Klimaschau 18 – die Tagesschau von Sebastian Lüning

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 18. Ausgabe vom 28. Februar 2021:
1) Januar-Temperaturen 2021
2) Gescheiterte Winterprognosen
3) Holz als neue Kohle (Kommentar von Fritz Vahrenholt)
4) Grüne fordern das Aus von Einfamilienhäusern

Thematisch sortiertes Beitrags-Verzeichnis aller Klimaschau-Ausgaben: http://klimaschau.tv

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15 Kommentare

  1. Ach so, FFF und Luisa Neubauer sind gerade voll pro Waldschutz auf Twitter unterwegs. Geschützt werden sollen aber nur die Wälder, die durch den Klimawandel, Bauprojekte, etc. bedroht sind, nicht aber die Bäume und Wälder, die durch den Energieholzwahn gefällt werden. Die Waldbesetzer und Baumbesetzer Hambi, Danni, etc. fällen gar selbst Bäume für Baumaterial und Barrikaden und Lagerfeuer und lassen immer Müll und Unrat zurück.

  2. Das PIK in Potsdam hat auf den Telegrafenberg gar alte Eichen und Buchen gefällt, entlang denen Eistein gewandelt ist für neue Gebäude. Haus im Wald, etc.. Ich habe damals beim PIK angefragt, wie das ausgeglichen wurde. Durch Aufforstungen im Umland von Potsdam. Die Bäume dort brauchen natürlich auch fast 100 Jahre, um die gefällten zu ersetzen. Selbes bei Windkraft-Projekten im Wald. Alte Bäume werden gefällt und zumeist zu Brennholz und die neuen brauchen mindestens 100 Jahre um das zu kompensieren. Selbes bei Flügen von Klimaforschern wie Herrn Schellnhuber. Herr Rahmstorf zahlt auch gerne „Kompensationen“ für Flüge nach Australien etc.. Damit sollen Neuaufforstungen entstehen! Seine Kinder werden das nicht mal sehen, große, alte Bäume, die der Vater zur Kompensation in Auftrag gegeben hat. Und wenn das jeder so macht, ist das eh ein Pilotenspiel und am Ende bleibt kein Baum mehr übrig aus Ausforstungsprojekten, etc..  

  3. Wie immer interessant! Gleichzeitig wurde heute in den WELT-Nachrichten verkündet und mit irgendeiner Balkengrafik belegt, dass die Winter seit den 194oer-Jahren bei uns um 2 Grad wärmer geworden sind. Also ihr Realisten, nicht zu übermütig! Aber wenn ein TV-Meteorologe schon mal die Statistik benutzt – obwohl es diesmal nicht der berüchtigte ARD-Schwanke war… Vielleicht muss uns Herr Kowatsch die Wintertemperaturen nochmals erklären. Der Temperatursprung in den 80er-Jahren? Bleibt bei mir noch die bescheidene Frage, warum man mitten drin, also während der 70er Jahre, die Rückkehr der Eiszeit befürchtet hat. Und seither jetzt wieder die Erwärmungskatastrophe? Ich traue nurmehr dem Thermometer, das ich selber abgelesen habe…

    • Herr Ulrich: So ist es wie Sie es darstellen. Ausgerechnet beim Rußlandfeldzug setzte eine Reihe kalter Winter ein, so dass die Temperaturen – nun rückwärtig betrachtet- auf ein niedrigeres Temperaturniveau fielen, das bis 1987 anhielt. Ab 1988 kam dann der Temperatursprung um etwa 1,5 C auf ein höheres Niveau, auf dem wir uns heute noch befinden. Rückschauend könnte man auch sagen, der Wettergott wollte nicht, dass die Wehrmacht Moskau erreicht und schickte Väterchen Frost einen Monat früher.  Es handelt sich um eine Rosinenpickerei bei den Welt-Nachrichten. Jedoch ist die Nachricht in der WELT nicht falsch, es sei denn, die Erwärmung wird mit der CO2-Zunahme von damals 300 ppm auf jetzt 418 ppm erklärt.

      • Danke! Das hat mich überzeugt! Selbst als „Nachgeborene“ haben wir alle von diesen kalten Wintern gehört und trotzdem geht man den TV-Wetterfuzzies zuerst mal auf den Leim. Es ist zu befürchten,  das Klima steht auch heute wieder auf der falschen Seite. Und bereitet uns die dritte, selbst verschuldete, große Niederlage…

      • „Ausgerechnet beim Rußlandfeldzug“ :  Sie meinten sicherlich den völkerrechtswidrigen heimtückischen Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941? Ein Kriegsverbrechen, das Millionen Tote forderte und mit dem wohlverdienten Untergang der Nationalsozialistischen Diktatur endete? Oder habe ich Sie falsch verstanden? 

        • Es wäre noch zu ergänzen, daß man/frau/div keinesfalls Rußland mit der damaligen Sowjetunion gleichsetzen sollte. Rußland ist ein wunderbares Land, während die Sowjetunion die östliche Hälfte Europas unterdrückte (einschließlich der Sowjetbürger*Innen), sich die (ebenfalls) östliche Hälfte Polens grabschte und Finnland angriff 1939.

        • Tatsächlich spricht Herr Professor*In Varenholdt im Video davon, daß er/sie/es eine Art Ökoimperialismus gibt, dahingehend, daß sich die Wälder Rumäniens und Estlands „unter die Nägel gerissen“ werden u.a. von Deutschland (-s linksgrünversifften Umweltschützer*Innen). Mit Rußland haben wir – wenn die Letztgenannten das nicht verhindern – einen Handel mit Erdgas. Womit klar ist, welche politischen Kräfte hier mit Rußland zurechtkommen (wollen) und welche nicht.

        • @Bosse: Da haben Sie mich falsch verstanden. Niemals will und werde ich den Nazi-Irrsinn schönreden. Wir haben uns, der Welt und vor allem Russland diesen Irrsinn eingebrockt und das Klima hat es uns gewissermaßen frühzeitig heimgezahlt – die Ironie bitte mit berücksichtigen! Und auch wir Deutschen haben teuer für diesen Nazi-Irrsinn bezahlt. Heute wird es uns das Klima wieder „heimzahlen“, weil es nicht so will wie wir Klima-Irren… Diesmal zwar wieder selbst verschuldet, aber wir machen vor allem uns selber kaputt. So wie Europa und einige andere Klima-totalverblödete  westliche Länder…

    • „Gleichzeitig wurde heute in den WELT-Nachrichten verkündet und mit irgendeiner Balkengrafik belegt, dass die Winter seit den 194oer-Jahren bei uns um 2 Grad wärmer geworden sind.“ Nach meinen Analysen von DWD regional averages betrug das Temperatur-Mittel Dez-Feb in den Klimaperioden  1901-1930 0,44 °C, 1931-1960 -0,11 °C, 1961-1990 -0,24 °C und 1991-2020 1,38 °C. Das Traurige daran ist dass mit solchen undifferenzierten Aussagen Wahlkampf gemacht werden soll entsprechend einer Meldung des Bayerischen Rundfunks: „Berlin: Insgesamt 140 Organisationen aus ganz Deutschland haben sich mit Blick auf die Bundestagswahl zu einer sogenannten Klima-Allianz zusammengeschlossen. Sie fordern unter anderem eine stärkere CO2-Bepreisung, den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Verabschiedung eines Bundesmobilitätsgesetzes. Neben Umweltverbänden haben sich Organisationen aus vielen anderen Bereichen angeschlossen, darunter Soziales, Entwicklung, Kirche, Gewerkschaften, Bildung, Kultur und Verbraucherschutz. In Berlin haben sie heute 16 Forderungen präsentiert. Dazu gehört auch ein Ausstieg aus der Kohle bis 2030. Die Geschäftsführerin der Klima-Allianz, Averbeck, erklärte, die Forderungen kämen aus der Mitte der Gesellschaft. Es sei höchste Zeit, beim Klimaschutz die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu schließen.“ In Wahrheit geht es um die Verteilung der zu erwartenden Erlöse aus der CO2-Steuer. Sie liegen 2021 in der gleichen Größenordnung wie das (wegfallende) Steuer-Aufkommen aus dem Solidaritätszuschlag und werden weiter ansteigen.

      • Insgesamt 140 Organisationen aus ganz Deutschland haben sich mit Blick auf die Bundestagswahl zu einer sogenannten Klima-Allianz zusammengeschlossen.

        Das bedeutet dass 140 Organisationen eine vom Staat geschaffene Pseudoöffentlichkeit darstellen, ohne jede demokratische Legitimation (überdies sind es oft dieselben Leute mit verschiedenen Hüten), die es nur darauf absehen, mit dem Geld des Steuerzahlers ihre vom Staat übernommene Agenda durchzusetzen. Das lässt sich solange machen, bis der Steuerzahler so pleite ist, dass selbst Banken dem Staat kein Geld mehr leihen. Erst dann hört dieser Spuk auf.

        • Und wer alles dabei ist – nicht zu fassen. Man sollte es sich gut aufheben. Damit wir später wissen, wer von den Klima-Irren an vorderster Front mitgewirkt hat, wenn sie hinterher wieder alle abtauchen. Zuvorderst die ev. Kirche, die Gewerkschaften und viele weitere Klima-Denkreduzierte. Ein aufschlussreiches who is who dieser „Elite“ samt den Profiteuren, die uns das Fell über die Ohren ziehen.

      • Genau dieses ist es, Herr Berberich, was ich so heute in unserer medialen Verdummungslandschaft so unglaublich verabscheuungswürdig finde und was sie mit ihren Zahlen nachweisen – danke dafür! Es lohnt sich eben immer wieder, selbst auf Zahlensuche zu gehen und dann andere Leser daran teilhaben zu lassen.

        Bei unseren erbärmlichen, grün-ideologisierten Katastrophen-Medien muss immer Klima-Katastrophe herauszukommen, damit das eingeübte Klima-Verblödungsnarrativ aufgeht. So werden wir unter dem Murksel-Regime verblödet bis zu geht nicht mehr.

        Wer mehr wissen will, wie es in Texas zuging, der muss sich den guten Video-Beitrag von Outdoor-Chiemgau bei Kalte Sonne ansehen. Von unserer erbärmlichen medialen Desinformations-Truppe erfahren wir erst wieder, wenn es irgendwo hohe Temperaturen gibt. Minusrekorde sind verpönt und regierungsamtlich und Klima-politisch unerwünscht. So gibt es bei uns anstelle von freier Presse fast nur mehr Regierungs-konforme, grüne Klima-Verblödungsmedien.

  4. Sehr geehrte Herren Lüning & Vahrenholt,als 1949 Jahrgang sind mir noch Reste von Kopfrechnen verblieben. Bis 2100 soll die Erwärmung des Planeten auf maximal 1,5 Grad Celsius begrenzt bleiben, was aber nur durch strikte Einsparung von CO2 Emissionen als erreichbar gilt. Das sind also noch knapp 79 Jahre. Jetzt reden aber die Ökobewegten und unsere Qualitätsregierung der Verbrennung von Biomasse, sprich Holz, das Wort, obwohl jedem Zweitklässler klar sein müßte, daß durch die Verbrennung eines Baumes ein einmaliger Zusatzeintrag an Co2 in die Atmossphäre erfolgt, dessen Kompensation über die Jahre nicht linear, sondern langsam progressiv verläuft, weil Jahresringe lagebedingt ähnlich stark aber einen jährlich wachsendem Radius haben. Das heißt, daß der vielbeschworene „Kipppunkt“ wie das Kasperl um die Ecke schaut. Das heißt aber auch, daß die Klimaerwärmung, wenn es sie denn in der von den Ökobewegten angenommenen Form denn gäbe, von eben dieser Meschpoche selbst befeuert wird! Das sollte man denen tagtäglich um die Ohren hauen und ihnen vorwerfen, daß ihr Verhalten deutlich zeige, daß es mit CO2 als dem Erwärmungsfaktor wohl nicht so weit her sein könnte.

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