Günter Ederer: Die Grünen zwischen Recht und Scheinmoral 12. IKEK München am 24.11.18

12. Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz (IKEK-12). Am 23. und 24. November 2018 in Aschheim/München.

Ederer ist der am häufigsten ausgezeichnete deutsche Wirtschaftsjournalist, der für den SWF in Baden-Baden, Bilanz-TV, das ZDF und die Achse des Guten arbeitete und arbeitet. In seinem Vortrag befasste er sich mit der Partei der Grünen, die in Deutschland eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Weltrettungsideologien innehaben.




Tempera­turen in der Antarktis sanken kürzlich auf die tiefsten Werte, die auf der Erde theo­retisch möglich sind!

Ultra-tiefe Temperaturen in der Ostantarktis, gemessen mittels thermischer Infrarot-Kartierung von Satelliten: der kälteste Ort der Erde

T. A. Scambos, G. G. Campbell, A. Pope, T. Haran, A. Muto, M. Lazzara, C. H. Reijmer, M. R. van den Broeke

Erstveröffentlichung: 25. Juni 2018

Summary in allgemeinverständlicher Sprache

Die niedrigste jemals mit Thermometern gemessene Temperatur der Erde beträgt -89,2°C, gemessen am 23. Juli 1983 an der Station Wostok in der Antarktis (Turner et al., 2009, https://doi.org/10.1029/2009JD012104). Allerdings zeigen Satellitendaten, gesammelt in der antarktischen Polarnacht der Jahre 2004 bis 2016 auf der großen Fläche eines Hochplateaus in der Ostantarktis über Wostok, dass regelmäßig Temperaturwerte von -90°C oder noch tiefer erreicht werden. Diese treten in flachen Bodensenken nahe dem höchsten Teil des Eisschildes über der Schneedecke auf, und zwar in Seehöhen von 3800 bis 4050 Metern. Vergleiche mit automatischen Wetterstationen in der Nähe zeigen, dass die Lufttemperatur während dieser Ereignisse nahe -94 ±4°C liegt. Ultrakalte Bedingungen (-90°C oder kälter) treten häufiger auf, wenn der antarktische Polarwirbel stark ausgeprägt ist. Diese Temperatur scheint sehr nahe dem theoretisch möglichen tiefsten Wert zu liegen, selbst bei klarem Himmel und sehr trockener Luft, weil die von der kalten, klaren Luft abgestrahlte Wärme fast gleich ist der Wärmeabstrahlung der bitterkalten Schneeoberfläche.

(…)

Quelle: Geophysical Research Letters

Die gesamte Studie ist immer noch verfügbar.

Wie viel kälter hätte es werden können, wenn der CO2-Gehalt lediglich 280 ppmv betragen hätte? Wahrscheinlich kein bisschen.

In sogar noch einfacherer Sprache:

,Es ist fast wie auf einem anderen Planeten‘ – Kälteste Temperatur jemals auf der Erde in der Antarktis gemessen

Trevor Nace, Contributor, Science, 28. Juni 2018

Während bei uns der Sommer in Fahrt kommt, haben Wissenschaftler soeben die kälteste Temperatur bekannt gegeben, die jemals auf der Erde gemessen worden ist. Während des langen, dunklen antarktischen Winters sanken die Temperatur tief genug, um es mit anderen Planeten aufnehmen zu können.

 

Und welche Temperatur hat man gemessen? Nun, atemberaubende -97,8°C. Bei dieser Temperatur würde das Einatmen der Luft in der Lunge sofort Erfrierungen auslösen und rasch zum Tode führen.

Die Temperatur wurde mit Satellitenmessungen in der zentralen Antarktis gemessen, und zwar während des Winters, in welchem die Sonne niemals scheint. Diese jüngst in den Geophysical Research Letters veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass diese Temperaturwerte nahe den theoretisch tiefstmöglichen auf der Erde liegen.

Forbes

Berichtet wurde hierüber in Forbes, Fortune, NatGeo und an einigen anderen Stellen … und es war schlimmer als zuvor gedacht…

Live Science Planet Earth

Am kältesten Ort der Erde ist es sogar noch kälter als Wissenschaftler gedacht hatten

Mindy Weisberger, 26. Juni 2018

Wissenschaftler wussten bereits, dass die niedrigsten, auf der Erde gemessenen Temperaturen auf einem gefrorenen Eis-Höhenzug in der Ostantarktis nahe dem Südpol aufgetreten waren. Aber jüngst haben sie entdeckt, dass es sogar noch kälter werden kann als zuvor gemessen.

Im Jahre 2013 hat man mittels Analysen von Satellitendaten verstreute, mit extremst kalter Luft angefüllte Mulden entdeckt, und zwar auf dem Ostantarktischen Plateau zwischen Dome Argus und Dome Fuji – mit Temperaturen bei atemberaubenden minus 93°C.

Allerdings zeigt eine Analyse der gleichen Daten, dass unter den richtigen Bedingungen theoretisch Temperaturwerte bis minus 100°C möglich sind, was vermutlich der kälteste Ort ist, der auf der Erde auftreten kann, heißt es in der neuen Studie.

Live Science

Trotz Gore’scher Runaway-Tipping Points, welche die Erde zurückführen sollen in Zeiten des Pliozäns, des Miozäns, des thermalen Maximums im Paläozän-Eozän, der Kreidezeit, Venus … alles innerhalb des Holozän-Rauschens. Es wird aber immer noch so kalt wie theoretisch überhaupt möglich in der Antarktis.

Und das ist für Herrschaften wie den im Bild oben Zitierten natürlich wirklich eine unbequeme Wahrheit! [Zusatz des Übersetzers]

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/11/13/antarctic-temperatures-recently-plunged-close-to-the-theoretically-coldest-achievable-on-earth/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




In eigener Sache: Mehr Serverleistung erforderlich!

EIKE betreibt als Blog, die mit großem Abstand beliebteste und daher meist frequentierte Website, die sich mit den Themen Klima und Energie beschäftigt. Darin sind alle zustimmenden und auch ablehnenden Blogs  eingeschlossen.

Unsere Ratings sind um mindestens eine Zehnerpotenz besser, als die der nächsten „Konkurrenz“. Unsere Klickzahlen sprangen besonders ab August 2018 um im Mittel 20 % in die Höhe. Das ist zumindest der Monat in dem ARD Monitor seine als diffamierende Sendung über EIKE ausstrahlte. Seitdem verzeichnen wir einen beständig  höheren Traffic als zuvor.

Das führt offensichtlich zu einer zu starken Belastung unseres „Managed Servers“, was sich zeitweise in zu langen Antwortzeiten beim Seitenaufruf niederschlägt. Daher wurde uns vom Provider empfohlen auf die nächst stärkere Stufe hoch zu rüsten. Das wird am 22.1.19 ab 8:00 Uhr geschehen. Ab etwa 9:00 morgens sollte der Umzug geschafft sein, und der Blog wieder voll zugänglich.

Nun ist der Server nicht nur stärker, sondern auch um ca. 50 % teurer – als rd 60 € pro Monat. Das ist überschau-, aber trotzdem merkbar. Daher werden alle Leser gebeten den Spendenknopf weiterhin fleißig zu betätigen.

Allen Spendern sei hiermit unser tief empfundener Dank ausgesprochen. Spendenquittungen kommen wie immer – es braucht immer ein paar Tage.

 




Der Sonntagsfahrer: Geliebte Katastrophen

Es ist gar nicht so leicht, die Tagesschau gegenüber einer treuen Zuschauerin zu dementieren. Schließlich hatte sie selbst gesehen, wie ein bis zu den Oberschenkeln im Schnee stehender Reporter einen dramatischen Aufsager aus Bad Tölz absetzte. Die Aufnahme hätten sie auch in Augsburg in meiner Garageneinfahrt machen können, die hatte ich allerdings schon freigeschippt. „Mutter es ist Winter“, sagte ich beruhigend, „und im Winter schneit es schon mal“.

Um das Ganze anschaulich zu machen, beschloss ich, an ihr Langzeit-Gedächtnis zu appelieren: „Das ist hier nicht wie bei eurer Flucht  im eisigen Winter 1944.“ Um dann noch hinzuzufügen: „Hier fährt die Straßenbahn, und zwar pünktlich im 5-Minuten Takt“. Was ich nicht sagte, aber dachte: Ganz im Gegensatz zur Berliner S-Bahn, die steht auch ohne Schnee ständig still.

Zum in den Landkreisen Bad-Tölz und Miesbach ausgerufenen Notstand, sagt der Miesbacher Landrat (ein Grüner): „Der Katastrophenfall wird festgestellt, wenn wir einen erhöhten Koordinierungsbedarf sehen. Sehr viele Einsatzkräfte stehen gerade unter Dauerbelastung. Mit dem K-Fall ist es leichter, wieder normale Verhältnisse herzustellen“. Und auf die Frage, ob er sich daran erinnern kann, dass in Miesbach schon mal wegen Schnee so lange die Schule ausgefallen ist, antwortet er: „Nein. Ich durfte das als Kind leider nie erleben. Wir hatten vielleicht mal hitzefrei. Aber die Schule ist wegen Schnee nie ausgefallen – obwohl wir auch früher schon starke Winter gehabt haben“.

Im Schulunterricht erfolgreich zu Klimaangsthasen dressiert

Es ist immer wieder erstaunlich, was in Deutschland zur Katastrophe hochgejazzt wird – und was nicht. Der jüngeren Generation, die im Schulunterricht erfolgreich zu Klimaangsthasen dressiert wurde (je höher der Schulabschluss, desto nachhaltiger die grüne Verblödung), kann man sogar weismachen, das so ein paar kalte, schneereiche Tage irgendwas mit der globalen Erwärmung zu tun haben.

Gibt es keinen richtigen Winter, wie vielfach prophezeit, ist das ein Beweis für die globale Erwärmung. Gibt es einen richtigen Winter, ist auch das ein Beweis für die globale Erwärmung („Extremwetterereignisse nehmen zu“), jedenfalls für die üblichen Verdächtigen vom Potsdamer Telegrafenberg. So etwas nennt man eine sich selbst immunisierende Argumentation. Egal was passiert, man hat immer recht. Die These von der menschengemachten Klimakatastrophe kann mit keiner möglichen Tatsache mehr kollidieren. Ist das nicht genial?

Laut Wikipedia versteht man unter Immunisierungsstrategie „alle Versuche, Theorien, religiöse oder säkulare Anschauungen durch Dogmatisierung gegen unvoreingenommene, kritische Überprüfung, gegen rationale Einwände abzuschirmen (zu immunisieren), unwiderlegbar zu machen, indem man sie zum Beispiel zu absoluten und unumstößlichen Wahrheiten erklärt“. Und das gilt nicht nur fürs Klima. In vielen Medien und auf der Regierungsbank muss es eine Schluckimpfung geben, die gegen rationale Einwände immunisiert. Aufgrund des unschönen Eindringens der Wirklichkeit wird in Deutschland daher immer mehr offenkundiger Blödsinn zur unumstößlichen Wahrheit erklärt. Nur so lässt sich der Glauben an das allein Seligmachende noch für einige Zeit retten.

Und bei dieser Übung gibt es nun mal Katastrophen die medial willkommen sind, weil sie unumstößliche Wahrheiten bestätigen, und solche, die es nicht sind, weil sie unumstößliche Wahrheiten demaskieren. Ich denke da beispielsweise an die Silvester-Katastrophe 2015/2016 auf der Kölner-Domplatte, die medial gar nicht willkommen war.

Die Schweinegrippe verpasst

Aber zurück zum Anruf meiner Mutter. Er erinnerte mich an 2009. Da habe ich zwei Wochen auf den Hochebenen der chilenischen Atacama-Wüste verbracht. Das hat mir jetzt Cem Özdemir nachgemacht. Mit einem Unterschied: Während ich dort oben mit einem Geländewagen das Weltklima gefährdete, machte Öszdemir das wieder wett, indem er auf einem mit Biomöhren genährten Pferd durch die Wüste ritt und die bösen Klimageister beruhigte. Die Reise nach Südamerika hat er auf dem Buckel eines Wales absolviert, da muss ich Archi Bechlenberg in seinem heutigen Antidepressivum korrigieren. Aber das nur am Rande.

Genau wie ich hier und heute beinahe die Schnee-Katastrophe um mich herum nicht bemerkt hätte, habe ich damals doch glatt die Schweinegrippe verpasst. Dafür war man zu Hause um so besorgter: Liegt die Atacama nicht in Südamerika, also irgendwie bei Mexiko (wo die Schweinegrippe ausgebrochen war)? Zum Glück funktionierte das Handy nicht. Der Aufenthalt in einer garantiert medienfreien Zone kann mitunter äußerst gesund sein, weil aus aufgeblasenen Katatstrophen bereits die Luft gewichen ist, bevor man das Telefon wieder abnehmen kann.

Anhand der Erzählungen und des nachträglichen Studiums der Tageszeitungen konnte ich den Hergang der Schweingerippe aber nach meiner Rückkehr rekonstruieren: Zunächst erste Fälle in Mexiko, dann überall diese Atemschutz-Masken. Sieht aus wie Giftgas-Alarm, so etwas lieben Fotografen und Kameramänner. Die Masken werden knapp. Von Tag zu Tag fettere Schlagzeilen: Weltweite Pandemie! Hunderte von Toten! Notstand in Mexiko! Erste Erkrankungen in Deutschland! Ausnahmezustand in USA!

Sogar Präsident Obama muss Stellung nehmen. Dann erste, vorsichtige Rückzieher. Schließlich die Fakten – nicht mehr in Riesenlettern, sondern in deutlich reduzierter Schriftgröße. Die Weltgesundheitsorganisation zählte insgesamt 65 Tote. Zum Vergleich: Die saisonale „normale“ Grippe kostet weltweit jährlich etwa 200.000 Tote. Mit etwas Abstand betrachtet, wirkt das Geschehen dann wie eine gewaltige Dampfmaschine, die irgendwann leise pfeifend ausläuft. Bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Ich nenne das mal den Schweinezyklus.

Angehöriger der Vor-Schneeflocke-Generation

Der Anruf meiner Mutter hat übrigens nicht nur ihr Langzeitgedächtnis aktiviert, sondern auch meines. Ich frage mich als Angehöriger der Vor-Schneeflocke-Generation jedenfalls, wie wir so manchen Winter in der Eifel überleben konnten. Oder genauer gesagt: Vereiste und abschüssige Forstwege, die zu waghalsigen Schlitten-Rennen genutzt wurden, auf dem Bauch liegend, den Kopf voran und ohne Helm. Das Ganze auch gerne in der Dunkelheit mit einer vorne am Schlitten festgeschraubten Taschenlampe. Das war Pflicht für alle, die dazugehören wollten. Die Kür für Leistungsträger bestand übrigens darin, das gleiche mit dem Fahrrad zu probieren.

Ab dem 16. Lebensjahr verfügten wir außerdem über einen schrottreifen aber fahrbereiten NSU Prinz 4. Ein sehr ähnliches Modell gab es auch in der DDR, den Saporoshez 966, genannt die „Taiga-Trommel“. Der asthmatische Kleinwagen gehörte meinem Freund Peter, der in einem einsamen Landhaus direkt am Wald wohnte. Eine Batterie von sechs Zusatzscheinwerfern, die wir auf dem Schrott besorgt hatten, sowie das Fehlen von Bremsbelägen machte dieses Fahrzeug in unseren Augen zu einem Favoriten für die Rallye Monte Carlo. Wenn es ordentlich geschneit hatte und die Luft rein war, bretterten wir damit des Nachts durch den lokalen Forst, erschreckten die reichlich vorhandenen Füchse und Hasen und landeten regelmäßig in irgendeinem Graben. Das war immer eine Riesen-Gaudi, zumal wir meist vorgeglüht hatten.

Bis zu jenem schicksalhaften Tag, an dem der kleine NSU nicht anspringen wollte. Unser Blick fiel auf den Dienstwagen von Peters Vater, einen nobel-schwarzen Volkswagen 1600. Der hatte weniger Lichter aber mehr Power, was zu einem abrupten Ende unseres Ausfluges führte. Wir rutschten einen Hang hinab und wurden von dicken Bäumen aufgehalten, bevor wir in einen Bach stürzen konnten. Papas Dienstwagen musste mit Hilfe eines Kranwagens evakuiert werden. Danach fuhren wir kein Schlitten mehr, sondern es wurde mit uns Schlitten gefahren. Sehr traditionell. Ich erinnere mich heute noch ungern.

Dieser Beitrag erschien zuerst in ACHGUT am 13.1.2019, Autor Dirk Maxeiner. Die EIKE – Redaktion dankt Herrn Maxeiner herzlich für die Erlaubnis, seinen Artikel unverändert in EIKE zu bringen. Das Titelbild wurde von uns ausgewählt.

Horst-Joachim Lüdecke, EIKE-Pressesprecher




„Mit Vollgas gegen die Natur: wie Umweltschutz zum Ökowahn wird “ von Holger Douglas – Eine Buchbesprechung

Der Buchautor Holger Douglas ist Wissenschafts- und Technikjournalist, der bereits mehrere Bücher zu verwandten Themen veröffentlichte (in amazon unter „Bücher, Autor Holger Douglas“ nachsehen) und auch Filme über naturwissenschaftliche Themen drehte (hier). In seinem hier vorgestellten neuesten Buch deckt Douglas fast den gesamten Bereich der postfaktischen Ökoideologie ab, indem er den Leser über die Fakten und Folgen von ökologischen Maßnahmen detailliert, sachkundig und neutral aufklären will. Das nachfolgend gezeigte Inhaltsverzeichnis des Buchs belegt diesen Anspruch.

Bild: Inhaltsverzeichnis von „Mit Vollgas gegen die Natur: wie Umweltschutz zum Ökowahn wird “ von Holger Douglas

Das Buch ist nicht das erste dieser Art auf dem deutschen Buchmarkt, stellvertretend können „Ökonihilismus von Edgar Gärtner“ oder „Wider den grünen Wahn“ von Horst Demmler erwähnt werden. H. Douglas geht in seinem Buch jedoch von den brandaktuellen Vorgängen der großflächigen Enteignung deutscher Dieselfahrer aus. Diese nicht mehr hinnehmbaren Maßnahmen unter dem Deckmantel eines fragwürdigen Umweltschutzes müssten inzwischen auch den bisher Ahnungslosen klarmachen, dass es inzwischen nur noch um die Umgestaltung unseres Landes in einen Verbots- und Ausplünderungsstaat geht.

Genauer: es geht um einen neuen Weltkommunismus, diesmal nicht unter der Knute absoluter Gleichmacherei sondern unter der Knute eines angeblichen, aber nicht vorhandenen Umweltschutzes. Groß-Akteure sind UN, EU und die aktuelle deutsche Regierungskoalition, Mithelfer sind dubiose Organisationen wie die deutsche Umwelthilfe unter der Figur Jürgen Resch (Studium Verwaltungswissenschaft, ohne Abschluss). Verschwörungstheorie?

Leider nein, man lese die Schriften des wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für globale Umweltveränderungen (WBGU), wie etwa Welt im Wandel Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation (hier). Oder man lese aus dem Wuppertaler Institut (hier) das 500 Seiten-Büchlein (für schlappe 12 €) „U. Schneidewind: Die große Transformation, eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels“. Hier steht drin, was für uns vorgesehen ist! Nicht nur die Energiewende, sondern auch noch die Konsumwende, die Ressourcenwende, die Mobilitätswende, die Ernährungswende, die Urbane Wende, die Industriewende und eine „werturteilgeleitete Forschung“, vulgo das Ende der freien, unabhängigen Forschung.

Und dies alles demokratisch? Die Zeiten der Märchen sind vorbei. Die Verantwortlichen für diesen Quatsch könnte man für fehlgeleitete Geisteskranke halten, das wär aber ein Fehler. Es sind leider keine Irren, sondern kühl-konsequent agierende, globalweit gut vernetzte Untergrundkämpfer – und daher, zusammen mit dem WBGU, eigentlich ein eindeutiger Fall für den deutschen Verfassungsschutz.

Zurück zum Buch von H. Douglas! Es zeigt fachlich auf gutem Niveau und dennoch knapp und allgemeinverständlich die Fakten und Folgen der uns bereits jetzt schon aufgezwungenen Maßnahmen auf. Dabei stellt sich heraus, jedesmal von H. Douglas gut belegt, dass all diese Maßnahmen so gut wie nie zu mehr Natur- und Umweltschutz sondern zu deren genauem Gegenteil geführt haben. Die Naturzerstörung durch Windräder ist hierfür ein Musterbeispiel.

Allmählich kommt auch die Parallelität der neuen „Wendebewegung“ zum „alten“ Kommunismus zum Vorschein. Der alte Kommunismus wollte Freiheit des Menschen vor dem Joch eines ihn knechtenden Kapitalismus. Er endete dagegen stets in Zwangsarbeit, Ermordung von Abweichlern und totaler Unterdrückung der Menschen in den durch die kommunistischen Planwirtschaften zerbröselten Ländern. Die einzigen Profiteure der kommunistischen Verbrechen waren die Angehörigen einer winzigen Funktionärsclique an der Macht.

Allein Mao Zedong verantwortete mit seinem „großen Sprung nach vorne“ 100 Millionen Tote (hier). Moderne Beispiele für die „Segnungen“ des Kommunismus waren die roten Khmer in Kambodscha und sind es aktuell Venezuela, Kuba und Nordkorea. Mit dem neuen Öko-Kommunismus würde es exakt gleich ausgehen. Alle Symptome und alle angewandten Methoden sind nämlich so gut wie identisch: Konsequent betriebene, anfäglich konspirativ und später offen betriebene Unterwanderung von noch funktionierenden Demokratien, deren Beseitigung, wenn die Zeit dafür geeignet ist und schließlich gewaltsame Ausschaltung der noch vorhandenen Demokratiereste und Zwangsdiktatur.

Douglas vergisst nicht, in seinem Buch auch die abgrundtiefe fachliche Inkompetenz der politisch Verantwortlichen für das von ihnen verursachte Wirtschafts- und Umweltdesaster Deutschlands zu beleuchten. Sieht man sich die (mehrheitlichen) beruflichen Ausbildungsgänge der Grünen und ihrer Nachahmer in den früheren Volksparteien näher an (in vielen Fällen gibt es bei diesen Leuten sogar überhaupt keine Berufsabschlüsse), dann rundet sich das im Buch gezeichnete Bild bestätigend ab. Es handelt sich um fachliche Ignoranten, die politische Macht über unsere industriellen Lebensgrundlagen erlangten und dies dazu nutzten, um ihr gründliches Zerstörungswerk „Energiewende“ zu veranstalten. So ist vor Kurzem einem größeren Publikum die Aussage einer hochrangigen Grünenpolitikerin bekannt geworden, die, ohne vor Scham in den Boden zu versinken, das Stromnetz als Speicher für fluktuierenden Wind- und Sonnenstrom vorschlug.

Sollte solch ein fachlicher Schwachsinn nicht nur, wie es heute schon erfolgt, in Regierungsbeteiligungen, sondern irgendwann einmal sogar in Regierungsmehrheiten einfließen, hilft wohl nur noch auswandern. Schaut man sich bereits den heutigen Abfluss von fachlicher Intelligenz aus Deutschland im Verhältnis zum Zustrom ungebildeter Nichtskönner an, hat dieser fatale Auswanderungsprozess freilich bereits eingesetzt (hier). Aus nachvollziehbaren Gründen gibt es zu dem heiklen Thema der Ab- und Zuwanderung von Fachkräften, wenn überhaupt, leider nur unzureichende Statistiken.

Dem Buch von H. Douglas sei eine möglichst große Verbreitung in Interesse von Verhütung des Schlimmsten gewünscht. Hoffentlich rüttelt es eine ausreichende Anzahl von Wählern auf, die noch am Erhalt von Demokratie, individueller Freiheit und wirklichem Umweltschutz an Stelle von Ökodiktatur in unserem Lande interessiert sind.




Früher wurde im Alpen­vorland zur Winter­mitte Schnee erwartet und war dann ein normales Ereignis.

Und da fällt vollkommen unerwartet mitten im Winter Schnee in Oberbayern. Und weil es aufgrund einer 95 %ig sicheren Vorhersagen im Winter keinen Schnee mehr geben kann [2], brach aus, was die Deutsche Bahn bei jedem größeren Unwetter vormacht: Ein Chaos. Weil es Chaos in Deutschland aber nicht gibt: Einstellen des öffentlichen Betriebes.

Schnee mitten im Winter – ist inzwischen ein Katastrophenfall

Eine der vielen, nicht eingetroffenen Klimawandel-Vorhersagen ist die eines (immer noch) berühmten Klimawissenschaftlers:
Spiegel Online 01.04.2000: [2] Wissenschaft Winter ade Nie wieder Schnee?
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.

Trotz des Datums, an dem es vom Spiegel damals verkündet wurde, hat sich die Vorhersage in vielen Köpfen geradezu „festgefressen“. Leider sitzen viele solche Köpfe auf wichtigen Positionen (und Interessenverbänden).
Entsprechend sieht deshalb wohl die Planung aus, welche in Süddeutschland gegen Beeinträchtigungen durch winterbedingtes Wetter betrieben wird:

Bild 1 [2]
Leider hält sich das Wetter nicht daran. Doch auch Oberbayern hat wohl von der Bahn gelernt und verfährt ebenfalls nach der Devise: Wenn das Wetter anders ist als geplant – und das ist immer, wenn es „ungemütlich“ wird -, stellen wir vorsorglich das öffentliche Leben flächendeckend ein. Die Bahn macht es, wenn von den vielen, dank Landschaftspflegemaßnahmen entlang der Bahnstrecken wachsenden Bäumen welche vollkommen unvorbereitet auf Gleise kippen. In Oberbayern macht man es inzwischen, wenn die Gehwege nicht mehr flächendeckend geräumt werden können. Schließlich beeinträchtigt dies massiv das „öffentliche Leben“, welches nicht mehr gewährleistet werden kann. So etwas ist eine Katastrophe und deshalb auch berechtigter Anlass zur Ausrufung des Katastrophenfalls.
Dass der Landrat von Miesbach ein GRÜNER ist, sei nur nebenbei erwähnt. Es trifft sich allerdings etwas mit der Recherche-„Erfahrung“ des Autors, dass oft dort, wo GRÜNE (Politiker) zuständig sind, das Klima besonders erbärmlich zuschlägt und besondere (öffentlichkeitswirksame) Maßnahmen erfordert.

Bild 2 BR Info vom 07.01.2019 [3]
So ganz unvorbereitet hätte man am nördlichen Alpenrand nicht zu sein brauchen. Erst vor einem Jahr hatte es in den Alpen ein Schneechaos gegeben:
WELT 10.01.2018: Schneefälle in den Alpen Züge fahren wieder nach Zermatt

Und erst im vergangenen Dezember wurde ein Studie zu den Schneebedingungen in den Alpen seit 1895 veröffentlicht:
AIGNER, Günther; GATTERMAYR, Wolfgang; ZENKL, Christian (201 8): Die Winter in Tirol seit 1895. Eine Analyse amtlicher Temperatur- und Schneemessreihen. www.zukunft-skisport.at.
Darin wurde festgestellt (Zitierung aus dem Abstrakt):
Bei Betrachtung der amtlichen Messdaten sind die klimatologischen Rahmenbedingungen für den alpinen Wintersport in Tirol nach wie vor sehr günstig. Über die letzten 50 Jahre sind die Wintertemperaturen auf Tirols Bergen statistisch unverändert. Betrachtet man lediglich die letzten 30 Jahre, so sind die Winter in diesem Zeitraum sogar deutlich kälter geworden – um 1,3 Grad Celsius.
Die längsten Schneemessreihen aus den Tiroler Wintersportorten zeigen über die vergangenen 100 Jahre insgesamt keine signifikanten Trends. Weder die jährlich größten Schneehöhen noch die jährliche Anzahl der Tage mit Schneebedeckung zeigen markante Veränderungen. Bei isolierter Betrachtung der letzten 30 Jahre bleiben die jährlich größten Schneehöhen und die Neuschneesummen relativ stabil, während die Anzahl der Tage mit Schneebedeckung leicht abgenommen hat.
Auffallend ist die hohe Variabilität der einzelnen Winter. Die Spannweiten in den Messreihen sind beachtlich – vor allem bei den jährlich größten Schneehöhen. Insgesamt zeigt sich, dass die winterlichen Schneeverhältnisse primär vom Auftreten der entscheidenden Großwetterlagen abhängen und nur mäßig mit dem Temperaturniveau korrelieren. Auch relativ milde Winter können sehr schneereich sein. Diese unvorhersehbare Dynamik der Großwetterlagen dominiert das Wetter und Klima im Alpenraum.
… Ein klimabedingtes Ende des alpinen Wintersports ist nach der Auswertung der amtlichen Messdaten nicht in Sicht …

Bei uns ist aber Order, dass dies für den deutschen Anteil an den Alpen nicht gilt und sich die Winter hierzulande streng nach den Wissenschaftlern und natürlich auch den PIK-Simulationen richten.
Gut, eine andere Studie (teils von den gleichen Universitäten) kam ein Jahr davor zur gegenteiligen Ansicht [5]. Doch so ist das fast immer beim Belegen von Klima. Selbst das gewesene und das aktuelle Klima oder Wetter scheinen sich stark nach den jeweiligen Wünschen der Auftraggeber gerichtet zu haben.

Katastrophe, weil (etwas) Schnee liegt, oder weil die Kommunen damit (mangels Geld?) nicht mehr umgehen können?

Beim Staatssender BR hat sich jemand die unsägliche Mühe gemacht und vor Ort, mitten im vom Schneechaos betroffenen Katastrophengebiet mit herzzerreißenden Fotos dokumentiert, wie grausam und heftig der Klimawandel zuschlagen kann.
Früher wären solche teils als idyllisches Postkartenmotiv gewählt worden, aber die Zeiten ändern sich eben. Auszüge anbei:

Bild 3 Bei so viel Schnee am Alpenrand können Züge selbstverständlich nur noch ganz vereinzelt fahren. BR Info vom 07.01.2019 [3]
Bild 4 Dieser Hauseingang ist beispielhaft „kaum erreichbar“. Nur gut, dass die Straße daneben wenigstens schön geräumt ist. BR Info vom 07.01.2019 [3]
Bild 5 Weil Personal zum Räumen fehlt, Katastrophenfall? BR Info vom 07.01.2019 [3]
Aber die Schulkinder werden sich freuen. Eine Woche unverhofft schulfrei. Und das, ohne dass man einen Lernstreik gegen das Klima initiieren muss [4].

Quellen

[1] BR, 31.12.2018: Söder ruft zum Kampf gegen Klimawandel auf

[2] Spiegel Online 01.04.2000: Wissenschaft Winter ade Nie wieder Schnee?
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.

[3] BR24 07.01.2019: Schneemassen sorgen in Südbayern weiter für große Probleme

[4] EIKE 01.01.2019: Ein „Superstar“ und Jeanne d’Arc der Klimakonferenz sprach – doch der Saal war fast leer

[5] ZAMG: 20.11.2017: Winter in Österreich: Vergangenheit und Zukunft

 




Die horrenden Kosten für wild gewordenen „Umweltschutz“

Bei der COP24 haben sich 196 unterzeichnende Nationen über die Details eines Leitfadens herumgezankt, welches dazu gedacht ist, die Argumente hinsichtlich der durch Menschen freigesetzten Treibhausgase zu bewerten. Am Ende erzielte man Übereinstimmung, Kohlenstoff-Emissionen zu reduzieren und wo immer möglich Geld locker zu machen, aber nur so in etwa. Sich Klimawandel-Vorschriften zu unterwerfen soll freiwillig sein, und es ist kaum überraschend, dass sich einige Teilnehmer – darunter Saudi-Arabien, Russland, Kuwait und die USA – völlig im Klaren darüber sind, dass einige Vorschriften zu brechen vorgesehen sind.

Präsident Trump las die Paragraphen des Paris-Abkommens genauer und widerrief die Teilnahme der USA. Seitdem hat die UN-Kampagne, den Energieverbrauch von fossilen Treibstoffen hin zu erneuerbaren Quellen zu verlagern, an politischer Unterstützung verloren. Der Green Climate Fund, ins Leben gerufen, um Reparationszahlungen einzusammeln von entwickelten Nationen für Projekte sauberer Energie in unterentwickelten Ländern, bleibt weit hinter dem selbst gesteckten Ziel von 100 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2020 zurück.

Die Klima-Lobby des globalen Gremiums hatte auf China gesetzt als Führer der Erneuerbare-Energie-Revolution, aber die Regierung in Peking redet zweideutig. „Der Weg aus Paris: Chinas Klima-Kehrtwende“, ein Weißbuch der in UK ansässigen GWPF, sagt, dass China nach dem Rückzug der USA aus dem Klima-Abkommen seinen eigenen Weg eingeschlagen hat. „Die Energiepolitik Chinas konzentriert sich auf zwei primäre heimische Bedürfnisse der KP, nämlich die Energiesicherheit für Chinas Wirtschaft zu gewährleisten und den Smog zu reduzieren, welcher das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Partei unterminiert. Gelingt es nicht, diese beiden Ziele zu erreichen, wäre das eine existenzielle Bedrohung der Partei“.

Obwohl China gewaltige Summen in Projekte erneuerbarer Energie investiert hat, deckt Windkraft immer noch lediglich 2,7% des Energiebedarfs der Nation, Solarenergie weniger als 0,5%. Während die Chinesen intensiv daran gearbeitet haben, ihre Luft zu säubern mittels immer neuer Gaskraftwerke, bleibt die primäre Energiequelle des Landes bezahlbare Kohle. Wer kann die Führer Chinas – oder Präsident Trump – dafür tadeln, dass sie die Bedürfnisse ihrer Länder ganz nach oben stellen?

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: http://www.thegwpf.com/high-cost-runaway-environmentalists/




Jahr 2018 in Deutschland – das sonnigste und wärmste, aber nicht das nieder­schlags­ärmste seit Aufzeich­nungsbeginn

Wie außergewöhnlich war die Witterung des Jahres 2018?

Als Wetter bezeichnet man den augenblicklichen physikalischen Zustand der Atmosphäre eines bestimmten Ortes zu einer bestimmten Zeit. Dieser physikalische Zustand lässt Ausreißer und Extremwerte zu; was als „normal“ gilt, ist fast immer Ansichts-, Glaubens- und Geschmackssache. Der heuer etwas aus der Mode gekommene Begriff der Witterung füllt die zeitliche Lücke zwischen Wetter und Klima nicht völlig; er lässt sich aber ganz gut zur Charakterisierung des Wetters über mehrere Tage, Wochen und Monate bis hin zu Jahreszeiten oder eines Jahres verwenden. Auch der Begriff des Klimas ist zeitlich unscharf; er kann gemitteltes Wetter und aufgetretene Rekordwerte eines Zeitraumes weniger Jahre, mehrerer Jahrzehnte bis hin zu Jahrhunderten umfassen; nicht selten limitiert der Beginn einer bestimmten Messreihe die zeitliche Dimension. Sehr kurze Mittelungen leiden unter dem Problem der Zufälligkeit – man kann aus wenigen, zufällig nacheinander folgenden sehr warmen oder kalten Jahren keine zuverlässigen Rückschlüsse auf die längerfristigen Verhältnisse eines Ortes ziehen! Sehr lange Mittelungen verschleiern hingegen mögliche kürzere Klimaschwankungen. Aufgrund dieser Probleme hat sich international die so genannte „CLINO-Periode“ von 30 Jahren zur Mittelung durchgesetzt. Aber was bedeutet das nun für die Einordnung des Jahres 2018? Mit einem Deutschland-Mittel von etwa 10,4°C war es zwar das wärmste seit dem Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1881 und um 1,5 Kelvin (entspricht 1,5°C) wärmer als der Mittelwert der Klima-Normalperiode von 1981 bis 2010, aber es lohnt sich auch, kritisch auf den Beginn der Messreihen zu schauen! Im Jahre 1881 hatte die Industrialisierung Deutschlands mit all ihren Konsequenzen gerade Fahrt aufgenommen; eine wachsende Luftverschmutzung verminderte die Sonnenscheindauer und wirkte ebenso kühlend wie der verheerende Vulkanausbruch des Krakatau (1883). Und gut einhundert Jahre später, 1981, war die Luftverschmutzung noch immer ein großes Umweltproblem; doch schon etwa ein Jahrzehnt später griffen die Luftreinhaltemaßnahmen – seitdem nahmen Sonnenscheindauer und Wärme merklich zu. Außerdem wuchsen seit 1881 Bevölkerung und Siedlungsdichte stark, was so genannte Wärmeinseleffekte förderte, welche nicht nur auf die Städte und Dörfer begrenzt blieben, sondern durch Entwässerung, geänderte Landnutzung und überregionale Verkehrstrassen sowie die aktuell zunehmende Nutzung der Wind- und Solarenergie auch Teile des Umlandes erwärmten; all diese Effekte dauern an. Ein Sonderfall der Wärmeinseleffekte ist der städtische Wärmeinseleffekt, welcher in der englischsprachigen Fachliteratur oft als UHI (Urban Heat Island Effect) bezeichnet wird. Im DWD-Messnetz findet sich ein schönes Beispiel dafür im Raum Nürnberg:

Abbildung 1: In Nürnberg existieren zwei DWD-Stationen, eine ländliche im Ortsteil Netzstall und eine stärker UHI- beeinflusste am Flughafen. Trotz des Warmjahres 2018 zeigt die ländliche Station seit 30 Jahren keinen; die am Flughafen hingegen einen deutlichen Erwärmungstrend.

Aber wie sind der Hitze-Sommer 2018 und die anhaltende Trockenheit einzuordnen? Hier hilft ein Blick in die jüngere und fernere Vergangenheit. Der Sommer 2018 reichte mit einem DWD-Deutschlandmittelwert von 19,3°C nicht an den von 2003 (19,7°C) heran; auch bei der geringsten Niederschlagsmenge reichte es nur zu Platz 2 hinter 1911. Wie das Jahr 2018 insgesamt hinsichtlich Niederschlagsmenge und Sonnenscheindauer abgeschnitten hat, werden wir gleich noch sehen. Doch letztendlich reduziert sich alles auf die lapidare Erkenntnis: „Alles schon mal dagewesen!“ Denn in den Jahren 2003, 1982, 1976, 1959, 1947 und 1911 wurden ähnliche Dürre- und Hitzeperioden beobachtet. Und wenn man den zeitlichen Horizont der Messreihen verlässt, so landet man im Extremjahr von 1540, in welchem innerhalb von 26 Wochen nur an fünf Tagen nennenswerter Regen fiel und fast alle größeren Flüsse zu Rinnsalen schrumpften.

Vegetationsverfrühung durch mehr Wärme – mit einer Ausnahme

Seit fast 30 Jahren beobachtet der Verfasser die Vegetationsentwicklung in Weimar. Die landläufige Meinung, alles blühe und reife immer früher, gilt nicht uneingeschränkt, denn eine Jahreszeit, der so genannte Erstfrühling, hat sich leicht verspätet; auch 2018 führte die späte Winterkälte zu einem verzögerten Laubaustrieb der Wilden Stachelbeere:

Abbildung 2: Wegen etwas kälterer Winter verzögerte sich der Erstfrühling in Weimar um 6 Tage. Die meisten anderen phänologischen Jahreszeiten haben sich zwar verfrüht; beim Vollfrühling (erste Apfelblüten) ist die Verfrühung aber kaum erkennbar.

Die Sonne bringt es an Tag – mehr Sonnenschein bedeutet mehr Wärme Einen wesentlichen Einfluss auf die Lufttemperaturen, besonders im Sommerhalbjahr, hat die Sonnenscheindauer, welche in Deutschland zuverlässig flächendeckend erst seit 1951 registriert wird. Aber auch im Jahresmittel wirkt eine höhere Sonnenscheindauer merklich erwärmend:

Abbildung 3: Mehr Sonnenschein bedeutet mehr Wärme. Das „Rennen“ um das sonnigste Jahr könnte sich erst am letzten Dezembertag zwischen dem Rekordinhaber Jahr 2003 mit 2014 Sonnenstunden und dem „Herausforderer“ 2018 entscheiden, der zwischen 2010 und 2020 Sonnenstunden erreichen wird. Wegen der sehr unterschiedlichen Größen musste in Index-Werte umgerechnet werden; die jeweils drei erstplatzierten Jahreswerte sind markiert.

Eindeutiger sind die Verhältnisse in Potsdam, wo Sonnenscheindaten schon seit 1893 vorliegen und 2018 mit etwa 2250 Stunden deutlich vor 2003 (2085 Stunden) auf Platz 1 liegt:

Abbildung 4: In Potsdam und im gesamten Nordosten Deutschlands war 2018 das mit Abstand sonnenscheinreichste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn; Darstellungsweise ähnlich wie in Abbildung 3.

Über die Auslöser der stärkeren Besonnung und Bestrahlung lässt sich nur mutmaßen. Neben geänderten Großwetterlagenhäufigkeiten, einer geänderten Landnutzung (weniger Verdunstung durch mehr Versiegelungen der Böden und Meliorationsmaßnahmen) kommen auch die Sonnenaktivität selbst, Änderungen bei den Wolkenarten durch den Luftverkehr und ab Ende der 1980er Jahre die erfolgreichen Maßnahmen zur Luftreinhaltung (Filter, Katalysatoren) in Betracht.

Jahresniederschlagsverhältnisse – 2018 erzielte keinen Negativrekord Zwei niederschlagsreiche Wintermonate, der Januar und der Dezember, sorgten dafür, dass 2018 in der Rangliste der niederschlagsärmsten Jahre nur Platz 3 oder gar nur den undankbaren vierten Platz belegte; auch hier könnte die endgültige Entscheidung erst zum Jahreswechsel feststehen:

Abbildung 5: Im Ranking der niederschlagsärmsten Jahre seit 1881 wird 2018 aller Voraussicht nach nur den undankbaren vierten Platz belegen.

Wärme 2018 – Dank günstiger Großwetterlagenverteilung? Noch liegen nicht alle Daten zu den Großwetterlagenhäufigkeiten des Jahres 2018 vor, doch die häufigen Westwetterlagen im Januar und Dezember, die häufigen Hochdruck- und Ostwetterlagen zwischen April und Juli und die vielen Südlagen im Spätsommer/Herbst trugen ganz wesentlich zur Wärme dieses Jahres bei.

2018 – zirkulations- und windschwach? Seitdem vor gut 20 Jahren die umfassende Nutzung der Windenergie in Europa begann, deutet sich eine merkliche Abnahme der Windgeschwindigkeit an. Das kann Zufall oder auch eine Folge zu vieler, bremsend wirkender Windkraftanlagen sein; auf jeden Fall wird es aus der Häufigkeitszunahme der Großwetterlagen mit unbestimmter Anströmrichtung erklärbar; den so genannten XX-Lagen der Objektiven Wetterlagenklassifikation des DWD. Auch 2018 setzte sich dieser Trend, der die ohnehin mangelhafte Effizienz der Windenergienutzung weiter schmälern könnte, fort:

Abbildung 6: Sinkende Windgeschwindigkeiten (pink) im Zeitraum 1997 bis 2018. Da es (leider) kein DWD-Mittel für die Windgeschwindigkeit gibt, wurde dieses aus den Daten von 25 Stationen in Nord- und Mitteldeutschland berechnet. Gleichzeitig nahm die Anzahl der Tage mit unbestimmter Anströmrichtung (grau) zu; sie wird 2018 mit mindestens 91 Tagen den zweithöchsten Wert seit Beginn der Objektiven Wetterlagenklassifikation (1980) erreichen; nur 2014 waren sie noch häufiger.

Januar 2019 – wenig winterliche Aussichten? Der Dezember 2018 fiel mit über 3°C im DWD-Mittel deutlich milder aus, als es alle Langfristprognosen vorhergesagt hatten, was wieder einmal verdeutlicht, wie schwierig derartige Prognosen sind. Aber was bedeutet das für den Januar 2019? Einen ersten Hinweis liefert die Regel „Dezember, wechselhaft und lind, der ganze Winter wird ein Kind.“ Auch die Regel „War bis Dreikönige (06.01.) kein richtiger Winter, so folgt meist keiner mehr dahinter“ macht wenig Hoffnung auf Winterwetter im Januar, denn nahezu alle Wettermodelle sehen bis dahin keinen markanten, anhaltenden Wintereinbruch vorher. Betrachtet man nun das Temperaturmittel aus September und Dezember, welches 2018 mehr als 9°C betragen wird, so wies dieses seit 1761, dem Beginn der BAUR-Reihe, einen Mittelwert von 6,7°C bei einer Standardabweichung von 1,5°C auf. In den 41 Fällen, die diese Standard-Abweichung nach oben (8,2°C) erreichten oder überschritten, fiel der folgende Januar in 25 Fällen mit einem Temperaturmittel ab 0°C aufwärts merklich zu mild aus. Ein „normaler“ Januar (Temperaturintervall minus 2 bis minus 0,1°C) folgte in 8 Fällen, ein zu kalter (<minus 2°C) ebenfalls in nur 8 Fällen. Ein bisschen Hoffnung auf mehr Winterkälte macht noch der schwächelnde Polarwirbel; trotzdem besteht eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen zu milden bis sehr milden Januar 2019; einzelne kürzere Kälteeinbrüche sind freilich nicht ausgeschlossen, und für den Spätwinter (Februar/März) lassen sich noch keine Aussagen treffen.

Zusammenfassung: Das Jahr 2018 erwies sich als das wärmste, aber nicht als das niederschlagsärmste seit 1881. Außerdem verlief es sehr sonnenscheinreich, was neben weiter anwachsenden Wärmeinseleffekten und günstigen Großwetterlagen seinen Wärmerekord erklärt. Es deutet sich ein relativ milder Januar 2019 an; doch ist diese Aussage – wie alle Langfristprognosen, unsicher und braucht noch nicht das Ende aller Winterträume zu bedeuten.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Menschen sind die Primaten-Spezies mit jedem Recht, auf der Erde zu leben. …

Umweltaktivisten verwandelten eine notwendige und bessere Art des Lebens auf der Welt in eine destruktive politische Waffe mit dem Ziel der absoluten Kontrolle. AGW-Befürworter kaperten die Klimatologie, eine allgemeine wissenschaftliche Disziplin für ein besseres Verständnis der Atmosphäre, und machten sie zu einem politischen Werkzeug, um totale Kontrolle über menschliches Verhalten zu erlangen. COP24 ist der jüngste Versuch, die Menschen mittels dieser falschen Klimawissenschaft zu kontrollieren. Zwei falsche Hypothesen bildeten die Grundlage der Konferenz, nämlich: a) Die Wissenschaft ist settled und b) die menschliche Erzeugung von CO2 ist unnatürlich. Letzteres ist Teil des umfangreicheren, Anti-Menschen-Narrativs des Umweltaktivismus‘. Die Frage lautet: warum ist es den Menschen nicht gestattet, anders als alle anderen Spezies dieser Welt CO2 zu erzeugen?

Die Wahrheit ist, dass wir Umweltaktivismus brauchten, aber nicht als eine politische Waffe. Nach Macht gierende Umweltaktivisten nahmen die moralische Überlegenheit als Geisel für die Behauptung, dass nur sie allein sich um die Erde kümmerten. Sie versuchten, den Menschen Schuldgefühle einzureden, dass jedermann sonst ein zügelloser Verschmutzer sei, der die Erde zerstört. Dies wurde zu einer Religion mit allem Drum und Dran sowie mit dem blinden Glauben, die eine Religion einfordert. Jene, die all das hinterfragen, sind automatisch Häretiker, unabhängig von der Frage. Die wirkliche Tragödie dabei ist, dass der Logik getrotzt wird, dass sie Beweisen widerspricht sowie Entdeckungen und die Umsetzung praktischer Lösungen ausschließt. Wie mit so Vielem von dem, was heute in der Welt vor sich geht, ist der einfache Vorwurf des Unrecht-Tuns ausreichend, um Individuen, Gemeinschaften, Fabriken und Industrien zu zerstören. Beängstigenderweise gehen diese Zerstörungen selbst dann vonstatten, wenn die Menschen die geforderten Lösungen übernehmen und für ihr Fehlverhalten zahlen müssen.

Im Mittelpunkt der Behauptungen von Umweltaktivisten und Klima-Alarmisten steht der Glaube, dass die schnellste und einfachste Lösung darin besteht, die Anzahl der Menschen dramatisch zu verringern. Sie haben erfolgreich selbst vernünftige Menschen davon zu überzeugen versucht, dass das größte Problem die Überbevölkerung ist. Paul Ehrlich begründete diese falsche Doktrin im Jahre 1968 in seinem Buch The Population Bomb. Er bekräftigte dies in einem Statement zum Earth Day 1970, wonach Massen-Hungersnöte drohen und unvermeidlich seien. Wir wissen, dass dies eine falsche Doktrin ist, weil sich alle seine Prophezeiungen in erstaunlich kurzer Zeit als falsch erwiesen haben. In einem klassischen Zirkelschluss, welcher typisch ist für die Umweltaktivisten und das IPCC, erzeugten sie das Schreckgespenst der Überbevölkerung und der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. Dann benannten sie mittels Spekulation die daraus resultierenden Probleme und boten gleich all die Lösungen an, welche die von ihnen gewünschte Welt erschaffen würden.

Die Hypothese, dass Menschen ein Verderb und für jede Änderung verantwortlich sind, steht im Mittelpunkt ihrer Haltung. Der Club of Rome, welcher Ehrlich und Andere förderte und unterstützte, legte den Grundstein für diese falsche Ideologie, als er in The First Global Revolution schrieb:

Der Feind des Menschen ist der Mensch. Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns einen könnte, kamen wir auf den Gedanken, dass Verschmutzung, die Bedrohung durch die globale Erwärmung, Wasserknappheit, Hunger und dergleichen auf der Rechnung stehen. Alle diese Gefahren sind verursacht durch menschliche Erfindungen, und nur mittels veränderten Verhaltens und veränderter Gewohnheiten kann diesen Gefahren begegnet werden. Der wirkliche Feind ist also der Mensch selbst.

Sie glauben an die Standpunkte von Darwin, aber dennoch widersprechen sie ihm oder legen seine Äußerungen falsch aus. Sie akzeptieren Darwins Behauptung, dass Menschen Tiere wie alle anderen Spezies sind, aber nicht, dass alles was wir tun, normal und natürlich ist. Zu einem klassischen Beispiel kam es in der Anfangsphase der Klimawandel-Debatte. In einem Greenpeace Report aus dem Jahr 1990 zum Thema globale Erwärmung, herausgegeben von Dr. Jeremy Leggett, heißt es: „Kohlendioxid wird der Atmosphäre auf natürliche und unnatürliche Weise hinzugefügt“. Dieses Statement ist bedeutungslos, solange man sagt, dass der unnatürliche Teil vom Menschen stammt. Dann wird es noch bedeutungsloser, wenn man nicht annimmt, dass Menschen unnatürlich sind.

Es ist unlogisch zu sagen – oder auch nur den Eindruck zu erwecken – dass Menschen natürlich sind, während das, was wir tun, unnatürlich ist. Gleichwohl handelt es sich hierbei um den absoluten Widerspruch, der erzeugt worden ist durch die Inanspruchnahme von Umweltaktivismus und Klima für eine politische Agenda. Warum ist alles, was Menschen tun, nicht Teil der Evolution? Warum sind Entwicklung, Industrie, Wirtschaft oder was auch immer nicht Teil der natürlichen Ordnung?

Die Antwort begann effektiv im Jahre 1859 aufzukommen, als Darwin die erste Ausgabe seines Werkes On the Origin of Species veröffentlichte. Es gab zahlreiche weitere, überarbeitete Ausgaben im Zuge der Diskussionen, welche sein Werk ausgelöst hatte. Von Herbert Spencer stammen viele Kommentare, und einer davon fasste Darwins These so gut zusammen, dass er ihn in die Fünfte Edition 1869 einfließen ließ. Spencer sagt:

Das Gesetz lautet, dass nur die am besten Angepassten überleben … Das Gesetz benennt nicht die ,Besseren‘ oder ,Stärkeren‘, falls wir diesen Begriffen ihre normale Bedeutung beimessen. Es ist das Überleben all jener, die allgemein am besten an die Umstände angepasst sind, in welchen sie leben; und sehr oft besteht diese Anpassung – menschlich gesprochen – in Minderwertigkeit, sichert aber das Überleben.

Der Teil, den Darwin mochte und der daher bestehen blieb ist „die am besten Angepassten überleben“.

Dass Darwin diese Phrase übernommen hat, geht wahrscheinlich auf den Einfluss von Alfred Russel Wallace zurück. Bevor Darwin sein Werk im Jahre 1859 veröffentlichte, sandte Wallace ihm einen Bericht über seine Arbeit in Asien. Er kam zu den gleichen Folgerungen wie Darwin. Später wies Wallace darauf hin, dass er anders als Darwin die Menschheit in seiner Erstausgabe ins Spiel gebracht hatte. Wallace sagte, dass jedwede Theorie, in welcher die Menschheit außen vor gelassen und nicht erklärt wird, warum sich die Menschheit so markant von allen anderes Spezies unterscheidet, zum Scheitern verurteilt ist.

Der Unterschied ist so bedeutsam, dass die Wissenschaft die Implikationen einer Antwort von jeher vermieden hat. Ironischerweise kreierte Darwin unwissentlich die Situation, die Wissenschaft und Gesellschaft zu umgehen getrachtet haben, als seine Theorie zu der Waffe wurde, mit der Religion und Gott eliminiert wurden. Das Entfernen von Gott entfernte auch die Erklärung für den Unterschied und machte es zu einer Herausforderung für die Wissenschaft. Wie viele andere seitdem auch versuchte Wallace, einen Kompromiss ins Spiel zu bringen. Er benutzte nicht den Terminus ,intelligentes Wesen‘, sondern implizierte nur, dass ein solches Konstrukt eine Antwort geben könnte.

Das ,Unterschied‘-Problem bleibt unbeantwortet. Umweltaktivisten sprechen es nicht an, aber mit dem Vermeiden desselben wurde das Paradoxon erschaffen, dass wir Tiere sind wie alle anderen auch, dass wir uns jedoch unangemessen verhalten. Natürlich entscheiden sie, was ,unangemessen‘ ist. Ingrid Newkirk, Mitbegründerin und Präsidentin von People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) liefert ein exzellentes Beispiel dieser Denkweise, weil diese extrem ist. Kein Verhalten ist angemessen.

Die Menschheit ist ein Krebsgeschwür, wir sind der größte Zerstörer auf dem Angesicht der Erde“. – „Falls man noch nicht über das freiwillige Aussterben der Menschheit nachgedacht hat, mag der Gedanke einer Welt ohne Menschen seltsam anmuten. Aber wenn man ihr eine Chance gibt, denke ich, dass man mir zustimmt, wenn ich sage, dass das Aussterben des Homo Sapiens das Überleben von Millionen, wenn nicht Milliarden auf der Erde lebenden Spezies sicherstellen würde. Die Auslöschung der Menschheit wird jedes Problem der Erde lösen, in sozialer und umweltlicher Hinsicht“.

Newkirk erkennt nicht, dass die Erde nur wegen der menschlichen Überlegenheit existiert. Keiner anderen Spezies ist bewusst, dass es die Erde gibt. Eliminiert man die Menschheit, wie Newkirk fordert, dann würde keine andere „auf der Erde lebende Spezies“ überhaupt wissen, dass „jedes Problem auf der Erde“ gelöst ist.

Newkirks ,Auslöschen‘-Forderung impliziert ein allmähliches Verschwinden der Menschen. Ich bin damit einverstanden, solange wir mit Newkirk und allen Umweltschützern und dem IPCC anfangen. Sind wir die erst einmal losgeworden, können wir als frei denkende Menschen die Lage neu bewerten und bestimmen, dass das Problem nicht mehr existiert, und wir können fortfahren, uns zu entwickeln. Ein Teil dieser Entwicklung muss die Erklärung enthalten, warum Menschen so radikal anders und allen anderen Spezies überlegen sind – mit allem Recht zu existieren.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/12/23/humans-are-the-superior-species-with-every-right-to-be-on-earth-we-are-not-unnatural-as-environmentalists-claim-and-the-ipcc-assumes/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Anmerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag geht sehr in die Richtung, die ich in Anlehnung an Patrick Moore vertrete: Die Natur ist zu ihrem Fortbestehen aus einem ganz bestimmten Grund zwingend auf den Menschen angewiesen! Näher ausgeführt habe ich das in dieser kleinen Präsentation auf meiner Website: https://www.chris-frey-welt.de/dateien-links/kohlenstoff-einfache-wahrheiten/.




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