Die globalen Temperaturen stiegen, als die Wolkenbedeckung in den 1980er und 1990er Jahren abnahm

6. November 2018 Andreas Demmig 29

Anthony Watts
„Der naheliegendste Weg für eine natürliche Erwärmung besteht in kleinen, natürlichen Schwankungen in den Zirkulationsmustern der Atmosphäre und des Ozeans, die zu einer Abnahme der globalen Bewölkung um 1% oder 2% führen. Wolken sind der Sonnenschirm der Erde. Wenn sich die Wolkendecke aus irgendeinem Grund ändert, haben Sie eine globale Erwärmung – oder eine globale Abkühlung.“

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Experimen­telle Verifi­kation des Treibhaus­effektes Teil 1: Die gegen­seitige Beein­flussung von Wolken und Treibhaus­gasen

25. März 2018 Chris Frey 67

Dr. Michael Schnell
Kurzfassung
Vorgestellt wird ein neuartiger Versuchsaufbau mit dem sich der Treibhauseffekt der IR-aktiven Gase experimentell überprüfen lässt. Dabei wird die IR-Strahlung dieser Gase vor einem wesentlich kälteren Hintergrund gemessen. Der Versuchsaufbau simuliert die Wirkung von Treibhausgasen unter einer Wolkenschicht und kann deshalb einen Beitrag zur Diskussion und zum Verständnis des Treibhauseffektes leisten. In dieser ersten Mitteilung werden Konstruktion und grundlegende Eigenschaften der verwendeten Apparatur und eine Testung mit Propan als ein leistungsfähiges Treibhausgas vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie zwei Strahlungsquellen unterschiedlicher Temperatur und topographischer Anordnung sich gegenseitig beeinflussen. Das einfache experimentelle Konzept ist geeignet, die Wirkung der atmosphärischen Treibhausgase aber auch die Abschwächung (Relativierung) ihres Treibhauseffektes durch Wolken einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln.

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Durchbruch in der Klima­forschung: So lässt die Sonne die Wolken tanzen

1. Januar 2018 Chris Frey 18

Vom Blog „Die Kalte Sonne“
Vor 20 Jahren veröffentlichte eine Gruppe um Henrik Svensmark ein Modell, das eine Steuerung der Wolkenbedeckung durch die schwankende Sonnenaktivität postulierte. In der Folge gab es heftige Diskussionen zwischen Anhängern und Kritikern. Wie so oft in der Wissenschaft war die Grundidee gut, jedoch mangelte es an der detaillierten Ausarbeitung, da sich das Klimasystem als komplexer herausstellte als gedacht.

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Svensmark: Sonnenaktivität hat einen direkten Einfluss auf die Wolkenbedeckung der Erde

28. August 2016 Anthony Watts 9

Anthony Watts
Von der Technical University in Dänemark
Solare Variationen beeinflussen die Vielfalt von Wolken in unserer Atmosphäre. Dies geht aus einer neuen Studie unter Führung von DTU Space hervor. Große Eruptionen auf der Sonnenoberfläche können die Erde vor den sog. Kosmischen Strahlen abschirmen, die offenbar Einfluss auf die Bildung von Wolken haben. Ein Wissenschaftler-Team vom National Space Institute an der Technical University of Denmark (DTU Space) und dem Racah Institute of Physics an der Hebrew University of Jerusalem haben große Sonneneruptionen mit Änderungen der Wolkenbedeckung auf der Erde in Verbindung gebracht. Die Studie basiert auf über 25 Jahre lange Satelliten-Beobachtungen.

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Neues vom Svensmark-Wolken-Solarverstärker

10. Oktober 2015 Blog "die Kalte Sonne" 10

Blog „Die Kalte Sonne“
Vor einigen Jahren beschrieb Henrik Svensmark einen Mechanismus, bei dem solare Aktivitätsschwankungen die Wolkenbedeckung verändern. War dies der gesuchte Solarverstärker? Der vorgeschlagene Prozess enthält eine Reihe von Zwischenschritten, wobei das Sonnenmagnetfeld die kosmische Strahlung mal mehr und mal weniger stark abschirmt, also moduliert. Die kleinen galaktischen Teilchen sollen dann als Kondensationskeime für Wolken dienen. Der Mechanismus leuchtet im Großen und Ganzen ein, und Svensmark konnte zunächst eine schöne Korrelation der Sonnenaktivität mit den Wolken liefern. Dann allerdings liefen die Kurven auseinander. Es war wohl doch etwas komplizierter. Der IPCC freute sich und verwarf das Modell kurzerhand. Vermutlich vorschnell, denn Stück für Stück wird nun allmählich klarer, dass man stärker differenzieren muss: Zwischen verschiedenen Breitengraden, Wolkenstockwerken, Jahreszeiten. Im Folgenden wollen wir für Sie das Neueste zum Wolken-Solarverstärker zusammenfassen.

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Neue Studie der State University of New York bestätigt Svensmark-Effekt: Wolkenkondensationsskeime durch solare Aktivitätsschwankungen beeinflusst

13. Mai 2014 Kalte Sonne 8

Vor mehr als 15 Jahren schlug eine Gruppe um Henrik Svensmark vor, dass das Erdklima maßgeblich durch Sonnenaktivitätsschwankungen geprägt wird. Die Autoren legten Daten vor, die einen Prozess über die kosmische Strahlung und Wolkenbedeckung wahrscheinlich machten (siehe Kapitel 6 in unserem Buch “Die kalte Sonne”).

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Svensmark kosmische Theorie und Darstellungen der Wolkenbedeckung in Kunstwerken der Kleinen Eiszeit

29. April 2014 Dr. Tim Ball 6

Dr. Tim Ball
Die Korrelation zwischen Sonnenfleckenzahl und globaler Temperatur ist seit Jahrzehnten bekannt, aber ohne nachgewiesenen Mechanismus hierzu wurde dieser Umstand korrekt beiseite gestellt. Das änderte sich, als Henrik Svensmark seine Hypothese der kosmischen Strahlen vorstellte. Die Abbildungen 1 und 2 (rechts) zeigen den Mechanismus auf zwei verschiedenen Wegen. Abbildung 2 stammt aus „The Chilling Stars“ [etwa: die kühlenden Sterne] von Svensmark und Calder, also aus dem Buch, dass diesen Gedanken an die Öffentlichkeit brachte.

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Wolken-Rätsel XY ungelöst

31. Januar 2014 13

von Die kalte Sonne
Gleich zu Jahresbeginn 2014 meldete t-online eine kleine, nein, eine richtig große Sensation: „Klimawandel: Das Wolken-Rätsel ist wohl gelöst“. „[…] [Die] Klimasensitivität […] besagt, wie groß die Erwärmung ausfällt, wenn sich die Treibhausgas-Konzentration auf 560 ppm verdoppelt. Laut dem jüngsten Bericht des Uno-Klimarats IPCC wäre dann eine Erwärmung zwischen 1,5 und 4,5 Grad zu erwarten. Wie hoch der Wert genau ausfallen wird, entscheiden zu großen Teilen die Wolken – und ausgerechnet sie sind besonders schwierig zu berechnen. […]“

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