Bild: TiM Caspary / pixelio.de

Ozeane haben sich die letzten 3 Jahre abgekühlt

27. Januar 2018 Chris Frey 11

Ron Clutz
[Original-Titel: Oceans Cool Off Previous 3 Years]
Am besten lassen sich diese drei Jahre verständlich machen anhand der Wassertemperaturen weltweit (SST), und zwar aus mehreren Gründen:
● Die Ozeane bedecken 71% der Erdoberfläche und treiben Mitteltemperaturen;
● Wassertemperaturen haben einen konstanten Wassergehalt (anders als Lufttemperaturen) und spiegeln daher viel besser Variationen des Wärmegehaltes;
● Ein starker El Nino war das dominante Klima-Ereignis dieser Jahre.
HadSST wird allgemein als der beste Datensatz der globalen SST angesehen, und darum liegen dieser Temperatur-Story die Daten aus jener Quelle zugrunde, genauer aus der jüngsten Version HadSST3.

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G20 Klimafakten ohne Hysterie betrachtet Teil 3 (4): Die Ozeane versauern

29. Juli 2017 Chris Frey 11

Helmut Kuntz
G20-Klimawandel-Faktenliste: [2] … Der pH-Wert der Meeresoberfläche liegt aktuell im weltweiten Mittel bei etwa pH 8,1 und ist damit gegenüber der vorindustriellen Zeit bereits um rund pH 0,1 gesunken. Dies bedroht zahlreiche Meereslebewesen, da sich Kalk bei niedrigeren pH-Werten nicht mehr gut als Schale etwa bei Muscheln und Schnecken anlagert. Ursache für diese sogenannte Versauerung ist der Anstieg von Kohlendioxid in der Luft, das teilweise von den Ozeanen aufgenommen wird. Weiterhin hohe CO2-Emissionen könnten bis Ende des Jahrhunderts dazu führen, dass der pH-Wert auf Werte fällt, wie sie seit mehr als 50 Millionen Jahren nicht mehr in den Ozeanen vorkamen.

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Bild: joakant / pixelio.de

Wie die NOAA und schlechte Model­lierung eine „Ozean-Versauerung“ erfunden haben: Teil 2 – schlechte Modelle

7. März 2017 Chris Frey 4

Jim Steele
Einführung des Übersetzers: Im Teil 1 geht es darum, wie sich verschiedene Spezies immer wieder an Schwankungen im Zuge der natürlichen Klimavariabilität anpassen. Autor Jim Steele erklärt, wie die NOAA die Auswirkungen dieser natürlichen Variabilität und auch die menschlicher Eingriffe verschleiert und daraus fälschlich einen katastrophalen Klimawandel ableitet und propagiert.
Hier im Teil 2 wird jetzt erklärt, wie die NOAA eine „Ozean-Versauerung“ erfunden hat. – Chris Frey, Übersetzer

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Sind Festlands- und Ozean-Temperaturmittel von Bedeutung?

13. Februar 2016 N. N. 28

Climategrog
Viele der großen Datensätze, die für sich in Anspruch nehmen, die „globale mittlere Temperatur“ zu zeigen, mitteln direkt oder effektiv Temperaturen auf dem Festland mit denen über dem Meer. Diese werden typischerweise abgeleitet durch eine Wichtung einer globalen mittleren Festlandstemperatur und einem globalen Mittel der Wassertemperatur im Verhältnis 30:70 wegen des Verhältnisses Land/Wasser. Allerdings überlegt sich kaum jemand, ob derartige Ergebnisse überhaupt irgendeine physikalische Bedeutung haben und was sie allgemein bedeuten, wenn überhaupt irgendwas.
Eines zeigen diese Datensätze nicht: sie sind keine Maßzahl des globalen Wärmegehaltes. Allerdings wird dies (oft implizit) oftmals derartige Daten gerade als solche verwendet.

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Warum die Ozeane nicht versauern können

5. Februar 2016 25

Die Irreführung mit der Kohlen-„Säure“
von Fred F. Mueller
Da auch Wissenschaftler essen müssen, ist Wissenschaft nicht frei von Eigeninteressen. Die Mehrzahl aller wissenschaftlichen Institutionen ist heute auf das ständige Einwerben von Forschungsgeldern angewiesen. Um diese zu erhalten, müssen sie Projektthemen anbieten, die den Wünschen der externen Geldgeber entsprechen. Letztere vertreten heute aus politischen Gründen weitgehend unisono die Theorie von der „menschengemachten Klimakatastrophe“. Die Institutsleiter, die sich ständig Sorgen über die Beschäftigung eines Großteils ihrer Mitarbeiter und ihrer Ausrüstung machen müssen, bieten deshalb meist „genehme“ Themen und dazu passende Theorien an. Das ist die Ursache des vielfach beschworenen „Konsens der Wissenschaft“ im Bereich der Klimaforschung und gilt auch für die Meereswissenschaften, genauer gesagt für die dort vertretene Theorie der angeblichen „Meeresversauerung durch CO2“.

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Ersticken wir wirklich den Ozean mit Plastik? Auf den Spuren der Schaffung eines Öko-Mythos

31. Dezember 2015 Larry Kummer 10

Larry Kummer
Vor einigen Tagen entlarvte Kip Hansens „An Ocean of Plastic” gründlich die Mythen über den „Great Pacific Garbage Patch“ [Große Müllansammlung im Pazifik *]. Aber wer hat diese Geschichte geschaffen?
Wie viele der Gruselgeschichten unserer Zeit, kam es aus der Interaktion der eigentlichen Wissenschaft mit Aktivisten und Anklick-Köder suchende Journalisten. Es ist ein Beispiel dafür, wie echte Probleme durch Mythen maskiert werden, lässt uns gespalten und nicht in der Lage zu reagieren zurück. Um dies ein in sich geschlossenen Beitrag zu machen, wiederholt es etwas der Inhalte, die von Hansen abgedeckt wurden.

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Ausser Sicht: Ozeanographie für Seereisende – eine Buchbesprechung

7. Dezember 2015 Lüdecke 8

Eine Buchbesprechung von Horst Lüdecke
Mit „Ausser Sicht: Ozeanographie für Seereisende“ des Autors Dr. Hans-J. Dammschneider (Geograph und Geologe) rücken die Weltmeere näher in unser Bewusstsein. Kaum jemand außer Fachleuten ist sich vermutlich bewusst, wie wenig wir über diesen 71% der Erdoberfläche einnehmenden Teil unseres Globus wirklich wissen. In seinem unterhaltsamen und gleichzeitig sehr tief in die Details eindringenden Buch ist Dammschneider der schwierige Spagat zwischen Spannung, Unterhaltung und wissenschaftlich fundierter Sachinformation gelungen. Eigenschaften und Geheimnisse der Weltmeere werden wir in dieser Fülle anderswo auf dem Buchmarkt wohl kaum finden – Fachliteratur ausgenommen.

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Können wir eine Aussage darüber machen, ob sich die Ozeane erwärmen?

15. Juni 2015 Willis Eschenbach 0

Willis Eschenbach
Nun, ich wollte eigentlich über stündliche Albedo-Änderungen schreiben, aber wie so oft geriet ich auf Abwege. Mein großer Dank gilt Joanne Nova, die eine weitgehend unbekannte Studie beleuchtet hat zur Fehlerabschätzung des ARGO-Datensatzes mit dem Titel [übersetzt] „Über die Genauigkeit von Temperatur und Wärmespeichergebieten im Nordatlantik“. Die Studie stammt von R. E. Hadfield, hiernach Hadfield2007 genannt. Wie es der Zufall so will, habe ich vor drei Jahren in einem Beitrag mit dem Titel „Decimals of Precision“ auf Inkonsistenzen in den vorherrschenden ARGO-Fehlerschätzungen hingewiesen. Meine Berechnungen in jenem Beitrag zeigten, dass ihre Behauptungen bzgl. der Genauigkeit übertrieben waren.

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Ozean-Klimaforscher Prof. Martin Visbeck: Bis 2100 „könnte“ der Meeresspiegel um 1 m steigen. Ein Versuch eines Vergleiches zwischen Realität und Prognose

9. Mai 2015 42

Von Michael Limburg
Anlässlich des bevorstehehenden G7-Gipfels in Schloss Elmau verkündete der Meeres-Forscher Martin Visbeck vom Kieler Geomar-Institut in einem rbb-Radio-Interview viel kommendes Unheil, welches durch den angeblich „anthropogenen“ Klimawandel verursacht würde. Er bezog sich jedoch auf keinerlei belastbare Mess-Daten und Fakten, sondern nur auf relative Vergleiche, die für den Laien jedoch nur den Schluss zuließen, es wird alles ganz furchtbar. Gekrönt wurde dieser Eindruck durch die (einzige) präzise Angabe, dass der globale Meeresspiegel und 0,8 bis 1 m bis 2100 ansteigen würde. Der Physiker und Diplom-Meteorologe Klaus-Eckart Puls nahm dieses Interview zum Anlass, um bei Prof. Visbeck nachzufragen.

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Argumente der Messgenauigkeit des pH-Gehaltes der Ozeane wird von 80 Jahre langen instrumentellen Daten in Frage gestellt

4. April 2015 Michael Wallace 1

Michael Wallace, Hydrologe
Die Anhörung vor dem Kongress basierte auf Modell-,Nachhersagen‘, wobei aktuelle Daten ignoriert worden sind.
Mitglieder der globalen Wissenschafts- und Laien-Gemeinschaften haben von der bestätigten Auslassung von 80 Jahren mit instrumentellen Messungen wissenschaftlicher Produkte der zeitweiligen Ozean-Versauerung (OA) erfahren. Die fehlenden rund 2 Millionen Datenpunkte umfassen die Mehrheit der historischen pH-Messungen der Ozeane. Die Daten wurden heimlich ersetzt, und zwar durch eine Modell-,Nachhersage‘. Die ersetzte Historie, bekannt als der FEEL2899-Bericht (1) selbst wurde als technische Grundlage für die Anhörung vor dem US-Kongress benutzt (2). Im Gegenzug wurden Mittel für Forschungen zur OA-Abschwächung aufgestockt, und die Vorschriften zu anthropogenen Treibhausgas-Emissionen wurden verschärft und ausgeweitet.

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Wie verseucht und gefährdet sind die Ozeane?

12. Januar 2015 5

Erich Grantzau – Eine Buchkritik
Von Klimaforscher am GEOMAR Mojib Latif liegt ein neues Buch vor und zwar: „Das Ende der Ozeane – Warum wir ohne Meere nicht überleben werden“
Erschienen ist das Buch 2014 bei Herder.
Keine Frage, der Autor spricht ein wichtiges globales Umwelt-Problem an, das dringend der Aufmerksamkeit bedarf. Am auffälligsten, weil für jeden sichtbar die Verschmutzung der Meere mit Plastikabfällen. Nicht minder kritisch ist die Belastung der Ozeane durch Einleitung von Oel, diversen Nähr- und Schadstoffen sowie Anzeichen für die Versauerung der Ozeane durch CO2 zu bewerten.

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Eine neutrale Betrachtung von ozeanischem pH

9. Januar 2015 Willis Eschenbach 3

Willis Eschenbach
Nach meinen früheren Untersuchungen des ozeanischen pH-Datensatzes habe ich mal genauer darauf geschaut, was uns die 2,5 Millionen pH-Datenpunkte aus den ozeanographischen Daten sagen können. Beginnen möchte ich mit einer Übersicht des ozeanischen pH (die Messung von Alkalinität/Säuregehalt, wobei ein pH-Wert von 7,0 neutral ist). Viele Menschen denken, dass der Ozean überall den gleichen pH-Wert aufweist. Andere glauben, dass das ozeanische pH an verschiedenen Stellen unterschiedlich, aber mit der Zeit konstant ist. Keine der beiden Ansichten ist richtig.

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„Versauern“ die Ozeane? Die pHälschung!

7. Januar 2015 26

von Dr. Ulrich Steiner
Die „Meeresversauerung“ entwickelt sich zur neuesten Mode-Katastrophe. Jetzt wo CO2 in der Atmosphäre weiter stetig zunimmt, und es trotzdem nicht wärmer wird, kommt die Tatsache, dass CO2 im Wasser Kohlensäure bildet, gerade recht. Man kann alle sinnlosen aber teuren Maßnahmen zur Reduktion von CO2 Emissionen beibehalten und muss nur noch mit der Argumentation auf „Meeresversauerung“ umschwenken. Ja, wenn der CO2 Gehalt der Atmosphäre zunimmt, liegt es nahe zu vermuten, dass der pH-Wert (Säuregrad, pH gesprochen als „pee-haa“) des Meerwassers abnimmt. Ist die Natur aber anderer Meinung, und spielt nicht so mit, wie es die „Klimaforscher“ wünschen, dann greift man zu bewährten Mitteln wie Betrug oder pHälschung (pH jetzt gesprochen wie „F“, wie in „Phantom“).

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