Der Green New Deal würde uns zurück ins Mittelalter werfen

Die Resolution ist im Ton aggressiv und hinsichtlich des Konzeptes sehr weit reichend. Der Green New Deal (GND) gibt vor, fossilen Treibstoffe vollständig zu entsagen und bis zum Jahr 2030 „Kohlenstoff-neutral“ zu werden. Die USA unterhielten länger als der Zeitraum bis dahin Vertretungen in Afghanistan und Irak, ohne dass ein Ende abzusehen war. Ich glaube nicht, dass sich die Welt so schnell ändert, nicht einmal mit den Hochgeschwindigkeits-Kommunikationen von heute.

Wir sind einen langen Weg gegangen seit den Pferdekutschen-Zeiten, als die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen nur wenig über 40 Jahre lag. Falls die Lebenserwartung heute doppelt so lang ist, dann wegen der Fortschritte, welche die Einbeziehung fossiler Treibstoffe in Forschung und Entwicklung mit sich gebracht haben, und zwar mit der Entwicklung tausender Erzeugnisse aus und mit fossilen Treibstoffen in unser tägliches Leben (hier).

Die ehrwürdigen Repräsentanten Senator Markey und Ocasio-Ortez frönen also dem Gedanken, dass wir ohne diese Fortschritte auskommen, dass sie mehr schaden als nutzen, weshalb man sie einfangen und zurück in die Erde drängen muss, wo sie herkamen, und dass man niemals wieder etwas von ihnen hört.

Fossile Treibstoffe loszuwerden würde einen großen Teil des Fortschritts rückgängig machen, den die Gesellschaft während der letzten paar Jahrhunderte erzielt hat. Solange es keine sinnvolle Stromspeicher-Technologie gibt, um die Unberechenbarkeit von Wind und Solar auszugleichen, wird die Welt weiterhin ausreichend Backup an fossilen Treibstoffen haben (hier) für jene windschwachen und wolkigen Tage, um der Ökonomie der Welt genügend Strom rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen.

Strom allein, und schon gar nicht Strom aus Erneuerbaren, hat und wird nicht die Ökonomien der Welt antreiben; Strom allein ist nicht in der Lage, den Energiebedarf der Infrastruktur des Militärs, von Flugzeugen, der medizinischen Industrie, von Kreuzfahrtschiffen, Supertankern, Container-Transporten und Lastwagen zu decken.

Außerdem ist unberechenbarer Strom aus Erneuerbaren mit ihrer geringen Energiedichte für Verbraucher sehr teuer. Er hat dazu beigetragen, dass kalifornische Haushalte 50% höhere und industrielle Verbraucher über 100% höhere Preise für Strom berappen müssen als im nationalen Durchschnitt (hier).

Der größte Teil der Welt hat sich an die Verbesserungen des Lebensstandards gewöhnt, welche durch aufwändige Infrastrukturen und die Annehmlichkeiten ermöglicht worden sind, die das Aufblühen wachsender Bevölkerungen auf der Grundlage fossiler Treibstoffe mit sich gebracht haben.

Der Schlüssel ist das graduelle Ausmaß, mit dem wir uns von der Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen tief in der Erde unabhängiger machen, während wir gleichzeitig Technologien entwickeln, die unsere Welt in gleichem Maße mit Energie versorgen, wenn nicht sogar noch besser als fossile Energie es je vermocht hatte.

Hinsichtlich der Debatte: Uns von fossilen Treibstoffen zu lösen würde folgende, von der Energiedichte von Öl, Kohle und Erdgas angetriebene Industrien und Infrastrukturen negativ beeinflussen:

Arzneimittel, Impfstoffe, Antibiotika sowie medizinische Ausrüstung, welche insgesamt aus Chemikalien und Nebenprodukten von Öl hergestellt werden.

Elektronik, hergestellt aus den gleichen Stoffen.

Kommerzieller Luftverkehr mit 23.000 kommerziellen Flügen weltweit, womit jährlich etwa 4 Milliarden Fluggäste befördert werden.

52.000 Kreuzfahrtschiffe, von denen jedes jeweils 80.000 Gallonen Treibstoff täglich verbraucht und die jährlich über 25 Millionen Passagiere befördern.

In den USA sind 98 Kernkraftwerke in 30 US-Staaten in Betrieb (hier), welche Kohlenstoff-frei 20% zur Stromversorgung der USA beitragen

Die 52.000 Frachtschiffe, die weltweit täglich Produkte im Wert von vielen Milliarden Dollar transportieren.

Die militärische Präsenz, welche jedes Land vor jedem Land schützt, nimmt jedes Jahr zu, um die Welt zu retten.

Düngemittel, welche das Wachstum der meisten Nahrungsmittel fördert, womit jährlich Milliarden ernährt werden.

Über 8000 Kohlekraftwerke in den USA, welche 24 Stunden lang an 7 Tagen in der Woche die Bürger mit Strom versorgen.

Asphalt für den Straßenbau.

Die Weg-von-Fossilen-Experten, der fremd gehende Gouverneur von Kalifornien Jerry Brown, Arnold Schwarzenegger, Tom Steyer und Al „An Inconvenient Truth“ Gore, wollen uns glauben machen dass der sofortige Ausstieg aus fossilen Treibstoffen unsere einzige Chance ist, die Welt zu retten. Was sie vergessen zu haben scheinen ist, dass 100% der fossile Treibstoffe verbrauchenden Industrie zur Stützung der Weltwirtschaft ihren Verbrauch von Chemikalien steigern, ebenso wie die Produktion tausender Güter aus den gleichen fossilen Treibstoffen.

Diese Produkte haben buchstäblich Todesfälle im Zusammenhang mit Wetter eliminiert, sie sind verantwortlich für längere Lebenserwartung und haben das Kindbettfieber entscheidend verringert. Die Suche nach einem Heilmittel für Krebs wird teilweise ermöglicht durch Chemikalien aus den Nebenprodukten fossiler Treibstoffe.

Um der Argumentation willen – ja, die Loslösung von fossilen Treibstoffen würde schädliche Emissionen reduzieren, aber eine solch abruptes diesbezügliches Vorgehen, wie es die üblichen Verdächtigen durch die Regierungsgremien treiben wollen, würde auch drastisch unsere Art zu leben beeinflussen, an welche wir uns gewöhnt haben – und würde uns konsequent zurück in das Mittelalter werfen.

Link: http://www.cfact.org/2019/02/10/the-green-new-deal-would-takes-us-back-to-medieval-times/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wahlkampfunterstützung zur Europawahl? Erhöhung der Stickoxid-Grenzwerte und doch keine Fahrverbote?

Der umstrittene Grenzwert für Stickstoffdioxid NO2 von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft soll um 10 µg/m3 überschritten werden dürfen. Das meldete die Augsburger Allgemeine in einer exklusiven Geschichte aus Brüssel.

Wie die Redaktion aus Kreisen der Kommission erfuhr, darf in Deutschland der Grenzwert bis auf 50 µg/m3 überschritten werden. Das hat offenbar die Kommission entschieden. Dieser Grenzwert für den Jahresmittelwert an NO2 gilt seit 2010, dessen Überschreitung ist die Ursache für drohende Fahrverbote in vielen Städten, wie sie der umstrittene Abmahnverein »Deutsche Umwelthilfe e.V.« einklagt. Allerdings wird dieser Grenzwert immer seltener überschritten, wie Daten des Umweltbundesamtes anzeigen.

Diese unerwartete Rückendeckung für Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer kommt überraschend. Denn noch vor kurzem hat EU-Umweltkommissar Karmenu Vella kategorisch nur Verschärfungen der Grenzwerte in den Raum gestellt. Scheuer dagegen fordert seit langem höhere Grenzwerte.

Das würde für viele Städte bedeuten, dass sie keine Fahrverbote für Dieselfahrzeuge erlassen müssten. München hat bereits entschieden, dass es keine Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in der Stadt geben wird. Sie seien »unverhältnismäßig«, begründete die Stadt und bezog sich damit auf die zweite Bedingung, die das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in seinem Dieselfahrverbotsurteil vor etwa einem Jahr ausgesprochen hatte: Fahrverbote müssten auch »verhältnismäßig« sein.

Allerdings hat diese Bedingung bisher fast keine Stadt geprüft. Das Umweltreferat befürchtet, dass sich bei einer Sperrung etwa des verkehrsreichen mittleren Ringes die Autofahrer andere Routen durch anliegende Wohngebiete suchen.

Deutschland ist das einzige EU-Land, in dem es aufgrund von Überschreitungen von Grenzwerten Fahrverbote geben soll. In anderen Ländern stehen die Messstationen in der Regel nicht so, dass deutlich höhere Anteile an NO2 gemessen werden.

Auf ein interessantes Ergebnis ist TE Leser Martin S. gestoßen. Der pensionierte Ingenieur hat sich die Mühe gemacht, sämtliche Messstellen der EU ohne Deutschland noch einmal rechnerisch unter die Lupe zu nehmen, die 2016 über 49 µg/m³ liegen.

Er hat in seiner Untersuchung die Abstände der Stationen zur Fahrbahn und Gebäuden summiert. Sein Ergebnis: In Baden-Württemberg stehen die Messstationen im Schnitt weniger als die Hälfte der restlichen EU näher an der Fahrbahn. Nischeninstallationen wie am Stuttgarter Neckartor gibt es EU-weit nicht.

Die Untersuchung ist hier abrufbar.

Ein Beispiel, wie man es »richtig« macht, liefert Malta, die Heimat des EU-Umweltkommissars Vella. Der strengt gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren an. Die Station steht am unverbauten Hafen, an dem meist ein frischer Wind weht und registriert – o Wunder – keine Überschreitungen der Grenzwerte. Es wundert nicht wirklich, dass gegen Malta keine Vertragsverletzungsverfahren laufen.

Offen sind derzeit die Hintergründe zu der Brüsseler Entscheidung. Nimmt die Kommission jetzt tausende mehr vorzeitige Tote in Kauf oder hat der aufkeimende Aufstand der Dieselfahrer in vielen Städten dazu geführt? Immerhin sind in diesem Jahr Europawahlen und da machen sich solche massiven Schläge gegen die Bürger schlecht.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier





Das Elektro-Wunderland Deutschland

Aktuell sind in der BRD etwa 57 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen. Ein handelsübliches Fahrzeug des Elektro-Nobel-Kutschenbauers TESLA erfordert nach Herstellerangaben einen Ladeleistung von 125 KW. Manche Modelle benötigen sogar 145 KW.

Jetzt nehmen wir mal an, dass lediglich 25 Prozent dieser Fahrzeuge nachts von ihren Besitzern aufgeladen werden sollen/müssen. Es würde allein für diesen Ladevorgang eine Grundlast von 1.780 Gigawatt benötigt. (Anmerkung der Redaktion: Dazu wären nur 1.271 Kernkraftwerke á 1,4 GW nötig. Ungefähr das dreifache des derzeitigen Weltbestandes)

Umgerechnet auf Windräder mit 5 Megawatt Leistung bei Vollast würden für die benötigte Ladeleistung allein 356 000 Windräder benötigt – die wohlgemerkt unter Vollast laufen. Aber wo findet das schon regelmäßig bei uns in Deutschland statt?

Noch nicht berücksichtigt wurden in dieser Rechnung die für solche Leistungsgrößen benötigten Verteilernetze. Um das ganze Ausmaß des E-Auto-Unsinns zu erfassen, betrachten wir mal, was passieren würde, wenn alle Fahrzeuge gleichzeitig geladen würden. Die Ladezeit im Schnellladeverfahren von TESLA beträgt etwa 75 Minuten. Benötigt würden dann 7.120 Gigawatt an Ladeleistung oder 1.424.000 Windräder mit 5 Megawatt unter Vollast.

Mir ist durchaus bewusst, dass es dieses Szenario so nicht geben wird, da sich die Ladezeiten anders verteilen werden. Aber der Irrsinn der E-Auto-Propaganda wird mit solchen Zahlen auch für den Laien erkennbar.

Der Irrsinn, der hinter diesen Zahlen steckt, lässt sich jedoch noch weiter treiben.

Ich mag mit gar nicht vorstellen, wie lange die Schlagen an den Ladestationen sein werden, wenn halb NRW auf einmal in die Sommerferien fährt. Im Winter wird der Spaß noch extremer, da die Batterien in der kalten Jahreszeit bekanntermaßen noch schneller leer, sprich die Reichweiten noch geringer werden.

Da wird die Fahrt von Köln nach Garmisch gern mal zu einem Extra- Urlaub an der Elektro-Tanke. Vor allem, wenn es kalt und dunkel wird in der Elektro-Kutsche, sobald der Akku leer ist. Da ist es nicht mit einem Fünf-Minuten Tankstop an der Zapfsäule Deiner Wahl getan. Wie bereits erwähnt, beträgt die Ladezeit im Schnellade-Verfahren aktuell 75 Minuten.

Was hier nicht weiter angeschnitten werden soll, ist der enorme zusätzliche Ressourcen- Verbrauch allein zur Herstellung der erforderlichen Batterien und sonstiger Komponenten. Ganze Fabriken sind dazu erforderlich. Über den Lithium-Bedarf für diesen Unsinn wurde schon andernorts Wesentliches berichtet. Zu diesen Ressourcen-Themen habe ich darüber hinaus bereits ausführlich in mehreren anderen Artikeln geschrieben.

Wozu also da Ganze?

Meiner Ansicht nach geht es bei dem gesamten Elektro-Hype einzig darum, den Menschen die Mobilität zu nehmen, um sie noch besser kontrollieren zu können.

Mobilität ist ein großes Stück Freiheit und Unabhängigkeit.

Mobilität ermöglicht es uns, in diesem Bereich der staatlichen Kontrolle zumindest etwas zu entkommen. Der Diesel ist dafür als Einstieg besonders geeignet, da zumindest die älteren Fahrzeuge im Notfall sogar noch mit Heizöl betrieben werden können. Neben der De-Industrialisierung ist dieser Umstand aus meiner Sicht das zweite große Ziel der Ökofaschisten.

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Warum „GRÜNE“ ENERGIE nutzlos ist – auch auf der derzeit kalten Seite der Erdkugel

Im ganzen Westen Amerikas hat ein eiskaltes Wetter den tödlichen (wörtlich gemeinten) Fehler in der Wind- und Sonnenenergie aufgedeckt: Sie sind niemals da, wenn Sie sie am dringendsten brauchen.

 

Warum „GRÜNE“ ENERGIE nutzlos ist – verständlich erklärt

John Hinderaker

Hier in Minnesota erleben wir derzeit ein brutales Wetter. Die Temperatur ist in den letzten drei Tagen nicht über minus 17 °C gekommen, und die Tiefstwerte liegen bei  minus 35°C. Und das in den Twin Cities, im Süden des Staates. Gestern erlebte das Zentrum von Minnesota einen Erdgas-Ausfall. Xcel Energy rief seine Kunden dazu auf, die Thermostate auf 16 ° C herunterzudrehen und kein heißes Wasser zu verwenden. Sie [Xcel Energy] brachte sogar einige seiner Kunden in Hotels unter. Warum?

Weil der Wind nicht wehte . Die Energieversorger koppeln Erdgasanlagen mit Windparks, weil Gasgeneratoren schneller als Kohle auf und ab geregelt werden können, wenn der Wind nicht weht.

Was wirft die Frage auf: Warum brauchen wir die Windparks, wenn Erdgas zuverlässig ist? Die Antwort ist: Wir brauchten sie nicht weil. Wenn der Wind nicht weht – wie gestern  – liefert Erdgas den Strom. Zusätzlich heizt es die Häuser auch bei bitterkalten Temperaturen und das ohne Wind. Aber weil der Energieversorger eigentlich auch auf Wind gehofft hatte, war nicht genug Erdgas vorhanden. Der daraus resultierende „Burn-out“ war ein politischer Schock in Minnesota.

Isaac Orr, ein führender Energieexperte und mein Kollege am Center of the American Experiment, erklärt dieses Phänomen im Detail :

Wind produziert in der Region MISO, zu der Minnesota gehört, nur vier Prozent des Stroms. Das ist schon nicht gut, aber der Windstrom kommt real nur zu 24 Prozent der installierten Kapazität. Und wer weiß, wann Strom geliefert wird und wie sich dies im Laufe des Tages verändert.

Kohle dagegen erzeugt 45 Prozent unseres Stroms, Atomkraftwerke 13 Prozent und Erdgas 26 Prozent unseres Stroms.

Genau aus diesem Grund ist der Traum der Lobby für erneuerbare Energien, die Kohle-, Erdgas- und Kernkraftwerke stillzulegen und durch Wind und Solar zu „ersetzen“ – ein Märchen. Es wird einfach nicht so kommen. Weil wir nie wissen, ob und wann der Wind wie stark wehen wird oder die Sonne scheint –  wenn wir sie am dringendsten brauchen.

„Aber der Wind weht immer irgendwo“ – so wollen die Lobbyisten für erneuerbare Energien es uns glauben machen.

Apologeten für erneuerbare Energien argumentieren oft, dass der Wind zwar in Ihrer Nachbarschaft nicht weht, er aber irgendwo weht. Alles, was wir tun müssen, ist der Bau von Windstrom Anlagen und Übertragungsleitungen im ganzen Land, damit wir überall erneuerbare Energie nutzen können. Es stellt sich in der Praxis heraus, dass auch diese alte Kamelle völlig falsch ist.

Zum Beispiel weht der Wind nicht in North Dakota oder South Dakota, wo über 1.800 MW (eine riesige Menge) Windprojekte von Minnesotas Elektrizitätsunternehmen zu massiven Kosten betrieben oder geplant werden.

Die Realität zeigt: Der Wind weht überhaupt nicht immer irgendwo

[Das gleiche gilt für Deutschland und selbst auch für ganz Europa]

Schauen Sie sich nur Kalifornien an, den Staat, dessen grüne Politiker und NGOs sich ständig selbst gratulieren: „Wie grün wir doch sind – wir retten den Planeten!“ Wind bringt 3 Prozent der installierten Windanlagen-Nennleistung, bei Solar sind es 12 Prozent der installierten Nennleistung. Erdgas bringt volle Nennleistung und trotzdem importiert Kalifornien noch satte 27 Prozent des Stroms aus Nevada und Arizona.

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Tage wie heute zeigen perfekt, warum intermittierende, unzuverlässige Energiequellen wie Wind und Sonne keinen Platz in unserem Energiesystem hätten, wenn sie nicht von Politikern und selbsternannten Weltrettern gefordert werden, überschüttet mit staatliche, Subventionen.  Das füllt die Taschen der Versorgungsunternehmen, die garantiert von Wind- und Solarparks profitieren, unabhängig davon, ob sie Strom erzeugen oder nicht.

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Isaacs Nachricht aus der realen Welt beginnt sich Gehör zu verschaffen, zumindest hier in Minnesota.

Die Star Tribune kommt mit der Überschrift „Bittere Kälte zeigt, dass zuverlässige Energiequellen kritisch sind“.

Die Abgeordneten, die sogar noch erwägen, für Minnesota das Mandat für erneuerbare Energien bis 2030 auf 50 Prozent zu verdoppeln, sollten das Wetter dieser Woche als Mahnung nutzen, um ihre Pläne zu überdenken, sich so stark auf Wind und Sonne zu verlassen.

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Kohle befeuerte Kraftwerke stellten 45 Prozent des Stroms bereit- und das Kernkraftwerks von MISO brachte 13 Prozent – das meiste davon aus den Minnesota-Kernkraftwerken Prairie Island und Monticello (die wir übrigens offenhalten sollten). Das Erdgas machte damals 26 Prozent unseres Stromverbrauchs aus, der Rest wurde aus Kanada und anderen US-Bundesstaaten importiert.

Erdgas hat in dieser Woche auch die Häuser von rund 66 Prozent der Einwohner geheizt, bei weitem der am meisten genutzte Brennstoff für die Heizung. Aber es gab nicht genug Gas, um die kalten Temperaturen zu bekämpfen.

Wegen der extremen Kälte forderte Xcel Energy seine Erdgaskunden in Becker, Big Lake, Chisago City, Lindstrom, Princeton und Isanti auf, die Einstellungen ihrer Thermostate zunächst auf 16 °C zu senken, dann bis Donnerstagmorgen auf17°C zu halten. Dann würde das Erdgas reichen, um einen weiträumigen Mangel zu vermeiden, während die Außen-Temperaturen um minus 25°C Null lagen. Einige Xcel-Kunden in der Gegend von Princeton haben die Gasversorgung verloren und Xcel reservierte für sie Zimmer in nahe gelegenen Hotels.

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Die dringende Mitteilung von Xcel zum Einsparen von Erdgas in dieser Woche zeigt, dass es wirklich gefährlich ist, alle unsere Eier in den Korb für erneuerbare Energien plus Erdgas zu legen (Hmm, deutsche Redewendung ist etwa: .. alles auf eine Karte setzen]. Ein Energienetz, das ausschließlich mit Solar-, Wind- und Erdga betrieben wird, würde zumindest mehr Kapazität für Erdgaspipelines erfordern. Dies wird wahrscheinlich von den Fraktionen abgelehnt, die derzeit den Ersatz der Leitung der Linie 3 in Frage stellen.

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Wenn die Abgeordneten in Minnesota aufrichtig davon überzeugt sind, dass wir die Kohlendioxidemissionen so schnell wie möglich reduzieren müssen, müssen sie das seit 1994 bestehende Verbot neuer Kernkraftwerke in Minnesota aufheben.

Nicht nur, dass Kernkraftwerke mit Sicherheit auch bei minus 30 °C betriebe werden können, sondern eine Studie von American Experiment hat auch gezeigt, dass neue Kernkraftwerke nicht nur die Emissionsrate bis 2030 auf den gewünschten Anteil absenken können, sondern das Minnesota auch 30,2 Milliarden Dollar bis 2050 einsparen könnte.

Bleiben Sie dran. Wir werden diesen Bericht in zwei Wochen veröffentlichen. Ich denke, dass dies eine Bombe sein wird, nicht nur in Minnesota, sondern auch in anderen Staaten, in denen die Nutzung intermittierender, unzuverlässiger, ineffizienter „grüner“ Energie immer mehr ausgebaut werden soll.

Gefunden auf Powerline vom 31.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://www.powerlineblog.com/archives/2019/01/why-green-energy-is-futile-in-one-lesson.php

 

Anmerkung: zur Karikaturisten des Aufmachers:

Satire darf eben doch nicht alles Karikaturist Götz Wiedenroth von Ausstellung in Flensburg „befreit“

Ein exemplarischer Fall zum Status der Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit in Deutschland




Wunder der Wissenschaft: Kommt jetzt die Diesel-Pflicht?

Fangen wir praktisch an. Während Sie dies lesen, atmen Sie eine Menge unnützes Zeug ein, nämlich Stickstoff. Aus diesem Gas besteht unsere Atemluft zu knapp vier Fünftel. Die restlichen etwa 21 Prozent sind der gute Stoff, Sauerstoff, der Sie bis zum Ende dieses Beitrags am Leben hält. Fun Fact am Rande: Von den 21 Prozent Sauerstoff verbrauchen Sie bei jedem Atemzug nicht einmal ein Viertel, den Großteil hauen beziehungsweise hauchen Sie zusammen mit dem Stickstoff unbenutzt wieder raus. Wenn’s anders wäre, würde Mund-zu-Mund-Beatmung nicht funktionieren.

Außer den beiden Big Playern unter den Gasen hat noch Argon einen halbwegs erwähnenswerten Anteil an der Atemluft, rund ein Prozent. Argon ist ein sogenanntes Edelgas und muss uns deshalb nicht weiter interessieren. Edel meint im Chemiebusiness beziehungsgestört, die Interaktionen mit anderen Elementen sind also überschaubar. Edelgase bleiben tendenziell lieber für sich, genau wie Edelmetalle.

Dann ist da noch Kohlendioxid, was zu etwa 0,038 Prozent in der Luft herumlungert. Das klingt nach wenig, ist aber mächtig viel. Sagen zumindest Klimaforscher. So mächtig, dass CO2 im Alleingang das gesamte Weltklima ins Ungute wandeln kann. Ist ein anderes Thema, soll uns hier nicht kümmern.

Als letztes schließlich atmen wir Spurengase ein, so genannt, weil man nach ihren Millionstel-Anteilen in der Luft mit der Lupe suchen muss. Und genau zu diesen Spurengasen gehören die derzeit so heftig diskutierten Stickstoffoxide, kurz Stickoxide genannt.

Stickoxide machen sauer

Stickoxide entstehen, wie der Name nahelegt, wenn sich die beiden Hauptbestandteile der Luft miteinander verbinden, Stickstoff und Sauerstoff. Das tun sie nicht freiwillig, sondern nur, wenn ordentlich Schmackes im Spiel ist, also Energie. Zum Beispiel, wenn es blitzt oder brennt, egal ob in Wolken, Kohlekraftwerken, Gasthermen, Teelichten oder Motoren. In diesem Fall entstehen sowohl monogame wie polygame Verbindungen (die Natur ist da von Natur aus sehr tolerant).

Die monogamen Verbindungen von Stickstoff (= N wie Nitrogenium) und Sauerstoff (= O wie Oxygenium) werden im Chemiesprech NO genannt. Soll heißen: Ein einsames Stickstoffatömchen hat sich mit einem Sauerstoffatömchen zu einer glücklichen, gleichberechtigten Partnerschaft zusammengefunden, sozusagen klassischen westlichen Werten folgend. Die Probleme beginnen, wenn sich ein weiterer Sauerstoffel in die Beziehung drängelt. Es entsteht eine Ménage-à-trois namens Stickstoffdioxid.

Dieses liederliche NO2 ist offen für chemisches Multikulti aller Art und neigt dazu, in Feuchtgebieten säuerlich zu reagieren. Aus NO2 und H2O entsteht nämlich gerne HNO3. Und das ist auf deutsch was? Richtig, Salpetersäure. Und Salpetersäure macht was, genau wie Schwefelsäure? Richtig, sauren Regen. Und saurer Regen macht was? Richtig, Waldsterben. Und Waldsterben macht was? Richtig. Es macht den Wald nicht klein. Aber dafür die Grünen groß.

Sauer macht die Grünen lustig

Das Waldsterben, dieser dekadenprägende Aufreger der achtziger Jahre, war für die Grünen das, was die Flüchtlingskrise für die AfD war: ein „Geschenk“, wie Alexander Gauland im Dezember 2015 für seine Partei frohlockte, nachdem sie innerhalb von drei Monaten Politik der offenen Tür von unter vier auf über zehn Prozent hochgeschossen war.

Der Unterschied ist: Die Merkelsche Massenmigration ins deutsche Land gab es wirklich, das Massensterben des deutschen Baums nur in der Phantasie. Deshalb stammten in den Achtzigern die dramatischen Fotos und Fernsehbilder von deprimierenden Baumskeletten ausnahmslos von einigen wenigen Flecken im Harz oder Erzgebirge. Dort existierten tatsächlich zum Teil erhebliche Waldschäden. Aber eben regional begrenzt.

Selbst in der Hochphase des angeblichen Waldsterbens nahm die Waldfläche bundesweit im Schnitt um 100 Quadratkilometer pro Jahr zu, wie sich ein Jahrzehnt später herausstellte. In den Neunzigern löste sich die Diagnose vom flächendeckenden Sterben des Waldes und damit auch das Erklärungsmuster vom sauren Regen als Waldmörder vollends in Luft auf.

Aus grüner Sicht blieb trotzdem die prägende Erfahrung: Sauer macht lustig. 1983, nach zwei Jahren medial gepushter Waldpanik, war die junge Partei das erste Mal in den Bundestag eingezogen.

Dioxide sind grüne DNA

Vom Waldsterben, der „Mutter aller Öko-Ängste“, haben die Grünen, die Mütter aller Populisten, etwas Entscheidendes gelernt. Gut gemachte Massenhysterie gewinnt Wahlen. Dazu braucht es erstens eine ans Herz gehende Bedrohung, zweitens eine plakative, möglichst leicht zu kommunizierende Ursache und drittens eine nicht zu komplizierte Lösung, als deren Teil man sich selbst präsentiert.

Hier sind wir wieder bei den Dioxiden. In den Achtzigern konzentrierte man sich nicht auf Stickstoffdioxid, sondern auf Schwefeldioxid als Ursache allen Übels, weil letzteres damals noch häufiger in der Luft anzutreffen war. SO2 wird wie NO2 mit Hilfe von Wasser über einen kleinen Umweg zur Säure, im einen Fall Schwefelsäure, im anderen Fall Salpetersäure. Und beides, wie gesagt, macht Regen sauer.

Für lokale und regionale Baumschäden gab es zwar diverse andere, viel wahrscheinlichere Ursachen, von Trockensommer bis Schädlingsbefall. Aber der angesäuerte Regen hatte einen einzigartigen Vorteil. Er ließ sich auf menschliches Handeln zurückführen und taugte daher den Öko-Aktivisten ideal als Feindbild. Industrie und Autoverkehr waren schuld am herbeihalluzinierten Untergang des deutschen Waldes – ideologisch deutlich wertvoller als irgendein Käfer.

Die Quintessenz: Was vor fast 40 Jahren Schwefeldioxid fürs Waldsterben war, ist heute Stickstoffdioxid fürs Menschensterben und Kohlendioxid für den Klimawandel. Einfache, überschriftentaugliche Ursachen für dräuende Großübel, gegen die nur die tapferen grünen Drachenkrieger helfen. So ließen SO2, NO2 und CO2 die Grünen wachsen und gedeihen. Dioxide wurden zur grünen DNA. Das erklärt, warum so mancher Grüne durchdreht, wenn die Schädlichkeit der geliebten Dioxide infrage gestellt wird.

Aus Korrelation wird Kausalität

Das Problem damals wie heute: Für geringe Mengen von Stickoxiden lässt sich kein unmittelbarer Ursache-Wirkung-Zusammenhang mit menschlicher Gesundheit ermitteln, genauso wenig wie in den Achtzigern für Schwefeldioxid und Baumgesundheit. Klar, wer sich eine gepflegte Maß Salpetersäure hinter die Binde kippt, der verspürt anschließend mehr als nur leichtes Unwohlsein. Aber wir reden hier von winzigsten Mengen. Allein die Dosis macht das Gift, wie Paracelsus bereits vor 500 Jahren erkannte.

Wo keine klare Kausalität à la „Hund beißt Mann, Mann hat Aua“ festzustellen ist, behilft man sich mit Korrelation, der statistischen Übereinstimmung in der Entwicklung von zwei oder mehreren Merkmalen oder Ereignissen. Das kann klappen. Oder auch nicht, wie spaßige Sammlungen von Pseudokausalitäten zeigen. Berühmtestes Beispiel ist der statistisch einwandfreie Nachweis, dass der Storch die Babys bringt und nicht genderübergreifendes Schnackseln. Das Beispiel nimmt an: Je mehr Störche eine Region hat, umso mehr Babys gibt es dort. Und es fragt: Heißt das nun, dass der Storch die Babys bringt?

Das Lästige bei Korrelationen ist, zufällige Übereinstimmungen von kausalen Zusammenhängen zu trennen. Das ist kompliziert und enorm aufwendig, wenn man es ernst meint. Bei tausend möglichen Verantwortlichen für ein Vergehen müssen 999 Alibis für glaubwürdig befunden werden, um den Tausendsten schuldig zu sprechen. Vor einem Strafgericht reicht das zwar immer noch nicht für eine Verurteilung. In der Epidemiologie schon.

UBA-Studie ist Glaubenssache

Die Diesel-Jäger führen gerne an, es gebe eine riesige Zahl von Studien, die die schädliche Wirkung von Stickoxiden beweisen. Über 70.000 sollen es sein. Sehen wir uns stellvertretend und beispielhaft die in Deutschland berühmteste Untersuchung zum Thema an, ein 170-Seiten-Werk des Umweltbundesamtes mit dem Titel „Quantifizierung von umweltbedingten Krankheitslasten aufgrund der Stickstoffdioxid-Exposition in Deutschland“.

Die Anfang 2018 veröffentlichte epidemiologische Studie ist ein statistisches Gesamtkunstwerk. In einem höchst komplizierten Verfahren wertet das UBA andere Untersuchungen aus, die sich mit einzelnen Krankheiten und deren Vorkommen beschäftigen, darunter zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und geringes Geburtsgewicht. Morbiditäten und Mortalitäten werden mit „Gewichtungsfaktoren“ und „Unsicherheitsintervallen“ bis auf drei Stellen hinter dem Komma versehen und in Beziehung gesetzt zu „Mess- und Modelldaten zur Stickstoffdioxid-Konzentration“.

Was dabei herauskommt, erinnert an die Weltfinanzkrise von 2008. Die hatte ihren banalen Ursprung darin, dass faule Immobilienkredite von US-Banken in immer neuen Finanzpaketen verschachtelt und zusammengeschnürt wurden, so dass am Schluss nicht mehr erkennbar war, welche Werte im jeweiligen Finanzprodukt steckten. So ähnlich verhält es sich bei der UBA-Studie. Was genau enthalten ist, wie es um Qualität und Relevanz der zugrundeliegenden Zahlen und Untersuchungen steht, ist nicht mehr nachvollziehbar. Man soll und muss den Experten glauben und vertrauen – wie damals den Ratingagenturen in der Subprime-Krise.

Kausalität? War nur Spaß

Ähnlich seriös, wie vor über zehn Jahren die Banken ihre Müllpakete verkauften, kommunizierte das Umweltbundesamt seine Studie gegenüber der Öffentlichkeit. So behauptete das UBA, in Deutschland seien jährlich 6.000 bis 8.000 vorzeitige Todesfälle auf NO2-Belastung zurückzuführen. Im selben Atemzug, ein paar Sätze später, gab man zu, epidemiologische Studien ermöglichten „keine Aussagen über ursächliche Beziehungen“. Also alles nur Spaß? Außer Spesen nichts gewesen?

Der unterhaltsamste Aspekt der UBA-Studie ist jedoch ein anderer: Sie nimmt sich nämlich nur eine einzige mögliche Ursache zur Brust, Stickstoffdioxid, und versucht gar nicht erst, andere Umstände für örtliche Vorkommen bestimmter Krankheiten und Sterbefälle zu bewerten oder gar auszuschließen. Die UBA-Statistiker gehen genauso vor wie die Witzbolde im berühmten Beispiel mit den Babys und den Störchen.

Nicht einmal die in zahlreichen Studien bewiesenen wichtigsten Faktoren für lokale Unterschiede bei Gesundheit und Mortalität berücksichtigt das UBA: Sozialstatus und Bildungsniveau der jeweiligen Bevölkerung. Nein, die UBA-Polizei kennt nur einen Verdächtigen, und so wird ermittelt, bis Stickstoffdioxid endlich als Massenmörder überführt ist.

Brisante Achse-Studie

Eigentlich ist die UBA-Studie aus den genannten Gründen einer weiteren Beschäftigung nicht würdig. Aber wegen des großen Aufsehens, das sie erregt hat, haben wir die Korrelation von NO2 mit lokal erhöhter Mortalität einer eigenen Untersuchung unterzogen. Dabei sind wir so seriös wie das UBA vorgegangen und haben uns voll und ganz auf NO2 als Ursache für Sterblichkeiten konzentriert. Hier Methodik und Ergebnisse der Achse-Studie.

Zunächst haben wir für die 20 Städte mit der höchsten Stickstoffdioxid-Belastung in Deutschland die jeweilige Lebenserwartung der Bevölkerung zusammengetragen: München (82,97 Jahre), Stuttgart (82,43), Darmstadt (80,79), Köln (80,70), Reutlingen (82,69), Düren (80,00), Hamburg (80,93), Limburg (80,22), Düsseldorf (80,89), Kiel (79,89), Heilbronn (81,56), Frankfurt am Main (81,58), Backnang (82,24), Bochum (79,88), Ludwigsburg (82,57), Dortmund (79,30), Essen (79,45), Wiesbaden (81,37), Berlin (80,74), Freiburg (81,91).

Diese Zahlen haben wir anschließend statistisch sauber mit der Einwohnerzahl gewichtet und so die durchschnittliche Lebenserwartung in diesen 20 gefährlichen Städten ermittelt: Mit 81,05 Jahren liegt sie nicht etwa unter, sondern fast zwei Monate über dem bundesdeutschen Durchschnitt (80,89 Jahre). Genau sind es 8,4 Wochen mehr Lebenszeit in den belasteten Städten. Das ist ein ziemlich sensationelles Ergebnis, finden wir, denn laut UBA sterben die Menschen wegen NO2-Belastung im Schnitt sechs Wochen früher, als sie müssten.

Ganz besonders lang leben die Menschen ausgerechnet in den beiden Städten mit der höchsten NO2-Konzentration: In Stuttgart, NO2-Spitzenreiter 2018, dürfen sich die Einwohner über fast eineinhalb Jahre mehr Lebenszeit freuen, als dem Rest der Bevölkerung vergönnt ist. Die Münchener, 2017 mit dem Top-NO2-Wert gesegnet, leben sogar gut zwei Jahre länger als der deutsche Durchschnitt.

Stickoxide retten Leben!

Es ist ein erregender Verdacht, der sich an dieser Stelle aufdrängt: Wirken Stickoxide gar nicht lebensverkürzend, sondern lebensverlängernd? Die Gegenprobe erhärtet die Vermutung: Die geringste Lebenserwartung Deutschlands weist Pirmasens auf. Die geplagten Einwohner dort kommen gerade mal auf 77,35 Jahre – ganze dreieinhalb Jahre weniger als beim Durchschnittsdeutschen. Und was hat Pirmasens? Richtig, „kein Schadstoff-Problem“, wie die „Pirmasenser Zeitung“ im Januar 2017 stolz titelte.

Zur Sicherheit überprüften wir unsere These anhand globaler Daten. Die weltweit höchste Lebenserwartung haben nicht etwa Japaner (85 Jahre), sondern mit deutlichem Abstand die Monegassen (89,5 Jahre). Gleichzeitig ist Monaco mit seinen zwei Quadratkilometern Staatsgebiet eines der dichtest besiedelten Fleckchen Erde überhaupt und liegt mit über 700 Pkw pro 1.000 Einwohner auf Platz zwei der Länder mit der höchsten Pkw-Dichte.

Auf dem letzten Platz des globalen Lebenslottos befindet sich der Tschad: Nur 50,2 Jahre sind den Menschen in dem afrikanischen Land im Schnitt vergönnt. Auf einem Quadratkilometer leben dort 6 Einwohner – im Gegensatz zu Monaco, wo es 18.944 sind. Und auf tausend Tschader kommen im Schnitt nicht einmal drei Pkw. Umgerechnet: Wäre Monaco der Tschad, würden auf dem monegassischen Staatsgebiet nur 12 Menschen leben, die sich 3,4 Hundertstel eines Autos teilen. Also ungefähr drei Räder (Felgen mit Reifen).

Kommt jetzt die Diesel-Pflicht?

Überhaupt finden sich auf der Liste mit den höchsten Pkw-Dichten auf den vorderen Rängen erstaunlich viele Länder mit überdurchschnittlicher Lebenserwartung. Sieben der zehn Staaten mit der höchsten Pkw-Dichte liegen bei der Lebenserwartung sogar deutlich vor Deutschland (weltweit nur Platz 33). Und noch etwas: Die Deutschen haben nach einer aktuellen WHO-Studie unter allen westeuropäischen Nationen die geringste Lebenserwartung. Ganz offensichtlich, weil unsere Luft inzwischen zu sauber ist und zu wenig gesunde Stickoxide enthält.

Auch die internationalen Daten bestätigen also eindeutig das Ergebnis der Achse-Studie. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen NO2-Exposition und Volksgesundheit. Je mehr und je dichter der Pkw-Verkehr, desto länger leben die Menschen. Kurz: Stickoxide retten Leben.

Ob die EU angesichts dieser bahnbrechenden Erkenntnisse demnächst eine längst überfällige Diesel-Pflicht oder zumindest eine Stickoxid-Quote einführen wird, können wir nicht vorhersagen. Wir haben allerdings eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie Öko-Aktivisten reagieren werden, wenn die NO2-Grenzwerte endgültig als reine Luft-Nummern enttarnt sind.

Als sich nämlich nicht länger leugnen ließ, dass ein flächendeckendes Waldsterben nie stattgefunden hatte, fanden die Grünen einen eleganten Ausweg, um sich der Diskussion zu entziehen. Renate Künast, die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin, erklärte 2003 das Waldsterben kurzerhand für beendet. Und wer hatte den Wald „gerettet“? Klar, die Grünen.

PS, Herr Scheuer: Eine ausführliche Fassung der großen Achse-Studie „Umsonst ist der Tod“ können Sie hier zum Vorzugspreis erwerben.

 

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier




Stromverbraucher sind die größten Verlierer: wahnsinnig hohe Kosten für etwas Strom, wenn Wind- und Sonne keine Lust haben

Nach den Einbrüchen bei Wind- und Sonne in SA und VIC am 24. und 25. Januar schossen die Strompreise in die Erdumlaufbahn. Konventionelle (Notstrom-) Generatoren sprangen zuverlässig in die Bresche, ihre Besitzer ließen sich allerdings fürstlich dafür bezahlen.

Quelle: AEMO Als die Wind- und Solarstromleistung den Boden erreichte, erreichte der Spotpreis für Strom 14.500 USD pro MWh. Die zusätzlichen Kosten für die Verbraucher beliefen sich auf über 1.100.000.000 USD  [1,1 Mrd !]- gutes Geld für Besitzer von schnell anlaufenden (OCGT) Gasturbinen – oder Dieselgeneratoren.

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Quelle: NEM – AEMO Bei Anbietern von Strom zur Abdeckung von Spitzenlast, beginnt größte Ertrag aller Zeiten mit dem unvermeidlichen und totalen Ausfall von Wind- und Sonnenenergie. – Siehe erste Zeile: Energy

Sie sehen, es geht nicht wirklich um die Kosten für den Betrieb von OCGTs (oder Dieselmotoren ), es geht darum, was der Betreiber bei geringem (Strom-) Angebot und hoher Nachfrage dafür verlangen kann.

Die Vorlage für den Energiemarkt wurde durch die Wunderkinder von Enron aufgestellt – damals, als sie den kalifornischen Energiemarkt mit den gleichen Taktiken vergewaltigten und plünderten.

[Enron – ein amerikanischer Energiekonzern, war aufgefallen mit Bilanztricks biblischen Ausmaßes]

Warten Sie auf einen „Ausfall“ – in Enrons Fall selbst erzeugt – lehnen Sie sich zurück und beobachten Sie, wie der Netzmanager wegen weit verbreiteter Stromausfälle in Panik gerät; und dann bieten Sie an, das Problem zu lösen, indem Sie im Handumdrehen Leistung zu einem 1000-fachen Durchschnittspreis liefern: Der Enron-Rort wurde im Dokument “ Die klügsten Kerle im Raum “ beschrieben. [rort – illegale Ausnutzung von … z.B. Marktmacht ]

Berichte zu Enron auf Spiegel online: Enron soll Stromausfälle fingiert haben und etwas später Wie Enron das Licht in Kalifornien ausknipste, Die Welt: Sumpf aus Gier,  Geld und Geheimniskrämerei

Der Trick: Willkürlich herbeigeführte Stromknappheit, bis hin zu Black-outs, um Strom zu hohen Preisen verkaufen zu können.

Um nicht aufzufallen, gab es fingierte Stromlieferverträge in andere Bundesstaaten: „Wir müssen liefern, für Kalifornien reicht es nicht“, um dann die „Stromkapazität aus dem anderen Bundesstaat“ teuer einzukaufen und für Kalifornien noch teurer verkaufen zu können.

In einer weiteren Zerlegung der Vorkommnisse beschreibt Alan Moran Australiens selbstverschuldete Energiekatastrophe – was als „Enron Rides Again“ bezeichnet werden könnte.

 

Tage der Macht und Wut: Januar 2019 Strompreise und Ausfälle

[im Original steht „Power“, was sowohl Energie als auch Macht bedeuten kann]

Catallaxy Akte, Alan Moran, 3. Februar 2019

Verglichen mit einem nationalen Markt, der vor vier Jahren einen Umsatz von weniger als 7,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr verzeichnete, betrug der Umsatz an nur zwei Tagen im Januar mehr als eine Milliarde US-Dollar.

Ohne Vertragsdaten der Stromwirtschaft ist es unmöglich, zu ermitteln, wer alle Gewinner und Verlierer der der hochpreisigen Ereignisse im Januar 2019 waren.

Beim Strom gibt es mehrere Märkte, aber es ist am besten, nur zwei Märkte zu berücksichtigen. Der erste ist der Spotmarkt, den wir alle fünf Minuten beobachten. In einigen Bundesstaaten erreichte der Preis Ende Januar einen Höchststand von 14.500 US-Dollar pro Megawattstunde (MWh). Vor dem Ergebnis der staatlichen Destabilisierung des Marktes betrug der Preis 30-40 USD pro MWh.

Der zweite ist der Vertragsmarkt, auf dem sich Verkäufer und Käufer vorab über die Preise einigen, zu denen sie zu den verschiedenen Zeiten Strom liefern und nachfragen werden. Dieser Kontraktmarkt macht etwa 95% des Gesamtmarktes aus und die Preise werden im Voraus festgelegt.

[Beispiel: Haushalte, die bei einem Energielieferanten ihren Vertrag für eine Laufzeit von einem oder zwei Jahren abschließen]

Mit anderen Worten: Für den Großteil der Elektrizität, die in einem Zeitraum von fünf Minuten erzeugt wird, werden die Preise im Voraus festgelegt, aber jede zusätzliche Produktion, die nachgefragt wird, ist sehr wertvoll. Der Preis von 14.500 US-Dollar steht im Vergleich zum Marktpreis, der vor vier Jahren im Durchschnitt bei 38 US-Dollar lag, und selbst wenn die Auswirkungen von Subventionen für Wind und Sonne jetzt offensichtlich sind, sind es nur 90 US-Dollar pro MWh. Die Vertragspreise beziehen sich auf Marktpreise, in der Regel mit einem Aufschlag von etwa 10 Prozent. Dieser Zuschlag wird wahrscheinlich bei einer höheren Preisschwankung steigen.

Diejenigen, die von den hochpreisigen Ereignissen dieses Monats profitieren, sind Erzeuger, deren Kapazität nicht vollständig vertraglich gebunden ist. Die Verlierer sind Einzelhändler, die ihren Bedarf vertraglich nicht vollständig geregelt haben. In dem Maße, in dem Einzelhändler ihren „vertraglichen Bedarf ausreizt“ haben, verfügt AEMO über Disziplinen, die in Zeiten von Stress preisliche Deckung erfordern und es war nicht offen gelegt, dass Einzelhändler das Risiko der Nichterfüllung tragen. Die Black-outs haben in dieser Hinsicht geholfen.

In Bezug auf Gewinner, ist es wahrscheinlich, dass es an den betroffenen Tagen relativ wenige waren.

  • Energy Australia hatte das Kraftwerk in Yallourn unterhalb der Kapazität betrieben, es ist jedoch wahrscheinlich, dass zuvor bereits zusätzliche Lieferungen vorher vereinbart waren.
  • Die AGL (Energieanbieter) hatte ihr in Loy Yang A Kraftwerk runtergefahren, aber andere Quellen – Gas und Wasserkraft – wurden angefahren.
  • Die Energieerzeugung von Origin (Energieanbieter) für den Bundesstaat Victoria hat nur geringe Kapazität, war aber aus diesem Grund wahrscheinlich „voll unter Vertrag“ und das Gaskraftwerk war ausgelastet.
  • Alinta (Energieanbieter besitzt das Loy Yang B Kraftwerk, dessen Kapazität zuvor vollständig an die Eisen und Alu-Hütten vergeben war, jetzt aber weniger vertraglich gebunden ist, konnte deshalb möglicherweise kurzfristig Gewinne erzielen.
  • Sowohl die Snowy als auch die Tas-Wasserkraftwerke sind stark gewinnbringend und hatten möglicherweise nicht gebundene Kapazitäten. In diesem Fall hätten sie an den betreffenden Tagen Geld verdient.

In Bezug auf Wind ist fast die gesamte Kapazität vollständig vertraglich geregelt – es muss für die Windgeneratoren eine Bankfinanzierung geben. Die Banken verabscheuen jegliche Risikobereitschaft, so dass die Windgeneratoren, ob sie in Betrieb waren oder nicht, mit der Misere nicht viel mehr Geld verdient hätten können, als sie vertraglich erwartet konnten.

Die großen Auswirkungen der beiden Tage waren

  • Industrieunternehmen mussten ihre Stromlast abschalten  – in der Regel mit einer vom Verbraucher geleisteten Ausgleichszahlung
  • Zwangsabschaltungen, es sei jedoch darauf hingewiesen, dass diese geringer waren, als dem vom Marktmanagement festgelegten allgemeinen Standard entsprechen.

Der Effekt ist vor allem ein Ansteigen der Vertragspreise. Diese folgen eng dem Spotpreis, und der Vertragsmarkt wird den Anstieg fortsetzen, den wir seit der Zerstörung des früheren preisgünstigen Marktes durch erneuerbare Energien erleben. Insbesondere nach der Schließung des Hazelwood Kraftwerkes [Braunkohle Kraftwerk in Victoria]. Die Schließung von Hazelwood fand im März 2017 statt, wurde jedoch bereits Mitte 2016 durch das Unternehmen angekündigt.

Kraftwerksabschaltungen wurden von allen Stromerzeugern gemacht. Unter ihnen:

  • Der Gewinn von AGL aus der Stromerzeugung belief sich im Jahr 2018 auf 2.217 Millionen US-Dollar. 2015 betrug der Gewinn mit nur 10 Prozent weniger Strom 426 Millionen US-Dollar.
  • Das Vales Point-Kraftwerk wurde von der New-South-Wales-Regierung auf Anraten von Kerry Schott, Energieministerium  für nur 1 Million USD verkauft (privatisiert). Das Kraftwerk hat heute einen Wert von über 800 Millionen USD.
  • Die jüngsten Hochpreisereignisse werden die Vertragspreise, auf denen diese Gewinne im Wesentlichen basieren, weiter steigern
  • Die Verlierer sind Verbraucher, Haushalt und Unternehmen.

Catallaxy Files

 

Gefunden auf stopthesethings vom 12.02.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/02/12/biggest-losers-power-consumers-pay-insane-cost-to-backup-intermittent-wind-solar/




Der große Irrtum bzgl. Emissionen von Biomasse

Europa erzeugt heute etwa 17% seiner Energie und 29% seines Stromes aus erneuerbaren Quellen. Biomasse macht einen Anteil von etwa 19% des Stromes aus, der mittels Erneuerbarer generiert worden ist. Seit dem Jahr 2000 hat der Verbrauch von Biomasse in Europa um 84% zugenommen.

Zum Beispiel wurde mit Treibstoff aus Biomasse im Jahre 2017 18% des Stromes in Dänemark erzeugt. Seit zwei Jahrzehnten reduziert Dänemark seine Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke, errichtet jedoch neue Biomasse-Kraftwerke. Seit dem Jahr 2000 hat der Kohleverbrauch zur Stromerzeugung in Dänemark um 63% abgenommen. Aber der Verbrauch von Biomasse-Treibstoff für Strom in Dänemark hat um einen Faktor fünf zugenommen, was den Rückgang des Kohle-Anteils fast genau ausgeglichen hat. Etwa zwei Drittel der in Dänemark verbrauchten Biomasse ist Holz, das meiste davon importiert.

Aber die „Nachhaltigkeit“ von Biomasse ist fragwürdig, trotz des kindischen Einwands, dass wenn man es wachsen lässt es auch nachhaltig sein muss. Das Verbrennen von Holz setzt mehr Kohlendioxid frei als die Verbrennung von Kohle.

Eine Studie von Synapse Energy Economics aus dem Jahre 2012 schätzte, dass ein durchschnittliches Biomasse-Kraftwerk in den USA etwa 1,67 Tonnen CO2 pro Megawattstunde erzeugten Stromes emittiert, das ist eine um 50% bis 85% höhere Emission als von einem Kohlekraftwerk. CO2-Emissionen aus einem Biomasse-Kraftwerk sind mehr als dreimal so hoch wie CO2-Emissionen aus einem Gaskraftwerk.

Trotz all dieser bekannten Zahlen erfassen weder die EPA in den USA noch die Europäische Kommission Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Holz verbrannt wird. Die EPA schrieb im Jahre 2009: „Das durch die Verbrennung von Treibstoffen auf Biomasse-Basis emittierte CO2 lässt die atmosphärische CO2-Konzentration nicht zunehmen unter der Annahme, dass emittierter biogener Kohlenstoff ausgeglichen wird durch die CO2-Aufnahme angepflanzter neuer Biomasse“. Im Jahre 2007 erließ die Europäische Kommission die Vorschrift: „Biomasse wird als CO2-neutral angesehen. Biomasse sollte mit einem Emissions-Faktor Null angesetzt werden“.

Der Gedanke, dass die Verbrennung von Holz „Kohlenstoff-neutral“ ist, hatte seinen Ursprung in einer Greenhouse Gas InventoryStudie aus dem Jahr 1996 vom IPCC. Das IPCC nahm an, dass die wachsenden Bäume die gleiche Menge CO2 absorbieren wie die in einem Biomasse-Kraftwerk verbrannte Biomasse. Falls das stimmen würde, würde der Ersatz von Kohle durch Holz die Gesamt-Emissionen reduzieren.

Aber die Europäische Umweltagentur beschrieb im Jahre 2011 einen „schweren Fehler“ bei der Bilanzierung von Treibhausgasen. Die Annahme der Kohlenstoff-Neutralität gilt nicht für CO2, welches von Vegetation absorbiert wird, die natürlich auf dem Festland wächst und nicht zur Biotreibstoff-Produktion herangezogen wird. Außerdem setzen Wälder, welche zum Zwecke der Herstellung von Holz-Chips abgeholzt werden, augenblicklich große Mengen Kohlendioxid frei, aber es bedarf des Jahrzehnte langen Wachstums von Bäumen, um das freigesetzte CO2 wieder zu absorbieren. Der Ersatz von Kohle durch Holz in Stromkraftwerken lässt die CO2-Emissionen tatsächlich zunehmen.

Als Folge davon sind die von Europa gemeldeten Zahlen bzgl. Emissionen schlicht falsch. Eurostat berichtet, dass die Treibhausgas-Emissionen in Europa von 2000 bis 2016 um 16% abgenommen haben, aber Emissionen aus Kraftwerken, in welchen Biomasse verbrannt wird, wurden nicht mitgezählt. Die europäischen Nationen wollen von diesem offensichtlichen Biomasse-Emissionsfehler nichts wissen, weil die schon jetzt schwierig zu erreichenden Klimaziele ohne Biomasse unmöglich zu erreichen wären.

Als Treibstoff enthält Holz weniger Energie und ist teurer als Kohle oder Erdgas. Der American Physical Society zufolge erzeugt Kohle etwa 46% mehr Energie pro Tonne als Holz. Da Holz weniger dicht ist als Kohle, muss mehr als das doppelte Volumen verbrannt werden, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen.

In den USA geht es Biomasse-Kraftwerken nicht gut. Unterstützt durch Subventionen und die Einstufung „Kohlenstoff-neutral“ hat sich die Anzahl von Biomasse-Kraftwerken in den USA zwischen 2003 und 2016 verdoppelt, nämlich von 485 auf 760. Aber im Jahre 2017 wurde nur 1,1% des in den USA verbrauchten Stromes mittels Biomasse erzeugt.

Während der letzten paar Jahre standen viele dieser Holz verbrennenden Kraftwerke still. In Kalifornien sind 27% Biomasse-Kapazität offline. Die Erzeugung aus Biomasse ging in 17 US-Staaten von 2013 bis 2017 zurück, weil das Verbrennen von Holz im Vergleich zu traditionellen Kraftwerken teuer ist.

Eine der größten industriellen Emittenten von Kohlendioxid in Europa ist das Drax-Kraftwerk in England. Dieses Kraftwerk erzeugt 3900 Megawatt Strom, das macht etwa 6% der Stromversorgung in UK aus. Dieses einst Kohle verbrennende Kraftwerk verbrauchte 36.000 metrische Tonnen Kohle pro Tag, welche von 35 Kohlezügen jeden Tag angeliefert worden ist.

Im Namen der Reduktion von CO2-Emissionen wurden während der letzten sieben Jahre vier Drax-Erzeugerstationen umgebaut, um Holz-Chips zu verbrennen. Das kostete 700 Millionen Pfund (1 Milliarde Dollar). Hinaus posaunt als das „größte Dekarbonisierungs-Projekt in Europa“ verbraucht diese Einrichtung heute etwa 9 Millionen Tonnen Holzpellets pro Jahr, angeliefert über 3000 Meilen aus den USA und Kanada.

Geschätzt werden, dass dafür etwa 46 Quadratmeilen [ca. 120 km²] Waldfläche jährlich gebraucht werden, um das unersättliche Drax-Kraftwerk zu versorgen, wobei jeden Tag Hektarweise Wald gefällt werden. Neu gepflanzte Bäume brauchen ein knappes halbes Jahrhundert für ihr Wachstum. Trotz der Behauptungen bzgl. Dekarbonisierung wird heute vom Drax-Kraftwerk drastisch mehr CO2 emittiert als zu Zeiten mit Kohleverbrennung.

Die Verbrennung von Holz zur Stromerzeugung ist ein weiterer idiotischer politischer Baustein im „Kampf“ gegen die globale Erwärmung.

Link: http://www.cfact.org/2019/02/07/the-obvious-biomass-emissions-error/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Budweiser Bier nutzt nicht nur die besten Reissorten, sondern auch Windenergie

Die 60-Sekunden-Reklame beginnt mit dem Kopf eines Dalmatinerhundes im Wind. Dann wird der ikonische Budweiser Clydesdale-Bierwagen durch windgepeitschte Felder gefahren. Im Hintergrund sind massive Windkraftanlagen zu sehen, und Bob Dylan spielt „Blowin ‚in the Wind“.

Große Buchstaben blinken auf dem Bildschirm: „Jetzt mit Windenergie gebraut.“ Dieser Ausdruck könnte dahingehend interpretiert werden, dass Budweiser-Bier ausschließlich mit Windkraft gebraut wird. Was wahrscheinlich die meisten Zuschauer verpasst haben, ist das Kleingedruckte am unteren Rand der Anzeige, auf der steht:

Eneuerbare Elektriziät aus Wind ist ein Teil der Energie, die wir zum Brauen nutzen.  Erfahren Sie mehr auf Budweiser.com

 

Schauen Sie die ganze BUDWEISER SUPER BOWL Reklame an:Stimmt. Budweisers Signale für Klimatugend sind ein wenig irreführend, aber der Brauriese ist nur das jüngste große Unternehmen, das mit seine grünen Referenzen um Kunden wirbt. Zum Beispiel behaupten sowohl Apple als auch Google, dass sie zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt werden, was eigentlich nicht der Fall ist)

(RELATED: Evidence Mounts Against Climate Prediction That Inspired ‘Day After Tomorrow’ Disaster Flick) Zum Thema: . Die Beweise sprechen gegen die Klimavorhersagen, die das ‚Day after Tomorrow‘ Film-Disaster ‚inspiriert haben (Totale Vereisung der Erde)

Ein Besuch der Budweiser-Website ergibt, dass das Unternehmen 11 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen bezieht, einschließlich Windkraftanlagen, Sonnenkollektoren, Biogas und Deponiegas. Das Unternehmen ist Teil einer Koalition großer Unternehmen, die sich verpflichten, ihre gesamte Energie aus „Erneuerbaren“ zu beziehen.

Was die Windenergie angeht, so Budweiser, „wird ihr Bier bis 2025 zu 100% mit erneuerbaren Strom in Anlagen auf der ganzen Welt gebraut“. Budweiser sagte, dass nach der Eröffnung eines Windparks in Oklahoma „ab 2018“, dieser 100% des gesamten für Budweiser in den USA gekauften Stroms liefern wird „, so ihre Energie-Website.

Nun heißt es auf der Website für Erneuerbaren Energie: „Um das perfekte Bier zu brauen, benötigen wir eine Mischung aus Energie – sowohl Strom als auch Wärme. Fast ein Drittel der Energie für unsere Brauerei stammt aus Elektrizität, der Rest aus Wärme.“ In Bezug auf die Gesamtenergiezufuhr versorgt der Wind theoretisch ein Drittel der US-Brauereibetriebe.

Und das ist ein anderer Trick. Budweisers Behauptung, sie seien „mit Wind angetrieben“, ist theoretisch. Der Strombedarf des Unternehmens wird nicht nur durch Windenergie gedeckt oder er müsste heruntergefahren werden, wenn der Wind nicht weht.

Budweiser bezahlt den Thunder Ranch Windpark für die Erzeugung von Windstrom für das Stromnetz, damit erhalten sie Zertifikate für erneuerbare Energien. Bei diesen Gutschriften handelt es sich um eine buchhalterische Kennzahl, aus der nur hervorgeht, dass das Unternehmen Windenergie gekauft hat und nicht, dass sie es verwendet hat.

Basierend auf den Produktionsstandorten von Budweiser und den US-amerikanischen Stromdaten ist es grundsätzlich unmöglich, den tatsächlichen Bedarf des Unternehmens mit Windkraft zu decken . Die Windenergie steht nicht nur zeitweilig zur Verfügung – sie funktioniert auch nur bei Wind – nach offiziellen Angaben macht Wind nur 6 Prozent der US-amerikanischen Stromerzeugung aus.

Die Elektronen der Donner-Ranch vermischen sich mit denen von Erdgas, Kohle, Atomkraft und anderen Quellen, bevor sie an ihr Ziel gelangen. Sogar die Website von Budweiser sagt, es habe einen „virtuellen“ Kaufvertrag mit der Thunder Ranch.

Mit anderen Worten: Budweiser bezahlt für Windenergie, erhält sie aber nicht unbedingt. Tatsächlich ist Budweiser für die überwiegende Mehrheit des Energiebedarfs seiner 12 US-amerikanischen Brauereien noch immer auf fossile Brennstoffe angewiesen.

Budweiser Webseite, Link siehe Text

Webseite mit Erläuterung zur Windkraft

Wind und Sonnenenergie

Im Jahr 2017 haben wir zugesagt, dass bis 2025 100% des Stroms, den wir für die Stromversorgung unseres Brauerei- und Vertikalbetriebs beziehen, aus erneuerbaren Quellen stammen werden.

Im Jahr 2017 haben wir mit ENEL Green Power eine Windenergie-Partnerschaft mit 152 MW für das erste vertraglich vereinbarte Projekt im Versorgungssektor angekündigt, das weltweit für AB InBev den Betrieb aufnimmt. Wir hoffen, dass dies ein Branchenbeispiel ist, wie Unternehmen dazu beitragen können, den Klimawandel zu verbessern. Dies ist ein „virtuelles“ Kauf-Power-Agreement (PPA) mit Enel Green Power für die Energie, die vom Windpark Thunder Ranch in Oklahoma erzeugt wird, der am 1. Januar 2018 mit der Erzeugung begonnen hat. Der erzeugte Strom erhöht unseren gesamten angekauften erneuerbaren Strom von weniger als 2%. auf 50% – dadurch werden die Gesamtemissionen unserer Betriebe erheblich reduziert. Durch diese Vereinbarung kaufen wir genug Strom aus erneuerbaren Energien, der an das Netz geliefert wird, um jährlich mehr als 20 Milliarden Bier zu brauen.

Durch den Kauf von mehr als genug Strom aus erneuerbaren Energien, um Budweiser in den USA zu brauen, können wir sagen, dass Budweiser zu 100% aus erneuerbarem Strom aus Windkraft hergestellt wird. Im Januar 2018 gab Budweiser bekannt, dass das Symbol für erneuerbare Elektrizität auf allen Verpackungen zu sehen ist. Dies würdigt die Verpflichtung der Marke, mit 100% erneuerbarem Strom zu brauen.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation vom 04.02.2019

Übersetzt durch andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/02/04/budweiser-wind-power-super-bowl/

 

 




Die größte Batterie der Welt im Einsatz – und nur ein Tropfen an Energie

Quelle: Australian Energy Market Operator

Hier ist der liberale Parlamentsabgeordnete Craig Kelly, der erzählt, wie brillant Elon Musk als Verkäufer war und das die Südaustralier komplette Ahnungslose sein müssen.

 

Gefordert und fast nichts zu liefern: Die große Batterie Illusion

Facebook ,  Craig Kelly, 27. Januar 2019

Um die Subventionen am Laufen zu halten und die Öffentlichkeit zu verblüffen, haben die grünen Anlagesucher den Wahn geäußert, dass die Wechselwirkungen zwischen Sonne und Wind mit „großen Batterien“ gelöst werden können.

Dieser Schwindel wurde zuerst in Südaustralien verkauft, als das Experiment eines 50% RET (Erneuerbare Energie Ziel) in eine teure Farce verwandelt wurde. Außerdem sollte vertuscht werden, dass man mehrere hundert Millionen Dollar für Notstrom – Dieselgeneratoren ausgeben musste, um die Lichter kurz vor der Landtagswahl nicht ausgehen zu lassen. Mit einer Hollywood-reifen Fanfare kündigte die Regierung von SA an, die „größte Batterie der Welt“ zu installieren, um den Tag zu retten.

Und es überrascht nicht, dass die grünen, nutzlosen Idioten der Linken diesen Haken, diese Schnur und den Köder geschluckt haben – während die Anleger weiterhin lachend zur Bank gehen, um ihre Millionen von Subventionen zu kassieren.

Nun, die Leistung der „größten Batterie der Welt“ hat vergangenen Donnerstag gezeigt, was für ein absoluter Flop es war – und die Täuschung, dass wir unsere Wirtschaft mit Sonnenkollektoren, Windturbinen und großen Batterien betreiben können, ist genauso gefährlich für die Wirtschaft wie Tollwut für einen Hund.

Schauen wir uns den 24. Januar an (sehen Sie bitte auch weiter oben) …

Collage, Craig Kelly, Facebook – Die größte Batterie der Welt ist ein kompletter Flop. Der kaum zu erkennende blaue Streifen im herausgezogenem Feld, zeigt die von der Telsa Batterie gelieferte Energiemenge. So gut wie nichts für 150 Mio $

Als die Windenergie am Nachmittag zusammenbrach, stiegen die Preise in Südaustralien auf 14.500 $ je MWh (im Durchschnitt waren es  40 US-Dollar je MWh, bevor all diese „billigen“ erneuerbaren Energien das Stromnetz überfluteten). Etwa gegen 14.30 Uhr begann dann die „größte Batterie der Welt“ dem Netz 30 MW anzubieten.

Die 30 MW waren weniger als 1% der Gesamtnachfrage in Südaustralien und weniger als 0,1% der Nachfrage des nationalen Netzes.

Die größte Batterie der Welt tröpfelte weiter mit etwa 30 MW bis 19.30 Uhr und war dann leer, was sie völlig nutzlos machte, als die Spitzennachfrage um 19.30 Uhr einsetzte.

Inzwischen machten die Notstrom-Dieselgeneratoren (80.000 Liter Diesel pro Stunde) die eigentliche Arbeit in Südaustralien und pumpten bei Bedarf jeweils mehr als 400 MW ins hungrige Netz – und das bis zum Höhepunkt der Nachfrage um 19.30 Uhr und darüber hinaus, als die größte Batterie der Welt völlig leer auf die nicht kommende Aufladung durch Wind- und Sonnen- Überschußstrom wartete.

Die Deckung der Spitzennachfrage im Paradies der Erneuerbaren in Südaustralien stammte zu 97% aus fossilen Brennstoffen.

Ich schätze mal, dass die „größte Batterie der Welt“ im Laufe des Nachmittags nur etwa 100 MWh Strom lieferte – im Vergleich zu den 2000 MWh der Dieselgeneratoren.

Die realen Betriebszustände ergeben eindeutig, dass es eine gefährliche Täuschung ist, wenn die Politik in Australien meint, die Wirtschaft könnte mit Sonnenenergie / Wind sowie durch große Batterien am Leben erhalten bleiben.

Traurigerweise jedoch, wurden die Linken durch grüne Propaganda radikalisiert – Beweise, Technik und Ökonomie spielen keine Rolle mehr, weil ihr Glaube ein halbreligiöser Glaubenssatz ist, der auf Gefühlen und Emotionen beruht und nicht hinterfragt werden darf – ihr Verstand ist rationalen Gedanken und Logik nicht zugänglich.

Facebook

Gefunden auf stopthesethings vom 11.02.2019

Übersetzt und zusammengestellt von Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/02/11/renewable-storage-myth-busted-elon-musks-great-battery-conjob-exposed/

 

***

So ein Projekt wird natürlich in den höchsten Tönen bejubelt:

Simon Hackett, The Advertiser

… Die Entscheidung der südaustralischen Regierung, Tesla letzte Woche zu beauftragen, eine Lithium-Ionen-Batterie-Farm mit 129 Megawattstunden (MWh) einzusetzen, war ein willkommener Schritt zur Lösung der Energieprobleme des Staates.

… Dieses große Batterieprojekt macht Südaustralien zu einem Weltmarktführer bei der Verwendung von Batteriespeichern mit erneuerbarer Energie – ein wahrer Wegweiser für die Zukunft der Welt.

(Video einbinden geht nicht, daher ) Screenshot vom Werbefilm:   Tesla auf bereits  o.g. Webseite (etwas nach unten scrollen)

 

Im Handelsblatt wird bereits von der schönen neuen Welt geträumt

Batteriespeicher vor schnellem Durchbruch




Klima-Bankrott:Grünes Unter­nehmen in Kalifor­nien macht pleite – weitere Pleiten werden folgen

Falls Klima-Pleiten jene enthalten, welche durch Klima-Aktivismus oder eine perverse Klimapolitik verursacht sind, dann gibt es viele Unternehmen, die von der Klima-Industrie in den Bankrott getrieben worden sind. PG&E ist dafür das jüngste Beispiel.

Vorige Woche beantragte der kalifornische [Energie-]Versorger PG&E den Schutz vor Bankrott gemäß Kapitel 11 des Bankrott-Schutzgesetzes (hier), hatte doch das Unternehmen geschätzte Verbindlichkeiten in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit den katastrophalen Buschbränden in dem US-Bundesstaat in den Jahren 2017 und 2018.

Die Klima-Kreuzzügler der Mainstream-Medien twitterten wild drauflos mit Behauptungen, dass PG&E den „ersten Klima-Bankrott“ repräsentiert. Und zwar weil angenommen wird, dass die von PG&E ausgehenden Stromleitungen in der trockenen Vegetation zu Bränden Anlass gaben und dass Trockenheit eine Folge extremer Dürre infolge des Klimawandels war, welcher wiederum der mit fossiler Energie betriebenen industriellen Gesellschaft sowie üblen, nichtsnutzigen Ölunternehmen geschuldet ist. Es ist immer die gleiche Leier.

Dass Klimawandel eine existenzielle Bedrohung für gesunde Unternehmen ist, war zunehmend das Thema der UN-basierten Klima-Industrie. Der Kollaps von PG&E wird wahrscheinlich schon jetzt intensiven Forderungen von Klima-Aktivisten weiteren Nachdruck verleihen, dass Unternehmen bekennen sollen, dass ihr Modell hinsichtlich der Präsenz von Klima-Risiken gescheitert ist. Tatsächlich hat PG&E selbst Klimawandel verantwortlich gemacht – also das nebulöseste und subversivste aller Konzepte. Aber eine solche Behauptung repräsentiert weder Wissenschaft noch politische Führung. Sie repräsentiert Verzweiflung.

Einer der prominentesten Befürworter der Offenlegung von Emissionen und Klima-Programmen ist eine in London ansässige Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) mit der Bezeichnung CDP (einst das Carbon Disclosure Project) [disclosure = Offenlegung]. Aber es gibt da ein Problem für die Glaubwürdigkeit von CDP – und für die gesamte Vorstellung, dass das Einräumen angeblicher Kohlenstoff-Kriminalität den Behauptungen der Veröffentlichungs-Befürworter zufolge „einfach eine gute Sache“ ist. Das jetzt vom Bankrott bedrohte Unternehmen PG&E war das Modell der Klima-Bedenken. Die CDP hat es als „eines der führenden Unternehmen weltweit bezeichnet, wenn darum geht, öffentlich Informationen bzgl. Treibhausgas-Emissionen, Reduktionsziele derselben und Implikationen des Klimawandels für das Unternehmen bekannt zu geben“. Es scheint ihm nicht bekommen zu sein.

Den jüngsten Einstufungen von CDP zufolge kommt die Klima-Einschätzung von PG&E „voran“ (infolge „methodischer Änderungen“, wie es ein CDP-Sprecher ausdrückte), aber die Einordnungen des Unternehmens stehen online. „PG&E hat eine lange Tradition bzgl. Kampf gegen den Klimawandel“, heißt es dort. „Dies ist integraler Bestandteil unserer Bemühungen, den Verbrauchern sicher, zuverlässig und bezahlbar saubere Energie zu liefern. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, unseren Kohlenstoff-Fußabdruck zu verkleinern, eine Low-Carbon-Politik für Kalifornien und die gesamten USA durchzusetzen sowie den Verbrauchern mit Anreizen zu helfen, ihren Energieverbrauch zu verringern“.

Vielleicht hätte man sich bei PG&E mehr darauf konzentrieren sollen, Totholz neben den Übertragungsleitungen zu entfernen.

CDP behauptet, dass wir mit „der Einstufung von Unternehmen von A bis D- Organisationen mittels Veröffentlichungen zu einer besseren Aufmerksamkeit, Management und schließlich Führung zu verhelfen“. Unglücklicherweise fand sich PG&E selbst führend auf dem Weg in brennende Wälder, persönliche Tragödien und einen potentiellen Flächenbrand bzgl. Bilanz.

Im Jahre 2017 war PG&E mit „A minus“ eingestuft. Falls dieses Öffentlichkeits-Ritual dazu gedacht war, Investoren anzulocken, wurden sie in die Irre geführt. Tatsächlich fragt man sich, ob ein guter Anwalt mal genauer schauen könnte, ob CDP selbst nicht gesetzlich belangt werden kann in dieser Hinsicht.

Inzwischen ist das Letzte, was das Straucheln von PG&E rechtfertigt, irgendeine Verdoppelung internationaler Klimakonferenzen, um weitere Fake-Verpflichtungen hervorzuzaubern. Es grenzt an Geisteskrankheit vorzuschlagen, dass die Art und Weise des Umgangs mit Buschbränden in Kalifornien darin besteht, Burundi mehr Solarpaneele, Spanien mehr Windmühlen und China mehr Elektrofahrzeuge aufzuzwingen.

Einer der großen Erfolge der Klima-Industrie war es, alle Naturkatastrophen oder jedes Extremwetter mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen – was heute konventionell als „katastrophaler, vom Menschen verursachter Klimawandel“ apostrophiert wird. Allerdings ist der Gedanke, dass PG&E irgendeine Art Tipping Point bzgl. körperschaftlicher Klimapolitik ist, absurd.

Falls Klima-Bankrotte herangezogen werden, um jene zu erfassen, welche durch Klima-Aktivismus oder eine perverse Klimapolitik verursacht worden sind, dann gibt es viele Unternehmen in Alberta, welche durch die Kampagne der Klima-Industrie in den Bankrott getrieben worden sind, ihre Ausweitung zu verhindern. Und was ist mit jenen alternativen Energie-Unternehmen, die untergegangen sind, nachdem man ihnen die Subventionen gestrichen hatte? Falls Tesla scheitert – wird das dann zum weltgrößten „Klimawandel-Bankrott“?

Kalifornien hat in der Vergangenheit schon viele Energiekrisen durchlaufen, hauptsächlich aufgrund falscher Gesetzgebung und Vorschriften, und der Erfolg der Umwelt-Extremisten, den Bau neuer Kraftwerke zu verhindern tat ein Übriges. Die Klimapolitik des Staates wird als „am fortschrittlichsten“ apostrophiert – das heißt, am drakonischsten und kostspieligsten in den USA. Mittlerweile hat PG&E um Schutz vor Bankrott nachgesucht als Folge einer perversen Politik.

Der Staat ist ebenfalls bekannt für das Ausmaß seiner Naturkatastrophen. Es besteht kein Zweifel, dass die Buschbrände der letzten zwei Jahre in Kalifornien die tödlichsten und zerstörerischsten in der Historie des Staates waren, aber Tod und Zerstörung als Folge der Brände war nicht deren „beispiellosem“ Ausmaß geschuldet, sondern der Tatsache, dass man – mit Genehmigungen auf staatlicher und Gemeinde-Ebene – verletzbares Eigentum in Gebieten erschaffen hat, welche für Brände anfällig sind. Nicht unerheblich trug auch eine abwegige Politik der Waldbewirtschaftung zum Ausmaß der Brände bei.

PG&E war von Staats wegen verpflichtet, Stromleitungen in diese feueranfälligen Gegenden zu legen, wodurch auch die Möglichkeit stieg, dass die Leitungen in Kontakt mit trockenem Holz kommen. Obwohl PG&E versucht hat, diese Risiken zu minimieren, scheinen sie die Ursache vieler der Brände gewesen zu sein. Der andere Schlüsselfaktor, weshalb PG&E um Schutz vor Bankrott nachsuchen muss, sind staatliche Gesetze, welche dem Unternehmen die Verantwortung aufbürden selbst dann, wenn keine Fahrlässigkeit vorliegt.

Eine andere falsche Schlussfolgerung aus diesem Fiasko ist, dass es von den Unternehmen verlangt wird und gerechtfertigt ist, dass diese ihre Emissionen und Klima-Programme besser überwachen als es uns CDP glauben machen will.

Aber wer oder was genau ist CDP?

Das Carbon Disclosure Project [etwa: Kohlenstoff-Veröffentlichungs-Projekt] wurde im Jahre 2000 ins Leben gerufen mit Geldern von Rockefeller Philantropy Advisors (CDP hat Fragen nach den Gründern, Unterstützern und ehemaligen Vorsitzenden nie beantwortet). Das Projekt ist eng mit Kräften verbandelt, welche versucht haben, die Ölsande in Alberta zu verschließen und welche Initiativen unterstützen wie etwa die subversive Earth Charta von Maurice Strong. Das clevere Finanzkonzept von CDP bestand darin, große Investoren mit Klima-Bedenken zusammenzutrommeln, welche bereits durch radikale NGO-Kampagnen weich geklopft worden sind. In einigen Fällen – wie etwa staatlichen Pensions-Fonds – war nicht einmal ein Weichklopfen erforderlich.

CDP begann dann, im Namen dieser besorgten Investoren Briefe zu schreiben an jedes öffentliche Unternehmen der Erde. Sie begannen mit den 500 größten davon und verlangten die Offenlegung von Emissionen und Klimaprogrammen. Es bedurfte großen Mutes seitens der Unternehmen, diesem Ansinnen zu widerstehen. Kein Organ wollte als Klima-Leugner niedergeschrien werden. Es hieß, dass Unternehmen lediglich „dem Vorsorgeprinzip folgen“. Tatsächlich jedoch unterwarfen sie sich der hysterischen Seite.

CDP ist keine wissenschaftliche Organisation. Sie hat keine politische Legitimität (obwohl sie Geld von der Regierung erhält). Niemand hat CDP eine „Sozial-Lizenz“ verliehen – außer den großen Investoren, welche zugelassen haben, dass CDP ihr Sprachrohr ist und den Unternehmen, welche einer Einstufung zugestimmt haben. Außerdem ist deren fundamentale Grundlage – dass nämlich Bedenken hinsichtlich des Einflusses von Unternehmen auf den Klimawandel von Aktionären getrieben werden – betrügerisch.

Während aktivistische Investoren viel Lärm machen und lokalen Regierungen eine Klima-Resolution nach der anderen abringen, zeigt der durchschnittliche Aktionär wenig Interesse daran, Druck auf die Direktoren auszuüben, sich an die Vorderfront des Klima-Kreuzzugs zu stellen.

Link: https://www.thegwpf.com/climate-bankruptcy-californias-green-energy-company-goes-bust-more-to-come/

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Soweit die Betrachtung dieses Einzelfalls. Dass es sich aber keineswegs um einen Einzelfall, sondern um einen groß angelegten Plan zur wirtschaftlichen Zerstörung handelt, zeigt der folgende Beitrag:

Hinter dem grünen Vorhang Kaliforniens

Ron Stein

Kalifornien befindet sich in einer Identitäts-Krise. Das der Öffentlichkeit präsentierte Gesicht ist bewusst grün und willens, mit Bemühungen fortzufahren, den Kohlenstoff-Fußabdruck des Staates maximal zu verkleinern. Das Gesicht, welches man nicht sieht, ist dasjenige, welches den aktuell scheiternden ökonomischen Status zeigt sowie den steigenden Prozentsatz von Armut und wie die Schaffung einer total grünen Ökonomie dieses Problem verschärft.

Auf dem Klimawandel-Maßnahmen-Gipfel in San Francisco vom 12. bis 14. September 2018 zeichnete Gouverneur Jerry Brown ein glänzendes Bild hinsichtlich Kaliforniens Bemühungen, seine 1% des Beitrags zu Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Aber die von ihm angesprochenen Punkte sind zumeist Schall und Rauch.

Lassen wir einmal das glänzende Äußere hinter uns und stellen die besorglichen realen Fakten in den Vordergrund. Das Problem der Obdachlosigkeit und von Menschen, die jedes Jahr, wenn nicht sogar täglich, unter die Armutsgrenze fallen, ist im Golden State real:

In Kalifornien gibt es 25% aller Obdachlosen in der ganzen Nation, und das nationale Mittel von einem Obdachlosen pro 1000 Personen ist doppelt so hoch (hier).

Hinsichtlich der Armutsraten für jeden Staat – geographisch adjustiert – steht Kalifornien an erster Stelle mit 23,8% (hier)

Die Auswirkungen der Klimawandel-Initiativen sind bereits in allen Haushalten des Staates deutlich spürbar, und zwar in Gestalt der Energiekosten, welche die höchsten der gesamten USA sind.

Einem Report des Energy Information Centers der USA aus dem Jahr 2016 zufolge zahlen die Haushalte in Kalifornien fast 40% mehr für Strom als im nationalen Mittel. Diese Zahl dürfte noch steigen, wenn der Hochgeschwindigkeits-Zug und andere Energie-intensive Projekte in naher Zukunft realisiert werden.

Außerdem zahlt man in Kalifornien fast einen Dollar mehr pro Gallone [ca. 4 Liter] Treibstoff als im übrigen Land. Gründe hierfür sind:

a) Die Benzinsteuern sind mit die höchsten im ganzen Land

b) Umrüstungskosten in den Raffinerien pro Gallone

c) Kosten der Einhaltung von Cap-and-Trade-Programmen pro Gallone

d) Kosten der Einhaltung von Low-Carbon-Standards pro Gallone und

e) Kosten der Einhaltung von Erneuerbaren-Standards pro Gallone.

Weitere Preissteigerungen für Treibstoff sind für das Jahr 2030 projiziert, was einen oder zwei weitere Dollar pro Gallone Treibstoff ausmachen kann, welche die Verbraucher an der Benzinpumpe berappen müssen (hier).

Weil die Einkommen nicht steigen, um diese zusätzlichen Kosten abzudecken, ist es kein Wunder, dass der Gouverneur alles daran setzt, dass diese hässlichen Wahrheiten hinter der Rhetorik, den Staat aufzuräumen, nicht offenbar werden.

Außerdem versucht Kalifornien, gewählte Politiker in der ganzen Nation dahingehend zu beeinflussen, dass sie sich auf jene subventionierten Erneuerbare mit geringer Energiedichte wie Wind und Solar in ihren Ökonomien konzentrieren. In einer Welt, in der Ökonomien von Energie abhängig sind, sei diese nun auf der Grundlage von Kernkraft oder Kohlenstoff rund um die Uhr erzeugt, macht es einfach keinen Sinn, sich allein auf die unzuverlässigen Energieträger zu stützen.

In Wirklichkeit haben zwei primäre Entwicklungen mehr für den Fortschritt des globalen Handels geleistet als irgendetwas anderes, nämlich der Dieselmotor und die Jet-Turbine. Beide werden mit Öl befeuert, und ohne diesen Treibstoff und ohne die 6000 Erzeugnisse aus Öl und Petroleum (hier) würden Transport und Kommerz auf das Niveau des vorindustriellen Zeitalters zurückfallen. Dann sage man Auf Wiedersehen zu der Globalisierung, wie wir sie heute kennen.

Bei der Verfolgung des Emissions-Kreuzzuges, in welchen Kalifornien die Welt einzusteigen wünscht, hat der Gouverneur ein eklatantes Fehlen von Verständnis dafür an den Tag gelegt, welche Notwendigkeit für diese Petroleum-Produkte bzgl. der gegenwärtigen Weltordnung besteht. Die Bewegung hin zu 100% Erneuerbaren und „Null-Kohlenstoff“-Quellen bei der Stromerzeugung bis zum Jahr 2045 wird die zukünftige Existenzfähigkeit der kalifornischen Wirtschaft zerschlagen.

Zu missachten, dass immer mehr Bürger die Kosten von neuer Energie-Forschung und -entwicklung nicht mehr werden stemmen können, wird der Untergang der derzeitigen Verwaltung sein. Die Kosten für den durchschnittlichen Verbraucher werden die Lücke zwischen jenen, die sich diese Preise leisten können, und jenen, die das nicht können, immer größer. Dies wird unzufriedene Wähler hervorbringen, welche Repräsentanten wählen werden, die die graduelle wirkliche Änderung verstehen.

Der Vorhang ist niedergerissen worden, und die Sicht auf das reale Kalifornien entspricht keineswegs dem hübschen Bild, welches da gezeichnet worden ist. Rücksichtslose Klimaziele, welche die Vorteile der gegenwärtigen Energiequellen ignorieren, werden den Staat in den Bankrott treiben und eine immer weiter zunehmende Masse von Menschen hervorbringen, die bzgl. Energie und Ökonomie verarmt werden.

Link: http://www.cfact.org/2019/01/30/behind-californias-green-curtain/

Alles übersetzt von Chris Frey EIKE