Woher kommt der Strom? durchgängige regenerative Stromübererzeugung über Tag

33. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die 33. Analysewoche des Jahres 2026  zeichnete sich wie bereits in der vergangenen Woche durch eine durchgängige regenerative Stromübererzeugung über Tag aus. Auch die Strompreise fielen über die Mittagsspitze wieder Richtung Null-Linie, um zum (Vor-) Abend wieder zu stark anzusteigen. Jetzt rächt sich der planlose Ausbau der PV-Stromerzeugung ohne Sinn und Verstand. Zum Beispiel am Donnerstag über Tag Strom geschenkt bekommen oder preisgünstig erwerben, zum Vorabend bis zu 339€/MWh für nach Deutschland gelieferten Strom kassieren: Da freuen sich die Nachbar-Spekulanten, deren Geschäft nahezu risikolos ist. Selbstverständlich wollen viele auf diesen vermeintlichen Gelddruckzug aufspringen. Deshalb die vielen Anträge von kapitalstarken Investoren für mehr oder weniger große, sprich leistungsstarke Batteriespeicher. Das aktuelle Stromnetz aber gibt diese Menge Anschlussmöglichkeiten nicht her.  Deshalb hier noch mal die wichtigsten Aspekte des geplanten „Netzpaketes“ von Katherina Reiche:

  • Streichung von Ausfallentschädigungen (Redispatch-Vorbehalt)
  • Zulassung von gezielten Abregelungen bis zu 20 Prozent ohne Entschädigung
  • Ende des pauschalen Einspeisevorrangs für Erneuerbare
  • „Systemdienlichkeit“ und finanzielle Verantwortung der Akteure wird stärker in den Vordergrund gerückt.
  • Digitalisierung soll vorangetrieben werden (zum Beispiel digitale Netzanschlussportale, Smartmeter Rollout)

Selbstverständlich sehen unsere Freunde der Energiewende ihre Ertrags- und Gewinnfelle davon schwimmen. Sie meinen, das Ende der Energiewende würde damit eingeleitet. Da ist was dran und das ist gut so. Wer die Welt retten will, soll dafür auch finanziell geradestehen und nicht nur locker und ohne Risiko den Steuerzahler abkassieren. Wenn ohne Subventionen nicht mehr in die Energiewende investiert wird, ist es nur folgerichtig, dass sie Zug-um-Zug beendet wird.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 33. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Die Hochrechnung sieht in dieser Woche so aus. Wieder, also auch in der Zukunft mit entsprechend höher kalkuliertem Bedarf, ist die PV-Stromübererzeugung im Tagesverlauf sehr hoch, was die Preise in den Keller drückt, oder?

Der Pferdefuß der Stromspeicher

Je mehr Strom-Speicher in Deutschland zukünftig zur Verfügung stehen, desto geringer werden die Preisdifferenzen ausfallen. Oder: Je mehr sich Angebot und Nachfrage annähern, desto geringer wird der Verdienst. Sogar der Einkaufspreis über Tag wird steigen, weil genügend Nachfrage vorhanden sein wird. Kurz: Je mehr Speicher, desto weniger Preisdifferenzen, desto weniger Verdienst.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Windstrom steigt über Tag stark an. Zusammen mit PV wird der Bedarf überschritten. Die Strompreise.

Windstromerzeugung lässt nach. Die Strompreise.

Windstromerzeugung weiter schwach, PV reicht zur Bedarfsdeckung. Die Strompreise.

Winddelle über Tag wird ausgeglichen. Die Strompreise.

Windstromerzeugung sinkt wieder. Die Strompreise.

Windstrom erholt sich.  PV-Strom reichlich. Die Strompreise.

Kaum Windstrom . Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die wesentliche Datengrundlage dieser Kolumne.




Standards kollabieren an der University of California

Cap Allon

Während aktivistische Wissenschaftler über immer präzisere Anteile hypothetischer Klimaursachen debattieren, haben einige der renommiertesten Universitäten Amerikas mit etwas weitaus Grundlegenderem zu kämpfen: Mathematik auf High-School-Niveau.

Ein Bericht der Fakultät der UC San Diego (siehe unten) ergab, dass sich die Zahl der Studienanfänger, deren Testergebnisse unter dem mathematischen Niveau der High School lagen, zwischen 2020 und 2025 fast verdreißigfacht hat.

Mehr als 70 % dieser Gruppe lagen in den Tests unter dem Niveau der Mittelstufe – das entspricht etwa jedem zwölften Studienanfänger. In Berkeley wiesen 20–30 % der teilnehmenden Studenten im ersten Semester der Differential- und Integralrechnung drei Jahre in Folge erhebliche Wissenslücken auf.

Die Mathematikprofessorin Zvezdelina Stankova von der UC Berkeley sagt, dass manche Studenten mit einem Rückstand von fünf bis acht Jahren ankommen, was die Dozenten im Differential- und Integralrechnen dazu zwingt, Bruchrechnung und grundlegende Algebra noch einmal zu behandeln.

Dozenten der UC warnen davor, dass sich die mathematischen Vorkenntnisse stark verschlechtert haben und einige Studienanfänger in Tests Ergebnisse unter dem Niveau der Mittelstufe erzielen.

Die UC hatte die SAT-/ACT-Anforderungen während der COVID-Krise im Jahr 2020 zunächst ausgesetzt; anschließend wurde das System testfrei.

Mittlerweile haben mehr als 3.000 Dozenten der UC Briefe zur Unterstützung von Zulassungstests unterzeichnet, darunter mehr als 2.300 Unterzeichner des MINT-Briefes, der eine SAT-/ACT-Mathematikvoraussetzung für MINT-Bewerber fordert.

Die UC hat dem nicht zugestimmt: Ihre derzeitige Richtlinie sieht weiterhin keine Tests vor, auch nicht für Bewerber für den Herbst 2027.

Es gibt auch Hinweise auf einen allgemeineren kognitiven Rückgang.

Eine Studie mit fast 400.000 Amerikanern ergab zwischen 2006 und 2018 sinkende Werte in drei wichtigen kognitiven Bereichen.

Nach Jahrzehnten steigender Testergebnisse – dem sogenannten „Flynn-Effekt“ – hat sich dieser Trend in den meisten westlichen Ländern tatsächlich verlangsamt oder sogar umgekehrt. Dänemark, Finnland und Norwegen verzeichneten beispielsweise ab Ende der 1990er Jahre Rückgänge.

Das Phänomen ist nicht weltweit zu beobachten – in weiten Teilen der Entwicklungsländer steigen die Ergebnisse weiterhin. Es ist der Westen, der dümmer wird – die Gründe dafür sind nach wie vor kaum verstanden. Veränderungen im Bildungswesen, eine abnehmende Gewichtung von Lesen und Rechnen, veränderte Mediengewohnheiten, geringere Testmotivation und eine stärkere Betonung des Wettbewerbs. Auch demografische Veränderungen wurden untersucht. Wir wissen es nicht.

Und es kommt noch schlimmer…

Link: https://electroverse.substack.com/p/high-arctics-record-cold-summer-dumb?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzschluss for Future – Anschlag in Brandenburg: Wie verwundbar Deutschlands Stromnetz ist

Wie sicher ist die Stromversorgung in Deutschland? Die Kapazitäten gesicherter Stromproduktion gehen zurück, es wird weiter abgeschaltet, Nachbarländer müssen bei der Netzregelung helfen. Dann kommen noch Leute, die auf ihre Weise den Kohleausstieg vorziehen wollen – wie der Anschlag am brandenburgischen Umspannwerk Turnow-Preilack zeigt.

von Frank Hennig

Am 1. September gab es einen weiteren Angriff auf unsere Stromversorgung. Medien sprechen von einem „mutmaßlichen Anschlag“. Nach dem Auffinden selbstgebastelter Raketen und explosiver Materialien kann man gesichert von einem Anschlag ausgehen, denn weder ein Unfall noch Fahrlässigkeit kommen hier in Betracht. Warum diese Wortakrobatik?

Offenbar selbstgebastelte Raketen in zweistelliger Zahl sollten leitfähiges Material zwischen die Leiterseile am brandenburgischen Umspannwerk Turnow-Preilack (Landkreis Spree-Neisse) schießen, so dass ein Kurz- oder Erdschluss erfolgt. Die Polizei spricht von USBV, unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen. Das war in einem Fall erfolgreich, so dass der Block B im Kraftwerk Jänschwalde über die Generatorschutzauslösung um 7:31 Uhr 500 Megawatt Leistung abwarf. Ein anderer Block mit gleicher Leistung lief ungestört weiter. Den wirtschaftlichen Schaden muss das Unternehmen LEAG tragen, denn der Strom des ausgefallenen Blockes war bereits vermarktet, er musste nun anderweitig über die Strombörse beschafft werden.

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, weist im Interview darauf hin, dass keine Gefahr für das Netz bestand, weil „genug Erneuerbare“ einspeisten. Richtig ist, dass die Netzsituation entspannt war und genug Reserven verfügbar waren, falsch ist, dass die „Erneuerbaren“ die ausgefallene Leistung ersetzt hätten. Dazu wäre es nötig gewesen, dass sie kurzfristig die Leistung steigern könnten, was nicht möglich ist, da sie auf Grund des Einspeisevorrangs meist alles einspeisen, was die Naturkräfte hergeben.

Das Umspannwerk in Turnow-Preislack führt den Strom des Kraftwerks Jänschwalde, früher eines der größten Kraftwerke Deutschlands, ins Landesnetz ab. Sechs Höchstspannungsleitungen (400 Kilovolt) der einzelnen Kraftwerksblöcke enden dort. Über Sammelschienen erfolgt die Verteilung nach Neuenhagen bei Berlin, Graustein bei Spremberg (Brandenburg) und Streumen in Sachsen. Von dort wird der Strom zumeist weitergeleitet in Richtung Thüringen/Hessen und weiter nach Süddeutschland. Fast durchgehend liefert der Nordosten Deutschlands in den Südwesten, von sonnenreichen Tagen abgesehen.

Wäre das Kraftwerk mit der noch verfügbaren Leistung von 1.500 Megawatt am Netz gewesen und es wäre durch den Anschlag gelungen, alle drei Blöcke vom Netz zu trennen, hätte dies erhebliche Wirkung im Netz gehabt. Europaweit stehen 3.000 Megawatt Primärregelleistung zur Verfügung, die kurzfristig in solchen Störfällen aushelfen können. Es wäre immerhin die Hälfte der gesamten europäischen Reserveleistung, die dann in Anspruch hätte genommen werden müssen und im Fall von zeitnahen Störungen in anderen Regionen wäre eine kritische Situation nicht nur im deutschen, sondern im gesamten europäischen Netz möglich gewesen.

Nach den Anschlägen auf die Stromversorgung von Tesla im März 2024, in Berlin-Johannisthal im September 2025 und in Berlin-Lichterfelde im Januar 2026 zeichnet sich eine gefährliche Lage ab. Spezialisten wie Roderich Kiesewetter (CDU) brachten im Fall Lichterfelde sofort den allschuldigen Putin ins Gespräch, was in einem Bekennerschreiben der Vulkan-Gruppe sofort zurückgewiesen wurde. Man lässt sich nicht eigene Erfolge wegnehmen. Die polizeilichen Ermittlungen führten bisher nicht zum Erfolg.

Vor Ort in Turnow-Preilack wurde kein Pass mit kyrillischen Buchstaben, kein Portemonnaie mit Rubeln und keine leere Wodkaflasche gefunden. Die Vulkangruppe kommt als Täter in Frage, allerdings spricht die eher laienhafte Ausführung mit selbstgebastelten und teils nicht funktionsfähigen Raketen, ähnlich Silvesterraketen, eher für Trittbrettfahrer. Zudem fehlt bisher ein Bekennerschreiben, das die Vulkangruppe früher in verschwurbelten Formulierungen selbstgefällig lieferte. Es gibt leider genug irre, meist junge Menschen, die mit solchen Aktionen ihr verqueres Weltbild umsetzen wollen.

30 Jahre Hass und Hetze gegen Kohle und Kernkraft zeigen Wirkung. „Scientists for Future“, „Teachers for Future“, militante Gruppen wie „Ende Gelände“ und zahlreiche Mitglieder der „Klimaallianz“ inklusive kirchlicher Gruppen indoktrinierten Kinder und Jugendliche ohne jedes Maß und fernab der energiewirtschaftlichen Realitäten. „Fridays for Future“ wurde in den regierungsbegleitenden Medien kritiklos gehypt und Teile der Energiewirtschaft wurden schlicht dämonisiert. Schülerstreiks bejubelte man, obwohl sie Bildung verhinderten. Nun sind die Schulstreiker älter geworden und ihre Demos hatten keinen Erfolg. Im Buch „Klimadämmerung“ formulierte ich es so: „Fähnchen schwenken wird den Kindern und Jugendlichen bald nicht mehr reichen … Aktivitäten sind angesagt …“

Leider wird dieser Anschlag wohl nicht der letzte sein. Potenzielle Angreifer aus Moskau, Peking oder Teheran brauchen keine Raketen schießen, wir demontieren uns selbst. Unter anderem mit Silvesterraketen. Dagegen helfen keine Patriots.

Update: An einem Umspannwerk in Bergheim im nordrhein-westfälischen Rhein-Erft-Kreis ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Die Polizei Essen übernahm die Ermittlungen, nachdem es zu einem Kurzschluss und dem Ausfall mehrerer Stromleitungen gekommen war. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus und nicht von einem technischen Defekt. Sie prüft mögliche Zusammenhänge zum Sabotageakt am Stromnetz in Brandenburg

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier




Aktuelle Beobachtungen bzgl. El Niño

Cap Allon

Laut NBC News hat sich El Niño verstärkt, weil der Mensch fossile Brennstoffe verbrannt und den CO₂-Gehalt in der Atmosphäre erhöht hat. Die gemessenen ENSO-Daten zeigen jedoch nicht, dass El-Niño-Ereignisse immer stärker werden.

Diese Behauptung stammt aus einer neuen Studie in der Fachzeitschrift „Science“, in der anhand von Korallen aus den Galápagos-Inseln das ENSO-Geschehen im östlichen Pazifik über einen Zeitraum von rund 900 Jahren rekonstruiert worden ist. Die Autoren berichten von einer um 36,5 % höheren Variabilität in der heutigen Zeit, die sie größtenteils auf stärkere El-Niño-Ereignisse zurückführen. In der Veröffentlichung selbst wird jedoch eingeräumt, dass die Reaktion des ENSO auf die Erwärmung nach wie vor „nur unzureichend erfasst“ ist.

Betrachtet man die Beobachtungen, so zeigt der Multivariate ENSO-Index (MEI) der NOAA keine Tendenz zu immer stärkeren Ereignissen. Der El-Niño-Zyklus von 1982–83 erreichte im aktuellen MEI.v2-Datensatz einen Wert von etwa 2,9. Das Ereignis von 1997–98 folgte 15 Jahre später. Der Wert für Juni–Juli 2026 lag bei etwa 2,4. Mehr als vierzig Jahre steigender CO₂-Konzentrationen haben daher keine Abfolge von immer stärkeren El-Niño-Ereignissen hervorgebracht.

Tatsächlich berechnet die NOAA für den Zeitraum 1979–2023 einen Gesamttrend des MEI.v2 von -0,020. Diese Kennzahl misst zwar den Index als Ganzes und nicht speziell die El-Niño-Höhepunkte, liefert jedoch sicherlich keinen beobachtbaren Trend hin zu einem immer positiveren ENSO-Zustand.

Die längerfristigen Daten sind für die gängige Darstellung sogar noch problematischer.

Die erweiterten ENSO-Daten der NOAA zeigen bedeutende Ereignisse lange vor den modernen Emissionen: Die Jahre 1902, 1930–31, 1941 und 1972 zählen alle zu den stärksten Ereignissen für verschiedene Jahreszeiten, während rekonstruierte Belege darauf hindeuten, dass der El Niño von 1877–78 in seiner Stärke mit den Jahren 1982–83, 1997–98 und 2015-16 vergleichbar war.

IPCC: Es gibt „keine Anzeichen“ dafür, dass die Häufigkeit von Ereignissen mit hoher Amplitude seit den 1970er Jahren einen langfristigen Trend darstellt, der von der multidekadischen Variabilität getrennt werden kann.

Er stellte zudem keine jüngste anhaltende ENSO-Verschiebung fest, die über den bekannten Bereich der natürlichen Variabilität hinausgeht.

Selbst Michael Mann hat ein Problem mit den Daten und erklärt, dass tatsächliche Messungen der Wassertemperatur rund um die Galápagos-Inseln – der Region, aus der die Korallenrekonstruktion stammt – einen „erheblichen Rückgang in den letzten Jahrzehnten“ bei der El-Niño-bezogenen Variabilität zeigen. Der Meereswissenschaftler John Bruno argumentiert, dass die Korallen möglicherweise teilweise auf die zugrunde liegende Erwärmung reagieren und nicht auf eine Verstärkung der ENSO.

Die Beobachtungen belegen also keine anhaltende, durch CO₂ bedingte Zunahme der El-Niño-Erscheinungen – und El Niño ist auch nicht immer häufiger geworden. Der IPCC stellt keinen langfristigen Trend bei der Häufigkeit von El Niño/La Niña fest, während es in den letzten Jahrzehnten lange neutrale und von La Niña dominierte Phasen gab.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die instrumentellen Messdaten zeigen nicht, dass El-Niño-Ereignisse mit steigendem CO₂-Gehalt immer stärker werden; bereits vor mehr als einem Jahrhundert traten starke Ereignisse auf; der IPCC kann die jüngsten Ereignisse mit hoher Amplitude nicht von der multidekadischen Variabilität unterscheiden; und instrumentelle SST-Beobachtungen auf den Galápagos-Inseln zeigen, dass sich die jüngste Variabilität in die entgegengesetzte Richtung bewegt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/summer-cold-breaks-records-in-russia?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Rückblick: „Wir müssen die Mittelalterliche Warmzeit loswerden!”

Scootle Royale

Video der Stellungnahme von Dr. David Deming vor dem Ausschuss für Umwelt und öffentliche Arbeiten des US-Senats am 6. Dezember 2006. Dr. Deming enthüllt, dass ihm 1995 ein führender Wissenschaftler per E-Mail mitteilte: „Wir müssen die mittelalterliche Warmzeit loswerden!“

Einige Jahre später taten Michael Mann und der IPCC genau das, indem sie die mittlerweile völlig diskreditierte „Hockeyschläger-Kurve“ veröffentlichten.

Das Video:

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/08/30/throwback-sunday-we-have-to-get-rid-of-the-medieval-warm-period/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Windräder: Klimaretter oder Krankmacher?

Windkraft-Lobby und Mainstream-Medien verleumden Wissenschaftler, die mögliche Auswirkungen von Windrädern auf die Gesundheit untersuchen. Dabei häufen sich diesbezügliche Indizien – verursacht insbesondere von Infraschall. Angesichts des massiven weiteren Windrad-Zubaus und des steigenden Schallpegels der neuen Anlagen ist die genauere Erforschung der Risiken dringend geboten.

Dipl. Physiker Dr. Werner Huber,

wernerhuber.consult@t-online.de

Diesbezüglich führend tätig ist Professor emer. Dr. Vahl – er war bis 2020 Direktor der Mainzer Universitätsklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, ein verdienter und renommierter Mediziner – und die von ihm geleitete „Forschungs-Gruppe Infraschall“. Nun sehen sie sich heftigen Angriffen ausgesetzt.

Der Grund? Die Forscher entschlüsseln immer klarer den abträglichen Einfluss von Windrad-Schallemissionen auf die menschliche Gesundheit. Ihre schon 2021 publizierten Laborversuche belegen die Schwächung der Kontraktionskraft von Herzmuskelzellen bei windrad-typischer Niederfrequenz-Beschallung. Von Lobby und Behörden allerdings kam ein harter Konter: Die Schallpegel in den üblichen Siedlungsabständen von 800 Metern und mehr lägen weit unter der Gefährdungsschwelle, die Mainzer Versuche mit ihren hohen Schallpegeln seien daher irrelevant. Da man an der Klinik aber zahlreiche Erkrankungen, besonders im Bereich Herz/Kreislauf, als windradschall-induziert diagnostiziert hatte, setzten die Forscher ihre Untersuchungen fort.

Bestärkt wohl auch durch Erkenntnisse aus anderen Quellen: Eine dänische Studie von 2018 weist auf vermehrte Schlaganfälle hin, wenn sich Niederfrequenz-Schall in Räumen durch Eigenmoden zu „stehenden Wellen“ aufschaukelt, oder wenn der sogenannte Druckkammereffekt auftritt.

Im Zusammenhang mit meinem Buch „Klima-Wahrheit“ sprach ich selbst mit Einwohnern des schwer schall-belasteten Ortes Uhingen-Baiereck: Sie berichteten von Symptomen wie Benommenheit, Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Druckgefühl auf Ohren und Körper, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen. Selbst Kinder wachten nachts auf und kröchen verstört in die Betten der Eltern. – Allesamt schädliche Stressfaktoren für Herz und Kreislauf wie auch für andere Organe. Zwei Gerichte in Frankreich haben mittlerweile Erkrankungen als Folge von Windkraft beurteilt.

Das Standardargument der Pro-Windkraft-Seite: Ursache ist nicht der Schall selbst, sondern der Nocebo-Effekt, also die Einbildung von negativen Windrad-Auswirkungen. Dies aber wird widerlegt durch international festgestellte Auswirkungen auf Tiere: Rentier-Vergrämung in Skandinavien, Einbruch Bruterfolg bei Hühnereiern, Schädigung Wal-Populationen nahe Windkraft-Feldern in Nordsee und an der US-Atlantikküste. Laborratten wiesen nach Beschallung krankhafte Veränderungen auf wie Herzzellenschädigung, Koronarsklerose, Destabilisierung der Blut-Retina-Schranke und neuronale Inflammationsprozesse.

Eine aktuelle schwedische Studie von 2025 kommt mittels perfektionierter Schall-Berechnungen sowie Messungen zum Schluss, dass „bisherige Untersuchungen sowohl die Schallreichweite wie auch die Gesundheitsgefährdung unterschätzt haben.“ Insbesondere der extrem niederfrequente Infraschall – unter 20 Hertz, unhörbar aber physiologisch wirksam – weist immense Reichweiten bis über 10 Kilometer auf, bei großen Windkraft-Feldern sogar bis 90 Kilometer. – Dramatisch über den Siedlungs-Mindestabständen von typisch 800 Metern. Die Mainzer Forscher hatten also gute Gründe, die Problematik weiter zu untersuchen. Trotz Lobby-Gegenwind und höchst obskurer Versuche, sie davon abzubringen.

Im April dieses Jahres legten sie nun eine 70 000 Patienten umfassende aufwendige Statistikanalyse vor, die eine signifikant höhere Herzerkrankungsrate bei hoher Windrad-Dichte zeigte. Verglichen wurden in der Region Paderborn zwei stark belastete Kommunen (insgesamt 224 Windräder) mit zwei wenig belasten Kommunen (8 Windräder). Sonstige erkrankungsrelevante Parameter waren vergleichbar. Zielgrößen waren die Neu-Diagnosen für Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz laut Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung. Betrachteter Zeitraum waren die Jahre 2015 bis 2024, begleitend zum Ausbau der Windenergie.

Das Fazit der Analyse: „Die Daten zeigen am Beispiel der Region Paderborn ein signifikant erhöhtes kardiovaskuläres Neu-Erkrankungsrisiko in Kommunen mit massivem Ausbau der -Windenergie“. Beispielhaft wird für Herzinsuffizienz eine Fallsteigerung jahresabhängig zwischen 20 und 68 Prozent gegenüber den wenig belasteten Kommunen genannt. Schlussendlich fordert die Studie, die „exponierte Bevölkerung“ zu ärztlicher Risikoabklärung zu motivieren und Mittel bereitzustellen, um Grenzwerte für die Schallbelastung zu definieren.

Für die Gemeinde der Rechtgläubigen samt Nutznießern war dies ein sündhafter Abfall von der Klima- und Energiewende-Religion und der Gemeinschaft der Guten. Ein WDR-Podcast setzte den Ton: „Was hat Professor Vahl damit vor? … Möglicherweise will er von bestimmten Stellen Gelder bekommen.“ Der Lobby-Verband Erneuerbare Energien NRW nahm den giftigen Ton auf und warf den Studienautoren „politische Motivation“ vor. Unterstellen, anschwärzen, verleumden: die Argumente der Argumentlosen.

Das Umweltbundesamt zog sich auf die Feststellung zurück, bisher habe man noch keinen wissenschaftlichen Beleg für windrad-bedingte Erkrankungen gefunden. Hat man die in der dänischen Studie genannte Schlaganfallhäufung „übersehen“? Vielleicht wegen der Befürchtung, dass das Thema „öffentlich, politisch, wenn nicht sogar populistisch instrumentalisiert wird“? Verschweigen aus politischer Opportunität? „Bei Asbest, Contergan, Corona wars auch so“, ironisiert diesbezüglich der windkraft-kritische Verein „Vernunftkraft NRW“.

Ein solches Verschweigen wäre umso unverantwortlicher, als die neuen Hochleistungs-Windräder mit Nennleistung um die 7 MW die Zahl der betroffenen Anwohner potenziert: Die Schallemissionen sind nicht nur stärker, sondern weit in den Infraschall-Bereich verschoben – bis hinab zu 1 Hertz und darunter -, wodurch wie erwähnt die Reichweiten explodieren. Dies weil Infraschall kaum gedämpft wird und wegen nächtlicher Schallbündelung durch abkühlungsbedingte atmosphärische Grenzschichten.

Kann die Medizin die Schallwirkung auf den Organismus erklären? Man kennt zwei Angriffspunkte. Zum einen die hochsensiblen Mikro-Drucksensoren in den Organzellen (ihre Entdeckung mit dem Medizin-Nobelpreis 2021 ausgezeichnet): Sie steuern mittels elektrischer Nervenimpulse lebenswichtige Funktionen wie Blutdruck, Stoffwechsel, Immunreaktionen, Heilungsprozesse, Gleichgewichtssinn, Stress-Regulierung, Embryonalentwicklung. Die Windrad-Schallimpulse scheinen die Funktion dieser Sensoren zu stören – und damit auch die zugeordneten Lebensfunktionen.

Weiterer Angriffspunkt: Tiefe Frequenzen können Gewebe, Organe und selbst Knochen in Vibration versetzen, besonders wenn Resonanz auftritt. Beim niederfrequenten Infraschall unter 20 Hertz können zum Beispiel Lunge, Herz, Magen-Darm-Trakt oder der Brustkorb betroffen sein. Mit Folgen wie Atemnot, Brustbeklemmung, Herzrhythmusstörungen, inneres Vibrieren, Stresssymptome, Panikattacken, Infarkte. Empfindlich auch das Gleichgewichtsorgan, wo Schallwellen mit Frequenz um 10 Hertz die Flüssigkeit in den Innenohr-Bogengängen zum Schwingen bringen: Das Gehirn erhält unplausible Signale, die Folge sind Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Übelkeit bis zum Erbrechen. So übrigens die Funktion von Schallwaffen.

Noch sind viele Fragen offen, ein weites Forschungsfeld tut sich auf. Aber man will es offenbar unbestellt lassen. Der Energiewende-Komplex will ungestört die gigantischen Ausbaupläne für Abertausende weiterer Windräder vorantreiben. Nach Corona soll es ein weiteres Menschenexperiment geben. Hoffentlich können Bürgerinitiativen und gemeinschaftliches Engagement das Schlimmste verhindern!

 




Der August wird in Deutschland erst seit 1988 wärmer!

Eine Erwärmung durch Kohlendioxid ist nicht nachweisbar.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Keine Korrelation zwischen Augusttemperaturen und CO₂-Konzentrationen
  • Zunehmender Wärmeinseleffekt durch Bebauung und Flächenversieglungen, Austrocknung der Landschaft und geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten bestimmen die Augusterwärmung
  • Niederschläge etwas unter dem Schnitt, Sonnenstunden darüber.
  • Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet und falsch.
  • Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger

Mit etwa 19,8°C war der August 2026 laut DWD im Mittel seiner 2000 Wetterstationen über dem Schnitt der Vergleichsperiode 1991 bis 2020. Der Niederschlag lag etwas unter dem Schnitt und die Sonnenstunden deutlich darüber, siehe die folgenden Grafiken. Allerdings gab es keinen neuen deutschen August-Temperaturrekord. Das obere Temperaturniveau ist erreicht und zugleich die Grenze wie die Grafiken der letzten 130 Jahre zeigen. Insgesamt ein angenehmer Sommermonat dieses schönen Sommers 2026

Uns interessiert mehr:

Wie ist dieser August 2026 in einem längeren Zeitraum einzuordnen? Lassen wir deshalb die Grafiken von Zeitreihen sprechen und erklären.

Zunächst die August-Temperaturen seit 1892, also seit 135 Jahren

Man muss wissen, das Startjahr der DWD-Reihen um 1881 lag in einem Kälteloch, einer Kaltperiode, was die Stationen mit weiter zurückgehenden Reihen wie die vom Hohenpeißenberg oder Berlin/Tempelhof deutlich zeigen. Zu Zeiten Schillers und Goethes war der August wärmer als um 1881. Beginnen wir also mit 1898, dem Ende der Kaltperiode. Die deutsche Augusttemperaturkurve zeigt zwei auffallende Temperaturzeitintervalle

Grafik 1: Die eigentliche Klimaerwärmung beim Monat August begann erst 1988

Wir erkennen 4 Zeitintervalle bei Monat August in den DWD-Reihen.

  1. Leichte Erwärmung bis etwa 1940, leichte Abkühlung bis 1987
  2. Insgesamt fast 100 Jahre lang nahezu gleichbleibende Augusttemperaturen
  3. Plötzlicher Temperatursprung von 1987 auf 1988
  4. Starke Weitererwärmung seit 1988

Besser ist der erste Graphikteil erkennbar, wenn man ihn erst ab 1942 beginnen lässt und mit der CO₂-Kurve vergleicht.

Grafik 2: von 1942 bis 1987, also 45 Jahre lang zeigen die Temperaturen des Deutschen Wetterdienstes sogar eine Temperaturabkühlung. Erst 1987/88 erfolgte eine Temperaturwende in Deutschland: einen Temperatursprung von etwa 1 Grad mit anschließender starker Weitererwärmung

Ergebnis: Die Klimaerwärmung und damit der Klimawandel beim Sommermonat August begann erst 1987/88.

Wo bleibt die CO₂- Erwärmungswirkung bei diesem letzten Klimawandel der Neuzeit?

Anhand dieser Augustgrafik ist bereits bewiesen, dass CO₂ keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO₂ kann nicht jahrzehntelang lang unwirksam sein, bzw. sogar abkühlend wirken und dann: mit dem Jahr 1987/88, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates wie mit einem Zeitzünder versehen plötzlich aufwachen und bis heute seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die 90 Jahre davor nachholen und auf Befehl des Weltklimarates überholen.

Solche Gaseigenschaften gibt es nicht!!!

Und wie trickst der DWD und die Medien und alle Treibhausanhänger bei den Grafiken?

Die CO₂-Treibhausgläubigen zeichnen eine durchgehende Trendlinie seit 1881 und kommen laut Trendlinie dann zu 2 Grad Erwärmung, das soll für die gläubige Treibhauskirche der automatische Beweis sein, dass CO₂ der alleinige Verursacher wäre, wobei der DWD acht Werte der ersten 20 Jahre nachträglich kälter gemacht hat. Man unterschlägt das 45 Jahre lang andauernde Kälter werden im letzten Jahrhundert bis 1987. Man unterschlägt auch die Befürchtungen damaliger Klimaforscher, die Erde könnte sich weiter abkühlen und Deutschland auf eine neue Eiszeit zusteuern. Davor hat uns der letzte Klimawandel 1987/88 gerettet.

Anmerkung: Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen 2026 sind heute mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten der kälteren Wetterstationen vor 1990, oder gar im Kaiserreich.

Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 19,8°C damals mit etwa 18,4 Grad ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den zunehmenden Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Temperaturreihen oder auch den notwendigen Korrekturfaktor für Vergleiche. Im Vergleich zu den im Jahre 1881 ermittelten 16,5 C für das Kaiserreich, bleibt aber immer noch eine beachtliche Erwärmung, die auf natürliche und anthropogen mitbewirkte Erwärmungsursachen zurück zu führen ist. (Begründungen später)

Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer. Aber ein Teil der 2 Grad Erwärmung seit 1881 sind auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier nachgewiesen.

Wir arbeiten im folgenden Artikel mit den Originaltemperaturen des Deutschen Wetterdienstes und erklären die Gründe für das Wärmer werden ab 1988

Der Klimawandel hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene

Der Klimasprung von 1987 auf 1988 siehe Grafik 2 um 1 Grad hat natürliche Gründe: Die Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord/West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben.

Die starke Weitererwärmung des DWD-August nach dem Temperatursprung 1988, die fast 0,4 Grad/Jahrzehnt an August-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteiles sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, derzeit versiegelte Fläche: etwa 51 000 km2. Und die Austrocknung der Landschaft durch Überbauung, sowie großflächige Trockenlegungen, nebst Grundwassergewinnen aus den Böden Deutschlands für private und industrielle Zwecke. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben.

Aber auch: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, dazu die leichte Sonnenstundenzunahme und die Abnahme der Niederschläge seit 1988. Siehe Grafiken und Erkennungsbild zu Beginn.

Merke: Die Deutschen legen ihr Land selbst trocken und nicht der politisch erfundene CO₂-Klimawandel mit der bezahlten Voodoo-Klimawissenschaft als Grundlage.

Weitere Gründe der anthropogenen Erwärmung, insbesondere die Erwärmung durch PV-Anlagen und WKA-sind u.a. hier beschreiben.

Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-August seit 1988

Grafik 3: Sonnenstunden sind leicht zunehmend, Niederschläge bleiben gleich. Die Sonnenstunden lagen 2026 über dem Schnitt, die Niederschläge deutlich darunter aber mit gut 70% des Durchschnitts von 1991-2020 noch im Normalbereich für einen Sommermonat.

Ergebnis: Trotz gleichbleibender Niederschläge seit 1988 trocknen die Böden in Deutschland aus. Grund ist die allgemeine Landschaftstrockenlegung in Deutschland, verursacht durch die Menschen und die Politik. Obwohl die Gewitter und deren Heftigkeit nicht zugenommen haben, führen die im August üblichen Gewitter meist zu lokal sintflutartigen kurzen Überschwemmungen. Die Regenmengen können – wie etwa vor 60 Jahren- nicht mehr aufgenommen werden und allmählich in der freien Fläche versickern. Dies wurde bereits 2007 festgestellt. Und was ist bisher dagegen unternommen worden?

Antwort: Die CO₂-Steuern wurden eingeführt, zur globalen Klimarettung von Deutschland aus. Eine Abzocke ohne Gegenleistungen.

Die unterschiedlichen Tag/Nachtemperaturen der DWD-Stationen

Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können nur Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammenfassen und auswerten.

In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf der Tageshöchsttemperaturen. (Monatsdurchschnitt aller täglichen T-max)

Grafik 4: oben in grau die tagsüber gemessenen T-max, unten in blau die nächtlichen Tmin-Temperaturen, dazwischen der 24-Stunden Tagesschnitt. 31 Werte von jeder der 539 DWD Stationen ergeben je einen Augustmonatspunkt für das betreffende Jahr.

Ergebnisse des Tag/Nachtvergleichs

Die Temperaturschere zwischen Tag und Nacht geht bei den DWD-Stationen zunächst 45 Jahre lang zu, da sich die Tageshöchsttemperaturen stärker abkühlen, seit 1988 geht die Schere auseinander. Die Tage werden beim Monat August seit 1988 erkennbar wärmer, die Nächte erwärmen sich nur moderat, man vergleiche die Regressionslinien.

Noch deutlicher wird diese Tatsache bei der Betrachtung der fortlaufenden August -Tagesminima und -Tagesmaxima verglichen mit den Referenzperioden 1961-1990 (hellblau) und 1991-2020 (dunkelblau). In den beiden folgenden Grafiken sind nur fortlaufende Flächenmittel aller Tagesmin und Tagsesmax für knapp 500 DWD Stationen der Referenzperioden aufgetragen, sowie die fortl. Mittel für August 2026 (orange/braun):

Grafik. 5a,b: Die fortl. Mittel der Tagesminima verlaufen nah an der Referenzperiode 1991/2020, während die fortl. Mittel der Tagesmaxima deutlich über denen der gleichen Referenzperiode liegt.

Auffallend ist auch die deutlich größere Differenz der beiden Referenzperioden im Vergleich zu Tmin, ca. 1 Grad und Tmax, ca. 2,5 Grad.

Daten aus https://www.mtwetter.de/ mit eigenen Grafiken.

Damit gilt auch für den August: Die starke Augusterwärmung seit 1988 fand in Deutschland tagsüber statt. Das beweist den starken Einfluss der Wärmeinselwirkung, zunehmende Wärmeinselflächen in Deutschland, die anthropogene Ursachen haben. Menschenverursacht schon, aber nicht durch Kohlendioxid, diese Glaubensindoktrination ist somit falsch:

Grafik 6: Nach der Glaubens-Ideologie der Treibhauskirche soll die CO₂-Zunahme in der Luft der fast alleinige Temperaturtreiber sein, geradezu ein Temperaturregler, den man von überall auf der Welt bedienen kann. Und bei uns will das PIK Potsdam – das Zentrum der Voodoo Klimawissenschaft – das Klima wieder in den Griff bekommen.

Wir verweisen hier auf unseren Artikel über die tatsächlich vom Menschen verursachten Gründe der Erwärmung seit 1988.

Und als Einzelstation Düsseldorf

Düsseldorf wählen wir aus 2 Gründen aus, zum einen nimmt der ARD-Wetterfrosch Carsten Schwanke gerne Düsseldorf, (die Station ist am Flughafen), wenn er ein Klimaphänomen erklären will, zum anderen, weil bei RTL-Düsseldorf der bezahlte „Treibhaus-Klimaexperte“ Christian Häckl angestellt ist, mit seiner Behauptung, die nächtlichen Temperaturen würden durch den CO₂-Treibhauseffekt stärker steigen als die am Tage.

Die Grafik von Düsseldorf zeigt: es ist genau umgekehrt

Grafik 7: DWD-Wetterstation Düsseldorf, obere graue Grafik sind die am Tage gemessenen T-max Temperaturen. Man betrachte die Steigungsformeln der 3 Kennlinien

Ergebnis: die nächtlichen (blauen) T-min Temperaturen steigen seit 1988 überhaupt nicht. Nur die tagsüber gemessenen T-max Temperaturen nehmen zu. Die Augusterwärmung seit 1988 findet somit nur tagsüber statt. Die Temperaturreihen des DWD beweisen auch bei Düsseldorf, dass die Messungen des Deutschen Wetterdienstes was ganz anderes zeigen als die Häckl-Treibhaustheorie besagt. Was ganz anderes? Ja, nämlich genau das Gegenteil

Wieso wird in der CO₂-Literatur dieser Häckl-Treibhaustheorie nicht heftigst widersprochen? Antwort: Weil niemand die Aussagen überprüft, und der Deutsche Wetterdienst verfügt zwar über die Daten, nimmt selbst jedoch keine Auswertungen vor so wie wir für die Leser

Deswegen ist diese Grafik 4 und Grafik 7 ein Novum für die Klimawissenschaft. Solche Grafiken mit den drei Temperaturerfassungen findet man nirgends in der Treibhausliteratur, vor allem nicht beim DWD. Der Grund: Weil sie auf breiter Front zeigen, dass eine mögliche CO₂-Einwirkung auf die deutschen Temperaturreihen völlig unbedeutend ist, falls es überhaupt eine gibt. Die Frage sei erlaubt: Wozu werden diese Tages/Nachttemperaturen dann überhaupt bei den Wetterstationen erfasst und im Archiv abgelegt? Wir fordern die Leser auf, diese zu kopieren und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Und nun der Vergleich einer typisch ländlichen Wetterstation im Vergleich zur benachbarten städtischen Station: Dachwig und Jena.

Grafik 8a,b: DWD Jena städtisch, DWD Dachwig ländlich Tagsüber erwärmt sich das ländliche Dachwig sogar stärker als die benachbarte Stadt, dafür kühlt es nächtlich viel stärker ab.

Wir stellen fest: Am ländlichen Standort ist es grundsätzlich etwas kälter. Aber, im Sommer trocknet Deutschland aus. Durch die fehlende Verdunstungskälte erhöhen sich deshalb die Tageshöchsttemperaturen auf dem Land viel stärker als in der Stadt und die Temperaturtrendgerade ist steiler. (siehe Steigungsformel) Und nachts kühlt das Land stärker und schneller aus. Mit der Zunahme von CO₂, dem angeblich bestimmenden Klimaerwärmungsgas lässt sich diese Tatsache überhaupt nicht erklären.

Nebenbei bemerkt: Es gibt auch keinerlei wissenschaftliche Versuchsnachweise, der die behauptete CO₂-Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad jemals bestätigt hätte. Diese behaupteten Größenangaben sind Simulationsrechnungen der CO₂-Voodoo-Wissenschaft. Trotzdem richtet sich die linksgrüne Politik gerne nach diesem Simulationswert und verspricht uns eine globale Klimarettung von Deutschland aus. Auch gewisse Kommentatoren der Treibhauskirche hier bei EIKE weigern sich seit Jahren, uns einen Versuchsnachweis zu erbringen. Technische Anwendungen der Simulationsrechnungen gibt es eh keine.

Ergebnisse der Tag/Nachtvergleiche

1. Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine erkennbare Wirkung hat.

2. Würde wie die Klimahysterie behauptet, Kohlendioxid der hauptsächliche Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen.

3. Alle bedeutet strenggenommen, dass alle 2000 DWD Stationen ein- und dieselbe Steigungsformeln für Tag/Nacht und für den Schnitt (brauner Graph) haben müssten, nämlich Y= 0,037 C/Jahr seit 1988

4. Das ist überhaupt nicht der Fall. Jede DWD-Wetterstation hat je nach Standortverhältnissen und Umgebung ihren eigenen Verlauf mit einer eigenen Steigungsformel. Die eher ländlichen Stationen kühlen nachts sogar ab.

Diese vielen Grafikbeweise anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen erneut, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mitwirken kann.

Und was behauptet die politische Treibhauskirche? z.B. das Umweltbundesamt?

Sie erklärt den starken Temperaturanstieg in Mitteleuropa fast nur mit CO₂, wobei der Hauptanteil der CO₂-Zunahme vom Menschen verursacht sein soll. U.a. hier.

Zitat: „Unterschiedliche Simulationsrechnungen ergeben übereinstimmend, dass der größte Teil der globalen Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgaskonzentrationen verursacht wurde.“

Aha, Simulationsrechnungen!!! Und dann die Falschbehauptung einer Erwärmung seit der Mitte des 20.Jahrhunderts. Unsere Grafiken eingangs zeigen, dass die Erwärmung 1987/88 begann und nicht in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Was für ein völlig unnützes Amt!!, das die Bürger und Politiker falsch informiert. Bis 1987 wurde es immer noch kälter in Deutschland. Weshalb diese Falschbehauptung? Entweder haben die Leute im Umweltbundesamt überhaupt keine Ahnung oder sie informieren bewusst falsch. Jeder von uns weiß doch: Dort sitzen die von uns bezahlten Vertreter der Klima-Voodoo-Wissenschaft

Frage an die Leute dort: Wie wärs mit dem wissenschaftlichen Vergleich von T-max/T-min Temperaturgrafiken seit 1988 oder gar noch früher? Wir stellen diese kostenlos dem Umweltbundesamt zur Verfügung. Angefertigt kostenlos in unserer Freizeit und nichts geraubt vom Steuerzahler, denn uns geht es um die Wahrheit.

Diese von uns geforderte Frage muss gestellt sein und verlangt eine Antwort von den CO₂-Erwärmungs-Simulationsrechnern beim PIK Potsdam: Wirkt etwa CO₂ im August nur tagsüber erwärmend und nachts sogar leicht abkühlend?

Zusammenfassung:

1.) Die Augusttemperaturen variieren an allen Betrachtungsorten Deutschlands von Jahr zu Jahr. Die Gründe sind die unzähligen natürlichen und sich ständig ändernden Einflüsse auf das Wetter und das Klima.

2.) Daneben übt der Mensch einen konstanten zusätzlichen Einfluss durch die Schaffung immer neuer zusätzlicher Wärmeinseleffekte aus. Bei manchen Stationen mehr, bei anderen weniger. Deshalb auch die unterschiedlichen Formeln der Regressionslinien selbst benachbarter Stationen. Das ist beim Vergleich der Wetterstationen Potsdam und Berge/Nauen (nordwestl. von Potsdam) auch der Fall.

Grafik 9a,b: Augustverlauf der beiden benachbarten Wetterstationen. Potsdam, die Landeshauptstadt Brandenburgs erwärmt sich fast doppelt so schnell wie das ländliche Berge/Nauen. Beide Stationen wurden im Betrachtungszeitraum nicht versetzt.

3.) Wie die Grafiken des Artikels zeigen, bewirken die jährlich weltweiten CO₂-Zunahmen entweder gar nichts oder nichts Erkennbares, denn sonst könnten die Nachttemperaturen nicht fallen. CO₂ kann am Tage auch im August nicht erwärmend und nachts abkühlend wirken.

4.) Weniger Nord-, dafür mehr Süd- und Hochdruckwetterlagen tragen ganz wesentlich zur wärmeren Durchschnittstemperatur eines Monates bei. Und das war beim August 2026 der Fall. Es handelt sich um natürliche Einflussfaktoren auf das Wetter und Klima

Damit ist die Definition der UN von Klimawandel falsch: Die behauptet nämlich, dass die CO₂-Zunahme der alleinige Temperaturtreiber wäre und die Zunahme wiederum sei hauptsächlich vom Menschen verursacht. Noch verwerflicher ist die derzeitige Klimapolitik der Bundesregierung, die ein klimaunwirksames Gas bekämpfen will und dabei unsere Demokratie, unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand ruiniert und nebenbei die Natur und Umwelt zerstört. Das muss aufhören! Jeder von uns muss mithelfen!

Fazit: Es wird Zeit, dass endlich Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden, saubere Luft, genügend Trinkwasser zu verträglichen Preisen und gesunde Nahrungsmittel sind menschliche Grundrechte. Eine CO₂-Klimaabgabe taugt zu gar nichts, auf alle Fälle nicht dem Klima. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden ist. Neben den oben beschriebenen Gründen, abgeleitet aus den Grafiken, weshalb CO₂ nicht an der gemessenen August-Erwärmung seit 1988 hauptverantwortlich sein kann, sollen noch fünf weitere Gründe genannt werden.

  1. Es gibt keinen Versuch, der die Klimasensitivität von CO₂ auch nur annähernd bestimmen kann. Behauptet werden 2° bis 4,5°C Erwärmung. Jeder Versuch liefert Null oder das Ergebnis verschwindet im Rauschen der Messfehler. Der Autor hat sich fünf Jahre lang mit solchen Nachweisversuchen rumgeplagt, weil er als Naturschützer einst den Simulationsrechnungen vertraute.
  2. Es gibt auch keinerlei technisches Anwendungsbeispiel, bei welchem wir Menschen uns den behaupteten CO₂-Treibhauseffekt positiv zunutze machen könnten.
  3. Der Großversuch: Bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline waren die Methankonzentrationen der Luft stark erhöht. Die ständigen Satellitenmessungen haben keinerlei Temperaturhotspot aufgrund eines Treibhauseffektes über der Ostsee festgestellt.
  4. Schon bei der Elite der deutschen Physiker wie Einstein, Heisenberg, Hahn, Planck spielte der CO₂-Treibhauseffekt keine Rolle. Er existierte für sie schlichtweg nicht, obwohl die Hypothese dazu schon Jahrzehnte zuvor entwickelte wurde.
  5. Wir sind weit entfernt von einer bevorstehenden Klimakatastrophe oder gar Klimaverbrennung der Erde. Die Leute der letzten Generation sind durch die Angstpropaganda fehlgeleitete junge Menschen.

Folgende Grafik sollte auf alle Leser, insbesondere für die Klimaangstgläubige der grünen Anhängerschaft, auf die Leute der Letzten Generation beruhigend wirken:

Grafik 10: Einordnung der gegenwärtigen Temperaturen, Vergleich mit anderen Zeitepochen. Von einer Klimakatastrophe oder Erdverbrennung sind wir weit entfernt.

Der leichte Anstieg der globalen Temperaturen lässt sich leicht mit einer Albedo-Verringerung der Erdoberfläche in den letzten Jahrzehnten erklären, gemessen von Satelliten. Eben eine stete Beseitigung von grünen Vegetationsflächen, eine stete Zunahme der Flächenversiegelungen.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern: Die bewusst geplante und regierungsgewollte CO₂-Klimaangstmacherei in Deutschland muss eingestellt werden. Es ist die Grundlage des CO₂-Ablaßhandels-Geschäftsmodells, das uns Deutsche ausrauben will. Wir müssen uns wehren.

Was gegen heiße Sommertage hilft haben wir hier beschrieben. Unsere Vorschläge sollten schnellstens von der Politik und Behörden umgesetzt werden, denn sie helfen wirklich gegen die Augusterwärmung tagsüber und sind zugleich angewandte Natur- und Umweltschutzpolitik. Wären auch nur Teile davon umgesetzt, dann wäre es in den Städten und tagsüber auf dem Land nicht so heiß gewesen. Ganz im Gegensatz zu den staatlich verordneten Klimarettungsmaßnahmen wie Frei PV-flächen oder Windräder. Diese staatlichen Maßnahmen verschlimmern die Austrocknung Deutschlands und erhöhen die Tagestemperaturen.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre!

Wir Menschen und die Tiere liefern durch Ausatmen den Pflanzen das C02 zum Leben und diese zerlegen C02 und geben uns den Sauerstoff wieder zurück. Aus dem Kohlenstoff bauen sie dann hochwertige Stoffe, unsere Nährstoffe auf. So funktioniert der Kreislauf des Lebens. Kohlendioxid ist somit neben Wasser, Wärme und Sauerstoff die Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Ohne C02 wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Grundelement aller organischen Verbindungen und allen Lebens ist Kohlenstoff. Das Gas C02 ist das Transportmittel für das Kohlenstoffatom, um von einer organischen Verbindung zur anderen zu gelangen. Ohne C02 wäre die Erde lebensfeindlich und tot. Kohlendioxid ist der Lebensmotor. C02 ist das Gegenteil von rauchenden stinkenden Schornsteinen. Als Spurengas ist es von außerordentlicher Wichtigkeit für den Erhalt und die Weiterentwicklung organischen Lebens auf unserer Erde

Die CO₂-Zunahme in der Atmosphäre ist segensreich. Mehr CO₂ führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO₂-gehalt der Atmosphäre dürfte bei 800 bis 1200ppm liegen. Der optimale Gehalt sollte endlich wissenschaftlich erforscht werden. Das Leben auf der Erde braucht derzeit mehr und nicht weniger CO₂ in der Luft.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und neutraler Klimaforscher.

 




Korallenriffe im Pazifik: größte Gefahr durch Industrie – Klimaschau 274

Die Zerstörung der tropischen Korallenbänke durch die Effekte des menschgemachten Klimawandels ist ein beliebtes Narrativ in alarmistischen Massenmedien. Meist werden Argumente wie Übersäuerung durch Kohlensäure oder Störung des Stoffwechsels durch hohe Temperaturen angeführt.

In der Tat bieten die tropischen Meeresbereiche aufgrund der geringeren Gas-Lösungs-Kapazität warmen Wassers eher schlechte Lebensbedingungen für Tiere und Algen. Aber gerade die Korallenbänke, wie das riesige Große Barriere-Riff vor Australien, stellen die wichtigste Ausnahme dar und besitzen eine einzigartige Robustizität und ökologische Vielfalt.
Die Hauptgefahr für die riffbildenden Nesseltiere sind natürliche Taifune – für den Pazifik typische Wirbelstürme, die die Kalkbänke der Korallen zerstören. Aber auch menschgemachte Gefahren wie Fischfang oder Abwassereinleitung dürfen nicht verschwiegen werden.
Mit diesem Thema beschäftigt sich eine chinesische Studie vom Juni 2026.




Großbritannien kann sich bei der Energieversorgung nicht länger auf die Freundlichkeit der Nachbarn verlassen.

Eine neue Regierung in Oslo könnte dramatische Folgen für die Energieversorgung Großbritanniens haben. Wahlen in Norwegen werden in Großbritannien normalerweise nicht genau beobachtet…

https://www.telegraph.co.uk/business/2025/09/06/britains-foreign-power-addiction-ballot-norway-goes-polls/

WUWT, Von Paul Homewood,
Mit freundlicher Genehmigung von Doug Brodie

Aus dem Telegraph:

Großbritannien ist zunehmend auf Stromimporte angewiesen, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten, insbesondere im Winter. Doch Norwegen, einer unserer wichtigsten Lieferanten, überdenkt seine Strategie.

Norwegens Stromnetz basiert hauptsächlich auf Wasserkraft. Leider gehen die Wasserreserven zur Neige, insbesondere im Süden des Landes, der mit Großbritannien und anderen europäischen Märkten verbunden ist. Die Stauseepegel liegen dort seit mehreren Wochen unter dem Tiefststand der letzten 20 Jahre und sind diese Woche erneut gesunken, obwohl der August normalerweise zur Auffüllzeit der Stauseen gehört.

Wenn es nicht bald regnet, ist die Möglichkeit, die Stauseen zu füllen, bis zum Frühjahr vorbei. Ab Oktober fällt Niederschlag vermehrt als Schnee, der erst nach der Schneeschmelze wieder Wasser aufnimmt. Viele glauben, Norwegen könne importierten Strom nutzen, um seine Stauseen durch Pumpen wieder aufzufüllen, doch nur wenige Stauseen verfügen über Pumpen. Ist das Wasser erst einmal weg, ist es weg, bis es regnet oder der Schnee schmilzt.

Die Debatte um Stromexporte hat sich in Norwegen zunehmend verschärft. Norwegen hat sein Energiegesetz bereits zweimal geändert, um den Behörden mehr Befugnisse zur Drosselung der Exporte zu geben, falls die inländische Versorgungssicherheit gefährdet ist. Die Schwelle liegt nun bereits bei drohenden Engpässen, anstatt erst bei deren tatsächlichem Eintreten.

Die linksorientierte Rote Partei forderte wiederholt ein stärkeres Vorgehen und schlug im März vor, dass der Übertragungsnetzbetreiber Statnett die Exportkapazität reduzieren solle, sobald wichtige Stauseen unter ihren saisonalen Mittelwert fallen. In diesem Monat erneuerte sie ihre Forderungen, da die Wasserstände weiter sanken.

Der Druck beschränkt sich nicht auf die Linke. Auch Politiker der Zentrumspartei haben Beschränkungen gefordert, während Kristoffer Sivertsen, energiepolitischer Sprecher der rechtsgerichteten Fortschrittspartei, argumentiert hat, dass die Exporte die Stauseen leeren und Norwegen von den „Wettergöttern“ abhängig machen.

Seine Partei will Mindestfüllstände in den Stauseen durchsetzen und ist der Ansicht, dass die Verbindungen zu Großbritannien und Deutschland einen echten bilateralen Stromaustausch ermöglichen sollten, anstatt einfach nur norwegischen Strom auf teurere Märkte zu exportieren.

Dahinter steckt weit verbreiteter Unmut über die Strompreise. In Südnorwegen stiegen die Preise nach der Inbetriebnahme der Kabel nach Großbritannien und Deutschland im Jahr 2021 sprunghaft an. Viele Norweger sind der Ansicht, dass sie die Preisvolatilität des Kontinents in ihr bis dahin vergleichsweise unempfindliches Wasserkraftsystem importiert haben.

Die politische Reaktion war heftig und weitgehend einheitlich. Fast alle Parteien im norwegischen Parlament lehnen neue Verbindungsleitungen ab. Die regierende Arbeiterpartei hat versprochen, keine zu genehmigen, und Statnett angewiesen, vor 2029 keine weiteren Unterseeverbindungen zu planen.

Sie lehnt außerdem den Austausch der alternden Skagerrak-1- und -2-Kabel nach Dänemark ab, die 1976 und 1977 in Betrieb genommen wurden und 2026 bzw. 2027 das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreichen. Als eines der Kabel in diesem Sommer ausfiel, bezeichnete ein Politiker der Zentrumspartei die Ausgaben öffentlicher Gelder für die Reparatur als „Wahnsinn“ und sagte, Norwegen solle sich daran gewöhnen, Exporte zu begrenzen.

Energieminister Terje Åsland ging diese Woche noch einen Schritt weiter. In einem Interview mit Reuters erklärte er, Norwegens Rolle als Europas „grüne Batterie“ sei eine überholte und fehlerhafte Idee. Europäische Länder sollten, so argumentierte er, unabhängiger werden und ihre eigene Stromerzeugung stärken, anstatt von Norwegen zu erwarten, dass es die Stilllegung von Kohle- und Atomkraftwerken sowie unzureichende Investitionen in die Gaserzeugung kompensiert.

Die ganze Geschichte  finden Sie hier .

Norwegen bezieht 89 % seines Stroms aus ansonsten zuverlässiger Wasserkraft, der größte Teil des Restes aus Windkraft.

Infolgedessen haben sich ihre Bürger an billigen Strom gewöhnt. Durch die Stromverbundleitungen fließt der Strom jedoch dorthin, wo er am teuersten ist. Zwar können die Engländer, zusammen mit Dänemark und Deutschland, bei Engpässen auf andere Netze zurückgreifen, doch hat dies Auswirkungen auf die Preise der Norweger.

Wie Kathryn betont, ist dies insbesondere für die südliche Region problematisch.

https://wattsupwiththat.com/2026/08/30/britain-can-no-longer-rely-on-the-kindness-of-strangers-for-its-energy/

 




Rezension zu „Demontage des CO2-Betrugs“ des Autors Dr. Markus Ott

von Dr. techn. Konrad Stiglbrunner

mit Ergänzungen zum neuen Buch des Autors „Die unglaubliche Physik des Treibhauseffektes“

Der Klima-Agenda des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) bzw. des Weltklimarates liegt die Verherrlichung eines vorindustriellen Zustands zugrunde, der sich durch eine für 1850 gemutmaßte CO2-Atmosphärenkonzentration von 280 ppm und eine globale Mitteltemperatur von 15 °C (die um 33 K über der behaupteten mittleren Temperatur für eine Erde ohne Atmosphärenhülle liegen soll) auszeichnet. Mit der Drohung, andernfalls katastrophale Klimazustände zu riskieren, wird von UNO und vielen nationalen Regierungen eine umfassende Dekarbonisierung menschlichen Lebens gefordert und mit teils totalitären planwirtschaftlichen Maßnahmen erzwungen, die de facto einer Deindustrialisierung und für große Teile der Bevölkerung entwickelter Länder die Rückkehr sowie für Entwicklungsländer der Verbleib in vorindustriellen Armutsverhältnissen bedeutet (vgl. Alex Epstein: „Fossil Future“).

Das Buch Demontage des CO2-Betrugs“, liefert – gestützt auf eine Synthese wissenschaftlicher Veröffentlichungen – den Nachweis, dass der CO2-/Treibhausgas-Alarmismus und die Forderung nach Dekarbonisierung inkl. dem Zertifikate-Ablasshandel in doppelter Hinsicht völlig ungerechtfertigt ist und auf Täuschungen beruht.

  1. Argument 1: Die Entwicklung der CO2-/Klimagas-Konzentration der Erdatmosphäre ist nicht maßgeblich durch menschliches Handeln bestimmt
  2. Argument 2: Der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre spielt keine klima- bzw. temperaturbestimmende Rolle (geschweige denn eine mit katastrophalen Folgen, die eine ruinöse planwirtschaftliche Rückkehr in vorindustrielle Verelendung rechtfertigen könnte).

Jeder einzelne der beiden Befunde würde schon genügen, um eine anthropogen verursachte Klimakrise (oder gar -katastrophe) ins Land der Mythen zu verweisen und damit der ruinösen planwirtschaftlichen Dekarbonisierung und Deindustrialisierung unmissverständlich ihre „Schein“-Legitimation entziehen.

  • Eine Abkehr von der Nutzung kohlenwasserstoffbasierter Energiequellen zu fordern, wäre nicht einmal dann wirtschaftlich vertretbar, wenn die vom IPCC behaupteten Erwärmungsfolgen zuträfen, wie z.B. Alex Ferguson in seinem „Fossil Future“(https://www.shortform.com/pdf/fossil-future-pdf-alex-epstein) treffend vermittelt.
  • Allerdings werden noch so überzeugende Kosten-/Nutzenerwägung und eine auf das Relativieren von behaupteten Gefahren beschränkte Argumentation als subjektive und interessengetriebene Beschwichtigung heruntergespielt, solange der Mythos unwiderlegt bleibt, bei der Klima-Agenda handle es sich um ein naturwissenschaftlich fundiertes Ziel, CO2 sei zurecht als apokalyptischer Klimatreiber in Kritik geraten und Klima“schutz“ durch Dekarbonisierung sei unbedingte Menschenpflicht.
  • Die von Markus Ott für „Demontage des CO2-Betrugs“ gewählten und von ihm zusammengefassten Arbeiten machen unmissverständlich deutlich, dass sich die Widerlegung der IPCC-Doktrin nicht nur auf Korrekturen an Modulen (wie z.B. die genaue Höhe von Klima-Sensitivitäten, das Streiten über frei erfundene Kippunkte und run-away-Risiken, usw.) beschränkt, sondern dass das gesamte Hypothesen- bzw- Mythengebäude der „Klimaschutz“-Armeen fundamental falsch und eine restlose Demontage dieser Bewegung und ihrer Glaubenslehre längst überfällig ist.

In der Öffentlichkeit ist trotz dieser Veröffentlichungen nur einer Minderheit bekannt, dass hinter beiden o.g. Argumenten der Alarmisten Täuschungen und Rechenfehler stecken, sodass man sich ernsthaft fragen muss, welch totalitär-korrumpierte Verhältnisse ermöglicht haben, auf dieser Grundlage ein Zerstörungsprogramm für die Menschheit zu lancieren und eine breite Anhängerschaft dafür gewinnen zu können.

Demontage des CO2-Betrugs“ und die darin zitierten Arbeiten sollen auf große Resonanz stoßen, sodass das von Dr. Ott für die Titelbezeichnung gewählte Ziel tatsächlich bei einer Mehrheit der Bürger erreicht werden kann. Mit der nachfolgenden kurzen Zusammenfassung der Hauptaussagen für die oben geschilderte Doppelargumentation soll sich der Leser dieses Beitrags selbst ein Bild davon machen können, was Otts Buch und seine hierzu vor wenigen Wochen ergänzend veröffentlichte Videoserie vermitteln.

Unbedeutende Rolle menschlicher CO2-Freisetzungen:

Dass IPCC erklärt den gesamten seit Beginn der Industrialisierung verzeichneten Anstieg der CO2-Konzentration von 280 ppm auf 420 ppm zu 100 % als anthropogen verursacht (i.W. durch Nutzung fossiler Energien und Landflächenverbrauch einer auf das Achtfache gestiegenen Erdbevölkerung). Tatsächlich liegt der dem menschlichen Wohlergehen zuzuschreibende Anteil an den jährlichen CO2-Konzentrationszuwächsen allerdings aktuell nur bei etwa 4 % und kumuliert über den Zeitraum seit Beginn der Industrialisierung bei etwa 15 %.

Die Widerlegung der IPCC-Prämisse einer primär menschenbestimmten CO2-Konzentration beruht auf folgenden Korrekturen an den Vorstellungen vom Globalen Kohlenstoffzyklus (wie er jährlich von Earth System Science Data veröffentlicht wird: https://essd.copernicus.org/articles/14/4811/2022):

(Auch) Die vorindustrielle CO2-Konzentration war instabil und nicht auf unter 300 ppm begrenzt:

Dass bis zur Nutzung fossiler Energieträger eine natürliche und über zumindest 800.000 Jahre stabile Balance zwischen CO2-Emissionen und -Absorptionen bestanden und für eine CO2-Konzentration von unter 300 ppm – in den letzten 10.000 Jahren um 280 ppm – gesorgt habe, ist empirisch widerlegt. Wegen der temperaturabhängigen Gleichgewichtssättigung mit den Meeren und der terrestrischen Biosphäre unterliegt die CO2 Konzentration einer klimazyklischen Schwankung, die der Temperaturentwicklung zeitlich hinterherläuft.

Die Absorptionskapazität (CO2-Senken) ist nicht schon durch die „natürlichen“ Kohlenstoffkreisläufe weitgehend erschöpft

Zusätzliche aus fossilen Energieträgern stammende CO2-Emissionen werden nicht erst über eine Verweilzeit von weit über 100 Jahren von Meer und Biosphäre absorbiert. Die Aufnahmeleistung der Photosynthese von Land- u. Meerespflanzen, durch Lösung- und Sedimentierung im Meereswasser, durch Verwitterung von Gestein und ggfs. andere Begleit- und Folgeprozesse gewährleistet, dass die atmosphärische Verweilzeit von CO2 (gleich welchen Ursprungs!) bei einheitlich nur etwa 4 Jahren liegt. (Trotz eines Anstiegs der jährlichen fossilen Emissionen auf inzwischen über 10 Gt C p.a. hat sich die „airborne fraction“ – der jährliche Anstieg der CO2-Konzentration ausgedrückt in % der jährlichen anthropogenen Emissionen – im Bereich von ca. 50 % gehalten und sich nicht deutlich erhöht, was man bei der von ESSD (Earth System Science Data Journal) bzw. IPCC unterstellten Sättigung der CO2-Senken erwarten müsste.)

Auf Grundlage dieser Korrekturen ergibt sich der aktuelle Anteil der anthropogenen an den gesamten jährlichen CO2-Emissionen zu 4 % und über den gesamten Zeitraum seit Beginn der Industrialisierung zu etwa 15 %. Dies erklärt, dass auch bei stagnierenden fossilen Emissionen fortgesetzt ein stetiger Anstieg des CO2-Konzentrationsverlaufs in Mauna Loa (Keeling Kurve) gemessen wird und auch, dass die globalen lock-downs zu keiner Delle in den Messwerten geführt haben. Die historischen ebenso wie die aktuellen CO2-Verläufe sind nur mit den bekannten physikalisch und biologisch fundierten Emissions-/Absorptionsprozessen von CO2 – gleich welchen Ursprungs – kompatibel; für eine willkürliche Sonderbehandlung von CO2-Emissionen menschlichen Ursprungs lassen die tatsächlichen CO2-Verläufe keinerlei Raum. (vgl. http://hharde.de/#xl_xr_page_climate%20d).

* * *

Die geringfügige Rolle menschlicher CO2-Freisetzungen an den gesamten CO2-Emissionen (ca. 4 %) wird selbst von vielen Klima-Realisten übersehen und bleibt bei der ruinösen Forderung des Weltklimarats, in den öffentlichen Medien und selbst in vielen (pseudo)wissenschaftlichen Fachpublikationen völlig unberücksichtigt. Aus dem wissenschaftlich unhaltbaren Postulat, die vorindustriellen CO2-Bilanzen seien sakrosankt und alle nachfolgenden Änderungen seien von der Natur nicht gut verdauliche Störungen, hat der Weltklimarat die Forderung nach einer Rückkehr zu geringeren CO2-Konzentrationen in der Erdatmosphäre abgeleitet. Tatsächlich kann diese allerdings nicht durch die geforderte Dekarbonisierung menschlichen Lebens maßgeblich beeinflusst werden, weil sie dominant (zu ca. 96 %) durch natürliche Prozesse bestimmt wird.

Die Erde ist kein Treibhaus

Mit der Forderung nach einer Begrenzung der „globalen Mitteltemperatur“ orientiert sich das IPCC zudem an einem erfundenen Zustand, stellt einen wissenschaftlich unhaltbaren Zusammenhang zwischen Klimagaskonzentrationen als Treiber einer modellierten „mittleren Erdtemperatur“ her und begründet damit zudem auch noch das Erfordernis, Kipppunktgefahren Menschheits-bedrohlichen Ausmaßes abzuwenden.

    1. Die der Atmosphäre als „Treibhauseffekt“ zugerechnete Erwärmung um 33 °C und die daraus abgeleitete Erwärmungswirkung als Folge von Änderungen der CO2-Konzentration beruhen auf einer realitätsfremden Modellberechnung:
  • Das IPCC behauptet, dass eine atmosphärenfreie Erde nur eine globale Mitteltemperatur von 255 K bzw. -18 °C hätte. Dass die „globale Mitteltemperatur“ der Erde bei angenehmen 15 °C bzw. 288 K liegt, sei der Atmosphärenhülle und dem ihr zugeschriebenen Treibhauseffekt zu verdanken.
    • Allerdings beruht die Berechnung der -18 °C auf der unzutreffenden Unterstellung, einer sich strahlungsbilanziell einstellenden Erdtemperatur, die sich – unter Ausblendung der Vierfach-Wurzelbeziehung zwischen Temperatur und Strahlungsleistung – allein über Viertelung der Einstrahlungsleistung (gemäß dem Flächenverhältnis von kreisförmiger Einstrahlungsfläche zur 4-fach größeren kugelförmigen Abstrahlungsfläche) ermitteln ließe.
    • Berücksichtigt man jedoch, dass die Erde (angenähert) eine Kugel ist, die jeweils halbseitig von der Sonne angestrahlt wird, dann ergibt sich bei richtiger Berechnung auch für die Erde ohne Atmosphäre rechnerisch eine Mitteltemperatur von 15 °C.

Mit Anwendung der Stefan-Boltzmann Formel auf, die in einzelne konzentrische Kreisringe aufgeteilte, sonnenbeschienene Erdhalbkugel hat Uli Weber erreicht, dass er die spezifischen von den Einstrahlungswinkeln abhängigen (Albedo-angepassten) Strahlungsleistungen für die Berechnung der Temperaturverteilung über die hemisphärische Oberfläche berücksichtigen konnte.

Im Ergebnis bleibt allein durch die vorgenommene Korrektur des Modells und der Berechnungsweise der Mitteltemperatur von der der Erdatmosphäre als Treibhauseffekt zugeschriebenen Temperaturdifferenz von 33 °C nichts übrig. Die dieser Berechnung zugrunde gelegte Vernachlässigbarkeit einer Abkühlung der Nachtseite begründet der Autor mit i. W. der hohen Wärmekapazität von Atmosphäre und Ozeanen, wie er in seiner aktuellen Veröffentlichung „Unglaubliche Physik des Treibhauseffekts“ – auch anhand aktuellerer Veröffentlichungen von U. Weber – erläutert.

Falschen Modellannahmen und fehlerhaften Berechnungen eine physikalische Bedeutung zuzuweisen, und darüber katastrophale Klimagefahren heraufzubeschwören, ist ein ziemlich bemerkenswertes Vorgehen.

Der CO2-Gehalt ist nicht temperaturbestimmend:

Die oben unter 1.1. erwähnten historischen Klima-/Temperaturverläufe lassen sich auf die Überlagerung von Klima-Zyklen zurückführen, die keinen Resterklärungsraum für eine klimabestimmende Rolle von CO2 lassen (vgl. z.B. Prof. Horst-Joachim Lüdecke und Dr. Carl-Otto Weiss https://www.horstjoachimluedecke.de/egu-poster). Angesichts des Vorauslaufens der Temperatur- gegenüber der CO2-Entwicklung kann die Verneinung einer bedeutsamen Rolle von anthropogenen CO2-Emissionen für die globale Klima-/Temperaturentwicklung auch erfolgen, ohne (schon) sämtliche Details über alle tatsächlich klimabestimmenden Prozesse und deren detailliertes Zusammenwirken geklärt zu haben.

Dass eine Variation des Anteils von IR-absorbierenden Molekülen in der Atmosphäre klimatisch keine bedeutende Rolle spielt (und erdgeschichtlich gespielt hat), ist auch deshalb plausibel, weil das komplexe Klimasystem der Erde mit seinen vielfältigen stabilisierenden Rückkoppelungs-mechanismen ausgleichend auf Geleichgewichtsstörungen reagiert (vgl. dazu auch 2.4.).

In Ergänzung zu den Ausführungen im Buch: Maßgeblich für das Erdklima sind neben radioaktivem Zerfall und tektonischen Verschiebungen im Erdinneren insbesondere die Energien und Kräfte die von außen in Form von Sonnen- und kosmische Strahlen sowie Magnet- und Gravitationsfeld auf die Erde einwirken. Die planetaren Konstellationen, orbitalen Parameter (inkl. Magnetpolwanderung) und die Sonnenaktivität modulieren ihre Wirkungsdynamik, die ihrerseits die Prozesse in Atmo-, Hydro-, Bio- und Geosphäre bestimmt und sich in Form von Tidenbewegung, Wind- und Ozeanströmungen, Wolken- und Aerosolbildung, Eisschmelze und Vegetationsveränderungen sowie anderen physikalische, chemische und biologische Begleitprozessen manifestieren (inklusive der damit einhergehenden Veränderung der Albedo).

Die Überlagerung der gesetzmäßigen mit stochastisch einzelereignis-bestimmten Vorgängen (wie Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Hurrikane, Großbrände, Tsunamis oder menschliche Einwirkungen) erzeugt ein komplexes vieldimensional reguliertes und über vielfältige Rückkoppelungsmechanismen stabilisiertes Gesamtsystem, dessen Entwicklung sich nur eingeschränkt nachvollziehen oder gar prognostisch modellieren lässt – schon gar nicht über den Anteil IR-absorbierender Moleküle an der Erdatmosphäre. Die Behauptung, die Regulierung der IR-absorbierenden Moleküle in der Atmosphäre könne das Erdklima stabilisieren, ist ebenso lächerlich, wie die Behauptung, dass die „Klimawissenschaftlichen“ Fragen geklärt seien und Klimaschutz das dringendste Erfordernis für das Überleben und Wohlergehen der Menschheit sei.

Spektroskopische IR-Absorption bewirkt keine thermisch relevante Rückstrahlung:

In erdnahen Schichten wird die absorbierte IR-Energie durch Konvektion abgeführt und Rückstrahlung aus weiter entfernten Schichten wird bereits bei vorindustriellen CO2-Konzentrationen spektroskopisch blockiert.

  • Erdnah erfolgt eine Strahlungs-/Rückstrahlungsfreie Ableitung absorbierter IR-Energie

Aufgrund der erdnah hohen Atmosphärendichte spielt eine Behinderung der Wärmeabstrahlung durch die von IR-aktiven Molekülen wie CO2 bewirkte spektroskopische Absorption von Infrarot-Wärmestrahlen für die Erdtemperatur keine bestimmende Rolle. Die Dichte-bedingt hohe Zahl der Molekülkollisionen (1010 je Sekunde und Molekül) bewirkt eine strahlungsfreie (und damit auch Rückstrahlungs-freie) Deaktivierung der IR-angeregten Treibhausgasmoleküle, da sie nicht genügend Zeit haben, die absorbierte Infrarotstrahlung anders als über Thermalisierung und Konvektion abzugeben. Die IPCC-Hypothese einer Rückstrahlungs-bestimmten Erdtemperatur ist mit diesem Befund unvereinbar. (Dass thermische Leistungsabfuhr erdnah bzw. bei erdnahem Atmosphärendruck nicht durch Wärmestrahlung, sondern durch Leitung und Konvektion erfolgt, hat auch Dr. Tom Shula mit einem Pirani Transmissionsmeßgerät experimentell nachgewiesen:

 

https://wattsupwiththat.com/2023/04/18/a-novel-perspective-on-the-greenhouse-effect.)

  • Für erdfernere Höhenlagen ist das spektroskopische Fenster schon bei sehr geringen CO2-Konzentrationen geschlossen

Das spektroskopische Fenster für Infrarotstrahlung in dem für CO2 relevanten Wellenlängenbereich um 15 μm ist schon bei 280 ppm CO2-Gehalt sättigungsbedingt so weitgehend geschlossen, dass Strahlung-/Rückstrahlung dieses Wellenbereichs nur noch eine Schicht von wenigen Metern zu durchdringen vermag. Konkret hat Dr. Heinz Hug das beispielhaft für Luft mit 357 ppm CO2 und 2,6 % Wasser nachgewiesen. Nach 10 m Strahlungsweg sind schon 99,4 % der 15μm -IR-Strahlung absorbiert.

Das multidimensionale Klimasystem ist stabil und Kipppunkt-resistent

Mit der obigen Widerlegung des erdatmosphärischen Treibhauseffekts hat sich die Frage nach der Größe von Klimasensitivitäten als Begleitfolgen einer CO2-bedingten spektroskopischer Erwärmung im Kontext menschengemachten Klimawandels schon erledigt. °)

Soweit man auf Begleitfolgen von Erwärmungen im Allgemeinen – gleich welcher Verursachung – abstellt, ist allerdings doch auch noch bemerkenswert, dass man beim Klimasystem viel eher mit negativen als mit positiven Rückkoppelungen rechnen muss (z.B. dem von Prof. Richard Lindzen et al nachgewiesenen Iris-Gegenkoppelungs-Effekt durch Wolkenbildung). Die Vorstellung einer kipppunktartig ausgelöst explosiv sich selbst verstärkenden Zerstörung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten ist eine Illusion. Prof. Richard Lindzen verweist darauf, dass das Erdklima ein multidimensionales Gleichgewichtsystem ist, das von vielen gegenläufigen Ausgleichsprozessen über Jahrtausende erdgeschichtlicher Entwicklung hinweg in erstaunlich großer Balance gehalten wird. Wenn sich eine Einflussgröße verändert, reagiert das System mit vielfältigen Folgeprozessen, die die eingetretene Veränderung über negative Rückkoppelungen ausgleichen.

* * *

Oft erschöpft sich auch bei Klimarealisten die Zurückweisung des Treibhaus-Alarmismus mit Korrekturen an Klimasensitivitäten. Dass die Atmosphärenhülle keinen Treibhauseffekt mit der ihr fälschlich zugewiesenem Erwärmungswirkung um 33 K liefert, ist ebenso wie die praktische Bedeutungslosigkeit atmosphärischer Rückstrahlung für die globale Mitteltemperatur der Erde unter vielen Klimarealisten nicht bekannt oder anerkannt und ganz gewiss nicht in der breiten Öffentlichkeit.

* * *

Dr. Markus Ott ist zu danken, dass er mit „Demontage des CO2-Betrugs“ über eine der größten und wirtschaftlich folgenschwersten Täuschungen aufklärt und auf die einschlägigen Veröffentlichungen aufmerksam macht, deren verbreitete Kenntnis der ruinösen Dekarbonisierung ein Ende bereiten könnte.

Demontage des CO2-Betrugs“ ist am 16.06.2021 als Buch erschienen. Vor wenigen Monaten hat der Autor seine – oben in Ziffer 2 zusammengefassten – Ausführungen unter dem Titel „Die unglaubliche Physik des Treibhauseffektes“ anschaulich detailliert und vertieft. Damit ist diese Publikation eine lesenswerte Ergänzung zu seinem Buch, die – u.a. auch anhand neuerer Veröffentlichungen eingängig vermittelt, warum es keinen Treibhauseffekt gibt, worin die Argumentationsfehler der Treibhauseffekt-Theorie liegen und warum mit Uli Webers hemisphärischen Modell eine realistischere Ermittlung der mittleren Erdoberflächentemperatur erfolgt.

Quellenhinweis:

Deutsche Version: https://markusott.substack.com/p/die-unglaubliche-physik-des-treibhauseffektes

Englische Version: https://markusott.substack.com/p/the-fake-physics-of-the-greenhouse

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Im März 2023 wurde das Buch zusätzlich Gegenstand einer auf Tom Nelsons youtube-Kanal veröffentlichten neunteiligen video-Serie, sodass wesentliche Teile daraus dort nun auch audiovisuell unter dem Titel „PhD author Markus Ott: “Dismantling The CO2 Hoax” verfügbar sind.

https://www.youtube.com/playlist?list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7

Unter nachfolgendem link hat Dr. Markus Ott dort auch einen download der englischsprachigen Übersetzung seines Buchs als pdf-Dokument ermöglicht: https://tomn.substack.com/p/dismantling-the-co2-hoax

Anlage:

Im März 2023 wurde das Buch zusätzlich Gegenstand einer auf Tom Nelsons youtube-Kanal veröffentlichten neunteiligen video-Serie, sodass wesentliche Teile daraus dort nun auch audiovisuell unter dem Titel „PhD author Markus Ott: “Dismantling The CO2 Hoax” verfügbar sind.

https://www.youtube.com/playlist?list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7

Unter nachfolgendem link hat Dr. Markus Ott auch einen download der englischsprachigen Übersetzung seines Buchs als pdf-Dokument ermöglicht: https://tomn.substack.com/p/dismantling-the-co2-hoax

  1. Im Video vom 05.03.2023 „Dismantling the CO2 Hoax“ stellt Dr. Markus Ott sich und sein Buch vor, ehe er (schon im Vorgriff auf die Videos 2 bis 5) die vom IPCC- und Klima-Alarmisten behauptete kausale Kette von anthropogenen Emissionen über den CO2-Gehalt der Atmosphäre bis zur Erderwärmung zurückweist. Insbesondere geht es hier dann um Höhe und Ursache der CO2-Entwicklung

https://www.youtube.com/watch?v=ahKajudPhzM&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=1&pp=iAQB

  1. Im zweiten Video vom 05.03.2023 „Ten minutes on CO2 proxies“ wird dazu nochmals vertiefend erläutert, warum IPCC´s Eisbohrkernanalysen die CO2-Geschichte verfälschen.

https://www.youtube.com/watch?v=Z8sG-AU52TU&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=3&pp=iAQB

  1. Im Video vom 08.03.2023 „Did humans cause recent CO2 rise“ fasst Markus Ott Prof. Murry Salby´s Widerlegung der vom IPCC behaupteten Rolle anthropogener CO2 Emissionen für den CO2-Gehalt der Atmosphäre zusammen.

https://www.youtube.com/watch?v=AGfXl8ewve8&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=2&pp=iAQB

  1. Im Video vom 13.03.2023 „Temperature rise causes CO2 rise“ wird gezeigt, dass die Temperatur- der CO2-Entwicklung zeitlich vorausgeht.

https://www.youtube.com/watch?v=v_LWTjsE5so&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=7&pp=iAQB

  1. Im Video vom 19.03.2023 „What warms the oceans“ erklärt er, warum die von der Wolkenbedeckung abhängige Sonneneinstrahlung und nicht die Erdatmosphäre die dominante Rolle für die Erwärmung der Ozeane spielt.

https://www.youtube.com/watch?v=m9PCgCGo17w&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=4&pp=iAQB

  1. Im Video vom 26.03.2023 „Questioning the Green House Effect” wird die offizielle IPCC-Berechnungsweise für den (fälschlich) als so bedeutsam erklärten Treibhauseffekt THE erläutert.

https://www.youtube.com/watch?v=Bj6ORbRBZ2s&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=6&pp=iAQB

  1. Im Video vom 03.04.2023 „Atmospheric greenhouse effect ~ 0“ zeigt, dass der Unterschied zwischen der berechneten und der tatsächlichen globalen Durchschnittstemperatur bei korrekter Berechnung verschwindet. Damit wird klargestellt, dass es sich bei der angegebenen GHE im Wesentlichen nur um einen Näherungsfehler ohne physikalische Bedeutung handelt.

https://www.youtube.com/watch?v=JXKHfL55G2A&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=5&pp=iAQB

  1. Das Video vom 14.04.2023 „Saturation of the CO2-IR-Absorption“ dass die CO2-Konzentration das spektroskopische Fenster bereits soweit geschlossen hat, dass nur noch wenig Raum für die Entstehung zusätzlicher IR-Rückstrahlung bleibt (im hinreichend entfernter Bereich, in dem Rückstrahlung auftreten kann). Eine Verdoppelung des atmosphärischen CO2-Gehalts kann keine nennenswerte spektroskopische Zusatzblockade der Infrarotabstrahlung bewirken.
  • Die spektroskopisch mit einer Restsättigung der Flanken des 15 μm-Spektralbereichs begründbare zusätzliche Wärme-(IR-)strahlungs-Absorption ist schon (bei 357 ppm CO2 und bei einer Luftschichtdicke von nur 10 m) zu 99,94 % ausgeschöpft. Im 9. Video wird dann erläutert, dass auch in erdnahen Lagen keine zusätzliche Rückstrahlung mehr erfolgen kann, weil sie dort grundsätzlich nicht in Frage gekommt.
  • Auch die vom IPCC für CO2-Verdoppelung unterstellte 1,2 %-ige Steigerung der Wärmerückstrahlung (von 320 auf 324 W/m²), würde im Übrigen nur einer Temperaturerhöhung um 0,7°C entsprechen (von 15 auf 15,7 °C) – diese wird dann allerdings mit einer fälschlich postulierten (und zudem falsch berechneten) Verstärkungs- (statt Minderungs-)-Effekt auf 1,5 °C bis 4,5 °C hochgerechnet.
  • Tatsächlich zeigen experimentelle Befunde negative nicht positive feedbacks (vgl. Wasserdampf-bedingte Wolkenbildung – Iris-Effekt), sodass sich statt der 0,7 °C eine Temperaturerhöhung um 0,2 °C ergäbe.

https://www.youtube.com/watch?v=CrMGTkPADFw&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=8&pp=iAQB

  1. Im Video vom 21.04.2023 „Convection and Thermalisation kills the Greenhouse Effect“ wird rechnerisch nachgewiesen, dass die Wärmerückstrahlung von infrarot-angeregten CO2/Klimagas-Molekülen aus erdnahen Atmosphärenschichten durch Thermalisierung und Konvektion schon im Keim verhindert wird.

https://www.youtube.com/watch?v=RbNNhLqhWPg&list=PL89cj_OtPeenkOm6CMmDLxO1SXONul2c7&index=9&pp=iAQB

Markus OTT Die_Unglaubliche_Physik_Des_Treibhauseffektes