Abkühlung oder Erwärmung – aber immer das gleiche Rezept dagegen

Wird es wärmer? Wird es kälter? Egal – Hauptsache, man kann Alarm schlagen. Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Joseph D’Aleo, CCM
Erst vor etwa 40 Jahren, während der unglaublichen Kälte zum Ende der 1970er Jahre, machte man sich weltweit Gedanken, ob diese Ende der 1950er Jahre begonnen habende Abkühlung die Welt zurückführen würde in ein Klima-Regime wie in der Zeit vom Jahr 1600 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts – in ein Zeitalter also welches man „Kleine Eiszeit“ nennt (The Weather Conspiracy, the Coming of the New Ice Age).

Leonard Nimoy (Spock) präsentierte diese Story in Videos wie diesem:

Während ich an der Universität von Wisconsin an meinem BS und MS mit meiner Masterarbeit zum Thema „Explosive Redevelopment In East Coast Cyclones“ arbeitete, gaben die Wissenschaftler der Verbrennung fossiler Brennstoffe und dem vom Menschen eingeführten Feinstaub die Schuld an der Abkühlung, der wie ein „menschlicher Vulkan“ wirkte und genau wie diese die Sonnenstrahlen reflektierten und Abkühlung bringen würde, was die natürlichen Kräfte verstärkte.

Die Lösung sah man in der Beseitigung der Schadstoffe und schon damals in der Suche nach Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Der zweite Zielfokus während des arabischen Ölembargos von 1973 führte zu Engpässen und Preissteigerungen, aber erneuerbare Energien waren damals noch nicht reif für die Grundlast und, wie das Texas-Debakel zeigte, sind auch heute noch nicht zuverlässig für die Bereitstellung der Grundlast und werden zu steigenden Energiepreisen und lebensbedrohlichen Stromausfällen führen.

Dann änderte sich die Phase des Pazifiks

Aber nach der großen pazifischen Klimaverschiebung Ende der 1970er Jahre kam es zu einer Erwärmung, da stärkere, länger anhaltende El Ninos, die eine globale Erwärmung hervorrufen, plötzlich gegenüber den La Ninas bevorzugt wurden, deren Dominanz zuvor zu der Abkühlung geführt hatte.

Ab 1988 reifte in so Manchem der Gedanke, dass diese neue Phase die goldene Gelegenheit sein könnte, die Kontrolle über unsere Energiepolitik zu übernehmen und die Medienberichterstattung umzulenken.

Showtime

1988 orchestrierten die Demokraten eine Anhörung, die vom damaligen Senator Al Gore inszeniert wurde und bei der der Senator Tim Wirth (später Leiter der UN-Stiftung – siehe Chris Horners Red Hot Lies) den NASA-Wissenschaftler James Hansen vorstellte, der seinen Eiszeit-Hut gegen einen eintauschte, der für die von Menschen verursachte globale Erwärmung warb.

Die NYT berichtete:

Senator Timothy E. Wirth, der Demokrat aus Colorado, der heute die Anhörung leitete, sagte:

So wie ich es lese, sind die wissenschaftlichen Beweise zwingend: Das globale Klima verändert sich, während die Erdatmosphäre wärmer wird. Jetzt muss der Kongress damit beginnen, darüber nachzudenken, wie wir diesen Erwärmungstrend verlangsamen oder aufhalten können und wie wir mit den Veränderungen, die vielleicht schon unvermeidlich sind, umgehen können.“

New York Times 1988

Wie der inszenierte Link zeigt, hatte Tim noch andere Gründe, diesen Weg zu gehen:

„Wir müssen das Problem der globalen Erwärmung angehen. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir das Richtige tun, in Bezug auf die Wirtschafts- und Umweltpolitik.“

Timothy Wirth zitiert in Science Under Siege von Michael Fumento, 1993

Die Politiker und Medien begannen bei diesem Treffen ihren 30 Jahre andauernden Angriff auf fossile Brennstoffe und unsere Lebensweise. Genährt durch eine plötzliche Flut von Fördergeldern, sprangen viele Leute aus den verschiedensten Disziplinen als selbsternannte Klimatologen, Umweltwissenschaftler und Modellierer an Bord.

An beiden Enden des Warm- und Kaltzyklus war der Feind also derselbe – Menschen und fossile Brennstoffe.

[Hervorhebung vom Übersetzer]


Beachten Sie die Abflachung seit den späten 1990er Jahren. Ich vermute, wenn eine Abkühlung eintritt, weil sich die Ozeane in der zweiten Schwächephase der Sonne nacheinander abkühlen, werden die Führer und Medien einen Weg finden, die Leichtgläubigen davon zu überzeugen, dass es ihre eigene Schuld war.

Siehe hier eine von mehreren Studien zum Thema neues Grand Solar Minimum, das gerade begonnen haben könnte.

Link: http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool/man_attribution_to_natural_change_but_always_the_same_remedy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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6 Kommentare

  1. Ich glaube das Ziel ist diesmal CO2. Die Essenz des Lebens und die Alleinstellung der Erde als der einzig bekannte Planet mit Leben. Ist nur eine Vermutung.

  2. Alarmforscher haben es seit langem begriffen: Der Rubel rollt nur prächtig, wenn man den Medien eine drohende Menschheits-Katastrophe andrehen kann. Die die Medien dann in aller Regel gierig aufgreifen. Und die von den Medien verdummten FfFs oder deren hysterisierten Nachfolger treiben dann die Politiker vor sich her. Expertinnen für Machterhalt setzen sich dann sogar an die Spitze der Bewegung. So funktioniert im Westen heute Demokratie – für den Rest der Welt bestenfalls nur noch eine Lachnummer. Das werden Politiker aber niemals zugeben…

    • Egal, wie Sie das Kind nennen – CO2 und Wasserdampf Moleküle absorbieren Infrarote Strahlung. Und sie strahlen entsprechend ihrem Temperaturniveau in alle Richtungen ab. Dadurch verlangsamen sie den Wärmeabfluss Richtung Weltall. Wenn sie das nicht täten, wären Ihnen der Allerwerteste schon längst abgefroren.

      • Das ist inkorrect.

        Der Strahlungstransport stellt in der Atmosphäre neben Konvektion und Wärmeleitung einen zusätzlichen Wärmetransport dar.

        Nehmen sie diesen weg, müssen die anderen Prozesse den Transport von Wärme übernehmen.  Rein logisch bedeutet das, das die Strahlungseigenschaften die Abfuhr von Wärme beschleunigen.

        Genau so wie eine Erhöhung der strahlungsaktiven Teilchen, den Wärmetransport erhöhen muss.

         

         

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