DIW „Studie“: Claudia Kemfert und Cie. versuchen mit fragwürdigen Zahlenspielen die „Energiewende“ zu retten.

29. Juli 2013 Dietmar Ufer 52

von Dietmar Ufer EIKE
Im Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Nr. 29.2013 vom 17. Juli 2013 erschien eine Studie von Christian von Hirschhausen, Claudia Kemfert, Friedrich Kunz und Roman Mendelevitch mit dem Titel „Europäische Stromerzeugung nach 2020: Beitrag erneuerbarer Energien nicht unterschätzen“ sowie ein dazu gehörendes Interview mit Chr. von Hirschhausen mit dem wegweisenden Titel „Kernkraft und CO2-Abscheidung haben keine Zukunft“. Die Studie wendet sich gegen Aussagen des Grünbuchs der Europäischen Kommission „Ein Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030“ und der „Energy Roadmap 2050“ der Kommission vom Dezember 2011, die als überholt bzw. falsch dargestellt werden. Mit der Studie soll bewiesen werden, dass „von Seiten der Kommission die Kosten von Atomenergie und CO2-Abscheidung systematisch unterschätzt werden, während die Kosten von erneuerbaren Energien überschätzt werden“.

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Zustimmung des VDI zur Energiewende gefährdet zehntausende von Arbeitsplätzen von VDI MItgliedern

24. Juni 2013 Dietmar Ufer 96

Mit über 150.000 Mitgliedern ist der VDI die größte Ingenieur-Vereinigung Deutschlands. Unter diesen befinden sich auch zehntausende Energiefachleute, die in der Lage sind, die aktuelle energiewirtschaftliche Situation zu bewerten, kritisch die „Energiewende“ zu beurteilen. Warum aber hört man von diesen Experten in den Medien nichts oder fast nichts? Statt dessen melden sich VDI-Funktionäre zu Wort, die höchst unkritisch die verhängnisvollen Entscheidungen der Bundesregierung zur völligen Umgestaltung der Energiewirtschaft, hin zu unwirtschaftlichen, unsicheren und umweltschädlichen Strukturen rechtfertigen.

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