeiten auch im Bericht der IPCC Arbeitsgruppe III – Top-Ökonom kritisiert Weltklimarat!

Die Glaubwürdigkeit der etablierten Klimawissenschaft sank auf bis dahin ungeahnte Tiefstände. Und dabei zeichnete sich schnell ab, wie die Rückzugslinie der Klimaforscher aussehen würde. Hatten doch die ersten und nach wie vor prominentesten Skandale hauptsächlich mit dem zweiten Teil (WG II) des IPCC-Berichtes zu tun. In diesem geht es um die Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Ökosysteme. Und hier sind auch die mittlerweile legendären Fehler und Falschaussagen beheimatet, die so eingängige Namen wie Glaciergate, Amazonasgate oder Africagate tragen.

Viel wichtiger und aussagekräftiger aber wäre, so die Klimaforscher, der erste Teil des IPCC-Berichtes. Und dieser wäre pure und hochkarätige Wissenschaft, die über jeden Zweifel erhaben ist. Die Wissenschaft hinter dem Klimawandel wäre gesichert und der Konsens unverrückbar. Allerdings hat auch dieses Bild inzwischen starke Macken abbekommen. Kritikpunkte sind hier zum Beispiel die Ermittlung der Globaltemperatur aus immer weniger Messstationen, grobe Fehler bei der Bestimmung des Temperaturverlaufes der letzten 1000 Jahre oder einseitige Darstellungen über den Zustand der Eisdecke in der Antarktis. Nicht vergessen werden sollte hierbei, dass viele der Autoren des Berichtes der WG I direkt oder indirekt in den Climategate-Skandal verwickelt sind und deren Glaubwürdigkeit momentan ohnehin auf dem Prüfstand steht.

Top-Ökonom weist auf zahlreiche Fehler hin

Erstaunlich wenig Beachtung fand hingegen bislang der 3. Teil des IPCC Berichtes oder genauer der Bericht der Arbeitsgruppe III (WG III) des IPCC. 

Dieser beschäftigt sich mit den Maßnahmen zur Minderung des Klimawandels (), vor allem durch Reduktion der CO2-Emissionen. Und auch dieser Teil des IPCC-Berichtes steckt offensichtlich voller Fehler und Falscheinschätzungen. Einige davon an die Öffentlichkeit zu bringen, hat sich Richard S. J. Tol, einer der Top-Experten auf dem Gebiet der Ökonomie, jetzt vorgenommen. Der Niederländer zählt zu den weltweit angesehensten Wirtschaftswissenschaftlern. Er wirkte beim dritten IPCC-Sachstandbericht und beim aktuellen AR4 als Gutachter mit.

Laut Tol werden Kosten für die CO2-Reduktion systematisch kleingeredet, wohingegen bei den Folgen einer wärmeren Welt offenbar solche Aussagen bevorzugt wurden, die besonders hohe Summen veranschlagen. Seine Kritik an der Arbeitsgruppe III hat er in mehreren Artikeln im Blog des US-Amerikanischen Professors für Umwelt-Studien, Roger Pielke Jr., veröffentlicht. In seiner Zusammenfassung dieser Reihe schreibt Tol:

„Der vierte Sachstandbericht der Arbeitsgruppe 2 des Weltklimarates (IPCC) wurde bereits eingehend dafür kritisiert, die Auswirkungen des Klimawandels zu pessimistisch dargelegt zu haben. Das IPCC hat zugegeben, dass Fehler gemacht wurden, behauptet aber, dass solche  Fehler nun einmal auftreten würden. Nichtsdestotrotz zeigen sämtliche Fehler nur in eine Richtung, und zwar in die eines übermäßigen Alarmismus über den Klimawandel. Das lässt einen zumindest annehmen, dass es, eventuell unbeabsichtigt, doch eine einseitige Neigung im IPCCC gibt.“

Dass auch bei den wirtschaftlichen Betrachtungen der CO2-Vermeidung eine Bevorzugung von Arbeiten stattfand, die durch die Bank Vermeidungskosten kleinrechnen und Kosten für die Folgen einer Erwärmung besonders hoch ansetzen, so dass ein Vorsatz zumindest plausibel erscheint, belegt er anhand zahlreicher Beispiele.

IPCC-konforme Studien werden aufgeblasen, “unpassende” ignoriert oder verdreht wiedergegeben

So fand Tol, dass das IPCC Studien zur Bevölkerungsentwicklung einfach inhaltlich falsch zitierte, um eine Übereinstimmung mit den Bevölkerungsszenarien im IPCC-Bericht herzustellen. Diese Art der Fehlinterpretation von wissenschaftlichen Studien, wenn diese nicht die gewünschten Ergebnisse enthielten, war auch bei Aussagen zu Auswirkungen von unterschiedlichen Wechselkursen und unterschiedlichem Geldwert zu finden.

Ein auch in unserem Land häufig vorgebrachtes Argument ist, dass „grüne“ Industrien neue Jobs schaffen und so völlig neue Möglichkeiten für ein, auch in Umweltpolitischer Hinsicht, „nachhaltiges“ Wirtschaftswachstum schaffen. Diese Meinung teilt auch das IPCC indem es findet, dass durch die vorgeschlagene Klimapolitik wirtschaftliches Wachstum angeschoben würde. Nur lässt sich diese Aussage nicht aus der wissenschaftlichen Literatur belegen. Diesem Umstand begegnet das IPCC, indem es sich auf nicht-begutachtete, sogenannte graue Literatur, stützt. Und selbst dabei werden in diesen Studien vorgetragene Zweifel entweder kleingeredet oder komplett unterschlagen.

Eine einseitige Art der Berichterstattung fand Tol auch bei derBerechnung der Kosten der Emissionsreduktion. Hier wurden wieder solche Studien bevorzugt, welche diese Maßnahmen als günstiger erscheinen lassen. Arbeiten mit entgegengesetzter Aussage hingegen wurden entweder gar nicht erst erwähnt, oder deren Aussagen wurden falsch dargestellt. Und auch hier war es auffällig, dass Fehleinschätzungen lediglich in eine Richtung zu laufen schienen.

Diese Arbeitsweise scheint sich allgemein wie ein roter Faden durch den Bericht der WG III zu ziehen. Für die Gesamtaussage „passende“ Studien werden aufgebauscht, auch wenn es sich dabei nicht um korrekt begutachtete wissenschaftliche Arbeiten handelte. Studien, welche zu entgegengesetzten Ergebnissen kamen, wurden falsch zitiert oder gänzlich unter den Tisch fallen gelassen. Um zu der Aussage zu kommen, dass eine Reduzierung der CO2-Emissionen die Welt letztendlich günstiger kommt, als eine Anpassung an ein verändertes Klima, wurden Einsparungen welche durch ökonomische Notwendigkeiten, wie etwa gestiegene Energiepreise, entstanden waren, einfach als solche Ausgegeben, die durch die Klimapolitik entstanden wären. Auch dadurch erscheinen die Maßnahmen zur CO2-Einsparung letztendlich wieder günstiger, als sie eigentlich sind.

Man könnte die hier aufgelisteten Fehler einfach nach IPCC-Art unter „irren ist menschlich“ abtun. Nur ist es nicht so, dass sie niemandem unter den zahlreichen Gutachtern aufgefallen wären. Genau das Gegenteil ist der Fall, Hinweise auf diese Fehler gab es reichlich. Nur wurden diese von den Hauptautoren des Berichts entweder ignoriert oder als unbedeutende Einzelmeinung abgetan.

Deutscher Klimaexperte spielte Schlüsselrolle

Aus Deutscher Sicht ist noch interessant, dass die meisten der hier aufgeführten Fehler im Kapitel 11 des Berichtes der WG III gefunden wurden. Und einer der Hauptautoren dieses Kapitels ist Professor Dr. Ottmar Edenhofer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK), das mit seinem Direktor Schellnhuber auch gleichzeitig den „Klimaberater“ unserer Bundeskanzlerin stellt. Wer vermutet, dass die Tatsache, dass solche Fehler offensichtlich immer nur in eine einzige Richtung unterlaufen, für eine gewisse Systematik innerhalb des IPCC spricht, dürfte so falsch wohl nicht liegen. Zumal sich ein solches Vorgehen innerhalb des IPCC offensichtlich als karrierefördernd erweist. Professor Edenhofer jedenfalls ist für den für 2014 erwarteten 5. Sachstandsbericht des Weltklimarates gleich als Koordinierender Hauptautor für den gesamten  Bericht der Arbeitsgruppe III vorgesehen.

Rudolf Kipp EIKE zuerst erschienen bei Science Sceptical

Weitere Links zum Thema:

Spiegel: Experte wirft Uno-Klimarat Schönrechnerei vor

Die Klimazwiebel: Richard Tol on Working Group 3 of IPCC

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