Der ausgeblieben Weltuntergang – was ist eigentlich in Fukushima los?

13. März 2019 Admin 37

von Manfred Haferburg
Vor acht Jahren erlebte ich meine größte berufliche Katastrophe. Am 11. März 2011 arbeitete ich für die World Association of Nuclear Operators WANO in Paris. Die WANO ist eine Sicherheitsorganisation, deren Motto lautet: „Nie wieder Tschernobyl“. Unter deren Flagge bereiste ich die Kernkraftwerke der Welt, um Führungskräften zu helfen, die Sicherheitskultur in ihren Kraftwerken besser zu gestalten.

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Fukushima: Schuldige werden gesucht

30. September 2017 Admin 9

wie überall wenn „Verantwortung“ übernommen werden muss, sind die „Verantwortlichen“, obwohl bei keiner Gelegenheit diese wichtigste Komponente ihrer jeweiligen Stellung, eher mit der Lupe zu suchen als sich freiwillig eben dieser Verantwortung zu stellen. So auch bei der Aufarbeitung der eindeutig vermeidbaren Fukushima Havarie.
Unser Autor Dr. Willy Marth zeichnet den aktuellen Stand der Aufarbeitung nach.

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Grenfell-Tower, Asbest, Fukushima – einige unbequeme Vergleiche

21. Juni 2017 Admin 6

Dirk Maxeiner von ACHGUT beschreibt die merkwürdig dröhnende Zurückhaltung hiesiger Politik und Medien bei der Auswertung der Erkenntniss aus dem verheerenden Grenfell-Brand. Während in Fukushima kein einziger Mensch durch Strahlung zu Tode kam, aber sofort der Ausstieg aus der Kernenergie von der Klimakanzlerin beschlossen wurde, eiern Politik und Medien rum, wenn es darum geht, die Ursache für die gänzlich vermeidbaren Todesopfer der Fassadenbrände – hierzulande wie im Ausland- zu nennen. Es ist die Hybris irelaen Klimaschutz zu verlangen und die Unmenschiichkeit die realen Opfer dieser Politik kalt in Kauf zu nehmen.

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Fake News als Mittel im Kampf gegen die Kernenergie

12. April 2017 Niemann 40

von Dr. Lutz Niemann

Im November 2016 wurde in Tschernobyl über die Ruine des Reaktors, der schon in ein Betonbauwerk einge-schlossen war (der erste Sarkophag), eine weitere Hülle (der zweite Sarkophag) geschoben. Diese zweite Hülle ist eine gigantische Stahlkonstruktion, die seit 2012 neben dem Reaktorgebäude aufgebaut worden ist und nun an seinen endgültigen Bestimmungsort über den ersten Sarkophag geschoben wurde.
Den Baufortschritt konnte man in den vergangenen Jahren über die dortige Webcam beobachten (hier) [1], im Folgenden einige Bilder aus meiner umfangreichen Sammlung:

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Der Fukushima-­Report (4): Das Panik-Orchester

2. Januar 2017 Admin 1

von Manfred Haferburg
Der Tsunami, der am 11. März 2011 um 14:47 Uhr (Ortszeit) von dem Tōhoku-Erdbeben ausgelöst wurde, war an der Küste Fukushimas 14 Meter hoch. Die Sintflut hat fünf Jahre nach ihrem Eintreten im fernen Deutschland mehr Reaktoren zerstört als in Japan: Während Japan die AKWs nach umfangreichen Verbesserungen der Sicherheit schrittweise wieder anfährt, weil es zu teuer wäre, sie ungenutzt stehen zu lassen, legt Deutschland seine Reaktoren, die zu den Besten der Welt gehören, nach und nach still. Uns ist eben nichts zu teuer. Das letzte Kernkraftwerk soll 2022 außer Betrieb gehen. Es könnte ja im Emsland einen Tsunami geben.

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Der Fukushima-Report (2): Unter Kontrolle

30. Dezember 2016 Admin 10

Der Tsunami, der am 11. März 2011 um 14:47 Uhr (Ortszeit) von dem Tōhoku-Erdbeben ausgelöst wurde, war an der Küste Fukushimas 14 Meter hoch. Die Sintflut hat fünf Jahre nach ihrem Eintreten im fernen Deutschland mehr Reaktoren zerstört als in Japan: Während Japan die AKWs nach umfangreichen Verbesserungen der Sicherheit schrittweise wieder anfährt, weil es zu teuer wäre sie ungenutzt stehen zu lassen, legt Deutschland seine Reaktoren, die zu den Besten der Welt gehören, nach und nach still. Uns ist eben nichts zu teuer. Das letzte Kernkraftwerk soll 2022 außer Betrieb gehen. Es könnte ja im Emsland einen Tsunami geben.

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Fukushima Block IV – Die Geschichte

2. Dezember 2013 13

von Klaus Dieter Humpich
Das Kernkraftwerk Fukushima gehörte einst zu den größten Kernkraftwerken weltweit. Es besteht aus zehn Blöcken in zwei Gruppen (Fukushima Dai-ichi mit den Blöcken I1 bis I4 und I5 bis I6 und Fukushima Daini mit den Blöcken II1 bis II4). Beide Einheiten wurden von den selben Erdbeben und dem selben Tsunami im März 2011 getroffen. Warum aber, mit völlig unterschiedlichem Ausgang? Dai-ichi ist Totalschaden, Daini könnte man morgen wieder in Betrieb nehmen – sofern man wollte. Der Hauptgrund ist simpel: Fukushima II ist einige Meter höher gelegen, als Fukushima I. Die gleiche Flutwelle konnte damit nicht so verheerend wirken, wie auf dem Gelände I.

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