UN-Beamte und Al Gore arbeiten zusammen, um einen neuen „Pakt für die Natur“ voranzutreiben

Die Vereinten Nationen fordern einen „New Deal For Nature“ vor dem Gipfel der Biodiversität im Jahr 2020, bei dem eine Art globaler Pakt erwartet wird, dh. Wenn die Wünsche der Umweltschützer wahr werden.

Dieser neueste New Deal wurde beim World Economic Forum (WEF) in Davos, Schweiz, bei einem gemeinsam mit dem World Wildlife Fund (WWF) veranstalteten Abendessen angekurbelt. Während des Abendessens hielt Gore eine mitreißende Rede:

 „Ich weigere mich zu glauben, dass wir die Generation sind, die freiwillig und passiv die Zerstörung der Welt unter unseren Augen zugelassen hat! Wer ist mit mir?“ beschwor Al Gore seine Zuhörer beim Abendessen.

Umweltschützer von Conservation International sagen, dass ein solcher New Deal „unerlässlich ist, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung und das Pariser Abkommen zu erreichen“ und die globale Erwärmung zu bekämpfen.

(RELATED: AL GORE: Migrant Caravans Are Victims Of Global Warming) (Zum Thema: Der ehemalige Vizepräsident Al Gore sagte, die kürzlich in den USA Asyl suchenden Karawanen aus Zentralamerika seien vor den Folgen der globalen Erwärmung geflohen.)

In seinem Kern, ist dieser New Deal jedoch eine Erinnerung an frühere Warnungen, dass die „Bevölkerungsbombe“ die natürlichen Ressourcen der Erde schneller aufsaugen würde, als sie nachgefüllt werden könnten.

Der Autor des apokalyptischen Buches „The Population Bomb“ aus dem Jahr 1968, in dem eine Politik zur Bevölkerungskontrolle gefordert wurde, beteiligte sich mit anderen Wissenschaftlern an der Kritik von Präsident Donald Trumps Plänen für eine US-mexikanische Grenzmauer.

Der Biologe Paul Ehrlich, der die US-Regierung mal aufforderte, „alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine angemessene Bevölkerungsgröße zu erreichen“, sagte vor  mehr als 2.500 Wissenschaftlern, dass eine Grenzmauer „einige der biologisch vielfältigsten Regionen des Kontinents bedroht“.

„Da der Klimawandel und die zunehmend warmen und trockenen Bedingungen die Ressourcen umverteilen und die Lebensräume in den Grenzgebieten verschieben, kann die Wand einige Bevölkerungen daran hindern, diesen Veränderungen zu folgen“, heißt es in der Studie die Ehrlich und andere unterzeichneten.

Diese Warnungen werden unverändert wiederholt, obwohl sich die Weltbevölkerung, die Nahrungsmittelproduktion und Indikatoren für die Gesundheit von Mensch und Umwelt sich ungeachtet der Vorhersagen des ökologischen Zusammenbruchs verbesserten. Die UN ist der Meinung, dass es jetzt an der Zeit ist, den bevorstehenden ökologischen Zusammenbruch aufzuhalten:

„Wir verbrauchen jedes Jahr mehr ökologische Ressourcen und Dienstleistungen, als die Natur regenerieren kann“, hat das UN-Umweltprogramm am Freitag getwittert. „Dies ist eine globale Krise, die eine ehrgeizige Agenda für alle Sektoren der Gesellschaft erfordert.“

Dagegen steht Related: THE END OF HUNGER? ‘CALAMITOUS FAMINES’ SEEM TO HAVE DISAPPEARED (Zum Thema: Das Ende des Hungers? ‚Katastrophale Kalamitäten scheinen verschwunden zu sein)

Indische Landwirte schockierten Beobachter, als verkündet wurde, dass die Nahrungsmittelproduktion von Getreide trotz einer massiven Dürre in dem Land angestiegen sei, was die Widerstandsfähigkeit des indischen Landwirtschaftssektors widerspiegelt.

Das Landwirtschaftsministerium schätzt, dass das Land trotz der Dürre in elf indischen Bundesstaaten 252,23 Millionen Tonnen Getreide produzieren wird. Das war vor wenigen Jahrzehnten undenkbar, als Massenhunger das Ergebnis massiver Dürren war.

Die Widerstandsfähigkeit Indiens gegen die aktuelle Dürre spiegelt einen weltweit wachsenden Trend wider. Nach Ansicht derjenigen, die den Hunger in der Welt studieren, sind Hungersnöte nicht mehr das Problem, das sie einmal waren, und massive Hungersnöte, von denen Millionen von Menschen betroffen sind, sind nahezu verschwunden.

„Es ist in der Tat allzu leicht, historische, aber unerreichte Errungenschaften der letzten 50 Jahre zu übersehen: die Beseitigung von verhängnisvollen Hungersnöten (die mehr als 1 Million Todesfälle verursachen) und die Verminderung fast auf einen Fluchtpunkt großer Hungersnöte oder derer mehr als 100.000 Todesfälle verursachen “, schrieb Alex de Waal, Geschäftsführer der World Peace Foundation, 2015 in einem Bericht über den Hunger in der Welt.

Die Befürworter von „New Deal For Nature“ versuchen eindeutig, von den linken Populisten des sogenannten „Green New Deal“ zu profitieren, der von der New Yorker Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez (Demokraten) und US-amerikanischen Umweltaktivisten vorangetrieben wird.

Die Initiative „Voice for the Planet“ wurde im Rahmen des diesjährigen WEF in Davos ins Leben gerufen , um den „New Deal For Nature“ voranzutreiben. Hierbei handelt es sich um eine Partnerschaft von Umweltschützern, darunter die Gore-Gruppe „Climate Reality Project“ und UN-Agenturen. Unterstützt wurde die Initiative bei einem WEF-Panel mit Al Gore, durch den neuseeländischen Premierminister Jacinda Ardern und dem Geschäftsmann Anand Mahindra [Vorsitzender der Mahindra Group, einem in Mumbai ansässigen Unternehmen].

Umweltschützern zufolge hat die UN-Konvention über die biologische Vielfalt im November die Voraussetzungen für einen „New Deal für Natur und Menschen“ geschaffen, wenn die Diplomaten im nächsten Jahr in Peking (China) zusammenkommen.

Der WWF sagte, das UN-Treffen habe „einen entscheidenden Schritt unternommen, um die weltweiten Anstrengungen zu beschleunigen, um den beispiellosen und gefährlichen Verlust der biologischen Vielfalt von heute zu stoppen“. Die Gruppe sagte jedoch auch, dass die meisten Länder die Biodiversitätsziele für 2020 wahrscheinlich nicht erreichen werden.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation vom 25.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/01/25/al-gore-un-new-deal-nature/




Kindersoldaten der Linken

Zwar trete ihre Partei an der Klima-Demo «nicht sichtbar» auf, erklärte Maja Haus, Co-Präsidentin der Jungen Grünen, letzte Woche gegenüber SRF. Aber: «Wir haben unsere Mitglieder aufgerufen, in der ganzen Schweiz an diesen Protesten teilzunehmen.» Im Januar habe man bereits hundert neue Mitglieder anwerben können, frohlockte Haus, dreimal mehr als üblich. Welch ein Start ins Wahljahr.

Jonas Kampus, Gymnasiast aus Wetzikon ZH und einer der führenden Köpfe der Klimabewegung, mahnt derweil Zurückhaltung an. Zwar gehört auch Kampus den Jungen Grünen an. Doch das hängt er nicht an die grosse Glocke. Denn die Streiks und Demos sollen den Anschein eines spontanen, politisch unverdächtigen Aufstandes besorgter Jugendlicher vermitteln.

Doch auffallend viele der Wortführer, die via Medien den Klimafrevel anprangern, gehören den Jungsozialisten (Juso) oder den Jungen Grünen (JG) an. Meistens wird diese Bindung aber verschwiegen oder bestenfalls beiläufig erwähnt. Ob Gianna Strobel (Juso Biel), Lena Merz (JG Luzern), Leo Tinguely (Juso Freiburg), Miriam Rizvi (Juso St. Gallen), Gianna Catrina (JG Graubünden) oder Sandro Covo (Juso Aargau) – wenn die Grünschnäbel mit dem Megafon die Erwachsenen belehren und die klimatische Apokalypse beschwören, meiden sie die Erwähnung politischer Parteien.

Als sich am 30. Dezember 2018 rund 150 Klimaaktivisten in der Reitschule zu Bern trafen, um die nationale Demo vom vergangenen Wochenende zu organisieren, leitete die 21-jährige Nadia Kuhn die Versammlung. Nadia Kuhn ist Co-Präsidentin der Zürcher Juso. Womit nicht unterstellt sei, dass die Klimaaktivisten alle ferngesteuert wären. Ihre Radikalforderungen – Ausrufung des Klimanotstandes, Nullemission bis 2030 – wurden basisdemokratisch beschlossen.

Das ändert nichts daran, dass der Aufstand von unten von langer Hand geplant war, und zwar von Profis. Eine führende Rolle spielte die so genannte Klima-Allianz Schweiz. Es handelt sich dabei um einen Verbund von 78 zum Teil finanzkräftiger und einflussreicher NGOs wie Greenpeace, Brot für alle, Fastenopfer, Public Eye, Solidar Suisse, WWF, VCS, Heks, Helvetas, Myclimate, dem auch die Gewerkschaften und alle Linksparteien angehören.

Wenn man sich das geballte Mobilisierungspotenzial der diskreten Einflüsterer vor Augen hält, erstaunt höchstens, dass am vergangenen Samstag nicht mehr als 30 000 oder – je nach Quelle und ideologischer Schlagseite – 65 000 der 8,5 Millionen Einwohner dieses Landes auf der Strasse protestierten. Jede mittelprächtige Flugschau mobilisiert mehr Menschen (aber natürlich nicht so viele Journalisten).

Der Einsatz von Kindersoldaten im Kreuzzug gegen den drohenden klimatischen Weltuntergang wurde im Ausland bereits ausgiebig erprobt. Die Ikone dieser Bewegung ist der schwedische Teenager Greta Thunberg, Stargast bei der Uno-Klimakonferenz in Kattowitz. Mit ihrem Motto «Ich will, dass ihr in Panik geratet» stahl sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos den angereisten Wirtschafts- und Politgrössen die Show. Eine von den Juso organisierte und von der nicht mehr ganz so jungen Jungsozialistin Tamara Funiciello angeführte Demo (Motto: «System change, not climate change») stimmte in Davos schon mal auf das ein, was noch kommen würde.

Die Parteien und NGOs bestreiten zwar, dass sie direkt Einfluss auf die Klimajugend nehmen. Wie Juso-Klima-Aktivist Jonas Kampus dem Tages-Anzeigeranvertraute, begnügen sich die etablierten Kräfte damit, die Aktionen mit Aufrufen auf ihren Websites, logistischem Support und einem gelegentlichen Zustupf aus der Spesenkasse zu unterstützen. Mehr ist für einen Schulstreik oder eine Demo allerdings auch nicht nötig. Das Protestieren muss man den meisten Teenagern nicht beibringen.

Politik an der Schule

Tatsache ist, dass die Klimawarner in den Schulen schon lange still, aber effizient Einfluss nehmen. Federführend ist in dieser Disziplin die via Klimaabgabe auf Flugtickets auch indirekt mit Steuergeldern finanzierte NGO Myclimate. Allein letztes Jahr wies Myclimate im Budget 1,59 Millionen Franken für «Klimaerziehung» aus. Damit drillte die NGO gemäss eigenen Angaben 24 002 Schüler/-innen zu «Klimapionieren». Professionelle Klimaprediger von Myclimate schwärmen Tag für Tag in die Volksschulen aus. Mit sogenannten Impulslektionen führen sie schon Kindergärtlern den Frevel vor Augen, den ihre Eltern am Klima begehen und begangen haben.

Richtig politisch wird es dann im Gymnasium. So wandte sich etwa eine Aktionsgruppe der Kantonsschule Zürcher Oberland unter der Leitung von Geschichtslehrer Daniel Wiedenkeller im vergangenen Dezember via Mail an alle «Parlamentarier*innen des Kantons Zürich» mit dem Betreff: «Klimazusammenbruch bedroht elementare Menschenrechte und CO2-Gesetz». Die unfrohe Botschaft endete mit einer unverhohlenen Drohung: «Und denken Sie daran: Viele von uns werden nächstes Jahr zum ersten Mal wählen – und wir sind gut vernetzt . . .»

Zu den Klima-Aktivisten um Lehrer Wiedenkeller gehört übrigens auch der bereits erwähnte Juso-Politiker Jonas Kampus. Man stelle sich vor, die Junge SVP würde zusammen mit einem Lehrer einen derartigen Aufruf gegen die Überfremdung lancieren. Eine Debatte über den Missbrauch von Schülern zu politischen Zwecken wäre garantiert.

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)**  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in der WELTWOCHE Zürich : Kindersoldaten der Linken | Die Weltwoche, Nr. 6 (2019)| 7. Februar 2019,  http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor ALEX BAUR  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme des Beitrages.

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12. IKEK am 23. und 24.11.2018 – Nils Axel Mörner – Das Kattegat u.a. als Testgebiete für die Höhe des Meeresspiegels

Die Aufzeichnung der Gezeiten von Stockholm ist die zweitlängste in Europa; die mittlere langfristige Veränderung des Meeresspiegels ist ein Rückgang von 3,8 mm pro Jahr. Das Land selbst steiget um 4,9 mm pro Jahr aufgrund des postglazialen Aufstiegs der kontinentalen Landmasse. Die Differenz – 1,1 mm/Jahr – ist die wahre ozeanische Komponente der Ostsee.

Neben den europäischen Schauplätzen erforscht Mörner auch den Indischen Ozean und den Pazifik. Er ist gerade aus dem Gebiet der Insel Ouvéa vor Neuschottland zurückgekehrt. Im 17. Jahrhundert war der Meeresspiegel um 70 cm höher, wie unverrückbare geomorphologische Fakten belegten. Damals herrschte in den Alpen die „Kleine Eiszeit“ mit größeren Gletschern (wie Professor Patzelt zeigte). Wie konnte mehr flüssiges Wasser zur gleichen Zeit im Äquatorbereich vorhanden gewesen sein?

Video des Vortrages von Prof. em. Axel Mörner anlässlich der 12. IKEK in München

Das Phänomen beweise somit, dass der Weltklimarat falsch liegt; in warmen Zeiten steigt der Meeresspiegel nicht global an. Der Grund dafür sei die sogenannte Rotations-Eustasie des Planeten: Im Norden steige die Wasservolumen etwas an, am Äquator bleibe es ungefähr gleich.
Auch andere Inseln oder Küstenregionen wiesen einen Verlauf des Meeresspiegels auf wie die Insel Ouvéa, so die Fidschi-Inseln, die Malediven und Goa in Indien. Auch hier sanken die Ozeane um 1700, stiegen um 1800 an und sanken nach 1950 wieder.

Die Veränderungen des globalen Meeresspiegels folgten den Gezeiten-Superzyklen des Mondes, die wiederum auf die großen Sonnenzyklen zurückzuführen seien. Die Sonne beeinflusst auch den Golfstrom im Nordatlantik, der Wärme nach West- und Nordeuropa bringt. Bei maximaler Sonnenaktivität fließt der Golfstrom in Richtung Nordosten und der Meeresspiegel steigt. Während eines solaren Minimums fließt der Golfstrom von Osten nach Südosten und der Meeresspiegel fällt im Norden ab.

Mörner betonte, dass die Sonnenzyklen und die Schwerkraft unserer benachbarten Planeten, der Sonnenwind und der Mond unser Klima und unsere Umwelt bestimmten. Der Kohlendioxid-Treibhauseffekt habe dabei keinen Platz.

Mit seinem Vortrag in München wollte der Referent eine Nachricht an die Weltklimakonferenz COP24 in Kattowitz/Polen senden, die kurz nach der EIKE-Konferenz stattfand

Sie lautet: „Einige Ihrer Aussagen fallen in den Bereich des anti-wissenschaftlichen Unsinns. Das Polareis schmilzt nicht so schnell und der Meeresspiegel steigt nicht in kurzer Zeit.“
Für das Verfahren zur Bestimmung des Meeresspiegels empfiehlt Mörner, die physikalischen Gesetze und die Beweise in der Natur zu beachten




Der Planet erwärmt sich nicht mehr

Abb. 1: Beiträge zur Erwärmung laut IPCC.

Dem IPCC zufolge haben die GHGs zu 77%, aber wahrscheinlicher noch zu 120% und bis zu 200% zur beobachteten Erwärmung beigetragen.

Die Rate der Änderung des CO2-Gehaltes (also die atmosphärische CO2-Zunahme in jedem Jahr) hat seit 1959 fast linear zugenommen und liegt gegenwärtig bei ~2,4 ppm pro Jahr.

Abb. 2: Die am Mauna Loa gemessene Rate der Zunahme von CO2 (ppm pro Jahr). Dünne Linie = 12-monatliche Zunahme, dicke Linie = Gauss’sche Glättung. Rote Linie = polynomisches Fit kleinster Quadrate 2. Ordnung der jährlichen Zunahme.

Falls die IPCC-Hypothese korrekt wäre, sollte die Erwärmungsrate sich beschleunigen, wenn CO2 rapide steigt. Die Erwärmungsrate kann nur sinken, falls die CO2-Zunahme langsamer erfolgt und in eine Abkühlungsrate umschlagen (negative Rate), falls der CO2-Gehalt abnimmt.

Aber diese Hypothese passt nicht zu den Beobachtungen. Die Rate der Temperaturänderung in Grad Celsius pro Jahr nach HadCRUT4 nimmt nicht mehr zu. Tatsächlich hat die Zunahme bereits um das Jahr 1994 geendet und ist seitdem rückläufig. Die globale Erwärmung erfolgte immer langsamer, obwohl der CO2-Gehalt mit immer der gleichen rapide Rate gestiegen ist.

Abb. 3: HadCRUT4-Rate der Temperaturänderung (°C/Jahr). Dünne Linie = 12-Monate-Rate der Änderung, dicke Linie = Gauss’sche Glättung. Rote Linie = polynomisches Fit kleinster Quadrate 2. Ordnung der jährlichen Zunahme.

Seit 2017 ist die Rate der Temperaturänderung ins Negative umgeschlagen:

Abb. 4: Zoom der HadCRUT4-Rate der Temperaturänderung (°C/Jahr). Der best polynomial fit zeigt die langzeitliche Entwicklung der Temperaturänderungs-Rate.

Die Abnahme der globalen Erwärmung seit 1994 und die Abkühlung seit 2017 sind inkompatibel mit der Hypothese, dass der zunehmende CO2-Gehalt die globale Erwärmung treibt. Andere Faktoren müssen diesbezüglich bedeutender sein als CO2.

Die Daten des Mauna Loa können hier heruntergeladen werden, die globalen Temperaturdaten von HadCRUt4 hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/02/06/the-planet-is-no-longer-warming/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Kampagne der Bewerberinnen in der demokratischen Partei auf das Amt des US-Präsidenten hat begonnen: Klimawandel ist die größte Bedrohung des Planeten

„Lass uns der Wahrheit ins Auge sehen – der Klimawandel ist real und es passiert jetzt“, sagte Harris bei ihrer ersten Rede als Kandidatin im kalifornischen Oakland.

Verbrannte Waldflächen in Kalifornien seit 1926

„Jeder hier kennt die Waldbrände im Westen und die Hurrikane im Osten und die Überschwemmungen und Dürren im Herzen des Landes. Aber wir werden uns die Lüge nicht kaufen, wir werden auf der Grundlage wissenschaftlicher Fakten handeln, nicht nach Science Fiction“, sagte Harris sagte bei der Kundgebung, die Tausende anzog.

Start der Kampagne durch Kamala Harris auf Twitter und Podcast Ihrer Rede

Kamala Harris könnte jedoch die einzige sein, die mit „Science Fiction“ hausieren geht, wenn es um Klimawissenschaft geht. Während Wissenschaftler aktiv darüber diskutieren, welche Rolle die globale Erwärmung bei Naturkatastrophen spielen könnte, gibt es nur wenig wissenschaftliche Unterstützung für die Behauptungen, die sie in ihrer Rede gemacht hat.

(RELATED: Kirsten Gillibrand Called Global Warming A ‘Life Or Death Threat’ Despite Billing Taxpayers For Private Jet Travel)

(Ebenfalls zum Thema: Kirsten Gillibrand, New Yorker Senatorin und ebenfalls demokratische Bewerberin auf das Amt des Präsidenten, nannte die globale Erwärmung als „eine der größten Bedrohungen für die Menschheit“. Dieses ungeachtet der Abrechnung von privaten Charterflügen auf Kosten der Steuerzahler. Gillibrand wurde deswegen bereits in der Vergangenheit, da sie mit einem geringeren CO2-footprint ebenso gut Linie geflogen sein könnte oder Bahn oder Auto hätte nehmen können. Die Charterflugrechnung von Gillibrand war die zweithöchste im Senat. Sie wurde nur von ihrem New Yorker Senator Chuck Schumer, einem ebenfalls Demokrat, gekrönt. Umweltaktivisten haben in letzter Zeit die Emissionen der Flugzeuge angegriffen. Sie sehen diese als Angriff auf den Planeten und fordern Kontrolle darüber (Begrenzung).

Das Büro von Gillbrand antwortete nicht auf die Bitte des Daily Caller nach Kommentaren, einschließlich der Frage, ob sie die erste der 2020-Präsidentschaftswahl Kandidaten sein würde, die das Verbot von Reisen mit Privatjets unterstützt).

Ein Blick auf den vierten Bericht des US-amerikanischen National Climate Assessment (NCA) zeigt wenig Anhaltspunkte, für die Behauptung von Kamala Harris, dass „jeder über die globale Erwärmung Bescheid weiß“. Tatsächlich gibt es keine Beweise und nur „ein geringes Vertrauen“, das globale Erwärmung überhaupt ein Auslöser von Naturkatastrophen sein könnte.

Beginnen wir mit westlichen Waldbränden. Der Bericht des NCA, vom Jahr 2017, stellte fest, „dass es keine oder nur sehr geringe nachweisbare Bestätigung für einen Beitrag des Menschen zum Klimawandel in den westlichen Vereinigten Staaten gibt, basierend auf vorhandenen Studien.“

Kalifornien, das Kamala Harris vertritt, erlebte im vergangenen Jahr die schlimmsten Waldbrände der Aufzeichnungen, was 86 Menschen das Leben gekostet und Tausende von Gebäuden zerstört hat. So Tragik das ist, ein Klimaforscher der University of Washington  fand “ keine glaubwürdigen Hinweise„, die das tödliche Feuer mit der globalen Erwärmung in Verbindung bringen.

Für die atlantischen Hurrikane fand die NCA eine Zunahme seit den 70er Jahren, stellte jedoch fest, dass „die nachgewiesene langfristige Zunahme der TC-Aktivität (multidecadal bis centennial) [Tropische Zyklone s.u.] nach Ansicht früherer Änderungen der Beobachtungskapazitäten robust ist.“

Science Direct: Abstrakt

Basierend auf dem tropischen Zyklon-Datensatz des Joint Typhoon Warning Center (JTWC) zwischen 1945 und 2013 hat diese Studie die langfristige Variation des tropischen Zyklons (TC) im Nordwestpazifik (NWP) systematisch analysiert. Die Menschen verzeichneten in diesem Zeitraum jährliche Schwankungen der maximalen Windgeschwindigkeit, des Leistungsverlustindex (PDI) und der Häufigkeit des Typhoon. Die Ergebnisse zeigten, dass diese meteorologischen Parameter einen steigenden Trend zeigen, was impliziert, dass die TC-Aktivität ein Merkmal nicht stationärer stochastischer Prozesse darstellt. Geografisch geben wir die räumliche Verteilung ihrer historischen maximalen Windgeschwindigkeit an, indem wir eine Datenbank mit einem parametrischen TC-Modell kombinieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die räumliche Verteilung der TZ-Intensität in der NWP ungleichmäßig ist und das Seegebiet östlich der Philippinen von Taifun am stärksten betroffen ist.

Darüber hinaus stützt sich die im Juni zuletzt aktualisierte Feststellung der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), dass „es verfrüht ist, zu dem Schluss zu kommen, dass menschliche Aktivitäten – und insbesondere Treibhausgasemissionen, welche die globale Erwärmung verursachen – bereits erkennbare Auswirkungen auf die Hurrikan Aktivität hätten. “

Was ist mit Überschwemmungen und Dürren? Die NCA stellte fest, dass in einigen Regionen der USA in den letzten Jahren Dürreperioden und Hitzewellen zu verzeichnen waren, dass jedoch „nach geografischem Maßstab und Dauer die Ära der Dust Bowl der 1930er Jahre der Maßstab für Dürre und extreme Hitze in der historischen Aufzeichnung ist“.

[Dust Bowl wurden in der Zeit der Weltwirtschaftskrise in den USA und Kanada Teile der Großen Ebenen genannt, die in den 1930er Jahren – besonders in den Jahren 1935 bis 1938 – von verheerenden Staubstürmen betroffen waren. Wikipedia]

„Die Analyse von 200 US-amerikanischen Strömungsmessungen deutet auf Bereiche sowohl mit zunehmender als auch mit sinkender Überschwemmungshöhe hin, liefert jedoch keinen zuverlässigen Beweis dafür, dass diese Trends auf menschliche Einflüsse zurückzuführen sind„, berichtete das NCA bezüglich Überschwemmungen.

Das NCA stellte außerdem fest, dass es „nur geringe Hinweise auf einen menschlichen Einfluss auf die beobachteten Niederschlagsdefizite gibt“ und, dass „weder der Niederschlagsanstieg noch der Rückgang der Dürre einem mutmaßlichen anthropogenen Antrieb zuzuschreiben sind.“

Kamala Harris kündigte im Januar ihr Präsidentschaftsbewerbung für 2020 in der Sendung „Good Morning America“ an. Innerhalb von 24 Stunden, wurden etwa 1,5 Millionen Dollar gespendet, hauptsächlich von kleinen Spendern.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation vom 28.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/01/28/kamala-harris-climate-change-2020/




Klimastiftung nennt ein belgisches Manifest von „3400 Akade­mikern“ alarmistisch, pseudo-akademisch und sogar widerlegt durch das IPCC selbst

Es ist eine der herausragendsten Widerlegungen, die man finden kann. [Es folgt die aus dem Niederländischen ins Englische übersetzte Widerlegung, die hier ins Deutsche übersetzt wird. Für die direkte Übersetzung aus dem Niederländischen ins Deutsche müsste permanent der Google-Übersetzer bemüht werden, was als noch weniger zielführend betrachtet wird als die neue Übersetzung. Anm. d. Übers.]

Erschreckende Klima-Propaganda

Unverantwortlicher Missbrauch von Modellen

Wissenschaft unterscheidet sich von Religion, weil theoretische Behauptungen mittels Beobachtungen verifiziert werden müssen. Falls Modellergebnisse Messergebnisse im Voraus prognostizieren können (was sich ziemlich unterscheidet davon, dieselben im Nachhinein zu erklären!), dann kann man ein Modell als validiert ansehen und es in der Praxis anwenden. Aber wenn das nicht der Fall ist, kann man das Modell nicht als Wahrheit verkaufen und es auch nicht in der Praxis anwenden – das wäre unverantwortlich.

Weitaus komplizierter als einfach: eine lineare CO2-Relation

Die gegenwärtigen Klimamodelle (,IPCC-Modelle‘) zeitigen systematisch höchst übertriebene Prophezeiungen im Vergleich zu Messungen und können daher nicht als Grundlage einer Klimapolitik herangezogen werden – besonders dann nicht, wenn diese Politik extrem hohe Kosten verursacht und vitale Bestandteile der Energie-Infrastruktur destabilisiert. Das sagen wir nicht einfach so. Einige der angesehensten Wissenschaftler haben das auch schon vor uns gesagt (z. B. Freeman Dyson, Frederic Seitz, Robert Jastrow, William Nierenberg), darunter auch Nobelpreisträger (z. B. Ivar Giaever und Robert Laughlin). Sie argumentieren auch, dass das Klima der Erde viel zu kompliziert ist, um durch eine einfache, eindimensionale CO2-Relation erklärt werden zu können.

Erwärmung unserer Zeit weitgehend natürlichen Ursprungs

Im Folgenden werden wir kurz auf die Behauptungen der belgischen Unterzeichner des Schriftstückes eingehen.

1. „Die Erde erwärmt sich. Weltweit ist die Temperatur bereits um 1°C gestiegen (im Vergleich zur mittleren Temperatur im Zeitraum 1850 bis 1900)“.

Ja, die Erde erwärmt sich. Aber das ist business as usual. Die Historie der Erde sagt uns, dass sich Klimaänderungen immer ereignet haben. Das geologische Archiv zeigt sehr schön, dass sich warme und kalte Perioden regelmäßig abgewechselt haben. Das geschah bisweilen ruckartig, zwei Schritte vorwärts und dann einen wieder zurück.

Wir müssen nicht einmal bis zu den großen Eiszeiten zurückschauen. Archäologische Informationen zeigen, dass es um das Jahr 1000 zur Mittelalterlichen Warmzeit gekommen war. Damals gab es in Grönland viel Landwirtschaft! Und während des goldenen Zeitalters [?] befanden wir uns inmitten der Kleinen Eiszeit. Die großen Gemälde Belgiens und der Niederlande zeigen wunderschöne Szenen des Eises aus jener Kaltzeit. Nach dem Ende jener kleinen Eiszeit traten wir in eine Periode mit Erwärmung ein, natürlich ebenfalls mit Sprüngen vor und zurück. Nichts Besonderes also. Das sind natürliche Veränderungen innerhalb des Klimasystems. Bald wird die Temperatur wieder sinken. Ökosysteme haben sich jedes Mal erfolgreich angepasst und werden das auch weiterhin tun.

Wissenschaftliche Beweise ergebnislos … nicht nachhaltig“

2. „Fast 100% der beobachteten Erwärmung ist menschlichen Aktivitäten geschuldet“.

Diese Sicherheit ist schockierend. Das ist tatsächlich das, was das PCC glaubt. Allerdings sind die wissenschaftlichen Beweise dafür alles andere als aufschlussreich. Auch ist es höchst unwahrscheinlich, dass die natürlichen Schwankungen nach 1850 abrupt zum Erliegen gekommen sind – und dass seit dieser Zeit allein der Mensch verantwortlich ist für diese Erwärmung.

Aber was war der Auslöser für die Kleine Eiszeit, als Gletscher reihenweise gewachsen sind? Und was löste die Mittelalterliche Warmzeit aus? Solange die Klimawissenschaft auf derartige Fragen keine Antworten geben kann, sollten wir uns in Bescheidenheit üben.

Selbst heute noch versteht niemand genau die komplizierten Wechselwirkungen zwischen der Strahlung der Sonne, der dynamischen Wolkenbedeckung, der inhomogenen Erdoberfläche, den energiereichen Strömungen und der wasserdampfreichen Atmosphäre. Auch wissen wir keineswegs genau, welchen Beitrag menschliches CO2 an der globalen Erwärmung hat. Die große Sicherheit, mit der uns dass IPCC die menschliche Ursache an der Erwärmung glauben machen will, ist wissenschaftlich unhaltbar.

Alarmisten sind die wahren „Klima-Leugner“ … „sie wurden verführt“

3. „Schon jetzt bei der gegenwärtigen Erwärmung um ,lediglich‘ 1°C sind wir konfrontiert mit zunehmenden und immer stärkeren Wetterextremen wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen. Mit der Fortsetzung der globalen Erwärmung werden Extreme immer häufiger. Mehr noch, sollte die Erwärmung über 2°C hinausgehen, nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass sich die globale Erwärmung aus sich selbst heraus verstärkt, enorm zu. Eine Art Schneeballeffekt, der sie immer wärmer macht“.

Die Autoren und Unterzeichner des Briefes offenbaren sich hier als die wahren Klima-Leugner. Absolut erstaunlich!, wird doch in den jüngsten drei relevanten IPCC-Berichten (SREX, AR5 und SR15) klar festgestellt, dass es keine erkennbaren Trends bzgl. Dürren und Überschwemmungen gibt. Sie kommen also nicht häufiger oder seltener vor als zuvor. Das IPCC stellt in der Tat fest, dass Hitzewellen in bestimmten Gebieten allgemein üblich sind. Aber auch das ist vorläufig, weil beispielsweise in den USA die Staubschüssel-Ära der dreißiger Jahre immer noch in allen Aufzeichnungen dominant hervortritt.

Die Tatsache, dass sich die Autoren erlauben, von derartigen Übertreibungen verführt zu werden, welche sogar verschiedenen IPCC-Berichten widersprechen zeigt, dass ihr kritisches wissenschaftliches Denken durch ihren Aktivismus umnachtet worden ist.

CO2 als Kontrollknopf ist eine Täuschung

4. „Den Klimawandel einzugrenzen und sich selbst verstärkende Rückkopplungen zu verhindern ist höchst notwendig. Um die globale Erwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, müssen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 25% und bis zum Jahr 2050 um etwa 85% reduziert werden. Um unter dem 1,5°C-Ziel zu bleiben, müssen die Emissionen bis 2050 sogar auf Null sinken. Um dies jetzt zu erreichen, müssen sofort weit reichende und strukturelle Maßnahmen ergriffen werden – JETZT. Je länger wir warten, Treibhausgase zu reduzieren, umso größere Bemühungen werden erforderlich sein, um die Erwärmung (deutlich) unter 2 Grad zu halten“.

Der Erfolg der Klimabewegung beruht auf einer einfachen Aussage: „Menschliches CO2 ist die Ursache globaler Erwärmung, globale Erwärmung führt in eine Katastrophe, falls wir den CO2-Knopf drehen wird alles wieder gut“. Aber für keine der obigen Behauptungen gibt es irgendeinen Beweis. Wie kommen wir zu dieser detaillierten Sicherheit? Die allgemeine Öffentlichkeit fragt die Klimabewegung zu recht nach stichhaltigen Beweisen. Es gibt überzeugende Beweise, ebenfalls wissenschaftlich veröffentlicht, dass Klimamodelle hypersensitiv auf CO2 reagieren und daher viel zu viel Erwärmung generieren. Jedwede zukünftige Erwärmung durch CO2 wird daher viel allmählicher erfolgen als die Modelle zeigen. Aber die Kräfte der Natur können genauso gut auch eine Kehrtwende hin zu Abkühlung hinlegen.

Bizarre und besorgliche Forderungen

Da die CO2-Reduktion momentan sehr teuer und Sonne, Wind und Biomasse alles andere als ausreichend ist, um moderne Gesellschaften mit Energie zu versorgen, müssen wir an Zukunfts-Technologien arbeiten, mit welcher eine (ideologisch gewünschte) CO2-Reduktion bezahlbar werden könnte. Kernkraft ist hier die wahrscheinlichste Option. Seltsamerweise plant Belgien die Schließung aller seiner Kernkraftwerke sowie deren Ersatz durch Gaskraftwerke. Dies kann vor dem Hintergrund der CO2-Politik nicht erklärt werden, und es ist abwegig und besorglich, das hierzu in dem offenen Brief kein Wort verlautet. Falls es die Autoren wirklich ernst meinen bzgl. CO2, sollten sie massiv dafür eintreten, bestehende Kernkraftwerke so lange wie möglich weiter am Laufen zu lassen.

Das Paris-Abkommen gestattet steigende Emissionen

5. „Gegenwärtig bleiben politische Maßnahmen weit hinter dem zurück, was zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen erforderlich ist. CO2-Emissionen nehmen weltweit nach wie vor zu, und von Jahr zu Jahr emittieren wir mehr und nicht weniger. Das Gegenteil dessen, was getan werden muss. Außerdem sind die vorgeschlagenen politischen Maßnahmen nach wie vor meilenweit von dem entfernt, was zur drastischen Reduktion von Emissionen erforderlich ist, und das gilt für die lokale, die belgische, europäische und globale Ebene. Mit den jetzt vorliegenden Vorschlägen geht die Welt einer Erwärmung um 3°C bis zum Ende des Jahrhunderts entgegen. Das mag gering klingen, aber die Auswirkungen sind gewaltig“.

Die Tatsache, dass CO2-Emissionen nach wie vor weltweit zunehmen, ist schlicht im so gelobten Pariser Klima-Abkommen enthalten. Alle Länder waren dort vertreten. China und Indien dürfen und werden bis zum Jahr 2030 immer mehr CO2 emittieren.

Gigantische Kosten, buchstäblich ohne jede Auswirkung

Falls wir immer noch auf CO2-Reduktionen aus ideologischen Gründen beharren, sollten wir die relativ sauberen Kraftwerke in Westeuropa nicht schließen, sondern vielmehr die vielen verschmutzenden Kraftwerke in Asien. China beispielsweise baut seinen verschmutzenden Kohlekraftwerke-Park immer weiter aus. Man sollte die saubereren Kraftwerke der westlichen Welt zu einem Exportschlager machen.

Was wir hier in Belgien und den Niederlanden zum CO2-Eintrag beitragen, ist minimal, aber eine Reduktion wird uns mit vielen hundert Milliarden Euro zu stehen kommen. Beispiel: Falls wir hier in den Niederlanden das Ziel einer Reduktion um 49% bis zum Jahr 2030 erreichen sollten (mehr als die Autoren des offenen Briefes benennen), würde dies bis zum Jahr 2100 zu einer um 0,0003 Grad geringeren Erwärmung führen – vernachlässigbar und unmessbar. Und falls Belgien seine Kernkraftwerke schließt, gäbe es keine andere Wahl als sich auf fossile Treibstoffe zu stützen. Das ist die Realität!

0,05°C weniger Erwärmung für 1 Billion Dollar pro Jahr

6. „Maßnahmen gegen den Klimawandel sind ökonomisch viel vorteilhafter als wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Langfristig sind die Kosten des Nichtstuns viel höher als die Investitionen in die Reduktion von Emissionen. Nichtstun führt zu enormen Kosten einschließlich Schäden durch Überschwemmungen, Stürme und Waldbrände. Extreme Dürren und daraus folgende Verknappung von Nahrungsmitteln können in vielen Ländern soziale Unruhen auslösen und zu globalen Migrationsbewegungen führen. Der Übergang zu einer emissionsfreien Gesellschaft andererseits ist ökonomisch viel vorteilhafter und sorgt sogar für die Entstehung zusätzlicher Arbeitsplätze. Außerdem belaufen sich die weltweiten Subventionen für fossile Treibstoffe auf über 500 Milliarden Dollar jährlich. Diese Summe oder auch nur ein Teil davon fördert den Übergang zu einer kohlenstoffneutralen Gesellschaft“.

Das sind höchst zweifelhafte Behauptungen. Die Behauptung, dass Nichtstun viel höhere Kosten verursacht ist nichts als äußerst fragwürdig. Die Heilung kann schlimmere Folgen nach sich ziehen als die Krankheit, und wir glauben, dass die gegenwärtige Klimapolitik ein typisches Beispiel dafür ist. Björn Lomborg berechnete beispielsweise, dass falls alle Länder ihren freiwilligen Verpflichtungen des Paris-Abkommens nachkommen würden, die Auswirkung auf die Temperatur im Jahre 2100 nur 0,05°C ausmachen wird. Das ist ebenfalls vernachlässigbar. Lomborg zufolge kostet die Politik schon jetzt 1000 bis 2000 Milliarden Dollar pro Jahr, hauptsächlich als Folge eines geringeren wirtschaftlichen Wachstums. Das ist ein wesentliches Problem für Entwicklungsländer. Sie arbeiten nach wie vor hart daran, ihre Bürger auf das gleiche Niveau des Wohlstands zu heben wie wir ihn hier im Westen haben.

Grüne Ökonomie führt in Wirklichkeit insgesamt zu Arbeitsplatzverlusten

Die Behauptungen, denen zufolge Klimapolitik zusätzliche Arbeitsplätze schaffen würde, ist ebenfalls irreführend. Natürlich erzeugt man Arbeitsplätze, falls man hunderte Milliarden an Steuergeldern in die Energie-Transition pumpt. Allerdings stellt sich die Frage, wie viele Arbeitsplätze anderswo verloren gehen und wie die Auswirkungen insgesamt sind. Erfahrungen in Deutschland und Spanien zeigen, dass grüne Arbeitsplätze extrem teure Arbeitsplätze und daher schädlich für die Wirtschaft sind. Folglich ist das alles wissenschaftlich sehr empörend, was hier in die Welt posaunt wird.

Verwirrte Akademiker

7. „Wissen und Verfahren, erforderlich zur drastischen Reduktion von CO2-Emssionen, existieren bereits. Es bedarf jetzt nur noch des politischen Mutes, die erforderlichen strukturellen Maßnahmen zu ergreifen und sich vollständig eines Übergangs zu einer Gesellschaft ohne Treibhausgas-Emissionen zu verschreiben. Schließlich ist der Übergang nur möglich, falls – neben anderen Dingen – die Versorgung mit erneuerbarer Energie rapide und erheblich erweitert wird, Gebäude zu Kraftwerken anstatt zu Energieverbrauchern gemacht werden, die Mobilität reformiert und die Entwaldung gestoppt wird; wenn Bäume wo immer möglich gepflanzt und die Emissionen durch die Fauna ebenfalls angegangen werden. Diese Investitionen bieten auch Gelegenheit für positive Änderungen in vielen anderen Bereichen, zum Beispiel sauberere Luft und ausreichend Nahrung und Trinkwasser für jeden“.

Hier werden Klimawandel und Umweltbelange vollkommen vermischt. Die aus diesen beiden Problemen resultierende Verwirrung tritt deutlich hervor. Viele Menschen, die sagen, dass sie sich bzgl. des Klimawandels viele Sorgen machen, meinen in Wirklichkeit, dass sie besorgt sind hinsichtlich der natürlichen Umwelt, wie etwa Ruß und Feinstaub in der Luft oder Plastik in den Ozeanen. Aus historischer Perspektive scheinen die großen Naturkräfte eine prominente Rolle bei der Änderung des Weltklimas zu spielen, doch ist hinsichtlich der Umweltzerstörung zweifellos der Mensch dominant.

 

Zwei abschließende Kommentare der Stiftung:

Die verloren gegangene Unabhängigkeit der Wissenschaft ist „extrem besorglich“

a) Der größte Wert eines Wissenschaftlers ist seine oder ihre Unabhängigkeit. Wir erleben, dass Wissenschaftler zunehmend finanziell abhängig werden von Regierungen und der Industrie. Politische und kommerzielle Interessen wurden zu einem immer bedeutenderen Bestandteil von Forschung. Als Folge davon haben viele Wissenschaftler ihre Unabhängigkeit verloren. Das Belgische Manifest macht dies auf schmerzhafte Weise erneut nur zu deutlich. Das ist extrem besorglich. Finden sich heutzutage noch unabhängige Lehrer?

Die Historie der Wissenschaft sagt uns, dass wissenschaftlicher Fortschritt niemals durch Konsens erzielt worden ist, sondern von sturen Wissenschaftlern, die es wagten bestehende Konzepte in Frage zu stellen. Es liegt im Interesse der Wissenschaft und der Gesellschaft, dass diese Dissidenten nicht zum Schweigen gebracht werden, wie es derzeit seitens des IPCC, der Medien und kommerzieller Lobbygruppen der Fall ist.

Skeptizismus ist die Grundlage jedweder wissenschaftlicher Fortschritte. Menschen, die nicht mehr zweifeln und davon überzeugt sind, dass sie recht haben, fragen nicht, sondern streiten. Darum gibt es in der Klimadebatte keinerlei Fortschritte.

Kinder werden von Alarmisten missbraucht

b) In Belgien [und nicht nur dort] hat die Klimabewegung inzwischen damit begonnen, Kinder für ihre ideologische Causa einzuspannen. Eine ziemlich absonderliche Strategie. Was Kinder lernen müssen ist, kritisch alles zu betrachten, was man ihnen als Fakten präsentiert. Was gegenwärtig passiert, steht also gegen alles, für was Bildung steht. Wir sehen immer mehr, dass Kinder zwecks Erreichens bestimmter Ziele missbraucht werden.

Wer erinnert sich noch an den am Strand angeschwemmten Flüchtlingsjungen, dessen Bild häufig von Flüchtlingsorganisationen bemüht worden ist, oder an den kleinen Asylanten-Jungen, dem man ein Mikrofon unter die Nase gehalten hat oder an die weinenden Kinder Lili und Howick in den [niederländischen] Abendnachrichten? Jeder, der sein Rechthaben unter Beweis stellen will, indem er Kinder an die Front schickt, handelt moralisch verwerflich. Lehrer, die in dieser Weise tätig werden, sollten sich zutiefst schämen!

Link: http://notrickszone.com/2019/02/02/climate-foundation-calls-belgian-manifesto-by-3400-academics-alarmist-unacademic-and-even-refuted-by-ipcc/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Illusionen mathematischer Modellierung

Sie machen genau das, was der Journalist H. L. Mencken zu Beginn des vorigen Jahrhunderts geschrieben hatte: „Der gesamte Sinn der Politik ist es, die Öffentlichkeit in Furcht zu halten (und in ihr folglich den Wunsch zu wecken, in Sicherheit gebracht zu werden). Erreicht werden soll dies mit einer endlosen Reihe von Klabautermännern – allesamt imaginär“.

Die Angstmache vor der vom Menschen verursachten Klimaänderung kann gut und gern der beste Klabautermann sein, der je erweckt worden ist. Sie hat in der Hälfte der Welt den Wunsch geweckt, in Sicherheit gebracht zu werden – vor einer Bedrohung, für die es nicht den geringsten physikalischen Beweis gibt! Absolut nichts spricht dafür, dass Klima-Fluktuationen und Wetterereignisse von heute anders geartet oder schlimmer sind als das, womit es unsere Vorfahren zu tun hatten – und auch nicht für den Menschen als Ursache.

Viele der Aussagen zur Stützung dieser Angst erzeugenden Behauptungen finden sich im U.S. Fourth National Climate Assessment, einem 1656 Seiten starken Report, veröffentlicht Ende November. Keine einzige der dort erhobenen Behauptungen hat irgendeinen Bezug zu Beobachtungen in der realen Welt. Alles, was diese Behauptungen stützt, sind mathematische Gleichungen, welche als exakt präsentiert werden, als zuverlässige Modelle des Klimas der Erde.

Es ist wichtig, diese Modelle vollständig zu verstehen, sind sie doch die einzige Grundlage für die Klima-Angst!

Vor der Konstruktion von Gebäuden oder Flugzeugen werden physikalische, kleinmaßstäbliche Modelle entwickelt, um sie Stress- und anderen Tests zu unterziehen, welchem sie nach dem tatsächlichen Bau ausgesetzt sind. Hat man es mit Systemen zu tun, die großenteils (oder gänzlich) außerhalb unserer Kontrolle liegen – wie etwa Klima – versuchen wir, diese mit mathematischen Gleichungen zu beschreiben. Mittels Veränderung der Variablen in diesen Gleichungen kann man erkennen, wie sehr sich diese Veränderungen auf das Ergebnis auswirken. Das nennt man Sensitivitäts-Test, die beste Anwendung mathematischer Modelle.

Allerdings beschreiben die heutigen Klimamodelle nur eine Handvoll der hunderte von Variablen, von welchen man weiß, dass sie sich auf das Erdklima auswirken, und viele der für die Variablen eingesetzten Werte sind kaum mehr als Raten. Dr. Willie Soon vom Harvard-Smithsonian Astrophysics Laboratory listet die sechs bedeutendsten Variablen in jedwedem Klimamodell:

1) Orbitale Dynamik des Systems Sonne ↔ Erde sowie deren relative Stellungen und Bewegungen hinsichtlich der anderen Planeten des Sonnensystems

2) Abstrahlung geladener Partikel von der Sonne (Sonnenwind) und Modulation der einfallenden kosmische Strahlung aus der Galaxie als Ganzes

3) Das Klima beeinflussende Wolken, welche sowohl einfallende Sonnenstrahlung blockieren als auch einen geringen Teil der Wärme einfangen

4) Verteilung des von der Atmosphäre und nahe der Erdoberfläche empfangenen Sonnenlichtes

5) Die Art und Weise, mit der Ozeane und Landmassen die einfallende Sonnenstrahlung speichern, beeinflussen und verteilen

6) Die Reaktion der Biosphäre auf all diese verschiedenen Klimatreiber.

Soon folgert, dass selbst wenn die Gleichungen zur Beschreibung dieser interaktiven Systeme bekannt und angemessen in den Computermodellen enthalten wären (was sie nicht sind), diese auch dann immer noch nicht in der Lage sind, die Zukunft in irgendeiner bedeutenden Weise zu simulieren. Grund hierfür ist, dass selbst die besten Super-Computer der Welt viel zu lange brauchen würden, das zukünftige Klima zu berechnen als es sich in der realen Welt aufzeigen würde.

Das heißt, wir könnten das Klima (oder die vielen Sub-Klimate der Erde) für 40 Jahre von heute an in die Zukunft berechnen, aber es würde über 40 Jahre dauern, bis die Modelle mit diesen Berechnungen fertig wären.

Obwohl Regierungen über hundert Bemühungen finanziert haben, das Klima über drei Jahrzehnte zu modellieren, hat nicht eines dieser Modelle die bekannte Vergangenheit korrekt „prophezeit“ (nachhergesagt). Ausnahme ist ein russisches Modell, welches vollständig „frisiert“ war, um zu den gemessenen Daten zu passen, was zufällig dann auch der Fall war. Die mittlere Prophezeiung liegt jetzt ein ganzes Grad Fahrenheit über dem, was Satelliten und Wetterballone tatsächlich gemessen haben.

In seiner Anhörung vor dem Committee on Science, Space & Technology des Repräsentantenhauses am 2. Februar 2016 verglich der Klimatologe Dr. John Christy von der University of Alabama-Huntsville die Ergebnisse der atmosphärischen Temperaturen, wie sie im Mittel von 102 Klimamodellen berechnet worden waren, mit Messungen von Satelliten und Ballonen. Er sagte: „Diese Modelle scheiterten schon bei dem einfachen Test, uns zu sagen, was bereits geschehen ist, und sind folglich nicht in der Lage, uns eine vertrauenswürdige Antwort zu geben auf die Frage, was in Zukunft passieren könnte und warum. Als solche sind die Modelle also von höchst fragwürdigem Wert als Grundlage für weit reichende politische Entscheidungen, die doch abhängig sein sollten von einem halbwegs sicheren Verständnis, wie das Klimasystem funktioniert“.

Als Christopher Monckton das IPCC-Verfahren einer Nachprüfung unterzog, zeigte er in einer im Bulletin of the Chinese Academy of Sciences* veröffentlichten Studie im Jahre 2015 überzeugend, dass die offiziellen Prophezeiungen bzgl. globaler Erwärmung um das Dreifache übertrieben worden waren. (Monckton ist mehrfach für seine Arbeiten bzgl. Klima ausgezeichnet worden).

[*Dieses chinesische Journal war anders als alle angesprochenen Journale in der westlichen Welt bereit, die Studie zu veröffentlichen! Anm. d. Übers.]

Die Studie ist 12 mal öfter heruntergeladen worden als jede andere Studie in der gesamten, 60 Jahre umfassenden Historie jenes angesehenen Journals. Moncktons Team bedeutender Klimawissenschaftler legt jetzt letzte Hand an eine Studie, welche definitiv beweist, dass es – entgegen der offiziell prophezeiten Erwärmung um 3,3°C pro Verdoppelung des CO2-Gehaltes – lediglich zu einer solchen von 1,1°C kommen würde. An einem entscheidenden Punkt ihrer Berechnungen haben die offiziellen Klimatologen schlicht und ergreifend die Tatsache außen vor gelassen, dass die Sonne scheint!

Alle Probleme können als 5-phasig betrachtet werden: Beobachtung, Modellierung, Prognose, Verifikation und Validierung. Der Meteorologe Tom Wysmuller vom Apollo Team erklärt: „Zur Verifikation gehört es zu überprüfen, ob die Prognosen tatsächlich eintreffen, und zur Validierung gehört es zu überprüfen, ob die Prognose irgendetwas anderes ist als eine zufällige Korrelation. Die jüngste CO2-Zunahme, die mit der Erwärmung des industriellen Zeitalters korreliert, ist ein Beispiel für eine Zufalls-Korrelation, das einem sofort in den Sinn kommt“.

Der Präsident des Science and Environmental Policy Project (SEPP) Ken Haapala schreibt: „Die globalen Klimamodelle, auf die sich das IPCC und das USGCRP (United States Global Change Research Program) verlassen, sind weder verifiziert noch validiert“.

In kein Klimamodell, auf das sich das IPCC stützt, hat man die Ausgangsbedingungen des Jahres 1900 eingegeben und die ,Staubschüssel-Jahre‘ der dreißiger Jahre in den USA vorhergesagt – geschweige denn eine genaue Prognose des Klimas im Jahre 2000 oder 2015. Angesichts des vollständigen Fehlens überprüfbarer Ergebnisse müssen wir folgern, dass diese Modelle mehr mit dem Spiel „Magic 8 Ball“ gemeinsam haben als mit irgendeinem Prozess auf wissenschaftlicher Grundlage.

Nun ist eines der aktivsten Bereiche mathematischer Modellierungen der Aktienmarkt, aber niemand hat jemals dessen Entwicklung genau vorhersagen können. Viele Jahre lang wählte das Wall Street Journal fünf bedeutende Ökonomie-Analysten, die eine Aktie wählen sollten, welche ihrer Ansicht nach im folgenden Monat im Wert steigen würde. Dann ließ das Journal einen Schimpansen fünf Pfeile auf eine Wand werfen, die überzogen war mit den Ergebnissen des Aktienmarktes an jenem Tag. Einen Monat später wurde ausgewertet, wer besser war: Analysten oder Schimpanse. Gewöhnlich gewann der Schimpanse.

Aus diesem und anderen Gründen waren die meisten Menschen bis vor Kurzem dumm genug, um Entscheidungen zu treffen auf der Grundlage von Prophezeiungen, welche abgeleitet waren aus Gleichungen, die vermeintlich beschrieben, wie die Natur oder die Wirtschaft funktionieren.

Und doch behaupten die Computer-Modellierer unserer Tage, dass sie das Klima modellieren können – wobei weitaus mehr Variablen eine Rolle spielen als in der Wirtschaft oder beim Aktienmarkt – und dass sie das Jahrzehnte oder sogar ein Jahrhundert in die Zukunft können. Dann sagen sie Regierungen, politische Entscheidungen im Wert von Billionen Dollar zu treffen, welche jeden Aspekt unseres Lebens berühren – nur aufgrund der Ergebnisse ihrer Modelle. Unglaublicherweise folgen die UN und Regierungen in aller Welt diesen Forderungen. Wir sind verrückt und dumm, wenn wir sie damit davonkommen lassen!

Dr. Jay Lehr is the Science Director of The Heartland Institute which is based in Arlington Heights, Illinois. Tom Harris is Executive Director of the Ottawa, Canada-based International Climate Science Coalition.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/01/29/mathematical-modeling-illusions/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




* Vortrag von Prof. Reto Knutti vom 29.01.2019 in Lenzburg, AG (Schweiz)*

Sehr geehrter Herr Limburg,

ich hatte die Gelegenheit am obigen Vortrag teilzunehmen und möchte Ihnen kurz meine Eindrücke schildern.
Obwohl mir der Vortragende aus unseren Medien und dem Internet bekannt ist, war für mich der, aus meiner Sicht unwissenschaftliche Stil der Präsentation, sehr befremdend. Ein wahres Feuerwerk von Schlagworten, eher geeignet für den Biertisch!

Hier kurz ein paar Beispiele:

– “ 1.5° bzw. 2° Ziel, 2/3 sind bereits weg…“
– Eisbohrkerne aus der Antarktis, Analyse zeigt CO2 und Methan über lange Zeit auf und ab und dann raketenartig nach oben….
– Zeigt Bilder vom schwindenden Rhone Gletscher und dann von 2 Eisbären, Frage an das Publikum: „Wem von Euch wäre es gleichgültig wenn diese Tiere verschwinden würden?“
– „Wir müssen auf 0 dekarbonisieren…“

In der Fragerunde habe ich ihm dann 2 Fragen gestellt:

1. Gletscher sind das Klimagedächtnis der letzten 12’000 Jahre. Temperatur Rekonstruktionen zeigen: es war 2/3 der Zeit wärmer
als heute und Temperaturänderungen erfolgten z.T. schneller als in den letzten 150 Jahren. Natürliche Variabilitäten haben wir auch heute noch.
Frage: */Welches ist der wissenschaftliche Beweis für den anthropogenen/**/Anteil?/*
Antwort: */Gletscher global nicht repräsentativ./*2. */Welche ist der numerische Basiswert für das 2° Ziel und wie wurde dieser Wert/**//*
*//* */wissenschaftlich ermittelt?/*
Antwort:*/verschwurbelt, wollte keine Zahl nennen/**  Fazit: eine Frage falsch und die andere nicht beantwortet!*Ich muss mich fragen, ob ich stolz sein soll ein Absolvent der ETH zu sein, einer Institution, die es offenbar zulässt, dass ein Professor mit einer politischen Agenda als apokalyptischer Scharfmacher dem Volk Angst einjagen darf.mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz
NNNNNNNNN
XXXXXX
CH-XXXXXXX, Schweiz

und im Nachgang schrieb derselbe Leser
Ich erinnere mich soeben, was mal Prof. Reto Knutti in einer Vorlesung händeringend sagte (s.youtube) zu einer Zeit als der Hiatus offensichtlich war:

„…diese natürlichen Variabiltäten die wir nicht so richtig verstehen…“

 

Am Di. 12.3.09 bin ich beim lokalen Stadtwerk an einem Vortrag zum Thema „Energiewende – der Nutzen, die Kosten“ eingeladen.
Der ETH Dozent Anton Gunzinger, Buchautor von „Kraftwerk Schweiz“ wird referieren über:

„Kraftwerk Schweiz: Ist die Energiewende möglich und was würde sie kosten?“

Vor ca. 1 Jahr habe ich ihn an einer Forumsdiskussion gefragt, welche Errungenschaften der deutschen Energiewende in Anbetracht der Faktenlage
für uns als Orientierungshilfe dienen könnten. Er ist gar nicht auf die Frage eingegangen und hat nur verschwurbelte Allgemeinplätze von sich gegeben.Zu etwa der gleichen Zeit hielt Benoît Revaz, der damals neue Direktor des BFE (Bundesamt für Energie) an einem Treffen des Nuklearforums
einen Vortrag über die Energiewende 2050.
Ich habe ihm die genau gleiche Frage gestellt. Die Antwort war von der Substanz her ähnlich wie oben. Er sagte, dass /halt jedes Land für sich schauen soll/, und man staune: /“ … in Norditalien gibt es noch viele freie Kapazitäten…“ /
Nun, bei uns läuft die Wende seit einem Jahr und offiziell sind wir gut auf Kurs. Und gelernt von Euch hat sicher unsere damalige Bundesrätin Doris Leuthard.
Gelernt von  Jürgen Trittin wie man es dem Volk verkauft. Nur, die Kugel Eis wurde auf unsere Verhältnisse angepasst: Wenn ich mich richtig erinnere waren es 40 CHF!
In diesem Sinne
mit freundlichen Grüssen



Der Januar kennt keine Klimaer­wärmung: Der Hochwinter­monat wird seit über 30 Jahren wieder kälter

Der Januar 2019 zeigte sich in Mittel- und Süddeutschland als kalter Wintermonat. In den Alpen und im Vorland sogar mit reichlich Schnee, wobei die Mediensondermeldungen mit „Schneechaos“ mal wieder übertrieben waren. Es war halt ein Wintereinbruch mitten im Winter. Der DWD gibt den Monat mit 0,6°C für ganz Deutschland an, damit fast gleich wie der 30-jährige Schnitt von 1981–2010.

In weiten Teilen Süddeutschlands war der Januar jedoch kälter. (BaWü hatte – 0,3°C, Bayern gar – 0,9°C) und damit deutlich unter dem Vergleichsschnitt. Im Norddeutschen Tiefland fiel dieser Januar generell milder aus, z.B. Helgoland mit + 4,5°C gute 2 K über dem eigenen Stationsschnitt. Spätestens angesichts dieser Tatsache wird klar, dass die überall fast gleich hohe CO2-Konzentration von mehr als 405 ppm diese gravierenden Temperaturunterschiede nicht erklären kann.

Wir fragen uns natürlich, wo sich dieser Januar 2019 im langen Geschehen Deutschlands einreiht und wie sich der Monat über einen längeren Zeitraum entwickelt hat. Aus unseren Vorartikeln über die anderen Monate weiß der Leser bereits, dass die Temperatur Deutschlands im letzten Jahrhundert in Form einer sinusähnlichen Schwingung verläuft mit Wellenbergen und Wellentälern. Wir wählen als Betrachtungszeitraum die letzten 120 Jahre, weil in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die Kleine Eiszeit erst zu Ende ging und sich das heutige Temperaturniveau in Mitteleuropa einstellte. Einzuwenden wäre natürlich, dass um 1900 ein ganz anderes Deutschland mit anderen Grenzen bestand und die Wetterstationen an ganz anderen Plätzen mit ganz anderen, nämlich viel kälteren Umgebungsbedingungen standen wie heute. Beim Monat Januar ergeben die vom Deutschen Wetterdienst aneinandergereihten jährlichen Durchschnitte so aus:

Grafik 1: Die letzten 122 Januarmonate zeigen das gewohnte Bild. Warme Jahrzehnte wechseln sich mit den kalten ab, wir haben zwei Wärmeberge und 1 Wellental. Extrem kalt waren die Januare 1940 und 1942, während sehr milde Januare außer in den 1970er bis 2000er Jahren auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehäuft auftraten – ein eindeutiger, signifikanter Erwärmungstrend blieb über diesen langen Betrachtungszeitraum bislang aus.

Auch wenn die polynome Trendlinie den Anfang und das Ende überbetont, zeigt sie uns doch sehr gut den Verlauf. Das Wellental und damit die Kältedepression begann unmittelbar vor 1930 und endete abrupt 1974 und 75 mit zwei warmen Januarjahren hintereinander und der Ausbildung eines neuen Plateaus, auf dem wir uns derzeit befinden. Auffallend ist, dass es seitdem keine extrem kalten Januare mehr gibt wie zu Kriegszeiten. Heizen wir die kalten Nächte einfach raus aus unseren Städten?

Der ganze Betrachtungszeitraum befindet sich innerhalb der Industrialisierung mit einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre. Angeblich soll dieser Anstieg zu einer Erwärmungskatastrophe führen, so die Glaubensüberzeugung der Angsttrompeter-Wissenschaftler. Aus der Grafik 1 erkennt jeder, dass der Januar keinesfalls diesem vereinten Orakel folgt.

Wir fragen uns nun: Wie entwickelt sich der Monat ab dem Temperatursprung 1974, als er das heutige Temperaturplateau in Deutschland erreicht hat. Wir nähern uns der Antwort mit der nächsten Grafik, gezeichnet nach den Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes.

Grafik 2: 1974/75 erreichte der Januar mit einem Temperatursprung ein höheres Wärmeniveau, ein Plateau, das seitdem anhält. Drei Januare waren zu Beginn der Grafik nochmals besonders kalt, deshalb der leichte Anstieg der Trendlinie.

Man kann aber auch feststellen: Seit 1974 hat sich laut linearer Trendlinie der Januar nicht mehr signifikant erwärmt. Trotz intensiver Kohlendioxidzunahme in diesen viereinhalb Jahrzehnten hat das angebliche Treibhausgas CO2 in Deutschland keine Erwärmung mehr bewirkt. Eine Tatsache, die einmal mehr zeigt, dass dieses für das Leben auf der Erde notwendige und saubere Gas kaum oder nichts erwärmen kann. Auch misslingt jeder Nachweisversuch. Der Januar 2019 war zudem leicht unter der Trendlinie.

Der Mensch wirkt mit bei der Klimaveränderung durch Wärmeinseleffekte (WI). Klima verändert sich immer aus vielerlei Gründen. Von Interesse wäre der Temperaturverlauf ohne die wärmenden menschlichen Veränderungen bei den Stationen. In diesen mehr als vier Jahrzehnten hat sich Deutschland in die einst freie Fläche hinein erweitert, derzeit um 70 Hektar täglich und innerhalb der Städte und Gemeinden werden Baulücken weiter geschlossen, damit die Flächenerweiterung ins Umland –eigentlich eine Naturzerstörung – rein statistisch geringer ausfällt, was die Politik uns dann wieder als Naturschutz andrehen will. Im Winter wärmt zusätzlich die Abwärme der Industrie, der Haushalte und des Verkehrs, die Siedlungen und deren näheres Umfeld auf. Im Umland heizen „Biogas“-, Solar- und Windkraftanlagen ebenfalls. Insgesamt sind die WI- Effekte nach unseren bisherigen Untersuchungen im Winter aber etwas geringer als in den Frühjahrs- und Sommermonaten.

Kurzum, bei den Messstationen des DWD hat der Wärmeeintrag, bedingt durch die Bebauungsveränderungen zugenommen und die Thermometer der Stationen messen diese Zusatzwärme aus den sich vergrößernden Wärmeinseln mit. Natürlich gibt es auch Stationen mit geringen wärmenden Veränderungen. Eine solche wäre in Amtsberg-Dittersdorf südlich von Chemnitz, deren Temperaturverlauf wir in der Grafik 3 wiedergeben.

Grafik 3: Die Wetterstation in einem Vorort von Amtsberg, am Fuße des Erzgebirges zeigt seit 1974 keinerlei Januarerwärmung.

Ergebnis: Der Januar zeigt in Amtsberg am Fuße des Erzgebirges keinerlei Erwärmung und ganz außerhalb der Ansiedlung, also in der freien unbebauten Landschaft bestimmt auch nicht. Seit 1974 hält der Januar trotz CO2-Zunahme in Deutschland sein Niveau.

Selbst auf der Zugspitze wurde der Januar nicht wärmer, obwohl auf Deutschlands höchstem Berg die Bebauung und der Tourismus in diesem Zeitraum wesentlich zugenommen haben. Aber unabhängig davon auch der Kohlendioxidanteil in der Atmosphäre. Das Thermometer der Wetterstation lässt sich davon nicht beeinflussen.

Abb. 4: Die Wetterstation Zugspitze zeigt keinerlei Januarerwärmung, seit dieser Monat durch einen Temperatursprung auf das heutige Temperaturplateau gehoben wurde

Wohin geht der Januartrend?

Die letzten drei Jahrzehnte: Aus diesem Grunde betrachten wir nun die Temperaturentwicklung seit 1988 anhand der Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes.

Grafik 5: Der Januar wird kälter in Deutschland. Bereits seit über 30 Jahren wird es trotz der 2 warmen Januarmonate der Jahre 2007 und 2008 laut DWD-Trendlinie sichtbar kälter. Allerdings ist dieser Trend in Richtung Abkühlung wegen der enormen Streuung der Einzelwerte (noch) nicht signifikant.

Ergebnis: Die Januartemperaturen des Deutschen Wetterdienstes zeigen in den letzten 30 Jahren eine leichte Abkühlung und das trotz weiter zunehmender CO2-Konzentrationen überall auf der Welt. Abkühlung ist das Gegenteil von Erwärmung. Ob der Abkühlungstrend sich fortsetzen wird? Wir wagen keine Prognose. Aber: Ein Wonnemonat Januar oder gar eine bevorstehende Erwärmungskatastrophe mitten im Winter ist überhaupt nicht in Sicht. Die Trendlinie lässt eher gegenteiliges vermuten. Das Klimamonitoring des DWD zusammen mit den zwei Umweltministerien Bayerns und Baden-Württembergs im Herbst 2016 war ein Treffen der Märchenerzähler, genauso wie das Falschorakel eines Mojib Latif, dass Deutschland keine Winter mehr erleben wird. Oft argumentiert die meist nicht naturwissenschaftlich ausgebildete Führungsriege des DWD gegen die eigenen Daten. Wie lange werden sich das die Fachleute in der 2.ten Reihe des DWD und all die Stationsleiter außerhalb der Städte noch gefallen lassen müssen? Wohl alle der weit über 2000 Wetterstationen in Deutschland dürften einen mehr oder weniger fallenden Trend seit 1988 haben. Als Beispiel wählen wir den Hohenpeißenberg aus.

Grafik 6: Ländliche Stationen zeigen deutlich einen kälter werdenden Januar seit 1988

In Stadtnähe wirkt sofort die Wärmeinsel Großstadt auf die Messstation.

Grafik 7: Die WI-ärmere Station Gießen erwärmte sich seit 45 Jahren im Januar kaum; Frankfurt/Main hingegen merklich. Die Qualität der DWD-Daten ist jedoch oft so mangelhaft (Stationsverlagerungen, Wechsel der Messverfahren), dass die Ergebnisse nur bedingt interpretiert werden können. WI-Effekte sind außerdem sehr verschieden; sie hängen stark von Großwetterlage, Besonnung und eventuellen Stau- oder Föhneffekten ab; tendenziell sind sie bei klarem, windschwachem Wetter am stärksten.

Ist vielleicht Deutschland eine Ausnahme oder gar ein Sonderfall? Wird nur bei uns der Januar kälter? Wir werfen einen Blick in die USA, zur Dale-Enterprise Weather Station in Virginia, der ältesten Wetterstation in diesem Bundesstaat. Die Station hat den Vorteil, dass sie noch ländlicher und noch einen Tick wärmeinselärmer ist als deutsche Stationen. Das Wetterhäuschen steht unverändert bei einer einsamen Farm.

Grafik 8: Ähnlich wie in Deutschland, kühlte sich das WI-belastete Washington D.C. kaum, das ländlichere Dale Enterprise, westlich der Bundeshauptstadt in den Ausläufern der Appalachen gelegen, stärker ab.

Virginia befindet sich in einer zwar auch gemäßigten, aber zu viel stärkeren Schwankungen neigenden Klimazone als Deutschland, zwar ist der Januar dort ähnlich kalt im Durchschnitt wie bei uns, aber die einzelnen Jahre entsprechen sich nicht. So war der Januar 2017 in Deutschland kalt und in Virginia eher warm. Umso erstaunlicher ist der gleichartig fallende Trendlinienverlauf über die jüngste Klimavergleichseinheit. Auch in Ostasien finden sich immer wieder Stationen ohne Januar-Erwärmung; abschließend zwei Beispiele aus Ostasien:

Grafik 9: Keinerlei Januar-Erwärmung im kältesten, dauerhaft normal besiedelten Ort der Welt, Oimjakon/Ostsibirien.

Grafik 10: Im ehemaligen Winter-Olympiaort Sapporo wurde der Januar minimal kälter.

Fazit: Gerade der Monat Januar zeigt, dass Kohlendioxid keine oder fast gar keine Wirkung auf den Temperaturverlauf haben kann. Sogar stark Wärmeinsel-geprägte Orte wie Frankfurt zeigen eine – wenn auch kleinere – Temperaturabnahme.

Die Kohlendioxidzunahme hat in den letzten 30 Jahren beim Januar keine Erwärmung bewirkt, für die leichte Abkühlung gibt es hingegen viele Gründe.

Die ständige Zunahme der Wärmeinseleffekte sind der einzige menschengemachte Temperaturtreiber. Eine Einwirkung mittels CO2 gibt es nicht, das zeigen alle wissenschaftlich sauber durchgeführten Versuche.




Kälte in den USA: Das muss wohl der Klimawandel sein, oder?

Wir berichteten unlängst darüber. Nun also ein Kaltluftausbruch aus der Arktis bis weit südlich hinunter in die USA, auch das ist Klimawandel. Hier zitiert ein TV- Sender unter vielen Medien aus einer Agenturmeldung von DPA. Professor Stefan Rahmstorf (SR) erklärt. Wer könnte es besser? Wir wollen prüfen, was dran ist. Zunächst schauen wir bei der NOAA, die es vielleicht am besten wissen sollte. Der Polarwirbel schwächelt im Winter oft, der Begriff „Vortex“ dafür wird in den USA schon seit 1853 gebraucht. SR behauptet nun: Das passiert immer öfter:

“ …dies sei nach einer Datenauswertung des PIK aber in den vergangenen Jahrzehnten um ein Mehrfaches häufiger geworden.“

Wir wollen das prüfen und stoßen auf eine Statistik von Roy Spencer und John Christy von der Universität Huntsville in Alabama:

Abb.1: Die Häufigkeit von „Vortex“-Ereignissen in den USA. Quelle.

 

Keine Zunahme, auch keine signifikante Abnahme, der lineare Trend in Abb. 1 ist eher Ausdruck einer Zufälligkeit. Wir finden keine Bestätigung für die „Datenauswertung des PIK“. Was „erklärt“ uns SR weiter?

“Mehrere Studien gehen davon aus, dass das mit der schwindenden Meereisdecke auf dem arktischen Ozean zu tun hat, insbesondere auf der Barents-Kara-See”

Jetzt wechselt SR nicht unbemerkt den Schauplatz: Was er meint, ist eine vermutete Erscheinung: eine wärmere Arktis mit weniger Eis  im Winter erzeugt kältere Temperaturen auf den nördlichen Kontinenten. Das war es aber im Januar 2019 mit Sicherheit nicht:

 

Abb. 2: Die Temperaturen in der Kernarktis nördlich 80°N zu Beginn des Jahres 2019 (rot) und das langjährige Mittel (grün). Völlig normal! Quelle.

 

Eine andere Auswertung für die gesamte Arktis im fraglichen Zeitraum stellt fest: Temperaturabweichung für 66-90°N: 0,0. Es zeigt sich: SR hat keine belastbare Klima-Erklärung für das Ereignis zwischen dem  20. und 29. Januar 2019. Was er uns anzubieten hat, sind umstrittene Studien, die eine Zirkulationsänderung durch eine wärmere, eisärmere Arktis erkennen, mit dem Ergebnis, dass es auf den Kontinenten im Winter tendenziell kühler wird. Es gibt Arbeiten die das vermuten und es gibt welche, die das zurückweisen, von SR natürlich nicht erwähnt. Keinesfalls taugt der Stand der Forschung  für die Zuweisung des aktuellen „Vortex“ in den USA oder sonstwo zum Klimawandel. Es kam schon immer vor, und es häuft sich auch nicht. Das ist Wetter. So reagiert denn auch ein Meteorologe recht harsch:

„Damit hat das PIK definitiv den Boden der wissenschaftlichen Community verlassen und versucht nur noch, auf einer Seite Kohle zu sammeln. Frei erfunden, dass es eine Häufung schwacher Polarwirbel gäbe. Das passiert schon immer fast jeden Winter.“  Quelle.

Jörg Kachelmann ist kräftig genervt von dem Blödsinn. Wir auch. Und wir fragen uns: Warum wird so viel unbewiesener und umstrittener Stoff zur Erklärung auch jedes aktuellen Ereignisses in die Welt gesetzt? Sind echte Argumente (es wird global wärmer mit einer Rate von ca. 0,125 °C/ Dekade seit 1950 (nach der Reihe von Cowtan&Way) zu schwach? Ist der Klimawandel etwas, wofür es eines hohen Werbe-Etats bedarf, um ihn zu verkaufen? Dann allerdings entpuppen sich diese PR-Aktionen als Rohrkrepierer: Jede zu oft laufende Werbung nervt den Konsumenten nur noch. Der Hintergrund ist nicht Wissenschaft, wie der Konsument glauben soll. Statdessen spielen wohl politische Ambitionen die Hauptrolle. Wahrhaft dünnes Eis!

Der Beitrag erschien zuerst bei die kalte Sonne hier