Großbrand im Düssldorfer Busbahnhof. Ursache z.Zeit unklar – vielleicht hilft eine Erinnerung?

Alarmknopf Feuer ! Fotograf: Dirk Sanne ; pixelio

von Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
Erstaunlich! 50 Millionen Euro Schaden und die Brandursache noch (8.April 2021, Vormittag) nicht geklärt? Wir erlauben uns eine Erinnerung.

Können Busse überhaupt brennen? Unmöglich ist dies nicht, trotz Diesel, einem Treibstoff, der sich nur schwer entzündet. Es dürfte freilich schwer fallen, einen Diesel-Bus einfach so in Flammen zu setzen. Wenn man sich nun die Bilder des Großbrands im Internet ansieht und von Dieselbussen ausgeht, wird die Brandursache nicht erklärbar. Man denkt dabei allenfalls an gasbetriebene Busse, denn es soll sogar Explosionen gegeben haben.

Doch „halt“, es gibt zum Thema eine „elektrisierende“  Meldung vom 18.12.2020. Die Stadt Düsseldorf hat sich E-Busse angeschafft. Wir wissen nun nicht, ob sich auch diese E-Busse im betroffenen brennenden Busbahnhof befanden Aber wir wissen, dass E-Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien beim Brennen praktisch kaum noch gelöscht werden können. Man „googel“ dazu nur einmal den Begriff „brennende E-Autos“. Wenn gar mehrere große E-Fahrzeuge brennen, würden die Ausmaße dieses Brandes gut zum aktuellen Brandereignis passen.

Zur Klarstellung und betont: Wir maßen uns nicht an, irgend eine Vermutung oder gar ein Urteil zur Brandursache abzugeben, dies ist den Fachleuten zu überlassen. Wir erinnern lediglich daran, dass E-Fahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien brennende Zeitbomben bei schweren Unfällen oder sonstigen Batteriezerstörungen sein können.

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27 Kommentare

  1. Lieber Kollege,Der Brand von lithium-haltigen Fahrzeugen selbst ist die harmlosere Seite des Vorfalls. Die Toxizität von Lithium (in der Psychiatrie seit langem als „chemische Zwangsjacke“ genutzt) ist die eigentliche (verschwiegene Katastrophe), denn Lithium hat keine Halbwertszeit. Es werden Feuerwehrleute und Unfall-Sanitäter Nierenversagen sterben, ohne dass der Zusammenhang bekannt wird. Durch das Eindringen von Lithium ins Grundwasser werden wir ganz langsam zu folgsamen, leicht manipulierbaren Bürgern, denn schon in homöopathischer Dosis wirkt Lithium sedierend.Ich habe ein Paper darüber geschrieben mit sehr vielen Links zu den originalen, wissenschaftlichen Publikationen über die Toxizität von Lithium. Diese sind nur noch mit nicht-amerikanischen Suchmaschinen zu finden, denn Google zensiert das Thema.Lieber Herr Lüdecke, wenn Sie mir Ihre Email-Adresse mitteilen, schicke ich es Ihnen gerne zu.

  2. Vor etwa 10 Jahren brannte ein Busdepot in Duisburg mit 64 Stadtbussen ab. In der Nacht war der Brand entstanden und erst gegen 6 Uhr bemerkt worden. Alle Busse standen in Flammen. Es muß sich damals um Dieselbusse gehandelt haben. In den Medien wurde auffallend wenig berichtet. Die Brandursache habe ich nie erfahren. Nur die Vermutung wurde verbreitet, dass ein Akku sich entzündet habe. Wie 64 Busse davon entzündet werden ist mir schleierhaft.

  3. Ich empfehle die Hauptstadt des Bieres : Kulmbach. Dort wurde in über 2 1/2 Jahren die zentrale 40 Jahre alte Tiefgarage saniert. Vor 4/5 Monaten brannte dort ein Verbrenner ab. Die Überprüfung und Sanierung der Statik und des  Brandschadens dauern m.W. immer noch an! Der Kreisbrandrat hat empföhlen,keine Hybrid oder Vollelektrokarren in die kulmbacher Parkhäuser einfahren zu lassenden die dortige Feuerwehr hat keine Fahrzeuge die auf der Enge der Parkhäuser dort eingesetzt werden können. Im Fall eines Brandes von einer Ekarre sind die nachfolgenden Bauschäden unbezahlbar. Von den Folgen eines Neubaus und den Kosten für die Allgemeinheit ,auch durch Wegfall der Parkplätze……and now for something different(Monty Pyton).

  4. + + +  EIKE als „SammelOrdner“ für AKKU-Brände einrichten ?!? – mit einem DauerLink auf der Seite – jeder Leser sollte Hinweise dazu liefern  + + +  WAS ist denn schöner, als „ungedient-gottlosen, linken Vögeln aller Couleur“ in deren asoziales PFUSCH-Werk zu grätschen ?!?  🙂

  5. Kommt wohl öfters vor, wenn man danach gugelt, z. B. hier in Burghausen:https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/burghausen/Nach-Elektrobusbrand-Kritik-von-Unternehmen-und-Feuerwehr-3372266.htmlBrennende Elektrofahrzeuge werden von der Presse nicht gerne berichtet, das könnte ja die totale Elektrifizierung infrage stellen. Auch die Kieler Nachrichten verschweigen den Brand, sicher wegen der E-Busse, aber die haben dem „Echten Norden“ auch die Kritik des BRH an der unsicheren Elektrizitätserzeugung konsequent vorentlhalten.

  6. Ist doch schön mit den Elektrobussen. Nur hat man das noch nicht wie in BHV in den 50er Jahren gemacht. Da fuhren Elektrobusse unter zwei Oberleitungen vom Hauptbahnhof nach Schiffdorf. Und es gab zwei Straßenbahnlinien über den Hauptbahnhof nach Langen im Norden und vom Bahnhof Lehe nach Wulsdorf im Süden.Ach ja, in Hamburg gab es massenhaft Straßenbahnlinien. Und das sogar mit eigenen Trassen von Harburg bis zum Flughafen. Jedenfalls hat Bremen noch die Elektrostraßenbahn.Aber Dieselbusse sind ja absolut saubere Dreckschleudern mit Dieselrußwinzpartikeln. Jedenfalls wird den Menschen das mit Dieselabgassauberkeit verkauft und die Deutschen sind so doof und glauben den Quatsch.Und die Menschen glauben ja auch den Quatsch mit der Umweltfreundlichkeit von den Insekten- und Vogelmordeinrichtungen in Form von stromerzeugenden Windmühlen, die auch noch gesundheitsschädlichen weit reichenden Infraschall erzeugen.Unsereiner konnte das beim Golfen feststellen, wenn der Infraschall der Windmühlen über die Golfbahnen zog. Die Golfschläge waren eindeutig unzuverlässiger als ohne den Infraschall. Insofern spielt unsereiner bei bestimmten Windrichtungen auf nem anderen Golfplatz fernab von diesen Umweltschädlingen.

    • Dieselbusse erzeugen m.W. keine Feuer. Hab mal in HH ein brennendes Taxi (hatte gecrasht) südlich des Hauptbahnhofs beobachten können. Das hat ein bischen vorne im Motorraum gekokelt, mehr aber auch nicht. Die Flammen waren nicht sehr energieintensiv. Benzin ist da viel effizienter … .

    • Unabhängig von der Erstursache ist es auf jeden Fall eine Brandbombe, wenn E-Busse dort parken. Jede LiIon-Batterie brennt, wenn sie einmal zu brennen begann, so lange, bis die gesamte aufgeladene Energie als interner Kurzschlußstrom entladen ist. Und das je Bus auf kleinem Raum, also mit sehr hoher Energiedichte und daher mit entsprechender Hitze.

      Selbst wenn die Erstursache also eine andere war, ist gemeinsames Parken vieler E-Busse in einem gemeinsamen Raum höchst gefährlich. De facto gehören solche Busse einzeln in hochfeuersicheren Einzelboxen garagiert! Alles andere ist höchst fahrlässig.

      Und über die Frage, was das für PKWs in gemeinsamen Garagen bedeutet, muß natürlich auch nachgedacht werden.

  7. Es gibt ja auch noch gute Nachrichten :-)Technischer Defekt hört sich aber total harmlos an, „thermal runaway“ kennt kaum Jemand. Da wäre nun die Frage nach der Deckung des Schadens und – wenn´s da Probleme gibt – nach der Haftung, das könnte spannend werden. 

  8.  Ich wette, dass auch im nächsten Jahr kein Sachverständigen-Gutachten vorliegt, in dem eine E-Bus-Ursache mit Schuld der Verantwortlichen der Rheinbahn für diesen Brandschaden steht. Die technische Überwachung des Busdepots, was offensichtlich keine Rauchmelder und keinen Sicherheitsdienst betrieben hat, lässt die Fähigkeit der Geschäftsführung eines kommunalen Unternehmen mehr als sehr peinlich aussehen. Die Anfälligkeit von Lithium-Ionen-Batterien zu Kabelbränden, ist eigentlich ein bekanntes Risiko, bei dem quasi Kettenreaktionen der Zellen-Bündel enorme Hitze freisetzen und zu Fahrzeugtotalschäden führen, das ist ja nicht neu.Nur haben wir diesen irren politischen Zeitgeist der Klima-Schamanen, in dem E-Mobilität auf Teufel komm raus protegieren, dabei von einer viel einfacheren E-Antriebs-Technik schwärmen, die potzblitz aber dann doppelt so teure Fahrzeuge, als sinnvoll preisen die erheblich höhere Gefahren verursachen. Lodernder Wahnsinn wird real sichtbar, wo alle Vorsicht und Vernunft fehlt, nur welche Sachverständigen attestieren führenden Idioten Kardinal-Fehler ohne Furcht vor Revanchisten.

  9. Vor einigen Jahren gab es beim WDR einen größeren Schaden in der Elektrik, wodurch auch Sendungen betroffen waren. Man hat daraus dort eine Heldenstory gemacht, wie gut man sich behelfen konnte und wie man die Nachrichten (ich glaube, es waren die Morgennachrichten) in einem Ausweichstudio realisieren konnte.Worüber man dagegen Stillschweigen bewahrte, das waren die Ursachen des Brandes. Bruchstückhaft wurde erwähnt, es seien die Notstrombatterien gewesen und man habe den Brand gelöscht, indem man den betreffenden Raum unter Wasser gesetzt habe.Das war alles, was dazu im Internet recherchiert werden konnte. Für mich steht fest, dass es Li-Ion-Batterien gewesen sein müssen. Brände in elektrischen Anlagen werden meines Wissens nach nicht mit Wasser gelöscht, sondern mit Trockenlöschern, weil das Wasser oft mehr Schaden verursacht als der eigentliche Brand. Auch ist das „unter Wasser setzen“ genau das Verfahren, das man einsetzt, wenn Li-Ionen-Batterien in Brand geraten, siehe die Wassercontainer, in die man E-Fahrzeuge nach Brand verfrachtet.Der WDR hat damals geschickt seine „Heldentaten“ hinausposaunt und damit von Fragen nach der Brandursache abgelenkt. Inzwischen ist jedoch etliches an Zeit vergangen. Sind zwischenzeitlich dazu brauchbare Informationen bekannt geworden?

  10. Erinnern Sie sich noch an den Parkhausbrand am Flughafen Münster im Oktober 2019. Über 70 Fahrzeuge waren zerstört worden. Das Westfalenblatt berichtete sogar von 600 betroffenen Fahrzeugen. Die Bausubstanz des Parkhauses wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Klärung des Brandes dauerte bis Mai 2020. Dann wusste man endlich warum das Feuer ausgebrochen war.                     „Ein defektes Steuerungsgerät an einem der Fahrzeuge habe den Brand ausgelöst, der 73 Fahrzeuge zum Teil komplett oder schwer beschädigt hatte, wie die Staatsanwaltschaft Münster auf Nachfrage erklärte.“                                                                                                                         Zur Antriebsart des brandauslösenden Fahrzeugs gabe es keine Auskunft, dafür aber eine Menge Vermutungen.

  11. Das erinnert mich an den Brand im Daimler Benz Parkhaus in Sindelfingen Anfang März 2011. Knapp 40 firmeneigene Luxuslimousinen wurden bei dem Brand völlig zerstört, weitere 100 wurden z. T. massiv beschädigt. Auch ein Millionenschaden, zumal auch das Parkhaus teilweise abgebrochen und neu gebaut werden musste weil es erheblich in Mitleidenschaft gezogen war.  Offiziell konnte die Brandursache nie ermittelt werden. Hinter vorgehaltener Hand lief bei etlichen Mitarbeitern damals das Gerücht, der Brand wäre bei einem der dort abgestellten Elektro-Autos ausgebrochen. 

  12. Ich hoffe „Eike“ bleibt an der Sache dran um zu erfahren ob einer der Elektro Busse die Ursache war oder ob die Brandursache vertuscht wird – allein die Aussage das es um den BusBahnhof handelt und nicht erwähnt wurde das es das Busdepot war wo die ganzen Fahrzeuge beieinander stehen. Auch E-Fahrzeuge brauchen Abstand – eventuell ein generelles Verbot für Überdachungen aller Art. Das wärs doch damit zelebrieren wir hier den Unsinn auf höchstem Niveau.

  13. Ganz einfache Antwort:   „Insgesamt wurden bei dem Brand acht Elektrobusse, acht Gelenkbusse und 22 weitere Busse zerstört – darunter zehn neue Fahrzeuge, die erst kürzlich in Betrieb gegangen waren“

  14. Lieber Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke,laut verschiedenen Zeitungsberichten und Aussagen der Rheinbahn haben sich 8 (in Worten Acht) neue E-Busse in der Halle befunden!! Offensichtlich erklärt dies auch die Schwere des Brandes und das die gesamte Halle restlos abgebrannt ist. Unabhängig davon, ob einer der E-Busse Ursache ist oder ob es eine defekte Ladestation gab oder eine „konventionelle Ursache“, haben die E-Busse sicherlich maßgeblich zur Katastrophe beigetragen.Immerhin gibt es bereits Städte in den E-Autos nicht mehr in Tiefgaragen dürfen. Dies würde ich auch allen anderen Besitzern von TG empfehlen.  

  15. Können Busse überhaupt brennen? Doch, können sie. Auch Diesel ist gut brennbar, er muss nur Temperaturen >55° erreichen (Flammpunkt). Dazu kommt noch jede Menge „Inneneinrichtung“ in Form von Polstern. Auch sind die Fahrzeuge im Depot recht eng geparkt, brennt einer, brennen alle. Bleibt die Frage der Brandentstehung, abgestellte Fahrzeuge brennen doch recht selten. In einigen Medien wurde berichtet, dass sich in der Halle acht Elektrobusse befanden. Es steht zu vermuten, dass diese dann auch geladen wurden. Und dass Akkus während des Ladevorgangs gerne mal hochgehen, haben schon diverse Besitzer von Handys und Pedelecs erfahren müssen. Aber wie Sie schon schrieben, alles Vermutungen. Ich bezweifle jedoch, dass wir die Brandursache je erfahren werden. Die Meldung, falls sie denn kommt, wird „Brandstiftung“ oder „technischer Defekt“ lauten. 

    • @Martin Rohde

      Mit einer ausreichenden Belüftung wäre das NICHT möglich (vgl. Flammpunkt). Die Elektro-Busse haben den Brand eindeutig ausgelöst. Da wurde das Hirn reihenweise ausgeschaltet.

      • Sorry, aber tritt bei einem Fahrzeugbrand Treibstoff aus, brennt er, egal ob Benzin oder Diesel. Wenn Sie mal in der Nähe eines brennenden Fahrzeuges gestanden haben wissen Sie, wie heiß es da zugeht. Ein daneben geparktes Fahrzeug wird unweigerlich auch in Brand geraten, auch im Freien. Und je besser die Belüftung, desto besser brennt es. Ob es wirklich die E-Busse waren, muss sich noch herausstellen. Ich halte dies für durchaus wahrscheinlich, aber auch in der Starterbatterie eines Dieselbusses ist genug Energie gespeichert um einen Brand auszulösen.

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