UN-Sicherheitsrat hört von der Klima-Bedrohung und macht nichts

Klimawandel-Chimäre: Jetzt bis in den Saal des UN-Sicherheitsrates vorgedrungen. Bild: olga meier-sander / pixelio.de

Wenn es um Klimawandel geht, helfen keine Bomben, weshalb der UN-Sicherheitsrat es vorzieht, Worte als Taten hinzustellen.
Am Dienstag fand im zentralen Gremium der Vereinten Nationen zur Förderung des Weltfriedens die wohl profilierteste Diskussion über den Klimawandel statt. Doch Russland, das als ständiges Mitglied des Rates ein Vetorecht hat, warnte vor einem Schritt, die Erwärmung als Bedrohung der globalen Sicherheit anzuerkennen.

Moskaus Haltung ließ die britische Präsidentschaft des Sicherheitsrats auf einen nicht funktionierenden Panikknopf drücken. „Es ist absolut klar, dass der Klimawandel eine Bedrohung für unsere kollektive Sicherheit und die Sicherheit unserer Nationen ist“, sagte der britische Premierminister Boris Johnson, der den Vorsitz der Sitzung führte.

Die Staats- und Regierungschefs vieler der 15 Mitglieder des Rates sprachen von Dürren, Überschwemmungen, Wüsten, Stürmen und steigenden Meeren, die an den Grundlagen des Friedens nagen. Sie beschworen eine Zukunft mit regionalem Zusammenbruch und Millionen von Klimaflüchtlingen, die einen sicheren Hafen suchen.

Der Premierminister von Antigua und Barbuda, Gaston Browne, forderte die Welt auf, sich vorzustellen, wenn der Hurrikan Irma 2017 nicht nur Barbuda fast verlassen hätte, sondern auch Antigua getroffen hätte. „Was wäre mit der gesamten Bevölkerung meines Landes passiert?“, sagte er.

Im Jahr 2020 blockierten die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump einen deutschen Versuch, eine umfassende Resolution des Sicherheitsrates zu verfassen, die den Klimawandel als Bedrohung für die globale Sicherheit benennt. Letzte Woche traten die USA offiziell dem Pariser Abkommen bei, und am Montag sagte der Klimabeauftragte John Kerry: „Die Klimakrise ist unbestreitbar ein Thema für den Sicherheitsrat. Die Klimabedrohung ist so massiv, so vielschichtig, dass wir auf eigene Gefahr den Kopf in den Sand stecken.“

Aber Russlands Vertreter bei der UNO, Vasily Nebenzya, sagte, der Rat solle nicht die Arbeit anderer UN-Organisationen übernehmen, die sich auf das Klima spezialisieren, „wo dies von Profis behandelt wird.“

Der Sicherheitsrat hat die Rolle des Klimawandels bei der Instabilität in der Zentralafrikanischen Republik, Darfur, der Demokratischen Republik Kongo, Mali, Somalia und in ganz Westafrika anerkannt.

Aber Nebenzya sagte, die Verbindung zwischen Klimawandel und Konflikten sei spezifisch für bestimmte Länder und es gebe „keine Rechtfertigung“, diese Verbindung global herzustellen. „Das wäre sogar gefährlich“, sagte er, denn „das Klima als Ursache für Sicherheitsprobleme zu betrachten, lenkt von den wahren Ursachen ab.“

Als Beispiel machte Nebenzya die Destabilisierung der afrikanischen Sahelzone für den „vorsätzlichen“ Regimewechsel der NATO in Libyen im Jahr 2011 verantwortlich.

China, das bei vergangenen Treffen Russlands Verbündeter in dieser Frage war, äußerte geringere Bedenken. „Jede Rolle, die der Sicherheitsrat beim Klimawandel spielt, muss in den Zuständigkeitsbereich des Rates fallen“, sagte der Klimabeauftragte Xie Zhenhua.

Aber Xie unterstützte den Kerngedanken, der von Johnson, Kerry und anderen geäußert wurde, wodurch Russland unter den fünf ständigen Mitgliedern des Rates isoliert bleibt. „Der Klimawandel ist zu einer dringenden und ernsthaften Bedrohung für das Überleben, die Entwicklung und die Sicherheit der Menschheit geworden“, sagte Xie.

Ein aggressiverer Vorstoß kam von Indiens Umweltminister Prakash Javadekar. Er sagte, es gebe keine „akzeptierte Methodik“, um zu zeigen, dass der Klimawandel eine Ursache für Konflikte sei.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/un-security-council-rejects-climate-alarmism/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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3 Kommentare

  1. „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf“. Wenn Boris Johnson einige Glaubwürdigkeit als Brexiteer erworben hat, so hat er das in meinen Augen als engagierter KLIMARETTER wieder verspielt. Ich halte den Umweltschutz für ein sehr sinnvolles Vorhaben, allerdings ist die Klimarettung die größtmögliche und mit Unsinns-Milliarden betriebene Umweltzerstörung. Ist man denn nirgends vor den Klimarettern sicher? Arme Erde.  

    • Stimme Ihnen vorbehaltlos zu. Boris ist anscheinend voll ins Lager der Klimairren abgedriftet – Corona soll sich ja auch auf die Gehirne auswirken und da hat es den Boris voll erwischt… Bei den Chinesen vermute ich die höchste Form der Scheinheiligkeit: Hier kann man ohne die geringste Gefahr zustimmen, sich „vorbildlich“ zeigen und dabei sein eigenes Süppchen kochen. Und sich dabei denken: Lass nur, wenn sich diese Deppen mit solchem Blödsinn beschäftigen… Und weiter en masse chinesische Kohlekraftwerke aufstellen und verkaufen. Und schaut her, ihr deutschen Klimadeppen, könnt ihr nicht endlich von den Indern lernen? Nein, wir setzen voll und ganz auf die Klimaverdummung durch unsere Grünen – hier sind wir unangefochtene Spitze! Mehr zu diesem Thema findet man in dem neuen Buch von Lüning und Vahrenholt.

  2. „Der Klimawandel ist zu einer dringenden und ernsthaften Bedrohung für das Überleben, die Entwicklung und die Sicherheit der Menschheit geworden“, sagte Xie.Warum tut China nichts dagegen, wenn das eine so große Bedrohung ist???Die einzig reale Katastrophe, die uns heutzutage bedroht, ist die kommende Finanzkrise und daraus folgende nie davor gesehene Wirtschaftskrise. Da wir gewollt in einer globalen Welt leben oder leben wollen, wird sich auch kein einziges Land davor retten können. Auch nicht China. China träumt nur davon, dass sie isoliert als Gewinner aus dieser Krise raus kommen. Die kommende Hyperinflation ist keine Verschwörungstheorie, keine Vermutung sondern die mathematische Konsequenz der aktuellen Entwicklung. Man sieht auch, dass wie vor 90 Jahren die Menschen nichts dazu gelernt haben und die selben Fehler machen wie im Jahr 1929 vor der Weltwirtschaftskrise.Viele Menschen, die arbeitslos werden, werden sich die Kassenbeiträge nicht mehr leisten können. Wenn z.B. 5 von 10 Gesicherten nichts mehr zahlen, dann müssen die restlichen 5 doppelt so viel zahlen, damit die Kassen übernehmen. Das werden sie sich auf Dauer auch nicht leisten können. Das bedeutet Jeder wird arm. Die Mittelschicht geht mit der Krise verloren. Das Sozialsystem lebt davon, dass die Mittelschicht und Reicheren die Kosten der Ärmeren oder Armen tragen. Durch die Verarmung der Mittelschicht entsteht eine Negativbilanz und dadurch werden die sozialen Leistungen wegfallen. Das bedeutet Renten, Arbeitslosengelder und andere soziale Leistungen sind nicht mehr gesellschaftlich tragbar. Der Vielfalt und die Spezialisierungen, die wir jetzt haben, werden sich wegen Verlust der wirtschaftlichen Leistung reduzieren. Das bedeutet weniger Konkurrenz und noch mehr Verteuerung. Nur noch z.B. eine Firma, die eine Waschmaschine anbietet und das für einen sehr hohen Preis sowie einer schlechten Qualität. In einem Jahr wird Niemand mehr von CO2, Pandemie, Klimawandel, Rassismus (wie Black lives matter) oder Fridays for future mehr reden, sondern von einer globalen Armut, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit insbesondere für junge Menschen.

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