Beeinflusst die globale Viehwirtschaft das Klima?

22. August 2014 Glatzle 14

von Albrecht Glatzle
Spätestens mit der Veröffentlichung des FAO-Berichts “Livestocks Long Shadow“ (2006) ist die Viehzucht, und ganz besonders die Weidetierhaltung in den Tropen und Subtropen, aber auch der Agrarsektor insgesamt unter massiven medialen Beschuss geraten. Mit fraglichen Argumenten wird dem Konsumenten vorgerechnet, wie sehr er zum Klimawandel etwa durch Rindfleischverzehr beitrage. Von den 14,5% bis 18% der anthropogenen Treibhausgasemissionen, die der Tierhaltung weltweit angelastet werden, sollen fast 75% auf das Konto der großen Wiederkäuer (Rinder und Büffel) gehen (Fleisch- und Milchproduktion). Mit solchen Zahlen wird ein Alarmismus geschürt, der von der FAO 2013 in einem weiteren Bericht „Tackling Climate Change through Livestock“ noch einmal bekräftigt wurde. Erfreulicherweise hat dieser letzte Bericht aber keine mediale Beachtung mehr gefunden.

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Tragen Haustiere wirklich zur Erderwärmung bei?

14. Mai 2013 Glatzle 11

von Dr. Albrecht Glatzle, EIKE.
Der berühmte FAO-Bericht “Livestock’s Long Shadow” (Steinfeld et al. 2006) und hunderte von nachfolgenden Publikationen belasten die Haustierhaltung im Allgemeinen und insbesondere die weidewirtschaftlichen Produktionssysteme in den Tropen und Subtropen mit dem Vorwurf, Umweltschäden hervorzurufen und vor allem einen erheblichen Beitrag zur Erderwärmung zu leisten. Es wurden sogar internationale Konferenzen unter dem Motto “Less Meat – Less Heat“ abgehalten. Der genannte FAO-Bericht behauptet, dass die globale Tierproduktion mit einem Anteil von 18%, mehr als der gesamte Transportsektor, zu den anthropogenen Treibhausgasemissionen beitrage.

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