Corona–Vorbild Schweden

Bild: Christian Daum / pixelio.de

Peter Nahamowitz
Ein epidemiologischer Vergleich Deutschland – Schweden

Im Lockdown-freien Schweden stirbt kaum noch jemand an COVID 19. Die täglichen Sterbezahlen liegen, wie die Kurve von worldometer zeigt, seit einiger Zeit auf sehr niedrigem Niveau. Am 1. April z.B. lag die Zahl im „7-day moving average“ ( = gleitender Wochenschnitt ) bei 8. Zwei Tage zuvor lag sie sogar nur bei 7. Auf diesen niedrigen Stand hatte sie von ihrem Höhepunkt Ende Dezember mit 99 Sterbefällen sukzessive abgenommen.

Dem gegenüber liegen in Deutschland die Todeszahlen nach 5 Monaten Lockdown im dreistelligen Bereich. Am 1. April gab es hierzulande im gleitenden Wochenschnitt 162 Todesfälle Drei Tage vorher waren es 171. Damit wies das im Vergleich zu Schweden bei der Bevölkerung 8-mal größere Deutschland 20 mal so viele Sterbefälle auf. Hiermit ist der Beweis erbracht, dass der liberale schwedische „Sonderweg“ dem deutschen ( und europäischen ) Regelmodell einer autoritär-represssiven Corona-Abwehr meilenweit überlegen ist.

Gleichwohl ist der starke und kontinuierliche Abwärtstrend bei den Todeszahlen auch in Deutschland durchaus beeindruckend. Anfang Januar lag die tägliche Todeszahl im gleitenden Wochenschnitt noch bei über 900. Gemessen an den Todeszahlen kann von einer dramatischen Verschärfung des epidemischen Geschehens hierzulande keine Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall. Um so unverständlicher sind die Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns durch die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am 22. März. Diese regelmäßig statt findende Konferenz von Merkel und den Länder-MP erweist sich damit ein weiteres Mal als das Treffen der regierungsamtlichen Corona-Dilettanten.

Grob betrachtet sah der Beschluss vom 22. März folgendes vor:

  1. Die schon beschlossenen und die neu beschlossenen Restriktionen gelten bis zum 18. April.

  2. Für die Osterzeit vom 1. – 5. April wird eine bisher nicht da gewesene Verschärfung des Lockdowns angeordnet. Gründonnerstag und Ostersamstag werden zu „Ruhetagen“ erklärt.

3. Die in den Corona-VO der Länder vorgesehene und bei einer Inzidenz von über 100

eingreifende „Notbremse“ ermöglicht die Rücknahme vorhergehender Lockerungen

und neue Restriktionen wie z. B. die Anordnung von Ausgangsbeschränkungen.

In einer spektakulären Aktion sah sich die Kanzlerin zwei Tage später gezwungen, die Regelung für die an Ostern vorgesehenen zwei „Ruhetage“ als undurchführbar zurück zunehmen. Für diesen Fehler entschuldigte sie sich. Derartige Fehler sind freilich Peanuts im Vergleich zu ihren anderen, viel fundamentaleren Fehlern.

Die hierzulande seit Wochen drastisch sinkenden Todeszahlen blieben während der ganzen Zeit gänzlich unerwähnt. So auch während Merkels langem Propaganda-Interview mit der regierungsaffinen Anne Will am 28. März. Vor kurzem noch hatte Merkel in der Haushaltsdebatte ihre Anteilnahme so ausgedrückt: „590 Tote! Das tut mir so leid“. Das jetzige Desinteresse an der günstigen Entwicklung der Todeszahlen erweist ihren damaligen Ausruf als bloße Show-Einlage.

Schlimmer noch: Mehrfach behauptete sie ( auch noch bei Anne Will ), dass die mutierte englische Virusvariante tödlicher sei als das ursprüngliche Virus. Mir ist keine seriöse wissenschaftliche (begutachtete) Studie bekannt, die zu diesem Ergebnis kommt. Bekannt sind mir aber dahin gehende öffentliche Äußerungen von Vertretern der Hardliner-Wissenschaftsfraktion wie Karl Lauterbach, des vor kurzem zum Prof. mutierten SPD-Bundestagsabgeordneten, oder des Hamburger Intensivmediziners Prof. Kluge. Diese Behauptungen stehen in klarem Widerspruch zur Entwicklung der Todeszahlen in Deutschland und Schweden, die dramatisch zurück gegangen sind gerade in den letzten Wochen, in denen die englische Variante sich angeblich massenhaft ausgebreitet hat. Die evidente Tatsache massiv sinkender Todeszahlen dementiert nicht nur die Behauptung eines gefährlicheren Virus, sondern auch das ebenfalls von interessierten Kreisen vorgebrachte Szenario sich bedrohlich füllender Intensivstationen. Wenn die Todeszahlen drastisch zurück gehen, können die Intensivstationen sich nicht füllen.

Im Gegensatz zu den Todeszahlen ergibt sich bei den Zahlen der täglichen „Neuinfektionen“, die im Englischen „Daily New Cases“ genannt werden, ein auf den oberflächlichen Blick anderes, für Deutschland vorteilhafteres Bild. Diese Zahl betrug z.B. am 1. April in Deutschland im gleitenden Wochenschnitt 17430 Fälle und in Schweden 4745 Fälle. Schweden mit einem Achtel der deutschen Bevölkerung erreicht also mehr als ein Viertel der deutschen Fallzahlen .

Die bessere deutsche Performance bei den Fallzahlen ist aber vollkommen unbeachtlich. Beachtlich sind neben den schweren Erkrankungen die Todeszahlen. Die Aussagekraft der Fallzahlen leidet an drei zentralen Schwächen. Erstens zeigen sie nicht die tatsächlichen Neuinfektionen an, sondern allein die positiven Testungen. Wegen der bekannten Unzuverlässigkeit des für die klinische Diagnose nicht zugelassenen PCR-Tests, vor allem wegen der vielen „falsch-positiven“ Testungen, kann die Differenz groß sein.

Zum andern sind die Fallzahlen in systematischer Weise abhängig von der Zahl der Testungen, die in Deutschland in letzter Zeit aufgrund der Inflation der Schnelltests stark angestiegen sind. Laut RKI haben die Testungen von Mitte Februar bis zum 23. März um 30 % zugenommen. Daher sollten sie immer auf 100 000 Testungen ( und nicht auf 100 000 Einwohner wie bei der Feststellung des sog. Inzidenzwerts ) bezogen werden. Geht man so vor, schrumpft das angebliche exponentielle Wachstum der Fallzahlen auf ein ganz moderates Wachstum. Daher hatten wir hierzulande in der Vergangenheit weder eine bedrohliche „erste“ noch eine „zweite“ Welle. Noch haben wir gegenwärtig eine „dritte“ Welle.

Diesen Zusammenhang habe ich in zwei früheren Artikeln unter Übernahme der Kurven der „Corona Initiative Deutscher Mittelstand“ näher dargelegt ( Nahamowitz 2020 a, b ). Durch die Ausweitung der Testungen werden die Dunkelziffer, die ungefähr 10 mal größer sein dürfte als die gemessene Fallzahl, stärker ausgeleuchtet und bisher nicht erkannte Infektionen erfasst. Damit ist aber keine reale Verschärfung des Infektionsgeschehens verbunden. Eine solche erhielte man erst, wenn die absoluten Fallzahlen, auf 100.00 Testungen bezogen, auch zunähmen. Wendet man diese Grundsätze an, zeigt gegenwärtig in Deutschland nur die „Panikkurve“ eine starke Zunahme, viel weniger aber die „Realkurve“ (vgl. Nahamowitz 2020 a, b ).

Entgegen früheren Bekundungen des RKI und auch des Bundesgesundheitsministers weist nun der Vizechef des RKI Schaade einen Zusammenhang zwischen der Zunahme der Tests und dem Anstieg der Fallzahlen zurück: „ Dieser Anstieg der Fallzahlen ist real. Nach unseren Daten lässt er sich nicht damit erklären, dass mehr Schnelltests gemacht werden“( Handelsblatt vom 22. März 2021 ). Das Wissen um den Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Tests und dem der Fallzahlen gehört zu den „basics“ der Epidemiologie ( vgl. z.B. Reiss, Bhakdi 2020, 24 ). Erst die Bezugnahme auf 100.000 Tests ( statt auf 100.000 Einwohner ) lässt erkennen, welche Zunahme der Fallzahlen real ist.

In Deutschland hat sich die monomane Fixierung auf die absoluten Fallzahlen gesetzlich nieder geschlagen in Absatz 3 des neu in das InfSchG eingefügten,, ellenlangen § 29 a. Dort sind die Inzidenzwerte 35 und 50 als „Schwellenwerte“ bestimmt, bei deren Überschreiten bestimmte „Schutzmaßnahmen“ zur Eindämmung des Infektionsgeschehens zu ergreifen sind. Es sind zwar bei der Entscheidung auch „soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf den Einzelnen“ zu berücksichtigen, aber nur „ soweit dies mit dem Ziel einer wirksamen Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019… vereinbar ist“. Die gesellschaftlichen Auswirkungen haben damit nur nachrangige Bedeutung, immerhin kann die Berufung auf sie gegenwärtig das Offenhalten von Schulen und Kitas rechtfertigen.

Der Dilettantismus des Gesetzgebers zeigt sich daran, dass er die Inzidenzwerte 35 und 50 allein auf 100.00 Einwohner bezieht. Er unterlässt es, als Korrektiv die Bezugnahme auf 100.000 Testungen vorzusehen. Dadurch kann erreicht werden, dass das Anwachsen der Fallzahlen auch wirklich das reale Infektionsgeschehen widerspiegelt und sich nicht als reine Laborpandemie darstellt.

Ich halte die gegenwärtige Fassung des § 29 a für verfassungswidrig, da sie aufgrund irreal überhöhter Fallzahlen eine Erforderlichkeit von Schutzmaßnahmen anzeigt, die real nicht gegeben ist. Das ist relevant bei der Anwendung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes, der entscheidend für die Bestimmung der Verfassungsmäßigkeit von Freiheitsbeschränkungen ist und dessen wesentliches Element die Erforderlichkeit der Beschränkung ist.

Auch wäre es angebracht gewesen, die Todeszahlen als weiteren Maßstab für das Ergreifen von Schutzmaßnahmen in das Gesetz aufzunehmen. Dadurch könnten widersinnige Situationen vermieden werden, in denen wie aktuell trotz drastisch sinkender Sterbefälle der Ruf nach einem verschärften Lockdown immer lauter wird.

Schließlich erscheinen die Grenzwerte 35 50 auch ganz allgemein als zu streng – gerade angesichts neuerer infektiöserer Virusvarianten.

Die dritte Schwäche der Aussagekraft der Fallzahlen besteht darin, dass sie keine determinierende Wirkung auf die Entwicklung der Todeszahlen haben, Und zwar weder in Schweden, noch in Deutschland.

Man erkennt, dass in Schweden die Kurve der täglichen Fallzahlen ab Anfang Februar wieder deutlich ansteigt, die Kurve der Todeszahlen aber, wie oben gezeigt, im selben Zeitraum ebenso deutlich weiter sinkt.

Dieselbe Entwicklung zeigt sich auch in Deutschland, wenn auch nicht so ausgeprägt.

In Deutschland verdoppeln sich die täglichen Fallzahlen seit Mitte Februar, die täglichen Todeszahlen aber sinken kontinuierlich weiter bis unter 200 Todesfälle (s.o.). Die von Merkel (und anderen) ausgesprochene Warnung: „Die Lage ist sehr, sehr ernst“ ignoriert diese günstige Entwicklung.

Die Beispiele Schweden und Deutschland zeigen, dass der monomane Kampf der Politiker gegen die absoluten Fallzahlen, der sich ja mit Ausnahme Schwedens europaweit abspielt, nicht damit gerechtfertigt werden kann, dass er zur Senkung der Todeszahlen notwendig sei. Die Entwicklung der Todeszahlen hat sich seit Monaten deutlich von den Fallzahlen abgekoppelt.

Diese Evidenz möchte die orthodoxe Hardliner-Fraktion der Virologen um Drosten, Wieler, Meyer-Hermann, Brinkmann Lauterbach u.a. nicht wahrhaben. Unverdrossen behauptete Melanie Brinkmann noch kürzlich (am 1.April bei „Markus Lanz“,), dass steigende Fallzahlen nach 3 – 4 Wochen zu einer immer stärkeren Beanspruchung der Intensivstationen führten. Es widerspricht aber medizinischer Logik, eine solche Entwicklung bei längerfristig drastisch sinkenden Todeszahlen zu unterstellen.

Die quantitativ messbare deutlich bessere Performance Schwedens gegenüber Deutschland bei den Sterbezahlen ist nicht der der einzige Nachteil unseres Landes. Ein eher allgemeiner, aber immer deutlicher werdender Nachteil Deutschlands ist die Unfähigkeit, vom Lockdown-Modus los zu kommen. Das Lockdown-.freie, Schweden kennt naturgemäß diese Zwangslage nicht.

Den deutschen Hoffnungen auf vermehrtes Impfen und – als „Brückenstrategie“ – vermehrtes Testen stehen massive Widerstände entgegen, von denen in der deutschen öffentlichen Diskussion nur unzureichend die Rede ist Auf die kontraproduktiven Folgen vermehrten Testens ist oben hingewiesen worden. Durch die Veranlassung zu vermehrten Testungen erzeugt die Politik selbst die Zunahme der absoluten Fallzahlen, die sie anschließend mit restriktiven Maßnahmen glaubt, bekämpfen zu müssen.

Nachdem damit der Hype um die Losung „Testen, Testen, Testen“ zum Scheitern verurteilt ist, gilt seit Neuestem dasselbe für den noch stärkeren Hype „Impfen, Impfen, Impfen“ . Die Hoffnungen auf ausreichendes Impfen in Deutschland dürften vergeblich sein nach dem Verbot der Anwendung des Impfstoffes AstraZeneka bei unter 60-Jährigen, erfolgt am 30. März. Die deutsche Impfbereitschaft, ohnehin die geringste in Europa, dürfte weiter zurück gehen. Der Schwund wird sich tendenziell auch auf die anderen Impfstoffe ( MRNA ) ausweiten. Dies gilt um so mehr, wenn sich die Warnungen kompetenter Kritiker wie Sucharit Bhakdis auch vor den MRNA-Impfstoffen bewahrheiten. Die für Herden-Immunität erforderliche Durchimpfung von 60 – 70 % der Bevölkerung dürfte in Deutschland nicht erreichbar sein. Damit entfällt die letzte Krücke einer unfähigen deutschen Corona-Schutzpolitik.

Hinzuweisen ist freilich noch auf die Mutationen des Virus als mögliches weiteres Hindernis für die Realisierung der deutschen Blütenträume. „Wir leben in einer neuen Pandemie“ lautete einer der Kernsätze in Merkels Regierungserklärung vom 25. März. Dass daraus die Unwirksamkeit der gerade amtlich zugelassenen Impfstoffe folgen könnte, hat die nahezu durchgängig in Corona-Fragen desorientierte Kanzlerin offensichtlich nicht bedacht. Schon machen im Internet Meldungen die Runde, dass Hunderte mit BioNTech / Pfizer Geimpfte positiv getestet wurden.

Träten die Unwirksamkeit der Impfstoffe bzw. das Verfehlen der Herden-Immunität aufgrund unzureichender Impfbereitschaft der Bevölkerun ein, dürfte sich das Corona-Drama zumindest bis zur Bundestagswahl Ende September hinziehen. Das würde wahrscheinlich zu einer dramatischen Wahlniederlage der Union und zu einer nie da gewesenen Kanzlerinnen-Dämmerung führen.

Die (vorübergehende ) Rettung für die Union und die Kanzlerin könnte dann am ehesten die traditionelle Saisonalität des Corona-Virus ( Reiss, Bhakdi 2020, 68 ) bringen: sein gewöhnlicher Rückzug aus dem Infektionsgeschehen ab dem Monat Mai ( ebd. , 72 ) Dies hätte den überaus angenehmen Effekt, dass die Fallzahlen sehr rasch sänken bzw. ganz verschwänden. den die Union dann auch noch ihrer Politik zu gute schreiben könnte. Kehrt das Virus freilich rechtzeitig vor der Bundestagswahl zurück, wird es nichts aus der Rettung und wird die politische Finsternis sich über die Union und ihre Permanent-Kanzlerin senken.

Ganz abgesehen von den eben aufgeführten Einflussfaktoren könnte möglicherweise die Merkel-Dämmerung bereits eingeleitet werden, wenn es gelänge, den Bannfluch der deutschen Leitmedien über die hervorragende Sterbe-Performance Schwedens als einzigen europäischen Landes ohne Lockdown zu durchbrechen. Dann würde publik werden, wie von Beginn an überflüssig die in jeder Hinsicht ungeheuer teure deutsche Corona-Schutzpolitik war. Meine Versuche, meine Zahlen bei der „NZZ“, der „Welt“und bei „Markus Lanz“ unterzubringen, sind freilich gescheitert.

Nachtrag : Der neue Lockdown in Frankreich

Am 1. April verkündete Präsident Macron für Frankreich einen neuen landesweiten Lockdown für 4 Wochen, nachdem er sich zuvor wochenlang gegen einen derartigen Vorschlag seiner Berater gewehrt hatte. Die orthodoxe Virologengruppe, die in ganz Europa die Politikberatung beherrscht, hat in den meisten epidemiologischen Problemlagen immer nur den Lockdown als Lösung parat.

Das ist schon verwunderlich, ist in der von vier angelsächsischen Hochschullehrern initiierten „Great Barrington Declaration“ doch auf Weltebene bereits im letzten Oktober als alternative Strategie das Konzept der „Focused Protection“ von tausenden Wissenschaftlern, zehntausenden Ärzten und hunderttausenden Bürgern vorgeschlagen worden. Das Konzept beinhaltet kurz gesagt „Freiheit für die große Mehrheit“ bei „verstärktem und gezieltem Schutz für die vulnerablen Gruppen der Bevölkerung“. In Deutschland hat vor kurzem Ähnliches eine Gruppe um den Bonner Virologen Hendrik Streeck gefordert.

In Frankreich sind laut worldometer die Fallzahlen im gleitenden Wochenschnitt von gut 10 000 Anfang Dezember vorigen Jahres auf fast 40 000 Anfang April diesen Jahres gestiegen – ein großer Sprung.

Im genannten Zeitraum zeigen hingegen die Sterbezahlen eine stagnierende bis leicht fallende Tendenz.

Wie in Schweden und Deutschland hat sich auch in Frankreich die Dynamik der Todeszahlen abgekoppelt von den Fallzahlen, und zwar für fünf Monate – ein sehr nachhaltiger Trend. Allerdings ist die Abkopplung nicht so deutlich wie in Schweden und auch Deutschland. Immerhin kann ebenfalls Frankreich die Behauptung der orthodoxen Virologen nicht bestätigen, dass mit einer Verzögerung von 3 – 4 Wochen die Todeszahlen dem Trend der Fallzahlen folgen. Auch die weitere Behauptung dieser Virologengruppe, dass das mutierte Virus gefährlicher sei als das ursprüngliche, kann die Empirie nicht bestätigen.

Den orthodoxen Virologen sei empfohlen, künftig ihre zentralen Thesen nach wissenschaftlichen Standards empirisch abzusichern. Man kann den Eindruck gewinnen, dass ihnen sogar globale Informationskanäle wie worldometer unbekannt sind.

Quellen :

Nahamowitz, Peter 2020 a : Drei prägnante Kurven, die den aktuellen Corona– Alarmismus ad absurdum führen, EIKE–Publikation vom 8. 9.

Nahamowitz, Peter 2020 b : Corona–Panik, die dritte: Zentrale Gründe für die Verfassungswidrigkeit des Teil–Lockdown vom 28. Oktober 2020, EIKE – Publikation vom 25. 11.

Reiss, Karina, Bhakdi, Sucharit 2020 : Corona Fehlalarm ? , Berlin.

Zum Autor :

Peter Nahamowitz war Prof. für öffentliches Wirtschafts- und Finanzrecht sowie Politikwissenschaft am Fachbereich Rechtswissenschaften der Leibniz-Universität Hannover. Er ist seit 2007 im Ruhestand.

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51 Kommentare

  1. Hier bei den Kommentaren lesen und schreiben vermutlich auch Ärzte.   Bei mir im Haus leben mehrere Senioren, ich kenne auch deren Umfeld.   Die meisten von denen sind scharf auf eine Corona-Impfung.   Der Hausarzt, der auch meiner ist, kam vorbei und impfte hier im Haus.Auch mich hätte er geimpft, obwohl ich zu keiner Risikogruppe gehöre.  Anscheinend lohnen sich für ihn bei der Impfung auch Hausbesuche.   —   —   Wie viel bekommt ein (Haus)Arzt für eine komlette Impfung?   Wie wird abgerechnet, normal als Privat oder Kassenpatient?   Oder gibt es vom Staat pro Impfung eine Pauschale, ähnlich Masken? 

    • Es ist defenitiv so, dass die Abfahrt zum Hausbesuch üppig entlohnt wird. Aber nur wenn der Patient nicht selbst zum Arzt kommen kann, und ich schätze es zahlt die Pflegeversicherung.

      Da Sie laufen können, bekommt der Arzt diese Summe für Sie nicht. Und da alles registriert wird, bekommt er vielleicht Ärger, wenn er Sie mit der fremden „Anfahrtspauschale“ mitimpft.

  2. + + + Es lebe HOCH der  „C O 2 R N A“ – MummenSchanz !!!  – Wären VIREN gross wie SandKörner, bildeten sie eine „15“-KILO-Meter dicke Schicht um den GLOBUS – bei Bakterien wären es nur „1,5“ KM – „VIREN sind nicht das Problem – bleiben Sie besonnen“ !!! – („BE-Sonnen“ wichtig für Vitamin-D-Bildung/ImmunSystem) – Zitat auf „wodarg.com“ mit aktuellen Fakten zu Impfung etc.  😉

  3. Da das RKI weiter die „Fallzahlen“ frisieren darf/Muss, und ich bin sicher mit Regierungsanweisung, glaube ich nicht,dass wir bald wieder in normalen Zeiten leben. HP analysiert die RKI Zahlen jeden Tag. Und was er immer wieder, jeden Tag feststellt, ist, dass das RKI bei den Zahlen lügt. Hier der Link zu seinem heutigen Fallzahlenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=2lSXRY1Icsk 

    • @Herr Eck: wahrscheinlich nicht, das Ergebniss wäre haarsträubend,
      allerdings gibt´s Viele, die den Inzidenzahlenzaubervodoo widerlegen:

       

  4. Nun, Freunde der Freiheit, (frei nach Dr. Fiechtner) es ist nicht zu fassen, mit welcher Dummheit und mit welcher wissenschaftlicher Beratungsresistenz unsere Regierung das eigene Volk in Pein und Leid versetzt. Kinder mit Hyperkapnie durch Maskentragen. Erwachsene in Angst um die eigene und die Gesundheit der Angehörigen. Menschen, die in der Gentherapie (Impfung) ihr eigenes Heil suchen. Masken, Abstand, aufgeblasene Denunzianten und Ordnungsrufer. Belästigende Meckereien beim nicht Maskentragen. Gespaltene Gesellschaft. Medien, die über Corona kritische Demonstrationen geradezu beschämend inkorrekt berichten, indem Gewalt von Demonstranten überdramatisiert oder herbeiphantasiert wird. Während andererseits Gewalt bei Demonstrationen von black lives matter oder Antifa verniedlicht wird. Herr Reitschuster hat mal gesagt, dass er sich in Deutschlands Medienlandschaft zurückversetzt nach Russland fühlt. Ich bin für Lockdown beenden, Masken in den Mülleimer. Und Verhältnisse wie in Schweden, Florida, Texas oder diversen afrikanischen Staaten herstellen. Und wir werden sehen, es wird alles bestens.

    • „Und wir werden sehen, es wird alles bestens.“ 

       

      Und wenn nicht, beteiligen Sie sich an den Kosten? Ein enger Bekannter von mir ist im September noch mit mir Rad gefahren. Im Oktober kam Covid, mehrere Wochen Beatmung und heute fährt er kein Rad sondern Rollstuhl. Mal sehen wann er wieder seine regelmäßigen Walking-Runden aufnehmen kann. Mehr als ein halbes Jahr an Covid-19 verloren.

      • Herr Ketterer:
        das mit Ihrem Bekannten tut mir sehr leid. Ich wollte eigentlich ein oder mehrere kleine Videos zur scheinbar suboptimalen Beatmungsbehandlung bei Corona raussuchen, habe aber ein Video aus   2010    zum neuartigen Corona-Virus gefunden (zweitausendzehn, nicht zu fassen):

        PPS+ – Bauchlagerung speziell für die ARDS-Therapie oder COVID-19 Patienten   18.12.2010

      • @Herr Ketterer, wenn man im Youtube „Beatmung Corona“ oder „Beatmung Corona gefährlich“ eingibt, wird man auch sehr nachdenklich:
        66 – 86 % der beatmeten Coronapatienten starben wohl bei/an/durch/mit Beatmung – das scheint wohl keine so gute Therapie zu sein.
        Sterberate bei CORONA-Beatmungspatienten gibt Rätsel auf 13.04.2020

      • Der Monitor hat einen erhellenden Beitrag gemacht, den verlinke ich hier auch mal:
        Gefährliche Intubation: Könnten mehr Corona-Kranke überleben? MONITOR  29.03.2021

  5. Alles Töööt! Wie der Virus über uns kam, ist ungeklärt.  Dass jetzt die Politiker gemäß den Direktiven ihrer Marionettenfäden agieren, dürfte klar sein.  Das Problem ist eines der „Westlichen Wertegemeinschaft“!Asien und Afrika machen den Lockdown-Hokuspokus nicht mit. Die spanischsprachigen Länder nur mit Dienst nach Vorschrift und von Vorschriften halten die nicht viel.Russland macht es mit nach dem Rezept eines gewissen Herrn Potjomkin und freut sich über den Absatz seines Impfstoffes.Australien + Neuseeland sind fein raus, keiner mehr hin, keiner mehr raus!Und in den USA beendet ein Staat nach dem anderen den Unsinn!Die Wahrheit über den Wahnsinn werden dereinst Historiker herausfinden, nicht Mediziner oder Politiker!Ach, fast vergessen: Gruß an Frau Mikosch!

  6. Warum macht der Autor nicht das Naheliegendste und vergleicht die Zahlen in Schweden mit denen von Norwegen, Finnland oder auch Dänemark? Dann würde auch er sehen, dass Schweden selbst jetzt noch eine 4-fach so hohe Sterberate hat wie diese Länder. Die werden offenbar nicht schlauer. Schweden als leuchtendes Beispiel zu nennen, kann wahlweise nur als uninformiert, weltfremd oder schlicht als zynisch empfunden werden.  Silke Kosch

    • Silke Kosch, versuchen Sie es doch einfach mal mit den Grundlagen einfacher Mathematik, genannt: Grundrechenarten!

      • Grundrechenarten kann Silke nicht. Sie ist Gender- und Klimatroll. Vermutlich abuch Coronatroll.

        Lassen wir sie in ihrem Glauben. Besser kann man sich nicht lächerlich machen.

        • @Herr Blaschke: das sind ja oftmals gar keine echten Trolle – die haben ein Erbsen- oder Blütenpollengehirn – und „glauben“ das, was sie verbreiten auch tatsächlich. Die bösartigen Lehrherren sind schuld an der Gehirnzerstörung, die seit 1990 der besetzten Bevölkerung absichtlich zugefügt wird (durch Traumatisierung, Mobilfunk, Smartphones, Funktechnologie generell, Infraschall, Vermitteln von falschem „Wissen“, Belügen, Betrügen, Hintergehen, Manipulieren, uvam).

      • Danke für den link; vielleicht hilft die Grafik ja denjenigen, die Probleme mit den Grundrechenarten haben.          Silke Kosch

      • Es ist schon traurig dass Sie sich durch eine solche Grafik täuschen lassen. Von Interesse ist für mich nur wie groß die mittlere Lebenserwartung in einem Land ist und wie sie sich geändert hat.

      • Und jetzt muss Herrn Krüger noch auffallen, dass Schweden mehr als doppelt so viel testet und eine geringere Übersterblichkeit hat als Deutschland. Wer Datenmüll verarbeitet bekommt halt Datenmüll.

      • @Herr Krüger: danke für die Grafik – am 28.12.2020 hat man begonnen, das so arg neuartige Corona-Virus in die Menschen hineinzuimpfen – da ging´s so richtig rund mit dem Massensterben in Altenheimen, das könnte natürlich auch den Anstieg der Sterbezahlen erklären. Vielleicht sind da aber auch ein paar der neu hinzugereisten Maximalpigmentieren wegen der schlachtviehähnlichen Einpferchung böse geworden und haben ihrem Ärger durch kleinere Brandanschläge und Bömbchen Luft gemacht.

    • Das gab es auch schon vor der Corona-Pandemie.
      Was hat das mit der Pandemie zu tun? Ihre Fokussierung auf die hohen Sterberate in Schweden geht völlig am Thema vorbei und das ist auch beabsichtigt. Frau Kosch halten Sie uns nicht für dumm, dass wir uns von Ihnen veräppeln lassen.

    • Zu Herrn Krüger und Frau Kosch, die uns hier in den Foren veräppeln wollen:
      Die Sterberaten in Schweden sind ungefähr doppelt so hoch wie in Finnland und Norwegen, weil die Bevölkerungszahl auch doppelt so hoch ist.

      Norwegen Todesfälle 2020 : 45415
      Finnland :53261
      Schweden: 94941
      Davor 2019 ohne Coronavirus sah das auch so aus. Bevölkerungswachstum in Schweden bei + 0,68%. Für 2021 eine Prognose von + 0,83% und das ist ein großer Anstieg für dieses Land. Nicht einmal ein MINUS wegen Coronavirus.

      Wenn in Schweden 4x mehr Menschen sterben würden (das wäre ca. 400 000 bei ca. 120 Geburten in einem Jahr), dann würde es kein Bevölkerungswachstum mehr in Schweden geben sondern ein deutlicher Rückgang. Rückgänge gibt es nur ab 1968 und 1992. Ist also glatt gelogen und das kann man sich nur trauen, wenn man denkt, dass die Leser dumm sind und mit Zahlen nicht umgehen können.

      Quelle: https://countrymeters.info/de/Sweden

       

      • … im Artikel ist von Todesfällen durch Covid19 die Rede und darauf beziehen sich die  Kommentare.           Silke Kosch

        • Im Artikel ist nur von Todeszahlen die Rede. Nicht durch Covid19, weil man das auch nicht nachweisen kann. Selbst die mainstream medien haben das mittlerweile übernommen und sagen immer „an oder mit Coronavirus“.
          Sollte das wieder ein Ablenkungsmanöver sein statt zu akzeptieren, dass es in Schweden auch keine Übersterblichkeit gibt. Wollen Sie das tatsächlich immer noch leugnen?

        • Nein, an und mit Covid-19. Sicherlich können Sie auch quotieren, wie viele „an“ und wie viele „mit“. Herr Krüger bekommt das nämlich nicht hin.

          • Ich kann mir nicht vorstellen, dass H. Krüger nicht bekannt war, dass die genannte Zahl der Todesopfer „an und mit Covid19“ sehr genau die Zahl der Opfer darstellt, die an Covid19 gestorben sind. Das ging nun wirklich lang und breit durch die Presse. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120950/Grossteil-der-Coronatoten-an-statt-mit-COVID-19-gestorben     https://www.rnd.de/gesundheit/an-corona-oder-mit-corona-gestorben-das-ist-der-unterschied-und-das-sagen-die-aktuellen-zahlen-ID5I4BOXBNG7FJJJUIYOTULE3M.html    Dass es im Einzelfall nicht immer einfach ist zu entscheiden, ob nun der/die Verstorbene ohne die Covid19 – Infektion noch leben würde, liegt in der Natur der Sache. Aber Obduktionen haben eindeutig ergeben, dass die Leichenbeschauer fast immer richtig mit der Einschätzung lagen.     In Deutschland liegt der Zahl der Todesopfer durch die Covid19-Pandemie bei über 90.000 Menschenleben. Dazu kommen noch Hunderttausende, die durch die Infektion lebenslänglich mit Schädigungen besonders der Atemsysteme umgehen müssen. Und das trotz der Distanzierungsmaßnahmen, die leider in Deutschland nicht konsequent genug durchgesetzt wurden. Die Katastrophe die über uns hereingebrochen wäre, wenn wir die Gefahr ignoriert  hätten, will niemand von uns erleben.  Silke Kosch

          • „Aber Obduktionen haben eindeutig ergeben, dass die Leichenbeschauer fast immer richtig mit der Einschätzung lagen. “

            Die Obduktionen haben also eindeutig ergeben, dass die Verstorbenen an Coronavirus verstorben sind. Wie haben die Obduktionen das denn erwiesen oder gezeigt? Wie kann man mit einer Obduktion nachweisen, ob der Mensch an Coronavirus verstorben ist oder nicht? Wenn Sie das so als „eindeutig“ einstufen, dann können Sie uns die Frage sicherlich auch beantworten.

            Sie schreiben auch Beschädigungen der Atemsysteme. Was sind das denn für Beschädigungen? Das können Sie uns dann wohl auch erklären. Das klingt so als wären Sie auch in der Lage fachlich darauf einzugehen.

    • Frau Kosch,

      Sie können die Länder Skandinaviens miteinander vergleichen, aber dann muss es auch gestattet sein, Schweden mit anderen Lândern zu vergleichen. Hier in Belgien hat es viel mehr Tote (gesamt als auch prozentual zur Population) gegeben als in Schweden trotz totalem Lockdowns.

      Im Benelux fragen sich immer mehr Leute, inwieweit ein Lockdown noch gerechfertigt ist, weil…
      1. es trotzdem schlimmer ist als in Schweden.
      2. wir können nicht mehr tuen, als die betroffenen Menschen zu impfen.
      3. Warum Schulen geschlossen sein sollen, wenn vor allem alte Menschen sterben, und es gibt doch sowieso Kontaktverbote, das versteht fast niemand mehr hierzulande. Deshalb reagiert die Jugend in belgien auch so anders als in D’land. Die deutsche Jugend ist und wird weiterhin von oben her verarscht! Ich bin Vater von 2 jugendlichen Kindern, und habe denen nach der 1.Welle gesagt „Covid ist eine Alterskrankheit, ich seid jung, ihr habt Glück, diese Krankheit kann euch den Buckel runterrutschen“.
      https://brf.be/national/1472898/

      Ach übrigens: In der Grippewelle Anfang 2016 gab in Belgien in 4 Monaten (Anfang Januar bis Ende April 2016) etwa 6.000 Grippetote, die meisten waren alte Menschen wie nun mit Corona. Das sind 50 Grippetote täglich, und nun haben wir (in Belgien) ca.30 Covid-Tote täglich, die (weniger schlimme) Influenza scheint ja verschwunden, oder?
      Warum wurden damals keine Schulen geschlossen, damit weniger alte Leute starben? Fragen über Fragen,…

      Aber weiterhin steht eines fest:
      VERTRAUEN SIE DER REGIERUNG ! 😃😄😁😂🤣

      • Welchen Sinn soll es machen, Länder miteinander zu vergleichen, die eine völlig unterschiedliche Bevölkerungsdichte haben? Covid19 wird durch Kontakte übertragen und es ist trivial, dass in dicht bevölkerten Ländern die Zahl der Kontakte also auch die Ansteckungsgefahr viel höher ist, als in dünn besiedelten Ländern. Mittel der Wahl bei derartigen Pandemien sind Distanzierungsmaßnahmen. Das wollte die Regierung Schwedens nicht einsehen und die Schweden bezahlen nun dafür.             Silke Kosch

        • Fr. Kosch,

          in Schweden konzentriert sich ein erklecklicher Teil der Bevölkerung auf die südlichen Bereiche. Der Norden ist dagegen sehr dünn besiedelt. Wenn schon, dann sollte man die Bevölkerungsdichte im Süden heranziehen und nicht den Norden mit einbeziehen. Und dann sehen die Verhältnisse gar nicht so viel anders aus als in südlicheren Ländern Europas..

        • Womit bezahlen sie denn dafür? Was haben sie denn verloren? Sie bedanken sich dafür, weil sie ihre Grundrechte behalten können.

        • „..und die Schweden bezahlen nun dafür„. Nö, signifikante Übersterblichkeit in Schweden nicht gegeben, dafür eine Antikörperquote von > 40%. Zusammen mit einer T-Zellen-Antwort dürfte Schweden die Herdenimmunität erreicht haben.

          Ach nein, das geht ja nur mit Impfung……….

          Btw: einfach mal die Urbanisierungsquote Schweden ./. Deutschland betrachten. Bevölkerungsdichte ist nicht alles.

        • Frau Kosch,
          1. In Ballungszentren global gab es die meisten Covid-Toten. Das Ballungszentrum Stockholm hat mehr Einwohner als die belgischen Zentren Brüssel oder Antwerpen. Oder meinen Sie (ich übertreibe), dass viele Schweden dreimal im Jahr mit Pferd und Schlitten ins Zentrum kommen, um Rentierfelle gegen Zucker und Salz zu tauschen?
          2. In Schweden gab es im Jahr 2020 keine Übersterblichkeit. In Belgien gab es wohl eine, trotz Lockdowns.

  7. Die Abkopplung der Fallzahlen von der Anzahl der Testungen ist die bisher unwissenschaftlichste Regelung dieser Lockdown-Regierung.Das ist ungefähr so sinnvoll wie die Behauptung, die Anzahl der Fische in einem See hätte sich verdoppelt, wenn 10 Fischer 50 Fische am Tag fangen, 20 Fischer aber 100.Aber man ist es ja vom Merkel-Regime gewohnt, Deutschland mit den unsinnigsten Maßnahmen zu überziehen, wenn diese von grünlinken Institutionen gefordert werden. Da darf die wissenschaftliche Grundlage gerne mal vollkommen fehlen, siehe die verschiedenen Wenden und Grenzwertfestlegungen, die nichts mit Evidenz zu tun haben.Man wähnt sich in einem riesigen Irrenhaus.

  8. Wäre interessant die Grippe Sterberate zu den „Corona-Kurven“ eingeblendet zu sehen.Oder ist die Grippe wunderbarerweise besiegt worden?LG Toni

    • Mangels Ausführung von Differenzialanalysen, findet man überwiegend nur SARS-COV-2 Viren. Nach den anderen wird nicht mehr gesucht.

      Von den Kurven müssten die Kolateralschäden abgezogen werden.

      Die Influenza A und B Viren sind demnach nahezu ausgerottet dank SARS-COV-2.

      Das es weniger Grippeinfektionen im letzten Jahr gab, glaube ich schon aber das liegt weniger an den Masken, Desinfiziererei und dem Abstand, sondern an weniger Stress und mehr Aufenthalt in warmen Räumen.

      Das gilt, wenn es SARS-COV-2 und Viren im allgemeinen überhaupt gibt.

      Dr. Lanka hat da so seine Zweifel daran. Derzeit führt Er Kontrollexperiment aus, die seine Aussagen unterstützen.

       

  9. Wer Fallzahlen aufgrund sog. Tests als Infenktionen interpretiert, ist ein Dilettant. Wer Fallzahlen (positive Testergebnisse) nicht in das Verhältnis zur Anzahl der Testungen setzt oder setzen kann, ist ein mathematisch ungebildeter Mensch. Wer derartige nicht relativierte Fallzahlen dann auf 100.000 hochrechnet, hat zwar immerhin den Dreisatz verstanden, aber nicht die Sinnlosigkeit des Ergebnisses.—— Was wir derzeit bei der Bekämpfung der Wirkungen des Corona-Virus erleben, ist das gleiche Muster wie bei der Bekämpfung der postulierten Erderwärmung durch CO2. Politiker üben sich in beiden Fällen darin, vorlauten Wichtigtuern Glauben zu schenken, gleich, ob sie Drosten, Lauterbach oder Schellnhuber und Rahmstorf mit Greta nachrennen. Sie offenbaren damit nur eines: Derzeit haben wir die dümmsten Politiker, die man sich als Mensch überhaupt nur vorstellen kann! Das Problem: Sie haben die uneingeschränkte Unterstützung von Journalisten mit oftmals abgebrochenen Studiengängen in Sozial-Wissenschaften oder anderen Medizin und Technologie fernen Fächern, die damit das Verständnisniveau unserer Politiker teilen. Leider führen sie dabei das Volk wie Rattenfänger an der Nase herum.

    • Sie verlangen und erwarten von den ReGIERenden einfach zuviel, den Grund haben Sie ja mitgeliefert:

      Sie offenbaren damit nur eines: Derzeit haben wir die dümmsten Politiker, die man sich als Mensch überhaupt nur vorstellen kann!

      Bleibt die Frage, wie sich solchen Leute in ihre Ämter schleichen konnten ….. Es fehlt ein wirksames Regulativ gegen diese Zustände.

    • Lt. Alexis de Tocqueville ist Demokratie die Herrschaft der Dümmsten. So zumindest har er es nach einer Studienreise durch die USA festgestellt. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    • Unsere Politiker haben sich die Bürger zur Beute gemacht, wir dürfen zahlen, damit die Diäten regelmäßig erhöht werden können. Auf diesem Gebiet, gibt es bei Politikern noch einen Rest Intelligenz, oder kann man es Instinkt nennen?

  10. Ein Hinweis zum derzeitigen Anstieg der Fallzahlen selbst bei vergleichbarer Anzahl der Testungen:Der rührt mindestens zum Teil daher, dass die Anzahl der vermehrt durchgeführten Schnelltests nicht in die Anzahl der PCR-Testungen eingeht aber die beim Schnelltest als positiv ermittelten, beim PCR-Nachtesten mit höherer Wahrscheinlichkeit positiv sind.Man erhält somit pro PCR-Testung mehr Positive, was aber nicht bedeutet, dass es im Schnitt mehr Fälle gibt. Die Beurteilung der Lage wird damit erheblich intransparenter. Die Politik hat ein zusätzliches Mittel, um ihre fantastereien Richtung dritte Welle zu bestärken.Wa nicht passend ist wird passend gemacht. Wie bei den Messreihen zu den globalen Temperaturen.  

    • Das Herausziehen von Infizierten aus der Dunkelziffer über die Schnelltests mit verpflichtendem PCR-Test bei positivem Ergebnis kann aber meines Erachtens nur zu einem Buckel in der Inzidenzkurve führen, weil man diese Beeinflussung nicht exponentiell steigern kann. Dies könnte und sollte man sehen, wenn die Fallzahlen wieder auf einem Niveau bleiben. Bin gespannt..

       

      • Stimmt. Wenn die Zahl der positiv Testbaren fällt, fällt auch irgendwann die Inzidenz. Ich vermute, dass wir das in den nächsten 3 – 4 Wochen sehen werden. Deshalb drängt man ja nun auch auf einen kurzen, harten Lockdown, damit man eine Erklärung für zurückgehende „Fallzahlen“ hat.

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