Update: Das Arktische Eis fordert ein weiteres Opfer – diesmal sinkt ein Segelboot

Bestimmt erinnern Sie sich – Vor wenigen Tagen berichteten wirEin weiteres „Narrenschiff“ ist im arktischen Eis gefangen und muss gerettet werden.

Nun lesen wir vom Drama in der Nordwestpassage

Segelyacht gerät mitten in der Nacht in Treibeis, wird zerquetscht und sinkt binnen Minuten. Die Crew muss aufs Eis flüchten.

Die unter französischer Flagge segelnde Yacht „Anahita“ ist in der Nordwestpassage gesunken. Das Unglück ereignete sich in der Depot Bay, östlich der Bellot Strait, nördlich von Kanadas Küste.

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Offenbar wollten sie durch die Passage „bellot Strait“ fahren und sind östlich (rechts) davon nicht mehr weiter gekommen. Das Gebiet liegt unterhalb des rechten „A“ von Kanada, rechts unterhalb von „Resolute“, siehe Arctic Northwest passage.

Yacht online berichtet, dass das Schiff zuvor von Treibeis eingeschlossen worden, aus dem es die Crew nicht mehr befreien konnte.

Das Boot hat einen Aluminium Rumpf mit 11m Länge, der durch den Druck des Eises sich jedoch verformte und leck ging, das Schiff versank. Die beiden Segler schafften es noch, ein  Epirb (~schwimmende Notrufbake) zu aktivieren, bevor sie sich auf die Eisschollen rettenden. Dort wurden sie von anderen nahegelegenen Yachten aufgenommen, die auf den „Mayday“ reagierten. Und das, obwohl alle Besatzungen, die mit ihren Yachten in der Region sind, sich und ihre Schiffe in den letzten Stunden vor den steigenden Treibeisschollen lieber in Sicherheit bringen wollten.

Das Eis in der Arktis ist in diesem Sommer jedoch hartnäckig. Anders als in früheren Jahren gab es bisher keinen klaren Weg für die Nordwestpassage. Diese Nachricht haben die kanadischen Behörden in den letzten Tagen an alle Schiffe gerichtet. Es ist nicht absehbar, ob die Passage in diesem Jahr überhaupt möglich sein wird. Die aktuelle Eissituation ist für Yachten besonders gefährlich. Die Besatzungen sollten zurück in Richtung Süden segeln, bzw. fahren oder sich einen sicheren Winterhafen in Baffin Bay oder Grönland suchen.

Candadian Ice Service-20180829180000_WIS38CT_0010204540 – rot: dickes Eis

Der Skipper der „Anahita“, der Argentinier Pablo David Saad, hatte die offizielle Warnung absichtlich ignoriert und sich stattdessen an den Skipper einer anderen Yacht gewandt, der in früheren Jahren  die Passage schon mehrere Male befahren hatte und in den letzten Tagen noch auf einen Rückzug des Eises gehofft hat.

In Deutsch auch auf von https://www.yacht.de/aktuell/panorama/drama-in-der-nordwestpassage/a118316.html

Bericht auch auf https://wattsupwiththat.com/2018/08/30/arctic-ice-claims-another-ship-this-time-with-a-sinking/

Zusammenstellung und Aufbereitung Andreas Demmig




Ein weiteres „Narrenschiff“ ist im arktischen Eis gefangen und muss gerettet werden

Links des Aufmacher:

„Spirit of Mawson“ -Expedition

im Eis gefangen Es ist wieder mal ein Deja Vu. (mit h/t zu Yogi Berra)

 

Wir haben einen neuen Gewinner! Diesmal in der Arktis.

Vor ein paar Wochen habe ich darüber geschrieben:

 

Student propaganda cruise to the Arctic to be carried by webcast

[Propagandakreuzfahrt mit Studenten in die Arktis, die im Webcast begleitet wird]

Vom 23. bis zum 13. September wird das Inner Space Center (ISC) der University of Rhode Island, eine innovative Forschungsexpedition zur Northwest Passage mit einem Team von Natur- und Sozialwissenschaftlern, Studenten und einer professionellen Filmcrew machen. Finanziert das Ganze von der US National Science Foundation und zusätzlich unterstützt von der Heising-Simons-Stiftung. Diese bahnbrechende Gelegenheit wird auch von One Ocean Expeditions als einem wichtigen Marine-Partner unterstützt, der seit mehr als 20 Jahren in arktischen Gewässern operiert.

Diese Forschung dient dem besseren Verständnis und zur Dokumentation von Klimaänderungen.

An Bord der Akademik Loffe wird das Team Wasser-, Eis- und Luftproben sammeln, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt und Biodiversität im Kanadischen Arktischen Archipel besser zu verstehen und zu dokumentieren.

Das Expeditionsteam wird ein breites öffentliches Publikum durch eine umfangreiche und beispiellose Internetpräsenz aus der Region ansprechen, einschließlich Facebook Live-Übertragungen aus dem Meer. Spezielle interaktive Übertragungen werden über das Inner Space Center (ISC), die US-Einrichtung, die Meeresforschung und -erziehung unterstützt und an drei renommierte Wissenschaftsmuseen im ganzen Land übertragen – das Smithsonian National Museum für Naturgeschichte, Washington DC, Exploratorium, San Francisco CA, und das Alaska SeaLife Center, Seward AK.

Erwartungsgemäß geschah dann laut der Facebook – Seite des Inner Space Center:

Am Morgen des 24. August lief die Akademik Loffe – das Schiff, das die Teilnehmer der National Science Foundation des Northwest Passage Projekts der Universität von Rhode Island beförderte – im westlichen Golf von Boothia im kanadischen Arktischen Archipel auf Grund. Das Schiff wurde seitdem wieder flott gemacht und nach einer vollständigen und erfolgreichen Systemüberprüfung neu positioniert, um es zu verankern. Wir freuen uns, berichten zu können, dass alle Passagiere, einschließlich aller Teilnehmer des Northwest Passage Projekts, sicher und gut versorgt sind. Wir werden Updates bereitstellen, wenn wir die Situation lösen.

Dann hatte die Kanadische Küstenwache folgendes zu melden:

Guten Morgen, Aufgrund der höheren Eiskonzentrationen in den kanadischen Gewässern nördlich von 70 Grad empfiehlt die Canadian Coast Guard, dass Sportboote nicht im Beaufort Sea, Barrow, Peel Sound, Franklin Strait und Prince Regent navigieren. CCG-Eisbrecher können Sportboote nicht sicher begleiten. Betreiber von Sportbooten, die eine nordwestliche Passage erwägen, sollten auch das Risiko in Betracht ziehen, dass sie in der Arktis in einem sicheren Hafen überwintern müssen oder im Falle eines Notfalls von den betroffenen Schiffen evakuiert werden müssen. Die Sicherheit der Seeleute ist unser wichtigstes Anliegen. Gruß, NORDREG KANADA 181256UTC \ LR

Und dann kommt der bekannte Evakuierungsplan:

Am 25.August 2018 – KUGAARUK, Nunavut – Cpl. Serge Yelle von der  RCMP-Abteilung erwartet, dass zwischen 80 und 90 der Passagiere von der abgelegenen arktischen Küstengemeinde zurück nach Yellowknife geflogen werden.

Das Transportation Safety Board prüft, ob es Ermittler an den Standort schicken wird.

Ein Vorstandssprecher sagt, das Schiff habe etwas Schaden erlitten.

Der Reiseveranstalter One Ocean Expeditions beschreibt auf seiner Website die 117 Meter lange Akademik Loffe als „modernes, komfortables, sicheres und eisverstärktes“ Schiff, das Platz für 96 Passagiere und 65 Crewmitglieder bietet.

Passagiere des grundgelaufenen Arktischen Kreuzfahrtschiffs werden nach Yellowknife zurückgeflogen

Es scheint, dass die Fanatiker der globalen Erwärmung dazu verurteilt sind, die Vergangenheit immer und immer wieder zu wiederholen.

Natürlich, trotz ihrer Behauptungen von “ beispielloser Internetpräsenz aus der Gegend “ kein Wort davon auf der offiziellen Projektseite . Der letzte Eintrag war am 22. August Headliner:  Die Anreise ist bereits der halbe Spaß

 

Wegen Copyright siehe Bild im Original: Ein Gruppe von jungen Leuten, die fröhlich winken

Der Typ auf der linken Seite, der Badelatschen trägt, glaubt offensichtlich, dass die Arktis warm genug für diese Art von Schuhen ist.

 

Wenn sie es denn nur zuerst überprüft hätten … nach dem Bericht der Canadian Coast Guard, ist das Meereisvolumen laut DMI überdurchschnittlich:
[Danish Ministry for Energy, Utilities and Climate]

Der Umfang bleibt ein bisschen unter Normal:

HINWEIS: Ungefähr 15 Minuten nach der Veröffentlichung wurde der Titel von „festgefahren“ auf „Grund gelaufen“ geändert, um besser mit den Nachrichten übereinzustimmen. Da wir jedoch bisher keine Fotos von dem „auf Grund gelaufen“ haben, wissen wir nicht, ob es eine Grundung durch Eis oder auf dem Land war, um Eis zu vermeiden. Wie auch immer, das Schiff ist jetzt beschädigt, die Expedition ist eine Pleite.

Gefunden auf WUWT vom 27.08.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2018/08/27/another-ship-of-fools-gets-stuck-in-arctic-ice-needs-rescue/




Dr. Claus Kleber (ZDF heute Journal 3.8.18): „.. sich die Atmophäre „grundstürzend“ ändert!“

Der Klimatologe und Physiker Prof. Dr. Werner Kirstein richtete am 04.08.2018 eine Mail an Claus Kleber vom ‚heute-journal’ im Zweiten, bzgl. des Beitrages „Trockener Sommer: Woher kommt die Hitze?“ in der heute-journal-Sendung vom 03.08.2018. Hier von mir, nach besagtem Beitrag aus der Sendung, verlesen. Sehr aufschlussreich. Quelle zu Kirsteins Text: https://www.facebook.com/EIKEeV/posts…

Video Ausschnitt der heute Journal Klimakatastrophensendung vom 3.8.18 zur Erklärung der andauernden Hitzewelle durch den (menschgemachten) Klimawandel – mit Widerlegung durch Mail  an ZDF Redaktion durch den Klimatologen und Physiker Prof. Dr. Werner Kirstein.Mit Dank an FMD’s TV-Channel für die Bereitstellung auf Youtube

Hier der Text der Mail

betrifft: heute Journal vom 03.08.2018
Datum 04.08.2018 10:30

An
zuschauerredaktion@zdf.de <zuschauerredaktion@zdf.de>

Sehr geehrter Herr Kleber,

es ehrt Sie, dass Sie im heute Journal im Zusammenhang mit der derzeitigen Hitze und Trockenheit auch mal den Sommer des Jahres 1540 kurz erwähnt haben. Leider nur sehr oberflächlich und in der Sache nicht angemessen bewertet.

Sie haben nämlich verschwiegen, dass das heiße und trockene Jahr 1540 (vom 28.02 bis zum 19.09) bei weitem extremer war als jetzt das Jahr 2018. Zum Beispiel hat es in Zürich in diesem langen Zeitraum nur viermal geregnet. In Mailand blieb es 5 Monate lang völlig trocken.

Aber auch 79 n. Chr. und 1387 und 1473 waren mehr als extrem trocken und heiß. In der viermonatigen Dürre von 1473 konnte die Menschen zu Fuß durch das trockene Donaubett laufen. Stellen Sie sich bitte solche Verhältnisse einmal heute vor! Sie können sich denken worauf ich damit anspiele.

Warum hören Sie nicht mal zur Abwechslung auf Klimatologen und bringen in Sachen Klimawandel immer nur die selbsternannten „Klimawissenschaftler“, die – und das dürfte Ihnen bekannt sein – lediglich von Computer-Modellierung mit CO2 etwas verstehen, in der Klima-kunde sich aber überhaupt nicht auskennen.

Abgesehen davon wurde mit den CO2-Emis-sionen aufs falsche Pferd in den Modellen gesetzt. Weiterhin haben Sie im heute Journal „vergessen“ zu sagen, dass die historischen, extre-men Ereignisse außerhalb der Industrialisierung lagen, ohne CO2- und CH4-Emissionen, ohne Viehwirtschaft und ohne vergleichbar starken Fleischkonsum der Menschen usw. zu-stande kamen.

Sie bleiben also bei der Methode des ZDF, die wesentlichen Informationen wegzulassen, um damit dem politisch gewollten Klimawandel Vorschub zu leisten. Nicht Lügenpresse, aber ganz gezielte selektive Lückenpresse präsentieren Sie in den Nachrichten und wundern sich vielleicht, dass Sie nur bei vielen Zuschauern in Altenheimen kritiklos beliebt sind.

Im übrigen gab es seit 1900 auch extreme Sommer: etwa 12 heiße(!) und 12 kühle Sommer – ohne erkennbare Regelmäßigkeit. Recherchieren Sie und informieren Sie sich richtig, bevor Sie bei vielen Zuschauern falsche Bilder und eine falsche Klimapolitik im Kopf verankern.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Werner Kirstein
Klimatologe und Physiker

Ergänzend verweisen wir auf dein EIKE Beitrag „Es gibt keine globalen Hitzewellen“ mit der klaren Feststellung von Ryan Maue Klimawissenschaftler des Cato-Institus, dass

dass die derzeitige Wetterlage nicht vom Durchschnitt der letzten 18 Jahre abweicht.

Ryan Maue

Das heißt nicht, dass es keine anhaltende Sommerhitze gibt. Die Medien nehmen jedoch die extremen Temperaturen in Teilen der Welt zum Anlass, diese in eine allumfassende „globale Hitzewelle“ zu verwandeln.

(1) Bspw. der Sommer 1959 Details dazu hier mit Dank an Leser Wischer




Scharlatane der Arktis … Lach­nummer eisfreie-Arktis-Prophe­zeiungen … Fake-Wissen­schaft vom Feinsten

Und die Alarmisten der globalen Erwärmung sind mittlerweile sehr still geworden bzgl. des Themas Klimawandel angesichts der Tatsache, dass die globalen Temperaturen gesunken sind und sich das arktische und grönländische Eis erholt haben.

Darüber sehr verlegen wollen sie nicht an all die absurden Prophezeiungen erinnert werden, die sie so inbrünstig vor zehn Jahren ausgestoßen haben; einige dieser Prophezeiungen sind nicht einmal älter als fünf Jahre.

Die Welt“ 2007: „Eisfrei“ bis 2013

Beispielsweise hat die Online-Ausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ im Jahre 2007 gemeldet, dass „ein Team internationaler Klimawissenschaftler und Forscher bei der NASA behauptet hatten, dass die Arktis bereits im Sommer 2013 eisfrei sein werde.

„Der Welt“ zufolge stellte der „Klimaexperte“ Wieslaw Maslowski von der NASA die Behauptung auf bei einem Treffen der American Geophysical Union.

Al Gore warnte in den Jahren 2007, 2008 und 2009

Etwa zur gleichen Zeit predigte der Klima-Kreuzzügler Al Gore einen unmittelbar bevorstehenden arktischen ,Tag des Jüngsten Gerichts‘ [doomsday]. Der New American schrieb dazu:

In den Jahren 2007, 2008 und 2009 warnte Gore öffentlich und sehr hysterisch davor, dass der Nordpol um das Jahr 2013 ,eisfrei‘ sein werde infolge der vermeintlichen, ,vom Menschen verursachten globalen Erwärmung‘. Unter Verweis auf ,Klima-Experten‘ hat die vom Steuerzahler finanzierte BBC die Massenhysterie ungeheuer aufgebauscht, und zwar in Gestalt eines heute blamablen Artikels mit der Schlagzeile Arctic summers ice-free ,by 2013’. Andere etablierte Medien stießen in das gleiche Horn.

Sereeze bei CNN Fake News: „50-50-Chance“ einer eisfreien Arktis

Nicht nur fanatische Aktivisten oder hysterisch durchgedrehte NASA-Wissenschaftler sahen Visionen eines Endes der Arktis, sondern auch ein führender Wissenschaftler am National Snow and Ice Data Center (NSIDC). Mark Sereeze verkündete im Juni 2008 bei CNN, dass es eine Wahrscheinlichkeit 50 zu 50 einer eisfreien Arktis zum Ende des Sommers gebe.

Nun, zumindest sollte man anerkennen, dass Sereeze eine gewisse Unsicherheit einräumt.

Hansen: Arktis spätestens 2018 eisfrei

Vor nicht allzu langer Zeit hat Tony Heller bei Real Science hier berichtet, dass James Hansen am 23. Juni 2008 gesagt hat: „Wir werden geröstet werden, wenn wir nicht einen gänzlich anderen Weg einschlagen“, und dass Hansen und seine Mit-Wissenschaftler einen ,Kipp-Punkt‘ direkt vor ihren Augen entstehen sehen, und dass die Arktis genau so dahin schmolz wie sie es vorhergesehen hatten.

Hansen fügte noch hinzu, dass die Arktis in 5 bis 10 Jahren eisfrei sein werde. Nichts dergleichen ist jemals eingetreten.

,Der Spiegel‘: Segelbotte in einer eisfreien Arktis im Jahre 2008

Am 27. Juni 2008 verwies ,Der Spiegel‘ auf Wissenschaftler, als er berichtete, dass die Arktis „mit brutaler Geschwindigkeit abschmilzt“.

Das Wochenmagazin zitierte auch den Forscher Olav Orheim vom Norwegian Research Council: „Bereits im vorigen Oktober prophezeite ich, dass die Arktis in diesem Sommer eisfrei werden könnte“ und dass „im August oder September Menschen in Segelbooten dort kreuzen werden“.

Seth Borenstein: Planet hat „einen ominösen Kipp-Punkt durchlaufen“

Am 12. Dezember 2007 berichtete Seth Borenstein von AP im National Geographic, dass der Planet Wissenschaftlern zufolge einen „ominösen Kipp-Punkt durchlaufen habe“ und dass die Arktis „schrie“, als ob sie in ihren Todeswehen liegen würde.

Jay Zwally, NASA: Nahezu eisfrei am Ende des Sommers 2012

Der NASA-Klimawissenschaftler Jay Zwally wurde ebenfalls im National Geographic erwähnt, und zwar mit seinen Worten: „Nach der Begutachtung seiner eigenen neuen Daten sage ich, dass die Arktis mit dieser Rate zum Ende des Sommers 2012 nahezu eisfrei sein könnte, also viel schneller als nach Prophezeiungen zuvor“.

John Kerry: Eisfrei bereits 2013, nicht erst 2050

Am 16. Oktober 2009 nannte Senator John Kerry hier bei der Huffington Post den Klimawandel „eine Bedrohung der nationalen Sicherheit“. Weiter schrieb er:

Er ist bereits über uns gekommen, und seine Auswirkungen sind weltweit zu spüren, jetzt und hier. Wissenschaftler projizieren, dass die Arktis bereits im Sommer 2013 eisfrei sein wird. Nicht erst 2050, sondern schon in vier Jahren.

Sierra Club Kanada 2013: „Eisfrei in diesem Jahr“

Der Sierra Club Kanada meldete im Jahre 2013, dass die Arktis noch in jenem Jahr eisfrei sein werde (hier).

Wer den Link anklickt, wird jedoch sehen, dass er nicht mehr funktioniert. Vielleicht wurde das Ganze einfach zu peinlich, weshalb man den Link entfernte.

Das Wadhams-Debakel

Und schließlich war da noch Peter Wadhams, Professor für Ozean-Physik und Leiter der Polar Ocean Physics Group im Fachbereich Applied Mathematics and Theoretical Physics an der University of Cambridge. Er sagte im Jahre 2007, dass das arktische Meereis im Jahre 2013 vollständig verschwunden sein werde. Man vergesse nicht: Wadhams war ein anerkannter Experte.

Sechs Jahre später, also 2013, hatte das Meereis stattdessen um satte 25% zugenommen! Im Jahre 2012 änderte Prof. Wadhams seine Prophezeiung auf das Jahr 2016. Natürlich ist auch das niemals eingetreten.

Die Realität: Heute weist die Arktis das dritthöchste Meereis-Volumen seit 16 Jahren auf.

Heute zeigt das arktische Meereis nicht die geringsten Anzeichen des Abschmelzens, und in Wirklichkeit wurde ein paar Tage lang das dritthöchste Eisvolumen seit 2003 verzeichnet. Der japanische Klimablogger Kirye zeigte auf Twitter diese Graphik:

Link: http://notrickszone.com/2018/07/21/charlatans-of-the-arctic-laughing-stock-ice-free-arctic-predictions-fake-science-at-its-best/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Globale-Erwär­mung-Mene­tekel! Tanker im Mittsommer-Eis der Arktischen See gefangen!

Weiter im Barents Observer:

Wir haben Ende Juni, aber der Winter hat den Mündungsgolf des Ob immer noch fest im Griff. Die enge Bucht mit zwei der größten Terminals in Russland zur Verschiffung von Öl und Gas ist immer noch mit Packeis gefüllt.

Das hat zu einer komplizierten Lage geführt, sagt Rosatomflot. Das staatliche Unternehmen, welches die russischen mit Kernkraft angetriebenen Eisbrecher betreibt sagt, dass die unabhängige Schifffahrt in dem Gebiet „paralysiert“ ist und das LNG-Tanker festsitzen. [LNG = Flüssiggas]

Die Schiffsunternehmen hatten erwartet, dass der Golf im Verlauf des Juni eisfrei werden würde und man die Unterstützung durch Eisbrecher nicht mehr benötigen würde. Sie lagen falsch.

Rosatomflot zufolge sieht es so aus, als bräuchte man noch bis Mitte Juli die Hilfe von Eisbrechern. Gegenwärtig befinden sich zwei Kernkraft-Eisbrecher im Golf von Ob. Außerdem gibt es mehrere kleinere Boote und Eisbrecher, die in den Gewässern um den Hafen Sabetta operieren.

Dem Eisbrecher-Unternehmen zufolge ist dies der erste Sommer seit vier Jahren, in welchem der Golf von Ob mit derartig viel Packeis angefüllt ist.

Weiterlesen …

WIE OFT sind wir schon beschallt worden mit Versprechungen vom „Ende des arktischen Eises im Sommer“ seitens der Klimakrise-Industrie und deren Erfüllungsgehilfen in den Mainstream-Medien!

WIE SICHER war man daselbst, dass unser Lebensstil und die „Kohlenstoff-Verschmutzung“ das Eis der Arktis dahinschmelzen und die armen, niedlichen Eisbären ertrinken lassen würde!

2007: BBC behauptete, dass „bis spätestens 2013“ die Arktis im Sommer eisfrei sein würde …

2007 : Verschwindet das sommerliche arktische Meereis innerhalb der nächsten fünf Jahre? National Geographic

2007: Der Fake News Klima-Aktivist Seth Borenstein schreibt: „Könnte das gesamte Eis in der Arktis bis 2012 verschwunden sein …“

2008: Der Arktis-Aktivist und Fake-„Wissenschaftler“ Mark Serreze prophezeite eine „eisfreie“ Arktis schon für das Jahr 2008!

Die „Todesspirale“ des arktischen Eises nach Mark Serreze: „Das Eis befindet sich in einer ,Todesspirale‘ und könnte innerhalb weniger Jahrzehnte während der Sommer verschwinden, sagt Mark Serreze, ein ,Experte‘ des arktischen Klimas am National Snow and Ice Data Center in Boulder, Colorado.”

ARCTIC ICE “Death Spiral” | National Geographic

2009: „Die gesamte nordpolare Eiskappe wird im Sommer während der nächsten fünf bis sieben Jahre vollständig verschwunden sein …“ – Al Gore

2013: Paul Beckwith vom Sierra Club Kanada hatte nicht den Schatten eines Zweifels, dass „das arktische Meereis im Jahre 2013 verschwunden sein wird.

(Nebenbei, der Link zu diesem Beitrag und dem Photo wurde vom Sierra Club entfernt. Es erscheint die Meldung „Page not found“)

Why Arctic sea ice will vanish in 2013 | Sierra Club Canada

2013: Eine eisfreie Arktis in zwei Jahren beschwört eine Methan-Katastrophe herauf! – Wissenschaftler Professor Peter Wadhams in The Guardian

,Climate Commission‘ von Australien: Will Steffen und Tim Flannery in heller Panik! Eine so schlechte alarmistische Prophezeiung, dass selbst Gavin Schmidt sie für implausibel hält.

Steffen behauptet, dass eine schmelzende Arktis und die Emission von Methan aus dem Arktischen Ozean eine finanzielle Katastrophe heraufbeschwört …

Die Erwärmung ist in den nördlichen hohen Breiten am stärksten … ein Beispiel hierfür ist der Verlust des arktischen Meereises. Dieser trägt zum Auftauen des Permafrostbodens unter der Ostsibirischen See bei“ – „Jüngste Beobachtungen zeigen, dass das Methan bereits anfängt auszugasen … während sich das arktische Meereis weiter zurückzieht und sich die Region weiter erwärmt“.

Die Freisetzung von Methan aus der Ostsibirischen See würde zu Auswirkungen führen, die Verluste in Höhe von 60 Billionen US-Dollar nach sich zieht (zum Vergleich, der Gesamtwert der Weltwirtschaft im Jahre 2012 betrug 70 Billionen US-Dollar, und der Wert der australischen Wirtschaft beläuft sich auf 1,7 Billionen US-Dollar.

Gegenwärtige Verhältnisse des arktischen Meereises

Tony Heller: Die Dicke des arktischen Meereises hat während der letzten 12 Jahre zugenommen und ist jetzt um 44% größer als im Jahre 2012. Berechnet habe ich dies mittels Division des DMI-Volumens durch die MASIE-Ausdehnung (die MASIE-Aufzeichnungen reichen nur zurück bis zum Jahr 2006).

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Das Arktische Becken ist mit dickem Eis bedeckt.

Das ist eine Änderung gegenüber von vor zehn Jahren, als große Gebiete der Arktis nur mit dünnem Eis bedeckt waren.

Weiterlesen …

Truth In Labeling At The New York Times : “NOT REAL NEWS” | The Deplorable Climate Science Blog

Und so weiter…

Das jüngste Satellitenbild aus der Arktis vom Canadian Ice Service:

Das arktische Meereis nimmt zu an Dicke und Volumen – zugleich mit der Zunahme von CO2. Das ist das GENAUE Gegenteil der „CO2-Treibhausgas-Theorie“ und das GENAUE Gegenteil dessen, was die globale Erwärmung/Klimawandel-Alarmisten uns all die Jahre versichert haben!

Aktualisierung (Dank an Pure Climate Skeptic)

Und mit der Zunahme des Eises an beiden Polen implodiert die Globale-Erwärmung-Theorie

———————————

Siehe, das Ende ist nahe herbeigekommen

Welche Klimawandel-Lügen und Falschheiten erfinden Politiker, Fake-Wissenschaftler und die Klimawandel-Industrie noch, um ihre menschenfeindliche Anti-Energie-Agenda von Macht und Kontrolle voranzutreiben?

Wie viele Billionen Dollar mehr des hart verdienten Geldes der Öffentlichkeit muss weltweit noch ausgegeben werden für Windmühlen und Solarpaneele? Diese symbolischen „Energie“-Quellen, welche Ökonomien, die Umwelt und die Lebensweise der Menschen zerstören, dienen alle den UN-Klimagöttern und den Egos der Öko-Elite.

Wann endlich rufen wir nach der Beendigung dieser Werte vernichtenden Öko-Verrücktheit? Oder stehen jetzt zu viel Ansehen und Egos auf dem Spiel? Gar nicht zu reden von den Öko-Billionen Geld der Steuerzahler, die augenblicklich verfügbar sind – ohne Hinterfragen und immun gegen genaue Prüfung und Verantwortung.

Was für ein Betrug, ein Unsinn, ein kranker, trauriger Witz ist diese „menschengemachte globale Erwärmung/Klimawandel“!

Link: https://climatism.blog/2018/06/30/global-warming-smackdown-tankers-trapped-in-midsummer-arctic-sea-ice/




Russische Arktis war 1920-1940 wärmer als heute

 Abb. 1: Temperaturentwicklung der Arktis während der letzten 40 Jahre. Daten: UAH. Graphik: Climate4You

Wir sehen in den letzten 4 Jahrzehnten eine Erwärmung. Nach einer (El Nino-) Wärmespitze 2016 geht es nun aber wieder stetig bergab. Die kältesten Temperaturen gab es Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre. Davor war es wärmer. Um 1980 wurden ähnliche Temperaturen gemessen, wie heute. Leider gibt es keine Satellitendaten aus der Zeit von vor 1979, daher ist noch  nicht einmal ein voller 60-Jahres-Ozeanzyklus abgedeckt, was die Zuordnung von anthropogenen und natürlichen Anteilen an der Erwärmung der letzten Jahrzehnte erschwert.

Aber es gab natürlich Wetterstationen vor 1979. Und die haben in der Arktis bereits in den 1930er und 40er Jahren eine Wärmephaseaufgezeichnet, während der es ähnlich warm war wie heute. Beispiel: Opel et al. 2009 rekonstruierten die Temperaturgeschichte in der russischen Arktis für die letzten 100 Jahre anhand eines Eiskerns. Das Wärmemaximum ereignete sich in den 1930er Jahren, nicht etwa heute:

115 Jahre Eiskerndaten von Akademii Nauk Eiskappe, Severnaya Zemlya: hochauflösende Aufzeichnung des eurasischen arktischen Klimawandels
Von 1999 bis 2001 wurde ein 724 m tiefer Eiskern auf der Akademii Nauk Eiskappe, Severnaya Zemlya, gebohrt, um hochauflösende Proxy-Daten aus der zentralen russischen Arktis zu gewinnen. Trotz der starken Schmelzwasserperkolation im Sommer liefert dieser Eiskern wertvolle Informationen über die regionale Klima- und Umweltgeschichte. Wir präsentieren Daten von stabilen Wasserisotopen, Schmelzschichtgehalt und Hauptionen von den obersten 57 m dieses Kerns, die den Zeitraum 1883-1998 abdecken. Die Datierung wurde durch Zählen saisonaler Isotopenzyklen und unter Verwendung von Referenzhorizonten erreicht. Die mehrjährigen δ18O-Werte reflektieren die sub-arktischen und arktischen Oberflächen-Lufttemperaturschwankungen. Wir fanden starke Korrelationen zu Instrumententemperaturdaten von einigen Stationen (z. B. r = 0,62 für Vardø, Nordnorwegen). Die δ18O-Werte zeigen deutliche Temperaturänderungen im 20. Jahrhundert, mit einem starken Anstieg um 1920 und dem absoluten Temperaturmaximum in den 1930er Jahren. Eine kürzliche Abnahme der Deuterium-Überschuss-Zeitreihe deutet auf eine zunehmende Rolle der Karasee als regionale Feuchtigkeitsquelle hin. Aus den mehrjährigen Ionenvariationen haben wir im 20. Jahrhundert abnehmende Meeressalz-Aerosoltrends abgeleitet, die sich in Natrium und Chlorid widerspiegeln, während Sulfat und Nitrat stark von anthropogenen Verschmutzungen betroffen sind.

Abb. 2: Temperaturentwicklung Severnaya Zemlya (russische Arktis) während der letzten 130 Jahre. Ausschläge nach oben=warm. Quelle: Opel et al. 2009

 

Ein Teil der Arktis-Erwärmung geht übrigens auf Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft in Europa zurück. Die anthropogenen Sulfatpartikel hatten lange Jahre lang die Temperaturen der Arktis gekühlt wie die Universität Stockholm mitteilte (via Science Daily). Sollen wir aus Klimaschutzgründen jetzt wieder anfangen zu ferkeln?

Europäische Luftreinhaltepolitik entlarvt die Erwärmung der Arktis durch Treibhausgase

Die drastische Verringerung der Sulfatpartikelemissionen in Europa erklärt zum Teil die verstärkte Erwärmung der Arktis seit den 1980er Jahren, wie eine neue Studie in Nature Geoscience zeigt.

Die drastische Verringerung der Sulfatpartikelemissionen in Europa erklärt zum Teil die verstärkte Erwärmung der Arktis seit den 1980er Jahren, wie eine neue Studie in Nature Geoscience zeigt. Das Team, das sich aus Wissenschaftlern der Universität Stockholm und des norwegischen Meteorologischen Instituts zusammensetzt, erklärt, dass ihre überraschende Erkenntnis ein noch dringenderes Bedürfnis nach einer Verringerung der Treibhausgasemissionen zur Abschwächung des Klimawandels in der Arktis zeige. Menschliche Aktivitäten wie industrielle Produktion, Transport, Stromerzeugung und Holzverbrennung emittieren große Mengen winziger Schadstoffpartikel, die z. B. Ruß und Sulfat enthalten, in die Atmosphäre. Hohe Luftmengen dieser Partikel, auch Aerosolpartikel genannt, verursachen in Europa jährlich etwa 400.000 vorzeitige Todesfälle und können über weite Entfernungen transportiert werden. Aerosolpartikel haben unterschiedliche Größen sowie chemische und physikalische Eigenschaften, die alle ihre Klimawirkung bestimmen.

"Rußpartikel absorbieren Sonnenstrahlung und erwärmen das Klima, ähnlich wie Treibhausgase wie Kohlendioxid. Sulfatpartikel dagegen reflektieren die Sonnenstrahlung und wirken als Keime für die Bildung von Wolkentröpfchen und kühlen dadurch das Klima ", sagt Juan Acosta Navarro, Doktorand am Department of Environmental Science and Analytical Chemistry (ACES) und am Bolin Zentrum für Klimaforschung, Universität Stockholm, und Co-Autor der Studie. Er fährt fort: "Die Gesamtwirkung von Aerosolpartikeln menschlichen Ursprungs auf das Klima hat sich im letzten Jahrhundert abgekühlt, was die durch die Zunahme der Treibhausgasemissionen verursachte Erwärmung teilweise verdeckt hat."
Sulfatemissionen, die zum Beispiel sauren Regen verursachen, erreichten in Europa und Nordamerika in den 1980er Jahren ihren Höhepunkt, was zur Einführung strenger Regelungen führte, um diese zu reduzieren. Die neue Studie zeigt, dass diese Politik tiefgreifende Auswirkungen auf die Arktis hatte. "Mithilfe eines numerischen Klimamodells konnten wir feststellen, dass Sulfatreduktionen in Europa zwischen 1980 und 2005 einen beträchtlichen Teil der verstärkten Erwärmung in der Arktis in diesem Zeitraum erklären können, da sich der Ferntransport, atmosphärische Winde und Meeresströmungen verändert haben. Mit anderen Worten, dank der in Europa eingeführten Luftqualitätsvorschriften wurde ein Teil des Maskierungseffekts von Aerosolpartikeln reduziert, was die wahre Erwärmung der Arktis durch Treibhausgase aufzeigt ", sagt Annica Ekman, Professorin am Department of Meteorology (MISU). und Bolin-Zentrum für Klimaforschung, Universität Stockholm, die auch diese Studie mitverfasst hat. Die Wissenschaftler erwarten eine weitere Erwärmung in der Arktis, da die Treibhausgasemissionen weiter ansteigen werden und die Aerosolpartikelemissionen wahrscheinlich abnehmen werden, um die Luftverschmutzung in verschiedenen Teilen der Welt zu bekämpfen.

J. C. Acosta Navarro, V. Varma, I. Riipinen, Ø. Seland, A. Kirkevåg, H. Struthers, T. Iversen, H.-C. Hansson, A. M. L. Ekman. Amplification of Arctic warming by past air pollution reductions in Europe. Nature Geoscience, 2016; DOI: 10.1038/ngeo2673

Aber auch nachträgliche Veränderungen der Messdaten lassen die Arktis heute wärmer erscheinen als sie wohl eigentlich ist (siehe hierund hier). Eine schöne Zusammenfassung zum Klimawandel in der Arktis kann man bei Judith Curry finden.

Der Beitrag erschein zuerst bei „Die kalte Sonne“ hier




Klimalegenden: Warum die Arktis wärmer wird

Anthropogenic greenhouse gas emissions have increased since the pre-industrial era, driven largely by economic and population growth, and are now higher than ever. This has led to atmospheric concentrations of carbon dioxide, methane and nitrous oxide that are unprecedented in at least the last 800,000 years. Their effects, together with those of other anthropogenic drivers, have been detected throughout the climate system and are extremely likely to have been the dominant cause of the observed warming since the mid-20th century. {1.2, 1.3.1}

In Abbildung SPM.3 werden dort die Auslöser für den Temperaturanstieg zwischen 1951 und 2010 dargestellt, der im Wesentlichen auf anthropogenen Ursachen basieren soll. Natürliche Ursachen, wie beispielsweise die Schwankung der Sonneneinstrahlung, sind dort nicht zu erkennen bzw. halten sich nach den Vorstellungen des IPCC die Waage, und zwar in etwa der gleichen Größenordnung, wie der Unsicherheitsbalken für die Summe der anthropogenen Klimaantriebe.

IPCC AR5 Summary for Policymakers – Figure SPM.3

Nach den vom IPCC in Abbildung SPM.3 dargestellten Klimaeinflüssen sollen ausgerechnet die Polarregionen ganz besonders vom anthropogenen Klimawandel betroffen sein. Das IPCC warnt uns also konkret davor, dass die Auswirkungen des menschengemachten globalen Klimawandels insbesondere die Polarregionen der Erde treffen werden. Zitat mit Hervorhebungen aus dem IPCC Synthesis Report AR5 (2014) (Summary for Policymakers), Seite 10 unten:

The increase of global mean surface temperature by the end of the 21st century (2081–2100) relative to 1986–2005 is likely to be 0.3°C to 1.7°C under RCP2.6, 1.1°C to 2.6°C under RCP4.5, 1.4°C to 3.1°C under RCP6.0 and 2.6°C to 4.8°C under RCP8.59. The Arctic region will continue to warm more rapidly than the global mean (Figure SPM.6a, Figure SPM.7a). {2.2.1, Figure 2.1, Figure 2.2, Table 2.1}

Die IPCC-Abbildung SPM.7a zeigt dann auch ganz deutlich, dass nach den vorliegenden IPCC-Modellen bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Erwärmung der Arktis von mehr als 7 Grad Celsius zu erwarten sei:

IPCC AR5 Summary for Policymakers – Figure SPM.7a

Weiter heißt es dort auf Seite 12 unten, Zitat mit Hervorhebungen:

Year-round reductions in Arctic sea ice are projected for all RCP scenarios. A nearly ice-free11 Arctic Ocean in the summer sea-ice minimum in September before mid-century is likely for RCP8.512 (medium confidence). {2.2.3, Figure 2.1}

It is virtually certain that near-surface permafrost extent at high northern latitudes will be reduced as global mean surface temperature increases, with the area of permafrost near the surface (upper 3.5 m) projected to decrease by 37% (RCP2.6) to 81% (RCP8.5) for the multi-model average (medium confidence). {2.2.3}

The global glacier volume, excluding glaciers on the periphery of Antarctica (and excluding the Greenland and Antarctic ice sheets), is projected to decrease by 15 to 55% for RCP2.6 and by 35 to 85% for RCP8.5 (medium confidence). {2.2.3}

Das IPCC sieht also ganz klar die sogenannten anthropogenen Klimatreiber als Ursache für den prognostizierten Klimawandel, wobei zunächst ungeklärt bleibt, warum dieser Klimawandel ganz besonders die Polarregionen betreffen sollte, also ausgerechnet diejenigen Regionen, in denen am wenigsten anthropogene Klimagase erzeugt werden und die im jeweiligen Winterhalbjahr die geringste Strahlungsmenge von der Sonne erhalten. Denn da die sogenannten Klimagase ihre Energie von der infraroten Rückstrahlung der Erdoberfläche beziehen müssen, sollte in den Polargebieten unserer Erde der anthropogene Klimaeinfluss durch CO2 eigentlich am geringsten sein.

Was uns dieser IPCC-Bericht für Entscheidungsträger also verschweigt, ist die wissenschaftliche Begründung für einen überproportionalen anthropogen verursachten Temperaturanstieg in der Arktis. Unter dem Begriff „Polare Verstärkung“ werden wir dagegen bei Wikipedia fündig, Zitat mit Hervorhebungen:

„Für die Polare Verstärkung spielen je nach Jahreszeit unterschiedliche physikalischer Prozesse eine Rolle.

Die Eis-Albedo-Rückkopplung wird als der wichtigste Prozess angesehen: Schnee- und Eisflächen reflektieren bis zu 90 % der eingestrahlten Sonnenenergie ins Weltall. Das Abschmelzen der Schnee- und Eisflächen bringt die darunter liegenden Land- und Wasseroberflächen zum Vorschein, die mit ihrer dunkleren Farbe einen großen Teil der Sonnenenergie absorbieren. Die Oberfläche wird hierdurch zusätzlich erwärmt.“

Anmerkung: Diese Beschreibung ist ein typischer Zirkelschluss. Es wird nämlich nicht etwa zwingend nachgewiesen, warum die Schnee- und Eisflächen in Zukunft abschmelzen werden, sondern lediglich beschrieben, was daraus folgt, wenn sie tatsächlich abschmelzen würden. Ein Abschmelzen der Schnee- und Eisflächen wird hier also zwingend vorausgesetzt, aber nicht nachgewiesen.

Und nun weiter im Wikipediatext:

Klimasimulationen zeigen jedoch, dass dies nur der der zweitwichtigste Effekt ist; die polare Verstärkung ist auch ganz ohne den Einfluss der Albedoänderung beobachtbar. Die wichtigsten Effekte sind hierbei der in der Arktis veränderte atmosphärische Temperaturgradient und die erhöhte Abstrahlung bei höheren Temperaturen. Da die Atmosphäre an den Polen flacher als in niedrigen Breiten ist, muss auch weniger Masse aufgeheizt werden. Aufgrund des Stefan-Boltzmann-Gesetzes steigt die Abstrahlung mit der vierten Potenz der Temperatur, gemessen in Kelvin. Um dieselbe Energiemenge abzustrahlen, ist bei einer Ausgangstemperatur von -30°C (=243 K) eine Temperaturerhöhung um 0,31 K, bei einer Ausgangstemperatur von +30 °C (=303 K) jedoch nur eine Erwärmung um 0,16 K nötig.“

Anmerkung: Auch die Aussage über eine erhöhte Abstrahlung bei höheren Temperaturen in der Arktis ist wieder ein Zirkelschluss. Denn diese Aussage impliziert, dass ein Temperaturanstieg ohne Albedoänderung aus sich selbst heraus möglich sei. Bewiesen wird diese Aussage vordergründig durch ein Rechenbeispiel mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz, das sich auf eine imaginäre Temperaturdifferenz von 60 Grad Celsius stützt. Es wird hier aber wiederum nicht erklärt, woraus sich eine solche polare Temperaturerhöhung primär ableiten sollte, sondern diese Temperaturerhöhung wird als gegeben vorausgesetzt.

Erst im englischsprachigen Wikipedia findet sich dann unter „Polar Amplification“ ein Verweis auf den aktuellen IPCC-Bericht „Near-term Climate Change: Projections and Predictability (2013). Und dort findet sich dann auf Seite 982 der Hinweis auf eine „pronounced polar amplification“, deren Verweis „see Box 5.1“ wiederum in einem ganz anderen PDF-Kapitel 5 des AR 5 (ab Seite 396) angesiedelt ist. Dort heißt es dann, Zitat mit Hervorhebungen:

Some external climate forcings have an enhanced radiative impact at high latitudes, such as orbital forcing (Section 5.2.1.1), or black carbon (Section 8.3.4). Here, we focus on the latitudinal response of surface temperature to CO2 perturbations

Box 5.1, Figure 1 illustrates the polar amplification phenomenon for three different periods of the Earth’s climate history using temperature reconstructions from natural archives and climate model simulations for: (i) the Early Eocene Climatic Optimum (EECO, 54 to 48 Ma) characterised by CO2 concentrations of 1000 to 2000 ppm (Section 5.2.2.2) and the absence of continental ice sheets; (ii) the mid-Pliocene Warm Period (MPWP, 3.3 to 3.0 Ma), characterized by CO2 concentrations in the range of 350 to 450 ppm (Section 5.2.2.2) and reduced Greenland and Antarctic ice sheets compared to today (see Section 5.6.1), (iii) the Last Glacial Maximum (LGM, 21 to 19 ka), characterized by CO2 concentrations around 200 ppm and large continental ice sheets covering northern Europe and North America.”

Argumentativ wird hier also vom IPCC mit einem „natürlichen“ CO2-Klimaantrieb argumentiert, der sich angeblich aus Temperatur-Rekonstruktionen ableiten lässt und eine „Polare Verstärkung“ des anthropogenen Klimasignals beweisen soll. Nun gibt es aber noch einen ganz anderen Ansatz für den natürlichen Klimaantrieb. Vor knapp 100 Jahren erschien das Buch „Die Klimate der geologischen Vorzeit“ von Wladimir Köppen und Alfred Wegener (Bornträger 1924), das inzwischen als Faksimile-Nachdruck der deutschen Originalausgabe mit kompletter englischer Neuübersetzung vorliegt.

Zitat aus der Einleitung von Köppen&Wegener (Seiten 3 und 4) mit Hervorhebungen:

„… Bei der Verwendung seiner [Milanković‘]Rechnungsergebnisse für die Klimafrage sind wir davon ausgegangen, dass stärkerer Sonneneinstrahlung auch höhere Temperatur entspricht, und daß kalte Sommer, nicht kalte Winter, die Entwicklung des Inlandeises fördern – zwei fast selbstverständliche und dennoch von einigen Autoren angefochtene Annahmen! Nähere Ausführungen hierüber wird man im Abschnitt Quartär finden.

Unter diesen Voraussetzungen gewinnt die Kurve der sommerlichen Strahlungsmengen für ie letzten 650 000 Jahre den Charakter einer absoluten Chronologie des Eiszeitalters. Ihre Einzelheiten stimmen, wie gezeigt werden wird, in weitgehendem Maße mit den Annahmen der hervorragensten Eiszeitforscher überein, so daß es unnötig erscheint, nach weiteren Ursachen für Klimaänderungen in dieser Zeit zu suchen.
Von den zahlreichen sonstigen Hypothesen, die zur Erklärung von Klimaänderungen aufgestellt worden sind, wird daher in diesem Buche nicht die Rede sein. Insbesondere erblicken wir in dem System der fossilen Klimazeugen keinen empirischen Anhalt für die Annahme, daß die von der Sonne ausgehende Strahlung sich im Laufe der Erdgeschichte geändert habe.
Desgleichen fehlt es an Tatsachen, welche durch Änderung der Durchstrahlbarkeit der Atmosphäre (Arrhenius) oder des Weltalls (Nölke) zu erklären wären; denn diejenigen Tatsachen, zu deren Erklärung diese Theorien gewöhnlich herangezogen werden, finden bereits durch das heutige Klimasystem ihre Erklärung, wenn man seine in der Vorzeit geänderte Orientierung berücksichtigt, und können meist auch schon deshalb nicht als Beweise für sie in Frage kommen, weil sie nicht für die ganze Erde, sondern nur für bestimmte Teile gelten…“

Hier noch einmal die Kernaussage von Köppen und Wegener, in der Ross und Reiter klar und deutlich benannt werden:Unter diesen Voraussetzungen [dass stärkerer Sonneneinstrahlung auch höhere Temperatur entspricht, und daß kalte Sommer, nicht kalte Winter, die Entwicklung des Inlandeises fördern] gewinnt die Kurve der sommerlichen Strahlungsmengen für die letzten 650 000 Jahre den Charakter einer absoluten Chronologie des Eiszeitalters.“

Und hier ist die entsprechende Abbildung aus dem Buch von Köppen und Wegener (Seiten 258/259), „Sonnenstrahlung des Sommerhalbjahres in höheren Breiten im Quartär seit 650 000 Jahren“:

Quelle Wikipedia: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/ea/Koeppen_Wegener.jpg

Wikipedia: Die Schutzdauer für das von dieser Datei gezeigte Werk ist nach den Maßstäben des deutschen, des österreichischen und des schweizerischen Urheberrechts abgelaufen. Es ist daher gemeinfrei.

Es ist schon ganz erstaunlich, Köppen und Wegener stellten also bereits im Jahre 1924 aufgrund der Berechnungen von Milanković fest, dass die veränderliche sommerliche Sonneneinstrahlung in höheren Breiten der Motor des natürlichen Klimawandels ist und mit den Klimaschwankungen der vergangenen 650 000 Jahre korreliert. Und das IPCC stellt im Jahr 2014 fest, dass ausgerechnet diejenigen Regionen, in denen am wenigsten anthropogene Klimagase erzeugt werden und die im jeweiligen Winterhalbjahr die geringste Strahlungsmenge von der Sonne erhalten, am stärksten von einem Klimawandel durch anthropogene Klimatreiber betroffen sein werden, und zwar ebenfalls ausgehend von Temperaturproxys aus der geologischen Vergangenheit unserer Erde, die vom IPCC allerdings vordergründig mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre verknüpft werden.

Frage: Könnte es vielleicht sein, dass es sich bei der ominösen „Polaren Verstärkung“ des IPCC tatsächlich um die orbital verursachte Veränderung der sommerlichen Sonneneinstrahlung in höheren Breiten nach Köppen, Wegener und Milanković handelt?

Zumindest scheint beim IPCC in Abbildung SPM.3 mit den Beiträgen zur Temperaturveränderung eine gewisse Ignoranz bezüglich der Klimawirksamkeit einer schwankenden natürlichen Sonneneinstrahlung vorzuliegen. Insbesondere, wo es im IPCC AR5 (2013) in Kapitel 5 „Information from Paleoclimate Archives” auf Seite 388 ausdrücklich heißt, Zitat mit Hervorhebungen:

5.2.1.1 Orbital Forcing: The term ‘orbital forcing’ is used to denote the incoming solar radiation changes originating from variations in the Earth’s orbital parameters as well as changes in its axial tilt. Orbital forcing is well known from precise astronomical calculations for the past and future (Laskar et al., 2004). Changes in eccentricity, longitude of perihelion (related to precession) and axial tilt (obliquity) (Berger and Loutre, 1991) predominantly affect the seasonal and latitudinal distribution and magnitude of solar energy received at the top of the atmosphere (AR4, Box 6.1; Jansen et al., 2007), and the durations and intensities of local seasons. Obliquity also modulates the annual mean insolation at any given latitude, with opposite effects at high and low latitudes. Orbital forcing is considered the pacemaker of transitions between glacials and interglacials (high confidence), although there is still no consensus on exactly how the different physical processes influenced by insolation changes interact to influence ice sheet volume (Box 5.2; Section 5.3.2). The different orbital configurations make each glacial and interglacial period unique (Yin and Berger, 2010; Tzedakis et al., 2012a). Multi-millennial trends of temperature, Arctic sea ice and glaciers during the current interglacial period, and specifically the last 2000 years, have been related to orbital forcing (Section 5.5).”

Anmerkung: Die Literaturzitate des IPCC im Kapitel „5.2.1.1 Orbital Forcing“ enthalten keinen Hinweis auf die originäre und bahnbrechende Arbeit von Köppen und Wegener (1924) zu diesem Thema. Kann das vielleicht an deren eindeutiger Aussage zu Arrhenius liegen, der ja heute als einer der „Väter“ eines „natürlichen“ atmosphärischen Treibhauseffektes gefeiert wird?

Am Ende ist also eigentlich alles ganz einfach. Ein Entscheidungsträger kann darauf verzichten, den gesamten IPCC AR5-Bericht durchzulesen und sich in einer speziellen Zusammenfassung des IPCC für Entscheidungsträger umfänglich informieren. Wenn man in diesem IPCC-Bericht vielleicht irgendetwas doch nicht verstehen sollte und dort auch keine ausreichenden Bezüge hergestellt werden, beginnt man eine entsprechende Internetrecherche. Und wenn man dann ein zufällig gefundenes Schlüsselwort ins Englische übersetzt, kann man im englischsprachigen Wikipedia wiederum einen Hinweis zum IPCC finden. Diesem Hinweis folgt man über verschiedene singuläre PDF-Kapitel des ausführlichen IPCC-AR5-Berichtes, lässt sich durch massive Verweise auf einen „natürlichen“ CO2-Klimaantrieb nicht irritieren und landet am Ende tatsächlich bei der Aussage des IPCC, dass die natürlichen Übergänge zwischen Warm- und Kaltzeiten durch die zyklischen Veränderungen der Erdumlaufbahn (Milanković -Zyklen) verursacht werden.

Fazit: Die Menschheit lebt seit dem Ende der letzten Eiszeit in einem warmen Interglazial. Das bedeutet aber, dass diejenigen klimawirksamen Kräfte, die den Unterschied zwischen einer solchen klimatisch vorteilhaften Periode und einem Eiszeitalter mit wesentlich niedrigeren Durchschnittstemperaturen ausmachen, aktuell immer noch wirksam sein müssen. Eine Darstellung der möglichen Einflussfaktoren auf das globale Klima für den Zeitraum 1951-2010, wie sie das IPCC in seiner AR5-Zusammenfassung für Entscheidungsträger (2014) vorlegt, greift also viel zu kurz. Das sogenannte „orbitale Klimaforcing“ ist vielmehr der wirkliche Schlüssel zum Klimageschehen in unserer aktuellen Warmzeit und verdient daher unsere volle Aufmerksamkeit.

IPCC Copyright mit Hervorhebungen: “Reproduction of limited number of figures or short excerpts of IPCC material is authorized free of charge and without formal written permission provided that the original source is properly acknowledged, with mention of the complete name of the report, the publisher and the numbering of the page(s) or the figure(s). Permission can only be granted to use the material exactly as it is in the report. Please be aware that figures cannot be altered in any way, including the full legend. For media use it is sufficient to cite the source while using the original graphic or figure. In line with established Internet usage, any external website may provide a hyperlink to the IPCC website or to any of its pages without requesting permission.”




NYT bringt einen Kommentar und entlarvt versehentlich die Panikmache der arktischen Schmelze.

Die globale Erwärmung hätte dem berühmten Pelzhändler Alexander Mackenzie geholfen, eine Nordwestpassage zu entdecken, die Nordamerika mit China verbindet, so ein NYT-Kommentar von Autor Brian Castner. Sein Aufsatz enthält einen wichtigen Widerspruch: Mackenzies Reise von 1789 geschah während einer Ära von überdurchschnittlicher Eisbedeckung und lange vor der Nutzung fossiler Brennstoffe.

Mackenzie paddelte zur Zeit der Kleinen Eiszeit, während der es ein paar Jahrhunderte lang unterdurchschnittlich kalt war“, schrieb Castner, bevor er von Mackenzies fehlgeschlagenen Versuch wusste. Wahrscheinlich wäre Mackenzies erfolgreich gewesen, wenn die Temperaturen im Normalbereich gewesen wären.

„Wenn er seine Reise bei durchschnittlichen Bedingungen oder bei unseren gegenwärtigen globalen Temperaturen unternommen hätte, wäre er nicht durch Eis gestoppt worden. Wenn der Ozean nicht gefroren gewesen wäre, wären die Pelzhändler ihm den Fluss hinunter bis nach China gefolgt? Wäre im Sommer Deh Cho Kanadas eigener Mississippi gewesen? Würden Siedler sich über einen nördlichen Oregon Trail geschleppt haben? „

[[ Deh Cho (gesprochen Dei Tscho) bedeutet „großer Fluss“ ursprünglicher Name des kanadischen Mackenzie River. Der Deh Cho Trail verbindet den Mackenzie, Liard und Alaska-Highway und zieht sich durch Nord-Alberta, British Columbia und die Northwest Territories. Er formt eine riesige Schleife von 3.000 bis 5.400 km und ist der ideale Roadtrip für Abenteuerhungrige. ]]

Die sogenannte „Kleine Eiszeit“ vom 14. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, ist ein umstrittenes Thema unter Wissenschaftlern. Einige Wissenschaftler argumentieren, dass niedrige Sonnenaktivität zu kühleren Temperaturen in Europa und Nordamerika beigetragen habe, während andere die vulkanische Aktivität dafür verantwortlich machten,  dass die Temperaturen niedriger ausfielen, noch bevor die Sonnenaktivität zurück ging. Trotzdem entstanden mehrere Eisschichten, die weite Teile der Arktis bedeckten.

All die verschiedenen Meerengen nördlich der Hudson Bay wurden Mitte des 18. Jahrhunderts erkundet, von denen die meisten sogar im Sommer voller Eis waren. Die meisten Verwaltungsbeamten des 18. Jahrhunderts hörten, dass die Nordwestpassage existierte, waren jedoch nicht in der Lage, es zu bestätigen, da die Kleine Eiszeit zuvor passierbare Teile des Arktischen Ozeans blockierte.

Der Wissenschaftler Ryan Maue, vom Cato Institute Atmospheric, untersuchte hohe Februar-Temperaturen in der Arktis bis ins Jahr 1958 zurück und zeigte, dass warme Spitzen normal sind. Ein EKG-ähnliches Muster ist in den Daten sichtbar, und es gibt einen Erwärmungstrend. Daten von vor der Satelliten-Ära, 1976 sind ein Problem, daher kann nicht sicher gesagt werden, dass der aktuelle Anstieg ein Rekord ist.

[Gezeigt wird eine Grafik von etwa 1998 bis 2017]

Die Hitze im Nordatlantik- und Nordpazifik hat in der Vergangenheit die Arktis getroffen, sagte der NASA-Meereissexperte Alek Petty gegenüber Earther, fügte jedoch hinzu, Ereignisse wie diese ähneln nun wegen der globalen Erwärmung einer „ungewöhnlich starken Hitzewelle“. […“a heat wave on steroids” Dank an unsere Leser für die Übersetzungshilfer, d. Üb.]

Die nordpazifische warme Luft hat in der Beringstraße zwischen Alaska und Russland Meereis geschmolzen. Für die gesamte Arktis ist das Meereseis auf einem Rekordtief. Die  Satelliten Aufzeichnungen gehen zurück bis 1979.

Erschienen auf The Daily Caller am

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/03/11/new-york-times-arctic-melting/




Al Gore verwechselt absichtlich Wetter mit Klima – aber ihm sehen die Medien das nach

Das ist genau dasselbe, wofür Wissenschaftler und Reporter Präsident Donald Trump kurz vor Jahreswechsel angriffen, als der Oberbefehlshaber der USA inmitten eines Kälteeinbruchs scherzte: „.. dass der Osten eine gute alte globale Erwärmung vertragen könnte“.

Trumps Tweet löste einen Mediensturm aus. Zahlreiche Medien zitierten prominente Wissenschaftler, dass kaltes Wetter in den USA die globale Erwärmung nicht widerlegte. Aber wird diesem Kommentar von Al Gore genauso widersprochen?

Wahrscheinlich nicht, obwohl auch Gore ein Wetterereignis als Beweis für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung benutzt.

Die arktischen Temperaturen erreichten Ende Februar Rekordhöhen. Klimaforscher wurden als „entsetzt“ und „fassungslos“ beschrieben, als die „Hitzewelle“ vor etwa einer Woche auftrat und nun wieder beendet ist.

National Snow & Ice Data Center

Natürlich kamen mit dem „Schock“ von höheren Temperaturen in der Arktis, unvermeidliche Warnungen über die globale Erwärmung. Aber diese Art von Temperaturspitzen traten bereits  in der Vergangenheit und in ziemlich regelmäßigen Abständen auf.

National Snow & Ice Data Center

Anthony Lupo, Klimawissenschaftler der University of Missouri sagte, dass es Ähnlichkeiten zwischen dem kürzlichen Ereignis und dem im frühen Winter 1987 gibt, der sich auf Großbritannien konzentrierte.

„So etwas ist in der ferneren Vergangenheit passiert, die Vergleichbarkeit der Höhen zeigt an, dass die Gesamtenergie der Luftsäulen ähnlich sind und das nicht aufgrund einer behaupteten anthropogenen globalen Erwärmung passiert“.

Ironischerweise kam Gores Tweet, nachdem die Temperaturen in der Arktis wieder gefallen waren.

Ryan Maue | weather.us

@RyanMaue

Übersetzung: Die “Hitzewelle am Nordpol ist vorüber, Temperaturen von minus 25°C werden für die nächsten Tage erwartet. Siehe update des … Wettermodels (https://weathermodels.com). Die Tabelle oberhalb der Balken, zeigt die maximale / minimale Tagestemperatur an, 28. Feb. bis 09. März

Nichtkommerzielle Nutzung gemäß Allgemeine Geschäftsbedingungen erlaubt: https://weathermodels.com/index.php?r=site%2Fterms-of-use

 

Der Klimaforscher Zachary Labe sagte dem „The Atlantica“, dass ein “blocking pattern” [~ Hochdruckgebiet] über Skandinavien „eine bedeutende Rolle dabei spielte, dass diese warme Luft in die Arktis eindrang.“ Warme, feuchte Luft aus dem Pazifischen Ozean kam auch durch die Beringstraße und leistete einen Beitrag zum Rückgang der regionalen Meereisbedeckung.

Wie im Jahr 1987 zwang ein Hochdruckgebiet über Europa warme Luft nach Norden über Grönland und die Arktis, was zu einer Spitze der polaren Temperaturen führte. Lupo veröffentlichte kürzlich eine Studie, die keine Veränderungen im Jet-Stream-Charakter aufgrund der vom Menschen verursachten Erwärmung vorhersagt.

„Wenn die arktischen Temperaturen wärmer sind (und ich bezweifle nicht, dass sie es sind), ist es nicht viel“, sagte Lupo in einer E-Mail. „Es ist naheliegend, von Rekord-Arktischer-Wärme auf den Gedanken zu kommen, dass die Menschen dafür verantwortlich wären. Jedoch kann so etwas vorkommen, unabhängig vom Mechanismus des Klimawandels.“

„Es gibt nichts Besonderes an der Erwärmung durch CO2, gegenüber den meisten natürlichen Mechanismen“.

Erschienen auf The Daily Caller am 27.02.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/02/27/al-gore-confuses-weather-with-climate-but-will-the-media-call-him-out/




Klaus-Eckart Puls: Die bi-polare Klimaschaukel / Arktis und Antarktis (IKEK-11)

In seinem Vortrag geht Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls auf die gravierenden Unterschiede der Temperaturen und Eisflächen der beiden Polarregionen – der Arktis und der Antarktis – ein.

Video des Vortrages: Die bi-polare Klimaschaukel – Thermale Gegen-Koppelung zwischen Arktis und Antarktis Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls Ehemaliger Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig

Er zeichnet dabei den aktuellen Stand der Wissenschaft nach, die eine „Klimaschaukel“ zwischen der Erwärmung der Arktis und der spiegelbildlichen Abkühlung der Antarktis und umgekehrt festgestellt hat. Ein Verhalten, was der gängigen Treibhaushypothese völlig widerspricht, und nur durch die bereits bekannten atlantischen und pazifischen Schwingungssysteme erklärt werden kann.
Wissenschaftlich fundiert und am Beispiel des Archimedes’schen Prinzips widerlegt er zudem die im Mainstream verbreitete gängige These, durch das Schmelzen der Arktis würde der weltweite Meeresspiegel ansteigen.
Was oft als „Klimakatastrophe“ bezeichnet wird, ist aufgrund des chaotischen, unvorhersehbaren bzw. undurchschaubaren Klimas ein völlig normaler/natürlicher Vorgang.