Schlagwort: Agora

Woher kommt der Strom? Es wird richtig teuer

von Rüdiger Stobbe

13. Woche – Mit Beginn des meteorologischen Frühlings werden die Tage (im Verhältnis zur Nacht) länger, die Sonne scheint kräftiger und der Wind fällt manchmal komplett aus. Die stärkere Stromerzeugung mittels Photovoltaik (PV) rückt das Problem des Zeitpunkts, des Zeitraums der Stromerzeugung ins Blickfeld. Viel PV-Stromerzeugung bedeutet vor allem viel Solarstrom um die Mittagszeit.

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Woher kommt der Strom? Windstromerzeugung gegen Null

von Rüdiger Stobbe

Am Montag und Dienstag der 39. Woche ging die Windstromerzeugung gegen Null. Was am Abend des Montags um 19:00 Uhr einen Strompreis von 200,04€/MWh bedeutete. Für 9,832 GW, die Deutschland importieren musste. Was insgesamt 1.966.793,28 € waren, die auf den Tisch des Hauses gelegt werden mussten, damit das benachbarte Ausland den Strom liefert.

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Woher kommt der Strom? Zusammenhang von starker Stromerzeugung durch erneuerbare Energieträger und niedrigen Exportpreisen

von Rüdiger Stobbe
Der Strompreis der 31. Woche (Abbildung 2) liegt an einem Tag im negativen Bereich, an zwei Tagen tendiert er gegen Null. Abbildung 3 löst auf. Selbstverständlich ist der windstarke, aber bedarfsarme Sonntag der Tag, an dem der Strom der Mittagsspitze mit Bonus verschenkt werden muss. Am Dienstag und Mittwoch wird der Zusammenhang von starker Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger und niedrigen Exportpreisen offensichtlich.

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Woher kommt der Strom? gleichmäßiges Stromerzeugungsbild

von Rüdiger Stobbe
Die 26. Woche zeichnet sich durch ein gleichmäßiges Stromerzeugungsbild aus. Über Tag – die Sonnenstromerzeugung ist insgesamt gut – kommt es regelmäßig zu einem Stromüberschuss. In der übrigen Zeit importiert Deutschland den fehlenden Strom. Frühmorgens zu niedrigen Importpreisen. Vormittags und abends zu relativ hohen Preisen. Angesichts der doch im Verhältnis recht starken konventionellen Stromerzeugung, die unter dem Strich dennoch nicht ausreicht, um den Strombedarf Deutschlands zu decken, kann einem angesichts des 3. Juli 2020 richtig mulmig werden. Da nämlich beschloss der Bundestag den Kohleausstieg.

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Woher kommt der Strom? Das Energiewende-Paradoxon

von Rüdiger Stobbe
Manchmal liegt in der volatilen Stromerzeugung durch Wind- und Sonnenkraft eine gewisse Tragik. Wie bereits in der vergangenen Woche wurde besonders viel Strom am Sonntag regenerativ erzeugt. Der Tag, an dem der Strombedarf am geringsten ist. Der Tag, an dem der Strom zum Teil nicht nur verschenkt, sondern den Beschenkten auch noch Geld gegeben werden muss, damit sie den Strom abnehmen. An diesem Sonntag war der Handel an der Strombörse für Deutschland ein besonders schlechtes Geschäft. Dazu mehr in den Tagesanalysen.

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Woher kommt der Strom? Die Woche des billigen Stroms – aber nicht für den Kunden

von Rüdiger Stobbe

Rekorde, Rekorde, Rekorde
Es war die Woche des Windstroms, die Woche der Rekorde und die Woche des billigen Stroms. Nicht für den Stromkunden. Der zahlt – wie immer – die, wenn man von den Bermudas absieht, höchsten Strompreise der Welt. Nein, es waren die Strompreise, die an der Börse aufgerufen wurden, die nach meiner Kenntnis innerhalb einer Woche noch niemals insgesamt so niedrig waren wie in der achten Analysewoche des Jahres 2020.

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