Die Kohlenstoff-Kommissare überwachen euch! Unternehmen müssen sich zwangsweise grünen Auditoren stellen

Bild: GWPF

Presseerklärung des Global Warming Policy Forum
London, 19. März: Das Global Warming Policy Forum (GWPF) hat davor gewarnt, dass sich Firmenchefs zwangsweise mit Kohlenstoff-Kommissaren werden auseinandersetzen müssen. Diese werden jede ihrer Investitionen und Aktivitäten überwachen und prüfen.

Der Schritt, privaten Unternehmen eine verpflichtende Berichterstattung über Energieverbrauch und CO2-Emissionen aufzuzwingen, ist drakonisch und aufdringlich, warnte die GWPF.

Das Department of Business, Energy and Industrial Strategy (BEIS) veröffentlichte gestern den Entwurf von Vorschlägen zur Reform und Erweiterung der verpflichtenden Anforderungen an die Rechnungsprüfung und Unternehmensführung:

Vergraben in den Details dieses langatmigen Dokuments sind klare Hinweise darauf, dass die Regierung beabsichtigt, Druck auf Unternehmen auszuüben, um spezialisierte Berater für Kohlenstoff-Emissionen und Energieverbrauch zu engagieren, um ihre klimapolitische Leistung zu prüfen, wahrscheinlich nach dem Modell einer Zuverlässigkeits-Erklärung.

Diese Anforderung sollte im Zusammenhang mit den „Streamlined Energy and Carbon Reporting Regulations“ (SECR) gesehen werden [etwa: Verschärfte Vorschriften zur Energie- und Kohlenstoffberichterstattung], die 2019 in Kraft traten und trotz ihres Titels den Umfang der Berichtspflicht stark ausweiten, unterstützt durch strafrechtliche Sanktionen bei Nicht- oder Falschberichterstattung.

Die GWPF veröffentlichte im Februar dieses Jahres eine detaillierte Studie zu dieser unwillkommenen und sehr wenig beachteten Änderung des Unternehmensrechts.

Der neue Vorschlag für ein separates Energie- und Kohlenstoff-Audit – getrennt vom Finanz-Audit und durchgeführt von einem anderen Berufsverband – bürdet den Unternehmen nicht nur weitere Kosten auf, sondern schafft auch einen grünen Berufsstand, der sich auf die Überwachung der Anforderungen der „Streamlined Energy and Carbon Reporting Regulations“ konzentriert. Da diese durch strafrechtliche Sanktionen unterstützt werden, ist dies eine unheilvolle und unwillkommene Entwicklung.

Aufdringlicher und schwerfälliger Zwang dieser Art ist ein starker Abschreckungsfaktor für unternehmerisches Verhalten in einer Zeit, in der das Wachstum der britischen Wirtschaft dringend erforderlich ist.

Dr. John Constable, der GWPF-Energie-Redakteur, sagte:

Die Regierung hat es bereits unnötigerweise zu einem Straftatbestand für Unternehmen gemacht, ihren Energieverbrauch und ihre Kohlenstoffemissionen falsch zu melden, jetzt scheint es, dass sie sich auf die Schaffung einer separaten Berufsklasse zubewegt, um diese Vorschriften zu überwachen. Das ist nicht die Art und Weise, wie sich verantwortungsbewusste Unternehmen in Großbritannien willkommen fühlen.“

Hinweis für Redakteure & Blogger:

Eine ausführliche Studie über die Streamlined Energy and Carbon Reporting Regulations (SECR) in Großbritannien findet man hier.

Link: https://www.thegwpf.com/the-carbon-commissars-are-watching-you/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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Ein Kommentar

  1. Tja, der CO2-Irrsinn hat sich eindeutig verselbständigt und darf nicht und wird auch nicht mehr hinterfragt. Wie bei den schon fast vergessenen Dogmen gewisser Nahmittelost-Religionen, wobei sich heute vor allem die christliche willfährig in die Klima-Kirche einreiht. Der Verstoß gegen das heilige Klima-Dogma wird geahndet. Das vermissen unsere Kirchen heute sehr, weshalb sie zur Klimakirche überlaufen. Ein für die  bekanntes Terrain – hier sind sie zu Hause. Um die Menschheit nochmals die Chance für eine Aufklärung bekommen wird? Statt grüner Klima-Indoktrination?

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