National Review gewinnt, Michael Mann verliert!

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Andy May
Die D.C. Superior Court wies Michael Manns Klage gegen das Journal National Review (NR) heute endgültig ab. Das Journal wurde von Mann wegen eines Blog-Beitrags verklagt, welchen Mark Steyn im Jahr 2012 veröffentlicht hatte und in dem er Kritik an der Arbeit von Mann übt. Mark Steyn war kein Mitarbeiter der National Review, und niemand in der Zeitschrift hatte den Beitrag überprüft, bevor er ihn veröffentlichte.

Rich Lowry, der NR-Chefredakteur, sagte: „Es ist absolut lächerlich, dass wir mehr als acht Jahre gebraucht haben, um von den Gerichten Erleichterung von dieser völlig verdienstlosen Klage zu bekommen.“

Lesen Sie hier mehr.

Das Oberste Gericht von D.C. hat dem Antrag von National Review stattgegeben, die langjährige Verleumdungsklage des Klimaforschers Michael Mann abzuweisen.

Vor mehr als acht Jahren hatte Mann die NR verklagt und schrieb privat, dass er diese Klage als eine Gelegenheit sah, diese „schmutzige Organisation“ zu „ruinieren“.

Geklagt hatte er aufgrund eines Blog-Beitrags auf The Corner von Mark Steyn im Jahre 2012, in welchem Manns Arbeit kritisiert worden war. Der Klimawissenschaftler drohte mit einer Klage, falls NR den Beitrag nicht entferne und sich entschuldige. NR lehnte es ab, das zu tun. Mann verklagte daraufhin NR, Steyn und das Competitive Enterprise Institute (Steyn zitierte einen CEI-Artikel in seinem Beitrag).

NR hat von Anfang an geltend gemacht, dass der Beitrag nicht verleumderisch sei, sondern eine geschützte Meinung, und dass NR außerdem keinesfalls böswillig gehandelt haben könnte, nur weil der Beitrag nicht im Voraus überprüft und von einem Nicht-Mitarbeiter veröffentlicht wurde.

Das Gericht akzeptierte heute das letztere Argument, was bedeutet, dass die Klage noch gegen Steyn und CEI steht.

„Es ist absolut lächerlich, dass es uns mehr als acht Jahre dauerte, bis das Gericht diese völlig unsinnige Klage zurückwies“ sagte NR Chefredakteur Rich Lowry. „Und es ist empörend, dass Mann immer noch erlaubt wird, Steyn und das CEI zu belästigen.“

Mann wird wohl gegen das Urteil Berufung einlegen, während NR die Möglichkeit hat, von Mann Anwaltskosten zu verlangen. Es hat NR bereits Millionen von Dollar gekostet, sich gegen den Rechtsstreit zu verteidigen.

„Sagen wir einfach, wenn ich er wäre, wäre ich sehr besorgt über diese Möglichkeit,“ sagte Lowry.

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Aktualisierung:

Es gab viele Diskussionen um die Details der Klage. Manns ursprüngliche Klage gegen die National Review und Mark Steyn kann hier heruntergeladen werden.

Mark Steyn aktualisiert uns über den Fortschritt der Klage hier. Einer der früheren Richter in diesem Fall hatte folgendes zu sagen:

Der Hauptgedanke des Artikels des Beklagten [Steyn] sind die unzureichenden und ineffektiven Untersuchungen, die die Pennsylvania State University gegen ihre Mitarbeiter, einschließlich Jerry Sandusky und den Kläger [Michael E. Mann], durchgeführt hat“.

In der Tat.

Link: https://wattsupwiththat.com/2021/03/19/national-review-wins-michael-mann-loses/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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5 Kommentare

  1. Dieser Pseudo-Physiker Michael E. Mann geht mir seit langem auf die Nerven. Denn seine Hockeyschläger-Kurve ist nie eingetreten, und trotzdem meint er immer noch, er hätte niemals unrecht gehabt.  

  2. ist das jetzt gut oder schlecht für uns? Wieso steht keine Zusammenfassung am Anfang. jetzt habe ich alles gelesen und nichts verstanden.

  3. Manns Freund Rahmstorf klagt ja auch gerne. Mich wollten die Rahmstorfs auch schon verklagen. Weil ich ein Bild von Rahmstorf beim Skifahren in den Alpen und beim Surfen in Australien erstellt hatte. Dann drohen die schon mit Rechtsanwalt, etc. Kritik können die gar nicht ab und umgeben sich nur mit Ja-Sagern. Wie damals im Führerbunker.

  4. Schön, dass der klagewütige Mister Mann wieder einmal nicht bei Gericht durchgedrungen ist. Was mich interessiert ist, woher er die Mittel für seine Gerichtsprozesse hat, die ja in den USA nicht unerheblich sind. Als „normaler“ Wissenschaftler gehört man meistens nicht zu den Superreichen. Versichert? Ich würde ihm keine Police geben! Über jeden Hinweis wäre ich dankbar.

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