Warum es für die globale Erwärmung nach „Das war’s dann!“ aussieht

Auch andere Agenturen, die die Temperaturen in der Atmosphäre und nicht an der Erdoberfläche gemessen hatten, kamen zu dem Ergebnis, dass 2015 ein warmes Jahr war, wenngleich auch keines, das einen Rekord gebrochen hätte. Wie auch immer, den Ergebnissen vieler Wissenschaftler zufolge könnte das Jahr 2015 historische Bedeutung haben. Es könnte das Jahr sein, von dem an die globalen Temperaturen ihren Abwärtstrend begonnen haben und die Erde in eine längere Periode der Abkühlung bringen.

Wie auch das Jahr 1998, auf das sich die NASA bezog, war auch das vorige Jahr ein El-Niño-Jahr – ein Jahr also, in dem warmes Wasser aus dem Pazifik auf dem ganzen Planeten die Temperatur in die Höhe getrieben hat. El Niño-Ereignisse, auf die erstmals Fischer vor der Küste Südamerikas im 17. Jahrhundert aufmerksam geworden waren, gab es schon immer und treten unregelmäßig alle paar Jahre auf, jeweils gefolgt von einer Temperaturspitze von 6 bis 18 Monaten. Die El Niños der Jahre 1998 und 2015 waren besonders bemerkenswert, weil es Monster waren – jeder einzelne ließ die Temperatur im zentralen und östlichen Pazifik um 2,3°C steigen. Dies sagt das Climate Prediction Center der NOAA, und es macht beide zu den stärksten El Niños seit dem Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahre 1950.

Anders gesagt, ohne den El Niño hätte man vermutlich schon 2015 einen substantiellen Temperaturrückgang gesehen relativ zum Jahr 2014, und nicht einen Anstieg um 0,23°C. Inzwischen bricht der El Niño immer mehr zusammen, und daher dürfte es in der zweiten Hälfte dieses Jahres und im nächsten Jahr kälter werden, möglicherweise sogar ziemlich stark, vor allem, da starken El Niños typischerweise ein La Niña folgt, die kalte Phase der Temperatur-Fluktuationen im Pazifik, in der die Temperaturen unter den Mittelwert absinken.

Aber nach Ende der La Niñas dürften die Temperaturen noch weiter zurückgehen. Seit den siebziger Jahren haben uns die Wissenschaftler gesagt, dass aufgrund der natürlichen glazialen Zyklen der Erde eine längere globale Abkühlung fällig ist, vielleicht sogar schon überfällig. Die sichtbaren, von der Sonne gelieferten Beweise zeigen eine unmittelbarere Warnung: Die Sonnenflecken sind weitgehend verschwunden. Das letzte Mal war dies während der Jahrhunderte langen Kleinen Eiszeit im 15. Jahrhundert der Fall. Damals hatten Astronomen mittels der gerade erfundenen Teleskope nur etwa 50 Sonnenflecken in einem 30-jährigen Zeitraum gesehen anstatt der vielen Tausend, die man normalerweise erwarten würde. Dieser Zeitraum, in dem die Themse zufror und in vielen gebieten Europas schwere Hungersnöte ausgebrochen waren, ist bekannt unter der Bezeichnung Maunder-Minimum, benannt nach dem englischen Astronom Edward Maunder. Während der letzten Jahre gab es zunehmend Hinweise von Astronomen, die annehmen, dass wir in ein neues Maunder-Minimum eintreten.

„Ich war 30 Jahre lang Sonnenphysiker. Ich habe niemals so etwas wie jetzt erlebt“, sagte Richard Harrison vor zwei Jahren der BBC. Er ist Leiter der Abteilung Weltraumphysik am Rutherford-Appleton Laboratory in Oxfordshire. Harrison stellt fest, dass die Rate, mit der die Sonnenaktivität zurückgeht, ein Spiegelbild des Maunder-Minimums ist, mit „wirklich kalten Wintern auf der Nordhemisphäre“. Prof. Mike Lockwood von der University of Reading zufolge gab es jüngst den raschesten Rückgang der Sonnenaktivität seit 10.000 Jahren. In einem Interview mit dem Wissenschaftsleiter der BBC stellte er fest, dass er eine Chance von 25 bis 30% für ein neues Maunder-Minimum sieht. Nur wenige Jahre zuvor sah er nur 10% Wahrscheinlichkeit.

Lockwoods Schätzung wurde im vorigen Jahr durch ein Team europäischer Forscher untermauert, und zwar auf einem Vortrag vor 500 Astronomen und Weltraumwissenschaftlern beim National Astronomy Meeting der Royal Astronomical Society in Wales. Ihr positiv aufgenommenes wissenschaftliches Modell zeigt, dass eine reduzierte Sonnenaktivität zu einer Mini-Eiszeit im Zeitraum 2030 bis 2040 führen wird. Eine weitere Studie zu Sonnenflecken aus dem vorigen Jahr von indischen, chinesischen und japanischen Astronomen, die im Journal of Geophysical Research veröffentlicht worden war, zeigt, dass eine neue Eiszeit bereits 2020 beginnen und 2030 bis 2040 ihren Höhepunkt erreichen könnte.

Daneben zeigen weitere Studien, dass die nächste Eiszeit schon begonnen haben könnte, deren Beginn vorübergehend maskiert wird durch El Niño. Habibullo Abdussamatov zufolge, dem Leiter des Pulkovo-Obersvatoriums der russischen Akademie der Wissenschaften, begann der Abstieg in eine weitere kleine Eiszeit Ende 2014. Das wäre dann die 19. Kleine Eiszeit, die die Erde während der letzten 7500 Jahre durchlaufen würde. Seine Analyse zeigt, dass diese Eiszeit besorgliche Tiefen erreichen wird. Bis zum Jahr 2060 erwartet er eine „starke Abkühlung“, was die Energiesicherheit des Planeten gefährden dürfte.

Im Gegensatz zu dieser düsteren Prognose für eine kalte Zukunft könnte Mancher Trost finden in der Arbeit von Wissenschaftlern am PIK in Potsdam. Die Menschen verbrennen Öl, Kohle und Gas und haben bereits so viel CO2 emittiert, dass es „ausreicht, um die nächste Eiszeit für weitere 50.000 Jahre zu verschieben“. [Fragt sich nur, ob da wirklich „Wissenschaftler“ arbeiten! Anm. d. Übers.] „Unter dem Strich lassen wir einen ganzen glazialen Zyklus aus“, ein Ergebnis, dass sie als unwillkommen betrachten.

Obwohl die letzte Kleine Eiszeit ihre Auswirkungen gezeitigt hatte (die Bevölkerung Finnlands sank um ein Drittel, die von Island um die Hälfte), hatte sie auch Vorteile. PIK-Direktor Schellnhuber erklärt: „Wir verdanken unsere fruchtbare Erde der letzten Eiszeit, die auch die heutige Landschaft geprägt hatte. Gletscher und Flüsse, Fjorde, Moränen und Seen sind deren Hinterlassenschaften“. Das sollte Trost für Einige sein, sollten wir uns in Kürze frierend in der nächsten Eiszeit wiederfinden.

Lawrence Solomon is executive director of Energy Probe, a Toronto-based environmental group. LawrenceSolomon@nextcity.com.

Link: http://business.financialpost.com/fp-comment/lawrence-solomon-why-it-looks-like-game-over-for-global-warming

Übersetzt von Chris Frey EIKE

[Ich weiß nicht … gibt es nicht auch in diesem Beitrag viel zu viele Konjunktive? Anm. d. Übers.]




Klima- und andere Prognosen für 2015*

[*Hier stehen nur die Absätze bzgl. Klima zur Diskussion. Solomons andere Vorhersagen {Nahost etc} sind im „Full Post“ als Link am Ende des Artikels zu finden.]

Das Abenteuer globale Erwärmung ist dafür ein Beispiel. Seit 2008 habe ich vorhergesagt, dass die Warmisten, deren Anliegen im Grunde auf Glaube basiert und durch Betrug gestützt wird, vergeblich propagieren werden, dass Kohlenstoff eine Gefahr für den Planeten darstellt. Obwohl die Eliten ihnen diesen Betrug zumeist abgekauft haben – der ultimativ durchweg auf wackligen Computermodellen beruht – haben die Massen dies nicht getan [außer in D], wie man an öffentlichen Meinungsumfragen in der ganzen Welt [außer in D] ablesen kann. Die Ablehnung der Orthodoxie der globalen Erwärmung führte dann dazu, dass Politiker Subventionen für Erneuerbare strichen und Pläne für eine Kohlenstoffsteuer auf Eis legten [außer in D]. Politische Parteien, die selbstherrlich die Öffentlichkeit ignorierten und die globalen Temperaturen künstlich nach oben schraubten, wie z. B. die Liberale Partei in Kanada 2008 und die Labour-Regierung in Australien 2013, haben in Wahlen krachende Niederlagen hinnehmen müssen [hoffentlich auch in D? Aber welche Partei steht hier als Alternative zur Verfügung?]

Alle Einwürfe in […] sind Anmerkungen des Übersetzers!

Für 2015 sage ich voraus, dass das Thema globale Erwärmung weiter an Boden verlieren wird, selbst falls – wie es erwartet wird – Papst Franziskus sich als Konvertit zur Kirche der globalen Erwärmung outen wird.

Die Temperaturen werden weiterhin nicht das tun, was die Computermodelle projiziert haben; die Öffentlichkeit wird erneut gähnen über die Drohungen der Gläubigen hinsichtlich der bevorstehenden Apokalypse, und Politiker werden erneut Lippenbekenntnisse für die globale Erwärmung abgeben, während sie zu den Subventionen für Erneuerbare mit Kusshand Good bye sagen.

Im gleichen Maße, wie Erneuerbare an Schub 2015 verlieren werden, werden fossile Treibstoffe an Schub gewinnen. Es kann wirklich nicht anders sein. Falls sich die derzeitige Öl- und Gasschwemme fortsetzt, werden die sich daraus ergebenden niedrigen Preise den Verbrauch ankurbeln. Ein Preisanstieg andererseits würde sich auf Schiefergas und -öl nur förderlich auswirken. Wie man es auch dreht und wendet, die Umweltlobby verliert den Energiekrieg, selbst falls sie einige Schlachten gewinnen wie z. B. ein Veto von Präsident Obama gegen die Keystone XL-Pipeline.

Obamas Ablehnung wäre nichtsdestotrotz ein Pyrrhus-Sieg für die Umweltaktivisten – Öl aus Alberta wird fließen, Keystone hin oder her. Was aber noch wichtiger ist: Umweltaktivismus wird zunehmend auf dem absteigenden Ast sitzen, dort platziert durch die Generation, die diese Erde erben wird: die heutige Jugend, der unablässig eine Diät aus Hype und Angst verabreicht wird, dürfte kaum noch mehr davon verdauen können. Umfragen zeigen, dass der Appetit von Jugendlichen für Umweltbelange im Schwinden ist. Man wird sehen, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

Der umweltliche Brei, den Jugendliche zurückweisen, hat seinen Ursprung großenteils in den Mainstream-Medien, die auch dann pappiges Mus servieren, wenn sie andere politisch korrekte Themen behandeln. Dies erklärt in weiten Teilen den Kollaps der Medien-Autorität – und folglich auch dessen Achtung seitens des Publikums. Unter den Kabel-Nachrichten litt CNN unter der niedrigsten Zuschauerzahl seiner Geschichte. Besonders hart hat es die ultralinke MSNBC getroffen. 2014 wurde ein Rückgang der Zuschauerzahlen zur Hauptnachrichtensendung um 17% verzeichnet nach einem solchen Rückgang von 29% im Jahre 2013. Diese Ratings kontrastieren katastrophal mit den Zuschauerzahlen von Fox News [von der „Süddeutschen“ als rechtsextremer Sender diffamiert! Anm. d. Übers.], der einzigen politisch nicht korrekten Medienanstalt zur globalen Erwärmung, zu Präsident Obama und den meisten anderen sensitiven Themen. Fox News zählte die höchste Zuschauerzahl aller Kabel-Nachrichtenkanäle ununterbrochen seit 13 Jahren. Der Sender begegnete dem Trend schwindender Zuschauerzahlen durch eine Zunahme der Größenordnung seiner lukrativen 14 populärsten Sendungen im Jahre 2014. Er hat mehr Zuschauer angezogen als CNN und MSNBC zusammen.

(…)

[In den hier von GWPF weggelassenen Abschnitten geht es, wie oben schon angesprochen, nicht um Klima oder Energie. Anm. d. Übers.]

Alles in Allem sage ich voraus, dass freie Märkte und freie Gedanken und freie Menschen 2015 aufblühen werden. Ich werde mich zu gegebener Zeit dazu äußern, wie gut diese Prognosen waren.

Full post

Link: http://www.thegwpf.com/lawrence-solomon-climate-other-predictions-for-2015/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wie die Politik zur globalen Erwärmung zu globaler Unsicherheit geführt hat

Während der letzten beiden Jahrzehnte haben die Aktivisten der globalen Erwärmung erfolgreich die Entwicklung von Ölsanden verhindert, große Pipelines wie Keystone XL blockiert, Kohlekraftwerke zum Schließen gebracht und Projekte bzgl. Schiefergas und -öl zu Fall gebracht. Ohne ihren Aktivismus wäre die westliche Welt schon vor Jahren nicht nur Selbstversorger hinsichtlich fossiler Treibstoffe geworden, sondern sogar ein Exporteur. Selbst mit diesen Blockaden ist es den USA gelungen, eine wundersame Transformation zu managen – waren sie einst der größte Energie-Importeur weltweit, werden sie jetzt zum wichtigen Exporteur. Unter den westlichen Kontinenten verharrt nur Europa unter dem Diktat von Energie-Exporteuren, die meisten davon aus abstoßenden und feindlichen Gebieten wie dem Nahen Osten, Russland und Venezuela.

Wäre der Westen schon früher zu einem wichtigen Energie-Exporteur geworden, hätten diese feindlichen Ökonomien ihre führende Marktstellung und einen Großteil ihrer Einnahmen verloren, besonders nachdem die Preise ebenfalls kollabiert wären in einer Welt, die im Energie-Überfluss lebt. Russland beispielsweise ist zu 30% seines BIP von Energie abhängig, Venezuela zu 33% und einige Länder des Nahen Ostens zu über 50%. Ihre Ökonomien wären geschrumpft und unfähig, soziale Dienste im eigenen Lande zu finanzieren, geschweige denn militärische Abenteuer im Ausland. Ihre Regimes hätten sich auf Selbstdarstellung konzentriert und nicht darauf, Ideologien in der Welt zu verbreiten.

In einer Welt voller billiger, reichlicher Energie hätte sich die IS niemals als eine wesentliche Bedrohung entwickeln können. Diese ultimative islamische Terrortruppe ist in großem Stil abhängig von Zuwendungen durch Energie-Exporteure wie Qatar, einem der Muslim-Bruderschaft freundlich gesonnenen Emirat, und von Verkaufserlösen eigener Ölfelder, die durch Kämpfe erobert worden sind. Ohne das Dogma der globalen Erwärmung wäre keine dieser Einnahmequellen für die IS von Nutzen gewesen.

Genauso wäre Iran, Qatars Rivale für die Nummer 1 als Zahlmeister des islamischen Terrorismus, knapp bei Kasse. Das Land wäre nie in der Lage gewesen, so beachtliche Gruppen in der Galerie der Terroristengruppen in jenem Gebiet wie Hamas und Islamischer Dschihad in Gaza, Hisbollah in Libanon und Assad in Syrien zu finanzieren, um deren Terrorzellen im Westen nicht zu erwähnen.

Auch Russland wäre viel weniger stark und unfähig, seine Nachbarn zu bedrohen, so wie es in den achtziger Jahren der Fall war, als die gescheiterte Wirtschaft der UdSSR zu seinem Zerfall führte und sich sein eiserner Griff auf die Ukraine und den Rest von Osteuropa lockerte. Der potente Putin, den wir groß gemacht haben, wäre stattdessen zu Putin, dem Impotenten geworden. (…)

Ironischerweise haben die Umweltaktivisten, die die politischen Maßnahmen gegen die globale Erwärmung durchgesetzt haben, gedacht, dass sie die globale Sicherheit erhöhen würden. Kriege – vor allem die im Nahen Osten – entstanden auf der Grundlage des westlichen Wunsches nach Öl, argumentierten sie. Indem man den Westen von Öl weg- und zu CO2-freien Erneuerbaren hinbringen wollte, würde der Westen sein Interesse an den Energie-Ressourcen aus dem Nahen Osten verlieren, was zu einer neuen Ära des Friedens führen würde.

Zum Teil hatten sie recht – es war sinnvoll, die Abhängigkeit des Westens von Energie aus dem Nahen Osten zu reduzieren. Und sie hatten zum Teil unrecht – die Alternativen zu Öl und Gas aus dem Nahen Osten waren nicht die Erneuerbaren, sondern Öl und Gas aus westlichen Ländern. Und sie waren komplett fehlgeleitet – im Gegensatz zu ihren Behauptungen, hat sich doch der Planet jetzt seit fast 20 Jahren nicht mehr erwärmt.

Heute fahren die meisten westlichen Regierungen ihre politischen Maßnahmen zur globalen Erwärmung zurück. Sie kappen ihre ruinös teuren Subventionen für Erneuerbare und entwickeln aggressiv fossile Treibstoffe weiter. Alles, was die Angstmache vor der globalen Erwärmung erreicht hat, war, die Brieftaschen der Menschen zu erleichtern – zehner Millionen Europäer leiden derzeit unter „Energiearmut“. Damit werden in Europa Menschen bezeichnet, die ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. Und erreicht wurde auch eine Zunahme von Kriegen, Terrorismus und globale Unsicherheit.

Full post

Link: http://www.thegwpf.com/lawrence-solomon-how-global-warming-policies-have-led-to-global-insecurity/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Warum die Menschen nicht viel mit Klimaänderung zu tun haben

Diese Wissenschaftler und andere, die jetzt vor einer globalen Abkühlung warnen, haben grundlegend eines gemeinsam – anders als die vor der globalen Erwärmung warnenden Wissenschaftler, die menschliche CO2-Emissionen für Klimaänderungen verantwortlich machen, schauen sie auf die Meteorologie, Sonnenphysik und andere Disziplinen, die die Sonne, kosmische Strahlen und den Orbit der Erde als dominante Faktoren unseres Klimas ansehen.

„Die Sonne, nicht der Mensch, erwärmt die Erde” hat Lüdecke in einem früheren Artikel* geschrieben. Knapp und präzise wird dort die weiter um sich greifende Ansicht auf den Punkt gebracht, dass die Rolle des Menschen keine Konsequenzen für das Weltklima hat. Die sich immer mehr ansammelnden Beweise von Wissenschaftlern, die sich eher auf natürliche als auch anthropogene Erklärungen für Klimaänderungen stützen, hat selbst die BBC, einen passionierten Befürworter der Theorie zur globalen Erwärmung, dazu gebracht, die Sonne mit ins Boot zu holen.

[*Ein englischer Link. Das gibt es sicher auch auf Deutsch, habe ich aber auf die Schnelle nicht gefunden. A. d. Übers.]

„Echte Gefahr einer ‚Kleinen Eiszeit’ nach Art des Maunder-Minimums”, hieß es im Oktober in einer BBC-Schlagzeile. Bezogen hatte man sich auf den Standpunkt von Mike Lockwood, Professor für Space Environment Physics im Fachbereich Meteorologie an der Reading University. Er sagte, dass „die Sonnenaktivität derzeit schneller abnimmt als zu jeder anderen Zeit während der letzten 10000 Jahre“.

Während der letzten Jahre war es Standard, dass Vorhersagen einer globalen Abkühlung und natürliche Erklärungen für Klimaänderungen kontrovers, wenn nicht abartig waren. Schaut man aber auf den weiter gefassten Standard des letzten Jahrhunderts der Wissenschaft – und während der Jahrhunderte zuvor – war es abartig, massive Klimaänderungen der Zunahme des Kohlendioxids zuzuordnen, einem Spurengas, dass lediglich einen so winzigen Anteil unserer Atmosphäre ausmacht, dass man es in Parts per Million messen muss. Die etablierte Wissenschaft hat immer natürliche Antriebe für Klimaänderungen ursächlich betrachtet.

Die Kehrtwende der etablierten Wissenschaft resultierte nicht aus einer Änderung der Wissenschaft, sondern aus einer Änderung im Establishment, und zwar in Gestalt der UN-Bürokratie. Als die UN im Jahre 1988 das IPCC ins Leben gerufen haben, wurde dieses beauftragt, ausschließlich auf den Menschen zurückzuführende Gründe zu untersuchen. Dieser Auftrag sorgte dafür, dass das IPCC es ablehnte, den Einfluss der Sonne auf das Erdklima auch nur als der Diskussion würdig zu betrachten. Wissenschaftsdelegationen aus der ganzen Welt mussten dies auf einem IPCC-Treffen im Jahre 1992 erfahren. Zur Überraschung der dänischen Delegation hatte man es Eigil Friis-Christensen, Leiter des Bereiches Geophysik am Danish Meteorological Institute untersagt, Ergebnisse aus einem begutachteten Artikel im Science Magazin zu präsentieren, an dem er als Ko-Autor mitgewirkt hatte und in dem überzeugend eine starke Korrelation zwischen Sonnenflecken und der globalen Temperatur gefunden worden war.

Ausschließlich Beweise einer dem Menschen geschuldeten Klimaänderung würden vom IPCC herangezogen, wurde ihm und anderen danach gesagt. Und für alle Absichten und Ziele, musste er bald erfahren, würden nur Forschungen in Richtung anthropogener Gründe gefördert, veröffentlicht und mit Glaubwürdigkeit versehen. Friis-Christensen und andere, die die Rolle der Sonne erforschten, mussten erleben, dass ihre Arbeit lächerlich gemacht, marginalisiert und von jeder Förderung ausgenommen wurde. Bis zu einem bemerkenswerten Grad war das IPCC erfolgreich bei der Kontrolle, welche Arbeiten zur Veröffentlichung akzeptiert wurden, welche Karrieren man fördern und welche man unterdrücken würde.

Was das IPCC nicht kontrollieren konnte [und kann], war [und ist] das Klima. Obwohl die CO2-Emissionen ihren unaufhörlichen Anstieg fortgesetzt haben, sind die Temperaturen dem nicht auf dem Fuße gefolgt, wie es die Modelle der globalen Erwärmung vorhergesagt haben. Stattdessen erreichten die Temperaturen in den neunziger Jahren ein Maximum und haben seitdem auf diesem Niveau verharrt. Selbst Befürworter der Hypothese von der globalen Erwärmung – einschließlich Al Gores Guru James Hansen – räumen inzwischen ein, dass der globale Temperaturanstieg aufgehört hat.

Die Wissenschaftler der globalen Erwärmung – deren Modelle versagt haben und die jetzt eher nach dem Prinzip Hoffnung als nach der Wissenschaft gehen – sagen jetzt, dass die Temperaturen ihren Anstieg bald wieder aufnehmen werden. Die Wissenschaftler der globalen Abkühlung nehmen das Gegenteil an – dass nämlich die Temperaturen der Erde ihren Höchstwert überschritten haben und dass es solche Maxima unzählige Male als Folge natürlicher Zyklen schon immer gegeben habe. Da dies also konsistent mit der Erdgeschichte ist und auch mit den Gesetzen der Physik, werden die Temperaturen der Erde jetzt fallen.

Link: http://www.huffingtonpost.ca/lawrence-solomon/global-cooling_b_4413833.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Für Gläubige der globalen Erwärmung war 2013 ein Höllenjahr

Bild rechts: Drusische Männer und Frauen schippen den Schnee vor ihrer Haustür in der drusischen Stadt Beit Jann auf dem Mt. Geron in Galiläa, Nordisrael. So geschehen am 16. Dezember 2013, als ein Wintersturm der gesamten Region seltenen Schnee brachte, was zu schweren Behinderungen in Israel führte.

Das Wetter zwischen den Polen hat auch konspiriert, um die Gläubigen der globalen Erwärmung schlecht aussehen zu lassen. Im Dezember meldeten die Wetterstationen der USA über 2000 neue Kälte- und Schneerekorde. Fast 60% der USA lagen unter einer Schneedecke, zweimal so viel wie im vorigen Jahr. Die Himmel [heavens] haben sich sogar über dem Heiligen Land geöffnet, sahen doch die in Ehrfurcht erstarrten Stadtbewohner von Jerusalem eine Schneedecke von 16 inches [ca. 40 cm], an manchen Stellen in dem Gebiet gab es sogar bis drei Fuß [ca. 90 cm]. In Kairo bildete sich zum ersten Mal seit über 100 Jahren eine Schneedecke.

2013 markiert das nunmehr 17. Jahr ohne eine Erwärmung des Planeten. Es markiert das erste Mal, das James Hansen, Guru von Al Gore und derjenige, der mit seinen Prognosen die Angst vor der globalen Erwärmung ausgelöst hatte, zugegeben hat, dass die globale Erwärmung zum Halten gekommen ist. Es markiert das erste Mal, dass bedeutende Medien, die die Orthodoxie massiv befeuert hatten – The Economist, Reuters, The London Telegraph – eingeräumt haben, dass die Wissenschaft hinsichtlich der globalen Erwärmung nicht settled war. Der Economist machte sich sogar lustig über die Modelle der Wissenschaftler, indem er sie auf „negative Beobachtung“ setzte [„negative watch“]. Wissenschaftliche Vorhersagen einer globalen Abkühlung – bis vor Kurzem noch peinlich umgangen von der akademischen Presse aus Furcht, als Spinner gebrandmarkt zu werden – wurden veröffentlicht und publiziert, nicht zuletzt von der BBC, ein Sender, der zuvor unübertroffen im Bereich der anthropogenen apokalyptischen Medien war.

[Merkwürdig! In den deutschen Medien, allen voran wieder mal der „Süddeutschen Zeitung“, fand sich nichts dergleichen! A. d. Übers.]

2013 war genauso auch ein böses Jahr für Bankgeschäfte hinsichtlich der globalen Erwärmung. Entlassungen  und Bankrotte nahmen bei europäischen und nordamerikanischen Unternehmen zu, die Solarpaneele und Windturbinen herstellten. Gescheitert sind sie auch mit ihren Bitten um Subventionen, um auszugleichen, was sie als unfairen Wettbewerb seitens China bezeichneten. Mit Beginn des Jahres 2013 wurden ihre Vorwände aber immer dünner. Die chinesische Firma Suntech, der weltgrößte Hersteller von Solarpaneelen, hat jetzt bankrott angemeldet, genauso wie LDK Solar, eine andere große Firma. Sinovel, der größte Hersteller von Windturbinen in China und der zweitgrößte der Welt, hat berichtet, 100 Millionen Dollar verloren zu haben, nachdem seine Umsätze um 60% eingebrochen waren. Jetzt schließt das Unternehmen Werke in Kanada, den USA und Europa.

Während diese kohlenstofffreien Technologien zu Grabe getragen werden, setzen kohlenstoffreiche Treibstoffe zu Höhenflügen an. Im vorigen Monat wurde in Deutschland ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen, das erste von 10 modernen CO2-Quellen, auf die sich die größte Volkswirtschaft Europa verlassen will, um seine Wirtschaft im 21. Jahrhundert zu stärken. [Auch hiervon habe ich nichts, aber auch gar nichts in den deutschen Medien gehört! A. d. Übers.]. Weltweit werden 1200 Kohlekraftwerke gebaut. Der International Agency [= International Energy Agency?] zufolge wird die Dominanz der Kohle vor allem in Entwicklungsländern zunehmen, was diesen hilft, ihre Armen aus der Armut zu holen, indem sie ihre Wirtschaft modernisieren.

Aber so wichtig die Kohle auch ist, die Lieblinge unter den fossilen Treibstoffen sind unbezweifelbar Schiefergas und Schieferöl. Vor Kurzem hat sich UK von den ewigen Neinsagern losgerissen und angekündigt, dass man sich ab jetzt mit ganzer Kraft um diese Treibstoffe der nächsten Generation kümmern werde. Halb UK wird freigegeben für Bohrungen, um in UK das zu erreichen, was Schiefergas und –öl bereits in den USA erreicht haben: die Energiepreise sind drastisch gesunken, und die Abhängigkeit des Landes von Treibstoffimporten wurde eliminiert. Auch China hat beschlossen, sich in die Schiefer-Revolution zu stürzen – in einem diese Woche bekannt gegebenen Vertrag zu Hilfe seitens der USA will man darangehen auszubeuten, was Manche als die weltgrößten Schiefergasreserven ansehen, äquivalent im Energiegehalt mit der Hälfte des Erdöls aus Saudi-Arabien.

2013 markiert auch einen Wendepunkt für die Regierungen der Welt. Am 1. Januar 2013, dem ersten Tag der zweiten Phase des Kyoto-Protokolls, verabschiedeten sich Kanada und Russland von Kyoto, zwei Elefanten bzgl. fossiler Treibstoffe. Nach ihrem Abgang wurde Kyoto zu einem Club der Nicht-Emittenten – nur noch etwa winzige 15% der globalen Emissionen werden von Kyoto abgedeckt. Auf der Warschau-Konferenz vor ein paar Wochen haben es die westlichen Nationen von Europa, Nordamerika und Australien abgelehnt, Vorschläge von Entwicklungsländern auch nur zu diskutieren, um die Emissionen in Zukunft zu begrenzen.

2013 war auch das Jahr, in dem in Australien eine klimaskeptische Regierung gewählt worden ist, in einer Wahl, die zu einer Abstimmung zur Klimaänderung stilisiert worden ist. Kaum war die Wahl gewonnen, hat die neue Regierung auch schon Schritte eingeleitet, die Kohlenstoffsteuer des Landes zu kippen, zusammen mit dem Klimaministerium, die jetzt beide im Papierkorb der Geschichte gelandet sind. Andere Länder schauen genau auf das Verhalten der Öffentlichkeit hinsichtlich des Klimaänderungs-Alarmismus‘ – fast nirgendwo glaubt die Öffentlichkeit noch an die ängstigenden Szenarien, die von den Befürwortern der Klimaänderung gezeichnet werden.

2013 war das beste Jahr für die Klimaskeptiker und das schlimmste Jahr für die Enthusiasten der globalen Erwärmung, für die jede Änderung – oder die Abwesenheit einer solchen – des Wetters als unbestreitbarer Beweis der Klimaänderung herhalten muss. Die Enthusiasten konnten kaum glauben, dass nicht jedermann ihnen folgte, das Scheitern der Klimamodelle weg zu diskutieren. Dass Regierungen und die Öffentlichkeit der Pflicht zum Stopp der Klimaänderung abschwören würden, war in ihren Köpfen nicht denkbarer als das Zufrieren der Hölle. Was, wenn sich die Dinge so weiterentwickeln, 2014 durchaus noch passieren könnte.

Lawrence Solomon ist geschäftsführender Direktor von Energy Probe, einer in Toronto ansässigen Umweltgruppe.

Link: http://opinion.financialpost.com/2013/12/19/lawrence-solomon-for-global-warming-believers-2013-was-the-year-from-hell/

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Die Geschichte triumphiert über „Klimawissenschaftler“

Bild rechts: Die umfangreichen historischen Beweise aus der Arktis sind nichts im Vergleich zu jenen aus den dicht bevölkerten Kontinenten Europa und Asien, wo geschriebene Auflistungen beschreiben, wie Änderungen der Temperatur welche Ernteerträge beeinflusst haben und wo die Menschen leben konnten.

Die viel bessere Erklärung der öffentlichen Konfusion liegt in der weit verbreiteten Ignoranz der Geschichte, nicht zuletzt durch die Wissenschaftler. Jedes Kind versteht, dass die Römer die Welt erobert hatten, als die Temperaturen höher lagen als heute; dass die Holländer die Schlittschuhe während der Kleinen Eiszeit vor fünfhundert Jahren erfunden haben, und das schmelzende Gletscher vor Neufundland vor einem Jahrhundert den Eisberg hervorgebracht haben, der die Titanic zum Sinken gebracht hat. Jede dieser gut dokumentierten Perioden schreddert die Spekulationen der Klima-Alarmisten, wie z. B. ihre Behauptung, dass die Arktis sich nur jetzt erwärmt, oder dass die Temperaturen während der letzten ein- oder zweitausend Jahre stabil geblieben und erst im vorigen Jahrhundert dramatisch gestiegen waren.

Die Angst erzeugende Klimanachricht dieser Woche manifestierte sich in einem Artikel in Nature Geoscience mit der Behauptung, dass die Temperaturen auf der Antarktischen Halbinsel die wärmsten jemals der letzten 1000 Jahre waren. Diese Behauptung folgt einer „Rekonstruktion“ des Klimas unter Verwendung einer Bootsladung Hypothesen.

Ein anderer Artikel über die Antarktis in der gleichen Ausgabe von Nature Geoscience ist weniger Angst machend, teilweise weil hier die Geschichte bemüht wird, um wissenschaftliche Schlussfolgerungen zu stützen. „Wenn wir auf diese Region in den vierziger Jahren des 20. und den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts zurückblicken könnten, würden wir erkennen, dass das damalige Klima sehr ähnlich unserem heutigen war, und ich glaube, wir würden auch sehen, dass sich die Gletscher in ähnlicher Weise zurückziehen wie heute“, sagte Leitautor Eric Steig von der University of Washington. Steigs Studie verwendete tatsächliche Temperaturaufzeichnungen von Seefahrern, Entdeckern und Wissenschaftlern während der letzten beiden Jahrhunderte in den Tropen und darüber hinaus.

Die riesige Antarktis war natürlich meist nicht zugänglich, aber zahlreiche Expeditionen in der Region, angefangen bei der Reise von James Cook in den siebziger Jahren des 18. Jahrhunderts stellen tatsächliche und nicht wissenschaftlich ermittelte oder rekonstruierte Daten zur Verfügung. Die Entdecker aus Australien, UK, Belgien, Frankreich, Deutschland, Japan Neuseeland, Norwegen, Schweden und der Schweiz sagen uns zum Beispiel, dass sich die Umrisse des Kontinents kontinuierlich verändert haben. Die Walfischbucht in der Antarktis, Ausgangspunkt des norwegischen Entdeckers Roald Amundsen 1911 und der Expeditionen von Richard Byrd in den zwanziger, dreißiger und vierziger Jahren haben sich so oft verändert und sind so instabil geworden, dass sie in den fünfziger Jahren als Hafen aufgegeben worden ist; und in den achtziger Jahren ist sie nach dem Abbruch eines 99 Meilen langen Eisbergs [ca. 160 km] vollständig verschwunden.

Jene, denen diese Geschichte nicht bekannt ist, können leicht den dramatischen Medienberichten der letzten Dekade von Eisbergen verfallen, die von den antarktischen Gletschern abbrechen, begleitet von der atemberaubend eintönigen Warnung, dass die globale Erwärmung beispiellose Änderungen ausgelöst hat. Jene, denen die jüngere Geschichte unbekannt ist, würden nicht wissen, dass die USA seit Mitte der fünfziger Jahre eine ständig besetzte Basis am Südpol haben. Die dort aufgezeichneten Temperaturen – wirklich gemessen und nicht rekonstruiert – zeigen, dass der Südpol heute kälter ist als zu der Zeit vor 50 Jahren, zu der die Station errichtet worden ist.

Die Historie kennt viele ähnliche Geschichten vom Nordpol und dessen Umgebung. „Es wird Ihrer Lordschaft zweifellos zu Ohren gekommen sein, dass eine deutliche Klimaänderung, gegenwärtig für uns unerklärlich, in den den Nordpol umgebenden Gebieten stattgefunden haben muss. Die Strenge der Kälte, die Jahrhunderte lang die Meeresgebiete in hohen nördlichen Breiten hinter einer undurchdringlichen Mauer aus Eis verschlossen hat, hat sich während der letzten beiden Jahre erheblich abgeschwächt“, schrieb der Präsident der Royal Society in London an die britische Admiralität im Jahr 1817. Unter starker Befürwortung einer Expedition stellte er fest: „Neue Wärmequellen haben sich geöffnet und uns Anlass zu der Hoffnung gegeben, dass die Arktische See derzeit zugänglicher als jemals zuvor während der letzten Jahrhunderte ist, und dass man dort jetzt Entdeckungen machen könne, die nicht nur für den Fortschritt der Wissenschaft, sondern auch die zukünftige Menschheit und das Wohlergehen weiter entfernt liegender Länder von Interesse sein könne“.

Tatsächlich wurden von den Engländern und vielen Anderen viele Expeditionen durchgeführt, und die Nordwestpassage wurde viele Male durchfahren, zuerst durch den gleichen Amundsen, der zuvor die Antarktis erkundet hatte. Die Geschichte zeigt uns, dass sich die Arktis schon oft erwärmt hat, was Behauptungen ad absurdum führt, dass die gemäßigte jüngste Erwärmung in irgendeiner Hinsicht außerordentlich ist.

Einem aktuellen Zeitungsbericht aus Alaska zufolge war die höchste jemals in Alaska gemessene Temperatur – 100 Grad Fahrenheit [ca. 38°C] – im Jahre 1915 aufgetreten. In einer Zeitungsschlagzeile in Australien während des Zweiten Weltkriegs wurde die Frage gestellt: „Der Nordpol – wird es wärmer?“ Die Antwort: „Aus Messungen und meteorologischen Untersuchungen russischer Entdecker, die diese Woche nach Murmansk, dem einzigen dauerhaft eisfreien Hafen in Russland zurückgekehrt sind, geht hervor, dass die polnahen Temperaturen im Mittel etwa sechs Grad höher liegen als jene, die von Nansen (einem norwegischen Entdecker) vor 40 Jahren gemessen worden waren“.

Die umfangreichen historischen Beweise aus der Arktis sind nichts im Vergleich zu jenen aus den dicht bevölkerten Kontinenten Europa und Asien, wo geschriebene Auflistungen beschreiben, wie Änderungen der Temperatur welche Ernteerträge beeinflusst haben und wo die Menschen leben konnten. Wir erfahren, dass in der Periode vor 1000 Jahren, als es wärmer war als heute – nämlich der Mittelalterlichen Warmzeit – in UK Weintrauben wuchsen und Skandinavier in Grönland Ackerbau betrieben haben. Wir erfahren, dass in der noch wärmeren Periode vor zweitausend Jahren – dem Römischen Klimaoptimum – in Deutschland Oliven wuchsen und Südfrüchte in UK.

Wir erfahren, dass die Geschichte über die Wissenschaft, wenn diese spekulativ und politisiert ist sowie der Realität widerspricht.

Lawrence Solomon is executive director of Energy Probe and author of The Deniers. Follow Lawrence Solomon on Twitter or contact him at LawrenceSolomon@nextcity.com.

Link: http://opinion.financialpost.com/2013/04/18/lawrence-solomon/

Übersetzt von Chris Frey EIKE