Vegetations-Index der NASA: Rapider Ergrünungs-Trend setzt sich fort – die Sahara allein schrumpft um 700.000 km²

Ergrünung der Erde: „Lichtung – mit üppiger Vegetation!“ Bild: © Chris Frey

Pierre Gosselin
Betrachtet man den Vegetations-Index der NASA, gibt es gute Nachrichten: Die Ergrünung des Planeten hat bislang in diesem Jahrhundert um 10% zugenommen
.
Das sind deswegen gute Nachrichten, weil dies ultimativ auch steigende Erntemengen auf größeren Flächen umfasst, ebenso wie Ausbreitung der Wälder. Ironischerweise ist einer der Hauptgründe dafür ausgerechnet das, was viele „Experten“ als gewaltiges Problem verkaufen, nämlich der zunehmende CO2-Gehalt der Atmosphäre.

Zoe Phin hat hierzu einen Beitrag auf ihrer Website geschrieben, der wirklich Aufmerksamkeit verdient:

Index der globalen Vegetation ist über 20 Jahre hinweg um 10% gestiegen.

Zoe lud alle verfügbaren 16-Tage-Vegetationsdaten der NASA von 2000 bis 2021 herunter und kam zu diesem Ergebnis:

Der NASA-Vegetationsindex ist von 0,0936 auf 0,1029 gestiegen, was einer Steigerung von 9,94 % entspricht. Grafik von Zoe Phin

„10% globale Begrünung in 20 Jahren! Wir können uns unglaublich glücklich schätzen!“ Zoe kommentiert die Ergebnisse so: „Ich wünschte nur, jeder würde so denken. Aber Sie wissen, dass genau das nicht der Fall ist. In dem Maße, in dem die Menschen die globale Begrünung fördern, ist es genau das, was die Sozialschmarotzer besteuern und regulieren wollen. Keine gute Tat bleibt ungesühnt.“

Seit 30 Jahren zunehmende Ergrünung!

Für kühl kalkulierende Klimarealisten ist das keine unerwartete Nachricht. Im August 2019 berichteten wir über eine deutsche Studie, die zeigt, wie der Globus seit 3 Jahrzehnten ergrünt. Basierend auf Satellitenbildern berichtete die Deutsche Wissenschaft: „Satellitendaten: Vegetation auf der Erde expandiert seit Jahrzehnten.“

Sahara schrumpft und ergrünt ebenfalls

Ebenfalls vor nicht allzu langer Zeit stellte eine Studie von Venter et al. (2018) fest, dass die Sahara in den letzten drei Jahrzehnten um 8% geschrumpft ist. Das ist einschneidend, denn die Sahara bedeckt eine riesige Fläche von etwa 9,2 Millionen Quadratkilometern. Acht Prozent bedeuten mehr als 700.000 Quadratkilometer mehr Fläche, die grün geworden ist – eine Fläche fast so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen.

Was die Vegetation angeht, hat es der Planet also wahrscheinlich seit etwa 1000 Jahren nicht mehr so schön gehabt.

70% der Ergrünung gehen auf CO2-Düngung zurück

Und der guten Nachrichten gibt es noch weitere, falls man glaubt, dass CO2 ein Treibhausgas ist (das ist es nicht).

Im vergangenen August zitierte der NTZ-Autor Kenneth Richard eine Studie von Haverd et al. (2020) und schrieb, dass „etwa 70 % des vegetativen Begrünungstrends der Erde nach den 1980er Jahren durch CO2-Düngung angetrieben wurde“ und dass diese Begrünung bis zum Jahr 2100 17 Jahre (Äquivalent) der anthropogenen CO2-Emissionen der Erde ausgleichen wird.

Es gibt noch viele weitere Studien, die die gute Nachricht der Ergrünung des Planeten untermauern – zum großen Teil dank der Menschheit. Es ist nicht so schlimm, wie die Heulsusen-Aktivisten und Medien es darstellen. Nicht einmal annähernd.

Link: https://notrickszone.com/2021/02/24/nasa-vegetation-index-globe-continues-rapid-greening-trend-sahara-alone-shrinks-700000-sq-km/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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10 Kommentare

  1. Also, wer kann nur so impertinent sein und behaupten, dass anthropogenes CO2 gutes bewirkt? Und einen wesentlichen Beitrag liefert, den Welthunger trotz wachsender Weltbevölkerung zu senken? Und der wichtigste Preistreiber bei den Nahrungsmittelpreisen der Ölpreis ist? Wie es Lüning und Vahrenholt in ihrem Buch zweifelsfrei belegen? Doch  Angela und Ursula ficht dies nicht an: Sie verteuern und besteuern das Öl nach Kräften! Wer kann die Menschheit nur vor soviel Dummheit retten?

    • Herr Dr. Ullrich, es tat mir leid, aber Ihren ersten Satz (Frage) habe ich nicht verstanden. Fehlt da nicht ein „nichts“?

      Nichts für ungut!

  2. Mehr CO2 in der Atmosphäre führt zu mehr Pflanzenwuchs. Und deshalb gab es in der Vergangenheit die Dinosaurier und andere gigantische Tiere. Entsprechend hoher Pflanzenwuchs führt zu starker Ernährung der Tierwelt, die Pflanzen verspeisen. Und dann gibt es natürlich auch größere Tiere, die Pflanzenfresser verspeisen.Das paßt aber nicht in die totalitäre Denkwelt der sog. „Grünen“ & Co. Die sind ja der Meinung, daß die extrem massenhaft Tiere (Insekten, Vögel und Fledermäuse) mordenden Windmühlen das Nonplusultra für die Tierwelt sind.Und daß der Infraschall auch die Gesundheit der betroffenen Menschen schädigt, wird auch verschwiegen. Konnte heute bei Windstille sehr gut Golf spielen. Die anderen Golfer übrigens auch. Aber wehe die Dinger rotieren und man kriegt den Infraschall ab.

  3. Was der Autor nicht erwähnt hat ist der Fakt ,daß über Vegetation die langwellige Abstrahlung des Bodens ,die von CO2 absorbiert wird und zur bodennahen Erwärmung der Luft führt ,gegenüber Wüstensand stark vermindert ist,über Wasserflächen vollständig fehlt.Ob die Ergrünung zu 70% durch CO2 verursacht wird ,wird leider nicht wissenschaftlich belegt.Ich vermute ,daß erhöhte Niederschläge ein sehr viel wichtigerer Faktor sind,die direkt  der  Erwärmung  infolge höherer Verdampfung von Wasser zuzurechnen sind.

  4. Bei solchen Meldungen schaue ich immer mal bei unserem Institut rein, welches angeblich die Folgen des Klimas beforscht. Wenn man dort in die Suche „CO2 Dünger“ eingibt, wird gerade 1, in Worten ein, Artikel aus dem Jahr 2014 angezeigt. In diesem wird zwar die Düngung nicht abgestritten, aber sofort festgestellt, dass  damit der Hunger über die Welt kommt. Weil in den Ackerfrüchten der Proteingehalt um eine Winzigkeit geringer sei. Auf die Idee, dass da vielleicht eine höhere Gabe von Stickstoff helfen könnte, kommen die Herrschaften dort nicht.

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