Die Klima-Agenda ist nichts weiter als eine Maschine zum Geld drucken für die Eliten

Wann empört man sich endlich bzgl. der Klima-Diktatur? Bild: fritz zühlke / pixelio.de

Rupert Darwall, Real Clear Energy
Die grünen Oligarchen von Wall Street, Hollywood und Silicon Valley könnten sich bald unter Beschuss sehen wie die liberalen Aristokraten während der Französischen Revolution.

„Der Klimawandel bietet eine historische Investitionsmöglichkeit“, sagt BlackRock-CEO Larry Fink. „Die Finanziers, die großen Banken, die Vermögensverwalter, die Privatinvestoren und das Risikokapital entdecken: Mit der Schaffung dieser neuen [grünen] Arbeitsplätze lässt sich eine Menge Geld verdienen“, fügt der präsidiale Klimabeauftragte John Kerry hinzu. Fink räumt ein, dass die Wirtschaft nach wie vor „in hohem Maße von fossilen Brennstoffen abhängig“ ist. Er behauptet auch, dass BlackRock „heute in unserem eigenen Betrieb klimaneutral ist“. Das ist eine Behauptung, die man anfechten kann. „Wenn ein Unternehmen oder eine Person zu mir sagt, dass sie Netto-Null sind, weiß ich, dass es kompletter Mist ist“, twitterte Glen Peters, Forschungsdirektor des in Oslo ansässigen Center for International Climate Research.

Ausriss aus Welt Artikel vom 10.3.21

Peters nahm den ehemaligen Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, aufs Korn, der behauptet hatte, dass Investitionen in erneuerbare Energien die Emissionen von Investitionen in fossile Brennstoffe ausgleichen. Carney machte schnell einen Rückzieher, aber der Streit offenbart den Riss in der Klimabewegung, der erstmals mit Michael Moores Film „Planet of the Humans aus dem Jahr 2020 sichtbar wurde, der die wahren Gläubigen auf der einen Seite gegen diejenigen ausspielte, die sich positionieren, um von dem in die Dekarbonisierung fließenden Klimageld zu profitieren.
Carney ist eine führende Persönlichkeit der Klima-Finanzoligarchie, die sich an der Schnittstelle von Politik und Finanzen befindet. Er ist Klimaberater des britischen Premierministers Boris Johnson und dient als Sondergesandter von UN-Generalsekretär António Guterres für Finanzen und Klimaschutz. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender des kanadischen alternativen Vermögensverwalters Brookfield und leitet dessen ESG- und Impact-Investing-Geschäft. Ein Privileg des Klimaretters: Jegliche Bedenken über Interessenkonflikte gelten nicht, wenn es um die Interessen des Planeten geht.

Carney hat ein Buch geschrieben, Value(s): Building a Better World for All, und die BBC gab Carney die prestigeträchtige Plattform der Reith Lectures* 2020. Netto-Null-Investitionen „verwandeln ein existenzielles Risiko in eine der größten kommerziellen Chancen unserer Zeit“, erklärte Carney in seiner Reith Lecture zum Thema Klima. Es gibt wenig Zweifel daran, wer beim Aufbau dieser besseren Welt am besten abschneiden wird. Wenn man ein existenzielles Risiko löse, sagte Carney im Januar bei Radio Davos des Weltwirtschaftsforums, werde es zu einer „enormen Chance“, die „zur Gier- oder zum Chancen-Term der Gleichung wird.“

[*Reith Lectures: Eine Sendereihe des BBC-Infokanals Radio 4. A. d. Übers.]

In normalen Zeiten, vor dem Klimanotstand, wäre es die Aufgabe von Finanziers und Investoren, die harten, unsentimentalen Fragen zu stellen, wie z. B.: Wie hoch ist der Return on Investment? Wie lang ist die Amortisationszeit? Aber nicht, wenn es um den Klimawandel geht. Das IPCC hat es in seinem 1,5°C-Sonderbericht (2018) abgelehnt, eine Kosten-Nutzen-Analyse des Netto-Null-Ziels durchzuführen. Das Ziel, so erklärte der IPCC, impliziere „Risikobewertungen und Werturteil“ – als ob dies die Notwendigkeit aufheben würde zu bewerten, ob die Vorteile von Netto-Null die Kosten überwiegen.

Zwanzig Jahre sind eine beachtliche Zahl. Eine Arbeit von David Rode und Paul Fischbeck von der Carnegie Mellon University vom Februar 2021 untersucht die Verbreitung von apokalyptischen Vorhersagen zum Klimawandel. „Die einzigen Beobachtungen, die wir über frühere apokalyptische Vorhersagen haben sind, dass diese Prophezeiungen gescheitert sind“, stellen sie fest. „Es gibt kein rationales Modell der Entscheidungsfindung, das den Prognosen bei aufeinanderfolgenden Fehlschlägen eine zunehmende Glaubwürdigkeit zuschreibt.“ Bis Ende 2020 waren bereits 61% der Vorhersagen verfallen. Der durchschnittliche Zeithorizont bis zur Klimaapokalypse für die Vorhersagen vor 2000 betrug 22 Jahre, für die seit 2000 gemachten 21 Jahre. Über ein halbes Jahrhundert an Vorhersagen hinweg liegt die Apokalypse immer etwa 20 Jahre in der Zukunft.

Allzu vorhersehbar frönt Carney seiner eigenen Vorliebe für das Apokalyptische. „Wir werden kein Finanzsystem haben, wenn wir keinen Planeten haben“, sagte er in seiner Reith-Vorlesung. Letzten Monat stellte er eine 30-Jahres-Prognose auf, wonach die jährliche Zahl der Klimatoten bis 2050 – dem internationalen Stichtag für eine Netto-Null-Prognose – der Gesamtzahl der Todesfälle von Covid-19 entsprechen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden. Dennoch ist dies ein gewisser Fortschritt. Auf der Klimakonferenz in Toronto vor 33 Jahren wurden die Auswirkungen des Klimawandels mit einem Atomkrieg verglichen. Wie hat sich diese Prognose bewahrheitet?

Carney nutzt seine Position, um für verpflichtende Klimaangaben für alle großen Unternehmen einzutreten und argumentiert, dass sie Pläne für den Übergang zu einer Net-Zero-Bilanz entwickeln und veröffentlichen sollten. „Was gemessen wird, wird auch gemanagt“, sagt er. Gleichzeitig engagiert sich Carney für den Aufbau eines Marktes für Kohlenstoff-Kompensationen – ein Markt, der seiner Einschätzung nach 50 bis 100 Milliarden Dollar pro Jahr wert ist. Wie Glen Peters weiß auch Carney, dass die Behauptungen der Unternehmen, netto null zu produzieren, „Mist“ sind, aber er drückt dieses Bewusstsein in der umständlichen Sprache des Zentralbankiers aus, der er einmal war.

Link: https://www.thegwpf.com/the-climate-agenda-is-a-money-making-business-for-the-elites/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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13 Kommentare

  1. An die (Dys-)Funktionseliten unserer Zeit:
    „Erst wenn Ihr das letzte Großkraftwerk plattgemacht, das letzte Wiesenstück mit einer „Windkraftanlage“ verschandelt und zerstört, den Strompreis endgültig in astronomische Regionen katapultiert und den letzten rechtschaffenen Malocher um seine Existenz gebracht habt, werdet Ihr erkennen, daß man Geld weder essen, noch sein Smartphone oder E-Auto damit aufladen kann!“
    Oder wie heißt es so treffend bei den „Rhöner Säuwänst“? „Ich frag mich, wer die Umwelt vor den „Umweltschützern“ schützt!“

  2. Wenn Sie wissen wollen wo das Geld hinfliesst lesen Sie die Artikelserie (nicht das gleichnamige Buch, da steht nur die Hälfte drin) „The manufacturing of Greta Thunberg“ der kanadischen Journalistin Cory Morningstar. Es wundert mich dass man hierzulande nichts davon hört. Die Dame ist zwar politisch links stehend, hat aber sehr detailliert recherchiert, wer kassieren wird. Einige Namen dürften bekannt sein: Gates, Zuckerberg, Soros, Branson sind in einem Konsortium, das mit der EU ein Memorandum unterzeichnet hat, nach dem sie bei der Zuteilung von EU-Mitteln bevorzugt werden. Mit Mr. Fink von Blackrock hat Macron schon 2018 über die Aufteilung von Ressourcen konferiert. Usw.

  3. Man kann fast den Wecker danach stellen, bis sich die grünen Investitionen als die Luftnummern herausgestellt haben werden, die sie sind. Der Finanzindustrie ist es wurscht: Je mehr Deppen investieren, desto lukrativer – die Hauptsache, man wird soviel Schrott so teuer und gewinnbringend wie möglich los. Auch gibt es erfahrene Spekulanten, die verdienen an jedem Blödsinn mit, die Hauptsache, es geht kräftig rauf und auch wieder runter. Riskant bleibt es trotzdem – wie bei Tesla und den Bitcoins, wobei neben erfahrenen Spekulanten auch unendlich viele Dumme ihre Ersparnisse riskieren. Solche Spekulationsblasen gab es schon immer samt den unvermeidlichen Pleiten, solange es Anleger gibt. Ähnlich wie mit den holländischen Tulpenzwiebeln …

    • Ist leider bissel anders als an der Börse. Hier -beim Klima- werden staatliche Gelder verteilt und zwar in Billionenhöhe. Die Zahler stehen dabei von vornherein fest: die Normalos. Kassieren werden Superreiche und deren Handlanger. Wer das sein wird können Sie bei der kanadischen Journalistin Cory Morningstar nachlesen.

  4. Die Klima-Agenda ist die Etablierung eines globalen Sozialismus. Deindustrialisierung, Enteignung, Gleichstellung und Einbau eines totalitären Regimes, das nur von wenigen Menschen regiert wird. Mit den Notbestimmungen zum Verhindern eines angeblichen Klimawandels Kontrolle über Massen. Dabei wird „Kapitalismus“ (marktwirtschaftliche Strukturen) zerstört, um eine Bereicherung der Gesellschaft oder von Privatpersonen zu verhindern. Die Menschen sollen immer ärmer werden. Man macht sowas nicht um einfach reich zu werden. Die Reichsten sind sowieso reich genug. Es geht um Macht und Kontrolle über die Menschheit und das mit Gewalt ohne dass diese Personen dafür gewählt werden müssen oder eine Zustimmung vom Volk bekommen. Es ist die Sklaverei des Einundzwanzigsten Jahrhunderts.

  5. Ja, mit dem Klimagedöns lässt sich eine Menge klimaneutrale Kohle verdienen. Dumm nur, daß diese ökonomischen Prozesse für die Wirtschaft als solche bestenfalls nicht wirklich relevant sind, schlechtestenfalls aber toxisch wirken, da kein reales wirtschaftliches Wachstum, also Ressourceneffizienz Zuwachs erzeugt wird. Einen John Kerry interessiert das natürlich nicht, er gehört zur Blase der richtig Geldigen, was ihn aber nicht stört, daherzureden, als sei er zu lange im Ketchup Fass gelegen.

  6. Die Machenschaften des skrupellosen „GRÜNEN Syndikats“. Alles basiert auf Lug und Betrug/Panikmache, und die korrumpierten Altparteien/Altmedien machen da noch fleißig mit. Zum Wochenende/Frühlingsanfang(!!!) wird es noch einmal saukalt (bis zu -20 grad C), und in den Alpen haben sich enorme Schneemassen angesammelt. Frage an die Altparteien/Altmedien/EU: wo hat sich das wärmende co2 versteckt? Ich dachte immer, eine „Erderhitzung“ droht, deswegen auch der „Kampf gegen den Klimawandel“. Die Realität/Wahrheit schaut aber ganz anders aus, denn die 3 Riesen (Sonne und Jupiter/Saturn als Taktgeber), und das auf der Erde reichlich vorhandene Wasser als Erfüllungsgehilfe bestimmen, wohin die Reise geht. Im aktuellen Klima-Zyklus soll es eben wieder einmal kälter werden, nix Erderhitzung durch co2. Die Frage ist nur, wie schnell und wie tief sinken die Temperaturen? Wieder eine kleine Eiszeit wie die, die vor 200 Jahren zu Ende ging, oder noch kälter? Siehe u.a. auch EIKE, 4.November 2019, „Die wirkliche Klima-Krise ist nicht globale Erwärmung, sondern Abkühlung – und sie könnte schon begonnen haben“. Grob fahrlässig ist auch hier wieder das Verhalten der „Regierung“ unter der Raute der Finsternis, denn in Deutschland wird alles weggesprengt und stillgelegt, was dem „GRÜNEN Syndikat“ im Wege steht, wie „EIKE, KKW Philippsburg II, Restwert etwa 3 Milliarden Euro, gesprengt!“ oder „Bundestag beschließt am 3.7.2020 den Kohleausstieg bis 2038“. Was Deutschland SEHR DRINGEND(!!!) braucht, sind vernünftige Kraftwerke, wie z.B. den noch zu bauenden https://dual-fluid-reaktor.de/. (0,75 Cent/kWh!!) Billiger geht’s nimmer! Und vor allen Dingen konstant und sicher. Tag und Nacht, bei Sturm, Kälteeinbruch oder Dunkelflaute. Und ohne die Vögel/Fledermäuse/Insekten zu schreddern, oder die Menschen krank zu machen, oder die Landschaften zu verschandeln.

  7. Nun ja, bereitet euch besser mal auf den zukünftigen Kampf vor.
    Anders als damit, wird es nicht mehr gehen.
    Schickt eure Kinder in die Bundeswehr, dort lernen sie zumindest ein wenig davon was sie in 20 Jahren brauchen werden.
    Und sie weissen dann auch, wo sie das dazu benötigte finden können.
    Hört endlich auf euch Illusionen zu machen, werdet zu Realisten und handelt danach.

  8. „Unter einer Symbiose in der Biologie kannst du dir eine Beziehung von zwei beliebigen Lebewesen vorstellen, die für beide Arten nützlich ist.“ na, hier haben wir doch die komplette Symbiose! Die ewigen Kapitalismuskritiker( Kommunisten) und die Profiteurere der Angst (jetzt Gutmenschen) finden endlich ein Ziel, das sie vereint!! Und unsere kritiklose Presse steht daneben und klatscht Beifall für die Errichtung einer neuen Diktatur!!!

  9. + + + Im W E S T E N sind mittlerweile überall fast 50% der „Beschäftigten“ auf Staats-Kosten (sog. Steuern) unterwegs – Franzosen und Schweizer nennen sie ETATISTEN, Ich sage hier „STA(A)Tisten“ – das kommt ihrer wahren Bedeutung schon viel näher – all diejenigen, in Politik, Bürokratie und NGOs untergebrachten, bereits von Mir erwähnten „linken Vögel aller Couleur“, also „ungedient-gottlosen“ des Geschlechts „Derer von und zu La Uma-Locher“ (frz.) – zu deutsch: Lau-Malocher 😉

    • Sehr geehrter Herr Palla,

      das ist zweifellos eine wirklich verblüffende Zahl. Können Sie dazu Nachweise aufzeigen bzw Quellen angeben.

      Mein Dank im Voraus!
      B.B.

  10. Die Klima-Hysteriker sind sowas wie die Roten Garden von Mao. Dessen Green New Deal hieß Kultur-Revolution. Seinerzeit löste er Hungersnöte mit ca. 30 Mio. Toten aus. Anmerkung: Die Bewegung der Grünen erwuchs aus den 68ern. Die schwenkten alle noch die Mao-Bibel. Trittin und Kretschmann waren Mitglieder im radikalen, maoistischen KB, dem Kommunistischen Bund Westdeutschlands. Geschichte wiederholt sich nicht, schrieb Mark Twain, aber sie reimt sich.

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