Das ,Bias-Verstecken-Problem‘ der Klimawis­senschaft

Im vorherigen Beitrag war es um die absichtlichen Verzerrungen individueller Klimaforscher gegangen, stimuliert durch die Studie von Lee Jussim, Joe Duarte und Anderen mit dem Titel Interpretations and methods: Towards a more self-correcting social psychology.

Diese Studie von Jussim et al. bietet zusätzliche Einsichten , welche relevant sind hinsichtlich der absichtlichen Verzerrungen bzgl. Klimawandel. Dies wird besonders ernst und problematisch, wenn diese Verzerrungen erst einmal institutionalisiert sind. Hier folgen einige Auszüge von Jussim et al., die ich in diesem Beitrag diskutieren möchte:

Zitat: In dieser Studie betrachten wir, wie valide Schlussfolgerungen oftmals in Forschungsberichten versteckt liegen – maskiert durch plausible, aber nicht gerechtfertigte Schlussfolgerungen in jenen Studien. Diese Schlussfolgerungen involvieren nicht notwendigerweise den Gebrauch fragwürdiger Forschungspraktiken. Ungültige Schlussfolgerungen können begründet erzielt werden, nicht aufgrund fehlender Umstände, gescheiterten Studien oder insignifikanten Analysen, sondern auf selektive Interpretationen von Daten, wobei nur Daten berücksichtigt werden, welche die bevorzugten Schlussfolgerungen des Forschers stützen, während man validere Schlussfolgerungen versteckt.

Kommentar von JC: dies ist grundsätzlich das Problem, das ich mit den IPCC-Berichten habe. Tief verborgen in den Kapiteln gibt es viele gute, zuverlässige Informationen, obwohl in den Berichten so Manches ausgelassen wird. Das Problem der erzielten Ergebnisse (insbesondere in der Summary for Policymakers) besteht darin, dass diesen Ergebnissen ein viel zu hohes Vertrauensniveau zugeordnet wird.

Zitat: Wir charakterisieren Situationen, in welchen die Daten eine andere Schlussfolgerung nahelegen als in einem veröffentlichten Report beschrieben, sind doch Situationen mit diesen anderen Ergebnissen „maskiert“. Maskierte Phänomene können alternative Erklärungen für eine Reihe von Ergebnissen liefern sowie Gründe, um zu glauben, dass die veröffentlichten Interpretationen wahr, aber übertrieben sind; oder Gründe zu glauben, dass die veröffentliche Interpretation einfach falsch ist. Diese Schlussfolgerungen sind typischerweise maskiert, weil der ursprüngliche Report diese nicht einmal in Erwägung zieht oder sie überhaupt anerkennt, und weil die gezeigten Daten normalerweise eine künstlich herbeigeführte Unterstützung für die präsentierten Schlussfolgerungen liefern.

Kommentar von JC: ich berührte ein damit zusammenhängendes Thema in meiner Studie Reasoning About Climate Uncertainty im Zusammenhang mit dem ,framing error‘ [?]. In meinen letzten Berichten und meiner Aussage vor dem Kongress zitiere ich üblicherweise extensiv aus den IPCC-Berichten, und zwar im Zusammenhang mit unterschiedlichen Argumenten oder Vertrauensniveaus als jene in den IPCC-Berichten beschriebenen.

Zitat: Phänomene können oftmals maskiert sein, weil es die Forscher versäumen, Verfahren einzubeziehen, welche diese Phänomene enthüllen. Die Daten der Forscher mögen sauber (erhoben ohne irgendwelche fragwürdigen Praktiken) und statistisch ordentlich durchgeführten Analysen unterzogen worden sein – aber deren Ergebnisse können trotzdem falsch sein.

Kommentar von JC: Die gesamten Bemühungen des IPCC unter dem Mandat des UNFCCC wurden in Formulierungen gekleidet wie die Abschätzung einer ,gefährlichen anthropogenen Einmischung in das Klimasystem‘. Dies führt zu systematischer Maskierung der natürlichen internen Variabilität und zur Ignoranz anderer Prozesse (z. B. Auswirkungen solarer Effekte).

Zitat: Verzerrungen bzgl. der Bestätigung von Ergebnissen hinterlassen andere, oftmals realistischere Interpretationen, welche dadurch maskiert sind, dass sie weder überprüft noch in den wissenschaftlichen Beiträgen erwähnt werden. Bestätigungs-Verzerrungen haben zu vielen ungerechtfertigten Schlussfolgerungen geführt.

Kommentar von JC: Das Buch von Bernie Lewin über das IPCC umreißt die Politik, welche die Fabrikation des IPCC-Konsens‘ umgibt zum Zeitpunkt des AR 2. Der Fehlschlag, eine ,wahrnehmbare‘ anthropogene Erwärmung ausmachen zu können nebst den mit einer Erwärmung verbundenen Gefahren, hätte nicht nur den Einfluss des IPCC auf die Klimapolitik geschwächt, sondern auch die Auflösung desselben durch das UNEP gerechtfertigt.

Zitat: Wissenschaftler sollten nicht einfach die Literatur ignorieren, die sie nicht mögen, weil darin ihren Ansichten widersprochen wird. Trotzdem ist es unser Standpunkt, dass es immer problematisch ist, eine große Menge von Forschungsergebnissen zu übersehen, welche in direktem Konflikt mit den eigenen Schlussfolgerungen zu stehen scheinen. Aber die Lösung ist einfach – man zitiere und bearbeite sie, und falls eine davon begründeter ist als eine andere, berichte man über die Größenordnung der Auswirkungen von beiden. – Wir erkennen, dass es für einen individuellen Forscher nicht möglich ist, jede Studie aus seinem Forschungsgebiet zu kennen. – Aber wahre Wissenschaft tut nicht so, als ob Daten, die im Widerspruch zu eigenen Ergebnissen stehen, einfach nicht existieren.

Kommentar von JC: Ohne das NIPCC in irgendeiner Weise zu unterstützen (siehe meinen vorigen Beitrag) zeigt sich: falls man die Bibliographie in den Zustandsberichten von IPCC und NIPCC vergleicht, findet man kaum Überlappungen in der Liste der Literatur. Ich verstehe, dass man eine gewisse Auswahl treffen muss, aber die veröffentlichte Literatur ist ausreichend vielfältig, um multiple unterschiedliche Argumente und Narrative zu beschreiben.

Ein weiterer Punkt. Die Aktivisten unter den Wissenschaftlern (Lewandowsky, Hayhoe et al.) glauben, dass diese Studie sämtliche Studien der Skeptiker widerlegt (die sog. 3%) Those 3% of scientific papers that deny climate change?  A review found them all flawed. Ich habe keine Ahnung, wie so dummes Zeug jemals veröffentlicht werden konnte.

Jede Woche (oder alle 2 bis 3 Wochen) passen die meisten wissenschaftlichen Studien, welche ich in einem wöchentlichen Übersichten nenne, zu einem Narrativ, das einige Aspekte des so genannten Konsens‘ in Frage stellt. Ich wünschte, ich hätte die Zeit, sie alle zu bewerten.

Zitat: Die Anreize für das Vorbringen überzeugender Narrative in der Gelehrsamkeit lädt zu Rosinenpickerei ein. Bis zu einem gewissen Ausmaß führt diese Rosinenpickerei zu einem klassischen sozialen Dilemma: Während es im ureigenen Interesse individueller Wissenschaftler liegt, überzeugende Ergebnisse vorzulegen (erleichtert durch Rosinenpickerei) liegt so etwa eindeutig nicht im Interesse wissenschaftlicher Forschungsfelder, wird doch dadurch die Validität und die Glaubwürdigkeit dieses Forschungsbereiches unterminiert.

Kommentar von JC: Wissenschaftler nehmen für sich in Anspruch, einen privilegierten „Sitz am Tisch“ zu haben, geschuldet deren vermeintlich höheren Niveaus von Rationalität, welche mit der wissenschaftlichen Methode verbunden sindt. Rosinenpickerei und anderer Mumpitz negieren dieses Privileg, und Aktivisten-Wissenschaftler sind nicht besser als Lobbyisten.

Zitat: Wir erwarten verschiedene Belohnungen dafür, dass wir weit weniger überzeugende Storys verbreiten über wirre und widersprüchliche Daten. Erstens wollen wir unsere eigene wissenschaftliche Integrität erhalten. Zweitens, das gilt auch für die Integrität unseres Forschungsbereiches. Drittens, die Anerkennung miteinander im Konflikt stehender Ergebnisse und wirrer Daten bieten eine Gelegenheit für theoretische Fortschritte und neue empirische Forschungen, um diese Konflikte zu lösen – entweder mit dem Beleg, dass ein Satz von Ergebnissen nicht reproduzierbar ist, oder durch Identifikation von Bedingungen, unter welchen beide Sätze miteinander in Konflikt stehender Ergebnisse konsistent erzielt werden können. Folglich könnten die traditionelleren Belohnungen jenen Forschern zukommen, die in der Lage sind, derartige Konflikte zu lösen“.

Kommentar von JC: Brillant ausgedrückt! Aber all das scheint für Aktivisten-Wissenschaftler irrelevant, glauben sie doch, dass sie den Planeten retten; oder sie sind den finanziellen und karrieristischen Belohnungen verfallen, so dass sie bzgl. Klima dann Alarm schlagen und (schlimmer) jedwede Wissenschaft und jedweden Wissenschaftler ignorieren, der nicht diesem Narrativ folgt.

Zitat: Wir verteidigen einfach nur einen Prozess, der diejenigen Daten manipuliert, die nicht mit dem bevorzugten Narrativ der Wissenschaft konform gehen.

Es liegt in der Natur wissenschaftlichen Fortschritts, dass wir Vieles falsch machen. Eine ordentliche Wissenschaft jedoch soll: 1) derartige Fehler auf ein Minimum reduzieren und 2) sich sofort selbst korrigieren, wenn Fehler offensichtlich werden. Zu diesen Fehlern kommt es nicht wegen fragwürdiger wissenschaftlicher Verfahren, sondern wegen ungerechtfertigter Interpretationen.

Zusammenfassung von JC: Der maskierende Bias und die Rosinenpickerei sind kein Forschungs-Fehlverhalten, aber es führt die Wissenschaft und die Politiker gleichermaßen in die Irre. Das IPCC hat mittels seiner Konzentration auf eine ,gefährliche anthropogene Einmischung in das Klimasystem‘ den maskierenden Bias institutionalisiert – wobei dies bis auf nationale Geldgeber durchschlug: was man finanziert, wie man Zuwendungen und Veröffentlichungen in Journalen ausdrückt und was man in Hörsälen lehrt.

Vielfalt von Standpunkten und Erkennung alternativer Erklärungen und Hypothesen

Zitat: Wenn man zweifelt, kann man sich an Kollegen wenden, welche sehr unterschiedliche Standpunkte als unsere eigenen vertreten. Wir müssen nicht mit ihnen übereinstimmen oder uns von ihren Argumenten überzeugen lassen. Aber jene, die anderer Ansicht sind als wir, haben möglicherweise sehr viel mehr unterschiedliche blinde Flecken als wir, und sie werden normalerweise sehr gerne unsere Standpunkte auszustechen versuchen. Wenn ein Kollege behauptet, dass wir etwas Wichtiges übersehen haben, bedeutet das noch lange nicht, dass das wirklich so ist. Der Punkt ist, maskierte Ergebnisse, Studien und Erklärungen aufzuspüren, die uns wegen unseres eigenen blinden Flecks verborgen geblieben sind. Sind sie erst einmal erkannt, hindert uns nichts daran, diese ebenfalls kritisch zu evaluieren – wir können immer noch folgern, dass sie nicht so wichtig sind wie unsere Kritiker glauben. Aber zumindest haben wir dann Gelegenheit, diese anzusprechen, anstatt so weiterzumachen, als würden sie gar nicht existieren.

Idealerweise ist es so: Wenn alternative Erklärungen für ein Phänomen existieren, werden die Forscher Verfahren entwickeln, um alternative Hypothesen einander gegenüber zu stellen. Der Punkt ist nicht zu zeigen, dass das eine „wahr“ und das andere „falsch“ ist. Tatsächlich gibt es einflussreiche psychologische Lehrmeinungen, denen zufolge die meisten Hypothesen unter bestimmten Bedingungen zutreffend sind. Falls man sich diesem Standpunkt verschreibt, ist es einfach nur dumm, irgendeine Theorie zu „widerlegen“. Selbst wenn man diese Ansicht teilt, ist es unsere Perspektive, dass es immer noch unverzichtbar ist, alternative Perspektiven in bestimmten Forschungszusammenhängen miteinander zu vergleichen. Falls unter bestimmten Bedingungen alles wahr ist, dann ist irgendeine bestimmte Hypothese vielleicht nicht unter allen Bedingungen wahr. Um herauszufinden, ob Hypothese X alle oder die meisten Daten erklärt, oder unter welchen Bedingungen die Hypothese Y wahr ist, müssen wir beide austesten.

Darum haben solche Gegenüberstellungen ein erhebliches Potential, das Feld zu beherrschen. Egal wie stark wir zu einem Bias der Bestätigungen neigen und egal, wie schwierig es ist, hinsichtlich unserer Interpretationen vollständig objektiv zu sein – wir haben oftmals Kollegen, die bereit, willens und in der Lage sind, uns zu sagen wie sehr wir unrecht haben. Um diese Dinge anzusprechen schlagen wir also vor, dass Psychologen eine ihrer Stärke ausspielen. Es gab in dem Bereich lange Diversität, teils weil Personen mit diversen Hintergründen unterschiedliche Erfahrungen einbringen, mit psychologischen Problemen umzugehen. Kurz gesagt, diverse Menschen haben diverse Ideen, womit sie den „Marktplatz der Gedanken“ bereichern.

Derartiges Zusammenarbeiten ist vielleicht ziemlich schwierig, weil diejenigen auf der anderen „Seite“ irgendwelcher Debatten – seien diese nun theoretischer oder politischer Natur – oftmals der anderen Seite ziemlich feindlich gegenüberstehen. Trotzdem lautet eine der wenigen Lösungen für einen Bestätigungs-Bias, eine alternative erwünschte Schlussfolgerung zu übernehmen. Das ist vielleicht nicht einfach, aber wir prophezeien, dass es das in der Regel wert ist.

Und was ist, wenn derartige Versuche der Zusammenstellung scheitern? Ein Kritikpunkt bzgl. gegensätzlicher Zusammenwirkens ist, dass es oft nicht funktioniert, weil die Opponenten sich so feindlich gegenüberstehen, dass sie nicht zusammenarbeiten können. Dies ist eine Aussage darüber, wie mächtig der Bestätigungs-Bias eines Forschers sein kann. Die Lüge wird in das Idealbild objektiver Wissenschaftler gekleidet, dass eine Lösung durchweg auf Logik, Verfahrensweise, Statistik und Daten basierend gefunden worden ist. Beide Seiten können gleich schuldig sein oder vielleicht ist auch die eine Seite verzerrt, die andere nicht. Wie auch immer, derartige Fehlschläge sind ein starkes Signal, dass irgendetwas anderes als das objektive und leidenschaftliche Verfolgen der Wahrheit im Gange ist.

Ein kürzlich erschienener Artikel im Bereich Astronomie (Loeb 2014) enthielt wichtige Punkte über die Diversität von Gedanken. Loeb (2014) beleuchtete Beispiel für Beispiel, in welchen renommierte Astronomen „glauben“, dass etwas auf der Grundlage weniger oder gar keiner Beweise wahr ist; in welchen diese Astronomen die Fähigkeit jüngerer Wissenschaftler und anderer behindern, mit neuen Gedanken zu jenem Problem aufzuwarten, weil die Alternativen als abwegig empfunden werden. In jedem Falle wurde Jahre später ultimativ entdeckt, dass die „abwegigen“ Behauptungen sich als wahr herausstellen. Nach unserer Terminologie maskierten ungerechtfertigte, aber für vertrauenswürdig gehaltene Schlussfolgerungen die Beweise, und manchmal ist sogar die Suche nach besser passenden Beweisen. „Meinungs-Einheitlichkeit ist steril; das Nebeneinander multipler Gedanken kultiviert Wettbewerb und Fortschritt“.

Natürlich ist es schwierig, im Voraus zu wissen, welcher Weg der Erklärung Früchte tragen wird, und der Hinterhof der Astronomie steckt voller neuer Gedanken, die sich als falsch erwiesen haben. Aber um den Prozess der Entdeckungen effizienter zu machen … sollten Geld gebende Agenturen einen festgelegten Anteil ihrer Ressourcen (sagen wir mal 10% bis 20%) für riskante Erkundungen abzweigen. Dies kann als eine positive Maßnahme betrachtet werden, um die Diversität von Gedanken zu fördern.

Kommentar von JC: Der Vorschlag von Jussim et al., dass Wissenschaftler-Teams mit unterschiedlichen Perspektiven zusammenarbeiten, funktioniert in der Klimawissenschaft einfach nicht. Aktivistische Wissenschaftler werden niemals mit Klimawissenschaftlern debattieren, welche andere Perspektiven vertreten, und sie werden diese sogar auf Twitter blockieren. Falls sich ein nicht aktivistischer Wissenschaftler zu enthusiastisch mit jemandem wie mir, Christy, Pielke und so weiter zusammensetzt, werden sie von den Aktivisten-Wissenschaftlern zum Rückzug „gezwungen“.

Zensur und Maskierung durch Journale

Es gab über die Jahre viele, viele Beispiele dafür, sowohl in der Klimawissenschaft, noch verbreiteter aber in der Akademia.

Ich kenne eine neue Anekdote, welche für diesen Beitrag relevant ist, und zwar aus Begutachtungen von Studien, die ich jüngst bei einem Journal einreichte. Ohne allzu sehr auf die fragliche Studie oder irgendeine spezifische Kritik einzugehen (ich versuche immer noch zu ergründen, was ich mit dieser Studie anfangen kann), sind einige Äußerungen von Begutachtern und dem Herausgeber sehr aufschlussreich:

„Alles in allem besteht die Gefahr, dass die Studie von skrupellosen Menschen ausgenutzt wird, um Verwirrung zu erzeugen oder die Klimawissenschaft zu diskreditieren. Daher schlage ich vor, dass der Autor die Essenz seines Beitrags für die wissenschaftliche Debatte um Klimawandel noch einmal überdenkt“.

Und noch ein Juwel von Begutachter Nr. 1:

„Und schließlich sind in der Studie Fehler enthalten wie: ,unter den bekanntermaßen vernachlässigten Phänomenen bei den Szenarien des Klimawandels im 21. Jahrhundert sind: solare Variabilität und indirekte solare Effekte, vulkanische Eruptionen, die natürliche interne Variabilität der großräumigen Ozean-Zirkulationen, geothermale Wärmequellen und andere geologische Prozesse‘: Dieses Statement entbehrt jeder Rechtfertigung und ist offensichtlich falsch, war doch all dies bereits in den CMIP5-Modell-Experimenten evaluiert worden“.

Bumm! Maskieren ist voll erfolgreich; Klimawissenschaftler glauben jetzt, dass all dieses Zeug über die natürliche Variabilität (darunter geologische Prozesse, Vulkanausbrüche und solare Variabilität) in den CMIP5-Modell-Experimenten evaluiert worden sind. (JC’s Kopf platzt!)

Auf der Grundlage dieser brillianten und hart einschlagenden Begutachtungen schreibt der Herausgeber: „Wir bedauern, dass wir das Manuskript nicht zur Veröffentlichung akzeptieren können und werden es nicht weiter in Betracht ziehen“.

Selbst wenn man annimmt, dass es ernste Schwächen in der Studie gibt (was nicht der Fall ist, zumindest nicht solche, die den Falsch-Beurteilungen der Begutachter auch nur nahe kommen) – die explizite Aussage, dass sie eine Neueinreichung nicht einmal ansehen würden, ist etwas, das ich noch nie bei einem Herausgeber erlebt habe.

Ich muss ein Journal finden mit einem dreifach blinden Begutachtungssystem (einschließlich des Herausgebers).

Steve Koonin und das Red Team

Folglich ist der Gedanke von Red Teams und Ähnlichem geeignet, alternative Perspektiven bekannter zu machen. Dazu in den vorhergehenden Beiträgen mehr zum Hintergrund.

Steve Koonin war der sichtbarste und prominenteste Befürworter eines solchen Red teaming. Jüngst hielt Koonin einen Vortrag hierüber an der Purdue University.

Gavin Schmidt schrieb etwas zu Koonins Vortrag bei RealClimate. Um es höflich auszudrücken, Gavins Beitrag ist höchst abschätzig darüber, was Koonin zu sagen hat.

Da der Steve Koonin, den ich kenne, sehr intelligent und einsichtsvoll ist, vermute ich, dass Gavins Beitrag völlig am Thema vorbeiging. Dann entdeckte ich einen Beitrag von Koonin bei WUWT, welcher klarstellt, was er in Wirklichkeit in seinem Vortrag gesagt hat und wie sehr seine Ausführungen von Gavin fehlinterpretiert worden waren.

Ich denke, dass die gesamten Bedenken Koonins bzgl. der Klimawissenschaft mit diesem Gedanken des ,maskierenden Bias‘ zusammenhängen. Die Betrachtung des Themas auf diese Weise kann helfen, die verschiedenen Bemühungen von Red Teams zu rechtfertigen, die in den USA ins Leben gerufen werden.

Link: https://judithcurry.com/2019/06/21/climate-sciences-masking-bias-problem/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Klimastreik der Kinder – mittlerweile weltweit?

Unser Pressesprecher Horst-Joachim Lüdecke war letztes Jahr auf der Klimakonferenz im polnischen Kattowitz und berichtete, daß dort zum Großteil Menschen aus nichtwestlichen Ländern weilten. Man konnte den Eindruck gewinnen, daß diese Besucher die Geldquellen von UNO, EU & Co. anzapfen wollten. Quasi als zweite Entwicklungshilfe. Aber sind die Bürger dieser Länder auch genauso überzeugt wie unsere gymnasial-akademische Jugend?

Laut Spiegel offenbar schon. China, Syrien, Indien, Uganda – dort soll die FFF-Welle angeblich schon angekommen sein. Als Beweis dafür zeigen die Quantitätsjournalisten die 16jährige Chinesin Howey Ou, die wie ihr Vorbild Gretel vor einem örtlichen Regierungsgebäude der Stadt Guilin sitzt und ein selbstgemaltes Pappschild mit der Aufschrift „Klimakrise. Schulstreik“ präsentiert. In den sozialen Medien schreibt sie:

„Der erste Streiktag…ich werde vor der Volksregierung in Guilin jeden Tag streiken, bis die chinesische Regierung ein klares Klimaversprechen gibt,  jetzt handelt und sich der Herausforderung stellt.“

Eine Studentin aus Uganda tut es Ou gleich und streikt freitags in der Hauptstadt Kampala mit bis zu 180 Kommilitonen landesweit. Die Gretawelle ist also noch überschaubar; Druck auf Ungläubige können sie nicht ausüben.

„Mein Professor hat mir neulich gesagt, daß es den Klimawandel nicht gibt. Als ich ihm aufgezählt habe, welche Auswirkungen extreme Temperaturunterschiede schon jetzt auf Uganda haben, meinte er, daß sich das Klima ändert, weil es Gottes Entscheidung ist. Er hat mir gesagt, daß er älter wäre und mehr als ich weiß. Wenn ich jetzt noch einmal seine Vorlesungen am Freitag verpasse, läßt er mich durchfallen.“

Guter Mann.

Ein anderes Mädchen aus Indien (seltsam, alles Mädchen…), Asees Kandhari, 15, wurde von ihrer Mutter auf Gretas Aktionen hingewiesen und protestiert nun mit ihr und mittlerweile rund 200 anderen Kindern in der Hauptstadt Neu-Delhi. Interessanterweise geht die Initiative in Indien nicht von Schülern aus, sondern von Lehrern und Eltern.

Einen besonders grotesken Fall von FFF-Streikunwesen hat der Spiegel in – kein Witz – Nordsyrien gefunden. Ein offenbar deutscher Aktivist namens Luis Richter (der Vorname verrät, aus welchem Milieu er kommt), 25 Jahre jung, will in der Region Rojava eine „grüne Revolution“ vom Zaun brechen. Groteskerweise stand die Gegend bis vor kurzem noch unter der Terror-Herrschaft des Islamischen Staates; deswegen haben die örtlichen Araber wohl wenig Sinn für westliche Verstiegenheiten. Obwohl: In Rojava gibt es viel Landwirtschaft, die laut Richter natürlich vom Klimawandel betroffen sei. Es darf bezweifelt werden, daß die Syrer den Quatsch glauben, die kennen sich mit Hitze und Trockenheit seit Jahrhunderten aus.

Wenn es aber Sonder-Fördergelder aus Klimatöpfen der EU oder UN gibt, wird man wohl auf den Zug aufspringen, würde jeder tun.

 

 

 




Klimawissen­schaftler am MIT: „AGW-Behaup­tungen fußen auf nicht vertrauens­würdigen, gefälschten Daten … haben keinerlei wissenschaft­lichen Wert!“

Dr. Kiminori Itoh machte jüngst auf die Kindle-Version eines klimaskeptischen Buches aus Japan aufmerksam. Es trug den Titel [übersetzt] „Alltag eines Klimawissenschaftlers – Theorie der globalen Erwärmung ist unbewiesen und lediglich eine Hypothese“* (hier). Autor des Buches ist Dr. Mototaka Nakamura, (1)der seinen Doktorgrad 1994 am MIT erwarb und da nach zeitweilig am MIT und viel en renommierten Instituten arbeitete.

[*Direktübersetzung via Google aus dem Japanischen. Anm. d. Übers.]

In seinem Buch erklärt Dr. Nakamura, warum die vermeintlich die globale Erwärmung belegenden Daten „vertrauensunwürdig“ sind und man sich nicht auf sie verlassen kann.

Abbildung: Klimawissenschaftler Dr. Mototaka Nakamura. Bildquelle

Nicht gestützt durch nachweisbare Daten

Er schreibt, dass zwar viele Menschen, darunter auch viele Klimaforscher, glauben, dass es eine bewiesene Tatsache ist, dass die Temperaturen seit der Industriellen Revolution gestiegen sind, dass dieser Anstieg aber „nicht durch nachweisbare Daten gestützt“ wird. Er schreibt:

Die globalen mittleren Temperaturen vor dem Jahr 1980 haben keine vertrauenswürdigen Daten zur Grundlage. Bevor die Satelliten-Überwachung des gesamten Planeten im Jahre 1980 begann, wurden die Temperaturen nur in einem kleinen Teil der Erde mit einem gewissen Grad an Genauigkeit und Häufigkeit gemessen. Vom gesamten Globus liegen nur aus Nordamerika und Westeuropa vertrauenswürdige Temperaturdaten vor, die bis zum 19. Jahrhundert zurück reichen.

Renommierte Karriere

Dr. Nakamura erwarb seinen Doktortitel (Dr. rer. nat.) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und spezialisierte sich über fast 25 Jahre auf anomales Wetter und Klimawandel an renommierten Institutionen, darunter auch das MIT, aber auch am Georgia Institute of Technology, NASA, Jet Propulsion Laboratory, California Institute of Technology, JAMSTEC und Duke University.

Gescheiterte Klimamodelle

Nakamuras Buch zerschlägt “die Lüge einer kritischen globalen Erwärmung infolge des zunehmenden Kohlendioxid-Gehaltes”. Er stellt die große Unsicherheit der “globalen Erwärmung während der letzten 100 Jahre bloß” und verweist auf das grandiose Scheitern der Klimamodelle.

Nur 5% der Erdoberfläche wurden während der letzten 100 Jahre adäquat vermessen

Dr. Nakamura zufolge fehlt es den Temperaturdaten an entscheidenden Inhalten, und sie gestatten in keiner Weise, irgendwelche brauchbaren Schlussfolgerungen zu ziehen:

Bildinschrift: <b>Große Unsicherheit … unmöglich, einen Trend abzuleiten</b>

Vollständige Satelliten-Überwachung erst seit 40 Jahren

Bodenstationen viel zu weit verstreut

Oberflächendaten von den Ozeanen mit entscheidenden Lücken

Daten aus der Tiefe der Ozeane nahe Null

Hemmungslose Daten-Adjustierungen und Pfusch

Gegenwärtig ist das Buch leider nur auf japanisch erhältlich. Hier folgen einige übersetzte Passagen.

So illustriert Dr. Nakamura beispielsweise, wie dünn gesät die globalen Temperaturdaten wirklich sind, und er schreibt, dass es während der letzten 100 Jahre „nur für 5 Prozent der Erdoberfläche möglich war, die mittlere Temperatur mit einem halbwegs gewissen Grad an Genauigkeit zu ermitteln“.

Extrem spärliche Ozeandaten

Dann gibt es da die völlig unzureichende Anzahl von Daten der großen Ozeane. Später beschreibt Dr. Nakamura, warum die Präzision der gemessen mittleren Temperatur auf den Ozean-Oberflächen, welche etwa 75% der Erdoberfläche bedecken, bis hin zum Extrem in Frage gestellt werden muss.

Er schreibt: „Die Temperaturdaten vor dem Jahr 1980 von Luft und Wasser sind sehr weit gestreut“. Die Verfahrensweise der Aufzeichnung derselben ist vollkommen unangemessen.

Um es in einer Nussschale auszudrücken: „Die Rohdaten der Klima-Datensätze der Wassertemperatur an der Ozeanoberfläche sind verschiedenen Adjustierungen unterzogen worden“.

1 Station pro 10.000 km² sind nahezu bedeutungslos

Dr. Nakamura belegt außerdem, dass die Anzahl der global genutzten Messpunkte kein auch nur ansatzweise genaues Temperaturbild ergeben kann. „Experten können nicht einfach entscheiden, dass 10.000 km² um jeden Messpunkt repräsentative Temperaturwerte ergeben“.

Später erklärt er: „Falls man die Erwärmung der Erdoberfläche seit der Industriellen Revolution als Wahrheit akzeptiert, bedeutet das, dass man dem Gedanken zustimmt, dass man die mittlere Temperatur an der Erdoberfläche bestimmen kann mittels einer verzerrten winzigen Region auf dem Globus. Das ist Unsinn! Betrachtet man die Regionen mit langen Zeitreihen der Temperatur, kann man sehen, dass es sich in einigen Regionen erwärmt, in anderen aber abgekühlt hat“.

Nakamuras harte Beurteilung: „Von keinerlei wissenschaftlichem Wert“

Und schließlich verurteilt Nakamura die fortgesetzten Daten-Adjustierungen: „Außerdem haben Experten erst jüngst neue Adjustierungen angebracht, welche den hilfreichen Effekt hatten, die Erde als sich weiterhin erwärmend erscheinen zu lassen“. Der talentierte Japaner verurteilt das als „Daten-Fälschung“.

Er folgert:

Daher haben die Daten der globalen mittleren Temperaturänderung jedweden wissenschaftlichen Wert eingebüßt. Sie sind nichts weiter als ein Propagandamittel, um die Bevölkerung zu betrügen.

Link: https://notrickszone.com/2019/06/21/mit-doctorate-climate-scientist-slams-gw-claims-based-on-untrustworthy-falsified-data-no-scientific-value/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

(1) Dr. Nakamura received a Doctorate of Science from the Massachusetts Institute of Technology (MIT), and for nearly 25 years specialized in abnormal weather and climate change at prestigious institutions that included MIT, Georgia Institute of Technology, NASA, Jet Propulsion Laboratory, California Institute of Technology, JAMSTEC and Duke University.




Klimagaga: Heißzeitkatastrophe im Berliner Grundwasser.

Manche Kritiker sagen, wir lebten in einer Postdemokratie und die übermächtigen Panikmacher-NGOs würden ihre Heilslehren totalitär über alle Kanäle in die Gehirne der Steuerzahler pressen. Dem kann man nur zustimmen, wenn man das hier liest.

Berlin bezieht als einzige deutsche Millionenstadt ihr Frischwasser aus dem eigenen Grundwasser, das alles andere als unbelebt ist, denn hier leben viele viele nützliche Tierchen, die Sie als Verbraucher aber lieber nicht sehen wollen. Eine Aufheizung des Lebensraums Grundwasser könnte den Lebewesen zusetzen, oder auch nicht. Wer weiß. Wenn „Wissenschaftler“, NGO-Aktivisten oder Journalisten des Berliner Tagesspiegels Ökokatastrophen ausrufen, sind die entweder frei erfunden oder wenigstens hemmungslos übertrieben. Dennoch wird die Ökobourgeoisie am Prenzlauer Berg die Schreckensnachricht vom kochenden Grundwasser beim Latte Machiato sicherlich diskutieren. Wer keine Probleme hat, sucht halt welche in der Quantitätspresse.

Die „Heißzeit“ im Grundwasser reicht übrigens unter der Wiese nur 20 Meter tief, meint ein Landesgeologe, darunter sei es konstant 8°C kalt. Unter bebauten Flächen reicht die Hitzewirkung 40 Meter tief. Nein, wer hätte das gedacht. In Berlin-Mitte hat das Grundwasser schon 13°C. „Modellrechnungen“, der geneigte EIKE-Leser kennt diese hochwissenschaftliche Methode ja bestens, hätten ergeben, daß im Jahre 2.100 das Grundwasser drei Grad wärmer sei. Ja sicher, so wie der globale Meeresspiegel dann hochwissenschaftlich geschätzt 2,40 Meter höher sein wird. An seiner klimapolitisch korrekten Gesinnung lässt der Landesgeologe denn auch keinen Zweifel: „Wir haben nur das eine Grundwasser, das müssen wir schützen.“ Er hätte auch sagen können, es gebe kein Grundwasser B, oder so was. Ob der Mann bei den Grünen ist? Die Panik-Parolen kann er jedenfalls schon einmal. Sehr wahrscheinlich wird er wohl mehr Geld für seine Arbeitsgruppe Landesgeologie wollen.




Bemerkungen zur Hitzewelle Ende Juni 2019

KÄMPFE (u. A. 2017) hatte schon vor längerer Zeit erläutert, dass es in Zeiten des Übergangs von einer Warm- zu einer Kaltzeit (und natürlich umgekehrt, aber das steht derzeit und wohl bis auf Weiteres nicht zur Debatte) die Temperaturextreme nach beiden Seiten außerordentlich starke Ausschläge zeigen, mit einem Wechsel der Extreme teils innerhalb nur weniger Tage.

Gleich vorweg: mit „Warm- bzw. Kaltzeit“ sind hier Klimafluktuationen gemeint. Mit Klimawandel hat das vordergründig wenig zu tun. Und ein Einzelereignis wie die aktuelle Hitzewelle ist auch keine Klimafluktuation, sondern schlicht und ergreifend Wetter.

Nun aber zu der Hitzewelle aus synoptischer Sicht. Im 850-hPa-Niveau (ca. 1500 m Höhe) werden Temperaturwerte teils über 25 Grad simuliert. Das dürfte ziemlich rekordverdächtig sein, denn in meiner über 40-jährigen Tätigkeit im synoptischen Dienst habe ich ein solches Temperaturniveau über Deutschland nicht erlebt (wobei man berücksichtigen muss, dass bzgl. Wetter der Terminus „seit Menschengedenken“ für die meisten Menschen in der Regel bedeutet „seit vorgestern“).

Es ist daher zu erwarten, dass in Deutschland reihenweise Hitzerekorde für die letzte Junidekade gebrochen werden. So große Hitze ist natürlich auch fast schon katastrophal, aber die Alarmisten schreien ja immer laut Hurra (wenngleich auch immer mit einer unerträglich scheinheiligen besorgten Miene), wenn das Wetter in ihrem Sinne großen Schaden mit sich bringt. Das Jahr 2003 ist hier unvergessen.

Betrachtet man sich die Verteilung im 850-hPa-Niveau um Ausschnitt Mitteleuropa, sieht alles natürlich sehr eindrucksvoll aus:

Abb. 1: Simulierte Temperatur- und Druckverteilung im 850-hPa-Niveau über Mitteleuropa für Mittwoch, den 26. Juni

(Bemerkung zu den dünnen weißen Linien: Sie zeigen keinen Luftdruck an, sondern geben an, wie hoch ein Wetterballon steigen muss, bevor der mit der Höhe ja abnehmende Luftdruck genau 850 hPa beträgt. Bei den Zahlenangaben ist die letzte Null weggelassen. So bedeutet „160“, dass der Luftdruck in genau 1600 m über NN 850 hPa beträgt. Die Linien gleichen exakt den Höhenlinien auf einer topographischen Landkarte. Der Fachausdruck für diese Höhenangaben lautet „Geopotential“)

Abb. 2: Simuliertes Geopotential im 500-hPa-Niveau (farbige Konturen) und Bodenluftdruck (dünne weiße Linien) über Mitteleuropa für den 26. Juni

Nun ist Mitteleuropa im synoptischen Scale ja ein ziemlich unbedeutender und kleiner Ort. Betrachtet man nämlich das Strömungs- und Temperaturbild auf der Nordhemisphäre, ergibt sich ein ganz anderes Bild:

Abb. 3: Wie Abb. 1, aber über der gesamten Nordhemisphäre

Abb. 4: Wie Abb. 2, aber über der gesamten Nordhemisphäre

[Alle Graphiken von wetterzentrale.de, GFS-Modell]

Hier sind mehrere Phänomene ebenso auffällig wie ungewöhnlich. Betrachten wir zunächst das 500-hPa-Niveau. Dort fällt die außerordentlich weit südliche Position des Höhenwirbels vor der Iberischen Halbinsel auf, welcher sich aus dem mäandrierenden Jet Stream gelöst hat (man kann es vereinfacht mit einer sich brechenden Brandungswelle an einem Strand vergleichen). Betrachtet man es aus Sicht von Rossby-Wellen, so heißt das, dass die Position eines Langwellentroges aufgegeben wird und der kurzwellige Trog, der das „Pech“ hatte, gerade zu diesem Zeitpunkt im Bereich dieser langen Welle gelegen zu haben, irgendwie sehen musste, wo er bleibt. Dieser Vorgang ist in der Westwindzone völlig normal und kommt jedes Jahr immer wieder vor. Die Synoptiker sprechen von einem „Abtropfen“.

Aus synoptischer Sicht ist ein solcher Vorgang aber immer sehr aufschlussreich. Der vom Wetter selbst gelieferte Hinweis, dass eine langwellige Trogposition aufgegeben wird, hat für Mitteleuropa fast immer gravierende Konsequenzen, wie weiter unten noch erläutert wird. Auch das Ausweichen eines solchen abgetropften Höhentiefs nach Süden ist gang und gäbe. Wenn einer davon – wie es diesmal der Fall ist – dabei besonders weit nach Süden reicht, liegt das natürlich noch in der Bandbreite derartiger Vorgänge. Aber die Konsequenzen für Mitteleuropa sind erheblich.

Auf der Vorderseite (der Ostflanke) des Gebildes setzt die übliche südliche Strömung nämlich nun ebenfalls besonders weit im Süden an. Nach Mitteleuropa wird also nicht nur an sich schon sehr warme Mittelmeerluft (subtropische Luft), sondern Luft aus der zentralen Sahara (tropische Festlandsluft) nach Norden gelenkt (Stichwort Advektion). Die geringe Abkühlung dieser Luftmasse in den bobennahen Luftschichten beim Überqueren des Mittelmeeres geht beim Überströmen der Alpen wieder verloren. Und das extrem hohe Temperaturniveau erklärt sich aus der Stärke dieser Südströmung, die für sommerliche Verhältnisse ebenfalls recht beachtlich ist.

Beim Betrachten der Abbildungen 3 und 4 fällt aber noch mehr auf. Zum Einen liegt das Höhentief in einer Position, in der sich normalerweise um diese Jahreszeit der absteigende Ast der Hadley-Zirkulation befindet (es handelt sich sozusagen um ein „Azoren-Tief“). Auf der Südseite des Wirbels wird ein Westwind induziert – mitten im Bereich der sonst üblichen Nordost-Passatwinde.

Zum Anderen fällt auf, wie klein das Gebiet der extremen Wärme im Maßstab der Nordhemisphäre ist. Da ja eine Klima-Erwärmung global ausfallen soll, ist es natürlich völlig abwegig, aus der Hitze bei uns, dem kleinen Mitteleuropa, gleich eine globale Erwärmung zu machen. Aber Alarmisten scheren sich eben nicht um irgendwelche Realitäten.

Ähnliche Vorgänge gibt es immer wieder, nur eben nicht immer bei uns. Erinnerlich ist vielleicht noch eine extreme Hitzewelle über Osteuropa im Sommer 2010, wobei Temperaturwerte über 20 Grad im 850-hPa-Niveau bis zum Nordkap (!) vorangekommen waren. Genaueres hierzu gibt es hier. Das es Hitzewellen immer wieder gibt, ebenso wie Kältewellen natürlich, dazu steht hier und hier mehr.

Einschub: In unseren werten Medien werden natürlich Wärme- und Hitzerekorde immer an die große Glocke gehängt. Die – wie es scheint – zumindest ebenso häufigen Kälterekorde (Kanada, Australien, Neuseeland) werden dagegen nie erwähnt. Hierzu sollte man immer wieder auf diesem Blog vorbeischauen (natürlich ein amerikanischer Blog), auf dem alle diese Kälterekorde genannt werden (wie jüngst Schneefälle im US-Bundesstaat Montana, die es dort auch in Höhenlagen seit Jahrzehnten um diese Jahreszeit nicht mehr gegeben hatte). Dann kann man vergleichen. Ende Einschub.

Blicken wir noch ein wenig auf die Statistik. Hier hat der Autor Jahrzehnte lange Erfahrung, ohne dass er aber die folgenden Angaben mit Zahlen belegen kann – es war einfach nicht abzusehen, wie sehr derartige Angaben gebraucht werden würden.

Wie schon in meinem Beitrag zu „Bauernregeln und Siebenschläfer“ beschrieben, gibt es Anfang Juli den sog. „meteorologischen Siebenschläfer“. Nun simulieren alle Modelle übereinstimmend seit mehreren Tagen, dass die Hitzewelle zum kommenden Wochenende zu Ende gehen soll. Das wäre also genau zum Zeitpunkt jenes „meteorologischen Siebenschläfers“ um den 5. Juli. Die Numerik deckt sich dabei mit den Erfahrungen des Autors, dass es im vorigen Jahrhundert vor kühlen Juli-Monaten im Monatsmittel fast immer Ende Juni zu einer Hitzewelle gekommen war, die eben genau zu diesem Zeitpunkt zu Ende geht (die aber natürlich nicht ganz so extrem ausgefallen war wie in diesem Jahr). Das ist schon ein ziemlich starkes Indiz, wie sehr hier Numerik und Statistik zum gleichen Ergebnis kommen.

Gestützt wird das sogar noch durch einen dritten Umstand. Wie oben schon erwähnt, wird offenbar die Langwellenposition des Troges auf dem Atlantik aufgegeben. Dieser Langwellentrog lag mit kurzen Unterbrechungen mehrere Jahre lang auf dem Atlantik und hat uns sommers wie winters mit ewigen Südwestlagen beehrt. Im Sommer gab es dabei immer wieder Gewitter-Unwetter, im Winter permanent milde Luftmassen. Schon jetzt ist aber das im Vergleich zu den letzten Jahren signifikant höhere 500-hPa-Geopotential über dem Atlantik erkennbar – sonst wäre ja das Höhentief nicht „abgetropft“. Sollte sich tatsächlich zeigen, dass die Langwellenposition auf dem Atlantik bis auf Weiteres nicht mehr eingenommen wird, dann könnte man sogar eine Umstellung in noch größerem Maßstab vermuten. Hohes Geopotential über dem Atlantik bedeutet für Mitteleuropa immer eine westliche oder sogar nordwestliche Strömungskomponente.

Fazit: Damit sind nicht nur neue Hitzerekorde zu erwarten, sondern auch, dass es zumindest im Juli keine erneute Hitzewelle geben wird.

Schlussbemerkung: Sind Extreme (in beide Richtungen natürlich) nicht überhaupt normal? Gab oder gibt es irgendwann mal keine Extreme? Wäre das Fehlen jeglicher Extreme nicht das größte Extrem überhaupt?




Kohlendioxid (CO2) – wärmt es oder wärmt es die Erde nicht?/Teil 1

Der Mensch und das von ihm emittierte CO2 seien Schuld an der seit etwa 170 Jahren gemessenen Erderwärmung, die zufälligerweise auch mit dem Beginn der Industrialisierung zusammenfällt. Zum besseren Verständnis sollte hierzu erwähnt werden, dass sich auf der Erde Kälte- und Wärmeperioden schon immer abgewechselt haben. Wodurch diese Wechselfälle im Erdklima herbeigeführt werden, können die Forscher bislang nur vermuten, und ihre Mutmaßungen sind oft widersprüchlich. So gibt es allein rund fünfzig verschiedene Hypothesen und Theorien, die das periodische Entstehen der Eiszeiten erklären sollen.

Einig sind sich die Wissenschaftler immerhin über einige Faktoren, die das komplexe Klimageschehen bestimmen, wie etwa die

  • Schwankungen der Sonnenaktivität,
  • Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn des Planeten Erde um die Sonne,
  • Schlingerbewegungen der Erdachse,
  • Strahlenschauer aus den Tiefen des Universums und auch
  • Veränderungen im irdischen Magnetfeld

Es ist also keineswegs überraschend, dass die Temperatur auf der Erde nach dem Ende einer kleinen Eiszeit um 1850 herum ganz normal wieder angestiegen ist und das ganz ohne Zutun des Menschen oder irgendeines Stoffes aus der Atmosphäre.

Die Hypothese, dass sich die Erde aufgrund steigender CO2-Konzentrationen erwärmt ist noch nie wissenschaftlich belegt worden. Im Gegenteil, es gibt deutliche Hinweise, dass in den vergangenen 170 Jahren CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre und Erdtemperatur nur selten korrelierten:

Abbildung 1: Auch für die jüngere Vergangenheit gilt: Die globale Temperatur korreliert mit dem Sonnenfleckenzyklus, nicht mit den CO2-Konzentrationen. Zuerst steigen die globalen Temperaturen, erst danach steigen die CO2-Konzentrationen

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Industrialisierung in vollem Gange war, blieben die CO2-Werte in der Atmosphäre bis zum Ende des 2. Weltkriegs relativ niedrig. Die Erdtemperatur aber stieg steil an, in Korrelation übrigens mit der Sonnenaktivität (siehe Abbildung 1). In der Nachkriegsära, als die Industrien weltweit zerstört waren und langsam erst wieder aufgebaut werden mussten, stiegen die CO2-Werte steil an. Die Erdtemperatur fiel hingegen bis Mitte der 1970er Jahre ab, in Korrelation übrigens mit der nachlassenden Sonnenaktivität (Abbildung 1). Seit Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich die globale Durchschnittstemperatur kaum verändert, wohingegen die CO2-Konzentrationen der Atmosphäre kontinuierlich weiter steigen, somit sehen wir eine erneute Entkoppelung zwischen Temperatur und CO2 (Abbildung 2).

Abbildung 2: Obwohl die CO2-Konzentrationen der Luft seit 2001 kontinuierlich angestiegen sind, hat sich die globale Durchschnittstemperatur nur wenig verändert

Seltsamerweise hat sich die Hypothese von der CO2-induzierten Erderwärmung entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse und entgegen jeder Art von gesundem naturwissenschaftlichem Menschenverstand durchgesetzt. Wie kann man nur auf dieser ungewissen Basis eine Energiewende herbeiführen, die Unsummen kostet, die mit der Kohle den einzigen verlässlichen Energieträger verteufelt, den Deutschland reichlich besitzt und stattdessen ausschließlich auf Wind- und Sonnenenergie setzen und auf umweltzerstörenden Elektrobatteriebetrieb. Man kann daraus stark vermuten, dass die Hypothese der anthropogenen Klimaerwärmung nur ein Vorwand ist für andere Implantationen in die Gesellschaft.

Politiker, Klimaaktivisten und Schuleschwänzende Minderjährige predigen zwar Verzicht auf alles, was CO2 emittiert, sie selbst aber wollen auf den Sprit fressenden Familien-SUV nicht verzichten. Statt Hamburger aus Fleisch zieht man den Hamburger aus Soja vor, das von Umwelt-schädigenden Monokulturen geerntet wird. Nicht zu vergessen, der jährliche Flug-Urlaub auf den Malediven oder auf Fuerteventura sowie die in immer schnellerem Rhythmus stattfindenden Klimakonferenzen mit zehntausenden von Politikern und Klimaaktivisten. Manche Aktivisten verdienen sich dumm und dämlich an dieser Klimahysterie. So wurde Al Gore durch CO2 bereits zum Dollar-Milliardär. Greta Thunbergs Familie und deren Einflussbereich, inklusive dem Club of Rome, gründeten Aktiengesellschaften, deren Kurse an der Börse durch die Decke gehen, „Forschungs“-Institutionen wie Weltklimarat und Potsdam Institut für Klimafolgenforschung finanzieren Ihre sinnentstellten „Forschungen“ mit dem Geld der Steuerzahler und es gibt mittlerweile massenweise selbst ernannte „Klimaexperten“ die in lukrativen Fernseh-Talk-Shows ihre Finanzen aufbessern, indem sie so tun, als gäbe es keine Alternative.

Abbildung 3: Je höher die atmosphärischen CO2-Spiegel desto besser das Pflanzenwachstum

Prof. Dr. Klaus-D. Döhler1) & Gerhard Stehlik2) (19.06.2019)

  1. Curatis Pharma GmbH, 30625 Hannover
  2. 63457 Hanau



Die hysterische Gesellschaft – der Klimawandel

Am 31.5.19 hat Steingart den Lesern verkündet:

„Die Wissenschaft hat das Phänomen Klimawandel tief durchdrungen. Es gibt kein Erkenntnisdefizit.“

Da ich dem nicht zustimmen kann, habe ich Herrn Steingart folgende Frage gemailt:


„Wie kommt es, dass unter den abschmelzenden Alpengletschern immer wieder Bäume aus der römischen Warmzeit (um das Jahr 0 herum) auftauchen, obwohl der CO2-Gehalt der Luft seit Jahrtausenden etwa 270 ppm betragen hat und erst 1950 die Grenze von 300 ppm überschritten hat?“

Bis auf eine freundliche, relativ ausführliche Empfangsbestätigung seines Büros habe ich bisher keine Antwort bekommen.

Das „Klima“ beginnt in der Mainstream-Berichterstattung immer erst um 1880, weil die Temperatur seither zunimmt und den „richtigen“ Eindruck von der ständigen Erderwärmung vermittelt. (Außerdem beginnen um 1880 die modernen Aufzeichnungen zum Wetter.) Seither ist es allmählich um ca. 2° wärmer geworden. Das passt zur Hypothese von der menschengemachten Klimaerwärmung. Die Verhältnisse davor und deren Gründe werden aber fast immer konsequent verschwiegen. Der Temperaturanstieg und der Rückgang der Gletscher seit 1880 ist aber bisher nur als späte Folge der sog. Kleinen Eiszeit empirisch nachweisbar; der Einfluss des Treibhauseffekts durch CO2 ist wegen der kurzen Zeit seit 1950 (siehe oben) bisher noch weitgehend Spekulation.

Betrachtet man die Klimaentwicklung in der Zeit davor, so stellt man fest: Während der römischen Warmzeit um das Jahr 0 herum war es wärmer als heute und die Gletscher waren deutlich kleiner als heute[1]. Damals sind sogar weit über der heutigen Baumgrenze Bäume gewachsen, die man seit vielen Jahren unter den abschmelzenden Gletschern findet. Auch Hannibal wäre sonst wohl kaum mit seinen 37 Elefanten über die Alpen gekommen.

Während der Warmzeit des Mittelalters um das Jahr 1000 herum war es so warm, dass in England Wein angebaut wurde. Dazwischen gab es jeweils eine sog. kleine Eiszeit, in der es um ca. 2° C kälter war als in den Warmzeiten; die letzte um etwa 1800. In den kleinen Eiszeiten sind die Alpengletscher (sowie die anderen Gletscher und Eisschilde der Welt) abhängig von der Temperatur und dem mittleren Niederschlag gewachsen, in den Warmzeiten sind sie wieder geschrumpft. Wegen der immensen Größe der Gletscher und der geringen Temperaturänderung hat das aber Jahrzehnte bis Jahrhunderte gedauert. Als Ursache dieser periodischen Änderungen des Klimas wurde die periodischen Schwankungen der Sonnenaktivität nachgewiesen.

Auch in den Jahrtausenden vor der Zeitenwende sind die Wälder in den Alpen immer wieder deutlich höher hinauf gewachsen als heute. Vor ca. 7000 Jahren waren die Alpen offenbar gletscherfrei [1]. Auch aus der Warmzeit des Mittelalters wurden Bäume unter den heutigen Gletschern gefunden [2], und ebenso aus den Warmzeiten vor der Zeitenwende.

Bild 1: Temperatur auf der Nordhalbkugel der Erde seit 11 000 Jahren; Quelle: GFZ Potsdam.

Bild 2: Jahresmittel der Lufttemperatur in Deutschland von 1881 bis 2018 (eigene Grafik). Eine signifikant beschleunigte Erwärmung nach 1950 ist nicht zu erkennen.

Eine Änderung der Erdtemperatur ab 1950 durch den Treibhauseffekt aufgrund des erhöhten CO2-Gehalts der Atmosphäre (von ca. 270 ppm auf ca. 400 ppm (= 0,4 ‰)), die signifikant über den Temperaturanstieg im Rahmen der gegenwärtigen Warmzeit hinausgeht,  ist wegen der relativ kurzen Beobachtungszeit und der erheblichen statistischen Schwankungen des Klimas bisher empirisch nicht nachweisbar.

Bild 3: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit 10 000 Jahren, gemessen an den Eisbohrkernen der Antarktis bis 1958, danach (Anmerkung der Redaktion: unzulässigerweise aneinander gespleißt) Mauna Loa. Quelle: Scripps Institution of Oceanography.
Hinweise: 1. Im Original (oberer Bildteil) wurde der Nullpunkt der Daten unterdrückt. Das ist ein oft angewandter Trick, um einen bestimmten Effekt übertrieben groß darzustellen. Den korrekten Nullpunkt habe ich m. H. des unteren Bildteils ergänzt, vgl. die Zahlen am linken Rand.
2.  Erst seit 1950 beträgt der Anteil des CO2 mehr als 300 ppm.

Die Ergebnisse der Simulationen von Klimamodelle liefern bisher äußerst unterschiedliche Prognosen, weil die Modelle sehr komplex sind und das Klima voller nichtlinearer Abhängigkeiten steckt, die bei der Modellierung zu den bekannten Problemen des deterministischen Chaos nichtlinearer Prozesse führen.[3] Die Prognosen der bekannt gewordenen Modelle liefern Ergebnisse von 1 bis 6°C bei einer Verdopplung des CO2-Gehalts der Atmosphäre, d.h. die Qualität der Prognosen und damit die der Modelle ist bisher völlig unzureichend.

Das entscheidende Problem ist aber, das alle Modelle an der Verifikation der Entwicklung des Klimas vor 1880 (bzw. 1950) scheitern, denn die CO2-basierten Modelle können die erheblichen Temperaturschwankungen in den Jahrtausende seit der letzten „großen“ Eiszeit (vgl. Bild 1) nicht wiedergeben, wenn der CO2-Gehalt seither fast unverändert bei ca. 270 ppm lag (Bild 3).

Die bekannteren „großen“ Eiszeiten, deren Zyklen zehntausende von Jahren dauern, haben übrigens ganz andere Ursachen: Sie sind die Folge von periodischen Änderungen mehrerer astronomischer Parameter wie die der Erdbahn und der Stellung der Erdachse.

Fazit: Die medial und regierungsamtlich erzeugte Hysterie in der deutschen Gesellschaft (und teilweise auch anderswo) wegen des Klimawandels, der eine Folge der Industrialisierung sein soll, ist nützlich für die Auflagen bzw. Einschaltquoten der Medien, die Wahlergebnisse der Grünen, die „Unverzichtbarkeit“ der Politiker und die Subventionierung der Geschäfte von Teilen der Industrie und der Landwirtschaft (z.B. für Biogas), die daran verdienen. In der Realität ist in den letzten Jahrtausenden nur ein Klimawandel feststellbar, der durch die Veränderungen der Energieproduktion der Sonne verursacht wird, und der wahrscheinlich derzeit wieder mal seinen Höchststand erreicht.

Literatur:

[1] Spiegel: Puzzle aus dem Eis; https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40474089.html

[2] H. Holzhäuser: Rekonstruktion von Gletscherschwankungen mit Hilfe fossiler Hölzer; Geographica Helvetica 1984 – Nr.1

[3] G. Dedié: Die Kraft der Naturgesetze – Emergenz und kollektive Fähigkeiten von den Elementarteilchen bis zur menschlichen Gesellschaft; Zweite Auflage, tredition 2015

Der Beitrag erschien zuerst im Blog der mündige Bürger hier

 




Nationalpark-Verwaltung läßt Klimapanik-Warnschilder verschwinden

Der Glacier-(Gletscher-)Nationalpark in Montana gilt laut Wikipedia als Aushängeschild der Klimaforschung. Seit etwa 1850 schmelzen weltweit die Gletscher, was in einem Warmzeit-Optimum auch nicht ungewöhnlich, sondern zu erwarten ist. Politische Nutznießer haben die Eis-Abnahme im Park als Beweis für die bevorstehende Klimakatastrophe benutzt und prophezeiht, daß entweder 2020 oder 2030 alles Eis weggeschmolzen sei. Da ab etwa 2030 aufgrund der solaren Zyklen aber ein Warmzeit-Minimum auf uns zukommt und weltweit die Gletscher schon jetzt wieder leicht wachsen, geraten die Hysteriker in Erklärungsnot.  Wie die Achse und die kritische Seite wattsupwiththat.com meldeten, hat man daher die Panikmeldungen im Park entfernt.

Panikmache im Nationalpark-Museum, Juni 2017: „Lebt wohl, Gletscher!“ Durch Knopfdruck kann man sich auf einer 3D-Karte anzeigen lassen, wie die Gletscher durch den „menschgemachten Klimawandel“ verschwinden. (Standbild https://www.youtube.com/watch?v=Afa6mMMuZhg)




Falls „Grönland katastro­phal abschmilzt“, wie erklären dann die Alarmisten den laut NASA wachsen­den Grönland-Gletscher?

Wir haben darüber schon einmal berichtet, und zwar im Jahre 2012 – damals gab es das gleiche Niveau von Katastrophen-Geschrei.

Im obigen Bild erkennt man, wie der Satellit innerhalb weniger Tage viel Schmelzwasser sich bilden sah. Die Ursache war einfach und alles andere als katastrophal. Tatsächlich kommt es regelmäßig im Zeitmaßstab von Jahrhunderten vor.

Es stellte sich als ein Wetterereignis heraus, ohne jeden Bezug zu „Klimawandel“. Im folgenden Jahr gab es kein „Instant-Schmelzen“.

Tatsächlich hatten wir keine Ahnung über die Schmelzvorgänge in Grönland, bevor Satelliten ins Spiel kamen. Wie viele Male zuvor in der Historie der Erde gab es auf Grönland solche Schmelz-Spitzen? Ich schätze mal, dass es hunderttausende Male vorgekommen war.

Inzwischen hat das Earth Observatory der NASA Folgendes zu sagen:

Ein Hauptgletscher auf Grönland wächst:

Abbildung: Bild vom 6. Juni 2019 des Jakobshavn-Gletschers im westlichen Grönland. Das Bild stammt vom Operational Land Imager (OLI) auf dem Satelliten Landsat 8 und zeigt eine Ansicht des Gletschers in natürlichen Farben.

Der Jakobshavn-Gletscher in Westgrönland ist bekannt dafür, der am schnellsten fließende Gletscher der Welt zu sein. Er ist auch einer der aktivsten Gletscher, der Unmengen Eises aus dem grönländischen Eisschild in den Ilulissat-Fjord und die benachbarte Disko Bay transportiert – mit Implikationen bzgl. des Meeresspiegelanstiegs.

Der Jakobshavn hatte sich Jahrzehnte lang zurückgezogen – bis Wissenschaftler ein unerwartetes Anwachsen zwischen 2016 und 2017 beobachtet haben. Außerdem stellte man fest, dass der Gletscher seine Fließgeschwindigkeit in Richtung Ozean verlangsamt hatte und dicker wurde. Neue Daten vom März 2019 bestätigen, dass der Gletscher zum dritten Mal nacheinander zugelegt hat, und Wissenschaftler sehen die Ursache dafür die Änderung hin zu kühlem Meerwasser.

„Das dritte aufeinander folgende Jahr mit einer Vergrößerung des größten Island-Gletschers stützt unser Ergebnis, dass der Ozean dafür verantwortlich ist“, sagt Josh Willis, ein Ozeanograph am Jet Propulsion Laboratory der NASA und Leiter des Forschungsprogramms Oceans Melting Greenland (OMG).

Abbildung: Änderung der Höhe des Gletschers, und zwar zwischen März 2016 und März 2017 (oben), 2017 und 2018 (Mitte) sowie März 2018 und 2019 (unten). Die Höhenangaben stammen von einem Radar-Altimeter, welches in jedem Frühjahr an Bord von Forschungsflugzeugen als Teil von OMG mitgeflogen war. Blaue Gebiete kennzeichnen eine Höhenzunahme des Gletschers, an manchen Stellen bis zu 30 Meter pro Jahr.

Die Änderung ist besonders erstaunlich an der Front des Gletschers (solide blaue Fläche links) zwischen 2016 und 2017. Während dieser Zeit ist der Gletscher am stärksten vorangekommen und bedeckte offenes Wasser und Meereis mit sich auftürmendem Gletschereis. So stark hat der Gletscher seitdem nicht mehr zugelegt, aber er wird weiterhin langsamer und dicker.

Willis verglich das Verhalten des Gletschers mit Silly Putty: „Ziehe es an einem Ende lang, und es dehnt sich und wird dünner. Drücke es zusammen, dann wird es dicker“. Letzteres ist genau das, was derzeit mit der Verlangsamung des Gletschers vor sich geht: Man beachte dass sich die Verdickung über ein immer größeres Gebiet erstreckt.

Willis und seine Kollegen glauben, dass der Gletscher auf die Verschiebung eines Klima-Phänomens reagiert mit der Bezeichnung Nordatlantische Oszillation NAO. Diese transportierte kaltes Wasser entlang der grönländischen Westküste nordwärts. Temperaturmessungen des OMG-Teams zeigen, dass das kalte Wasser immer noch vor Ort ist.

„Selbst noch drei Jahre nach Eintreffen des kalten Wassers reagiert der Gletscher“, sagte Willis. „Ich werde wirklich mit Begeisterung diesen August wiederkommen und erneut die Temperatur messen. Ist es immer noch kalt? Oder hat es sich erwärmt?“

NASA Earth Observatory images by Joshua Stevens, using Landsat data from the U.S. Geological Survey, and data courtesy of Josh Willis/NASA JPL and the Oceans Melting Greenland (OMG) Program. Story by Kathryn Hansen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2019/06/19/if-greenland-is-catastrophically-melting-how-do-alarmists-explain-nasas-growing-greenland-glacier/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Prof. Harald Lesch – der öffentliche Appell eines Youtubers

von Hagen Grell

Herr Prof. Lesch – wir brauchen die öffentliche CO2-Klima-Debatte. Und Sie sind der richtige Mann! Bitte nehmen Sie teil!




Generation Greta*

„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widerspricht ihren Eltern und tyrannisiert die Lehrer.“ Dergestalt klagte der griechische Philosoph Sokrates bereits vor mehr als 2400 Jahren. Seitdem riss die Kritik an den nachwachsenden Generationen nicht mehr ab, wenn auch oft zu Unrecht.
Heute freilich scheint Sokrates’ Verdikt tatsächlich den Nagel auf den Kopf zu treffen, wobei jetzt aber noch ein weiteres, neuartiges Manko hinzukommt: Unwissenheit. Gibt man bei der Internet-Suchmaschine Google „Ich habe keine Ahnung von …“ ein, zeigt diese rund 30 Millionen Treffer – und die meisten dahinter stehenden intellektuellen Bankrotterklärungen gehen dabei augenscheinlich auf das Konto internetaffiner Jugendlicher.
Die Unbedarftheit ihrer Generation fasste die Berliner Gymnasiastin Naina 2015 in einer Twitter-Nachricht zusammen: „Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichts­analyse schreiben. In vier Sprachen.“ Wobei es mit den angeb­lichen Schulleistungen freilich auch ziemlich hapert.
So machte Anfang 2017 ein Brandbrief von 130 Mathematikprofessoren an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Susanne Eisenmann und Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (beide CDU) von sich reden. Darin hieß es, den Abiturienten fehlten inzwischen oft sogar Kenntnisse bezüglich des Stoffs der Mittelstufe. Deshalb müsse man an den Universitäten nun regelrechte „mathematische Alphabetisierungsprogramme“ starten.
Gleichzeitig erlangen viele Gymnasiasten gar keine Hochschulreife mehr: In den vergangenen zehn Jahren kam es fast zu einer Verdoppelung der Quote der durch die Abiturprüfung Gefallenen, obwohl die Lehrer nach eigenen Aussagen zunehmend beide Augen zudrücken, um den Ruf ihrer jeweiligen Schule zu wahren.
Die Unfähigkeit, bestehenden Leistungsanforderungen gerecht zu werden, äußert sich auch auf anderen Gebieten. Zwischen 2009 und 2017 stieg der Prozentsatz derer, welche an der theoretischen Führerscheinprüfung scheiterten, von 29,9 auf 36,8 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit den Examen am Ende der Berufsausbildung. Hier nimmt die Zahl der Versager ebenfalls kontinuierlich zu. Das korrespondiert mit den Erkenntnissen der Intelligenzforscher. Diese sehen die Intelligenzentwicklung schon seit etwa 1995 stagnieren oder sprechen gar von Rückgang.
Trotzdem maßen sich die Protagonisten der Generation Greta nun Urteile über ein so komplexes naturwissenschaftliches Thema wie den Klimawandel und dessen Bekämpfung an. Dabei glänzen sie durch altkluges Auftreten und irrwitzige Forderungen wie die nach einer Abschaltung jedes vierten deutschen Kohlekraftwerkes bis Ende 2019 – garniert mit dem Slogan „In zwölf Jahren geht die Welt unter!“, der eher an eine apokalyptische Sekte gemahnt.
Hinzu kommen dreiste Vorwürfe an die ältere Generation in den westlichen Industrieländern, welche angeblich in egoistischer Manier die Zukunft der Jugend verspiele. Dabei haben die heute 40- bis 70-Jährigen dafür gesorgt, dass immer bessere Kläranlagen gebaut, Katalysatoren eingeführt, die Überdüngung zurückgedrängt, der Ausstoß von Schadstoffen aller Art reduziert und vielfältige weitere Umweltschutzmaßnahmen realisiert wurden.
Das derzeit wichtigste Mittel zur Durchsetzung der Ziele der infantilen oder juvenilen „Aktivisten“ sind wöchentliche Schulstreiks nach dem Vorbild von Greta Thunberg im Rahmen der Bewegung „Fridays for Future“. Diese erscheinen vielen Politikern, Wissenschaftlern und Medienmachern als Ausdruck ehrenhaften Engagements, obwohl rund die Hälfte der „Streikenden“ schnurstracks von der Schule nach Hause eilt, statt zur Klima-Demo zu gehen. So jedenfalls die Beobachtung von Altersgenossen wie dem Berliner Gymnasiasten mit dem Pseudonym „Air Tuerkis“, der das liberale Schülermagazin „Apollo News“ herausgibt.
Andererseits ist die freitägliche Schulschwänzerei nicht das größte Problem. In einer Zeit, in der die Gefahr besteht, dass die Jugend begreifen könnte, welches Danaergeschenk ihr die Politiker mit der massenhaften Einwanderung von afrikanischen und orientalischen Analphabeten mit verbreitetem Hang zu Gewalttätigkeiten gemacht haben. Stattdessen richtet sich der Fokus der Heranwachsenden plötzlich auf die „Bedrohung“ durch den angeblich vom Menschen gemachten Klimawandel. Zufall oder das Ergebnis einer konzertierten Ablenkungs-Aktion?
Ebenso sticht ins Auge, wie sehr die Forderung nach mehr Klimaschutz mit der Übernahme radikaler ideologischer Positionen einhergeht. So erweist sich das Thema „Kampf gegen die  Erderwärmung“ als ideales Instrument, um grünfaschistisches Gedankengut in die Hirne der Heranwachsenden zu pflanzen.
Wie anders soll man es verstehen, wenn die Generation Greta jetzt plötzlich in Scharen an die Wahl­urnen drängt, um der Verbotspartei schlechthin den Rücken zu stärken, und darüber hinaus Zwangsmaßnahmen seitens der Politik fordert, bei denen von vornherein klar ist, dass sie im demokratischen Prozedere in keiner Weise mehrheitsfähig wären? Wobei es nicht nur um die drastische Verteuerung der Lebenshaltung aller Bürger und diverse freiheitseinschränkende Maßnahmen geht, sondern auch um eine rigide Deindustrialisierung Deutschlands.
Inzwischen besteht die reale Gefahr, dass besonders aufgepeitschte Angehörige der Generation Greta demnächst dieselbe Funktion einnehmen wie die Roten Garden während der Kulturrevolution in Mao Tse-tungs China. Also nicht nur als bloßes Stimmvieh, sondern auch als brachiale Handlanger von Leuten agieren, welche keine Skrupel kennen, wenn es um die Durchsetzung ihrer Weltbeglückungsphantasien geht.
Dagegen gibt es letztlich nur ein Mittel: die Generation Greta mit den konkreten Konsequenzen ihrer Forderungen zu konfrontieren und ihr eigene Opfer abzuverlangen – echte Opfer! Wie den Verzicht auf Smartphones und damit auch Facebook, Twitter, Instagram und ähnliche Selbstdarstellungsplattformen, den obligatorischen „Coffee to go“, Pizza und McDonalds, „hippe“ Klamotten, Elterntaxis sowie Party-Urlaub im Süden.
Dann wird sich die Spreu vom Weizen trennen und die Bewegung „Fridays for Future“ kollabieren, weil ihr Fundament eine Doppelmoral ist: Sollen doch der Kohlekumpel in der Lausitz oder der als Zeitarbeits-Sklave schuftende Pendler für die „Klimarettung“ bluten und nicht die eigene Person, welcher kein Verzicht zugemutet werden kann! Andererseits ist diese Denkweise allemal noch harmloser als der granitene Fanatismus jener gehirngewaschenen Jugendlichen, auf den die Öko-Demagogen rund um Habeck, Baerbock und Co. jetzt ihre größten Hoffnungen zu setzen scheinen.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 19.06.2019; https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/generation-greta.html

 EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor Wolfgang Kaufmann  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme.

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Die Naturreligion der gehobenen Stände

Was Greta Thunberg für die Fridays-for-Future-Kids ist, sind Annalena Baerbock und Robert Habeck für ihre Eltern. Eigentlich ein schnuckeliges Bild in neutestamentarischem Gewand: die großstädtische Jungfrau Annalena, der intellektuelle Zimmermann Habeck und das Jesuskind Greta. Um sie herum die drei heiligen Könige, AKK mit Anti-Rezo-Weihrauch, das Dreiergespann Dreyer, Schwesig, Schäfer-Gümbel mit seiner sozialdemokratischen Myrrhe-Schlagkraft und Söder mit der glänzenden Gold-Selbstgefälligkeit der CSU, man erinnere sich nur an das Raketenvorzeigeprogramm „Bavaria One“. Für die Rollen der Esel und Schafe ist gesorgt, genug – mehr oder minder – Freiwillige stehen schon in den Startlöchern bereit.

So oder ähnlich könnte die grüne Weihnachtskrippe aussehen. Nicht mehr Gott, sondern dem Klima wird gehuldigt. Ähnlich den Vorsokratikern, die sich von den theologischen Vorstellungen befreiten und nach dem Urstoff suchten, aus dem letztendlich alles entstand: Für Thales war es das Wasser, für Anaximenes die Luft und für die Grünen ist es, allumfassend gesprochen, das Klima.

Weg von der Faszination für Yoga und Ayurveda

Ein Imagewandel hat sich folglich bei den Grünen vollzogen. Weg von den konfuzianischen Weisheiten zu den Bundestagswahlen 2017, wie „Umwelt ist nicht alles. Aber ohne Umwelt alles nichts“, weg von der Faszination für Yoga, Ayurveda und den exotischen Liebesabenteuern. Der fließende Wechsel der Grünen-Bundesvorsitzenden, von der bunten Ulknudel Claudia Roth 2013 über „Simone Peter-wer?“ zu Annalena Baerbock und Robert Habeck 2018, zeugen nicht nur personell von diesem Gesinnungswandel.

Statt „Konfuzius sagt“ heißt es nun „das Klima spricht“. Und zwar als brennender Dornbusch. Wie Gott zu Moses, so offenbart sich das Wetter den Grünen. Solch eine anthropomorphisierende und magische Denkweise nennt man in der Psychologie Animismus. Es ist ein typisches Phänomen in der kindlichen Entwicklungsphase nach Jean Piaget. Pfeift der Wind wie wild durch die Lüfte, möchte es dem Kind etwas sagen, so die Logik des Kindes. Das Kind lädt die Natur mit semantischer Bedeutung auf.

Das ist auch der Grund für die misanthropische Klimaobsession, die rigide Fixierung auf den Klimaschutz; nicht nur der Grünen, sondern vieler Gutsituierter in diesem Land. Und das Konzept des Egozentrismus, zu dem das animistische Denken gehört, kann hier weiterhelfen. Während der egozentrischen Entwicklungsphase ist das Kind unfähig, sich in andere Sichtweisen hineinzuversetzen, es hält die eigene Ansicht für die einzige und nicht für eine unter vielen. Der Entwicklungspsychologe Jean Piaget zeigte das sehr schön mit seinem „Drei-Berge-Versuch“.

Auf den Klimaschutz übertragen, könnte man sich folgendes Szenario vorstellen: „Annalena, kaufst du deine Lebensmittel beim Bio-Supermarkt?“ – „Ja.“ – „Weil du es dir leisten kannst und das Klima schützen willst?“ – „Ja.“ – „Kann es sich eine Krankenpflegerin leisten?“ – „Ja, wenn sie es nur will“. Dass materielle Zwänge die Krankenpflegerin davon abhalten, beim Bio-Supermarkt einkaufen zu gehen, weil sie sich noch den jährlichen Urlaub gönnen möchte, ist für den animistisch-denkenden Klimaschützer undenkbar, gleicht nahezu einer Gotteslästerung.

Um in den Worten des Philosophen Ludwig Klages zu enden: Der grüne Klimastaat fungiert als „Widersacher der Gesellschaft“. Und wenn das sich nicht ändern wird, kann man nur verzweifelt nicht den Klimagott, sondern den alten Herrn der Israeliten anflehen: „Gott bewahre uns“.

Mit freundlicher Genehmigung von Bertha Stein. Zuerst erschienen bei der Achse des Guten.




Was CO2 tatsächlich bewirkt. Fakten aus dem Lehrbuch der Physik!

Die von der anthropogenic global warming (AGW)-Hypothese postulierte Erwärmung der Erdoberfläche durch „Back Radiation“ der in der Atmosphäre enthaltenen CO2-Moleküle ist aufgrund des 2.HS physikalisch ausgeschlossen.

Die Erdoberfläche ist resultierend aus der Sonneneinstrahlung  wärmer als die darüber liegende Atmosphäre und damit der darin enthaltenen, strahlenden CO2-Moleküle. Für die Wärmebilanz zwischen Körpern unterschiedlicher Temperatur hat Rudolf Clausius den 2.HS formuliert: „Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen.“(1)

Dabei hat Clausius betont, dass nicht nur der warme Körper dem kalten, sondern auch umgekehrt der kalte Körper dem warmen Wärme zustrahlt. Quantitativ wird diese Aussage durch das Planck`schen Strahlungsgesetz beschrieben, das besagt, dass jeder Körper mit einer Temperatur größer als der absolute Nullpunkt elektromagnetische Strahlung aussendet, die in Relation zur Temperatur des Körpers und zur Wellenlänge steht. Die Erdoberfläche und die in der Erdatmosphäre enthaltenen CO2-Moleküle, deren Temperatur mit der Temperatur der Erdatmosphäre identisch ist, strahlen sich gegenseitig an. Die Energiedichte der Erdstrahlung ist jedoch aufgrund des Planck`schen Gesetzes größer als die Energiedichte der Strahlung aus der Atmosphäre, da die Erde eine höhere Temperatur hat. Die Gesamtbilanz des durch Strahlung verursachten Wärmetransports geht also in Richtung Atmosphäre. Eine Erwärmung der Erdoberfläche durch IR-Strahlung aus der Atmosphäre ist damit ausgeschlossen.

Es stellt sich aber die Frage, welchen energetischen Effekt eine Verdoppelung der derzeitigen CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre zur Folge hat, wenn eine Erwärmung durch Rückstrahlung nicht möglich ist. Wie aus dem Lehrbuch der Physik bekannt, thermalisieren die durch IR-Strahlung angeregten CO2-Moleküle unter den Bedingungen der bodennahen Atmosphäre, sie geben die durch Strahlung aufgenommene Energie in Form von kinetischer Energie praktisch quantitativ an andere Luftmoleküle ab.

Um die Folgen der Thermalisierung zu ermitteln, wird zunächst die kinetische Energie eines Mols Luft – betrachtet als ideales Gas – berechnet. Für ein Mol eines idealen Gases gilt das „Allgemeine Gasgesetz“ p*V = R*T. Aus der statistischen Mechanik erhält man die Gleichung p*V = 2/3*N*E°, wobei N die Avogadro-Konstante und E° die kinetische Energie eines idealen Gasmoleküls ist. Das Produkt N*E° ist folglich der kinetische Energieinhalt eines Mols eines idealen Gases. Aus dem „Allgemeinen Gasgesetz“ ergibt sich dann R*T = 2/3*N*E°. Damit errechnet sich die kinetische Energie eines Mols eines idealen Gases zu N*E° = 3/2*R*T. Für die „mittlere Erdtemperatur“ von 15°C, entsprechend 288 K, ergibt sich dann ein Gehalt an kinetischer Energie für 1 Mol Luft, gerechnet als ideales Gas, von N*E° = 3.592 J/mol.

Eine Verdoppelung der CO2-Menge bedeutet Hinzufügung von 400 ppm CO2. Die hinzugefügten CO2-Moleküle ersetzen – da das System offen ist – die entsprechende Zahl Luftmoleküle, sodass die Menge von 1 Mol erhalten bleibt. 400 ppm eines Mols entsprechen 2,4*10^20 Moleküle CO2, enthalten in 1 Mol Luft.

Die CO2-Moleküle strahlen bei einer Wellenlänge Lambda = 15 Mikrometer. Mithilfe des Planck´schen Gesetzes E = h*c/lambda errechnet sich daraus ein Energieinhalt von 1,325*10^-20 J für ein Strahlungsquant eines CO2-Moleküls. Für 2,4*10^20  CO2-Moleküle ist das eine Gesamt-Energie von 3,18 J, die durch 400 ppm CO2 in 1 Mol Luft eingetragen werden und dort als kinetische Energie zur Wirkung kommen.

400 ppm CO2 tragen via Strahlung 3,18 J als kinetische Energie in 1 Mol Luft ein, das einen kinetischen Energie-Inhalt von 3.592 J besitzt. Das entspricht 3,18 J / 3.592 J = 0,09 %. Als Summe ergibt sich durch Bestrahlung von 400 ppm CO2 von der Erdoberfläche und nachfolgender Thermalisierung in der bodennahen Atmosphäre folglich eine Energiezunahme von 3.592 J auf 3.595 J. Diese Energiemenge ergibt gemäß N*E° = 3/2 R*T eine Temperatur von T = 2/3*3.595J/mol  /  8,314 J/K *mol = 288,27 K. Nachdem eine Strahlungswirkung durch „Back Radiation“ physikalisch ausgeschlossen ist, erzeugt eine Verdoppelung der heutigen atmosphärischen CO2-Konzentration um 400 ppm auf dem Weg kinetischen Energietransports eine Erhöhung der „mittleren Erdtemperatur“ von 15 °C auf 15,27 °C in der bodennahen Luftschicht. Das ist das Ergebnis, das man durch Anwendung physikalischer Gesetze, wie sie im Lehrbuch der Physik stehen, erhält.

Die Erhöhung um 0,27 °C kann allerdings nur dann eintreten, wenn alle zusätzlichen CO2-Moleküle die von der Erdoberfläche ausgehende IR-Strahlung bei 15 Mikrometer absorbieren. Dem ist jedoch nicht so. Wie mittels FT-IR-Spektrometrie gemessene IR-Spektren belegen, nimmt die Absorption bei einer Verdoppelung der CO2-Menge in der Luft lediglich in der Größenordnung von 1% zu. Aufgrund dieser Messergebnisse steht fest, dass bei Erhöhung der CO2-Konzentration in der irdischen Atmosphäre eine relevante zusätzliche Absorption ausgeschlossen ist. Die schon jetzt in der Atmosphäre vorhandene CO2-Konzentration übersteigt ganz offensichtlich die Menge an CO2, die nötig ist, die von der Erdoberfläche abgestrahlte 15-Mikrometer-Strahlung quantitativ zu absorbieren. Bei konstanter IR-Strahlung von der Erdoberfläche ist somit jegliche Erhöhung der CO2-Konzentration ohne Effekt.

Nachdem durch FT-IR-Messung eine zusätzliche IR-Absorption durch zusätzliches CO2 ausgeschlossen ist, ist folglich die oben errechnete Temperaturzunahme von 0,27 °C, die auf Basis einer Absorption errechnet wurde, hinfällig. Anders ausgedrückt heißt das: Zusätzliches CO2 übt keinerlei, wie auch immer gearteten, Einfluss auf die bodennahe Erdatmosphäre aus.

Anders liegt der Fall in der oberen Troposphäre, wo das Strahlungsvermögen des CO2 aufgrund der geringen Luftdichte den Thermalisierungseffekt überwiegt, bzw. ganz zurückdrängt. Mehr CO2 kann hier die aus der Atmosphäre auf kinetischem Weg übernommene Energie in Form von Strahlung – statistisch zu 50% – in den Weltraum abstrahlen und so die Atmosphäre zusätzlich abkühlen.

Es ist doch mehr als erstaunlich, dass 97% der „Klimawissenschaftler“ ganz offensichtlich den Inhalt des Lehrbuchs der Physik nicht kennen.




Harald Lesch schwindelt weiter !! nun schon Episode 3 #oliwillreden

Es ist bereits die dritte Folge der Lesch´schen Widersprüche die sich bei jedem neuen Versuch die physikalische Wahrheit in grüne Phantasien zu verwandeln, immer mehr als eine Sammlung von Peinlichkeiten erweist.

Diese 20 Minuten über Harald Lesch („Frag den Lesch„) sprechen für sich….
[Bereits 16.000 Aufrufe in 48h]

Video der neuesten Widersprüche und Ungereimtheiten die Harald Lesch ungerührt seinen Zuschauern immer wieder aufs Neue vorsetzt.

Im zugehörigen Youtube-Beschreibungstext lesen wir:

Unfassbar, mit welcher Dreistigkeit Harald Lesch die Täuschung seiner Zuschauer fortsetzt. Während der Recherche zu dieser Episode 3 wurden noch weitere „Dreistigkeiten“ von Lesch offenbar. Insbesondere, wie Lesch die Aufdeckungen seiner Schwindeleien aus der Episode 1 und 2 retuschiert. Unfassbar.

Obwohl er Lesch sich für die Verwendung der gefälschten Grafik (siehe Episode 2) im November 2018 entschuldigt, könnte es wohl faktisch so gewesen sein, jedenfalls scheint es so zu sein – bitte seine Entschuldigung genau anhören -, dass LESCH SELBST die Zeitleiste in der Grafik gefälscht hatte.

Episode 1: https://youtu.be/eVNC0V1dCAA

Episode 2: https://youtu.be/MyPzHeBUu6Y

Quellennachweise: Frag den Lesch-Webseite mit „1994“: https://www.zdf.de/wissen/frag-den-le…

WMO-Grafik mit Links zu den absoluten Globaltemperaturen von 2014 bis 2018 finden sich in diesem Blogtext: https://www.klimamanifest-von-heilige…

Siehe auch Variante 27 der „2-Grad-Ziele“ in diesem Blogtext: https://www.klimamanifest-von-heilige…

Weitere Quellen-Nachweise auf Anfrage, z.B. über die Youtube-Kommentarfunktion




Tuvalu versinkt mal wieder – nicht. UNO Generalsekretär posiert für das Time Magazin

Der Chef der Vereinten Nationen, António Guterres, steht und versinkt im Wasser vor dem Inselstaat Tuvalu, den die Times  als „eines der anfälligsten Länder der Welt“ für die globale Erwärmung bezeichnet.

Das Foto, das während der Vier-Länder-Tournee von Guterres durch die pazifischen Staaten im Mai aufgenommen wurde, soll verdeutlichen – dass die Inselnationen, angesichts des durch die globale Erwärmung verursachten Anstiegs des Meeresspiegels, versinken.

Die Times betitelte damit seine Titelblatt: „Unser Planet versinkt“ (siehe Aufmacherbild und nachfolgende Video-Montage)

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Überschrift des Artikels:

Die Führer dieser untergehenden Länder kämpfen, um den Klimawandel zu stoppen. Hier ist, was der der Rest der Welt daraus lernen kann.

Es gibt nur ein Problem, wissenschaftliche Studien der Tuvalu Inseln zeigen, dass die meisten pazifischen Inseln, im Gegenteil trotz behauptetem Anstiegs des Meeresspiegels gewachsen sind.

Eine Studie aus dem Jahr 2018 ergab, dass die gesamte Landfläche von Tuvalu von 1971 bis 2014 trotz steigendem Meeresspiegel um fast 3 Prozent gewachsen ist. Satelliten- und Luftaufnahmen zeigten, dass acht der neun Atolle von Tuvalu und drei Viertel der Riffinseln in den letzten vier Jahrzehnten an Größe zugenommen haben.

Tabelle 1 Zusammenfassung der Merkmale der Atollinseln und Veränderungen der Inseln, Tuvalu
(Change in land area .., Veränderungen der Landfläche 1971 – 2014)

https://www.nature.com/articles/s41467-018-02954-1/tables/1

Der leitende Autor der Studie, Dr. Paul Kench, erklärte gegenüber AFP: „Die vorherrschende Art der Veränderung in dieser Zeit auf Tuvalu war die Expansion, nicht die Erosion.“ Kench kam in seiner Studie von 2010 zu ähnlichen Ergebnissen.

„Auf der Grundlage dieser Forschung projizieren wir für das nächste Jahrhundert einen deutlich anderen Bewegungsablauf für die Tuvalu-Inseln als allgemein angenommen… Obwohl wir erkennen, dass die Bewohnbarkeit von einer Reihe von Faktoren abhängt, ist es unwahrscheinlich, dass der Verlust von Land ein Faktor ist, der die Entvölkerung von Tuvalu erzwingt.“

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 ergab, dass fast 90 Prozent der niedrig liegenden Inseln im pazifischen und indischen Ozean über die Jahrzehnte entweder stabil blieben oder an Größe zunahmen .

Virginie KE Duvat von der Universität von La Rochelle hat frühere Arbeiten von Kench und anderen Forschern zusammengestellt, die sich mit Inseln und dem Anstieg des Meeresspiegels befassen. Basierend auf diesen Daten fand Duvat Messungen, die zeigten, dass die gesamte Landfläche der Tuvalu-Inseln stabil war.

Dies „deutet darauf hin, dass sie möglicherweise nicht von den vermutlich negativen, dh erosiven Auswirkungen des Anstiegs des Meeresspiegels betroffen sind„, schrieb Duvat.

(RELATED: ‘Climate Change’ Isn’t Alarming Enough For The Liberal Media. Here’s What They Now Call It) „Klimawandel“ ist für die liberalen Medien nicht alarmierend genug, Sie wollen jetzt “climate emergency” Klimanotstand nutzen.

Ein Großteil der Titelgeschichte von TIME dreht sich um das mittlerweile verlassene Dorf Vunidogoloa, das vor fünf Jahren aufgegeben wurde. Laut fidschianischen Beamten wurden das Dorf und seine Bewohner angesichts des Klimawandels auf ein höheres Niveau verlegt.

Laut TIME plant Fidschi, weitere 40 Dörfer wegen des Anstiegs des Meeresspiegels zu verlegen. Auch wird weiterhin behauptet, dass auch andere Inselnationen in Gefahr seien:“ „.. der Anstieg des Meeresspiegels  droht, sie von der Karte zu streichen“.

Die pazifischen Inselnationen trafen sich im Mai mit Guterres, um „die Industrieländer dazu zu bringen, sich auf einem globalen Klimagipfel zu aggressiven neuen Zielen für die Reduzierung ihrer Emissionen zu verpflichten“, was für diesen Herbst geplant ist.

UN-Vertreter nutzten pazifische Insulaner, um bei den Klimaverhandlungen im Jahr 2015 den moralischen Beweis für die Bekämpfung der globalen Erwärmung zu erbringen. Als diese Gespräche endeten, stimmten fast 200 Länder dem Klimaabkommen von Paris zu.

„Der Klimawandel bietet dem Multilateralismus die Möglichkeit, seinen Wert zu beweisen“, sagte Guterres gegenüber TIME.

UN-Vertreter, einschließlich Guterres, haben wieder gewarnt, dass viele pazifische Insulaner zu „Klimaflüchtlingen“ werden könnten, wenn keine Maßnahmen zur Eindämmung der globalen Erwärmung ergriffen werden, obwohl die früheren UN-Vorhersagen von Wellen von Klimaflüchtlingen alle nicht wahr geworden sind.

Alle bisherige Studien zu Inselstaaten haben jedoch gezeigt, dass sie dem Anstieg des Meeresspiegels gegenüber widerstandsfähiger sind, als bisher angenommen.

„Wir neigen dazu, pazifische Atolle als statische Landformen zu betrachten, die einfach überschwemmt werden, wenn der Meeresspiegel steigt. Es gibt jedoch zunehmend Hinweise darauf, dass diese Inseln geologisch dynamisch sind und sich ständig ändern„, sagte der Forscher Kench im Jahr 2018.

Gefunden auf The Daily Caller News foundation vom 13.06.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/06/13/un-chief-time-magazine-cover/

 

Ergänzung:

Es gibt seit vielen Jahren bereits Studien der niedrig liegenden Inseln, die alle mehr oder weniger zum gleichen Resultat kommen:

  1. Herr António Guterres kennt wohl nicht den Bericht der vereinten Nationen vom Oktober 2018 , in dem darauf hingewiesen wurde, dass „Modelle und andere Beweise darauf hindeuten, dass ungeschützte pazifische Atolle mit dem Meeresspiegel Schritt halten, bei nur geringer Verkleinerung der Landfläche oder gar einen Zuwachs an Land verzeichnet haben.“
  2. Prof. Mörner ist bekanntlich DER Experte für Meeresspiegel und dessen Änderungen schlechthin. Lesen Sie die Artikel und seine Berichte hier auf Deutsch: Prof. Dr. Axel Mörner
  3. Kirabatis-Klimaplan: Mehr Resorts, mehr Touristen
  4. Die Landflächen der Pazifikinseln nehmen zu – trotz steigendem Meeresspiegel